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DE69811607T2 - SiC-Einkristall und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

SiC-Einkristall und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE69811607T2
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DE
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thin films
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Kichiya Tanino
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Nissin Electric Co Ltd
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Nissin Electric Co Ltd
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Description

    1. Bereich der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen SiC-Einkristall und ein Verfahren zum Herstellen desselben, genauer gesagt, einen SiC-Einkristall, der als Halbleitersubstrat-Wafer für eine lichtemittierende Diode, eine optische Röntgenstrahlvorrichtung, wie z. B. einen monochromatischen Sortierer, ein elektronisches Hochtemperatur-Halbleiter-Element, und eine Leistungsvorrichtung Verwendung findet, sowie ein Verfahren zur Herstellung des SiC-Einkristalls.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • SiC (Siliziumcarbid) ist an Wärmebeständigkeit und mechanischer Stärke überlegen und weist ferner einen guten Widerstand gegen Strahlung auf. Zusätzlich ist es leicht, die Wertigkeit der Elektronen und Defektelektronen durch Dotieren mit einem Fremdstoff zu steuern. Ferner hat SiC einen breiten Energiebandabstand (zum Beispiel hat der 6H-SiC-Einkristall einen Energiebandabstand von etwa 3,0 eV, und der 4H-SiC- Einkristall hat einen Energiebandabstand von 3,26 eV). Somit ist es möglich, eine hohe Kapazität, eine hohe Frequenz, eine hohe Durchschlagfestigkeit und einen hohen Widerstand gegen Umgebungen zu erzielen, die durch herkömmliche Halbleitermaterialien wie z. B. Si (Silizium) und GaAs (Galliumarsenid) nicht realisiert werden können. Aus diesen Gründen finden SiC-Einkristalle ein immer größeres Interesse, und voraussichtlich wird man diese als Halbleitermaterial für Leistungsvorrichtungen der nächsten Generation nutzen.
  • Als Verfahren zum Ziehen (Erzeugen) eines SiC-Einkristalls dieses Typs werden die Achison-Methode und die Sublimation- und Umkristallisierungsmethode angewandt, die allgemein als ein gewerbliches Verfahren zum Produzieren eines SiC- Abschleifmaterials bekannt sind. Im Achison-Verfahren wird ein Impfkristallsubstrat vom Außenumfang her durch Anwenden einer Hochfrequenzelektrode aufgeheizt, um viele Kerne in zentraler Lage des Impfkristall-Substrats zu generieren, Wobei sich eine Vielzahl von spiralförmigen Kristallaufwachsstellen entwickeln, die sich im Mittelteil des Impfkristallsubstrats zentrieren. In der Sublimations- und Umkristallisierungsmethode wird SiC-Pulver, das nach dem Achison-Verfahren produziert wird, als Rohmaterial benutzt, und ein Kristall wird auf einem einzigen Kristallkern gezogen.
  • Im Achison-Verfahren unter den oben beschriebenen herkömmlichen Produktionsmethoden wächst jedoch ein Einkristall langsam über eine lange Zeit auf, so daß die Kristallwachstumsrate nur etwa 1 mm/Std. beträgt. Zusätzlich werden in einer Anfangsaufwachsstufe eine große Anzahl Kristallkerne generiert, und diese verbreiten sich im Lauf des Kristallaufwachsens über, den oberen Teil des Kristalls. Somit ist es schwierig, einen einzigen großen Einkristall zu erhalten.
