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DE69820398T2 - Verfahren zum Stanzen von Schubladenführungen - Google Patents

Verfahren zum Stanzen von Schubladenführungen Download PDF

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DE69820398T2
DE69820398T2 DE69820398T DE69820398T DE69820398T2 DE 69820398 T2 DE69820398 T2 DE 69820398T2 DE 69820398 T DE69820398 T DE 69820398T DE 69820398 T DE69820398 T DE 69820398T DE 69820398 T2 DE69820398 T2 DE 69820398T2
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Description

  • Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stanzen metallischer Schubladenführungen, insbesondere metallischer Führungen für sogenannte "selbstschließende" Schubladen, die ein perfektes Schließen der Schubladen sicherstellen können. Siehe beispielsweise die EP-A-0 502 539.
  • Während der Betriebsabläufe für die Serienherstellung von Metallobjekten, insbesondere von metallischen Schubladenführungen, ist es beispielsweise ausgehend von einem Metallstreifen derzeitig bevorzugt, einen Rohling des Streifens herzustellen, der zur Herstellung von Schubladenführungen vom sogenannten "selbstschließenden" Typ geeignet ist.
  • Derartige Schubladenführungen müssen stets in der Lage sein, ein perfektes Schließen der Schublade zu garantieren, sogar bei einem unbeabsichtigten Öffnen.
  • Zu diesem Zweck zeigt das mobile Element der Schubladenführungen, das allgemein ein Profil mit einem im Wesentlichen "Z"-förmigen Querschnitt und mit gekrümmten längsgerichteten Rändern in dem Endabschnitt des Schnitts aufweist, eine abwärts schräggestellte Fläche in der Nähe seines Endabschnittes. Genauer ist damit eine Fläche gemeint, die von der Basis des rampenartigen "Z"-förmigen Schnitts abwärts schräg gestellt ist und eine Gleitrolle lagert, die fest an der Schulter des die Schublade tragenden Möbelobjektes befestigt ist.
  • Dank dieser Anordnung einer Rampe oder einer aufwärts schräggestellten Fläche (bei Betrachtung der an der Schublade befestigten Führung) von der Basis des "Z"-förmigen Schnittes in dem Endabschnitt der Führung neigen die Rollen dazu, beim Schließen der Schublade in diese zu fallen und darin abwärts zu gleiten. Die Schublade wird daher in einer geschlossenen Stellung gehalten und bleibt sogar dann geschlossen, wenn sie kleinen oder geringen, sogar unbeabsichtigten Kräften ausgesetzt wird, die ansonsten diese öffnen könnten. Es sei angemerkt, dass dieses Öffnen auch einfach durch eine unausgeglichene Belastung der Schublade in Anwesenheit einer nicht perfekten Höhenausrichtung des Möbelobjektes oder dergleichen, das diese enthält, bewirkt werden kann.
  • Heutzutage werden, um diese Führungen mit einer Fläche herzustellen, die von der Basis des "Z"-förmigen Schnittes in ihrem Endabschnitt abwärts schräg gestellt ist, Schlitze beispielsweise in dem flachen unfertigen Material der Vorform herausgeschnitten, um so die nachfolgende Herstellung der schräggestellten Rampe oder Fläche durch einen Profilbildungs- oder Biegeprozess zu ermöglichen.
  • Ein derartiger Arbeitsschritt hat eine Schwächung des Aufbaus der Führung in dieser Fläche zur Folge, so dass die Führung später Schaden nehmen kann, sogar, wenn sie ein perfektes Profil besitzt.
  • Eine mögliche Durchhängewirkung, sogar wenn sie minimal ist, verhindert, dass immer sichergestellt werden kann, dass die geneigte Fläche oder Rampe der Führung ihre Funktion stets auf eine ideale Art und Weise erfüllen kann. Das Durchhängen des Materials kann später auch infolge der Verwendung oder der Belastungsbeanspruchungen in der Schublade auftreten.
  • Eine derartige Herstelltechnik auf Grundlage von Endschlitzen erfordert, während sie schnell und kostengünstig ist, im Allgemeinen eine Anzahl aufeinanderfolgender Betriebsschritte zur Fertigstellung des auf diese Art und Weise hergestellten Objektes.
