DE69806001T2 - Schiebe-sonnenblende - Google Patents
Schiebe-sonnenblendeInfo
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- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Blende und speziell eine gleitbare Blende zum Gebrauch in einem Fahrzeug.
- Die Fahrgasträume von Fahrzeugen sind gewöhnlich mit Sonnenblenden ausgestattet. Die Blenden sind auf Drehstäben angebracht. Die Blenden sind aus einer Ruheposition in Anlage am Dachhimmel des Fahrzeugs nach unten in verschiedene untere Positionen schwenkbar, um die Augen der Insassen vor Sonnenlicht zu schützen. Die Blende ist mittels einer Verdrehkraftsteuerung drehbar an dem Stab angebracht. Die Vetdrehkraftsteuerung muß die Blende in den verschiedenen Positionen halten und gleichzeitig eine relativ leichte Einstellung der Blende zulassen. Einige dieser Blenden sind entlang dem Stab seitlich einstellbar, um die Wirksamkeit der Abschirmung zu verstärken.
- Eine Reihe von solchen Blenden ist vorgeschlagen worden; sie sind jedoch problematisch. Einige Blenden verwenden ein metallisches Strangpreßteil, in dem die Verdrehkraftsteuerung untergebracht ist. Die Verdrehkraftsteuerung gleitet in dem Strangpreßteil. Diese Art von Vorrichtung erfordert zahlreiche Teile und ist daher teuer.
- Eine andere Blendenkonstruktion verwendet eine Blende mit einer Führungseinrichtung und einer Verdrehkraftsteuerung.
- Die Führungseinrichtung umfaßt eine Vielzahl von parallelen Schienen, eine Vielzahl von Scheiben und eine Kopplungseinrichtung. Die Schienen verlaufen in Längsrichtung an einer Oberfläche der Blende. Die Verdrehkraftsteuerung ist auf den Schienen angeordnet. Die Verdrehkraftsteuerung hat einen sie in Längsrichtung durchsetzenden Schlitz. Die Vielzahl von Scheiben ist mit der anderen Seite der Verdrehkraftsteuerung in Berührung. Die Kopplungseinrichtung legt die Scheiben an dem Kern fest. Die Kopplungseinrichtung erstreckt sich durch den Schlitz in der Verdrehkraftsteuerung. Der Eingriff der Verdrehkraftsteuerung mit den Schienen und Scheiben erlaubt das Bewegen der Blende in bezug auf die Verdrehkraftsteuerung. Diese Vorrichtung benötigt zahlreiche Teile und ist daher teuer.
- Eine andere Blendenkonstruktion verwendet eine Blende mit einem L-förmigen Schenkel, der von einer Oberfläche des Blendenkerns nach unten verläuft. Der Stab verläuft in Längsrichtung entlang dem Blendenkern. Eine separate Platte weist zwei beabstandete L-förmige Schenkel auf, die von der Oberfläche der Platte nach außen verlaufen. Bei der Montage wird der L-förmige Schenkel an der Blende mit den L-förmigen Schenkeln an der Platte verriegelt, so daß diese Teile in Gleiteingriff miteinander sind.
- Es wird daher eine gleitbare Blende benötigt, die aus einer Ruheposition in eine Gebrauchsposition drehbar bzw. schwenkbar ist und in Längsrichtung entlang dem Stab bewegt werden kann. Dabei soll die Blende ästhetisch ansprechend sein und eine relativ einfache Konstruktion haben.
- US 4 987 315 zeigt eine bekannte gleitbare Sonnenblendenanordnung, die wie die oben beschriebenen Anordnungen weder ästhetisch besonders ansprechend noch in der Fertigung günstig ist.
- US 5 044 687 zeigt eine weitere bekannte gleitbare Anordnung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Auch diese Anordnung ist jedoch in der Praxis mit Schwierigkeiten behaftet.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine gleitbare Sonnenblendenanordnung angegeben, wie sie in den beigefügten Ansprüchen beschrieben ist.
- Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist eine gleitbare Sonnenblendenanordnung eine Stabanordnung und einen Blendenkörper auf. Die Stabanordnung umfaßt einen Stab, eine Verdrehkraftsteuerung und eine Führung. Der Blendenkörper weist eine Bohrung und eine Bahn auf.
