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TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft
in elektrischen Vorrichtungen vorgesehene Kontaktanordnungen. Insbesondere,
jedoch nicht ausschließlich,
betrifft die Erfindung flache Regelvorrichtungen für elektrische
Geräte
wie z. B. Kochplatten in elektrischen Öfen. Jedoch ist die Anwendung
einer solchen Vorrichtung nicht auf Haushaltsgeräte beschränkt.
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DER ERFINDUNG ZUGRUNDELIEGENDER
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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Regelvorrichtungen, allgemein bekannt
als Energieregler oder Flachschalter, werden in erster Linie für Haushaltsgeräte benutzt,
wo das Erhitzen eines Elements in einem Ofen oder einer Kochplatte geregelt
werden muß.
Die Regelvorrichtungen lassen die Elektrizität als Impulse zu den Elementen
gelangen, und es ist bekannt, daß längere Impulse zu höheren Elementtemperaturen
führen.
Die Länge dieser
Impulse läßt sich
verlängern
oder verkürzen durch
Drehen eines Knopfes an der Regelvorrichtung und damit Erhöhen oder
Verringern der Elementtemperatur. Der Knopf ist an einer Bedienelementwelle befestigt,
die im allgemeinen senkrecht zu einer Befestigungsplatte steht,
die auch ein Anschlußgehäuse trägt. Eine
Anzahl elektrischer Anschlüsse
sind in dem Rnschlußgehäuse zusammengefaßt durch
Einschieben der Befestigungsteile der Anschlüsse in Schlitze im Gehäuse, die
sich in einer Richtung senkrecht zur allgemeinen Ebene der Befestigungsplatte erstrecken,
d. h. parallel zur Bedienelementwelle (siehe 1). Anschlüsse können verstemmt sein, damit
sie in der richtigen Stellung bleiben.
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Bei dieser Bauart treten eine Anzahl
inhärenter
Nachteile auf. Erstens erfordert der Zusammenbau die gesonderte
Anwendung einer Befestigungsplatte und eines Gehäuses. Zweitens erfordert das Einschieben
der Anschlüsse
senkrecht zur Befestigungsplatte beim Zusammenbau der Regelvorrichtung
eine Gesamttiefe der Vorrichtung, die größer ist als die Länge der
Anschlüsse,
da sich die Befestigungsteile der Anschlüsse in Schlitze erstrecken,
die in Längsrichtung
der Anschlüsse
ausgerichtet sind. Das Verstemmen der Anschlüsse ist ferner ein zusätzlicher
Zusammenbauschritt, der die Anzahl der Zusammenbauoperationen vergrößert.
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
mindestens einen der obigen Nachteile zu überwinden oder der Öffentlichkeit
eine nützliche Auswahl
zu bieten.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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US-A-4,473,726 offenbart eine elektrische Vorrichtung
und Regelvorrichtungen gemäß zweier Aspekte
der vorliegenden Erfindung mit den Merkmalen der Oberbegriffe der
Ansprüche
1 bzw. 4. Die vorliegende Erfindung ist in diesen zwei Aspekten
gekennzeichnet durch die Merkmale der kennzeichnenden Teile dieser
Ansprüche
mit wahlweisen Merkmalen, die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt sind.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Fertigungsverfahren
einer Regelvorrichtung gemäß Anspruch
10.
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Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist vorgesehen eine elektrische Vorrichtung, die umfaßt: Einen
Körperabschnitt;
ein oder mehrere an dem Körperabschnitt
befestigte elektrische Elemente, wobei der Körperabschnitt und das eine
oder die mehreren elektrischen Elemente eine Baugruppe mit Längen-, Breiten-
und Dickendimensionen definieren, wobei die Dickendimension die
minimale Außendimension
der Baugruppe ist; und wenigstens einen elektrischen Anschluß, der an
dem Körperabschnitt
befestigt ist, wobei der elektrische Anschluß einen Befestigungsabschnitt
und einen Kontaktabschnitt besitzt, wobei sich der Befestigungsabschnitt
quer zu der Richtung der Dickendimension erstreckt; dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsabschnitt
in einer Aussparung aufgenommen ist, die sich von der Seite des
Körperabschnitts
aus erstreckt, welche im wesentlichen zu der Dickendimension ausgerichtet
ist, wobei der Befestigungsabschnitt für ein gleitendes Einführen in
die Aussparung angepaßt
ist, und der Kontaktabschnitt des elektrischen Anschlusses im wesentlichen
zu der Dickendimension ausgerichtet ist, wobei sich der Kontaktabschnitt
des elektrischen Anschlusses nicht wesentlich über die Dickenrichtung hinaus
erstreckt.
