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Technisches
Gebiet
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren
zum Herstellen einer Bildanzeigeeinrichtung mit einem Paar Substrate,
die um eine vorgegebenen Distanz voneinander derart beabstandet
sind, dass zwischen ihnen eine Lücke
definiert wird, in welche Gas eingeschlossen ist. Insbesondere betrifft
die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer zuverlässigen Bildanzeigeeinrichtung
mit hoher Produktivität,
und zwar selbst dann, wenn das Gas unter hohem Druck in der Größenordnung
des Atmosphärendrucks
eingeschlossen ist.
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Technischer
Hintergrund
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Jüngst
wurden Bildanzeigeeinrichtungen entwickelt, die als Flachbildanzeigeeinrichtungen
bezeichnet werden und die im Unterschied zu Kathodenröhrenanzeigeeinrichtungen
oder CRT-Anzeigeeinrichtungen eine flache Gestalt besitzen. Diese
Bildanzeigeeinrichtungen sind zum Beispiel Plasmaanzeigeeinrichtungen,
welche die Lichtemission aus einem phosphorisierenden Element oder
Phosphorelement (phosphor element) auf der Grundlage des Aussendens
ultravioletter Strahlen durch elektrische Entladungen (nachfolgend
als PDP bezeichnet) verwenden.
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Diese PDP weist ein Paar Substrate
auf, welche sich, derart gegenüberstehen,
dass zwischen ihnen eine Lücke
derart definiert wird, dass zwischen ihnen ein ionisierbares Gas
eingeschlossen werden, kann. Auf der inneren Oberfläche oder
Innenfläche des
einen der Substrate ist das phosphorisierende Element oder Phosphorelement
angeordnet. Die elektrische Entladung wird im ionisierbaren Gas
erzeugt, und es wird mittels Lichtemission oder Lichtaussendung
vom Phosphorelement mittels Strahlung der durch die Entladung erzeugten
ultravioletten Strahlen ein Bild angezeigt.
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Diese PDP können grob in zwei Typen unterteilt
werden, nämlich
einen so genannten DC-Typ und einen so genannten AC-Typ. Beim DC-Typ
sind die Entladungselektroden auf beiden Substraten vorgesehen,
und zwar sowohl auf dem, welches mit dem Phosphorelement ausgebildet
ist, als auch auf dem, welches nicht mit dem Phosphorelement ausgebildet ist,
und zwar derart, dass sich die Elektroden einander gegenüberstehen,
um entlang der Stärke
oder Schichtdicke eine elektrische Ladung ausbilden zu können. Beim
AC-Typ ist die Entladungselektrode ausschließlich auf einem der Substrate
vorgesehen, nämlich
auf demjenigen, welches nicht mit dem Phosphorelement ausgebildet
ist. Die Entladungselektrode ist mit einer dielektrischen Schicht
abgedeckt, um eine elektrische Entladung in der Richtung innerhalb
der Ebene zu ermöglichen.
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Andere Flachbildanzeigeeinrichtungen
als die PDP-Einrichtungen sind zum Beispiel vom Typ einer Anzeige,
bei welcher eine Flüssigkristallschicht mit
einem darin vorgesehenen Flüssigkristall
gemäß eines
so genannten aktiven Matrixsystems zum ansteuernden Betreiben eines
aktiven Elements, zum Beispiel gemäß eines Transistors, betrieben
wird. Diese Transistoren sind von Pixel zu Pixel ausgebil- det. Diese Anzeigen werden auch als TFT-Flüssigkri- stallanzeigeeinrichtungen
bezeichnet und erlangen in letze- ter Zeit immer mehr Aufmerksamkeit.
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Dabei einer derartigen TFT-Flüssigkristallanzeige
eine hohe Anzahl von Halbleitereinrichtungen, zum Beispiel von Transistoren, notwendig ist, bestehen im
Zusammenhang mit diesen Einrichtungen Probleme im Hinblick auf die
Produktsausbeute bei Anzeigen mit einer
großen
Fläche,
zum Beispiel beim Ausbilden von Bildschirmen mit einer großen Anzeigefläche, wodurch
auch die Produktionskosten ansteigen.
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Zum Lösen dieser Probleme wurde eine
Bilderzeugungsvorrichtung vorgeschlagen, welche innerhalb eines
Systems betrieben wird, bei welchem anstelle von MOS-Transistoren
oder Dünnschichttransistoren
als aktive Elemente ein Entladungsplasma verwendet wird.
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Dieser Typ einer Bildanzeigeeinrichtung kann
so mit einer Anzeigetafel ausgebildet sein, bei welcher eine Plasmazelle
mit einer Mehrzahl Entladungselektroden für eine Plasmaentladung zusammen
mit einem zweiten Substrat verwendet wird, bei welchem Elektroden
vorgesehen sind, die im Wesentlichen in rechten Winkeln zu den Entladungselektroden
angeordnet sind, und zwar über
einer Flüssigkristallschicht
eines Flüssigkristalls
als elektro-optischem Material.
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Die Plasmazelle selbst weist ein
erstes Substrat mit einer Mehrzahl im Wesentlichen paralleler Entladungselektroden.
auf seiner Hauptoberfläche sowie
eine dünne
Schicht eines dielektrischen Materials in einem vorgewählten Abstand
von dem ersten Substrat auf. Ein ionisierbares Gas wird in dem Raum zwischen
dem ersten Substrat und der dünnen
dielektrischen Schicht sowie dem Umfangs bereich der sich so ergebenden
Anordnung eingeschlossen und versiegelt, und zwar mittels eines
Versiegelungsmittels. Die Plasmazelle wird durch Unterteilungswandbereiche
in einer Mehrzahl. linienartiger Plasmakammern unterteilt, in welchen
die Plasmaentladung erzeugt werden kann.
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Das zweite Substrat besitzt eine
Mehrzahl Elektroden, die sich im Wesentlichen in rechten Winkeln
zu den Entladungselektroden der Plasmazelle auf ihrer Hauptoberfläche erstrecken.
Das zweite Substrat wird über
die Flüssigkristallschicht
auf der dielektrischen Plasmaschicht der Plasmazelle angeordnet,
und zwar mit der die Elektrode tragenden Oberfläche als Gegenfläche.
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Bei dieser Anzeigetafel wird der
Flüssigkristall
durch sequentielles Schalten und Abrastern der Plasmakammern der
Plasmazelle und durch Anlegen entsprechender Signalspannungen über die
Elektroden des zweiten Substrats, welche der Plasmazelle gegenüberliegen,
betrieben oder angesteuert, wobei die Zwischenstellungen der Flüssigkristallschicht synchron
mit dem Schalten und Abrastern der Bereiche der Plasmakammern, welche
mit den Elektroden des zweiten Substrats sich überschneiden, die jeweiligen
Pixel begrenzen.
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Sowohl bei den PDP-Einrichtungen
als auch bei den Bildanzeigeeinrichtungen, bei welchen eine Flüssigkristallschicht über ein
Entladungsplasma gesteuert wird, ist es notwendig, dass ein ionisierbares Gas
zwischen einem Paar sieh gegenüberliegender Substrate
oder zwischen einem ersten Substrat und einer dünnen dielektrischen Schicht,
wie das oben beschrieben wurde, eingeschlossen wird. Das ionisierbare
Gas wird dadurch versiegelt, dass ein Durchgangsloch im Substrat
eingebracht wird, dass eine Glasröhre darin eingefügt wird,
dass der Raum zwischen dieser Glasröhre evakuiert wird, dass in dem
Raum ein Gas einge bracht wird und. dass die Glasröhre nachfolgend
versiegelt wird. Dieses Versiegeln der Glasröhre erfolgt durch Aufheizen
der Glasröhre,
durch radiales Komprimieren der Glasröhre mittels eines externen
oder äußeren Drucks
unter, dem Aufheizen und durch Ausbrennen oder Abfackeln (burning
off) des äußeren Bereichs
davon, um dem Ende ein spontanes Versiegeln zu ermöglichen, oder
durch Komprimieren der Glasröhre
in die Form eines Zapfens oder Balkens und durch nachfolgendes Abschneiden
des distalen Endes davon.
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In jüngster Zeit wird das eingeschlossene und
versiegelte Glas mit höheren
Drücken
ausgebildet und komprimiert. Insbesondere wird ein Druck im Bereich
von etwa einer Atmosphäre
oder ein darüber hinausgehender
Druck beim Einschließen
und Versiegeln des Gases verwendet, während das Gas bisher unter
Vakuumdruck oder unter einem geringeren Druck als einer Atmosphäre eingeschlossen
und versie- gelt wurde.
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Falls ein derart hoher Druck verwendet
wird, steht das Gas innerhalb der Röhre unter einem höheren Druck
als dem äußeren oder
externen Druck, das heißt
unter einem höheren
Druck als dem Atmosphärendruck.
Daher wird es schwierig, die Glasröhre mittels herkömmlicher
Verfahren zu versiegeln. Das bedeutet, dass, wenn die Glasröhre zum
Versiegeln aufgeheizt wird, das Glas weich wird oder schmilzt und
dabei der Innendruck oder interne Druck über einen Wert hinaus ansteigt,
welcher größer ist
als der äußere Druck
oder externe Druck. Aus diesem Grund kann sich der aufgeheizte Bereich
wie ein Ballon ausdehnen und im schlimmsten Fall auch explodieren, wodurch
eine Versiegelung unmöglich
wird.
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Beim Herstellen des Röhrenkörpers oder Röhrenhohlkörpers wird
eine Röhre
eines sauerstofffreien Kupfers (oxygenefree copper) evakuiert und mit
einem Gas derart beladen, dass der Gasdruck gleich ist oder größer zum/als
der ex- terne Druck. Nach dem Beladen oder Einfüllen des Gases wird der
Röhrenhohlraum
zur Versiegelung abgequetscht (pinched off). Diesen Verfahren ist
jedoch im Hinblick auf die hohen. Produktionskosten
und, der geringen Produktivi- tät
nämlich
auf rund der Schwierikeiten beim Befestigen der sauerstofffreien
Röhre (oxygene-free
tube) in einer bestimmten Stellung, nicht wünschenswert.
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Daher könnte man zum Versiegeln der
Glasröhre
einer Bild- anzeigeeinrichtung, bei welcher Gas unter einem hohen
Versiegelungsdruck eingesohlossen und versiegelt wird, auf den Gedanken
kommen, den äußeren Druck
oder externen Druck über
eine Atmosphäre
hinaus anzuheben, um damit den scheinbaren Druck in der Glasröhre abzusenken
und damit ein Versiegeln der Glasröhre zu erreichen. Andererseits
kann auch daran gedacht werden, die Temperatur der Glasröhre in die
Nähe der
Schmelztemperatur des Glases zum Abquetschen des distalen Endes
der Röhre
anzuheben.
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Jedoch ist bei der zuerst genannten
Vorgehensweise das Versiegeln der Glasröhre auf ein Verfahren mittels
Hitzeversiegelung mittels eines Heizdrahts oder mittels einer Hochfrequenzheizversiegelung
beschränkt.
Da es in diesem Fall jedoch notwendig ist, den Bereich um den Versiegelungspunkt
herum hermetisch zu versiegeln, wird dadurch die Größe der Versiegelungseinrichtung
erhöht.
Zusätzlich muss
die Versiegelung von einer Glasröhre
zur anderen oder nächsten
individuell durchgeführt
werden, wodurch sich Einschränkungen
im Hinblick auf eine Massenproduktion und folglich auf die Produktivität des Verfahrens
ergeben.
