DE69800600T2 - Digitalaufzeichungs-/-wiedergabegerät - Google Patents
Digitalaufzeichungs-/-wiedergabegerätInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Signalentzerrer, der den Signalverlauf des von Aufzeichnungsträgern wie Magnetbändern, Platten und dergleichen abgespielten Signals entzerrt, und sie betrifft ein Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät mit diesem Signalentzerrer.
- Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegeräte wie digitale VTRs (Videobandrecorder), die Aufzeichnungs- und Wiedergabevorgänge mit hoher Dichte und hoher Qualität ausführen, werden auf dem Gebiet des kommerziellen Rundfunks aktuell in den praktischen Gebrauch gebracht, und für den Hausgebrauch werden solche der ersten Generation bald auf den Markt gebracht werden. Im Allgemeinen entsteht in einem derartigen Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät wegen der Wechselwirkung zwischen Codes auf dem Signalübertragungspfad eine Verzerrung des Signalverlaufs. Daher entfernt ein Signalentzerrer solche Verzerrungen in von Aufzeichnungsträgern gelesenen Signalen, die im Übertragungspfad verursacht werden, und er unterzieht das Signal einer Decodierverarbeitung.
- Nachfolgend wird der Stand der Technik unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis Fig. 4 anhand eines Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegeräts als Beispiel beschrieben, das ein Magnetband als Aufzeichnungsträger verwendet.
- Das in Fig. 1 dargestellte Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät verfügt über einen Kopf 1 zum Erfassen des auf dem Magnetband (nicht dargestellt) aufgezeichneten digitalen Signals; einen rotierenden Wandler 2 zum Übertragen eines durch die Erfassung mit dem Kopf 1 erhaltenen Wiedergabesignals;
- einen Wiedergabeverstärker 3 zum Verstärken des vom rotierenden Wandler 2 übertragenen Wiedergabesignals; eine feste Signalentzerrerschaltung 4 zum Entzerren des Signalverlaufs des verstärkten Wiedergabesignals; eine Taktsignal-Erzeugungsschaltung 9 mit einer PLL (phasenstarre Schleife) zum Erzeugen eines Haupttaktsignals; eine Erfassungsschaltung 11 zum Erfassen eines digitalen Signals durch Umsetzen des Signal-entzerrten Wiedergabesignals in ein binäres Format; eine Demodulationsschaltung 12 zum Demodulieren des erfassten Wiedergabesignals; und eine Fehlerkorrekturschaltung 13 zum Korrigieren von Fehlern im demodulierten Wiedergabesignal.
- Beim herkömmlichen Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät mit einem solchen Aufbau wird das auf dem Magnetband aufgezeichnete Signal vom Kopf 1 als Wiedergabesignal aufgenommen und über den rotierenden Wandler 2 in den Wiedergabeverstärker 3 eingegeben. Dieser Wiedergabeverstärker 3 verstärkt das Wiedergabesignal und gibt das verstärkte Wiedergabesignal an die feste Signalentzerrerschaltung 4 aus. Hierbei verfügt diese feste Signalentzerrerschaltung 4 über eine Phasenkompensationsschaltung 41 und eine Amplitudenkompensationsschaltung 42, wobei diese Phasenkompensationsschaltung 41 und die Amplitudenkompensationsschaltung 42 die Phasencharakteristik bzw. die Amplitudencharakteristik kompensieren, um den durch die Wechselwirkung zwischen Codes verformten Signalverlauf zu entzerren, wodurch Verzerrungen in der Amplitude und der Phase entfernt werden, um die Signalqualität zu verbessern.
- Das Wiedergabesignal mit derartig entzerrtem Signalverlauf wird an die Erfassungsschaltung 11 und die Taktsignal-Erzeugungsschaltung 9 ausgegeben. Die Taktsignal-Erzeugungsschaltung 9 erzeugt aus dem eingegebenen Wiedergabesignal ein Haupttaktsignal zum Synchronisieren der Bewegungen des gesamten Wiedergabesystems. Die Erfassungsschaltung 11 setzt das Wiedergabesignal auf Grundlage dieses Haupttaktsignals in ein binäres Format um und erfasst so ein digitales Signal. Hierbei ist der Abtastzyklus beim Umsetzen des Wiedergabesignals in das binäre Format als "Bitzyklus" definiert. Das so erfasste digitale Signal wird durch die Demodulationsschaltung 12 demoduliert, um das digitale Signal im Zustand vor der Modulation, wie sie beim Aufzeichnen auf dem Aufzeichnungsträger ausgeführt wurde, wieder herzustellen. Die Fehlerkorrekturschaltung 13 korrigiert den Fehler im demodulierten digitalen Signal und gibt das korrigierte digitale Signal aus.
