DE69802041T2 - Graphisches Verarbeitungsgerät und -verfahren - Google Patents
Graphisches Verarbeitungsgerät und -verfahrenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Grafik-Verarbeitungsgerät und ein Grafik- Verarbeitungsverfahren zum Verarbeiten von auf einer Anzeigeeinheit anzuzeigender Figuren unter Verwendung eines Mikrocomputers und bezieht sich insbesondere auf ein Grafik- Verarbeitungsgerät und ein Grafik-Verarbeitungsverfahren, die sich für ein System eignen, um eine Vielzahl sich bewegender Figuren mit deren dreidimensionaler Überlagerung rasch anzuzeigen.
- Seit einiger Zeit werden verschiedene spezielle Funktionen für Bilder benötigt, die auf einer Grafik-Anzeigeeinheit angezeigt werden, um eine für die Wahrnehmung der Betrachter ansprechende Wirkung zu verbessern. Eine solcher spezieller Funktionen ist die stereoskopische Anzeige. Sie ist ein Darstellungsverfahren, um eine dreidimensionale Szene mit einer Tiefe anzuzeigen, die eine Vielzahl zueinander überlagerter Figuren (Geister) in rascher Bewegung und Veränderung auf dem Schirm einer Grafik-Anzeigeeinheit hat.
- In Fig. 4, 5 und 6 werden weiter unten ein herkömmliches Grafik-Verarbeitungsgerät und Grafik-Verarbeitungsverfahren beschrieben, die für eine stereografische Anzeige verwendet werden. Fig. 4 zeigt einen stereoskopischen Anzeigeschirm, der eine erste Figur G1 mit 4·4 Bildelemente an den Koordinaten (40, m) sowie eine zweite unterschiedliche Figur G2 mit 4·4 Bildelementen an den Koordinaten (42, n) auf der ersten Linie bzw. Zeile eines Anzeigeschirms SC1 anzeigt, wobei die zweite Figur G2 vor der ersten Figur G1 angezeigt wird. Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das den Aufbau eines Grafikprozessors und den Signalfluß veranschaulicht, und Fig. 6 ist ein Zeitabstimmungsdiagramm der Signalverläufe, wenn die Figuren in Fig. 4 angezeigt werden.
- Wie in Fig. 5 gezeigt, umfaßt ein herkömmlicher Grafikprozessor 20 einen Zeichnungsprozessor 21, einen Zeitabstimmungsgenerator 22 und einen Anzeigepuffer 23 und gibt die Grafikanzeigedaten an eine Anzeige 24 als Grafik-Anzeigeeinheit aus. Der Zeitabstimmungsgenerator 22 hat als Eingabe ein Taktsignal (S1), ein Vertikal-Synchronisationssignal (S3) und ein Horizontal-Synchronisationssignal (S2) und als Ausgabe ein Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungssignal (S4), ein Anzeige-Initialisierungssignal (S8) und ein Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11). Der Zeichnungsprozessor 21 enthält einen Speicher, um die ursprünglichen Daten der angezeigten Figur zu speichern. Er empfängt als Eingabe das Taktsignal (S1), das Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungssignal (S4) und das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) für eine gewisse Zeichnungsverarbeitung und gibt Grafikdaten aus, die ein Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5), ein Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) und ein Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) aufweisen. Der Anzeigepuffer 23 speichert vorübergehend die Grafikdaten und gibt die Grafikanzeigedaten als Reaktion auf die Eingabe des Zeichnungsanzeige-Umschaltsignals (S11) an die Anzeige 24 aus.
- Anhand von Fig. 6 wird nun weiter unten der Betrieb des Grafikprozessors 20 beschrieben, wenn er die erste Linie (Zeile) anzeigt, wie in Fig. 4 beschrieben.
- Zunächst wird zur gleichen Zeit wie zur Aktivierung des Grafikprozessors 20 das Vertikal- Synchronisationssignal (S2) von dem Hauptsystem (nicht gezeigt) in den Grafikprozessor 20 eingegeben, und der Zeitabstimmungsgenerator 22 wird initialisiert. Man beachte, daß das erneute Schreiben des gesamten Inhalts des Anzeigepuffers in die Grafikdaten zur Anzeige derselben Farbe wie der Bildschirmhintergrund (das heißt keine Anzeige auf dem Schirm) in der weiter unten folgenden Beschreibung als Anzeige-Initialisierung bezeichnet wird. Die Grafikdaten zur Anzeige derselben Farbe wie die Bildschirm-Hintergrundfarbe werden als transparente Daten bezeichnet. Mit anderen Worten sind die transparenten Daten die Grafikdaten mit derselben Farbe wie der des Bildschirmhintergrunds, so daß sie bewirken, daß auf dem Bildschirm nichts angezeigt wird. Die Hintergrundfarbe wird üblicherweise durch den Benutzer spezifiziert.
- Vor dem Betrieb zum Anzeigen von Figuren auf dem Bildschirm mit periodischer Aktualisierung wird dann der Grafikprozessor 20 für jede Aktualisierung des Bildschirms initialisierr. Hierfür wird einmal für jede Aktualisierung des Bildschirms das Horizontal-Synchronisationssignal (S3) von dem Hauptsystem (nicht gezeigt) in den Zeitabstimmungsgenerator 22 eingegeben. Nach der Eingabe des Horizontal-Synchronisationssignals (S3) werden das Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungssignal (S4), das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) und das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) von dem Zeitabstimmungsgenerator 22 ausgegeben.
- Der Zeichnungsprozessor 21 wird durch das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) initialisiert, woraufhin der Anzeigepuffer 23 durch das Anzeige-Initialisierungssignal von dem Zeichnungsprozessor 21 initialisiert wird. Diese Prozesse bringen den Grafikprozessor 20 in den Zeichnungsstart-Zustand.
- Bei Fig. 6 beginnt die Initialisierung des Grafikprozessors 20, wenn das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) den niedrigen Pegel erreicht (im Folgenden als "0" (L) bezeichnet), und wird ausgeführt, während das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) auf "0" (L) ist. Entsprechend dem Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "0" bis "n" (Anzahl der Anzeigepuffer) werden transparente Daten als Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5) bereitgestellt. Als Reaktion auf das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) nimmt nun das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) den Wert "0" (L) an. Indem man die Daten an den Adressen, die zur Anzeige in dem Anzeigepuffer 23 verwendet werden, vollständig durch transparente Daten ersetzt, wird somit die Initialisierung des Anzeigepuffers 23 vollendet.
