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DE69808133T2 - Steuerverfahren für gleichstromwandler mit induktivem energiespeicher - Google Patents

Steuerverfahren für gleichstromwandler mit induktivem energiespeicher

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DE69808133T2
DE69808133T2 DE69808133T DE69808133T DE69808133T2 DE 69808133 T2 DE69808133 T2 DE 69808133T2 DE 69808133 T DE69808133 T DE 69808133T DE 69808133 T DE69808133 T DE 69808133T DE 69808133 T2 DE69808133 T2 DE 69808133T2
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DE
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Christophe Taurand
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Thales Avionics SAS
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Thales Avionics SAS
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M3/00Conversion of DC power input into DC power output
    • H02M3/22Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC
    • H02M3/24Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters
    • H02M3/28Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode to produce the intermediate AC
    • H02M3/325Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode to produce the intermediate AC using devices of a triode or a transistor type requiring continuous application of a control signal
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    • H02M3/33569Conversion of DC power input into DC power output with intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode to produce the intermediate AC using devices of a triode or a transistor type requiring continuous application of a control signal using semiconductor devices only having several active switching elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Gleichspannungswandlers oder Zerhackers mit induktiver Energiespeicherung. Insbesondere betrifft die Erfindung ein solches Verfahren, das in bekannter Weise gemäß Energietransferzyklen zwischen einer Primärquelle und einer Sekundärquelle arbeitet, wobei jeder Zyklus eine Periode der Akkumulierung von magnetischer Energie in einem induktiven Element ausgehend von der Primärquelle und eine nachfolgende Periode der Abgabe dieser Energie an die sekundäre Quelle enthält.
  • Die Gleichspannungswandler mit induktiver Speicherung enthalten ein induktives Speicherelement zwischen einem primären Schaltkreis, der vor einer Speisequelle einen gesteuerten Unterbrecher enthält, und einem Sekundärschaltkreis, der einen Unterbrecher vor einer Last enthält. Der primäre Schaltkreis bewirkt durch Betätigung seines Unterbrechers die Steuerung der Zyklen zur Speisung der Energie aus der Speisequelle in das induktive Speicherelement, während der sekundäre Schaltkreis die Zyklen der Lieferung der Energie aus dem induktiven Speicherelement an die Last steuert.
  • Ursprünglich verwendeten diese Gleichspannungswandler eine feste Zerhackerfrequenz und besaßen keine Regulierung ihrer Ausgangsspannung. Die feste Zerhackerfrequenz war ein interessantes Merkmal bei der Speisung von Lasten, die auf funkelektrische Störungen empfindlich reagieren, da die funkelektrischen Störungen des Wandlers in einem engen Frequenzband um die Zerhackerfrequenz herum beschränkt waren, sodaß es möglich war, durch Verschieben dieser Zerhackerfrequenz den Einfluß dieser funkelektrischen Störungen des Wandlers auf seine Last unter Berücksichtigung der empfindlichen Frequenzen dieser Last zu minimieren. Dagegen war die nicht vorhandene Regelung der Ausgangsspannung oft ein Nachteil, da letztere erheblichen Schwankungen abhängig von den Veränderungen der von der Last absorbierten Leistung und von denen der Spannung der Stromquelle unterworfen waren.
  • Ursprünglich ging man dazu über, am Ausgang der Gleichspannungswandler mit induktiver Energiespeicherung eine Spannungsregelung mittels Ballast für die Lasten vorzusehen, die auf Speisespannungsschwankungen empfindlich reagieren. Daraus resultierte aber ein erheblich schlechterer Wirkungsgrad. Um dieses Problem zu lösen, verwendete man dann in Gleichspannungswandlern mit induktiver Energiespeicherung Schaltungen zur Regelung ihrer Ausgangsspannungen, die im wesentlichen die Dauer des Zyklus der Energieabgabe an das induktive Speicherelement steuern.
