DE69800993T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der optischen Leistung eines wellenlängenmultiplexierten übertragenen Signals - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der optischen Leistung eines wellenlängenmultiplexierten übertragenen SignalsInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gebiet der optischen Übertragung und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Steuern der optischen Leistung eines optischen Übertragungssignals in einem optischen Wellenlängenmultiplexübertragungssystem.
- Wellenlängenmultiplexierung (WDM) wird als ein Mittel zur Steigerung der Kapazität faseroptischer Übertragungssysteme eingeführt. Bei einem WDM-System trägt jede einzelne Faser eine Reihe von optischen Signalen mit verschiedenen Wellenlängen. Wenn diese optischen Signale über große Strecken übertragen werden, ist eine periodische Regenerierung der optischen Signale erforderlich. Diese Regenerierung wird gegenwärtig dadurch bewirkt, daß entweder die verschiedenen Wellenlängen demultiplexiert und die optischen Signale dann in entsprechende elektrische Signale umgewandelt werden, die regeneriert werden und dann wieder in optische Signale umgewandelt werden, oder indem optische Verstärker verwendet werden, zum Beispiel erbiumdotierte Faserverstärker (EDFA). Optische Verstärker haben den Vorteil, daß sie sowohl relativ preiswert sind als auch in der Lage sind, alle verwendeten Wellenlängen zu verstärken, ohne daß eine Demultiplexierung und optoelektronische Regenerierung erforderlich wäre. Gegenwärtig in der Entwicklungsphase befindliche WDM-Systeme werden dreißig oder mehr Kanäle aufweisen, d. h. modulierte optische Signale mit verschiedenen Wellenlängen (was als DWDM = Dense Wavelength Division Multiplexing) bekannt ist.
- Bei der Verwendung von EDFAs zur Regenerierung des optischen Übertragungssignals kommt es jedoch zu einem Problem, falls einer oder mehrere Kanäle des optischen Übertragungssignals versagen oder in das optische Übertragungssignal eingefügt oder aus ihm herausgenommen werden, da EDFAs gegenüber Schwankungen der Eingangsleistung empfindlich sind. In diesem Fall induziert eine Quersättigung in den EDFAs Leistungsübergangszustände in den verbleibenden Kanälen. Die verbleibenden Kanäle erleiden Fehlerbursts, falls beispielsweise ihre Leistungen Schwellwerte für optische Nichtlinearitäten übersteigen oder zu niedrig werden, um eine ausreichende Augenöffnung beizubehalten.
- Aus "FAST LINK CONTROL PROTECTION FOR SURVIVING CHANNELS IN MULTIWAVELENGTH OPTICAL NETWORKS" von J. L. Zyskind et al., 22. European Conference on Optical Communication - ECOC'96, Oslo, Seiten 49-52, ist es bekannt, einen zusätzlichen Kanal in das optische Übertragungssignal einzufügen, um die Leistung des optischen Übertragungssignals zu steuern. Die optische Leistung des Steuerkanals wird gesteuert, um die optische Gesamtleistung des optischen Übertragungssignals konstant zu halten, falls zum Beispiel ein Kanal des optischen Übertragungssignals ausfällt, wird die optische Leistung des Steuerkanals erhöht, um die optische Gesamtleistung des optischen Übertragungssignals konstant zu halten. Um die optische Leistung des Steuerkanals zu ändern, wird gewöhnlich der Einkoppelstrom eines Lasers, der den Steuerkanal erzeugt, geändert, während der Laser im Dauerstrichmodus betrieben wird.
