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Die Erfindung bezieht sich eine Beförderungsvorrichtung
sowie auf einen Akkumulationsförderer
mit einer derartigen Vorrichtung.
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Die aus dem Stand der Technik bekannten Akkumulationsförderer können in
drei große
Kategorien eingeteilt werden.
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Eine erste Kategorie von Akkumulationsförderern
ist die der flexiblen Akkumulationsförderer.
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Diese erste Klasse von Förderern
ist von der Art, dass der Eingangsdurchsatz und der Ausgangsdurchsatz
voneinander unabhängig
sind.
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Schwerkraft-Rollenförderer,
Rollenkettenförderer,
durch Zugkraftorgane angetriebene Rollenförderer und die Segmente von
durch Ketten angetriebenen Rollenförderern stellen die häufigsten
Beispiele für
diese erste Kategorie von Akkumulationsförderern dar.
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Eine zweite Kategorie von Akkumulationsförderern
ist die der Ablauf-Akkumulationsförderer.
Diese zweite Klasse von Förderern
ist von der Art, dass die Produktgruppen gleichzeitig zum Ausgang
des Förderers
verbracht werden, wobei diese Gruppen indexiert sind.
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Bestimmte Bandförderer, bestimmte durch Ketten
gesteuerte Rollenförderer
gehören
zu dieser zweiten Kategorie von Akkumulationsförderern.
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Eine dritte Kategorie von Akkumulationsförderern
umfasst Hin-und-Her-Förderer,
wobei die Förderer
mit Schwinghebel im Verhältnis
zu einer zum Beispiel horizontalen Achse hin- und herschwingen.
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Bei diesen Förderern kann die Akkumulation als
fest bezeichnet werden, wobei eine Ladung des Förderers bei jeder seiner Bewegung
eintritt austritt.
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Die Wahl des Typs eines Akkumulationsförderers
hängt von
zahlreichen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe und dem Gewicht der zu befördernden
Artikel, der mechanischen Merkmale dieser zu befördernden Artikel und insbesondere
ihrer eventuellen Zerbrechlichkeit, den Umfeldbedingungen und dem
zulässigen
Platzverbrauch des Förderers.
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Die Herstellungs- oder Verpackungsverfahren
implizieren sehr häufig
Stufen verschiedener Dauer, Akkumulationsförderer werden sehr stark vor Maschinenposten
in Anspruch genommen, bei denen die längsten Operationen realisiert
werden.
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Zum Beispiel sind in Gruppierungsmaschinen,
Maschinen zur thermischen oder nicht thermischen Behandlung von
Lebensmitteln Pufferzonen zur Lagerung vorhanden.
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Somit sind Kettenförderer häufig mit
Akkumulationsbändem
versehen.
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Fixe Lagersysteme in Linie vom Typ
FIFO, flexible Lagersysteme mit unabhängigen Ein- und Ausgängen vom
Typ FIFO können
somit in der Lebensmittel-, chemischen oder pharmazeutischen Industrie
angetroffen werden.
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Die Druckschrift
EP 291 105 beschreibt einen Akkumulationsrollenförderer mit
einer ausschaltbaren Reibscheibe.
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Die Druckschrift
EP 420 907 beschreibt einen Förderer mit
Förderband
mit einem mit zwei Absorptionselementen der Kräfte versehenen Endlosförderband,
die sich auf die gesamte Länge
des Förderbandes
erstrecken und von denen daher jedes mit einem Teil des jeweiligen
Randes des Förderbandes verbunden
ist und auf derselben Seite des Förderbandes vorsteht, wobei
dieses in einem aufgerichteten Zustand ist.
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Die Patentschrift
EP 326 660 beschreibt einen Akkumulations-Rollenförderer mit
Antrieb durch Zwischenrollen.
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Der in der Druckschrift
EP 326 660 beschriebene Förderer ist
für die
Lagerung und den Transport von Kollis ohne Akkumulationsdruck konzipiert,
wobei die Zwischenrollen von einer Eingreifposition in eine Ruheposition
ausgeschaltet werden können.
