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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stanzen metallischer Schubladenführungen,
insbesondere metallischer Führungen
für sogenannte "selbstschließende" Schubladen, die
ein perfektes Schließen
der Schubladen sicherstellen können.
Siehe beispielsweise die EP-A-0 502 539.
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Während der
Betriebsabläufe
für die
Serienherstellung von Metallobjekten, insbesondere von metallischen
Schubladenführungen,
ist es beispielsweise ausgehend von einem Metallstreifen derzeitig bevorzugt,
einen Rohling des Streifens herzustellen, der zur Herstellung von
Schubladenführungen
vom sogenannten "selbstschließenden" Typ geeignet ist.
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Derartige
Schubladenführungen
müssen stets
in der Lage sein, ein perfektes Schließen der Schublade zu garantieren,
sogar bei einem unbeabsichtigten Öffnen.
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Zu
diesem Zweck zeigt das mobile Element der Schubladenführungen,
das allgemein ein Profil mit einem im Wesentlichen "Z"-förmigen
Querschnitt und mit gekrümmten
längsgerichteten
Rändern
in dem Endabschnitt des Schnitts aufweist, eine abwärts schräggestellte
Fläche
in der Nähe
seines Endabschnittes. Genauer ist damit eine Fläche gemeint, die von der Basis
des rampenartigen "Z"-förmigen Schnitts
abwärts
schräg
gestellt ist und eine Gleitrolle lagert, die fest an der Schulter
des die Schublade tragenden Möbelobjektes
befestigt ist.
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Dank
dieser Anordnung einer Rampe oder einer aufwärts schräggestellten Fläche (bei
Betrachtung der an der Schublade befestigten Führung) von der Basis des "Z"-förmigen
Schnittes in dem Endabschnitt der Führung neigen die Rollen dazu,
beim Schließen
der Schublade in diese zu fallen und darin abwärts zu gleiten. Die Schublade
wird daher in einer geschlossenen Stellung gehalten und bleibt sogar dann
geschlossen, wenn sie kleinen oder geringen, sogar unbeabsichtigten
Kräften
ausgesetzt wird, die ansonsten diese öffnen könnten. Es sei angemerkt, dass
dieses Öffnen
auch einfach durch eine unausgeglichene Belastung der Schublade
in Anwesenheit einer nicht perfekten Höhenausrichtung des Möbelobjektes
oder dergleichen, das diese enthält,
bewirkt werden kann.
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Heutzutage
werden, um diese Führungen mit
einer Fläche
herzustellen, die von der Basis des "Z"-förmigen Schnittes
in ihrem Endabschnitt abwärts
schräg
gestellt ist, Schlitze beispielsweise in dem flachen unfertigen
Material der Vorform herausgeschnitten, um so die nachfolgende Herstellung
der schräggestellten
Rampe oder Fläche
durch einen Profilbildungs- oder
Biegeprozess zu ermöglichen.
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Ein
derartiger Arbeitsschritt hat eine Schwächung des Aufbaus der Führung in
dieser Fläche
zur Folge, so dass die Führung
später
Schaden nehmen kann, sogar, wenn sie ein perfektes Profil besitzt.
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Eine
mögliche
Durchhängewirkung,
sogar wenn sie minimal ist, verhindert, dass immer sichergestellt
werden kann, dass die geneigte Fläche oder Rampe der Führung ihre
Funktion stets auf eine ideale Art und Weise erfüllen kann. Das Durchhängen des
Materials kann später
auch infolge der Verwendung oder der Belastungsbeanspruchungen in
der Schublade auftreten.
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Eine
derartige Herstelltechnik auf Grundlage von Endschlitzen erfordert,
während
sie schnell und kostengünstig
ist, im Allgemeinen eine Anzahl aufeinanderfolgender Betriebsschritte
zur Fertigstellung des auf diese Art und Weise hergestellten Objektes.
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Überdies,
und wie es bereits erwähnt
ist, kann das Objekt die Stabilität der hergestellten Führung mit
der Zeit nicht mehr sicherstellen.
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Es
sei auch angemerkt, dass die Anwesenheit des Schlitzes einen Bereich
erzeugt, in dem die Führung
unterbrochen ist und eine Öffnung
in ihrer Seitenwand aufweist. Trotz ihrer kleinen Größe kann es
mit dieser Öffnung
vorkommen, dass ein Fremdkörper
hinein gelangt und dadurch eine schlechte oder unrichtige Funktion
der Gleitrollen in der Schublade zur Folge hat.