- Nach der Vollendung der Initialisierung des Anzeigepuffers 23 steigt das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) auf den hohen Pegel an (im Folgenden als "1" (H) bezeichnet) und beendet den Initialisierungsvorgang des Grafikprozessors 20. Der Grafikprozessor 20 ist dann in dem Zeichnungsstart-Zustand, bei dem Grafikdaten in dem Anzeigepuffer 23 gespeichert werden können.
- Der Zeichnungsprozessor 21 zeigt zuerst die Fig. 61 mit einer niedrigen Anzeigepriorität an, wie in Fig. 4 gezeigt. Hierfür gibt er als Grafikdaten das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "40" bis "43" (h) und das entsprechende Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5) für jedes Taktsignal (S1) seriell aus. Entsprechend dem Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) nimmt während dieser Zeitdauer das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) den Wert "0" (L) an, und das Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5), das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) und das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) werden in dem Anzeigepuffer (23) als Grafikdaten der Fig. 61 gespeichert.
- Anschließend zeigt der Zeichnungsprozessor 21 die Fig. 62 an, wie in Fig. 4 dargestellt. Hierfür gibt er als Grafikdaten das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "42" bis "45" (h) und das entsprechende Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5) für jedes Taktsignal (S1) seriell aus. Ensprechend dem Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) nimmt während dieser Zeitdauer das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) den Wert "0" (L) an, und das Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5), das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) und das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) werden in dem Anzeigepuffer 23 als Grafikdaten der Fig. 62 gespeichert.
- Nach Beendigung des Betriebs zum Speichern der Grafikdaten für das Zeichnen in dem Anzeigepuffer 23 nimmt das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) den Wert "1" (H) an, und der Grafikprozessor 20 bewegt sich zu dem Grafikanzeigezustand. Der Grafikprozessor 20 liest dann die Grafikdaten aus dem Anzeigepuffer 23 aus und startet seine Ausgabe als das Grafikanzeige-Datensignal. Nach dem Hinbewegen zu dem Grafikanzeigezustand gibt der Zeichnungsprozessor 21 an den Anzeigepuffer 23 ein Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (27) = "0" bis "n" ab. Somit wird das entsprechende Anzeigedatensignal (S9) von dem Anzeigepuffer 23 herausgenommen und an die Anzeige 24 herausgegeben. Durch diese obigen Vorgehensweisen werden die Figuren G1 und G2 auf dem Anzeigeschirm angezeigt, wie in Fig. 4 gezeigt.
- Anhand von Fig. 4, 7, 8 und 9 wird ein weiteres Beispiel des herkömmlichen Grafikprozessors weiter unten beschrieben. Fig. 7 ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung des Aufbaus eines Grafikprozessors und des Signalflusses. Fig. 8 ist ein Blockdiagramm und zeigt den Aufbau eines Statusregisters, und Fig. 9 ist ein Zeitabstimmungsdiagramm der Signalverläufe, wenn die Figuren in Fig. 4 angezeigt werden.
- Wie in Fig. 7 gezeigt, ist ein Grafikprozessor 30 zusätzlich zu dem Zeichnungsprozessor 21, dem Zeitabstimmungsgenerator 22 und dem Anzeigepuffer 23 mit einem Statusregister 31 ausgestattet, um die Anzeigepriorität zu bestimmen und das Maskensignal (S13) auszugeben, wenn die Anzeigedaten in dem Anzeigepuffer 23 gespeichert werden, und mit einem Maskenabschnitt 32 ausgestattet, der als Reaktion auf das Maskensignal (S13) das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) maskiert und das Nachmaskierungs-Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S15) ausgibt.
- Anhand von Fig. 9 wird nun der Betrieb des Grafikprozessors 30 beschrieben, wenn er die erste Linie (Zeile) in Fig. 4 anzeigt.
- Zunächst wird zur selben Zeit wie zur Aktivierung des Grafikprozessors 30 das Vertikal- Synchronisationssignal (S2) von dem Hauptsystem (nicht gezeigt) in den Grafikprozessor 30 eingegeben, und der Zeitabstimmungsgenerator 22 wird initialisiert. Anschließend wird das Horizontal-Synchronisationssignal (S3) von dem Hauptsystem (nicht gezeigt) einmal in den Zeitabstimmungsgenerator 22 eingegeben. Nach der Eingabe des Horizontal-Synchronisationssignals (S3) werden das Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungsignal (S4), das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) und das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) von dem Zeitabstimmungsgenerator 22 ausgegeben. Der Zeichnungsprozessor 21 wird durch das Anzeige-Initialisierungssignal (88) initialisiert, woraufhin der Anzeigepuffer 23 durch das Anzeige-Initialisierungssignal von dem Zeichnungsprozessor 21 initialisiert wird.
- Bei Fig. 9 beginnt die Initialisierung des Grafikprozessors 30, wenn das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) den Wert "0" (L) erreicht, und wird ausgeführt, während das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) auf "0" (L) ist. Ensprechend dem Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "0" bis "n" (Anzahl der Anzeigepuffer), werden transparente Daten als Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5) bereitgestellt. Als Reaktion auf das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) nimmt das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) den Wert "0" (L) an. Indem man die Daten an den Adressen, die für die Anzeige in dem Anzeigepuffer 23 verwendet werden, vollständig durch transparente Daten ersetzt, wird somit die Initialisierung des Anzeigepuffers 23 vollendet. Das Statusregister 31 wird ebenfalls durch das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) von dem Zeitabstimmungsgenerator 22 initialisiert.
- Nach der Vollendung der Initialisierung des Anzeigepuffers 23 steigt das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) auf den Wert "1" (H) an und beendet den Initialisierungsvorgang des Grafikprozessors 30, der in den Zeichnungsstart-Zustand eintritt.
- Wie in Fig. 8 gezeigt, ist das Statusregister 31 ausgestattet mit einem Codierer 311, Zwei- Eingabe-ODER-Gattern 312 für dieselbe Anzahl von Adressen wie diejenige des Anzeigepuffers 23, Zwei-Eingabe-UND-Gatter 313 für dieselbe Anzahl von Adressen wie diejenige des Anzeigepuffers 23, Registern 314 für dieselbe Anzahl von Adressen wie diejenige des Anzeigepuffers 23 und einem Selektor 315 zum Auswählen eines der von dem Register B11 ausgegebenen Signale.
- Bei dem obigen Aufbau läßt das Statusregister 31 alle seine Adressen in dem Register 314 während der Initialisierung rücksetzen und läßt die Daten entsprechend der willkürlichen Adressen in dem Register 314, auf die zugegriffen wird, während eines von einer Initialisierung unterschiedlichen Betriebes setzen. Das Register 314 wird durch die Eingabe des Signals "1" (H) gesetzt und durch die Eingabe des Signals "0" (L) rückgesetzt.
