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DE69823603T2 - Schwimmerbetätigte Vorrichtung - Google Patents

Schwimmerbetätigte Vorrichtung Download PDF

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Publication number
DE69823603T2
DE69823603T2 DE69823603T DE69823603T DE69823603T2 DE 69823603 T2 DE69823603 T2 DE 69823603T2 DE 69823603 T DE69823603 T DE 69823603T DE 69823603 T DE69823603 T DE 69823603T DE 69823603 T2 DE69823603 T2 DE 69823603T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float
lever
chamber
valve
condensate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69823603T
Other languages
English (en)
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DE69823603D1 (de
Inventor
Dean Jeffrey Cheltenham Stephens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Spirax Sarco Ltd
Original Assignee
Spirax Sarco Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Spirax Sarco Ltd filed Critical Spirax Sarco Ltd
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Publication of DE69823603D1 publication Critical patent/DE69823603D1/de
Publication of DE69823603T2 publication Critical patent/DE69823603T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/02Stopping, starting, unloading or idling control
    • F04B49/025Stopping, starting, unloading or idling control by means of floats
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/18Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/10Valves; Arrangement of valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05BINDEXING SCHEME RELATING TO WIND, SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS, TO MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS COVERED BY SUBCLASSES F03B, F03D AND F03G
    • F05B2210/00Working fluid
    • F05B2210/10Kind or type
    • F05B2210/11Kind or type liquid, i.e. incompressible
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S417/00Pumps

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  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die von einem Schwimmer betätigt wird und bei hohen Drücken arbeitet, beispielsweise eine druckbetätigte Pumpe oder einen Kondensatabscheider.
  • Im Zusammenhang mit der Erfindung bedeutet der Begriff "Hochdruck" einen Druck über 5 Bar, und er bezieht sich auf den Innendruck im Gehäuse der Vorrichtung, dem der Schwimmer ausgesetzt ist.
  • Druckbetriebene Pumpen werden in Dampfsystemen verwendet, um Kondensat zu einem Kondensatrückführsystem zu fördern, aus dem das Kondensat wieder in den Dampferzeugungskessel eingespeist wird. Eine derartige Pumpe umfasst eine Kammer, in der sich das Kondensat sammelt, damit es periodisch abgeführt wird, und zwar durch die periodische Einleitung von Dampf und das Durchspülen der Kammer, das von einem Schwimmer gesteuert wird, der auf den Kondensatstand in der Kammer anspricht.
  • US-A-5,141,405 offenbart eine schwimmerbetätigte Vorrichtung in Form einer druckbetriebenen Pumpe, die einen Knebelmechanismus aufweist, der einen Eingabehebel umfasst und einen Ausgabehebel, wobei die Hebel für eine Schwenkbewegung auf einem gemeinsamen Träger montiert sind, und eine elastische Vorrichtung, die zwischen einem ersten Punkt auf dem Eingabehebel und einem zweiten Punkt auf dem Ausgabehebel wirkt, wobei der Ausgabehebel zwischen Grenzpositionen schwenkbar ist, und der Eingabehebel schwenkbar ist zwischen einer ersten Position, in der die elastische Vorrichtung so wirkt, dass sie den Ausgabehebel in eine seiner Grenzpositionen vorbelastet, einem Totpunkt, in der der erste Punkt und der zweite Punkt und der Montageort des Ausgabehebels auf einer gemeinsamen geraden Linie liegen, und einer zweiten Position, in der die elastische Vorrichtung so wirkt, dass sie den Ausgabehebel in seine andere Grenzposition vorbelastet.
  • Der Eingabehebel und der Ausgabehebel sind auf einem gemeinsamen Träger montiert, damit sie eine Schwenkbewegung um eine gemeinsame Achse ausführen können. Folglich weist der Knebelmechanismus den Nachteil auf, dass er der Schwimmerbewegung den größten Widerstand entgegensetzt, wenn sich der Schwimmer in seinen Endpositionen befindet. Dies bedeutet, dass nahezu der gesamte Auftrieb (oder das Gewicht) des Schwimmers dazu verwendet wird, den Widerstand zu überwinden, den der Knebelmechanismus erzeugt. Dadurch steht keine zusätzliche Energie zur Verfügung, die zum Ausführen anderer Vorgänge verwendet werden kann, beispielsweise zum Öffnen eines Auslassventils für Verfahrensfluid.
