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Fachgebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Reinigungszusammensetzung für
einen und ein Verfahren zu ihrer Verwendung in einem automatisierten
hämatologischen
Analysator. Genauer gesagt betrifft die vorliegende Erfindung eine
Reinigungszusammensetzung für
eine quantitativ aufsaugende Probensonde sowie ein Verfahren zur
Reinigung der Probensonde in einem automatisierten hämatologischen
Analysator, der zur gleichzeitigen Analyse mehrerer Substanzen fähig ist.
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Hintergrund der Erfindung
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Klinische Analyseverfahren werden
durch technologische Fortschritte stärker und stärker automatisiert, so dass
beispielsweise mehrere Substanzen gleichzeitig durch mehrere verschiedene
Reagenzien in einer einzigen Vorrichtung getestet werden können. Der
Umfang der klinischen Überwachungsgegenstände im Bereich
von Hämostase
und Thrombose endet nicht einfach mit der Blutgerinnungszeit, sondern
verzweigt sich in die Quantifizierung der Faktoren im Gerinnungs-/Fibrinolysesystem
und die Quantifizierung von Fibrinabbauprodukten; nun ist es möglich, diese
Messungen mit einer einzigen Vorrichtung vorzunehmen.
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Automatisierte hämatologische Analysatoren sind
demnach fähig,
jede beliebige hämostatische
Störung
sowie das Thromboserisiko zu untersuchen. Das heißt, durch
die Durchführung
mehrerer Tests an hämatologischen
Proben werden „Gerinnungsprofile" erstellt, aus denen
Blutungsstörungen
sowie das Potential zur pathologischen Bildung von kardiovaskulären Blutgerinnseln
(Thromben) bestimmt werden können.
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Gerinnungstests werden im hämatologischen
Analysator durchgeführt,
indem Testreagenzien in Reaktionsröhrchen in hämatologische Proben eingemischt
und auf diagnostische Veränderungen überwacht
werden; typischerweise wird die Zeit bis zum Beginn der Gerinnung
gemessen.
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Beim Menschen wird bei der Blutgerinnung
der Protease-Faktor X (Stuart-Faktor) auf dem Weg, der intrinsischen
(Plasma-vermittelten) und exogenen (Gewebe-vermittelten) Wegen gemeinsam
ist, aktiviert, was wiederum Prothrombin aktiviert, indem es gespalten
wird, um Thrombin zu erhalten. Thrombin spaltet wiederum Fibrinogen,
um Gerinnsel bildendes Fibrin zu bilden.
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Der Gewebefaktor (TF), der von Geweben,
die Plasma von einem verletzten Blutgefäß ausgesetzt wurden, abgegeben
wird, kann den Faktor X direkt aktivieren. Demgemäß kann ein
Labor-Blutgerinnungstest, der als Prothrombinzeit- (PT-) Test bekannt
ist, durchgeführt
werden, um den exogenen und den gemeinsamen Weg zu bewerten. Ein
Testreagens, das einen Gewebefaktor (auch Thromboplastin genannt)
enthält,
wird zu einer Plasmaprobe hinzugegeben, wodurch der Faktor X über den
exogenen Weg aktiviert wird. Die Zeit vom Hinzugeben des Thromboplastin-Reagens
bis zur Blutgerinnung in der Probe wird als PT gemessen.
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Eine Bewertung der Integrität des intrinsischen
Weges wird durch Testen auf Faktor VIII (antihämophiler Faktor) bewertet,
der beispielsweise auf Hämophilie
testen kann. Der Faktor VIII wirkt mit anderen Kaskadenproteasen
der Gerinnung und Calciumionen zusammen, um den Faktor X zu aktivieren.
Demgemäß kann ein
Faktor-VIII-Reagens
zu einer Plasmaprobe hinzugegeben werden, wonach wie beim PT-Test
die Zeit bis zur Gerinnung überwacht
wird, mit der Ausnahme, dass hier der intrinsische Weg bewertet
wird.
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Auf der anderen Seite muss das Gerinnsel
bildende Fibrin, das Protein-Endprodukt der Blutgerinnung, am Ende
abgebaut werden, was durch Faktoren mit fibrinolytischen Funktionen
geschieht.
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Plasmin ist das aktivierte Enzym,
das für
den Abbau von Fibrin im fibrinolytischen System verantwortlich ist,
und stammt von umgewandeltem Plasminogen im Blut. Die Plasminaktivität wird wiederum
durch α2-Antiplasmin geregelt, das ein Hauptinhi bitor
der Fibrinolyse ist. Die Überwachung
von Plasminwerten kann demgemäß hämostatische
Integrität
oder Thrombose aufzeigen.
