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DE69810901T2 - Vorrichtung in einem schmierstoffkreislaufsystem - Google Patents

Vorrichtung in einem schmierstoffkreislaufsystem

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DE69810901T2
DE69810901T2 DE69810901T DE69810901T DE69810901T2 DE 69810901 T2 DE69810901 T2 DE 69810901T2 DE 69810901 T DE69810901 T DE 69810901T DE 69810901 T DE69810901 T DE 69810901T DE 69810901 T2 DE69810901 T2 DE 69810901T2
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Ari Airaksinen
Arto Alfthan
Kari Antila
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Umlaufschmiersystem, das einen Schmieröltank; Druck-Rohrleitungen, die zu schmierenden Teilen Öl zuführen; Rückführ-Rohrleitungen, die das Öl von den zu schmierenden Teilen zu dem Öltank zurückführen, und eine Einrichtung umfasst, die das Öl in die Druck-Rohrleitungen pumpt und einen gewünschten Zustand der Schmierung aufrechterhält, wobei die Einrichtung, die das Öl in die Druck-Rohrleitungen pumpt, eine Umlaufschmierpumpe und eine Ansaugleitung umfasst, über die das Schmieröl aus dem Schmieröltank strömt.
  • Umlaufschmiersysteme werden heute verbreitet eingesetzt, um verschiedene Maschinen zu schmieren, und zwar insbesondere, wenn das Schmiermittel dazu dient, die zu schmierenden Teile zu kühlen. Ein Beispiel für den Einsatz von Umlaufschmierung ist die Schmierung der Lager der Trockenzylinder in Papiermaschinen oder die Schmierung von Gasturbinen. In beiden Fällen sind die Lager einer thermischen Belastung von außen ausgesetzt.
  • Umlaufschmierung wird auch dann eingesetzt, wenn das zu schmierende Teil erhebliche Ableitungsenergie erzeugt. Ein Beispiel für derartige Einsatzzwecke stellt das Schmieren von Getrieben dar.
  • Des Weiteren wird Umlaufschmierung dann eingesetzt, wenn das Schmiermittel in dem zu schmierenden Teil verschmutzt werden kann und es möglich sein sollte, das Schmiermittel nach Reinigung erneut zu verwenden.
  • Ein Umlaufschmiersystem umfasst normalerweise eine Pumpe, die von einem Elektromotor angetrieben wird. Die Pumpe setzt das Öl in Bewegung. Die Förderleistung der Pumpe wird normalerweise so ausgewählt, dass sie die erforderliche Durchflussmenge um 10 bis 20% übersteigt, so dass eine ausreichende Betriebstoleranz für die Steuerung von Ableitungsdruck verbleibt. Öl tritt durch verschiedene austauschbare Filter hindurch. Diese Filter sind häufig in zwei Gruppen angeordnet, so dass eine Gruppe mit Ventilen abgetrennt werden kann und die Filter ausgetauscht werden können, ohne dass die gesamte Anordnung abgeschaltet werden muss. Eine elektrische oder dampfbetriebene Heizeinrichtung dient häufig dazu, das Öl weiter zu erwärmen. Das Öl wird durch einen Wärmetauscher mit Wasser- oder Luftkühleinrichtungen gekühlt. Die Kühlleistung wird durch einen Temperaturregler eingestellt, der für zugeführtes Öl vorhanden ist. Der Sollwert des Temperaturreglers beträgt häufig ungefähr 55ºC. Die Drucksteuerung wird häufig durch ein Umgehungsventil zurück zu dem Öltank ausgeführt. Je nach dem System können die Sollwerte der Drucksteuerung normalerweise zwischen 5 und 20 bar liegen.