  • Überdies, und wie es bereits erwähnt ist, kann das Objekt die Stabilität der hergestellten Führung mit der Zeit nicht mehr sicherstellen.
  • Es sei auch angemerkt, dass die Anwesenheit des Schlitzes einen Bereich erzeugt, in dem die Führung unterbrochen ist und eine Öffnung in ihrer Seitenwand aufweist. Trotz ihrer kleinen Größe kann es mit dieser Öffnung vorkommen, dass ein Fremdkörper hinein gelangt und dadurch eine schlechte oder unrichtige Funktion der Gleitrollen in der Schublade zur Folge hat.
  • Andere Herstellsysteme, die Ziehprozesse betreffen, weisen ähnliche Nachteile auf.
  • Die allgemeine Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, die erwähnten technischen Probleme in Verbindung mit dem bekannten Stanzsystem für metallische Schubladenführungen auf eine äußerst einfache, ökonomische und besonders praktische Art und Weise zu beseitigen und zu lösen.
  • Eine andere Aufgabe besteht darin, ein Durchhängen des "selbstschließenden" Typs der Rampe oder der Fläche, die von der Basis des "Z"-Schnitts in dem Endabschnitt der Walzenführung abwärts schräggestellt ist, zu beseitigen und gänzlich zu minimieren, während auch die Gesamtgestaltung der Schublade infolge der Tatsache verbessert wird, dass keine Öffnung vorhanden ist, die das Holz der Schublade selbst erkennen lässt.
  • Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zu erreichen, das mit einer gewissen Vereinfachung der Handhabung des Objektes "im Transfer" ohne erhebliche zusätzliche Arbeit oder andere Anlagenkosten für seine Herstellung in Verbindung steht.
  • Die Aufgaben können durch ein Verfahren zum Stanzen von metallischen Schubladenführungen, insbesondere zum Stanzen metallischer Schubladenführungen vom sogenannten "selbstschließenden" Typ erreicht werden, das die in Anspruch 1 beschriebenen Merkmale umfasst.
  • Die abhängigen Ansprüche beschreiben weitere Ausführungsformen der Erfindung.
  • Die baulichen und funktionellen Eigenschaften dieser Erfindung und ihre Vorteile bezüglich der bekannten Technologie werden aus einer Betrachtung der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen deutlicher und offensichtlicher, die Stanzbeispiele zeigen, die gemäß dem Verfahren der Erfindung hergestellt werden, wobei in den Zeichnungen:
  • 1 und 1a eine Ansicht von oben und der Vorderseite einer ersten Phase der Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung zeigen, in der die Trennung einer flachen Vorform erfolgt, um so zwei entgegengesetzte Führungen einer Schublade verbunden herzustellen;
  • 2 und 2a eine Ansicht von oben und der Vorderseite einer zweiten Phase einer Ausführungsform der Erfindung zeigen, die das Prägen der einzelnen Vorform, die von der ersten Phase getrennt ist, umfasst;
  • 3, 3a, 3b und 3c eine dritte Phase der Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung in einer Ansicht von oben und der Vorderseite wie auch in zwei Längsseitenansichten zeigen;
  • 4, 4a und 4b eine vierte Phase der Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung in einer Ansicht von oben und der Vorderseite wie auch in einer Längsseitenansicht zeigen;
  • 5, 5a, 5b und 5c eine fünfte Phase der Ausführungsform der Erfindung in einer Ansicht von oben und der Vorderseite wie auch in zwei Längsseitenansichten zeigen;
  • 6 und 6a eine sechste Phase der Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung zeigen, in denen das Stanzen der Vorform in zwei Führungen erfolgt;
  • 7 und 7a eine siebte Phase der Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung zeigen, in der nach dem Stanzen die Trennung der beiden fertiggestellten Führungen bereits erfolgt ist;
  • 8 einen vergrößerten Querschnitt der Vorform von 1a zeigt, der eine Zwischenfläche zeigt, in der die Verformung mit einer Zunahme des Materials und einer Verbreiterung der Querausdehnung des Querschnittes der Vorform erfolgt;
  • 9 und 9a eine Vergrößerung desselben Querschnittes der Vorform von 8 zeigen, die einer Kraft von oben und unten ausgesetzt wurde, wobei der endgültig verformte und verbreiterte Schnitt als eine gestrichelte Linie gezeigt ist;
  • 10, 10a und 10b einen vergrößerten Schnitt der Vorform von 8 zeigen, der einer Kraft von sowohl oben als auch unten ausgesetzt wurden, wobei der endgültig verformte und verbreiterte Schnitt und zwei Querschnitte der Vorform, die entlang der Linien Xa-Xa und Xb-Xb von 3 erhalten werden, in einer gestrichelten Linie gezeigt sind;
  • 11, 12 und 13 Details einer Vorform zeigen, auf die einige Prägeelemente von drei verschiedenen Formen wirken.
