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DE69814313T2 - Verfahren und automatische Verpackungsstrasse für parallelepipedische Pakete - Google Patents

Verfahren und automatische Verpackungsstrasse für parallelepipedische Pakete Download PDF

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DE69814313T2
DE69814313T2 DE69814313T DE69814313T DE69814313T2 DE 69814313 T2 DE69814313 T2 DE 69814313T2 DE 69814313 T DE69814313 T DE 69814313T DE 69814313 T DE69814313 T DE 69814313T DE 69814313 T2 DE69814313 T2 DE 69814313T2
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packaging
sheets
package
conveyor
line
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DE69814313T
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DE69814313D1 (de
Inventor
Remy Mariey
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Constellium Issoire SAS
Original Assignee
Pechiney Rhenalu SAS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/58Applying two or more wrappers, e.g. in succession

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine automatische Verpackungsstrasse für Pakete mit allgemeiner parallelepipedischer Form, insbesondere für gestapelte Bleche oder Platten. Die Verpackungsstrasse kann allein verwendet werden oder sie kann in einer automatischen Adjustagestrasse integriert sein, die sukzessiv mehrere unterschiedliche Funktionen erfüllt, nämlich das Zuschneiden (dem eventuell ein Richten und weitere Endbearbeitungsschritte vorausgehen), das Stapeln und das Verpacken.
  • Stand der Technik
  • Es existieren automatisierte Schneidstrassen, mit denen Bleche oder Platten entweder aus Materialrollen oder aus größeren Blechen oder Platten auf das gewünschte Maß zugeschnitten und gestapelt werden können. Eine solche Strass ist zum Beispiel im Artikel 'Transverse cutting machine for sheet up to 15 m in length" beschrieben, der in der Zeitschrift ALUMINIUM, Bd. 72, Jg. 1996, S. 584–594 erschienen ist. Die Bleche oder Platten können aus einem metallischen Werkstoff (zum Beispiel Stahl oder Aluminium) oder einem nichtmetallischen Werkstoff (zum Beispiel Kunststoff) sein. Die Stapeltechnik ist von der Schneidtechnik unabhängig, allerdings sollten die beiden Funktionen "Schneiden" und "Stapeln" koordiniert aufeinandertolgen, da die Stapelstrasse die Schneidstrasse entlädt. Die vorliegende Erfindung kann jedoch in Kombination mit nur einer Stapelstrasse zur Anwendung kommen, zum Beispiel nach einem Bedruckungs-, Oberflächenbehandlungs- oder Deformationsvorgang, der an einem Blech oder einer Platte durchgeführt wird.
  • In vielen Fällen müssen die gestapelten Erzeugnisse (Bleche oder Platten) während des Transportes vor Feuchtigkeit geschützt sein. Beispielsweise können bestimmte metallische Werkstoffe Oberflächenveränderungen erleiden, wenn sie während des Transportes oder der Lagerung mit Feuchtigkeit in unkontrollierten Kontakt kommen. Diese Veränderungen können direkt sichtbar sein oder nach einer Oberflächenbehandlung zutage treten und zu einem späteren Ausschuss des Blechs führen. Der Artikel 'Preventing Water Stain Damage to Aluminium Coil" in Light Metal Age, Oktober 1978, Seite 34 zeigt den Bedarf an einer seetransportfesten und der Lagerung im Freien standhaltenden dichten Verpackung für bestimmte Erzeugnisse aus Aluminium deutlich auf. Das Blechpaket muss von der Holzpalette durch eine dichte Spene getrennt sein. Dieser Bedarf ist für Erzeugnisse bekannt, die in Form von Rollen oder Platten oder Blechen vorliegen. Die Verpackung muss weiteren Kriterien genügen, wie zum Beispiel der mechanischen Festigkeit, und an die Packstation kann sich eine Umreifungsstation zum Anbringen und Befestigen von Bandeisen anschließen, die dem Paket während des Transportes eine ausreichende Stabilität verleihen. Am schwierigsten und in funktioneller Hinsicht am kritischsten ist dabei allerdings die Automatisierung der dichten Verpackung.
