Beschreibung
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Diese Erfindung betrifft ein Thermotransferbildempfangsblatt, welches bei der
Verwendung auf ein Thermofarbstoffdonorblatt gelegt wird, und insbesondere ein
Thermotransferbildempfangsblatt mit einer Struktur ähnlich der von glattem Papier.
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Verschiedene Thermotransferaufnahmesysteme sind in der Technik bekannt.
Darunter gibt es ein Thermofarbstofftransfersystem, worin ein sublimierbarer
Farbstoff als ein farbgebender Stoff unter Verwendung eines Thermokopfes, welcher
befähigt ist, Hitze als Antwort auf eine Aufnahmeinformation zu erzeugen, auf ein
Bildempfangsblatt übertragen wird, um ein Bild herzustellen.
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Da gemäß diesem Aufnahmesystem ein sublimierbarer Farbstoff als ein
farbgebender Stoff verwendet wird, kann die Dichteabstufung wie gewünscht
kontrolliert werden und ein vollfarbiges bzw. buntes Bild des Originalbildes
reproduziert werden. Ferner ist das gebildete bzw. entstandene Farbbild sehr scharf
und hochtransparent und daher hervorragend in der Reproduktion von Halbton und
Helligkeitsabstufungen, wobei ein Hochqualitätsbild vergleichbar mit einem
Silbersalz-fotografischen Bild erzielt wird.
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Ein Kunststoffblatt, ein laminiertes Blatt, welches aus einem Kunststoffblatt und
einem Papier oder ähnlichem zusammengesetzt ist, oder ein synthetisches Papier
oder dergleichen ist als Thermotransferbildempfangsblatt in dem
Thermofarbstofftransfersystem verwendet worden. Um die Verwendung des
Thermofarbstofftransfersystems auf allgemeine Büros auszudehnen, ist die
Verwendung von glatten Papieren, wie beschichtetes Papier (Kunstpapier),
Hochglanz-Kunstdruckpapier und Papier für PPC als ein Substratblatt für das
Bildempfangsblatt in der Technik vorgeschlagen worden.
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Das herkömmliche Thermotransferbildempfangsblatt, welches eine auf einer Seite
eines Papiersubstrates angeordnete Farbstoff-empfangende Schicht umfaßt, wirft oft
die folgenden Probleme auf. Insbesondere enthält Papier per se Wasser in einer
Menge von mehreren Gew.-%. Die Menge des Wassers, ausgedrückt in Gew.-%,
bezieht sich auf den Wassergehalt. Der Wassergehalt ist nicht immer konstant und
variiert in Abhängigkeit von der Umgebungsfeuchtigkeit. Bei hoher
Umgebungsfeuchtigkeit absorbiert das Papiersubstrat Feuchtigkeit aus der Luft, was
zu einem Anwachsen der Abmessung des Zellstoffs führt, welcher ein
Hauptbestandteil des Papiers ist. Andererseits setzt das Papiersubstrat bei geringer
Umgebungsfeuchtigkeit darin enthaltenes Wasser an die Umgebung frei, was zu
einer Reduzierung der Abmessung des Zellstoffs führt. Die Abmessungsänderung ist
eher bedeutend in Querrichtung der Fasern des Zellstoff als in Längsrichtung der
Fasern in dem Zellstoff. Die Abmessungsänderung des Zellstoffs ergibt eine
Abmessungsänderung des Papiers an sich.
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In einem Papiersubstrat, welches kontinuierlich in einer herkömmlichen
kontinuierlichen Papierherstellungsmaschine hergestellt worden ist, ist der Zellstoff
voraussichtlich in der Maschinenrichtung (MD) des Papier ausgerichtet. Daher ist die
Abmessungsänderung, welche durch die Absorption und Freisetzung von
Feuchtigkeit erzeugt wird, in der Querrichtung (CD) relativ zu der Maschinenrichtung
bedeutender. Deshalb erzeugt das Thermotransferbildempfangsblatt bei
Verwendung eines Papiersubstrates eine Abmessungsänderung wegen der
Absorption und Freisetzung von Feuchtigkeit, wobei oft Schwierigkeiten beim
Einlegen des Thermotransferbildempfangsblatts in einen Drucker oder beim
Transport des Thermotransferbildempfangsblatts innerhalb des Druckers, verursacht
werden.
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Ferner verursacht ein Thermotransferbildempfangsblatt, umfassend ein
Papiersubstrat und mindestens eine Farbstoff-empfangende Schicht, welche auf
einer Seite des Papiersubstrates angeordnet ist, oft eine Kräuselung wegen eines
Unterschiedes im Ausdehnungsverhalten zwischen dem Substratteil und dem Teil
verschiedener Schichten, einschließlich der Farbstoff-empfangenden Schicht. Das
Kräuseln führt zu Schwierigkeiten, welche mit dem Einlegen des
Thermotransferbildempfangsblattes in einen Drucker oder dem Transport des
Thermotransferbildempfangsblattes innerhalb des Druckers verbunden sind und
verschlechtert zusätzlich wesentlich das Aussehen des Druckes.
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Ferner wird in dem Thermotransferverfahren zum Zeitpunkt des Druckens ein
Thermotransferblatt mittels eines Thermokopfes oder ähnlichem erhitzt, um einen
farbgebenden Stoff auf ein Thermotransferbildempfangsblatt im engen Kontakt mit
dem Thermotransferblatt zu übertragen. Deshalb wird die Temperatur des
Thermotransferbildempfangsblattes ebenso erhöht. Dies verursacht, daß das in dem
Substrat enthaltene Wasser verdampft, wobei eine Abmessungsänderung erzeugt
wird.
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Insbesondere beim Drucken eines Farbbildes wird das Originalbild einer
Farbauftrennung in die drei Farben gelb, purpurrot (magenta) und cyan bzw.
cyanblau oder die vier Farben gelb, purpurrot, cyan und schwarz unterworfen, und
farbgebende Stoffe der entsprechenden Farben werden nacheinander übertragen,
um ein Farbbild zu bilden. Daher unterliegt beim Übertragen jeder Farbe das
Farbstoff-empfangende Blatt stufenweise einer Abmessungsänderung, was häufig
zur Fehlfarbdeckung des Bildes führt.