  • Es gibt zahlreiche Arten von Schaltungen zur Regelung der Ausgangsspannung für Gleichspannungswandler mit induktiver Energiespeicherung. Zu den erfolgreichsten zählt die Schaltung gemäß der Patentanmeldung FR-A-2 729 516. Diese Schaltungen zur Regelung der Ausgangsspannung sind im allgemeinen zufriedenstellend und verbessern den Wirkungsgrad erheblich. Sie ergeben jedoch eine Veränderung der Zerhackerfrequenz abhängig von der in der Last absorbierten Leistung und von der Spannung der Speisequelle. Diese Veränderung der Zerhackerfrequenz führt zu einer Verbreiterung des Störfrequenzbands des Wandlers und ergibt schieriger zu lösende Probleme der funkelektrischen Entstörung der Lasten. Außerdem führt sie zu Veränderungen des Wirkungsgrads, der mit zunehmender Zerhackerfrequenz abnimmt.
  • Aus dem Patent DE-44 38 387 sind weiter Gleichspannungswandler mit induktiver Energiespeicherung und Ausgangsspannungsregelung bekannt, die mit einer konstanten Frequenz arbeiten, aber diesen Schaltungen haften sowohl Probleme hinsichtlich des Wirkungsgrads als auch der funkelektrischen Störungen an, da sie große Stromimpulse erzeugen.
  • Diese Wandler enthalten üblicherweise ein induktives Speicherelement, einen Primärschaltkreis mit einem gesteuerten Unterbrecher zwischen einer Speisequelle und dem induktiven Speicherelement sowie einen sekundären Schaltkreis mit einem Unterbrecher zwischen dem induktiven Speicherelement und einer Last. Außerdem besitzen sie in ihrem primären Schaltkreis einen Überstromdetektor, der den gesteuerten Unterbrecher bei einem Überstrom öffnet, sowie in dem sekundären Schaltkreis eine Schaltung zum Kurzschließen der Klemmen des induktiven Speicherelements, die abhängig von der augenblicklichen Spannung an den Klemmen der Last ausgelöst wird. Die Regelung der Spannung an den Lastklemmen ergibt sich hier durch Verschiebung des Übergangs zwischen den Akkumulierungs- und Abgabeperioden der Energie aus dem induktiven Speicherelement während eines jeden Zerhackerzyklus konstanter Dauer. Hierzu erzeugt man im sekundären Schaltkreis früher oder später in jeder Periode der Energie- Akkumulierung in dem induktiven Speicherelement, das heißt während der gesteuerte Unterbrecher im primären Schaltkreis leitend ist, einen Kurzschluß, der einen Überstrom in dem primären Schaltkreis hervorruft und das Öffnen des gesteuerten Unterbrechers durch den Überstromdetektor hervorruft. Dieser Überstromimpuls in jedem Zerhackerzyklus verschlechtert den Wirkungsgrad und erhöht den funkelektrischen Störpegel des Wandlers.
  • Weiter ist insbesondere aus der Patentanmeldung EP-A- 0 767 529 ein Gleichspannungswandler mit einer sogenannten Forward-Halbbrücke bekannt, der gesteuerte Mittel zum Kurzschließen der Primärwicklung des in der Diagonale der Halbbrücke liegenden und durch gesteuerte Unterbrecher an beiden Seiten der Halbbrücke mit Wechselstrom gespeisten Transformators enthält.
  • Ein solcher Wandler hat jedoch den Nachteil, zwei getrennte magnetische Elemente für die galvanische Trennung und für die Speicherung der magnetischen Energie zu benötigen, den Transformator, der nur der galvanischen Isolierung dient, und die Filterinduktivität der Sekundärwicklung, die im wesentlichen die Speicherung der magnetischen Energie realisiert. So schließen die gesteuerten Kurzschlußmittel an den Klemmen der Primärwicklung des Transformators nicht das induktive Speicherelement des Wandlers kurz, sondern erzwingen die Spannung null am Transformator während einer mehr oder minder langen Zeit bei jedem Wechsel der Stromrichtung in der Primärwicklung des Transformators. Während dieser Zeiten der erzwungenen Spannung null liefert das induktive Energiespeicherelement, das von der Filterinduktanz der Sekundärwicklung gebildet wird, weiter seine Energie in die Last des Wandlers, sodaß diese Zeitdauer der Spannung null Perioden entspricht, in der die gespeicherte Energie abnimmt und nicht konstant gehalten wird.