- Der Stab ist durch die Bohrung des Blendenkörpers eingesetzt und verläuft in Längsrichtung in den Blendenkörper. Die Verdrehkraftsteuerung ist schwenkbar an dem Stab angebracht. Die Führung ist an einer Oberfläche der Verdrehkraftsteuerung festgelegt.
- Die Bahn erstreckt sich in Längsrichtung an einer Oberfläche des Blendenkörpers. Die Bahn bildet einen im wesentlichen umschlossenen, in Längsrichtung verlaufenden Kanal benachbart der Oberfläche des Blendenkörpers. Der Kanal hat eine solche Gestalt, daß er einen Bereich der Führung in einem Gleiteingriff aufnimmt. Bei Bewegung der Blende in Längsrichtung entlang dem Stab gleitet die Bahn relativ zu der Führung, so daß die Blende in einer ausgefahrenen oder zurückgezogenen Position benutzt werden kann.
- Bei einer Ausführungsform hat die Führung einen im wesentlichen H-förmigen Querschnitt.
- Die vorstehende Erfindung ergibt sich im einzelnen aus der nachstehenden genauen Beschreibung der besten Art der Durchführung der Erfindung und aus den beigefügten Zeichnungen.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Teilansicht einer Sonnenblendenanordnung, die die vorliegende Erfindung verkörpert, wobei die Blende sich in einer heruntergeklappten ausgefahrenen Position befindet;
- Fig. 2 ist eine teilweise Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten Blendenanordnung, wobei die Blende in einer heruntergeklappten zurückgezogenen Position ist und der Deutlichkeit halber eine Abdeckung entfernt ist;
- Fig. 3 ist eine perspektivische Rückansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Verdrehkraftsteuerung zum Gebrauch mit der Blendenanordnung der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3a ist eine Querschnittsansicht der Verdrehkraftsteuerung entlang der Linie 3a-3a in Fig. 3, wobei kein Stab darin angeordnet ist;
- Fig. 4a ist eine teilweise Vorderansicht der in Fig. 2 gezeigten Blendenanordnung, wobei die Blende in einer heruntergeklappten zurückgezogenen Position ist und der Klarheit halber die Abdeckung entfernt ist; und
- Fig. 4b ist eine teilweise Vorderansicht der in Fig. 2 gezeigten Blendenanordnung, wobei die Blende in einer heruntergeklappten ausgefahrenen Position ist und der Klarheit halber die Abdeckung entfernt ist.
- Gemäß Fig. 1 weist ein Fahrzeug 10 eine Windschutzscheibe 12 und ein Dach auf, das von einem Dachhimmel 14 mit einer gepolsterten Oberfläche 16 bedeckt ist, um dem Fahrzeug ein gutes Aussehen zu verleihen. Ferner hat das Fahrzeug eine A- Säule 18, die die Windschutzscheibe 12 und ein Seitenfenster 20 voneinander trennt. Eine gleitbare Sonnenblendenanordnung 22 ist auf der Fahrerseite des Fahrzeugs gezeigt.
- Die gleitbare Sonnenblendenanordnung 22 weist eine Drehstabanordnung 24 und einen Blendenkörper 26 auf. Die Drehstabanordnung haltert den Blendenkörper 26 am Fahrzeugdach. Der Blendenkörper kann eine Reihe von Positionen haben. In der heruntergeklappten, ausgefahrenen Position befindet sich die Blende dem Seitenfenster 20 benachbart und im Abstand von der A-Säule 18. Wie der Pfeil A zeigt, kann der Blendenkörper 26 von der ausgefahrenen Position in die heruntergeklappte zurückgezogene Position (wie in Fig. 2 gezeigt) dem Seitenfenster 20 und der A-Säule 18 benachbart bewegt werden. Der Blendenkörper kann in eine gehobene bzw. hochgeklappte Ruheposition (nicht gezeigt) gebracht werden, in der sich die Blende dem Dachhimmel 14 benachbart befindet.