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Die Druckschrift
EP 363 287 beschreibt eine Produktionslinie
mit dynamischem Pufferlager. Diese Produktionslinie umfasst zwei
Förderer,
von denen jeder zwei aufeinander folgende Maschinen verbindet und
eine Akkumulation der aus der ersten Maschine stammenden Teile erlaubt,
wobei dieses Pufferlager die temporären Abweichungen des Produktionsdurchsatzes
der beiden Maschinen aufzufangen ermöglicht. Ein am Ausgang der
ersten Maschine angeordneter Akkumulationssensor erlaubt den Stopp derselben
und des Förderers
bei exzessiver Akkumulation der Teile auf dem Förderer, wobei dieser Förderer oberhalb
einen Abschnitt hat, der selektiv bei einer hohen Geschwindigkeit
V
1 oder einer kleinen Geschwindigkeit V
2 arbeiten kann und einen mit einem zweiten
Akkumulationssensor versehenen Abschnitt unterhalb.
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Bei einer Akkumulation von Teilen
bis zur Höhe
des zweiten Sensors geht der Abschnitt oberhalb von Betrieb mit
der hohen Geschwindigkeit V1 zum Betrieb
mit niedriger Geschwindigkeit V2 über.
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Das Dokument
EP 245 806 beschreibt einen Akkumulationsförderer für eine Maschine
zur Behandlung von Flaschen mit einem Fließband mit durch Tonsignale
geregelter Geschwindigkeit.
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Andere Arten von Akkumulationsförderern werden
zum Beispiel in den Druckschriften
EP
178 636 ,
EP 85 886 ,
EP 95 858 ,
EP 256 926 beschrieben.
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Ein Förderer gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs
1 ist aus der Druckschrift GB 892 839 bekannt.
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Die aus dem Stand der Technik bekannten Akkumulationsförderer weisen
zahlreiche Nachteile auf. Herkömmlicherweise
arbeiten diese Förderer nach
einem Modus alles oder nichts. Ein Sensor erkennt die exzessive
Akkumulation von Produkten im Verhältnis zu einem vorbestimmten
Schwellenwert, was die abrupte Änderung
der Fördergeschwindigkeit
nach sich zieht.
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Wenn die aus dem Stand der Technik
bekannten Förderer
nicht im Modus alles oder nichts arbeiten, was die Vermeidung von
Rucks und Stößen zwischen
den beförderten
Produkten erlaubt, sind komplizierte Vorrichtungen für die Einstellung
und die schwierige Instandhaltung vorgesehen.
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Gegenstand der Erfindung ist die
Bereitstellung einer einfachen Fördervorrichtung
mit Akkumulation, die nicht die Nachteile der aus dem Stand der Technik
bekannten Vorrichtungen aufweist und insbesondere die Förderung
und die Akkumulation von leichten und/oder empfindlichen Produkten
erlauben.
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Die erfindungsgemäße Anlage erlaubt insbesondere
die Verhinderung einer deren Überlagerung nach
sich ziehenden Verschiebung der Produkte, eine Überlagerung, die für das folgende
Verfahren, das diese Produkte erfahren müssen, schädlich oder mit ihm sogar unvereinbar
wäre.
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In dieser Hinsicht ist die erfindungsgemäße Anlage
besonders zur Beförderung
von Töpfen
mit einer hohen Öffnungsseite
mit größerer Fläche als der
ihrer Basis geeignet, wie zum Beispiel thermogeformten Töpfen für Milchprodukte.
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Zu diesem Zweck bezieht sich die
Erfindung gemäß eines
ersten Aspekts auf eine Beförderungsvorrichtung
mit Förderband
mit zwei Rückführorganen
an wenigstens einem Endlosband, wobei wenigstens eines der beiden
Rückführorgane
derart in Rotation angetrieben wird, dass die Verschiebung des besagten,
in Spannung zwischen den Rückführorganen
angebrachten Förderbandes
hervorgerufen wird, wobei diese Vorrichtung einen mit einer Auskehlung
versehenen Träger
umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der besagte Träger wenigstens einen
Stützbereich
der unteren Fläche
des Förderbandes
umfasst, wobei dieser Stützbereich
in einer Höhe
entfernt vom Boden der Auskehlung ist, wobei das Förderband
sich unter der Wirkung einer großen Beförderungslast in der Auskehlung
versenken kann.
