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Feld der Technologie
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Die vorliegende Erfindung betrifft
Viertaktmotoren, und besonders Verbesserungen in ihren Einlass-
und Auslasssystemen, welche das Reinigen der Abgase fördern, ohne
dass die Motorleistung verringert wird.
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Stand der Technik
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In der Vergangenheit war ein Mittel,
das für das
Erreichen höherer
Ausgangsleistung in Viertaktmotoren verwendet wurde, das Einstellen
eines großen Überlappungsintervals,
während
dessen sowohl das/die Auslassventile) als auch das/die Lufteinlassventile)
offen sind (im Folgenden als "Überlappung" abgekürzt). Dies
vergrößert das
Lufteinlassvolumen im Hochgeschwindigkeitsbetriebsbereich.
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Probleme, die in dieser
Erfindung zu lösen
sind
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Wenn jedoch ein großes Überlappungsintervall
in einem Motor eingestellt ist, ist es notwendig, den Motor in einem
fetten Zustand zu betreiben, wobei das Luft-/Kraftstoff-Verhältnis in
einer großen Konzentration
ist, die fetter ist als das theoretische Luft/Kraftstoffverhältnis (λ = 1), um
stabilen Motorbetrieb zu erreichen, besonders im Niedriggeschwindigkeitsbereich
wie dem Leerlauf.
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Andererseits ist es notwendig, Motoren
bei ihrem theoretischen Luft-/Kraftstoff-Verhältnis zu betreiben, wenn die
Abgase mit einem Dreiwege-Katalysator gereinigt werden. Dementsprechend
ist es in Motoren, bei denen der O2-Sensor
eine Regelung für das
theoretische Luft-/Kraftstoff-Verhältnis vorsieht, und in Fällen, in
denen Abgasreinigung ebenfalls berücksichtigt wird, bei der Notwendigkeit
eines weiten Bereichs stabilen Betriebs bei dem theoretischen Luft-/Kraftstoff-Verhältnis schwierig,
die angeführte Überlappung
zu vergrößern, falls
ein weiter Bereich stabilen Motorbetriebs zu erreichen ist. Der
gegenwärtige
Zustand der Diskussion ist, dass es schwierig ist, gleichzeitig
eine hohe Ausgangsleistung und eine effiziente Abgasreinigung zu
erreichen.
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Es ist möglich, einen Apparat mit variabler Ventilzeitsteuerung
zu verwenden, um die angeführte Überlappung
in dem angegebenen Niedriggeschwindigkeitsbetriebsbereich zu verkürzen, und
dadurch stabilen Betrieb in dem angegebenen Niedriggeschwindigkeitsbetriebsbereich
bei dem theoretischen Luft-/Kraftstoff-Verhältnis zu erreichen. Jedoch
kompliziert diese Art von Apparat mit variabler Ventilzeitsteuerung
die Motorstruktur und macht ihn größer und teurer.
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Nach dem Stand der Technik gibt es
verschiedene Vorschläge
zum Erreichen von stabilen Motorleerlaufbedingungen. In U.S. 4,512,311
wird ein Viertaktmotor offengelegt, der ein Drosselklappenventil
umfasst, das in dem Lufteinlassweg angeordnet ist. Dieses Drosselklappenventil
kann mittels eines Verbindungssystems in Verbindung mit einem Hauptdrosselklappenventil
des Viertaktmotors betrieben werden, so dass die Drosselklappenventile
des Viertaktmotors in einer im Wesentlichen geschlossenen Position
sind, wenn das Hauptdrosselklappenventil in einer geschlossenen
oder Leerlaufposition ist. Dies verhindert, dass Abgase bei niedrigen
Geschwindigkeiten in den Lufteinlassweg zurückströmen, wenn beide, Lufteinlass-
und Abgasventile, gleichzeitig offen sind.
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In U.S. 4,622,931 wird ein Verteiler
offengelegt, durch den Luft in den Motor strömt, wobei der Verteiler lange
Einlasszüge
hat, die mit Ventilen am stromabwärtigen Ende der Züge ausgerüstet sind, um
den Luftstrom zu steuern, der für
einen Zylinderkopf des Viertaktmotors geschlossen ist. Für die Umleitung
um jene Ventile ist ein Umleitungsweg vorgesehen, der zulässt, dass
Luft in für
den Motorleerlauf ausreichendem Maß zum Zylinderkopf kommt. Mit dieser
Maßnahme
kann das Zurückströmen von
Abgasen in den Lufteinlassweg während
des Motorleerlaufs verhindert werden.
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In der Patentzusammenfassung von
Japan, Band 008, Nr. 258 vom 27. November 1994 (JP 59131724A) wird
ein Ausgleichsbehälter
mit variablem Volumen offengelegt, der zwischen einem Drosselklappenventil
und dem Lufteinlassventil eines Viertaktmotors vorgesehen ist.
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Das Volumen des Ausgleichsbehälters wird im
Fall eines Unterdrucks innerhalb des Behälters verringert. Die Verringerung
des Volumens des Ausgleichsbehälters
wird durch einen Kolben erreicht, der innerhalb des Ausgleichsbehälters angeordnet ist,
der mit einer Vorspannungseinrichtung versehen ist, welche den Kolben
in der Nähe
der Wand des Ausgleichsbehälters
hält und
eine Bewegung des Kolbens für
die Verringerung des Volumens des Ausgleichsbehälters weg von dem äußeren Umfang
des Ausgleichsbehälters
im Fall eines Unterdrucks in dem Ausgleichsbehälter zulässt.
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Schließlich wird in U.S. 5,063,899
ein Lufteinlasssystem für
einen vielzylindrigen Viertaktverbrennungsmotor offengelegt. Das
Lufteinlasssystem hat einen Lufteinlassverteiler, der getrennte
Einlasszüge
für jeden
Zylinder vorsieht, wobei jeder Einlasszug mit einem Drosselklappenventil
versehen ist. Stromabwärts
von dem Drosselklappenventil und nahe der Ansaugöffnung eines jeden Zylinders
ist ein Auslass eines Umleitungswegs vorgesehen, der von einer zentralen
Lufteinlassführung
stromaufwärts
eines Hauptdrosselklappenventils abzweigt, welches stromaufwärts vom
Einlassverteiler angeordnet ist. Eine Steuerung steuert die eingelassene
Luft, die tatsächlich
in den Zylinder eingebracht wird, durch Betätigen der Drosselklappenventile,
um in einem Niederlastbereich des Motors stärker herunter zu drosseln als
das Hauptdrosselklappenventil.
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Die vorliegende Erfindung zielt darauf
ab, einen Viertaktmotor vorzusehen, der stabilen Betrieb bei dem
theoretischen Luft-/Kraftstoff-Verhältnis zulässt, was zu einer Verbesserung
der Ausgangsleistung des Motors führt.
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Die erfinderische Lösung des
oben dargestellten Problems wird durch den unabhängigen Apparateanspruch 1 identifiziert.
Bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen vorgestellt.
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Effekte der
Erfindung
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Da das Verhältnis zwischen dem Überlappungsintervall
und dem Volumenverhältnis
eingestellt ist, um eine konstante Beziehung einzuhalten, wobei
das Volumenverhältnis
auf der Basis des Überlappungsintervalls
eingestellt ist, oder wobei das Überlappungsintervall
auf der Basis des Volumenverhältnisses
eingestellt ist, ist es möglich,
einen stabilen Motorleerlauf zu erreichen, selbst in Fällen, in
denen z. B. das Überlappungsintervall
ausgeweitet wurde, um die Motorleistung durch eine geeignete Einstellung
des Volumenverhältnisses
zu verbessern. Durch Anpassen des Volumenverhältnisses auf der Basis des Überlappungsintervalls
kann ein stabiler Motorleerlauf unter Verwendung eines Luft-/Kraftstoff-Verhältnisbereichs
von einer etwas reichen bis zu einer mageren Grenze erreicht werden.
Der erfinderische Entwurf eines Viertaktmotors ist besonders geeignet
für das
Erreichen eines stabilen Motorleerlaufs bei einem Luft-/Kraftstoff-Verhältnis an
der mageren Grenze. Insbesondere kann ein stabiler Motorleerlauf
bei einem Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
an der mageren Grenze erreicht werden, das magerer als das theoretische
Verhältnis
ist, durch Einstellen des Volumenverhältnisses auf der Basis des Überlappungsintervalls.
Deshalb wird ein stabiler Motorbetrieb bei dem theoretischen Luft-/Kraftstoff-Verhältnis effektiv
ermöglicht
und die Motorleistung wird verbessert, während effiziente Abgasreinigung
mit einem Dreiwege-Katalysator
vorgesehen wird.
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Nach der Erfindung ist das Volumenverhältnis des
Kanalvolumens zu dem Hubvolumen auf 0,25 bis 0,45 eingestellt, so
dass selbst dann, wenn z. B. ein großes Überlappungsintervall zur Verbesserung der
Motorleistung eingestellt ist, es möglich ist, die EGR-Rate zu
verringern und bei einem Luft-/Kraftstoff-Verhältnis an der mageren Grenze
zu arbeiten, was auf der mageren Seite des theoretischen Luft-/Kraftstoff-Verhältnisses
liegt. Dieser Entwurf ermöglicht
stabilen Betrieb bei dem theoretischen Luft-/Kraftstoff-Verhältnis, was
zu einer Verbesserung der Motorleistung führt, während effiziente Abgasreinigung
durch den Dreiwege-Katalysator verwirklicht wird.
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Das Einstellen des angegebenen Volumenverhältnisses
auf 0,25 bis 0,45 nach der Spezifikation in einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst das Einstellen des Überlappungsintervalls
auf einen Kurbelwellenwinkel innerhalb eines Bereichs von 30° bis 140°. Dies macht
es möglich,
ein Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
an der mageren Grenze einzustellen, welche magerer als das theoretische
Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
ist, was das Reinigen der Abgase durch den Dreiwege-Katalysator erleichtert.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Motor ausgerüstet
mit einem Apparat für ein
variables Kanalvolumen, welcher das oben genannte Volumenverhältnis entsprechend
dem Betriebszustand des Motor verändert. Dies ermöglicht es
z. B., das Volumenverhältnis
zu minimieren und bei einer hohen Auto-EGR-Rate zu arbeiten, während stabiler Leerlauf
erreicht wird, wobei das Luft-/Kraftstoff-Verhältnis an der mageren Grenze
fetter als das theoretische Luft-/Kraftstoff-Verhältnis ist.
Dieses Volumenverhältnis
kann dann mit höherer
Motordrehzahl und Motorlast vergrößert werden, so dass das Volumenverhältnis auf
der Basis des Betriebszustands des Motors eingestellt werden kann.