  • Diese dichte Verpackung kann zum Beispiel mit wärmeschrumpfenden oder nicht wärmeschrumpfenden Kunststofffolien oder kunststoffbeschichtetem Kraftpapier erfolgen. Für die Durchführung dieses Packvorgangs gibt die wirtschaftliche Logik zwei Leitsätze vor:
    • – zunächst ist es wichtig, dass der reibungslose Betrieb der Schneidstrasse durch die Packstrasse weder gestockt noch beeinträchtigt wird, da der Wertzuwachs durch die erstgenannte erzeugt wird. Dies setzt voraus, dass die Zykluszeit der Packstrasse kleiner oder gleich der Zykluszeit der Schneidstrasse ist.
    • – die Packstrasse muss vollautomatisiert sein, um die Lohnkosten niedrig zu halten, und genügend flexibel sein, um sich an alle Stapelgrößen und -dicken anzupassen, welche die Schneid- und Stapelstrasse herzustellen vermag.
  • Das Stapeln der Bleche kann nach zwei verschiedenen Methoden erfolgen:
    • a) der Förderer, der die Schneidstrasse entlädt, kann das zugeschnittene Blech auf einen Blechstapel werfen, wobei die Positionen der Bleche durch Anschläge gesteuert werden. Dieses System eignet sich zum Beispiel für kleine und leichte Bleche, bei denen die Oberflächenbeschaffenheit unkritisch ist.
    • b) der Förderer, der die Schneidstrasse entlädt, kann das Blech über dem Stapel positionieren und es auf dem Stapel ablegen. Dieses System eignet sich für große Bleche, bei denen die Oberflächenbeschaffenheit ein kritischer Parameter ist.
  • Im Fall b) kommen beim Stapeln der Bleche Förderer zum Einsatz, die drei verschiedene Mittel verwenden können: die mechanische Förderung, zum Beispiel durch Rollen, die Förderung unter statischem Vakuum durch ein Sauggreifersystem oder die sog. Unterdruckförderung, zum Beispiel mit Hilfe eines gelochten Förderbandes und einer starken, kontinuierlich arbeitenden Saugeinrichtung.
  • Der Rollen- und Schwenkarmstapler ist das herkömmliche System. Sein hauptsächlicher Nachteil ist darin zu sehen, dass er Kratzer auf der Oberfläche der Bleche hervorrufen kann, zum einen, weil die Bleche beim Stapelvorgang aus einer Höhe herunterfallen, die mindestens dem Bewegungsraum des Schwenkarms entspricht, und zum anderen, weil auf bestimmten sehr anfälligen Oberflächen, zum Beispiel Blechen mit glänzender Oberfläche, die Rollenreibung selbst Kratzer hervonufen kann. Zudem genügt die Präzision der Positionierung der Bleche nicht allen Anforderungen, die vom Markt gestellt werden.
  • Auch die Saugförderung ist weit verbreitet. Sie zieht in der Regel keine Kratzer nach sich, da das Blech beim Stapeln auf das vorhergehende gelegt wird. Ihr wesentlicher Nachteil besteht darin, dass sie bei bestimmten Produkten, die eine nicht ausreichend glatte Oberfläche aufweisen, zum Beispiel bei den in der Norm NF EN 1386 beschriebenen Reliefblechen, nicht eingesetzt werden kann.
  • Bei Verwendung dieses Systems muss für die Reliefbleche eine andere Stapelstation vorgesehen werden, was vom wirtschaftlichen Standpunkt her kaum zufriedenstellend ist.