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Das Förderband kann aus einem aus
der Polymere, wie PVC, PP, PTFE, PA, Elastomer, durch Naturfasern,
mineralische oder synthetische Fasern verstärkte Polymere, mit Metallfasern
vermischten Elastomeren umfassenden Gruppe ausgewählten Material
hergestellt sein.
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Das Förderband kann einen runden
Querschnitt haben, wobei seine Ausdehnungsachse darüber hinaus
gegenüber
den Stützbereichen
in einer Entfernung unterhalb der oberen Fläche des Trägers angeordnet ist, wobei
sein Durchmesser kleiner ist als die laterale Öffnung der Auskehlung.
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Der Träger kann aus der Polymere,
wie PVC, PP, PTFE, PA, Elastomeren, Metalllegierungen umfassenden
Gruppe ausgewählten
Material hergestellt sein.
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In einem Ausbildungsmodus ist der
Träger aus
hochdichtem Polymer oder jedem anderen äquivalenten, gegen Abrieb widerstandsfähigem, leicht zu
bearbeitendem und eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme sowie geringe
Ausdehnungskoeffizienten in feuchter Atmosphäre aufweisendem Polymer hergestellt.
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Der Träger kann zwei Auskehlungen
umfassen, wobei sich in jeder von ihnen ein Förderband verschiebt.
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Die beiden Auskehlungen können deutlich identische
Formen aufweisen, wobei die Förderbänder geometrisch
deutlich identisch sind.
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Die beiden Auskehlungen können im
Querschnitt deutlich unterschiedliche Formen aufweisen, wobei die
Förderbänder im
Querschnitt unterschiedliche Formen haben.
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Die beiden Auskehlungen können im
Verhältnis
zu einer Symmetrieebene in Längsrichtung des
Trägers
symmetrisch angeordnet sein.
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Gemäß eines zweiten Aspekts bezieht
sich die Erfindung auf einen modularen Multiwege-Akkumulationsförderer mit
wenigstens zwei der besagten Vorrichtungen.
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Jede ein Modul des Beförderers
bildende Beförderungsvorrichtung
umfasst zwei Rollen, von denen wenigstens eine an eine mit einem
Regelantrieb versehene Motorvorrichtung angeschlossen ist.
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Die Förderbänder eines bestimmten Moduls sind
im Modul oberhalb oder im Modul unterhalb des betrachteten Moduls
transversal von den Förderbändern der
entsprechenden Beförderungswege
verschoben.
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Die transversale Verschiebung zwischen
den Förderbändern der
anliegenden Module ist bei jedem Beförderungsweg deutlich identisch
mit der die Symmetrieebene der Träger und der Trägheitsachse
der beförderten
Produkte trennenden Entfernung.
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Dieser modulare Akkumulationsförderer umfasst
Erkennungsmittel für
die Sättigung
einer Akkumulations-Pufferzone von Produkten.
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Die Erkennungsmittel sind Steuermitteln
der Rotation wenigstens eines Rückführorgans
der Förderbänder eines
Förderers
zugeordnet.
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Gemäß eines dritten Aspekts bezieht
sich die Erfindung auf die Anwendung des besagten modularen Multiwege-Akkumulationsförderers
auf die Beförderung
von Töpfen,
von Gruppen von Töpfen
oder Topfdecken, wie zum Beispiel thermogeformten Töpfen, zum
Beispiel für
Milchprodukte.