Durch Ausweitung ist es dadurch möglich, das Luft-/Kraftstoff-Verhältnis an
der mageren Grenze zu erreichen und die Motorleistung zu verbessern,
während
die Reinigung der Abgase sichergestellt wird.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Motor ausgerüstet
mit einem Apparat für
variable Ventilzeitsteuerung, der das vorgenannte Überlappungsintervall
auf der Basis des Betriebszustands des Motors verändert. Dies
ermöglicht
es, die Überlappung
zu minimieren, wenn der Motor im Leerlauf ist, um das Arbeiten auf
der mageren Seite des oben angeführten
Luft-/Kraftstoff-Verhältnisses
an der mageren Grenze sicherzustellen.
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Ferner liegen die Kraftstoffeinspritzventile
an der stromaufwärtigen
Seite des Drosselklappenventils in jeder der Lufteinlasszüge, so dass
es selbst in den Fällen,
in denen das Drosselklappenventil in enger Nachbarschaft zu der
Lufteinlassventilöffnung angeordnet
ist, um ein kleines Volumenverhältnis
zu erreichen, immer noch möglich
ist, den Betrag des Abstands zu erhalten, der für die Positionierung der Kraftstoffeinspritzventile
erforderlich ist. Falls man versuchen würde, das Kraftstoffeinspritzventil
wie in konventionellen Motoren stromabwärts von dem Drosselklappenventil
anzuordnen, würde
das übrigens
das oben angeführte
Kanalvolumen vergrößern und
es schwierig machen, das oben angeführte Volumenverhältnis zu
erreichen.
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Da nach einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung das Drosselklappenventil auf eine Weise positioniert ist,
dass der Hauptteil der stromabwärtigen
Oberfläche
des Drosselklappenventils bei seiner minimalen Öffnungsposition innerhalb des
Lufteinlasswegs innerhalb der projizierten Oberfläche des
Motors in der Richtung der Zylinderachse liegt, ist es leichter,
das oben angeführte
Volumenverhältnis
zu erreichen als es nach dem Stand der Technik war. "Projizierte Oberfläche" ist die projizierte
Oberfläche
des Motors insgesamt, vorzugsweise des Zylinderkopfs.
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Da nach einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung die Drehschäfte
der oben angeführten Drosselklappenventile
positioniert sind, um angenähert
mit den oben genannten, stromabwärtigen
Oberflächen übereinzustimmen,
wobei die Drosselklappenantriebsschäfte parallel zu den oben angeführten Drehschäften der
Drosselklappenventile und dazwischen liegen, und wobei die Drosselklappenantriebsschäfte und
die Drehschäfte
der Drosselklappenventile miteinander mittels eines Verbindungsapparats verbunden
sind, ist es leicht, eine spezifische Struktur für die Drosselklappenantriebsschäfte zu erreichen,
die nicht für
den Motor störend
ist.
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Da nach einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung die oben angeführte
stromabwärtige Oberfläche stromabwärts und
weg von den oben angeführten
Drehschäften
der Drosselklappenventile positioniert sind, und die Drosselklappenantriebsschäfte entlang
derselben geraden Linie positioniert sind wie die oben angeführten Drehschäfte der
Drosselklappenventile, ist es leicht, eine spezifische Struktur
für die
Drosselklappenantriebsschäfte
zu erreichen, die nicht für
den Motor störend
ist.
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Da nach einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ein Drosselklappenöffnungssensor
an dem Drehschaft des oben angeführten
Drosselklappenventils montiert ist, um die Öffnung des Drosselklappenventils
zu erkennen, ist es möglich,
die Öffnung
des Drosselklappenventils direkt zu erkennen, ohne dass ein Fehler
durch indirektes Erkennen durch einen Verbindungsmechanismus u.
s. w. eingeführt
wird.
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Da ferner ein Anschlag am Drehschaft
bei minimaler Öffnung
des Drosselklappenventils ausgebildet ist, ist es möglich, die
minimale Öffnung
präzise einzustellen,
was wichtig ist für
die Einstellung des Leerlaufs durch das Drosselklappenventil. Zusätzlich verhindert
die Ausbildung eines Anschlags der Drehachse des Drosselklappenventils
im voll geöffneten Zustand
eine Beschädigung
des Drosselklappenventils bei einem Überdrehen, selbst wenn der
Bediener eine große
Kraft zum Öffnen
des Drosselklappenventils anwendet.
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Wenn nach einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung der Motor mit einem dynamischen Ventilapparat der
seitlichen Nockenwellenkette ausgerüstet ist, kann durch Plazieren
des Drosselklappenöffnungssensors
an der anderen Seite gegenüber
der Nockenwellenkette und des oben angeführten Drosselklappenantriebsschafts
auf der Seite der Nockenwellenkette, bei einer Drehachse der Drosselklappe
und einem separaten Antriebsschaft der Drosselklappenantriebsschaft
mit dem Drosselklappenöffnungssensor
und anderen Teilen verwendet werden, um die Drosselklappenöffnung unter
Verwendung dieser rechts und links ausgeglichenen Montage mit großer Genauigkeit
zu erkennen.
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Wenn nach einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung der Motor mit einem dynamischen Ventilsystem der zentrierten
Nockenwellenkette ausgerüstet
ist, ist es bei Verwendung eines von dem Antriebsschaft getrennten
Drehschafts des Drosselklappenventils möglich, den Drehschaft angenähert in der
Mitte zwischen seiner Länge
zu positionieren, um eine gut ausgeglichene Übertragung des Drehantriebs
von dem Drehschaft zu den verschiedenen Drosselklappenventilen zu
erreichen und das Öffnen und
Schließen
der verschiedenen Drosselklappenventile besser zu synchronisieren.
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Da nach einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ein Leerlauflufteinstellungsweg in der Decke eines jeden
Lufteinlasswegs ausgebildet ist, um das oben angeführte Drosselklappenventil
zu umgehen, wird verhindert, dass der durch das oben angeführte Kraftstoffeinspritzventil
eingespritzte Kraftstoff in den Leerlauflufteinstellungsweg eindringt,
wodurch ein stabilerer Leerlauf ermöglicht wird.
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Da nach einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung der von jedem Kraftstoffeinspritzventil eingespritzte
Kraftstoff auf das voll geöffnete
Drosselklappenventil auftrifft, kann eine gute Luft/Kraftstoffmischung
erreicht werden.
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Nach einem anderen Aspekt der Erfindung werden
Erkennungen durchgeführt,
die zulassen, dass zwischen extremen Betriebsbedingungen ohne Last
(Hochdrehen des Motors ohne Last) und extremen Betriebsbedingungen
unter Last (schnelles Beschleunigen) unterschieden wird, und weil
die Kraftstoffeinspritzbedingungen eingestellt werden, um so zwi schen
den extremen Betriebsbedingungen ohne Last und den extremen Betriebsbedingungen
unter Last zu unterscheiden, ist es möglich, eine Steuerung auszuführen selbst
unter der speziellen Bedingung eines extremen Betriebs ohne Last,
und eine übergroße Empfindlichkeit
des Drosselklappenventils aufgrund des großen Lufteinlassvolumens zu
verhindern, wie auch breite Abweichungen in der Menge des Kraftstoffs
zu verhindern, der an der Innenfläche des Lufteinlasswegs haftet
oder dort verdampft, und dadurch wird das Aussetzen der Zündung während eines
Hochdrehens des Motors ohne Last verhindert und der Verlust des
Betriebsgefühls
für den
Motor vermieden.
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Kurze Erläuterung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Teilschnittseitendarstellung einer Viertaktmotorausführungsform
dieser Erfindung für
die Montage in einem Motorrad.
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2 ist
eine Schnittseitendarstellung des Lufteinlassöffnungsbereichs des oben angeführten Motors.
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3 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie III-III von 2.
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4 ist
eine Gesamtkomponentendarstellung des oben angeführten Motors.
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5 ist
eine Graphik für
die Erläuterung
der Betriebseffekte des oben angeführten Motors hinsichtlich der
Ventilüberlappung
O/L und des Luft-/Kraftstoff-Verhältnisses an der mageren Grenze.
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6 ist
eine Graphik für
die Erläuterung
der Betriebseffekte des oben angeführten Motors hinsichtlich des
Verhältnisses
von Kanalvolumen zu Hubvolumen und des Luft-/Kraftstoff-Verhältnisses an
der mageren Grenze.
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7 ist
eine Graphik für
die Erläuterung
der Betriebseffekte des oben angeführten Motors hinsichtlich des
Verhältnisses
von Kanalvolumen zu Hubvolumen und der Ventilüberlappung O/L.
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8 ist
eine Graphik für
die Erläuterung
der Betriebseffekte des oben angeführten Motors hinsichtlich des
Volumenverhältnisses
und der EGR-Rate.
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9 ist
eine Graphik für
die Erläuterung
der Betriebseffekte des oben angeführten Motors hinsichtlich des
Volumenverhältnisses
und der EGR-Rate.
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10 ist
eine Schnittseitendarstellung einer modifizierten Ausführungsform,
welche das oben angeführte
Drosselklappenventil, die Struktur des Kraftstoffeinspritzventils
und ihre Positionen zeigt.
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11 ist
eine Schnittseitendarstellung einer modifizierten Ausführungsform,
welche das oben angeführte
Drosselklappenventil, die Struktur des Kraftstoffeinspritzventils
und ihre Positionen zeigt.
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12 ist
eine Schnittseitendarstellung einer modifizierten Ausführungsform,
welche das oben angeführte
Drosselklappenventil, die Struktur des Kraftstoffeinspritzventils
und ihre Positionen zeigt.
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13 ist
eine Schnittseitendarstellung einer modifizierten Ausführungsform,
welche das oben angeführte
Drosselklappenventil, die Struktur des Kraftstoffeinspritzventils
und ihre Positionen zeigt.
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14 ist
eine Schnittseitendarstellung einer modifizierten Ausführungsform,
welche das oben angeführte
Drosselklappenventil, die Struktur des Kraftstoffeinspritzventils
und ihre Positionen zeigt.
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15 ist
eine Darstellung der linken Seite einer ersten Ausführungsform
des Viertaktmotors dieser Erfindung, welche in einem Motorrad montiert ist.
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16 ist
eine Schnittdarstellung der rechten Seite des Lufteinlassöffnungsbereichs
des oben angeführten
Motors.
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17 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie III-III von 16.
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18 ist
eine Aufsichtdarstellung des Motors, wobei die Kopfabdeckung entfernt
ist.
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19 ist
eine Darstellung des Drosselklappenventilkörpers des oben angeführten Motors
entlang des Pfeils V von 16.
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20 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie VI-VI von 19.
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21 ist
ein Blockdiagramm der Betriebssteuerungseinheit des oben angeführten Motors.