- Die bekannte Steuerung der optischen Leistung für ein optisches Übertragungssignal weist den Nachteil des durch den Steuerkanal verursachten Nebensprechens auf. Die Änderung des Einkoppelstroms des Lasers bewirkt neben der erwünschten Änderung der optischen Leistung eine unerwünschte Änderung beim Spektrum des von dem Laser emittierten Lichts. Wenn große Änderungen der optischen Leistung kompensiert werden müssen, kann die Frequenz des emittierten Lichts möglicherweise um mehrere GHz verschoben werden. Das führt zu Problemen insbesondere bei DWDM-Systemen, die gegenüber Frequenzänderungen der vorliegenden Kanäle sehr empfindlich sind, da nur sehr geringe Frequenzabstände zwischen den Kanälen der DWDM-Systeme verwendet werden. Deshalb werden Toleranzen mit einer Abweichung von in der Regel ± 1 GHz von der Nennfrequenz der vorliegenden Kanäle gestattet.
- Der Leser wird auf EP-A-0 829 981 verwiesen.
- Dementsprechend besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum Steuern der optischen Leistung eines optischen Übertragungssignals bei einer optischen Wellenlängenmultiplexübertragung. Ein Ziel des erfindungsgemäßen Verfahrens und der entsprechenden Vorrichtung besteht darin, die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile zu vermeiden.
- Gemäß einer ersten Aufgabe der Erfindung wird ein Verfahren zum Steuern der optischen Leistung eines optischen Übertragungssignals in einem Wellenlängenmultiplexsystem bereitgestellt, umfassend Einfügen eines optischen Steuersignals mit einer veränderlichen optischen Leistung zum Kompensieren von Schwankungen der optischen Leistung des optischen Übertragungssignals; dadurch gekennzeichnet, daß dass optische Steuersignal einen festgelegten optischen Leistungspegel, eine einstellbare Periode und/oder eine einstellbare Impulsbreite aufweist und weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Periode und/oder Impulsbreite des optischen Steuersignals eingestellt werden, um Schwankungen der optischen Leistung des optischen Übertragungssignals zu kompensieren.
- Gemäß einer zweiten Aufgabe der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Steuern der optischen Leistung eines optischen Übertragungssignals (OS, OS') in einem Wellenlängenmultiplexsystem bereitgestellt, mit: einem Lichtquellenmittel (λx; λ'x) zum Erzeugen eines optischen Steuersignals (C, C') mit einer veränderlichen optischen Leistung, einem Steuermittel (2, 3; 8, 3') zum Erfassen von Schwankungen der optischen Leistung des optischen Übertragungssignals (OS, OS') und Steuern der optischen Leistung des Lichtquellenmittels (λx; λ'x) als Reaktion, und einem Einfügungsmittel (1; 7) zum Einfügen des optischen Steuersignals (C, C') in das optische Übertragungssignal (OS, OS'), dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtquellenmittel (λx; λ'x) das optische Steuersignal (C, C') mit einem festgelegten optischen Leistungspegel, einer einstellbaren Periode und/oder einer einstellbaren Impulsbreite erzeugt und weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß das Steuermittel (3; 3') die Periode und/oder die Impulsbreite des optischen Steuersignals (C, C') als Reaktion auf die erfaßten Schwankungen einstellt.
- Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß durch sie die optische Leistung eines optischen Übertragungssignals mit Hilfe eines in das optische Übertragungssignal eingefügten optischen Steuersignals auf einem konstanten Pegel gehalten werden kann, ohne das optische Übertragungssignal zu beeinträchtigen.
- Die folgende ausführliche Beschreibung, die nur der Veranschaulichung dienen soll, wird von Zeichnungen begleitet. Es zeigen:
- Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform für eine Vorrichtung zum Steuern der optischen Leistung in einem Wellenlängenmultiplexsystem gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 2 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Steuern der optischen Leistung eines optischen Übertragungssignals gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 3 ein Diagramm der optischen Leistung eines optischen Steuersignals, das gemäß Fig. 2 erzeugt wird,
- Fig. 4 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Steuern der optischen Leistung eines optischen Übertragungssignals gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 5 ein Diagramm eines ersten Reflexionsfaktormodus eines Reflexionsmodulators, wie er in Fig. 4 verwendet wird, und
- Fig. 6 ein Diagramm eines zweiten Reflexionsfaktormodus eines Reflexionsmodulators, wie er in Fig. 4 verwendet wird.
