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Gebiet der Erfindung
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Dieses Patent betrifft ein tragbares
Landwirtschaftsgerät
zum Schütteln
und Ernten von Baumobst, das zum Ernten von Früchten wie z. B. Oliven oder
Mandeln vorgesehen ist, die dadurch von den Bäumen gepflückt werden, daß man an
einem Baumast oder Nebenstamm eine lineare Wechsel- oder Schwingungsbewegung
durchführt,
die durch einen bereits bekannten schwingungserzeugenden Mechanismus
erfolgt, der von einem Motor angetrieben und mittels einer Stange übertragen
wird, die an ihrem Ende ein Glied trägt, das den Ast/Nebenstamm
greift. Insbesondere betrifft die Erfindung Geräte vom obigen Typ, welche tragbar
sind und mit ihrer eigenen Antriebseinrichtung ausgerüstet sind,
um in der Lage zu sein, ihre Funktion auch dort auszuüben, wo
keine passende Antriebskraftstromsteckdose oder Lichtsteckdose zur
Verfügung
steht. Die meisten von dieser Erfindung vorgeschlagenen Einrichtungen
sind auch auf andere Geräte,
hauptsächlich
landwirtschaftliche Geräte,
anwendbar, welche mit einem einem Stangenende zugeordneten Werkzeug
versehen sind, beispielsweise bei Gartengeräten mit einer Säge für in sehr
großer
Höhe befindliche
mittelgroße Äste, einer
Schere für
das Beschneiden grüner
Zweige und hoch gelegener kleiner Äste oder Maschinen, die mit
einem an dem Rahmen selbst angebrachten Werkzeug ausgestattet sind,
wie beispielsweise einer Schere zum Beschneiden tief gelegener und
kleiner Äste,
Messermähmaschinen,
Lochstanzen usw., deren Betrieb eine reaktive Pendel- oder Schüttelbewegung
(wegen der in bezug auf die Maschine höheren Masse des bearbeiteten
Baums) auf den Aufbau, mit dem der Motor gekoppelt ist, überträgt.
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Die starke Vibration und insbesondere
das gelegentliche Abprallen, das bei dieser Art von Gerät auftritt,
fordern zur Sicherung der Lebensdauer des Aufbaus die Notwendigkeit
einer Einrichtung, die den Aufbau seiner Bauteile und insbesondere
die Verbindung des Motors mit dem Geräterahmen sowie die Verbindung
der Stange mit dem Schwingungserzeugungsmechanismus verstärkt, wobei
die von den Kopplungsabschnitten ertragenen Überbeanspruchungen soweit wie
möglich
reduziert werden.
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Hintergrund
der Erfindung
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Es sind mehrere Geräte mit den
erwähnten Eigenschaften
bekannt, insbesondere die Dokumente FR-A-2 305 927, US-A-3 924 390
sowie das Gebrauchsmuster ES-A-1000253, welches eine Konstruktion
offenbart, die klassisch wurde und bei diesem Gerätetyp generalisiert
wird. Die Gebrauchsmuster ES-A-1034422 und ES-A-1034423 desselben Anmelders
betreffen Halterungen für
diesen Gerätetyp.
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US-A-4 873 820 offenbart ein Gerät vom obigen
Typ, welches eine Gelenkeinheit aufweist, die zum Verbinden der
genannten Stange mit einem Schwingungsübertragungselement dient. Die
Gelenkeinheit weist einen Kugelzapfen auf, der an einer Pleuelstange
des Schwingungserzeugungsmechanismus angebracht und mit einem gegabelten
Ende der Stange mittels eines Bolzens verbunden ist, wobei zwischen
der Pfanne und dem Bolzen ein Nadelkäfig vorgesehen ist. Der Bolzen
ist jedoch nicht so ausgelegt, daß er bei möglichen Überbeanspruchungen, die höher als
die durch den Vibrationsbetrieb des Geräts erzeugten normalen Beanspruchungen sind,
bricht oder versagt. Ferner gestattet die Gelenkeinheit keine freie
Drehung der Stange in beide Richtungen um ihre Achse.
