[go: up one dir, main page]

DE69800675T2 - Effusionszelle für Silicium und Molekularstrahlenepitaxieanlage - Google Patents

Effusionszelle für Silicium und Molekularstrahlenepitaxieanlage

Info

Publication number
DE69800675T2
DE69800675T2 DE69800675T DE69800675T DE69800675T2 DE 69800675 T2 DE69800675 T2 DE 69800675T2 DE 69800675 T DE69800675 T DE 69800675T DE 69800675 T DE69800675 T DE 69800675T DE 69800675 T2 DE69800675 T2 DE 69800675T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crucible
molecular beam
effusion cell
heater
cell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69800675T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69800675D1 (de
Inventor
Takatoshi Yamamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nissin Electric Co Ltd
Original Assignee
Nissin Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nissin Electric Co Ltd filed Critical Nissin Electric Co Ltd
Publication of DE69800675D1 publication Critical patent/DE69800675D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69800675T2 publication Critical patent/DE69800675T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B23/00Single-crystal growth by condensing evaporated or sublimed materials
    • C30B23/02Epitaxial-layer growth
    • C30B23/06Heating of the deposition chamber, the substrate or the materials to be evaporated
    • C30B23/066Heating of the material to be evaporated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Physical Deposition Of Substances That Are Components Of Semiconductor Devices (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Sachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Effusionszelle für Si, die dazu verwendet wird, eine ausreichende Menge eines molekularen Si-Strahls zu erhalten, um einen Film in einer MBE- (molecular beam epitaxy - Molekularstrahlenepitaxie-) Vorrichtung herzustellen, und auf ein Molekularstrahlenepitaxiesystem unter Verwendung einer solchen Effusionszelle für Si.
  • 2. Beschreibung des in Bezug stehenden Stands der Technik
  • Eine MBE-Vorrichtung ist eine Vorrichtung, die einen molekularen Strahl eines geeigneten Materials auf ein Substrat, erwärmt in einem Ultrahochvakuum, aufbringt, um dadurch einen dünnen Film des Materials zu produzieren. Hier wird eine Beschreibung nachfolgend allgemein in Bezug auf ein Molekularstrahlenepitaxiesystem (MBE-Vorrichtung) unter Bezugnahme auf Fig. 2 angegeben. In Fig. 2 umfaßt die MBE-Vorrichtung einen Manipulator 1 in dem zentralen, oberen Bereich davon und der Manipulator 1 trägt ein Substrat 2 nach unten. Der Manipulator 1 besitzt nur eine Funktion dahingehend, das Substrat 2 zu drehen, funktioniert aber auch dahingehend, das Substrat 2 zu erwärmen. Eine Effusionszelle 3 wird dazu verwendet, einen molekularen Strahl eines bestimmten Materials zu der Oberfläche des Substrats hin abzustrahlen. Genauer gesagt ist dabei ein Vielzahl von Effusionszellen 3 vorhanden, die in einer radialen Art und Weise angeordnet sind. Die MBA- Vörrichtung umfaßt weiterhin eine Kammer 6 und Abschirmteile 5 aus flüssigem Stickstoff, die nahe der Wandoberfläche der Kammer 6 angeordnet sind, während die Flüssigstickstoffabschirmungen 5' Gas absorbieren, um dadurch eine gegenseitige Wärmewechselwirkung zu verhindern. Die Kammer 6 kann in ein ultrahohes Vakuum versetzt werden. Die Kammer 6 ist mit einer anderen Vakuumkammer verbunden, während Wafer in einer solchen Vakuumkammer gegen andere ersetzt werden können. Da die Effusionszelle 3 rechteckig oder lang in Längsrichtung ist, ist es einfach, vier bis acht Teile von Effusionszellen 3 in der Effusionszelle 3 zu installieren. Wenn die MBE-Vorrichtung von einer großen Größe ist, können zehn oder mehr Effusionszellen vorgesehen werden.
  • Als Vorrichtung, die einen molekularen Strahl erzeugt, wird normalerweise eine Effusionszelle 3 (K-Zelle; Knudsen-Zelle) verwendet. Während die Effusionszelle 3 verschiedene, modifizierte Versionen umfaßt, wird ein Beispiel der Effusionszelle 3 im Detail unter Bezugnahme auf die Fig. 4 beschrieben. In Fig. 4 ist ein zylindrischer Tiegel 8 mit einem Boden vorgesehen, wobei eine Heizeinrichtung 9 so angeordnet ist, um den Tiegel 8 zu umschließen. Diese Heizeinrichtung 9 ist eine bandförmige Heizeinrichtung oder eine Heizeinrichtung vom schraubenförmigen Heizwiderstandstyp. Weiterhin ist außerhalb der Heizeinrichtung 9 eine Vielzahl von zylindrischen Reflexionsplatten (Reflektoren) 10 angeordnet. Diese Reflexionsplatten 10 werden dazu verwendet, die Wärme von der Heizeinrichtung 9 zu reflektieren und sie zu dem Tiegel 8 zurückzuführen. Die molekulare Zelle 3 umfaßt ebenso weiterhin eine Vielzahl von Reflexionsplatten 11 auf der Bodenfläche davon. Die Reflexionsplatten, von denen jede aus einer dünnen Tantal-(Ta)-Platte gebildet ist, sind eine auf der anderen übereinandergelegt.
  • Nach unten von dem Tiegel 8 ist eine plattenförmige Trageplatte 12 angeordnet, während die äußersten der Seitenoberflächen-Reflexionsplatten 10 mit der Trageplatte 12 verbunden sind. Der Tiegel 8 umfaßt in dem oberen Bereich davon einen Flanschbereich 13, der durch die oberen Enden der Reflexionsplatten 10 getragen ist. Insbesondere wird der Tiegel 8 durch die Trageplatte 12 über die Reflexionsplatten 10 getragen. Die Trageplatte 12 ist auch über eine Strebe 14 mit einem Ultrahochvakuumflansch 15 verbunden, der weiter unten angeordnet ist. Der Ultrahochvakuumflansch 15 ist auf dem Flansch 16 der Kammer 6 durch Schrauben befestigt. Wenn die Schraube entfernt ist, kann der Ultrahochvakuumflansch 15 zur Reinigung herausgenommen werden.
  • Ein Thermoelement 17 ist so angeordnet, daß das Spitzenende davon in Kontakt mit dem Bodenbereich des Tiegels 8 steht. Während ein Material, das in den Tiegel eingegeben wird, fest ist, wird das Material in festem Zustand im Vakuum erwärmt und wird dadurch in eine Materialflüssigkeit 18 überführt. Die Materialflüssigkeit 18 verdampft in einem flüssigen Zustand und geht in einen Molekularstrahl über. In Abhängigkeit von der Art des Materials ist allerdings ein Fall vorhanden, der es von einem festen Zustand direkt in einen gasförmigen Zustand, ohne über den flüssigen Zustand zu gehen, überführt (das bedeutet sublimiert). Zum Beispiel können Materialien, wie beispielsweise Arsen (As), Phosphor (P) und dergleichen nicht die Form eines flüssigen Zustands annehmen, und deshalb sind sie sublimiert und werden dadurch in molekulare Strahlen überführt. Für einen Tiegel wird oftmals PBN (pyrolytisches Bornitrid) als dessen Material verwendet.