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Vorzugsweise erstreckt sich der Befestigungsabschnitt
der elektrischen Vorrichtung gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung im wesentlichen senkrecht
zur Richtung der Dickendimension. Zum Beispiel kann sich der Befestigungsabschnitt
in jeder von zwei rechtwinkligen Richtungen senkrecht zur Dickendimension
erstrecken, parallel zur allgemeinen Ebene des Körperabschnitts, so daß er nicht
zur Gesamtdicke der elektrischen Vorrichtung beiträgt. Der
Befestigungsabschnitt kann sein ein ebenes Glied, das so ausgerichtet
ist, daß sich
die Dickendimension im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Befestigungsabschnitts erstreckt.
Ferner wird bevorzugt, daß der
Kontaktabschnitt des elektrischen Anschlusses eine im wesentlichen
flache Kontaktfläche
aufweist, die im wesentlichen nach der Dickendimension ausgerichtet
ist. In einer höchst bevorzugten
Form der Erfindung erstreckt sich der Kontaktabschnitt der elektrischen
Anschlüsse
nicht wesentlich über
die Dickendimension hinaus. Somit kann in der bevorzugten Form der
Erfindung der Kontakt ein L-förmiges
Glied sein, wobei der Befestigungsabschnitt und der Kontaktabschnitt
entsprechende Schenkelabschnitte des L-förmigen Glieds definieren.
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Geeigneterweise ist der Anschluß an oder anliegend
an eine Seite des Körperabschnitts
angeordnet, die im wesentlichen nach der Dickendimension ausgerichtet
ist. An der Seite des Körperabschnitts
kann ein Schlitz vorgesehen sein, wobei der Schlitz eine komplementäre Form
zum Befestigungsabschnitt des Anschlusses hat und der Befestigungsabschnitt
des Anschlusses im Schlitz eingesetzt wird.
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Vorteilhafterweise ist zwischen dem
Befestigungsabschnitt des Anschlusses und dem Körperabschnitt ein Reibungssitz
vorgesehen. Als Alternative ist ein Schnappsitz zwischen dem Befestigungsabschnitt
des Anschlusses und dem Körperabschnitt vorgesehen.
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Vorzugsweise ist der Körperabschnitt
im wesentlichen eben. In einer bevorzugten Form der Erfindung sind
eine Vielzahl von Anschlüssen
vorgesehen und das elektrische Element (die elektrischen Elemente)
und die Anschlüsse
sind so befestigt, daß sie sich
von der gleichen Fläche
des Körperabschnitts aus
erstrecken. Die Vorrichtung kann ferner eine Rotationsstelleinrichtung
beinhalten, die so befestigt ist, daß sie sich von der anderen
Fläche
des Körperabschnitts
aus in einer Richtung erstreckt, die im wesentlichen nach der Dickendimension
ausgerichtet ist.
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In einer handelsüblichen Ausführungsform der
Erfindung ist der Körperabschnitt
von einer einteiligen kunststoffgeformten Konstruktion.
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Gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist vorgesehen eine Regelvorrichtung für ein elektrisches
Gerät,
welche wenigstens einen elektrischen Anschluß und einen im wesentlichen
ebenen Körperabschnitt
mit einem oder mehreren elektrischen Elementen an einer Fläche des
Körperabschnitts
befestigt enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß der
elektrische Anschluß eine
L-Form mit einem Befestigungsabschnitt und einem Kontaktabschnitt
ist, wobei der Befestigungsabschnitt für ein gleitendes Zusammenfügen mit
dem Körperabschnitt in
einer Richtung im wesentlichen parallel zu der Ebene des Körperabschnitts
in eine Aussparung ist, welche sich im wesentlichen parallel zu
der Ebene des Körperabschnitts
erstreckt, wobei sich der Kontaktabschnitt nicht wesentlich über das
eine oder die mehreren an der Fläche
des Körperabschnitts
befestigten elektrischen Elemente hinaus erstreckt. "Im wesentlichen eben" bedeutet dabei,
daß sich
der Körperabschnitt
weitgehend in einer einzigen Ebene erstreckt mit einer durchschnittlichen
Dickendimension quer zur Ebene, die im wesentlichen kleiner ist,
als das Ausmaß des
Körperabschnitts
innerhalb der Ebene.
