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DE69803427T2 - Maschine für die Handhabung von Rollen, insbesondere für Papierproduktionslinien - Google Patents

Maschine für die Handhabung von Rollen, insbesondere für Papierproduktionslinien

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Publication number
DE69803427T2
DE69803427T2 DE69803427T DE69803427T DE69803427T2 DE 69803427 T2 DE69803427 T2 DE 69803427T2 DE 69803427 T DE69803427 T DE 69803427T DE 69803427 T DE69803427 T DE 69803427T DE 69803427 T2 DE69803427 T2 DE 69803427T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arms
axis
arm portion
arm
base structure
Prior art date
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Application number
DE69803427T
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English (en)
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DE69803427D1 (de
Inventor
Ricardo Lussana
Fabrizio Massenzana
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VATINIO MASSENZANA Srl
Original Assignee
VATINIO MASSENZANA Srl
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Publication date
Application filed by VATINIO MASSENZANA Srl filed Critical VATINIO MASSENZANA Srl
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Publication of DE69803427D1 publication Critical patent/DE69803427D1/de
Publication of DE69803427T2 publication Critical patent/DE69803427T2/de
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/12Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core
    • B65H19/126Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core with both-ends supporting arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H19/22Changing the web roll in winding mechanisms or in connection with winding operations
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    • B65H2301/4171Handling web roll
    • B65H2301/4172Handling web roll by circumferential portion, e.g. rolling on circumference
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    • B65H2301/4173Handling web roll by central portion, e.g. gripping central portion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2405/42Supports for rolls fully removable from the handling machine
    • B65H2405/422Trolley, cart, i.e. support movable on floor

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine für die Handhabung von Rollen, Insbesondere für Papierproduktionslinien, und zwar des Typs, der im Vorwort zu Anspruch 1 beschrieben wird. Es ist bekannt, daß bei Anlagen für die Herstellung von Material in Bögen, Papier oder Wellpappe zum Beispiel, die Papier- oder Papperollen von heruntergefahrenen Stellungen, die den Stellungen der Wagen entsprechen, die gewöhnlich über Schienen gleiten, auf denen die genannten Rollen angeordnet sind, zu höheren Betriebsstellungen bewegt werden müssen, und umgekehrt von den zuletzt genannten zu den vorherigen Stellungen.
  • Für diese Rollenhandhabungsarbeiten können Geräte verschiedener Art eingesetzt werden, wie beispielsweise entweder allgemein verwendete und bewegliche wie Hebewerke, oder spezifische und dedizierte Vorrichtungen wie Handhabungsarme, die schwenkbar mit einer Basisstruktur verbunden sind.
  • In der zuletzt genannten Lösung bestehen die Handhabungsarme praktisch aus Hebeln, die aus einer Basisstruktur hervortreten und durch einen Abstand voneinander distanziert sind, der sich proportional zu den Längsmaßen der Rollen verhält, die herauf- oder heruntergefahren werden sollen.
  • Diese Handhabungsarme haben freie Enden, die mit Greifelementen versehen sind, welche in der Lage sind, die hohlen Kerne der Rollen an entgegengesetzten Seiten einrasten zu lassen, weswegen diese Arme so beweglich sind, daß sie klammerartig an den Endseiten der Rollen geschlossen werden oder sich zum Ausrücken öffnen. Selbstverständlich müssen die hohlen Kerne der Rollen, die ergriffen werden sollen, exakt mit den durch die Handhabungsarme gehaltenen Greifvorrichtungen ausgerichtet sein, um die genannten Arme in die Lage zu versetzen, sich klammerartig zu schließen.
  • Zwecks Anhebung und Senkung der Rollen verfügen die Handhabungsarme über eine Drehbewegung um eine horizontale Achse, weswegen die Greifvorrichtung eine Bahn in Form eines Kreisbogens vollführt, der nur dann in der Lage ist, den hohlen Kern einer auf einem Wagen angeordneten Rolle abzufangen, wenn dieser Kern sich auf einer vorbestimmten festen Höhe befindet, die einer Rolle mit konstantem Standarddurchmesser entspricht.
  • Weicht der Durchmesser der Rollen jedoch von dem normalen ab, sind Handverstellungen der Position des Wagens, auf dem die Rolle angeordnet ist, bzw. Handverstellungen der Rollenposition am Wagen von Nöten, und zwar müssen sie auf jeden Fall so vorgenommen werden, daß die Rollenmitte in die Lage versetzt wird, sich mit der Bahn des Greifmittels zu schneiden. Zu diesem Zweck schlägt GB-A-3 217 690 einen Heber zum Anheben des Radwagens auf die Stellung vor, in der die Radachse mit dem Greifmittel in der Lade- oder Entladestellung ausgerichtet ist.