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All diese Maschinen sind dadurch
gekennzeichnet, daß sie
einen Hauptrahmen aufweisen, der einen Schwingungsbewegungserzeugungsmechanismus (beispielsweise
eine Pleuelstangen-Kurbel-Einheit), der von einem herkömmlichen
Zwei- oder Viertaktverbrennungsmotor angetrieben ist, sowie eine
lange geführte
Stange oder einen Pfahl aufnimmt, dessen von dem Gerät am weitesten
entferntes Ende ein Element zum Greifen des Baumastes oder Nebenstamms
aufweist, wobei die Stange außerdem
diejenige ist, die die Schwingungsbewegung von dem Erzeugungsmechanismus
bis zu dem Greifelement überträgt. Die
von dieser Art Mechanismen erzeugte Schwingungsbewegung ist eine
relativ hochfrequente lineare Wechselbewegung.
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Ein bei diesem Gerätetypus
auftretendes Problem besteht darin, daß sie gerade wegen der Art der
von ihnen auszuführenden
Funktion starke Schwingungen und gelegentliches Abprallbewegungen
aushalten (starke Beanspruchung in einer nicht festgelegten Längs- oder
Drehrichtung mit weiterer Rückwärtsbewegung
und Wiederholung), die auf die sie bedienende Bedienperson übertragen
werden und sich auf mehrere Arten auf diese auswirken. Während das
Phänomen
der Schwingungen kontinuierlich und relativ regelmäßig auftritt
und die Bedienperson früh
ermüden
läßt, tritt
das Phänomen
des Abprallens unerwartet und gelegentlich heftig auf, und es kann
der Bedienperson unterschiedlich schwere Verletzungen sowie den
Teilen des Gerätes Schäden zufügen.
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Mit Bezug auf das Phänomen des
Abprallens kann gefolgert werden, daß es durch die Schwingungsbewegung
des Gerätes
selbst erzeugt wird, wenn es in Resonanz und/oder in Gegentakt zu
der Schwingbewegung des Baumastes oder Stammes, der geschüttelt wird,
gelangt, was eine starke und plötzliche
Heftigkeit der Reaktion bei dem an dem Gerätestangenende angeordneten
Greifelement auslöst.
Diese Heftigkeit der Reaktion kann, abhängig von ihrer Richtung, eine
heftige Drehbewegung der Stange um ihre Längsachse, eine heftige Biegebewegung
der Stange, vergleichbar mit einer Peitschbewegung, oder beides
zusammen provozieren. Aus diesem Grunde besteht ein allgemeines
Interesse an der Entwicklung von Vorrichtungen dieses Typs von Schüttel- und
Erntegeräten,
die die möglichen
Auswirkungen, die dieses Abprallphänomen auf die körperliche
Unversehrtheit der Bedienperson haben kann, verhindern.
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Ein weiterer Nachteil dieser Art
von Geräten liegt
darin, daß das
Greifelement an dem freien Ende der Stange in einer vorbestimmten
Ausrichtung in bezug auf das Gerät
bleibt, weil das Verbindungssystem zwischen der Stange und dem schwingungserzeugenden
Mechanismus keine Drehung der Stange um ihre eigene Achse zuläßt.
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Werden diese Motoren jedoch bei tragbaren Geräten, d.
h. unabhängigen
Geräten,
wie den oben erwähnten
Schüttel-Ernte-Geräten, Säg- oder
Beschneidungsgeräten
und dergleichen, eingesetzt, sind auch ihre Rahmen und Gehäuse starken Schwingungen
und einer im wesentlichen längsgerichteten
Pendel- oder Hin- und Herbewegung ausgesetzt, die durch die Aktion/Reaktion
der Schwingungskräfte
oder Schüttelbewegungen,
die zum Herunterschütteln
der Früchte,
zum Schneiden oder aufgrund anderer Zwecke auf den Baumast oder
Stamm ausgeübt
werden, ausgelöst
werden. Diese Hin- und Her-Pendelbewegung und die erzeugten Schwingungen
erzeugen in Anbetracht der Trägheit
des Gewichts des Motors selbst und seiner Position an einem Ende
des Geräts,
in der er in bezug auf den Hauptrahmen, mit dem er mittels eines
kragenförmigen
Teils verbunden ist, stark übersteht,
sehr häufig einen
(teilweisen oder vollständigen)
frühen
Bruch der Gehäuse
und Rahmenverbindung des Motorblockaufbaus mit dem Körper des
Schwingungsmechanismus bzw. eines ähnlichen Mechanismus.