  • Öl wird Teilen zugeführt, die geschmiert werden müssen, so beispielsweise verschiedenen Teilen in einer Papiermaschine, und zwar über Druck-Sammelrohre (pressure trunk pipes), die normalerweise aus rostbeständigem Material bestehen. Das Öl strömt in den Rohren als ein Laminarstrom, und daher ist das Druckgefälle gering. Aus den Sammelrohren wird das Öl auf eine Vielzahl von Durchflussmengen-Messtafeln verteilt, von wo aus es auf Steigrohre aufgeteilt wird, um es einer Reihe zu schmierender Teile zuzuführen. Von diesen Teilen wird das Öl über Rückführrohre unter Nutzung der Schwerkraft in Auffangrohre auf der Rückführseite geleitet. Das Öl wird unter dem Einfluss der Schwerkraft über die Auffangrohre in den Tank der Umlaufschmieranordnung geleitet. Die Rohre auf der Rückführseite sind nie voll Öl. Die Neigung der Rohre beträgt ungefähr 2 bis 3% in Richtung des Tanks der Anordnung. Vor dem Tank wird das Rückführöl durch einen grobmaschigen Filter geleitet. Das in den Tank zurückgeführte Öl wird dann wieder durch die Pumpe in Umlauf angesaugt. Die Abmessungen des Tanks werden normalerweise so gewählt, dass das Öl je nach der Viskosität eine bestimmte Zeit in dem Tank verbleibt.
  • In dem System erfüllt der Schmieröltank verschiedene Funktionen bei der Konditionierung des Öls, bevor es zurückgeleitet wird. Eine Funktion des Tanks besteht darin, dass er es ermöglicht, dass in dem Öl enthaltene Luftblasen an die Oberfläche steigen. Durch Luftblasen kann die Anfälligkeit der Pumpe für Kavitation ansteigen, und sie können den Schmierfilm beeinträchtigen, der auf dem Teil ausgebildet wird, das geschmiert werden muss. Eine weitere Funktion besteht darin, dass er es ermöglicht, dass große Schmutzteilchen, deren Dichte erheblich höher ist als die von Öl, sich am Boden des Tanks ablagern. In gewissem Maße fallen auch Wassertropfen, die in dem Öl enthalten sind, in dem Tank nach unten. Die Dichte von Wasser liegt so nah an der von Öl, dass die Fallgeschwindigkeit niedrig ist. In dem Tank kondensiert feuchte Luft, die in den Rückführ rohren strömt, an den Tankwänden, und das Wasser läuft an den Wänden ab, so dass es sich am Boden des Tanks sammelt. Der Tank bewirkt auch Kühlung des Öls über die Wände. Des Weiteren bildet der Tank einen Raum, in den die Rohrleitungen beim Abschalten des Systems geleert werden, und der Tank dient auch bei Undichtigkeit eines Rohrs als Ölspeicher, so dass die zu schmierende Maschine gesteuert abgeschaltet werden kann. Eine weitere Funktion der Pumpe besteht darin, dass sie gewährleistet, dass stets Öl in der Pumpenansaugeinrichtung vorhanden ist, damit nicht auch Luft angesaugt wird. Die Feuchtigkeit und eine geeignete Temperatur ermöglichen darüber hinaus das Wachsen von Bakterien in dem Tank.
  • Der Tank umfasst des Weiteren thermostatgesteuerte Öl-Heizeinrichtungen, bei denen es sich entweder um elektrische oder dampfbetriebene Heizeinrichtungen handeln kann. Die Heizeinrichtungen dienen dazu, die große Menge an Öl, die in dem Öltank enthalten ist, innerhalb von 4 bis 8 Stunden normalerweise auf ungefähr 55ºC zu erwärmen, bevor das System in Gang gesetzt wird, da die eingesetzten Schraubenpumpen nicht in der Lage sind, kaltes Öl mit hoher Viskosität ohne die Gefahr von Kavitation zu pumpen.
  • Gegenwärtige Umlaufschmier-Öltanks beruhen seit Jahrzehnten auf zwei Grundlösungen. Ein Tank ist normalerweise ein Rechteck, dessen Fassungsvermögen normalerweise zwischen einigen hundert Litern bis 30 Kubikmetern variiert. Die erforderliche Größe hängt vom Funktionsprinzip der Tanks ab, wobei diesem Prinzip zufolge das Öl, um es in gutem Zustand zu halten, ungefähr 30 Minuten lang in dem Tank bleiben können muss, so dass in dem Öl enthaltene Verunreinigungen abgeschieden werden können, bevor das Öl erneut eingesetzt wird. Zusätzlich zur Speicherung des Öls muss der Tank auch in der Lage sein, das Öl zu kühlen, und in der Lage sein, Luft, Wasser und andere Verunreinigungen aus dem Öl abzuscheiden, wie dies oben aufgeführt ist.