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Bei dem zuletzt genannten Verfahren
muss die Wandstärke
der Glasröhre
angehoben werden, da die Röhre
dazu neigt, sich auszudehnen, falls eine nur geringe Wandstärke ver-
wendet wird. In diesem Fall wird die Glasröhre aufgeheizt und schrittweise oder
graduell komprimiert und dann schließlich abgequetscht. Der Abquetschvorgang
beeinflusst die Zuverlässigkeit
der Bilderzeugungseinrichtung in dem Sinne,
dass die Betriebszuverlässigkeit
des sich ergebenden Produkts nicht garantiert werden kann. Zusätzlich beeinflusst
der Abquetschvorgang häufig auch
noch die vorgesehenen Substratpaare bzw. das erste Substrat und
die dünne
dielektrische Schicht, und zwar derart, dass ein Verbindungsbereich
zwischen der Glasröhre
und dem aus dem Versiegelungsmaterial geformten Substrat sich voneinander ablösen, wodurch
die Zuverlässigkeit
der Einrichtung be- einflusst wird.
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Bei einem Herstellungsverfahren für eine Bildanze geeinrichtung ist es also unumgänglich,
eine Bilderzeugungseinrichtung bereitzustellen, bei welcher ein
erhöhter
Versiegelungsgasdruck verwendet werden kann, um die Massenproduktivität und die Betriebszuverlässigkeit
der Bildanzeigeeinrichtung zu gewährleisten.
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Das Dokument FR-A-2210012 offenbart
ein Versiegelungsver- fahren für
Kolben oder Röhren elektrischer
Lampen mit den Schritten:
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(1) Einführen einer Kristallperle (crystal pearl)
in den Kolben oder die Röhre, Schmelzen oder
Löten einer
Glasröhre,
Ausbilden eines Vakuums im Kolben oder der Röhre und Auffüllen mit
einem Gas, (2) radiales Komprimieren der Glasröhre oder
des Glaskolbens, um einen eingeschnürten Bereich auszubilden, (3)
Umdrehen oder Invertieren der Position oder Anordnung des Kolbens
oder der Röhre
derart, dass die Kristallperle im eingeschnürten Bereich der Glasröhre stecken
bleibt und (4) Einbringen einer Wärmemenge durch fokussierte
Infrarotstrahlung in den eingeschnürten Bereich derart, dass die
Kristallperle mit einem geringe- rem Schmelzpunkt als dem des Glases
der Glasröhre
schmilzt und einen Stopfen zum Versiegeln des Kolbens und der Röhre ausbildet.
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Offenbarung der Erfindung
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Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Herstel lungsverfahren für eine Bildanzeigeeinrichtung
bereitzustellen, welches in der Lage ist, einen erhöhten Druck
eines Versiegelungsgases zur Verfügung zu stellen, und dadurch
eine optimale Massenproduktivität,
hohe Produktivität
und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
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Zur Lösung dieser Aufgabe schafft
die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Bildanzeigeeinrichtung
gemäß Anspruch
1. Bevorzugte Ausführungsformen,
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Das erfindungsgemäße Verfahren
zum Herstellen einer Bildanzeigeeinrichtung gemäß Anspruch 1 weist auf einen
ersten Schritt zum Verbinden einer Glasröhre in einem Öffnungsbereich
eines Durchgangslochs, welches an einer vorgegebenen Stelle einer
Hauptoberfläche
eines ersten Substrats gegenüberliegend
zu einer anderen Hauptoberfläche
einem Plattenelement angrenzend ausgebildet und mit einem vorgegebenen Abstand
vom ersten Substrat angeordnet ist, wobei das erste Substrat und
das Plattenelement darauf eine Anordnung bilden mit Umfangsbereichen,
welche hermetisch ver- siegelt sind, um eine hermetisch versiegelte
Anordnung zu bilden, einen zweiten Schritt des Anordnens einer kalzi-
niesten festkörperartigen
Fritte, welche von einem Halteelement in
der Nachbarschaft einer Verbindung der Glasröhre zum Durchgangsloch in der
Glasröhre
gehalten wird, einen dritten Schritt des Evakuierens eines Zwischenraums
zwischen dem ersten Substrat und dem Plattenelement über die
Glasröhre,
einen vierten Schritt des radialen Kompri- mierens eines vorgegebenen Bereichs
der Glasröhre,
um einen eingeschnürten Bereich
auszubilden, wobei die kalznierte festkörperartige Fritte zwischen
dem eingeschnürten
Bereich, und dem Öffnungsbereich
des Durchgangslochs ERP bleibt, einen fünften Schritt
des Bewegens der kalzinierten festkörperartigen Fritte zum eingeschnürten Bereich
der Glasröhre,
einen sechsten Schritt des Beladens des Zwischenraums zwischen dem
ersten Substrat und dem Plat- tenelement über die Glasröhre mit
einem Gas und einen siebten Schritt des Schmelzens und Verfestigens
der kaltniesten festkörperartigen
Fritte im eingeschnürten Bereich
der Glasröhre
zum hermetischen Versiegeln des eingeschnürten Bereichs.
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Beim erfindungsgemäßen Verfahren
zum Herstellen einer Bildanzeigeeinrichtung wird das Halteelement
für die
kalzinierte festkörperartige
Fritte gegebenenfalls gebildet von einer Metallplatte, welche in
die kalzinierte festkörperartige
Fritte eingefügt ist,
und von einem Federelement zum Halten der Metallplatte in der Glasröhre. Dabei
wird die Metallplatte mittels einer Hochfrequenzheizung erhitzt
zum Lösen der
kalzinierten festkörperartigen
Fritte vom Halteelement zum Bewegen der kalzinierten festkörperartigen
Fritte zum e ngeschnürten
Bereich hin.
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Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
zum Herstellen einer Bildanzeigeeinrichtung kann das Halteelement
für die
kalzinierte festkörperartige
Fritte gebildet werden von einer ferromagnetischen Platte, welche
in die kalzinierte festkörperartige
Fritte eingefügt
wird, und von einem Federelement zum Halten der ferromagnetischen
Platte in der Glasröhre,
wobei die ferromagnetische Platte zu Schwingungen angeregt wird
durch einen Elektromagneten, und zwar zum Bewegen der kalzinierten
festkörperartigen
Fritte entlang dem Halteelement zum eingeschnürten Bereich hin.
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Beim erfindungsgemäßen Verfahren
zum Herstellen einer Bildanzeigeeinrichtung kann eine Mehrzahl Entladeelektro-
den im Wesentlichen parallel zueinander ausgebildet werden, während eine dünne
dielektrische Platte als Platten- element angeordnet wird und während eine
Plasmazelle als hermetisch versiegelte Anordnung ausgebildet wi rd. In diesem Fall weist das erfindungsgemäße Verfahren einen Schritt
auf, welcher nach dem sechsten Schritt/siebten Schritt durchgeführt wird,
wobei dieser Schritt ein Schritt des Aufschichtens eines zweiten
Substrats auf der dünnen
dielektrischen Schicht der Plasmazelle über einer elektro-optischen
Schicht ist. Das zweite Substrat weist dabei auf seiner angrenzenden
Oberfläche
im Wesentlichen rechtwinklig ausgebildete Entladeelektroden auf,
die sich rechtwinklig zu den Entladeelektroden des ersten Substrats
der Plasmazelle erstrecken.
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Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
zum Herstellen einer Bildanzeigeeinrichtung weist das erste Substrat
oder das Plattenelement auf ihren angrenzenden Oberflächen eine
Mehrzahl Entladeelektroden derart auf, dass diese sich im Wesentlichen parallel
zueinander erstrecken. Das Plattenelement oder das erste Substrat
weisen auf ihrer jeweiligen angrenzenden Oberfläche eine Mehrzahl Adressierungselektroden
derart auf, dass diese sich im Wesentlichen rechtwinklig zu den
Entladungselektroden erstrecken, wobei das Plattenelement für dieses
erste Substrat auf seiner angrenzenden Oberfläche eine Mehrzahl Phosphorelemente
abgeschieden aufweist.
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Beim erfindungsgemäßen Verfahren
zum Herstellen einer Bildanzeigeeinrichtung weisen das erste Substrat
oder das Plattenelement auf ihren jeweiligen angrenzenden Oberflächen eine
Mehrzahl Entladeelektroden derart auf, dass diese sich im Wesentlichen
parallel zueinander erstrecken. Das Plattenelement oder das erste
Substrat weisen auf ihren jeweiligen angrenzenden Oberflächen Phosphorelemente
abgeschieden auf. Die hermetisch versiegelte Anordnung weist eine
Mehrzahl Adressierungselektroden zwischen dem ersten Substrat und
dem Plattenelement derart angeordnet auf, dass sich diese im Wesentlichen in rechten Winkeln
zu den Entladeelektroden erstrecken.
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Beim erfindungsgemäßen Verfahren
zum Herstellen eine Bildanzeigeeinrichtung weisen das erste Substrat
oder das Plattenelement auf ihrer jeweiligen angrenzenden Oberfläche eine
Mehrzahl positiver Elektroden derart auf, dass sich diese im Wesentlichen
parallel zueinander erstrecken. Das Plattenelement oder das erste
Substrat weisen auf ihren jeweiligen angrenzenden Oberflächen eine Mehrzahl
negativer Elektroden derart auf, dass diese sich im Wesentlichen
rechtwinklig zu den ersten Elektroden erstre- cken. Das Plattenelement
oder das erste Substrat weisen auf ihren jeweiligen angrenzenden
Oberflächen
eine Mehrzahl Phosphorelemente auf ihrer jeweiligen Hauptoberfläche abgeschieden
auf.
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Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
zum Herstellen einer Bildanzeigeeinrichtung wird insbesondere eine
Glasröhre
in einem Öffnungsbereich
eines Durchgangslochs in einer vorgegebenen Position oder Stellung
eines ersten Substrats einer hermetisch versiegelten Anordnung angeordnet,
welche aus einem ersten Substrat und einem Plattenelement be- steht,
welches in einer vorgegebenen Entfernung vom ersten, Substrat beabstandet
vorgesehen ist, wobei der Durchmesserbereich der sich ergebenden Anordnung
mittels eines Versiegelungsmaterials versiegelt wird, um eine hermetisch
versiegelte Anordnung auszubilden. Eine kalzinierte und festkörperartige
Fritte, welche von einem Halteelement gehabten wird, wird in der
Nachbarschaft einer Verbindung der Glasröhre mit dem Durchgangsloch
in der Glasröhre gehalten.
Die Innenseite oder der Innenraum der versiegel- ten Anordnung wird über die
Glasröhre
evakuiert. Ein vor- gegebener Bereich der Glasröhre wird radial zusammenge- drückt
oder komprimiert um einen eingeschnürten Bereich
auszubilden, wobei die kalzinierte und festkörperartige Fritte zwischen
dem eingeschnürten
Bereich und dem Öff nungsbereich des Durchgangslochs verbleibt.
Die kalzinier- te und festkörperartige
Fritte- wird dann auf den zusammen- geschnürten Bereich der Glasröhre hinzu
bewegt. Es wird dann ein Gas in den Zwischenraum zwischen dem ersten
Substrat und dem Plattenelement über die
Glasröhre
eingeletet. Die kalzinierte und festkörperartige Fritte im eingeschnürten Bereich
der Glasröhre
wird geschmolzen und nachfolgend verfestigt, um eine hermetische
Versiegelung des eingeschnürten
Bereichs auszubilden. Auf diese Art und Weise wird die Glasröhre wirkungsvoll
versiegelt, und zwar durch Verstopfen mit dem Material der Fritte.
Es besteht daher keine Notwendigkeit, die Glasröhre selbst zu versiegeln, so
dass es möglich
wird, die hermetisch versiegelte Anordnung mit einem erhöhten Gasdruck
zu beaufschlagen, welcher bis zu einer Atmosphäre betragen kann. Diese Versiegelung
ist besonders zuverlässig.
