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DE698092C - Dampfturboelektrischer Antrieb fuer Fahrzeuge - Google Patents

Dampfturboelektrischer Antrieb fuer Fahrzeuge

Info

Publication number
DE698092C
DE698092C DE1938W0103318 DEW0103318D DE698092C DE 698092 C DE698092 C DE 698092C DE 1938W0103318 DE1938W0103318 DE 1938W0103318 DE W0103318 D DEW0103318 D DE W0103318D DE 698092 C DE698092 C DE 698092C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive according
air
condenser
main shaft
pulverized coal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938W0103318
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Hennig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Waggonfabrik Uerdingen AG
Original Assignee
Waggonfabrik Uerdingen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Waggonfabrik Uerdingen AG filed Critical Waggonfabrik Uerdingen AG
Priority to DE1938W0103318 priority Critical patent/DE698092C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE698092C publication Critical patent/DE698092C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K15/00Adaptations of plants for special use
    • F01K15/02Adaptations of plants for special use for driving vehicles, e.g. locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Dampfturboelektrischer Antrieb für Fahrzeuge Die Ausbildung des Maschinensatzes dampfturboelektrisch betriebener Fahrzeuge für Straße und Schiene bereitet große Schwierigkeiten, da eine Vielzahl von Einzelmaschinen, wie Dampfkessel; Dampfmaschine, Stromerzeuger und Zubehör, auf beschränktem Raum unterzubringen ist. Es ist bei Hilfsmaschinen für Lokomotiven, die zur Stromerzeugung für die Beleuchtung und andere Zwecke dienen, bekannt, Turbine und Stromerzeuger nebst Lüfter für die Kühlluft des Ankers auf einer` gemeinsamen Welle anzuordnen.
  • Im vorliegenden Falle _ handelt es sich jedoch um die Aufgabe, den ganzen Antriebsmaschinensatz von Fahrzeugen bei Wahleines turboelektrischen Antriebs möglichst raum-und gewichtssparend zu gestalten und dabei einen günstigen Wirkungsgrad des Antriebs herauszuholen. Uni dieses zu erreichen, wird bei dem dampfturboelektrischen Antriebsmaschinensatz, der aus Dampfturbine, Stromerzeuger, Kondensator, Kohlenstauhmühle und Kesselspeisepumpe besteht, gemäß der Erfindung vorgeschlagen, .diese Einzelmaschinen unter Verwendung umlaufender Arten und gegenseitiger Anpassung der Laufgeschwindigkeiten auf edier gemeinsamen Welle anzuordnen. Hierbei muß durch Wahl einer geeigneten Drehzahl.der Hauptwelle die zweckmäßige Ausbildung der Einzelmaschinen sichergestellt werden, damit diese nicht zu groß bei zu niedriger Drehzahl oder zu- klein bei zu hoher Drehzahl werden. An Stelle einer Kohlenstaubmühle kann, wenn bereits güt;au£-bereiteter Kohlenstaub benutzt wird, eine Förder- und Mischeinrichtung auf der Hauptwelle vorgesehen sein. Bei einer vorteilhaften Ausführungsart des Erfindungsgedankens sind die umlaufenden Teile der vorerwähnten Einzelmaschinen derart auf-. der Hauptwelle untergebracht, daß zwischen den beiden Traglagern dieser Welle der Stromerzeuger, wie es bei den eingangs erwähnten Hilfsmaschinen für Lokomotiven auch bekannt ist, und außerhalb der Traglager an der einen Seite Dampfturbine und Kesselspeisepumpe, welche als Kreiselpumpe ausgebildet ist, an der anderen Seite die übrigen Maschinen, wie Kohlenstaubmühle und Lüfterpropeller des Kondensators, ebenfalls freiliegend angeordnet sind. Gegebenenfalls können an dieser Stelle weitere Hilfsmaschinen ummittelbar auf der gemeinsamen Welle vorgesehen oder von dieser Seite aus angetrieben werden, z. B. der elektrische Anlasser, Bremsluftkompressor usw. Die Verbindung dieser Maschinen mit der Hauptwelle kann gegebenenfalls lösbar sein.
  • Die Anordnung der Kohlenstaubmühle zwischen Stromerzeuger und Kondensator ist für die Luftführung zweckmäßig, da auf diese Weise die zur Mischung reit dem Kohlenstaub und zu dessen Weiterbeförderung zum Kessel dienende Luft, die gleichzeitig die Verbrennungsluft ist, durch den Stromerzeuger als .dessen Kühlluft angesaugt werdenkann. Hierbei werden gleichzeitig die beiden Traglager der Hauptwelle in an sich bekarint.er Weise gekühlt.