- Identische Elemente in verschiedenen Figuren werden durch identische Bezeichnungen dargestellt. Dicke Linien, die gezeigte Elemente in den Figuren verbinden, stellen optische Verbindungen, E. B. Lichtwellenleiter, dar, und andere Verbindungen sind elektrische Verbindungen.
- In Fig. 1 ist ein Wellenlängenmultiplexsystem mit einer Vorrichtung zum Steuern der optischen Leistung eines optischen Übertragungssignals des Systems gezeigt. Das WDM-System umfaßt Lichtquellen λ&sub1; ... λn, z. B. Laser, mit verschiedenen Wellenlängen, die mit Signalen S&sub1; ... Sn moduliert werden, um verschiedene optische Kanäle zu bilden. Die verschiedenen optischen Kanäle werden mit einem Wellenlängenmultiplexer 1 vereinigt, um ein optisches Übertragungssignal OS zu bilden. Das WDM-System umfaßt weiterhin einen optischen Verstärker 4, z. B. einen EDFA, der das optische Übertragungssignal OS für die Übertragung über einen Übertragungsweg 5, z. B. einen Lichtwellenleiter, verstärkt. In das WDM-System ist eine Vorrichtung zum Steuern der optischen Leistung des Übertragungssignals integriert, die aus einem Koppler 2, einem Steuermittel 3 und einer Lichtquelle λx, z. B. einem Laser, besteht, der Licht bei einer Wellenlänge emittiert, die von der für die optischen Kanäle des WDM-Systems verwendeten Wellenlänge verschieden ist. Der Koppler 2 koppelt eine kleine Energiemenge des optischen Übertragungssignals, das gesteuert werden und auf einem konstanten Energiepegel gehalten werden muß, aus. Der Koppler 2 ist, z. B. mit einem Lichtwellenleiter A, an das Steuermittel 3 angekoppelt. Das Steuermittel 3 erfaßt Schwankungen der optischen Leistung des optischen Übertragungssignals OS und steuert die Lichtquelle λx als Reaktion auf die erfaßten Schwankungen, z. B. über eine elektrische Ankopplung B mit der Lichtquelle λx derart, daß die optische Leistung der Lichtquelle λx die erfaßten Schwankungen der optischen Leistung des optischen Übertragungssignals OS kompensiert. Ein Ausgang C der Lichtquelle λx ist, z. B. mit einem Lichtwellenleiter, an den Wellenlängenmultiplexer 1 angekoppelt, um das optische Steuersignal der Lichtquelle λx in das optische Übertragungssignal einzufügen.
- Folgendes ist der allgemeine Hintergrund der vorliegenden Erfindung: das von der Lichtquelle λx erzeugte optische Steuersignal am Ausgang C sollte das optische Übertragungssignal nicht beeinflussen oder beinträchtigen, wozu es, wie oben erläutert, kommen kann, wenn der Leistungspegel des optischen Steuersignals geändert wird. Deshalb erzeugt die Lichtquelle λx das optische Steuersignal C mit einem festgelegten optischen Leistungspegel. Zum Einstellen der optischen Leistung des optischen Steuersignals C wird eine einstellbare Periode und eine einstellbare Impulsbreite des optischen Steuersignals C verwendet. Die mittlere optische Leistung resultiert aus dem festgelegten optischen Leistungspegel, der Periode und der Impulsbreite. Das Steuermittel 3 steuert die Lichtquelle λx als Reaktion auf die erfaßten Schwankungen der optischen Leistung des optischen Übertragungssignals OS und stellt entweder die Periode oder die Impulsbreite des optischen Steuersignals C ein, um ein optisches Steuersignal C mit der erforderlichen optischen Leistung zu erzeugen. Es ist auch möglich, daß sowohl die Periode als auch die Impulsbreite durch das Steuermittel 3 eingestellt werden.