Gemäß dieser
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens
für das
Bildanzeigegerät
kann die Glasröhre
auf einfache Art und Weise versiegelt werden, um eine optimale Massenproduktion
zu ermöglichen.
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Bei dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren
für eine
Bildanzeigeeinrichtung wird auch eine hohe Versiegelungszuverlässigkeit
gewährleistet,
so dass der Innenraum oder die Innenseite der hermetisch versiegelten
Anordnung selbst dann nicht beeinflusst werden, wenn nicht notwendige Bereiche der Glasröhre nach dem Schmelzen und
Verfestgen der kalzinierten und festkörperartigen Fritte zum hermetischen
Versiegeln des zusammengeschnürten Bereichs äbgeschnitten
und entfernt werden.
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Kurzbeschreibung der Figuren
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1 ist
ein Flussdiagramm, welches ein Herstellungsverfahren für eine Bildanzeigeeinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Querschnittsansicht, welche den Vor- gang zum Verbinden einer
Glasröhre
mit einer Plasmazelle zeigt.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht, welche den Vorgang des Verbindens
der Glasröhre
mit der Plasmazehle zeigt.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht, welche ein Beispiel einer mittels
eines Halteelements ge- haltenen kalzinierten
und festkörperartigen
Fritte zeigt.
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5 ist
eine vergrößerte Seitenansicht, welche
auf schematische Art und Weise den Vorgang des Anordnens der kalzinierten
und festkörperart
gen Fritte in einer Glasröhre
zeigt.
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6 ist
ein Flussdiagramm, welches ein Herstellungsverfahren für eine kalzinierte
und festkörperartige
Fritte zeigt.
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7 ist
eine vergrößerte Seitenansicht, welche
auf. schematische Art und. Weise den Vorgang des Komprimierens oder
Zusammendrückens der
Glasröhre
zeigt.
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8 ist
eine schematische Seitenansicht, welche ein Beispiel des Haltezustands
der kalzinier- ten festkörperartigen
Fritte durch einen Einschnürungsbereich
der Glasröhre
zeigt.
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9 ist
eine vergrößerte Seitenansicht, welche
auf schematische Art und Weise das Schmelzen und Verfestigen der
kalzinierten und festkörperar-
tigen Fritte zeigt.
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10 ist
eine Querschnittsansicht, welche den Vorgang des Abschneidens oder
Entfernens einer Glasröhre
zeigt.
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11 ist
eine vergrößerte schematische Querschnittsans
cht, welche ein Beispiel einer Bildanzeigeeinrichtung zeigt, welche
gemäß einer
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens
für eine
Bildanze geeinrichtung hergestellt wurde.
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12 ist
eine vergrößerte und
schematische perspektivische Ansicht einer Bildanzeigeeinrichtung,
welche mittels einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens
für eine Bildanzeigeeinrichtung
hergestellt wurde.
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13 ist
eine schematische Ansicht, welche eine Datenelektrode, eine Plasmaelektrode
und einen Entladungskanal einer Bildanzeigeeinrichtung zeigt.
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14 ist
eine perspektivische Ansicht, welche eine andere Ausführungsform
der kalzinierten fest- körperartigen
Fritte zeigt, die von einem Hal- teelement gehalten wird.
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15 ist
eine schematische Seitenansicht, welche eine ändere Ausführungsform des Zustands des
Haltens einer kalzinierten festkörperart
gen Fritte durch einen Zusammenschnürungsbere ch oder Einschnürungsbereich
der Glasröhre
zeigt.
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16 ist
eine vergrößerte und
schematische Querschnittsansicht, welche ein anderes Beispiel einer
Bildanzeigeeinrichtung zeigt, welche gemäß einer Ausführungsform
des erfindungsgemaßen Verfahrens
zur Herstellung einer Bildanzeigeeinrichtung hergestellt wurde.
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17 ist
eine, schematische und perspektivische Explosionsansicht, welche
die Bildanzeigeeinrichtung aus 16 zeigt
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18 ist
eine schematische Ansicht, welche eine Anzeigeelektrode, eine Adresselektrode und
ein Pixel der Bildanzeigeeinrichtung zeigt.
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19 ist
eine vergrößerte und
schematische Querschnittsansicht, welche eine andere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Bildanzeigeeinrichtung
zeigt, welche gemäß einer
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens
für eine
Bildanzeigeeinrichtung hergestellt wurde.
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20 ist
eine vergrößerte und
schematische Querschnittsansicht, welche eine andere Ausfüh- rungsform
der Bildanzeigeeinrichtung zeigt, die gemäß einer Ausführungsform
des erfin- dungsgemäßen Herstellungsverfahrens für
eine Bildanzeigeeinrichtung hergestellt wunde.
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21 ist
eine vergrößerte und
schematische und perspektivische Explosionsansicht, welche, eine
weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Bildanzeigeeinrichtung
zeigt, die gemäß einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Herstel- lungsverfahrens
für eine
Bildanzeigeeinrichtung hergestellt wurde.
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22 ist
eine vergrößerte und
schematische Querschnittsansicht, welche eine andere Ausführungsformder
erfindungsgemäßen Bildanzeigeeinrichtung
zeigt, die gemäß einer
Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens
für eine
Bildanzeigeeinrichtung hergestellt wurde.
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23 ist
eine vergrößerte und
schematische Querschnittsansicht, welche eine andere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Bildanzeige- einrichtung
zeigt, die gemäß einer
Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens
für eine
Bildanzeigeeinrichtung hergestellt wurde.
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24 ist
eine vergrößerte und
schematische und perspektivische Explosionsansicht, welche eine
weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Bildanzeigeeinrichtung
zeigt, die gemäß einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Herstel- lungsverfahrens
für eine
Bildanzeigeeinrich- tung hergestellt wurde.
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25 ist
eine Seitenansicht, welche einen Zusammen- hang
zwischen den inneren und äußeren Durchmessern
und dem eingeschränkten
oder einge- schnürten
Bereich der Glasröhre darstellt.
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Beste Ausführungsform
der Erfindung
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden
bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung im, Detail erläutert.
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Zunächst wird die vorliegende Erfindung
im Hinblick auf ein Herstellungsverfahren für eine Bildanzeigeeinrichtung
erläutert,
die ausgebildet ist zum Ansteuern oder Betreiben einer Flüssigkristallschicht,
und zwar unter Verwendung eines Entladungsplasmas.
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Beim Herstellungsverfahren einer
Bildanzeigeeinrichtung gemäß dieser
Ausführungsform
wird zunächst
eine Plasmazelle ausgebildet (ST1). Das bedeutet, dass eine Plasmazelle 2 hergestellt
wird, wie das in 1 beschrieben
ist. Die Plasmazelle 2 weist ein erstes Substrat 8 und
eine dünne
Schicht eines dielektrischen Materials 3 auf, welche auf dem ersten Substrat 8 in einem
vorgegebenen Abstand mitteils Unterteilungswände 10 angeordnet
ist, wobei der Umfangsbereich davon mit einem Frittensiegel 11 versiegelt
vorgesehen ist, wie das in 2 dargestellt
ist. Das erste Substrat 8 besitzt ein Durchgangsloch 14 in
einem vorgegebenen Bereich und eine Mehrzahl Anodenelektroden 9A sowie
Kathodenelektroden 9K auf seiner Hauptoberfläche 8a. Bei der Plasmazelle 2 sind die
Plasmaelektroden (Entla- dungselektroden) auf der Hauptoberfläche 8a,
welche die innere Hauptoberfläche
des ersten Substrats B. ist, ange- ordnet, wie das oben beschrieben wurde. Das bedeutet dass die Anodenelektroden 9A und die
Kathodenelektroden 9K gemäß einer parallelen. Linienanordnung
ausgebildet und zueinander parallel alternierend in
einer vorgegebenen Richtung mit einem vorgegebenen
Abstand voneinander angeordnet sind, um einen
Satz Enthadungselektroden zu bilden
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Die Mittelbereiche der oberen Seiten
oder Oberseiten der Anodenelektroden 9A und der Kathodenelektroden 9K sind
auf den Unterteilungswandbereichen 10 mit vorgegebenen
Breiten entlang der Elektroden ausgebildet, wobei der Abstand oder
die Lücke
zwischen dem ersten Substrat 8 und der dünnen dielektrischen
Schicht 3 die Entladungskanäle 12 begrenzen. Die
oberen Seiten oder Oberseiten der Unterte lungswandbereiche 10 sind
so ausgebildet, dass sie sich gegen die untere Oberfläche der dünnen dielektrischen
Schicht 3 abstützen,
um eine konstante Lücke
oder einen konstanten Zwischenraum zwischen dem ersten Substrat 8 und
der dünnen
dielektrischen Schicht 3 auszubilden.
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Die dünne dielektrische Schicht 3 wird
von einer dünnen
Glasschicht gebildet und dient selbst als Kondensator. Um eine ausreichende
dielektrische Kopplung zwischen einer elektro-optischen Anzeigezelle,
wie sie später
beschrieben wird, und der Plasmazelle 2 zu gewährleisten
und um die zweidimensionale Ausdehnung oder Expansion der elektrischen Ladungen
zu unterdrücken,
muss die Dicke oder Stärke
der dünnen
dielektrischen Schicht 3 so klein wie nur möglich gehalten
werden, insbesondere in einer Größenordnung
von etwa 50 μm.
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Entlang des Umfangs oder um den Umfang des
ersten Substrats 8 herum ist eine Frittenversiegelung 11 aus
einem niedrig schmelzenden Glasmaterial vorgesehen zum Verbinden
des ersten Substrats 8 mit der dünnen dielektrischen Schicht 3 und zwar
derart, dass sich ein hermetisch ver- siegelter Zustand
ausgebildet, so dass die Plasmazelle 2 als hermetisch versiegelter,
Bereich oder Raum wirken kann In diesem hermetisch versiegelten
Raum, welcher durch den Zwischembereich oder Zwischenraum zwischen.
dem ersten Substrat 8 und der dünnen dielektrischen Schicht 3 gebildet
wird, wird ein ionis erbares Gas in einem nachfolgen den Schritt
eingefüllt
und versiegelt. Das Versiegelungsgas kann zum Beispiel ein inertes
Gas oder eine Mischung inerter Gase sein.
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Dann wird ein Glasröhrenverbindungsschritt (ST2)
ausgeführt,
wie das in 1 dargestellt
ist. Das bedeutet, dass die Glasröhre 15 in einer Öffnung einer
Hauptoberfläche 8b des
ersten Substrats 8 der Plasmazelle 2 gegenüberliegend
der Hauptoberfläche 8a gesichert
wird, welche den Anodenelektroden 9A und den Kathodenelektroden 9K gegenüberliegt. Zu
diesem Zeitpunkt wird die Glasröhre 15 am
ersten Substrat 8 mittels einer Verbindung 22 aus
einem Frittenmaterial gesichert. Zu diesem Zeitpunkt werden beide
Enden der Glasröhre 15 geöffnet. Die Glasröhre 15 besitzt
einen inneren Durchmesser, der größer ist, als der der Öffnung des
Durchgangslochs 14.
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Dann wird eine kalzinierte und festkörperartige
Fritte in der Glasröhre 15 angeordnet
(ST3). Diese kalzinierte und festkörperartige Fritte kann Bestandteil
sein einer im Wesentlichen säulenförmigen kalzinierten
und festkörperartigen
Fritte 16, welche durch ein Halteelement 17 gehalten
wird, wie das in 3 dargestellt
ist. Die kalzinierte festkörperartige
Fritte, welche von jeglicher geeigneten Gestalt sein kann, solange
sie nur in die Glasröhre 15 eingeführt werden kann,
ist vorzugsweise von geringer Größe, jedoch von
ausreichendem Volumen.