- Zunächst gibt der Zeichnungsprozessor 21 als Grafikdaten zum Zeichnen der in Fig. 4 gezeigten Fig. 62 das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "42" bis "45" (h) und das entsprechende Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5) für jedes Taktsignal (S1) seriell aus. Entsprechend dem Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) nimmt während dieser Zeitdauer das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) den Wert "0" (L) an.
- Nach dem Empfang des Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals (S7) = "42" bis "45" (h) gibt das Statusregister 31 das Maskensignal (S13) = "0" (L) für diese Zeitdauer aus. Sein interner Zustand wird so gesetzt, daß der Wert "1" (H) als Maskensignal (S13) ausgegeben wird, wenn das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "42" bis "45" (h) für die nächste Zeit eingegeben wird.
- Der Maskenabschnitt 32 maskiert das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6), wenn das Maskensignal (S13) = "1" (H) ist, und maskiert das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) nicht, wenn das Maskensignal (S13) = "0" (L) für die Ausgabe ist. Mit anderen Worten wird dann, wenn das Maskensignal (S13) = "0" (L) empfangen wird, das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) ohne jegliche Änderung als das Nachmaskierungs-Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S15) ausgegeben. Der Anzeigepuffer 23 speichert als Grafikdaten der Fig. 62 das Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5), das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) und das Nachmaskierungs-Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S15).
- Anschließend werden durch den Zeichnungsprozessor 21 als Grafikdaten zum Zeichnen der Fig. 61, wie in Fig. 4 gezeigt, das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "40" bis "43" (h) und das entsprechende Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5) für jedes Taktsignal (S1) seriell ausgegeben. Während dieser Zeitdauer nimmt das Anzeigepuffer- Schreibfreigabesignal (S6) den Wert "0" (L) an, der dem Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) entspricht.
- Wie oben beschrieben, läßt das Statusregister 31 seinen internen Zustand derart setzen, daß es das Maskensignal (S13) = "0" (L) ausgibt im Anschluß an die Eingabe des Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "40" bis "41" (h) und den Wert "1" (H) ausgibt im Anschluß an die Eingabe des Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "42" bis "43" (h). Nach dem Empfang des Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals (S7) = "40" bis "43" (h) gibt dann das Statusregister 31 das Maskensignal (S13) = "0" (L) aus, während das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "40" bis "41 ", und gibt das Maskensignal (S13) = "1" (H) aus, während das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "42" bis "43".
- Während das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "40" bis "41", nimmt der Maskenabschnitt 32 das Maskensignal (S13) = "0" (L) an und gibt das Anzeigepuffer- Schreibfreigabesignal (S6) ohne jegliche Änderung als Nachmaskierungs-Anzeigepuffer- Schreibfreigabesignal (S15) aus. Während das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "42" bis "43" ist, empfängt es das Maskensignal (S13) = "1" (11), maskiert das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) und gibt das Nachmaskierungs-Anzeigepuffer- Schreibfreigabesignal (S15) = "1" (11) aus. Der Anzeigepuffer 23 speichert als die Grafikdaten der Fig. 61 das Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5), das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) und das Nachmaskierungs-Anzeigepuffer-Schreibfreigabesigna1 (S15).
- Nach der Vollendung des Betriebs zum Speichern der Grafikdaten für das Zeichnen in dem Anzeigepuffer 23 nimmt das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) den Wert "1" (H) an, und der Grafikprozessor 30 bewegt sich zu dem Grafik-Anzeige-Zustand. Anschließend gibt der Zeichnungsprozessor 21 an den Anzeigepuffer 23 das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "0" bis "n" ab. Somit wird das entsprechende Anzeige-Datensignal (S9) aus dem Anzeigepuffer 23 herausgenommen und an die Anzeige 24 ausgegeben. Durch diese obigen Vorgänge werden die Fig. 61 und G2 auf dem Anzeigeschirm angezeigt, wie in Fig. 4 gezeigt.
- Anhand von Fig. 10 wird nun der Grund erklärt, warum die Anzeigeinitialisierung für jede Aktualisierung des Bildschirms im Betrieb des Grafikprozessors erforderlich ist.
- Man nehme z. B. an, daß ein Schirm SC2, der eine Fig. 63 enthält, auf dem Anzeigeschirm der Anzeige 24 angezeigt wird, wie in Fig. 10(a) gezeigt. Wenn der Schirm SC2 akualisiert wird und der Schirm SC3, der eine Fig. 64 enthält, wie in Fig. 10(b) gezeigt ist, angezeigt wird, bewirkt die Anzeige der Fig. 64 unmittelbar nach dem Zustand des Schirms SC2, daß die Fig. 63 auf dem vorherigen Schirm SC2 in dem Bereich ohne jegliche Daten auf dem Schirm SC3 angezeigt wird, wie in Fig. 10(c) gezeigt.
- Um eine solche Situation beim Aktualisieren des Schirms SC2 zu verhindern, werden die Inhalte des Anzeigepuffers vollständig ersetzt mit Grafikdaten für keine Anzeige oder transparente Daten durch den Anzeige-Initialisierungsvorgang vor der Anzeige des Schir ns SC3. Wie in Fig. 10(b) gezeigt, kann somit die Fig. 64 allein auf dem Schirm SC3 richtig angezeigt werden.
- Ein Grafiksystem, das ziemlich ähnlich zu dem oben beschriebenen des Stands der Technik ist, ist z. B. in der US5557302A beschrieben. Ein derartiges Grafiksystem umfaßt ein Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel; ein Zeichnungsverarbeitungsrrüttel und ein Anzeigepuffermittel, wobei ein Maskenmittel stromaufseitig von dem Anzeigepuffer angeordnet ist, um ein Schreibfreigabesignal zu maskieren, um das Schreiben von Anzeigedaten zu verhindern, die mit einem Fenster in Beziehung stehen, das durch ein anderes Fenster abgedeckt ist.
- Das oben beschriebene herkömmliche Grafik-Verarbeitungsgerät (Grafikprozessor) schreibt transparente Daten in den Anzeigepuffer während der Anzeigeinitialisierung. Grafikdaten können in dem Anzeigepuffer während dieses Vorgangs nicht gespeichert werden, was zu einem geringeren Durchsatz und einer geringeren grafischen Anzeigekapazität des Grafikprozessors führt. Dies wurde jedoch nicht als Nachteil betrachtet, da die für die Anzeigeinitialisierung benötigte Zeit bei den herkömmlichen Systemen kurz war.
- Die verbesserte Auflösung der Anzeige erhöht aber neuerdings die Menge der auf dem Schirm anzuzeigenden Grafikdaten und führt dazu, daß eine längere Zeit für die Anzeigeinitialisierung benötigt wird. Aus diesem Grund wird eine Verschlechterung des Durchsatzes und der grafischen Anzeigekapazität des Grafikprozessors zu schwerwiegend, um ignoriert zu werden.