  • Gemäß der Erfindung sind der Eingabehebel und der Ausgabehebel auf einem gemeinsamen Träger montiert, damit sie eine Schwenkbewegung um beabstandete Achsen ausführen können.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform, die gemäß der Erfindung aufgebaut ist, nimmt die Kraft, die zum Verschieben des Eingabehebels aus seiner ersten oder zweiten in den Totpunkt erforderlich ist, kontinuierlich zu, wenn sich der Eingabehebel dem Totpunkt nähert.
  • Die Grenzpositionen des Ausgabehebels sind bevorzugt durch Anschläge bestimmt, an denen der Ausgabehebel anliegen kann.
  • Der Ausgabehebel kann mit einem Ventilmechanismus verbunden sein.
  • Wird der oben bestimmte Knebelmechanismus in einer schwimmerbetätigten druckbetriebenen Pumpe eingesetzt, so hat er den Vorteil, dass die anfängliche Bewegung des Schwimmers aus einer seiner Endpositionen wenig Kraft erfordert, so dass man die anfängliche Bewegung des Schwimmers beispielsweise dafür einsetzen kann, ein Auslassventil zu öffnen, das die Strömung einer Verfahrensflüssigkeit aus der Kammer der Pumpe steuert.
  • Die Vorrichtung kann einen Schwimmer enthalten, der hohen Drücken widerstehen kann und von einer Verbindung getragen wird, damit er in einer Kammer abhängig vom Flüssigkeitspegel in der Kammer eine Schwenkbewegung nach oben und unten ausführen kann. Die Verbindung ist mit einer Betätigungsvorrichtung verbunden, die den Knebelmechanismus enthält, und die durch die Bewegung des Schwimmers den Kontrollmechanismus betätigt, damit die Strömung in die Kammer bzw. aus der Kammer geregelt wird.
  • Bei einigen Anwendungen, bei denen ein geeigneter Überdruck am Kondensateinlass vorhanden ist, kann der steigende Schwimmer ein Auslassventil betätigen, bevor Dampf in die Kammer eingeleitet wird, wodurch das Kondensat durch den Druck am Einlass über den Auslass abgeführt wird. Reicht der Überdruck zum Abführen des Kondensats nicht aus, so steigt der Schwimmer weiter, und es wird Dampf in die Kammer eingeleitet, der das Kondensat unter Druck hinaus befördert.
  • Die druckbetätigte Pumpe befindet sich normalerweise am tiefsten Punkt im Dampfsystem. Sie wird in der Regel auf dem Boden montiert. Manchmal befindet sich der Wärmetauscher oder eine andere Komponente des Dampfsystems, aus der der druckbetätigten Pumpe Kondensat zugeführt wird, nur ein kleines Stück über dem Boden. Folglich ist der Fülldruck für die Pumpe zu gering, um eine adäquate Füllrate für die Pumpenkammer zu erzeugen. Es ist daher für die druckbetätigte Pumpe wünschenswert, dass sie zuverlässig mit einer kleinen Änderung des Flüssigkeitspegels innerhalb der Kammer zwischen den Endpositionen des Schwimmers arbeitet. Bei herkömmlichen druckbetätigten Pumpen, die mit einem sphärischen Schwimmer arbeiten, beeinflusst der Durchmesser des Schwimmers selbst die Gesamthöhe der Pumpenkammer. Die Größe des Schwimmers ist durch die Notwendigkeit bestimmt, einen ausreichenden Auftrieb zum Betätigen des Knebelmechanismus in der Steigrichtung des Schwimmers bereitzustellen sowie ein ausreichendes Gewicht zum Betätigen des Knebelmechanismus in der umgekehrten Richtung, wenn der Schwimmer fällt. Sphärische Schwimmer werden üblicherweise in Hochdruckvorrichtungen verwendet, beispielsweise druckbetätigten Pumpen und Kondensatabscheidern, da eine Kugelform dem hohen Druck, dem die Schwimmer bei Betrieb ausgesetzt sind, am besten widerstehen kann.
  • Zum Vermeiden dieses Problem kann das Verhältnis ("Seitenverhältnis") der größten Abmessung des Schwimmers in waagrechter Richtung zur größten Abmessung des Schwimmers in senkrechter Richtung nicht kleiner als 2 sein. Es liegt bevorzugt im Bereich von 2 bis 3,5. Ein herkömmlicherweise verwendeter Schwimmer hat ein Seitenverhältnis von 1.
  • Ein Schwimmer mit einem Seitenverhältnis, das nicht kleiner als 2 ist, weist ein relativ niederes Profil auf und nimmt in senkrechter Richtung wenig Raum ein. Dies bedeutet, dass die Kammer und damit die Vorrichtung selbst verglichen mit einer gleichartigen Vorrichtung, in der ein sphärischer Schwimmer eingesetzt wird, in der Höhe verkleinert werden kann.