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Geeigneterweise sind eine Vielzahl
elektrischer Anschlüsse
auf diese Weise im Körperabschnitt
zusammengebaut. Jeder der elektrischen Anschlüsse kann einen Befestigungsabschnitt
beinhalten, der sich im wesentlichen parallel zu der Ebene des Körperabschnitts
erstreckt, und einen Kontaktabschnitt, der sich im wesentlichen
senkrecht dazu erstreckt. Die Aussparungen können in der Form von Schlitzen, Öffnungen
und Vertiefungen auftreten und erwünschtermaßen wird ein Reibungssitz zwischen den
einzelnen elektrischen Anschlüssen
und ihren entsprechenden Aufnahmemitteln erzielt.
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In einer bevorzugten Form dieses
Aspekts der Erfindung ist auch eine Stelleinrichtung an dem Körperabschnitt
befestigt, wobei die Stelleinrichtung eine Längsachse aufweist, die sich
im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Körperabschnitts erstreckt. In
einer stark bevorzugten Form der Erfindung hat der Körperabschnitt
die Form einer einteilig geformten Befestigungsplatte, wobei die
Aufnahmeschlitze integral in der Befestigungsplatte ausgebildet
sind.
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Die Regelvorrichtung kann die Form
eines Energiereglers (Stufenlosschalters) annehmen, der einen Bimetallschalter
aufweist und in einem Haushaltsgerät benutzt werden soll. Der
Körperabschnitt kann
hinter einer Frontabdeckung des elektrischen Geräts angeordnet sein.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist vorgesehen ein Verfahren zum Herstellen
einer Regelvorrichtung für
ein elektrisches Gerät,
wobei das Verfahren umfaßt:
Bereitstellen einer Baugruppe von Längen-, Breitenund Dickendimensionen,
wobei die Dickendimension die minimale Außendimension der Baugruppe
ist, die Baugruppe ein oder mehrere elektrische Elemente befestigt
an einem Körperabschnitt
enthält,
der Körperabschnitt eine
Vielzahl von Aussparungen enthält,
die in wenigstens einer Seite davon ausgebildet sind, wobei die
Seite im wesentlichen zu der Dickendimension ausgerichtet ist; Bereitstellen
einer Vielzahl von elektrischen Anschlüssen, wobei jeder von den Anschlüssen einen
Kontaktabschnitt und einen Befestigungsabschnitt enthält; Einführen von
jedem der Anschlüsse
in entsprechende Aussparungen, wobei sich der Befestigungsabschnitt
quer zu der Dickendimension erstreckt, der Kontaktabschnitt im wesentlichen
zu der Dickendimension ausgerichtet ist, und sich nicht wesentlich über die
Dickendimension hinaus erstreckt.
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Zwecks leichteren Verständnisses
der Erfindung wird jetzt eine Ausführungsform anhand der Zeichnungen
beschrieben, in diesen ist:
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Seitenansicht eines typischen Energiereglers auf dem Stand
der Technik;
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2 ist
eine Seitenansicht eines Energiereglers gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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3 ist
eine Querschnitts-Detailansicht eines Anschlusses des Energiereglers
gemäß 2 in einer nicht zusammengebauten
Konfiguration;
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4 ist
eine Detailansicht ähnlich
der 3, jedoch in zusammengebauter
Konfiguration;
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5 ist
eine Prinzipskizze, die die Wirkungsweise eines Bimetallschalters
zeigt, der in den Energieregler gemäß 2 eingebaut ist, wobei der Bimetallschalter
in Betriebsstellung gezeigt wird;
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6 ist
eine schematische Ansicht, ähnlich der
in 5, wobei der Schalter
jedoch in Aus-Stellung steht;
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7 illustriert
schematisch eine Stelleinrichtung zur Anwendung in Verbindung mit
dem Bimetallschalter, der in 5 und 6 gezeigt wird;
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8 ist
eine Seitenansicht eines Energiereglers ähnlich dem in 2, jedoch mit einigen kleinen Veränderungen;
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9 ist
eine Ansicht des Energiereglers in 8 von
unten;
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10 ist
eine Draufsicht auf ein Federglied zur Anwendung im Bimetallschalter
in 5;
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11 ist
eine Seitenansicht des Federglieds in 10;
und
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12 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 10.