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Andere
Herstellsysteme, die Ziehprozesse betreffen, weisen ähnliche
Nachteile auf.
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Die
allgemeine Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, die erwähnten technischen
Probleme in Verbindung mit dem bekannten Stanzsystem für metallische
Schubladenführungen
auf eine äußerst einfache, ökonomische
und besonders praktische Art und Weise zu beseitigen und zu lösen.
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Eine
andere Aufgabe besteht darin, ein Durchhängen des "selbstschließenden" Typs der Rampe oder der Fläche, die
von der Basis des "Z"-Schnitts in dem Endabschnitt der Walzenführung abwärts schräggestellt
ist, zu beseitigen und gänzlich zu
minimieren, während
auch die Gesamtgestaltung der Schublade infolge der Tatsache verbessert
wird, dass keine Öffnung
vorhanden ist, die das Holz der Schublade selbst erkennen lässt.
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Eine
weitere Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zu erreichen, das mit
einer gewissen Vereinfachung der Handhabung des Objektes "im Transfer" ohne erhebliche
zusätzliche
Arbeit oder andere Anlagenkosten für seine Herstellung in Verbindung
steht.
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Die
Aufgaben können
durch ein Verfahren zum Stanzen von metallischen Schubladenführungen,
insbesondere zum Stanzen metallischer Schubladenführungen
vom sogenannten "selbstschließenden" Typ erreicht werden,
das die in Anspruch 1 beschriebenen Merkmale umfasst.
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Die
abhängigen
Ansprüche
beschreiben weitere Ausführungsformen
der Erfindung.
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Die
baulichen und funktionellen Eigenschaften dieser Erfindung und ihre
Vorteile bezüglich
der bekannten Technologie werden aus einer Betrachtung der folgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen deutlicher
und offensichtlicher, die Stanzbeispiele zeigen, die gemäß dem Verfahren
der Erfindung hergestellt werden, wobei in den Zeichnungen:
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1 und 1a eine Ansicht von oben und der Vorderseite
einer ersten Phase der Ausführungsform des
Verfahrens der Erfindung zeigen, in der die Trennung einer flachen
Vorform erfolgt, um so zwei entgegengesetzte Führungen einer Schublade verbunden herzustellen;
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2 und 2a eine Ansicht von oben und der Vorderseite
einer zweiten Phase einer Ausführungsform
der Erfindung zeigen, die das Prägen
der einzelnen Vorform, die von der ersten Phase getrennt ist, umfasst;
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3, 3a, 3b und 3c eine dritte Phase der Ausführungsform
des Verfahrens gemäß der Erfindung
in einer Ansicht von oben und der Vorderseite wie auch in zwei Längsseitenansichten
zeigen;
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4, 4a und 4b eine
vierte Phase der Ausführungsform
des Verfahrens gemäß der Erfindung
in einer Ansicht von oben und der Vorderseite wie auch in einer
Längsseitenansicht
zeigen;
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5, 5a, 5b und 5c eine fünfte Phase der Ausführungsform
der Erfindung in einer Ansicht von oben und der Vorderseite wie
auch in zwei Längsseitenansichten
zeigen;
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6 und 6a eine sechste Phase der Ausführungsform
des Verfahrens der Erfindung zeigen, in denen das Stanzen der Vorform
in zwei Führungen erfolgt;
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7 und 7a eine siebte Phase der Ausführungsform
des Verfahrens der Erfindung zeigen, in der nach dem Stanzen die
Trennung der beiden fertiggestellten Führungen bereits erfolgt ist;
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8 einen vergrößerten Querschnitt
der Vorform von 1a zeigt,
der eine Zwischenfläche zeigt,
in der die Verformung mit einer Zunahme des Materials und einer
Verbreiterung der Querausdehnung des Querschnittes der Vorform erfolgt;
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9 und 9a eine Vergrößerung desselben Querschnittes
der Vorform von 8 zeigen,
die einer Kraft von oben und unten ausgesetzt wurde, wobei der endgültig verformte
und verbreiterte Schnitt als eine gestrichelte Linie gezeigt ist;
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10, 10a und 10b einen
vergrößerten Schnitt
der Vorform von 8 zeigen,
der einer Kraft von sowohl oben als auch unten ausgesetzt wurden, wobei
der endgültig
verformte und verbreiterte Schnitt und zwei Querschnitte der Vorform,
die entlang der Linien Xa-Xa und Xb-Xb von 3 erhalten werden, in einer gestrichelten
Linie gezeigt sind;
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11, 12 und 13 Details
einer Vorform zeigen, auf die einige Prägeelemente von drei verschiedenen
Formen wirken.