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Das Halteelement 17 besteht
aus einer Metallplatte 18, die teilweise in der kalzinierten
und festkörperartigen
Fritte 1
6 zum Halten der kalzinierten festkörperartigen
Fritte 16 vorgesehen ist und aus einer Sicherungsfeder 19 die
mit der Metallplatte 18 verbunden ist, zum Halten ins der
Glas- röhre.
Diese Sicherungsfeder 19 besteht aus einem, im We- sentilichen
halbkreisförmigen
Federbereich 19a, der im Wesentlichen in den Innenwandoberflächenbereich der
Glas- röhre
hineinpasst und im Wesentlichen einen U-förmigen Randbereich oder Rahmenbereich 19 aufweist,
der mit dem Mittelbereich des Federbereichs 19a verbunden
ist, wobei das distale Ende des Randbereichs oder Rahmenbereichs 19r die
Metallplatte 18 trägt.
Durch diese Sicherungsfeder 19 werden der Rahmenbereich 19b ,
die Metallplatte 18 und die kalzinierte und festkörperartige
Fritte 16 gegen die innere Wand der Glasröhre mittels
der Federkraft des ausgelenkten oder gebogenen Bereichs des Federbereichs 19a gehalten.
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Das bedeutet, dass, falls die kalzinierte
und Festkörperartige
Fritte 16 in der Glasröhre 15 mit dem Öffnungsbereich
des Durchgangslochs 14 in der Hauptoberfläche 8b des
ersten Substrats 8 verbunden ist, wie das schematisch in 4 gezeigt ist, die kalzinierte und festkörperartige
Fritte 16 durch die Metallplatte 18 gehalten wird,
welche ihrerseits am distalen Ende des Rahmenbereichs oder Rändbereichs 19 gesichert
ist, und zwar am Innenwandbere ch 15a der Glasröhre 15 mittels
der Federkraft des gebogenen oder ausgelenkten Bereichs des Federbereichs 19a zum
Halten der kalzinierten Fritte 16 innerhalb der Glasröhre 15,
wie das in 5 dargestellt
ist.
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Die kalzinierte und festkörperartige
Fritte wird wie nach- folgend erläutert wird hergestellt. Der Schritt
ST11 des Schmelzens und Formens der Fritte wird ausgeführt, wie
das in 6 dargestellt ist. Das bedeutet,
ein kleinerer Bereich eines ein Lösungsmittel enthaltenden Binders
oder Bindematerials wird mit einem Frittenpulver gemischt, um so
ein Frittenpulver herzustellen, welches einer Metall-
schmelze einer vorgegebenen Gestalt. zugegeben wird. Dieses wird,
dann unter Druck gesetzt, um eine vorgegebene Gest alt zu erreichen. Dann wird ein Kälzinierungsschritt
(ST12.) ausgeführt,
wie das in 6 dargestellt
ist. Das bedeu- tet, dass die gemäß der obigen Beschreibung geschmolzene und
geformte Fritte unter Bedingungen, von zum Beispiel 390°C für 10 Minuten,
kalziniert wird, um eine kalz nierte und festkörperartige Fritte zu erzeugen.
Die kalzinierte und festkörperartige
Fritte wird dann einem Befestigungsschritt (ST13) unterzogen, wie
das in 6 dargestellt
ist. Dies bedeutet insbesondere, dass die Metallplatte 18 des
zuvor erzeugten Halteelements 17 mittels einer Heizeinrichtung
aufgeheizt wird, und zwar derart, dass ein Brenner von geringer
Größe in Kontakt
gebracht wird mit der kalzinierten und festkörperartigen Fritte. Die Kontaktbereiche
werden geschmolzen und miteinander verschmolzen sowie nachfolgend
verfestigt, um die Anordnung zu vervollständigen.
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Dann wird die Innenseite oder der
Innenraum der Plasmazelle 2 im Rahmen eines Evakuierungsschritts
(ST4) evakuiert, wie das in 1 dargestellt ist.
Das bedeutet, dass die Auslasskanäle 12 in der Plasmazelle 2 über die
Glasröhre 15 evakuiert
werden, wie das in 2 mittels
des Pfeiles A dargestellt ist. In 2 ist
zur Vereinfachung die kalzinierte und festkörperartige
Fritte nicht dargestellt.
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Dann wird die Glasröhre 15 gemäß 1 komprimiert oder zusammenedruckt ST5
Das bedeutet dass der äußere Umfang
der Glasrohre 15 von einer Heizeinrichtung 20 derart
umschlossen wird, dass ein Heizdraht an einer vorgege- benen Stellung oder
Position, bei welcher die kalzinierte und festkörperartige Fritte durch das
Halteelement 17 gehalten wird unterhalb der kalzinierten
und festkörperartigen Fritte
angeordnet ist, das heißt,
in einer vorge- gebenen Stellung oder Position
der Glasröhre 15 so
dass die kalzinierte und festkörperartige
Fritte 16 zwischen dem Öffnungsbereich
des Durchgangslochs welches dabei nicht dargestellt ist und der
vorgegebenen Stellung oder Position angeordnet ist. Der aufgeheizte Bereich
der Glasröhre 15 wird aufgeweicht und,
da die Innense te oder der Innenraum der
Glasröhre 15 unter
Vakuum gehalten wird, wird die Glasröhre 15 radial komprimiert
oder züsammengedrückt, wie
das in 7 dargestellt
ist, um einen eingeschnürten
Bereich 21 auszubilden.
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Dann wird die kalzinierte und festkörperartige
Fritte bewegt (ST6), wie das in 1 dargestellt ist.
Das bedeutet, dass die Metallplatte 18 des Halteelements 17,
welche die kalzinierte und festkörperartige
Fritte 16 hält,
durch eine Hochfrequenzheizung aufgeheizt wird, um den verbundenen
Bereich oder Verbindungsbereich der Metallplatte 18 mit
der kalzinierten und festkörperartigen
Fritte alleinig zu schmelzen, und zwar zum Lösen der kalzinierten und festkörperartigen
Fritte 16 von der Metallschmelze oder dem Metallformkörper. Dies
bewirkt, dass die kalzinierte und festkörperartige Fritte 16 vom
Halteelement 17 außer
Eingriff gebracht wird, um sich in der Glasröhre 15 hinab zu bewegen,
wie das in 8 dargestellt
ist, um durch den eingeschnürten
Bereich 21 aufgehalten und gehalten zu werden.
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Dann wird das ionisierbare Gas in
die Plasmazelle 2 eingeleitet (ST7), wie das in 1 dargestellt ist. Das bedeutet,
dass das ionsierbare Gas, welches in die Auslasskanäle 12 einzuleiten
ist, gemäß dem in 2 dargestellten Pfeil B
eingeleitet wird, wobei aus Gründen
der Übersichtlichkeit
die kalzinierte und festkörperartige
Fritte wiederum nicht dargestellt ist.
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Der Schritt des Versiegelns
der Glasröhre (ST8)
durch das Schmelzen und Verfestigen der kalzinierten und festkörper- artigen
Fritte wird zum Schmelzen und Verfestigen der kalzinierten und festkörperartigen Fritte 1
6 zum Versie-
geln der Glasröhre 15 ausgeführt, wie
das in 1 dargestellt ist. Das bedeutet,
dass die Heizeinrichtung 20 entlang des Umfangs
oder um den, Umfang der Glasröhre 15 herum
angeordnet wird zum Heizen des eingeschnürten Be- reichs 21, wie das
schematisch in 9 dargestellt
ist. Das Heizen kann bei einer Temperatur von etwa 430°C bis etwa
450°C für etwa 2
Minuten durchgeführt
werden. Dadurch wird die kalzinierte und festkörperartige Fritte 16 die
vom eingeschnürten
Bereich 21 aufgefangen und gehalten wird, geschmolzen,
wie das in 9 dargestellt ist, um den eingeschnürten Bereich 21 zu
verstopfen oder zu versiegeln (stop up). Falls die kalzinierte und
festkörperar-
tige Fritte 16 in diesem Zustand verfestigt wird, ist der
eingeschnürte
Bereich 21 der Glasröhre 15 durch
die kalzinierte und festkörperartige
Fritte 16 hermetisch versiegelt.
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Der Schritt des Abschneidens oder
Entfernens der nicht benötigten
Bereiche der Glasröhre (ST9)
wird dann zum Ablösen
oder Abschneiden der nicht benötigten
Bereiche der Glasröhre 15 durchgeführt, wie
das in 1 dargestellt ist. Das bedeutet, dass
die Glasröhre 15 am
eingeschnürten
Bereich 21 entfernt oder abgelöst wird, wie das in 10, durch X–Y dargestellt
ist.
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Schließlich wird der Schritt des
Ausbildens der zweiten Substratschicht (ST10) danach ausgeführt, um
eine zweite Sub stratschicht auf der dünnen dielektrischen
Schicht 3 der Plasmazelle 2 über der Flüssigkristallschicht auszubilden,
wie das in 1 gezeigt
ist. Das bedeutet, dass ein zweites Substrat 4 auf der
dünnen
dielektrischen Schicht 3 über der Füssigkristallschicht 7 aufgeschichtetoder
angeordnet wird,um die Bildanzeigeeinrichtung mit dem Aufbau einer
flachen Tafel oder einer flachen Anzeige- tafel abzuschließen, bei
welchem die elektro-optische Anzeigezelle 1 und die Plasmazelle 2 über der Elüssigkris-
tallschicht 7 schichtartig angeordnet
sind Das zweite Substrat 4 besitzt an seiner Hauptoberfläche 4a als
einer dem ersten Substrat 8 gegenüberliegenden Fläche eine
Mehr- zahl Datenelektroden 5, die sich im Wesentlichen
recht- winklig zu den Anodenelektroden 9A und zu den Kathodenelektroden 9K des
ersten Substrat 8 erstrecken.
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Die elektro-optische Anzeigezelle 1 wird
gebildet durch das zweite Substrat 4, auf deren inneren Hauptoberfläche 4a eine
Mehrzahl paralleler und linienartiger Datenelektroden 5 Seite
an Seite in einer vorgegebenen Anordnungsrichtung vorgesehen sind,
und zwar mit einem vorgegebenen Abstand zueinander, wie das in den 11 und 12 dargestellt ist.
Diese vorgegebene Anordnungsrichtung der Datenelektroden 5 ist
die Spaltenrichtung.
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Auf den Mittelbereichen der oberen
Oberflächen
der Anoden- elektroden 9A und der Kathodenelektroden 9K ist
eine Mehrzahl Unterteilungswandbereiche 10 mit einer vorgegebenen
Breite derart angeordnet, dass diese sich entlang der Elektroden
erstrecken.
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Das zweite Substrat 4 der
elektro-optischen Anzeigenelle 1 ist mit der dielektrischen
Schicht 3 über
eine Ab- standseinrichtung oder über
einen Spacer 6 verbunden. Zwischen dem zweiten Substrat 4 und
der dünnen
dielektrischen Schicht 3 ist der Flüssigkristall als elektrochemisches
Material vorgesehen, um die Flüssigkristallschicht 7 zu
bilden. Das elektro-optische Material kann jegliches geeignetes Material
neben einem Flüssigkristall
sein. Der Zwischenraum oder die Lücke zwischen dem zweiten Substrat
4 und der dünnen
d elektrischen Schicht 3 kann zum Beispiel etwa 4 bis etwa
10 μm betragen. Dieser
Zwischenbereich ist insbesondere gleichförmig über dem
gesam- ten Oberflächenbereich.
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Das bedeutet, dass das zweite
Substrat auf der Plasmazelle 2 über der Flüssigkristahlschicht 7 als
elektro-optisches Material schichtartig angeordnet ist.
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Im Ergebnis davon sind die Entladungskanäle 12 (Plasmakammern) über die
Unterteilungswandbereiche 10 voneinander separiert angeordnet
und Seite an Seit ein der Spaltenrichtung ausgebildet. Das bedeutet,
dass die Entladungskanäle 12 derart ausgebildet
sind, dass sie sich rechtwinklig zu den Datenelektroden 5 erstrecken.
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Folglich wirken die Datenelektroden 5 als Spaltenbetriebseinheiten
oder Spaltenantriebseinheiten, wogegen die Entladekanäle oder
Entladungskanäle 12 als
Zeilenbetriebsein- heiten oder Zeilenantriebseinheiten fungieren.
Durch die Schnittpunkte oder Schnittpunktbereiche werden die jeweligen
Pixel 13 gebildet, wie das in 13 dargestellt ist.
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Falls bei der oben beschriebenen
Bildanzeigeeinrichtung eine vorgegebene Spannung zwischen den Anodenelektroden 9A und
den Kathodenelektroden 9K, die einen vorgegebenen Entladungskanal 12 definieren,
angelegt wird, wird das in den Entladungskanälen 12 versiegelt
eingeschlossene Gas derart ionisiert, dass sich eine Plasmaentladung
zur Aufrechterhaltung des Anodenpotentials ausbildet.
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Falls in diesem Zustand die Datenspannung zwischen
den Datenelektroden 5 angelegt wird, wird die Datenspannung
in die Bereiche der Flüssigkristallschicht 7 eingeschrieben,
die mit der Mehrzahl Pixel, die in Spaltenrichtung in Zusammenhang
mit den Entladungskanälen 12 angeordnet
sind, in welche sich die Plasmaentladung ausgebildet hat, einge- schrieben.
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Beim Beenden der Plasmaent ladung befinden
sich die Entla- dungskanäle 12 auf
einem floatenden Potential derart dass die Datenspannung, die in
den Bereichen, der Flüssigkris- tailschicht 7 in Übereinstimmung
mit den Pixeln 13 einge- schrieben wurde, solange gehalten
wird, bis der nächste Schreibvorgang
oder die nächste
Schreibperiode (zum Bespiel bis zur Erzeugung
eines nächsten
Feldes, Bildes oder Frames) erfolgt. In diesem Fall fungieren die
Entladungs- kanäle
12 als Abtast- oder Samplingschalter, wobei die Bereiche der Flüssigkristallschicht 7 der
jeweiligen Pixel als Abtast- oder Samplingkondensatoren fungieren.
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Die Flüssigkristallschicht wird durch
die in die Flüssigkristallschicht
eingeschriebene Spannung derart betrieben, dass eine Anzeige auf
der Grundlage von Pixeln erfolgt. Folglich wird durch sequentielles
Abrastern oder Abtasten der Entladungskanäle
12,
in welchen eine Plasmaentladung wie oben beschrieben, erzeugt wird,
und durch Anlegen der Datenspannungen synchron mit dem Abtasten
oder Abrastern die Flüssigkristallschicht 7 als
aktives Matrixadressierungssystem zum Anzeigen eines zweidimensionalen
Bildes betrieben.
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Beim Herstellen der Bildanzeigeeinrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
wird die kalzinierte und festkörperartige
Fritte, welche durch das Halteelement 17 gehalten wird,
in der Glasröhre 15,
welche für
die Evakuierung und zum Beschicken der Plasmazelle 2 mit
Gas verwendet wird, platziert oder angeordnet. Der Innenraum oder
die Innenseite der Plasmazelle 2 wird dann evakuiert, und
zwar über die
Glasröhre 15.
Es wird ein vorgegebener Bereich der Glasröhre 15 radial komprimiert,
um einen eingeschnürten
Bereich 21 auszubilden. Die kalzinierte und festkörperartige
Fritte verbleibt. im Raum oder Raumbereich zwischen dem, eingeschnürten Bereich 21 und
dem Öffnungsbe-
reich des Durchgangslochs
l4 im
ersten Substrat 8 der Plasmazelle 2. Die kalzinierte
und fest körperartige
Fritte
16 wird. dann außer Eingriff
gebracht vom Halteelement 17 dass diese sich auf den eingeschnürten Bereich 21 der
Glasröhren 15
hinzubewegt. Nach dem Zuführen des
Gases in die Plasmazelle 5 über die Glasröhre 15 wird
die kalzi- nieste und festkörperartige
Fritte 16 im eingeschnürten
Bereich 21 der Glasröhre 15 geschmolzen
und anschließend
verfestigt, um eine hermetische Versiegelung des eingeschnürten Bereichs 21 zu
erreichen. Da die Glasröhre 15 im
Wesentlichen durch das Frittenmaterial versiegelt ist, besteht keine
weitere Notwendigkeit einer Versiegelung der Glasröhre 15 selbst,
so dass es möglich
wird, den internen oder inneren Gasdruck in der Plasmazelle 2, welcher
bis zu einer Atmosphäre
betragen kann, aufrecht zu erhalten. Bei dem vorliegenden Herstellungsverfahren
kann der innere Druck oder Innendruck in der Plasmazelle 2 solange
angehoben werden, wie die Haltekräfte oder die Stärke der
Glasröhre 15 dies
erlauben. Darüber
hinaus kann ein Versiegeln mit einer hohen Zuverlässigkeit
dieser Art und Weise erreicht werden, um eine hohe Betriebszuverlässigkeit
der erfindungsgemäßen Bildanzeigeeinrichtung
zu gewährleisten.
Bei dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren für eine Bildanzeigeeinrichtung
kann die Glasröhre 15 auf
einfache. Art und Weise versiegelt werden, um eine befriedigende
und ausreichende Massenproduktivität und hohe Produktionsrate
zu erreichen.
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Bei dem Herstellungsverfahren für eine Bildanzeigeeinrichtung
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
bleibt auch der Innenraum oder die Innenseite der Plasmazelle 2 selbst
dann unbeeinflusst, falls der nicht benötigte Bereich der Glasröhre 15 nach
dem Schmelzen und Wiederverfestigen der kalzinierten und festkörperartigen
Fritte 16 zum hermetischen Versiegeln des eingeschnürten Bereichs 21. abgeschnitten
oder entfernt wird, so dass auch hier eine hohe Betriebszuverlässigkeit
der hergestellten Bildanzeigeein- richtung gewährleiste ist. Die Temperatur
zum Schmerzen der kalziniesten und festkörperartigen Fritte 16 kann in ausreichender Art und Weise durch Heizen mittels eines Heizdrahts erreicht werden und ist somit
konstant. Jegli che sich ergebende Abweichung im
internen oder inneren Gasdruck kann durch Berechnungen korrigiert
werden.
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Bei der oben beschriebenen Ausführungsform
weist das Halteelement eine Metallplatte und eine Sicherungsfeder
auf, welche zum Halten der kalzinierten und festkörperartigen
Fritte verwendet werden. Alternativ kann ein derartiges Halteelement 37 verwendet
werden, welches gebildet wird von einer ferromagnetischen Platte 38 mit
einer Endöse 37a (terminal lug), welche in eine kalzinierte
und festkörperartige
Fritte 36 eingeführt
ist, wodurch sich eine im Wesentlichen U-förmige Sicherungsfeder 39 ergibt, wie
das in 14 dargestellt ist. Bei diesem
Halteelement 37 wird die ferromagnetische Platte 38 an
einem Ende 39a der Sicherungsfeder 39 gesichert,
wobei das distale gegenüberliegende
Ende 39b der Sicherungsfeder 39 geneigt oder gekrümmt ist
auf die ferromagnetische Platte 38 zu. Das bedeutet, dass ein
elastisch gebogener Bereich der Sicherungsfeder 39 eine
Trennung oder Separation der ferromagnetischen Platte 38 vom
gegenüberliegenden
Ende 39b der Sicherungsfeder 39 weg bewirkt.
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Falls die kalzinierte und festkörperartige
Fritte 36 in der Glasröhre
angeordnet ist oder wird, werden die ferromagnetische Platte 38 und
das gegenüberliegende
Ende 39b der Sicherungsfeder 39 gegen die innere
Wand oder die Innenwandoberfläche
der Glasröhre
mittels der elastischen Kraft der Sicherungsfeder 39 derart
gedrückt,
dass sich eine Beabstandung der ferromagnetischen Platte 38 und
des gegenüberliegenden
Endes 39b voneinander weg ergibt um die ferromagnetische Platte 38 und das gegenüberliegende Ende 39b in
der Glasröhre
zu halten. Zum Bewegen der kalzinierten
und festkörperartigen
Fritte 36 auf den eingeschnürten Bereich der Glasröhre hin
ist es ausreichend, falls Vibrationen oder Schwingungen zum Bei- spiel
mittels eines Elektromagneten auf die ferromagnetische Platte 38 zum
Verschieben der kalzinierten festkörperartigen Fritte 36
zusammen mit dem Halteelement 37 aufgrund seines eigenen
Gewichts zum eingeschnürten Bereich 41 in
der Glasröhre 35 hin übertragen
werden.
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Es können auch ähnliche Wirkungen und Effekte
durch Herstellen der Bildanzeigeeinrichtung mittels des oben beschriebenen
Herstellungsverfahrens unter Verwendung der kalzinierten und festkörperartigen
Fritte 36 erreicht werden, welches durch das Halteelement 37 gehalten
wird.
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Obwohl das Herstellungsverfahren
für die Bildanzeigeeinrichtung,
bei welchem die Flüssigkristallschicht
unter Verwendung eines Entladungsplasmas betrieben wird, oben im
Detail beschrieben wurde, kann die vorliegende Erfindung auch im
Hinblick auf die Herstellung einer PDP verwendet werden.
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird
eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben, bei welchem die Erfindung
im Rahmen der Herstellung einer PDP verwertet wird.
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Das Herstellungsverfahren für die PDP
ist vergleichbar mit dem der Bildanzeigeeinrichtung, welche vorgesehen
ist zum Betreiben oder Antreiben der Flüssigkristallschicht unter Verwendung
eines Entladungsplasmas. Zunächst
wird eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben, bei welcher die Herstellung
eines PDP vom AC-Typ angewandt wird.
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Das Herstellungsverfahren für die PDP
ist demjenigen für
das Bildanzeigegerät ähnlich, bei
welchem die Ansteuerung eine Flüssigkristallschicht
unter Verwendung eines Entladungsplasmas erfolgt. Ein signifikanter Unterschied be steht in der Verwendung des
ersten Substrats und einer Komponente, welche als Plattenmaterial
verwendet wird Unter Bezugnahme auf die 16 und 17 wird
gezeigt, dass eine PDP vom AC-Typ ein erstes Substrat 58 als
erstes Substrat verwendet, auf dessen Hauptoberfläche 58a als
benachbarte oder gegenüberliegende
Oberfläche
eine Mehrzahl paralleler und linienartiger Adresselektroden 59 in
einem vorgegebenen Abstand derart vorgesehen sind, dass diese sich
in einer vorgegebenen Richtung hin erstrecken. Auf dem ersten Substrat 58 sind
linienartige Untertelungswandbereiche 60 zwischen benachbarten
Adresselektro- den 59 derart vorgesehen, dass diese sich entlang
der Elektroden 59 derart erstrecken, dass dort Beabstandungsbereiche
durch die Unterteilungswandbereiche 60 begrenzt ausgebildet
sind, die darüber
hinaus mit den Adresselektroden 59 korrespondieren. Auf
dem ersten Substrat 58 sind des Weiteren Phosphorelemente 56a, 56b
und 56c sequentiell oder aufeinander folgend wiederholt
derart angeordnet, dass diese über
den Adresselektroden 59 liegen. Diese Phosphorelemente 56a, 56b und 56c können rot,
grün bzw.
blau gefärbt
sein. Im ersten Substrat 58 ist ein Durchgangsloch 64 derart
ausgebildet, dass dieses die Adresselektroden
59 oder
die Unterte lungswandbereiche 50 freilegt.
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Als Plattenelement wird ein zweites
Substrat 54 vorgesehen auf dessen angrenzender oder gegenüberliegender
Hauptoberfläche 54a eine
Mehrzahl Anzeigeelektroden 55 als Entladungselektroden ausgebildet
ist. Die Anze geelektro- den 55 sind parallel und linienartig
sowie auf einem transparenten und elektrisch leitfähigen Material
ausge- bildet. Auf dem zweiten Substrat 54 ist auch eine
so ge- nannte Buselektrode 53 derart angeordnet dass diese
auf einem Bereich der Anzeigeelektroden 55 geschichtet ausge-
Bildet ist. Die Buselektrode 53 ist zur Vereinfachung in der 16 nicht dargestellt Sequentiell oder
darauf folgend ist auch eine dielektrische Schicht 61 sowie
eine Schutzschicht 62 derart vorgesehen, dass diese über den
Anzeigeelektroden 55 und der Buselektrode 53 liegen.
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Zum Herstellen einer PDP vom AC-Typ
werden zunächst
das erste Substrat 58 und das zweite Substrat 54 derart
angeordnet positioniert, dass die Hauptoberflächen 58a bzw. 54a
sich einander gegenüberliegend
und die distalen Enden der Unterteilungswandbereiche 60 sich
gegen die Oberfläche, der
Schutzschicht 65 abstützen.
Der Durchmesser der sich so ergebenden Anordnung wird mittels eines Frittensiegels 61 versiegelt,
um eine hermetisch abgeschlossene oder hermetisch versiegelte Anordnung 71 zu
schaffen. Bei dieser hermetisch versiegelten Anordnung 71 sind
die begrenzten Beabstandungsabschnitte 52, die von den
Unterte lungswandbereichen 60 umgeben sind, und die Schutzschicht 62 des
zweiten Substrats 54 korrespondierend mit den Adresselektroden 59 des
ersten Substrat 58 vorgesehen.
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Eine Glasröhre 65 wird dann mit
einer Öffnung
des Durch- gangslochs 64 in der Hauptoberfläche 58b des
ersten Substrats 58 der Hauptoberfläche 58a als gegenüberliegende
oder benachbarte Oberfläche
gegenüberliegend
angeordnet, und zwar mittels einer Verbindung 72 aus einem
Frittenmaterial.
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Dann wird eine kalzinierte und festkörperartige
Fritte in die Glasröhre 65
eingeführt
und angeordnet, und zwar wie bei. dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren.
Jegi- ches der oben. beschriebenen Materialien kann auch für die kalzinierte und festkörperartige
Fritte verwendet werden.
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Das Innere oder die Innenseite der
hermetisch. versiegelten. Anordnung 71
wird
dann über
die Glasröhre 65 evakuiert.
Ein vorgegebener Bereich der Glasröhre 65 wird dann wie bei
dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren komprimiert. Die kalzinierte
und festkörperartige
Fritte wird dann an eine vorgegebene Position oder Stelle bewegt.
Es wird Glas in das Innere der hermetisch abgeschlossenen oder hermetisch
versiegelten Anordnung 71 eingeleitet.
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Die kalzinierte und festkörperartige
Fritte wird dann geschmolzen und verfestigt, um die Glasröhre 65 zu
verfestigen oder zu verschließen.
Der nicht benötigte
Bereich der Glasröhre 65 wird
dann in der gleichen Art und Weise entfernt oder abgeschnitten,
wie dies im Zusammenhang mit dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren
der Fall ist, und zwar um die PDP vom AC-Typ zu vervollständigen, wie
das in 16 dargestellt ist.
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Bei der oben beschriebenen PDP vom AC-Typ
werden die Anzeigeelektroden, die als Entladungselektroden fungieren,
parallel und linienartig ausgebildet, wobei diese in einem vorgegebenen
Abstand voneinander und nebeneinander oder Seite an Seite in einer
vorgegebenen Richtung angeordnet werden, und zwar derart, dass zwischen
benachbarten Anzegeelektroden 52 in der Richtung in der
Ebene eine elektrsche Entladung auftritt. Diese Anordnungsrichtung
korrespondiert mit der Spaltenrichtung. Die Adresselektroden 59 werden
auf dem ersten Substrat 58 parallel und linienartig und
in einem vorgegebenen Abstand voneinander beabstandet angeordnet,
wie das in den 16 und 17 dargestellt ist, Die Anordnungsrichtung
korrespondiert in diesem Fall mit der Zeilenrichtung.
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Folglich fungieren die Anzeigeelektroden 5 und
die Adresselektroden 59 als Spaltenbetriebseinheiten bzw.
als Rei- henbetriebseinheiten. Die Kreuzungsbereiche oder Kreu-
zungspunkte dieser beiden Antriebseinheiten
oder Treibereinheften korrespondieren mit den Pixeln 57.
Ein. Bild wird durch Anregung der Phosphorelemente 2
6a, 26b und 26c be- wirkt,
die in Raumbereichen oder Beabstandungsbere chen 52, die
mit diesen Pixeln korrespondieren, angeordnet sind.
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Obwohl die Glasröhre 65
in
diesem Fall eine lineare Form besitzt, kann auch eine L-förmige Glasröhre 75 verwendet
werden, wie sie in 19 dargestellt
ist. Da die PDP vom AC-Typ aus 19 in ähnlicher
Art und Weise aufgebaut und konfiguriert ist wie die PDP vom AC-Typ
aus 16 sind die gleichen Komponenten
und Elemente mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, und die jeweilige
korrespondierende Beschreibung wird zur Vereinfachung fortgelassen.
Falls die Glasröhre 75 eine
L-Form aufweist, nimmt die Glasröhre 75 weniger
Raum ein und ermöglicht
somit eine Reduktion der Dicke oder Stärke der PDP in seiner Gesamtheit.
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Für
die Massenherstellung von Bildanzeigeeinrichtungen der vorliegenden
Erfindung können
einige zehn Glasröhren
gleichzeitig angeordnet und Seite an Seite oder nebeneinander verbunden
und im Rahmen des Evakuierungsschritts und des Schritts des Einleitens
von Gas verarbeitet werden, um somit die Produktivität beim Herstellen
zu verbessern. Falls jedoch Glasröhren in senkrechter Art und
Weise aus den Anzeigeeinrichtungen hervorstehen, ist der Abstand
zwischen den nebeneinander angeordneten Glasröhren erhöht, so dass die Herstellungseinrichtung
an Größe zunimmt,
weil die Größe der Gehäusebereiche
der Anzeigeeinrichtung (Sub- strate) ein Verbinden der Glasröhren Seite
an Seite behin- dern. Falls die Glasröhren 7 5 in
L-Form angeordnet sind ist die Ausdehnung der Anzeigeeinrichtung in seiner Ge- samtheit (die Substrate)
jeweils derart reduziert dass falls die Glasröhren Seite an Seite angeordnet und
miteinander verbunden werden, die Beabstandung zwischen
den Gehäuseteilen
oder Hauptbereichen der Anzeigeeinrichtung vermindert oder angeordnet werden kann,
um die Größe des Herstellungsgeräts zu reduzieren
und damit die Produktivität
des Verfahrens zu verbessern.
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Durch Ausbilden der Glasröhre 75 in
L-Form kann nicht nur die Ausdehnung oder Stärke der gesamten Anzeigeeinrichtung
reduziert, sondern auch die Produktivität gesteigert sowie eine Kostenreduktion
erreicht werden. Selbstverständlich
ist der Neigungswinkel oder Biegewinkel der Glasröhre nicht auf
90° beschränkt, sondern
er kann größer oder
kleiner sein als 90°,
oder es können
auch mehrere Biegungen oder Krümmungen
in der Röhre
vorgesehen sein, wenn der Aufbau bei der jeweiligen Anwendung der
vorliegenden Er- findung dies ermöglicht.
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Bei der oben beschriebenen Ausführungsform
wird ein erstes Substrat, auf deren angrenzender oder gegenüberliegender
Oberfläche
Adresselektroden parallel zueinander angeordnet sind und auf welchem
die Phosphorelemente abgeschieden sind, verwendet, wogegen auch
ein Plattenelement verwendet wird, auf deren angrenzenden Oberfläche oder
gegenüberliegenden
Oberfläche
eine Mehrzahl Entladungselektroden im Wesentlichen parallel zueinander
angeordnet werden. Ahternativ hat das erste Substrat die Mehrzahl
Entladungselektroden auf seiner angrenzenden oder gegenüberliegenden Oberfläche, und
zwar im Wesentlichen parallel zueinander, und das Plattenelement
besitzt die Adresselektroden und die Phosphorelemente, die auf seiner angrenzenden
oder gegenüberliegenden
Oberfläche ausgebildet
sind.
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Es kann auch ein erstes Substrat
mit Phosphorelementen auf seiner angrenzenden oder gegenüberliegenden
Oberfläche
sowie ein Plättenelement
mit der Mehrzahl Entladungselektroden verwndet werden welche im
Wesentlichen parallel zueinander abgeschieden sind wobei die Adresselektroden im
wesentlichen parallel zueinander zwischen
dem ersten Substrat und dem Plattenelement im hermetisch versiegelten
Element ausgebildet und vorgesehen sind.
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Das bedeutet, es liegt ein erstes
Substrat 78 vor mit parallel und linienförmigen Unterteilungswandbereichen 80,
die auf seiner Hauptoberfläche 78a als
angrenzende Oberfläche
oder gegenüberliegende
Oberfläche
in einem vorgegebenen Abstand ausgebildet sind, damit sie sich in
einer vorgegebenen Richtung erstrecken. Es sind des Weiteren Phosphorelemente 76a, 76b und 76c im
Zwischenraum der zwischen benachbarten Unterteilungswandbereichen 80 begrenzt
vorgesehen ist, wiederholt angeordnet, wie das in 20 und in 21 dargestellt ist.
Als Phosphorelemente 76a, 76b und 7c können zum
Beispiel rote, grüne
bzw. blaue Phosphorelemente verwendet werden. In dem Zwischenraum zwischen
den benachbarten Unterteilungswandbereichen 80 sind parallel
zueinander und linienförmig Adresselektroden 79 ausgebildet,
die dabei auf den Phosphorelementen 76a, 76b und 76c geschichtet ausgebildet
sind. Das bedeutet, dass diese Adresselektroden 79 ebenfalls
Seite an Seite oder nebeneinander in einem vorgegebenen Abstand
zueinander in einer vorgegebenen Richtung angeordnet sind. Es ist ein
Durchgangsloch 74 derart vorgesehen, um die Adresselektroden 79 und
die Unterteilungswandbereiche 80 freizulegen (clear).
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Als Plattenelement wird das zweite
Substrat 54, welches bei dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren
für eine
PDP vom AC-Typ verwendet wurde, verwendet. Das bedeutet, dass dieselben
Bezugszeichen verwendet werden, um diesel- ben Komponenten oder
Elemente zu bezeichnen, die jeweilige korrespondierende Beschreibung
wird zur Vereinfachung fortgelassen.
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Das erste Substrat 78 und
das zweite Substrat 54 sind so, angeordnet, dass die Hauptoberflächen 78a
und 54a davon sich einander derart gegenüber stehen, dass die distalen
Enden der Unterteilungswandbereiche 80 gegen die Oberfläche der Schutzschicht 62 drücken. Die
Umfangsbereiche oder Durchmesserbereiche der zwei Komponenten werden
mittels einer Frittenversiegelung 81 versiegelt, um eine herme-
tisch versiegelte Anordnung 91 komplett bereitzustellen.
Bei dieser hermetisch versiegelten Anordnung 91 sind Zwischenraumbereiche 82,
die durch die Unterteilungswandbereiche 80 umgeben sind,
und die Schutzschicht 62 des zweiten Substrats 54 in
Korrespondenz mit den Adresselektroden 79 des ersten Substrat 78 definiert.
Die Adresselektroden 79 sind zwischen dem ersten Substrat 78 und
dem zweiten Substrat 54 ausgebildet.
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Wie bei dem zuvor beschriebenen Herstellungsverfahren
wird die Glasröhre 65 mittels
einer Verbindung 72 des Frittenmaterials in der Öffnung der
Hauptoberfläche 78b im
ersten Substrat 78 gegenüberliegend der Hauptoberfläche 78a,
welche als angrenzende Oberfläche
oder gegenüberliegende Oberfläche dient,
verbunden.
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Wie bei dem zuvor beschriebenen Herstellungsverfahren
wird die kalzinierte und festkörperartige
Fritte in der Glasröhre 65 angeordnet.
Die kalzinierte und festkörperartige
Fritte wird in der zuvor beschriebenen Art und Weise verwendet.
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Ebenfalls wie bei dem zuvor beschriebenen Herstellungsver-
fahren wird die kalzinierte und festkörperartige Fritte geschmolzen
und verfestigt, um die Glasröhre 65 zu
versie- geln, während
ein nicht benötigter
Bereich der. Glasröhre
65 abgeschnitten oder entfernt wird, um die PDP vom AC-Typ vervollständigt herzustellen,
wie das in 20 darge-
stellt ist. Die Anzeigeelektroden 5 und die Adresselektroden 59 wirken
als Spaltenbetriebseinheiten oder Spaltentreibereinheiten bzw. als
Zeilenbetriebseinheiten oder Zeilentreibereinheiten. Die Schnittpunkte oder
Schnittbereiche dieser beiden Treibereinheiten oder Betriebseinheiten
korrespondieren zu Pixeln. Ein Bild wird durch Anregung der Phosphorelemente 76a, 76b und 76c ausgebildet,
welche in Zwischenbereichen 82 angeordnet und vorgesehen
sind, die mit diesen Pixeln korrespondieren.
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Obwohl in diesem Fall eine Glasröhre 65 in
lineare Form oder Gestalt verwendet wurde, kann auch eine L-förmige Glasröhre 75 verwendet
werden, wie das in 22 dargestellt
ist. Da die PDP vom AC-Typ aus 22 in ähnlicher
Art und Weise zu der in 16 gezeigten
PDP vom AC-Typ aufgebaut ist, werden dieselben oder die gleichen
Komponenten und Elemente mit denselben Referenzzeichen oder Bezugszeichen
bezeichnet, und die jeweils korrespondierende Beschreibung dieser
Elemente wird zur Vereinfachung fortgelassen. Falls die Glasröhre 75 eine
L-Form aufweist, benötigt
die Glasröhre 75 weniger
Raum oder nimmt weniger Raum ein, so dass es möglich wird, die Ausdehnung
oder Stärke
oder Dicke der PDP in seiner Gesamtheit zu reduzieren.
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Für
eine Massenherstellung von Bildanzeigeeinrichtungen der vorliegenden
Erfindung werden mehrere zehn Glasröhren angeordnet und nebeneinander
liegend oder Seite an Seite miteinander verbunden. Dann werden der
Evakuierungsschritt und der Schritt des Einfüllens von Gas gleichzeitig
durch- geführt, wodurch die Produktivität des Verfahrens verbessert
wird. Falls sich die Glasröhren
jedoch senkrecht aus der Anzeigeeinrichtung heraus. erstrecken,
ist der Zwischenraum zwischen den Glasröhren, die Seite an Seite oder
nebenenander angeordnet sind, erhöht, so dass die Herstellungsgeräte einen
größeren Raum
einnehmen, weil ein Hauptteilbereich oder ein Gehäusebereich
der Anze geeinrichtung (Substrate) ein Verbinden der Seite an Seite liegenden
Glasröhren
verhindert oder behindert. Falls die Glasröhren 75 in L-Form
angeordnet sind, ist die Anzeigeeinrichtung in ihrer Gesamtheit
(Substrate) in ihrer Ausdehnung reduziert, so dass, falls die Glasröhren angeordnet
und Seite an Seite liegend miteinander verbunden werden, der Abstand
oder der Zwischenraum zwischen den Haupt- teilen oder Hauptteilbereichen
oder Gehäusen
der Anzeigeeinrichtung reduziert ist, so dass die Größe der Herstellungseinrichtung
ebenfalls reduziert ist, wodurch sich eine Verbesserung der Produktionseffizienz
ergibt.
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Durch Ausbilden der Glasröhre 75 in
L-Form wird nicht nur die Ausdehnung der fertig gestellten Anzeigeeinrichtung
reduziert, sondern es ergeben sich auch eine höhere Produktionseffizienz sowie eine
Kostenreduktion. Natürlich
kann der Biegewinkel oder Krümmungswinkel
der Glasröhresich
nicht nur auf den Wert 90° beschränken, sondern
er kann größer oder
auch keiner sein als 90°.
Ferner können auch
mehrere Biegungen oder Krümmungen
vorgesehen sein in der, Röhre,
falls der Aufbau derart gewählt
ist, dass sich dadurch eine Anwendung der vorliegenden Erfindung
ergibt.
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Eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, bei welcher diese bei einem Herstellungsverfahren für eine PDP
vom DC-Typ erläutert
wird, wird nachfolgend beschrieben. Das Herstellungsverfahren für die PDP
vom DC-Typ ist ähnlich
zu dem zuvor beschriebenen Herstellungsverfahren für eine PDP
vom AC-Typ, wobei der Hauptunterschied darin besteht,
dass ein unterschiedliches erstes Substrat. und ein unterschiedliches
Plattenelement verwendet werden.
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Unter Bezugnahme auf die 23 und 24, welche
eine PDP vom DC-Typ zeigen, ist dargelegt, dass ein erstes Substrat 98 verwendet
wird mit einer Mehrzahl, positiver Anzeige- elektroden 99a auf
seiner Hauptoberfläche 98a als
angrenzender Oberfläche
oder gegenüberliegender
Oberfläche,
wobei die positiven Anzeigeelektroden 99a die Form planarer Quadrate
aufweisen, um als Elektroden zu fungieren. Insbesondere wird eine
Zahl positiver Hilfsanzeigeelektroden 99B nebeneinander
oder Seite an Seite mit einem vorgegebenen Abstand in einer vorgegebenen Richtung
angeordnet und mittels Leitungen oder Drähte 100A, die in 23 nicht dargestellt sind,
für die
positiven Anzeigeelektroden verbunden, um einen Satz oder eine Anordnung
paralleler und linienartiger positiver Anzeigeelektroden zu schaffen,
die sich im Wesentlichen in einer vorgegebenen Richtung hin erstrecken.
Die positiven Anzeigeelektroden 99A und die Drähte 100A der
positiven Anzeigeelektroden werden über Widerstände 102A miteinander verbunden,
um einen Entladestrom auf einen kleineren Wert hin zu unterdrücken, um
die Produktlebensdauer zu erhöhen
oder zu verbessern.
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Auf der Hauptoberfläche 98a des
ersten Substrats 98 sind ebenfalls mehrere positive Hilfselektroden 99B in
einer planparallelen Anordnung vorgesehen. Insbesondere ist eine
Anzahl positiver Hilfsanzeigeelektroden 99B nebeneinander
liegend oder Seite an Seite mit einem vorgegebenen Abstand in einer
vorgegebenen Richtung vorgesehen und mittels Drähten oder Verbindungen 100B für die positiven
Hilfsanzeigeelektroden verbunden, um eine Anordnung oder einen Satz
paralleler und linienartiger positiver Hilfselektroden zu schaffen,
die sich im Wesentlichen in der vorgegebenen Richtung erstrecken. Die
positiven Hilfselektroden. 99A und die Drähte oder
Leitungen 100B für,
die positiven Hilfselektroden sind mittels Widerstände 102B miteinander
verbunden, um einen Entladestrom auf einen kleineren Wert hin zu
unterdrücken,
um die Produktlebensdauer zu verbes- sern.
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Es ist eine Spalte positiver Hilfselektroden benachbart
zu zwei Spalten positiver Anzeigeelektroden vorgesehen, zu denen
benachbart zwei weitere Spalten positiver Anzeigeelektroden angeordnet sind.
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Auf dem ersten Substrat 98 ist
eine dielektrische Schicht 103 derart angeordnet, dass
sie über der
Hauptoberfläche 98a des
ersten Substrats 98 liegt, welches die positiven Anzeigeelektroden 99A und
die positiven Hilfsanzeigeelektroden 99B trägt. Die
Bereiche der dielektrischen Schicht 103, welche mit den
positiven Anzeigeelektroden 99A und
den positiven Hilfsanzeigeelektroden 99B korrespondieren, sind
mit Löchern
oder Öffnungen 104 versehen,
wobei die dielektrische Schicht 103 in den übrigen Bereichen
isoliert ausgebildet ist. Die dielektrische Schicht 103 wird
mit einer weißen
Farbe vorgesehen, um das von Phosphor emittierte Licht zu reflektieren. Ein
Durchgangsloch 124 ist im ersten Substrat 98 vorgesehen,
um die Anordnung oder den Satz positiver Anzeigeelektroden und die
Anordnung oder den Satz positiver Hilfselektroden freizulegen (clean).
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Das Plattenelement ist ein zweites
Substrat 114, auf dessen Hauptoberfläche 114 eine Mehrzahl paralleler
und linienartiger oder linienförmiger
negativer Elektroden 115 ausgebildet ist, so dass sich
diese nebeneinander liegend oder Seite an Seite im Wesentlichen
in rechten Winkeln zur Anordnungsrichtung des Satzes oder der Anordnung
Anzeige- elektroden erstrecken, wie das in den 23 und
24 gezeigt ist. Es ist zu bemerken, dass
diese Figuren aus- schließlich
eine der negativen Elektroden zeigen.
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Beim zweiten Substrat 114 ist
eine Mehrzahl rahmenartiger oder frameartiger Unterteilungswandbereiche 110 mit
je- weils einer. Mehrzahl Fensterbereichen
von planarer und quadratischer
Gestalt über den
negativen Elektroden 115 liegend ausgebildet. Diese Fensterbereiche 105 sind
in den Unterteilungswandbereichen 110 korrespondierend
mit den positiven Anzeigeelektroden 99A des Satzes positiver
Anzeigeelektroden derart ausgebildet, dass die Fensterbereiche 105 mit
den positiven Anzeigeelektroden 99A des Satzes positiver
Anzeigeelektroden korrespondierend ausgebildet sind. Ebenfalls korrespondierend
mit den positiven Hilfsanzeigeelektroden 99B sind Ausnehmungen
oder Vertiefungen 106 korrespondierend mit dem Satz oder
der Anordnung positiver Hilfsanzeigeelektroden ausgebildet. Die
negativen Elektroden 115 sind derart angeordnet, dass sie in
den Fensterbereichen 105 teilweise freiliegen.
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Das bedeutet, dass, falls das erste
Substrat 98 und das zweite Substrat 114 einander
gegenüberliegend
angeordnet sind, die negativen Elektroden und die positiven Anzeigeelektroden 99A einander ausschließlich in
denjenigen Bereichen gegenüberliegen,
die mit den Fensterbereichen 105 korrespondieren, so dass
diese Bereiche als Anzeigezellen 112A fungieren. Es sei
an dieser Stelle bemerkt, dass vier,
Anzeigezellen 112A, die einander in einer
Vor- und Zurückrichtung
und in einer Links- und Rechtsrichtung benachbart sind, ein Hauptpixel
(sole pixel) bilden. Ein Phosphorelement 116 ist innerhalb
der Anzeigezellen 112 in Richtung auf das erste Substrat 98 zu
angeordnet, außer
an der lateralen Seite der Unterteilungswandbereiche 115 und
der positiven Anzeigeelektroden 99A. Von diesen Phosphorelementen
können
diejenigen, die mit den zwei Anzeigezellen 1
12A assozüert sind,
die Farbe Grün
aufweisen, während
diejenigen, die mit den, verbleibenden Anzeigezellem 112 assoziiert
sind, getrennte die Farben Blau und Rot aufweisen können.
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In den Ausnehmungen 106 stehen
sich die negativen Elektro- den 115 und
die positiven Hilfsanzeigeelektroden 99B einander,
gegenüber,
wobei diese sich gegenüber
stehenden Bereiche als Hilfszellen 112B fungieren. Das
bedeutet, dass dort eine Hilfszelle 112B für zwei Anzeigezellen 112A vorliegt. Der
Zweck dieser Hilfszelle 112B ist, die geladenen Teilchen
oder quasistabilen Teilchen, die im Bereich der elektrischen Entladung
in der Hilfszelle 112B erzeugt werden, zu ermöglichen,
in die linken und rechten Seitenanzeigenzellen 112A einzudringen,
um die Entladungsstartspannung abzusenken.
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Beim Herstellen oder zum Herstellen
einer PDP vom DC-Typ werden das erste Substrat 98 und das
zweite Substrat 114 derart angeordnet, dass die Hauptoberflächen 98A und
114A davon sich gegenüberliegen.
Das erste Substrat 98 und das zweite Substrat 114 werden
so geschichtet angeordnet, dass die distalen Enden der Unterteilungswandbereiche 110 gegen
die Oberfläche
der dielektrischen Schicht 103 drücken. Die Durchmesserbereiche
oder Umfangsbereiche der sich ergebenden Anordnung werden dann mittels
eines Frittensiegels 101 versiegelt, um die Herstellung
einer hermetisch versiegelten Anordnung 121 abzuschließen, wie
das in 23 dargestellt
ist.
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Dann wird wie bei dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren
ein Verbindungselement 72 eines Frittenmaterials verwendet,
um die Glasröhre 65 mit
einem Öffnungsbereich
eines Durchgangslochs 124 in der Hauptoberfläche 98b des
ersten Substrats 98 gegenüberliegend zur Hauptoberfläche 98a zu
verbinden.
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Dann wird wie bei dem oben beschriebenen Herstellungsverfuhren
die kalzinierte und festkörperartige
Fritte im Innern oder, auf der Innenseite der. Glasröhre 65 angeord- net. Es wird eine zuvor beschriebene kalzinierte
und festkörperartige
Fritte verwendet.
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Dann wird bei dem zuvor beschriebenen Herstellungsverfahren
der Innenraum oder die Innenseite der hermetisch versiegelten Anordnung 121 über die
Glasröhre 65 evakuiert.
Der vorgegebene Bereich der Glasröhre 65 wird eingeschnürt. Die
kalzinierte und festkörperartige
Fritte wird dann in den zuvor bestimmten Bereich oder die zuvor
bestimmte Position gebracht. Das Gas wird dann in den Innenraum
oder auf die Innenseite der hermetisch versiegelten Anordnung 121 eingeleitet.
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Schließlich wird wie bei dem zuvor
beschriebenen Herstellungsverfahren die kalzinierte und festkörperartige
Fritte geschmolzen und verfestigt, um die Glasröhre 65 zu versie-
geln. Schließlich
wird dann der nicht benötigte
Bereich der Glasröhre 65 abgeschnitten
oder entfernt, um eine PDP vom DC-Typ vollständig auszubilden, wie das in 23 dargestellt ist.
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Bei der vorliegenden PDP vom DC-Typ
werden die Phosphorelemente 116 in den Anzeigezellen 112A
betrieben oder mit Energie beaufschlagt, um ein Bild auszubilden.
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Bei der oben beschriebenen Ausführungsform
wurde eine lineare Glasröhre
als Glasröhre 65 verwendet.
Es kann jedoch auch eine L-förmige Glasröhre verwendet
werden, wie dies oben bereits beschrieben
wurde, in welchem Fall die Glasröhre
in ihrem Bereich reduziert sein kann, um die Größe der PDP in seiner Gesamtheit
zu reduzieren
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Zur Massenherstelhung von Bildanzeigeeinrichtungen
der vorliegenden Erfindung werden mehrere zehn Glasröhren angeordnet
und Seite an. Seite liegend oder nebeneinander. miteinander verbunden. Es
wird dann der Schritt des Evakuierens sowie der Schritt des Einführens von
Gas simultan oder gleichzeitig durchgeführt, wodurch sich eine Verbesserung der
Produktionseffizienz ergibt. Falls jedoch die Glasröhren sich
senkrecht aus den Anzeigeeinrichtungen heraus erstrecken, ist der
Zwischenraum zwischen den Glasröhren,
die Seite an Seite oder nebeneinander liegend angeordnet sind, erhöht, so dass
das Herstellungsgerät
oder die Herstellungseinrichtung an Größe zunimmt, weil die Größe des Hauptkörpers oder
der Hauptkörperbereiche
der Anzeigeeinrichtung (Substrate) ein miteinander Verbinden der
Glasröhren
Seite an Seite oder nebeneinander verhindert. Falls die Glasröhren 75 in
L-Form angeordnet werden, kann die Anzeigeeinrichtung in ihrer Gesamtheit (Substrate)
im Hinblick auf ihre Ausdehnung reduziert werden, so dass die Glasröhren angeordnet
und Seite an Seite oder nebeneinander liegend miteinander verbunden
werden können,
wobei der Zwischenraum oder Abstand zwischen den Hauptkörperbereichen
der Anzeigeeinrichtung in ihrer Größe reduziert werden können, wodurch
sich die Produkton der Einrichtung vereinfacht und die Produktionseffizienz
erhöht.
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Durch Ausbilden der Glasröhre 75 in
L-Form kann nicht nur die fertig gestellte Anzeigeeinrichtung im
Hinblick auf ihre Ausdehnung reduziert werden, sondern es ergibt
sich auch eine effizientere Herstellung sowie eine Kostenreduk-
tion. Selbstverständlich
kann der Biegewinkel oder Negungswinkel der Glasröhre nicht
nur den Winkel 90° annehmen,
sondern er kann größer oder
auch kleiner sein als 90°. Es
können
auch mehrere Biegungen oder Krümmungen
vorgesehen sein, falls die Anordnung der Röhre eine Anwen- dung der vorliegenden
Erfindung ermöglicht
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist das verwendete erste; Substrat ein derartiges Substrat, auf
dessen angrenzender Oberfläche oder
gegenüberliegender
Oberfläche
eine Mehrzahl. Elektroden als positive Elektro-
den im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, während das zweite
Substrat ein Substrat ist, auf dessen angrenzender Oberfläche oder
gegenüberliegender
Oberfläche
Elektroden als negative Elektroden derart angeordnet sind, dass
diese sich im Wesentlichen rechtwinklig zu den Anodenelektroden
erstrecken, wobei auch Phosphorelemente angeordnet vorgesehen sind.
Alternativ dazu können
die ersten und zweiten Substrate auch ein derartiges Substrat sein,
auf deren angrenzender oder gegenüberliegender Oberfläche Elektroden
als negative Elektroden derart ausgebildet sind, dass diese sich
im Wesentlichen rechtwinklig zu den Anodenelektroden erstrecken,
wobei auch wieder Phosphorelemente abgeschieden sind, bzw. ein Substrat
auf dessen angrenzender oder gegenüberliegender Oberfläche eine
Mehrzahl Elektroden als positive Elektroden derart vorgesehen sind, dass
diese sich im Wesentlichen parallel zueinander erstrecken.
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Für
eine Bestätigung
der Effekte, Vorteile und Wirkungen der vorliegenden Erfindung wurden die
nachfolgenden Experimente durchgeführt. Dabei wurde ein Paar Glasplatten
in einem vorgegebenen Abstand zueinander angeordnet, wobei der Umfangsbereich
oder Durchmesserbereich der sich ergebereden Anordnung mittels eines
Frittenmaterials versiegelt wurde, um eine hermetisch abgeschlossene
oder versiegelte Anordnung zu schaffen. Bei einer der Glasplatten
der hermetisch versiegelten Anordnung wurde ein Durchgangsloch an
welches die Glasröhre
angeschlossen wurde. Eine kalzinierte und festkörperartige Fritte wurde in
der Glasröhre
angeordnet. Es wurde die Innenseite der. hermetisch versiegelten
Anordnung über
die Glasröhre
evakuiert. Dann wurde die. Glasröhre
radial. eingeschnürt, und
zwar an einer Stelle oder Position, die es ermöglicht,
dass die kalzinierte und festkörperartige
Fritte dazwischen und dem Durchgangs- loch
verbleibt, um einen eingeschnürten
Bereich zu bilden. Die kalzinierte und festkörperartige Fritte wurde dann
zum eingeschnürten
Bereich hin bewegt, geschmolzen und wieder verfestigt, wonach überprüft wurde,
ob eine mögliche
Be- schädigung
der hermetisch versiegelten Anordnung oder der Glasröhre vorlag,
oder ob ein hermetisch versiegelter Zustand bestand.
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Der Gasdruck der hermetisch versiegelten Anordnung
wurde auf 1 kgf/cm2 bis 1,2 kgf/cm2 eingestellt. Als Glasröhre wurde eine Glasröhre 145 verwendet,
deren thermischer Expansionskoeffizient 94 × 10-7 cm/cm/°C
betrug. Der äußere Durchmesser war
D1 und der innere Durchmesser war D2, wie das in 25 gezeigt ist. Die Werte dafür betrugen
9,2 mm bzw. 5,5 mm. Die kalzinierte und festkörperartige Fritte wurde, von
LS-0206 (Handelsname) durch NIPPON DENKI GLASS KK hergestellt. Die kalzinierte und festkörperartige
Fritte wurde insbesondere bei einem Druck von 5 kg/cm2 geschmolzen
und geformt, und zwar unter Verwendung eines Metallformkörpers mit
einem inneren Durchmesser von 5 mm. Dazu wurde eine Wärmebehandlung
bei 390°C
bis 400°C für etwa zehn
Minuten durchgeführt,
um ein gebranntes Säulenprodukt
mit einem Durchmesser von 5 mm und einer Höhe von 5 bis 6 mm zu erhalten.
Die Glasröhre 145 wurde
dann radial komprimiert, und zwar an der zuvor erwähnten vorgegebenen
Stelle, bis der Innendurchmesser D3 aus 25 3 mm betrug, um einen eingeschnürten Bereich 151 auszubilden.
Die kalzinierte und festkörperartige
Fritte wurde bei 430°C
bis 450°C
für zwei
Minuten geschmolzen.
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Es ergab sich, dass der hermetisch
versiegelte Bereich oder die hermetisch versiegelte Anordnung nicht
zerstört
wurde, während
die Glasröhre ebenfalls
intakt blieb, wobei also der hermetisch versiegelte Zustand ausreichend
erschien. Dass bedeutet dass, f alls eine
Bildanze geeinrich- tung erfindungsgemäß ausgebildet
wird die Bildanzeigeein- richtung mit einem hohen Funktionszuverlässigkeit selbst
dann hergestellt, werden kann, falls der.
Gasdruck in der hermetisch versiegelten Anordnung sich im Bereich
von einer Atmosphäre
befindet.