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BESTE METHODE ZUR AUSFÜHRUNG DER
ERFINDUNG
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In 1 wird
der Energieregler 10 auf dem Stand der Technik gezeigt;
er enthält
eine Befestigungsplatte 12 und ein gesondertes Anschlußgehäuse 14.
Eine Stelleinrichtung, enthaltend eine Reglerwelle 15,
ist auf der Befestigungsplatte 12 und am Anschlußgehäuse 14 befestigt.
Eine Anzahl elektrischer Anschlüsse 16 werden
gezeigt, die verstemmt oder durch Schlitze im Gehäuse 14 eingehängt sind, wobei
sich die Schlitze senkrecht zur Ebene der Befestigungsplatte 12 erstrecken.
Man sieht, daß die eingearbeiteten
Schlitze im Anschlußgehäuse 14,
die mit der Längsrichtung
der elektrischen Anschlüsse 16 ausgerichtet
sind, zu einem übermäßigen Volumen
des Reglers 10 führen,
insbesondere in der Richtung, die mit der Achse der Stelleinrichtung 15 ausgerichtet
ist. Diese Dimension beträgt
in der Regel 25 bis 50 mm, wie in der Figur gezeigt wird.
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2 illustriert
einen Energieregler 20 gemäß der bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Befestigungsplatte und das Anschlußgehäuse sind
kombiniert zu einem einteiligen kunststoffgeformten Körperabschnitt 22,
der abgesehen von dem Vorsprung zum Befestigen des Drehstell knopfes
im wesentlichen eben ist. Der Pfeil zeigt die allgemeine Richtung
der Ebene. Mit elektrischen Elementen, die an eine Fläche des
Körperabschnitts 22 befestigt
wurden, ersieht man, daß die
Dickenrichtung entlang jeder Linie liegt, die senkrecht auf dieser
Ebene steht. Eine Anzahl elektrischer Anschlüsse 25 werden mit
dem einteiligen Körperabschnitt 22 zusammengebaut,
wie in weiteren Einzelheiten in 3 und 4 gezeigt wird.
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Jede der 3 und 4 zeigt
einen Teilschnitt durch den Köperabschnitt 22 und
einen Schnitt durch einen der elektrischen Anschlüsse 25.
Man sieht, daß die
elektrischen Anschlüsse 25 einen
ersten Anschlußabschnitt 26 zum
Herstellen des elektrischen Anschlusses zu elektrischen Komponenten
umfassen, wenn der Energieregler 20 in ein elektrisches Gerät (nicht
gezeigt) eingebaut wird. Der elektrische Anschluß 25 enthält auch
einen zweiten Befestigungsabschnitt 27, der sich quer erstreckt,
insbesondere rechtwinklig zum ersten Anschlußabschnitt 26. Der
Zusammenbauabschnitt 27 wird aufgenommen durch ein mitwirkendes
Aufnahmemittel 30, das in einer Seite des Körperabschnitts 22 vorgesehen
ist. Das Aufnahmemittel 30 ist in der Form eines länglichen
Schlitzes, im wesentlichen komplementär zur Form des Befestigungsabschnittes 27 vorgesehen. In
der zusammengebauten Konfiguration kann man sehen, daß sich der
Befestigungsabschnitt 27, und der Aufnahmeschlitz 30 in
einer Richtung im wesentlichen parallel zur allgemeinen Ebene des
Körperabschnitts 22 erstreckt,
der im wesentlichen senkrecht zur Mittellängsachse der Stelleinrichtung 33 (siehe 2) und zur Dickenrichtung
des Körperabschnitts steht.
Diese Konfiguration mit allen Anschlüssen 25, die Befestigungsabschnitte 27 aufweisen,
die sich im wesentlichen parallel zur Ebene des Körperabschnitts 22 erstrecken,
verringert wesentlich die Masse des Energie reglers in Richtung senkrecht
zur Ebene des Körperabschnitts 22.
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Der Befestigungsabschnitt 27 ist
im Befestigungsschlitz 30 zwecks leichten Zusammenbaus gleitend
aufnehmbar. Ein schräg
vorstehender Vorsprung 28 ist auf einer Fläche des
Befestigungsabschnitts 27 zur Sperrung innerhalb einer
weiteren Aussparung 34 angebracht, die im Körperabschnitt 22 zum
Anordnen eines Schnappsitzes vorgesehen ist.