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Die 1 und 1a zeigen eine erste Phase einer Ausführungsform
des Verfahrens zum Stanzen der metallischen Schubladenführungen
gemäß der Erfindung.
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Die
Aufgabe besteht eigentlich darin, in einer Transfermaschine ausgehend
von einem metallischen Streifen 10 einen Arbeitsprozess
in aufeinanderfolgenden Phasen auszuführen, um so metallische Führungen
für sogenannte "selbstschließende" Schubladen zu erzeugen,
wie oben beschrieben ist.
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Eine
erste Phase umfasst die Vorbereitung und nachfolgende Stanzung des
Streifens 10 durch eine geeignete Stanzeinrichtung 11,
um so eine einzelne flache Vorform 12, die vorher in eine
längliche rechtwinklige
Form geformt wurde, zu trennen, und die in der Lage ist, die beiden
rechten und linken gegenüberliegenden
Führungen
einer Schublade verbunden herzustellen.
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Die
beiden gegenüberliegenden
Führungen können als
zwei Abschnitte 13 und 14 beschrieben werden,
die durch eine zentrale Längsachse 15 getrennt
und möglicherweise
mit einer Reihe verschieden verteilter Perforierungen bzw. Durchbrechungen, die
nicht gezeigt sind, sowohl für
die endgültige
Befestigung als auch Positionierung in den verschiedenen Phasen
der aufeinanderfolgenden Verarbeitung bei dem Transfer ausgestattet
sind.
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In
der zweiten Phase des Stanzvorganges in der Transfermaschine erfolgt
der Prägebetrieb
der beiden nicht getrennten Stücke.
Die flache Vorform 12 wird tatsächlich in einem Endabschnitt 12a in
einer Längsrichtung,
in der eine geneigte Rampe oder Fläche hergestellt werden soll,
einer Prägewirkung unterzogen.
Genauer wird die Vorform 12 in einem ausgewählten, in 8 mit 16 gezeigten
Schnitt eines Zwischenbereiches 50 des Schnittes der Prägewirkung
oder ähnlichen
Bearbeitungsvorgängen
ausgesetzt, wie unten detailliert beschrieben ist.
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Bei
dem in 2 gezeigten Beispiel,
bei dem die flache Vorform 12 dazu verwendet wird, zwei
gegenüberliegende
rechte und linke Führungen
herzustellen, liegt die Anzahl der verwendeten Werkzeuge bei zwei,
die voneinander getrennt sind und auf zwei gewählte lokalisierte Abschnitte 16 wirken,
die durch eine gestrichelte Linie gezeigt sind.
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Diese
Wirkung hat zur Folge, dass sich der quer verlaufende Querschnitt
zentral durch Ausbeulen und/oder seitliches Ausbauchen in den Endbereichen 17 und 18 zentral
ausdehnt, während
einiges Material zurückgewonnen
wird und es sozusagen auf gleichmäßigst mögliche Art und Weise über eine
breitere Querschnittsfläche
verteilt wird. Auf diese Art und Weise behält der Schnitt, obwohl dieser
geringfügig
dünner
wird, seine Festigkeit und seine Beständigkeit sogar in diesen gewählten geprägten Abschnitten 16 bei.
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Die
nachfolgende Bearbeitung macht die erwähnten ausgebeulten Bereiche
wieder gerade und unternimmt das erste Biegen der Seitenklappen 19 und 20 von
den beiden Längsseiten
der Vorform unter 90° bezüglich des
Körpers
der Vorform. Wie in den 3, 3a, 3b und 3c in
den Zeichnungen der Führungen
gezeigt ist, sind einige zusätzliche
Verbindungsklappen 21 und 22 zwischen den Seitenklappen 19 und 20 und
dem Körper
der Vorform vorgesehen, die nur geringfügig in Richtung des Körpers schräggestellt
sind.
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Das
Biegen erfolgt auch an den Endbereichen 17 und 18,
so dass der Schnitt der Vorform allgemein die Form von 10a und nur in den Endbereichen 17 und 18 diejenige
der 10b jedoch in einer
verbreiterten und ausgedehnten Form besitzt.
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In
jedem Fall bildet das erste Biegen die beiden Längsllappen, die die Gleitsitze
der Rollen der Schublade bilden, die nicht gezeigt sind. Diese müssen über ihre
gesamte Länge
eine konstante Größe besitzen,
sogar in ihren Endbereichen 17 und 18.
