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DE69822601T2 - Dynamisches Klammern - Google Patents

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DE69822601T2
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DE
Germany
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printer
object instance
printing
printer driver
positions
Prior art date
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Application number
DE69822601T
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DE69822601D1 (de
Inventor
Michael J. 9740 Irvine Blvd. Bigi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba America Information Systems Inc
Original Assignee
Toshiba America Information Systems Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Toshiba America Information Systems Inc filed Critical Toshiba America Information Systems Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE69822601D1 publication Critical patent/DE69822601D1/de
Publication of DE69822601T2 publication Critical patent/DE69822601T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/12Digital output to print unit, e.g. line printer, chain printer
    • G06F3/1297Printer code translation, conversion, emulation, compression; Configuration of printer parameters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft allgemein den Aufbau von Druckertreibern, und insbesondere die Bereitstellung verbesserter Klammeroptionen für computererzeugte gedruckte Dokumente.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Microsoft Windows erlaubt, wie die meisten gegenwärtigen Betriebssysteme, einem Benutzer mit irgendeinem einer Anzahl von Druckern zu drucken. Diese Drucker können direkt mit dem Computer des Benutzers verbunden sein, oder über ein Netzwerk zugreifbar sein. Für jede Marke und jedes Druckermodell und für jedes Betriebssystem ist ein Druckertreiber erforderlich. Der Druckertreiber unterstützt das Betriebssystem bei der Verbindung mit dem entsprechenden Drucker.
  • Ein Druckertreiber ist ein Softwareprogramm, welches auf dem Computer, typischerweise auf der Festplatte des Computers vorhanden ist und im Speicher (beispielsweise RAM) läuft, im Gegensatz zum Drucker selbst. Der Zweck eines Druckertreibers liegt darin, dem Computer ein Verständnis von den Fähigkeiten des Druckers zu geben, so dass alle Druckereigenschaften verwendet werden können. Die meisten Betriebssysteme werden mit Druckertreibern für die bekanntesten Druckermodelle ausgeliefert, jedoch können Druckertreiber separat erhältlich sein. Bei einigen Betriebssystemen stehen die Druckertreiber in Zusammenhang mit bestimmten Anwendungsprogrammen.
  • Der Druckertreiber teilt normalerweise dem Computer mit, welche Druckersprache der Drucker verwendet, welche Schriftarten zur Verfügung stehen, wie viele Papierzuführer vorhanden sind, welche Papiergrößen unterstützt werden können, ob im Duplexbetrieb gedruckt werden kann, etc. Wenn ein Computersoftwarepaket diese Information nicht hat, kann es den Drucker nicht in vollem Umfang verwenden, oder Befehle senden, die zur Steuerung der Eigenschaften des Druckers erforderlich sind.
  • Die meisten Drucker haben eine Reihe von Eigenschaften und Optionen, die Benutzern zur Verfügung stehen. Diese Optionen können physikalischer oder logischer Natur sein. Physikalische Optionen umfassen die Papiergröße, den Papiertyp, die Papierquelle (Ablage, Einzug) und die Druckauflösung. Logische Optionen umfassen das Layout (Querformat oder Hochformat), das Schriftartabbilden, die Verwendung von PCL oder Postscript, Overlays/Wasserzeichen, die Anzahl an Kopien und Grafikeigenschaften.
  • Unter Windows Betriebssystemen kann, wie bei den meisten Betriebssystemen, ein Benutzer aus jeder Anwendung heraus einen von verfügbaren Druckern als Ziel für Druckaufträge von der Anwendung auswählen. Windows erlaubt dem Benutzer ebenfalls den Zugriff auf den Druckertreiber aus den Anwendungen heraus, so dass der Benutzer Optionen und Eigenschaften, die für den ausgewählten Drucker verfügbar sind, auswählen kann.
  • Die Sprache, die von einem Drucker verwendet wird, besteht aus einem Satz von Befehlen, die befolgt werden, um Daten, die von einem Computer gesendet werden, zu formatieren. Diese Befehle werden von dem Computer in die Daten eingebettet, und vom Drucker interpretiert.
  • Druckersprachen lassen sich im allgemeinen in zwei Kategorien unterteilen, in Page Description Sprachen (PDLs) und Escape Code Sprachen. Die Page Description Sprachen sind im allgemeinen vielseitiger und höher entwickelt, wodurch komplexere Seiten und Grafiken erzeugt werden können, und geeignet für typografisch vorgesetzte Dokumente, beispielsweise Präsentationsmaterialien, technische Manuels, Kataloge, Werbebroschüren etc. Die Page Description Sprachen werden normalerweise verwendet, um höher entwickelte sehr stark formatierte Ausgaben zu erzeugen, einschließlich grafische Designprogramme, vorgesetzte Textverarbeitungspakete, Arbeitsblätter mit übermäßigen Diagrammvermögen, und Desktop-Publishingpakete.
  • Escape Code Sprachen sind im allgemeinen gekennzeichnet durch die Struktur der Befehle, die sie verwenden, wobei jedem Befehl ein spezieller Code vorangestellt ist (normalerweise der Escape Code, (1B Hexadezimal, 27 Dezimal), daher der Name), um zu kennzeichnen, dass die folgenden Zeichen ein Befehl sind, und keine Daten, die zu drucken sind. Die Escape Code Sprachen bieten nicht die Flexibilität von PDLs, und sind geeignet für einfache Dokumente, beispielsweise Briefe, Datenbankausdrucke und Dokumente, die einfache Grafiken enthalten. Die meisten Escape Code Sprachen bieten keine hochentwickelten typografischen Eigenschaften, und obwohl sie einen Bereich von unterschiedlichen Schriftarten verwenden können, können die meisten Escape Code Sprachen nur Text in einer begrenzten Anzahl von Größen drucken, und nicht spezielle Effekte handhaben, beispielsweise das Drucken von Text unter einem Winkel oder auf einer gekrümmten Zeile.
  • Laserdrucker sind aufgrund ihrer Druckqualität für alle attraktiv, die mit Grafiken arbeiten. Daher haben einige Laserdrucker die Fähigkeit, andere grafische Ausgabegeräte, beispielsweise einen Zeichenstift-Plotter zu emulieren. Die Mehrheit der Zeichenstift-Plotter verwendet eine Sprache, die als HPGL (Hewlett-Packard Graphics Language) bezeichnet wird, und ist für einen Laserdrucker üblich, um die Fähigkeit zur Verwendung von HPGL anzubieten.
  • Drucker verwenden normalerweise Einzelblattpapier (es gibt nur wenige Hochgeschwindigkeitsdrucker, die Endlospapier verwenden). Die Papiergröße, die in den meisten Druckern verwendet wird, ist auf die Größe der Papiereingabeablage/Kassette festgelegt – auf die Papierkassette, die in den Papiereinzugsmechanismus eingeführt wird. Die meisten Drucken werden mit Papierablagen für eine einzelne Größe für Standardgeschäftspapiere versehen, was in Nordamerika die "Letter"-Größe (8,5'' × 11'') und im Rest der Welt A4 (210 mm × 297 mm) ist. Andere Papiergrößen können gehandhabt werden, indem unterschiedliche Papierablagen verwendet werden, die normalerweise optional sind, oder eine "manuelle Zuführungs"-Einrichtung, die es erlaubt, individuelle Blätter einer ungewöhnlichen Papiergröße zu verwenden. Der manuelle Einzug ist mühsam, da jedes Blatt Papier von Hand dem Drucker zugeführt werden muss. Ein paar Druckermodelle haben eine einstellbare Papierablage, die in der Lage ist, einen Bereich von Papiergrößen zu verwenden, entweder als Standardausstattung oder als eine optionale Extraausstattung.