- Gemäß den Fig. 1 und 2 weist die Drehstabanordnung 24 eine Winkelhalterung 28, einen L-förmigen Drehstab 30, eine Verdrehkraftsteuerung 32 und eine Führung oder einen Schuh 34 auf. Die Winkelhalterung 28 ist am Fahrzeugdach angebracht und hält ein Ende des Stabs 30 schwenkbar sicher an dem Fahrzeug.
- Der in Längsrichtung verlaufende Drehstab 30 weist einen Metalleinsatz 36 auf, der in eine Kunststoffabdeckung 38 eingeformt ist. Die Kunststoffabdeckung 38 bedeckt mit Ausnahme eines Bereichs den gesamten Metalleinsatz 36. Der Metalleinsatz 36 weist eine Vielzahl von Nasen und Abflachungen (nicht gezeigt) zum Zusammenwirken mit der Verdrehkraftsteuerung 32 auf.
- Das Ende der Kunststoffabdeckung 38 gegenüber dem freiliegenden Bereich des Metalleinsatzes weist eine konische Säule 40 auf. Die konische Säule 40 ermöglicht es, daß der Stab 30 in eine herkömmliche Winkelhalterung 28 eingerastet werden kann.
- Der Metalleinsatz 36 kann aus kohlenstoffarmem Stahl geformt sein, und er kann stranggepreßt und gebogen sein. Die Abflachungen und Nasen (nicht gezeigt) an dem Metalleinsatz werden unter Anwendung eines Prägevorgangs gebildet. Die Anzahl der geformten Abflachungen und Nasen ist von der verwendeten Verdrehkraftsteuerung abhängig. Die Kunststoffabdeckung 38 ist aus Nylon oder glasgefülltem Nylon geformt und mit dem darin befindlichen Metalleinsatz spritzgeformt.
- Gemäß Fig. 2 erlaubt die Verdrehkraftsteuerung 32 das Bewegen des Blendenkörpers 26 zwischen verschiedenen Schwenkpositionen in bezug auf den Stab und das Halten in diesen Positionen. Die Verdrehkraftsteuerung 32 ist ein Metallstück, das aus einem im wesentlichen U-förmigen Rohling gebogen ist. Die Verdrehkraftsteuerung 32 ist an dem Metalleinsatzbereich des Stabs mit Hilfe der Nasen und Abflachungen und der Geometrie der Verdrehkraftsteuerung schwenkbar angebracht. Bei dieser Ausführungsform ist die Verdrehkraftsteuerung 32 aus Federstahl geformt.
- Gemäß Fig. 3 weist die Verdrehkraftsteuerung 32 einen Flansch 44 und zwei Schenkel 46 auf. Der Flansch 44 erstreckt sich in Längsrichtung und hat zwei beabstandete Löcher 48. Eine Ebene der Verdrehkraftsteuerung ist durch den Flansch bezeichnet. Die beiden Schenkel 46 sind voneinander beabstandet und erstrecken sich von dem Rand des Flanschs 44 an gegenüberliegenden Enden desselben.
- Gemäß Fig. 3a hat jeder der Schenkel 46 eine im wesentlichen elliptische Querschnittsform. Die Querschnittsform umfaßt eine erste Seitenwand 52, eine zweite Seite 54, einen oberen konkaven Bereich 56, einen unteren konkaven Bereich 58, einen abgewinkelten Bereich 60 und einen Endbereich 62. Die erste und die zweite Seitenwand 52 und 54 sind mit dem Flansch 44 im wesentlichen parallel und voneinander beabstandet. Der obere Bereich 56 ist gekrümmt und verbindet die erste und die zweite Seitenwand miteinander. Der untere Bereich 58 ist zu der ersten Seitenwand 52 hin gekrümmt.
- Der abgewinkelte Bereich 60 verläuft unter einem Winkel von dem Flansch 44 zu der ersten Seitenwand 52 hin nach außen. Der Endbereich 62 erstreckt sich von dem freien Ende des unteren gekrümmten Bereichs 58. Der Endbereich 62 ist mit dem Flansch 44 im wesentlichen parallel. Das freie Ende des Endbereichs 62 ist von dem abgewinkelten Bereich 60 beabstandet, so daß ein durch den Pfeil g bezeichneter Zwischenraum verbleibt.
