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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein
Klimatisierungssystem für Fahrzeuge und insbesondere auf ein
Klimatisierungssystem, das für eine Klimaanlage zur Benutzung in einem
Arbeitsfahrzeug geeignet ist, nach dem Oberbegriff des
unabhängigen Anspruches 1.
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In einem Fahrzeug mit einem Kühler, der Wasser an einen Motor
liefert, ist der Kühler allgemein in einem Motorraum zusammen
mit anderen Ausrüstungen für eine Klimaanlage angebracht. Ein
Verdichter, der in einem Kühlkreislauf der Klimaanlage
vorgesehen ist, wird allgemein unter Benutzung der Leistung eines
Motors angetrieben. Wenn die Verbrauchsleistung des Motors zu
hoch ist, kann sich der Motor aufheizen, und die
Wassertemperatur in dem Kühler kann zu hoch sein, wodurch verursacht wird,
daß sich das Fahrzeug überhitzt. Wenn sich das Fahrzeug
überhitzt oder eine Warnung, daß das Fahrzeug dabei ist, sich zu
überhitzen, auftritt, wird der Betrieb des Fahrzeuges gestoppt
oder eine Beschränkung des Betriebes des Fahrzeuges tritt auf.
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In Arbeitsfahrzeugen, zum Beispiel Löffelbagger, werden normal
bemessene Kabinen häufig benutzt unabhängig von der Größe oder
dem Gewicht der Fahrzeuge. Somit können die Spezifikation und
die Fähigkeiten der Klimaanlagen, die für solche normalen
Kabinen benötigt werden, im wesentlichen die gleichen sein. Der
Motor und die Ausrüstung um den Motor einschließlich des Kühlers
neigen dazu, kleiner zu werden, wenn die Größe und das Gewicht
des Fahrzeuges abnehmen. Daher in kleiner bemessenen
Arbeitsfahrzeugen:
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a) Der Leistungsbetrag, der zum Treiben des Verdichters der
Klimaanlage verbraucht wird, und somit die gesamte Leistung des
Motors vergrößert sich, und der Motor tendiert zum Aufheizen;
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b) der Kondensator bedeckt einen größeren Flächenbetrag des
Kühlers so, daß die Fähigkeit des Kühlers zum Handhaben der
Wärmestrahlung abnimmt;
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c) da allgemein der Motorraum nicht zu breit ist, ist die
Fähigkeit zum Ausstoßen von Wärme nicht gut; daher neigt die
Wärme dazu, in dem Motorraum gefangen zu bleibe, und a) und b)
können verstärkt werden.
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Als ein Resultat neigt in kleineren Fahrzeugen die
Wassertemperatur in dem Kühler dazu hoch zu sein, und oft tritt Überhitzen
auf.
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Weiterhin können in einem Arbeitsfahrzeug eine Tür und/oder ein
Fenster oft offen stehen. Dieses bewirkt, daß die Kühllast
zunimmt, was verursacht, daß die von dem Kondensator abgestrahlte
Wärme zunimmt, was in einer Abnahme der Fähigkeit des Kühlers
zum Handhaben der Wärmestrahlung resultiert. Als Resultat kann
die Wassertemperatur in dem Kühler zunehmen, und das Fahrzeug
kann überhitzt werden.
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Folglich würde es wünschenswert sein, ein Klimatisierungssystem
für Fahrzeuge vorzusehen, das für Arbeitsfahrzeuge geeignet
ist, das Fahrzeuge am Überhitzen hindern kann und die
Wahrscheinlichkeit des Überhitzens durch Steuern der Klimaanlage
verringern kann, wodurch der Betrieb der Klimaanlage aufrecht
erhalten bleibt und ein unerwünschtes Stehenbleiben des
Fahrzeuges oder eine Beschränkung seiner Tätigkeit verhindert wird.
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Weiterhin würde es wünschenswert sein, ein
Klimatisierungssystem für Fahrzeuge vorzusehen, das den Leistungsverbrauch der
Klimaanlage zum Einstellen der Wassertemperatur in dem Kühler
auf innerhalb eines gewünschten Bereiches verringern kann,
selbst wenn die Wassertemperatur in dem Kühler über den
gewünschten Bereich einsteigt.