  • Zusätzlich zu Papier können die meisten Drucker auf andere Materialien drucken, beispielsweise leichte Karten, Aufkleberlabels und Tageslichtprojektionsfolien. Individuelle Druckermodelle haben ihre Grenzen bei der Handhabung dieser Materialien, in Abhängigkeit vom Designs des Druckmechanismus, wobei diese Grenzen nomalerweise durch den Druckerhersteller in dem Benutzerhandbuch spezifiziert sind. Die meisten Drucker können ebenfalls auf Kuverts drucken, indem der manuelle Einzug verwendet wird. Die Briefumschlageinzüge sind oft auch verwendbar, um einen Stapel von Briefumschlägen zu halten und einzuziehen.
  • Die Anzahl und die Kapazität von Papiereingabezuführern in einem Drucker variiert stark, in Abhängigkeit von der Größe und des Typs des Druckers. Die Mehrheit der privaten Drucker hat einen Eingabezuführer, der ungefähr 100 Blätter Standardpapier aufnehmen kann, und eine manuelle Einzugsvorrichtung. Die Papierzuführer größerer Drucker sind entsprechend größer, wobei Bürodrucker typischerweise 250 Blätter pro Ablage aufnehmen, und oft erlauben, dass zwei Ablagen auf einmal geladen sind. Arbeitgruppendrucker haben manchmal spezielle "Hochkapazitätszuführer", motorbetriebene Papierzuführer nehmen ungefähr 1000 Blätter auf. Großproduktionsdrucker können verschiedene motorbetriebene Zuführer aufweisen, die jeweils bis zu 2500 Blätter aufnehmen (ein 90 p. p. m. Produktionsdrucker kann 5000 Blätter in der Stunde verwenden).
  • Die Steuerung des Druckers ist ein bestimmter Computer, der ein Bild von Befehlen erzeugt, die er von dem Host-Computer, der das Dokument sendet, empfängt. Eine Steuerung muss verschiedene Prozesse durchführen, enthaltend eine Kommunikation (mit dem Host-Computer kommunizieren), Interpretation (die an ihn gesendeten Befehle finden und verstehen, die normalerweise in den Daten, die zu drucken sind, eingebettet sind), Formatieren (Vorbereiten, um ein Bild zu erzeugen, einschließlich das Einstellen der Papiergröße, der Ränder, Auswählen der Schriftarten etc.), Rastern (Rastern ist die Erzeugung des Bildes als eine Anordnung von Punkten, fertig für den Laser), und letztendlich ein Liefern des Bildes an die Druckmaschine. Unterschiedliche Druckersprachen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Steuerung, und unterschiedliche Hersteller verwenden unterschiedliche Ansätze, um die Steuerungen zu entwickeln, so dass die Steuerung jedes Marken- und Druckermodells leicht unterschiedlich arbeitet, jedoch den gleichen Effekt hat. Die Steuerung ist typischerweise in das Druckergehäuse integriert, kann jedoch auch ein Zusatz für das Druckerhauptgehäuses sein, mit einer separaten Energieversorgung.
  • Die Kommunikationsfunktion einer Druckersteuerung "spricht" mit dem Computer, der das zu druckende Dokument sendet. Sie empfängt Daten vom Drucker über einen Kommunikationsanschluss, und teilt dem Computer mit, wann das Senden der Daten zu stoppen ist, so dass sie die Daten, die sie empfangen hat, verarbeiten kann, und wann die Daten erneut gesendet werden sollen. Dieser Prozess ist als Quittierungsbetrieb bekannt, wobei verschiedene unterschiedliche Quittierungsprotokolle existieren, und das verwendete Protokoll vom Computertyp und dem verwendeten Kommunikationsanschluss abhängt. Viele Büro- und Arbeitsgruppendrucker haben verschiedene Anschlüsse, die eine gleichzeitige Verbindung mit verschiedenen Computern erlauben, in welchem Fall die Kommunikationsfunktion zu allen gleichzeitig sprechen muss, ohne durcheinanderzubringen, welche Daten von welchem Computer stammen, oder die anderen Computer bitten muss zu warten, während es den gegenwärtigen Auftrag verarbeitet.
  • Wenn die Daten von dem Computer empfangen werden, liefert die Kommunikationsfunktion die Daten entweder direkt an den Interpreter oder speichert sie in einer Warteschlange. Das Warteschlangensystem ist als Job Spooling bekannt, und wird üblicherweise von großen Arbeitsgruppen- und Produktionsdruckern verwendet. Die ankommenden Daten werden gespeichert, normalerweise auf einer Festplatte, die sich in dem Drucker befindet, und können gehalten werden, bis der Druckeroperator sie für das Drucken aktiviert. Auf Produktionsdruckern ist dies die normale Arbeitsweise, da der Computer zu jeder Zeit Daten senden kann, und der Druckeroperator diese nicht drucken muss, solange er oder sie nicht bereit ist. Bei Arbeitsgruppendruckern werden die Daten normalerweise in den Job Spool gegeben, der die Zeit reduziert, die der Computer benötigt, um die Daten an den Drucker zu senden.
  • Die Interpretationsfunktion der Steuerung, normalerweise als Interpreter bezeichnet, prüft die Daten, die von dem Computer gesendet werden, und identifiziert den Befehl, der in den Daten enthalten ist. Die Befehle fallen in verschiedene Kategorien, beispielsweise Druckersteuerung, Seitenformat, Schriftartmanagement, Textlayout und Grafiken, und müssen in der korrekten Reihenfolge und Priorität verwaltet und an den Formatierer geliefert werden, wobei nicht korrekte oder ungültige Befehle ebenfalls verarbeitet und dem Benutzer angezeigt werden müssen. Der Interpreter ist normalerweise verantwortlich für das Implementieren der Druckersteuerbefehle, welches Befehle sind, die generische Operationen durchführen, beispielsweise Auswählen von Duplex oder Simplex, manueller Einzug und andere Befehle, die keine Auswirkung auf die Formatierung der Seite haben. Bei einigen Druckern macht dies alles der Interpreter, in anderen Druckern kann der Interpreter ebenso die Befehle in eine Kurzform oder "tokenized"-Form bringen, die der Formatierer effizienter verarbeiten kann. Der Interpreter liefert die strukturierten Druckdaten an den Formatierer.
  • Die Formatierungsfunktion der Steuerung, als Formatierer bezeichnet, übernimmt die strukturierten Druckdaten und verwaltet die Seite. Die erste Priorität ist normalerweise das Einstellen der Papiergröße, und dann der Ränder, bis diese eingestellt sind, ist die Zeilenlänge unbekannt. Wenn die Zeilenlänge eingestellt ist, kann der Formatierer den Text anordnen. Einige Computerprogramme senden alle Befehle, die zur Positionierung des Textes auf der Seite erforderlich sind, wobei exakt festgelegt wird, wo welches Zeichen platziert wird, so dass der Formatierer sehr wenig zu tun hat, andere Programme senden die minimalen Befehle, und erwarten vom Drucker sich die Einzelheiten zu erarbeiten. Wenn beispielsweise der Formatierer einen Befehl empfängt, um den Text zwischen den Rändern zu justieren, muss er, unter Verwendung der Schriftartbreiteninformation für jeden Buchstaben, die exakte Position jedes Buchstabens in der Zeile verteilen und berechnen, so dass das Ende der Zeile des Textes das Ende eines Wortes ist und exakt mit dem rechten Rand bündig abschließt. Wenn die Schriftart, die durch einen Befehl angefordert wird, in dem Drucker nicht verfügbar ist, muss der Formatierer einen Ersatz auswählen und diesen statt dessen verwenden. Sobald der Formatierer bestimmt hat, wie viel in die Zeile passt, fügt er einen neuen Zeilenbefehl ein, um die nächste Zeile zu beginnen. Der Formatierer legt den Text aus, bis er den unteren Seitenrand erreicht hat, oder das Ende der Daten. Der Formatierer verarbeitet ebenfalls irgendwelche Grafiken auf der Seite, konvertiert Vektorgrafikbefehle in Bitmaps, und prüft die Gültigkeit jeder Bitmapgrafik, die an den Drucker gesendet wird. Wenn die komplette Seite formatiert ist, liefert sie der Formatierer als einen sehr detaillierten Satz von Befehlen, die den Schriftsatz und die Position jedes Buchstabens und die Position jeder Bitmapgrafik spezifizieren, an die Rastervorrichtung.