- Bei anderen Ausführungsformen können der abgewinkelte Bereich 60 und der Endbereich entfallen, und die Konstruktion der Steuerung kann modifiziert werden, so daß der Gebrauch mit verschiedenen Geometrien von Blendenkörpern möglich ist.
- Durch jeden elliptischen Schenkel hindurch ist zwischen der ersten und der zweiten Seitenwand ein Kanal 64 gebildet. Die Distanz zwischen diesen Seitenwänden ist mit dem Pfeil d bezeichnet. Die Verdrehkraftsteuerung sollte so ausgebildet sein, daß sie als funktionelles Scharnier wirkt, so daß die Drehachse des Stabs sich beim Gebrauch nicht bewegen kann.
- Gemäß den Fig. 3 und 4 weist die zweite Seitenwand 54 jedes Schenkels 46 einen Ansatz 66 auf, der sich in Längsrichtung von den Innenrändern jeder zweiten Seitenwand 54 erstreckt. Die Ansätze 66 erstrecken sich zwischen den Schenkeln 46. Jede zweite Seitenwand 54 weist außerdem einen Ausschnitt 68 auf, der sich von den Außenrändern jeder zweiten Seitenwand 54 nach innen erstreckt.
- Die Verdrehkraftsteuerung 32 ist aus einem Federstahlblech SAE 1070 oder 1095 mit einer Dicke von 0,9 bis 1,1 mm gestanzt und zu der gewünschten Gestalt gebogen. Das Material wird auf eine Rockwell-Härte von 47 bis 49 wärmebehandelt. Die Dimensionen der Merkmale werden experimentell bestimmt und sind von der vorbestimmten Dicke des Blendensystems, den Dimensionen des Stabs, dem verwendeten Material und den Kraftanforderungen abhängig. Ein herkömmliches Schmiermittel sollte verwendet werden. Das Schmiermittel sollte bei hohen und niedrigen Temperaturen wirksam sein.
- Gemäß den Fig. 2 und 2a hat die Führung 34 im wesentlichen H-förmigen Querschnitt. Die H-förmige Führung 34 weist einen ersten Schenkel 70 auf, der mit einem zweiten Schenkel 72 durch einen Querbalken bzw. ein Querstück 74 verbunden ist. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Führung ein T- förmiger Ansatz sein. Der erste und der zweite Schenkel sind voneinander beabstandet und zueinander parallel. Das freie Ende des zweiten Schenkels 72 ist an der Basis 44 der Verdrehkraftsteuerung 32 mit herkömmlichen Befestigungselementen wie etwa Nieten angebracht. Die Befestigungselemente durchsetzen die Löcher 48 in der Verdrehkraftsteuerung. Die Führung 34 ist durch Spritzformen aus Nylon oder anderen geeigneten Kunststoffen geformt.
- Gemäß Fig. 2 weist der Blendenkörper 26 einen Kanal 76, eine Bohrung 78, einen Ausschnitt 80, einen Bolzen 82, eine Gleitbahn 84 und einen Vorsprung 86 auf. Der Blendenkörper 26 ist im wesentlichen rechteckig, und der Kanal 76 erstreckt sich in Längsrichtung entlang einem Bereich des oberen Rands des Blendenkörpers. Wenn der Blendenkörper mit Stoff oder dergleichen (nicht gezeigt) umwickelt ist, ist der Kanal 76 umschlossen.
- Die Bohrung 78 verläuft in Längsrichtung durch den oberen Bereich des Blendenkörpers zwischen dem Kanal 76 und dem vorderen Rand 88. Bei dieser Ausführungsform ist die Bohrung 78 durch eine herkömmliche Anordnung einer Vielzahl von gekrümmten Armen 90 gebildet. Die Arme 90 bilden abwechselnd untere und obere gekrümmte Oberflächen der Bohrung. Während der Bewegung des Blendenkörpers zwischen der Ruheposition und der herabgelassenen Position wirken die Arme 90 als Scharnier. Die Bohrung 78 ist so dimensioniert, daß der Blendenkörper 26 während einer Querbewegung des Blendenkörpers gleichmäßig über den Stab 30 gleitet.