  • Aufgrund ihrer großen Abmessungen lassen sich die früher eingesetzten Tanks häufig nur schwer im Zusammenhang mit Maschinen anordnen, die geschmiert werden müssen. Des Weiteren bedeutet eine große Menge an Öl erhebliche Investitionen, und insbesondere heute bedeutet es eine Feuergefahr, die durch großes Fassungsvermögen bewirkt wird, zusammen mit anderen Umweltgefahren. In der Praxis haben Messungen auch erwiesen, dass trotz der großen Abmessungen des Tanks nur ein kleiner Teil des Fassungsvermögens des Tanks effektiv an der Ölzirkulation teilnimmt. Wenn die Funkti on der Strömungsfelder durch die Berechnung von Teilchenwegen ohne eine Masse gemessen wird, wird diese Erscheinung auch numerisch beobachtet. Bei einem typischen herkömmlichen Tank, der mit Trennwänden versehen ist, beträgt der Betriebswirkungsgrad lediglich 35 bis 44%, wobei dies die tatsächliche Durchflusszeit im Verhältnis zur theoretischen Durchflusszeit anzeigt. In der Praxis hat beispielsweise ein Tank von 8 Kubikmetern, in dem 350 Liter Öl pro Minute fließen, die theoretische Durchflusszeit von 22 Minuten und 52 Sekunden, wobei in dieser Zeit die Menge an Öl das System einmal durchlaufen sollte. In der Realität jedoch neigt warmes Öl, das in den Tank eintritt, dazu, innere Strömungskanäle im Inneren des Kanals aufgrund von Unterschieden hinsichtlich der Viskosität des Öls zu erzeugen. Durch diese Kanäle bildet der Inhalt des Tanks Wände in einer stationären Ölmasse sowie einen Haupt-Durchflusskanal, der in der Ölmasse ausgebildet ist. In der Realität liegt die theoretische Durchflusszeit von 22 Minuten und 52 Sekunden nunmehr in einem Bereich von 8 bis 10 Minuten, wobei dies definitiv zu kurz ist. Zusätzlich zu der Kanalbildung unterliegt das Strömungsfeld bekannter Tanks des Weiteren starker Wirbelbildung, wodurch das Abscheiden von Schmutzteilchen erschwert wird. Die Kanalbildung ist auf hohe Durchflussmengen in dem Tank zurückzuführen.
  • Um die Konditionierung von Öl zu verbessern, wird die Öl-Füllmenge Unterdruck ausgesetzt. Es ist allgemein bekannt, dass Wasser durch Unterdruck aus Öl abgeschieden wird, so dass in dem Öl enthaltenes Wasser verdampft und abgeleitet werden kann. Die Leistungen von handelsüblichen Unterdruckerzeugungseinrichtungen liegen in einem Bereich von 0 bis 20 Liter pro Minute, so dass diese Art Vorrichtung nur mit einem Nebenkreislauf des Tanks verbunden werden kann. Die Durchflusskapazitäten der gegenwärtigen Umlaufschmiersysteme betragen normalerweise mehrere hundert Liter pro Minute, so dass die Leistung eines Verdampfers, der mit dem Nebenkreislauf verbunden ist, unzureichend bleibt.
  • Die Erfindung betrifft das Konditionieren von Öl und insbesondere das Konditionieren von Öl mittels Unterdruck. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung zu schaffen, mit der die Nachteile des Standes der Technik ausgeschlossen werden können, d. h. Wasser aus dem Schmieröl so effektiv wie möglich abgeschieden werden kann. Dies wird mit einer Anordnung gemäß der Erfindung erreicht, die dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Ansaugleitung, die von dem Schmieröltank weg zu der An saugseite einer Umlaufschmierpumpe führt, an einem Unterdrucktank angebracht ist, der erheblich höher angeordnet ist als der Schmieröltank und der eine Einrichtung zum Ableiten von Wasser umfasst, die das Verdampfen von in dem Öl enthaltenem Wasser ermöglicht.
  • Der Hauptvorteil der Erfindung, wie sie im Anspruch definiert ist, besteht darin, dass sie sehr effektives Konditionieren des Öls ermöglicht, so dass in dem Öl enthaltenes Wasser auf eine sehr einfache Weise aus dem Öl abgeschieden werden kann. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass sie einfach auszuführen ist, so dass ihre Einführung und Verwendung wirtschaftlich sind. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass sie bei verschiedenen Schmieröltanks, die bereits in Verwendung sind, eingesetzt werden können, so dass das Konditionieren von Öl in alten Schmiersystemen ohne erhebliche Investitionskosten verbessert werden kann.