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Auf dieselbe Weise können Antiplasminwerte
getestet werden, um die fibrinolytische Funktion zu bewerten. Durch
Hinzugeben eines plasminhältigen
Reagens zu einer hämatologischen
Probe in einem Reaktionsröhrchen
kann beispielsweise Antiplasmin quantifiziert werden.
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Darüber hinaus muss das Blutgerinnungssystem
reguliert werden, um eine massive Thrombenbildung zu verhindern.
Blut enthält
also natürliche
Gerinnungskaskadeninhibitoren.
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Protein C ist ein Gerinnungsinhibitor,
das dazu dient, die Aktivität
eines aktivierten Faktors VIII sowie anderer Gerinnungsfaktoren
zu blockieren. Gleichzeitig deaktiviert Protein C einen Inhibitor
eines Gewebeplasminogenaktivators (tPA wird primär von Endothelzellen sekretiert
und aktiviert Plasmin), wodurch die fibrinolytische Aktivität gefördert wird.
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Die Werte von Protein C können bestimmt
werden, indem zu einer Probe ein chromogenes synthetisches Peptidsubstrat
zugesetzt wird, das in Gegenwart der Reaktion zwischen einer Protease
(beispielsweise Faktor VIII) und seinem Inhibitor (beispielsweise
Protein C) gespalten wird. Die Spaltung des synthetischen Substrats
löst eine
chromogene Veränderung
aus, die photometrisch quantifiziert werden kann.
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Der intrinsische Gerinnungsweg kann
per Definition nur durch Elemente im Blut selbst aktiviert werden,
wenn der intrinsische Faktor XII (Hageman-Faktor) in Kontakt mit
einer negativ geladenen Oberfläche kommt
und durch diese gebunden wird (somit kann der Weg in vitro angeregt
werden). Die Gerinnungszeit wird bei diesem Mechanismus als „partielle
Thromboplastinzeit" bezeichnet,
bezogen auf die Gerin nungszeit, die erforderlich ist, wenn der exogene
Weg durch Thromboplastin initiiert wird.
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Das intrinsische Gerinnungssystem
kann im Allgemeinen durch den aktivierten partiellen Thromboplastinzeit-
(aPTT)- Test auf Anomalien untersucht werden. Dieser Test wird außerdem verwendet,
um die antikoagulierende Wirkung einer Heparinbehandlung zu überwachen.
Heparin kommt in den Basophilen von Blutleukozyten natürlich vor,
wird jedoch für
den Handel aus tierischen Quellen hergestellt und therapeutisch verabreicht.
Heparin beschleunigt die Aktivität
von Antithrombin III (ATIII). ATIII ist der Hauptinhibitor der Enzyme
der Gerinnungskaskade und bindet sich an etwa ein halbes Dutzend
Proteasen, einschließlich
an die Faktoren X und XIII und Thrombin. Antithrombin III; das mit
Cofaktor Heparin wirkt, führt
zu sofortiger Gerinnungshemmung.
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Der aPTT-Test wird durchgeführt, indem
ein Testreagens, das einen Faktor-XII-Aktivator enthält, zu einer
plättchenarmen
Plasmaprobe zugesetzt wird. Die Gerinnungszeit ist bewertend für passende
Werte des intrinsischen Gerinnungsfaktors.
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Antithrombin-III-Werte können getestet
werden, indem ein synthetisches Peptidsubstrat wie beim oben beschriebenen
Test für
Protein-C-Werte verwendet wird.
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Bei den oben genannten automatisierten
hämatologischen
Analysatoren werden Messreagenzien und Testproben mithilfe einer
pipettenartigen Aufsaugvorrichtung (Probensonde) aufgenommen und
in Reaktionsgefäße gegeben.
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Idealerweise würden hierin verwendete Pipettenvorrichtungen
je nach Verwendungszweck, also auf bestimmte Testreagenzien oder
bestimmte Proben abgestimmt, bereitgestellt werden. Aufgrund der
Kosten und der Beschränkungen
in Bezug auf die Größe der Vorrichtung
wird jedoch im Allgemeinen eine einzige Pipettenvorrichtung verwendet.
Hierin tritt, wenn die Pipettenvorrichtung nicht ausreichend gereinigt
wird, das Problem von „Übertragungen" auf, wobei vorher
aufgesaugte Stoffe mit neuen aufgesaugten Reagenzien vermischt werden
und Einfluss auf die Analyseergebnisse nehmen.