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Ferner, wenn der Wassergehalt des Bildempfangsblattes vor dem Drucken, das
heißt das Bildempfangsblatt zum Zeitpunkt seiner Herstellung, niedriger als ein
bestimmter Wert ist, findet Feuchtigkeitsadsorption zum Zeitpunkt des Einlegens des
Papieres statt. Auch in diesem Fall unterliegt das Bildempfangsblatt einer
Abmessungsänderung, welche häufig zur Fehlfarbdeckung des Bildes führt.
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Im Fall eines Bildempfangsblatts in einer Blattform, wenn mehrere Blätter
aufeinander in eine Vorratsschublade gelegt werden, unterliegt das innere Blatt,
welches zwischen den äußeren Blättern angeordnet ist, nicht leicht einer Änderung
im Wassergehalt. Da jedoch zum Zeitpunkt des Nachlegens beide Seiten des
Bildempfangsblattes gegenüber der Druckumgebung exponiert werden, findet häufig
eine Änderung im Wassergehalt, das heißt eine Abmessungsänderung, statt.
Andererseits unterliegt im Fall eines Bildempfangsblattes in einer Rollenform der
innere Teil einer Rolle nicht leicht einer Änderung im Wassergehalt. In diesem Fall,
werden beim Nachlegen ebenfalls beide Seiten des Bildempfangsblattes gegenüber
der Druckumgebung exponiert, was oft zu einer Änderung im Wassergehalt, das
heißt einer Abmessungsänderung, führt.
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Ferner beschreibt EP-A-0 769 390 ein durchsichtiges Thermobildempfangsblatt,
umfassend ein transparentes Substrat und eine transparente Farbstoff-empfangende
Schicht, welche auf dem transparenten Substrat gebildet ist und durch einen blauen
Farbstoff oder Pigment gefärbt wird.
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EP-A-0 452 121 beschreibt ein Thermotransferbildempfangsblatt, welches ein
Substratblatt, umfassend ein Kernblatt und mindestens eine harzartige
Überzugsschicht, die auf mindestens einer Vorderseite des Kernblattes gebildet ist
und welche als eine Hauptkomponente eine Mischung aus einem Polyolefinharz mit
einem anorganischen Pigment umfaßt, und mindestens eine auf mindestens der
vorderen harzartigen Überzugsschicht des Substrats gebildete Bildempfangsschicht,
umfassend ein polymeres Material, welches befähigt ist, mit Farbstoffen gefärbt zu
werden, umfasst.
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EP-A-0 545 317 beschreibt ein Thermotransferbildempfangsblatt, umfassend ein
Substrat und eine auf einer Oberfläche des Substratblattes gebildete Harzschicht,
umfassend mindestens eine Farbstoff-empfangende Schicht, wobei die Harzschicht
eine Hohlkapsel mit einem Hohlvolumen von 50% oder mehr einschließt.
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EP-A-0 540 991 beschreibt ein Thermotransferaufzeichnungsbildempfangsblatt,
umfassend einen Harzträger oder einen Träger mit einer ersten Harzschicht, mit
einer direkt oder über eine erste Unterschicht auf dem Harzträger oder einer ersten
Harzschicht laminierten Polyethylenschicht, und eine Bildempfangsschicht, die direkt
oder über eine zweite Unterschicht auf die Polypropylenschicht beschichtet ist, wobei
die Bildempfangsschicht eine Färbbarkeit mit einem Thermo-diffundierbaren
Farbstoff aufweist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann eine zweite
Schicht auf dem Träger auf der gegenüberliegenden Seite, welche die
Bildempfangsschicht aufweist, direkt oder über eine dritte Unterschicht beschichtet
werden.
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JP-A-08 034169 beschreibt ein Thermotransferbildempfangsblatt, umfassend einen
Träger, welcher durch Laminieren poröser Filme auf beide Oberflächen eines
Basispapiers (z. B. Rohpapier, beschichtetes Papier oder mit polyoleofinischen
Harzen beschichtetes Papier) und Anordnen von antistatischen Schichten auf den
porösen Filmen oder durch Laminieren des porösen Films auf eine einzelne
Oberfläche des mit polyoleofinischen Harzen beschichteten Papieres und Anordnen
der antistatischen Schichten auf dem beschichteten Papier auf der Seite des
porösen Films und auf der nicht-laminierten Seite davon gebildet wird. Ferner
werden eine aus einer spezifischen strahlungshärtbaren Harzzusammensetzung
zusammengesetzte Barriereschicht und eine Bildempfangsschicht auf die
antistatische Schicht auf der laminierten Seite eines porösen Films des Trägers
laminiert.
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JP-A-03 190797 beschreibt ein Bildempfangsblatt für Thermotransfer und
Thermoaufzeichnung, umfassend eine Barriereschicht, eine Bildempfangsschicht
(zusammengesetzt aus einem synthetischen Harz mit Esterbindungen,
Urethanbindungen, Amidbindungen oder Harnstoffbindungen), welche nacheinander
auf einer Basis angeordnet sind, eine Kräuselungsverhinderungsschicht, welche auf
der Rückseite der Basis angeordnet ist.
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Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorgenannten
Probleme des Standes der Technik zu lösen und ein
Thermotransferbildempfangsblatt bereitzustellen, welches weder eine
Abmessungsänderung, noch Kräuseln noch eine Fehlfarbdeckung des Bildes
verursacht und welches ein gedrucktes Bild mit befriedigender Bildqualität und -
dichte erzeugen kann.