- Nun wird das Erfassungsverfahren mit der oben genannten Erfassungsschaltung 11 beschrieben. Als Modulationsverfahren beim Aufzeichnen eines digitalen Signals auf einem Aufzeichnungsträger wird allgemein NRZI-Modulation verwendet. Als Verfahren zum Erfassen eines durch dieses NRZI-Modulationsverfahren aufgezeichneten Signals kann das Erfassungsverfahren mit partieller Antwort genannt werden. Darunter verläuft das von E. R. Kretzmer als Klasse 4 eingeteilte Erfassungsverfahren PR (1, 0, -1) dergestalt, dass, wie es in der die Frequenzantwortkurve darstellenden Fig. 2 gezeigt ist, der Spitzenwert des Spektrums am Erfassungspunkt in der mittleren Frequenzdomäne liegt und die Spektren in der Niederfrequenzdomäne und der Hochfrequenzdomäne jeweils abnehmen, wodurch dieses Verfahren über ein hervorragendes S/R- Verhältnis und auch den Vorteil verfügt, dass nur schwer ein Erfassungsfehler entsteht, da am Erfassungspunkt keine Gleichstromkomponente vorhanden ist.
- Das Erfassungsverfahren PR (1, 0, -1) wird nun unter Bezugnahme auf den in Fig. 3 dargestellten Signalverlauf bei diesem Erfassungsverfahren PR (1, 0, -1) und die Betriebssignalverläufe von Fig. 4 weiter beschrieben. Gemäß Fig. 3 wird das Eingabesignal al (die obere Linie in Fig. 4) durch eine Vordecodierschaltung PD, die ein Aufzeichnungssystem bildet, bei dem die Übertragungsfunktion durch 1/(1-D2){D: Verzögerungsoperator) ausgedrückt ist, vordecodiert und auf einem Aufzeichnungsträger als Aufzeichnungssignal b1 (Fig. 4) aufgezeichnet. Dieses Aufzeichnungssignal bl wird durch ein magnetisches Aufzeichnungs/Wiedergabe-System A differenziert, um bei der Wiedergabe zu einem Wiedergabesignäl c1 (Fig. 4) zu werden.
- Dieses magnetische Aufzeichnungs/Wiedergabe-System A entspricht dem Kopf 1 - dem in Fig. 1 dargestellten Wiedergabeverstärker 3, und es verfügt näherungsweise über die Übertragungsfunktion 1-D. Der Wiedergabedecodierer B fügt ein Verzögerungssignal dl (Fig. 2), bei dem das Wiedergabesignal cl um 1 Bitperiode T verzögert ist, zum Wiedergabesignal c1 hinzu, um ein Additionssignal el (Fig. 2) zu erzeugen. Dieser Wiedergabedecodierer B ist als Teil der Erfassungsschaltung 11 der Fig. 1 eingesetzt, und er verfügt über die Übertragungsfunktion 1+D und sein Ausgangssignal wird als Erfassungspunkt angesehen.
- Die Übertragungsfunktion dieses Wiedergabesystems (ab dem magnetischen Aufzeichnungs/Wiedergabe-System A bis zum Wiedergabedecodierer B) ist als (1-D)X(1+D) = 1-D² ausdrückbar, und die Übertragungsfunktion des Aufzeichnungs/Wiedergabe-Systems in Kombination mit der Vordecodierschaltung PD im Aufzeichnungssystem, mit der Übertragungsfunktion (1-D²)-1 (ab der Vordecodierschaltung PD bis zum Wiedergabedecodierer B) wird (1-D²)&supmin;¹X(1-D²) = 1, und das Eingangssignal al tritt am Erfassungspunkt als Additionssignal el (Fig. 4) auf.
- Dann vergleicht die in Fig. 3 dargestellte Codeerfassungsschaltung C (entsprechend der in Fig. 1 dargestellten Erfassungsschaltung 11) das Additionssignal e1 mit einem Schwellenwert VH auf der positiven Seite und einem Schwellenwert VL auf der negativen Seite, um das Signal in binäres Format umzusetzen. D. h., dass, wenn das Additionssignal e1 zu einem Wertebereich nicht unter dem Schwellenwert VH oder nicht über dem Schwellenwert VL gehört, das Additionssignal e1 als theoretischer Wert "1" erfasst wird, wohingegen dann, wenn das Additionssignal e1 zum Wertebereich zwischen den Schwellenwerten VH und VL gehört, dieses Additionssignal e1 als theoretischer Wert "0" erfasst wird, und es wird ein Komparatorausgangssignal f1l (Fig. 4) erzeugt.