  • Die vorliegende Erfindung zielt insbesondere darauf ab, diese Nachteile zu beheben und insbesondere einen Gleichspannungswandler mit induktiver Energiespeicherung und Regelung der Ausgangsspannung anzugeben, der im Vergleich zum Stand der Technik einen geringeren funkelektrischen Störpegel in einem verringerten Frequenzband sowie einen besseren Wirkungsgrad in einem größeren Betriebsbereich aufweist, und zwar sowohl hinsichtlich der Spannung als auch der von der Last absorbierten Leistung.
  • Hierzu ist in erster Linie Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zur Steuerung eines Gleichspannungswandlers mit induktiver Energiespeicherung, der gemäß Energietransfer-Zyklen zwischen einer primären und einer sekundären Quelle arbeitet, wobei jeder Zyklus zwei getrennte Phasen enthält, nämlich eine Phase der Akkumulierung magnetischer Energie in einem induktiven Speicherelement in Form eines Transformators ausgehend von der Primärquelle und eine Phase der Abgabe der Energie an die sekundäre Quelle, und wobei hierzu außer dem induktiven Speicherelement ein primärer Schaltkreis mit einem gesteuerten Unterbrecher zwischen der primären Quelle und dem induktiven Speicherelement und ein sekundärer Schaltkreis mit einem gesteuerten Unterbrecher zwischen dem induktiven Speicherelement und der sekundären Quelle vorhanden sind. In diesem Steuerverfahren führt man in einen Betriebszyklus eine energetisch neutrale Phase ein, während der das induktive Speicherelement seine Energie konstant hält und die gesteuerten Unterbrecher des primären und des sekundären Schaltkreises blockiert sind und Mittel eine Spannung null an den Klemmen des induktiven Speicherelements gewährleisten, wobei diese energetisch neutrale Phase eine solche Dauer innerhalb eines Energietransferzyklus besitzt, daß der Wandler bei einer vorbestimmten Frequenz arbeitet.
  • Dieses Steuerverfahren kann, wie man versteht, den Variationsbereich der Zerhackerfrequenz des Wandlers festlegen und ermöglicht zugleich die Realisierung der Verbesserungen gemäß der Druckschrift FR-A-2 729 516. So bleiben die mit diesen Verbesserungen verknüpften Vorteile erhalten und zusätzlich ergibt sich eine weitere Verbesserung des Wirkungsgrads durch Absenkung der magnetischen und der Schaltverluste, während die Frequenz auf einem geringeren Wert ohne Vergrößerung der Ströme gehalten werden kann.
  • Insbesondere verwendet man im allgemeinen eine konstante Betriebsfrequenz entsprechend der der oben genannten Druckschrift für die Bedingungen minimaler Eingangsspannungen und maximaler Last, die den höchsten Wirkungsgrad versprechen.
  • Ein anderer Vorteil des Betriebs bei konstanter Frequenz besteht darin, daß der Wandler mit anderen Funktionen synchronisiert werden kann. So kann man die Störsignale, das Rauschen oder Frequenzschwebungen verringern.
  • Es ist auch möglich, bei einer konstanten Betriebsfrequenz auf diese Frequenz abgestimmte Eingangsfilter zu realisieren.
  • Vorzugsweise beginnt man die energetisch neutrale Phase bei einem Nulldurchgang der Spannung an den Klemmen der Magnetisierungsspule des induktiven Speicherelements.
  • Ebenfalls vorzugsweise beginnt man die energetisch neutrale Phase, wenn der die Magnetisierungsspule durchquerende Strom den kleinstmöglichen Wert besitzt.
  • Wenn diese Phase während eines Nulldurchgangs der Spannung beginnen soll, hat man nämlich die Wahl zwischen zwei Zeitpunkten in jedem Zyklus. Man wählt dann denjenigen, in dem der Strom den geringsten Wert hat, um den in dem eine Spannung null an den Klemmen des induktiven Elements erzeugenden Element fließenden Strom klein zu halten.