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Das Ziel der vorliegenden Erfindung kann durch ein
Thermotransferbildempfangsblatt erreicht werden, welches ein Papiersubstrat und
eine auf einer Seite des Papiersubstrats angeordnete Farbstoff-empfangende
Schicht umfasst und welches dadurch gekennzeichnet ist, dass das Papiersubstrat
eine Dicke von 40-300 um aufweist, wobei eine Wasserdampfbarriereschicht, die
hauptsächlich aus einem Polyvinylidenchloridharz aufgebaut ist und eine spezifische
Dicke aufweist, wenn auf das Substrat in einer Bedeckung von 1-15 g/m²
aufgetragen, auf mindestens der Seite des Thermotransferbildempfangsblatts
angeordnet ist, die der Seite mit der Farbstoff-empfangenden Schicht
gegenüberliegt, und wobei das Thermotransferbildempfangsblatt einen
Wassergehalt von 3,0 bis 10% aufweist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung kann daher das Anordnen einer
Wasserdampfbarriereschicht, die hauptsächlich aus einem Harz mit niedriger
Wasserdampfdurchlässigkeit zusammengesetzt ist, auf einem
Thermotransferbildempfangsblatt, umfassend eine Farbstoff-empfangende Schicht,
die auf einer Seite eines Papiersubstrates, zumindest auf seiner der
Farbstoffempfangenden Schicht gegenüberliegenden Seite, angeordnet ist, und ferner
vorzugsweise die Regulation des Wassergehaltes des
Thermotransferbildempfangsblattes zum Zeitpunkt der Herstellung eine Änderung im
Wassergehalt des Substrates hemmen, wobei keine Abmessungsänderung,
Kräuselung oder Fehlfarbdeckung des Bildes in der
Thermotransferbildempfangsschicht verursacht wird und es kann ein gedrucktes Bild
mit befriedigender Bildqualität und -dichte hergestellt werden.
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Die vorliegende Erfindung wird detaillierter, unter Bezugnahme auf die folgenden
Ausführungsformen, beschrieben. Das Thermotransferbildempfangsblatt gemäß der
vorliegenden Erfindung umfaßt ein Papiersubstrat und eine Farbstoff-empfangende
Schicht, die auf einer Seite des Papiersubstrats bereitgestellt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Papiersubstrat eine Dicke von 40-300 um aufweist, wobei
eine Wasserdampfbarriereschicht, die hauptsächlich aus einem
Polyvinylidenchloridharz aufgebaut ist und eine spezifische Dicke aufweist, wenn auf
das Substrat in einer Bedeckung von 1-15 g/m² aufgetragen, auf mindestens der
Seite des Thermotransferbildempfangsblattes bereitgestellt ist, die der Seite mit der
Farbstoff-empfangenden Schicht gegenüberliegt, und wobei das
Thermotransferbildempfangsblatt einen Wassergehalt von 3,0 bis 10% aufweist. Das
Substrat und die Schichten, die das Thermotransferbildempfangsblatt bilden, werden
beschrieben.
Substrat
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Allgemein verwendete, natürliche Zellstoffpapiere können als Substrat in der
vorliegenden Erfindung verwendet werden. Als Substrat sind Papiere nicht
besonders beschränkt, und Beispiele davon schließen holzfreie Papiere,
Kunstpapiere, LWC-Papiere, dünn-beschichtete Kunstdruckpapiere,
Kunstdruckpapiere, Hochglanz-Kunstdruckpapiere, Papiere, die mit synthetischem
Harz oder Emulsion imprägniert sind, synthetische Kautschuklatex-imprägnierte
Papiere, Papiere mit intern hinzugefügtem synthetischen Harz und Papiere für
Thermotransfer ein. Von diesen sind holzfreie Papiere, LWC-Papiere, dünne
Kunstdruckpapiere, Kunstdruckpapiere und Papiere für Thermotransfer bevorzugt.
Die Dicke des Substrats beträgt 40 bis 300 um, vorzugsweise 60 bis 200 um.
Farbstoff-empfangende Schicht
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Die Farbstoff-empfangende Schicht, die auf dem Papiersubstrat angeordnet wird,
dient dazu, einen sublimierbaren Farbstoff, der vom Thermotransferblatt übertragen
wird, zu empfangen und das gebildete Bild zu halten. Harze, welche für die
Farbstoff-empfangende Schicht verwendbar sind, schließen zum Beispiel
polyolefinische Harze, wie Polypropylen, Polyvinylchlorid,
Vinyichlorid/Vinylacetatcopolymer, Ethylen/Vinylacetatcopolymer, halogenierte
Polymere, wie Polyvinylidenchlorid, Vinylpolymere, wie Polyvinylacetat und
Polyacrylester, Polyesterharze, wie Polyethylenterephthalat und
Polybutylenterephthalat, Polystyrolharze, Polyamidharze, Copolymerharze von
Olefinen, wie Ethylen oder Propylen, mit einem anderen Vinylmonomer, Ionomeren,
Celluloseharze, wie Cellulosediacetat und Polycarbonat ein. Vinylharze und
Polyesterharze sind besonders bevorzugt.
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Beim Bilden einer Farbstoff-empfangenden Schicht aus dem vorgenannten Harz ist
die Einverleibung eines Trennmittels in das Harz unter dem Gesichtspunkt, Fusion
zwischen dem Thermotransferblatt und der Farbstoff-empfangenden Schicht zu
verhindern, bevorzugt. Bevorzugte Trennmittel, die hierin verwendbar sind, schließen
Siliconöle, Phosphorsäureester-grenzflächenaktive Mittel und fluorierte
grenzflächenaktive Mittel ein. Unter diesen sind Siliconöle bevorzugt.
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Bevorzugte Siliconöle schließen modifizierte Siliconöle, wie Epoxy-modifizierte,
Alkylmodifizierte, Amino- modifizierte, Carboxyl- modifizierte, Alkoholmodifizierte,
Fluormodifizierte, Alkyl-Aralkyl-Polyether-modifizierte, Epoxy-Polyether-modifizierte und
Polyether-modifizierte Siliconöle ein. Diese Trennmittel werden allein oder als
Mischung von zwei oder mehreren verwendet.
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Die hinzugefügte Menge des Trennmittels liegt vorzugsweise in dem Bereich von 0,5
bis 30 Gew.-Teilen, basierend auf 100 Gew.-Teilen Harz für die Farbstoff-
empfangende Schicht. Wenn die Menge außerhalb des vorstehenden Bereiches
liegt, sind Probleme zu befürchten, wie Fusionieren der Farbstoff-empfangenden
Schicht mit dem Thermotransferblatt oder verringerte Sensitivität beim Drucken.
