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DE69820513T2 - Wassermengenbegrenzer - Google Patents

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DE69820513T2
DE69820513T2 DE69820513T DE69820513T DE69820513T2 DE 69820513 T2 DE69820513 T2 DE 69820513T2 DE 69820513 T DE69820513 T DE 69820513T DE 69820513 T DE69820513 T DE 69820513T DE 69820513 T2 DE69820513 T2 DE 69820513T2
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DE
Germany
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chamber
control
flow rate
contact surface
control element
Prior art date
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Application number
DE69820513T
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English (en)
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DE69820513D1 (de
Inventor
Stephane Marie Andre D'alayer De Costemore D'arc
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neoperl GmbH
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Staar SA
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/08Jet regulators or jet guides, e.g. anti-splash devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C2001/026Plumbing installations for fresh water with flow restricting devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Cyclones (AREA)
  • Flow Control (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Bidet-Like Cleaning Device And Other Flush Toilet Accessories (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Durchflussratenbegrenzung für ein beliebiges Flüssigkeitsausgabegerät, und insbesondere eine Vorrichtung, die bei normaler Verwendung die Durchflussrate eines Wasserhahns, eines Ventils, einer Mischbatterie, eines Mischers, eines Gießerauslaufs ... begrenzt und es gleichzeitig ermöglicht, auf Wunsch eine über dieser Grenze liegende Durchflussrate zu erhalten, ja sogar die maximale Durchflussrate.
  • Auf dem Gebiet des Wassers beispielsweise sollten sowohl der Anstieg seines Preises als auch seine Knappheit den Verbraucher dazu veranlassen, jede Verschwendung zu vermeiden. Dennoch bleiben die erreichten Einsparungen gering, da viele Verbraucher entweder nur geringe Anstrengungen unternehmen, da jede Verhaltensänderung sehr langsam erfolgt, oder sich nicht direkt betroffen fühlen. Zudem stellt man fest, dass beim laufenden Verbrauch die verwendete Wassermenge im Allgemeinen größer als die tatsächlich benötigte ist.
  • Um Einsparungen zu erzielen, wurden vorgeschlagen:
    • – eine Durchlassverminderung der Leitungen durch Einbau eines Diaphragmas oder einer Vorrichtung, wie sie in der Anmeldung DE 43 107 38 beschrieben ist, doch da die Begrenzung permanent ist, kann keine höhere Durchflussrate erzielt werden, was häufig störend ist,
    • – für Einhebel-Mischbatterien, ein überwindbarer Zwischenanschlag, wie im europäischen Patent Nr. 0 426 639 der Anmelderin beschrieben, doch da dieser in die Mischbatterie während ihrer Herstellung integriert werden muss, begrenzt dies seine Verbreitung und bringt keine Lösung bei bereits installierten Mischbatterien und bei jedem anderen Typ von Wasserhahn,
    • – einen manuellen Begrenzer, wie im französischen Patent 1 186 758 beschrieben, doch da er in der vom Verbraucher vorgegebenen Position platziert bleibt, garantiert er keinerlei Einsparung, wenn er nicht systematisch in die Position mit geringer Durchflussrate zurückgeführt wird,
    • – ein Zwischenelement, das zwei parallele Innenwände enthält, von denen jede mit einer Öffnung mit einem speziellen Durchmesser versehen ist, die einem Ventil zugeordnet sind, welches den Fluss von einer Öffnung zur anderen umschaltet, wie im Dokument EP 0 731 306 vorgeschlagen, doch können nur zwei nicht einstellbare Durchflussraten erhalten werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Vorrichtung zur Durchflussratenbegrenzung vorzuschlagen, die nicht an den oben aufgelisteten Nachteilen leidet, und die insbesondere während der Betätigung des Ausgabegeräts, dem sie zugeordnet ist, eine Begrenzung der Durchflussrate sicherstellt, um permanent eine Einsparung zu erzielen, und die es erforderlichenfalls ermöglicht, sofort eine höhere, ja sogar die maximale Durchflussrate zu erhalten.
  • Eine weitere Aufgabe ist es, eine Vorrichtung vorzuschlagen, die einfach zu jedem Flüssigkeitsausgabegerät hinzugefügt werden kann, ohne technische Kompetenz zu erfordern, oder die durch einen Hersteller in sein Spektrum von Geräten eingebaut werden kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung vorzuschlagen, deren Verwendung natürliche Handgriffe voraussetzt und die Einstellung der Durchflussratenbegrenzung ermöglicht.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine einfache und preisgünstige Vorrichtung vorzuschlagen, um geringe Herstellungskosten und somit eine weite Verbreitung zu erzielen.