- Desweiteren wurde nur eine kleine Anzahl von Figuren angezeigt, und der Benutzer hatte zuvor ausreichend Zeit, um eine Grafikverarbeitung nach der Anzeigeinitialisierung durchzuführen. Zur Zeit werden die angezeigten Figuren kompliziert und immer ausgefeilter, wobei der Fortschritt bei der Anzeigeauflösung und der Zeit für die Grafik-Verarbeitung unzulänglich wird.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Grafik-Verarbeitungsgerät und ein Grafik-Verarbeitungsverfahren bereitzustellen, die eine Anzeigeeinheit mit einer hohen Auflösung und einem verbesserten Durchsatz ausreichend unterstützen können, was durch eine Verringerung der für die Anzeige-Initialisierung benötigten Zeit erreicht wird.
- Gemäß einem ersten Gesichtspunkt der Erfindung umfaßt ein Grafik-Verarbeitungsgerät zum Zeichnen mehrerer überlagerter Grafikdaten mit einer Positionsbeziehung in der Richtung der Tiefe auf einem einzigen Anzeigeschirm einer Anzeigeeinheit:
- ein Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel zum Ausgeben eines Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungssignals, eines Anzeige-Initialisierungssignals, eines Anzeige-Adressensignals und eines Zeichnungsanzeige-Umschaltsignals zum Steuern der Betriebszeitabstimmung gemäß einem Taktsignal zu einem Vertikal-Synchronisationssignal und zu einem Horizontal-Synchronisationssignal;
- ein Zeichnungsverarbeitungsmittel, das ein Speichermittel enthält, zum Speichern der ursprünglichen Daten der angezeigten Figuren, wobei das Zeichnungsverarbeitungsmittel zum Ausgeben eines Zeichnungsgrafik-Datensignals, eines Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignals und eines Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals der Objektfiguren als grafische Daten unter der Steuerung des Taktsignals und des Zeichnungsverarbeitungs- Steuerungssignals ausgelegt ist;
- ein Auswahlmittel unter der Steuerung des von dem Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel ausgegebenen Zeichnungsanzeige-Umschaltsignals zum Auswählen entweder des von dem Zeichnungsverarbeitungsmittel ausgegebenen Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals oder des von dem Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel ausgegebenen Anzeige-Adressensignals und zum Ausgeben des ausgewählten Signals als Anzeigepuffer- Adressensignal;
- ein Anzeigepuffermittel, um als Eingabe das Taktsignal, das Zeichnungsgrafik-Datensignal und das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal und das Anzeigepuffer-Adressensignal und gemäß dem Taktsignal und dem Anzeigepuffer-Adressensignal das Anzeige-Datensignal auszugeben;
- ein Statusregistermittel, um als Eingabe das Taktsignal, das Anzeige-Initialisierungssignal und das Anzeigepuffer-Adressensignal zu empfangen, wobei eine Rücksetzung unter der Steuerung des Anzeige-Initialisierungssignals stattfindet und die Ausgabe eines Maskensignal entsprechend dem Anzeigepuffer-Adressensignal stattfindet; und
- ein Maskenmittel, um als Eingabe das Anzeige-Datensignal und das Maskensignal zu empfangen, das von dem Statusregistermittel ausgegeben wird, und um unter der Steuerung des Maskensignals ein Nachmaskierungsanzeige-Datensignal an die Anzeigeeinheit auszugeben, indem dem Anzeige-Datensignal notwendige Masken bereitgestellt werden.
- Bei einem bevorzugten Aufbau gibt das Statusregistermittel das Maskensignal mit zwei Werten aus und gibt das Maskenmittel als Nachmaskierungsanzeige-Datensignal die Grafikdaten aus, um dieselbe Farbe wie der Hintergrund des Bildschirms anzuzeigen, den man erhält, indem man das Anzeige-Datensignal maskiert, wenn einer der beiden Werte des Maskensignals eingegeben wird, und gibt als Nachmaskierungsanzeige-Datensignal das Anzeige-Datensignal ohne jegliche Änderung aus, wenn der andere der beiden Werte des Maskensignals eingegeben wird.
- Bei einem anderen bevorzugten Aufbau empfängt das Anzeigepuffermittel ohne Initialisierung als Eingabe das Zeichnungsgrafik-Datensignal, das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal und das Anzeigepuffer-Adressensignal für das Bild nach einer Aktualisierung und gibt das Anzeige-Datensignal in dem Vorgang aus, um das auf der Anzeigeeinheit anzuzeigende Bild zu aktualisieren, und das Maskenmittel wird durch das Maskensignal derart gesteuert und maskiert das Anzeige-Datensignal entsprechend der Position, bei der in dem Bild nach der Aktualisierung keine Figur anzuzeigen ist.
- Bei einem weiteren bevorzugten Aufbau empfängt das Anzeigepuffermittel ohne Initialisierung als Eingabe das Zeichnungsgrafik-Datensignal, das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal und das Anzeigepuffer-Adressensignal für das Bild nach einer Aktualisierung und gibt das Anzeige-Datensignal während des Aktualisierungsvorgangs des auf der Anzeigeeinheit anzuzeigenden Bildes aus, wobei das Statusregistermittel das Maskensignal ausgibt, das zwei Werte hat, so daß einer von ihnen einer Position entspricht, bei der keine Figur in dem Bild nach der Aktualisierung angezeigt werden soll, und der andere einer Position entspricht, bei der eine Figur in dem Bild nach der Aktualisierung angezeigt wird, und wobei das Maskenmittel als Nachmaskierungsanzeige-Datensignal die Grafikdaten ausgibt, um dieselbe Farbe wie der Hintergrund des Bildschirms anzuzeigen, den man durch Maskieren des Anzeige-Datensignal erhält, wenn der eine der Werte des Maskensignals eingegeben wird, und als Nachmaskierungsanzeige-Datensignal das Anzeige-Datensignal ohne jegliche Änderung ausgibt, wenn der andere Wert des Maskensignals eingegeben wird. Gemäß dem zweiten Gesichtspunkt der Erfindung umfaßt ein Grafik-Verarbeitungsverfahren zum Zeichnen einer Vielzahl grafischer Daten mit einer Positionsbeziehung in der Richtung der Tiefe auf einem einzigen Anzeigeschirm einer Anzeigeeinheit mit Überlagerung einer Vielzahl von Grafikdaten die folgenden Schritte:
- einen Schritt zum Ausgeben eines Zeichnungsgrafik-Datensignals, eines Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignals und eines Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals der Objektfiguren als Grafikdaten von einem Zeichnungsverarbeitungsmittel, das eine Speicherung zum Speichern ursprünglicher Daten von angezeigten Figuren enthält;
- einen Schritt zum Speichern des Zeichnungsgrafik-Datensignals, des Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignals und des Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals in dem Anzeigepuffermittel;
- einen Schritt zum Auswählen entweder des von dem Zeichnungsverarbeitungsmittel ausgegebenen Anzeigepuffer-Zeichnüngsadressensignals oder des von dem Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel ausgegebenen Anzeigeadressensignals entsprechend dem von dem Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel ausgegebenen Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal zum Betätigen der Zeitabstimmungssteuerung;
- einen Schritt zum Speichern des ausgewählten Signals als Anzeigepuffer-Adressensignal in den Statusregistermittel; und
- einen Schritt zum Lesen der Anzeigedaten von dem Anzeigepuffermittel und Ausgeben entweder der Anzeigedaten ohne jegliche Änderung oder der Anzeigedaten mit einer Maskierung zur Umwandlung in die Grafikdaten zum Anzeigen derselben Farbe als Bildschirmhintergrundfarbe bzw. wie die Bildschirmhintergrundfarbe gemäß der in dem Statusregistermittel gespeicherten Information nach dem Ausgeben der Grafikdaten von dem Zeichnungsverarbeitungsmittel, um schließlich die gezeichnete Figur auf der Anzeigeeinheit anzuzeigen.