Zugabe des Trennmittels zu der Farbstoff-empfangenden Schicht erlaubt es dem
Trennmittel an die Oberfläche der Farbstoff-empfangenden Schicht nach dem
Transfer auszuschwitzen, um eine Trennschicht zu bilden.
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Die Farbstoff-empfangende Schicht kann auf der Oberfläche des Papiersubstrates
durch Beschichten mit einer Lösung oder Dispersion des vorgenannten Harzes mit
notwendigen Zusatzstoffen, wie ein darin aufgenommes Trennmittel, welches in
einem geeigneten organischen Lösungsmittel gelöst oder dispergiert ist, z. B. durch
Tiefdruck, Siebdruck, umgekehrte Walzenbeschichtung oder andere Formungsmittel,
unter Verwendung einer Gravurplatte und Trocknen der Beschichtung gebildet
werden.
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Bei der Bildung der Farbstoff-empfangenden Schicht können optische Aufheller,
Titanoxid, Zinkoxid, Kaolinton, Calciumcarbonat, fein-verteiltes Siliziumdioxidmaterial
oder andere Pigmente oder Füllstoffe unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung
der Weißheit der Farbstoff-empfangenden Schicht hinzugefügt werden, um die
Schärfe des übertragenen Bildes noch zu vergrößern. Obwohl die
Farbstoffempfangende Schicht jede gewünschte Dicke haben kann, beträgt sie allgemein 1
bis 50 um.
Wasserdampfbarriereschicht
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Eine Wasserdampfbarriereschicht, welche ein hauptsächlich kennzeichnendes
Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, wird auf dem Substrat auf seiner der
Farbstoff-empfangenden Schicht gegenüberliegenden Seite angeordnet. Die
Wasserdampfbarriereschicht sollte aus einem Material gebildet werden, welches
eine niedrige Durchlässigkeit für Feuchtigkeit (Wasserdampf) aufweist. Insbesondere
genügt ein Film, der hauptsächlich aus einem Harz aufgebaut ist, ein
abgeschiedener Metallfilm oder dergleichen der oberen Bedingung. Ein Film, der
hauptsächlich aus einem Polyvinylidenchloridharz aufgebaut ist, wird unter dem
Gesichtspunkt der Kosten und der Oberflächenbeschaffenheit verwendet.
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Andere hierin verwendbare Harze schließen verschiedene thermoplastische Harze,
zum Beispiel Polyolefinharze, wie Polyethylen und Polypropylen, Acrylharz,
Styrol/Acrylharz, Polyesterharz, Polyurethanharz, Polyacetatharz, Polyamidharz,
Polycarbonatharz, Polyvinylchloridharz und Polyvinylidenchloridharz ein. Unter
diesen weist das Polyvinylidenchloridharz die niedrigste Wasserdampfdurchlässigkeit
auf.
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Ein vernetztes Produkt des vorgenannten Harzes und eine Mischung oder ein
Copolymer von einer Vielzahl der vorgenannten Harze kann ebenso wirksam
verwendet werden. Darüber hinaus können ebenso Melaminharze, Epoxyharze und
andere wärmehärtbare Harze verwendet werden. In diesem Fall besteht jedoch die
Befürchtung, daß das Erhitzen zum Härten den Eigenschaften des
Thermotransferbildempfangsblattes nachteilige Effekte verleiht, weshalb man daher
Vorsicht walten lassen sollte, wenn ein wärmehärtbares Harz verwendet wird. Ferner
können anorganische Pigmente, z. B. Calciumcarbonat, Talk, Kaolin, Titanoxid,
Zinkoxid und andere herkömmliche anorganische Pigmente und optische Aufheller,
in die Wasserdampfbarriereschicht unter dem Gesichtspunkt der Verleihung der
Deckkraft oder Weißheit oder des Regulierens der Oberflächenbeschaffenheit des
Thermotransferbildempfangsblattes einverleibt werden. Der Anteil des einverleibten
Pigmentes oder dergleichen liegt vorzugsweise bei 10 bis 200 Gew.-Teilen,
basierend auf 100 Gew.-Teilen des Harzes auf Trockenbasis. Wenn der Anteil
weniger als 10 Gew.-Teile beträgt, ist der vorgenannte Effekt unbefriedigend. Wenn
andererseits der Anteil 200 Gew.-Teile überschreitet, ist die Verteilungsstabilität des
Pigments oder dergleichen unbefriedigend. Ferner können in diesem Fall in einigen
Fällen Wasserdampfbarriereeigenschaften, die dem Harz innewohnen, nicht
bereitgestellt werden.
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Verwendbare Verfahren zur Bildung der Wasserdampfbarriereschicht schließen
verschiedene Beschichtungsverfahren, wie Walzenbeschichtung,
Gravurstreichverfahren und Extrusionsbeschichten bzw. Umspritzen und
Laminierungsverfahren ein, wobei das vorgenannte Material für eine
Wasserdampfbarriereschicht vorher als ein Film oder ein Blatt gebildet wird, welches
dann auf ein Papiersubstrat laminiert wird. In einigen Fällen ist jedoch ein
angemessenes Verfahren gemäß des verwendeten Harzes und Pigmentes begrenzt.
In dem Fall von Polyvinylidenchlorid ist das Beschichten als eine Lösung in einem
organischen Lösungsmittel oder als wäßrige Emulsion des Harzes geeignet.
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Die Bedeckung der Wasserdampfbarriereschicht, wenn auf dem Substrat
beschichtet, liegt im Bedeckung von 1 bis 15 g/m², vorzugsweise in dem Bereich von
2 bis 10 g/m². Wenn die Bedeckung weniger als 1 g/m beträgt, ist die
Wasserdampfdurchlässigkeit nicht zufriedenstellend niedrig. Andererseits resultiert
eine 15 g/m überschreitende Bedeckung in einer Sättigung des durch die
Wasserdampfbarriereschicht erreichten Effektes und in einem Verlust der
Oberflächenbeschaffenheit des Papiersubstrates und ist kosten-ineffizient.