  • Im Hinblick auf die Realisierung dieser Ziele ist die erfindungsgemäße Vorrichtung im Wesentlichen durch den Gegenstand des Hauptanspruchs gekennzeichnet.
  • Weitere Besonderheiten, Vorteile und Eigenschaften werden aus der nachfolgend als nicht begrenzendes Beispiel gegebenen Beschreibung von drei bevorzugten Ausführungsvarianten hervorgehen, an denen Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen werden können, ohne hierdurch den Umfang der Erfindung zu verlassen, und in denen:
  • 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist,
  • 2 eine Teil-Draufsicht auf eine erste Variante der Vorrichtung in 1 ist,
  • 3 ein Teil-Schnitt der ersten Variante entlang der Ebene A-A in 2 ist,
  • 4 ein Schnitt der ersten Variante entlang der Ebene B-B in 2 ist,
  • 5 der 4 ähnlich ist, wobei die Durchflussratenbegrenzung aufgehoben ist,
  • 6, der 5 ähnlich, eine zweite Variante zeigt,
  • 7, der 2 ähnlich, eine dritte Variante zeigt,
  • 8 der 4 ähnlich ist für die Variante der 7,
  • 9 der 8 ähnlich ist, wobei die Durchflussratenbegrenzung nach einer Abänderung aufgehoben ist,
  • 10 eine Detailansicht des Elements ist, welches die Einstellung der Durchflussratenbegrenzung gewährleistet,
  • 10A ein Schnitt des in 10 gezeigten Elements entlang der Ebene C-C ist,
  • 11 eine Ausführungsvariante eines in den 8 und 9 erscheinenden Elements ist.
  • Zur Erleichterung des Verständnisses der Figuren sind in jeder nur die absolut erforderlichen Elemente dargestellt, wobei jedes den verschiedenen Varianten gemeinsame Element das gleiche Bezugszeichen trägt.
  • Die in 1 gezeigte Vorrichtung ist ein autonomes Element, das für ein beliebiges Flüssigkeitsausgabegerät bestimmt ist, beispielsweise einen Wasserhahn, eine Mischbatterie, einen Mischer, ein Ventil ..., und das hauptsächlich ein zylindrisches Gehäuse 1 umfasst, dessen oberes Ende 2 als Flüssigkeitseingang und desssen unteres Ende 4 als Ausgang dient. Diese zwei Enden sind durch eine Leitung 10 verbunden und tragen ein Standardaußen- bzw. -innengewinde 3, um durch einfaches Schrauben das Element mit seinem Ende 2 an den Ausgang eines beliebigen Wasserhahns, Mischbatterie ... anzuschließen, und um an seinem Ausgang 4 einen Aufschäumer oder Filter zu platzieren.
  • In einer ersten Variante (25) bildet der obere Bereich der Leitung 10 eine Kammer, die durch zwei benachbarte Kammern (5, 8) mit verschiedenen Querschnitten gebildet ist: Die Kammer 5 mit kleinem Querschnitt ist mittels Öffnungen 6 mit dem Flüssigkeitsankunftsbereich 2 verbunden, die Kammer 8 mit einem wesentlich größeren Querschnitt leitet die Flüssigkeit zum Ausgang 4 hin.
  • Die Vorrichtung umfasst bewegliche Mittel, die die Durchflussrate begrenzen, z. B. ein Ventil 17, dessen Klappe 16 einen Durchmesser nahe bei jenem der Kammer 5 besitzt und dessen Achse 15 durch die zwischen den Öffnungen 6 liegende Öffnung 13 geführt wird. Elastische Mittel wie z. B. eine Druckfeder 18 halten die Klappe 16 im Bereich der Kammer 5 (3). Die Feder 18 stützt sich an einem zylindrischen Führungselement 20 ab, das durch den Ausgang 4 in die Leitung 10 eingesetzt ist, und wird ggf. durch eine Schulter 19 zentriert. Das Element 20 umfasst eine der Öffnung 13 gegenüberliegende Öffnung 22 (4), um das andere Ende der Achse 15 des Ventils 17 aufzunehmen und sie axial zu führen. Ferner umfasst das Element 20 einen Querdurchgang 24, in dem ein bewegliches Element 26 gleitet, welches dem Einfluss elastischer Mittel wie z. B. einer Druckfeder 28 ausgesetzt ist, und dessen Anlagefläche 27 in einer Normalposition die Abwärtsbewegung der Achse 15 des Ventils 17 begrenzt. Das Gehäuse 1 umfasst eine zur Leitung 10 führende seitliche Öffnung 30, die ggf. mit einem Rohr 31 versehen ist, um die Gleitbewegung eines Steuerknopfs 32 zu führen, dessen Achse 34 als Anschlag für die Seitenwand des mobilen Elements 26 und als Halt für das Führungselement 20 dient. Ein Paar von Dichtungen 40 begrenzt den Weg des Knopfs 32 und gewährleistet die Dichtigkeit des Rohrs 31.