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Noch weiter würde es wünschenswert sein, ein
Klimatisierungssystem für Fahrzeuge vorzusehen, das behagliche Kühlbedingungen
in einem gewünschten Bereich erzielen kann, selbst wenn die
Wassertemperatur in dem Kühler über den gewünschten Bereich
ansteigt.
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Die DE 32 22 136 A erörtert ein Gerät zum Steuern eines
Fahrzeugklimatisierungssystemes. Das Gerät erfaßt Änderungen in der
gemessenen Temperatur, variiert eine gekühlte Soll-Lufttemperatur
und steuert das Öffnen von Öffnungen, durch die die Temperatur
gesteuerte Luft in Abhängigkeit zwischen der gemessenen
Temperatur und der Soll-Temperatur fließt. Das Problem der
Überhitzung des Fahrzeugkühlers wird jedoch nicht angesprochen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Klimatisierungssystem
für Fahrzeuge vorgesehen mit einem Kühlkreislauf, einem Kühler,
der Kühlwasser an einen Motor liefert, einem
Wassertemperatursensor, der eine Wassertemperatur in dem Kühler erfaßt, und
einer Steuereinrichtung, die selektiv das Öffnen von Öffnungen
steuert, durch die temperaturgesteuerte Luft in ein Inneres
eines Fahrzeuges als Reaktion auf die Wassertemperatur/ die von
dem Wassertemperatursensor erfaßt ist, und eine
Soll-Kühllufttemperatur fließt, wobei der Kühlkreislauf einen Verdichter zum
Verdichten von Kühlmittel, einen Kondensator zum Kondensieren
von Kühlmittel und einen Verdampfer, der in einem Luftkanal
vorgesehen ist, zum Verdampfen von Kühlmittel enthält,
gekennzeichnet dadurch, daß die Steuereinrichtung die zu
öffnenden Öffnungen als Reaktion auf Änderungen in einer Soll-
Kühllufttemperatur beschränkt, wenn die erfaßte
Wassertemperatur eine erste Grenztemperatur erreicht.
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In dem Klimatisierungssystem wird die Soll-Kühllufttemperatur
in der Steuereinrichtung berechnet. Die Soll-Kühllufttemperatur
ist die Temperatur der Luft, die das Innere des Fahrzeuges von
der Klimaanlage eintritt, die die Innenlufttemperatur auf eine
eingestellte Temperatur bringt. Zum Beispiel wird die Soll-
Kühllufttemperatur auf der Grundlage einer Differenz zwischen
der Lufttemperatur in dem Inneren und der eingestellten
Temperatur; der Außenlufttemperatur; des Sonnenscheinbetrages;
vorbestimmten Basiswerten; und ähnlichem berechnet. Die
vorbestimmten Basiswerte können als geeignete Änderungswerte,
Funktionskoeffizienten für die Berechnung usw. vorgesehen werden
gemäß den Arten der Klimaanlage und des Fahrzeuges.
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In dem Klimatisierungssystem kann die Steuereinrichtung weiter
den Betrieb des Kompressors als Reaktion auf die
Wassertemperatur, die von dem Wassertemperatursensor erfaßt ist, und die
Soll-Kühllufttemperatur steuern. Weiter kann die
Steuereinrichtung auch den Luftbetrag steuern, der in das Innere des
Fahrzeuges durch Öffnungen geht, die selektiv von der
Steuereinrichtung als Reaktion auf die Wassertemperatur und die Soll-
Kühllufttemperatur geöffnet werden. Der Betrag der eintretenden
Luft kann zum Beispiel durch Steuern der Drehzahl eines
Gebläses gesteuert werden, das in der Klimaanlage vorgesehen ist.
Die Drehzahl des Gebläses kann zum Beispiel durch Einstellen
der an das Gebläse angelegten Spannung gesteuert werden.
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Die Steuereinrichtung braucht nur einer
Vorderseitenmodusöffnung erlauben zu öffnen, wenn die Wassertemperatur in dem
Kühler eine zweite Grenztemperatur (zum Beispiel 1000ºC) erreicht
zum Verhindern von Überhitzen. Die zweite Grenztemperatur ist
höher als die erste Grenztemperatur. Wenn die Wassertemperatur
die zweite Grenztemperatur erreicht, schaltet die
Steuereinrichtung den Verdichter aus.
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Solch ein Klimatisierungssystem für Fahrzeuge kann geeignet als
eine Klimaanlage in einer Kabine eines Arbeitsfahrzeuges sein.