  • Im Folgenden wird die Erfindung eingehender anhand einer bevorzugten Ausführung beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, wobei:
  • Fig. 1 eine allgemeine Ansicht eines Umlaufschmiersystems für eine Papiermaschine ist, und
  • Fig. 2 eine allgemeine Ansicht einer Anordnung gemäß der Erfindung ist.
  • Fig. 1 ist eine allgemeine Ansicht eines Umlaufschmiersystems für eine Papiermaschine. Das Bezugszeichen 1 kennzeichnet allgemein einen Öltank, und das Bezugszeichen 2 kennzeichnet allgemein eine Anordnung, die Pumpen, Filter und andere ähnliche Vorrichtungen umfasst. Das Bezugszeichen 3 zeigt Druck-Rohrleitungen, die Öl, das als Schmiermittel dient, Teilen 4 zuführen, die geschmiert werden müssen, in diesem speziellen Fall Trockenzylindern in der Papiermaschine. Des Weiteren kennzeichnet in Fig. 1 das Bezugszeichen 5 Rückführ-Rohrleitungen, die das Öl von den zu ölenden Teilen zu dem Öltank zurückführen. Der Aufbau und die Funktion des in Fig. 1 dargestellten Systems liegen für den Fachmann auf der Hand, so dass diese Gegenstände hier nicht eingehender beschrieben werden. Die Funktion des Öltanks 1 ist oben beschrieben worden.
  • Fig. 2 zeigt eine Lösung der Anordnung gemäß der Erfindung. In Fig. 2 werden gleiche Bezugzeichen entsprechend verwendet wie in Fig. 1. Das Ziel der in Fig. 2 dargestellten Lösung besteht darin, die Konditionierung des Öls zu verbessern, indem die Öl-Füllmenge Unterdruck ausgesetzt wird, wie dies oben beschrieben ist. Das Erzeugen von Unterdruck als solches ist nicht neu bei der Konditionierung von Öl, jedoch wurde das Erzeugen von Unterdruck bisher nicht auf die in Fig. 2 beschriebene Weise ausgeführt.
  • Es ist, wie oben dargelegt, bekannt, dass Wasser durch Unterdruck aus Öl abgeschieden werden kann, so dass in dem Öl enthaltenes Wasser verdampft wird und abgeleitet werden kann. Die Leistungen der handelsüblichen Unterdruckerzeugungseinrichtungen sind jedoch so unzureichend, dass sie nur an einem Nebenkreislauf des Schmieröltanks angebracht werden können. Die Durchflusskapazitäten der vorhandenen Umlaufschmiersysteme sind so groß, dass die Leistung eines Verdampfers, der an einem Nebenkreislauf angebracht ist, unzureichend bleibt. Je größer der Unterdruck ist bzw. je niedriger der absolute Druck ist, umso besser verdampft Wasser aus Öl. Die effektivste Lösung zum Ableiten von Wasser wird erreicht, wenn die gesamte Durchflusskapazität, die eingesetzt wird, Unterdruck ausgesetzt werden kann. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung wird der Unterdruck auf ein Maximum erhöht, und so wird die gesamte Ölmasse, die strömt, Unterdruck und Verdampfung ausgesetzt.
  • In Fig. 2 kennzeichnet das Bezugszeichen 19 einen Unterdrucktank, und das Bezugszeichen 20 kennzeichnet eine Umlaufschmierpumpe. Der Unterdrucktank 19 ist an der Ansaugseite der Umlaufschmierpumpe 20 an einem Rohr angebracht, das mit einer Ansaugleitung 12 verbunden ist, wobei der Unterdrucktank erheblich höher angeordnet ist als der Schmieröltank. In dem Unterdrucktank 19 wird ein Unterdruck erzeugt, mit dem das Öl aus einem Tank 1 in den Unterdrucktank 19 gesaugt wird. Der Unterdruck kann mit jeder beliebigen bekannten Einrichtung erzeugt werden. So kann der Unterdruck beispielsweise mittels einer Unterdruckpumpe erzeugt werden. Die Unterdruckpumpe muss einen Unterdruck von wenigstens 0,8 bar erzeugen, um das in dem Öl enthaltene Wasser zu verdampfen. Es sind beispielsweise Flügelradpumpen als Unterdruckpumpen im Druckbereich von 0,1 bis 10&sup5; Pa eingesetzt worden. Andere typische Lösungen sind eine Drehpumpe, eine Flüssigkeitsringpumpe und eine sogenannte Kollerpumpe (edge runner pump). Verschiedene Unterdruckpumpen und allgemein Lösungen zum Erzeugen eines Unterdrucks sind dem Fachmann bekannt, so dass diese Gegenstände hier nicht eingehender beschrieben werden.