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Bei Hämostase- und Thrombosetests
umfassen die Verfahren Gerinnungszeit- und chromogene Substrattests,
wie sie oben beschrieben sind, sowie Immunoassays. Unter den in
diesen Testverfahren verwendeten Reagenzien sind viele, die enzymatische
Aktivität
aufweisen, oder im Falle von chromogenen Substraten Proteine oder
Peptide enthalten. Da Enzyme, und im Allgemeinen Proteine und Peptide,
häufig
auf der Pipettenvorrichtung adsorbiert werden, ist die Wahrscheinlichkeit
hoch, dass bei der Verwendung solcher Reagenzien Übertragungsprobleme
auftreten, wodurch eine ausreichende Reinigung der Pipettenvorrichtung
unumgänglich
ist. Herkömmlicherweise
wurde die Pipettenvorrichtung mit einem Reinigungsfluid gereinigt,
das eine Hypochloritsubstanz enthält.
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Nichtsdestotrotz gibt es Situationen,
in denen die Verwendung des oben genannten Reinigungsfluids die
Pipettenvorrichtung im automatisierten Analysator nur unzureichend
reinigt. Das war vor allem bei den oben genannten plasminhältigen Antiplasmin-Testreagenzien
und bei PT-Reagenzien, die rekombinante Gewebefaktoren enthielten,
der Fall. Außerdem
ist eine Erhöhung
der Konzentration der Hypochloridsubstanz nicht ausreichend, da
dies die Röhrchen
und andere Fluidkomponenten schädigt
oder durch die restliche Hypochloritsubstanz selbst bestimmte Wirkungen
erzeugen kann. Darüber
hinaus sollte, da ein Rückgang
der Verarbeitungskapazität
(Durchsatz) des automatisierten Analysators aufgrund des Reinigungsprozesses
unerwünscht
ist, eine Reinigung unmittelbar erfolgen.
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Die
US
4.431.560 offenbart eine saure Lösung aus Glycin und einer Fettsäure mit
3 bis 12 Kohlenstoffatomen zur Reinigung und Lagerung von Blutdialysatoren,
wobei die Fettsäure
als Bakteriozid agiert.
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Die JP-790122230 offenbart ein Detergens
zur Verwendung mit einem automatisierten Blutanalysator, wobei das
Detergens NaCl, einen Puffer und ein Tensid umfasst, das vorzugsweise
ein Polyoxyethylenalkylphenylether ist.
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Die
EP
0 769 547 offenbart ein Verfahren zum Waschen einer Reaktionskammer
(die zur Umsetzung einer Körperflüssigkeitsprobe
mit einem Reagens verwendet wird) mit einer Detergenslösung, die
einen Polyoxyethylenalkylether, einen Polyoxyethylenpolyoxypropylenglykolether,
ein N-Acylaminosäuresalz
und ein Polyacrylsalz enthält.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung
besteht darin, eine rasche oder sogar nur einen kurzen Moment in Anspruch
nehmende Reinigung einer Probensonde in einem automatisierten Analysator
zu ermöglichen
und gleichzeitig Übertragungswirkungen
vom Reinigungsmittel oder von Testreagenzien, die aufgrund unzureichender
Reinigung in der Probensonde verbleiben, einzuschränken.
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Demgemäß betrifft die vorliegende
Erfindung eine Reinigungszusammensetzung oder ein Reinigungspräparat für einen
automatisierten Analysator, worin die Zusammensetzung eine saure
wässrige
Lösung
mit pH von 5,0 oder darunter ist, umfassend: (1) eine Verbindung
mit einer primären
Aminogruppe; und (2) ein oder mehrere nichtionische Tenside, die
aus der aus Polyoxyethylenalkylether, Polyoxyethylenalkylphenylether,
Polyoxyethylenalkylester und Polyoxyethylensorbitanester bestehenden
Gruppe ausgewählt
sind.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht
in der Reinigung einer Pipette oder Probensonde, die zum Aufsaugen
und Abgeben von Aliquoten von Analysenproben, Testreagenzien und
Reaktionslösungen
für mehrere Tests
in einem automatisierten Ana lysator verwendet wird, wobei ein Verfahren
das Kontaktieren von Oberflächen
der Pipette oder Probensonde mit einer Reinigungszusammensetzung
gemäß vorliegender
Erfindung nach zumindest jedem Test umfasst, um so Testreagenzien,
wie beispielsweise Enzyme, Proteine und Peptide, welche die Oberflächen der
Pipette oder Probensonde verschmutzen, unmittelbar zu entfernen,
ohne die Oberflächen
mit dem Reinigungsmittel selbst zu verschmutzen.
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Demgemäß wird ein Verfahren bereitgestellt,
wie es in Anspruch 8 hierin definiert ist.
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Die Reinigungszusammensetzung der
vorliegenden Erfindung ist eine saure wässrige Lösung mit pH 5,0 oder darunter;
vorzugsweise beträgt
der pH 1,8 bis 4,0; noch bevorzugter 2,0 bis 2,5. Um den sauren
pH aufrecht zu erhalten, kann eine Einstellung unter Verwendung
herkömmlicher
Säuerungsmittel
(beispielsweise Salzsäure,
Phosphorsäure,
Citronensäure)
und Puffer (beispielsweise Goode-Puffer) vorgenommen werden. Die
Menge der zur Zusammensetzung zugesetzten Säure hängt vom gewünschten pH, von der Konzentration und
von der Stärke
der Säure
ab.