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Weitere Gegenstände und Vorteile der Erfindung
werden im Verlauf der nachstehenden Beschreibung der Ausführungsmodi
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen deutlicher, in denen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Kabelträgers einer erfindungsgemäßen Beförderungsvorrichtung
ist;
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2 eine
Ansicht einer Gruppe von Kabelträgern
gemäß Darstellung
in 1 ist, wobei diese Träger zur
Integration in eine Beförderungsvorrichtung
für Töpfe bestimmt
ist;
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3 eine
Schnittperspektive gemäß der Ebene
P der 2 ist;
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4 eine
Detailansicht der 3 ist;
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5 eine
perspektivische Ansicht der Antriebsmittel gemäß den aufeinander folgenden
Abschnitten eines erfindungsgemäßen modularen
Akkumulationsförderers
ist;
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6 eine
Detailansicht der 5 ist;
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7 eine
laterale schematische Ansicht des in 5 dargestellten
Förderers
ist;
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8 eine
Vorderansicht einer Antriebsrolle der Förderbänder eines modularen Akkumulationsförderers
gemäß Darstellung
in 5 ist;
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9 eine
Detailansicht der 8 ist;
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die 10 und 11 schematische, der Kinematik
der Akkumulationsförderabschnitte
in Lagersituation, freier Beförderung
und Haldenverladung entsprechende Diagramme sind.
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Es wird zunächst auf 2 Bezug genommen.
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Gemäß eines ersten Aspekts bezieht
sich die Erfindung auf einen Beförderungsweg 1 einer
Akkumulationsvorrichtung.
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Die schematisch in 2 dargestellte Vorrichtung umfasst vier
Beförderungswege 1a, 1b, 1c, 1d.
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Eine erfindungsgemäße Beförderungs-
und Akkumulationsvorrichtung kann jedoch mehr als vier oder weniger
als vier Seite an Seite und mehr oder weniger voneinander entfernte
Beförderungswege beinhalten.
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Zur besseren Übersichtlichkeit werden die Beförderungswege 1c und 1d in 2 ohne in den Auskehlungen 3, 3' jedes Trägers 4 untergebrachte Förderbänder 2, 2' dargestellt,
wobei der Träger 4 des
Weges 1d teilweise in Aufriss derart dargestellt ist, dass
seine interne Geometrie sichtbar wird.
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Zu m Beispiel thermogeformte Töpfe 5 aus Plastik
werden auf jedem Weg 1a, 1b, 1c, 1d durch Reibung
auf den mobilen Förderbändern 2, 2' in den Auskehlungen 3, 3' der Träger 4a, 4b, 4c, 4d befördert.
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Dabei umfassen die Töpfe 5 eine
obere, deutlich ebene 5a Seite und einen Körper 5b,
dessen der Seite 5a entgegengesetzte Basis 5c eine
geringere Fläche
als die der oberen Fläche 5a hat.
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In einer besonderen Anwendung der
Erfindung sind die Töpfe 5 untereinander
durch wenigstens eine ihrer Seiten 6 derart fest verbunden, dass sie
ein Band oder eine durch den Förderer
angetriebene Decke bilden.
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Eine erfindungsgemäße Beförderungsvorrichtung
ist somit zum Beispiel an die Beförderung in Längsrichtung
oder in Querrichtung von Gruppen von zwei, vier, sechs oder acht
Töpfen
angepasst.
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Durch „Längsrichtung" wird die Möglichkeit zur Beförderung
der Topfgruppen, zum Beispiel von Topfpaaren, in einer zur größten Abmessung
der Topfgruppen (siehe 2)
deutlich parallelen Beförderungsrichtung
D1 bezeichnet.
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Der Durchmesser d12 der Förderbänder 2, 2' ist an der
transversalen Öffnung
der Auskehlungen 3, 3' kleiner und gewährleistet
somit ein funktionales Spiel.
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Die Struktur der Träger 4 ist
daher derart, dass die Förderbänder 2, 2' stützend auf
den Stützbereichen 8 und
hervorspringend im Verhältnis
zur Oberseite 11 der Träger 4,
gegenüber
diesen Stützbereichen 8 platziert
werden.
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In einer anderen möglichen
Anwendung der Endung sind die Töpfe 5 einzeln.
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Die Führungsstangen können oberhalb
und gegenüber
der Beförderungswege 1a, 1b, 1c, 1d vorgesehen
sein, wobei diese Führungstangen
zum Beispiel an den entgegengesetzten hervorstehenden Rändern 6a, 6b der
Topfpaare (siehe 2)
zugeordnet sind.