- Der Ausschnitt 80 ist U-förmig und innerhalb des oberen Rands des Blendenkörpers 26 zwischen dem Kanal 76 und dem hinteren Rand 92 gebildet. Der Bolzen 82 verläuft in Längsrichtung über den Ausschnitt 80. Gemäß Fig. 1 weist das Fahrzeug 10 eine Halterung (nicht gezeigt) auf. Diese Halterung ist der Windschutzscheibe 12 benachbart angeordnet und von der Winkelhalterung 28 beabstandet. Wenn der Bolzen 82 in der Halterung (nicht gezeigt) festgelegt ist, wird die Blende 26 entlang der Windschutzscheibe 12 entweder in der Ruheposition oder der herabgelassenen Position festgehalten.
- Gemäß den Fig. 2 und 2a ist die Gleitbahn 84 integral an der oberen Oberfläche 94 des Blendenkörpers ausgebildet. Die Gleitbahn 84 weist eine erste vertikale Wand 96, eine von der ersten vertikalen Wand 96 beabstandete zweite vertikale Wand 98, eine horizontale Wand 100 und eine Öffnung 102 auf.
- Die erste und die zweite vertikale Wand 96 und 98 gehen von der oberen Oberfläche 94 des Blendenkörpers aus. Die horizontale Wand 100 verbindet sich mit der ersten und der zweiten vertikalen Wand 96 und 98. Von der ersten vertikalen Wand 96 geht eine Rippe 104 aus. Die horizontale Wand 100 ist zu der Oberfläche 94 des Blendenkörpers im wesentlichen parallel und davon beabstandet, so daß zwischen ihnen ein im wesentlichen umschlossener Kanal 106 gebildet ist. Die Oberfläche 94 des Blendenkörpers kann bei manchen Anwendungen die Rückseite einer Spiegelrahmeneinheit sein. Der Kanal 106 verläuft in Längsrichtung entlang einem Bereich des Blendenkörpers der Oberfläche 94 benachbart. Der Kanal ist so geformt, daß er einen Bereich der Führung 34 in Gleiteingriff aufnimmt. Die horizontale Wand 100 weist einen teilweise in Längsrichtung verlaufenden Schlitz 108 auf.
- Die Öffnung 106 ist an dem freien Ende jeder der Wände ausgebildet. Die Wände sind so geformt, daß sie an der Öffnung 102 abgewinkelt sind, so daß Quer- und Vertikaleinführungen in den Kanal gebildet sind.
- Der Vorsprung 86 geht von der oberen Oberfläche 94 des Blendenkörpers aus. Der Vorsprung ist von dem hinteren Rand 88 zu dem vorderen Rand 92 keilförmig nach oben abgewinkelt. Somit weist der Vorsprung 86 eine vertikale Oberfläche 110 auf, die mit der Öffnung 102 der Bahn 84 ausgefluchtet ist.
- Der Blendenkörper und alle seine Komponenten können aus ABS- Kunststoff oder einem anderen geeigneten Kunststoff, der die richtigen Eigenschaften für eine Kraftfahrzeugumgebung hat, integral spritzgeformt sein.
- Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 2a wird nun der Zusammenbau erläutert. Die Führung 34 wird in die Bahn 84 eingesetzt, so daß sich der erste Schenkel 70 innerhalb des Kanals 106 befindet. Die abgewinkelten freien Enden der Bahnwände führen die Führung 34 vertikal und quer in den Kanal 106. Dann wird der Stab 30 durch die Bohrung 78 des Blendenkörpers eingesetzt. Somit verläuft der Stab 30 in den Kanal 76. Der Metalleinsatz 36 wird durch die Kanäle 64 der Verdrehkraftsteuerung 32 geführt (wie in den Fig. 3 und 3b gezeigt ist), bis sich der Vorsprung (nicht gezeigt) zwischen den Schenkeln 46 in dem Ausschnitt befindet. Dadurch wird verhindert, daß sich die Verdrehkraftsteuerung 32 auf dem Stab 30 bewegt. Daher befindet sich die Verdrehkraftsteuerung 32 teilweise innerhalb des Kanals 76. Die Führung 34 und die Verdrehkraftsteuerung 32 werden unter Nutzung der Löcher 48 und herkömmlicher Befestigungselemente wie etwa Nieten aneinander befestigt. Das kann es erforderlich machen, daß Löcher in die Führung und den Blendenkörper gebohrt werden.