  • Auf jeden Fall müssen zusätzliche Justierungen für die Rollenauf- oder Abladungsschritte vorgesehen werden, wenn die Rolle nicht dem erwarteten Durchmesser entspricht, was zu Verlangsamungen der Produktionsgeschwindigkeit führt und demzufolge eine entsprechende Kostensteigerung mit sich bringt.
  • Diese Produktionsverlangsamungen und Kostensteigerungen können von größerem Umfang sein, wenn das wiederholte Auf- und Abladen von kleineren Rollen mit verschiedenen Durchmessern anfällt. Dabei sollte hervorgehoben werden, daß die Häufigkeit der Auf- und Abladeprozeduren unter anderem auf die Notwendigkeit zurückzuführen ist, die Produktion schnell den diversifizierten und fragmentarischen Erfordernissen des Marktes anzupassen.
  • Für die Handhabung von Rollen eines unterschiedlichen Durchmessers ist aus US-A-3 312 147 weiterhin die Verwendung einer Maschine für die Handhabung von Rollen bekannt, die aus zwei Armabschnitten besteht, die gemäß Anspruch 1 drehbar miteinander verbunden sind.
  • Die Arme werden gesteuert, um die Rollen mit ihren Greifelementen in einer Stellung außerhalb des Rollengestells abzufangen und die Rollen über den Boden in das Rollengestell zu rollen, und zwar in einer Stellung, die das sichere Hochfahren der Rollen in die Arbeitsstellung gestattet, ohne die Gefahr, das Rollengestell durch die Größe und das Gewicht der Rollen zum Kippen zu bringen.
  • Diese Maschine bedarf jedoch der manuellen Justierung der Arme jedesmal dann, wenn Rollen verschiedener Größen oder Durchmesser gehandhabt werden sollen.
  • Da manuelle Justierungseingriffe bei der bekannten Anwendung notwendig sind, ist ein automatischer Betrieb der Maschine während der Auf- und Abladevorgänge nicht möglich, was eine erhebliche Beschränkung für Papierproduktionslinien darstellt.
  • Ebenfalls sollte darauf hingewiesen werden, daß, wenn die Handhabungsarme eine Rolle anheben und die Arbeitsstellung erreichen, auf der die Rolle abgewickelt wird, diese die genannte Rolle auf einer vorbestimmten festen Stellung halten, wobei die Achse exakt horizontal und rechtwinklig zu der Abwicklungsrichtung verläuft. Diese vorbestimmte Stellung ist nur dann optimal, wenn wohlgeformte Rollen mit Papier oder ähnlichem Material mit einem einwandfrei gleichmäßigen Basisgewicht verarbeitet werden.
  • Bei ungleichmäßiger Wicklung oder Unregelmäßigkeiten des Grundgewichts des Papiers kann es leicht vorkommen, daß während der Rollenabwicklung eine Rollenseite und eine Seite des Papier- oder des Bands aus ähnlichem Material straffer (gespannter) als die andere Seite ist. Mit dem Ergebnis, daß Störungen der gesamten Betriebskette stromabwärts von den Rollen eintreten.
  • Für die o. g. Nachteile gibt es keine wesentliche Abhilfe, wenn herkömmliche Handhabungsarme verwendet werden, da es mit Sicherheit unmöglich ist, letztere mit mehr Spiel oder größerer Toleranz zu versehen, um die Unregelmäßigkeiten der Rollen auszugleichen: auf jeden Fall würde dadurch eine ungenaue und nicht sehr stabile Stellung der Rollen erzielt.
  • Ausgehend von diesem Sachverhalt ist es die technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Maschine für die Handhabung von Rollen zu ersinnen, die in der Lage ist, eine wesentliche Abhilfe für die oben beschriebenen Nachteile zu finden.
  • Im Rahme dieser technischen Aufgabe ist es ein wichtiges Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Maschine zu ersinnen, mit Hilfe derer die Ab- und Aufladezeiten der Rollen verkürzt werden können, und zwar sogar dann, wenn die Rollen erheblich unterschiedliche Durchmesser aufweisen, während jeglicher manueller Eingriff vermieden wird.
  • Ein weiteres wichtiges Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer flexiblen und justierbaren Maschine, die eine optimale Positionierung der Rollen ermöglicht, wenn die genannte Rolle angehoben und abgewickelt wurde, so daß mögliche Ungenauigkeiten derselben ausgeglichen werden, ohne deswegen jedoch unsichere oder ungenaue Elemente bei der Rollenpositionierung einzuführen.
  • Die angegebenen Zielsetzungen werden durch eine Rollenhandhabungsmaschine erreicht, die insbesondere für Papierproduktionslinien geeignet ist, wie sie im beiliegenden Anspruch 1 beschrieben wird.
