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DE69823800T2 - Korsett - Google Patents

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DE69823800T2
DE69823800T2 DE69823800T DE69823800T DE69823800T2 DE 69823800 T2 DE69823800 T2 DE 69823800T2 DE 69823800 T DE69823800 T DE 69823800T DE 69823800 T DE69823800 T DE 69823800T DE 69823800 T2 DE69823800 T2 DE 69823800T2
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DE
Germany
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patient
corset
corset according
scoliosis
resilient element
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DE69823800T
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Constant Jan COOL
Gert Nijenbanning
Eddy Schuurman
Gerrit Albert VELDHUIZEN
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Orthodynamics BV
Original Assignee
Orthodynamics BV
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/02Orthopaedic corsets
    • A61F5/024Orthopaedic corsets having pressure pads connected in a frame for reduction or correction of the curvature of the spine

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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Korsett zur Behandlung eines Patienten, der an einem Rückenleiden, wie Skoliose, leidet, umfassend ein unteres Teil, das durch die Hüfte abgestützt ist, und ein oberes Teil, das um die Brust des Patienten angepaßt ist, und eine Kopplung, welche zur Verfügung gestellt ist, um das untere Teil und das obere Teil zu verbinden.
  • Das Korsett kann für verschiedene Arten von Leiden angewendet werden, jedoch wird es für die Klarheit in bezug auf Skoliose diskutiert.
  • Ein Korsett dieser Art ist beispielsweise aus der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 234 372 bekannt. Das aus dieser Publikation bekannte Korsett besteht aus relativ starren Elementen und zwingt den Patienten in eine spezielle Lage bzw. Haltung. Um dem Patienten eine gewisse Freiheit einer Bewegung zu ermöglichen, ist ein entfernbares, verbindendes bzw. Verbindungselement zwischen dem unteren Teil und dem oberen Teil zur Verfügung gestellt. Das bekannte Korsett bringt stationäre Druckkräfte auf den Körper des Patienten auf, um die Skoliose zu stabilisieren und, falls möglich, diese zu korrigieren.
  • Aus DE-A-66,593 ist ein Korsett bekannt, umfassend ein unteres Teil und ein oberes Teil, welche an drei Stellen miteinander verbunden sind. Die Verbindungselemente umfassen ein Band aus Federstahl, ein Stahlelement in der Form eines Hufeisens und eine Druckfeder. Die Konstruktion zielt darauf ab, dem Träger des Korsetts mit einer permanenten Stütze und einem Rotationsdruck zu versehen. Jedoch verrie gelt die Konstruktion dieses Korsetts den Patienten in einer eher engen Zwangsjacke.
  • In bezug auf das Arbeiten des bekannten Korsetts existieren zahlreiche Theorien, welche sich kurz auf das Folgende beziehen. In einer ersten Theorie wird der Körper des Patienten stimuliert, um sich von dem unregelmäßigen Gefühl des Korsetts zu befreien bzw. zu entfernen. Um dafür Raum zu geben, ist das bekannte Korsett mit Öffnungen gegenüber von Orten versehen, wo ein Druck auf den Patientenkörper ausgeübt wird. Eine andere Theorie ist jene, daß das Korsett eine elastische Deformation bzw. Verformung des Patientenkörpers bewirkt, welche mit der Zeit eine permanente Korrektur bewirken wird.
  • Auf jeden Fall hat das bekannte Korsett eine Anzahl von Nachteilen, die die Effektivität behindern. Wie oben erwähnt, ist das bekannte Korsett starr, was in einem schlechten Tragekomfort resultiert. Aus diesem Grund wird das bekannte Korsett üblicherweise nur bei den schwereren Fällen bzw. Formen von Skoliose angewandt. Es sind präzise diese schwereren Formen von Skoliose, welche für eine Korrektur mittels eines Korsetts weniger geeignet sind. Das beste, mit dem bekannten Korsett in einem derartigen Fall zu erzielende Ergebnis ist eine Stabilisierung der Skoliose. Daher besteht ein Erfordernis für ein Korsett, welches komfortabler beim Tragen ist, so daß es zu einer Benutzung, selbst für leichtere Formen von Skoliose einlädt, wodurch das Tragen des Korsetts effizienter werden kann.