  • Der Schwimmer kann ein einziges Schwimmelement enthalten, das eine abge flachte Form aufweist, beispielsweise die Form eines abgeflachten Sphäroides oder eines abgeplatteten Zylinders, die mit ihrer Achse senkrecht angeordnet sind. Wahlweise kann der Schwimmer aus mehreren Schwimmelementen zusammengesetzt sein, die so angeordnet sind, dass das Seitenverhältnis des Schwimmers insgesamt nicht kleiner als 2 ist. Der Schwimmer kann beispielsweise mehrere sphärische Schwimmelemente umfassen, die in einer gemeinsamen waagrechten Fläche angeordnet sind, möglicherweise in einem kreisförmigen Gebilde. In einer bevorzugten Form kann der Schwimmer zwei Schwimmerelemente enthalten, die jeweils die Form eines waagrecht angeordneten Zylinders haben, der halbkugelige Enden aufweist, wobei die beiden Schwimmelemente nebeneinander liegen.
  • Die Verbindung kann eine Parallelogrammverbindung umfassen, die zwei Hebel enthält, die den Schwimmer und einen feststehenden Träger verbinden, wobei einer der Hebel den Eingabehebel des Knebelmechanismus bildet. Einer der Hebel ist mit der Oberseite des Schwimmers verbunden, und der andere Hebel ist mit der Unterseite des Schwimmers verbunden. Eine derartige Anordnung liefert eine geeignete Führung, Ausrichtung und Stabilität für den Schwimmer. Die Hebel können gekröpft sein, damit sie dem Schwimmer nicht im Wege stehen, wenn sich dieser in seinen Endpositionen befindet.
  • Die Betätigungsvorrichtung kann funktionell mit einer Betriebsventilanordnung verbunden sein, die die Strömung eines antreibenden Fluids in die Kammer bzw. aus der Kammer regelt. Die Verbindung kann mit einem Auslassventil verbunden sein, das die Strömung der Flüssigkeit steuert, die aus der Kammer zu entfernen ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann die waagrechte Projektion des Schwimmers eine Fläche aufweisen, die nicht weniger als 50 Prozent und besonders bevorzugt nicht weniger als 60 Prozent des größten waagrechten Querschnitts der Kammer einnimmt.
  • Die Erfindung wird nunmehr zur besseren Darstellung und um zu zeigen, wie sie ausgeführt werden kann, beispielhaft mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Es zeigt:
  • 1 eine skizzenhafte Ansicht eines Dampfsystems;
  • 2 bis 6 Querschnittsansichten einer druckbetätigten Pumpe, die im System in
  • 1 verwendet wird und in unterschiedlichen Betriebszuständen abgebildet ist;
  • 7 eine vergrößerte Ansicht eines Kondensatauslassventils der Pumpe in 2 bis 6;
  • 8 eine aufgeschnittene Ansicht eines Teils der Pumpe in 2 bis 10;
  • 9 eine Ansicht einer Komponente des in 8 dargestellten Teils;
  • 10 bis 12 Skizzen eines Knebelmechanismus der Pumpe in 2 bis 6 in unterschiedlichen Betriebszuständen;
  • 13 eine Kurve, die den Betrieb des Knebelmechanismus in 10 bis 12 darstellt;
  • 14 eine Querschnitts-Draufsicht einer anderen Form einer druckbetätigten Pumpe; und
  • 15 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Pumpe in 14.
  • Das in 1 dargestellte System umfasst ein Dampfnutzungssystem, das als Wärmetauscher 2 dargestellt ist, der von einem Dampferzeugungskessel Prozessdampf erhält, der durch ein Rohr 4 fließt. Im Wärmetauscher 2 erfolgt eine Wärmeübertragung. Dadurch kondensiert ein Teil des Dampfs und fließt in ein Kondensatrohr 6. Dieses ist an den Kondensateinlass 8 einer druckbetätigten Pumpe 10 angeschlossen. Der Auslass 12 der Pumpe 10 ist an ein Kondensatrückführsystem 14 angeschlossen.