  • Die Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden ausführlichen Beschreibung einer Rollenhandhabungsmaschine gemäß der Erfindung verdeutlicht, die in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt wird, wobei:
  • Abb. 1 eine vorderseitige Aufsicht der Maschine gemäß der Erfindung ist, die mit zwei Armpaaren für die Handhabung der beiden Rollen ausgestattet ist;
  • Abb. 2 ein Detail eines Endes des Handhabungsarms zeigt;
  • Abb. 3 eine Rolle in einer perspektivischen Teilansicht zeigt, und die Enden der beiden Arme eines Paars Handhabungsarme für die Bewegung der Rolle bestimmt sind;
  • Abb. 4 eine Aufsicht ähnlich wie die in Abb. 1 gezeigte ist, die einen Gesamt- Funktionsplan der Maschine in einigen ihrer Betriebsstellungen zeigt;
  • Abb. 5 eine schematische Schnittansicht eines teleskopischen Handhabungsarms der Maschine zeigt;
  • Abb. 6 der Abb. 5 ähnelt und eine alternative Darstellung des genannten Arms zeigt;
  • Abb. 7 eine Aufsicht ist, die die Struktur der Greifvorrichtung einer Rolle zeigt, die am Ende des Handhabungsarms angeordnet ist; und
  • Abb. 8 eine perspektivische Ansicht ist, die zeigt, wie die Handhabungsarme die Arbeitsstellung einer Rolle ändern können.
  • Bezugnehmend auf die Zeichnungen, wurde die Maschine gemäß der Erfindung im allgemeinen durch die numerische Referenz 1 gekennzeichnet. Sie umfaßt, wie in den Abb. 1 und 4 gezeigt wird, eine Basisstruktur 2, längsseits derer Schienen 2a verlaufen, über die vorzugsweise maschinell angetriebene, rollentragende Wagen 2b laufen.
  • Die Basisstruktur 2 umfaßt mindestens eine Drehachse 4, die im wesentlichen horizontal oder parallel zu der restlichen Oberfläche der Maschine 1 verläuft, entlang derer eine sehr lange Welle 4a oder zwei zueinander koaxiale Wellen 4a angeordnet sind.
  • Verbunden mit der Basisstruktur 2 ist mindestens ein Paar Handhabungsarme 3, die in der Folge der Einfachheit halber Arme 3 genannt werden. Zwei Paar Arme 3 werden in den Abbildungen gezeigt, wobei jedes Paar unabhängig vom anderen Paar ist.
  • Die Arme 3 jedes Paars sind Seite an Seite angeordnet und voneinander distanziert und gleichzeitig mit mindestens zwei Bewegungen zu bewegen: einer Drehbewegung um die Welle 4a, die koaxial zu der horizontalen Drehachse 4 ist, und einer Translationsbewegung entlang Welle 4a und parallel zu Drehachse 4.
  • Diese Translationsbewegung, die durch die Pfeile 6a in Abb. 3 gekennzeichnet wird, versetzt die Arme jedes Armpaars in die Lage, sich jeweils einander zu nahem oder voneinander zu entfernen, um den Abstand zwischen den genannten Armen 3 den axialen Größen einer zu bewegenden Rolle 5 anzupassen.
  • Die genannte Rolle 5 (Abb. 3) weist außen eine Oberfläche und zwei Endseiten 5a auf, die im wesentlichen eben und parallel zueinander sind, und innen einen zylindrischen und hohlen Kern 5b, der koaxial zur Mittelachse 6 verläuft. Der Schnittpunkt zwischen der Mittelachse 6 und den beiden Endseiten 5a bestimmt zwei durch 5c gekennzeichnete Zentren.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß jede Rolle 5 immer in expandierter Stellung auf- bzw. abgeladen wird, das heißt bei ihrer im wesentlichen horizontalen Mittelachse 6, auf und von einer entsprechenden Rollenhalterung, die durch den durch die Schienen 2a geführten Wagen 2b gebildet wird, die sich parallel zu Drehachse 4 erstrecken. Daher liegt die Mittelachse 6 in der Auf- oder Abladestellung, in der Aufsicht gesehen, immer zentrisch über den Schienen 2a und einem entsprechenden Wagen 2b, und parallel zu der Drehachse 4, unabhängig vom Durchmesser von Rolle 5.
  • Die Drehbewegung verursacht die Verstellung jedes Arms 3 zwischen den heruntergefahrenen Auf- und Abladestellungen einer Rolle 5 und einer oder mehreren hochgefahrenen Arbeitsstellungen, um für die vorgesehenen Arbeitsgänge verwendet zu werden, denen Rolle 5 unterworfen werden soll.
  • Die Bewegungen der Arme 3 werden durch einen Antriebsmechanismus 7 gesteuert, der anschließend beschrieben wird.
  • Die Arme 3 umfassen jeweils Greifvorrichtungen, die aus Greifköpfen 8 bestehen, die von den Armen 3 hervorstehen und in den Kern 5b eingepaßt werden können, wenn die Arme 3 sich einander nahem.
  • Wie in den Abb. 3 und 7 gezeigt ist, sind die Köpfe 8 mit einer Spindelgruppe 8a ausgerüstet, die in Kern 5b eingebaut wird, einer Flanschgruppe 8b, die die Spindelgruppe 8a trägt, und einer Steuereinheit 8c.