  • Die 1 und 1a zeigen eine erste Phase einer Ausführungsform des Verfahrens zum Stanzen der metallischen Schubladenführungen gemäß der Erfindung.
  • Die Aufgabe besteht eigentlich darin, in einer Transfermaschine ausgehend von einem metallischen Streifen 10 einen Arbeitsprozess in aufeinanderfolgenden Phasen auszuführen, um so metallische Führungen für sogenannte "selbstschließende" Schubladen zu erzeugen, wie oben beschrieben ist.
  • Eine erste Phase umfasst die Vorbereitung und nachfolgende Stanzung des Streifens 10 durch eine geeignete Stanzeinrichtung 11, um so eine einzelne flache Vorform 12, die vorher in eine längliche rechtwinklige Form geformt wurde, zu trennen, und die in der Lage ist, die beiden rechten und linken gegenüberliegenden Führungen einer Schublade verbunden herzustellen.
  • Die beiden gegenüberliegenden Führungen können als zwei Abschnitte 13 und 14 beschrieben werden, die durch eine zentrale Längsachse 15 getrennt und möglicherweise mit einer Reihe verschieden verteilter Perforierungen bzw. Durchbrechungen, die nicht gezeigt sind, sowohl für die endgültige Befestigung als auch Positionierung in den verschiedenen Phasen der aufeinanderfolgenden Verarbeitung bei dem Transfer ausgestattet sind.
  • In der zweiten Phase des Stanzvorganges in der Transfermaschine erfolgt der Prägebetrieb der beiden nicht getrennten Stücke. Die flache Vorform 12 wird tatsächlich in einem Endabschnitt 12a in einer Längsrichtung, in der eine geneigte Rampe oder Fläche hergestellt werden soll, einer Prägewirkung unterzogen. Genauer wird die Vorform 12 in einem ausgewählten, in 8 mit 16 gezeigten Schnitt eines Zwischenbereiches 50 des Schnittes der Prägewirkung oder ähnlichen Bearbeitungsvorgängen ausgesetzt, wie unten detailliert beschrieben ist.
  • Bei dem in 2 gezeigten Beispiel, bei dem die flache Vorform 12 dazu verwendet wird, zwei gegenüberliegende rechte und linke Führungen herzustellen, liegt die Anzahl der verwendeten Werkzeuge bei zwei, die voneinander getrennt sind und auf zwei gewählte lokalisierte Abschnitte 16 wirken, die durch eine gestrichelte Linie gezeigt sind.
  • Diese Wirkung hat zur Folge, dass sich der quer verlaufende Querschnitt zentral durch Ausbeulen und/oder seitliches Ausbauchen in den Endbereichen 17 und 18 zentral ausdehnt, während einiges Material zurückgewonnen wird und es sozusagen auf gleichmäßigst mögliche Art und Weise über eine breitere Querschnittsfläche verteilt wird. Auf diese Art und Weise behält der Schnitt, obwohl dieser geringfügig dünner wird, seine Festigkeit und seine Beständigkeit sogar in diesen gewählten geprägten Abschnitten 16 bei.
  • Die nachfolgende Bearbeitung macht die erwähnten ausgebeulten Bereiche wieder gerade und unternimmt das erste Biegen der Seitenklappen 19 und 20 von den beiden Längsseiten der Vorform unter 90° bezüglich des Körpers der Vorform. Wie in den 3, 3a, 3b und 3c in den Zeichnungen der Führungen gezeigt ist, sind einige zusätzliche Verbindungsklappen 21 und 22 zwischen den Seitenklappen 19 und 20 und dem Körper der Vorform vorgesehen, die nur geringfügig in Richtung des Körpers schräggestellt sind.