  • In der Normalposition, d. h. der Durchflussratenbegrenzungsposition, befinden sich alle oben beschriebenen Elemente in der in den 14 gezeigten stabilen Position: Insbesondere das bewegliche Element 26, dessen Verlagerung unter der Wirkung der Feder 28 durch die Achse 34 begrenzt wird, behält seine Anlagefläche 27 unter der Achse 15 und somit die Klappe 16 des Ventils 17 im Bereich der Kammer 5. Wenn die Vorrichtung an einen Wasserhahn angeschlossen ist, kommt die Flüssigkeit durch den Eingang 2 an, dringt durch die Öffnungen 6 in die Kammer 5 ein, um durch den Ausgang 4 abzufließen, aber unabhängig von der Position des Ventils, des Hebels oder des Steuerknopfs des Wasserhahns ist die Durchflussrate auf den Raum begrenzt, der zwischen dem Außenumfang der Klappe 16 und dem Innenumfang der Kammer 5 existiert, was bei dem realisierten Prototypen 0,1 mm entspricht, d. h. ungefähr einem Viertel der maximalen Durchflussrate.
  • Wenn der Verbraucher eine über dieser Grenze liegende Durchflussrate erhalten möchte, drückt er einfach den Knopf 32 zum Gehäuse 1 hin (4 Pfeil F): Das Element 26 und seine Anlagefläche 27 werden somit gegen die Feder 28 verschoben, was die Achse 15 des Ventils 17 befreit, die unter dem Druck der Flüssigkeit gegen die Feder 18 (5) nach unten absinkt, in das Element 26 eindringt, es blockiert und die Kammer 8 freigibt, was somit die Erzielung einer höheren, ja sogar der maximalen Durchflussrate ermöglicht. Man kann im Zentrum des zylindrischen Elements 20 eine Stellschraube 45 vorsehen, um den Hub des Ventils 17 und somit die maximale Durchflussrate einzustellen.
  • Die Vorrichtung bleibt in dieser Position, bis der Verbraucher die Durchflussrate verringert oder unterbricht, indem er das Ventil, den Hebel oder den Steuerknopf des Wasserhahns betätigt, da dann der auf die Klappe 16 ausgeübte Druck absinkt, und wenn er kleiner als jener der Feder 18 wird, drückt letztere die Klappe 16 in die Kammer 5 zurück, was die Kammer 8 verschließt und die Durchflussrate erneut begrenzt. Gleichzeitig verlässt die Achse 15 des Ventils das bewegliche Element 26, welches zusammen mit dem Steuerknopf 32 durch die Feder 28 nach außen zurückgeschoben wird (5 – Pfeil G), die Anlagefläche 27 wird somit erneut unter der Achse 15 positioniert, um die Klappe 16 in der Kammer 5 zu halten (4). Die Vorrichtung wird somit stets automatisch in die stabile Durchflussratenbegrenzungsposition zurückgebracht und verbleibt dort, solange der Knopf 32 nicht betätigt wird.
  • In einer zweiten Variante (6) sind die zwei Kammern 5 und 8 mit physischen Eigenschaften ähnlich jenen der ersten Variante seitlich nebeneinander angeordnet und führen somit beide unabhängig zum Ausgang 4. Ferner ist die Kammer 5 in das Ventil 17 eingebaut, das in der oberen Position den Flüssigkeitsdurchlauf nur durch die Kammer 5 hindurch zulässt und somit die Durchflussrate begrenzt, und in der unteren Position (dargestellter Fall) den Durchfluss durch die Kammer 8 freigibt, um eine höhere, ja sogar die maximale Durchflussrate zu erhalten.