  • Die Rastervorrichtung ist die Endstufe in dem Prozess zur Vorbereitung eines Bildes zum Drucken, und wandelt die Befehle, die von dem Formatierer empfangen werden, in eine Anordnung von Punkten um. Sie nimmt das Bitmap für jedes Zeichen des Textes, und platziert es an der bestimmten Position in dem Array, überlagert dann das Array mit irgendwelchen Bitmapgrafiken, um das Muster zu bilden, das zu drucken ist.
  • Typische Drucker leisten gute Arbeit beim Drucken von Dokumenten, haben jedoch schlechte "Finishing" Fähigkeiten, beispielsweise Sammeln und Heften. Bei einer neueren Druckergeneration, die auf digitalen Kopierern basieren, sind einige Eigenschaften des Kopierers während des Druckens verfügbar. Eine Anzahl von Druckern erlaubt jetzt einem Benutzer schnell mehrere Kopien seines Dokuments zu drucken, die Kopien zu sammeln oder zu sortieren, und ebenfalls die Kopien zu heften.
  • Die Finisher derartiger Drucker und von typischen Kopierern erlauben ein Klammern nur an einer einzelnen Position, typischerweise in der oberen linken Ecke des Dokuments. Einige Spezial- oder High-Endkopierer erlauben ebenfalls ein Broschürenheften, bei dem zwei Klammern entlang des linken Randes des Dokuments mit einem bestimmten Abstand zueinander platziert werden. Bei diesen Kopierern enthält der Sortierer zwei Hefter an festen Orten, wobei einer der Hefter in beiden Modi, dem Ein- und Zwei-Klammermodus verwendet werden kann. Die Heftoptionen sind folglich bestenfalls auf zwei Typen beschränkt:
    Einheftklammern in der linken oberen Ecke des Dokuments, oder Zweiheftklammern entlang des linken Randes des Dokuments.
  • Es wurde vorgeschlagen, mehrere flexible Heftoptionen in einem Drucker bereitzustellen. Gemäß einem vorgeschlagenen System ist die Position eines Hefters in einer Vorrichtung bewegbar bezüglich einer gedruckten Seite. In diesem System kann der Finisher Heftklammern an irgendeiner der vier Ecken des Dokuments anordnen, sowie unter irgendeinem von vier Winkeln (horizontal, vertikal, nach links abgewinkelt oder nach rechts abgewinkelt). Obwohl darüber spekuliert wurde, dass die Heftklammerposition und der Winkel durch einen Benutzer von einem Computer, der mit einem Drucker verbunden ist, auswählbar ist, sind keine Vorrichtungen und Verfahren zur Erzielung der vorgeschlagenen Enden offenbart.
  • Die WO 92/11596 offenbart ein Drucksystem mit einer automatischen Steuerung eines rekonfigurierbaren Druckers basierend auf Benutzerdruckauftragseigenschaften, beispielsweise die Heftposition, die Papiergröße, etc., was in einem Dokumentenkopf spezifiziert ist. Wenn die Druckauftragsanforderungen durch den Drucker nicht realisiert werden können, werden die Druckerauftragsanforderungen automatisch derart geändert, dass die bestmögliche Übereinstimmung zwischen den Druckauftragsanforderungen und der Druckerfähigkeit erreicht wird.
  • Die GB-A-2 264 560 offenbart ein Abbildungsgerät, welches Mittel aufweist, zum Identifizieren der Orientierung des Bildes auf jeder Seite, und wenn eine fehlerhafte Orientierung erkannt wird, wird die Orientierung durch elektronisches Drehen des digital gespeicherten Bildes korrigiert.
  • Aufgabe der Erfindung ist folglich die Schaffung von verbesserten Druckerheftfähigkeiten. Es ist eine weitere Aufgabe, die Anzahl der möglichen Heftpositionen zu erhöhen, ohne zusätzliche Hefter dem Finisher hinzuzufügen. Es ist eine weitere Aufgabe, die Heftfähigkeiten eines Druckers allen Papiertypen und Zuführungsrichtungen verfügbar zu machen. Es ist eine weitere Aufgabe, die Druckerfähigkeiten zu verbessern, ohne das Modifikationen des Druckers oder des Finishers erforderlich sind.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die im vorangegangenen beschriebenen Aufgaben werden durch ein System und ein Verfahren zum Drucken von Dokumenten gelöst, welche einem Benutzer erweiterte Heftpositionsoptionen bereitstellen. Gemäß der Erfindung, die im einzelnen in den beigefügten unabhängigen Ansprüchen definiert ist, kann ein Benutzer eines Druckers festlegen, wo Heftklammern in seinem Dokument zu platzieren sind. Der Benutzer erhält eine Ansicht eines Blatt Papiers auf seinem Computerschirm, und kann mit seiner Maus auswählen, wo er die Heftklammern haben möchte. In Kenntnis der Papiergröße, der Zuführungsorientierung und der Bildorientierung kann der Druckertreiber dann die ausgewählten Heftklammerpositionen des Benutzers auf die physikalischen Fähigkeiten des Druckers abbilden. Der Druckertreiber informiert die Druckersteuerung über die Heftposition für den Auftrag, und wie viel (falls überhaupt) die Steuerung das Bild vor dem Drucken drehen soll.
  • Gemäß dem Verfahren der Erfindung wird eine Objektinstanz bereitgestellt, die mindestens eine Seite aufweist, die zu drucken ist, von einer Computerarbeitsstation an einen Drucker. Die Computerarbeitsstation enthält eine Anzeige, eine Benutzereingabevorrichtung und einen Druckertreiber. Der Drucker enthält eine Stapeleinheit, die in der Lage ist, Zusammenhaltvorrichtungen an mindestens zwei Positionen zu platzieren. Das Verfahren weist dann die Schritte auf, einem Benutzer an der Computerarbeitsstation anzuzeigen, dass die Objektinstanz zu drucken ist; Aufrufen des Druckertreibers; Gewinnen von Zusammenhaltevorrichtungspositionsvermögen, Papiergrößevermögen und Zuführungsorientierungsvermögen des Druckers; Gewinnen eines gewünschten Papiertyps und einer gewünschten Bildorientierung der Objektinstanz durch den Druckertreiber; Bestimmen als logische Heftpositionen, wo auf den bedruckten Seiten der Objektinstanz die Hefteinheit Zusammenhaltevorrichtungen anbringen kann, durch den Druckertreiber; Anzeigen einer Darstellung von mindestens einer Seite der Objektinstanz und der logischen Heftpositionen auf der Anzeige durch den Druckertreiber; durch den Benutzer, der die Eingabevorrichtung verwendet, dem Druckertreiber die logischen Heftpositionen zu erkennen geben, denen der Benutzer wünscht, dass der Drucker die Zusammenhaltevorrichtungen auf einer gedruckten Kopie der Objektinstanz platzieren soll; und Senden eines Befehls oder mehrerer Befehle an den Drucker durch den Druckertreiber, um ein Ausmaß an Drehung der Objektinstanz anzuzeigen, und wo die Zusammenhaltevorrichtungen zu platzieren sind, um die logischen Heftpositionen, die von dem Benutzer angezeigt worden sind, zu erfüllen.