  • Bei einer Anordnung gemäß der Erfindung verdampft das in dem Öl enthaltene Wasser in einem Unterdrucktank 19. Der Unterdrucktank 19 umfasst darüber hinaus eine Einrichtung 21 zum Ableiten des verdampften Wassers aus dem Unterdrucktank 19. Das unter Unterdruck stehende Öl strömt durch den Unterdrucktank 19 zu einer Ansaug- Umlaufschmierpumpe 20 und weiter durch die Pumpe zu den zu schmierenden Teilen. Das Öl wird über Druck-Rohrleitungen 3 mittels der Umlaufschmierpumpe 20 zu den zu schmierenden Teilen geleitet. Das Öl kehrt über Rückführ-Rohrleitungen 5 von den zu schmierenden Teilen in den Schmieröltank 1 zurück. Das Öl wird vor dem erneuten Einsatz mittels der in Fig. 2 dargestellten Anordnung konditioniert, d. h. mittels des Schmieröltanks 1 und des Unterdrucktanks 19, wie dies oben beschrieben ist.
  • Wenn die Unterdruckeinrichtung erheblich höher installiert wird als der Schmieröltank, kann der optimale maximale Unterdruck genutzt werden, ohne dass die Ansaugkapazität der Pumpe beeinträchtigt wird. Der Höhenunterschied zwischen dem Unterdrucktank 19 und der Ansaugleitung 20 des Tanks ist für die Funktion ausschlaggebend. Wenn kein Höhenunterschied vorhanden wäre, würde die Ansaugkraft der Pumpe im Verhältnis zu dem zum Verdampfen erzeugten Unterdruck nicht ausreichen, so dass es in diesem Fall zu Kavitation in der Pumpe käme. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung kann der maximale Unterdruck erreicht werden, und die Pumpe behält ihre Ansaugkraft aufgrund des Unterschiedes des Ölpegels in einer Ansaugleitung 22 bei.
  • Die oben aufgeführten Ausführungen sollen keinesfalls die Erfindung einschränken, sondern die Erfindung kann innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung recht ungehindert abgewandelt werden. Dementsprechend liegt auf der Hand, dass die Anordnungen gemäß der Erfindung bzw. ihre Details nicht unbedingt denen gleichen müssen, die in den Figuren dargestellt sind, sondern dass auch andere Ausführungen möglich sind. Der Unterdruck in dem Unterdrucktank kann, wie oben dargelegt, auf jede beliebige bereits bekannte Weise erzeugt werden. Der Schmieröltank kann darüber hinaus einen anderen Aufbau haben, da die Erfindung in Verbindung mit verschiedenen Schmieröltanks eingesetzt werden kann.

Claims (1)

  1. Umlaufschmiersystem, das einen Schmieröltank, Druck-Rohrleitungen (3), die zu schmierenden Teilen (4) Öl zuführen, Rückführ-Rohrleitungen (5), die das Öl von den zu schmierenden Teilen zu dem Öltank zurückführen, und eine Einrichtung umfasst, die Öl in die Druck-Rohrleitungen pumpt und einen gewünschten Zustand der Schmierung aufrechterhält, wobei die Einrichtung, die das Öl in die Druck- Rohrleitungen (3) pumpt, eine Umlaufschmierpumpe (20) und eine Ansaugleitung (12), durch die das Schmieröl aus einem Schmieröltank fließt, einen Unterdrucktank umfasst, der an der Ansaugleitung (12) angeordnet ist, die von dem Schmieröltank (1) weg zu der Ansaugseite der Umlaufschmierpumpe (20) führt, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Unterdrucktank (19) um einen Tank handelt, der es in dem Öl enthaltenem Wasser ermöglicht, zu verdampfen, und dass, um die Kavitation der Umlaufschmierpumpe (20) zu verhindern, der Unterdrucktank (19) erheblich höher angeordnet ist als der Schmieröltank (1) und die Umlaufschmierpumpe (20).
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