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Durch „zugeordnet sind" bezeichnet man die Tatsache,
dass die entgegengesetzten hervorstehenden Ränder 6a, 6b der
Topfpaare (und allgemein die beförderten
Gegenstände)
im Normalbetrieb nicht durch die Führungsstangen getragen werden.
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Wie im Folgenden in weiteren Einzelheiten beschrieben
wird, werden nämlich
die beförderten Gegenstände im Normalbetrieb
von den Förderbändern 2, 2' getragen.
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Jeder Träger 4a, 4b, 4c, 4d beinhaltet
zwei deutlich identische Auskehlungen 3, 3'.
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In dem dargestellten Ausführungsmodus
haben diese Auskehlungen eine allgemeine, nach oben offene halbkreisförmige Form.
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In anderen, nicht dargestellten Ausführungsmodi
haben diese Auskehlungen 3, 3' zu denen der in diesen Auskehlungen 3, 3' mobilen Förderbändern 2, 2' unterschiedliche
und komplementäre
Querschnitte.
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In dem dargestellten Ausführungsmodus
haben die Förderbänder 2, 2' einen halbkreisförmigen Querschnitt.
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In anderen, nicht dargestellten Ausführungsmodi
haben diese Förderbänder 2, 2' quadratische, rechteckige,
polygonale oder elliptische Querschnitte, wobei ihre Oberseite transversal
größer sein
kann als ihre Unterseite oder im Gegenteil schmaler als ihre Unterseite.
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Jeder Träger 4a, 4b, 4c, 4d kann
ein einziges Förderband 2 oder
mehr als zwei mobile Förderbänder in
Auskehlungen 3 im Querschnitt identischer oder nicht identischer
Form beinhalten.
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In dem dargestellten Ausführungsmodus
ist jeder Träger 4 im
Verhältnis
zu einer Längsebene
L (siehe 4) symmetrisch.
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In dem dargestellten Ausführungsmodus umfasst
jedes beförderte
Produkt eine allgemeine Symmetrieebene S.
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Wie aus 4 hervorgeht, wird die Symmetrieebene
S der Produkte 5 bei der Beförderung der Produkte 5 transversal
zur Symmetrieebene L der Träger
4 um eine Entfernung e verschoben.
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Wenn die Förderbänder 2, 2' einen deutlich kreisförmigen Querschnitt
haben, kann der Kontakt zwischen der Oberseite 7 dieser
Förderbänder und der
Unterseite 5c der Produkte 5 auf einer Fläche kleiner
Abmessung hergestellt werden, wobei das Ausmaß dieser Kontaktfläche insbesondere
vom Gewicht der beförderten
Produkte, des mechanischen Widerstandes des die Förderbänder 2, 2' bildenden Materials
und der Betriebsbedingungen des Förderers abhängt, wie später deutlich wird.
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Jeder Träger 4 ist mit wenigstens
einem Stützbereich 8 der
Förderbänder 2, 2' versehen.
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Die Unterseite 9 der Förderbänder 2, 2' ist immer deutlich
in Kontakt mit diesen regelmäßig in einer
deutlich konstanten Entfernung d voneinander beabstandeten Stützbereichen.
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Die Stützbereiche 8 einer
gemäß der Längsrichtung
D1 gemessenen Länge
I bilden die nach oben offenen gekrümmten Flächen, deren Boden vom Boden
der Auskehlungen 3, 3' um eine mit der Möglichkeit
des Versenkens der runden Fördebänder 2, 2' in den Trägern 4 zusammenhängenden
Entfernung h9 enffernt ist.
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Die Symmetrieachsen 10, 10' der Förderbänder 2, 2' sind deutlich
gemäß der Richtung
D1 angeordnet und von der Oberseite 11 jedes Trägers 4 um
eine niedrigere Höhe
h10 als der oben definierten Höhe
h9 beabstandet.
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In dem dargestellten Ausführungsmodus
ist die Höhe
h9 deutlich mit dem Radius der Förderbänder 2, 2' identisch.