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Die Erfindung trachtet nach der Überwindung
dieser Probleme, indem sie für
diesen Zweck eine derartige Einrichtung, die einerseits der Verbindung
des Motors mit dem Gerät
eine große
Festigkeit verleiht sowie eine andere Einrichtung vorschlägt; um eine
Verbindung oder Kopplung zwischen der an ihrem freien Ende das Greifteil
tragenden Stange und dem Schwingungsmechanismus oder einem mit dem Mechanismus
verbundenen Teil zu erzielen, wodurch es ermöglicht wird, daß die Stange
sich dreht oder gelegentlich bricht, falls eine gewisse Überbeanspruchung überschritten
wird.
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Kurzbeschreibung
der Erfindung
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Die Erfindung betrifft ein tragbares
Landwirtschaftsgerät
zum Schütteln
und Ernten von Baumobst nach Anspruch 1.
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Andere Merkmale und Vorteile der
Erfindung werden deutlich anhand der ausführlichen Beschreibung mehrerer
Beispiele nicht einschränkender
Ausführungsformen,
die in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt sind.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die Zeichnungen zeigen:
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1 eine
schematisierte Seitenansicht des erfindungsgemäßen Schwingungsgeräts, welches das
vorgeschlagene Verbindungsorgan und die vorgeschlagene Verbindungshalterung,
welche der das Greifteil tragenden Stange zugeordnet sind, und einen
Aufbau von Teilen aufweist, die einen äußeren Hilfsrahmen bilden, der
an dem Motor angebracht ist und ihn mit dem Hauptrahmen verbindet;
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2 eine
schematisierte Ansicht der Verbindungshalterungsbefestigung, innerhalb
des Maschinenrahmens befestigt, zusammen mit dem schwingungserzeugenden
Mechanismus, die eine Drehung der Stange ermöglicht;
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3 eine
ebenso explodierte Seitenansicht der Verbindungshalterung, bei der
die sie bildenden mehreren Elemente erkennbar sind;
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4 eine
schematisierte Ansicht, die eine alternative Ausführungsform
der Verbindungshalterung zeigt, die in diesem Falle außerhalb
des Maschinenrahmens befindlich ist, nur teilweise dargestellt ist und
direkt mit dem distalen Stangenende des Greifteils verbunden ist;
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5 und 6 eine Ansicht und eine Explosionsdarstellung
der Verbindungshalterung;
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7 eine
schematisierte Ansicht eines Teils des Geräts, wobei das offenbarte Verbindungsorgan
einen Schutz gegen Überbeanspruchungen bietet;
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8 eine
explodierte Ansicht des in 7 gezeigten
Verbindungsorgans;
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9 eine
Ansicht einer alternativen vereinfachten Ausführungsform des Verbindungsorgans von 7 und 8;
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10 eine
Explosionsdarstellung des Verbindungsorgans von 9;
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11 bis 14 eine Ansicht, eine Rückansicht,
eine Ansicht von unten bzw. eine Ansicht von oben der einen Hilfsrahmen
zur Verstärkung
der Verbindung des Motors mit dem Hauptrahmen bildenden Elemente,
die die Schwingungswirkungen verringern.
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Ausführliche Beschreibung der mehreren
Ausführungsformbeispiele
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Zunächst auf 1 Bezug nehmend, zeigt diese ein erfindungsgemäßes tragbares
Landwirtschaftsgerät
zum Schütteln
und Ernten, welches einen bereits bekannten schwingungserzeugenden Mechanismus 1 aufweist,
der von einem Motor 2 angetrieben wird, wobei die Schwingungen
durch eine Stange 33 übertragen
werden, die an ihrem Ende ein Greifelement 4 trägt. Dieses
Greifelement 4 hat die Funktion, einen Baumast oder Nebenstamm
zu halten, um die von dem Motor erzeugten Schwingungen zwecks Abschütteln der
von ihnen getragenen Früchte
darauf zu übertragen.