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22 ist
eine Schnittdarstellung der rechten Seite des Lufteinlassöffnungsbereichs
einer zweiten Ausführungsform
des Viertaktmotors nach dieser Erfindung.
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23 ist
eine Aufsichtdarstellung des oben angeführten Motors, wobei die Kopfabdeckung
entfernt ist.
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24 ist
eine Schnittdarstellung der Rückseite
des Drosselklappenventilbereichs des oben angeführten Motors.
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25 ist
eine Schnittseitendarstellung einer dritten Ausführungsform eines Motors nach
dieser Erfindung.
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26 ist
eine Darstellung der linken Seite einer vierten Ausführungsform
eines Motors nach dieser Erfindung.
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27 ist
eine Schnittdarstellung der linken Seite des oben angeführten Motors.
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28 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie XIV-XIV von 27.
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29 ist
eine Aufsichtdarstellung des Drosselklappenventilkörpers des
oben angeführten
Motors.
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30 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie XVI-XVI von 29.
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Ausführungsform Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
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1 bis 9 beziehen sich auf eine Ausführungsform
eines Viertaktmotors nach dieser Erfindung; 1 ist eine Teilschnittseitendarstellung
einer Viertaktmotorausführungsform
dieser Erfindung; 2 ist
eine Schnittseitendarstellung des Lufteinlassöffnungsbereichs; 3 ist eine Schnittdarstellung entlang
der Linie III-III von 2;
und 4 bis 9 sind
Graphiken, die für
die Erläuterung
der Betriebseffekte benutzt werden.
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In 1 bis 14 stellt das Bezugszeichen 1 einen
wassergekühlten
Viertaktreihenmotor mit 4 Zylindern und 4 Ventilen für die Verwendung
in Motorrädern
dar. Der Motor 1 ist auf eine Weise montiert, dass seine
Kurbelwelle horizontal in der Querrichtung hinsichtlich des Rahmens
des Motorrads angeordnet ist, und dass seine Zylinderachse nach
vorn geneigt ist. Das Lufteinlasssystem 2 des Motors umfasst
einen Lufteinlassweg 3 und ein Luftfilter 4. Ein Drosselklappenventil 5,
das im Folgenden beschrieben wird, ist in dem Lufteinlassweg 3 montiert.
Das Abgassystem 6 umfasst einen Abgassammler 7 und ein
Auspuffrohr 8; ein Auspuffsteuerungsventil 9,
das den Querschnitt des Auspuffwegs variabel steuern kann, ist im
Zusammenflussbereich des Abgassammlers 7 montiert. Das
Bezugszeichen 10 bezeichnet einen O2-Sensor,
das Bezugszeichen 11 bezeichnet einen Katalysator und das
Bezugszeichen 12 bezeichnet einen Schalldämpfer (4).
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In dem Motor 1 ist die Gesamtstruktur
derart, dass der Zylinderkörper 14 mit
der Vorderseite des Kurbelwellengehäuses 13 genutzt wird,
welches einen Getriebeapparat enthält; ein Zylinderkopf 15 mit einem
Kopfdeckel 16, der oben befestigt ist, ist auf dem Zylinderkörper 14 montiert.
Die Kolben 17 sind gleitfähig in den Zylinderbohrungen 14a des
oben angegebenen Zylinderkörpers 14 eingesetzt,
und die Kolben 17 sind mit Pleuelstangen 18 mit
der Kurbelwelle 19 verbunden.
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Es gibt vier Verbrennungskammeraushöhlungen 15a,
die im Zylinderkopf 15 an der Oberfläche ausgebildet sind, welche
an den Zylinderkörper 14 angrenzt.
Die Elektroden 20a der Zündkerzen 20 liegen
in der Nachbarschaft der inneren, mittleren Oberflächen der
Verbrennungskammeraushöhlungen 15a.
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Es gibt zwei Lufteinlassöffnungen 15b und zwei
Auspufföffnungen 15c,
welche in die oben angeführten
Verbrennungskammeraushöhlungen 15a für jeden
Zylinder öffnen.
Ein Lufteinlassventil 21 ist in den Lufteinlassöffnungen 15b eines
jeden Zylinders montiert, und ein Abgasventil 22 ist in
jeder Auspufföffnung 15c montiert
ist; diese sind jeweils zur normal geschlossenen Position hin vorgespannt.
Die Lufteinlassventile 21 und die Abgasventile 22 werden
zum Öffnen
und zum Schließen
getrieben durch eine Lufteinlassnockenwelle 23 bzw. eine
Abgasnockenwelle 24 getrieben.
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Der Lufteinlassweg 3 des
oben angeführten Lufteinlasssystems 2 umfasst
zwei Lufteinlassöffnungen 15d,
die mit den oben angeführten
Lufteinlassöffnungen 15b in
dem oben angeführten
Zylinderkopf verbinden, einen Drosselklappenkörper 25, der am Zusammenführungspunkt
der zwei Lufteinlassöffnungen
(ihre externen Verbindungsöffnungen)
angeschlossen ist, und das oben angeführte Luftfilter 4, das
sich an den Drosselklappenkörper
anschließt und
mit einer Öffnung
zum Lufteinlassrohr 2 ausgerüstet ist.
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Das oben angeführte Drosselklappenventil 5 ist
in dem oben angeführten
Drosselklappenkörper 25 montiert.
Die axiale Linie des Ventillochs 27a, das in diesem Drosselklappenkörper 25 ausgebildet
ist, verläuft
parallel zu der oben angeführten
Nockenwelle 23. Ein Ventilkörper 27, der einen
runden Stab umfasst, ist drehbar in dem Drosselklappenloch 27a eingesetzt.
Eine Passageöffnung 27b,
die in dem Ventilkörper 27 ausgebildet
ist, hat dieselbe Gestalt wie die Innenform des Lufteinlasswegs 25a innerhalb
des Drosselklappenkörpers 27,
um die Verbindung mit der Lufteinlassöffnung 15d in dem
Zylinderkopf 15 zu ermöglichen.
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Der oben angeführte Ventilkörper 27 hat
eine vollständig
geöffnete
Position, wobei der Bodenbereich 27c und der Deckenbereich 27d der
Passageöffnung 27b sich
in die Innenseite des konkaven Bodenbereichs 27e erstrecken,
welcher in der oberen Wand des Lufteinlasswegs 25a auf
eine Weise ausgebildet ist, dass sie eine zusammenhängende Oberfläche mit
der inneren Oberfläche
des Lufteinlasswegs 25a bilden; und hat eine fast vollständig geschlossene
Position, wobei der Boden 27c in den Lufteinlassweg hinein
ragt. Die Öffnung
wird entsprechend der Beschleunigungsoperation durch den Betreiber
gesteuert. Auch dann, wenn der Boden 27c in den Lufteinlassweg
hinein ragt, um die Passage zu schließen, ragt der oben angeführte Deckenbereich 27d ebenfalls
in den Lufteinlassweg hinein.
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Ein Kraftstoffeinspritzventil 28 ist
ebenfalls in dem Drosselklappenkörper 25 montiert.
Der Kraftstoff wird von einer Düse 28a des
Kraftstoffeinspritzventils gegen den Spaltbereich t gespritzt, der
zwischen der Deckenwandoberfläche
des Lufteinlasswegs 25a und dem Boden 27c des
Ventilkörpers 27 bei
vollständig
geschlossener Position liegt.
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Wenn der oben angeführte Ventilkörper 27 in seine
vollständig
geschlossene Position gedreht ist, ist die innere Oberfläche des
Bodenbereichs 27c (die den Lufteinlassweg bildende Oberfläche) abwärts um einen
Winkel Θ zur
horizontalen Linie geneigt, wenn der Motor montiert ist. Dies verhindert,
dass Kraftstoff sich im Bodenbereich 27c ansammelt, selbst
wenn der Ventilkörper 27 vollständig geschlossen
ist und Kraftstoff durch das Kraftstoffeinspritzventil 28 eingespritzt
wird.
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In der vorliegenden Erfindung wird
bei der Montage des Drosselklappenventils 5 der Ventilkörper 27 so
positioniert, dass das Volumenverhältnis ε und die Ventilüberlappung
O/L bei gleichzeitig geöffnetem
Lufteinlassventil 21 und Abgasauslassventil 22 eingestellt
werden können,
um das magerste Luft-/Kraftstoff-Verhältnis (Verhältnis mit niedrigster Konzentration)
MaxA/F (Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
an der mageren Grenze) zu erreichen.
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Was hier mit dem Volumenverhältnis ε gemeint
ist, ist das Verhältnis
Q/V, wo Q das Kanalvolumen pro Zylinder ist, das definiert ist als
das Volumen von den oberen Oberflächen des Schirmbereichs der Lufteinlassventile
in den Lufteinlassöffnungen 15b der
zwei Lufteinlassöffnungen 15d bis
zu dem äußeren Oberflächenbereich
des Bodenbereichs 27c bei vollständig geschlossener Position,
und wo V das Auspuffvolumen pro Zylinder ist, welches das Hubvolumen
ist, das durch Multiplizieren des Querschnittsbereichs der Zylinderbohrung 14a mit
der Hublänge S
ermittelt wird.
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In diesem Fall wird z. B. die Ventilüberlappung
O/L auf der Basis der geforderten Motorleistung eingestellt, und
dann kann bei der Ventilüberlappung O/L
das Volumenverhältnis ε magerer
eingestellt werden als das theoretische Luft-/Kraftstoff-Verhältnis bei
dem oben angeführten
MaxA/F. Die Position des Ventilkörpers 27 wird
dann eingestellt auf der Basis des Volumenverhältnisses ε und des Hubvolumens pro Zylinder.
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Auch ist in der vorliegenden Erfindung
die Ventilüberlappung
O/L auf 50° und
das Volumenverhältnis
e auf 0,25 eingestellt.
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5 zeigt
die Beziehung zwischen der Ventilüberlappung O/L und dem Luft-/Kraftstoff-Verhältnis an
der mageren Grenze MaxA/F, wenn das Volumenverhältnis ε (Verhältnis von Kanalvolumen zu Hubvolumen)
0,56 beträgt. 5 zeigt auch, dass mit zunehmender Ventilüberlappung
O/L MaxA/F fetter wird. Wenn z. B. die Ventilüberlappung O/L 20° ist, wird
MaxA/F angenähert
zu dem theoretischen Luft-/Kraftstoff-Verhältnis (A/F = 14,7); und wenn
die Ventilüberlappung
O/L größer als
20° ist,
dann ist MaxA/F fetter als das theoretische Luft-/Kraftstoff-Verhältnis.