Wassergehalt des Thermotransferbildempfangsblattes
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Um die Abmessungsänderung des Thermotransferbildempfangsblattes zu
verhindern, ist es notwendig, eine Wasserdampfbarriereschicht bereitzustellen und
den Wassergehalt des Thermotransferbildempfangsblattes zum Zeitpunkt seiner
Herstellung zu regulieren. Wenn der Wassergehalt des
Thermotransferbildempfangsblattes zum Zeitpunkt seiner Herstellung einen
gegebenen Wert oder weniger annimmt, absorbiert das
Thermotransferbildempfangsblatt Feuchtigkeit zum Zeitpunkt der Beschickung, was
zu einer Abmessungsänderung des Thermotransferbildempfangsblattes führt,
welche häufig zu einer Fehlfarbdeckung des Bildes führt.
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Der Wassergehalt des Thermotransferbildempfangsblattes beträgt 3,0 bis 10%,
vorzugsweise 3,5 bis 10%. Wenn der Wassergehalt 10% übersteigt, ist das
Thermotransferbildempfangsblatt unvorteilhaft deformiert.
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Bei dem Thermotransferbildempfangsblatt der vorliegenden Erfindung wird
mindestens eine Farbstoff-empfangende Schicht auf mindestens einer Seite des
Papiersubstrates angeordnet. Wegen der Anwesenheit der Farbstoff-empfangenden
Schicht oder anderer zu dem Papiersubstrat benachbarter Schicht(en) ist die
Wasserdampfdurchlässigkeit des Thermotransferbildempfangsblattes niedriger als
die des Papiersubstrates an sich. Deshalb genügt in einigen Fällen für
zufriedenstellende Ergebnisse eine Anordnung einer Wasserdampfbarriereschicht
auf dem Substrat nur auf seiner von der Farbstoff-empfangenden Schicht
abgewandten Seite. Wenn jedoch eine Vielzahl von Schichten auf der
Farbstoffempfangenden Schicht diskontinuierliche Schichten sind oder ein Material mit hoher
Wasserdampfdurchlässigkeit umfassen, kann die Wasserdampfbarriereschicht
zusätzlich auch auf der Farbstoff-empfangenen Schichtseite angeordnet werden. In
diesem Fall wird die Stelle, an welcher die Wasserdampfbarriereschicht angeordnet
wird, durch das Papiersubstrat, die Funktion jeder Schicht, Adhäsion zwischen den
Schichten und dergleichen bestimmt. Das vorgenannte Harz mit niedriger
Wasserdampfdurchlässigkeit kann in einer Schicht, wie einer Unterschicht oder
Zwischenschicht, verwendet werden, so daß auch diese Schicht als eine
Wasserdampfbarriereschicht dient.
Andere Schichten
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Zusätzlich zu dem vorgenannten Substrat, der Farbstoff-empfangenden Schicht und
der Wasserdampfbarriereschicht können die folgenden optionalen Schichten
vorzugsweise in das Thermotransferbildempfangsblatt der vorliegenden Erfindung
einverleibt werden.
(Unterschicht)
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Wenn eine Hitze-isolierende Schaumschicht zwischen der Farbstoff-empfangenden
Schicht und dem Substrat angeordnet wird, wird vorzugsweise eine Unterschicht auf
dem Substrat angeordnet. Wenn eine Beschichtungsflüssigkeit für eine
Schaumschicht auf das Substrat beschichtet wird, verhindert die Unterschicht das
Eindringen der Beschichtungsflüssigkeit in das Substrat, was erlaubt, die
Schaumschicht in der gewünschten Dicke herzustellen. Bei der Bildung der
Schaumschicht durch Schäumen durch Erhitzen kann das Ausdehnungsverhältnis
vergrößert werden, die Dämpfungseigenschaften des gesamten Bildempfangsblattes
können verbessert werden und die Menge der Beschichtungsflüssigkeit für die
Schaumschicht kann für die Bildung der Schaumschicht mit gewünschter Dicke
reduziert werden, was kosteneffizient ist.
(Schaumschicht)
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Eine Schaumschicht kann auf der Unterschicht angeordnet werden, und die
Farbstoff-empfangende Schicht kann auf der Schaumschicht bereitgestellt werden.
Die Schaumschicht kann aus einer schäumbaren Schicht, die hauptsächlich aus
einem Harz und einem Schäummittel zusammengesetzt ist, gebildet werden. Die
Schaumschicht weist hohe Dämpfungseigenschaften auf und deshalb kann sogar
dann, wenn das Papier als Substrat verwendet wird, ein Bildempfangsblatt mit hoher
Sensivität beim Drucken bereitgestellt werden. Ein besonders bevorzugtes
Schäummittel sind Mikrokügelchen vom Niedrigtemperatur-schäumenden Typ,
welche eine Aufteilungserweichungstemperatur von 100ºC oder niedriger, eine
Schauminitiationstemperatur von 100ºC oder niedriger und eine optimale
Schäumungstemperatur (eine Temperatur, bei welcher das höchste
Expansionsverhältnis in einer Erhitzungszeit von einer Minute bereitgestellt werden
kann) von 140ºC oder niedriger unter dem Gesichtspunkt des Durchführens der
mildesten möglichen beim Schäumen verwendbaren Erhitzungsbedingungen
aufweisen.
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Verwendung von Mikrokügelchen mit einer niedrigen Schäumungstemperatur
können eine Kräuselung des Substrates durch das Erhitzen zum Zeitpunkt des
Schäumens verhindern. Die Mikrokügelchen mit niedriger Schäumungstemperatur
können durch Regulieren der Menge eines thermoplastischen Harzes, wie
Polyvinylidenchlorid oder Polyacrylnitril, welche zur Bildung der Unterteilung
einverleibt werden, hergestellt werden. Der
Durchschnittsvolumenpartikeldurchmesser der Mikrokügelchen ist 5 bis 15 > im. Die
Mikrokügelchenverwendende Schaumschicht hat Vorteile, einschließlich denen, daß die durch das
Schäumen gebildete Zellen geschlossene Zellen sind, was für das Schäumen durch
einfache Wärmeleitung benötigt wird, und die Dicke der Schaumschicht leicht durch
Regulieren der Menge der einverleibten Mikrokügelchen reguliert werden kann. Die
Dicke der gesamten Schaumschicht beträgt vorzugsweise 30 bis 100 um.