- Fig. 3 zeigt ein Zeitdiagramm der optischen Leistung des Ausgangs C der Lichtquelle λx. Das von der Lichtquelle λx emittierte Licht weist den festgelegten Leistungspegel P, eine Periode T und eine Impulsbreite td auf. Wie zu sehen ist, resultieren die mittlere optische Leistung Pm mit dem festgelegten Leistungspegel P, der Periode T und der Impulsbreite td in
- Für einen ordnungsgemäßen Betrieb hat sich eine Schwankung der Periode T zur Kompensierung der Schwankungen der optischen Leistung des optischen Übertragungssignals OS als vorteilhaft herausgestellt, da das Spektrum des von der Lichtquelle λx, z. B. einem Laser, emittierten Lichts hauptsächlich von der Impulsbreite td abhängt, da der Leistungspegel des optischen Steuersignals C in der vorliegenden Erfindung bei dem festgelegten Leistungspegel P gehalten wird. Die Dauer der Periode T muß so kurz gewählt werden, daß sie die Übertragungscharakteristik des in dem Übertragungssystem verwendeten optischen Verstärkers 4 nicht beeinflußt. Bei gewöhnlichen Lasern, die als Lichtquelle λx verwendet werden, kann die Periode T eine Dauer von 0,05-2 us aufweisen, um thermische Effekte in dem Laser zu vermeiden. Die Impulsbreite td wird hauptsächlich durch die Modulationsbandbreite des verwendeten Lasers beeinflußt. Bei gewöhnlichen Lasern. (2,5 Gbit/s) liegt die Impulsbreite td in der Regel im Bereich von 1 ns. Bei den oben angeführten Werten für die Periode T und die Pulsbreite td ist eine Schwankung der optischen Leistung des Ausgangs C von etwa 20 dB möglich.
- Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Steuermittels 3, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Das Steuermittel 3 besteht aus einem optoelektrischen Wandler 31, z. B. einer Fotodiode, einem PID-Regler 32 mit einem Eingang D für eine Referenzspannung, einem spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 33, einem Diskriminator 34, einem Multiplikator 35 und einem Impulsgenerator 36. Am Punkt A wird ein Teil der Energie des optischen Übertragungssignals OS in die Fotodiode 31 eingekoppelt, die das optische Übertragungssignal OS in ein elektrisches Signal umwandelt, das in den PID- Regler 32 eingespeist wird. Das umgewandelte elektrische Signal wird mit der Referenzspannung am Eingang D verglichen. Die resultierende Spannung des PID-Reglers 32 wird wieder dem VCO 33 zugeführt, der ein Signal mit einer von dem Eingangssignal von dem PID-Regler 32 abhängigen Frequenz mit der oben beschriebenen Periode T erzeugt. Das Signal des VCO 33 wird dem Diskriminator 34 zugeführt, der diskrete Impulse bildet. Die diskreten Impulse von dem Diskriminator 34 und das Signal von dem Impulsgenerator 36 mit der oben erwähnten Impulsbreite td werden dem Multiplikator 35 zugeführt, der ein elektrisches Steuersignal B zum Steuern der Lichtquelle λx bildet.
- Die optische Leistung des Ausgangs C der Lichtquelle λx kann auch dadurch verändert werden, daß die Periode T konstant gehalten wird und die Impulsbreite td variiert wird. Der Kehrwert der Impulsbreite td muß zwischen der Kippfrequenz und derjenigen Frequenz liegen, bei der thermische Effekte den die Lichtquelle λx bildenden Laser beeinflussen (10 MHz-3 GHz). Innerhalb dieses Frequenzbereichs ist die Strom-Frequenz-Übertragungsfunkaion von gewöhnlichen Lasern (2,5 Gbit/s) flach, weshalb das Spektrum des emittierten Lichts nicht verändert wird, wenn die Impulsbreite variiert wird.