  • Für Rollenstapler und Saugstapler existieren manuelle oder semi-automatisiere Verpackungsstrassen, während es für die mit Unterdruck arbeitenden Stapler noch keine ausreichend automatisierte Verpackungsstrasse gibt. Da nämlich das Förderband, welches das Blech in der Stellung "Kopf nach unten" befördert, einen kontinuierlichen Saugeffekt ausübt, besteht die Gefahr, dass es die Verpackungsfolie unkontrolliert ansaugt. Diese Wahrscheinlichkeit ist für das Ablegen des ersten Bleches maximal und hängt außerdem von der Entfernung zwischen Förderband und Verpackungsfolie ab, d. h. von der Höhe des Blechstapels.
  • Das Ansaugen der Verpackungsfolie kann den Stapelprozess beeinträchtigen und erfordert in der Regel einen manuellen Eingriff zur Abhebung der Folie. Dies läuft dem Ziel zuwider, eine weitgehend automatisierte Maschine mit schneller Zykluszeit anzugeben, denn um diesen manuellen Eingriff unter vorschriftsmäßigen Sicherheitsbedingungen durchzuführen zu können, muss die Schneidstrasse vorher gestoppt und ausgeschaltet werden.
  • Die Vennrendung einer wärmeschrumpfenden Folie, die sowohl die Palette als auch die Bleche umgibt, kann in Betracht gezogen werden, ist aber mit zwei Nachteilen behaftet: zum einen besteht die Gefahr, dass die Folie bei den Handlingsabläufen unter der Palette reißt, und zum anderen gibt der Werkstoff der Palette, wenn es sich um Holz handelt, im Laufe der Zeit Feuchtigkeit ab, wodurch ein feuchtigkeitsgeschützter Transport verhindert wird.
  • Ziel der Erfindung
  • Ziel der Erfindung ist ein automatisiertes Verfahren und eine automatisierte Verpackungsstrasse für Pakete mit allgemeiner parallelepipedischer Form, insbesondere für gestapelte Bleche oder Platten, die insbesondere nach einer mit Unterdruck arbeitenden Stapelstrasse, aber auch mit einer beliebigen anderen Stapelstrasse für Bleche oder Platten verwendet werden kann, und zwar unabhängig vom Werkstoff der Bleche oder Platten (Metall, Holz, Kunststoff, Glas) und vom Packstoff (Papier- oder Kunststofffolie oder System aus Papier und Kunststoff). Das Verfahren und die Verpackungsstrasse nach der Efindung sollen schließlich an alle Breiten und Längen von Platten, sowohl an kleine Bleche (zum Beispiel mit den Abmessungen 1000 mm × 2000 mm) als auch an große Bleche (zum Beispiel von 2600 mm × 16000 mm) und an unterschiedliche Stapelhöhen anpassbar sein.
  • Gegenstand der Endung
  • Gegenstand der Efindung ist ein automatisiertes Verpackungsverfahren auf Paletten für Pakete mit allgemeiner parallelepipedischer Form, insbesondere für Blech- oder Plattenstapel, mit folgenden, auf einer Fördereinrichtung durchgeführten sukzessiven Arbeitsgängen:
    • a) eine leere Palette wird auf der Fördereinrichtung abgelegt und zentriert,
    • b) eine untere Paketverpackung bestehend aus einer. Folie oder aus mehreren nebeneinander geklebten Folien eines von einer oder mehreren Materialrollen abgewickelten Packstoffes wird hergestellt,
    • c) diese untere Verpackung wird auf die Palette gelegt und aufgeklebt,
    • d) das Paket wird auf die untere Verpackung gelegt,
    • e) eine obere Verpackung bestehend aus einer Folie oder aus mehreren nebeneinander geklebten Folien des von einer oder mehreren Materialrollen abgewickelten Packstoffes wird hergestellt,
    • f) diese obere Verpackung wird auf das Paket gelegt,
    • g) die Ränder der unteren und oberen Verpackung werden an den vertikalen Stirnseiten des Pakets umgeschlagen, um es vollständig zu verpacken.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch eine automatisierte Verpackungsstrasse auf Paletten für Pakete mit allgemeiner parallelepipedischer Form, insbesondere für gestapelte Bleche oder Platten, mit:
    • a) einer Fördereinrichtung und ihren Antriebsmitteln,
    • b) Mitteln zur Weiterleitung und zur Zentrierung der Paletten auf der Fördereinrichtung,
    • c) einem oder mehreren Abrollgestellen für Packstoffrollen und Mitteln zum Schneiden dieser Rollen zu Folien vorbestimmter Länge,
    • d) Mitteln zum Auftragen von Klebstoff auf die Längsränder der Packstoff-Folien zwecks Aneinanderkleben dieser Folien und auf die Unterseite der Folien, die auf die Palette geklebt werden sollen,
    • e) einer Vorrichtung zur Weiterleitung des Pakets an die Fördereinrichtung,
    • f) Mitteln zum Verschließen der Verpackung durch Umschlagen des Packstoffs an den vertikalen Stirnseiten des Pakets.