  • In einer besonderen Ausführungsform schließt man das induktive Element mithilfe eines MOS-Transistors kurz, der in Reihe mit einer Diode geschaltet ist, wobei der Transistor in einem Zeitpunkt leitend gesteuert wird, in dem die Diode in Sperr-Richtung vorgespannt ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch ein Gleichspannungswandler mit induktiver Energiespeicherung, der sin induktives Speicherelement in Form eines Transformators, einen primären Schaltkreis mit einem gesteuerten Unterbrecher zwischen einer primären Quelle, die die Energie liefert, und dem induktiven Speicherelement, und einen sekundären Schaltkreis mit einem gesteuerten Unterbrecher zwischen dem induktiven Speicherelement und einer sekundären Quelle zur Abgabe der Energie sowie Mittel aufweist, um die gesteuerten Unterbrecher des primären und des sekundären Schaltkreises zyklisch während bestimmter Zeitintervalle leitend zu steuern, sodaß im Wandler ein zyklischer Betrieb mit einer Energie-Akkumulierungsphase und einer Energie-Abgabephase realisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandler Kurzschlußmittel zum Kurzschließen des induktiven Speicherelements sowie Mittel zur Steuerung der Kurzschlußmittel aufweist, um im Rahmen des Betriebszyklus des Wandlers eine energetisch neutrale Phase einzuführen, während der das induktive Speicherelement seine Energie beibehält und die gesteuerten Unterbrecher des primären und des sekundären Schaltkreises offen sind.
  • In einer besonderen Ausführungsform enthält das induktive Koppelelement eine Primärwicklung, die zum primären Schaltkreis gehört, und die Kurzschlußmittel enthalten einen gesteuerten Unterbrecher, der parallel zur Primärwicklung angeordnet ist.
  • In einer anderen besonderen Ausführungsform enthält das induktive Koppelelement eine Sekundärwicklung, die zum sekundären Schaltkreis gehört, wobei die Kurzschlußmittel einen gesteuerten Unterbrecher enthalten, der parallel zur Sekundärwicklung liegt.
  • In noch einer weiteren besondere Ausführungsform enthält das induktive Koppelelement eine Hilfswicklung, die unabhängig von dem primären und dem sekundären Schaltkreis ist, wobei die Kurzschlußmittel einen gesteuerten Unterbrecher enthalten, der parallel zu dieser Hilfswicklung liegt.
  • Die Erfindung wird nun anhand von besonderen Ausführungsformen der Erfindung, die diese nicht einschränken, und der beiliegenden schematischen Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt das elektrische Schaltbild eines Wandlers gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
  • Fig. 1a zeigt ein Ersatzschaltbild des in Fig. 1 gezeigten Transformators.
  • Die Fig. 2.1 bis 2.6 zeigen sechs Phasen des Betriebszyklus des Wandlers aus Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt den Verlauf des Stroms in der Magnetisierungsspule und der Spannung an den Klemmen der Primärwicklung des Transformators während des Zyklus.
  • Fig. 4 zeigt eine Energiediagramm mit dem Verlauf der Spannung an den Klemmen der Magnetisierungsspule und dem Verlauf des durch diese fließenden Stroms.
  • Die Fig. 5 und 6 ähneln Fig. 1 und betreffen zwei weitere Ausführungsformen.
  • In Fig. 1 erkennt man einen Gleichspannungswandler, der in bekannter Weise einen primären Schaltkreis 1 und einen sekundären Schaltkreis 2 besitzt, die über einen Transformator 3 gekoppelt sind. Der primäre Schaltkreis 1 enthält in Reihe mit der Primärwicklung 4 des Transformators 3 eine Spannungsquelle 5, hier einen Generator, und einen Steuertransistor 6 vom MOS-Typ. Entsprechend enthält der sekundäre Schaltkreis 2 in Reihe mit der Sekundärwicklung 7 des Transformators 3 eine Spannungsquelle 8, hier eine gefilterte Last, und einen Steuertransistor 9 vom MOS-Typ. Ein Kondensator 10 liegt parallel zur Primärwicklung 4, wie dies ebenfalls bekannt ist.