  • Da PBN hoch widerstandsfähig gegen Wärme ist und nicht in Bezug auf viele Substanzen reagiert, ist PBN am besten geeignet für das Material eines Tiegels. Es wird angenommen, daß nichts besser ist als PBN für einen Molekularstrahltiegel. Dies ist der Grund, warum PBN als das Material eines Tiegels für die meisten Materialien verwendet wird. Eine Effusionszelle ist aus einem länglichen PBN-Tiegel 8, einer Heizeinrichtung 9 vom Widerstandsheiztyp zum Umschließen des PBN-Tiegels 8 und einer Vielzahl von zylindrischen Reflexionsplatten 10 aufgebaut. Die Anordnung, die in Fig. 2 dargestellt ist, ist ein gewöhnliches Molekularstrahlenepitaxiesystem, bei dem eine Vielzahl von Effusionszellen, dargestellt in Fig. 4, nach oben und schräg vorgesehen ist. Unter Verwendung dieses Molekularstrahlenepitaxiesystems können Substanzen, wie beispielsweise Ga, As, In, P, Al, B und dergleichen, flüssig gemacht werden.
  • Das Problem ist Si. Si liegt im Schmelzpunkt hoch (1410ºC) und wird demzufolge nicht leicht geschmolzen. Auch ist geschmolzenes Si extrem reaktiv. Wenn ein Dünnfilm aus GaAs oder InP gebildet wird und Si in einer sehr geringen Menge als Dotiermittel hinzugefügt wird, wird, in dem Fall von Si, eine Effusionszelle unter Verwendung eines herkömmlichen PBN-Tiegels verwendet. In GaAs kann Si eine Verunreinigung vom n-Typ oder eine Verunreinigung vom p-Typ entsprechend den Bedingungen werden. Das bedeutet, daß Si wichtig als Dotiermittel ist. Wenn Si als Dotiermittel verwendet wird, wird, da der Fluß (die Strahldosis pro Zeiteinheit) eines Molekularstrahls klein sein kann, Si nicht geschmolzen, sondern Si wird so, wie es in einem festen Zustand vorliegt, in einen Molekularstrahl sublimiert. Da Si in seinem festen Zustand gehalten und nicht geschmolzen wird, kann sogar ein Tiegel aus PBN Si darin aufnehmen. Das bedeutet, daß, obwohl die Zellentemperatur niedriger als der Schmelzpunkt von Si ist, eine geringe Menge eines Molekularstrahls erzeugt werden kann. Mit anderen Worten kann, wenn Si in einer geringen Menge als eine Verunreinigung hinzugefügt wird, dann die vorstehend erwähnte Struktur, die den PBN-Tiegel verwendet, deren erwartete Aufgabe erfüllen.
  • Allerdings ist ein Fall aufgetreten, der einen stärkeren Si-Fluß erfordert; zum Beispiel ein Fall, bei dem ein dünner Si-Film gebildet wird. Hier werden nun drei neue Anforderungen beschrieben: zuerst entsteht ein Erfordernis, bei dem ein Si/Ge gemischter Kristallfilm als das Material eines Licht emittierenden Elements verwendet wird. Da Si ein Halbleiter eines indirekten Übergangstyps ist, ist es für Si schwierig, Licht zu emittieren. Allerdings ist es der Fall, daß Si in einen direkten Übergangstyp überführt werden kann, wenn es mit Ge gemischt wird, um dadurch ein gemischtes Kristall zu erzeugen, und demzufolge ist der Si/Ge gemischte Kristallfilm als das Material des Licht emittierenden Elements studiert worden, das für GaAs, oder dergleichen, substituiert werden kann. Wenn ein gemischter Kristallfilm hergestellt wird, erfordert der Molekularstrahl eine ziemlich hohe Intensität. Unter Bezugnahme nun auf ein zweites Erfordernis wird erwartet, daß, wenn ein Si- Dünnfilm gleichförmig auf einem Si-Wafer gebildet wird und ein DRAM auf einem solchen Si-Dünnfilm gebildet wird, dann der sich ergebende Si-Film in der Qualität besser sein kann als ein Si-Film, der direkt auf einem Si-Wafer gebildet wird. In diesem Fall ist, da ein gleichförmiger Si-Film gebildet wird, ein starker Fluß notwendig. Ein solcher schwacher Molekularstrahl, wie er als Verunreinigung wegfliegt, benötigt zu viel Zeit und ist demzufolge nicht praktikabel.
  • Als ein drittes Erfordernis wird ein Si-Film an einem GaAs-Wafer befestigt und ein neues, aktives Element wird auf diesem Si-Film hergestellt. Dies ist ein neuer und hoffnungsvoller Versuch.
  • Die vorstehend erwähnten Fälle sind jeweils Versuche in einer experimentellen Stufe und erfordern einen starken Si-Molekularstrahl. Um die Intensität des Si-Molekularstrahls zu erhöhen, ist es auch notwendig, daß Si zu einem flüssigen Zustand geschmolzen wird und die geschmolzene Si-Flüssigkeit dann dazu gebracht wird, zu verdampfen. Die geschmolzene Si-Flüssigkeit ist stark reaktiv und reagiert demzufolge auf den Tiegel, um dadurch das Material des Tiegels zu denaturieren. Hierbei ist kein verfügbarer Behälter vorhanden, der so fest und wärmebeständig sein kann, daß er die geschmolzene Si-Flüssigkeit bei hohen Temperaturen aufnehmen kann. In einem PBN-Tiegel, der normalerweise in der MBE verwendet wird, entsteht ein Problem, daß er bei der geschmolzenen Si-Flüssigkeit reagiert, und demzufolge wird reagiertes Material in einen gewachsenen Film aufgenommen. Herkömmlich ist keine andere Art und Weise vorhanden außer der Verwendung von Si selbst als eine Aufnahme bzw. ein Gefäß. Das bedeutet, daß ein Teil eines Klumpens von festem Si geschmolzen wird und die verbleibenden festen Teile von Si werden dazu verwendet, die so geschmolzene Si-Flüssigkeit darin zu halten. Allerdings ist es nicht für eine Heizeinrichtung vom Widerstandsheiztyp möglich, nur den lokalen Bereich des festen Si zu schmelzen.