- Es wird erneut auf Fig. 1 Bezug genommen, gemäß der die Erfassungsschaltung 11 das Komparatorausgangssignal f1 mit dem oben genannten Erfassungsverfahren PR (1, 0, -1) erhält und dasselbe unter Verwendung eines von der Taktsignal-Erzeugungsschaltung 9 eingegebenen Haupttaktsignals gl (Fig. 4) zwischenspeichert, um ein digitales Signal h1 (untere Linie in Fig. 4) zu erzeugen. Das so erhaltene digitale Signal h1 wird das Signal, das das Eingangssignal al (die obere Linie in Fig. 4) wiedergibt. Hinsichtlich Einzelheiten des Erfassungsverfahrens PR (1, 0, -1) einschließlich anderer Erfassungsverfahren wie integrierender Erfassung und dergleichen existiert eine detaillierte Beschreibung in "Introduction to the magnetic recording" (verfasst von Katsuya Yokoyama, Sogo Denshi Shuppan, 1988, erste Auflage).
- Bei einem Signalentzerrer, wie er im herkömmlichen Digitalaufzeichnungs-/- Wiedergabegerät enthalten ist, ist es, da die Entzerrungscharakteristik entsprechend der Anfangscharakteristik des Geräts fest liegt, selbst dann, wenn die Entzerrungscharakteristik auf den optimalen Wert so eingestellt wird, dass das Verzerrungsausmaß in der Phase und der Amplitude des Wiedergabesignals minimal werden, wenn sich der optimale Wert der Entzerrungscharakteristik durch eine Änderung der Charakteristik im Verlauf der Zeit wegen einer Änderung des Magnetbands oder des Kopfs oder einer Kopfabnutzung ändert, schwierig, den Signalverlauf korrekt zu entzerren, und es nimmt die Fehlerrate zu.
- D. h., dass beim Erfassungsverfahren PR (1, 0, -1), da es keine Gleichstromkomponente enthält, wie oben beschrieben, der Vorteil besteht, dass durch den rotierenden Wandler, der keine Gleichstromkomponente überträgt, keine Verzerrung im Signalverlauf hervorgerufen wird. Im Vergleich mit integrierender Erfassung, bei der die Umsetzung in digitale Form dadurch ausgeführt wird, dass die Größe mit einem Schwellenwert verglichen wird, ist jedoch die Störsignaltoleranz zum Schwellenwert verringert, da Umsetzung in digitale Form aus der Beziehung zu den zwei Schwellenwerten VH und VL ausgeführt wird.
- Daher nimmt das Verzerrungsausmaß des in Fig. 4 dargestellten Additionssignals e zu, wenn die Entzerrungscharakteristik des Signalentzerrers fest liegt, wenn sich die Charakteristik des Wiedergabesystems wie des Kopfs im Verlauf der Zeit ändert, weswegen im Erfassungsverfahren PR (1, 0,-1) mit schlechter Störsignaltoleranz ein Problem dahingehend entsteht, dass die Gefahr einer irreführenden Umsetzung in digitale Form drastisch zunimmt.
- US 5,586,144 offenbart eine Anordnung zum Erzeugen eines digitalen Signals aus einem von einem Übertragungsmedium erhaltenen digitalen Signal, wie eines solchen von einem magnetischen Aufzeichnungsträger, die einen variablen Entzerrer enthält, der auf Grundlage isolierter Signalverläufe an seinem Ausgang gesteuert wird.
- EP-A-332079 offenbart einen automatischen adaptiven Entzerrer, bei dem die Charakteristik eines digitalen Entzerrers auf Grundlage der Analyseergebnisse betreffend einen aus dem Eingangs- oder Ausgangssignal des Entzerrers entnommenen Signalverlauf gesteuert wird.
- US 5,414,571 offenbart eine adaptive Entzerrerschaltung zum Optimieren des Signalverlaufs eines Lesesignals, wobei die Charakteristik der adaptiven Entzerrung entsprechend einem Abweichungssignal gesteuert wird, das die Differenz zwischen dem Ausgangssignal der Entzerrerschaltung und einem Erwartungswert auf Grundlage eines vorgegebenen Musters von auf einen Aufzeichnungsträger geschriebenen Signalen repräsentiert.