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Der Energieregler 20 ist
in erster Linie zur Anwendung in Haushaltsgeräten bestimmt. Der Energieregler 20 steuert
das Erwärmen
von Elementen in Öfen
oder Kochplatten, dadurch daß er
die Elektrizität
in Impulsen durch die Elemente schickt. Der Energieregler 20 steuert
auch die Länge
der Impulse und erhöht
oder senkt dadurch die Elementtemperatur.
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Der Energieregler 20 enthält einen
eingebauten Bimetallschalter 40 (5 und 6)
zum Steuern der Elektrizitätsimpulse
zwischen vorgegebenen elektrischen Anschlüssen 25. Der Bimetallschalter 40 ist
in 5 und 6 schematisch dargestellt.
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Der Bimetallschalter 40 beinhaltet
den Bimetallstreifen C, der an dem mit A bezeichneten Ende verankert
ist. Ein keramisches Heizelement B ist auf der oberen Fläche des
Bimetallstreifens C angeordnet. Der Bimetallschalter 40 umfaßt ferner
ein Federglied D, dessen Form deutlicher in den 10 bis 12 gezeigt wird. Wie man
aus 5 ersehen kann,
ist das Federglied D an seinem einen Ende F verankert und eine veränderbare
Last wird durch den Bimetallstreifen am anderen Ende 70 gegenüber dem
verankerten Ende aufgebracht. Das Federglied D besteht aus einem
Streifen aus Federmetall mit zwei beabstandeten Schlitzen 72,
die sich beide von einem mittleren Teil 74 des Federstreifens 77 zum
zweiten Ende 70 bis zu einem bestimmten Abstand von demselben
erstrecken. Ein Querschlitz 75 verbindet die zwei parallelen
Schlitze 72 und definieren so einen gelängten Kontaktabschnitt 77 mit
einem freien Ende, das mittig relativ zu dem Federstreifen D angeordnet
ist. Ein erster Kontakt 79 ist an dem freien Ende des gelängten Kontaktabschnitts 77 befestigt. Der
Bimetallschalter 40 hat ferner einen zweiten Kontakt E,
der in den ersten Kontakt eingreifbar ist, wenn der Schalter 40 in
der Geschlossenstellung steht, wie in 5 ersichtlich.
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Man sieht ferner, daß das erste
Ende F eine Längsnut 81 aufweist,
die sich zum Mittelteil 74 erstreckt, was, wie man glaubt,
zum Erzeugen von Restspannungen im Federstreifen D beiträgt. Ein
zusätzlicher
Schlitz 83 ist anliegend an das erste Ende F vorgesehen,
um das Federglied D mit dem Lastanschluß 63 zu verstemmen,
wie später
im Zusammenhang mit 8 und 9 erklärt wird.
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Der Bimetallstreifen C kann eine
veränderbare
Last auf das zweite Ende des Federstreifens legen. Die veränderbare
Last hängt
ab von der Erwärmung
des Bimetallstreifens, was die Konfiguration des Bimetallstreifens
sowie eine anfängliche
Vorspannung bestimmt, die von der Stelleinrichtung 33 aufgebracht
wird, und die teilweise in 7 gezeigt wird.
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Die Stelleinrichtungswelle 33 dreht
eine kreisrunde Nockenscheibe 45, die die Stellung eines Nockenstößel (Kalibrierschraube) 47 steuert,
der am Bimetallstreifen C befestigt ist.
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Jetzt soll die Wirkungsweise des
Bimetallschalters erklärt
werden.
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Wenn die Stelleinrichtung 33 in
der Aus-Stellung steht, liegt der Nockenstößel 47 am untersten Punkt
der schrägen
Scheibe
45 und nur wenig oder gar keine Vorspannung wird
auf den Bimetallstreifen ausgeübt.
Die Kontakte zur Heizvorrichtung B sind auch offen und somit wird
nur wenig oder gar keine Last auf das zweite Ende des Federglieds
D gelegt, so daß der
erste und der zweite Kontakt offen sind, wie in 6 gezeigt wird. Wenn die Welle 33 der Stelleinrichtung
in Arbeitsstellung gedreht wird, wird der Nockenstößel 47 gehoben
und übt
somit eine Vorspannung nach oben auf den Bimetallstreifen C aus,
der seinerseits eine Last auf das zweite Ende des Federglieds D
legt, um die Kontakte zu schließen,
wie in 5 gezeigt wird.
Dann fließt
elektrischer Strom durch diese Kontakte zu den Geräteelementen.