  • Die Steuereinheit 8c steuert die Umdrehung der beiden oben genannten Baugruppen 8a und 8b und demzufolge der gesamten Rolle durch eine Klemmvorrichtung, die die versehentliche Umdrehung von Rolle 5 verhindert.
  • Die Spindel- und Flanschgruppen 8a und 8b sind einteilig miteinander und über eine kurze Strecke in Richtung von Arm 3 schwenkbar, wenn die Flanschgruppe 8b dem Druck einer Ecke von Kern 5b ausgesetzt wird. Diese Schwingbewegung betätigt eine Vorrichtung innen in der Spindelgruppe 5a, die die Expansion der Federkeile 8d zur Folge hat, welche sich auf der Spindelgruppe selbst befinden, so daß der Kern 5b von innen verriegelt wird. Praktisch bilden die Spindel- und Flanschgruppen 8a und 8b eine per se bekannte expandierende Spindel.
  • Die Arme 3, die durch eine Vielzahl von Armabschnitten gebildet werden, die gegenseitig bewegt werden können, um die Stellung jedes Arms 3 ständig ändern und eine variierbare Einstellung zwischen einer kontrahierten Stellung, die die Mindestlänge von Arm 3 darstellt, und einer expandierten Stellung einnehmen zu können, die die Höchstlänge von Arm 3 darstellt.
  • Im einzelnen umfaßt jeder Arm 3 einen starren ersten Armabschnitt 9, der sich um die Drehachse 4 dreht, und einen starren zweiten Armabschnitt 10, der mit dem ersten Abschnitt 9 verbunden ist und an Kopf 8 endet. Die ersten und zweiten Abschnitte 9 und 10 jedes Arms 3 rasten miteinander teleskopisch (Abb. 5, 6) oder in Form einer offenen kinematischen Kette (Abb. 1, 2, 4) ein, und zwar durch Verbindungen, die die genannten kontrahierten und expandierten Stellungen und eine Vielzahl von Zwischenstellungen aktivieren.
  • Sind die Abschnitte 9 und 10 teleskopisch ineinander eingerastet, wird der zweite Abschnitt 10 veranlaßt, eine Verbindung einzugehen (Abb. 5, 6) die durch einen Stift 10a des zweiten Abschnitts 10 selbst gebildet wird, der axial im Verhältnis zum ersten Abschnitt 9 verschoben werden kann.
  • Sobald die Abschnitte 9 und 10 wie eine offene kinematische Kette ineinander eingerastet sind, wird die Drehverbindung zwischen den Abschnitten 9, 10 (Abb. 1, 2, 4) durch einen Drehzapfen oder eine Scharnierachse 11 parallel zu Drehachse 4 gebildet.
  • Die Größen der Abschnitte 9 und 10 und die Mindest- und Höchstabstände zwischen den Köpfen 8 und der Drehachse 4 sind so gewählt, daß jeder Kopf 8 an jede Stelle einer im wesentlichen geradlinigen und senkrechten Greifausdehnung 12 (Abb. 4) positioniert werden kann, die mit den Stellungen der Zentren 5c und Achse 6 der auf Wagen 2b angeordneten Rollen 5 eines unterschiedlichen Durchmessers übereinstimmen oder dadurch gebildet werden.
  • Insbesondere weist jeder Arm 3 in der genannten kontrahierten Stellung eine solche Länge auf, daß sein Kopf 8 in einer Entfernung von seiner Drehachse 4 angeordnet werden kann, die der Entfernung zwischen einer Mittellinie des Wagens 2b und der Drehachse 4 selbst entspricht oder kürzer ist. In dieser genannten expandierten Stellung hat jeder Arm 3 eine solche Länge, daß sein Kopf 8 in einem Abstand von seiner Drehachse 4 angeordnet ist, der größer oder viel größer als der Abstand zwischen einer Mittellinie von Wagen 2b und der Drehachse 4 selbst ist. Die oben genannten verschiedenen Bewegungen der Arme 3, d. h. die Translationsbewegung zur gegenseitigen Annäherung oder Entfernung und die Drehbewegung um die Drehachse 4, und die Bewegungen zwischen den Abschnitten 9 und 10, um die längenmäßige Expansion oder Kontraktion der Arme 3 zu veranlassen, werden durch den Antriebsmechanismus 7 gesteuert.
  • Insbesondere umfaßt der Antriebsmechanismus 7 für die Translationsbewegung einschließlich gegenseitiger Annäherung oder Entfernung der Arme 3, parallel zu Drehachse 4, per se bekannte Elemente, die nicht abgebildet sind, wie beispielsweise Betriebsschrauben, die die Arme 3 entlang Welle 4a gleiten lassen.