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In dem System gemäß der vorliegenden Erfindung werden die
Öffnungen selektiv und beschränkt als Reaktion auf die
Wassertemperatur in dem Kühler und die Soll-Kühllufttemperatur geöffnet,
so daß die Motorlast nicht eine vorbestimmte Grenze
überschreitet. Daher kann die Leistung, die die Klimaanlage benutzt,
proportional verringert werden, und der Wärmestrahlungsbetrag, der
von dem Kondensator erzeugt wird, kann ebenfalls proportional
verringert werden. Als Resultat kann die Wassertemperatur in
dem Kühler daran gehindert werden, eine vorbestimmte Grenze zu
überschreiten, und Zustände des Überhitzens oder das Potential
zum Überhitzen können verringert oder ausgeschlossen werden.
Selbst wenn weiter die Wassertemperatur in dem Kühler die erste
Grenztemperatur erreicht, kann die Position der zu öffnenden
Öffnungen gemäß der Soll-Kühllufttemperatur zu dieser Zeit
betätigt werden. Zusätzlich zu solch einer Steuerung kann die
Tätigkeit des Verdichters oder der Luftbetrag, der in das
Fahrzeuginnere von der Klimaanlage eintritt, gesteuert werden. Als
Resultat kann die Last von der Klimaanlage geeignet verringert
werden, wodurch Zustände des Überhitzens verhindert werden.
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Wenn weiter die Wassertemperatur in dem Kühler die zweite
Grenztemperatur erreicht, können die individuellen Öffnungen,
die offen sind, auf eine spezielle Öffnung begrenzt werden, die
nur einen kleinen Betrag von gerichteter Luft benötigt, oder
der Betrieb des Verdichters kann ausgeschaltet werden. Durch
solch eine Tätigkeit kann die Last von der Klimaanlagenseite
deutlich verringert oder beseitigt werden, und daher können die
tatsächlichen Zustände des Überhitzens verhindert werden.
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Wenn zusätzlich die zu öffnende Öffnung auf eine spezielle
Öffnung beschränkt wird, kann eine gewünschte Klimatisierung
mög
lich sein. Gewünschte Luftklimatisierung erzeugt einen
optimalen Luftklimatisierungszustand für einen Fahrer. Wenn zum
Beispiel die Klimaanlage eingeschaltet ist, wobei eine Tür oder
ein Fenster offen stehen, kann durch Beschränken der offenen
Öffnungen auf nur die Vorderseitenmodusöffnung die Last der
Klimaanlage deutlich verringert werden, wodurch Zustände des
Überhitzens verhindert werden, während ein möglicher
behaglicher Zustand zum Fortsetzen der Tätigkeit des Fahrzeuges
aufrecht erhalten bleibt.
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Somit wird bei der vorliegenden Erfindung eine Klimaanlage, die
geeignet ist zur Benutzung in einem Arbeitsfahrzeug,
vorgesehen, und eine behagliche Klimatisierung kann ohne Beschränkung
der Tätigkeit des Arbeitsfahrzeuges realisiert werden.
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Weiter Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die begleitende Figur verständlich.
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Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun unter
Bezugnahme auf die begleitenden Figuren beschrieben, die nur
als Beispiel gegeben wird und die nicht gedacht ist zum
Begrenzen der vorliegenden Erfindung.
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Fig. 1 ist eine vertikale Schnittansicht einer Kabine eines
Arbeitsfahrzeuges, das ein Klimatisierungssystem gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung benutzt.
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Fig. 2 ist ein schematisches Bild des Klimatisierungssystemes
gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform eine
Klimatisierungssystemes für Fahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung.