  • Weitere Aufgaben und Vorteile der Vorrichtung und seiner Verwendung und ein Betrieb werden einem Fachmann auf diesem Gebiet durch die folgende Beschreibung offensichtlich.
  • Beschreibung der Figuren
  • Weitere Aufgaben dieser Erfindung, zusammen mit zusätzlichen Eigenschaften, die dazu beitragen, und Vorteilen, die davon kommen, werden durch die folgende Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung offensichtlich, welches in den beigefügten Zeichnungen gezeigt ist, wobei gleiche Bezugsziffern entsprechende Teile durchgehend kennzeichnen, und die in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen zu lesen ist. Es zeigen:
  • 1 ein Blockdiagramm eines Computernetzes zur Verwendung in Verbindung mit der Erfindung;
  • 2 ein repräsentatives Bildschirmbild, welches einen Schritt zum Auswählen einer Druckerkonfiguration gemäß der Erfindung zeigt;
  • 3 ein repräsentatives Bildschirmbild, welches einen anderen Schritt zeigt zum Auswählen einer Druckerkonfiguration gemäß der Erfindung;
  • 4A und 4B repräsentative Teilbildschirmbilder, die Heftoptionen gemäß der Erfindung zeigen;
  • 5A und 5B mögliche physikalische Heftpositionen für eine gedrehte Seite;
  • 6A und 6B mögliche physikalische Heftpositionen für eine nichtgedrehte Seite;
  • 7 ein Flussdiagramm eines Verfahrens des Auswählens von Heftpositionen für ein gedrucktes Dokument gemäß der Erfindung.
  • Diese und zusätzliche Ausführungsbeispiele der Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung, wobei ein dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben werden, besser verstanden.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • In dieser Beschreibung sollen die bevorzugten Ausführungsbeispiele und Beispiele als beispielhaft betrachtet werden, und nicht als Beschränkungen auf die Vorrichtung und die Verfahren der Erfindung.
  • In 1 ist ein Blockdiagramm eines LAN 100 gemäß der Erfindung gezeigt. Das LAN 100 enthält einen Dateiserver 120, Computerarbeitsstationen 150, und Drucker 180a, 180b, die miteinander über Netzwerkverbindungsleitungen 160 miteinander verbunden sind. Der Dateiserver 120 und die Computerarbeitsstationen 150 sind vorzugsweise allgemein bekannt, beispielsweise Computer mit Prozessoren der Firma Intel (Santa Clara, Kalifornien) und Windows Betriebssystemen der Firma Microsoft (Redmond, Washington). Auf den Computerarbeitsstationen, beispielsweise Computerarbeitsstationen 150 befinden sich typischerweise mehrere Anwendungsprogramme, mit welchen ein Benutzer Objektinstanzen erzeugen, bearbeiten und drucken kann, indem Eingabe/Ausgabe-Vorrichtungen, beispielsweise eine Anzeige 150a, eine Maus und eine Tastatur (nicht gezeigt) verwendet werden. Diese Anwendungsprogramme können für eine Textverarbeitung, für Grafiken, für Arbeitsblätter, Präsentationen und viele andere Zwecke sein.
  • Das LAN 100 kann ebenfalls Hubs, Routers und andere Vorrichtungen (nicht gezeigt) aufweisen. Ferner können die Drucker direkt mit dem Dateiserver 120 und den Computerarbeitsstationen 150 verbunden sein. Weitere Drucker und andere Vorrichtungen, beispielsweise multifunktionale Peripheriegeräte (MFPs) und Faxgeräte, können mit dem oben beschriebenen LAN 100 gekoppelt werden.
  • Bevor es weitergeht, werden ein paar Begriffe definiert. Mit "Server" ist eine Hardware oder eine Software gemeint, die Netzdienste bereitstellt. Mit "Dateiserver" ist ein Computer gemeint, der den Zugriff auf Datei- und Plattenressourcen in einem Netz steuert, und Sicherheit und Synchronisation in dem Netz durch ein Netzbetriebssystem gewährleistet. Mit "Computerarbeitsstation" ist ein Client Computer gemeint, der Befehle entweder an sein lokales Betriebssystem oder an einen Netzschnittstellenadapter zur Verarbeitung und Übertragung an das Netz leitet. Eine Computerarbeitsstation kann also Server dienen, indem eine entsprechende Software verwendet wird, und kann beispielsweise ein Druckserver, ein Archivserver oder ein Kommunikationsserver sein. Eine Computerarbeitsstation kann ferner in einer nichtvernetzten Umgebung verwendet werden, wobei beispielsweise ein Drucker eine direkte Verbindung zu der Computerarbeitsstation hat. Mit "Software" ist ein oder sind mehrere computerinterpretierbare Programme und Module gemeint, die sich auf die Durchführung einer bestimmten Funktion beziehen und vorzugsweise integriert ausgebildet sind. Mit "Objektinstanz" ist eine Instanz eines logischen Konstrukts gemeint, welches eine vorhandene Anwendung erzeugt und bearbeitet, beispielsweise die Objektinstanz eines Textverarbeitungsdokuments ist ein Dokument, die Objektinstanz eines Tabellenkalkulationsprogramms ist ein Arbeitsblatt.
  • Mit "Druckertreiber" ist (1) ein Programm gemeint, welches die physikalischen Eigenschaften eines Druckers berücksichtigt, und welches verwendet wird, um Grafiken und Text in gerätespezifische Daten zum Zeitpunkt des Ausdrucks umzuwandeln, oder (2) eine Datei, die die physikalischen Eigenschaften eines Druckers beschreibt, und die von einem Betriebssystem oder einer anderen Software verwendet wird, um Text und Grafiken in gerätespezifische Daten zum Zeitpunkt des Ausdruckens umzuwandeln.
  • Mit "Drucker" ist eine Ausgabevorrichtung gemeint, die einen Ausdruck eines Datensatzes erzeugt, typischerweise auf Papier, und Laserdrucker, Tintenstrahldrucker und druckfähige Multifunktionsperipheriegeräte enthält. Ein Drucker gemäß der Erfindung enthält eine Hefteinheit. Mit "Hefteinheit" ist eine elektromechanische Vorrichtung gemeint, die mit einem Drucker integriert ist, entweder intern oder als Zusatz über beispielsweise einen Heft-Sortierer oder Finisher, und die auf Anweisungen antwortet, die an den Drucker gesendet werden, um biegbare Zusammenhaltevorrichtungen, beispielsweise eine Heftklammer, an einem Ausdruck, der von dem Drucker ausgegeben wird, anzubringen.
  • Fachleute auf diesem Gebiet kennen den Betrieb von objektorientierten Betriebssystemen, beispielsweise MS Windows und von Anwendungsprogrammen, die designed sind, um damit zu arbeiten. Das meiste in den Zeichnungen, einschließlich der Funktionalität, die durch die in den Zeichnungen gezeigte Objekte dargestellt ist, wird von Fachleuten auf diesem Gebiet ohne große Beschreibung verstanden. Eine Erklärung der Verwendung von MS Windows und verschiedener Anwendungsprogramme sind in Veröffentlichungen leicht verfügbar, beispielsweise in Windows 95 "Für Dummies", zweite Ausgabe, und WordPerfect 8 für Windows für Dummies (beide veröffentlicht von IDG Bücher).