  • Demzufolge wird dabei ein Elektronenstrahl-Heizverfahren (EB-Heizverfahren) verwendet, das zum Erwärmen des festen Si lokal geeignet ist. Hierzu stellt Fig. 3 eine Si- Molekularstrahlquelle unter Verwendung eines Elektronenstrahl-Heizverfahrens dar. Ein Tiegel 19 für eine EB-Kanone ist ein hohles Gefäß, während ein Si-Festkörper 20 in diesem Tiegel 19 aufgenommen ist. Dabei ist eine EB-Kanone vorgesehen, die einen Elektronenstrahl 21 emittiert, während ein Elektronenstrahl, der von der EB-Kanone emittiert ist, durch ein magnetisches Feld gekrümmt ist und dadurch dazu gebracht wird, mit der oberen Oberfläche des Si-Festkörpers 20 zu kollidieren. Die so kollidierten Elektronen verlieren deren kinetische Energie, um dadurch dort Wärme zu erzeugen. Das feste Si wird teilweise aufgrund der so erzeugten Wärme geschmolzen. Da der Bereich des festen Si, mit dem der Elektronenstrahl kollidiert ist, klein ist, verbleiben die restlichen Bereiche des festen Si noch fest. Da der Elektronenstrahl so geführt wird, um gerade mit der oberen Oberfläche des festen Si zu kollidieren, liefern die festen Bereiche von Si eine Form ähnlich einer Kuhle. Dadurch kann der geschmolzene Si-Festkörper 22 in diese Kuhle aufgenommen werden. Und der Rand der Kuhle ist das feste Si 20 und demzufolge kann es durch den Tiegel 19, gebildet aus Metall, gehalten werden. Dabei ist keine Möglichkeit vorhanden, daß der Metalltiegel 19 von Si durchdrungen oder beeinflußt werden kann. Wie vorstehend beschrieben ist, wird, um einen Si-Molekularstrahl zu erzeugen, der einen großen Fluß besitzt, ein Elektronenstrahl-Heizverfahren verwendet. In Fig. 1 ist eine allgemeine Schnittansicht einer Molekularstrahl-Epitaxialwachstumsvorrichtung unter Verwendung einer Effusionszelle und einer EB-Kanone in Kombination dargestellt. In einem Bereich der Kammer 6 ist ein lateral weisender, zylindrischer Bereich gebildet, während ein spezieller Flansch 24, der sich senkrecht zu dem zylindrischen Bereich der Kammer 6 erstreckt, vor dem zylindrischen Bereich der Kammer 6 vorgesehen ist; und ein Ultrahochvakuumflansch 23, mit einer EB-Kanone 4, die darauf befestigt ist, ist an dem Flansch 24 befestigt. Weiterhin ist, nach vorne von der EB-Kanone 4, ein Tiegel 19 für eine EB- Kanone angeordnet und der Si-Festkörper 20 ist in dem EB-Tiegel 19 aufgenommen. Ein Elektronenstrahl wird von der EB-Kanone 4 emittiert, wird durch ein magnetisches Feld gekrümmt und kollidiert dadurch mit dem oberen Bereich des Si-Festkörpers 20, so daß, wie in Fig. 3 dargestellt ist, eine Kuhle für den geschmolzenen Si-Festkörper 22 in dem oberen Bereich des Si-Festkörpers 20 gebildet wird. Der Molekularstrahl aus Si wird von der geschmolzenen Si-Flüssigkeit 22 zu dem Substrat 2 hin abgestrahlt.
  • Si ist ein Metall, das im Schmelzpunkt hoch liegt und sehr schwer zu handhaben ist. Der PBN-Tiegel kann nicht für Si verwendet werden, und, aus diesem Grund, ist, unter den existierenden Umständen, keine andere Art und Weise vorhanden, außer Si unter Verwendung eines Elektronenstrahls zu erwärmen und fliegen zu lassen. In diesem Fall wird eine solche Aufheizung lokal ausgeführt und demzufolge wird Sä lokal zu einer Flüssigkeit geschmolzen. Allerdings variiert, da der Zustand des Elektronenstrahls, der verwendet ist, nicht stabil ist, die Menge der Flüssigkeit aus geschmolzenem Si zu jedem Zeitpunkt. Hierdurch variiert die Menge des Elektronenstrahls mit der Zeit und ist demzufolge nicht stabil. Während die Dicke des Si-Dünnfilms auf der Zeitbasis kontrolliert wird, wird, wenn der Strahlfluß instabil ist, die Dicke des Si-Dünnfilms variiert. Das vorstehend erwähnte Molekularstrahl-Epitaxialwachstumsverfahren wird dazu verwendet, einen Dünnfilm herzustellen, wie beispielsweise eine Überstruktur oder dergleichen, um in einer gut kontrollierbaren Art und Weise anzuwachsen, und demzufolge muß die Dicke des Dünnfilms mit einer Genauigkeit kontrolliert werden. Allerdings ist die vorstehend erwähnte lokale Aufheizung unter Verwendung der EB-Kanone in dieser Hinsicht instabil.
  • Auch existiert in dem Elektronenstrahl-Heizverfahren ein zweites Problem. Insbesondere wird, da der Si-Festkörper durch den Elektronenstrahl getroffen wird, ein Teil des Si- Festkörpers ionisiert, wenn er flüssig gemacht wird. Falls solches ionisiertes Si an der Abschirmung anhaftet, wird der entsprechende Teil der Abschirmung mit Elektrizität aufgeladen. Das bedeutet, daß, aufgrund einer solchen Elektrifizierung, Flocken (das anhaftende Material, das in der Form unregelmäßig ist) herumfliegen können, um dadurch eine Probe zu kontaminieren.
  • Weiterhin wirft das Elektronenstrahl-Heizverfahren ein anderes Problem auf. Insbesondere belegt, wie anhand von Fig. 1 auch gesehen werden kann, da die EB-Kanone in dem Molekularstrahlenepitaxiesytem in einer solchen Art und Weise befestigt ist, daß sie lateral ausgerichtet ist, die EP-Kanone einen größeren Raum. Wenn ein Molekularstrahlenepitaxiesystem mittlerer Größe verwendet wird, das nicht so klein wie eine gewöhnliche PBN- Effusionszelle ist, können 8 Teile von PBN-Zellen oder dergleichen befestigt werden. Allerdings können in dem Elektronenstrahl-Heizverfahren nur 4 Teile von EB-Kanonen oder dergleichen montiert werden. Und wenn die PBN-Zellen und PB-Kanonen zusammen verwendet werden, kann eine erwünschte Anzahl von Effusionszellen nicht montiert werden, da das Vorhandensein der EB-Kanonen ein Hindernis für eine solche Befestigung darstellt.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, entstehen, wenn Si unter Verwendung von EB-Kanonen gemäß des Elektronenstrahl-Heizverfahrens flüssig gemacht wird, dabei viele Probleme. Dabei existiert noch ein starkes Erfordernis, Si mittels einer normalen Effusionszelle gemäß dem Widerstandsheizverfahren unter Verwendung eher eines Tiegels als der EB- Kanone zu zerstäuben. In Anbetracht hiervon haben die vorliegenden Erfinder bereits eine Si-Effusionszelle erfunden, die sehr anspruchsvoll ist. Insbesondere ist dies in dem ungeprüften, japanischen Gebrauchsmuster, Veröffentlichungs-Nr. Hei. 3-116027 unter dem Titel "A effusion cell for high temperature" offenbart. In dieser Anmeldung ist ein Heizeinrichtungs-Isolationselement aus Saphir gebildet, ein Tiegel ist aus Saphir, hoch reinem Aluminiumoxid und hoch reinem Kohlenstoff gebildet und eine Heizeinrichtung ist aus Wolfram gebildet. Da die Heizeinrichtung durch den Saphir gehalten wird, gerade wenn Si bis zu solchen hohen Temperaturen gebracht wird, daß Si schmelzen kann, besteht dabei keine Möglichkeit, daß sich Verunreinigungen verteilen können. Andererseits strömt, wenn der Tiegel aus PBN gebildet ist, Stickstoff aus, um dadurch eine Probe zu kontaminieren. Allerdings kann, wenn der Tiegel aus Saphir gebildet ist, dann Stickstoff ausfließen und der Tiegel kann den hohen Temperaturen standhalten. Deshalb kann das gesamte Si zu einer Flüssigkeit geschmolzen werden und die Flüssigkeit kann gut gehalten werden. Die Verwendung eine solchen Tiegels und Widerstandsheizelements ist sehr effektiv. Allerdings ist, da eine große Menge Saphire verwendet werden muß, die Effusionszelle als ganzes sehr teuer. Obwohl PBN auch teuer ist, wenn der Saphir als das Material des Tiegel's und des Heizeinrichtungs-Isolationselements verwendet wird, die sich ergebende Effusionszelle sehr teuer als ganzes. Im Hinblick hierauf existiert noch ein Erfordernis, in der Lage zu sein, eine Vorrichtung zu erhalten, die nicht nur in den Kosten praktisch ist, sondern auch dazu geeignet ist, Si in einen Molekularstrahl unter Verwendung eines Widerstandsheizverfahrens und eines zylindrischen Tiegels umzuwandeln.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Effusionszelle zu schaffen, die Si in einen molekularen Strahl ohne Verwendung einer EB-Kanone umwandeln kann.