  • In Fig. 1a erkennt man das Ersatzschaltbild des Transformators 3 in Form eines idealen Transformators mit nur einer Magrietisierungsspule 11 des Transformators, deren Induktivität aus der Sicht des magnetisierenden Milieus den Wert Lm hat. Np und Ns bezeichnen die Anzahl der Windungen der Primär- beziehungsweise der Sekundärwicklung und Ip beziehungsweise Is bezeichnen den Strom in diesen Wicklungen. Dann lautet der Magnetisierungsstrom wie folgt:
  • ILm = Np·Ip + Ns·Is
  • Die Spannungen an den Klemmen der Quellen 5 und 8 sind mit Vin beziehungsweise Vout bezeichnet.
  • Erfindungsgemäß enthält der primäre Schaltkreis 1 außerdem parallel zur Primärwicklung 4 eine Diode 12 und einen MOS-Transistor 13, deren Betriebsweise nachstehend beschrieben wird.
  • Diese Beschreibung der Betriebsweise des Wandlers gemäß Fig. 1 erfolgt anhand der Fig. 2.1 bis 2.6. Die MOS-Transistoren sind in diesen Figuren in der Sperrperiode Phase durch ihre Kondensatoren und Stördioden und in der Leitperiode als Kurzschlüsse nachgebildet. Die Stördioden werden ihrerseits als ideal betrachtet, das heißt als Kurzschlüsse, wenn sie leitend sind, und als offene Schaltungen, wenn sie nichtleitend sind. Schließlich ist die Diode 12 im Modell als ein Kondensator parallel zu einer idealen Diode dargestellt.
  • Die erste Betriebsphase (Fig. 2.1) einer Dauer Ton ist die Phase der Speicherung der Energie im Transformator 3 ausgehend von der Quelle 5. Der MOS-Transistor 6 im Primärkreis ist leitend, wenn die Spannung an seinen Klemmen am Ende der vorausgegangenen Phase null wurde, was einen sanften Übergang in den leitenden Zustand erlaubt. Die MOS- Transistoren 9 und 13 sind nicht stromführend und die Diode 12 ist leitend.
  • Während dieser ersten Phase variiert der Magnetisierungsstrom von Ion1m (negativ) bis Ion2m (positiv). Die Spannung an den Klemmen der Magnetisierungsspule bleibt konstant auf dem Wert Vin/Np (Fig. 4). Die Stördiode des MOS-Transistors 6 ist leitend, so lange der Strom Ip im primären Schaltkreis negativ ist. Die Erfassung eines Sollwerts Ion2p bewirkt das Sperren des MOS-Transistors 6, was die Phase 2 einleitet, die in Fig. 2.2 dargestellt ist.
  • Während dieser zweiten Phase der Dauer Tr sind alle MOS-Transistoren gesperrt. Die Sperrung des MOS-Transistors 6 ergibt eine Resonanz zwischen der Primärspule Lp und dem Kondensator Ceqp, der allen Kondensatoren der Schaltung aus der Sicht des primären Schaltkreises äquivalent ist.
  • Während dieser Phase bleibt die Energie konstant, also: ILm²·Zeqm + VLm² = Konstante und der Arbeitspunkt des Wandlers beschreibt in Fig. 4 einen Kreisbogen. Die Erfassung des Durchgangs durch null Volt der Spannung Vs an den Klemmen der Sekundärwicklung macht den MOS-Transistor 9 leitend und bildet den Beginn der dritten Phase.
  • Diese dritte Phase ist diejenige, in dar die gespeicherte Energie an den sekundären Schaltkreis während einer Zeit Toff abgegeben wird. Der MOS-Transistor 6 ist gesperrt und der MOS-Transistor 13 ist leitend, die Diode 12 ist in Sperr-Richtung vorgespannt, sodaß der Strom im MOS-Transistor 13 null ist.
  • Während dieser Phase ist die Spannung VLm an den Klemmen der Magnetisierungsspule konstant auf dem Wert - Vout/Ns (Fig. 4), und der Strom ILm nimmt von Ioff1m bis auf Ioff2m ab (Fig. 3). Die Erfassung eines Sollwerts von Ioff2s führt zur Sperrung des MOS-Transistors 9 zum Beginn der vierten Phase.