Elektrischer Strom fließt
durch diese Kontakte auch zur keramischen Heizvorrichtung B, die den
Bimetallstreifen C erwärmt,
der so konfiguriert ist, daß er
sich bei Erwärmung
nach unten biegt. Das bewirkt, daß sich die Kontakte öffnen, wie
in 6 gezeigt wird, wodurch
der Stromfluß zur
keramischen Heizvorrichtung B und zum Geräteelement unterbrochen wird
und der Bimetallstreifen C sich langsam abkühlt, um wieder die in 5 gezeigte Konfiguration
anzunehmen, was bewirkt, daß sich
die Kontakte wieder schließen.
Dieser Zyklus des wiederholten Öffnen
und Schließen
der Kontakte schickt elektrischen Strom impulsweise durch die Geräteelemente. Durch
Drehen der Stellvorrichtung 33 und Erhöhen der Aufwärtsvorspannung
auf den Bimetallstreifen C erhitzt sich notwendigerweise die keramische
Heizvorrichtung B für
längere
Zeitspannen, um die erforderliche Auslenkung des Bimetallstreifens
C zu erzeugen. Auf diese Weise nimmt die Länge der Impulse durch die Geräteelemente
zu und die Geräteelemente
werden daher auf eine höhere
Temperatur erhitzt.
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Wenn die Stelleinrichtungswelle 33 in
die "Voll-Ein"-Stellung gedreht
wird, erhöht
ein Vorsprung auf der schrägen
Scheibe die Vorspannung in einem Ausmaß, daß der Bimetallstreifen genügend Last
auf das Federglied ausübt,
so daß ungeachtet der
durch den Bimetallstreifen erzielten Auslenkung die Kontakte geschlossen
bleiben und der Strom kontinuierlich zu den Geräteelementen fließt.
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Wie in 7 ersichtlich,
beinhaltet die schräge
Scheibe 45 auch einen seitlichen Vorsprung 50 der
das Schließen
eines Hilfsschalters bewirkt, um Vorrichtungen wie z. B. Kontrolllampen,
Extraelemente, Lüfter
oder Sicherheitsschaltungen zu betreiben.
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Der Nockenstößel 47 ist in der
Form einer Justierschraube vorgesehen, die in einen Teil des Bimetallstreifens
C einschraubend eingreift, um eine Feineinstellung der Impulsrate
zu ermöglichen.
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Der Bimetallstreifen ist in U-Form
konfiguriert, wobei ein Schenkel des "U" der
Bimetallstreifen ist, wie in 5 und 6 gezeigt wird, und der andere Schenkel
des "U" eine Wärmekompensationsvorrichtung
definiert, die der Teil ist, an dem der Nockenstößel 47 montiert ist,
wie in 7 gezeigt wird.
Die Wärmekompensationsvorrichtung
wirkt als Wärmeausgleicher,
damit, wenn sich die Wärme
innerhalb des Energiereglers aufbaut, gesichert ist, daß die Impulse
ungeachtet der aufgebauten Wärme
konstant bleiben. Die Konfiguration des Bimetallstreifen C ist am
deutlichsten in 9 ersichtlich.
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In Verbindung mit 8 und 9 wird
jetzt eine detaillierte Beschreibung der Komponenten des Ernergiereglers 20 gegeben.
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Bis hierher hat die Bezugszahl 25 kollektiv alle
elektrischen Anschlüsse
bezeichnet. Ab jetzt werden die Anschlüsse in Bezug auf die 8 und 9 jeweils einzeln identifiziert.
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BESCHREIBUNG DER KOMPONENTEN
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Stelleinrichtung (33)
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Die Stelleinrichtung 33 beinhaltet
eine geformte Thermoplastwelle, die in den Körperabschnitt 22 eingeklippt
wird und sich darin dreht. Die Rotation der Welle steuert den Schaltmechanismus
in der Regelvorrichtung. Sie öffnet
und schließt
die getrennten Schaltkreise in der Regelvorrichtung. Sie regelt
auch den Ausgang des zyklischen Mechanismus durch Verändern des
Verhaltens des Bimetallstreifens C mittels der schrägen Nockenscheibe 45 auf
einer Seite. Diese Komponente kann viele Formen annehmen, um viele
Optionen für
Wellengröße und Schaltvorgänge zu ermöglichen.