  • Das Biegen erfolgt auch an den Endbereichen 17 und 18, so dass der Schnitt der Vorform allgemein die Form von 10a und nur in den Endbereichen 17 und 18 diejenige der 10b jedoch in einer verbreiterten und ausgedehnten Form besitzt.
  • In jedem Fall bildet das erste Biegen die beiden Längsllappen, die die Gleitsitze der Rollen der Schublade bilden, die nicht gezeigt sind. Diese müssen über ihre gesamte Länge eine konstante Größe besitzen, sogar in ihren Endbereichen 17 und 18.
  • Die 4, 4a und 4b zeigen eine weitere Phase der Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung, bei dem ein zweites Biegen insbesondere in einem zentralen Längsabschnitt der Vorform erfolgt.
  • Dies erzeugt zwei zusätzliche dazwischenliegende Längsklappen 23 und 24, die die zusätzlichen Verbindungsklappen 21 und 22, die bezüglich des Zentralkörpers geringfügig geneigt sind, teilweise enthalten. Diese Klappen 23 und 24 dienen dazu, die gewählten Abschnitte 16 zu halten, in denen der Prägevorgang erfolgt ist.
  • Die folgenden 5, 5a, 5b und 5c zeigen eine anschließende Phase des Verfahrens der Erfindung, bei dem das endgültige Biegen erfolgt, bei diesem Beispiel nur entlang einer mit 19 gezeigten Klappe der beiden Seitenklappen 19 und 20, die Teil der beiden Längsseiten der Vorform sind.
  • Dies erzeugt einen kleinen Schließrand 25 von einem der Gleitsitze der Rollen der Schublade, der ähnlich einem U-förmigen Kanal geschlossen und geformt ist.
  • Genau dieses letzte Biegen stellt sicher, dass die beiden Gleitsitze der Rollen über ihre gesamte Länge auf einer konstanten Breite gehalten werden.
  • Die Vorform erhält nun ihre endgültige Profilform und umfasst die rechten und linken Führungen.
  • Die beiden gewählten Abschnitte 16, bei denen der Prägevorgang erfolgt ist, haben sich vorteilhafterweise selbst entlang der Zentralwände des zentralen "Z"-förmigen Schnittes mit einer geringfügig geringeren Dicke angeordnet und haben keine Einschränkungen der Festigkeit für die einzelne endgültige Führung in ihrem Abschnitt, der als eine Rampe oder eine geneigte Fläche geformt ist, zur Folge.
  • Die 6 und 6a wie auch die 7 und 7a zeigen, wie die Trennung der beiden fertiggestellten Führungen von der individuellen und vollständigen Vorform erfolgt.
  • Das Stanzverfahren gemäß der Erfindung erzeugt daher zwei fertiggestellte rechte und linke Führungen 30 und 40 aus einer einzelnen Vorform mit Endrampen oder -bereichen 31 und 41 mit konstantem Querschnitt ohne plötzliche Verringerungen der Dicke. Dies beseitigt ferner bauliche Diskontinuitäten, die durch Schlitze oder Biegungen des Streifens bewirkt werden.
  • Dieser endgültige Aufbau der Gleitführungen 30 und 40 weist eine ideale Festigkeit auf, trotzdem er aus einer Vorform aus einem metallischen Streifen mit einer vollständig normalen Dicke hergestellt ist.
  • Diese endgültige Form wird durch die Prägephase erzeugt, die eine Ausdehnung des querverlaufenden Querschnittes bestimmt, während die Kontinuität des Schnittes beibehalten wird.
  • Die obige Beschreibung macht offensichtlich, dass das Verfahren der Erfindung bezüglich dem bereits bekannten wirklich neu und vorteilhaft ist.
  • 8, die Bezug auf die zweite Phase des Betriebsverfahrens der Transfermaschine gemäß der vorliegenden Erfindung nimmt, zeigt allgemein den möglichen Abschnitt der Vorform 50, an dem der Prägevorgang ausgeführt werden kann.
