DE69800848T2 - Gerät für Hygiene und Schutz bei Hunden - Google Patents
Gerät für Hygiene und Schutz bei HundenInfo
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Classifications
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Landscapes
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Description
- Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde, die ein sehr wirksames Element für den angestrebten Zweck darstellt und sich nicht vergleichen lässt mit den anderen bekannten Vorrichtungen für diese Tiere.
- Die Tatsache, dass zahlreiche Hunde die Straßen und die öffentlichen Plätze mit ihrem Kot verunreinigen, ist bestens bekannt und für Fußgänger ein Grund, sich zu ekeln und vorsichtig zu sein. Tatsächlich gibt es schon diverse Vorrichtungen, um dieses Problem zu lösen, wobei die meisten durch mehr oder weniger geeignete Geräte in Form von Schaufeln oder Werkzeugen zum Aufsammeln des von den Hunden hinterlassenen Kots durch die Hundehalter gebildet werden. Außer der Tatsache, dass die fragliche Stelle nicht restlos gesäubert wird, ist dieser Vorgang auch unangenehm für den Hundehalter.
- Es sind noch andere Vorrichtungen bekannt, z. B. die aus dem spanischen Patent ES 2 068 757 R, die ein Zubehör zum Sammeln bzw. Auffangen von Hundekot betrifft und durch einen Halteriemen gebildet wird, der den Körper des Hundes nahe den hinteren Läufen umgibt und an dem drei elastische Bänder befestigt sind, ein oberes und zwei seitlich-untere, wobei das obere Band sich in Höhe des Hundeschwanzes in zwei andere bzw. weitere kurze Bänder öffnet, die an den Enden eines ringförmigen Kissens befestigt sind, das die Anus-Zone des Hundes umgibt, wobei an diesem ringförmigen Kissen auch die Enden der zwischen den Hinterläufen des Hundes durchgeführten unteren Bänder befestigt sind. Dieses ringförmige Kissen ist mit einem an ihm befestigten drahtförmigen Element mit Vorsprüngen in Form von Kerben versehen, an die man den Eingang einen Beutels aus Kunststoff anpassen kann, der die eigentliche Sammel- bzw. Auffangeinrichtung bildet, wobei dieser Beutel durch die Schräge eines Gummirings befestigt wird, der die Tendenz hat, den Eingang des Beutels gegen die Kerben des drahtförmigen Elements zu drücken und der das automatische Verschließen des Beutel bewirkt, wenn dieser von dem Auffangzubehör getrennt wird.
- Die Vorrichtung dieses Patents hat den Nachteil, verwirrend viele Bänder und Riemen mit diversen Befestigungsmitteln aufzuweisen, was sowohl ihre eigene Struktur als auch das An- und Ausziehen beim Tier schwierig macht.
- Genannt werden muss auch das spanische Gebrauchsmuster ES-U-9401 149 bezüglich einer Sammel- und Rückhaltevorrichtung für Hunde- und Katzenkot, die die Form eines annähernd regelmäßigen Polygons aufweist und aus einem feuchtigkeitsfesten Kunststoff hergestellt wird. Sie passt sich an den Rücken, das Hinterteil und den Bauch des Tieres an und ist mit acht Punkten aus einem Haftmaterial versehen, die sich auf beiden Oberflächen befinden und die vier Ecken des Polygons besetzen, was einen perfekten Verschluss der Sammelvorrichtung ermöglicht, ohne dass Schlitze vorhanden sind, sodass der Kot nur nach außen gelangen kann, wenn vorher die acht Haftpunkte absichtlich voneinander getrennt werden.
- Es ist evident, dass diese Vorrichtung nicht hygienisch ist und Nachteile aufweist, denn es wird nicht nur das Tier sondern auch die Vorrichtung beschmutzt, die folglich gereinigt werden muss.
- Schließlich kennt man noch das spanische Gebrauchsmuster ES-U-291908 bezüglich einer Hundeschutzvorrichtung, die aus einer biegsamen Folie besteht, vorzugsweise für einen einmaligen Gebrauch, versehen mit flexiblen Bändern, die Einrichtungen zur Befestigung um den Körper herum und am Schwanzansatz haben, wobei dieser Film den Anus des Tieres in Form eines Beutels, der den Kot aufnimmt, abdeckt.
- Dieses Modell bzw. Gebrauchsmuster hat dieselben Nachteile wie das vorhergehende und ist außerdem nur einmal verwendbar.