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Als Substanz mit einer primären Aminogruppe
können
Aminosäuren
und „Tris" [Tris(hydroxymethyl)aminomethan]
verwendet werden. Die Aminosäuren
sind nicht speziell beschränkt,
obwohl Glycin, Valin, Leucin, Phenylalanin, Alanin, Serin und Threonin
bevorzugt werden; Glycin ist am stärksten bevorzugt. Die Konzentration
der Verbindung mit einer primären
Aminogruppe kann je nach verwendeter Verbindung bestimmt werden;
Aminosäuren
können
beispielsweise in einer Konzentration im Bereich von 0,05 bis 10% (Gew./Vol.),
noch bevorzugter im Bereich von 0,1 bis 2,0 (Gew./Vol.), verwendet
werden.
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Außerdem erhöht eine kleine Menge eines
nichtionischen Tensids die Reinigungswirksamkeit der Zusammensetzung.
Beispielsweise können
Polyoxyethylenalkylether, Polyoxyethylenalkylphenylether, Polyoxyethylensorbitanester,
Polyoxyethylenalkylester und Gemische davon verwendet werden. Wenn
das nichtionische Tensid wasserlöslich
ist, ist die Ethylenoxid- oder Polyoxyethylen-Moladditionszahl nicht
speziell beschränkt;
bevorzugt werden jedoch 2 bis 100 mol, noch bevorzugter 5 bis 60
mol, insbesondere 5 bis 12 mol. Die Reinigungswirksamkeit wird außerdem durch
Vermischen eines nichtionischen Tensids mit einer niedrigen Ethylenoxid-Moladditionszahl
mit einem mit einer hohen Ethylenoxid-Moladditionszahl erhöht.
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Polyoxyethylenalkylether, Polyoxyethylenalkylphenylether
und Polyoxyethylenalkylester umfassen eine Alkylgruppe mit 8 bis
20 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Alkylgruppe mit 8 bis 18
Kohlenstoftatomen.
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Im Handel sind mehrere nichtionische
Tenside erhältlich,
die zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sind.
Beispielsweise sind Polyoxyethylenalkylether mit verschiedenen Ethylenoxid-Moladditionszahlen
unter den Namen Actinol LTM (Matsumoto Yushi
Pharmaceuticals, Inc.) und Noigen ETTM (Daiichi Kogyo
Pharmaceuticals, Inc.); Polyoxyethylenalkylphenylester mit verschiedenen
Ethylenoxid-Moladditionszahlen unter dem Namen EmulsitTM (Daiichi
Kogyo Pharmaceuticals, Inc.) und NonipolTM (Sanyo
Kasei Kogyo, Inc.); Polyoxyethylensorbitanester mit verschiedenen
Ethylenoxid-Moladditionszahlen unter den Namen SpanTM (Atlas
Powder Co.) und SolubonTM (Toho Kagaku Kogyo,
Inc,); und Polyoxyethylenalkylester mit verschiedenen Ethylenoxid-Moladditionszahlen
unter dem Namen Noigen ESTM (Daiichi Kogyo
Pharmaceuticals, Inc.) erhältlich.
Darüber
hinaus kann die Konzentration des nichtionischen Tensids je nach
verwendetem Tensid bestimmt werden; so kann das Tensid beispielsweise
im Bereich von 0,001 bis 2,0% (Gew./Vol.), noch bevorzugter im Bereich
von 0,10 bis 1,00% (Gew./Vol.), verwendet werden.
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Eine Reinigungszusammensetzung gemäß vorliegender
Erfindung ist extrem effizient beim äußerst raschen Reinigen der
quantitativ aufsaugenden Pipette oder Probensonde, worin eine gleichzeitige
Analyse mehrerer Substanzen mithilfe eines automatisierten Analysators
mit einem Flüssigkeitsabgabesystem
durchgeführt
wird.