  • Ein weiterer Nachteil des bekannten Korsetts ist, da die Konstruktion so starr ist, daß der Patient das Risiko eingeht, in dem Korsett zu hängen. Die Muskeln werden weniger verwendet, insbesondere da, damit das Korsett effizient ist, es wenigstens 23 Stunden pro Tag getragen werden muß. Die folgende Schwächung der Muskeln ist kontraproduktiv in bezug auf die Verwendung des bekannten Korsetts in dem Sinn, daß dies in der Verschlechterung der Skoliose resultieren kann. Noch ein anderer Nachteil des bekannten Korsetts ist jener, daß aufgrund der starren Konstruktion die Korrekturkräfte absinken, wenn sich die Skoliose verbessert. Dies erfordert eine konstante Einstellung des bekannten Korsetts, wenn die Skoliose vollständig zu behandeln ist.
  • Noch ein anderer Nachteil des bekannten Korsetts ist, daß das untere Teil so eng angepaßt ist und sogar den Beckenbereich so dicht umfaßt, daß es Schmerzen bewirkt.
  • Noch ein anderer Nachteil der bekannten Korsettkonstruktion ist jener, daß es den Patienten in eine so unnatürliche Haltung zwingt, daß es für andere offensichtlich wird, was aus einem psychologischen Gesichtspunkt einen negativen Einfluß auf die Bereitwilligkeit bzw. Bereitschaft zum Starten eines Tragens eines Korsetts hat.
  • Das Ziel der Erfindung ist es nun, diese Nachteile zu beseitigen. Zu diesem Zweck ist das Korsett gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung adaptiert ist, um es dem oberen Teil zu ermöglichen, sich in Längsrichtung, seitlich und in Drehrichtung in bezug auf das untere Teil zu bewegen. Diese Kopplung erlaubt es dem Patienten, sich relativ frei zu bewegen, selbst wenn er das Korsett gemäß der Erfindung trägt, was den Tragekomfort mit dem Ergebnis verbessert, daß die Bereitschaft zum tatsächlichen Tragen des Korsetts positiv beeinflußt ist. Dies be seitigt die Bedenken bzw. Widerstände, das Korsett auch mit leichteren Form von Skoliose zu tragen, wodurch eine optimale Ausbeutung der Effizienz der korrektiven Wirkung des Korsetts ermöglicht wird.
  • In einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist das Korsett so ausgestattet, daß das untere Teil und das obere Teil jeweils mit einem einstellbaren Federelement versehen sind, um es dem unteren Teil und dem oberen Teil zu ermöglichen, eine Druckkraft auf den Patientenkörper auszuüben. Das Federelement kann ein einstellbares, elastisches Band sein. Dies erhöht die Effizienz und die Funktionalität des Korsetts, da die Kräfte, die das Korsett auf den Patientenkörper ausübt, so von dem Ausmaß einer Korrektur der Skoliose, die zu jedem gegebenen Zeitpunkt während des Tragens des Korsetts realisiert werden kann, unabhängig gemacht sind. Insbesondere dieser Vorteil des Korsetts gemäß der Erfindung unterscheidet es entschieden von dem bekannten Korsett.
  • Das Korsett gemäß der Erfindung sollte dann derart ausgeführt sein, daß das Federelement des unteren Teils an dem Punkt vorgesehen ist, wo während einer Benutzung das untere Teil auf dem Becken des Patienten aufruht, und daß das untere Teil weiters eine Abstütz- bzw. Supportplatte umfaßt, die mit dem Federelement gekoppelt ist, wobei die Supportplatte vorzugsweise auch ein Federelement ist, welches in der Benutzung auf der Höhe des Lendenbereichs des Patienten aufruht.
  • Wie erwähnt, ist die Supportplatte derart angeordnet, daß sie in der Benutzung auf der Höhe des skoliotischen Buckels in dem Lendenbereich des Rückens angeordnet ist. Aufgrund ihrer üblicherweise vorliegenden s-Form spannt die Skoliose häufig den gesamten Rücken. Die Skoliose in dem oberen Rücken wird oft durch die Entwicklung eines Gibbus bzw. Buckels bzw. Höckers (Deformation der Rippen) sichtbar. Eine Art Gibbus erscheint oft auch in dem Lendenbereich aufgrund eines geringen Vortretens des Muskelbündels auf der konvexen Seite der Skoliose. Eine korrektive Kraft wird auf beide Höcker angewandt. Selbst in den Fällen, wo der Lendenbereich keine Skoliose zeigt, ist es dennoch notwendig, eine Kraft aufzubringen, um zu verhindern, daß sich als ein Ergebnis der Korrektur des oberen Bereichs eine neue Kurve in dem Lendenbereich entwickelt. Die auf den Lendenbereiche ausgeübte Kraft hat dies zu verhindern.
  • Weiters ist es wünschenswert, daß das Federelement des oberen Teils auf der Höhe der zu korrigierenden Skoliose und in der Verwendung auf derselben Seite des Patienten wie das Federelement des unteren Teils vorgesehen ist.