  • Für die Drehbewegung der Arme 3 um die Drehachse 4 und die genannten anderen Bewegungen der genannten Arme im Fall einer offenen kinematischen Kette, wie in Abb. 4 im Detail gezeigt wird, umfaßt der Antriebsmechanismus 7 eine Steuerzentrale 13, die in einer per se bekannten Weise hergestellt und entsprechend computerisiert wird, mit der ein fluidbetriebener Schaltkreis 14 verbunden ist.
  • Der fluidbetriebene Schaltkreis 14 umfaßt verschiedene Organe: mindestens 1 Pumpe 15, die an eine Speisequelle 15a angeschlossen ist, eine Vielzahl von Verteilersätzen 16, und eine Vielzahl von fluidbetriebenen Stellgliedern.
  • Vorgesehen ist die gleiche Anzahl von Verteilersätzen 16 wie von Armen, und für jeden Arm 3 bestehen die Stellglieder aus einem ersten fluidbetriebenen Zylinder 17, der zwischen der Basisstruktur 2 und dem ersten Armabschnitt 9 für den Betrieb des ersten Armabschnitts 9 angeordnet ist, der sich um die Drehachse 4 dreht, und aus einem zweiten, fluidbetriebenen Zylinder 18, der zwischen dem ersten Armabschnitt 9 und dem zweiten Armabschnitt 10 für den Betrieb des zweiten Armabschnitts 10 angeordnet ist, der sich um die Scharnierachse 11 dreht.
  • Die Kolbenstange des ersten Zylinders 17 rastet mit einem gebogenen Anhang 9a des ersten Abschnitts 9 ein, so daß ein Arm gebildet wird, der sich in einem angemessenen Abstand von Drehachse 4 befindet, um den Kraftaufwand zu reduzieren, der durch Zylinder 17 ausgeübt wird, wobei das erzielte Drehmoment das gleiche ist.
  • Die Steuerzentrale 13 ist für die Koordination der Winkelbewegung jedes ersten Abschnitts 9 programmiert, die sich um die Drehachse 4 dreht und demzufolge die Scharnierachse 11 entlang einer Bahn verschiebt, die die Form eines Kreisbogens 19 aufweist, wobei die Bewegung jedes zweiten Abschnitts 10 sich um die Scharnierachse 11 dreht.
  • Diese Koordination ist geeignet, die Greifköpfe 8 in der Nähe der Greifausdehnung 12 zu positionieren, entlang derer die Zentren 5c und Achsen 6 der Rollen 5 unterschiedlichen Durchmessers, die von Wagen 2b getragen werden, angeordnet sind, wenn die beiden Abschnitte 9 und 10 jedes Arms 3 teleskopisch miteinander verbunden sind, wie in Abb. 5 schematisch dargestellt wird, wobei der Antriebsmechanismus 7 im wesentlichen der gleiche bleibt und der zweite fluidbetriebene Zylinder 18 eingreift, indem er den zweiten Abschnitt 10 vom ersten Armabschnitt 9 in größerem oder geringerem Ausmaß vorstehen läßt, so daß Kopf 8 auf der Greifausdehnung 12 zu liegen kommt.
  • Bezugnehmend auf Abb. 6 sollte ebenfalls hervorgehoben werden, daß die teleskopische Einrastung zwischen den ersten und zweiten Abschnitten 9 und 10 es einfach macht, den zweiten, fluidbetriebenen Zylinder 18 durch eine elektrische Steuereinheit 26 zu ersetzen, bei der ein Getriebemotor 27 ein Zahnrad 28 über eine Schneckenschraube 27a antreibt.
  • Das Zahnrad 28 wird durch Klammem 29 an der Translation gehindert und ist verschraubt und fest verbunden mit einer axial beweglichen Betriebs- Schneckenschraube 30, deren Ende starr mit dem zweiten Abschnitt 10 von Arm 3 verbunden ist.
  • Selbstverständlich sind, wenn ein fluidbetriebener Zylinder durch die Betriebseinheit 26 ersetzt wird, nur elektrische Verbindungen zwischen der Betriebseinheit 26 und der Steuerzentrale 13 vorgesehen.
  • Vorteilhafterweise ist ein Sensor 20 vorgesehen, der z. B. durch photoelektrische Elemente gebildet wird, die in der Lage sind, die Größe einer Rolle 5 festzustellen, die sich auf Wagen 2b befindet, sowie geeignet, der Steuerzentrale 13 ein entsprechendes Signal zu liefern.
  • Unter Zugrundlegung dieses Signals veranlaßt die Steuerzentrale die Einstellung der Arme 3 und ordnet die Köpfe 8 entlang der Greifausdehnung 12 und ausgerichtet mit der Mittelachse 6 von Rolle 5 an, die von Wagen 2b getragen wird.