- Beginnend bei dem Steuermittel 3, wie oben beschrieben und in Fig. 2 gezeigt, kann der Fachmann leicht ein Steuermittel 3 herleiten, das ein Steuersignal für die Schwankung der Impulsbreite td wie oben erwähnt aufweist. Es ist auch möglich, ein Steuermittel 3 mit einem Steuersignal für die Schwankung sowohl der Impulsbreite td als auch der Periode T zu verwenden.
- Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Steuermittels 3 in einer zweiten Ausführungsform, wie in Fig. 1 gezeigt, und eine andere Ausführungsform einer Lichtquelle λx. Das Steuermittel 3 kann auf ähnliche Weise wie das Steuermittel 3 aufgebaut sein, wie es in Fig. 2 gezeigt und oben beschrieben ist. Sein Steuersignal B wird an die Lichtquelle λx angelegt, die aus einem optischen Zirkulator 42 mit einem ersten, zweiten und dritten Anschluß besteht. An den ersten Anschluß des optischen Zirkulators 42 wird ein Laser 41 angekoppelt, der im Dauerstrichmodus arbeitet und den festgelegten Leistungspegel P aufweist, wie oben beschrieben. An den zweiten Anschluß des optischen Zirkulators 42 wird ein steuerbarer Reflektor 40 angekoppelt, z. B. ein Reflexionsmodulator, der durch das Steuersignal B gesteuert wird. Der dritte Anschluß C des optischen Zirkulators 42 koppelt das optische Steuersignal in das System ein, wie oben beschrieben.
- Der Reflexionsfaktor des Reflexionsmodulators 40 variiert mit dem angelegten Steuersignal B, bei dem es sich um einen Strom oder eine Spannung handeln kann. Fig. 5 zeigt den Reflexionsfaktor des Reflexionsmodulators 40, falls nur ein kleinster und ein größter Reflexionsfaktor verwendet werden. Fig. 6 zeigt den Reflexionsfaktor des Reflexionsmodulators 40, falls der Reflexionsfaktor ständig zwischen dem kleinsten und dem größten Reflexionsfaktor verändert wird.
- Falls der Reflexionsfaktor seinen Höchstwert erreicht, bildet das vom Laser 41 erzeugte optische Signal das optische Steuersignal an dem dritten Anschluß C. Falls der Reflexionsfaktor seinen Tiefstwert erreicht, wird das vom Laser 41 erzeugte Signal nicht an den dritten Anschluß C angekoppelt. Das optische Steuersignal hat dann eine Leistung von Null.
- Der Vorteil der Erzeugung des Steuersignals wie oben beschrieben liegt in der Tatsache, daß der Laser 41 im Dauerstrichmodus arbeitet. Der Leistungspegel des Lasers braucht deshalb nicht verändert zu werden, wodurch eine Schwankung der Wellenlänge des emittierten Lichts vermieden wird.
- Das Steuermittel 3 kann, wie oben erwähnt, Steuersignale für die Schwankung der Impulsbreite td oder der Schwankung der Periode T oder für eine Kombination der beiden aufweisen.
- Falls, wie in Fig. 1 gezeigt, ein Add-/Drop- Multiplexer 6 in dem Übertragungsweg vorliegt, bei dem optische Signale oder Kanäle in das optische Übertragungssignal eingefügt oder aus ihm herausgenommen werden könnten, kann eine zusätzliche Vorrichtung wie hier beschrieben verwendet werden, um die optische Leistung des optischen Übertragungssignals zu steuern. Die Elemente und die Funktion der zusätzlichen Vorrichtung sind mit den oben beschriebenen Elementen identisch. Die Elemente sind in gestrichelten Linien dargestellt, und die Bezeichnungen sind identisch mit den oben verwendeten Bezeichnungen und weisen außerdem ein Apostroph auf. Ein Teil A' des optischen Übertragungssignals OS' wird mit einem Koppler 8 ausgekoppelt, der an ein Steuermittel 3' angekoppelt ist, das an eine Lichtquelle λ'x angekoppelt ist, die wiederum an einen optischen Wellenlängenmultiplexer 7 angekoppelt ist. Anstatt das optische Steuersignal C' mit dem Multiplexer 7 einzufügen, könnte ein Einfügungseingang des Add-/Drop- Multiplexers 6 verwendet werden.