  • Im Sublimierungs- und Umkristallisierungsverfahren wird ein Hochgeschwindigkeitswachstum von etwa 1 mm/Std. angewandt, hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen (Produktionskosten), so daß Verunreinigungen und Nadellöcher im Durchmesser von einigen Mikrometern, die den Kristall in Aufwachsrichtung durchdringen, voraussichtlich mit etwa 100 bis 1000/cm² in einem aufwachsenden Kristall verbleiben. Solche Nadellöcher werden Mikrolunker-Defekte genannt und bewirken einen Kriechstrom, wenn dann eine Halbleitervorrichtung daraus hergestellt wird. Dementsprechend besteht das Problem, daß sich kein SiC-Einkristall hinreichend guter Qualität erzielen läßt. Beim Achison-Verfahren und bei der Sublimierungs- und Umkristallisierungsmethode ist es vom technischen Gesichtspunkt aus sehr schwer, eine saubere Atmosphäre in der Umgebung eines aufwachsenden Kristalls beizubehalten, was zu dem Problem führt, daß die Qualität auch durch Kontamination von außen in der Nähe eines Einkristalls verschlechtert wird. Diese Probleme verhindern die praktische Anwendung eines SiC- Einkristalls, der eine überlegene Charakteristik im Vergleich zu anderen existierenden Halbleitermaterialien, wie z. B. Si und GaAs, hätte, wie oben beschrieben.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Erfindung wurde angesichts der obigen Umstände gemacht. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen großen SiC-Einkristall, in dem Verunreinigungen, Mikrolunker-Defekte und dergl. nicht verbleiben, in dem die Kontaminierung von außen auf ein Minimum reduziert wird, und der eine hohe Qualität aufweist, sowie eine Produktionsmethode für einen SiC-Einkristall vorzusehen, der groß ist und eine hohe Qualität aufweist und der die praktische Anwendung von SiC als Halbleitermaterial beschleunigt.
  • Die für die Lösung der obigen Aufgabe erforderlichen wesentlichen Merkmale des Verfahrens zum Herstellen des erfindungsgemäßen SiC-Einkristalls sind in Anspruch 1 definiert.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 2 und 3 definiert.
  • Die Tatsache, daß die Oberflächen der polykristallinen Dünnschichten glatt geschliffen werden und die glatten Oberflächen aufeinander befestigt werden, reduziert die Kontaminierung, die durch Haften von Schwebstoffen und dergl. an den Oberflächen der polykristallinen Dünnschichten verursacht wird, auf ein Minimum. Ferner, auch wenn die umgebende Atmosphäre während der Wärmebehandlung verändert wird, so daß das Phänomen, daß die Veränderung der umgebenden Atmosphäre bewirkt, daß sich ein Teil der Oberfläche der polykristallinen Dünnschichten zersetzt, verschwindet, oder daß sich in die Umgebung absetzende Kristalle an den Oberflächen der polykristallinen Schichten haften, kann auf ein Minimum unterdrückt werden. Damit bleiben im wesentlichen keine Verunreinigungen, Mikrolunker-Defekte und dergl. Ferner kann die Kontaminierung von außerhalb und die Wirkung der Veränderung der umgebenden Atmosphäre während der Wärmebehandlung auf ein Minimum unterdrückt werden, so daß ein großer SiC-Einkristall, der eine sehr hohe Qualität stabil hat, mit hoher Produktivität erzielt wird. Somit ist es möglich, die Wirkung der praktischen Anwendung eines SiC- Einkristalls, der mit großer Kapazität, hoher Frequenz, hoher Durchschlagsfestigkeit und hohem Widerstand gegen die Umgebung, bestehendem Halbleitermaterial wie Si (Silizium) und GaAs (Galliumarsenid) überlegen ist, und der als Halbleitermaterial für eine Leistungsvorrichtung erwartet wird, zu erreichen.
  • Weitere Aufgaben und Wirkungen der Erfindung werden in Ausführungsformen klargestellt, die nachsehend beschrieben werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine schematische Ansicht, die einen Zustand zeigt, wenn der erste Schritt (Schritt zum Aufwachsenlassen einer Dünnschicht durch thermochemische Ablagerung) des Verfahrens des Herstellens eines SiC-Einkristalls gemäß der vorliegende Erfindung abgeschlossen ist;
  • Fig. 2 ist eine schematische Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein zweiter Schritt (Schritt des Abschleifens der Oberfläche der auf gewachsenen Dünnschicht) des Produktionsverfahren abgeschlossen ist;
  • Fig. 3 ist eine schematische Ansicht, die den Zustand vor einem dritten Schritt (Schritt der Wärmebehandlung) des Produktionsverfahrens zeigt; und
  • Fig. 4 ist eine schematische Ansicht, die den Zustand zeigt, in dem der dritte Schritt (der Schritt der Wärmebehandlung) der Produktionsmethode abgeschlossen ist.
  • Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
  • Anschließend wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben.