  • Bei beiden Varianten können Mittel eingebaut sein, um die Durchflussratenbegrenzung zu regeln, wenn das Ventil 17 aktiv ist, und zwar als Funktion der Anwendung und/oder des Verteilungsnetzes. In einer Ausführungsform (2, 3, 6) umfassen diese Mittel eine Stellschraube 51, die entweder in die Kammer 5 (6) eingebaut ist, oder in eine zusätzliche Kammer 50 (2, 3). In einer anderen Ausführungsform stellt das Profil des oberen horizontalen Bereichs des Elements 26 zwei Anlageflächen 27, 27b (4) mit leicht versetzten Niveaus bereit. Der Innenumfang des Knopfs 32 ist dann vorteilhafterweise mit einem Außengewinde versehen, welches im Eingriff mit einem identischen Gewinde steht, welches im Inneren des Rohrs 31 vorgesehen ist, um zur Regelung zu dienen, wobei die Achse 34 dann ein unabhängiges, zentrales und bezüglich des Knopfs 32 bewegliches Element ist, um über dieses hinauszustehen. Als Funktion der Drehrichtung, die dem Knopf 32 vom Verbraucher auferlegt wurde (Pfeil R – 2), wird somit die Achse 34 verlagert und das bewegliche Element 26 verschoben, um unter der Achse 15 des Ventils 17 die Anlagefläche 27 oder 27b zu präsentieren, wobei letztere ein leichtes Absinken des Ventils 17 und somit eine etwas höhere Durchflussrate zulässt. Somit kann der Verbraucher die Begrenzung einfach anpassen, ohne die Vorrichtung zerlegen zu müssen. An der Oberfläche des Knopfs 32 kann eine passende Markierung angebracht sein.
  • In einer dritten Variante (711) umfasst die Vorrichtung nur eine einzige Kammer 5, deren Profil im Wesentlichen konisch oder in Richtung des Ausgangs 4 erweitert ist, wohingegen die Klappe 16 einen geringfügig kleineren Durchmesser als der obere Bereich der Kammer 5 aufweist.
  • Zudem und wie in 10 detailliert gezeigt ist das Steuerelement 33 durch ein einziges Element mit zylindrischem Profil gebildet und enthält auf seiner Achse 34: den Knopf 32, eine Auskehlung 35, die eine Dichtung 40 aufnimmt (8, 9), die die Dichtigkeit der Vorrichtung gewährleistet, einen rohrförmigen Bereich 36, der mit Rillen 37 versehen ist, beim realisierten Prototypen sieben Rillen, einen Nocken 38, dessen äußere Anlagefläche 27c bezüglich der Achse 34 exzentrisch ist, sowie einen Zylinder 39, der in den Querdurchgang 24 des Führungselements 20 einsetzbar ist. Dieser Zylinder 39 und der rohrförmige Bereich 36 gewährleisten im Rohr 31 und im Element 20 die Führung des Steuerelements 33, welches axial gegen die oder unter der Wirkung der Feder 28 verlagerbar ist.
  • Eine der Wirkung elastischer Mittel 57 ausgesetzte Kugel 55 (8, 9) wird durch das Führungselement 20 geführt und gehalten, um mit einer der Rillen 37 zusammenzuwirken.
  • 8 zeigt die oben beschriebenen Elemente in einer stabilen Begrenzungsposition mit geringer Durchflussrate. Wenn der Verbraucher den Hahn öffnet, an dem die Vorrichtung angeschlossen ist, lässt der Flüssigkeitsdruck das Ventil 17 absinken, dessen Achse 15 sich an der Anlagefläche 27c des Nockens 38 abstützt, der seine Verlagerung und somit den Zwischenraum zwischen seiner Klappe 16 und der Kammer 5 und somit die Flüssigkeitsdurchflussrate begrenzt, wie durch zwei Pfeile dargestellt ist.
  • In dieser Variante ist das Steuerelement 33 in einer zweiten Ebene verlagerbar, hier orthogonal zu seiner Axialebene. Indem er zu einem beliebigen Zeitpunkt den Knopf 32 in einer Richtung oder der anderen um seine Achse 34 herum dreht, dreht der Verbraucher den Nocken 38 ( 8 und 9), dessen exzentrische Anlagefläche 27c die Höhe der Klappe 16 des Ventils 17 ändert, was den Zwischenraum zwischen dieser und der Wand der Kammer 5 verringert oder erhöht, und somit den Wert der Durchflussratenbegrenzung. Gleichzeitig hält die Kugel 55, indem sie in eine der Rillen 37 eingreift, in Abwesenheit einer Betätigung durch den Verbraucher das Steuerelement 33 stabil und hält somit die Durchflussratenbegrenzung auf dem gewählten Wert.