  • Das Verfahren zur Konfigurierung eines Druckers gemäß der Erfindung wird unter Bezugnahme auf 7 erklärt, die ein Flussdiagramm des Verfahrens zeigt, und die 2 bis 6, die Bildschirmabbildungen und Teilbildschirmabbildungen zeigen. In dem ersten Schritt kennzeichnet ein Benutzer eine Objektinstanz zum Drucken und aktiviert einen Druckertreiber an einer der Computerarbeitsstationen 150 (Schritt 700). In MS Windows können Objektinstanzen zum Drucken von innerhalb einer bestimmten Anwendung aus ausgewählt werden, während die Objektinstanz bearbeitet wird, beispielsweise als ein Wortprozessor, oder aus Ansichten von Listen von Dateien, beispielsweise Windows Explorer. Die Objektinstanz kann beispielsweise ein Dokument sein, oder eine oder mehrere ausgewählte Seiten eines Dokuments.
  • 2 zeigt ein Bildschirmbild eines typischen Textverarbeitungsanwendungsprogramms, WordPerfect. WordPerfect ist veröffentlicht von Corel Corporation (Ottawa, Kanada). In 2 ist die Bearbeitung eines Dokuments mit WordPerfect gezeigt. Wie viele MS Windows Anwendungen, um ein Dokument in WordPerfect zu drucken, wählt der Benutzer "File" 210 aus der Menüleiste im oberen Bereich des Bildschirms aus, und dann "Print" 220. Abkürzungswege sind ebenfalls typischerweise bereitgestellt und beispielsweise über Makros, Abkürzungstasten und Bildschirm-Icons/Schaltflächen implementiert.
  • Sobald der Benutzer die Druckfunktion ausgewählt hat, erzeugt WordPerfect, wie die meisten MS Windows Anwendungen, ein Dialogfenster 300, wie in 3 gezeigt. In dieser Dialogbox kann der Benutzer aus einer Liste 320 einen bestimmten Drucker, auf dem zu drucken ist, auswählen, falls mehr als einer verfügbar ist. 1 zeigt zwei Drucker 180a, 180b, die von Computerarbeitsstationen 150 zugreifbar sind.
  • Das Dialogfenster 300 erlaubt typischerweise dem Benutzer den Druckertreiber des ausgewählten Druckers zu aktivieren, um bestimmte standardmäßige Eigenschaften für Druckaufträge, die an den ausgewählten Drucker gesendet werden, zu verändern, oder um die Vorteile bestimmter Fähigkeiten des Druckers zu nutzen. Dies erfolgt typischerweise durch Drücken der "Properties"-Schaltfläche 310 mit der Maus.
  • Diese Möglichkeit zur Modifizierung der Eigenschaften des Druckers von dem Druckertreiber sollte nicht verwechselt werden mit der Fähigkeit, Druckeigenschaften der Objektinstanz zu modifizieren. Beispielsweise erlaubt WordPerfect dem Benutzer, unterschiedliche Papiertypen, Zeichensätze und viele andere Druckausgabeeigenschaften auszuwählen. Diese Optionen sind jedoch unabhängig von den Fähigkeiten des ausgewählten Druckers verfügbar, oder unabhängig von irgendeinem Drucker, der verfügbar sein könnte. Wenn der Benutzer eine bestimmte Ausgabeeigenschaft ausgewählt hat, die der Drucker nicht unterstützt, versucht der Drucker die ausgewählte Eigenschaft mit den ausgewählten tatsächlichen Fähigkeiten des Druckers abzustimmen.
  • Sobald der Druckertreiber aufgerufen ist, sammelt er zwei Typen von Information. Der erste Typ betrifft die Fähigkeiten des ausgewählten Druckers. Der zweite Typ an Information betrifft die Objektinstanz, die zu drucken ist.
  • In Schritt 710 erhält der Druckertreiber die Heftklammerpositionsfähigkeiten, die Papiergrößefähigkeiten und die Zuführungsorientierungsfähigkeiten des ausgewählten Druckers. Es gibt allgemein bekannte Techniken für Druckertreiber, um die Fähigkeiten des Druckers zu erhalten, und keine bestimmte Technik soll hier ausgeschlossen sein. Diese umfassen eine Befragung des Druckers, und ein Vertrauen auf die Installationsstandardeinstellungen oder andere Standards. Da ein Drucker mit einer Hefteinheit notwendig ist, um das Verfahren durchzuführen, wird für die gegenwärtigen Zwecke angenommen, dass der ausgewählte Drucker eine Hefteinheit aufweist. Mit "Heftpositionsvermögen" sind die Stellen auf gedruckten Seiten gemeint, wo die Hefteinheit Heftklammern platzieren kann, und dies kann Papiergrößenabhängig sein. Mit "Papiergrößefähigkeiten" sind die Typen und die Größen von Papier gemeint, für die der Drucker konfiguriert ist, um zum Drucken verfügbar zu sein. Eine leere oder ungeeignet gefüllte Papierquelle kann dies beeinträchtigen. Mit "Zuführungsorientierung" ist die Richtung gemeint, in welcher der Drucker den Ausdruck ausgibt, und ist typischerweise als "Long edge"-Zufuhr oder "Short edge"-Zufuhr definiert. Long Edge Zufuhr ("LE") bedeutet, dass beispielsweise für Papier der Lettergröße, das Papier entlang des 11''-Randes zugeführt und ein 8½''-Rand ausgegeben wird.
  • Als nächstes erhält in Schritt 720 der Druckertreiber eine Papiertypauswahl und eine Bildorientierungsauswahl für die Objektinstanz. Viele Anwendungsprogramme haben Mittel, um dem Benutzer zu erlauben, den Papiertyp und die Bildorientierung auszuwählen. Da einige Anwendungsprogramme keine derartige Funktion aufweisen, liefern die meisten Druckertreiber eine ähnliche Funktion. Typischerweise wird eine Auswahl, die durch einen Druckertreiber vorgenommen wird, von einer Auswahl von einem Anwendungsprogramm überschrieben. Der Benutzer oder der Druckertreiber versichert, dass die Anwendungspapiergrößeeinstellungen und die Orientierung gleich denen sind, die von dem Druckertreiber ausgewählt werden.
  • In typischen Anwendungsprogrammen, wenn ein Benutzer ein Dokument erzeugt, weist das Anwendungsprogramm einen Standardpapiertyp und eine Standardbildorientierung dem Dokument zu, und dies wird als Teil des Dokuments gespeichert. Die Papiergrößen, die typischerweise von Anwendungsprogrammen angeboten werden, sind Letter, Legal und A4. Die Bildorientierungen, die von Anwendungsprogrammen angeboten werden, sind Hochformat und Querformat. Die Bildorientierung sollte nicht verwechselt werden mit der Zuführungsausrichtung. Die Zuführungsausrichtung bezieht sich darauf, wie das Papier aus dem Drucker kommt, wohingegen die Bildorientierung sich darauf bezieht, wie die Objektinstanz auf der ausgewählten Papiergröße erscheint. Typische Anwendungsprogramme enthalten ein Mittel, das dem Benutzer erlaubt, den Papiertyp und die Bildorientierung zu ändern. Selbst für nicht Windows Betriebssysteme gibt es üblicherweise eine Standardpapiergröße und -bildorientierung.
  • Da ein Druckertreiber typischerweise mehr über die Fähigkeiten eines in Verbindung stehenden Druckers weiß, erlaubt ein Druckertreiber typischerweise einem Benutzer Einstellungen auszuwählen, die näher an dem physikalischen Vermögen des in Zusammenhang stehenden Druckers liegen. Typische Druckertreiber liefern einem Benutzer eine Liste von verfügbaren Papierquellen, beispielsweise Kassetten, und der Benutzer wählt aus dieser Liste aus. Typische Druckertreiber liefern einem Benutzer ebenfalls eine Liste von verfügbaren Papiertypen, und der Benutzer wählt aus dieser Liste aus. Typische Druckertreiber liefern einem Benutzer ebenfalls eine Liste von verfügbaren Bildausrichtungen, und der Benutzer wählt aus dieser Liste aus. Die bevorzugten Druckertreiber enthalten diese Fähigkeiten.