(Zwischenschicht)
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Wenn das Schäummittel in der schäumbaren Schicht geschäumt wird, werden
unebene Unregelmäßigkeiten in der Größenordnung von mehreren Zehn um auf der
Oberfläche der resultierenden Schaumschicht erzeugt. Dies wiederum verursacht,
daß die darauf angeordnete Farbstoff-empfangende Schicht unvorteilhafte
Oberflächenunregelmäßigkeiten aufweist. Wenn ein Bild auf der
Bildempfangsschicht gebildet wird, leidet das resultierende Bild unter den
Aussetzfehlern bzw. Drop-outs und Lücken und weist keine hohe Schärfe und
Auflösung auf. Das Bereitstellen einer aus einem flexiblen oder elastischen Material
gebildeten Zwischenschicht auf der Schaumschicht kann das mit
Oberflächenunregelmäßigkeiten auf der Schaumschicht verbundene Problem
beseitigen. Das Bereitstellen der Zwischenschicht kann ein Bildempfangsblatt
verwirklichen, wobei sogar dann, wenn die Farbstoff-empfangende Schicht
Oberflächenunregelmäßigkeiten aufweist, die Oberflächenunregelmäßigkeiten die
Qualität des gedruckten Bildes nicht beeinflussen. Die Zwischenschicht wird aus
einem hoch-flexiblen, elastischen Harz, spezifisch Urethanharz, Vinylacetatharz,
Acrylharz oder einem Copolymer daraus oder einem Gemisch dieser Harze gebildet.
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Anorganische Pigmente, wie Calciumcarbonat, Talk, Kaolin, Titanoxid, Zinkoxid und
andere herkömmliche anorganische Pigmente und optische Aufheller, können in die
Zwischenschicht oder die Schaumschicht einverleibt werden, um Deckkraft oder
Weißheit zu verleihen oder die Oberflächenbeschaffenheit des
Thermotransferbildempfangsblattes zu regulieren. Der Anteil des Pigments oder
ähnlichem liegt vorzugsweise bei 10 bis 200 Gew.-Teilen, basierend auf 100 Gew.-
Teilen des Harzes auf Feststoffbasis. Wenn der Anteil weniger als 10 Gew.-Teile
beträgt, ist der beabsichtigte Effekt gering. Auf der einen Seite ergibt ein Anteil von
über 200 Gew.-Teilen eine schlechte Dispersionsstabilität des Pigments oder
ähnlichem oder macht es andererseits unmöglich, die dem Harz innewohnenden
Eigenschaften bereitzustellen. Die Bedeckung mit der Zwischenschicht liegt
vorzugsweise in dem Bereich von 1 bis 20 g/m². Wenn die Bedeckung weniger als 1
g/m beträgt, ist die zellschützende Funktion unbefriedigend. Andererseits, wenn die
Beschichtung 20 g/m² überschreitet, können hitzeisolierende/dämpfende
Eigenschaften und ähnliches unvorteilhafterweise nicht durch die Schaumschicht
erreicht werden.
(Rückseitenschicht)
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Eine gleitende Rückseitenschicht kann auf dem Bildempfangsblatt auf seiner der
Farbstoff-empfangenden Schicht abgewandten Seite bereitgestellt werden, d. h. auf
der Wasserdampfbarriereschichtseite gemäß dem Bildempfangsblatt-
Transportsystem des verwendeten Druckers. Ein anorganischer oder organischer
Füllstoff kann in dem Harz verteilt werden, welches die Rückseitenschicht bildet, um
der Rückseitenschicht gleitende Eigenschaften zu verleihen. Ein herkömmliches
Harz oder eine Mischung von zwei oder mehreren herkömmlichen Harzen können
als das Harz für die gleitende Rückseitenschicht verwendet werden. Alternativ hierzu
kann ein Gleit- oder Trennmittel, wie Silicon, zu der Rückseitenschicht hinzugefügt
werden. Die Bedeckung der Rückseitenschicht beträgt vorzugsweise von 0,05 bis 3
g/m².
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In Kombination mit dem vorgenannten Bildempfangsblatt verwendete
Thermotransferblätter für den Thermotransfer schließen ein Thermofarbstoff-
Transferblatt zur Verwendung in einem Thermofarbstoff-Transfersystem und ein
Thermotinte-Transferblatt, umfassend ein Substrat und darauf beschichtet eine heiß-
schmelzende Tintenschicht eines Pigmentes oder dergleichen, gehalten durch ein
heiß-schmelzendes Bindemittel, welches durch Erhitzen der Tintenschicht in seiner
Gesamtheit auf ein Objekt übertragen wird, ein.
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Bei dem Thermotransfer kann die thermische Energie durch irgendein
herkömmliches Mittel angewendet werden. Beispielsweise kann ein gewünschtes
Bild durch Anwenden thermischer Energie von ungefähr 5 bis 100 mJ/mm² durch die
Kontrolle der Aufnahmezeit mit Hilfe eines Aufzeichnungsgerätes, wie ein
Thermodrucker (z. B. Rainbow 2720, hergestellt durch Sumitomo 3M Ltd.), gebildet
werden.
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Die vorliegende Erfindung wird detaillierter mit Bezug auf die folgenden Beispiele
und Vergleichsbeispiele beschrieben. In der folgenden Beschreibung sind alle "Teile"
oder "%" auf das Gewicht bezogen.
Beispiel 1
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Ein beschichtetes Papier mit einem Basisgewicht von 104,7 g/m² (New V Matt,
hergestellt durch Mitsubishi Paper Mills Limited) wurde als erstes als ein Substrat
bereitgestellt. Eine Unterschicht mit der folgenden Zusammensetzung wurde auf
dem Substrat mit einer Bedeckung von 5 g/m² gravurstreichbeschichtet, und die
Beschichtung wurde durch einen Heißlufttrockner getrocknet, um eine
Unterschichtschicht zu bilden.