  • Es ist eine andere Aufgabe der Erfindung, eine Si-Effusionszelle zu schaffen, die einen praktisch ausreichenden Fluß ohne Verwendung einer EB-Kanone erzielen kann.
  • Weiterhin ist es eine noch andere Aufgabe der Erfindung, ein Molekularstrahlenepitaxiesystem zu schaffen, das eine Si-Effusionszelle kleiner in der Größe als eine EB-Kanone verwenden kann und eine große Anzahl von Effusionszellen aufnehmen kann, einschließlich einer Si-Effusionszelle.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den beigefügten Zeichnungen:
  • Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Molekularstrahlenepitaxiesystems, das eine herkömmliche Si-Effusionszelle verwendet, und zwar unter Verwendung einer EP-Kanone;
  • Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Molekularstrahlenepitaxiesystems, das eine Si-Effusionszelle gemäß der Erfindung umfaßt, und zwar unter Verwendung eines Widerstandsheizverfahrens und eines zylindrischen Tiegels;
  • Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht einer herkömmlichen Si-Effusionszelle eines Elektronenstrahlheiztyps, bei der ein Elektronenstrahl auf einen Si-Festkörper aufgebracht wird, um den Si-Festkörper lokal zu erwärmen, um dadurch einen Teil des Si-Festkörpers zu einer geschmolzenen Si-Flüssigkeit zu schmelzen, und die geschmolzene Si-Flüssigkeit wird dann verdampft, um dadurch einen Molekularstrahl für Si zu erzielen;
  • Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht einer herkömmlichen Effusionszelle, die aus einem PBN- Tiegel und einer Heizeinrichtung vom Widerstandsheiztyp aufgebaut ist;
  • Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht eines zylindrischen Metalltiegels, der eine große Dicke besitzt, der in einer Effusionszelle gemäß der Erfindung verwendet wird;
  • Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht einer Effusionszelle für Si gemäß der Erfindung unter Verwendung eines zylindrischen Metalltiegels, der eine große Dicke besitzt;
  • Fig. 7 zeigt eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Zellentemperatur (ºC) und der Wachstumsrate (nm/s) eines Si-Dünnfilms, die dann erhalten wird, wenn der Si-Dünnfilm auf einem Si-Substrat unter Verwendung einer Si-Effusionszelle gemäß der Erfindung, während die Zellentemperatur geändert wird, angewachsen wird; und
  • Fig. 8 zeigt eine graphische Darstellung der Augeranlayseergebnisse eines Si-Dünnfilms, der dann erhalten wird, wenn der Si-Dünnfilm auf einem Si-Substrat unter Verwendung einer Si-Effusionszelle gemäß der Erfindung angewachsen wird.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Eine detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend vorgenommen.
  • Die vorliegende Erfindung schafft, wie im Anspruch 1 angegeben ist, eine Effusionszelle für Si, bei der ein Tiegel, der eine Dicke von 3 mm oder mehr besitzt und aus Tantal, Wolfram oder Molybdän gebildet ist, nach einem Widerstandsheizverfahren erwärmt wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung können irgendwelche Metalle, die einen Schmelzpunkt höher als Si haben, verwendet werden. Das bedeutet, daß ein Tiegel aus einem Metall mit einer großen Dicke und einem hohen Schmelzpunkt gebildet wird, und der Tiegel wird durch eine Heizeinrichtung vom Widerstandsheiztyp erwärmt. Außerhalb der Heizeinrichtung ist eine Vielzahl von Reflexionsplatten vorgesehen, um die Strahlungswärme der Heizeinrichtung zu reflektieren. Das bedeutet, daß in der vorliegenden Effusionszelle ein Widerstandsheizverfahren eingesetzt wird, das gegenüber einem Elektronenstrahlheizverfahren unterschiedlich ist. Es wird keine EB-Kanone verwendet. Gemäß der vorliegenden Effusionszelle kann dieselbe Form wie eine Effusionszelle verwendet werden, die einen gewöhnlichen PBN-Tiegel verwendet. Deshalb kann die vorliegende Effusionszelle auf einer Durchgangsöffnung für eine gewöhnliche Effusionszelle montiert werden und belegt nur die Hälfte des Raums, der durch die EB-Kanone belegt wird. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf die Verwendung einer solchen Effusionszelle in einem Molekularstrahlenepitaxiesystem, wie sie in Anspruch 4 angegeben ist.
  • Hier kann sich eine Frage ergeben, warum die geschmolzene Si-Flüssigkeit durch den zylindrischen Metalltiegel, der einen hohen Schmelzpunkt besitzt, gehalten werden kann. Si ist ein Metall, das sehr stark in der Reaktivität ist, und reagiert stark in Bezug auf irgendein Metall bei dessen Schmelzpunkt. Dies ist wahr, allerdings wird, wenn Si mit einem Metall reagiert, dann eine Verbindung gebildet, die als Silizid bezeichnet wird. Das Silizid ist ein Material, das stabiler als Si ist. Wenn ein Silizid, das einen bestimmten Grad einer Dicke besitzt, erzeugt wird, dann verschließt das Silizid die geschmolzene Si-Flüssigkeit, um dadurch das Metall gegen die geschmolzene Si-Flüssigkeit zu schützen. Dies verhindert, daß die Reaktion zwischen der geschmolzenen Si-Flüssigkeit und dem Metalltiegel weiter fortschreitet. Nachdem das Metallsilizid erzeugt ist, wird der Metalltiegel durch das Metallsilizid geschützt und ist dadurch stabilisiert. Wenn der Metalltiegel eine Dicke von 3 mm oder mehr besitzt, dann wird verhindert, daß das Silizid an der Außenseite auftritt. Demzufolge kann die Metallschicht geschützt werde. Der Grund, warum der Tiegel aus Tantal, Molybdän oder Wolfram gebildet werden muß, ist derjenige, in der Lage zu sein, hohen Temperaturen, höher als der Schmelzpunkt von Si, standzuhalten. Noch bevorzugter kann der Tiegel so aufgebaut werden, daß die innere Oberfläche davon zuvor mit Si reagiert, um dadurch eine Silizidschicht zu bilden, und die innere Oberfläche des Tiegels ist mit der Silizidschicht beschichtet.