  • 9 zeigt eine Anordnung, in der zwei Prägewerkzeuge oder -stanzen 26, die mit einem flachen Ende ausgestattet und geeignet voneinander getrennt sind, auf die flache Vorform 12 in einem ihrer Endbereiche 12a wirken, wie oben erwähnt ist.
  • Es muss eigentlich ein Paar Rampen oder geneigte Bereiche in diesem Bereich erzeugt werden, um so die beiden gewünschte Führungen zu erhalten.
  • Die beiden Werkzeuge werden über der Vorform 12 angeordnet, wie durch eine durchgezogene Linie gezeigt ist, wobei diese in den gewählten Abschnitten 16 entlang der in 9 gezeigten gestrichelten Linie verformt wird. Dies erzielt eine Ausdehnung der freien Endränder 27 und/oder eine zentrale Ausbauchung 28 infolge einer doppelten Ausdehnung in Richtung des Zentrums zwischen den Stanzeinrichtungen 26, das durch die beiden Stanzeinrichtungen bestimmt wird.
  • Bei dieser Figur ist die Dicke der Verformungen zum Zwecke einer deutlicheren Darstellung übertrieben ausgebildet worden.
  • 9a zeigt eine Anordnung, bei der zwei Prägewerkzeuge oder -stanzeinrichtungen 26, die geeignet voneinander getrennt sind, auf die flache Vorform 12 von unten wirken. Das Ganze erfolgt auf eine Art und Weise, die ähnlich dem vorher gezeigten in einem Endbereich 12a der Vorform ist, wobei ein Paar Rampen oder schräggestellte Flächen erzeugt wird, um die beiden gewünschten Führungen zu erhalten. Die beiden Werkzeuge werden in einer Richtung von unten in Richtung nach. oben gegen die Vorform 12 angewendet.
  • 10 zeigt beispielhaft eine Prägewirkung zwischen zwei Paaren von Stanzeinrichtungen 26 und 26' mit einem flachen Endbereich, die auf die beiden Seiten der Vorform von gegenüberliegenden Seiten in den gewählten Abschnitten 16 wirkt. Die Stanzeinrichtungen 26 und 26' wirken beide von oben und unten, wobei die Vorform verformt oder geprägt wird, die den Schnitt von 10a besitzt, wie in 10b gezeigt ist. Unter anderem sind die beiden Schnitte über den größten Teil ihrer Länge jeweils diejenigen der Vorform und des letzten in ihrem Endbereich 12a, an dem die Rampen ausgebildet werden.
  • In diesem Fall existiert eine seitliche Verlängerung des Schnittes in den gegenüberliegenden Rändern 27 und/oder eine zentrale Ausbauchung 28 in einer der beiden Seiten. Die Prägekraft muss geeignet kalibriert sein.
  • 11 zeigt eine einfache Form einer Prägestanzeinrichtung 26 und 26' mit einer flachen Extremität, wie in den vorhergehenden Figuren gezeigt ist.
  • Es ist auch jederzeit möglich, andere Formen von Prägewerkzeugen oder -stanzeinrichtungen Zu verwenden, wie beispielsweise diejenigen mit einer gerundeten Extremität 26'' in 12 oder mit einem asymmetrisch gezahnten Ende 26''' in 13. Dies macht es möglich, die Ausbreitung der Verformungen abhängig von den spezifischen Anforderungen des endgültigen Produktes oder abhängig von der Form der Führung mit einer Endrampe oder einem schräggestellten Bereich zu führen.
  • Diese alternativen Anordnungen in der Prägephase haben dieselben Vorteile, wie vorher beschrieben, zur Folge, in diesem Fall zusätzlich zu der spezifischen Form des Werkzeugs oder der Stanzeinrichtung.
  • Diesem Prägevorgang folgt ein Vorgang zum Geradeziehen von einem oder mehreren der ausgebauchten und verformten Bereiche, die erzeugt worden sind, bevor mit den nachfolgenden Formphasen der Vorform fortgefahren wird.