  • Die Sperrung des MOS-Transistors 9 ergibt eine Resonanz. Der Strom ILs fließt weiter und lädt den Kondensator Cs der Schaltung aus der Sicht des sekundären Schaltkreises. Der MOS-Transistor 6 ist gesperrt und der MOS- Transistor 13 ist leitend.
  • Während dieser Phase beschreibt der Punkt des Diagramms in Fig. 4 einen Kreisbogen wie in der zweiten Phase und die Spannung VLs nimmt mit zunehmender Ladung des Kondensators mit dem Strom ILs zu, bis die Diode 12 leitend wird und somit die Resonanz unterbricht und die fünfte Phase nach einer Zeit Tf1 (Fig. 2.5) einleitet.
  • Während dieser Wartephase sind die beiden MOS-Transistoren 6 und 9 gesperrt und der MOS-Transistor 13 ist leitend. Die Diode 12 ist leitend und erzwingt eine Spannung null an den Klemmen der Primärwicklung 4. So behält der Transformator 3 während dieser Phase eine konstante Energie bei und ist somit aus energetischer Sicht neutral.
  • Der Strom ILm in der Magnetisierungsspule ist konstant und die Spannung an ihren Klemmen ist null. Der Arbeitspunkt auf dem Diagramm der Fig. 4 verändert sich nicht auf der vertikalen Achse der Stromstärke. Man stellt fest, daß diese Wartephase auch am anderen Punkt des Diagramms mit der Spannung null hätte ausgelöst werden können, aber der Kurzschlußstrom wäre dann höher gewesen.
  • Die Dauer Tv dieser Wartephase ist so geregelt, daß die Gesamtzeit T = Ton + Tr + Toff + Tf1 + Tv + Tf2 konstant ist und der Zerhackerperiode gleicht. Tf2 ist die Dauer der sechsten Phase, die nachfolgend beschrieben wird. Diese Wartephase ermöglicht es, mit konstanter Frequenz zu arbeiten.
  • Wenn die Zeit Tv abgelaufen ist, wird der MOS-Transistor 13 durch nicht dargestellte Mittel, die diese Zeit berechnen können, leitend gesteuert, sodaß die Resonanzphase neu beginnt. Alle MOS-Transistoren sind gesperrt. Der Arbeitspunkt auf dem Diagramm gemäß Fig. 4 durchläuft den Kreisbogen der vierten Phase.
  • Die Erfassung des Nulldurchgangs der Spannung am MOS- Transistor 6 leitet den Beginn der ersten Phase eines neuen Zyklus ein.
  • Es sei hier bemerkt, daß der MOS-Transistor 13 durch ein beliebiges geeignetes Mittel gleichzeitig mit dem Transistor 9 leitend gesteuert wird. Es handelt sich hier um eine einfache praktische Maßnahme und dieser Transistor kann in jedem Zeitpunkt der Phasen 3 und 4 leitend gesteuert werden.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen zwei weitere Ausführungsformen, deren Betriebsweise der der Fig. 1 äquivalent ist.
  • In Fig. 5 ist der MOS-Transistor 15 für die Steuerung der Zyklusdauer in Reihe mit seiner Diode 16 parallel an die Sekundärwicklung 7 des Transformators angeschlossen, um sie während der Wartephase kurzzuschließen.
  • In Fig. 6 enthält der Transformator eine dritte Wicklung 17. Der MOS-Transistor 18 zur Steuerung der Zyklusdauer und seine Diode 19 sind hier an diese Wicklung angeschlossen, um diese während der Wartephase kurzzuschließen.