  • Wenn der Benutzer eine Papierquelle von dem Druckertreiber auswählt, beschränkt der Druckertreiber vorzugsweise die Liste von Papiertypen auf nur diejenigen, die der Druckertreiber als für die ausgewählte Papierquelle verfügbar kennt. Wenn der Benutzer beispielsweise eine Papierkassette mit einem Papier der Legal-Größe auswählt, dann beschränkt der Druckertreiber die Auswahl des Benutzers für Papiertypen auf Legal.
  • Mit dem jetzt ausgewählten Papiertyp und der Bildorientierung, und den bekannten Fähigkeiten des Druckers in Bezug auf Papiertypen, Zuführungsausrichtung und Heften, bestimmt der Druckertreiber, an welchen Stellen die Hefteinheit Heftklammern auf eine ausgedruckte Kopie der Objektinstanz anbringen kann (Schritt 740). Diese potentiellen Heftpositionen werden hier als "logische Heftpositionen" bezeichnet. Wenn der Benutzer keine Papierquelle auswählt, dann wählt der Druckertreiber vorzugsweise standardmäßig eine Papierquelle mit Long Edge Zufuhr aus. Die Bestimmung von logischen Heftpositionen kann entweder gemäß einem Algorithmus oder durch Suchen der logischen Heftpositionen in einer Tabelle sein. Die Tabelle kann beispielsweise in den Druckertreiber oder in den Drucker integriert und für den Druckertreiber verfügbar sein.
  • Der Druckertreiber zeigt als nächstes auf der Anzeige 150a der Computerarbeitsstation eine Darstellung mindestens einer Seite der Objektinstanz an (Schritt 760) und die logischen Hefterpositionen (Schritt 765). Vorzugsweise wird nur die erste Seite angezeigt. Der Druckertreiber gemäß der Erfindung kann einen Dialog 400A, 400B, wie beispielsweise in 4A und 4B gezeigt, erzeugen.
  • Für dieses Beispiel sei angenommen, dass ein Papier mit Letter-Größe und eine Quelle ausgewählt worden sind, und dass der Drucker Heftklammern an drei Stellen entlang des linken Randes des Papiers anbringen kann. Es sei ebenfalls angenommen, dass das Papier in Längsrichtung zugeführt wird.
  • In 4A ist auf einer "Stapling" Registerkarte 410A eine Darstellung 420A reduzierter Größe einer Seite der ausgewählten Objektinstanz gezeigt (die erste Seite dieser Patentanmeldung). Auf der Darstellung 420A überlagert der Druckertreiber vorzugsweise eine oder mehrere Ankreuzfelder 430A an jeder logischen Heftposition. Die Darstellung 420 ist Letter-Größe, Hochformat orientiertes Dokument. Die Darstellung 420A ist vorzugsweise proportional zu dem, was ausgedruckt wird, und vorzugsweise mit der oberen Seite nach oben (anstelle von der oberen Seite nach unten oder anderweitig gedreht).
  • In 4B ist eine "Stapling"-Registerkarte 410B gezeigt, mit einer Darstellung 420B reduzierter Größe einer Seite eines Dokuments in Querformatausrichtung. Die Ankreuzfelder 430B zeigen logische Heftpositionen.
  • Unter der Annahme, dass zwei Dokumente mit dem gleichen Drucker auszudrucken sind, indem die gleiche Kassette und die gleiche Papiergröße verwendet werden, jedoch nur ihre Bildausrichtungen unterschiedlich sind, sollten die logischen Heftpositionen relativ zu der Seite gleich sein. Dies ist in den 4A und 4B gezeigt. In 4A sind die logischen Heftpositionen an drei Stellen auf jedem der langen Ränder des Papiers angeordnet. In 4B sind die logischen Heftpositionen ebenfalls an drei Stellen jeweils an den langen Rändern des Papiers angeordnet.
  • Der hypothetische Drucker gemäß dem Beispiel kann Heftklammern nur an drei Positionen auf der linken Seite eines in Längsrichtung zugeführten Papiers der Letter-Größe anbringen. Der Druckertreiber erkennt jedoch, dass wenn das Bild vor dem Drucken um 180° gedreht werden würde, ein gespiegelter Satz von Heftpositionen entlang des rechten Randes des Papiers erhalten wird.
  • In 4A ist das Ankreuzfeld 431A als angekreuzt gezeigt. Dies wird vorzugsweise erreicht, indem der Benutzer einen Mauscursor über das Ankreuzfeld 431A bewegt und die Maus klickt (Schritt 770). Andere Techniken für den Benutzer zur Auswahl der Heftpositionen liegen innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung, und können enthalten ein Bewegen von "logischen Heftklammern" auf der Seite an die gewünschten Positionen, den Namen der Positionen, Radiobuttons, etc. über eine Tastatur eingeben. In einem Ausführungsbeispiel, wenn der Mauscursor über den Bitmapbereich bewegt wird, der die logische Ansicht der Seite darstellt, ändert sich der Pfeil in eine Hand an jeder logischen Heftposition. Wenn der Benutzer die linke Maustaste drückt, wenn er über den logischen Heftpositionen ist, dann wird die Position ausgewählt, sowie das entsprechende Datenstück in der Radiobuttongruppe.
  • Gemäß anderen Ausführungsbeispielen kann die Auswahl einer logischen Heftposition andere vorwegnehmen. Beispielsweise kann die Hefteinheit nur die Fähigkeit aufweisen, Heftklammern an einem Rand der Seite anzubringen. Wenn die Seite um 180° gedreht wird, könnte jedoch die Hefteinheit auf dem gegenüberliegenden Rand der Seite anbringen. In derartigen Fällen, vorzugsweise wenn der Benutzer eine logische Heftposition auswählt, die andere logische Heftpositionen vorwegnimmt, führt der Druckertreiber die Vorwegnahme der logischen Heftpositionen unauswählbar durch. Dies erfolgt vorzugsweise durch Grauhinterlegung der Ankreuzfelder 430A, und des Nichtankreuzens, wenn der Benutzer versucht sie auszuwählen. Alternativ könnten die Ankreuzfelder 430A nicht angezeigt werden. In den in den 4A und 4B gezeigten Beispiele nimmt die Auswahl irgendeiner logischen Heftposition 430A, 430B alle logischen Heftpositionen auf der gegenüberliegenden Seite der Seite vorweg.
  • Obwohl die 4A und 4B Darstellungen einer Seite einer Objektinstanz in reduzierter Größe zeigen, können andere Darstellungen innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung liegen. Beispielsweise wird ein großer Buchstabe (beispielsweise "T" oder "A") als Darstellung verwendet, da dies eine leichtere Implementierung liefert. Alternativ könnte eine Grafik verwendet werden. Das wichtige Merkmal der Darstellung, liegt darin, dass sie dem Benutzer die logischen Heftpositionen in Bezug auf die gedruckte Erscheinung der Objektinstanz darstellt.
  • Der Benutzer bestätigt dann seine Auswahl durch Klicken der Maustaste auf eine "OK"-Schaltfläche 440A, 440B oder eine "Apply"-Schaltfläche 445A, 445B. Ohne jede weitere Benutzerinteraktion bestimmt der Druckertreiber dann, ob, damit die Stapeleinheit Heftklammern an die ausgewählten logischen Heftpositionen anbringen kann, das Bild der Objektinstanz gedreht werden muss, und ebenfalls die physikalischen Heftpositionen, die den ausgewählten logischen Heftpositionen auf der Seite, rotiert oder nicht rotiert, entsprechen.
  • Der Druckertreiber gibt dann in Schritt 780 Anweisungen an den Drucker, um die Objektinstanz zu drucken, wie durch den Benutzer ausgewählt, einschließlich Anweisungen, welche physikalischen Heftpositionen ausgewählt wurden, und ob das Bild vor dem Drucken zu drehen ist.