- Vorzugsweise umfaßt das Grafik-Verarbeitungsverfahren außerdem einen Schritt zum Eingeben eines Vertikal-Synchronisationssignals zum Initialisieren des Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittels vor der Ausgabe der Grafikdaten von dem Zeichnungsverarbeitungsmittel sowie einen Schritt zum Eingeben eines Horizontal-Synchronisationssignals und Initialisieren des Zeichnungsverarbeitungsmittels und des Statusregistermittels nach der Initialisierung des Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittels.
- Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der weiter unten folgenden ausführlichen Beschreibung.
- Die vorliegende Erfindung läßt sich aus der ausführlichen Beschreibung weiter unten und aus der begleitenden Zeichnung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung besser verstehen, das jedoch nicht einschränkend aufzufassen ist, sondern nur der Erklärung und dem Verständnis dient. Es zeigen:
- Fig. 1 ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung des Aufbaus eines Grafik- Verarbeitungsgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 ein Zeitverlaufsdiagramm zur Veranschaulichung der Signalverläufe gemäß dem Grafikanzeigebetrieb für eine Bildfläche in diesem Ausführungsbeispiel;
- Fig. 3 ein Flußdiagramm zum Veranschaulichen des Betriebs dieses Ausführungsbeispiels;
- Fig. 4 eine erklärende Ansicht zur Darstellung eines Modells eines grafischen Anzeigebeispiels mittels stereografischer Anzeige;
- Fig. 5 ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung des Aufbaus eines herkömmlichen Grafikprozessors;
- Fig. 6 ein Zeitverlaufsdiagramm zum Veranschaulichen der Signalverläufe gemäß dem Grafikanzeige-Betrieb für eine Bildfläche in dem in Fig. 5 gezeigten Grafikprozessor;
- Fig. 7 ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen des Aufbaus eines weiteren herkömmlichen Grafikprozessors;
- Fig. 8 ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen des Aufbaus eines Statusregisters;
- Fig. 9 ein Zeitverlaufsdiagramm zum Veranschaulichen der Signalverläufe gemäß dem Grafikanzeige-Betrieb für eine Bildfläche in dem in Fig. 7 gezeigten Grafikprozessor; und
- Fig. 10 eine erklärende Ansicht zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen der Aktualisierung eines angezeigten Bildes und der Anzeigeinitialisierung.
- Es wird nun das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im folgenden ausführlich anhand der begleitenden Zeichnung beschrieben. In der folgenden Beschreibung werden zahlreiche spezifische Einzelheiten dargeboten, um ein gründliches Verständnis der Erfindung zu ermöglichen. Für den Fachmann ist es jedoch selbstverständlich, daß die vorliegende Erfindung auch ohne diese spezifischen Einzelheiten in die Praxis umgesetzt werden kann. Andererseits werden bekannte Strukturen nicht ausführlich gezeigt, um die Erfindung nicht unnötig in den Schatten zu stellen.
- Fig. 1 ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung des Aufbaus eines Grafik-Verarbeitungsgeräts (Grafikprozessor) und des Signalflusses gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In der Figur umfaßt ein Grafikprozessor 10 gemäß diesem Ausführungsbeispiel einen ersten Eingabeanschluß 32 für die Eingabe des Taktsignals (S1), einen zweiten Eingabeanschluß 34 für die Eingabe des Vertikal-Synchronisationssignals (S2), einen dritten Eingabeanschluß 36 für die Eingabe des Horizontal-Synchronisationssignals (S3), einen Zeichnungsprozessor 11, einen Zeitabstimmungsgenerator 12, einen Anzeigepuffer 13, ein Statusregister 15, einen Auswahlabschnitt 16, einen Maskenabschnitt 17, einen Ausgabeanschluß 38 und eine Anzeige 24. Man beachte, daß Fig. 1 nur die dieses Ausführungsbeispiel kennzeichnende Konfiguration zeigt und andere allgemeine Konfigurationen hier ausgelassen werden.
- Der Grafikprozessor gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird gewonnen, indem man eine CPU, die in PCs, Spielautomaten und anderen Computersystemem enthalten ist, mittels eines Computerprogramms steuert. Ein solches Computerprogramm wird in einer auf magnetischen Scheiben, Halbleiterspeichern oder anderen allgemeinen Speichermedien gespeicherten Form bereitgestellt und führt seine in diesem Ausführungsbeispiel beschriebene Funktion aus, wenn es in den Controller des Computersystems geladen wird.
- Der Zeitabstimmungsgenerator 12 erhält als Eingabe das Taktsignal (S1), das Vertikal- Synchronisationssignal (S2) und das Horizontal-Synchronisationssignal (S3) und gibt das Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungssignal (S4), das Anzeige-Initialisierungssignal (S8), das Anzeige-Adressensignals (S10) und das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) aus.
- Der Zeichnungsprozessor 11 ist mit einem Speicher (Grafik-ROM) ausgestattet, um die ursprünglichen Daten der angezeigten Figuren zu speichern, und dient als Einheit zum Ausgeben der Grafikdaten. Das Taktsignal (S1) und das Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungssignal (S4) werden in den Zeichnungsprozessor 11 eingegeben, der die vorbestimmte Zeichnungsverarbeitung durchführt und das Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5), das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) sowie das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) erzeugt und sie als Grafikdaten ausgibt.