- Angesichts der vorstehenden Probleme liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Signalentzerrer zu schaffen, der einen Signalverlauf selbst dann angemessen entzerren kann, wenn sich die Charakteristik des Übertragungskanals für das Wiedergabesignal von einem Magnetband, einem Kopf und dergleichen im Verlauf der Zeit ändert, und ein Digitalaufzeichnungs-/- Wiedergabegerät mit diesem Signalentzerrer zu schaffen.
- Die Erfindung verfügt über die unten angegebene Struktur, um die oben genannten Probleme zu überwinden.
- D. h., dass gemäß der Erfindung Folgendes geschaffen ist: ein Signalentzerrer zum Entzerren des Signalverlaufs eines von einem Aufzeichnungsträger wiedergegebenen Wiedergabesignals, mit: einer Teilwelle-Entnahmeeinrichtung zum Entnehmen einer isolierten Welle aus dem Wiedergabesignal, wobei es sich um eine Welle handelt, die frei von einer Signalverlaufsverzerrung durch Wechselwirkung zwischen Signalverläufen ist; einer Bezugssignal-Erzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines Bezugssignals auf Grundlage der isolierten Welle, wobei das Bezugssignal einen Signalverlauf aufweist, der dem optimal entzerrten Signalverlauf der isolierten Welle entspricht; einer Auswähleinrichtung zum Auswählen entweder des Wiedergabesignals oder der isolierten Welle auf Grundlage eines Startimpulses; einer Entzerrungseinrichtung zum Entzerren des Signalverlaufs des Wiedergabesignals oder der isolierten Welle, wie durch die Auswähleinrichtung ausgewählt, auf Grundlage eines Entzerrungskoeffizienten; und einer Entzerrungskoeffizient-Steuereinrichtung zum Steuern des Entzerrungskoeffizienten auf Grundlage des Entzerrungsfehlers zwischen der isolierten Welle, deren Signalverlauf durch die Entzerrungseinrichtung entzerrt wurde, und dem Bezugssignal.
- Im Betrieb dieses erfindungsgemäßen Signalentzerrers entzerrt die Entzerrungseinrichtung den Signalverlauf des eingegebenen Wiedergabesignals auf Grundlage des Entzerrungskoeffizienten. Dabei wird der Entzerrungskoeffizient wie folgt eingestellt. Die Teilwelle-Entnahmeeinrichtung entnimmt nämlich als Erstes die isolierte Welle aus dem Wiedergabesignal, und die Bezugssignal-Erzeugungseinrichtung erzeugt aus der isolierten Welle ein Bezugssignal. Dann wählt die Auswähleinrichtung die isolierte Welle aus dem Wiedergabesignal und der entnommenen isolierten Welle auf Grundlage eines Startimpulses aus, der für eine vorbestimmte Zeit ausgegeben wird, wenn der Aufzeichnungsträger in das Gerät eingesetzt wird, und sie liefert dieses an die Entzerrungseinrichtung. Die Entzerrungseinrichtung entzerrt den Signalverlauf der durch die Auswähleinrichtung ausgewählten isolierten Welle. Andererseits vergleicht die Entzerrungskoeffizient-Steuereinrichtung das Bezugssignal und den Signalverlauf, der durch Entzerren des Signalverlaufs der aus dem Wiedergabesignal entnommenen isolierten Welle durch die Entzerrungseinrichtung erhalten wurde, um eine Operation betreffend den Entzerrungsfehler auszuführen, und sie steuert den Entzerrungskoeffizient der Entzerrungseinrichtung in solcher Weise, dass dieser Entzerrungsfehler minimal wird. Im Ergebnis wird der Entzerrungsfehler für die isolierte Welle des Wiedergabesignals so eingestellt, dass er minimal wird, wodurch die Entzerrungscharakteristik der Entzerrungseinrichtung bestimmt wird.
- Die Entzerrungskoeffizient-Steuereinrichtung steuert vorzugsweise den Entzerrungskoeffizient in solcher Weise, dass der Entzerrungsfehler minimal wird.
- Bei einem Ausführungsbeispiel bestimmt die Entzerrungskoeffizient-Steuereinrichtung mehrere Entzerrungsfehler durch schrittweises Ändern des Entzerrungskoeffizienten innerhalb eines vorbestimmten Bereichs, wenn sie den Entzerrungskoeffizient der Entzerrungseinrichtung einstellt, und sie denjenigen Entzerrungskoeffizient als Entzerrungskoeffizient der Entzerrungseinrichtung spezifiziert, bei dem der Entzerrungsfehler unter den mehreren Entzerrungsfehlern am kleinsten ist.