  • Die vorliegenden Erfinder haben eine Effusionszelle vom Widerstandsheiztyp für Si über viele Jahre entwickelt. Der Grund hierfür ist wie folgt: in dem Fall eines PBN-Tiegels tritt, da er auf hohe Temperaturen gebracht werden muß, Stickstoff auf und solcher Stickstoff reagiert mit der geschmolzenen Si-Flüssigkeit, was die Verwendung des PBN-Tiegels für Si unmöglich macht; ein Quarztiegel reagiert auch mit Si, so daß der Quarztiegel brüchig wird und demzufolge leicht bricht; und wenn ein PBN-Tiegel mit "pyrolytischem" Kohlenstoff beschichtet wird, bricht der PBN-Tiegel ebenfalls.
  • Die vorliegenden Erfinder haben einen Tiegel hergestellt und getestet, der aus Tantal hergestellt war und eine Dicke von 0,1 mm bis 1 mm besaß, allerdings zeigte der Test, daß Si den Tantaltiegel zum Schmelzen brachte, so daß dadurch Löcher in dem Tiegel gebildet wurden. Die vorliegenden Erfinder haben auch Tiegel hergestellt und getestet, die jeweils aus Wolfram und Molybdän hergestellt wurden, allerdings zeigten die Tests, daß dann, wenn der Tiegel eine Dicke von 1 mm oder weniger besaß, dann Si Löcher in dem Tiegel hervorrief.
  • In Anbetracht des Vorstehenden stellten die vorliegenden Erfinder einen Tantaltiegel her, der eine Dicke von 3 mm oder mehr besaß, bauten den Tantaltiegel in eine Effusionszelle ein und testeten ihn. Dieser Test zeigte, daß die geschmolzene Si-Flüssigkeit gehalten werden konnte und ein Si-Molekularstrahl konnte erzeugt werden. Ein Tiegel, der eine Dicke bis zum 3 mm besitzt, ist niemals zuvor vor diesen Tests bekannt gewesen. Insbesondere wird bei diesem Tiegel die Oberfläche des Tiegels, die mit der geschmolzenen Si- Flüssigkeit in Kontakt tritt, in Silizid umgewandelt, um dadurch in der Lage zu sein, den Hauptkörper des Tiegels gegen die reaktive Eigenschaft von Si zu schützen. Das bedeutet, daß es die vorliegenden Erfinder riskiert haben, sich über die herkömmliche Praxis auf diesem Gebiet hinwegzusetzen, und ein schwieriges Problem lösten, das sich auf einen Si-Tiegel bezieht.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht eines Tiegels für Si gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Tiegel für Si gemäß der vorliegenden Erfindung ist aus Tantal, Molybdän oder Wolfram gebildet und besitzt eine zylindrische Form mit einem Boden. Der vorliegende Tiegel 30 ist mit einer großen Dicke ausgestattet und umfaßt einen Bodenbereich 31, einen zylindrischen Bereich 32, einen Flanschbereich 33 und eine Silizidschicht 34. Der Bodenbereich 31 und der zylindrische Bereich 32 besitzen jeweils eine Dicke von 3 mm oder mehr; zum Beispiel 5 mm oder 4 mm. Allerdings kann, da der Flanschbereich 33 niemals direkt mit der geschmolzenen Si-Flüssigkeit in Kontakt gebracht wird, die Dicke des Flanschbereichs 33 3 mm oder weniger sein. Der so aufgebaute Tiegel wird als Tiegel für eine solche Effusionszelle verwendet, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist. Das bedeutet, daß der PBN-Tiegel einfach durch den vorliegenden Tiegel ersetzt werden kann. Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht einer Effusionszelle für Si gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Der dicke, zylindrische Metalltiegel 30 mit einem Boden ist in dem zentralen Bereich der vorliegenden Zelle angeordnet. Seitenoberflächenheizeinrichtungen 9, Seitenoberflächenreflexionsplatten 10, Bodenbereichreflexionsplatten 11 und dergleichen sind ähnlich zu Fig. 4 angeordnet. Der Flanschbereich 33 des Tiegels 30 ist durch einen Teil der Seitenoberflächenreflexionsplatten 10 gehalten. Die Reflexionsplatten 10 und 11 reflektieren die Wärme der Heizeinrichtungen zu dem Tiegel hin. Eine Trageplatte 12 trägt die Reflexionsplatten 10 und 11. Eine Strebe 14 (Fig. 2) befestigt die Trageplatte 12 an einem Ultrahochvakuumflansch 15. Das Spitzenende eines Thermoelements 17 steht mit dem Bodenbereich des Tiegels 30 in Kontakt. Wie vorstehend beschrieben ist, wird bei der vorliegenden Ausführungsform eine ähnliche Struktur wie in Fig. 4 eingesetzt, wobei der Flanschbereich 33 des Tiegels 30 durch die Seitenflächenreflexionsplatten 10 getragen wird. Der Tiegel wird durch eine Bandheizeinrichtung oder eine Heizeinrichtung 9, angeordnet auf einer Spirale, erwärmt; das bedeutet der Tiegel wird widerstandsgeheizt, um dadurch das gesamte Si in die geschmolzene Si-Flüssigkeit umzusetzen. Der Oberflächenbereich der geschmolzenen Si-Flüssigkeit ist gleich zu dem Querschnittsflächenbereich des Tiegels und ist konstant. Da der Flächenbereich der Verdampfung derselbe ist, kann die Intensität des Molekularstrahls stabilisiert werden. In dem Bereich des Tiegels, der mit Si in Kontakt steht, wird das Metall des Tiegels in ein Silizid umgewandelt, wobei das so erzeugte Silizid irgendeine weitere, chemische Reaktion verhindert, um dadurch das Metall zu schützen.
  • Weiterhin können, wenn zu der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung hinzugefügt wird, die in der geprüften, japanischen Gebrauchmuster-Veröffentlichung Nr. Hei. 3-116027 offenbart ist, die eine frühere Anmeldung, angemeldet durch die vorliegenden Erfinder, ist, dann bessere Effekte erhalten werden. Insbesondere kann das Heizeinrichtungs- Isolationselement aus Saphir gebildet werden und die Heizeinrichtung kann aus Wolfram gebildet werden. Auch ist dabei alternativ ein Verfahren verfügbar, bei dem die Heizeinrichtung als eine Heizeinrichtung eines unabhängigen Typs aufgebaut ist. In diesem Fall wird, da die Heizeinrichtung nicht irgendein Heizeinrichtungs-Isolationsmaterial verwendet, dabei das Erfordernis beseitigt, irgendein Isolationsmaterial zu verwenden.
  • BEISPIELE