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Der Durchmesser d12 der Förderbänder 2, 2' ist nämlich größer als
die den Boden der Stützbereiche 8 trennenden
Höhe h8
und die Oberseite 11 der Träger 4.
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Die Trägerstruktur 4 erlaubt
im Gegenzug dazu den Förderbändern 2, 2' das Herunterfahren zum
Boden der Auskehlungen 3,3' zwischen den Stützbereichen 8 Diese
zu ihrem Verschwinden, ihrer Versenkung und dem eventuellen Verlust
des Reibungskontakts mit der Basis 5c der beförderten
Produkte 5 führende
Abwärtsbewegung
der Förderbänder 2, 2' wird erhalten,
sobald die Charge auf einem bestimmten Förderband einen Schwellenwert übersteigt.
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Wenn die Förderbänder in die Auskehlungen 3, 3' hineinfahren,
können
die Ränder 6a, 6b der
beförderten
Produkte gegebenenfalls auf den Führungsstangen 6'a, 6'b ruhen.
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Wenn die Förderbänder in die Auskehlungen 3, 3' hineinfahren,
können
die beförderten
Produkte 5 als Variante oder darüber hinaus auf den Trägern 4 zwischen
den Stützbereichen 8 ruhen.
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Die Förderbänder 2, 2' werden in Spannung montiert.
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Diese Förderbänder können ausgehend von einem aus
der Plastikmaterial umfassenden Gruppe mit einer oder zwei aus Kettfäden aus
Polyester und Schussfäden
aus Polyamid hergestellten Textilzwischenschichten, aus Polytetrafluroethylen,
Stoffen aus natürlichen,
mineralischen oder synthetischen, insbesondere Glas- oder dergleichen
Fasern, imprägniertem
und/oder mit Plastikmaterial beschichtetem Plastikmaterial, wie
zum Beispiel Polytetrafluoroethylen oder dergleichen ausgewählten Material,
hergestellt werden.
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Die Träger 4 werden aus einem
aus der Stähle
und Metalllegierungen sowie Polyester umfassenden Gruppe ausgewähltem Material
hergestellt.
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In einem Ausführungsmodus werden die Träger 4 aus
hochdichtem Polyamid oder jedem anderen, gegen Abrieb widerstandsfähigem, leicht
zu bearbeitendem und eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme und geringe
Ausdehnungskoeffizienten in feuchter Atmosphäre aufweisendem Polymer hergestellt.
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In der normalen Beförderungsphase
ohne Akkumulation von Produkten 5 auf den Förderbändern 2, 2' ist die Oberseite 7 der
Förderbänder 2, 2' mit der Unterseite 5c der
beförderten
Produkte 5 in Kontakt, wobei dieser Kontakt deutlich in
einer ersten Ebene P1 (siehe 7)
angeordnet ist.
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Wenn eine große Menge Produkte 5 aufgrund
eines verringerten oder inexistenten Ausgangsdurchsatzes der Beförderungsvorrichtung
auf den Förderbändern 2, 2' verbleibt,
treten die Förderbänder 2, 2' in die Auskehlungen 3, 3' ein und sind ausgenommen
gegenüber
den Stützbereichen 8 der Förderbänder 2, 2' eventuell nicht
mehr im Kontakt mit der Unterseite der beförderten Produkte 5.
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Parallel dazu erkennen die Akkumulationssensoren
die Produkte auf der Multiwege-Beförderungsvorrichtung und eine
Verringerung der Antriebsgeschwindigkeit der Förderbänder 2, 2' wird gesteuert.
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Gemäß eines zweiten Aspekts betrifft
die Erfindung einen modularen Akkumulationsförderer mit wenigstens zwei,
lateral und deutlich parallel oder oberhalb voneinander angeordneten
Vorrichtungen wie soeben beschrieben.
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Die 5 und 6 stellen die Anordnung von einander
unterhalb gemäß einer
allgemeinen Förderrichtung
D1 platzierten Fördervorrichtungen
gemäß obiger
Beschreibung dar.