Die Welle sieht auch einen Teil des Sperrmechanismus zwischen ihr
und dem Körperabschnitt 22 für eine "Umkehr"-Option des Regulierbetriebs
vor.
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Körperabschnitt (22)
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Alle Anschlüsse werden von der Seite her eingeschoben
und schnappen ein. Die Stelleinrichtungswelle schnappt ein. Der
Befestigungsmechanismus der Stelleinrichtungswelle ist ein integraler
Teil des Körperabschnitts 22.
Eine Rnschlußschutzabdeckung 55 schnappt
auch in den Körperabschnitt 22 ein.
Diese Komponente sieht auch den zweiten Teil des Sperrmechanismus
mit der Stelleinrichtungswelle für
die "Umkehr"-Option vor wie oben
beschrieben.
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Anschlußabdeckung
(55)
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Geformte Thermoplast-Abdeckung. Diese wird
in den Körperabschnitt 22 eingeschnappt,
um Schutz für
die Innenmechanismen der Steuerung zu vorzusehen. Sie beinhaltet
auch einen Verbindungsstreifen vom Nullpunktanschluß zum keramischen Heizgerät.
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Phasenanschluß (57)
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Gepreßter vernickelter Stahlanschluß. Wird eingeschoben
und schnappt in den Körperabschnitt 22 ein
und sieht zwei externe elektrische Verbindungen mittels Standard-1/4"-Anschlüssen vor.
Er stellt die Verbindung mit dem Federglied D für den Hauptzyklus-Mechanismus
der Steuerung her. Diese Komponente sieht auch die Verbindung zum
Ein-Aus-Anschluß 59 für eine Phasenunterbrechungsschaltung (voller
Strom, Anschlüsse
benutzt), oder eine Kontrollichtschaltung (Niedrigstrom, kein Anschluß benutzt)
vor. Der Anschluß mit
der Phasen/Pilot-Verbindung
kann auch von den anderen Anschlüssen
getrennt sein), um einen isolierten Schaltkreis mit Ein-Aus-Anschlüssen 59 vorzusehen.
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Neutraler Unterbrechnungsanschluß (58)
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Gepreßter vernickelter Stahlanschluß. Wird eingeschoben
und schnappt in den Körperabschnitt 22 ein
und sieht eine externe elektrische Verbindung mittels Standard-1/4"-Anschluß vor. Das
Messerkontaktstück
dieser Komponente wird von der Stellvorrichtungswelle betätigt. Es
schaltet die Null- oder zweite Phasenschaltung in Abhängigkeit
von der Anwendung zwischen ihm und dem Nulleiteranschluß 61.
Diese Komponente sieht auch die Kraft auf die Stellvorrichtungswelle
für eine "Umkehr"-Option vor.
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Ein-Aus-Anschluß (59)
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Gepreßter Phosphorbronze-Anschluß. Wird eingeschoben
und schnappt in den Körperabschnitt 22 ein
und sieht eine externe elektrische Verbindung mittels Standard-1/4"-Anschluß vor. Das
Messerkontaktstück
dieser Komponente wird von der Stellvorrichtungswelle betätigt. Es
wird benutzt zum Schalten einer Phasenunterbrechungsschaltung, Pilotschaltung
oder isolierte Schaltung wie oben in Zusammenhang mit dem Phasenkontakt 57 beschrieben.
Diese Komponente sieht auch das Einrasten (Indexierung) der Steuerung
durch Betätigung
in Senkungen auf der Oberfläche
der Stellvorrichtungswelle vor.
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Getrennter Anschluß (60)
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Gepreßter Phosphorbronze-Anschluß. Wird eingeschoben
und schnappt in die Befestigungsplatte ein und sieht eine externe
elektrische Verbindung mittels Standard-1/4"-Anschluß vor. Das Messerkontaktstück dieser
Komponente wird von der Stellvorrichtungswelle betrieben. Es schaltet
eine Verbindung zum Lastanschluß 63,
um eine Schaltung für eine
zweite Last vorzusehen.
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Neutraler Anschluß (61)
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Gepreßter vernickelter Stahlanschluß. Wird eingeschoben
und schnappt in die Basis 22 ein und sieht zwei externe
elektrische Verbindungen mittels Standard-1/4"-Anschlüssen vor. Er sieht die Verbindung
mit dem Nulleiter-Unterbrechungskontakt 58 für die Null-
oder zweite Phasenschaltung vor. Er sieht weiter einen Kontakt zum
Nulleiter-Verbinder 64 zum Ergänzen der Nulleitungsschaltung
mit der Keramischen Heizvorrichtung B vor.