  • Die Effusionszelle gemäß der Erfindung kann kompakt sein, wie in Fig. 6 dargestellt ist. Das Molekularstrahlenepitaxiesystem, das die vorliegende Effusionszelle einsetzt, ist dasselbe wie dasjenige, das in Fig. 2 dargestellt ist. In diesem Fall stellt, da dabei ein Widerstandsheizverfahren und ein in Längsrichtung langer Tiegel verwendet werden, die Effusionszelle für Si eine gewöhnliche Effusionszelle dar und demzufolge nimmt sie nicht viel Raum ein. In einer Epitaxievorrichtung mit einer Effusionszelle mittlerer Größe können 8 Teile an Effusionszellen angeordnet werden. Auch ist Si, das in dem inneren Bereich des Tiegels enthalten ist, insgesamt geschmolzen und zu geschmolzener Si-Flüssigkeit umgewandelt. Da der Flächenbereich der geschmolzenen Si-Flüssigkeit konstant ist und die Temperaturen auch konstant sind, ist der Fluß des Molekularstrahls stabil und die Dicke des Si-Films kann akkurat auf der Zeitbasis kontrolliert werden. Zusätzlich zu den vorstehenden zwei Hauptcharakteristika, das bedeutet die hohe Kontrollierbarkeit und die Raumeinsparung, kann die vorliegende Erfindung andere Vorteile liefern. Das bedeutet, daß die Heizeinrichtungsenergie davon verringert werden kann, wenn dies mit der EB- Kanone verglichen wird. Insbesondere kann der Si-Molekularstrahl durch die Heizeinrichtungsenergie in der Größenordnung von 500 W bis 1 kW zum Fließen gebracht werden. Auch ist, da kein Elektronenstrahl strömt, dabei keine Möglichkeit vorhanden, daß Si ionisiert werden kann. Dies wiederum beseitigt die Möglichkeit, daß Ionen an der Abschirmung anhaften können, um dadurch diese dazu zu bringen, Elektrizität abzugeben.
  • Die am meisten ausgezeichnete Charakteristik der vorliegenden Erfindung ist die Kontrollierbarkeit davon. Wenn mit der EB-Kanone verglichen wird, die sehr schwierig zu kontrollieren bzw. zu steuern ist, kann die vorliegende Erfindung eine hohe Kontrollier- bzw. Steuerbarkeit aufgrund der Verwendung eines Widerstandsheizverfahrens erzielen. Der Steuerparameter der Erfindung ist der Heizeinrichtungsstrom. Allerdings kann, da der Heizeinrichtungsstrom die Temperatur der Zelle bestimmt, die Zellentemperatur auch als der Steuerparameter verwendet werden. Die Zellentemperatur wird durch ein Thermoelement gemessen und ist demzufolge eine Variable, die einfach zu handhaben ist. Wenn ein Si- Dünnfilm auf einem Si-Wafer angewachsen wurde, wurde die Beziehung zwischen der Zellentemperatur (ºC) und der Wachstumsrate (nm) gemessen. Die Ergebnisse der Messung sind in Fig. 7 dargestellt. Insbesondere dann, wenn die Zellentemperatur 1350ºC beträgt, liegt die Wachstumsrate bei 0,43 um/s; wenn die Zellentemperatur 1489ºC beträgt, liegt die Wachstumsrate bei 4,3 um/s; und wenn die Zellentemperatur 1660ºC beträgt, liegt die Wachstumsrate in der Größenordnung von 48 um/s. Durch Ändern der Zellentemperatur um 300ºC kann die Dünnfilmwachstumsrate auf das 100-fache gebracht werden. Das bedeutet, daß die Intensität des Si-Molekularstrahis so gestaltet werden kann, um sich in dem Bereich von 1-100-fach zu variieren. Durch Einstellen der Heizeinrichtungsenergie kann ein Molekularstrahl einer erwünschten Intensität frei erzeugt werden.
  • Weiterhin wurde die Augeranalyse in Bezug auf die Komponenten des Si- Dünnfilmwachstums auf einem Si-Substrat durchgeführt, wobei die Ergebnisse der Analyse in Fig. 8 dargestellt sind. In Fig. 8 gibt die horizontale Achse die kinetische Energie (eV) eines Elektrons an, wogegen die vertikale Achse die Intensität des Elektrons angibt. Wenn Röntgenstrahlen auf eine Probe aufgebracht werden, wird ein Elektron, das in der inneren Schale davon existiert, durch die Röntgenstrahlen herausgeschlagen. Ein Elektron in der äußeren Schale davon fällt in die Umlaufbahn des so auf der inneren Schale herausgeschlagenen Elektrons, wodurch Röntgenstrahlen emittiert werden. Eine Energiedifferenz zwischen der Umlaufbahn der äußeren Schale und der Umlaufbahn der inneren Schale hängt von Elementen ab, und deshalb sind die Elemente entsprechend der Intensität der so emittierten Röntgenstrahlen bekannt. Obwohl die Elemente entsprechend der Energie beurteilt werden können, sind nur die Peaks von Si, C, O und Si in Fig. 8 dargestellt. Die Peaks von C und O erscheinen als Folge davon, daß der Si-Dünnfilm der Luft ausgesetzt wird. Das bedeutet, daß nur Si in dem inneren Bereich des Si-Dünnfilms vorhanden ist. Tantal, das das Material des Tiegels ist, existiert nicht in dem Si-Dünnfilm. Fig. 8 zeigt auch, daß keine Verdampfung in dem Silizidbereich des Tiegels auftritt. Auf diese Art und Weise kann, gemäß der vorliegenden Erfindung, ein Dünnfilm, der weniger Verunreinigungen darin enthält, produziert werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Tiegel, der aus Metall gebildet ist und eine große Dicke besitzt, dazu verwendet, Si widerstandsmäßig aufzuheizen und zu einer geschmolzenen Si-Flüssigkeit zu schmelzen, und die geschmolzene Si-Flüssigkeit wird dann verdampft, um dadurch einen Molekularstrahl zu erzielen. Die vorliegende Erfindung schafft zum ersten Mal eine praktische Vorrichtung, die einen Si-Molekularstrahl abgeben kann, der einen ausreichenden Fluß besitzt, ohne eine EP-Kanonen zu verwenden. Es ist ein zunehmender Bedarf vorhanden gewesen, daß ein Si-Dünnfilm dazu gebracht wird, in einer epitaxialen Art und Weise anzuwachsen. Demgemäß ist die vorliegende Erfindung in der Lage, eine solche Anforderung in einer gut zeitabgestimmten Art und Weise zu erfüllen. Die vorliegende Erfindung schafft keine solche kostenintensive Vorrichtung wie ein Tiegel, der aus Saphir gebildet ist. Da das gesamte Si durch Widerstandsbeheizung zu geschmolzener Si-Flüssigkeit geschmolzen wird, sind die Variationen in dem Fluß des Molekularstrahls sehr viel kleiner als dann, wenn mit der EB-Kanone verglichen wird. Die vorliegende Erfindung kann einen Si-Dünnfilm anwachsen, der in der Qualität und der Filmdicke stabil ist. Deshalb ist die vorliegende Erfindung ideal für ein Molekularstrahlenepitaxiesystem geeignet, das oftmals dazu verwendet wird, einen Dünnfilm anzuwachsen, der eine kritische Filmdicke besitzt. Auch ist das herkömmliche Molekularstrahlenepitaxiesystem, das eine EB-Kanone verwendet, sehr schwierig zu handhaben; allerdings ist andererseits, gemäß der vorliegenden Erfindung, da eine Effusionszelle, die dieselbe Form wie die herkömmliche PBN-Effusionszelle besitzt, geschaffen werden kann, das vorliegende Molekularstrahlenepitaxiesystem einfach zu handhaben. Und es kann, da die vorliegende Effusionszelle in der Größe kleiner als die EB-Kanone ist, eine größere Anzahl von Effusionszellen in einem Molekularstrahlenepitaxiesystem befestigt werden.