- Die vorliegende Erfindung bietet eine Vorrichtung an, die sich ganz und gar von den obigen Geräten, Schaufeln oder Sammlern unterscheidet und die die genannten Nachteile beseitigt.
- Die vorliegende Erfindung macht nämlich bekannt mit einer Vorrichtung, die einem Geschirr ähnlich ist, das am Körper des Tieres befestigt wird und im Wesentlichen einen ersetzbaren Beutel aufweist, direkt unter dem Hinterteil des Hundes. Der Hundehalter muss also nur diesen Beutel, wenn er voll ist, von dem Geschirr abnehmen und in die Mülltonne werten oder an einem geeigneten Ort entsorgen und durch einen anderen, leeren und neuen ersetzen.
- Diese und weitere Vorteile, sowohl hygienische als auch solche zum Schutz des eigenen Tiers, gehen besser aus der nachfolgenden Beschreibung hervor.
- Um diese Beschreibung verständlicher zu machen, sind zwei Seiten mit Figuren beigefügt, in denen ein praktischer Anwendungsfall gezeigt wird, der nur ein nicht einschränkendes Beispiel der vorliegenden Erfindung ist.
- Die Fig. 1 zeigt eine allgemeine Ansicht eines die vorliegende Vorrichtung tragenden Hundes.
- Die Fig. 2 zeigt eine detaillierte Ansicht dieser Vorrichtung, versehen mit einem Aufnahmebehälter für den Kot.
- Die Fig. 3 zeigt ein anderes Detail der Vorrichtung, das ein Element umfasst, um sie enger zu machen und an die Größe eines kleineren Hundes anzupassen.
- Die Fig. 4 ist ein Detail zum Festhalten und Freigeben des Kotbehälters.
- Die Fig. 5 zeigt eine optionale Anwendung derselben Vorrichtung, die sich dazu eignet, zu vermeiden, dass der Harn des Hundes an Bäume und insbesondere an Hauswände und Fahrzeugräder gelangt.
- Die Fig. 6 schließlich entspricht einer anderen optionalen Anwendung dieser Vorrichtung, die das Tier vor der Möglichkeit schützt, gedeckt zu werden.
- Nach diesen Figuren (Fig. 1 und 2) wird die erfindungsgemäße Hygiene- und Schutzvorrichtung im Wesentlichen durch eine Art Geschirr (1) gebildet, das eine Querleiste (2) umfasst, die auf dem Rücken des Hundes (3) ruht. Ein flexibles Gestänge (4) tritt aus dem Vorderteil dieser Querleiste (2) aus, während der Hinterteil dieser Querleiste (2) eine Art Haken (5) trägt, an dem diverses Zubehör aufgehängt werden kann.
- Das Befestigungsgestänge (4) umfasst wie schon erwähnt, eine Stange, die aus der Querleiste (2) austritt und auf einer der Flanken bzw. Seiten des Hundes nach unten verläuft, quer unter dem Bauch verläuft und zu der Querleiste (2) zurückkehrt. Wenn das Tier ein Rüde ist, verläuft der untere Teil (4a) dieses Gestänges in Richtung Bauch, um seine Geschlechtsorgane nicht zu stören, während im Falle einer Hündin dieser untere Teü des Gestänges (4b) sich zwischen den Hinterläufen befindet, um nicht - insbesondere während der Säugezeit -, die Zitzen zu stören. Die Vorrichtung (1) wird derart am Körper des Hundes befestigt, dass sie sich auch bei einem kurzen bzw. kleinen Hund - und dies ist bewiesen worden -, nicht von diesem löst.
- An dem Haken (5), der aus der Querleiste (2) heraussteht, kann man ein Zubehör (6) mit der Form eines umgekehrten "U" aufhängen und festmachen, das ebenfalls im Wesentlichen eine Stange mit zwei Schenkeln (6a, 6b) ist, zwischen denen abnehmbar ein Behälter oder Beutel (7) aufgehängt ist, der oben eine Öffnung hat, direkt unter dem Hinterteil des Tieres.
- Außerdem kann der mittlere, untere Teil des Gestänges (4a) insbesondere im Falle eines Rüden mit einem Schurz (8) versehen sein (Fig. 5), der als Abweiser dient und verhindert, dass der Harn Bäume, Fahrzeugräder, Fassadenmauern usw. erreicht, denn es ist unumstritten, dass selbst dann, wenn die Bäume diesen Harn aushalten sollten, er zu Oxidationen bei den Räderfelgen und zu Korrosionen bei bestimmten Arten von Mauern führt.