- Bei einem Ausführungsbeispiel wird ein Wert, bei dem der Entzerrungsfehler nicht der kleinste werden kann, als Anfangswert für den Entzerrungskoeffizient eingestellt, es werden mehrere Entzerrungsfehler durch schrittweises Ändern des Entzerrungskoeffizienten innerhalb eines vorbestimmten Bereichs, der den Anfangswert enthält, bestimmt und derjenige Entzerrungskoeffizient, bei dem der Entzerrungsfehler unter den mehreren Entzerrungsfehlern am kleinsten ist, wird als Entzerrungskoeffizient der Entzerrungseinrichtung spezifiziert.
- Bei einem Ausführungsbeispiel ändert die Entzerrungskoeffizient-Steuereinrichtung den Entzerrungskoeffizienten schrittweise ausgehend von einem Anfangswert, wenn sie den Entzerrungskoeffizient der Entzerrungseinrichtung steuert, und nach einem Entzerrungskoeffizient, für den der Entzerrungsfehler am kleinsten ist, auf Grundlage des Änderungsanteils des Entzerrungsfehlers aufgrund der schrittweisen Änderung des Entzerrungskoeffizienten sucht, um den Entzerrungskoeffizient der Entzerrungseinrichtung einzustellen.
- Gemäß der Erfindung ist auch ein Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät mit Folgendem geschaffen: einer Signalerfassungseinrichtung zum Erfassen eines digitalen Signals von einem Aufzeichnungsträger zum Ausgeben des Signals als Wiedergabesignal; einem Signalentzerrer, wie er oben definiert ist, zum Entzerren des Signalverlaufs des Wiedergabesignals; und eine Binärwert- Erzeugungseinrichtung zum Umsetzen des Ausgangssignals des Signalentzerrers in ein binäres Format zum Erfassen des digitalen Signals.
- Gemäß der Erfindung ist auch ein Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät mit Folgendem geschaffen: einer Signalerfassungseinrichtung zum Erfassen eines auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten digitalen Signals zum Ausgeben des Signals als Wiedergabesignal; einer Kompensationseinrichtung zum Kompensieren der Phasen- oder Amplitudencharakteristik des Wiedergabesignals; einer Taktsignal-Erzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines Haupttaktsignals, das zur zeitlichen Bezugnahme des Gesamtbetriebs wird, auf Grundlage des durch die Kompensationseinrichtung kompensierten Wiedergabesignals; einem Signalentzerrer, wie oben definiert, zum Entzerren des Signalverlaufs des durch die Kompensationseinrichtung kompensierten Wiedergabesignals; und einer Binärwert-Erzeugungseinrichtung zum Umsetzen des Ausgangssignals des Signalentzerrers in ein binäres Format zum Erfassen des digitalen Signals.
- Dieses Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät kann ferner eine Wandlereinrichtung zum guantisieren des Signalverlaufs des durch die Kompensationseinrichtung kompensierten Wiedergabesignals zum Umsetzen des Signalverlaufs in ein quantisiertes Wiedergabesignal aufweisen, wobei der Signalentzerrer so angeordnet ist, dass er den Signalverlauf des quantisierten Wiedergabesignals entzerrt.
- Gemäß der Erfindung ist auch ein Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät mit Folgendem geschaffen: einer Signalerfassungseinrichtung zum Erfassen eines auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten digitalen Signals zum Ausgeben des Signals als Wiedergabesignal; einer Wandlereinrichtung zum Quantisieren des Signalverlaufs des Wiedergabesignals zum Umsetzen des Signals in ein quantisiertes Wiedergabesignal; einem Signalentzerrer, wie oben definiert, zum Entzerren des Signalverlaufs des quantisierten Wiedergabesignals; und einer Binärwert-Erzeugungseinrichtung zum Umsetzen des Ausgangssignals des Signalentzerrers in ein binäres Format zum Erfassen des digitalen Signals.
- Bei einer Ausführungsform tastet die Wandlereinrichtung das erste Wiedergabesignal unter Verwendung mehrerer Abtastsignale mit verschiedenen Phasen ab, um den Signalverlauf derselben in mehrere digitale Signale umzusetzen, die Teilwelle-Entnahmeeinrichtung entnimmt jeweilige isolierte Wellen zu den mehreren zweiten Wiedergabesignalen, und die Bezugssignal-Erzeugungs- einrichtung aus der isolierten Welle mit dem größten Spitzenwert unter den durch die Teilwelle-Entnahmeeinrichtung entnommenen isolierten Wellen erzeugt ein Bezugssignal.