Claims (4)

1. Effusionszelle für Si, die aufweist:
- einen Tiegel (30), der ein Metall, das einen Schmelzpunkt höher als Si besitzt, vorzugsweise mindestens eines von Tantal, Wolfram und Molybdän aufweisend, eine Heizeinrichtung für eine Widerstandsbeheizung des Tiegels und eine Vielzahl von Reflexionsplatten zum Reflektieren der Wärme der Heizeinrichtung aufweist,
- wobei der Tiegel einen Bodenbereich (31), einen zylindrischen Bereich (32), einen Flanschbereich (33) besitzt, wobei die Wanddicke zumindest des Bodenbereichs und des zylindrischen Bereichs 3 mm oder mehr beträgt, und
- wobei nach einer anfänglichen Benutzung die innere Oberfläche des Tiegels mit einem Silizid (34) beschichtet ist.
2. Effusionszelle für Si nach Anspruch 1, wobei ein Isolationsmaterial der Heizeinrichtung ein Saphir ist.
3. Effusionszelle für Si nach Anspruch 1, wobei die Heizeinrichtung eine Heizeinrichtung eines unabhängigen Typs ist.
4. Verwendung einer Effusionszelle für Si nach einem der vorhergehenden Ansprüche in einem Molekularstrahlenepitaxiesystem.
DE69800675T 1997-01-29 1998-01-29 Effusionszelle für Silicium und Molekularstrahlenepitaxieanlage Expired - Fee Related DE69800675T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9031096A JP3070021B2 (ja) 1997-01-29 1997-01-29 Si用分子線セルと分子線エピタキシー装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69800675D1 DE69800675D1 (de) 2001-05-17
DE69800675T2 true DE69800675T2 (de) 2001-08-02