  • Die Fig. 1 bis 4 sind schematische Ansichten, die das Verfahren der Produktion eines SiC-Einkristalls gemäß der vorliegenden Erfindung schrittweise illustrieren. In Fig. 1 bezeichnet 1 ein sechseckiges α-SiC-Einkristall-Substrat (Typ H6 oder Typ H4). Das sechseckige α-SiC-Einkristall-Substrat 1 wird produziert durch die Sublimierungs- und Umkristallisierungsmethode d. i. die Achison-Methode. Eine polykristalline kubische β-SiC-Dünnschicht 2 wird durch thermochemisches Ablagern im Bereich von 1.300 bis 1.900ºC hochgezogen, um einen Endteil 2e über der gesamten Peripherie der Seitenfläche des α-SiC-Einkristall-Substrats 1 auszubilden.
  • Unmittelbar nach dem Aufwachsen der Dünnschicht ist die Oberfläche 2a der polykristallinen β-SiC-Dünnschicht 2 in einem Rohflächenzustand, in dem kleine Unregelmäßigkeiten überall verteilt sind, wie in Fig. 1 gezeigt wird. Die Oberfläche 2a der polykristallinen β-SiC-Dünnschicht 2 im Rohzustand wird geschliffen, so daß die Glätte 200 Å RMS (quadratischer Rauhtiefenmittelwert) oder weniger, vorzugsweise 100 bis 50 Å RMS, beträgt und so einen Komplex M erzeugt. Wie in Fig. 2 gezeigt wird, hat die polykristalline β-SiC-Dünnschicht 2, die eine glattgeschliffene Oberfläche 2a' ohne Unregelmäßigkeiten, und eine Dicke t aufweist, die sich gleichmäßig über die gesamte Fläche erstreckt.
  • Wie dann als nächstes in Fig. 3 gezeigt wird, werden zwei so konfigurierte Komplexe M über die sauberen glattgeschliffenen Oberflächen 2a' der polykristallinen β-SiC-Dünnschichten 2 eng aufeinander befestigt, so daß die Kristallausrichtungen der α-SiC-Einkristall-Substrate 1 der Komplexe M in die gleiche Richtung gerichtet sind.
  • Anschließend wird eine Wärmebehandlung durchgeführt in der die Gesamtheit der zwei Komplexe M, die eng aneinander befestigt sind, wie oben beschrieben wird, für ein paar Stunden in der Atmosphäre eines gesättigten SiC-Dampfdrucks und einer Temperatur im Bereich von 2,000ºC, vorzugsweise 2,200 bis 2.400ºC gehalten wird. Gemäß dem Kristallziehen der α-SiC-Einkristall-Substrate 1 der Komplexe M wird jeder der polykristallinen kubischen β-SiC-Dünnschichten 2 umkristallisiert, so daß, wie in Fig. 4 gezeigt wird, die polykristalli nen β-SiC-Dünnschichten 2 zu Einkristallteilen 2' umgeformt werden, die in der gleichen Richtung ausgerichtet sind wie die Kristallausrichtungen der α-SiC-Einkristall-Substrate 1. Die Einkristallteile 2' sind mit Einkristallen 1' der Substrate 1 integriert, mit dem Ergebnis, daß ein Einkristall 5, aufgezogen wird, der breit d. i. nämlich dick ist. Nach der Wärmebehandlung, wie aus Fig. 4 hervorgeht, wird die Schnittstelle, die vor der Wärmebehandlung zwischen den geschliffenen Oberflächen 2a der polykristallinen β-SiC-Dünnschichten 2 eindeutig existiert, verschmolzen und integriert, so daß sie verschwindet.