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In dem dargestellten Ausführungsmodus umfasst
jede Vorrichtung fünf
deutlich parallele und um eine konstante Länge paarig entfernte Beförderungswege 1a, 1b, 1c, 1d und 1e.
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Wie oben beschrieben, kann jede Vorrichtung
mehr oder weniger als fünf
Führungswege
vom in 1 dargestellten
Typ beinhalten.
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Jede Vorrichtung umfasst zwei Rückführorgane
der jedem Führungsweg
zugeordneten Kabel 2, 2' bildende Rollen 13, 13'.
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Wenigstens eine der Rollen ist an
eine mit einem Regelantrieb versehene Motorvorrichtung angeschlossen.
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Wie in 5 dargestellt,
trifft man bei Zugrundelegung einer Beförderungsrichtung in Richtung
des Pfeils F auf:
- – eine Rolle 13a oberhalb
zum Antrieb der Kabel eines zweiten Beförderungsmoduls II
- – eine
Rolle 14'a
unterhalb für
den Antrieb der Kabel eines ersten, teilweise dargestellten Beförderungsmoduls I
- – eine
Rolle 13"a
oberhalb für
den Antrieb der Kabel eines dritten, teilweise dargestellten Beförderungsmoduls
III
- – die
zweite Rolle 14a unterhalb für den Antrieb der Kabel des
zweiten Moduls II.
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In einem Ausführungsmodus wird eine einzige
der beiden Rollen jedes Moduls in regulierter Geschwindigkeit angetrieben.
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So sind zum Beispiel in dem in 5 dargestellten Ausführungsmodus
die Rollen 13a, 13''a Rücksenderollen,
wobei die Rollen 14'a, 14a motorisierte
Rollen sind.
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Wie deutlich in 6 ersichtlich, sind die Förderbänder eines
bestimmten Moduls transversal von den Förderbändern der entsprechenden Wege im
Modul oberhalb oder im Modul unterhalb des betrachteten Moduls versetzt.
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Die Versetzung entspricht der eventuell
zwischen der Symmetrieachse L der Träger 4 und der Trägheitsachse
der beförderten
Produkte 5 bestehenden Versetzung.
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In dem durch die Achsen der Rollen 13a und 14'a der 6 definierten Intervall
befindet sich bei jedem Beförderungsweg 1a, 1b, 1c, 1d oder 1e von einem
transversalen Rand des Beförderungsweges zum
anderen:
- – ein
erstes Beförderungsband 2 des
ersten Moduls I oberhalb;
- – ein
erstes Förderband 2 des
zweiten Moduls II, unterhalb;
- – ein
zweites Förderband 2' des ersten
Moduls I;
- – ein
zweites Förderband 2' des zweiten
Moduls II.
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Dank dieser Struktur sind alle Bereiche
des Förderers
potenziell aktiv und es gibt keinen passiven oder „toten" Förderbereich
zwischen den Modulen.
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Die 8 und 9 stellen die Geometrie der Rollen
dar. Jede Rolle umfasst wenigsten zwei Paar Auskehlungen 14, 15 durch
Führungswege 1a, 1b, 1c, 1d, 1e der
zugeordneten Module.
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Die Tiefe der dem Modul oberhalb
entsprechenden Auskehlungen 14 ist größer als die Tiefe der dem Modul
unterhalb entsprechenden Auskehlungen 15.
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Auf diese Weise werden die Produkte 5 beim senkrechten Übergang
der Rollen nicht mehr durch die Förderbänder 2, 2' des einem bestimmten
Beförderungsweg
entsprechenden Moduls oberhalb angetrieben werden, sondern von den
Förderbändern 2, 2' des dem besagten
Beförderungsweg
entsprechenden Moduls unterhalb.
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In einem Ausführungsmodus umfasst der Förderer wenigstens
vier lateral paarig angeordnete Beförderungsmodule, wobei ein Modulpaar
oberhalb des anderen Paars angeordnet ist.
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Das Beförderungssystem kann Erkennungsmittel
für die
Sättigung
einer Akkumulations-Pufferzone von Produkten 5 umfassen.