- Bei einer Ausführungsform des Signalentzerrers weist die Teilwelle-Entnahmeeinrichtung mehrere Register zum zeitweiligen Speichern mehrerer aus dem Wiedergabesignal entnommener isolierter Wellen auf, wobei sie den Mittelwert der Pegel der in den mehreren Registern gespeicherten isolierten Wellen als Pegel der aus dem Wiedergabesignal entnommenen isolierten Welle ausgibt.
- Bei einer anderen Ausführungsform des Signalentzerrers weist die Teilwelle- Entnahmeeinrichtung mehrere Register zum zeitweiligen Speichern mehrerer aus dem Wiedergabesignal entnommener isolierter Wellen auf, wobei sie die isolierte Welle mit dem größten Spitzenwert unter den in den mehreren Registern gespeicherten isolierten Wellen als aus dem Wiedergabesignal entnommene isolierte Welle ausgibt.
- Bei diesen Ausführungsformen des Signalentzerrers entnimmt die Teilwelle- Entnahmeeinrichtung diejenigen isolierten Wellen, die einen Spitzenwert nicht unter dem vorbestimmten Wert aufweisen, und speichert diese isolierten Wellen in das Register ein.
- Bei einer Ausführungsform des Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegeräts besteht die Entzerrungseinrichtung aus einem digitalen Transversalfilter.
- Auch stellt die Entzerrungskoeffizient-Steuereinrichtung bei einem Ausführungsbeispiel des Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegeräts den Maximalwert, den das den Entzerrungsfehler speichernde Register einnehmen kann, als Anfangswert für den Entzerrungsfehler, wie er beim Ausführen einer Operation erhalten wird, ein.
- Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines digitalen Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegeräts mit einem herkömmlichen Signalentzerrer.
- Fig. 2 ist eine Frequenzantwortkurve eines Erfassungsverfahrens mit partieller Antwort.
- Fig. 3 ist ein Diagramm zum Veranschaulichen des Erfassungsverfahrens mit partieller Antwort.
- Fig. 4 ist ein Diagramm zum Veranschaulichen des Betriebs des Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegeräts mit dem herkömmlichen Signalentzerrer.
- Fig. 5 ist ein Blockdiagramm eines digitalen Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegeräts mit Signalentzerrer gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung.
- Fig. 6 ist ein Blockdiagramm des Signalentzerrers gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung.
- Fig. 7 ist ein Signalverlaufsdiagramm zum Erläutern des Betriebs des Signalentzerrers gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung und des Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerätes mit demselben.
- Fig. 8 ist ein Flussdiagramm zum Erläutern des Ablaufs zum Entnehmen des isolierten Signalverlaufs im Signalentzerrer gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung.
- Fig. 9 ist ein Flussdiagramm zum Erläutern des Ablaufs zum Steuern des Entzerrungskoeffizienten im Signalentzerrer gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung.
- Fig. 10 ist ein Blockdiagramm, das ein anderes Aufbaubeispiel eines Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegeräts mit Signalentzerrer gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung zeigt.
- Nachfolgend werden ein Signalentzerrer gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung und ein Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät mit demselben unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 10 beschrieben. In diesen Figuren sind dieselben oder entsprechende Komponenten mit denselben Bezugszahlen versehen und ihre Beschreibung wird weggelassen.
- Wie es in Fig. 5 dargestellt ist, verfügt das Digitalaufzeichnungs-(-Wiedergabegerät mit Signalentzerrer gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, als Konfigurationen, die mit denen des in Fig. 1 dargestellten herkömmlichen Geräts gemeinsam sind, über einen Kopf 1 - einen Wiedergabeverstärker 3 (Signalerfassungseinrichtung) zum Erfassen des auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten digitalen Signals und zum Ausgeben eines ersten Wiedergabesignals (vor der Kompensation) sowie eine feste Signalentzerrerschaltung 4 (Kompensationseinrichtung) zum Kompensieren der Phase und der Amplitude des ersten Wiedergabesignals auf der Seite der Vorstufe. Außerdem verfügt es, auf der Seite der Nachstufe, als spezifische Konfiguration beim Gerät dieses Ausführungsbeispiels, über einen A/D-Wandler (Umsetzeinrichtung) zum Abtasten des Signalverlaufs des durch die feste Signalentzerrerschaltung 4 kompensierten ersten Wiedergabesignals zum Umsetzen desselben gegen den Signalverlauf eines zweiten Wiedergabesignals; eine Taktsignal-Erzeugungsschaltung 9 (Taktsignal-Erzeugungseinrichtung) zum Erzeugen eines Haupttaktsignals, das zur Synchronisierung zum Zeitbezug für den Gesamtbetrieb des Geräts wird, auf Grundlage des durch die feste Signalentzerrerschaltung 4 kompensierten ersten Wiedergabesignals; eine automatische Signalentzerrerschaltung 6 (Signalentzerrer) zum Entzerren des Signalverlaufs des zweiten Wiedergabesignals; und eine Binärwert-Erzeugungsschaltung 7 (Binärwert-Erzeugungseinrichtung) zum Umsetzen des Ausgangssignals der automatischen Signalentzerrerschaltung 6 in ein binäres Format zum Erfassen des digitalen Signals.