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Das Gerät ist dadurch gekennzeichnet,
daß es
eine Einrichtung zum Neutralisieren des Schwingungseffekts und des
gelegentlichen Abprallens auf die Stange 3 und einen den
Motor 2 mit dem Maschinenrahmen 6 verbindenden
Teil aufweist, welche aufweist: eine Verbindungshalterung 5,
die ein Ende der Stange 3 oder einen Verlängerungsteil 3a derselben distal
von dem Element 4 hält,
die mit dem Schwingungsmechanismusübertragungselement 1a verbunden
ist und ermöglicht,
daß die
Stange 3 sich um ihre Achse in beide Richtungen frei dreht;
ein Verbindungsorgan 7, 7a mit einem ersten Teil 8 und
einem zweiten Teil 9, die einstückig mit einem ersten Segment 3a bzw.
einem zweiten Segment 3b der Stange 3 oder entsprechend
mit der Stange 3 und mit einem Element zur Verbindung mit
dem schwingungserzeugenden Mechanismus 1 ausgebildet sind,
das mit ihnen verbunden zwischen ihnen eingesetzt werden kann, gehalten
von einem lösbaren
Sperrglied, über ein
Halteelement 11, welches aus einem Material besteht, das
beim Erdulden von Überbeanspruchungen,
die einen vorbestimmten Wert oder eine vorbestimmte Schwelle überschreiten,
brechen kann; und einen den Motor 2 umgebenden Hilfsrahmen 20 mit zumindest
einem Vorderteil 21, der über eine erste Fläche mit
dem Motor 2 gekoppelt ist, einem rückwärtigen Teil 22, der über eine
der ersten gegenüberliegende
zweite Fläche,
die die Hauptwelle umgibt, gekoppelt ist, sowie ein höhergelegenes
Spannteil 23 und ein tiefergelegenes Spannteil 24,
die an ihren Enden mit dem Vorderteil 21 und dem rückwärtigen Teil 22 über mindestens
zwei ihrer gegenüberliegenden
Seiten verbunden sind, wobei die streckbaren Spannteile 23, 24 parallel
zu der linearen Wechselbewegung oder Pendelrichtung des Motors wirken,
wobei sie den Motor umschließen
und in dieser Richtung zusammendrücken, wobei der Hilfsrahmen 20 mit
dem rückwärtigen Ende
des Hauptrahmens 6 des Geräts verbunden ist.
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Wie in 2 gezeigt,
befindet sich die Verbindungshalterung 5 innerhalb des
Maschinenhauptrahmens 6 an einer Stelle zwischen dem eine
lineare Wechselschwingbewegung erzeugenden Mechanismus 1 und
einem inneren linear geführten
Teil einer Stange 3a, die die lineare Wechselbewegung überträgt, wobei
die Stange 3a an ihrem äußeren Teil
verbunden ist, dem Stangenende 3, das sich distal von dem
Greifelement 4 befindet. Die Halterung 5 weist einen
axialen Teil oder Kern 30 auf, der in der Nähe eines
seiner Enden mit einem Kragen 31 versehen ist und dessen
anderes Ende ein Verbindungselement 32 zum koaxialen Verriegeln
des Kerns 30 mit dem Ende des Innenteils 3a der
Stange 3 aufweist, wobei der Kern 30 zusammen
mit zwei Axiallagern 33, eines auf jeder Seite des Kragens 31,
in ein an einem Ende eines Körpers 35 befindliches
Gehäuse 34 eingesetzt
angeordnet ist, wobei das Gehäuse 34 in
der Nähe
seiner Öffnung
mit einem Gewindeteil 34a versehen ist, welcher zur Aufnahme
einer eingeschraubten Büchse 36 mit
Außengewinde
vorgesehen ist, welche koaxial auf den Kern 30 eingebettet
gekoppelt ist und als Halteteil für den Kragen 31 zwischen
den beiden Lagern 33 dient, wobei der Körper 35 an seinem
gegenüberliegenden
Ende einen gabelförmigen Teil 35a mit
einer Durchgangsöffnung 36 aufweist, die
zum Anbringen eines Bolzens 37 für seine Verbindung mit dem
eine lineare Wechselschwingungsbewegung erzeugenden Mechanismus 1 senkrecht
zu seiner Längsachse
verläuft.
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Der gabelförmige Teil 35a mit
einer zu seiner Längsachse
senkrecht verlaufenden Durchgangsöffnung 36 zum Anbringen
eines Bolzens 37 ist durch ein Radiallager 38 mit
einem Pleuelstangenkopf 1a verbunden, der in einem Linearschwingungswechselbewegung
erzeugenden Pleuelstangen-Kurbel-Mechanismus
enthalten ist.