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6 zeigt
die Beziehung zwischen dem Volumenverhältnis ε (Verhältnis von Kanalvolumen zu Hubvolumen)
und dem Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
an der mageren Grenze MaxA/F, wenn die Ventilüberlappung O/L 50° beträgt. 6 zeigt auch, dass je größer das
oben angeführte
Volumenverhältnis
e ist, mit anderen Worten: je größer das
Kanalvolumen ist, desto fetter ist das MaxA/F ist. Wenn z. B. das
Volumenverhältnis ε 0,35 oder
größer ist,
dann ist MaxA/F fetter als das theoretische Luft-/Kraftstoff-Verhältnis.
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7 zeigt
die Beziehung zwischen dem Volumenverhältnis ε (Verhältnis von Kanalvolumen zu Hubvolumen)
für jedes
Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
an der mageren Grenze MaxA/F und der Ventilüberlappung O/L. 7 zeigt auch, dass dann, wenn das oben
angegebene Volumenverhältnis ε auf 0,45
oder weniger eingestellt ist, während
die Ventilüberlappung
O/L auf einen relativ hohen Wert eingestellt ist, MaxA/F magerer
als das theoretische Luft/Kraftstoff-Verhältnis sein kann. Stärker wünschenswert sollte
in dem Bereich auf der linken Seite der Linie für MaxA/F = 14,7 (schraffierter
Bereich) das Volumenverhältnis ε (Verhältnis von
Kanalvolumen zu Hubvolumen) auf der Basis der geforderten Ventilüberlappung
O/L ausgewählt
werden. Die Struktur des Drosselklappenventils 5 in der
vorliegenden Ausführungsform
verhindert die Einstellung des Volumenverhältnisses ε auf weniger als 0,25, weil
ein angemessener Positionierungsraum nicht bereitgestellt werden kann.
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Der Motor 1 der vorliegenden
Erfindung ist auch mit einer ECU 30 ausgerüstet, welche
die Menge des eingespritzten Kraftstoffs und den Zündzeitpunkt
auf der Basis des Betriebszustands des Motors steuert. Die ECU 30
empfängt
eine Reihe von Eingabesignalen einschließlich des Drosselklappenöffnungssignals
a, des RPM-(Drehgeschwindigkeit)-Signals b, des Einlasslufttemperatursignals
c und des Luft-/Kraftstoff-Verhältnissignals
d. Dann bestimmt die ECU 30 die Standardmenge des einzuspritzenden
Kraftstoffs auf der Basis des Drosselklappenöffnungssignals a und des RPM-Signals
b, korrigiert das Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
zum theoretischen Luft-/Kraftstoff-Verhältnis und führt eine Regelung der Menge
des von dem Kraftstoffeinspritzventil 28 einzuspritzenden
Kraftstoff durch, um das theoretische Luft-/Kraftstoff-Verhältnis zu
erreichen.
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Wenn der Motor 1 dieser
Ausführungsform sich
im Leerlauf befindet, wird der Ventilkörper 27 des Drosselklappenventils 5 in
der vollständig
geschlossenen Position gehalten, wie durch die ausgezogenen Linien
in 1 und 2 gezeigt. Dementsprechend
ist das Volumenverhältnis ε in dem Leerlaufzustand 0,25.
Da die Ventilüberlappung
O/L 50° beträgt, wie
oben beschrieben, ist es aus 7 ferner klar,
dass das Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
an der mageren Grenze MaxA/F für
diese Ausführungsform
etwa 15 beträgt,
was magerer ist als das theoretische Luft-/Kraftstoff-Verhältnis. Dementsprechend
kann der Motor 1 dieser Ausführungsform stabil mit dem theoretischen
Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
im Leerlauf betrieben werden.
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In dem Leerlaufbetriebsbereich gibt
es hier ein nur geringes Lufteinlassvolumen, was zu einer geringen
Fließgeschwindigkeit
der in die Verbrennungskammer einströmenden Luft führt, was
es schwierig macht, eine gute Verbrennung zu erreichen. In dieser
Ausführungsform
wird die Einlassluft jedoch durch den Bodenbereich 27c des
Ventilkörpers
abgelenkt, um durch den Spalt t und entlang der Oberfläche der
Deckenwand in axialer Richtung der Zylinderbohrung zu strömen, um
so eine relativ hohe Eintrittsgeschwindigkeit in die Zylinderbohrung
in senkrechter Richtung zu erzeugen. Dies erzeugt die so genannte
Verwirbelungsaktion, die gute Verbrennung ermöglicht.
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8 zeigt
experimentelle Ergebnisse für die
Beziehung zwischen dem Volumenverhältnis im Niedriglastbereich
und der Auto-EGR-Rate, wenn die Ventilüberlappung O/L 50° beträgt. Aus 8 ist zu erkennen, dass in dem Niedriglastbereich,
in dem das Drosselklappenventil nach dem Betrieb im Leerlaufbereich
geöffnet
worden ist, die Auto-EGR-Rate unter 4% bleibt, selbst wenn das Volumenverhältnis über 0,45
ansteigt, wodurch stabiler Betrieb mög lich wird.
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In der oben angeführten Ausführungsform wurde das Drosselklappenventil
beschrieben als ein runder Stab, der in der Lufteinlasswegöffnung montiert
ist, aber das Drosselklappenventil kann die in 10 bis 12 gezeigten Strukturen annehmen. In diesen
Fällen
sollte die Positionierung des Drosselklappenventils 31 derart
sein, dass das Volumenverhältnis ε (das Volumen
Q von dem Lufteinlassventil der Lufteinlassöffnung 15d bis zum
Drosselklappenventil 31/das Hubvolumen V) im Bereich von
0,25 bis 0,45 eingestellt werden könnte.
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Es ist möglich eine Anzahl von Schemata
für die
Positionierung des Kraftstoffeinspritzventils 28 und für die Einspritzposition
anzunehmen. 10 zeigt den Fall, in
dem das Kraftstoffeinspritzventil 28 stromaufwärts von
dem Drosselklappenventil 31 montiert ist und der Kraftstoff
durch den Spalt zwischen dem Drosselklappenventil 31 und
der Deckenfläche
des Lufteinlasswegs eingespritzt wird. 11 zeigt
das Kraftstoffeinspritzventil 28 in einer Position stromabwärts von
dem Drosselklappenventil 31 und eine Einspritzung von Kraftstoff
gegen die Deckenfläche
der Lufteinlassöffnung 15d. 12 zeigt das Kraftstoffeinspritzventil 28 in
einer Position in großer Nähe zum Drosselklappenventil 31 und
eine Einspritzung von Kraftstoff gegen die obere Schirmfläche des
Lufteinlassventils 21.
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13 zeigt
die Position eines Gleitventils 32 stromabwärts von
dem Drosselklappenventil 31, wobei das Kraftstoffeinspritzventil 28 in
großer
Nähe zu
dem Gleitventil in der Deckenseite des Lufteinlasswegs montiert
ist und eine Einspritzung von Kraftstoff gegen die obere Schirmfläche des
Lufteinlassventils 21.
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Das in 13 gezeigte
Beispiel macht es im Wesentlichen möglich, das Volumenverhältnis ε zu verändern. D.
h., wenn das Gleitventil 32 vollständig geschlossen ist, wird
das Volumen zwischen dem Gleitventil 32 der Lufteinlassöffnung 15d und
dem Lufteinlassventil 21 zu dem Kanalvolumen Q, und das
oben angeführte
Volumenverhältnis ε nimmt seinen
Minimalwert an. Falls andererseits das Gleitventil 32 vollständig geöffnet ist,
wird das Volumen zwischen dem Drosselklappenventil 32 der
Lufteinlassöffnung 15d und
dem Lufteinlassventil 21 zu dem Kanalvolumen Q. Dementsprechend
nimmt das oben angeführte
Volumenver hältnis ε seinen Maximalwert an.
Bei dazwischen liegenden Öffnungen
des Gleitventils 32 nimmt das Volumenverhältnis ε einen Zwischenwert
zwischen dem oben angeführten
Minimalwert und dem Maximalwert an.
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14 zeigt
ein anderes Beispiel eines variablen Volumenverhältnisses ε. In diesem Beispiel ist ein
variables Volumenventil 33, das aus einem Rundstab hergestellt
ist, drehbar in die Lufteinlassöffnung 15d in
Richtung der Kurbelwelle eingesetzt. Dieser variable Volumenbereich 33a in
dem variablen Volumenventil 33 wird hergestellt durch Einkerben
des Rundstabs derart, dass die Kerbform dieselbe ist wie die Form
der inneren Oberfläche
des Lufteinlasswegs. Der variable Bereich 33a ist in der
Bodenwand der Lufteinlassöffnung 15d versenkt
und die Drehung des Ventils ermöglicht
einen maximalen Betrag der Luftströmung, wenn die Kerbe auf den
Lufteinlassweg ausgerichtet ist, und einen minimalen Betrag der Luftströmung, wenn
sie gedreht ist, um in den Lufteinlassweg hinein zu ragen.
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Wenn das variable Volumenventil 33 gedreht ist,
um mit dem variablen Bereich 33a in den Lufteinlassweg
hinein zu ragen, ist das Kanalvolumen um einen Betrag reduziert,
der mit dem variablen Bereich 33a korrespondiert, und dementsprechend
ist dann das oben angegebenen Volumenverhältnis e auf seinem Minimalwert.
Wenn andererseits das variable Volumenventil 33 gedreht
ist, so dass der variable Bereich 33a in der Konkaven 15f versenkt
ist, ist das Kanalvolumen auf seinem Maximalwert, wie es auch das
oben angegebenen Volumenverhältnis
e ist. Bei dazwischen liegenden Drehwinkeln für das variable Volumenventil 33 ist
das Volumenverhältnis ε auf einem
Wert, der zwischen dem oben angegebenen Minimalwert und dem Maximalwert
liegt.
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Ferner wird es durch Ausrüstung des
oben angegebenen Lufteinlassventils 21 und des Auspuffventils 22 mit
einem variablen Ventilzeitsteuerungsapparat möglich, das Luft-/Kraftstoftverhältnis auf
der mageren Seite des oben angegebenen Luft-/Kraftstoffverhältnisses
der mageren Grenze einzustellen, was den Leerlaufbetrieb bei dem
theoretischen Luft/Kraftstoffverhältnis weiter stabilisiert.
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15 bis 21 werden verwendet, um eine erste Ausführungsform
des Viertaktmotors nach dieser Erfindung zu erläutern. 15 ist
eine Seitendarstellung des in einem Fahrzeug montierten Motors von
links; 16 ist eine Seitenschnittdarstellung des
Motors von rechts; 17 ist eine Schnittdarstellung
entlang der Linie III-III von 16; 18 ist eine Aufsichtstrukturdarstellung
bei entferntem Kopfdeckel; 19 ist
eine Darstellung in der Richtung von Pfeil V in 16; 20 ist eine Schnittdarstellung entlang
der Linie VI-VI von 19; 21 ist ein Blockdiagramm der Betriebssteuerungseinheit des
Motors. In dieser Ausführungsform
werden die Beziehungen auf vorn und hinten, links und rechts auf
der Basis einer im Fahrersitz sitzenden Person dargestellt.