  • In den Abb. 2 und 4 wird eine photoelektrische Zelle anhand von Beispielen gezeigt, die am zweiten starren Abschnitt 10 von Arm 3 angeordnet ist, und zwar längsseits des jeweiligen Kopfs 8, an der Seite davon, die die erste ist, die sich Rolle 5 nähert, welche sich auf Wagen 2b befindet. Wenn Arm 3 sich nach unten dreht, meldet die Photozelle, wo sich die äußere zylindrische Kante von Rolle 3 befindet. Diese Anordnung hängt eindeutig mit dem Rollendurchmesser zusammen, und daher kann die Steuerzentrale 13 die Köpfe 8 genau an Achse 6 der entsprechenden Rolle 5 positionieren. Der Sensor 20 kann axial in Bezug auf die Köpfe oder in einer anderen Stellung angeordnet werden.
  • Bezugnehmend auf die Abb. 4 und 8 wird darauf hingewiesen, daß die Steuerzentrale 13 vorteilhafterweise separat in jeden der Arme 3 jedes einzelnen Armpaars eingreifen kann, da zu jedem Arm 3 ein eigener Satz Verteiler 16 gehört, und der Antriebsmechanismus 7, und insbesondere die Steuerzentrale 13, die durch die Ziffern 13a und 13b angegebenen Verstellungsbefehle einschließt.
  • Durch diese Verstellungsbefehle kann jeder der zwei Arme 3 oder nur einer von ihnen in Bezug auf seine Position verstellt werden, und zwar insbesondere winklig im Verhältnis zum anderen Arm 3, so daß der Parallelismus dadurch verlorengeht.
  • Vorzugsweise findet die Verstellung in Bezug auf die angehobene Arbeitsstellung und in der in Abb. 8 gezeigten Richtung statt, das heißt in der Richtung, die die Mittelachse 6 einer hochgefahrenen Rolle 5 in Arbeitsstellung dazu bringt, winklig in einer Ebene 21 zu schwingen, die im wesentlichen horizontal ist oder im wesentlichen parallel zu der Drehachse 4 von Arm 3 verläuft.
  • Durch eine wie in den Zeichnungen abgebildete Maschine wird praktisch eine kleine Umdrehung eines einzelnen Arms 3 um die Drehachse 4 vollführt, wobei die Umdrehung wahlweise in entgegengesetzten Richtungen erfolgen kann.
  • Zum Beispiel ordnet der Verstellungsbefehl 13a jedesmal dann, wenn er gegeben wird, eine Ein-Grad-Verstellung eines gegebenen Arms 3 in der Papierabwicklungsrichtung an, wohingegen Befehl 13b in der entgegengesetzten Richtung am selben Arm 3 wirkt. Abwechselnd mit oder zusätzlich zu den Verstellungsbefehlen 13a, 13b, umfaßt der Antriebsmechanismus 7 ebenfalls ein Sensorgerät 22, das sich an Arm 3 oder unmittelbar stromabwärts von Rolle 5 in Arbeitsstellung befindet und geeignet ist, die Spannkraft festzustellen, die auf das abgewickelte Papier oder ähnliches Material an der Seitenkante von Rolle 5 ausgeübt wird.
  • Das Sensorgerät 22, das an die Steuerzentrale 13 angeschlossen ist, umfaßt eine Hilfsrolle 23, die sich in der Nähe von Rolle 5 befindet und das Papier veranlaßt, eine Ablenkung vorzunehmen, um Druck darauf auszuüben, sowie Sensoren oder Ladezellen 24, die sich in Kontakt mit der Rolle 23 befinden und die Drücke an den Enden dieser Hilfsrolle 23 feststellen können.
  • Es wird betont, daß in Abb. 8 normale, mit der Ziffer 25 gekennzeichnete Förder- und Führungsrollen für das Papier oder andere Material gezeigt werden, das von Rolle 5 abgewickelt wird.
  • Die Maschine arbeitet folgendermaßen:
  • Alle Arme 3 sind zunächst nach oben gerichtet und bei jedem Armpaar befinden sich die Arme 3 auf dem höchsten Abstand zueinander, so daß der maschinell angetriebene Wagen 2b, auf dem eine Rolle 5 liegt, problemlos zwischen sie gesetzt werden kann.
  • Erst nachdem ein Signal, das angibt, daß Wagen 2b korrekt zwischen ein Armpaar 3 an dessen Basis eingesetzt wurde, die Steuerzentrale 13 erreicht hat, erfolgt der Abstieg der Arme 3. Außerdem werden zunächst die ersten und zweiten Armabschnitte 9 und 10 in einer kontrahiertem Stellung gehalten, wie in den Abb. 4, 5 und 6 gezeigt wird, d. h. einer Stellung, in der die zweiten Abschnitte 10 gebogen oder oberhalb des ersten Abschnitts 9 angeordnet werden.
  • Die kontrahierte Stellung wird verlassen, wenn die Arme 3 sich zu drehen beginnen, um die Köpfe 8 mit einem Male nahe an die senkrechte Greifausdehnung 12 zu bringen und dann an ihr entlang zu laufen; vorzugsweise sollte die kontrahierte Stellung, die weniger sperrig ist, nur dann auch verlassen werden, wenn Sensor 20 durch die Drehung der Arme 3 die Anwesenheit von Rolle 5 feststellt.