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Federglied (D)
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Gepreßte Titan-Kupferfeder. Diese
Komponente ist permanent verstemmt mit dem Lastanschluß 63 und
ergänzt
die Verbindung für
den Hauptzyklusmechanismus zwischen dem Phasenanschluß 57 und
dem Lastanschluß 63.
Die "Zunge" des Dreizacks hat
einen Kontakt, der diese Schaltung mit dem Phasenanschluß 57 ergänzt. Interne
Spannungen, die beim Ausformen in diese Komponente eingebracht werden,
sehen eine "Schapp-Aktion" vor zum Schalten
dieser Schaltung. Das zyklische Durchlaufen dieses Schaltkreises
wird gesteuert durch das Aufheizen und Abkühlen des Bimetallstreifens
B, wodurch das Ende des Federglieds nach oben und nach unten bewegt
wird, wodurch sich die Kontakte öffnen
und schließen.
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Lastanschluß (63)
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Gepreßter vernickelter Stahlanschluß. Wird eingeschoben
und schnappt in den Körperabschnitt 22 ein
und sieht zwei externe elektrische Verbindungen mittels Standard-1/4"-Anschlüssen vor.
Diese Komponente ermöglicht
die permanent verstemmte Befestigung des Federglieds D und die schwenkbare Befestigung
des Bimetallstreifens B. Er ist der zweite Teil der zyklischen Schaltung
zwischen ihm und dem Phasenanschluß 57. Er sieht auch
eine Verbindung zum Schalten eines zweiten Lastschaltkreises an den
geteilten Anschluß 60 vor.
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Keramische Heizvorrichtung
(B)
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Geformte Tonerdekeramik mit Widerstandsdünnschicht
und Silberkontakten aufgesiebt auf ihre Oberfläche. Diese Komponente schnappt
auf einem Ende des Bimetallstreifen C ein und ist elektrisch damit
verbunden. Sie liefert eine Verbindung für den Nulleiter-Verbinder 64 auf
dem anderen Ende zum Herstellen eines Heizschaltkreises zwischen
dem Lastanschluß 63 und
dem Nulleiteranschluß 61. Wenn
Strom auf diese Komponente geleitet wird, leitet sie die Wärme direkt
auf den Bimetallstreifen C zum Durchführen des Steuerzyklus.
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Bimetallstreifen (C)
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Gepreßtes Bimetall. Diese Komponente sieht
die Schnappbefestigung und die elektrische Verbindung für die keramische
Heizvorrichtung B, die Schraubbefestigung für die Kalibrierschraube 47,
die Schwenkbefestigung zum Lastanschluß 63 und das (zyklische)
Schalten des Federglieds D vor. Wärme von der keramischen Heizvorrichtung 81 bewirkt,
daß sich
der Bimetallstreifen C krümmt
und den Druck auf das Federglied D zurücknimmt, was ermöglicht,
daß dieses
aufspringt und die Schaltung unterbricht. Der Bimetallstreifen C
kühlt dann
ab und kehrt schließlich in
seine ursprüngliche
Stellung zurück,
wodurch er bewirkt, daß das
Federglied D wieder in die Geschlossenstellung springt und sich
der Zyklus wiederholt. Der Ausgang der Steuerung wird verändert durch
Drehen der Stelleinrichtung 33, die das Verhalten des Bimetallstreifens
C verändert.
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Nockenstößel (47)
(auch als Kalibrierschraube benutzt)
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Geformte Thermoplastschraube. Diese Komponente
ist als Schraube in den Bimetallstreifen 12 geschraubt.
Der Vorsprung der Schraube läuft
auf einer schiefen Nockenfläche
am Ende der Stelleinrichtung 33, damit der Ausgang des
zyklischen Mechanismus durch Drehen der Stelleinrichtung verändert werden
kann. Die Justierung der Schraube gibt den Ausgang des Zyklusmechanismus
bei festgelegten Einstellungen der Stelleinrichtung vor.
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Nullpunktverbinder (64)
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Gepreßter rostfreier Stahlverbinder.
Diese Komponente paßt
in die Anschlußabdeckung 55.
Sie stellt die elektrische Verbindung zwischen der keramischen Heizvorrichtung
B und dem Nulleiteranschluß 61 her,
um den Heizschaltkreis zu ergänzen.