- Die Montage der Blende unter Anwendung herkömmlicher Verfahren wird nunmehr erörtert. Ein Bezugsstoff und ein Grundpapier werden größer als der Blendenkörper 26 zugeschnitten. Das Grundpapier und der Bezugsstoff werden in einer offenen Schmetterlingsposition mit einer symmetrischen Konfiguration um eine Mittelfalte gelegt. Der Bezugsstoff wird entlang den Rändern des Grundpapiers gefaltet. Die Öffnungen für den Bolzen 82 und den Spiegel 94 werden erforderlichenfalls in die Bezugseinheit geschnitten. Die Öffnung für den Mittelbolzen wird rundgefaltet, und ein Abdichtmittel wird auf die Bezugseinheit aufgebracht. Das verwendete Abdichtmittel hängt von dem verwendeten Stoff ab. Bei manchen Anwendungen ist es eventuell nicht erforderlich. Die Bezugseinheit wird entlang der Mittelfaltung vorgefaltet, dann wird der Blendenkörper eingesetzt. Der Bezug wird um den Blendenkörper herum dielektrisch verschweißt. Dann wird der Spiegel an der Blende angebracht.
- Unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 4a und 4b wird nun der Gebrauch der Blendenanordnung erörtert. Der Blendenkörper 26 wird aus der Ruheposition in die heruntergeklappte Position gesenkt und benachbart dem Seitenfenster 20 in die heruntergeklappte Position geschwenkt.
- Der Blendenkörper 26 kann aus der heruntergeklappten zurückgezogenen Position (wie in Fig. 4a gezeigt) in die heruntergeklappte ausgefahrene Position (wie in Fig. 4b gezeigt) bewegt werden, wie der Pfeil A zeigt, indem der Blendenkörper 26 von der A-Säule 18 weg bewegt wird. Durch das Bewegen des Blendenkörpers 26 gleitet die Bohrung 78 entlang dem Stab 30, und die Bahn 84 gleitet entlang der Führung 34. Die Führung 34 führt den Blendenkörper während der seitlichen Bewegung. Da sich der Kunststoffblendenkörper an einer Gleitgrenzfläche mit der Kunststoffabdeckung 38 des Stabs befindet, ist die Reibung gering, und der Verschleiß ist minimiert. Die Blende kann in verschiedenen Positionen entlang der Länge des Stabs 30 in Abhängigkeit von der Position der Sonne angeordnet werden. Der Vorsprung 86 wirkt als ein Anschlagmittel im Zusammenwirken mit der Führung, um die Quererstreckung des Blendenkörpers durch Eingriff der Führung mit der vertikalen Wand 110 des Vorsprungs zu begrenzen.
- Der Hauptvorteil der vorliegenden Erfindung ist, daß die gleitbare Blende eine einfache Konstruktion bietet, die leicht zu fertigen und zu montieren ist. Die Konstruktion minimiert ferner Vibrationen und Rattern aufgrund der Bemessung der Führung und der Bahn derart, daß diese Erscheinungen minimiert werden. Ein zusätzlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, daß der einzige erforderliche freiliegende Kunststoff derjenige ist, der den Stab bedeckt. Diese Konstruktion erfordert auch kein metallisches Strangpreßteil, in dem die Verdrehkraftsteuerung angeordnet ist. Dadurch wird die Konstruktion insofern vielseitig, als sie mit einer Vielzahl von Blenden verschiedener Größe und Gestalt verwendet werden kann.
- Unter Bezugnahme auf die gezeigten Ausführungsformen wurde zwar eine bestimmte Erfindung beschrieben, aber für den Fachmann sind zahlreiche Modifikationen der gezeigten Ausführungsformen sowie weitere Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die vorliegende Beschreibung ohne Abweichung vom Umfang der Erfindung gemäß den anhängenden Ansprüchen ersichtlich. Diese Modifikationen schließen eine Modifikation der Gestalt der Führung und der Bahn ein, ohne darauf beschränkt zu sein. Die Führung und der Kanal können jede beliebige Gestalt haben, solange die Führung und die Bahn gemeinsam die Gleitfunktion zuverlässig erzielen. Die durch diese Teile erzeugte Reibung sollte ausreichend sein, um Rattern und zu starke Bewegung zwischen diesen Teilen zu minimieren. Die Verdrehkraftsteuerung kann so modifiziert werden, daß je nach dem Anwendungsfall ein einfacherer oder komplexerer Clip verwendet wird. Die Ausbildung der Bohrung in dem Blendenkörper kann so modifiziert werden, daß die alternierenden Schenkel nicht verwendet werden. Dieses Gleitblendenkonzept kann mit jeder anderen Art von Blendenkonstruktion wie etwa einem zweiteiligen Blendenkörper verwendet werden.