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In einem Ausführungsmodus sind diese Erkennungsmittel
vom optischen Reflektionstyp, zum Beispiel mit sichtbarem Laser-
oder Infrarotstrahl, wobei der Strahl im Verhältnis zur Beförderungsrichtung
der Produkte geneigt ist.
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Die Erkennungsmittel können Steuermitteln der
Rotation wenigstens einer Rolle 13, 13' der Förderbänder eines
Förderers
zugeordnet sein.
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Die Erkennungsmittel können gemäß verschiedenen
Ausführungsmodi
Folgendes umfassen:
- – Spannungssensoren der Förderbänder der
Förderer;
und/oder
- – Sensoren
für das
Vorhandensein von Produkten 5, wobei diese Sensoren wenigstens
unterhalb jedes Fördermoduls
angeordnet sind
und/oder
- – Drucksensoren
der Förderbänder 2 auf
den Stützbereichen 8.
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Die Steuerung der Antriebsgeschwindigkeit der
Motorrollen jedes Moduls eines Förderers
wird nunmehr unter Bezugnahme auf die 10 besprochen.
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Im Normalbetrieb werden alle Motorrollen
in der Nominalgeschwindigkeit VN angetrieben.
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In einem Ausführungsmodus ist diese Nominalgeschwindigkeit
die maximale Antriebsgeschwindigkeit der Rollen.
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Bei Auftreten einer Verringerung
des Ausgangsdurchsatzes erkennen die dem Endmodul unterhalb (dem 4. Modul
in dem in 10 betrachteten Ausführungsmodus)
zugeordneten Sensoren das Vorhandensein einer größeren Menge Produkte auf diesem
Modul.
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Infolgedessen wird die Antriebsgeschwindigkeit
der Förderbänder dieses
Moduls gesenkt, wobei die der anderen Rollen der oberhalb angebrachten Module
nicht verändert
wird (Kurve A).
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In dem Fall, in dem der Ausgangsdurchsatz niedrig
bleibt beziehungsweise weiter sinkt oder Null wird, wird die Akkumulation
der Produkte vom Endmodul unterhalb zu den Modulen oberhalb fortschreiten.
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Sobald die dem unmittelbar vor dem
Endmodul unterhalb zugeordneten Sensoren das Vorhandensein einer
größeren Menge
Produkte erkennen, wird die Geschwindigkeit dieses Moduls (das Modul II
im Fall der 10) gesenkt
(Kurve B).
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Die Antriebsgeschwindigkeit der Rollen
des Endmoduls unterhalb wird gegebenenfalls weiter abgesenkt.
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Im Fall steigender Akkumulation von
Produkten in Richtung oberhalb wird die Geschwindigkeit des Moduls
somit vom unterhalb nach oberhalb immer weiter bis zum eventuellen
Stillstand der Anordnung der Module abgeändert (siehe 10).
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Sobald der Ausgangsdurchsatz wieder
normal wird, wird die Geschwindigkeit der Module im Gegensatz bis
zu ihrem Nominalwert vom Modul unterhalb hin zum Modul oberhalb
wieder erhöht
(siehe 11).
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Gemäß eines dritten Aspekts bezieht
sich die Erfindung auf die Anwendung eines Beförderungssystems gemäß obiger
Vorstellung auf die Beförderung
von einzelnen oder in Gruppen von zwei, vier, sechs, acht Töpfen, Decken
oder Topfbändern,
wie zum Beispiel thermogeformten Töpfen für Milchprodukte, zusammengefassten
Töpfen.
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In einer besonderen Anwendung wird
das Beförderungssystem
in einer aus Maschinen oder Arbeitsplätzen bestehenden Produktionslinie
untergebracht, wobei das Beförderungssystem
zwei aufeinander folgende Maschinen zum Transport der Produkte 5 von
der ersten Maschine zur zweiten Maschine verbindet und dabei eine
Akkumulation der Teile 5 zur Bildung eines die temporären Unterschiede
zu Produktionsbeginn der besagten beiden Maschinen auffangenden
Pufferlagers erlaubt.