Claims (10)

1. Verfahren zur Steuerung eines Gleichspannungswandlers mit induktiver Energiespeicherung, der gemäß Energietransfer-Zyklen zwischen einer primären und einer sekundären Quelle arbeitet, wobei jeder Zyklus zwei getrennte Phasen enthält, nämlich eine Phase der Akkumulierung magnetischer Energie in einem induktiven Speicherelement in Form eines Transformators (3) ausgehend von der Primärquelle (5) und eine Phase der Abgabe der Energie an die sekundäre Quelle (8), und wobei hierzu außer dem induktiven Speicherelement (3) ein primärer Schaltkreis mit einem gesteuerten Unterbrecher (6) zwischen der primären Quelle (5) und dem induktiven Speicherelement (3) und ein sekundärer Schaltkreis mit einem gesteuerten Unterbrecher (9) zwischen dem induktiven Speicherelement und der sekundären Quelle (8) vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Betriebszyklus eine energetisch neutrale Phase einführt, während der das induktive Speicherelement (3) seine Energie konstant hält und die gesteuerten Unterbrecher (6, 9) des primären und des sekundären Schaltkreises blockiert sind und Mittel eine Spannung null an den Klemmen des induktiven Speicherelements (3) gewährleisten, wobei diese energetisch neutrale Phase eine solche Dauer innerhalb eines Energietransferzyklus besitzt, daß der Wandler bei einer vorbestimmten Frequenz arbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die vorbestimmte Frequenz die Betriebsfrequenz ist, bei der die Spannung minimal und die Last maximal ist.
3. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 und 2, bei dem die energetisch neutrale Phase bei einem Nulldurchgang der Spannung an den Klemmen der Magnetisierungsspule des induktiven Speicherelements beginnt.
4. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die energetisch neutrale Phase beginnt, wenn der die Magnetisierungsspule durchquerende Strom den kleinstmöglichen Wert besitzt.
5. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 4, bei dem für die Einleitung der energetisch neutralen Phase das induktive Speicherelement kurzgeschlossen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, indem das induktive Speicherelement mithilfe eines MOS-Transistors kurzgeschlossen wird, der in Reihe mit einer Diode liegt, wobei der Transistor in einem Zeitpunkt leitend gesteuert wird, in dem die Diode in Sperr-Richtung vorgespannt ist.
7. Gleichspannungswandler mit induktiver Energiespeicherung, der ein induktives Speicherelement in Form eines Transformators (3), einen primären Schaltkreis mit einem gesteuerten Unterbrecher (6) zwischen einer primären Quelle (5), die die Energie liefert, und dem induktiven Speicherelement (3), und einen sekundären Schaltkreis mit einem gesteuerten Unterbrecher (9) zwischen dem induktiven Speicherelement (3) und einer sekundären Quelle (8) zur Abgabe der Energie sowie Mittel aufweist, um die gesteuerten Unterbrecher des primären und des sekundären Schaltkreises zyklisch während bestimmter Zeitintervalle leitend zu steuern, sodaß im Wandler ein zyklischer Betrieb mit einer Energie- Akkumulierungsphase und einer Energie-Abgabephase realisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß er Kurzschlußmittel (12, 13; 15, 16; 18, 19) zum Kurzschließen des induktiven Speicherelements (3) sowie Mittel zur Steuerung der Kurzschlußmittel aufweist, um im Rahmen des Betriebszyklus des Wandlers eine energetisch neutrale Phase einzuführen, während der das induktive Speicherelement (3) seine Energie beibehält und die gesteuerten Unterbrecher (6, 9) des primären und des sekundären Schaltkreises offen sind.
8. Wandler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das induktive Speicherelement (3) ein induktives Koppelelement zwischen dem primären und dem sekundären Schaltkreis mit einer Primärwicklung (4) ist, die zum primären Schaltkreis gehört, und daß die Kurzschlußmittel einen gesteuerten Unterbrecher (13) aufweisen, der parallel zur Primärwicklung liegt.
9. Wandler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das induktive Speicherelement (3) ein induktives Koppelelement zwischen dem primären und dem sekundären Schaltkreis mit einer Sekundärwicklung (7) ist, die zum sekundären Schaltkreis gehört, und daß die Kurzschlußmittel einen gesteuerten Unterbrecher (15) aufweisen, der parallel zur Sekundärwicklung liegt.
10. Wandler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das induktive Speicherelement (3) ein induktives Koppelelement zwischen dem primären und dem sekundären Schaltkreis ist, das eine Hilfswicklung unabhängig vom primären und vom sekundären Schaltkreis enthält, und daß die Kurzschlußmittel einen gesteuerten Unterbrecher (18) enthalten, der parallel zu der Hilfswicklung liegt.
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