  • Wie oben beschrieben, werden die zwei Komplexe M, in jedem von welchen die Oberfläche 2a der polykristallinen kubischen β-SiC-Dünnschicht 2, die auf dem α-SiC-Einkristall-Substrat 1 aufgezogen wird, durch thermochemische Zersetzung spiegelglatt poliert, so daß die Glätte eine Rauhtiefe von 2 · 10¹ nm (200 Å) RMS oder kleiner, vorzugsweise 1 · 10¹ bis 0,5 · 10¹ nm (100 bis 50 Å) RMS aufweist, wärmebehandelt, während die Kristallausrichtungen der α-SiC-Einkristall-Substrate 1 der Komplexe in gleicher Richtung ausgerichtet werden, und die glattgeschliffenen Dünnschichten 2a' eng aufeinander befestigt sind. Daher kann die Kontaminierung, die durch Haftung von Schwebestoffen und dergl. in der Nähe der Oberflächen 2a' der polykristallinen β-SiC-Dünnschichten 2 bewirkt wird auf minimale Höhe unterdrückt werden. Sogar wen eine Veränderung der umgebenden Atmosphäre, zum Beispiel eine Veränderung des gesättigten SiC-Dampfdrucks während der Wärmebehandlung auftritt, ferner auch ein Phänomen, daß die Veränderung der umgebenden Atmosphäre bewirkt, daß Teile der Oberflächen 2a' der polykristallinen β-SiC-Dünnschichten 2 zersetzt werden und verschwinden, oder Kristalle sich in der Nähe absetzen, so daß sie an den Flächen 2a', der polykristallinen β-SiC-Dünnschichten 2 haften, auf eine minimale Höhe herunterdrückt werden. Somit wird verhindert, daß Überreste von Verunreinigungen, Mikrolunker-Defekten und dergl., Kontaminierung von außerhalb, und Ausbildung von Korngrenzen in der Schnittstelle: der Komplexe M verhindert werden. Als Ergebnis wird ein großer SiC-Einkristall mit stabiler hoher Qualität mit hoher Produktivität erreicht.
  • In der oben beschriebenen Ausführungsform werden als polykristalline Dünnschichten die polykristallinen β-SiC-Dünnschichten 2 benutzt. Alternativ können auch Komplexe, in jedem von welchen ein polykristallines hexagonales (6H) α- SiC-Einkristall-Substrat hoher Verunreinigung (10¹&sup4;/cm³ oder weniger) auf der Oberfläche eines α-SiC-Einkristall-Substrats 1 aufgezogen wird, wärmebehandelt werden. Als Alternative ist es möglich, große SiC-Einkristalle mit höherer Produktivität im Vergleich zum oben beschriebenen Fall zu erhalten, wo die polykristallinen β-SiC-Dünnschichten 2 benutzt werden.

Claims (3)

1. Ein Verfahren zum Produzieren von SiC-Einkristallen, in dem entsprechend zwei Komplexe erzeugt werden durch Aufziehen einer polykristallinen Dünnschicht aus β-SiC oder α-SiC auf einer Oberfläche eines α-SiC-Einkristall-Substrats durch thermochemische Sediment-Ablagerung, die Oberfläche der polykristallinen Dünnschichten der zwei Komplexe geschliffen wird, so daß die Glätte eine Rauhtiefe von 2 · 10¹ nm (200 Å) RMS oder weniger aufweist, die zwei Komplexe über die Oberfläche der polykristallinen Dünnschichten aufeinandergeschichtet werden, so daß die Kristallausrichtungen der α- SiC-Substrate der Komplexe in gleicher Richtung ausgerichtet werden, und wobei die glatten Flächen eng aneinander befestigt werden, die beiden aufeinandergeschichteten Komplexe dann bei einer hohen Temperatur im Bereich von 2000ºC, vorzugsweise 2200 bis 2400ºC, wärmebehandelt werden, wodurch die polykristallinen Dünnschichten der Komplexe umkristallisiert werden zum Aufziehen eines Einkristalls, der mit dem Einkristall der α-SiC-Substrate der Komplexe integriert ist.
2. Ein Verfahren zum Produzieren von SiC-Einkristallen gemäß Anspruch 1, in dem die Oberflächen der polykristallinen Dünnschichten der zwei Komplexe geschliffen werden, so daß sie eine Glätte mit einer Rauhtiefe von 1 · 10¹ bis 0,5 · 10¹ nm (100 bis 50 Å) RMS oder kleiner aufweisen.
3. Ein Verfahren zum Produzieren von SiC-Einkristallen gemäß Anspruch 1 oder 2, in dem die Wärmebehandlung in einer Atmosphäre eines gesättigten SiC-Dampfdrücks oder in dessen Nähe durchgeführt wird.
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