- In den Auswahlabschnitt 16 werden das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (87), das Anzeige-Adressensignal (S10) und das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) eingegeben. Der Auswahlabschnitt 16 wählt das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) aus, damit es als Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) eingegeben wird, wenn das Zeichnungsanzeige-Umschältsignal (S11) den Wert "0" (L) hat, und wählt das auszugebende Anzeige-Datensignal als Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) aus, wenn das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) den Wert "1" (H) hat.
- Der Anzeigepuffer 13 enthält als Eingabe das Taktsignal (S1), das Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5), das Anzeigepuffer-Schreibfreigäbesignal (86) und das Anzeigepuffer- Adressensignal (S12) und gibt das Anzeige-Datensignal (S9) aus.
- Das Statusregister 14 hat als Eingabe das Taktsignal (S1), das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) und das Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) und gibt das Maskensignal (S13) aus.
- Der Maskenabschnitt 17 gibt die durch Maskieren des Anzeige-Datensignals (S9) gewonnenen transparenten Daten als Nachmaskierungsanzeige-Datensignal an die Anzeige 24 aus, wenn das Maskensignal (S13) den Wert "0" (L) hat, und gibt das Anzeige-Datensignal (S9) ohne jegliche Änderung als Nachmaskierungsanzeige-Datensignal (S14) an die Anzeige 24 ab, wenn das Maskensignal (S13) den Wert "1" (H) hat.
- Anhand von Fig. 2 und 3 wird nun der Betrieb des Grafikprozessors 10 beschrieben, wenn die erste Linie (Zeile) angezeigt wird, wie in Fig. 4 beschrieben. Fig. 2 ist ein Zeitabstimmungsdiagramm der Signalverläufe, wenn die Figuren in Fig. 4 angezeigt werden, und Fig. 3 ist ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der Verarbeitungsprozedur für die Anzeige der Figuren in Fig. 4.
- Zunächst wird das Vertikal-Synchronisationssignal (S2) von dem Hauptsystem (nicht gezeigt) in den Grafikprozessor 10 eingegeben (Schritt 301 von Fig. 3), und der Zeitabstimmungsgenerator wird initialisiert (Schritt 302). Um den Schirm zu aktualisieren, wird dann das Horizontal-Synchronisationssignal (S3) einmal von dem Hauptsystem (nicht gezeigt) in den Zeitabstimmungsgenerator 12 (Schritt 303) eingegeben.
- Nach dem Eingeben des Horizontal-Synchronisafionssignals (S3) wird der Grafikprozessor 10 für die Aufnahme von Zeichungsdaten (Zeichnungszustand) fertig gemacht (Schritt 304), und der Zeitabstimmungsgenerator 12 gibt das Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungssignal (S4), das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) und das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) aus. Zu diesem Zeitpunkt nimmt das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) den Wert "0" (L) an. Das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) initialisiert den Zeichnungsprozessor 11 und das Statusregister 15 (Schritt 305).
- Das Statusregister 15 hat einen ähnlichen Aufbau wie das Statusregister 31 in einem herkömmlichen Grafikprozessor, wie er in Fig. 8 gezeigt ist. Das Register 314 wird während der Initialisierung für jede Adresse rückgesetzt (das Signal "0" (L) wird eingegeben), und das Register 314, das der willkürlichen Adresse entpricht, auf die zugegriffen wird, wird bei einer anderen Verarbeitung als der Initialisierung gesetzt (Das Signal "1" (H) wird eingegeben).
- In diesem Ausführungsbeispiel wird die Initialisierung des Grafikprozessors 10 durchgeführt, während das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) den Wert "0" (L) hat, wie in Fig. 2 gezeigt, und nur der Zeichnungsprozessor 11 und das Statusregister 15 werden initialisiert. Da es nicht notwendig ist, den Anzeigepuffer 13 zu initialisieren, ist die für die Anzeige- Initialisierung benötigte Zeit sehr kurz. Sie beträgt z. B. etwa einen Takt, wie in Fig. 2 gezeigt. Danach wird die Initialisierung abgeschlossen, wenn das Anzeige-Initialisierungssignal (S8) den Wert "1" (H) annimmt, wobei der Grafikprozessor 10 in den Zeichnungsstart-Zustand eintritt.
- Um die Fig. 61 mit einer niedrigen Priorität in dem in Fig. 4 gezeigten Bild anzuzeigen, werden das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6), das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "40" bis "43" (h) und das entsprechende Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5) für jedes Taktsignal (81) durch den Zeichnungsprozessor 11 seriell als Grafikdaten ausgegeben (Schritt 306). Da das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (811) den Wert "0" (L) hat, gibt der Auswahlabschnitt 16 das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) ohne jegliche Änderung als Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) = "40" bis "43" (h) aus. Während das Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) ausgegeben wird, wird das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6) auf "0" (L) gehalten.
- Das Statusregister 15 läßt seinen internen Zustand derart setzen, daß es den Wert "1" (H) ausgibt nach der Eingabe des Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals (S7) = "40" bis "43" (h). Während es das Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) z "40" bis "43" (h) annimmt, gibt es daher das Maskensignal (S13) = "0" (L) aus. Der Zeichnungsprozessor 11 gibt als Grafikdaten für die Figur G1 das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6), das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "40" bis "43" (h) und das entsprechende Zeichnungsgrafik-Datensignal (85) aus und speichert sie in dem Anzeigepuffer 13 (Schritt 307).
- Um die Fig. 62, wie in Fig. 4 gezeigt, anzuzeigen, werden dann durch den Zeichnungsprozessor 11 das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6), das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) = "42" bis "45" (h) und das Zeichnungsgrafik-Datensignal (S5) für jedes Taktsignal (S1) seriell als Grafikdaten ausgegeben. Da zu dieser Zeit das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) den Wert "0" (L) hat, gibt der Auswahlabschnitt 16 das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) ohne jegliche Änderung als Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) aus. Während das Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) ausgegeben wird, wird das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (86) auf dem Wert "0" (L) gehalten.
- Das Statusregister 15 läßt seinen internen Zustand derart setzen, daß es nach der Eingabe des Anzeigepuffer-Adressensignals (S12) = "42" bis "45" (h) das Maskensignal (S13) = "1" (H) als Reaktion ausgibt und nach der Eingabe des Anzeigepuffer-Adressensignals (S12) = "44" bis "45" (h) das Maskensignal (S13) = "0" (L) als Reaktion ausgibt. Beim Empfang des Anzeigepuffer-Adressensignals (S12) = "42" bis "45" (h) gibt daher das Statusregister 15 das Maskensignal (S13) = "1" (H) aus, während das Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) = "42" bis "43" (h) ist, und gibt das Maskensignal (S13) = "0" (L) aus, während das Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) = "44" bis "45" (h) ist.