Bei dieser Ausführungsform wird das Klimatisierungssystem auf
eine Klimaanlage für eine Kabine eines Arbeitsfahrzeuges
angewendet. Eine Kabine 1 weist eine Tür 2, ein vorderes Fenster 3,
ein Rückseitenfenster 4 und einen Fahrersitz 5 auf. Ein
Hauptkörper 7 der Klimaanlage ist in einem Raum 6 vorgesehen, der an
einer hinteren Position in der Kabine 1 angeordnet ist. Der
Raum 6 enthält auch andere Teile wie die elektronische
Fahrzeugsteuereinheit und andere elektrische Teile. Die
klimatisierte Luft von dem Hauptkörper 7 der Klimaanlage wird in die
Kabine 1 selektiv durch eine Mehrzahl von Öffnungen
herausgeblasen, die sich zu der Innenseite der Kabine 1 öffnen. Bei
dieser Ausführungsform weisen die Öffnungen eine
Entlüftungsmodusöffnung 8, eine Fußmodusöffnung 9, eine
Vorderseitenmodusöffnung 10 und eine Entfrostungsmodusöffnung 11
(Enteisungsmodusöffnung) auf. Unter normalen Bedingungen werden die
Öffnungen automatisch gewählt, wenn in dem Automatikmodus, und die
Öffnungen werden manuell durch einen Fahrer gewählt, wenn in
einem manuellen Modus.
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Fig. 2 zeigt eine Klimaanlage 12. An einem Endabschnitt eines
Luftkanales 13 sind eine Entlüftungsmodusluftöffnung 8a, eine
Fußmodusluftöffnung 9a, eine Vorderseitenmodusluftöffnung 10a
und eine Entfrostungsmodusluftöffnung 11a vorgesehen. Die
Entlüftungsmodusluftöffnung 8a, die Fußmodusluftöffnung 9a, die
Vorderseitenmodusluftöffnung 10a und die
Entfrostungsmodusluftöffnung 11a stehen mit der Entlüftungsmodusöffnung 8, der
Fußmodus Öffnung 9, der Vorderseitenmodusöffnung 10 bzw. der
Entfrostungsmodusöffnung 11 in Verbindung. Bei diesen
Ausführungsformen werden die Öffnungen 8a, 9a, 10a und 11a durch ein
einzelnes Öffnungsschaltbetätigungselement geöffnet und
geschlossen. Das Öffnungsschaltbetätigungselement 14 kann die
Öffnungen 8a, 9a, 10a und 11a einzeln oder in Kombination
öffnet.
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Ein Gebläse 15 ist in einem anderen Endabschnitt des
Luftkanales 13 vorgesehen. Eine Schaltluftklappe 33 steuert das
Verhältnis von durch eine Innenluftöffnung 33a angesaugter
Innenluft zu einer durch eine Außenluftöffnung 33b angesaugter
Außenluft. Der Betrieb der Schaltluftklappe 33 wird durch ein
Schaltluftklappenbetätigungselement 34 gesteuert. Innenluft,
Außenluft oder gemischte Luft wird durch das Gebläse 15 in den
Luftkanal 13 gerichtet. Wenn jedoch das Klimatisierungssystem
gemäß der vorliegenden Erfindung gesteuert wird, wie oben
beschrieben wird, wird nur Innenluft durch die Innenluftöffnung
33a angesaugt.
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Ein Verdampfer 16 für Kühlmittel und ein Heizkern 17 sind in
dem Luftkanal 13 stromaufwärts bzw. stromabwärts von dem Kanal
13 vorgesehen. Eine Luftmischklappe 18 ist an einer Position
unmittelbar stromaufwärts von dem Heizkern 17 zum Einstellen
des Verhältnisses von Luft, die durch den Heizkern 17 geht, zu
der Luft, die den Heizkern 17 umgeht, vorgesehen. Die
Luftmischklappe 18 wird durch ein
Luftmischklappenbetätigungselement 35 gesteuert. Eine maximale Kühlluftklappe 19 zum
Ermöglichen eines maximalen Kühlmodus ist an einer Position
stromabwärts von dem Heizkern 17 und zwischen der
Entlüftungsmodusluftöffnung 8a, der Vorderseitenmodusluftöffnung 10a und der
Fußmodusluftöffnung 9a und der Entfrostungsmodusluftöffnung 11a
vorgesehen. Wasser von einem Kühler 20 wird in den Heizkern 17
zirkuliert. Dieses Kühlerwasser wird auch als Kühlwasser für
einen Motor 21 benutzt.
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Kühlmittel zirkuliert in einem Kühlkreislauf 22. Der
Kühlkreislauf 22 enthält den Verdampfer 16, einen Verdichter 23 zum
Verdichten von Kühlmittel, das von dem Verdampfer 16 gesendet
wird, einen Kondensator 24 zum Kondensieren von Kühlmittel, das
von dem Verdichter 23 gesendet wird, einen Sammeltank 25 und
ein Expansionsventil 26.