  • Der durch das Rohr 4 fließende Dampf hat zunächst einen hohen Druck. Dieser Druck wird in einem Regelventil 16 verringert, so dass der Dampf, der in den Wärmetauscher 2 eintritt, einen Druck und damit eine Temperatur aufweist, die für den Vorgang im Wärmetauscher geeignet ist. Dampf mit höherem Druck von mindestens 5 Bar und beispielsweise mehr als 8 Bar wird über ein Rohr 18 aus dem Rohr 4 zu einem Treibdampfeinlass 20 der Pumpe 10 geführt. Eine Auslassöffnung 22 der Pumpe 10 wird über ein Ausgleichsrohr 24 an das Rohr 6 angeschlossen.
  • Bei Betrieb gibt der durch das Rohr 4 zum Wärmetauscher 2 fließende Dampf seine Wärme ab und kondensiert. Das Kondensat fließt durch das Rohr 6 zur Pumpe 10. Reicht der Druck im Rohr 6 dazu aus, das Kondensat in das Kondensatrückführsystem 14 zu fördern, so arbeitet die Pumpe 10 als Kondensatabscheider, der sich bei Vorhandensein von Kondensat öffnet, und der sich schließt, wenn nur Dampf den Kondensateinlass 8 erreicht. Reicht jedoch der Druck im Rohr 6 nicht dazu aus, das Kondensat ins Rückführsystem 14 zu befördern, so wird der Pumpe 10 aus dem Rohr 4 Treibdampf über das Rohr 18 zugeführt, der die Pumpe betätigt, damit das Kondensat abgeführt wird.
  • Die Pumpe ist in 2 bis 6 ausführlicher dargestellt. Sie umfasst ein Gehäuse 26, das eine Verschlusskappe 28 aufweist. Zwischen den beiden Teilen ist eine Kammer 30 bestimmt. In der Kammer 30 ist ein Schwimmer 32 angeordnet, der von einer Parallelogrammverbindung getragen wird, die einen oberen Hebel 34 und einen unteren Hebel 36 umfasst. Der obere Hebel 34 ist an einem Drehpunkt 38 mit einem Halter 40 verbunden, der an der Verschlusskappe 28 befestigt ist. In ähnlicher Weise ist der untere Hebel 36 an einem Drehpunkt 42 auf einem Halter 44 montiert, der ebenfalls an der Verschlusskappe 28 befestigt ist.
  • Der obere Hebel 34 dient als Eingabehebel eines Knebelmechanismus 46. Der Mechanismus 46 weist einen Ausgabehebel 48 auf, der schwenkbar mit dem Halter 40 verbunden ist, und zwar an einem Drehpunkt 50, der Abstand zum Drehpunkt 38 hat. Der Hebel 34 besitzt einen Arm 52. Eine Zugfeder 54 wirkt zwischen einem ersten Punkt 56 am äußeren Ende des Arms 52 und einem zweiten Punkt 58 am Ausgabehebel 48, und zwar in einer Position, die vom Drehpunkt 50 entfernt ist.
  • Der Ausgabehebel 48 trägt einen Betätigungsstift 60, der ein Treibdampf-Einlassventil 62 betätigt, das die Strömung vom Dampf aus dem Rohr 18 durch den Einlass 20 steuert.
  • Der Kondensateinlass 8 wird von einem Rückschlagventil 64 gesteuert, das mit einem Sitz 66 zusammenwirkt. Dieses Ventil ist in 8 und 9 ausführlicher dargestellt. 2 bis 6 kann man entnehmen, dass der Sitz 66 gegen die Senkrechte geneigt ist. Das Rückschlagventil hat einen kreisförmigen Hauptkörper 63 und eine in einem Stück mit dem Hauptkörper ausgebildete Drehwelle 65 an seinem oberen Ende. Die Drehwelle 65 erstreckt sich tangential zum Hauptkörper und wird an beiden Seiten jeweils in Spalten zwischen der Verschlusskappe 28 und dem Halter 40 gehalten. Somit kann der Hauptkörper 63 durch die Druckdifferenz zwischen der Kammer 30 und dem Einlass 8 den Sitz 66 berühren oder davon wegschwenken.