  • Der Kondensator ist in Kreisringform um. die Hauptwelle angeordnet. Diese trägt die Luftschraube, die die Kühlluft ansaugt und durch den Kondensator, dessen Kühlkörper evolventenartig .gebogene Außenflächen besitzen, drückt. Ein Teil der Kondensatorluft wird in die Kohlenstaubmühle geführt, so daß auf diese Weise der Kondensator gegen den Kohlenstaubeintritt abgedichtet ist, und zugleich das die axialen Kräfte aufnehmende Drucklager, das' zweckmäßig im Innern des Kondensators angeordnet wird, von diesem Teilluftstrom kühlend berührt wird.
  • Die als Kreiselpumpe ausgebildete Kesselspeisepumpe ist auf einer besonderen Tragstange befestigt, die das Innere der hohlen Hauptwelle durchdringt und am anderen Ende mittels der als Mutter ausgebildeten hTabe der Kondensatorluftschraube gehalten wird.
  • Die mehrstufige Dampfturbine, meistens eine Gleichdruckturbine, ist mit der Hochdruckseite neben der Kesselspeisepumpe angeordnet, so daß hier eine Stopfbüchse nur für geringen Druckunterschied vorgesehen zu werden braucht.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Abb: i zeigt den Maschinensatz im Aufriß axial geschnitten, ,. Abb. 2 die Ausbildung des Kondensatorringes im Querschnitt.
  • Die Hauptwelle i des Maschinensatzes, die als Hohlwelle ausgeführt ist, ist in den Traglagern 2 und 3 drehbar abgestützt und durch .das seitliche Drucklager q. gegen axiale Verschiebung gesichert. Die Traglager 2 und 3 sind in den Stirnwänden 5, 6 des Stromerzeugergehäuses 7 angeordnet. Das Stromerzeugergehäuse 7 trägt den Ständer 8, die Hauptwelle i und den - Läufer 9. An das Lagerschild 5 des Stromerzeugergehäuses 7, das hohl ausgebildet ist. und durch eine Isolierung io den Wärmedurchgang verhindert, schließt sich das Gehäuse i i der Dampfturbine an. Diese ist als fünfstufige Gleichdruckturbine ausgeführt. Der Dampfturbine ist die Kesselspeisepumpe, eine Kreiselpumpe, vorgelagert. Ihr Läufer 12 ist auf einer Tragstange 13 befestigt, die im Innern der Hauptwelle i angeordnet und mit dieser kraftschlüssig verbunden ist. Die Tragstange 13 durchdringt die Welle i auf ihrer ganzen Länge und ist am anderen Ende durch die als Befestigungsmutter ausgebildete Nabe der Luftschraube 1¢ des Kondensators gehalten. Auf diese Weise ergeben sich beringe Durchmesser für die beiden Stopfbüchsen 15 und 16. Die Zufuhr von Speiseflüssigkeit zur Kreiselpumpe erfolgt axial durch die Rohrleitung 17, die vom Kondensator kommt. Über ein Rückschlagventil18 und Rohrleitung 19 wird der nicht mit dargestellte Dampfkessel gespeist.
  • Der vom Kessel durch die Rohrleitung 2o kommende Hochdruckdampf tritt in einen Ringraum 21 des Pumpengehäuses 22, dasmit dem Turbinengehäuse i i verschraubt ist. Vom Ringraum 21 strömt der Frischdampf in die Turbine, um hier seine Kraft abzugeben. Die zwischen den Laufrädern 23 der Turbine angeordneten Böden 2¢ sind in das Turbinengehäuse i i eingesetzt und werden beim Befestigen des Primpengehäuses 22 mit verschraubt. Innerhalb des Turbinengehäuses i i ist der ringförmige Abdampfraum 25 ausgebildet, über den der Abdampf durch den Stutzen 26 austritt, um zum Kondensator an der gegenüberliegenden Seite des Maschinensatzes geleitet zu werden.- In der Gehäusezwischenwand 5 ist außer dem Traglager 2 die Abdampfstopfbüchse 27 vorgesehen.