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Die 4, 4a und 4b zeigen
eine weitere Phase der Ausführungsform
des Verfahrens der Erfindung, bei dem ein zweites Biegen insbesondere
in einem zentralen Längsabschnitt
der Vorform erfolgt.
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Dies
erzeugt zwei zusätzliche
dazwischenliegende Längsklappen 23 und 24,
die die zusätzlichen
Verbindungsklappen 21 und 22, die bezüglich des
Zentralkörpers
geringfügig
geneigt sind, teilweise enthalten. Diese Klappen 23 und 24 dienen
dazu, die gewählten
Abschnitte 16 zu halten, in denen der Prägevorgang
erfolgt ist.
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Die
folgenden 5, 5a, 5b und 5c zeigen eine
anschließende
Phase des Verfahrens der Erfindung, bei dem das endgültige Biegen
erfolgt, bei diesem Beispiel nur entlang einer mit 19 gezeigten
Klappe der beiden Seitenklappen 19 und 20, die
Teil der beiden Längsseiten
der Vorform sind.
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Dies
erzeugt einen kleinen Schließrand 25 von
einem der Gleitsitze der Rollen der Schublade, der ähnlich einem
U-förmigen
Kanal geschlossen und geformt ist.
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Genau
dieses letzte Biegen stellt sicher, dass die beiden Gleitsitze der
Rollen über
ihre gesamte Länge
auf einer konstanten Breite gehalten werden.
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Die
Vorform erhält
nun ihre endgültige
Profilform und umfasst die rechten und linken Führungen.
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Die
beiden gewählten
Abschnitte 16, bei denen der Prägevorgang erfolgt ist, haben
sich vorteilhafterweise selbst entlang der Zentralwände des zentralen "Z"-förmigen
Schnittes mit einer geringfügig
geringeren Dicke angeordnet und haben keine Einschränkungen
der Festigkeit für
die einzelne endgültige
Führung
in ihrem Abschnitt, der als eine Rampe oder eine geneigte Fläche geformt
ist, zur Folge.
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Die 6 und 6a wie auch die 7 und 7a zeigen,
wie die Trennung der beiden fertiggestellten Führungen von der individuellen
und vollständigen Vorform
erfolgt.
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Das
Stanzverfahren gemäß der Erfindung erzeugt
daher zwei fertiggestellte rechte und linke Führungen 30 und 40 aus
einer einzelnen Vorform mit Endrampen oder -bereichen 31 und 41 mit
konstantem Querschnitt ohne plötzliche
Verringerungen der Dicke. Dies beseitigt ferner bauliche Diskontinuitäten, die
durch Schlitze oder Biegungen des Streifens bewirkt werden.
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Dieser
endgültige
Aufbau der Gleitführungen 30 und 40 weist
eine ideale Festigkeit auf, trotzdem er aus einer Vorform aus einem
metallischen Streifen mit einer vollständig normalen Dicke hergestellt
ist.
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Diese
endgültige
Form wird durch die Prägephase
erzeugt, die eine Ausdehnung des querverlaufenden Querschnittes
bestimmt, während
die Kontinuität
des Schnittes beibehalten wird.
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Die
obige Beschreibung macht offensichtlich, dass das Verfahren der
Erfindung bezüglich
dem bereits bekannten wirklich neu und vorteilhaft ist.
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8, die Bezug auf die zweite
Phase des Betriebsverfahrens der Transfermaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung nimmt, zeigt allgemein den möglichen Abschnitt der Vorform 50,
an dem der Prägevorgang
ausgeführt
werden kann.
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9 zeigt eine Anordnung,
in der zwei Prägewerkzeuge
oder -stanzen 26, die mit einem flachen Ende ausgestattet
und geeignet voneinander getrennt sind, auf die flache Vorform 12 in
einem ihrer Endbereiche 12a wirken, wie oben erwähnt ist.
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Es
muss eigentlich ein Paar Rampen oder geneigte Bereiche in diesem
Bereich erzeugt werden, um so die beiden gewünschte Führungen zu erhalten.
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Die
beiden Werkzeuge werden über
der Vorform 12 angeordnet, wie durch eine durchgezogene Linie
gezeigt ist, wobei diese in den gewählten Abschnitten 16 entlang
der in 9 gezeigten gestrichelten
Linie verformt wird. Dies erzielt eine Ausdehnung der freien Endränder 27 und/oder
eine zentrale Ausbauchung 28 infolge einer doppelten Ausdehnung
in Richtung des Zentrums zwischen den Stanzeinrichtungen 26,
das durch die beiden Stanzeinrichtungen bestimmt wird.