  • Das Verfahren und die Strasse nach der Efindung kommen insbesondere bei der Verpackung von Blechen zur Anwendung, die eine Länge von mehr als 8 m oder sogar 12 m und selbst 15 m und eine Breite von mehr als 1,8 m oder sogar 2,3 m und selbst 2,5 m haben.
  • Gegenstand der Erfindung ist schließlich auch eine automatisierte Adjustageanlage für Bleche oder Pfaffen, mit:
    • – einer Schneidstrasse zum Schneiden von Blechen oder Platten vorbestimmter Länge aus Rollen,
    • – einer Vorrichtung zur Vakuumstapelung der Bleche und Platten,
    • – einer Verpackungsstrasse nach der Efindung.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Die Erfindung soll in aufeinanderfolgenden Schritten anhand einer besonderen Ausführungsart beschrieben werden.
  • Die Strasse ist um eine Fördereinrichtung herum angeordnet, die mit Hilfe ihrer Antriebsmittel eine kontinuierliche Bewegung der verschiedenen Elemente des zu verschickenden Fertigpakets gewährleistet. Dabei wird vorzugsweise eher ein Kettenförderer als ein Rollenförderer verwendet, damit der Packstoff nicht zwischen die Rollen gelangt.
  • 1) Ablegen und Zentrieren der Paletten
  • Das Ablegen der leeren Paletten (aus Holz oder einem beliebigen anderen Material) auf dem Förderer kann mit Hilfe eines Laufkrans oder eines Gabelstaplers erfolgen. Die Palette wird auf Hakenanschläge ausgerichtet. Diese Anschläge stellen sich automatisch ein und ermöglichen die Zentrierung der Palette auf dem Förderer mit einer Genauigkeit von plus/minus 10 mm und vorzugsweise plus/minus 5 mm.
  • 2) Ablegen und Aufkleben der unteren Verpackung
  • Der Packstoff, zum Beispiel Polyethylen oder ein Verbundsystem mit Kraftpapier, liegt in Form von Rollen mit einem maximalen Durchmesser von 400 mm und einer Innentrommel von 75 mm Durchmesser vor. Mit einer Schere können aus jeder Rolle Folien vorbestimmter Länge geschnitten werden. Die Anlage nimmt drei in seitlicher Richtung automatisch regelbare Rollen auf, damit das Ablegen der Folien mit einer hinreichend gleichförmigen seitlichen Versetzung im Hinblick auf einen Umschlag optimaler Breite beim Verschließen des Pakets und einer ausreichenden Überlappung der Bahnen im Hinblick auf ein korrektes Kleben erfolgt. Die Positionseinstellung der Rollen ermöglicht es, kleine Positionsfehler der Palette zu kompensieren. Das Laden, das Entladen der Rollen sowie sämtliche Ansteuerungs- und Regelungsvorgänge auf der Maschine werden von einem einzigen Bedienungsmann ausgeführt.
  • Das Ablegen der Folien und die Rotation der Rollen sind auf den Vorlauf des Förderers abgestimmt.