  • Der untere Hebel 36 ist mit einem Auslassventil 68 verbunden, das die Strömung der Flüssigkeit durch den Kondensatauslass 12 steuert. Das Ventil 68 ist in 7 ausführlicher dargestellt. Es umfasst einen Ventilsitz 70, ein äußeres Ventilelement 72 und ein inneres Ventilelement 74. Der Ventilsitz 70 weist ein mittiges Loch 76 auf, und das äußere Ventilelement 72 kann sich in dieses Loch 76 hineinbewegen und es dicht verschließen bzw. sich aus dem Loch hinaus bewegen. Das äußere Ventilelement 72 besitzt eine Öffnung 78, und das innere Ventilelement 74 kann sich so bewegen, dass es diese Öffnung 78 berührt oder sich davon löst. Das innere Ventilelement 74 ist an einem Stab 80 montiert, der schwenkbar mit dem Hebel 36 verbunden ist. Das innere Ventilelement 74 weist einen Querstift 82 auf, der in einen längs verlaufenden Schlitz 84 eingreift, der im äußeren Ventilelement 72 ausgebildet ist. Folglich ist einsichtig, dass eine Bewegung des Stabs 80 nach oben, siehe 7, zunächst das innere Ventilelement 74 von der Öffnung 78 löst, so dass der versperrte Fluss durch das Ventil möglich wird. Eine fortgesetzte Bewegung des Stabs 80 bewirkt, dass der Stift 82 in das obere Ende des Schlitzes 84 eingreift (dieser Zustand ist in 7 dargestellt) und nachfolgend veranlasst, dass das äußere Ventilelement 72 aus dem Loch 76 gezogen wird. Damit ist eine unbehinderte Strömung durch das Loch 76 möglich, und zwar über die Durchgänge 86, die im Ventilsitz 70 ausgebildet sind.
  • 2 zeigt die Pumpe in einem Zustand, in dem sich kein Kondensat in der Kammer 30 befindet. Folglich befindet sich der Schwimmer 32 in seiner tiefsten Position. Das Ventil 62 ist geschlossen, und ein entsprechendes Ventil (in 2 bis 6 nicht dargestellt, jedoch bei 96 in 13 sichtbar), das die Austassöffnung 22 steuert, ist offen. Der Druck in der Kammer 30 ist damit genauso groß wie an der Kondensateinlassöffnung 8. Das Rückschlagventil 64 hängt senkrecht, so dass sämtliches Kondensat, das vom Dampfmantel des Wärmetauschers 2 abfließt, durch die Schwerkraft in die Kammer 30 gelangen kann, und zwar ahne irgendeinen Druckabfall, der dadurch entsteht, dass das Ventil geöffnet werden muss. Das Ventil 68 ist vollständig geschlossen.
  • 3 zeigt den Zustand, in dem die Kammer 30 beginnt, sich mit Kondensat zu füllen. Der Schwimmer 32 ist gestiegen, so dass der untere Hebel 36 auf den Stab 80 des Ventils 68 einwirkt, damit das innere Ventilelement 74 von der Öffnung 78 weggezogen wird. In diesem Zustand kann das Kondensat unbehindert durch das Ventil 68 und den Kondensatauslass 12 zum Kondensatrückführsystem 14 fließen. Dies geschieht jedoch nur dann, wenn der Druck in der Kammer 30 (der gleich dem Druck am Einlass 8 ist) dazu ausreicht, das Kondensat auf den Spiegel des Kondensatrückführsystems 14 zu heben. Im Ventil 68 kann ein Rückschlagventil vorgesehen sein, das einen Rückfluss in die Kammer 30 verhindert.
  • Fließt weiterhin Kondensat über den Kondensateinlass 8 in die Kammer 30, und zwar schneller als der gesamte Ausfluss durch das Ventil 68, so steigt der Schwimmer 32 weiter, siehe 4. In diesem Zustand hat der Hebel 36 das Ventil 68 zum vollständigen Öffnen veranlasst, und die zugehörige Schwenkbewegung des Hebels 34 hat die Feder 54 veranlasst, sich in eine Lage zu bewegen, in der die Linie, die durch ihre beiden Enden verläuft, ebenfalls durch den Drehpunkt 50 des Ausgabehebels 48 geht.
  • 6 zeigt den Zustand, in dem sich der Schwimmer 32 in seiner höchsten Position befindet. In diesem Zustand hat sich die Feder 54 über den auf einer Linie ausgerichteten Zustand in 4 hinausbewegt. Folglich hat der Knebelmechanismus umgeschaltet, wodurch der Ausgabehebel 48 sehr rasch in seine andere Grenzposition umspringt. Dadurch trifft der Betätigungsstift 60 auf das Betätigungselement 88 des Ventils 62, wodurch der Treibdampfeinlass 20 geöffnet wird. Gleichzeitig wird die Auslassöffnung 22 geschlossen. Der Dampf strömt über den Treibdampfeinlass 20 rasch ein und setzt die Kammer 30 unter Druck. Dadurch drückt sich das Rückschlagventil 64 gegen den Sitz 66 und schließt. Der angestiegene Druck in der Kammer 30 bewirkt, dass das Kondensat über das vollständig geöffnete Ventil 68 ausgetrieben wird.