  • Die rechts neben dem Stromerzeuger unmittelbar an dessen Abschlußwand 6 sich anschließende Kohlenstaubmühle besteht aus dem Schleuderrad 28, das beiderseits in bekannter Weise mit Prellstiften besetzt und auf der Welle i befestigt ist. Die zu vermahlende Feinkohle oder der schon fertige Kohlenstaub tritt durch einen Trichter 29 ein. Das Schleuderrad kann bei bereits gut aufbereitetem. Kohlenstaub auch durch ein beschaufeltes Kreiselrad bekannter Brauart, das das Brennstoff- und Luft-Gemisch mit zum Kessel treibt, ersetzt werden. Die von der Kohlenstaubmühle angesaugte Luft tritt-durch Öffnungen 30 in das Stromerzeugergehäuse 7 ein und kühlt auf ihrem weiteren Wege den Stromerzeuger und die beiden Tragläger 2 und 3 der Welle i. Die angesaugte Luft dient zur Förderung des Kohlenstaubes zum Kessel und als Verbrennungsluft. Das Kohlenstaub-Luft-Gemisch verläßt :das Gehäuse3i der Mühle durch den Stutzen 32. Das Mühlengehäuse 3 i ist am Stromerzeugergehäuse 7 angeflanscht. An die Mühle 3 i schließt sich das Kondensatorgehäuse 33 an. Es bildet den Abdampfringraum 34, in den der von der Dampfturbine kommende Abdampf über den Rohrstutzen 35 eingeführt wird. An den Abdampfraum 34 schließen sich die Niederschlags.-körper 36 an, die ebenfalls kreisringförmig angeordnet sind. Die Außenflächen bilden evolventenartige Kurven, die vom Kühlluftstrom bestrichen werden. Das in den Niederschlagskörpern 36 anfallende Kondensat gelangt über den Kreisringraum 37 in die Kondensatleitung 17, die zur Kesselspeisepumpe führt. Die zur Kühlung erforderliche Luft wird durch das zylinderförmige Gehäuse 38 durch die Luftschraube 14 angesaugt. Diese drückt die Luft an den ,Kühlkörpern 36 vorbei über die Ableitung 39 ins Freie oder zur andexweitigen Verwendungsstelle, wie z'jir Fahrzeugheizung oder als zusätzliche Verbrennungsluft zum Kessel. Ein Teil der von der Luftschraube 14 angesaugten -Luft umströmt das Drucklager 4, so daß dieses gekühlt 'wird, und tritt durch Bohrungen 4o in die Kohlenstaubmühle ein, um hier weiterbenutzt zu werden..
  • Der vom Stromerzeuger gelieferte Strom dient zum Einzel- öder Gruppenantrieb der Räder des Straßen- oder Schienenfahrzeuges, ein Teil zum Antrieb von Hilfseinrichtungen und zur Beleuchtung.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Dampfturboelektrischer Antrieb für Fahrzeuge, bestehend aus Dampfturbine, Strömerzeuger, Kondensator, Kohlenstaubmühle und I,'-esselspeis,epumpe, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einzelmaschinen unter Verwendung umlaufender Arten und gegenseitiger Anpassung der Laufgeschwindigkeiten auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind.
  2. 2: Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der beiden Traglager (2, 3) der Hauptwelle (i) der Stromerzeuger (8, 9) und außerhalb an der einen Seite Dampfturbine (i i) und Kesselspeisepumpe (22), an der anderen Seite die übrigen Maschinen angeordnet sind.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstaubmühle (28, 31) zwischen dem Stromerzeuger (8, 9) und dem Kondensator (33) angeordnet ist.
  4. 4. Antrieb nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Kohlenstaubmühle (28) angesaugte, zur Mischung; mit 'dem. Mahlgut und zum Befördern des Staubes nach dem Kessel dienende Luft ihren Weg zuerst durch den Stromerzeuger (8, 9) zu dessen Kühlung nimmt.
  5. 5. Antrieb nach einem @ der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Kohlenstaubmühle (28) -angesaugte Förder- und Verbrennungsluft der Kondensatorluft entnommen ist.
  6. 6. Antrieb nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Beförderung des Kohlenstaubes dienende Luft zwecks Kühlung der Lager (2, 3 und 4) an diesen vorher vorbeigeführt wird.
  7. 7. Antrieb nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochdruck= Seite der Dampfturbine (i i) neben der als Kreiselpumpe ausgebildeten KesselspCiSepumpe (22) angeordnet ist. B.
  8. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß'der Läufer (12) der Kesselspeisepumpe (22) 'auf einer die Bohrurig der Hauptwelle (i) durchdringenden, kraftschlüssig mit dieser verbundenen Tragstange (13) befestigt ist.
  9. 9. Antrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hauptwelle (i) durchdringende Tragstange (13) durch die als Mutter ausgebildete Nabe der Luftschraube (i4) des Kondensators (33) befestigt ist. i o. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Hauptwelle (i) kreisringartig umgebende Kondensator (33) Niederschlagskörper (36) mit evolventenartig gebogenen, von der Kühlluft bestrichenen Außenflächen besitzt.
DE1938W0103318 1938-04-06 1938-04-06 Dampfturboelektrischer Antrieb fuer Fahrzeuge Expired DE698092C (de)

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