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In der in den 4 bis 6 gezeigten
Variante der Ausführungsform
befindet sich die Verbindungshalterung 50 außerhalb
des Motorhauptrahmens 6 und weist ein axiales Teil 51 auf,
das in der Nähe
des ersten Endes eines Kragens
52 oder Randes in bestimmtem
Abstand von einem zweiten Ende eines Teils 53 für eine Schraubverbindung
oder eine andere mechanische Verriegelungseinrichtung vorgesehen
ist, wobei das Stangenende 3 distal von dem Greifelement 4 koaxial
an das Gewindeteil 53 gekoppelt ist, dessen axialer Teil 51 in
einen rohrförmigen Körper 54 eingeschoben
angeordnet ist, wobei der Körper
einen trinkglasförmigen
erweiterten Teil 54a aufweist, der an seinem Boden den
Kragen 52 aufnehmen kann, wobei der Teil 54a mit
einem Innengewinde versehen ist, um eine mit seiner Öffnung verbundene
Büchse 55 mit
Außengewinde
aufzunehmen, die koaxial auf dem Axialteil 51 gekoppelt
ist, wobei sein Gewindeteil 53 nach außen ragt, um den Kragen 52 innerhalb
des trinkglasförmigen
Körpers 54a zu
erfassen, wobei zuvor auf jeder der Flächen des Kragens 52 ein
Nadellager 56 angeordnet ist und wobei der rohrförmige Teil 54 ein
Teil 54b aufweist, der zwecks Verbindung mit einem Schwingelement 56 als
Ausbuchtung profiliert ist.
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Wie bei 6 gesagt, ist der Teil 53 mit
einem Gewinde versehen.
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In dem Gerät ist auch ein Außengehäuse 70 als
Buchse vorgesehen, die den Anfangsabschnitt der Stange 3 schützt und
ebenso die Verbindungshalterung 50 oder das Verbindungsorgan 7,
7a abdeckt, wobei es möglich ist, daß die Bedienperson
es mit einer Hand greift, ohne Verletzungen zu riskieren.
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Gemäß 6 befindet sich zwischen dem Gewindeteil 53 und
dem Teilende 51 ein glattes Stück 57, dessen Funktion
darin besteht, als Führung
für eine
innen verschraubte Fassung 58 zu dienen, die die Stange 3 abschließt.
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In bezug auf das Überbeanspruchung begrenzende
Verbindungsorgan wird gemäß 7 und 8 das erwähnte Verriegelungsteil von
einer Büchse 10 gebildet,
und das Halteelement besteht aus einem Ring 11, der in
einer Nut 9c eines sich nicht so weit erstreckenden Verbindungsteils 9 untergebracht
ist.
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Die Kopplung zwischen dem ersten
und zweiten Verbindungsteil (8, 9) ist ein konisches
Verbindungsstück,
das ein männliches
Teil 9a eines der Verbindungsteile (9) aufweist,
das in ein anderes weibliches Teil 8a des anderen Verbindungsteils 8 eingeschoben
angeordnet ist, wobei die beiden Verbindungsteile 8, 9 mit
Verlängerungen
für eine
permanente oder lösbare
Verbindung mit den Segmenten 3a, 3b der Stange 3 oder
einem schwingungsübertragenden
Element und einem von dem Greifhaken 4 distalen Ende der
Stange 3 versehen sind.