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Eine gewünschte Lufttemperatur in der Kabine 1 wird durch eine
Temperatureinstelleinrichtung 28 eingestellt. Ein die
gewünschte Lufttemperatur vorsehendes Signal wird an eine
Steuereinrichtung 27 eingegeben. Die Signale: Innenlufttemperatur, die
von einem Innenlufttemperatursensor 29 erfaßt ist,
Außenlufttemperatur, die von einem Außenlufttemperatursensor 31 erfaßt
ist, und Sonnenscheinbetrag, der von einem Sonnenscheinsensor
32 erfaßt ist, werden ebenfalls an die Steuereinrichtung 27
eingegeben. Die Steuereinrichtung 27 überträgt Steuersignale zu
dem Gebläse 15, dem Schaltluftklappenbetätigungselement 34, dem
Verdichter 23, dem Luftmischklappenbetätigungselement 35 und
der maximalen Kühlluftklappe 19.
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Ein Wassertemperatursensor 30 ist auf dem Kühler 20 zum
Erfassen der Temperatur des Kühlerwassers vorgesehen. Das Signal,
das die Wassertemperatur in dem Kühler identifiziert, die von
dem Wassertemperatursensor 30 erfaßt ist, wird an die
Steuereinrichtung 27 gesendet. Das Öffnungsschaltbetätigungselement
14 wird auf der Grundlage eines Signales von der
Steuereinrichtung 27 betätigt.
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In der Klimaanlage 12 wird der Betrieb gemäß der vorliegenden
Erfindung wie folgt ausgeführt. Der folgende Betrieb wird als
ein Beispiel nur gezeigt, und die vorliegende Erfindung ist
nicht darauf begrenzt. In der Steuereinrichtung 27 werden die
zu öffnenden Luftöffnungen bestimmt und gemäß den Signalen von
der Wassertemperatur in dem Kühler, die von dem
Wassertemperatursensor 30 erfaßt wird, und der Soll-Kühllufttemperatur, die
in der Steuereinrichtung 27 berechnet ist, betätigt. Zusätzlich
zu dieser Steuerung werden der Betrag der geblasenen Luft, der
durch den Betrag der Spannung an das Gebläse 15 gesteuert wird,
und der Ein/Ausbetrieb des Verdichters 23 gesteuert, wie zum
Beispiel in Tabelle 1 gezeigt ist. Wie oben angegeben wurde
wird die Soll-Kühllufttemperatur durch Berechnungen innerhalb
der Steuereinrichtung 27 bestimmt, und die
Soll-Kühllufttemperatur kann zum Beispiel berechnet werden auf der Grundlage von:
einer Temperaturdifferenz zwischen der Innenlufttemperatur, die
von dem Innenlufttemperatursensor 29 erfaßt ist, und der
Temperatur, die durch die Temperatureinstelleinrichtung 28
eingestellt ist; der Außenluft temperatur, die durch den
Außenlufttemperatursensor 31 erfaßt ist, den Sonnenscheinbetrag, der von
dem Sonnenscheinsensor 32 erfaßt ist; vorbestimmte
Basissteuerwerte und Koeffizienten; und ähnliches.
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Wenn die Wassertemperatur in dem Kühler, die von dem
Wassertemperatursensor 30 erfaßt wird, eine erste Grenztemperatur
erreicht (in dieser Ausführungsform auf 90ºC gesetzt) wird ein
Warnsignal zum Verhindern von Überhitzen erzeugt. Gemäß der
Soll-Kühllufttemperatur zu dieser Zeit wird die Steuerung
zwangsweise zu voreingestellten Bedingungen geschaltet (siehe
Tabelle 1), wodurch die gewöhnliche automatische Steuerung
außer Kraft gesetzt wird.
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Wenn das Klimatisierungssystem in einem automatischen
Steuermodus ist, wenn die Wassertemperatur in dem Kühler, die von dem
Wassertemperatursensor 30 erfaßt wird, eine erste
Grenztemperatur erreicht und die Lufttemperatur innerhalb der
Soll-Kühllufttemperatur (TOC) 25ºC (Kühlmodus in diesem Zustand)
liegt, ist die einzige Öffnung, der erlaubt wird zu öffnen, die
Vorderseitenmodusöffnung 10, selbst wenn manche Öffnungen wie
die Entlüftungsmodusöffnung geöffnet worden sind (Steuerung C1
in Tabelle 1). Der Betrag der geblasenen Luft kann entweder
unverändert in dem Automatikmodus bleiben, oder er kann
verringert werden. Weiter kann der Antrieb des Verdichters 23
unverändert bleiben, oder er kann zwangsweise ausgeschaltet werden.