  • Um die auf den Patientenkörper aufzubringenden Kräfte geeignet zu verteilen, sollte das obere Teil vorzugsweise weiters mit einer Druckplatte unter der Achsel des Patienten an der Seite gegenüberliegend dem Federelement des oberen Teils versehen sein, wobei die Druckplatte während des Tragens etwa höher als das Federelement angeordnet ist.
  • Schließlich ist das obere Teil in vorteilhafter Weise mit wenigstens einer Druckplatte versehen, welche in der Benutzung auf der Höhe des Sternums bzw. Brustbeins des Patienten angeordnet ist. Die Kopplung umfaßt ein stabartiges Teil und ein hülsenartiges Teil, wobei das stabartige Teil wenigstens bis zu einem gewissen Ausmaß in dem hülsenartigen Teil gleitbar ist, und das stabartige Teil und das hül senartige Teil an dem unteren Teil und dem oberen Teil festgelegt sind, ohne daß sie beide an demselben Teil angelenkt bzw. festgelegt sind. Diese Ausbildung erlaubt es dem Patienten sehr einfach, seine Brust in bezug auf das Becken sowohl in Längsrichtung als auch in Seitenrichtung zu bewegen. Es macht es umgekehrt auch möglich, den Thorax bzw. Brustkorb in bezug auf das untere Teil des Körpers sich zu verdrehen. In einer besonders effizienten Weise verleiht diese Ausbildung dem Patienten Mobilität und Tragekomfort nicht schlechter als in der Situation, in welcher das Korsett nicht erforderlich ist. Zusätzlich ist es wünschenswert, daß eine flexible Verbindung, beispielsweise eine leichte Kette, zur Verfügung gestellt wird, um das obere Teil mit dem unteren Teil zu koppeln, um das Korsett daran zu hindern auseinanderzufallen, wenn es angezogen bzw. getragen wird oder wenn es ausgezogen wird.
  • In diesem Hinblick ist das Korsett gemäß der Erfindung sehr effizient, wenn nur eine einzige Kopplung auf der Höhe der Patientenseite zur Verfügung gestellt ist.
  • Eine relativ offene und somit leicht tragbare und unauffällige Ausbildung des Korsetts ist dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das untere Teil als auch das obere Teil im wesentlichen aus einer Klammer geformt sind, welche gemeinsam mit dem Federelement den Patientenkörper umgeben kann.
  • Bei den Korsetten gemäß dem Stand der Technik sind Druckplatten starr mit dem Korsett verbunden. In einer weiteren bevorzugten Ausbildung des Korsetts sind die Druckplatten mit der Klammer mittels einer Kugel- bzw. Lager- bzw. Hülsenverbindung verbunden, wodurch die Druckplatten an der Seite, die zu der Klammer gerichtet ist, mit einer Wölbung versehen ist, welche in einen Hohlraum in einem Gelenkelement eingepaßt ist, das ein Teil der Klammer ist oder an dieser festgelegt ist. Der Wulst bzw. die Wölbung kann an jede Druckplatte als gesondertes Teil festgelegt sein oder kann mittels einer lokalen Deformation der Druckplatte integriert sein. Jede Druckplatte wird mittels eines O-Rings an ihrem Platz gehalten. Der O-Ring stellt sicher, daß, nachdem der Druck nachläßt, die Druckplatte in ihre ursprüngliche Position zurückkehrt. Die Konstruktion arbeitet als eine Kugel-Lagerverbindung, so daß die Druckplatte der Form des Patienten folgt. Auf diese Weise ist die Richtung der Kräfte immer senkrecht auf die Haut. Es gibt keine reibenden bzw. Scherkräfte, welche Schmerzen oder sogar Verletzungen verursachen könnten. Weiters ist die Konstruktion sehr flach, wodurch das Korsett darin gehindert wird, daß es unter der Kleidung gesehen werden kann.
  • Das Korsett gemäß der Erfindung wird nun in größerem Detail mit Hilfe einer einzigen, nicht limitierenden, exemplarischen Ausbildung und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben, in welcher:
  • 1 das Korsett gemäß einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung zeigt; und
  • 2 eine detaillierte Ansicht der Festlegung einer Druckplatte an der Klammer des Korsetts zeigt.