- Ferner verfügt die automatische Signalentzerrerschaltung 6, wie es im Detailaufbau der Fig. 6 dargestellt ist, über eine Teilwelle-Entnahmeschaltung 61 (Teilwelle-Entnahmeeinrichtung zum Entnehmen einer isolierten Welle des von der in Fig. 5 dargestellten A/D-Wandlerschaltung 5 eingegebenen zweiten Wiedergabesignals; eine Bezugssignal-Erzeugungsschaltung 62 (Bezugssignal-Erzeugungseinrichtung) zum Erzeugen eines Bezugssignals S auf Grundlage der von der Teilwelle-Entnahmeschaltung 61 entnommenen isolierten Welle; einen Umschalter SW1 (Auswähleinrichtung) zum Auswählen entweder des von der A/D-Wandlerschaltung 5 eingegebenen zweiten Wiedergabesignals oder der von der Teilwelle-Entnahmeeinrichtung entnommenen isolierten Welle auf Grundlage eines Startimpulses; eine Signalentzerrerschaltung 63 mit einem digitalen Transversalfilter oder dergleichen, das den Signalverlauf des zweiten Wiedergabesignals oder der isolierten Welle, wie vom Umschalter SW1 ausgewählt, auf Grundlage des Entzerrungskoeffizienten entzerrt; und eine Koeffizientensteuerschaltung 64 (Entzerrungskoeffizient-Steuereinrichtung) zum Steuern des Entzerrungskoeffizienten auf Grundlage des Entzerrungsfehlers der isolierten Welle, deren Signalverlauf durch die Signalentzerrerschaltung 63 entzerrt wurde, gegenüber dem Bezugssignal S.
- Hierbei verfügt die Teilwelle-Entnahmeschaltung 61 über ein Signalspeicherregister 611 zum zeitweiligen Speichern des von der A/D-Wandlerschaltung 5 in der Vorstufe eingegebenen zweiten Wiedergabesignals; eine Spitzenwert- Erfassungsschaltung 612 zum Erfassen des Spitzenwerts des zweiten Wiedergabesignals; eine Teilwellezustand-Erfassungsschaltung 613 zum Erfassen der zeitlichen Lage des Spitzenwerts, der unter den erfassten Spitzenwerten der Bedingung der isolierten Welle genügt, wie später beschrieben; und ein Teilwelle-Speicherregister 614 zum Eingeben des Signalbereichs des entsprechenden zweiten Wiedergabesignals vom Signalspeicherregister 611 auf Grundlage des Erfassungsergebnisses der Teilwellezustand-Erfassungsschaltung 613 als isolierte Welle und zum Speichern derselben.
- Darüber hinaus verfügt die Signalentzerrerschaltung 63 über mehrere Verzögerungsabschnitte, um das vom Umschalter SW1 eingegebene Signal einer Zeitverzögerung eines Bitzyklus T zu unterziehen und um die Zeitverzögerung über einen Abgriff an die Nachstufe zu übertragen, während das Signal wiederum verzögert wird; und mehrere Multiplizierer und Addierer, die eine Gewichtungsoperation durch Multiplizieren der Entzerrungskoeffizienten (Abgriffskoeffizienten) KIN, K2 N, K3 N, K4 N (wobei vorausgesetzt ist, dass der Koeffizient des mittleren Abgriffs mit 1 spezifiziert ist und die Beschreibung des Koeffizienten dieses Abgriffs weggelassen wird) mit dem an jedem jeweiligen Abgriff erscheinenden Signal ausführen, wodurch der Signalverlauf des eingegebenen Signals auf Grundlage der Entzerrungskoeffizienten KIN bis K4N entzerrt wird.