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(Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Unterschicht)
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Acrylharz (hergestellt durch Soken Chemical Engineering Co., Ltd., EM) 100 Teile
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Gefälltes Bariumsulfat (hergestellt durch Sakai Chemical Co.,
Ltd., #300) 30 Teile
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Toluol 400 Teile
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Eine schäumbare Schicht mit der folgenden Zusammensetzung wurde im
Gravurstreichverfahren auf die Unterschicht mit einer Bedeckung von 20 g/m²
aufgebracht, und die Beschichtung wurde mittels eines Heißlufttrockners bei 140ºC
für eine Minute heiß-getrocknet, um die Mikrokügelchen zu schäumen, wodurch eine
Schaumschicht gebildet wurde.
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(Zusammensetzung einer Beschichtungsflüssigkeit für die schäumbare Schicht)
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Styrol/Acrylcopolymeremulsion (hergestellt durch Nippon Carbide
Industries Co., Ltd., RX 941A, Feststoffgehalt 54%) 100 Teile
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Mikrokügelchen (hergestellt durch Matsumoto Yushi Seiyaku Co.,
Ltd., F30 VS, Schäumungsinitiationstemperatur 80ºC) 10 Teile
-
Wasser 20 Teile
-
Eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Zwischenschicht mit der folgenden
Zusammensetzung wurde im Gravurstreichverfahren auf die Schaumschicht mit
einer Bedeckung von 5 g/m² aufgebracht, und die Beschichtung wurde mit Hilfe
eines Heißlufttrockners getrocknet, um eine Zwischenschicht zu bilden.
-
(Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Zwischenschicht)
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Acrylharzemulsion (hergestellt durch Nippon Carbide Industries
Co., Ltd., FX 337C, Feststoffgehalt 59%) 100
-
Teile
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Wasser 20 Teile
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Eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Farbstoff-empfangende Schicht mit der
folgenden Zusammensetzung wurde im Gravurstreichverfahren auf die
Schaumschicht mit einer Bedeckung von 3 g/m aufgebracht, und die Beschichtung
wurde mittels eines Heißlufttrockners getrocknet, um eine Farbstoff-empfangende
Schicht zu bilden.
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(Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit der Farbstoff-empfangenden
Schicht)
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Vinylchlorid/Vinylacetatcopolymer
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(hergestellt durch Denki Kagaku Kogyo K.K., #1000D) 100 Teile
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Amino-modifiziertes Silicon (hergestellt durch
The Shin-Etsu Chemical Co., Ltd., X-22-349) 3 Teile
-
Epoxy-modifiziertes Silicon (hergestellt durch
The Shin-Etsu Chemical Co., Ltd., KF-393) 3 Teile
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Methylethylketon/Toluol = 1/1 400 Teile
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Dem Zusammenbau bzw. Aufbau wurde dann erlaubt, in einer Umgebung von
25ºC/50% relative Luftfeuchtigkeit für 96 h zu stehen, um eine Konditionierung
durchzuführen. Danach wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für eine
Wasserdampfbarriereschicht mit der folgenden Zusammensetzung im
Gravurstreichverfahren mit einer Bedeckung von 5 g/m auf dem Substrat auf seiner
der Farbstoff-empfangenen Schicht abgewandten Seite beschichtet, und die
Beschichtung wird in einem Ofen bei 110ºC für 30 s getrocknet, um eine
Wasserdampfbarriereschicht zu bilden. So wurde ein
Thermotransferbildempfangsblatt der vorliegenden Erfindung hergestellt. Das
Thermotransferbildempfangsblatt wurde auf eine Größe von 10 cm · 10 cm
geschnitten, und der Wassergehalt wurde mit dem folgenden Meßgerät (ein
Feuchtigkeitsmesser) unter den folgenden Meßbedingungen gemessen und zu 3,5%
befunden.
-
(Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die
Wasserdampfbarriereschicht)
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Vinylidenchloridcopolymerlatex (hergestellt durch Asahi Chemical
Industry Co., Ltd., Saran latex L407, Feststoffgehalt 49%) 100
Teile
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Wasser 30 Teile
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Antischaummittel (hergestellt durch Sannopco, SN defoamer 1407K) 0,1 Teile
-
(Meßgerät für den Wassergehalt und Meßbedingungen)
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Feuchtigkeitsmesser: Feuchtigkeitsmesser, hergestellt durch Kett Electric Laboratory
Co., Ltd., FD-230)
-
Meßbedingungen: 130ºC für 10 Minuten.
Beispiel 2
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Ein Thermotransferbildempfangsblatt wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, mit dem Unterschied, daß die Bedeckung der
Wasserdampfbarriereschicht 3 g/m betrug.
Beispiel 3
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Ein Thermotransferbildempfangsblatt wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, mit dem Unterschied, daß die Bedeckung der
Wasserdampfbarriereschicht 9 g/m² betrug.
Beispiel 4
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Ein Thermotransferbildempfangsblatt wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, mit dem Unterschied, daß die folgende Beschichtungsflüssigkeit anstelle
der Beschichtungsflüssigkeit für eine Wasserdampfbarriereschicht verwendet wurde.
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Vinylidenchloridcopolymerlatex (hergestellt durch Asahi Chemical
Industry Co., Ltd., Saran latex L521, Feststoffgehalt 50%) 100 Teile
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Titanoxid (Ishihara Sangyo Kaisha Ltd., TT-055 (A)) 50 Teile
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Wasser 30 Teile
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Antischaummittel (hergestellt durch Sannopco, SN
defoamer 1407K) 0,1 Teile
Beispiel 5
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Ein Thermotransferbildempfangsblatt wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, mit dem Unterschied, daß die Wasserdampfbarriereschicht auf dem
Thermotransferbildempfangsblatt auf seiner zu der Farbstoff-empfangenden Schicht
gegenüberliegenden Seite und zusätzlich zwischen der Unterschicht und der
Schaumschicht auf der Farbstoff-empfangenden Schicht angeordnet wurde.
Vergleichsbeispiel 1
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Ein Thermotransferbildempfangsblatt des Vergleichsbeispiels 1 wurde in der
gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit dem Unterschied, daß die
Bereitstellung einer Wasserdampfbarriereschicht weggelassen wurde.