- Durch die obige Operation werden das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal (S6), das Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignal (S7) "42" bis "45" (h) und das Zeichnungsgrafik- Datensignal (S5) in dem Anzeigepuffer 13 als die Grafikdaten für die Fig. 62 gespeichert.
- Nach der Vollendung des Betriebs zum Speichern der Grafikdaten für die zuletzt gezeichnete Figur (z. B. Fig. 61) in dem Anzeigepuffer 13, nimmt das Zeichnungsanzeige-Umschaltsignal (S11) den Wert "1" (H) an, und der Grafikprozessor 10 bewegt sich zu dem Anzeigezustand (Schritt 308 und 309).
- Nach dem Empfang des Zeichnungsanzeige-Umschaltsignals (S11) = "1" (H) wählt der Auswahlabschnitt 16 das von dem Zeitabstimmungsgenerator 12 ausgegebene Anzeige- Adressensignal (S10) aus und führt es als Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) für "0" bis "n" dem Anzeigepuffer 13 zu. Dies bewirkt, daß die entsprechenden Anzeigedaten aus dem Anzeigepuffer 13 herausgenommen werden (Schritt 310).
- Anschließend wird überprüft, ob in dem Statusregister 15 Information gespeichert ist (Schritt 310). Genauer gesagt, wird das Anzeigepuffer-Adressensignal (S12) zu dem Statusregister 15 gesendet, und entsprechend diesem Signal wird das Maskensignal (S13) = "1" (H) für die Zeitdauer von "40" bis "45" mit der Adresseninformation zugeführt und wird das Maskensignal (S13) = "0" für die andere Zeitdauer dem Maskenabschnitt 17 zugeführt.
- Der Maskenabschnitt 17 gibt als Nachmaskierungsanzeige-Datensignal an die Anzeige 14 die transparenten Daten aus, und zwar anstelle des Anzeige-Datensignals (S9), das aus dem Anzeigepuffer 13 herausgenommen wird, wenn das Maskensignal (S13) den Wert "0" (L) hat (Schritt 312). Wenn das Maskensignal (S13) den Wert "1" (14) hat, gibt es das Anzeige- Datensignal (S9) ohne jegliche Änderung als Nachmaskierungsanzeige-Datensignal (S14) an die Anzeige 14 aus.
- Die obigen Vorgänge werden solange wiederholt, bis die Grafikdaten der zuletzt angezeigten Figur für einen einzelnen Anzeigeschirm ausgegeben sind. Somit werden die Fig. 61 und G2 gezeichnet, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist.
- Wie oben beschrieben wurde, wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel das Statusregister 15 anstelle des Anzeigepuffers 13 initialisiert, und es wird derart gesetzt (eingestellt), daß der Anzeigepuffer 13 dieselben Adressen wie das Statusregister 15 in dem Zeichnungsvorgang hat. Ob die von dem Anzeigepuffer 13 ausgegebenen Grafikdaten in transparente Daten umgewandelt werden oder nicht, wird gemäß dem von dem Statusregister 15 ausgegebenen Maskensignal gesteuert, wenn eine Figur angezeigt wird. Somit kann die für die Anzeige-Initialisierung benötigte Zeit stark verringert werden - z. B. auf etwa einen oder zwei Takte.
- Die vorliegende Erfindung ermöglicht es dem Benutzer, einen großen Teil der Zeit zu nutzen, die herkömmlicherweise für die Anzeige-Initialisierung für die Grafikverarbeitung und die Grafikanzeige verbraucht wird, und es können zahlreiche Figuren verarbeitet und angezeigt werden. Nimmt man z. B. an, daß die Anzeige-Initialisierungszeit und die Grafikverarbeitungszeit eines herkömmlichen Grafikprozessors [a] bzw. [b] sind, so kann die Zahl der Figuren, die verarbeitet werden können, um [a]/[b] erhöht werden.
- In diesem Ausführungsbeispiel wurden zwar Anzeigedaten in dem Anzeigepuffer 13 in der Reihenfolge gespeichert, die von einer Figur mit einer geringeren Anzeigepriorität ausgeht, doch läßt sich die vorliegende Erfindung natürlich auch auf ein Verfahren anwenden, bei dem die Anzeigedaten für den Anzeigepuffer 13 von einer Figur mit, einer höheren Anzeigepriorität als in dem Grafikprozessor 30 in Fig. 7 ausgegeben, der als Stand der Technik erklärt wurde.
Claims (6)
1. Grafisches Verarbeitungsgerät zum Zeichnen mehrerer überlagerter Grafikdaten mit
einer Positionsbeziehung in der Richtung der Tiefe auf einem einzigen Anzeigeschirm einer
Anzeigeeinheit, welches aufweist:
ein Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel (12) zum Ausgeben eines
Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungssignals, eines Anzeige-Initialisierungssignals; eines
Anzeige-Adressensignals und eines Zeichnungsanzeige-Umschaltsignals zum Steuern der
Betriebszeitabstimmung gemäß einem Taktsignal zu einem Vertikalsynchronisationssignal und zu einem
Horizontalsynchronisationssignal;
ein Zeichnungsverarbeitungsmittel (11), das ein Speichermittel enthält zum
Speichern der ursprünglichen Daten der angezeigten Figuren, wobei das
Zeichnungsverarbeitungsmittel zum Ausgeben eines Zeichnungsgrafik-Datensignals, eines Anzeigepuffer-
Schreibfreigabesignals und eines Anzeigepuffer-Zeichnungsadresssignals der
Objektfiguren als grafische Daten unter der Steuerung des Taktsignals und des
Zeichnungsverarbeitungs-Steuerungssignals ausgelegt ist;
ein Auswahlmittel (16) unter der Steuerung des von dem
Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel (12) ausgegebenen Zeichnungsanzeige-Umschaltsignals zum Auswählen
entweder des von dem Zeichnungsverarbeitungsmittel (11) ausgegebenen Anzeigepuffer-
Zeichnungsadresssignals oder des von dem Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel (12)
ausgegebenen Anzeige-Adressensignals und zum Ausgeben des ausgewählten Signals als
Anzeigepuffer-Adressensignal;
ein Anzeigepuffermittel (13), um als Eingabe das Taktsignal, das Zeichnungsgrafik-
Datensignal und das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal und das
Anzeigepuffer-Adressensignal zu empfangen und um gemäß dem Taktsignal und dem
Anzeigepuffer-Adressensignal das Anzeigedatensignal auszugeben;
ein Statusregistermittel (15), um als Eingabe das Taktsignal, das
Anzeige-Initialisierungssignal und das Anzeigepuffer-Adressensignal zu empfangen, wobei eine Rücksetzung
unter der Steuerung des Anzeige-Initialisierungssignals stattindet und die Ausgabe eines
Maskensignals entsprechend dem Anzeigepuffer-Adressensignal stattfindet; und
ein Maskenmittel (17), um als Eingabe das Anzeigedatensignal und das
Maskensignal zu empfangen, das von dem Statusregistermittel (15) ausgegeben wird, und um unter
der Steuerung des Maskensignals ein Nachmaskierungsanzeige-Datensignal an die
Anzeigeeinheit auszugeben, indem dem Anzeigedatensignal notwendige Masken bereitgestellt
werden.