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In 15 – 30 ist ein wassergekühlter Viertaktvierzylinderreihenmotor
mit fünf
Ventilen für
ein Motorrad gezeigt. Die Kurbelwelle 3 des Motors 1 liegt
nach der Montage im Rahmen des Motorrads horizontal in der Querrichtung,
und die Zylinderachse ist vorwärts
geneigt. Der Zylinderkörper 5 ist
integriert vorn im Kurbelwellengehäuse 4 ausgebildet.
Ein Zylinderkopf 6 und eine Kopfabdeckung 7 sind
oben auf dem Zylinderkörper 5 befestigt,
während
die Kolben 8 in die Zylinderbohrungen 5a des Zylinderkörpers 5 gleitfähig eingesetzt
sind. Pleuelstangen 9 verbinden die Kolben 8 mit
der oben angeführten
Kurbelwelle 3.
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Ferner sind vier konkave Verbrennungskammern 6a in
der Oberfläche
des genannten Zylinderkopfs 7 ausgebildet, die mit dem
Zylinderkörper
ausgerichtet sind, und die Elektroden der Zündkerzen 6 grenzen
an die innere Oberfläche
mitten in der jeweiligen Verbrennungskammerkonkaven 6a an.
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Ferner sind drei Lufteinlassöffnungen 6b und zwei
Abgasauslassöffnungen 6c in
den oben angeführten
konkaven Verbrennungskammern 6a für jeden Zylinder ausgebildet.
Die Lufteinlassventile 11 und die Auspuffventile 12 sind
in den jeweiligen Lufteinlassöffnungen 6b bzw.
den Abgasauslassöffnungen 6c installiert
und jeweils in der normalerweise geschlossenen Position vorgespannt.
Die Lufteinlassnockenwelle 13 und die Abgasauslassnockenwelle 14 treiben
die jeweiligen Lufteinlassventile 11 bzw. die Abgasauslassventile 12 zum Öffnen bzw.
Schließen.
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Der Motor 1 der vorliegenden
Ausführungsform
hat einen dynamischen Seitenkettenventil mechanismus. Die oben angeführte Lufteinlassnockenwelle 13 und
Abgasauspuffnockenwelle 14 werden durch die oben angeführte Nockenwelle 3 mittels
einer Zeitsteuerungskette innerhalb der Kettenkammer 6d angetrieben,
die an der rechten Seite des Motors ausgebildet ist.
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Das Lufteinlassventil für den oben
angeführten
Motor 1 umfasst Lufteinlassöffnungen 15, die durch
die rückseitige
Wandseite des Zylinderkopfs 6 bis zu der oben angeführten Lufteinlassventilöffnung 6b für jeden
Zylinder durchgehen. Die externe Verbindungsöffnungen 15b der Lufteinlassöffnungen 15 sind
mit Drosselklappenkörpern 16 verbunden,
und mit den Drosselklappenkörpern 16 sind
Lufteinlassführungen 17a verbunden,
die sich zu einem Luftreinigungsgehäuse 18a hin öffnen. Insgesamt
sind die oben angeführten
Lufteinlassöffnungen 15,
Drosselklappenkörper 16 und
Lufteinlassführungen 17 angenähert linear
konfiguriert, und sind jeweils senkrecht positioniert, um den Lufteinlasswiderstand
in größtmöglichem
Maß zu
reduzieren. Die vorgenannten Drosselklappenkörper 16 sind integrierte
Einheiten, die aus einem Bereich bestehen, der das Drosselklappenventil
und einen Einspritzkörper
birgt, welcher ein Kraftstoffeinspritzventil hält, aber es würde auch
möglich
sein, diese Teile getrennt herzustellen und sie zusammenzusetzen.
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Das oben angeführte Luftreinigungsgehäuse 18a ist
zwischen zwischen einem Paar von linken und rechten Tankschienen 2a, 2b am
Fahrzeugrahmen 2 montiert, und der Kraftstofftank 19 ist
rückwärtig zum
oben angeführten
Luftreinigungsgehäuse 18a montiert.
Der Kraftstoffbehälter 19 und
das oben angeführte
Luftreinigungsgehäuse 18a sind
durch einen Tankdeckel 20 abgedeckt.
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Die oben angeführten Lufteinlassöffnungen 18 umfassen
drei Verzweigungen 15a, die mit den oben angeführten Lufteinlassöffnungen 6b verbinden,
und die oben angeführte
externe Verbindungsöffnung 15b bildet
eine lange, länglich
ausgebildete Vereinigung für
die drei Zweigöffnungen 15a,
die leicht in eine zylindrische Form auslaufen.
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Die oben angeführten Drosselklappenkörper 16 haben
einen Verbindungswulstbereich 16a an ihren stromabwärtigen Seiten,
der in derselben länglichen
Gestalt wie die oben ange führten
Abgasöffnungen 15 ausgebildet
ist, und die längliche
Gestalt nimmt zum stromaufwärtigen
Verbindungswulstbereich 16c allmählich eine angenähert kreisförmige Gestalt
an. Der angenähert
kreisförmige,
stromaufwärtige
Verbindungswulstbereich 16c verbindet mittels einer Gummiverbindung
mit der oben angeführten
Lufteinlassführung 17a.
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Die stromaufwärtigen Enden der Gummiverbindungen 17 sind
mit dem oben angeführten
Verbindungswulstbereich 16a der oben angeführten Drosselklappenkörper 16 an
ihren stromabwärtigen
Seiten verbunden, und die stromabwärtigen Enden der Verbindungen 17 sind
mit den zylindrisch geformten externen Verbindungsöffnungen 15b der
oben angeführten
Lufteinlassöffnungen 15 verbunden.
Die Verbindungen 17 werden durch metallische Bänder 18 an
Ort und Stelle auf dem Zylinderkopf 6 gehalten.
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Die vier Drosselklappenkörper 16,
einer für jeden
Zylinder, werden an ihren Verbindungsflanschen 16b mit
einer Verbindungsklammer 21 mittels einer Bolzenbefestigung
verbunden und zu einer Einheit gemacht.
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Ferner hält jeder der oben angeführten Drosselklappenkörper 16 ein
Drosselklappenventil 22 nahe des Verbindungswulsts 16a an
seiner stromabwärtigen
Seite. Jedes der Drosselklappenventile 22 umfasst eine
Ventilplatte 22a mit der oben beschriebenen länglichen
Gestalt, welche mit einem Ventilschaft 22b verschraubt
ist. Der Winkel der Ventilplatte 22a bei vollständiger Schließung ist
eingestellt auf eine leichte Neigung der stromabwärtigen Seite
zur Senkrechten, mit anderen Worten: gedreht um einen Winkel von
10°-15° gegen den
Uhrzeigersinn. Während
des Leerlaufbetriebs würde
der Winkel (minimale Öffnung)
derart sein, dass die Drosselplatten zusätzlich um 0,1° bis 3° gegen den
Uhrzeigersinn von ihrer Position bei vollständiger Schließung gedreht würden (10,1° bis 18° von der
Senkrechten).
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Ein Drosselklappensensor 53,
der den Öffnungsgrad
der Drosselklappenventile erkennt, ist an der linken Seitenwand
des Drosselklappenventilkörpers 16 an
seinem linken Endbereich montiert; und der Drosselklappensensor 53 hat
einen nach außen gehenden
Verbindungsbereich, der über
den Ventilschaft 22b des Drosselklappenventils hinaus ragt, welcher
den Drehwinkel des Ventilschafts erkennt.
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Der Ventilschaft 22b des
Drosselklappenventilkörpers 16 ist
an der rechten Seite über
einen Verbindungsmechanismus 24 verbunden mit einer Antriebsscheibe 25.
Der genannte Verbindungsmechanismus 24 verwendet eine Verbindungsplatte 34c,
um einen ventilseitigen Arm 24a, der an dem Ventilschaft 22b an
seinem oben angeführten
linken Ende befestigt ist, mit einem Arm 24b auf der Seite der
Antriebsscheibe zu verbinden, der an dem Schaft der Antriebsscheibe
(Drosselklappenantriebsschaft) 25a befestigt ist. Die Antriebsscheibe 25 wird
axial von dem oben genannten Antriebsscheibe 25a getragen,
der an einem Flansch 16b angebracht ist, welcher am rechten
Ende des Drosselklappenventilkörpers 16 ausgebildet
ist. An dem Schaft der Antriebsscheibe 25a ist eine schließungsseitige
Antriebsscheibe 25b und eine öffnungsseitige Antriebsscheibe 25c angebracht;
und beide Antriebsscheiben 25b, 25c sind mit dem
Drehgasgriff auf der rechten Seite der Lenkstange mittels Gasseilzüge 26 verbunden.
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Der Winkel, der von der oben angeführten Drosselklappenventilplatte 22a während des
Leerlaufs (minimaler Öffnungsgrad)
eingenommen wird, ist durch einen Anschlag 16d am rechten
Ende des Drosselklappenventilkörpers
eingestellt, welcher die Winkelposition des oben angeführten ventilseitigen Arms 24a reguliert.
Es ist möglich,
diesen Anschlag 16b einstellbar zu machen, um die Winkelposition
zu regulieren. Der Winkel während
des Leerlaufs für
die drei restlichen Drosselklappenventilkörper 16 kann durch
einen Öffnungseinstellungsmechanismus 23 eingestellt
werden, der mit den nach außen
vorstehenden Teilen der verschiedenen Ventilschäfte 22b verbindet.
Diese Anordnung ermöglicht
präzise
Einstellungen der Winkel der Drosselklappenventilplatten 22a während des
Leerlaufs.
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Wenn die oben angegebenen Drosselklappenventile 22 in
ihrer vollständig
geöffneten
Winkelposition sind, wird der Öffnungswinkel
definiert durch das Anliegen an einem Anschlag 25d an der
Seitenoberfläche
der öffnungsseitigen
Antriebsscheibe 25c, welche in Kontakt mit einem Anschlag 21a kommt, welcher
von den oben angeführten
Verbindungsklammern 21 absteht. Der Design ermöglicht es
dem Fahrer, eine große
Kraft anzulegen, um das Drosselklappenventil vollständig zu öffnen, ohne
dass diese Drehkraft durch den Verbindungsmechanismus 24 und
nachfolgend zu den Drosselklappenventilen 22 übertragen
wird.
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Jeder der oben angeführten Drosselklappenventilkörper hat
einen Einstellungsmechanismus 27 (vergleiche 16 mit 27).