Claims (5)
1. Gleitbare Sonnenblendenanordnung (22), die folgendes
aufweist:
eine Stabanordnung (24), die folgendes hat:
einen sich in Längsrichtung erstreckenden Stab (30);
eine Verdrehkraftsteuerung (32), die an dem Stab (30)
schwenkbar angebracht ist; und
eine Führung (34), die an einer Oberfläche der
Verdrehkraftsteuerung (32) befestigt ist; und
einen Blendenkörper (26), der folgendes hat:
eine sich in Längsrichtung erstreckende Bohrung (78)
zur Aufnahme des Stabs (30); und
eine sich in Längsrichtung erstreckende Bahn (84),
wobei die Bahn (84) einen im wesentlichen umschlossenen, in
Längsrichtung verlaufenden Kanal (106) einer Oberfläche (94)
des Blendenkörpers (26) benachbart bildet, wobei der Kanal
(106) eine solche Gestalt hat, daß er einen Bereich der
Führung (34) in Gleiteingriff aufnimmt; wodurch bei Bewegung
des Blendenkörpers (26) in Längsrichtung entlang dem Stab
(30) die Bahn (84) relativ zu der Führung (34) gleitet,
dadurch gekennzeichnet, daß die an einer Oberfläche der
Verdrehkraftsteuerung (32) befestigte Führung (34) aufweist:
einen ersten Schenkel (72)1 der mit der
Verdrehkraftsteuerung (32) gekoppelt ist;
einen zweiten Schenkel (70); und
einen Querbalken (74), der den ersten Schenkel (72) mit
dem zweiten Schenkel (70) derart verbindet, daß die Schenkel
(70, 72) voneinander beabstandet und parallel zueinander
sind und daß beim Zusammenbau der zweite Schenkel (70) in
dem von der Bahn (84) gebildeten Kanal (106) aufgenommen
wird.
2. Geitbare Blendenanordnung (22) nach Anspruch 1, wobei
die an einer Oberfläche der Verdrehkraftsteuerung (32)
befestigte Führung (34) einen im wesentlichen H-förmigen
Querschnitt hat.
3. Gleitbare Blendenanordnung (22) nach Anspruch 1, wobei
die an einer Oberfläche der Verdrehkraftsteuerung (32)
befestigte Führung (34) einen im wesentlichen T-förmigen
Querschnitt hat.
4. Gleitbare Blendenanordnung (22) nach Anspruch 1, wobei
die an einer Oberfläche der Verdrehkraftsteuerung (32)
befestigte Führung (34) einen im wesentlichen U-förmigen
Querschnitt hat.
5. Gleitbare Blendenanordnung (22) nach Anspruch 2, wobei
die Bahn (84) ferner folgendes aufweist:
eine erste vertikale Wand (98), die sich von der
Oberfläche (94) des Blendenkörpers (26-) erstreckt;
eine zweite vertikale Wand (96), die sich von der
Oberfläche des Blendenkörpers (26) erstreckt;
wobei die zweite vertikale Wand (96) von der ersten
vertikalen Wand (98) beabstandet ist; und
eine horizontale Wand (100), die zu der Oberfläche des
Blendenkörpers (26) im wesentlichen parallel ist, wobei sich
die horizontale Wand (100) zwischen der ersten und der
zweiten Wand (98, 96) erstreckt und von der Oberfläche des
Blendenkörpers (26) so beabstandet ist, daß der Kanal (106)
dazwischen gebildet wird, wobei die horizontale Wand (100)
einen sich teilweise in Längsrichtung erstreckenden Schlitz
(108) aufweist.
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