- Eine Alternative zu der in der Fig. 2 dargestellten-Anwendung besteht schließlich darin (Fig. 6), ein Stück Gewebe, Stoff, Kunststoff oder ähnliches zwischen dem Haken (5) und dem unteren zentralen Teil (4b) des genannten Gestänges (4) aufzuhängen. Dies schützt die Hündin davor, von einem Rüden gedeckt zu werden.
- Das genannte Geschirr (1) wird in verschiedenen Größen hergestellt, um es an unterschiedliche Hundegrößen anpassen zu können. Außerdem und zu demselben Zweck kann man das Vorstehen des Hakens (5) verstellen, indem man ihn mehr oder weniger weit in die Querleiste (2) hineinschiebt, wobei man ihn anschließend mit einer Klemmschraube (10) verriegelt. Darüber hinaus wird der untere Teil des Gestänges (4), falls nützlich, mit einer Spange (15) ausgerüstet, die die beiden Zweige (4d) näher beieinander hält, wodurch die Flanken (4c) sich ebenfalls annähern, so wie es bei einem Hund mit weniger entwickelten Charakteristika nötig ist (Fig. 3).
- Die den Beutel oder Behälter (7) tragenden Einrichtungen können auf den Schenkeln des "U" (6a, 6b) gleiten, um sie an die Konstitution des Tieres anpassen zu können, wobei diese Einrichtungen durch Klemmringe (11) gebildet werden, die z. B. mit Haken (12) versehen sind; die diesen Beutel (7) gut halten. Wenn man diese Haken (12) öffnet, wird der Beutel (7) frei und kann entfernt und entsorgt werden. Eine Alternative zu diesen Trageinrichtungen des Beutels (7) wird in der Fig. 4 gezeigt, wo der Kragen (11) dargestellt ist, der einen Hebel (16) umfasst, der mit seinem unteren Ende den eigentlichen Beutel (7) festhält, und dessen oberes Ende mit einer Feder (17) ausgestattet ist, die diesen Hebel (16) einrückt.
Claims (10)
1. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde mit einer Art Geschirr (1), das einen Haken
(5) verstellbarer Länge zum Halten eines Hygiene- oder Schutzzubehörteils wie z. B.
einem Beutel (7) oder einem Stück Tuch (9) aufweist, mit einer Querleiste (2), die auf
dem Rücken des Tieres (3) aufliegen kann, wobei der Haken (5) vom hinteren Teil der
Querleiste (2) ausgeht, dadurch gekennzeichnet, daß vom Vorderteil der Querleiste
(2) ein biegsames und an den Flanken und dem Bauch des Hundes verstellbares
Gestänge (4) ausgeht.
2. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das beschriebene Gestänge (4) am unteren Teil ein nach vorne zeigendes
abgekröpftes Stück (4a) aufweist, das sich am Bauchbereich des Hundes befinden
kann.
3. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das beschriebene Gestänge (4) am unteren Teil ein nach hinten zeigendes
abgekröpftes Stück (4b) aufweist, das sich im Bereich zwischen den Beinen des
Hundes befinden kann.
4. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Hygiene- bzw. Schutzzubehörteil eine Stütze in Form eines auf den
Kopf gestellten "U" (6) aufweist, zwischen dessen Schenkel ein höhenverstellbares,
abnehmbares und auswechselbares Behältnis (7) angebracht ist, dessen obere
Öffnung sich direkt unterhalb des Gesäßes des Hundes befindet.
5. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in das untere ellbogenförmige Stück (4a, 4d) ein nach vorne zeigender Mantel
(8) eingesetzt ist.
6. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem nach hinten zeigenden unteren abgekröpften Stück (4d) des
Gestänges und dem Haken (5) ein Stück Tuch, Stoff, Kunststoff oder ähnliches (9)
abnehmbar angebracht ist, das den hinteren Teil des Tieres bedeckt.
7. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das untere abgekröpfte Stück (4a, 4d) des Gestänges mit Mitteln wie
z. B. einer Spange (15) versehen ist, mit der das abgekröpfte Stück und die Seiten (4c)
des Geschirrs (1) selbst enger gestellt werden können.
8. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel zum Halten des Behältnisses (7) aus einem Klemmring (11) und Haken
(12) bestehen.
9. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel zum Halten des Behältnisses (7) aus einem Klemmring (11) mit Hebel
(16) bestehen, an dessen oberen Ende sich eine Feder (17) befindet.
10. Hygiene- und Schutzvorrichtung für Hunde nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Querleiste (2) ein Befestigungselement zur Sicherung einer bestimmten
Traglage aufweist.
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