  • All diese Beispiele basieren in jedem Fall auf dem Hauptprinzip des durch diese Erfindung vorgeschlagenen Verfahrens. Dies löst die in dem einleitenden Teil der Beschreibung erwähnte Aufgabe. Sogar bei diesem Verfahren können sich selbstverständlich die Formen der Ausführungsform von denjenigen bereits zahlreich unterscheiden, die in den Zeichnungen lediglich beispielhaft und ohne Beschränkung ausgeführt worden ist.
  • Der Aufbau der Formen und Werkzeuge, die verwendet werden, kann selbstverständlich von dem spezifischen Ziel in den verschiedenen Phasen der Erfindung abgeleitet werden, sobald der Zweck dieser Phasen deutlich wird.
  • Der Schutzumfang der Erfindung ist in jedem Fall durch die angefügten Ansprüche umrissen.
  • Es ist bereits angemerkt worden, dass die Phasen an einem einzelnen groben Stück in einer Transfermaschine ausgeführt werden können, die seine Qualität verbessern und optimieren kann.
  • Die Phasen können nacheinander oder durch zusätzliche Betriebsabläufe an dem Stück unterbrochen ausgeführt werden.

Claims (11)

  1. Verfahren zum Stanzen metallischer Schubladenführungen, insbesondere metallischer Führungen für so genannte "selbstschließende" Schubladen in einer Transfermaschine, umfassend mindestens eine Phase des Stanzens aus einem Streifen (10), um die Profile einer Vorform (12) zu formen, eine Phase des Trennens der Vorform (12) von dem Streifen (10), um eine einzelne flache Vorform (12) in einer verlängerten rechteckigen Form herzustellen, die für die Herstellung eines Ganzen (13, 14) mit zwei gegenüberliegenden rechten und linken Führungen einer Schublade geeignet ist, zusätzliche Phasen des Prägens und Formens der flachen Vorform in zwei "Z"-förmige Teile, die einander spiegelgleich zugewandt und miteinander mittig verbunden sind, sowie eine Trennphase, die auf dem Stanzen der beiden Teile beruht, um zwei Führungen mit einem im Wesentlichen "Z"-förmigen Querschnitt (30, 40) zu bilden, die eine geneigte Rampe (31, 41) in einem Endbereich (12a) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass: – eine Prägephase vorgesehen ist, die der Phase des Trennens der Vorform von dem Streifen folgt, in welcher die Klappen-Vorform (12) in einem ihrer Endbereiche (12a) in einer Längsrichtung, in der die Rampe oder der geneigte Bereich gebildet werden soll (31, 41), einem Prägevorgang an einem ihrer Zwischenabschnitte (50) unterzogen wird, wodurch mindestens ein geknickter Abschnitt (26) gebildet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Geraderichtephase des geknickten Abschnitts (28) nachfolgend auf die Prägephase durchgeführt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägephase des einen Zwischenabschnitts (50) des einen Endbereiches (12a) der Vorform (12) in einem ausgewählten Abschnitt (16) durchgeführt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Prägephase in dem zumindest einen Teil von einem seiner Abschnitte der Vorform (12) des einen Endbereiches (12a) eine Ausdehnung der freien Endränder (27), sowie eine zentrale Knickung (28) zwischen zwei Prägewerkzeugen (26, 26', 26'' und 26'''), bestimmt durch die Werkzeuge, durchgeführt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Prägephase ein Paar Prägewerkzeuge (26, 26', 26'' und 26''') verwendet wird, die voneinander getrennt sind, um so in der Lage zu sein, auf ein Paar ausgewählter Abschnitte (16) des Zwischenbereiches (50) zu wirken.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass aufeinander folgende Biegephasen an der Vorform durchgeführt werden, sodass die ausgewählten Abschnitte (16), in denen der Prä gevorgang stattgefunden hat, sich entlang der mittleren Wände (23, 24) eines "Z"-förmigen Abschnitts der fertigen Führung selbst ausrichten.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Prägephase ein Prägewerkzeug (26, 26') mit einem flachen Ende verwendet wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Prägephase ein Prägewerkzeug mit einem gerundeten Ende (26'') verwendet wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Prägephase ein Prägewerkzeug mit einem asymmetrischen gezahnten Ende (26''') verwendet wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägephase an nur einer Seite der Vorform durchgeführt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägephase an beiden Seiten der Vorform durchgeführt wird.
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