  • Wie in 5A gezeigt, wurde das Bild 520A der gedruckten Objektinstanz um 180° gedreht, so dass eine Heftklammer 531A an einer logischen Heftposition 431A (4A) angebracht werden kann.
  • In ähnlicher Weise, wie in 5B gezeigt, wurde das Bild 520B der gedruckten Objektinstanz um 180° gedreht, so dass eine Heftklammer 531B an der logischen Heftposition 431B angebracht wird (4B). Ein derartiges Ergebnis kann beispielsweise erreicht werden, indem ein Druckerbefehl zur Drehung des Bildes um 180° und zur Anbringung einer Heftklammer an der Position "3" gesendet wird.
  • Wie in den 6A und 6B gezeigt, wenn die Heftklammern 631A, 631B an der gegenüberliegenden Seite der Seiten anzubringen sind, im Gegensatz zu den 5A und 5B, dann wird das Bild ohne Drehung ausgedruckt, und die Heftklammern an den entsprechenden gedruckten Seiten ohne Drehungen angebracht 631A, 631B.
  • Es gibt viele andere mögliche Kombinationen von Druckfähigkeiten in bezug auf die Ausrichtung, Papiertyp, Zuführungsrichtung und physikalische Heftpositionen. Es ist folglich denkbar, dass es notwendig oder vorteilhaft sein kann, das Bild der Objektinstanz um 90°, 180°, 270° oder um irgendeinen anderen Winkel zu drehen. All diese Drehungen liegen innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung. Das wichtige Merkmal liegt darin, dass der Druckertreiber in der Lage ist, alle möglichen logischen Heftpositionen dem Benutzer zur Verfügung zu stellen, und sobald der Benutzer die Heftpositionen ausgewählt hat, sendet der Druckertreiber entsprechende Anweisungen an den Drucker, die die physikalischen Heftpositionen identifizieren, und ein Vordruckbilddrehen, um dies zu erreichen.
  • Obwohl Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt und beschrieben wurden, ist es offensichtlich für einen Fachmann auf diesem Gebiet, dass viele Änderungen, Modifikationen oder Abwandlungen der Erfindung vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich zu verlassen. All solche Änderungen, Modifikationen und Abwandlungen sollen folglich als innerhalb des Schutzbereiches der Erfindung liegend angesehen werden. Beispielsweise, obwohl die Erfindung in Bezug auf ein LAN 100 beschrieben wurde, können Merkmale der Erfindung, neben den Ansprüchen definiert, ebenfalls von Vorteil sein, in einer nichtvernetzten Umgebung.

Claims (28)

  1. Verfahren zum Drucken einer Objektinstanz, welche beispielsweise mindestens eine Seite aufweist, von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b), wobei die Computerarbeitsstation (150) eine Anzeige, eine Benutzereingabevorrichtung und einen Druckertreiber aufweist, der Drucker (180a, 180b) eine Hefteinheit aufweist, die Zusammenhaltevorrichtungen an mindestens zwei Positionen platzieren kann, welches Verfahren die Schritte aufweist: (a) einem Benutzer an der Computerarbeitsstation (150) anzeigen, dass die Objektinstanz zu drucken ist; (b) Aufrufen (700) des Druckertreibers; (c) Gewinnen (710) von Zusammenhaltevorrichtungspositionsvermögen, Papiergrößevermögen und Zuführungsorientierungsvermögen des Druckers (180a, 180b) durch den Druckertreiber; (d) Gewinnen (720) eines gewünschten Papiertyps und einer gewünschten Bildorientierung der Objektinstanz durch den Druckertreiber; (e) Bestimmen (740), als logische Heftpositionen, wo auf den bedruckten Seiten der Objektinstanz die Hefteinheit Zusammenhaltevorrichtungen anbringen kann, durch den Druckertreiber; (f) Anzeigen (760, 765) einer Darstellung (420A; 420B) von mindestens einer Seite der Objektinstanz und der logischen Heftpositionen (430A, 431A; 430B, 431B) auf der Anzeige durch den Druckertreiber; (g) durch den Benutzer, der die Eingabevorrichtung verwendet, dem Druckertreiber die logischen Heftpositionen (431A; 431B) zu Erkennen geben (770), an denen der Benutzer wünscht, dass der Drucker (180a, 180b) die Zusammenhaltevorrichtungen auf einer gedruckten Kopie der Objektinstanz platzieren soll; und (h) Senden (780) eines Befehls oder mehrerer Befehle an den Drucker (180a, 180b) durch den Druckertreiber, um ein Ausmaß an Drehung der Objektinstanz anzuzeigen, und wo die Zusammenhaltevorrichtungen zu platzieren sind, um die logischen Heftpositionen (431A; 431B), die von dem Benutzer angezeigt worden sind, zu erfüllen.
  2. Verfahren zum Drucken einer Objektinstanz von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b) nach Anspruch 1, bei dem in dem Schritt (c) der Druckertreiber die Heft-, Papiergröße- und Zuführungsorientierungsvermögen des Druckers (180a, 180b) durch Befragung des Druckers (180a, 180b) gewinnt, und der Drucker (180a, 180b) die Vermögen an die Computerarbeitsstation (150) übermittelt.
  3. Verfahren zum Drucken eines Dokuments von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b) nach Anspruch 1, bei dem in Schritt (c) der Druckertreiber das Heft-, Papiergröße- und Zuführungsorientierungsvermögen von einer Default-Quelle in der Computerarbeitsstation (150) gewinnt.
  4. Verfahren zum Drucken einer Objektinstanz von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem in Schritt (d) der Druckertreiber den gewünschten Papiertyp und die Bildorientierung der Objektinstanz von einem Anwendungsprogramm gewinnt, welches auf der Computerarbeitsstation (150) läuft.
  5. Verfahren zum Drucken einer Objektinstanz von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b) nach Anspruch 4, bei dem der gewünschte Papiertyp und die Bildorientierung der Objektinstanz entweder durch den Benutzer über das Anwendungsprogramm ausgewählt, oder auf vordefinierte Standardeinstellungen gesetzt werden.
  6. Verfahren zum Drucken eines Dokuments von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der Schritt (d) vor dem Schritt (c) ausgeführt wird.
  7. Verfahren zum Drucken einer Objektinstanz von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem in Schritt (f) die Darstellung (420A, 420B) ein reduziertes Bild von mindestens einer Seite der Objektinstanz aufweist.
  8. Verfahren zum Drucken einer Objektinstanz von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem in Schritt (f) die Darstellung (420A, 420B) der Objektinstanz in der gewünschten Orientierung angezeigt wird.
  9. Verfahren zum Drucken einer Objektinstanz von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem die Hefteinheit die Zusammenhaltevorrichtungen an drei festen Positionen anbringen kann, und der Druekertreiber mehr als drei logische Heftpositionen (430A, 431A; 430B, 431B) anzeigen kann.
  10. Verfahren zum Drucken eines Dokuments von einer Computerarbeitsstation (150) auf einem Drucker (180a, 180b) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem die Hefteinheit Zusammenhaltevorrichtung irgendwo innerhalb eines vordefinierten Bereichs von Positionen entlang mindestens eines Randes eines Blatt Papiers anbringen kann, welches von dem Drucker (180a, 180b) bedruckt worden ist.