2. Grafisches Verarbeitungsgerät nach Anspruch 1, bei welchem
das Statusregistermittel (15) dazu ausgelegt ist, um das Maskensignal mit zwei
Werten auszugeben, und
das Maskenmittel (17) dazu ausgelegt ist, um die Grafikdaten als
Nachmaskierungsanzeige-Datensignal auszugeben, um dieselbe Farbe wie der Hintergrund des
Bildschirms anzuzeigen, den man erhält, indem man das Anzeigedatensignal maskiert, wenn
einer der beiden Werte des Maskensignals eingegeben wird, und
um das Anzeigedatensignal als Nachmaskierungs-Anzeigedatensignal ohne jegliche
Änderung auszugeben, wenn der andere der beiden Werte des Maskensignals eingegeben
wird.
3. Grafisches Verarbeitungsgerät nach Anspruch 1, bei dem
das Anzeigepuffermittel (13) derart angeordnet ist, um das
Zeichungsgrafik-Datensignal, das Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignal und das Anzeigepuffer-Adresssigal als
Eingabe für das Bild nach einer Aktualisierung zu empfangen, und zum Ausgeben des
Anzeigedatensignals während des Aktualisierungsvorgangs des auf der Anzeigeeinheit
anzuzeigenden Bildes ohne Initialisierung, und
das Maskenmittel (17) derart angeordnet ist, um durch das Maskierungssignal
gesteuert zu werden und zum Maskieren des Anzeigedatensignals entsprechend der Position,
bei der in dem Bild nach der Aktualisierung keine Figur darzustellen ist.
4. Grafisches Verarbeitungsgerät nach Anspruch 1, bei dem
das Anzeigepuffermittel (13) derart angeordnet ist, um als Eingabe das
Zeichnungsgrafik-Datensignal, Anzeigepuffer-Schreibfreigäbesignal und das
Anzeigepuffer-Adressensignal für das Bild nach einer Aktualisierung zu empfangen, und zum Ausgeben des
Anzeigedatensignals während des Aktualisierungsvorgangs des auf der Anzeigeeinheit
anzuzeigenden Bildes ohne Initialisierung,
das Statusregistermittel (15) derart angeordnet ist, um das Maskensignal
auszugeben, das zwei Werte hat, so daß einer von ihnen einer Position entspricht, bei der keine
Figur in dem Bild nach der Aktualisierung angezeigt werden soll, und der andere einer
Position entspricht, bei der eine Figur in dem Bild nach der Aktualisierung angezeigt wird,
und
das Maskenmittel (17) derart angeordnet ist, um als
Nachmaskierungs-Anzeigedatensiganl die Grafikdaten auszugeben, um dieselbe Farbe wie der Hintergrund des
Bildschirms anzuzeigen, den man durch Maskieren des Anzeigedatensignals erhält, wenn der
eine der Werte des Maskensignals eingegeben wird, und um das Anzeigedatensignal als
Nachmaskierungs-Anzeigedatensignal ohne jegliche Änderung auszugeben, wenn der
andere Wert des Maskensigals eingegeben wird.
5. Grafisches Verarbeitungsverfahren zum Zeichnen einer Vielzahl grafischer Daten mit
einer Positionsbeziehung in der Richtung der Tiefe auf einem einzigen Anzeigeschirm
einer Anzeigeeinheit mit Überlagerung einer Vielzahl von Grafikdaten, welches die
folgenden Schritte aufweist:
einen Schritt zum Ausgeben eines Zeichnungsgrafik-Datensignal, eines
Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignals und eines Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals der
Objektfiguren als Grafikdaten von einem Zeichnungsverarbeitungsmittel (11), das eine
Speicherung zum Speichern ursprünglicher Daten von angezeigten Figuren enthält;
einen Schritt zum Speichern des Zeichnungsgrafik-Datensignals, des
Anzeigepuffer-Schreibfreigabesignals und des Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals in dem
Anzeigepuffermittel (13);
einen Schritt zum Auswählen entweder des von dem Zeichnungsverarbeitungsmittel
(11) ausgegebenen Anzeigepuffer-Zeichnungsadressensignals oder des von dem Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel
(12) ausgegebenen Anzeigeadressensignals entsprechend
dem von dem Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittel (12) ausgegebenen Zeichnungsanzeige-
Umschaltsignal zum Betätigen der Zeitabstimmungssteuerung;
einen Schritt zum Speichern des ausgewählten Signals als
Anzeigepuffer-Adressensignal indem Statusregistermittel (15); und
einen Schritt zum Lesen der Anzeigedaten von dem Anzeigepuffermittel (13) und
Ausgeben entweder der Anzeigedaten ohne jegliche Änderung oder der Anzeigedaten mit
einer Maskierung zur Umwandlung in die Grafikdaten zum Anzeigen derselben Farbe als
Bildschirmhintergrundsfarbe bzw. wie die Bildschirmhintergrundsfarbe gemäß der in dem
Statusregistermittel (15) gespeicherten Information nach dem Ausgeben der Grafikdaten
von dem Zeichnungsverarbeitungsmittel (11), um schließlich die gezeichnete Figur auf der
Anzeigeeinheit anzuzeigen.
6. Grafisches Verabeitungsverfahren nach Anspruch 5, welches weiterhin aufweist:
einen Schritt zum Eingeben eines Vertikal-Synchronisationssignals zum
Initialisieren des Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittels (12) vor der Ausgabe der Grafikdaten von
dem Zeichnungsverarbeitungsmittel (11); und
einen Schritt zum Eingeben eines Horizontal-Synchronisationssignals und
Initialisieren des Zeichnungs-Verarbeitungsmittels (11) und des Statusregistermittels (15) nach
der Initialisierung des Zeitabstimmungs-Erzeugungsmittels (12).
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|---|---|---|---|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: NEC ELECTRONICS CORP., KAWASAKI, KANAGAWA, JP |
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