  • Mit fallendem Kondensatspiegel in der Kammer 30 sinkt auch der Schwimmer, und die entstehende Bewegung des oberen Hebels 34 dreht die Feder 54 um ihren Drehpunkt 58 auf dem Ausgabehebel 48, bis – siehe 5 – die Linie, die die beiden Enden der Feder 54 verbindet, durch den Drehpunkt 50 läuft, an dem der Ausgabehebel 48 mit dem Halter 40 verbunden ist. In diesem Zustand befindet sich der Schwimmer 32 nahe am Boden der Kammer 30. Die fortgesetzte Abwärtsbewegung des Schwimmers veranlasst den Knebelmechanismus 46, wieder umzuspringen, so dass er den 2 dargestellten Zustand einnimmt, in dem der Treibdampfeinlass 20 verschlossen und der Auslass 22 geöffnet ist. In ähnlicher Weise hat der untere Hebel 36 das Ventil 68 in die vollständig geschlossene Position zurückgeführt.
  • An der Verschlusskappe 28, siehe 2 bis 6, ist eine Ablenkplatte 90 um den Treibdampfeinlass 20 herum befestigt. Diese Ablenkplatte 90 dient dazu, sicherzustellen, dass der in die Kammer 30 eintretende Dampf von der Oberfläche des Kondensats in der Kammer 30 nach oben abgelenkt wird, damit eine intensive Vermischung des Dampfs und des Kondensats verhindert wird. Dies verzögert die Kühlung und damit die Kondensation des Dampfs, wodurch der Druck in der Kammer 30 gehalten wird, während das Kondensat über das Ventil 68 austritt.
  • In der in 2 bis 6 dargestellten Ausführungsform hat der Schwimmer die Form eines abgeflachten Sphäroides oder einer abgeplatteten Kugel. In senkrechter Richtung gesehen ist das Profil des Schwimmers 32 kreisförmig, und es ist nur ein relativ geringer Zwischenraum zwischen dem Außenrand des Schwimmers 32 und der Wand der Kammer 30 vorhanden. Dadurch wird die freie Kondensatoberfläche in der Kammer 30 so klein wie möglich. Dies verringert nochmals den Wärmeaustausch zwischen dem eintretenden Treibdampf und dem Kondensat.
  • In der in 2 bis 6 dargestellten Ausführungsform hat das Seitenverhältnis des Schwimmers 32 ungefähr den Wert 2,4. Das Seitenverhältnis ist bevorzugt kleiner als 3,5, da es zunehmend schwieriger wird, hohle Schwimmer mit größeren Seitenverhältnissen zu entwerfen, die den Drücken widerstehen können, die möglicherweise in einer druckbetätigten Pumpe auftreten können. Eine zusätzliche Festigkeit lässt sich durch Versteifungselemente gewinnen, die innerhalb des Schwimmers bereitgestellt werden, beispielsweise Wabenstrukturen. Abgesehen von den Festigkeitsanforderungen müssen auch der Auftrieb und das Gewicht dazu ausreichen, den Knebelmechanismus sowohl beim Aufwärts- als auch beim Abwärtshub des Schwimmers 32 zu schalten.
  • Aus 2 bis 6 geht hervor, dass die Hebel 34 und 36 gekröpft sind, damit sie den Schwimmer 32 in dessen Endpositionen aufnehmen können. Die Arbeitsweise des Knebelmechanismus ist in 10 bis 12 dargestellt. Die verschiedenen Komponenten sind dort mit den gleichen Bezugszeichen dargestellt wie die entsprechenden Komponenten in 2 bis 6. Zusätzlich sind Anschläge 92 dargestellt, die die Bewegung des Ausgabehebels 48 anhalten.
  • 10 stellt den in 2 abgebildeten Zustand dar. Der Ausgabehebel 48 stößt gegen den unteren Anschlag 92; folglich wirkt die Feder 54 der Aufwärtsbewegung des Schwimmers 32 entgegen.
  • Mit steigendem Kondensatspiegel in der Kammer 30 überwindet der Auftrieb des Schwimmers 32 die Kräfte, die die Feder 54 am Punkt C (56) ausübt. Damit dreht sich der Hebel 34 um den festen Punkt A (38). Im Totpunkt, siehe 11, liegen die Punkte C (56), 0 (50) und B (58) auf einer gemeinsamen geraden Linie. Trotzdem kann man sehen, dass bei feststehend angenommenem Ausgabehebel 48 die fortgesetzte Aufwärtsbewegung des Schwimmers 32 eine weitere Dehnung der Feder 54 bewirken würde. Dies wird dadurch verursacht, dass die Punkte 0 (50) und A (38) voneinander getrennt sind, da die Bewegung des Punkts C (56) nach wie vor eine Richtungskomponente weg vom Punkt B (58) hat.