  11. Drucksystem zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, wobei das Drucksystem (100) aufweist: (a) eine Computerarbeitsstation (150) mit einer Anzeige, einer Benutzereingabevorrichtung und einem Druckertreiber; und (b) einen Drucker (180a, 180b), der eine Hefteinheit aufweist, die Zusammenhaltevorrichtungen an mindestens zwei Positionen platzieren kann, wobei der Druckertreiber Anweisungen oder ein Mittel aufweist, zum: (i) Gewinnen (710) von Zusammenhaltevorrichtungspositionsvermögen, Papiergrößevermögen und Zuführungsorientierungsvermögen des Druckers (180a, 180b); (ii) Gewinnen (720) eines gewünschten Papiertyps und einer gewünschten Bildorientierung der Objekteinstanz; (iii) Bestimmen (740), als logische Heftpositionen (430A, 431A, 430B, 431B), wo auf den gedruckten Seiten der Objektinstanz die Hefteinheit Zusammenhaltevorrichtungen anbringen kann; (iv) Anzeigen (760, 765) einer Darstellung (420A; 420B) von mindestens einer Seite der Objektinstanz und der logischen Heftpositionen (430A, 4331A; 430B, 431B) auf der Anzeige; (v) Annehmen einer Benutzereingabe von der Eingabevorrichtung, die die logischen Heftpositionen (431A; 431B) anzeigt (770), an denen der Benutzer wünscht, dass der Drucker (180a, 180b) Zusammenhaltevorrichtungen auf einer gedruckten Kopie der Objektinstanz platziert; und (vi) Senden (780) von einem oder von mehreren Befehlen an den Drucker (180a, 180b), um ein Ausmaß an Drehung der Objektinstanz anzuzeigen, und wo Zusammenhaltevorrichtungen zu platzieren sind, um die logischen Heftpositionen (431A, 43113), die von dem Benutzer angezeigt worden sind, zu erfüllen.
  12. Druckvorrichtung zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, nach Anspruch 11, bei dem der Druckertreiber Anweisungen oder ein Mittel aufweist zum Gewinnen des Heft-, Papiergröße- und Zuführungsorientierungsvermögens des Druckers (180a, 180b) durch Befragung des Druckers (180a, 180b).
  13. Drucksystem zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, nach einem der Ansprüche 11 oder 12, bei dem der Druckertreiber Anweisungen oder ein Mittel aufweist zum Gewinnen des Heft-, Papiergröße- und Zuführungsorientierungsvermögen von einer Default-Quelle in der Computerarbeitsstation (150).
  14. Drucksystem zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, nach einem der Ansprüche 11 bis 13, bei dem der Druckertreiber Anweisungen oder ein Mittel aufweist zum Gewinnen des gewünschten Papiertyps und der Bildorientierung der Objektinstanz von einem Anwendungsprogramm, das auf der Computerarbeitsstation (150) läuft.
  15. Drucksystem zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, nach Anspruch 14, bei dem der gewünschte Papiertyp und die Bildorientierung der Objektinstanz entweder durch den Benutzer über das Anwendungsprogramm ausgewählt oder auf vordefinierte Standardeinstellungen gesetzt werden.
  16. Drucksystem zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, nach einem der Ansprüche 11 bis 15, bei dem die Darstellung (420A, 420B) ein reduziertes Bild von mindestens einer Seite der Objektinstanz aufweist.
  17. Drucksystem zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, nach einem der Ansprüche 11 bis 16, bei dem der Druckertreiber Anweisungen oder ein Mittel aufweist zur Anzeige der Darstellung (420A, 420B) der Objektinstanz in der gewünschten Orientierung.
  18. Drucksystem zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, nach einem der Ansprüche 11 bis 17, bei dem die Hefteinheit Zusammenhaltevorrichtungen an drei festen Positionen anordnen kann, und der Druckertreiber mehr als drei logische Heftpositionen (430A, 431A; 430B, 431B) bereitstellt.
  19. Drucksystem zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, nach einem der Ansprüche 11 bis 17, bei dem die Hefteinheit Zusammenhaltevorrichtungen irgendwo innerhalb eines vordefinierten Bereichs von Positionen entlang mindestens eines Randes eines Papierblatts anbringen kann, welches von dem Drucker bedruckt worden ist (180a, 180b).
  20. Steuervorrichtung zum Steuern eines Drucksystems, wobei die Steuervorrichtung einen Druckertreiber aufweist, der in einem Computer installiert sein kann und/oder in der Lage ist, mit einem darin enthaltenen Computer zu kommunizieren, zum Drucken einer Objektinstanz, welche mindestens eine Seite aufweist, von einer Computerarbeitsstation (150), wobei die Computerarbeitsstation (150) eine Anzeige und eine Benutzereingabevorrichtung aufweist, wobei der Druckertreiber ein Mittel oder Anweisungen aufweist zum: (a) Gewinnen (710) von Zusammenhaltevorrichtungspositionsvermögen, Papiergrößenvermögen und Zuführungsorientierungsvermögen eines Druckers (180a, 180b), wobei der Drucker (180a, 180b) eine Hefteinheit aufweist, die die Zusammenhaltevorrichtungen an mindestens zwei Positionen platzieren kann; (b) Gewinnen (720) eines gewünschten Papiertyps und einer gewünschten Bildorientierung der Objektinstanz; (c) Bestimmen (740), als logische Heftpositionen (430A, 431A; 430B, 431B), wo auf den gedruckten Seiten der Objektinstanz die Hefteinheit Zusammenhaltevorrichtungen anbringen kann; (d) Anzeigen (760, 765) einer Darstellung (420A; 420B) von mindestens einer Seite der Objektinstanz und der logischen Heftpositionen auf der Anzeige; (e) Annehmen einer Benutzereingabe von der Eingabevorrichtung, die die logischen Heftpositionen (431A; 431B) anzeigt (770), an denen der Benutzer wünscht, dass der Drucker (180a, 180b) die Zusammenhaltevorrichtungen auf der gedruckten Kopie der Objektinstanz platziert; und (f) Senden (780) eines oder mehrerer Befehle an den Drucker (180a, 180b), um ein Ausmaß an Drehung der Objektinstanz anzuzeigen, und wo die Zusammenhaltevorrichtungen zu platzieren sind, um die logischen Heftpositionen (431A; 431B), die von dem Benutzer angezeigt worden sind, zu erfüllen.
  21. Steuervorrichtung nach Anspruch 20, bei der der Druckertreiber ein Mittel oder Anweisungen aufweist zur Gewinnung des Heft-, Papiergröße- und Zuführungsorientierungsvermögen des Druckers, durch Befragung des Druckers (180a, 180b).
  22. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 oder 21, bei der der Druckertreiber ein Mittel oder Anweisungen aufweist zur Gewinnung des Heft-, Papiergröße- und Zuführungsorientierungsvermögen von einer Default-Quelle in der Computerarbeitsstation (150).
  23. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 22, bei der der Druckertreiber ein Mittel oder Anweisungen aufweist zur Gewinnung des gewünschten Papiertyps und der Bildorientierung der Objektinstanz von einem Anwendungsprogramm, welches auf der Computerarbeitsstation (150) läuft.
  24. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, bei der die Darstellung (420A; 420B) ein reduziertes Bild von mindestens einer Seite der Objektinstanz aufweist.
  25. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 24, bei der der Druckertreiber ein Mittel oder Anweisungen aufweist zur Anzeige der Darstellung (420A; 420B) der Objektinstanz in der gewünschten Orientierung.
  26. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 25, bei der die Hefteinheit die Zusammenhaltevorrichtungen an drei festen Positionen anordnen kann, und der Druckertreiber mehr als drei logische Heftpositionen (430A, 431A; 430B, 431B) bereitstellt.
  27. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 25, bei der die Hefteinheit Zusammenhaltevorrichtung irgendwo innerhalb eines vordefinierten Bereichs von Positionen entlang mindestens eines Randes eines Papierblatts anbringen kann, welches von dem Drucker bedruckt worden ist (180a, 180b).
  28. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 27, bei der der Druckertreiber und vorzugsweise die gesamte Steuervorrichtung in Form einer computerlesbaren Software ausgebildet sind.
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