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Nachdem die Probensonde ein Reagens
in den Testprozess einer Testsubstanz abgegeben hat, wird die Aufsaugsonde,
die Probenaliquote und Reagenzien oder ihre Reaktionslösung aufgesaugt
und abgegeben hat, mit der Reinigungszusammensetzung gemäß vorliegender
Erfindung gereinigt, und eine Spülung
kann wie gewünscht
vorgenommen werden. Die Pipette zieht beim Reinigen eine Menge der
Reinigungszusammensetzung ein, die ausreicht, um mit im Wesentlichen
allen verschmutzten Oberflächen
davon in Kontakt zu treten, und gibt die verbrauchte Reinigungszusammensetzung
in einen geeignete Abfallbehälter
ab. Gegebenenfalls kann die Pipette mit einer herkömmlichen
Spüllösung, wie
beispielsweise Wasser, gespült
werden. Danach wird eine Analyse einer anderen Testsubstanz durchgeführt. Es
reicht aus, die Aufsaugsonde nur für einen sehr kurzen Zeitraum
mit der Reinigungszusammensetzung in Kontakt zu bringen. Vorzugsweise
dauert dieser Kontakt nicht länger
als etwa 0,1 bis 20 Sekunden, noch bevorzugter etwa 0,2 bis 1,0
Sekunden. Die Reinigungszusammensetzung gemäß vorliegender Erfindung kann
in Kombination mit anderen Arten von Reinigungszusammensetzungen,
beispielsweise Hypochlorit-Reinigungszusammensetzungen, verwendet
werden.
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Ein Beispiel für eine bevorzugte chemische
Zusammensetzung gemäß vorliegender
Erfindung ist Salzsäure-Glycin-(Polyoxyethylen)nnonylphenylether. Glycin kann durch Valin,
Leucin, Phenylalanin, Alanin, Serin oder Threonin ersetzt werden.
Außerdem
kann die Salzsäure
durch Essigsäure
oder Citronensäure
ersetzt werden.
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Die Reinigungszusammensetzung gemäß vorliegender
Erfindung kann die Übertragung
von Reagenzien, die in der Pipette öder Probensonde, in der kontinuierlich
unterschiedliche Tests mit enzymatischer Aktivität oder unter Verwendung von
Proteinen oder den Peptiden von chromogenen Substraten durchgeführt werden,
verbleiben, wie das bei automatisierten Vorrichtungen zur Durchführung von
Hämostase-
oder Thrombosetests der Fall ist, besser verhindern.
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Die oben genannten und weitere Ziele,
Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung können aus
der folgenden detaillierten Beschreibung entnommen werden, die durch
die folgenden Beispiele veranschaulicht ist.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ABBILDUNG
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1 ist
eine schematische abgestufte Explosionsdarstellung eines automatisierten
hämatologischen Analysators,
in dem eine Zusammensetzung gemäß vorliegender
Erfindung verwendet werden kann.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Der Analysefluss in einem automatisierten
hämatologischen
Analysator wird unter Bezugnahme auf 1 beschrieben.
Zentrifugierte Blutproberöhrchen
werden in einem Probenhalter 1 angeordnet. Wenn das Analysevertahren
beginnt, werden erforderliche Probenaliquote mithilfe des Probenentnahmearms 2 aus
den Proberöhrchen
aufgesaugt und in ein Hauptreagenzien-Kühlelement 3 abgegeben,
in der die Proben und Reagenzien gekühlt gehalten werden, um einen
Zerfall zu verhindern. Als Nächstes
saugt der Probenentnahmearm 4 ein Probenaliquot jeder Testsubstanz
auf und gibt sie in das Probenheizelement 5 ab, wo sie
inkubiert werden. Nach einem vorgegebenen Zeitraum wird ein Testreagens
mithilfe eines Reagenzienaufsaugpipetten- (quantitativen Probensonden-)
Arms 6 (in der Figur umfasst die dicke Pipette 6a eine
Heizvorrichtung, und die dünne
Pipette 6b ist ausschließlich für Thrombin bestimmt) in das
inkubierte Probenaliquot abgegeben. Hierin fungiert der XY-Mechanismus 7 als
Rührer,
um die Reagenzien und Proben ausreichend zu vermischen. Der XY-Mechanismus 7 transportiert
die Proben dann zu einem (nicht dargestellten) photometrischen Element.
Die getesteten Proben werden dann entsorgt, wiederum durch den XY-Mechanismus 7,
wonach das Analysevertahren abgeschlossen ist.
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Ausführungsform
1
Reinigungspräparat
Zusammensetzung 1
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Demonstrierte Reinigungswirksamkeit,
Testdaten
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Reinigungswirksamkeit verschiedener
Konzentrationen von „Emulsit
16".
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Verfahren
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In einem automatisierten Blutgerinnungsanalysator
CA-6000 von Toa Medical Electronics Co., Ltd., wurden stark anormale
Prothrombinzeit- (PT-) Plasmaprobenaliquote anfangs mit „Innovin" von Dade Co., einem
PT-Testreagens, das rekombinante Gewebefaktoren enthielt, getestet.
Dann wurde unter Verwendung eines Faktor-VIII-Quantifizierungsreagens eine Faktor-VIII-Quantifizierung
weiterer Probenaliquote durchgeführt.