Der Einstellungsmechanismus umfasst ein Einstellungsloch 27a,
das in der Decke des Drosselklappenventilkörpers 16 nahe der
Ventilplatte 22a bei minimalem Öffnungsgrad ausgebildet ist,
und eine Einstellungsschraube 27b, die verwendet werden
kann, um den Wegequerschnitt des Einstellungslochs 27a einzustellen.
Dieser Design ermöglicht
manuelles Einstellen der Leerlaufdrehzahl, wodurch jede Veränderung
der Leerlaufdrehzahl zwischen den verschiedenen Zylindern vermieden
wird.
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Ferner ist ein Kraftstoffeinspritzventil 28 stromaufwärts von
dem Drossselklappenventil 22 in der Decke eines jeden der
oben angeführten
Drosselklappenventilkörper 16 montiert.
Wie in 16 gezeigt, richtet die Einspritzdüse eines
jeden Kraftstoffeinspritzventils Kraftstoff gegen die bodennächste Position
der Öffnungslinie
(des Spalts, der zwischen der inneren Oberfläche des Lufteinlasswegs und
der Kante der Ventilplatte 22a gebildet wird), die gebildet
wird, wenn die Ventilplatte 22a in ihrer minimalen Öffnungsposition
ist. Wenn das Drosselklappenventil 22 in seiner Leerlauföffnungsposition
ist, kann somit eine Ansammlung von eingespritztem Kraftstoff stromaufwärts von
der Ventilplatte 22a vermieden werden.
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Ferner sammelt sich auch kein Kraftstoff
in dem Leerlaufeinstellungsloch 27a an, da das oben angeführte Leerlaufeinstellungsloch 27a auf
der Seite gegenüber
von der Kraftstoffeinspritzposition liegt. Es ist ferner möglich, wie
durch die doppelt punktierten Linien in 15 gezeigt,
das oben angeführte Kraftstoffeinspritzventil 28 an
der Rückseite
des Drosselklappenventilkörpers
anzuordnen. Dadurch kann das Lufteinlasssystem sogar noch linearer
gemacht werden.
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Eine Kraftstoffversorgungsschiene 29 ist oberhalb
der oben angeführten
Kraftstoffeinspritzventile angebracht. Die Kraftstoffversorgungsschiene 29 ist
lang genug, um alle vier Kraftstoffeinspritzventile 28 zu überspannen,
und ein Kraftstoffdruckregulierungsventil 30 ist an ihrer
linken Seite montiert. Dieses Kraftstoffdruckregulierungsventil 30 ist
vom Typ des variablen Drucks und ist in der Lage, den Druck des
von der Kraftstoffpumpe zugeführten Kraftstoffs
auf einen gesteuerten Druckpegel zu regulieren. Dieser Steuerungsdruck
basiert auf dem durchschnittlichen Lufteinlassunterdruck, der durch Abtastlöcher 15c erfasst
wird, welche stromabwärts von
dem Drosselklappenventil in dem Lufteinlassweg liegen, und durch
die Druckleitungsschläuche 34, 32 hindurch
geht, welche den Druck zur Innenseite des oben angeführten Kraftstoffdruckregulierungsventils 30 leiten.
Der oben angeführte
durchschnittliche Lufteinlassunterdruck wird durch einen Lufteinlassunterdrucksensor 54 erkannt.
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Wenn die Drosselklappenventile 22 in
ihrer Leerlauföffnungsposition
(minimaler Öffnungsgrad) sind,
stellt das oben angeführte
Kraftstoffregulierungsventil 30 den Kraftstoffdruck um
einen Betrag geringer ein, der mit dem Grad korrespondiert, um den
der oben angeführte
Steuerungsdruck (Lufteinlassunterdruck) niedriger als der Atmosphärendruck ist.
Dies ergibt eine kleine Druckdifferenz zwischen dem Kraftstoffdruck
in der Kraftstoffversorgungsschiene 29 und dem Druck bei
der Kraftstoffeinspritzposition (dem angenähert Atmosphärendruck
an der stromaufwärtigen
Seite des Drosselklappenventilkörpers 16).
Folglich wird der dynamische Bereich der Kraftstoffeinspritzventile,
d. h. das Verhältnis
der minimalen Einspritzmenge zu der maximalen Einspritzmenge, wesentlich
ausgeweitet.
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In der vorliegenden Ausführungsform
wird bei der Montage der oben angeführten Drosselklappenventile
die Positionierung der Drosselklappenventilplatte derart ausgeführt, dass
das Volumenverhältnis
e auf der Basis des Ventilüberlappungsintervalls,
in dem sowohl das Lufteinlassventil als auch das Abgasauslassventil
offen sind, und des magersten (niedrigste Konzentration) Luft-/Kraftstoffverhältnisses
(Luft-/Kraftstoffverhältnis
an der mageren Grenze) eingestellt ist, welche einen stabilen Leerlauf
ermöglichen.
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Mit dem oben angeführten Volumenverhältnis ε ist das
Q/V-Verhältnis
gemeint, des Kanalvolumens Q, das definiert ist durch das Volumen
des oben angeführten
Lufteinlasswegs bis zu den oben angeführten Lufteinlassventilöffnungen 6b,
genauer: das Volumen von der oberen Oberfläche der Lufteinlassventile 11 in
geschlossener Position bis zu der Außenseiten-Oberfläche der stromabwärtigen Seite (stromabwärtigen Oberfläche) der
Ventilplatte 22a in minimaler Öffnungsposition für jeden
Zylinder, zu dem Zylinderhubvolumen V für jeden Zylinder, das definiert
ist als die Querschnittsfläche
der Zylinderbohrung multipliziert mit der Hublänge.
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Wenn das oben angeführte Überlappungsintervall
eingestellt ist auf der Basis der verlangten Motorleistung, wird
in diesem Fall das oben angeführte Volumenverhältnis ε eingestellt,
um einen Betrieb bei dem Luft-/Kraftstoffverhältnis an der mageren Grenze
zu ermöglichen,
welches magerer ist als das theoretische Luft-/Kraftstoffverhältnis für das Überlappungsintervall.
Das Volumenverhältnis
e wird eingestellt durch Positionierung der oben angeführten Ventilplatte 22a auf
der Basis des Hubvolumens V pro Zylinder.
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Insbesondere kann das oben angeführte Überlappungsintervall
eingestellt werden innerhalb eines Kurbelwellenwinkels von 30° bis 140°, und das oben
angeführte
Volumenverhältnis
e kann ausgewählt
werden aus einem Bereich von 0,15 bis 0,45. Je größer das Überlappungsintervall
ist, desto kleiner ist in diesem Fall der Wert des Volumenverhältnisses ε, das ausgewählt werden
sollte. In dieser Ausführungsform
wird das Überlappungsintervall
auf 50° eingestellt,
und das oben angeführte
Volumenverhältnis ε wird auf
0,25 eingestellt.
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Um in dieser Ausführungsform das oben angeführte Volumenverhältnis e
auf 0,25 einzustellen, werden die Drosselklappenventile 22 so
positioniert, dass die stromabwärtige
Oberfläche
der Ventilplatte 22a bei Leerlauföffnungsposition in die projizierte Oberfläche des
Motors in der Richtung der Zylinderachsen fällt, mit anderen Worten: die
Kanalvolumina werden minimiert, indem sie in großer Nähe der Lufteinlassöffnungen
plaziert werden. In der vorliegenden Ausführungsform sind die Drosselklappenventile 22 vom
konventionellen Typ, und der Ventilschaft 22b, der eine
Drehachse ist, stimmt angenähert
mit der stromabwärtigen
Oberfläche
der Ventilplatten 22a überein.
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In der vorliegenden Ausführungsform
bezeichnet das Bezugszeichen 50 eine ECU, die eine Betriebssteuerung über den
Motor 1 vorsieht. Die ECU 50 empfängt Eingaben
von einem Zylinderunterscheidungssensor 51, von einem Kurbelwellenwinkelsensor 52,
von einem Drosselklappensensor 53, von einem Lufteinlassunterdrucksensor 54,
von einem Leerlaufschaltersensor 55, von einem Motortemperatursensor 56 und
von einem Kraftstoffdrucksensor 57. Die ECU 50 liefert
die Ausgabe eines Zündzeitpunktsignals
an die Zündspule
und eines Kraftstoffeinspritzsignals an die Kraftstoffeinspritzventile
auf der Basis des Betriebszustands des Motors.
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Insbesondere verwendet die oben angeführte ECU 50 die
Signale von dem Zylinderunterscheidungssensor 51 und dem
Kurbelwellenwinkelsensor 52, um die Motordrehzahl zu berechnen,
und das Drosselklappenöffnungssignal
von dem Drosselklappensensor 53 und das Lufteinlassunterdrucksignal von
dem Lufteinlassunterdrucksensor 54, um die Motorlast zu
bestimmen. Dann bestimmt die ECU 50 den Motorbetriebszustand
auf der Basis der Motordrehzahl und der Motorlast, und stellt auf
der Basis dieser Bestimmung den Zündzeitpunkt ein und bestimmt
die Menge und den Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung.
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Ferner wird die Rate der Drosselklappenöffnungsveränderung,
die durch den Drosselklappensensor 53 erkannt wird, von
der ECU 50 verwendet wird, um zu bestimmen, ob der Motor in einem
extremen Betriebszustand wie z. B. schnelle Beschleunigung ist,
bei dem extreme Zustandskorrekturen zu dem oben angefügten Zündzeitpunkt
und der Menge und dem Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung hinzugefügt werden.
Dieser Entwurf lässt
eine schnelle Beschleunigung ohne jede Verzögerung bei der Ermittlung der
benötigten
Kraftstoffversorgung zu.
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Um das Volumenverhältnis ε in dem Motor 1 dieser
Ausführungsform
zu erreichen, das kleiner ist als das konventioneller Motoren, wurde
das Drosselklappenventil 22 in großer Nähe zu den Lufteinlassöffnungen 6 positioniert;
und als Ergebnis korrespondiert die Menge der angesaugten Luft genau
mit der Öffnung
des Drosselklappenventils.
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Ferner sind bei dem Motor 1 dieser
Ausführungsform
die Kraftstoffeinspritzventile 28 an der stromaufwärtigen Seite
der Drosselklappenventile positioniert und richten ihren Sprühstrahl
gegen die Wandoberflächen
der Lufteinlasswege. Zusätzlich
ist bei Betriebsbereichen, in denen es eine weite Drosselklappenöffnung gibt,
der eingespritzte Kraftstoff ausgerichtet, um die Ventilplatte 22b zu
treffen, was im Vergleich zu dem konventionellen Verfahren, bei dem
der Kraftstoffsprühstrahl
auf die Unterseite der Lufteinlassventilschirmstrukturen gerichtet
ist, dafür sorgt,
dass mehr Kraftstoff an den Wandoberflächen der Lufteinlasswege anhaftet,
und die Menge dieser Kraftstoffanhaftung und die Menge davon, die
verdampft, verändert
sich vorhersagbar auf eine Weise, die von der Betriebstemperatur
des Motors und anderen Faktoren abhängt.