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Mit Bezug auf 7 und 8 sei
darauf verwiesen, daß der
erste Verbindungsteil 8 an einem seiner Enden mit einer äußeren Ausbuchtung 8b versehen ist,
das in eine zugehörige
innere Ausbuchtung an dem Ende des ersten Segments 3a eingeschraubt werden
kann, wobei der erste Verbindungsteil 8 an seinem anderen
Ende mit größerem Durchmesser mit
einer weiblichen abgestumpften koaxialen Ausnehmung 8a versehen
und eine äußere Ausbuchtung 8c aufweist,
und daß das
zweite Verbindungsteil 9 an einem seiner Enden mit einer
inneren zylindrischen Öffnung 9b versehen
ist, die mit einem zugehörigen Ende
des zweiten Segments 3b der Stange 3 mittels Druck
verbunden oder verschraubt sein kann, wobei der zweite Verbindungsteil 9 an
seinem anderen Ende koaxial mit einem männlichen abgestumpften Vorsprung 9a versehen
ist, dessen Kegelform identisch mit derjenigen der weiblichen Ausnehmung 8a ist
und der in diese eingeführt
werden kann, wobei der zweite Verbindungsteil 9 mit einem
zylindrischen mittleren Bereich versehen ist, der mit zwei Ringnuten 9c, 9d versehen
ist, wobei in deren erstgenannte der Haltering 11 eingesetzt
ist und in deren zweiter ein weiterer Haltering 12 eingesetzt
ist und in dem Raum zwischen den beiden genannten Halteringen 11, 12 ein
Kragen 10a der Verriegelungsbüchse 10 verriegelt,
welche an ihrem gegenüberliegenden Ende
eine Ausbuchtung aufweist, die mit einem Innengewinde versehen ist,
das mit der zugehörigen äußeren Ausbuchtung 8c des
ersten Verbindungsteils 8 verschraubt werden kann.
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In denselben Figuren bleibt der Ring 12 in
einer Nut 9d des Verbindungsteils untergebracht und außerhalb
der Büchse 10,
wenn diese die Teile 8, 9 verbindet, so daß der Ring 12 einen
Anschlag bildet, der die Trennung der beiden Teile 8, 9 beim
Abschrauben der Büchse 10 aktiv
unterstützt.
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Gemäß einer in 9 und 10 dargestellten vereinfachten
Variante der Ausführungsform
weist das Verbindungsorgan 7a einen Teil 40 auf,
der mittels einem seiner Enden mit dem Ende des ersten Segments 3a oder
einem einstückig
damit ausgebildeten Hilfsteil 41 verbunden sein kann und
dessen anderes Ende so ausgebildet ist, daß es mit dem Anfang des zweiten
Segments 3b oder einem dieses verlängernden Hilfsteil 42 verbunden
werden kann, wobei der Verbindungsteil 40 mit einer Schrägfläche 43 versehen
ist, die mit einer zugeordneten Schrägfläche 44 des Endes des
zweiten Segments 3b oder dem Verstärkungsteil 42 zur
Bildung einer Sitznut für den
Innenteil eines ringförmigen
Halteelements 45 zusammenwirkt, um einen Schutz gegen Überbeanspruchungen
zu bilden.
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Gemäß dieser Variante wird das
Sperrglied von einer Büchse 46 gebildet,
die derart ausgebildet ist, daß sie
mit einem ihrer Enden mit dem Ende des ersten Segments 3a oder
dem Hilfsteil 41 verbunden werden kann und an ihrem anderen
Ende mit einer Innennut 46a zur Aufnahme des äußeren Teils
des ringförmigen
Halteelements 45 versehen ist.
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Die Passung zwischen dem Teil 40 und
dem ersten Segment 3a oder dem Ende des Hilfsteils 4 ist eine
konische Passung, die den männlichen
Teil 40a des Teils 40 umfaßt, der in dem ersten Segment 3a oder
dem weiblichen Teil 41a des Endes des Hilfsteils 41 eingeführt angeordnet
ist.
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Die Verbindung zwischen der Sperrbüchse 46 und
dem Hilfsteil 41 kann eine Schraubverbindung oder eine
Bajonettbefestigung sein.
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Die Verbindung zwischen dem Verbindungsteil 40 und
dem Ende des zweiten Segments 3b oder dem Verstärkungsteil 42 ihrerseits
wird entsprechend einer Schraubverbindung oder einer Bajonettbefestigung
ausgeführt.
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In diesen 9 und 10 ist
ersichtlich, daß das
ringförmige
Halteelement 45 zwischen der von den beiden Schrägflächen (43 und 44)
gebildeten Nut und der Innennut 46a der Befestigungsbüchse 46 verriegelt
bleibt, wobei die Büchse 46 mit
den Teilen (40 und 3a oder 40 und 41)
drehbar so verbunden ist, daß die
Büchse 46 im
verschraubten Zustand die Teile (40 und 3a oder 40 und 41)
verbindet und das Lösen
der konischen Passung zwischen den Teilen (40 und 3a oder 40 und 41)
nach dem Lösen
der Verschraubung aktiv unterstützt,
so daß die
Nut 48 im Falle der Überschreitung
eines vorbestimmten Beanspruchungsschwellenwerts ein Scheren des
Rings 45 bewirkt, wobei die beiden Segmente 3a und 3b der
Stange gelöst
bleiben.