In diesen Analysen wurde durch photometrische Detektion eine Gerinnungszeit
als Veränderung
der Intensität
von Streulicht, der Veränderung
der Trübung
aufgrund des Fibringerinnsels, das entsteht, wenn eine Probe und
ein Reagens vermischt werden, erhalten. Nach der Analyse mit „Innovin" wurde der Grad der Übertragung
vom PT-Reagens auf das Faktor-VIII-Quantifizierungsreagens untersucht,
(a) ohne dass die Reagens-aufsaugende Pipette gereinigt wurde, (b)
wobei die Reagens-aufsaugende Pipette unter Verwendung einer herkömmlichen
Reinigungszusammensetzung mit einer Hypochloritkonzentration von
etwa 1,0% (Gew./ Vol.) gereinigt wurde, und (c) wobei die Reagens-aufsaugende
Pipette unter Verwendung von Reinigungslösungen gereinigt wurde, die
durch Variierung der Konzentration von „Emulsit 16" in der oben genannten
Zusammensetzung 1 erhalten wurden.
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Die resultierende Gerinnungszeit
im Faktor-VIII-Test sowie Aktivitätsprozentsätze für jeden dieser Fälle sind
im Folgenden angeführt.
Die Aktivitätsprozentsätze der
Proben wurden aus einer vorher erhaltenen Kalibrierungskurve berechnet,
welche die Gerinnungszeit und den Aktivitätsprozentsatz in Beziehung
zueinander setzt. Das Ergebnis der Faktor-VIII-Quantifizierung alleine,
ohne einen Test mit „Innovin", wurde als Kontrollwert
verwendet.
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Die Gerinnungszeit-Kontrollmessung
im Faktor-VIII-Test, die 125,4 s ergab, wies auf eine extreme Verlängerung
hin, während
im Gegensatz dazu aufgrund der Übertragung
des PT-Reagens eine Tendenz zur Verkürzung zu verzeichnen war, wenn
(a) die Pipette nicht gereinigt wurde und (b) die Pipette unter
Verwendung der herkömmlichen
Hypochlorit-Reinigungszusammensetzung gereinigt wurde, wobei die
Gerinnungszeiten im Faktor-VIII-Test 50,2s bzw. 72,0 s betrugen.
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Wenn andererseits (c) die Pipette
mit Reinigungslösungen
gereinigt wurde, die aus Zusammensetzung 1 mit variierenden
Konzentrationen von „Emulsit
16" von 0,10% (Gew./Vol.)
oder mehr hergestellt wurden, trat eine Tendenz zur Verlängerung
der Gerinnungszeit im Faktor-VIII-Test auf. Ein Vergleich der Aktivitätsprozentsätze mit
den Werten der Kontrollmessungen brachte ähnliche Ergebnisse. Kurz gesagt
konnte eine Übertragung
vom PT-Reagens verhindert werden.
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Ausführungsform
2
Reinigungspräparat
Zusammensetzung II
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Demonstrierte Reinigungswirksamkeit,
Testdaten
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Reinigungswirksamkeit in Abhängigkeit
vom Unterschied der Polyoxyethylen-Moladditionszahl in „Emulsit".
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Verfahren
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Im automatisierten Blutgerinnungsanalysator
CA-6000 wurden stark anormale Prothrombinzeit- (PT-) Plasmaprobenaliquote
anfangs mit „Innovin" getestet. Dann wurde
unter Verwendung eines Faktor-VIII-Quantifizierungsreagens eine
Faktor-VIII-Quantifizierung
weiterer Probenaliquote durchgeführt.
In diesen Analysen wurde durch photometrische Detektion eine Gerinnungszeit
als Veränderung
der Intensität
von Streulicht, der Veränderung
der Trübung
aufgrund des Fibringerinnsels, das entsteht, wenn eine Probe und
ein Reagens vermischt werden, erhalten. Nach der Analyse mit „Innovin" wurde der Grad der Übertragung
vom PT-Reagens auf das Faktor-VIII-Quantifizierungsreagens
untersucht, (a) ohne dass die Reagens-aufsaugende Pipette gereinigt
wurde, (b) wobei die Reagens-aufsaugende Pipette unter Verwen dung
einer herkömmlichen
Reinigungszusammensetzung mit einer Hypochloritkonzentration von
etwa 1,0 % (Gew./Vol.) gereinigt wurde, und (c) wobei die Reagensaufsaugende
Pipette unter Verwendung von Reinigungslösungen gereinigt wurde, die durch
Variierung der Polyoxyethylen-Moladditionszahlen in „Emulsit" in der oben genannten
Zusammensetzung II erhalten wurden.
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Die resultierende Gerinnungszeit
im Faktor-VIII-Test sowie Aktivitätsprozentsätze für jeden dieser Fälle sind
im Folgenden angeführt.