  • 12 zeigt den Zustand unmittelbar nach dem in 11 dargestellten Zustand, d. h. nach dem Umspringen des Knebelmechanismus, wobei der Hebel 48 umspringt und gegen den oberen Anschlag 92 stößt.
  • Durch die Anordnung der Drehpunkte 0 (50) und A (38) an unterschiedlichen Positionen kann man den Knebelmechanismus so einstellen, dass die zum Anheben des Schwimmers 32 gegen die Wirkung der Feder 54 erforderliche Auftriebskraft mit einem sehr kleinen Wert beginnt, da die anfängliche Bewegung des Punkts C (56) im Wesentlichen senkrecht zur Richtung der Feder 54 erfolgt (siehe 2). Da die Feder 54 der Aufwärtsbewegung des Schwimmers 32 anfänglich nahezu nicht entgegenwirkt, kann man die gesamte aus der Bewegung des Schwimmers 32 verfügbare Energie zum Öffnen des Ventils 68 verwenden, indem das innere Ventilelement 74 von der Öffnung 78 abgehoben wird. Steigt der Schwimmer weiter, so nimmt die zum Überwinden der Feder 54 erforderliche Kraft allmählich zu. Die Zunahme dauert bis zum Erreichen des Totpunkts des Knebelmechanismus an. Dies ist graphisch in 11 dargestellt. Dabei stellt A die unterste Position des Schwimmers 32 dar, und B stellt den Totpunkt des Knebelmechanismus dar. Diese Anordnung ermöglicht damit den optimierten Einsatz der aus der Verschiebung des Schwimmers 32 verfügbaren Energie, damit sichergestellt ist, dass das Ventil 68 zuverlässig öffnet, und dass der Mechanismus 46 durch eine relativ kurze Gesamtbewegung des Schwimmers zuverlässig umschaltet. Dies ergibt sich aus der Schwenkbewegung der Hebel 34 und 48 um getrennte Drehpunkte 38 und 50, die eine relative große Bewegung des Endes 56 der Feder aufgrund einer relativ kurzen Bewegung des Schwimmers 32 bewirkt.
  • 14 und 15 zeigen einen anderen Aufbau des Schwimmers 32. In dieser Ausführungsform besteht der Schwimmer aus zwei Schwimmelementen 94, die fest miteinander verbunden sind. Jedes Schwimmelement hat die Form eines Zylinders mit halbkugeligen Enden. Diese Schwimmelemente sind nebeneinander angeordnet, wobei ihre Längsachsen parallel zueinander sind und in einer waagrechten Ebene liegen. Aus 12 geht hervor, dass der Schwimmer 32 wie erwähnt insgesamt einen beträchtlichen Anteil der Querschnittsfläche der Kammer 30 einnimmt. Dadurch wird die freie Oberfläche des Kondensats so klein wie möglich gehalten, damit während eines Pumpzyklus so wenig Wärme wie möglich zwischen dem Kondensat und dem eintretenden Dampf aus getauscht wird.
  • Die beschriebenen druckbetätigten Pumpen können mit einer relativ geringen Höhe hergestellt werden, weil Schwimmer mit einem kleinen Seitenverhältnis eingesetzt werden. Da das Kondensateinlassventil 66 (und möglicherweise jedes Auslass-Rückschlagventil, das im Ventil 68 aufgenommen ist) innerhalb der Verschlusskappe 28 bereitgestellt sind, ist es unnötig, auf jeder Seite der Pumpe eigene Rückschlagventile einzubauen.
  • Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Pumpen besteht darin, dass alle beweglichen Teile auf der Verschlusskappe 28 montiert sind. Dadurch wird die Wartung vereinfacht.
  • Die Erfindung ist anhand einer druckbetätigten Pumpe beschrieben. Sie ist selbstverständlich auch bei anderen schwimmerbetätigten Hochdruckvorrichtungen einsetzbar, beispielsweise bei Kondensatabscheidern.