  • Wenn der Verbraucher eine größere Durchflussrate erhalten möchte, genügt es, dass er den Knopf 32 in seiner Axialebene drückt (Pfeil F, 8), und zwar gegen die Feder 28. Die Achse 15 des Ventils 17 verlässt die Anlagefläche 27c des Nockens 38, und stößt an die Achse 34 des Steuerelements 33 an, dessen Durchmesser kleiner als der Exzenter ist, was eine Abwärtsbewegung des Ventils 17 (9) und somit der Klappe 16 und somit die Erzielung einer großen Durchflussrate ermöglicht, gezeigt durch zwei Pfeile, und sogar der maximalen Durchflussrate.
  • Das Steuerelement 33 wird dann in dieser Position durch die Achse 15 des Ventils 17 gehalten, an der sich die Flanke des Nockens 38 abstützt.
  • Eine geeignete Markierung am Knopf 32, beispielsweise ein Pfeil, dessen Dicke variiert, liefert eine klare und verständliche Anzeige der Richtung, in der der Knopf gedreht werden muss.
  • Anstatt eine Kugel 55 sowie elastische Mittel 57 vorzusehen, kann man vorteilhafterweise einen Zapfen 58 (11) vorsehen, wobei ein Freiraum 59 zwischen den Rillen 37 und dem Steuerelement 33 vorgesehen ist, um die Regelung durch den Verbraucher zu ermöglichen, wohingegen die Außenoberfläche des Knopfs 32 einen Schlitz 42 für einen Schraubendreher trägt, und es kein Rohr 31 mehr gibt. Die Positionierung einer Rille 37 vor dem Zapfen 58 erfolgt dann wie folgt: Der Verbraucher setzt das Ende eines Schraubendrehers in den Schlitz 42 ein und drückt das Steuerelement 33 vollständig nach links. Der Zapfen 58 befindet sich dann in dem Freiraum 59, was es dem Bediener ermöglicht, das Element 33 um seine Achse zu drehen. Beim Loslassen des Schraubendrehers drückt die Feder 28 das Element 33 nach rechts zurück, und der Zapfen 58 greift in eine Rille 37 ein, um die vom Benutzer ausgewählte Winkelposition des Elements 33 beizubehalten. Diese Konstruktion ist besonders für öffentliche Plätze und Hotels geeignet, da man die Durchflussratenbegrenzung einstellen kann, ohne irgendeine Veränderung durch die Benutzer befürchten zu müssen.
  • Wie man leicht versteht, kann die oben beschriebene Vorrichtung einfach durch jeden Benutzer zu jedem Hahn hinzugefügt werden, ohne technische Kompetenz zu erfordern. In der Praxis genügt es, den vorhandenen Aufschäumer oder Filter abzuschrauben, die erfindungsgemäße Vorrichtung stattdessen anzuschrauben, und auf den Ausgang 4 wieder den Aufschäumer oder Filter aufzuschrauben.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann ferner von jedem Hersteller in sein Spektrum von Wasserhähnen eingebaut oder integriert werden, da es genügt, sie an den Ausgang der Wasserhähne anzuschließen oder bei ihnen die Form des Ausgangs anzupassen, um sie dort direkt zu integrieren.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann ferner ferngesteuert werden, beispielsweise durch Verwendung eines von einem Motor angetriebenen Getriebezugs, der in Eingriff mit dem Knopf 32 der dritten Variante steht (710), wobei der Umfang des Knopfs mit Zähnen versehen ist, um die Regelung der Durchflussratenbegrenzung zu ermöglichen, wohingegen ein Elektromagnet die Verschiebung des Steuerelements 33 entgegen der Feder 28 zur Erlangung der höheren Durchflussrate sicherstellt.