Die Vorderseitenmodusöffnung 10 weist nur eine kleine
Verringerung in dem maximalen Luftstrom aufgrund des Druckverlustes von
einem Kanal auf, der die Vorderseitenmodusöffnung 10 und die
Vorderseitenmodusluftöffnung 10a verbindet. Indem somit nur der
Vorderseitenmodusöffnung erlaubt wird, offen zu sein, kann die
Kühllast verringert werden, und die auf dem Motor 21 über den
Verdichter 23 ausgeübte Last kann verringert werden. Der Betrag
der Wärmestrahlung an dem Kondensator 24 kann abnehmen.
Folglich kann die Zunahme in den Fällen des Überhitzens der
Wassertemperatur in dem Kühler gesteuert werden und kann verringert
oder ausgeschlossen werden. Weiterhin wird, während die Last
verringert wird, noch kalte Luft von der
Vorderseitenmodusöffnung bei der gewünschten Temperatur geblasen. Daher kann ein
gewünschter Kühlzustand, der behaglich für einen Fahrer ist,
erzielt werden.
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Wenn 25ºC TOC 40ºC ist, kann der Betrieb der Klimaanlage 12
in einem Bi-Niveaumodus durchgeführt werden, nämlich einem
Modus, bei dem relativ kalte Luft in die obere Seite des Inneren
der Kabine 1 strömt und relativ warme Luft in die untere Seite
des Inneren der Kabine 1 strömt (Steuerung C1 in Tabelle 1).
Der Betrag der strömenden Luft kann unverändert bleiben unter
dem Automatikmodus. Der Antrieb des Verdichters 23 kann
entweder ein bleiben oder er kann zwangsweise ausgeschaltet werden.
Bei diesem Zustand ist es möglich, da die Kühleinstellung nicht
groß in bezug auf den Bereich von TOC ist, daß zum Verringern
der Zunahme der Kühlerwassertemperatur der Betrieb auf den Bi-
Niveaumodus geschaltet werden kann.
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Wenn 40ºC TOC (Heizmodus in diesem Zustand) ist die einzige
Öffnung, die zwangsweise geöffnet wird, auf die Fußmodusöffnung
beschränkt (Steuerung C1 in Tabelle 1). Der Betrag des
geblasenen Luftstromes bleibt unverändert in dem Automatikmodus
(Betrag bei einem gewöhnlichen Fußmodus). Der Antrieb des
Verdichters wird zwangsweise ausgeschaltet. In diesem Zustand kann
effektives Heizen durchgeführt werden, indem nur der
Fußmodusöff
nung erlaubt wird, geöffnet zu sein. Weiterhin ist die
verbrauchte Leistung von dem Verdichter 23 vernachlässigbar, da
der Verdichter 23 abgeschaltet ist, und die Zunahme der
Wassertemperatur in dem Kühler kann gesteuert werden.
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Wenn die Wassertemperatur in dem Kühler, die von dem
Wassertemperatursensor 30 erfaßt ist, die zweite Grenztemperatur
erreicht, wird zum Verhindern von Zuständen des Überhitzens (in
dieser Ausführungsform 100ºC) der Betrieb der Klimaanlage 12
wie folgt durchgeführt. Das tatsächliche Auftreten solch eines
Zustandes des Überhitzens ist jedoch auf den Fall begrenzt, in
dem der Steuermodus in dem Kühlmodus ist und die Kühl 1 äst zu
groß wird, da der oben beschriebene Betrieb auftritt, wenn die
Wassertemperatur in dem Kühler die erste Grenztemperatur (90º)
erreicht. Wenn die Wassertemperatur in dem Kühler die zweite
Grenztemperatur erreicht, wie in Tabelle 1 gezeigt ist, wird
nur die Vorderseitenmodusöffnung 10 geöffnet, und der Betrieb
des Verdichters 23 wird gestoppt. Die Vorderseitenmodusöffnung
10 weist nur eine kleine Verringerung des maximalen Luftstromes
aufgrund des Druckverlustes von einem Kanal auf, der die
Vorderseitenmodusöffnung 10 und die Vorderseitenmodusluftöffnung
10a verbindet. Somit verbleibt die Steuerung des Luftstromes
unter dem Automatikmodus unverändert. Unter diesem Betrieb kann
die Kühllast abnehmen, und die an dem Motor 21 über den
Verdichter 23 angelegte Last kann verringert werden. Der Betrag
der Wärmestrahlung an dem Kondensator 24 kann verringert
werden, jede Erhöhung der Wassertemperatur in dem Kühler kann
gesteuert werden, und Zustände des Überhitzens können verhindert
werden. Während weiterhin die Last somit verringert wird,
fließt kalte Luft von der Vorderseitenmodusöffnung 10 mit einer
gewünschten Temperatur. Daher kann ein gewünschter Kühlzustand,
der für einen Fahrer behaglich ist, erzielt werden. Weiterhin
kann in diesem Zustand, wenn der maximale Kühlmodus verwendet
wird, ein noch behaglicherer (d. h. nahe eingestellter) Zustand
realisiert werden.