Family

ID=12321880

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69800675T Expired - Fee Related DE69800675T2 (de) 1997-01-29 1998-01-29 Effusionszelle für Silicium und Molekularstrahlenepitaxieanlage

Country Status (4)

Country Link
US (1) US6139643A (de)
EP (1) EP0861928B1 (de)
JP (1) JP3070021B2 (de)
DE (1) DE69800675T2 (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011065998A1 (en) * 2008-12-18 2011-06-03 Veeco Instruments Inc. Linear deposition source
WO2011065999A1 (en) * 2008-12-18 2011-06-03 Veeco Instruments Inc. Linear deposition source
US20100159132A1 (en) * 2008-12-18 2010-06-24 Veeco Instruments, Inc. Linear Deposition Source
DE102011121148A1 (de) * 2011-12-15 2013-06-20 Dr. Eberl Mbe-Komponenten Gmbh Vorrichtung zum Verdampfen eines Verdampfungsguts
JP5536816B2 (ja) * 2012-03-23 2014-07-02 株式会社エピクエスト Kセル用るつぼ、kセル、およびmbe装置
CN106637416B (zh) * 2016-12-28 2018-11-20 厦门大学 矢量强磁场下分子束外延及其原位表征装置
US20200199737A1 (en) * 2017-09-14 2020-06-25 Alpha Plus Co., Ltd. Vacuum evaporation source
CA3091869C (en) * 2018-02-21 2021-04-20 Anyon Systems Inc. Apparatus and method for molecular beam epitaxy
CN117230411B (zh) * 2023-06-29 2025-07-29 安徽熙泰智能科技有限公司 一种薄膜沉积装置及其沉积方法

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4239955A (en) * 1978-10-30 1980-12-16 Bell Telephone Laboratories, Incorporated Effusion cells for molecular beam epitaxy apparatus
EP0031180A3 (de) * 1979-12-19 1983-07-20 Philips Electronics Uk Limited Verfahren zum Züchten einer gedopten III-V-Legierungsschicht durch Molekularstrahl-Epitaxie und Halbleitervorrichtung, bestehend aus einem Halbleitersubstrat, bedeckt mit einer epitaxialen gedopten III-V-Legierungsschicht, die durch ein solches Verfahren gezüchtet wird
US4330360A (en) * 1980-07-21 1982-05-18 Bell Telephone Laboratories, Incorporated Molecular beam deposition technique using gaseous sources of group V elements
US4550411A (en) * 1983-03-30 1985-10-29 Vg Instruments Group Limited Sources used in molecular beam epitaxy
US5034604A (en) * 1989-08-29 1991-07-23 Board Of Regents, The University Of Texas System Refractory effusion cell to generate a reproducible, uniform and ultra-pure molecular beam of elemental molecules, utilizing reduced thermal gradient filament construction
US5336324A (en) * 1991-12-04 1994-08-09 Emcore Corporation Apparatus for depositing a coating on a substrate
JPH079372A (ja) * 1993-06-29 1995-01-13 Motoda Electron Co Ltd 協調作業ロボットとその操作制御方法
US5433791A (en) * 1994-05-26 1995-07-18 Hughes Aircraft Company MBE apparatus with photo-cracker cell
US5827371A (en) * 1995-05-03 1998-10-27 Chorus Corporation Unibody crucible and effusion source employing such a crucible

Also Published As

Publication number Publication date
EP0861928B1 (de) 2001-04-11
JP3070021B2 (ja) 2000-07-24
DE69800675D1 (de) 2001-05-17
EP0861928A1 (de) 1998-09-02
US6139643A (en) 2000-10-31
JPH10214787A (ja) 1998-08-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3851752T2 (de) Drehbarer mechanismus als substratträger mit vorrichtung für temperaturmessung und bestimmt für chemische bedampfungseinrichtungen.
DE1965258C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer epitaktischen Schicht
DE102007035166B4 (de) Hochtemperatur-Verdampferzelle mit parallel geschalteten Heizbereichen, Verfahren zu deren Betrieb und deren Verwendung in Beschichtungsanlagen
DE69800675T2 (de) Effusionszelle für Silicium und Molekularstrahlenepitaxieanlage
DE1564544B2 (de) Photoelektrische einrichtung und verfahren zur herstellung einer photoschicht hierfuer
DE1032404B (de) Verfahren zur Herstellung von Flaechenhalbleiterelementen mit p-n-Schichten
DE69105992T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum aufdampfen.
DE1544211A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Halbleitervorrichtungen
DE4422697C1 (de) Verdampferquelle für eine Aufdampfanlage und ihre Verwendung
DE19936081A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Temperieren eines Mehrschichtkörpers, sowie ein unter Anwendung des Verfahrens hergestellter Mehrschichtkörper
DE69813832T9 (de) Vorrichtung und verfahren zur in-situ dicke- und stöchiometriemessung dünner filme
DE112011102504T5 (de) Verbesserter Reaktor zur chemischen Gasphasenabscheidung
DE3420245A1 (de) Vakuumaufdampfanlage, insbesondere fuer die herstellung von magnetbaendern
EP1558782B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum aufdampfen eines hochtemperatursupraleiters im vakuum mit kontinuierlicher materialnachführung
DE2122760B2 (de) Verfahren zur herstellung einer duennen halbleitenden schicht durch vakuumaufdampfen
DE102009053532B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindungshalbleiterschicht
DE102022126327A1 (de) Elektronenstrahl-substratheizung für beschichtung, aufdampfung oder molekularstrahlepitaxie
DE2855627A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von halbleitern mit stufenfoermiger energieluecke
EP0393600B1 (de) Vorrichtung mit einem Tiegel in einer Effusionszelle einer Molekularstrahlepitaxieanlage
CH672778A5 (de)
DE3331653C2 (de)
DE3782799T2 (de) Fluessigmetall-ionenquelle und -legierung.
DE102005025935B4 (de) Hochtemperatur-Verdampferzelle und Verfahren zur Verdampfung hochschmelzender Materialien
DE1621295C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bedecken von Substraten durch Bedampfen
DE102011016814B4 (de) Verdampferzellen-Verschlusseinrichtung für eine Beschichtungsanlage

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee