DE69811004T2 - Anschlussvorrichtung für Akkordeon-Abdeckungsbogen und Abdeckungen mit dieser Vorrichtung - Google Patents
Anschlussvorrichtung für Akkordeon-Abdeckungsbogen und Abdeckungen mit dieser VorrichtungInfo
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- B60J7/061—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung für Akkordeonabdeckungsbögen sowie eine Akkordeonabdeckung, deren Bögen durch diese Vorrichtung miteinander verbunden sind.
- Aus beispielsweise WO 97/32745 ist bekannt, dass Akkordeonabdeckungen, die am Boden oder an einem Transportmittel wie einem Lastkraftwagen oder einem Lastzug befestigt sind, im Allgemeinen eine Vielzahl beweglicher Bögen umfassen, deren Enden an einem Paar von Schlitten befestigt sind, die auf Längsführungen entlanggleiten. Diese Bögen werden zur Unterstützung einer Plane verwendet, die als Abdeckung dient, wenn die Bögen voneinander beabstandet werden, und welche durch Zusammendrücken dieser Bögen an einem Ende der Führungen akkordeonartig zusammengefaltet werden können.
- Damit die Plane außerhalb der Bögen akkordeonartig zusammengefaltet wird, und nicht in ihnen, umfassen bekannte Akkordeonabdeckungen einige Anschlussvorrichtungen, die aus zwei Armen aufgebaut sind, die an einem Ende von ihnen gegenseitig schwenkbar sind. Dabei ist jedes der zwei freien Enden dieser Abdeckungsvorrichtungen seinerseits auf einem Schlitten aus zwei aneinander angrenzenden Bögen schwenkbar. Auf diese Weise drehen, wenn sich zwei Bögen nebeneinander befinden, die beiden Arme einer jeden Vorrichtung von der Abdeckung nach außen, erreichen eine im Wesentlichen vertikale Position und drücken so den zwischen den zwei Bögen befindlichen Teil der Plane hoch.
- Zur Senkung der Herstellungskosten dieser Anschlussvorrichtungen ist in WO 97/32745 die Möglichkeit vorgeschlagen worden, sie aus einem einzigen Kunststoffteil herzustellen, wobei die Funktion der Zapfen von einer Vielzahl von Quervertiefungen erfüllt wird, in welchen sich dieses Teil biegt, wenn die Bögen in eine zueinander nahe Position gebracht werden.
- Diese Quervertiefungen bieten jedoch an den Biegepunkten eine gewisse Nachgiebigkeit, wodurch diese bekannte Anschlussvorrichtung dazu neigt, sich auszudehnen, wenn sie gebogen wird, wodurch sich die Akkordeonabdeckung nachteiligerweise öffnet. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Anschlussvorrichtung ist die Tatsache, dass sie nach einer gewissen Anzahl von Biegevorgängen dazu neigt, an den Punkten zu brechen, an welchen die Vertiefungen gebildet sind.
- Deshalb liegt der Erfindung als Aufgabe zugrunde, eine Anschlussvorrichtung bereitzustellen, die diese Nachteile nicht hat, nämlich eine Anschlussvorrichtung, die nicht nur mit niedrigen Kosten hergestellt werden kann, sondern auch verschleißfest ist und sich perfekt biegen lässt. Diese Aufgabe wird durch eine Anschlussvorrichtung mit den im Patentanspruch 1 definierten Hauptmerkmalen gelöst.
- Durch die Verwendung von in mindestens zwei Bereichen versteiften flexiblen Bändern ist die erfindungsgemäße Anschlussvorrichtung besonders verschleißfest und kann am selben Ort und durch dieselbe Maschine, die für die Herstellung der Plane verwendet wird, hergestellt werden, wodurch sich Kosteneinsparungen ergeben.
- Entsprechend einem weiteren erfindungsgemäßen Merkmal ist die Länge des Bandes zwischen den zwei versteiften Teilen weniger flexibel als die Länge zwischen den versteiften Teilen und den Bögen der Akkordeonabdeckung. Auf diese Weise wird eine optimale Faltung der Abdeckung nach deren Öffnen erhalten.
- Entsprechend einer alternativen erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die Versteifung des flexiblen Bandes durch Aufbringen von Teilen aus demselben Band durchgeführt. Diese Bänder und diese Bandteile können aus den Produktionsabfällen der Plane erhalten werden, wodurch die Herstellungskosten weiter sinken.
- Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung werden anhand der folgenden speziellen Beschreibung einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die im Anhang befindlichen Zeichnungen näher erläutert, wobei
- Fig. 1 eine perspektive Ansicht eines Stücks der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung von unten,
- Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch eine die Vorrichtung von Fig. 1 enthaltende Akkordeonabdeckung,
- Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung von unten und
- Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Stücks einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung von unten
- zeigt.
- In Fig. 1 ist die erfindungsgemäße Anschlussvorrichtung gezeigt, die ein flexibles Band mit einer Dicke von etwa 5 mm enthält, das vorzugsweise aus zwei miteinander verbundenen gummierten Geweben hergestellt ist. Die Enden des Bandes werden in einen von den zwei Schlitzen, die in den beiden Schmalseiten eines Paars aus starren Bauteilen 3 mit einer im Wesentlichen parallelepipedischen Form ausgebildet sind, die aus Kunststoff hergestellt sind, gesteckt und befestigt, beispielsweise durch ein Paar Nieten 2. Die freie Länge des Bandes 1 ist etwa 40 mm lang, während jedes starre Bauteil etwa 185 mm lang ist. In den freien Schlitz eines jeden starren Bauteils 3 wird das Ende von zwei weiteren flexiblen Bändern 4 mit einer Dicke von etwa 4 mm gesteckt, die vorzugsweise aus einem gummierten Gewebe bestehen. Die freien Enden der flexiblen Bänder 4 werden in die Querschlitze von zwei weiteren starren Bauteilen gesteckt, wovon eines in der Figur gezeigt ist, usw.
- Auf diese Weise wird eine alternierende Sequenz von Bändern 1, die weniger flexibel sind, da sie dicker sind, und von Bändern 4, die flexibler sind, da sie dünner sind, erhalten, wobei alle durch starre Bauteile 3 miteinander verbunden sind. Dabei beträgt die freie Länge des Bandes 4 etwa 140 mm und ist die Unterseite der starren Bauteile 3 mit einem Abstandshalter 5 versehen, der aus einem rechteckigen oder trapezoidalen Steg besteht, der verwendet wird, um die starren Bauteile aufgerichtet und ausgerichtet zu halten, wie weiter unten erläutert werden wird.
- In Fig. 2 ist gezeigt, dass die mittleren Bereiche der weiteren flexiblen Bänder 4 der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung an Schlitten 6 befestigt sind, die sich an den Enden von zwei aneinander angrenzenden Bögen 7 befinden, die miteinander zusammenwirken, um die Plane 8 einer Akkordeonabdeckung zu halten. Dabei ist jeder Schlitten 6 mit einer Vielzahl von Rädern 9 (gestrichelt dargestellt) zum Gleiten auf einer Längsführung 10, welche die Bögen 7 trägt, versehen. Auf jedem Bereich des weiteren flexiblen Bandes 4, der einen Schlitten 6 überlappt, ist vorzugsweise eine starre Platte 11 angebracht, die das Band am Schlitten festhält und sein Verbiegen verhindert. Die Abstandshalter 5 stoßen an die Längsführung 10 so an, dass die starren Bauteile 3 ausgerichtet bleiben.
- Während der Verwendung, wenn die Bögen 7 bei Öffnung der Akkordeonabdeckung nah zueinander gebracht werden, drehen sich die starren Bauteile 3 nach oben, während sich die Plane 8 hebt, die akkordeonartig zusammengefaltet wird, da sie an den Schlitten 6 der Bögen 7 befestigt ist. Das flexible Band 1, das dicker als das andere flexible Band 4 ist, biegt sich und bildet Bögen 12, sodass die Paare aus starren Bauteilen 3 mit einem Winkel von etwa 20º nach oben auseinander gehen. Durch diese Anordnung wird verhindert, dass die erfindungsgemäße Anschlussvorrichtung nach dem Zusammendrücken wie eine Feder zu voneinander getrennten Schlitten 6 auseinandergeht. Das andere flexible Band 4, das dünner als das flexible Band 1 ist, biegt sich leicht und bildet in dem zwischen den zwei Schlitten 6 befindlichen Zwischenraum eine nach unten gerichtete Schleife 13. Durch diese Anordnung wird die Gesamtlänge der zwei Bereiche der Anschlussvorrichtung nach dem Zusammendrücken beträchtlich verringert, sodass verhindert wird, dass die darüber liegende Plane 8 während des Zusammenfaltens gedehnt wird, wodurch sie verschlisse.
- In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung gezeigt, die einfacher und billiger als die erste ist und ein flexibles Band 14 umfasst, das vorzugsweise aus demselben kunststoffbeschichteten Material besteht, das zur Herstellung der Plane für die Akkordeonabdeckung verwendet wird. Dabei ist die Länge des Bandes fast gleich der Länge der gesamten Abdeckung, geteilt durch die Anzahl der dazugehörigen Bögen plus einem, sodass, wenn die Abdeckung auseinandergezogen wird, jede Anschlussvorrichtung zwischen zwei Bögen auseinandergezogen wird.
- Das Band 14 ist auf geeignete Weise versteift, indem darauf, beispielsweise durch Verschweißen, zwei Teile aus einem gummierten Material aufgebracht werden, insbesondere zwei Bandteile 15, vorzugsweise aus demselben Material und mit derselben Dicke wie das Band 14, aber kürzer als dieses. Zwischen diesen Teilen 15 befindet sich in der Mitte des Bandes 14 ein kurzer mittiger, nicht versteifter Bandbereich, der dem Punkt entspricht, an welchem das Band gebogen werden muss, wenn die Bögen nah zueinander gebracht werden. Auch die Enden des Bandes 14 sind durch die Bandbereiche 15 nicht versteift, aber vorzugsweise mit einer Vielzahl von Löchern versehen, insbesondere drei Löchern an jedem Ende, die verwendet werden, um das Band 14 an den miteinander zu verbindenden Bögen zu befestigen. Jeder Bandbereich 15 kann etwa in mittiger Position mit einem Abstandshalter 16 versehen werden, der verwendet wird, um das Band 14 aufrechtzuerhalten, wie weiter oben erläutert worden ist.
- Während der Verwendung werden die Bandbereiche 15 vorzugsweise unter dem Band 14 angeordnet, wodurch sie sich nach oben und nicht nach unten ausdehnen, wie es aufgrund der Schwerkraft natürlich wäre, nach dem Zusammendrücken, wenn die Bögen 7 nahe zueinander gebracht worden sind.
- In Fig. 4 ist eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform gezeigt, die ein einziges flexibles Band 17 umfasst, das mehrere Bögen der Akkordeonabdeckung miteinander verbindet. Dieses flexible Band wird durch die zwei Schlitze einer Vielzahl von starren Bauteilen 18 des weiter oben beschriebenen Typs geführt, wodurch eine Abfolge von starren Bauteilen erhalten wird, die durch ein einziges flexibles Band miteinander verbunden sind. Durch diese Anordnung wird die Anpassung der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung an eine Akkordeonabdeckung leichter, da die starren Bauteile 18 verschoben und anschließend am flexiblen Band 17 befestigt werden können, selbst nachdem dieses an den Bögen der Akkordeonabdeckung befestigt worden ist.
- Es ist selbstverständlich, dass andere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung mehr Paare von starren Bauteilen umfassen können, die durch flexible Bänder miteinander verbunden sind, sodass ein Balg mit einer größeren Anzahl von Falten und/oder Verbindungen zwischen mehr als zwei aneinander grenzenden Bögen erhalten wird. In diesem Fall muss die Länge der Anschlussvorrichtung selbstverständlich um die Anzahl der miteinander zu verbindenden weiteren Bögen vergrößert werden.
Claims (10)
1. Anschlussvorrichtung für
Akkordeonabdeckungsbögen (7), dadurch gekennzeichnet,
dass sie wenigstens zwei im Wesentlichen gleich
lange, getrennte versteifte Teile (3, 15, 18)
umfasst, die durch mindestens ein flexibles
Band (1, 14, 17) miteinander verbunden sind.
2. Anschlussvorrichtung nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens
zwei starre Bauteile (3, 18) umfasst, die durch das
flexible Band (1, 17) miteinander verbunden sind.
3. Anschlussvorrichtung nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der zwei
starren Bauteile (3) durch ein weiteres flexibles
Band (4) mit einem Bogen (7) der Akkordeonabdeckung
verbunden ist.
4. Anschlussvorrichtung nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des
flexiblen Bandes (1), das zwei starre Bauteile (3)
miteinander verbindet, größer als die Dicke der
weiteren flexiblen Bänder (4) ist, welche die starren
Bauteile (3) mit den Bögen (7) der Akkordeonabdeckung
verbinden.
5. Anschlussvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine
Vielzahl von Paaren aus starren Bauteilen (3)
umfasst, die jeweils durch ein flexibles Band (1)
miteinander verbunden sind, wobei mindestens ein
starres Bauteil (3) eines jeden Paars durch ein
weiteres flexibles Band (4) mit einem starren Bauteil
eines anderen Paars verbunden ist.
6. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 2
bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein
Abstandshalter (5) unter den starren
Bauteilen (3, 18) vorgesehen ist.
7. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die versteiften
Teile (3, 15, 18) zu dem flexiblen Band (14) gehören,
das durch die Anbringung von mindestens zwei im
Wesentlichen gleich langen Bauteilen (15) versteift
ist.
8. Anschlussvorrichtung nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die
Bandteile (15) an der Unterseite des zu versteif enden
Bandes (14) angebracht sind.
9. Anschlussvorrichtung nach dem vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens
einen Abstandshalter (16) umfasst, der unter jedem
der Bandteile (15) angebracht ist.
10. Akkordeonabdeckung, dadurch gekennzeichnet, dass sie
eine Vielzahl von Bögen (7) umfasst, die durch
mindestens eine Anschlussvorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche miteinander verbunden sind.
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