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Der Betrieb der Klimaanlage 12 in einem manuellen Modus ist
grundsätzlich der Gleiche wie der Betrieb unter dem
Automatikmodus. In dem manuellen Modus wird das einzige potentielle
Überhitzungsproblem durch eine übermäßige Last verursacht, die
auf die Klimaanlage ausgeübt wird. Wenn somit sowohl die
Kühlerwassertemperatur die erste Grenztemperatur (90ºC) erreicht
und wenn die Kühlerwassertemperatur die zweite Grenztemperatur
(100ºC) erreicht, wird nur die Flächenmodusöffnung 10 geöffnet.
Unter diesem Betrieb kann die Kühllast verringert werden, und
die auf dem Motor 21 ausgeübte Last kann verringert werden. Der
Betrag der Wärmestrahlung an dem Kondensator 24 kann verringert
werden, und eine Zunahme der Wassertemperatur in dem Kühler
kann gesteuert werden, und Zustände des Überhitzens können
verhindert werden.
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Der Betrieb unter jeder Bedingung, während im manuellen Modus,
ist in Tabelle 1 gezeigt. Wenn die Wassertemperatur in dem
Kühler, die von dem Wassertemperatursensor 30 erfaßt ist,
niedriger als 90º ist, zum Beispiel während einer gewöhnlichen
Klimatisierung, kann der Betrieb der Klimaanlage 12 durchgeführt
werden, wie in Tabelle 2 gezeigt ist.
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Die Wassertemperatur in dem Kühler wird durch den oben
beschriebenen Betrieb gesenkt, wenn die Kühlerwassertemperatur
die erste Grenztemperatur (90ºC) erreicht oder die zweite
Grenztemperatur (100ºC) erreicht. Der Betrieb geht zu der
normalen Klimatisierung zurück, wenn die Wassertemperatur in dem
Kühler zum Beispiel auf 75ºC bzw. 90ºC abkühlt, wie in Tabelle
1 gezeigt ist.
Tabelle 1
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C1: In der Beschreibung beschrieben
Tabelle 2
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Wenn das Wassertemperatursignal von 90ºC erfaßt wird und der
Betrieb bei 90ºC, wie in Tabelle 1 gezeigt ist, zum Beispiel
beginnt, kann ein Summersignal ertönen, zum Beispiel zweimal,
oder ein Licht kann aufleuchten, als Warnung. Wenn weiter das
Wassertemperatursignal von 100ºC erfaßt wird und der in Tabelle
1 gezeigte Betrieb bei 100ºC beginnt, kann zum Beispiel das
Summersignal kontinuierlich tönen.
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Wenn der Betrieb bei einem Zustand von zum Beispiel
100º → 90ºC → 100ºC wiederholt wird, kann der bei 90ºC geblasene
Luftbetrag in dem Automatikmodus verringert werden, wodurch
solch eine Wiederholung verhindert wird. Zum Beispiel kann die
Spannung des Gebläses 15 deutlich verringert werden.
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Obwohl die erste Grenztemperatur auf 90ºC gesetzt ist und die
zweite Grenztemperatur auf 100ºC gesetzt ist in dem oben
beschriebenen Ausführungsbeispiel, können diese Grenztemperaturen
auf andere Werte gesetzt werden, zum Beispiel 80ºC bzw. 90ºC.