Das Ergebnis der Faktor-VIII-Quantifizierung alleine, ohne einen
Test mit „Innovin", wurde als Kontrollwert
verwendet. Ergebnisse
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Die Gerinnungszeit-Kontrollmessung
im Faktor-VIII-Test, die 125,4 s ergab, wies auf eine extreme Verlängerung
hin, während
im Gegensatz dazu aufgrund der Übertragung
des PT-Reagens eine Tendenz zur Verkürzung zu verzeichnen war, wenn
(a) die Pipette nicht gereinigt wurde und (b) die Pipette unter
Verwendung der herkömm lichen
Hypochlorit-Reinigungszusammensetzung gereinigt wurde, wobei die
Gerinnungszeiten im Faktor-VIII-Test 50,2s bzw. 72,0 s betrugen.
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Wenn andererseits (c) die Pipette
mit Reinigungslösungen
gereinigt wurde, die aus Zusammensetzung II mit variierenden Polyoxyethylen-Moladditionszahlen
in „Emulsit" von n = 50 oder
weniger hergestellt wurden, trat eine Tendenz zur Verlängerung
der Gerinnungszeit im Faktor-VIII-Test auf. Ein Vergleich der Aktivitätsprozentsätze mit
den Werten der Kontrollmessungen brachte ähnliche Ergebnisse. Kurz gesagt
konnte eine Übertragung
vom PT-Reagens verhindert werden.
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Ausführungsform
3
Reinigungspräparat
Zusammensetzung III
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Demonstrierte Reinigungswirksamkeit,
Testdaten
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Reinigungswirksamkeit in Abhängigkeit
von der Ergänzung
des nichtionischen Tensids mit niedriger Polyoxyethylen-Moladditionszahl.
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Verfahren
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Im automatisierten Blutgerinnungsanalysator
CA-6000 wurden stark anormale Prothrombinzeit- (PT-) Plasmaprobenaliquote
anfangs mit „Innovin" getestet. Dann wurde
unter Verwendung eines Faktor-VIII-Quantifizierungsreagens eine
Faktor-VIII-Quantifizierung
weiterer Probenaliquote durchgeführt.
In diesen Analysen wurde durch photometrische Detektion eine Gerinnungszeit
als Veränderung
der Intensität
von Streulicht, der Veränderung
der Trübung
aufgrund des Fibringerinnsels, das ent steht, wenn eine Probe und
ein Reagens vermischt werden, erhalten. Nach der Analyse mit „Innovin" wurde der Grad der Übertragung
vom PT-Reagens auf das Faktor-VIII-Quantifizierungsreagens
untersucht, (a) ohne dass die Reagens-aufsaugende Pipette gereinigt
wurde, (b) wobei die Reagens-aufsaugende Pipette unter Verwendung
einer herkömmlichen
Reinigungszusammensetzung mit einer Hypochloritkonzentration von
etwa 1,0% (Gew./Vol.) gereinigt wurde, und (c) wobei die Reagensaufsaugende
Pipette unter Verwendung von Reinigungslösungen gereinigt wurde, die durch
Ergänzung
mit nichtionischen Tensiden mit niedriger Polyoxyethylen-Moladditionszahl
in Reinigungszusammensetzungen der oben genannten Zusammensetzung
III erhalten wurden.
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Die resultierende Gerinnungszeit
im Faktor-VIII-Test sowie Aktivitätsprozentsätze für jeden dieser Fälle sind
im Folgenden angeführt.
Das Ergebnis der Faktor-VIII-Quantifizierung alleine, ohne einen
Test mit „Innovin", wurde als Kontrollwert
verwendet.
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Die Gerinnungszeit-Kontrollmessung
im Faktor-VIII-Test, die 128,1 s ergab, wies auf eine extreme Verlängerung
hin, während
im Gegensatz dazu aufgrund der Übertragung
des PT-Reagens eine Tendenz zur Verkürzung zu verzeichnen war, wenn
(a) die Pipette nicht gereinigt wurde und (b) die Pipette unter
Verwendung der herkömmlichen
Hypochlorit-Reinigungszusammensetzung gereinigt wurde, wobei die
Gerinnungszeiten im Faktor-VIII-Test 51,2s bzw. 73,5 s betrugen.
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Wenn andererseits (c) die Pipette
mit Reinigungslösungen
gereinigt wurde, die aus Zusammensetzung III, umfassend ergänzende nichtionische
Tenside mit niedriger Polyoxyethylen-Moladditionszahl von n = 5,5
bis 12, hergestellt wurden, trat eine Tendenz zur Verlängerung
der Gerinnungszeit im Faktor-VIII-Test auf. Ein Vergleich der Aktivitätsprozentsätze mit
den Werten der Kontrollmessungen brachte ähnliche Ergebnisse. Kurz gesagt
konnte eine Übertragung
vom PT-Reagens verhindert werden.