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In den 10 bis 14 ist zu erkennen, daß der Hilfsrahmen
eine Einrichtung aufweist, die den Motor und den Aufbau der Hilfsteile,
die einen Verstärkungsunterrahmen 20 bilden,
umgibt, wobei zumindest ein Vorderteil 21 und ein rückwärtiges Teil 22 an dem
vorderen bzw. rückwärtigen Teil
des Aufbaus anliegen und unter der Spannung der Spannelemente 23, 24 miteinander
verbunden sind, wobei der Unterrahmen 20 durch das Vorderteil 21 mit
einem Gerätehauptrahmen 6 verbunden
ist, der einen Mechanismus zur Übertragung
einer geeigneten Bewegung auf das Arbeitswerkzeug aufnimmt.
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Wie in diesen Figuren zu erkennen,
weist der Unterrahmen 20 grundsätzlich ein Vorderteil 21 auf, das
generell an dem Kupplungsblock 25 des Aufbaus anliegt,
wobei das Teil 21 mit einem mittleren Teil versehen ist,
mit dem der Motorrahmen 2 mittels Schrauben, Flanschen,
Schweißen
oder einem anderen System verbunden ist und von dem eine oder mehrere
Klammern abstehen, deren Enden mittels eines höhergelegenen und eines tiefergelegenen Spannteils 23 bzw. 24 mit
einem anderen Teil verbunden sind, das den Motor mit dem Rückteil festsetzt. Zusätzlich zu
dem Vorderteil 21, das den Aufbau trägt, sind die Spannteile 23, 24 an
ihrem vorderen Teil mit dem rückwärtigen Ende
des Hauptrahmens 6 verbunden.
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Das Vorderteil 21 des Unterrahmens 20 kann von
einem Teil gebildet sein, der eine Verlängerung des rückwärtigen Teils
des Hauptrahmens 6 ist.
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In einem allgemeineren Fall wird
das Vorderteil 21 des Unterrahmens 20 von einem
unabhängigen
Teil gebildet, das mit einem Teil zum Verbinden mit einem Ende des
Hauptrahmen 6 versehen ist, mit welchem es mittels einer
bereits bekannten Verbindungseinrichtung fest verbunden ist.
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Das rückwärtige Teil 22 weist
einen ringförmigen
Teil auf, das den Starter 26 des Motors 2 aufweist
und mit einer Öffnung
versehen ist, durch die der Starter 27 angeordnet ist,
der aus diesem ringförmigen
Teil herausragt, wobei radiale Arme davon abstehen, die an ihren
Enden mit den Spannteilen 23, 24 verbunden sind.
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Das rückwärtige Teil 22 ist
an dem Rahmen des Motors 2 verschraubt.
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Wie in 12 dargestellt,
bleibt das rückwärtige Teil 22 in
Anlage an der Rückseite
des Motors 2, wobei zwischen dem Teil und den Motor ein
(nicht gezeigtes) elastisches Element angeordnet ist, das unter
dem Spannungsdruck der Verbindungsspannteile 23, 24 des
Vorderteils 21 und des rückwärtigen Teils 22 auf
den Motor zusammengedrückt
wird.
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Erfindungsgemäß ist die Ausdehnung des Vorderteils 21 und
des rückwärtigen Teils 22 des
Unterrahmens 20 derart, daß sie die Schutzumhüllung des
Motors 2 und der Hilfsteile bildet, wodurch verhindert
wird, daß sie
einen gelegentlichen Schlag auf ihre kritischen Teile wie Vergaser,
Abgasrohr, Zündkerze,
Kraftstofftank oder dergleichen sowie den Teil, der an seinen Seiten
in geeigneter Weise von dieser Umhüllung abgedeckt wird, erhalten.
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Alternativ ist vorgesehen, daß die Verbindungsspannteile 23, 24 so
angeordnet sind, daß sie die
Seiten des Motors 2 und des Hilfsteilaufbaus abdecken.