Referenzbeispiel 6
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Ein Thermotransferbildempfangsblatt der vorliegenden Erfindung wurde in der
gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit dem Unterschied, daß die
Bedeckung der Wasserdampfbarriereschicht 0,5 g/m betrug.
Referenzbeispiel 7
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Ein Thermotransferbildempfangsblatt der vorliegenden Erfindung wurde in der
gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit dem Unterschied, daß die
Bedeckung der Wasserdampfbarriereschicht 20 g/m² betrug.
Referenzbeispiel 8
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Ein Thermotransferbildempfangsblatt der vorliegenden Erfindung wurde in der
gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit dem Unterschied, daß nachdem die
Wasserdampfbarriereschicht beschichtet wurde, der Zusammenbau für 5 Minuten in
einen Ofen bei 130ºC gestellt wurde. Der Wassergehalt wurde in der gleichen Weise
wie in Beispiel 1 gemessen und zu 1,3% befunden.
Beispiel 9
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Ein Thermotransferbildempfangsblatt der vorliegenden Erfindung wurde in der
gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit dem Unterschied, daß in der
Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für eine
Wasserdampfbarriereschicht die Wassermenge auf 100 Gew.-Teile geändert wurde.
Der Wassergehalt wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 gemessen und zu
5,3% befunden.
-
Thermotransferbildempfangsblätter der Beispiele und der Vergleichsbeispiele
wurden wie folgt ausgewertet. Die Ergebnisse waren, wie in Tabelle 1 unten
zusammengefaßt.
< Abmessungsänderung>
-
Dem Thermotransferbildempfangsblatt wurde erlaubt, in einer Umgebung von
25ºC/50% relative Luftfeuchtigkeit für 24 h zu stehen und es wurde dann auf eine
Größe von 10 cm · 10 cm geschnitten und der Probe wurde dann erlaubt, in einer
Umgebung von 40ºC/90% relative Luftfeuchtigkeit für 5 h zu stehen. Die
Abmessungsänderungen in der Maschinenrichtung und in der Querrichtung wurden
gemessen. Die Summe (mm) des absoluten Wertes der Abmessungsänderung in
der Maschinenrichtung und des absoluten Wertes der Abmessungsänderung in der
Querrichtung wurde bestimmt und entsprechend der folgenden Kriterien
ausgewertet.
-
O: weniger als 0,5 mm
-
Δ: 0,5 bis weniger als 1,0 mm
-
X: nicht weniger als 1,0 mm
< Wasserdampfdurchlässigkeit>
-
Die Wasserdampfdurchlässigkeit wurde gemäß dem Verfahren, wie in JIS Z 0208
(Napfverfahren) angegeben, gemessen und gemäß der folgenden Kriterien
ausgewertet.
-
O: weniger als 200 g/m²·24 h
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Δ: 200 bis weniger als 300 g/m²·24 h
-
X: nicht weniger als 300 g/ m²·24 h
< Kräuselung>
-
Dem Thermotransferbildempfangsblatt wurde erlaubt, in einer Umgebung von
25ºC/50% relative Luftfeuchtigkeit für 24 h zu stehen und dann wurde es auf eine
Größe von 10 cm · 10 cm geschnitten. Die Probe wurde dann so hingelegt, daß die
Oberfläche der Farbstoff-empfangenden Schicht nach oben zeigte. Die Höhe (mm)
der vier Ecken von der Bodenoberfläche wurde gemessen. Der Probe wurde dann
erlaubt, in einer Umgebung von 40ºC/90% relative Luftfeuchtigkeit für 5 h zu stehen
und dann wurde wieder die Höhe (mm) der vier Ecken von der Bodenoberfläche
gemessen. Die Summe (mm) des absoluten Wertes der Änderung in der Höhe
wurde bestimmt und gemäß der folgenden Kriterien ausgewertet.
-
O: weniger als 20 mm
-
Δ: 20 bis weniger als 30 mm
-
X: nicht weniger als 30 mm
<
Farbdeckung bzw. Passgenauigkeit beim Drucken>
-
Ein Druck wurde unter Verwendung eines Thermodruckers vom
Farbstoffsublimationstyp (Rainbow 2720), hergestellt durch Imation, und einem
speziellen Thermotransferblatt für den vorgenannten Drucker untersucht. Ein
bedrucktes Bild war derart, daß bei einem Papier der Größe A4 ein Registrierzeichen
für einen Farbdeckungstest an den vier Ecken des YMCK schwarzen festen Bildes
von 25 cm Länge und 17 cm Breite angeordnet wurde. Die Abweichungsbreite (mm)
von vier Registrierzeichen in der Maschinenrichtung und in der Querrichtung wurde
gemessen. Die Summe (mm) des absoluten Wertes der Abweichungsbreite (mm)
der vier Registrierzeichen in der Maschinenrichtung und in der Querrichtung wurde
gemessen und gemäß der folgenden Kriterien ausgewertet.
-
O: weniger als 0,5 mm
-
Δ: 0,5 bis weniger als 1,0 mm
-
X: nicht weniger als 1,0 mm
Tabelle 1 (Bewertungsergebnisse)
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*Referenzbeispiel
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Wie vorstehend beschrieben, kann gemäß der vorliegenden Erfindung die
Bereitstellung einer Wasserdampfbarriereschicht, hauptsächlich zusammengesetzt
aus einem Polyvinylidenchloridharz mit einer spezifischen Dicke, wenn auf dem
Substrat mit einer Bedeckung von 1 bis 15 g/m² aufgetragen, und mit einer niedrigen
Wasserdampfdurchlässigkeit auf einem Thermotransferbildempfangsblatt,
umfassend eine Farbstoff-empfangende Schicht, bereitgestellt auf einer Seite eines
Papiersubstrates mit einer Dicke von 40 bis 300 um, und zwar mindestens auf seiner
der Farbstoff-empfangenden Schicht gegenüberliegenden Seite, eine Änderung im
Wassergehalt des Substrates verhindern, wodurch keine Abmessungssänderung
Kräuselung oder Farbfehldeckung des Bildes auf dem
Thermotransferbildempfangsblatt verursacht wird, und kann ein gedrucktes Bild mit
zufriedenstellender Bildqualität und Dichte bereitstellen.