  • Bei sehr kleinen Paketen ist die abgelegte Folie breit genug, um das Paket mit einem zu seinem Verschließen ausreichenden Überfall zu bedecken. Zumeist ist es jedoch notwendig, mehrere Folien durch Kleben zusammenzufügen, um eine ausreichend große untere Verpackung zu erhalten. Dazu kann mit einer Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff, die einen Klebstoffbehälter und Auftragwalzen aufweist, eine Schicht Klebstoff auf einen Seitenstreifen (oder auf zwei Seitenstreifen für die mittlere Folie, wenn drei vorhanden sind) aufgebracht werden, um die Folien nebeneinander zu kleben. Eine Vorrichtung gleichen Typs wird verwendet, um auf die Unterseite der unteren Verpackung den zum Kleben dieser Verpackung auf die Palette notwendigen Klebstoff aufzutragen. Die Vor- und Rückverschiebung der unteren Verpackung auf der Palette ist regelbar. Die Maschine ist in der Höhe verfahrbar und passt sich automatisch an die Höhe der Paletten an. Der gesamte Ablegevorgang ist somit vollautomatisch. Das eigentliche Kleben der verschiedenen Elemente erfolgt durch Pressen, und zwar zwischen Walzen für die Folienränder bzw. auf nur einer Seite für das Aufkleben auf die Palette.
  • 3. Weiterleitung zum Eingang der Stapelvorrichtung
  • Die mit der unteren Verpackung versehene Palette wird per Förderer auf ein auf Laufschienen vertahrbares motorisiertes Fahrgestell überführt und bis in die Nähe der Stapelvorrichtung weitergeleitet.
  • 4. Weiterleitung zur Papierverpackungsmaschine
  • Die entweder aus der Stapelvorrichtung oder aus anderen Paketgreifer- und Laufkranstrassen austretenden Pakete werden gewogen und mit Hilfe des Kettenförderers stoßfrei zur Maschine zum Anbringen der oberen Verpackung weitergeleitet.
  • 5. Anbringen der oberen Verpackung und automatisches Verschließen des Pakets durch Kleben
  • Die obere Verpackung wird in gleicher Weise wie die untere Verpackung hergestellt, entweder mit derselben Anlage oder mit einer ähnlichen Anlage. Die automatische Positionseinstellung der Rollen erfolgt dabei in Abhängigkeit von der Breite und Dicke des Pakets, damit die obere Verpackung mit einer hinreichend gleichförmigen seitlichen Versetzung im Hinblick auf das Verschließen des Pakets und einer Überlappung der Bahnen im Hinblick auf ein korrektes Kleben angebracht werden kann. Die Vor- und Rückverschiebung ist in Abhängigkeit von der Dicke des Pakets automatisch geregelt.
  • Die Maschine ist in der Höhe verfahrbar und passt sich automatisch an die Höhe der Paletten an. Bei Stapeln von mehr als 50 mm Dicke ist der gesamte Anbringungsvorgang vollautomatisch. Die Maschine führt automatisch das Umschlagen des oberen Randes, das Auftragen des Klebstoffs und das Umschlagen des unteren Randes in Längsrichtung aus.
  • Sie passt sich automatisch an die Breite des Pakets an und lässt durch eine elastische Nachgiebigkeit der das Umschlagen und Kleben übernehmenden Arme je nach Höhe der Palette und Dicke des Stapels einen kleinen Positionsfehler zu.
  • 6. Transfertische zum Wiegen und Umreifen der Pakete
  • Die verpackten Pakete werden danach auf einen Transfertisch befördert, der an seinem Ende mit einer einziehbaren Übergabebrücke versehen ist, welche aus zwei, an derselben Verbindungswelle wie die Kette des Förderers angelenkten Tragarmen besteht, wobei diese beiden Anne durch Pneumatikzylinder unter dem Tisch eingezogen und in angehobener Stellung mechanisch arretiert werden. Dadurch wird ein leichter Zugang für die Verschließvorgänge der oberen und unteren Paketenden ermöglicht.