  • 1 zeigt das Korsett, umfassend ein unteres Teil 2 und ein oberes Teil 3. Das untere Teil 2 ist mit einem Federelement 4, das gegen das Becken des Patienten angeordnet werden soll, und mit einer Abstütz- bzw. Supportplatte 5 versehen, welche mit dem Federelement 4 mittels Klammerstangen 6 verbunden ist. Das untere Teil ist an das obere Teil mittels einer Gelenkkopplung, umfassend ein stabarti ges Teil 7 und ein hülsenartiges Teil 8 gekoppelt. Die Figuren zeigen die Ausbildung derart, daß das hülsenartige Teil 8 mit dem oberen Teil 3 verbunden ist und das stangenartige Teil 7 mit dem oberen Teil 2 gekoppelt ist. Jedoch ist diese Konfiguration untereinander austauschbar. Das stabartige Teil ist gleitbar in das hülsenartige Teil 8 derart eingesetzt, um es dem unteren Teil 2 und dem oberen Teil 3 zu ermöglichen, sich in Längsrichtung in bezug aufeinander zu bewegen, ebenso wie es dem oberen Teil 3 ermöglicht wird, eine seitliche Bewegung und eine Rotationsbewegung in bezug auf das untere Teil 2 auszuüben. Das obere Teil 3 ist auch mit einem Federelement 9 versehen. Sowohl das Federelement 4 des unteren Teils 2 als auch das Federelement 9 des oberen Teils 3 sind mit Einstellmitteln versehen. In dem gezeigten Fall ist dies eine Velcro-Festlegung, welche für sich gesehen bekannt ist, und welche in bezug auf das Federelement 4 des unteren Teils 2 mit dem Bezugszeichen 10 angedeutet ist. Wie dies dargestellt bzw. illustriert ist, ist das Federelement 9 des oberen Teils 3 an der Höhe des zu korrigierenden Gibbus bzw. Buckels in dem oberen Teil des Rücken des Patienten angeordnet. Da angenommen wird, daß zusätzlich zu der seitlichen, korrektiven Bewegung des entsprechenden Abschnitts der Wirbelsäule die Korrektur einer Skoliose auch eine Rotationsbewegung erfordert, ist das Federelement 9 derart angeordnet, daß die Druckkraft, die es auf den Patientenrücken ausübt, geringfügig schräg von der Seite kommt. Um das Spiel der Kräfte zu vervollständigen, ist das obere Teil 3 weiters mit einer Druckplatte 11 versehen, welche gegenüberliegend, jedoch höher als das Federelement 9 des oberen Teils 3 an der Patientenseite unter den Achselhöhlen positioniert ist. Das obere Teil 3 ist schließlich mit wenigstens einer Druckplatte 12 an der Höhe des Sternum bzw. Brustbeins des Patienten ebenso wie Druckplatten 13 versehen, welche auf der Vorderseite des Patienten angeordnet sind.
  • 1 zeigt deutlich, daß sowohl das untere Teil 2 als auch das obere Teil 3 im wesentlichen durch eine Klammer gebildet sind, welche gemeinsam mit dem Federelement 4 bzw. 9 den Patientenkörper umgeben können. Um das Korsett daran zu hindern, nach unten zu gleiten, kann es mit Schulterstreifen bzw. -gurten 14 versehen sein. Das untere Teil und das obere Teil sind mittels einer leichten Kette (nicht gezeigt) gekoppelt, um sie zusammenzuhalten, wenn das Korsett angezogen und ausgezogen wird.
  • 2 ist eine Querschnittsansicht der Festlegung einer Druckplatte 13 an der Klammer 15. Diese Festlegung wird mittels einer Kugel-Lagerverbindung 16 ausgeführt, welche in dem dargestellten Fall durch einen Wulst 17 gebildet ist, der ein einstückiges Teil der Druckplatte ist, und sich von der Seite, die gegen den Patienten passen soll, vorwölbt. Dieser Wulst 17 kann auch ein gesondertes Element sein, das an der Druckplatte festgelegt ist; bei beiden Ausbildungen paßt dieser Wulst in einen entsprechenden Hohlraum eines Scharnier- bzw. Gelenkelements 18, das auf der Klammer angeordnet ist und daran beispielsweise mittels Kleben festgelegt ist. Weiters ist ein O-Ring 19 angewandt, wodurch die Druckplatte 13 gegen die Klammer 15 gezogen ist. Zu diesem Zweck wird der O-Ring 19 durch die Löcher in der Druckplatte 13 gezogen. In der Ausbildung, wo der Wulst bzw. die Wölbung Teil der Druckplatte ist, ist der O-Ring in dem Hohlraum an der Seite der Druckplatte positioniert, die gegen den Patienten passen soll.
  • Es wird durch den Fachmann in der Technik verstanden werden, daß die oben diskutierte Ausbildung eine von zahlreichen, möglichen Ausbildungen ist und daß zahlreiche Variationen an dieser Ausbildung möglich sind, welche alle als innerhalb des Rahmens der abhängigen Ansprüche mitumfaßt betrachtet werden.