Claims (20)

  1. Vorrichtung, die von einem Schwimmer betätigt wird und einen Knebelmechanismus (46) aufweist, der einen Eingabehebel (34) umfasst, der einen Schwimmer (32) trägt, und einen Ausgabehebel (48), wobei die Hebel (34, 48) für eine Schwenkbewegung auf einem gemeinsamen Träger (28) montiert sind, und der Mechanismus (46) auch eine elastische Vorrichtung (54) umfasst, die zwischen einem ersten Punkt (56) auf dem Eingabehebel (34) und einem zweiten Punkt (58) auf dem Ausgabehebel (48) wirkt, und der Ausgabehebel (48) zwischen Grenzpositionen (92) schwenkbar ist, und der Eingabehebel (34) schwenkbar ist zwischen einer ersten Position, in der die elastische Vorrichtung (54) so wirkt, dass sie den Ausgabehebel (48) in eine seiner Grenzpositionen vorbelastet, einem Totpunkt, in der der erste Punkt (56) und der zweite Punkt (58) und der Montageort (50) des Ausgabehebels (48) auf einer gemeinsamen geraden Linie liegen, und einer zweiten Position, in der die elastische Vorrichtung (54) so wirkt, dass sie den Ausgabehebel (48) in die andere seiner Grenzpositionen vorbelastet, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingabehebel (34) und der Ausgabehebel (48) auf dem gemeinsamen Träger für eine Schwenkbewegung um beabstandete Achsen (38, 50) montiert sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft, die zum Bewegen des Eingabehebels (34) aus seiner ersten oder zweiten Position in den Totpunkt erforderlich ist, kontinuierlich zunimmt, wenn sich der Eingabehebel (34) aus dem ersten oder zweiten Punkt in den Totpunkt bewegt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzpositionen (92) des Ausgabehebels (48) durch Anschläge bestimmt sind, in die der Ausgabehebel (48) eingreifen kann.
  4. Vorrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgabehebel (48) funktionell mit einem Ventilmechanismus (62) verbunden ist.
  5. Vorrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (32), der einem hohen Druck widerstehen kann, von einer Verbindung (34, 36) getragen wird, damit er in einer Kammer (30) abhängig vom Flüssigkeitspegel in der Kammer (30) eine Schwenkbewegung nach oben und unten ausführen kann, wobei die Verbindung (34, 36) mit einer Betätigungsvorrichtung verbunden ist, die den Knebelmechanismus (46) enthält und die durch die Bewegung des Schwimmers (32) den Kontrollmechanismus (62) betätigt, damit die Strömung in die Kammer (30) bzw. aus der Kammer (30) geregelt wird.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der größten Abmessung des Schwimmers (32) in waagrechter Richtung zur größten Abmessung des Schwimmers in senkrechter Richtung nicht kleiner ist als 2.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis nicht größer ist als 3.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (32) ein einziges Schwimmelement in Form eines abgeflachten Sphäroiden enthält.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (32) zahlreiche verbundene Schwimmelemente enthält.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (32) zwei Schwimmelemente (94) enthält, die jeweils aus einem zylindrischen Körper mit halbkugelförmigen Enden bestehen.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwimmelemente (94) so angeordnet sind, dass ihre Längsachsen parallel zueinander sind.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwimmelemente (94) so angeordnet sind, dass ihre Längsachsen im Allgemeinen waagrecht verlaufen.
  13. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung (34, 36) eine Parallelogrammverbindung umfasst, die zwei Hebel enthält, die den Schwimmer (32) und einen feststehenden Träger (28) verbinden, wobei einer der Hebel, nämlich der Hebel (34), den Eingabehebel des Knebelmechanismus (46) bildet.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (34, 36) gekröpft sind.
  15. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Knebelmechanismus (46) funktionell mit einer Ventilanordnung (62) verbunden ist, die die Strömung eines antreibenden Fluids in die Kammer (30) bzw. aus der Kammer (30) regelt.
  16. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung (34, 36) funktionell mit einem Auslassventil (68) verbunden ist, das die Strömung einer Arbeitsflüssigkeit aus der Kammer (30) regelt.
  17. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Arbeitsflüssigkeitseinlass (8) der Kammer ein normalerweise geöffnetes Rückschlagventil (64) bereitgestellt ist, wobei das Rückschlagventil (64) durch Druck in der Kammer (30) geschlossen werden kann.
  18. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 5 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die waagrechte Projektion des Schwimmers (32) eine Fläche hat, die nicht weniger als 60 Prozent der größten waagrechten Querschnittsfläche der Kammer (30) einnimmt.
  19. Vorrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung eine druckbetätigte Pumpe ist.
  20. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 18, wobei die Vorrichtung ein Kondensatabscheider ist.
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