  • 1
    zylindrisches Gehäuse
    2
    oberes Ende von 1, Eingang
    3
    Gewinde von 2, 4
    4
    unteres Ende von 1, Ausgang
    5
    Kammer
    6
    Öffnungen
    8
    Kammer
    10
    Leitung
    13
    Öffnung
    15
    Achse von 17
    16
    Klappe
    17
    Begrenzungsmittel, Ventil
    18
    elastische Mittel, Druckfeder
    19
    Schulter
    20
    zylindrisches Führungselement
    22
    axiale Öffnung von 20
    24
    Querdurchgang
    26
    bewegliches Element
    27
    Anlagefläche von 26
    27b
    Anlagefläche von 26
    27c
    Anlagefläche von 38
    28
    elastische Mittel, Druckfeder
    30
    seitliche Öffnung von 1
    31
    Rohr
    32
    Steuerknopf
    33
    Steuerelement
    34
    Achse
    35
    Auskehlung
    36
    rohrförmiger Bereich
    37
    Rille
    38
    Nocken
    39
    Zylinder
    40
    Dichtung
    42
    Schlitz in 32
    45
    Stellschraube
    50
    Kammer
    51
    Stellschraube
    55
    Kugel
    57
    elastische Mittel
    58
    Zapfen
    59
    Freiraum

Claims (14)

  1. Vorrichtung zur Durchflussratenbegrenzung für ein Flüssigkeitsausgabegerät, wobei diese Vorrichtung eine Kammer (5, 8) umfasst, die zwischen einem Flüssigkeits-Eingang (2) und einem Flüssigkeits-Ausgang (4) positioniert ist, sowie mobile Mittel (17), die einem Steuerelement/Steuerknopf (26, 32; 33) zugeordnet sind, das die Positionierung der mobilen Mittel (17) in der Kammer (5, 8) sicherstellt, dadurch gekennzeichnet, dass die mobilen Mittel (17) und das Steuerelement/der Steuerknopf (26, 32; 33) voneinander unabhängige Elemente sind, wobei die mobilen Mittel (17) durch den Flüssigkeitsdruck verlagert werden, und das Steuerelement/der Steuerknopf (26, 32; 33) eine Anlagefläche (27, 27b, 27c) für die mobilen Mittel (17) trägt und verlagerbar ist zwischen einer Position, in der die Anlagefläche (27, 27b, 27c) die Bewegung der mobilen Mittel (17) in der Kammer (5, 8) und somit die Flüssigkeitsdurchflussrate begrenzt, sowie einer Position, in der die Anlagefläche (27, 27b, 27c) von den beweglichen Mitteln (17) gelöst ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Mittel (17) durch ein mit einer Klappe (16) versehenes Ventil gebildet sind, das der Wirkung elastischer Mittel (181 ausgesetzt ist, die es in eine Durchflussratenbegrenzungsposition drücken.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement/der Steuerknopf (26, 32; 33) der Wirkung elastischer Mittel (28) ausgesetzt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Mittel (17) und das Steuerelement/der Steuerknopf (26, 32; 33) in zueinander orthogonalen Ebenen verlagerbar sind.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (5, 8) durch zwei aneinander angrenzende Abschnitte mit unterschiedlichem Durchmesser gebildet ist, wobei die Klappe (16) der beweglichen Mittel (17) eine Abmessung nahe jener der Kammer (5) des kleinen Abschnitts aufweist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (5) ein im Wesentlichen konisches Profil aufweist, wobei die Klappe (16) der beweglichen Mittel (17) einen geringfügig kleineren Durchmesser als der obere Bereich der Kammer (5) aufweist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (5, 8) durch zwei unabhängige Kammern gebildet ist, wobei die Kammer (5) mit kleinerem Querschnitt in die beweglichen Mittel (17) eingebaut ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement/der Steuerknopf (26, 32; 33) mehrere Anlageflächen (27, 27b; 27c) umfasst, die mit den beweglichen Mitteln (17) zusammenwirken, um deren Niveau in der Kammer (5, 8) zu verändern und somit die Durchflussratenbegrenzung zu regeln.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (26) translatorisch beweglich montiert ist, und die Anlageflächen (27, 27b) versetzte Niveaus aufweisen.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement/der Steuerknopf (32, 33) derart montiert ist, dass es/er eine Bewegung in einer Ebene orthogonal zu jener seiner Translation durchführen kann.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (33) um seine Achse (34) drehbar montiert ist, wobei die Anlagefläche (27c) durch einen Nocken (38) gebildet ist, der bezüglich der Achse (34) exzentrisch ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Drehung des Steuerelements (33) begrenzende Mittel (55, 57, 37; 58, 37) umfasst.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel durch einen Zapfen (58) gebildet sind, der mit einer Rille (37) zusammenwirkt, die einen Freiraum (59) zwischen sich selbst und dem Steuerelement (33) bewirkt, um den Durchgang des Zapfens (58) sowie die Drehung des Steuerelements (33) zu ermöglichen.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (45) zur Regelung des Hubs der mobilen Mittel (17) und somit der maximalen Durchflussrate umfasst.
DE69820513T 1997-04-02 1998-04-01 Wassermengenbegrenzer Expired - Lifetime DE69820513T2 (de)

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DE69820513T2 true DE69820513T2 (de) 2004-06-09

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