Claims (12)

  1. Korsett für die Behandlung eines Patienten, der an einem Rückenleiden, wie Skoliose, leidet, umfassend ein unteres Teil (2), das durch die Hüfte abgestützt ist und positioniert ist, um eine korrigierende Kraft in einer seitlichen bzw. lateralen Richtung auf den Lendenbuckel der Skoliose auszuüben, und ein oberes Teil (3), das um die Brust eines Patienten festzulegen ist und positioniert ist, um eine korrigierende Kraft in einer seitlichen Richtung auf den Brustkorbbuckel bzw. Thoraxbuckel der Skoliose auszuüben, worin eine Kopplung zur Verfügung gestellt ist, um das untere Teil mit dem oberen Teil zu verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung ein stabartiges Teil (7) und ein hülsenartiges Teil (8) ist, wobei das stabartige Teil zumindest in einem gewissen Ausmaß gleitbar in dem hülsenartigen Teil aufgenommen ist und das stabartige Teil und das hülsenartige Teil an dem unteren Teil und dem oberen Teil festgelegt sind, ohne daß sie beide an demselben Teil festgelegt sind, und wobei die Kopplung adaptiert ist, um es dem oberen Teil zu ermöglichen, sich in Längsrichtung, seitlich und in Rotationsrichtung in bezug auf das untere Teil zu bewegen.
  2. Korsett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das untere Teil (2) als auch das obere Teil (3) jeweils mit einem einstellbaren, federnden Element (4, 9) versehen sind, um es dem unteren Teil und dem oberen Teil zu ermöglichen, eine Druckkraft auf den Patientenkörper auszuüben.
  3. Korsett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (4) des unteren Teils (2) an dem Punkt vorgesehen ist, wo in der Verwendung das untere Teil auf dem Becken des Patienten aufruht, und wobei das untere Teil (2) weiters eine Abstütz- bzw. Supportplatte (5) umfaßt, die mit dem federnden Element gekoppelt ist, das in der Verwendung auf der Höhe des Lendenbereichs des Patienten angeordnet ist.
  4. Korsett nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (9) des oberen Teils (3) vorgesehen ist, um in der Verwendung auf der Höhe der zu korrigierenden Skoliose und an derselben Seite wie das federnde Element des unteren Teils angeordnet zu sein.
  5. Korsett nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Teil (3) mit einer Druckplatte (11) versehen ist, welche adaptiert ist, um unter der Achselhöhle des Patienten an der Seite gegenüberliegend, jedoch höher als das federnde Element (9) des oberen Teils angeordnet zu sein.
  6. Korsett nach einem der Ansprüche 2–5, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Teil (3) mit wenigstens einer Druckplatte (12) versehen ist, die adaptiert ist, um auf der Höhe des Brustbeins des Patienten angeordnet zu sein.
  7. Korsett nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine einzige Kopplung vorgesehen ist, die adaptiert ist, um auf der Höhe der Seite unter den Achselhöhlen des Patienten angeordnet zu sein.
  8. Korsett nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das untere Teil als auch das obere Teil im wesentlichen durch eine Klammer gebildet sind, welche gemeinsam mit dem federnden Element adaptiert ist, den Patientenkörper zu umgeben.
  9. Korsett nach Anspruch 8, wenn er von Anspruch 5 oder 6 abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatten (13) mit der Klammer mittels einer Kugel- und Lagerverbindung (16) verbunden sind, wobei die Druckplatten an der Seite, die zu der Klammer schaut, mit einem ausgebauchten bzw. gewölbten Fitting bzw. Paßstück (17) in einen Hohlraum in einem Gelenkelement versehen sind, das ein Teil der Klammer ist oder an dieser festgelegt ist.
  10. Korsett nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatten einstellbar an der Klammer unter Verwendung eines O-Rings (19) positioniert sind, welcher die Druckplatten gegen die Klammer zieht.
  11. Korsett nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der O-Ring teilweise in dem Hohlraum an der Seite der Druckplatte positioniert ist, die zu der Patientenseite schaut.
  12. Korsett nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum der Druckplatten an der Rückseite und gegenüberliegend der Ausbauchung positioniert ist.
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NL1005187A NL1005187C2 (nl) 1997-02-05 1997-02-05 Korset.
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PCT/NL1998/000066 WO1998034570A1 (en) 1997-02-05 1998-02-02 Corset

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DE69823800D1 DE69823800D1 (de) 2004-06-17
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EP (1) EP0959825B1 (de)
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