Claims (11)
1. Verfahren zum Steuern der optischen Leistung
eines optischen Übertragungssignals (OS, OS') in einem
Wellenlängenmultiplexsystem, umfassend
Einfügen eines optischen Steuersignals (C, C')
mit einer veränderlichen optischen Leistung zum
Kompensieren von Schwankungen der optischen Leistung des
optischen Übertragungssignals (OS, OS');
dadurch gekennzeichnet, daß
das optische Steuersignal (C, C') einen
festgelegten optischen Leistungspegel, eine einstellbare
Periode und/oder eine einstellbare Impulsbreite aufweist
und weiterhin
die Periode und/oder Impulsbreite des optischen
Steuersignals (C, C') eingestellt werden, um
Schwankungen der optischen Leistung des optischen
Übertragungssignals (OS, OS') zu kompensieren.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das optische
Steuersignal (C, C') bei der Periode und der
Impulsbreite durch Umschalten zwischen dem festgelegten
optischen Leistungspegel und Null erzeugt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das optische
Steuersignal (C, C') aus einem kontinuierlichen
optischen Signal mit dem festgelegten optischen
Leistungspegel durch Dämpfen des kontinuierlichen optischen
Signals erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung
zwischen einer größten Dämpfung und einer kleinsten
Dämpfung umgeschaltet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung
kontinuierlich zwischen einer kleinsten Dämpfung und einer
größten Dämpfung verändert wird.
6. Vorrichtung zum Steuern der optischen Leistung
eines optischen Übertragungssignals (OS, OS') in einem
Wellenlängenmultiplexsystem, mit:
einem Lichtquellenmittel (λx; λ'x) zum Erzeugen
eines optischen Steuersignals (C, C') mit einer
veränderlichen optischen Leistung,
einem Steuermittel (2, 3; 8, 3') zum Erfassen
von Schwankungen der optischen Leistung des optischen
Übertragungssignals (OS, OS') und Steuern der optischen
Leistung des Lichtquellenmittels (λx; λ'x) als Reaktion,
und
einem Einfügungsmittel (1; 7) zum Einfügen des
optischen Steuersignals (C, C') in das optische
Übertragungssignal (OS, OS'),
dadurch gekennzeichnet, daß
das Lichtquellenmittel (λx; λ'x) das optische
Steuersignal (C, C') mit einem festgelegten optischen
Leistungspegel, einer einstellbaren Periode und/oder
einer einstellbaren Impulsbreite erzeugt und weiterhin
das Steuermittel (3; 3') die Periode und/oder
die Impulsbreite des optischen Steuersignals (C, C')
als Reaktion auf die erfaßten Schwankungen einstellt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Steuermittel
(3; 3') das Lichtquellenmittel (λx; λ'x) durch
Umschalten des Lichtquellenmittels (λx; λ'x) zwischen
dem festgelegten optischen Leistungspegel und Null
dahingehend steuert, daß es das optische Steuersignal
(C, C') mit der Periode und der Impulsbreite erzeugt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Lasermittel
(41) ein kontinuierliches optisches Signal mit dem
festgelegten optischen Leistungspegel des optischen
Steuersignals erzeugt und
das Steuermittel (3) durch Dämpfen des
optischen Signals ein Dämpfungsmittel (40) steuert, um das
optische Steuersignal (C) mit der Periode und der
Impulsbreite zu erzeugen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsmittel
(40) zwischen einer größten und einer kleinsten
Dämpfung umgeschaltet wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsmittel
(40) kontinuierlich zwischen einer kleinsten und einer
größten Dämpfung verändert wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsmittel
(40) durch einen Reflexionsmodulator gebildet wird.
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