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Bei
dieser Figur ist die Dicke der Verformungen zum Zwecke einer deutlicheren
Darstellung übertrieben
ausgebildet worden.
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9a zeigt eine Anordnung,
bei der zwei Prägewerkzeuge
oder -stanzeinrichtungen 26, die geeignet voneinander getrennt
sind, auf die flache Vorform 12 von unten wirken. Das Ganze
erfolgt auf eine Art und Weise, die ähnlich dem vorher gezeigten in
einem Endbereich 12a der Vorform ist, wobei ein Paar Rampen
oder schräggestellte
Flächen
erzeugt wird, um die beiden gewünschten
Führungen
zu erhalten. Die beiden Werkzeuge werden in einer Richtung von unten
in Richtung nach. oben gegen die Vorform 12 angewendet.
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10 zeigt beispielhaft eine
Prägewirkung zwischen
zwei Paaren von Stanzeinrichtungen 26 und 26' mit einem flachen
Endbereich, die auf die beiden Seiten der Vorform von gegenüberliegenden
Seiten in den gewählten
Abschnitten 16 wirkt. Die Stanzeinrichtungen 26 und 26' wirken beide
von oben und unten, wobei die Vorform verformt oder geprägt wird, die
den Schnitt von 10a besitzt,
wie in 10b gezeigt ist.
Unter anderem sind die beiden Schnitte über den größten Teil ihrer Länge jeweils
diejenigen der Vorform und des letzten in ihrem Endbereich 12a, an
dem die Rampen ausgebildet werden.
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In
diesem Fall existiert eine seitliche Verlängerung des Schnittes in den
gegenüberliegenden Rändern 27 und/oder
eine zentrale Ausbauchung 28 in einer der beiden Seiten.
Die Prägekraft
muss geeignet kalibriert sein.
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11 zeigt eine einfache Form
einer Prägestanzeinrichtung 26 und 26' mit einer flachen
Extremität,
wie in den vorhergehenden Figuren gezeigt ist.
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Es
ist auch jederzeit möglich,
andere Formen von Prägewerkzeugen
oder -stanzeinrichtungen Zu verwenden, wie beispielsweise diejenigen
mit einer gerundeten Extremität 26'' in 12 oder
mit einem asymmetrisch gezahnten Ende 26''' in 13. Dies macht es möglich, die
Ausbreitung der Verformungen abhängig
von den spezifischen Anforderungen des endgültigen Produktes oder abhängig von
der Form der Führung
mit einer Endrampe oder einem schräggestellten Bereich zu führen.
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Diese
alternativen Anordnungen in der Prägephase haben dieselben Vorteile,
wie vorher beschrieben, zur Folge, in diesem Fall zusätzlich zu
der spezifischen Form des Werkzeugs oder der Stanzeinrichtung.
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Diesem
Prägevorgang
folgt ein Vorgang zum Geradeziehen von einem oder mehreren der ausgebauchten
und verformten Bereiche, die erzeugt worden sind, bevor mit den
nachfolgenden Formphasen der Vorform fortgefahren wird.
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All
diese Beispiele basieren in jedem Fall auf dem Hauptprinzip des
durch diese Erfindung vorgeschlagenen Verfahrens. Dies löst die in
dem einleitenden Teil der Beschreibung erwähnte Aufgabe. Sogar bei diesem
Verfahren können
sich selbstverständlich
die Formen der Ausführungsform
von denjenigen bereits zahlreich unterscheiden, die in den Zeichnungen
lediglich beispielhaft und ohne Beschränkung ausgeführt worden
ist.
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Der
Aufbau der Formen und Werkzeuge, die verwendet werden, kann selbstverständlich von
dem spezifischen Ziel in den verschiedenen Phasen der Erfindung
abgeleitet werden, sobald der Zweck dieser Phasen deutlich wird.
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Der
Schutzumfang der Erfindung ist in jedem Fall durch die angefügten Ansprüche umrissen.
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Es
ist bereits angemerkt worden, dass die Phasen an einem einzelnen
groben Stück
in einer Transfermaschine ausgeführt
werden können,
die seine Qualität
verbessern und optimieren kann.
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Die
Phasen können
nacheinander oder durch zusätzliche
Betriebsabläufe
an dem Stück
unterbrochen ausgeführt
werden.