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Folglich steigt besonders dann, wenn
das Drosselklappenventil 22 ohne Belastung schnell geöffnet wird,
um ein lastfreies Hochdrehen des Motors (Luftausblasen) zu verursachen,
die Menge der angesaugten Luft als Reaktion auf die Öffnung des Drosselklappenventils
schnell an, wodurch im Vergleich zu der Menge von Kraftstoff, die
bei schneller Beschleunigung eingespritzt wird, die Kraftstoffeinspritzung
verzögert
wird. Unter solchen Bedingungen könnte die Menge des Kraftstoffs,
der durch die Lufteinlasswege in die Verbrennungskammern fließt, ein Problem
verursachen. Folglich könnte
schnelles Hochdrehen ohne Last einen Zündungsaussetzer während der
Anfangsstufen der Drosselklappenbetätigung wie auch Bedenken wegen
eines verminderten Fahrgefühls
verursachen.
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Diese Ausführungsform spricht das Thema dadurch
an, dass eine Entscheidung getroffen wird, wenn ein extremer Betriebszustand
erkannt wird, ob dieser Zustand ein Lastübergangszustand von der oben
angeführten
schnellen Beschleunigung ist, oder ob er ein Übergangszustand ohne Last (schnelles Hochdrehen
ohne Last) ist, und dass dann auf der Basis des Typs des extremen
Betriebszustands unterschiedliche Korrekturen gemacht werden.
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Insbesondere wird bei schnellem Hochdrehen
ohne Last die hinzugefügte
Menge der Kraftstoffeinspritzung vergrößert und der Zeitpunkt dieses
Volumensteigerungssignals wird beschleunigt. In diesem Fall ermöglicht der
Motortemperatursensor eine Bestimmung, ob der Motor in einem warm
gelaufenen Zustand ist, und wenn das Warmlaufen verzögert worden
ist, wird eine Temperaturkorrektur durchgeführt, die die Menge der Kraftstoffversorgung
weiter vergrößert. Diese
Korrektur kann als Reaktion auf die Menge des an den Lufteinlasswegen
anhaftenden Kraftstoffs durchgeführt
werden, da die Menge davon und die Menge, die verdampft, auf der
Basis der Motortemperatur vorhergesagt werden kann.
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Die Aufnahme des Motorsteuerungsverfahrens,
das in einer früheren
Patentanmeldung von diesen Erfindern vorgeschlagen worden ist, ermöglicht die
Vermeidung von Problemen während
eines schnellen Hochdrehens ohne Last. Das in jenem Vorschlag verwendete
Motorsteuerungsverfahren beruht auf einem Steuerungssystemprozedurmodell
auf der Basis des Luft-/Kraftstoffverhältnisses. Das von dem Prozedurmodell
abgeleitete, hypothetische Luft/Kraftstoffverhältnis wurde bei der Regelung
verwendet, wobei das Verhältnis
des hypothetischen Luft-/Kraftstoffverhältnisses zu dem angestrebten Luft-/Kraftstoffverhältnis als
Basis für
die Berechnung der Steuerungsparameter für das Luft-/Kraftstoffverhältnis des
Motors durch Konstruktion eines umgekehrten Motormodell verwendet
wurde, um die Menge der Veränderung
zu steuern, die angewendet wurde, um das angestrebte Luft-/Kraftstoffverhältnis zu erreichen,
das für
den Betriebszustand des Motors geeignet ist. Die Einzelheiten dieses
Motorsteuerungsverfahrens sind in der japanischen Patentanmeldung
9-8925 beschrieben.
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Während
des Leerlaufbetriebs des Motors 1 dieser Ausführungsform
werden die Ventilplatten 22a der Drosselklappenventile 22 in
ihrer Leerlauföffnung gehalten.
Das sich ergebende Volumenverhältnis
e in dem Leerlaufbetriebszustand ist 0,25. Wie oben festgestellt,
beträgt
die Ventilüberlappung
50°. Das Luft-/Kraftstoffverhältnis an
der mageren Grenze für den
Motor 1 dieser Ausführungsform
ist angenähert 15,
eine Zahl, die durch Experimente bestätigt wurde, und die auf der
mageren Seite des theoretischen Luft-/Kraftstoffverhältnisses
liegt. Dementsprechend ist bei dem Motor 1 dieser Ausführungsform
ein stabiler Betrieb bei dem theoretischen Luft-/Kraftstoffverhältnis möglich.
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Wenn die Ventilüberlappung hoch ist, bestätigen die
Erfinder dieser Erfindung, dass je höher das oben angeführte Volumenverhältnis ist,
desto höher die
Auto-EGR-Rate wird, und desto schwieriger es ist, einen stabilen
Betrieb bei dem theoretischen Luft-/Kraftstoffverhältnis zu
erreichen. Mit der "Auto-EGR-Rate" ist der Prozentsatz
des bereits verbrannten Gases gemeint, das während des Ventilüberlappungsintervalls
in die Verbrennungskammer zurückströmt.
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Obgleich der Motor 1 dieser
Ausführungsform
sein oben angeführtes
Volumenverhältnis
auf 0,25 und damit niedriger als bei konventionellen Motoren und
sein Überlappungsintervall
hoch eingestellt hat, um eine bessere Motorausgangsleistung zu erreichen,
ist es somit bei ihm immer noch möglich, ein Luft-/Kraftstoffverhältnis an
der mageren Grenze zu haben, das auf der mageren Seite des theoretischen Luft-/Kraftstoffverhältnisses
liegt. Dement sprechend arbeitet der Motor stabil bei dem theoretischen Luft-/Kraftstoffverhältnis und
liefert eine verbesserte Motorleistung, während eine wirksame Abgasreinigung
durch einen Dreiwege-Katalysator beibehalten wird.
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Ferner sind die Kraftstoffeinspritzventile 28 auf
der stromaufwärtigen
Seite der Drosselklappenventile 22 positioniert, wo es
leicht ist, einen angemessenen Platz für die Kraftstoffeinspritzventile 28b aufgrund
der Verlagerung der Drosselklappenventile 22 in enge Nachbarschaft
der Lufteinlassventilöffnungen 6b sicher
zu stellen, um das oben angeführte Volumenverhältnis abzusenken. Übrigens
war nach dem Stand der Technik die Anordnung der Kraftstoffeinspritzventile
an der stromabwärtigen
Seite der Drosselklappenventile ein allgemein akzeptierter Ansatz;
wenn aber das oben angeführte
Volumenverhältnis
abzusenken ist, würde
es schwierig sein, genügend
Platz für
die Plazierung dieser Kraftstoffeinspritzventile auf diese Weise
zu bekommen.
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Die Drosselklappenventile 22 sind
vom Zwei-Schaft-Typ und verwenden einen Ventilschaft 22b (Drehschaft)
und einen Antriebsschaft 25a, der mit dem oben angeführten Antriebsschaft
korrespondiert. Beide Schäfte 22b, 25a sind
durch einen Verbindungsmechanismus 24 verbunden, was es
möglich
macht, dass die Ventilplatten 22a innerhalb der projizierten
Oberfläche
des Motors in der Richtung der Zylinderachsen liegen, und dass darüber hinaus der
Drosselklappenantriebsschaft 25a außerhalb jener projizierten
Oberfläche
liegt. Diese Anordnung ermöglicht
niedrigere Volumenverhältnisse
als nach dem Stand der Technik und erleichtert die Plazierung des
Drehantriebmechanismus für
die Drosselklappenventile 22.
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Ein Drosselklappensensor 53 ist
an dem Ventilschaft 22b (Drehschaft) für die oben eingeführten Drosselklappenventile 22 angebracht,
um den Öffnungsgrad
der Drosselklappenventile direkt zu erkennen, und dadurch den Fehler
zu vermeiden, der durch einen Verbindungsmechanismus eingeführt wird,
falls dieser Öffnungsgrad
indirekt erkannt würde.
Dieses Verfahren kann die Erkennungsgenauigkeit erhöhen.
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Es gibt einen Anschlag 16d am
Ventilschaft 22b, der das Drosselklappenventil 22 auf
seinem minimalen Öffnungsgrad
(Leerlauföffnungsgrad)
hält; dieses
Merkmal ermöglicht
die sehr genaue Einstellung des wichtigen minimalen Öffnungsgrads
für die Leerlaufeinstellung
des Drosselklappenventils. Es gibt einen anderen Anschlag, der an
dem Drosselklappenantriebsschaft 25a liegt, was verhindert,
dass eine übergroße Kraft
zu dem Ventilschaft 22b der Drosselklappenventile 22 übertragen
wird, selbst wenn der Bediener eine große Kraft zum Öffnen der Drosselklappe
anlegt. Diese Struktur beseitigt die Möglichkeit einer daraus resultierenden
Verstellung der Öffnungsgrade
der Drosselklappenventile.
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Zusätzlich kann der Drosselklappensensor 53 in
den Fällen,
in denen ein dynamische Seitennockenwellenketten-Ventilapparat verwendet
wird, auf der Seite gegenüber
der Nockenwellenkette montiert sein, und der Drosselklappenantriebsschaft 25a kann auf
der Nockenwellenkettenseite des Motors montiert sein, wodurch die
verschiedenen Teile wie der Drosselklappensensor 53 links
und rechts ausgeglichen werden. Diese Struktur ermöglicht die
hoch genaue Erkennung des Öffnungsgrads
der Drosselklappen und sichert angemessenen Platz für ihre Plazierung.
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Da das Kraftstoffdruckregulierventil
den Druck auf der Basis eines Steuerungsdrucks reguliert, welcher
durch Erfassen stromabwärts
von dem Drosselklappenventil 22 ermittelt wird, ist es
möglich, einen
weiten Dynamikbereich zu erreichen. D. h., je kleiner die Drosselklappenöffnung ist,
wo weniger Kraftstoffversorgung verlangt wird, desto höher die Größe des Unterdrucks
ist, der den oben angeführten Steuerungsdruck
umfasst und der verursacht, dass der Kraftstoffdruck zu den Kraftstoffeinspritzventilen abfällt. Da
die Kraftstoffeinspritzventile 28 an der stromaufwärtigen Seite
der Drosselklappenventile liegen, ist andererseits der Druck an
den Düsen
der Kraftstoffeinspritzventile angenähert der atmosphärische Druck
bei niedrigen Drosselklappenöffnungsgraden,
und dementsprechend nimmt die Differenz zwischen dem Kraftstoffdruck
und dem Druck an den Kraftstoffeinspritzdüsen ab.