  • Auf jeden Fall wird, wenn Sensor 20 die Anwesenheit von Rolle 5 feststellt, ein Signal abgegeben; beruhend auf der Winkelstellung des ersten Abschnitts 9, setzt die Steuerzentrale 13 den Durchmesser und die Stellung der Mittelachse 6 der Rolle fest, und veranlaßt demzufolge die Abschnitte 9 und 10, ihre Endstellungen einzunehmen, um die Köpfe 8 mit der Mittelachse 6 von Rolle 5 auszurichten.
  • Ist diese Endposition erreicht, nähern die Arme 3 sich einander und schließen die Rolle klammerartig, während die Spindelgruppen 8a in die Kerne 5b eingesetzt werden. Die Flanschgruppen 8b werden gegen die Arme 3 gepreßt, was eine dementsprechende Expansion der Federkeile 8d und eine Verriegelung von Rolle 5 zur Folge hat. Ist die Rolle ergriffen worden, bewegen sich die Arme 3 nach oben und ordnen die genannte Rolle in einer erhobenen Arbeitsstellung an, wo die Steuereinheiten 8c deren Umdrehungen justieren und steuern.
  • Weisen Rolle 5 und das gewickelte Papier einen beliebigen Fehler auf, der während der Abwicklung von Rolle 5 zu einer größeren Spannung von deren Seite führt, kann eine Justierung, die diesen Nachteil beseitigt, durchgeführt werden.
  • In der Tat kann eine Winkelverstellung eines einzelnen Arms 3 und daher der Mittelachse 6 über die Verstellungsbefehle 13a oder 13b vorgenommen werden.
  • Diese Verstellung wird unter Zugrundelegung empirischer Kontrollen vorgenommen, und zwar durch die Beobachtung, wie z. B. die Rollenabwicklung vor sich geht, oder auf der Basis der Spannungsdaten, die vom Sensorgerät 22 aufgenommen werden.
  • Das Sensorgerät 22 kann auch direkt eine Winkeljustierung eines Arms 3 und der Mittelachse 6 vornehmen, um die Verstellung der letzteren zu erreichen, so daß die Rollenkanten dieselbe Spannung aufweisen.
  • Für den Abladezyklus werden die Arme 3 heruntergefahren, bis sie Rolle 5 auf Wagen 2b legen, wenn ein Teil von Rolle 3 zurücklaufen soll, oder bis zum Ende ihres Hubs, wenn Kern 5b entladen werden soll. Dann werden die Arme 3 entfernt und angehoben, bis sie die genannte Ausgangsposition erreicht haben.
  • Wagen 2b kann gestartet werden, während die Maschine auf den Anfang eines neuen Ladezyklus wartet.
  • Die Erfindung weist erhebliche Vorteile auf.
  • In der Tat eignet sich die Maschine für die Handhabung von Rollen jedes beliebigen Durchmessers, ohne daß manuelle Eingriffe benötigt werden. Daher werden die Zeiten, die für die Anordnung neuer oder teilweise verbrauchter Rollen in ihre Arbeitsstellung und für die Zurückstellung der genannten Rollen, wenn sie teilweise oder ganz verbraucht sind, stark verkürzt, was zu einer Reduzierung der Produktionskosten führt, vor allem, wenn die Produktionsverfahren häufige Rollenwechsel erfordern. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß die Anpaßbarkeit der Arme 3 an verschiedene Rollendurchmesser durch die Verwendung besonders einfacher Strukturen für diese Arme erzielt wird, was zu einer Kostensenkung bei Installation und Bedienung führt.
  • Ferner ist die Maschine besonders flexibel und geeignet, ebenfalls automatisch Rollenwicklungs-Unregeimäßigkeiten oder Abweichungen des Basisgewichts des Papiers oder ähnlichen Materials auszugleichen, das auf die Rollen gewickelt wird.