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Ausführungsform
4
Reinigungspräparat
Zusammensetzung IV
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Demonstrierte Reinigungswirksamkeit,
Testdaten
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Reinigungswirksamkeit in Abhängigkeit
vom pH-Wert der Reinigungslösung.
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Verfahren
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Im automatisierten Blutgerinnungsanalysator
CA-6000 wurde Antiplasmin in Probenaliquoten von normalem Humanplasma
anfangs mit einem Antiplasmin-Testreagens, das Plasmin enthielt,
getestet. Dann wurde eine Protein-C-Aktivitätsanalyse der Probenaliquote
durchgeführt,
wobei ein chromogenes Substratverfahren angewandt wurde. Nach dem
Test mit dem Antiplasmin-Reagens wurde der Grad der Übertragung
vom Antiplasmin-Reagens auf die Potein-C-Aktivitätsanalyse untersucht, (a) ohne
dass die Reagens-aufsaugende Pipette gereinigt wurde, (b) wobei
die Reagens-aufsaugende Pipette unter Verwendung einer herkömmlichen Reinigungszusammensetzung
mit einer Hypochloritkonzentration von etwa 1,0 % (Gew./Vol.) gereinigt
wurde, und (c) wobei die Reagens-aufsaugende Pipette unter Verwendung
von Reinigungslösungen
gereinigt wurde, die durch Variieren des pH von Reinigungszusammensetzungen
der oben genannten Zusammensetzung IV durch Zusetzen von entsprechendem
1 N NaOH erhalten wurden.
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Die Protein-C-Aktivitätsprozentsätze für jeden
dieser Fälle
sind im Folgenden angeführt.
Das Ergebnis der Protein-C-Aktivität alleine, ohne einen Test
mit Antiplasmin, wurde als Kontrollwert verwendet.
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Bei der Kontrollmessung wies die
Protein-C-Aktivität
einen normalen Wert von 102,5 auf, wohingegen wenn (a) die Pipette
nicht gereinigt wurde und (b) die Pipette unter Verwendung der herkömmlichen
Hypochlorit-Reinigungszusammensetzung gereinigt wurde, aufgrund
der Übertragung
eines Antiplasmin-Reagens eine Tendenz zu anormal hohen Protein-C-Aktivitätswerten
von 160,0 % bzw. 152,0 % auftrat.
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Wenn andererseits (c) die Pipette
mit Reinigungslösungen
gereinigt wurde, die aus Zusammensetzung IV mit variierendem pH,
von pH 5,0 bis 2,0, hergestellt wurden, normalisierte sich die Protein-C-Aktivität, was ähnliche
Ergebnisse brachte wie die Kontrollmessung. Kurz gesagt konnte eine Übertragung
vom PT-Reagens verhindert werden.
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Ausführungsform
5
Reinigungspräparat
Zusammensetzung V
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Demonstrierte Reinigungswirksamkeit,
Testdaten
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Wirksamkeit einer Reinigungslösung beim
Verhindern von Übertragungen
in verschiedenen Tests.
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Verfahren
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Im automatisierten Blutgerinnungsanalysator
CA-6000 wurden gleichzeitig zwei Tests durchgeführt, wobei Reagenzien (A) als
Auslöser
von Übertragung
und Reagenzien (B) als Empfänger
von Übertragung
verwendet wurden. Nach einem Test, bei dem das Reagens zum Auslösen einer Übertragung
verwendet wurde, worin (a) die Reagens-aufsaugende Pipette nicht
gereinigt wurde und (b) die Pipette unter Verwendung einer Reinigungszusammensetzung
der oben genannten Zusammensetzung V gereinigt wurde, wurde der
Grad der Übertragung
vom Reagens (A) zum Reagens (B) untersucht. Die Ergebnisse, unabhängig gemessen
mit Reagens (B), wurden als Kontrollwert verwendet.
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Ein Vergleich der Ergebnisse der
Messungen ohne Reinigung der Reagens-aufsaugenden Pipette zwischen
den Testes mit dem Kontrollwert zeigt bemerkenswerte Unterschiede
auf. Im Gegensatz dazu führt eine
Reinigung der Pipette zwischen Tests zu ähnlichen Ergebnissen wie die
Kontrollmessung. Kurz gesagt kann eine Übertragung von Reagens A auf
Reagens B durch eine Reinigungszusammensetzung der Zusammensetzung
V verhindert werden.
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Eine Reinigungszusammensetzung gemäß vorliegender
Erfindung eliminiert praktisch Übertragungen und
sichert die Genauigkeit von Analyseergebnissen, vor allem von Hämostase-
und Thrombosetests, die enzymatisch aktive oder Peptidyl-Reagenzien
verwenden.