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Da der eingespritzte Kraftstoff von
den Kraftstoffeinspritzventilen 28, die stromaufwärts von
dem Drosselklappenventil 22 liegen, gegen den bodennächsten Teil
der Öffnungslinie
gerichtet ist, welche durch die Ventilplatte 22a bei ihrer
minimalen Öffnungsposition
gebildet wird, sammelt sich der Kraftstoff nicht innerhalb der Lufteinlasswege
an, selbst wenn die Drosselklappe bei ihrer minimalen Öffnung ist.
Dieses Merkmal stellt eine stabile Verbrennung im Leerlaufbetriebsbereich
sicher.
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Die Installation eines Leerlauflufteinstellungsmechanismus 27 in
der Decke des Lufteinlasswegs verhindert, dass der von den oben
angeführten Kraftstoffeinspritzventilen 28 eingespritzte
Kraftstoff in das Leerlauflufteinstellungsloch 27a eindringt,
wodurch ein Beitrag zu einer verbesserten Leerlaufstabilität geliefert
wird.
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Da ferner der von den oben angeführten Kraftstoffeinspritzventilen
eingesprühte
Kraftstoffsprühstrahl
bei voll geöffneter
Position auf die Ventilplatten 22a auftrifft, und da die
Auftreffstelle nahe dem Mittelpunkt der Lufteinlasswege liegt, wo
die Luftstromgeschwindigkeit hoch ist, mischt sich der eingespritzte
Kraftstoff gut mit der Luft.
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22 und 23 zeigen eine zweite Ausführungsform,
die mit einem dynamischen Hebelkettenventilapparat ausgerüstet ist.
In den Zeichnungen wurden dieselben Bezugszeichen für Teile
verwendet, die mit den in 15 bis 21 gezeigten Teilen korrespondieren. Jene
korrespondierenden Bezugszeichen werden ebenfalls für dieselben
oder ähnliche Teile
verwendet, die in 24 bis 30 weiter unten gezeigt sind.
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In den Zeichnungen ist eine Kettenkammer 6d' ausgebildet
in dem Querzentrum des Motors, in dem die Nockenwellenkette untergebracht
ist. Der Drosselklappenantriebsschaft 25a und der Ventilschaft 22b verlaufen
parallel etwas abseits der Rückseite
der Kettenkammer 6d'.
Die linken und rechten Enden des Antriebsschafts 25a sind
auf der Seite der Antriebsscheibe durch einen Arm 24b auf
der Seite der Antriebsscheibe, eine Verbindungsplatte 24b und einen
Ventilarm 24a mit dem Ventilschaft 22b des Drosselklappenventils 22 links
und rechts vom Mittelpunkt verbunden.
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In dieser Ausführungsform, welche das Mittelkettenverfahren
verwendet, ist der oben angeführte
Drosselklappenantriebsschaft 25a in Querzentrum des Motors
positioniert, und verursacht, dass die Antriebskraft von dem Drosselklappenantriebsschaft 25a gleichmäßig zwischen
den linken und rechten Drosselklappenventilen verteilt wird. Verglichen
mit dem Fall, in dem die vier Drosselklappenventile in einer geraden
Linie angeordnet sind und von einem Ende aus angetrieben werden,
ist es möglich,
ihren zuverlässig
synchronisierten Be trieb sicher zu stellen.
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25 zeigt
eine dritte Ausführungsform.
In dieser dritten Ausführungsform
sind automatisch veränderliche
Dämpfungsventile 35 vom
Venturi-Typ in der Mitte der Lufteinlasswege montiert, um die schnelle
Veränderung
in dem Lufteinlassvolumen zu dämpfen,
wenn das Drosselklappenventil 22 schnell geöffnet wird.
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Die oben angeführten Dämpfungsventile 35 umfassen
einen Kolben 37, der gleitfähig in eine Venturi-Passage 36c eingesetzt
ist, welche in dem Ventilkörper 36a ausgebildet
ist, der den Querschnitt der Passage verändert, wobei das obere Ende
des Kolbens 37 innerhalb einer Arbeitskammer 36e positioniert
ist, die durch die Oberseite des oben angeführten Ventilkörpers 36a und
den Deckel 26b gebildet wird. Die Arbeitskammer ist durch
ein Diaphragma 37b unterteilt in eine Unterdruckkammer
a und eine Atmosphärendruckkammer
b. Venturi-Druck gelangt zwischen der oben angeführten Venturi-Passage 36c und
den Kolben 37, und wird in die oben angeführte Unterdruckkammer
a eingeführt.
Das Bezugszeichen 37a bezeichnet eine Feder, die den Kolben 37 zu
einer Seite minimaler Öffnung
vorspannt.
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Ferner ist ein Flussregulierungsblatt 38 stromabwärts von
dem Kolben 37 montiert. Es kann in einem Winkel angebracht
sein, der in die axiale Linie des Lufteinlasswegs passt (siehe ausgezogene Linie
in 25), oder es kann derart angebracht sein,
dass es manuell einstellbar ist. Es wäre ferner möglich, diesen Winkel dadurch
zu verändern,
dass er mit der Öffnung
des Drosselklappenventils 22 verbunden wird. Wenn ein Drosselklappenventil 22 an seinem
minimalen Öffnungsgrad
ist, würde
das Blatt in diesem Fall in einem Winkel sein, der durch die doppelt
punktierte Linie in der Zeichnung gezeigt wird, und bei vollständiger Öffnung würde es in
einem Winkel sein, der durch die ausgezogene Linie gezeigt wird.
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Wenn in dieser Ausführungsform
ein Drosselklappenventil schnell geöffnet wird, würde der Luftstrom,
der an der unteren Kante des Kolbens 37 vorbei strömt, mit
zunehmenden Luftstrom zunehmen und einen vergrößerten Unterdruck erzeugen. Dieser
Unterdruck würde
veranlassen, dass das Diaphragma 37b den Kolben nach oben
zieht. Somit wird die vergrößerte Geschwindigkeit
des Luftstroms, welche das schnelle Öffnen der Drosselklappenven tile
begleitet, gedämpft
als eine Maßnahme
der Verhinderung eines Zündaussetzers
und zur Vermeidung eines verringerten Fahrgefühls.
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26 bis 30 zeigen eine vierte Ausführungsform,
in der die oben angeführten
Drosselklappenventile vom Schmetterlingstyp durch Drosselklappenventile
vom Drehtyp ersetzt sind.
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In den Zeichnungen bezeichnet das
Bezugszeichen 48 ein Drosselklappenventil vom Drehtyp. Das
Drosselklappenventil 48 umfasst einen Drosselklappenventilkörper 46 mit
einem durchgebohrten Loch 46c, das eine axiale Linie d
(Rotationsachse) hat, die parallel zu den Nockenwellen verläuft. Ein Ventilkörper 47,
der aus einem runden Stab besteht, ist in dem Ventilloch 46c drehbar
angeordnet. In dem Ventilkörper 46 ist
eine Passageöffnung 47c ausgebildet,
die eine innere Topologie umfasst, welche mit der Topologie der
Lufteinlasspassage ausgerichtet ist.
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Der oben angeführte Ventilkörper kann
eine vollständig
geöffnete
Position annehmen, in der der Boden 47a und die Decke 47b der
oben angeführten Passageöffnung 47c Oberflächen haben,
die mit den inneren Oberflächen
der Lufteinlasspassage 46a ausgerichtet sind, welche aus
dem konkaven Bodenbereich 46b des konkaven Bereichs in
der Decke und der inneren Oberfläche
der Passageöffnung 47c bestehen,
die in der Decke 46d versenkt ist. Der Ventilkörper kann
auch eine vollständig
geschlossene Position minimaler Öffnung
annehmen, wobei der oben angeführte
Bodenbereich 47a in die Lufteinlasspassage 46 hinein
ragt. Der Betrag der Öffnung
verändert
sich mit der Betätigung
des Drehgasgriffs durch den Fahrer.
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Wenn der Ventilkörper 47 in seine Position minimaler Öffnung gedreht
wird, wird die innere Oberfläche
des oben angeführten
Bodenbereichs 47a (die die Lufteinlasspassage bildende
Oberfläche)
nach vorn um einen Winkel Θ hinsichtlich
der horizontalen Linie geneigt, wenn der Motor montiert ist. Dann
sprüht
Kraftstoff, der von dem Kraftstoffeinspritzventil eingespritzt wird,
gegen die bodennächsten
Position der offenen Linie des Ventilkörpers in seiner Position minimaler Öffnung.
Dieses Merkmal ermöglicht
die Verhinderung einer Ansammlung von Kraftstoff in dem oben angeführten Bodenbereich 47a,
selbst wenn der Kraftstoff eingespritzt wird, während der Ventilkörper in
seiner Position minimaler Öffnung
ist.
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Hinsichtlich der vorliegenden Ausführungsform
ist die stromabwärtige
Oberfläche
c entlang der stromabwärtigen
Kante des Ventilkörpers 47 bei
einer Position minimaler Öffnung
in der Lufteinlasspassage 46a innerhalb der projizierten
Oberfläche
des Motors in Richtung seiner Zylinderachsen positioniert. Dieses
Design ermöglicht
es, das oben angeführte
Volumenverhältnis
im Vergleich zu konventionellen Motoren in großem Maß zu reduzieren, und erlaubt
eine Einstellung in der Nähe
von 0,25. Dieses Merkmal führt
wie bei den oben angeführten
Ausführungsformen
zu stabilisierter Verbrennung in dem Leerlaufbetriebsbereich.
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Andererseits liegt die Drehachse
jedes Drosselklappenventils (die axiale Linie d für den Ventilkörper 47)
außerhalb
der oben angeführten
projizierten Oberfläche
in Richtung der Zylinderachsen, und der Drosselklappenantriebsschaft 25a und
die Drehachse d der Drosselklappe sind koaxial. Diese Anordnung
ermöglicht
die Positionierung der Drosselklappenventile näher zu den Lufteinlassöffnungen,
ohne dass der Drosselklappenventilantriebsmechanismus gestört wird.
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Da während eines Betriebs im Leerlaufbereich
das Lufteinlassvolumen niedrig ist, neigt der Luftstrom in die Zylinder
normaler Weise dazu, sich zu verlangsamen, und es ist schwierig,
eine gute Verbrennung zu erreichen. Die vorliegende Ausführungsform
spricht dieses Thema an durch Ableiten des Lufteinlassstroms durch
den Boden 47a des Ventilkörpers 47, um entlang
der Deckenwandoberfläche zu
strömen,
um so in die Zylinder in ihrer axialen Richtung zu strömen und
eine vertikale Verwirbelungsaktion dort drin auszuführen, was
eine gute Verbrennung ergibt.