  • Die Pakete werden dann zur Bestimmung ihres Gewichtes einschließlich Verpackung auf eine Waage vom Typ Brückenwaage und dann zur Umreifung mit einem Bandeisen ohne Unterlage mit Nadeln auf jedem Kerbverschluss zu einer Querumreifungsstation gebracht und schließlich mit Gablerstapler oder Laufkran abgeladen.
  • Die efindungsgemäße Verpackungsstrasse ist mit der Verwendung zusätzlicher Schutzmittel kompatibel. So können zwischen dem äußeren Packstoff und den Blechen oder über dem Packstoff Platten aus Polystyrol, Schaumstoff oder Pappe, Schutzwinkel aus Pappe, Metall oder Kunststoff vorgesehen werden, wobei das Ganze eventuell mit Bändern aus Metall oder Kunststoff umreift wird.

Claims (9)

  1. Automatisiertes Verpackungsverfahren auf Paletten für Pakete mit allgemeiner parallelepipedischer Form, insbesondere für Blech- oder Plattenstapel, mit folgenden, auf einer Fördereinrichtung durchgeführten sukzessiven Arbeitsgängen: a) eine leere Palette wird auf der Fördereinrichtung abgelegt und zentriert, b) eine untere Paketverpackung bestehend aus einer Folie oder aus mehreren nebeneinander geklebten Folien eines von einer oder mehreren Materialrollen abgewickelten Packstoffes wird hergestellt, c) diese untere Verpackung wird auf die Palette gelegt und aufgeklebt, d) das Paket wird auf die untere Verpackung gelegt, e) eine obere Verpackung bestehend aus einer Folie oder aus mehreren nebeneinander geklebten Folien des von einer oder mehreren Materialrollen abgewickelten Packstoffes wird hergestellt, f) diese obere Verpackung wird auf das Paket gelegt, g) die Ränder der unteren und oberen Verpackung werden an den vertikalen Stirnseiten des Pakets umgeschlagen, um es vollständig zu verpacken.
  2. Verfahren zur Verpackung von Blechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche eine Länge > 8 m haben.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche eine Länge > 15 m haben.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche eine Breite > 1,8 m haben.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche eine Breite > 2,5 m haben.
  6. Automatisierte Verpackungsstrasse auf Paletten für Pakete mit allgemeiner parallelepipedischer Form, insbesondere für gestapelte Bleche oder Platten, mit: a) einer Fördereinrichtung und ihren Antriebsmitteln, b) Mitteln zur Weiterleitung und zur Zentrierung der Paletten auf der Fördereinrichtung, c) einem oder mehreren Abrollgestellen für Packstoffrollen und Mitteln zum Schneiden dieser Rollen zu Folien vorbestimmter Länge, d) Mitteln zum Auftragen von Klebstoff auf die Längsränder der Packstoff-Folien zwecks Aneinanderkleben dieser Folien und auf die Unterseite der Folien, die auf die Palette geklebt werden sollen, e) einer Vorrichtung zur Weiterleitung des Pakets an die Fördereinrichtung, f) Mitteln zum Verschließen der Verpackung durch Umschlagen des Packstoffs an den vertikalen Stirnseiten des Pakets.
  7. Verpackungsstrasse für Bleche nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie für Bleche ausgelegt ist, die eine Länge > 8m und/oder eine Breite > 1,8 m haben.
  8. Verpackungsstrasse nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie für Bleche ausgelegt ist, die eine Länge > 15m und/oder eine Breite > 2,5 m haben.
  9. Automatisierte Adjustageanlage für Bleche oder Platten, mit: – einer Schneidstrasse zum Schneiden von Blechen oder Platten vorbestimmter Länge aus Rollen, – einer Vorrichtung zur Vakuumstapelung der Bleche und Platten, – einer Verpackungsstrasse nach Anspruch 6.
DE69814313T 1997-11-26 1998-11-24 Verfahren und automatische Verpackungsstrasse für parallelepipedische Pakete Expired - Fee Related DE69814313T2 (de)

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FR2771376A1 (fr) 1999-05-28
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