Claims (9)

1. Eine Maschine für die Handhabung von Rollen, insbesondere für Papierproduktionslinien, die eine Basisstruktur (2) umfaßt, mindestens ein Paar bewegliche Handhabungsarme (3), die mit der genannten Basisstruktur (2) zwecks Drehbewegung um eine Drehachse (4) verbunden sind, die parallel zu der Achse (6) der genannten Rollen (5) verläuft, und zwecks Translationsbewegung in sich einander nähernden oder voneinander entfernenden Richtungen parallel zu der genannten Drehachse (4), einen Antriebsmechanismus (7) für die Bewegung der genannten Arme (3) zwischen den Rollenauf- und Abladestellungen und den Rollenarbeitsstellungen, wobei jeder der genannten Arme (3) mindestens 2 Armabschnitte (9, 10) umfaßt, die miteinander verbunden und zueinander beweglich sind, um jeden der genannten Arme (3) in die Lage zu versetzen, eine variierbare Stellung einzunehmen, einschließlich einer kontrahierten und einer expandierten Stellung, wodurch jeweils eine Mindest- und eine Höchstlänge der genannten Arme (3) entsteht, sowie eine Vielzahl von Zwischenstellungen, und Greifelemente (8) an Armabschnitt (10), die von der genannten Basisstruktur (2) distanziert sind, zum Erfassen der genannten Rollen (5) an deren Achse (6), dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Basisstruktur (2) mindestens einen Rollenträger (2a, 2b) für die Halterung von Rollen (5) unterschiedlichen Durchmessers aufweist, und daß der genannte Antriebsmechanismus (7) die Bewegung der genannten Armabschnitte (9, 10) koordiniert, um die genannten Greifelemente (8) zu veranlassen, an im wesentlichen geradlinigen und senkrechten Greifausdehnungen (12) entlangzufahren, die oberhalb des genannten Rollenträgers liegen und von den Achsen (6) der Rollen (5) unterschiedlichen Durchmessers gebildet werden, die in der Auf- und Abladestellung auf dem genannten Rollenträger (2a, 2b) gehalten werden.
2. Eine Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Rollenträger einen Rollenhaltewagen (2b) umfaßt, der sich über Schienen (2a) bewegt, die sich parallel zu der genannten Drehachse (4) der genannten Arme (3) erstrecken.
3. Eine Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Arme (3) jeweils einen ersten Armabschnitt (9) aufweisen, der drehbar mit der genannten Basisstruktur (2) verbunden ist, und einen zweiten Armabschnitt (10), der die genannten Greifelemente (8) hält und drehbar über eine Scharnierachse (11), die parallel zu der genannten Drehachse (4) verläuft, mit dem genannten ersten Armabschnitt (9) verbunden ist.
4. Eine Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Arme (3) jeweils einen ersten Armabschnitt (9) aufweisen, der drehbar mit der genannten Basisstruktur (2) verbunden ist, und einen zweiten Armabschnitt (10), der teleskopisch mit dem genannten ersten Armabschnitt (9) einrastet.
5. Eine Maschine gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Antriebsmechanismus (7) einen ersten, fluidbetriebenen Zylinder (17) zwischen der genannten Basisstruktur (2) und dem genannten ersten Armabschnitt (9) umfaßt, und einen zweiten fluidbetriebenen Zylinder (18) zwischen dem genannten ersten und zweiten Armabschnitt (jeweils 9, 10), und eine Steuerzentrale (13) zur Koordination und Betätigung des genannten ersten und zweiten fluidbetriebenen Zylinders (17, 18), um die genannten Greifelemente (8) entlang der genannten Greifausdehnungen (12) zu bewegen.
6. Eine Maschine gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Antriebsmechanismus (7) einen fluidbetriebenen Zylinder (17) zwischen der genannten Basisstruktur (2) und dem genannten ersten Armabschnitt (9) umfaßt, und eine elektrische Steuereinheit (26) zwischen dem genannten ersten Armabschnitt (9) und dem genannten zweiten Armabschnitt (10), wobei die genannte Einheit einen Getriebemotor (27) umfaßt, der den genannten zweiten Armabschnitt (10) mit Hilfe einer Schneckenschraube (27a, 30) antreibt, und der genannte fluidbetriebene Zylinder (17) und die genannte elektrische Steuereinheit (26) funktionsfähig mit einer Steuerzentrale (13) verbunden sind, um den genannten fluidbetriebenen Zylinder (17) koordiniert anzutreiben, die genannten Greifelemente (8) entlang der genannten Greifausdehnungen (12) zu bewegen.
7. Eine Maschine gemäß Anspruch 1 und 5 oder 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie des weiteren einen Sensoren (20) an den genannten Armen (3) für die Feststellung der Größe der genannten Rollen (5) umfaßt, wobei der genannte Sensor funktionsfähig mit der genannten Steuerzentrale (13) verbunden ist.
8. Eine Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (3) des genannten mindestens einen Armpaars in der genannten Arbeitsstellung winklig zueinander bewegt werden können, um die Achse (6) der genannten Rollen 5 in einer Ebene (21), die im wesentlichen parallel zu der genannten Drehachse (4) verläuft, winklig zu verstellen.
9. Eine Maschine gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie des weiteren ein Sensorgerät (22) für die Feststellung der Spannung des Materials umfaßt, das von den genannten Rollen (5) abgewickelt wird, wobei das genannte Gerät (22) eine Hilfsrolle (23) aufweist, die in der Nähe der genannten Rollen (5) angeordnet ist, sowie Ladezellen (24), die sich in Kontakt mit der genannten Hilfsrolle (23) befinden, wobei das genannten Gerät (22) funktionsfähig mit der Steuerzentrale (13) verbunden ist, um die Winkelverstellung der genannten Arme (3) zueinander zu steuern.
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