- Ferner verfügt die Koeffizientensteuerschaltung 64 über ein Ausgangsregister 641 zum zeitweiligen Einspeichern des Ausgangssignals der Signalentzerrerschaltung 63; einen Komparator 642 zum Vergleichen des Inhalts des Ausgangsregisters 641 mit dem von der Bezugssignal-Erzeugungsschaltung 62 ausgegebenen Bezugssignal 5 zum Ausführen einer Operation betreffend den Entzerrungsfehler; und ein Entzerrungsfehler/Koeffizient-Speicherregister 643 zum Speichern des Entzerrungsfehlers und des Entzerrungskoeffizienten.
- Es wird erneut auf Fig. 5 Bezug genommen, gemäß der eine Binärwert-Erzeugungsschaltung 7 mit der Nachstufe der auf die obige Weise konfigurierten automatischen Signalentzerrerschaltung 6 verbunden ist. Diese Binärwert- Erzeugungsschaltung 7 besteht aus einer Übertragungsfunktion-Einstellschaltung 7a zum Einstellen der Übertragungsfunktion des Gesamtsystems auf "1" sowie einer Binärwert-Erfassungsschaltung 7b zum Erfassen des Binärwerts durch das Erfassungsverfahren PR (1, 0, -1) zum Wiedergeben des digitalen Signals.
- Als Nächstes werden der Betrieb des so aufgebauten Signalentzerrers dieses Ausführungsbeispiels (Fig. 6) und des Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegeräts mit diesem Entzerrer (Fig. 5) unter Bezugnahme auf das in Fig. 7 dargestellte Signalverlaufsdiagramm gemäß dem in den Fig. 8 und 9 dargestellten Flussdiagramm beschrieben.
- Hierbei wird angenommen, dass ein in Fig. 7 dargestelltes digitales Signal a (obere Linie) auf einem Aufzeichnungsträger (nicht dargestellt) in Form eines Aufzeichnungssignals b aufgezeichnet wird. In diesem Fall wird das Aufzeichnungssignal b vom Kopf 1 - dem Wiedergabeverstärker 3, wie in Fig. 5 dargestellt, erfasst und verstärkt. Danach werden die Phasen- und die Amplitudencharakteristik durch die feste Signalentzerrerschaltung 4 kompensiert, und der zugehörige Signalverlauf wird in den Signalverlauf des ersten Wiedergabesignals c umgesetzt, wodurch der Betrieb der in Fig. 5 dargestellten Taktsignal-Erzeugungsschaltung 9 stabilisiert wird.
- Die Taktsignal-Erzeugungsschaltung 9 erzeugt aus dem kompensierten ersten Wiedergabesignal c ein Haupttaktsignal (dessen Signalverlauf nicht dargestellt ist). Der A/D-Wandler 5, die automatische Signalentzerrerschaltung 6, die Übertragungsfunktion-Einstellschaltung 7a und die Binärwert-Erfassungsschaltung 7b, in die das Haupttaktsignal eingegeben wird, arbeiten synchron, wobei der durch das Haupttaktsignal als Zeitbezug bestimmte Bitzyklus spezifiziert wird.
- Dann tastet, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, der A/D-Wandler 5 den analogen Wert des durch die feste Signalentzerrerschaltung 4 kompensierten ersten Wiedergabesignals c als z. B. 8-Bit-Datenwerte D&sub0;, D&sub1;, ... ab, wobei der Bitzyklus T als Abtastzyklus spezifiziert ist, um das zweite Wiedergabesignal d zu erzeugen. D. h., dass das zweite Wiedergabesignal d dadurch ausgedrückt wird, dass der Pegel an einem Abtastpunkt des ersten Wiedergabesignals c in einen digitalen Datenwert mit 256 Stufen umgesetzt wird.
- Als Nächstes wird der Betrieb der in den Fig. 5 und 6 dargestellten automatischen Signalentzerrerschaltung 6 im Einzelnen gemäß dem in den Fig. 8 und 9 dargestellten Flussdiagramm beschrieben.
- Nun wird der Betrieb der in Fig. 6 dargestellten Teilwelle-Entnahmeschaltung 61, die die in Fig. 5 dargestellte automatische Signalentzerrerschaltung 6 bildet, als Erstes gemäß dem in Fig. 8 dargestellten Flussdiagramm beschrieben. Wenn z. B. ein Magnetband in das Gerät eingelegt wird, gibt die in Fig. 6 dargestellte automatische Signalentzerrerschaltung 6 einen Ladeimpuls und dergleichen ein, der über den Abschluss des Einlegens dieses Magnetbands als Startimpuls vom Gerät informiert (Schritt S1), und sie startet den sequenziellen Betrieb zum Steuern des Entzerrungskoeffizienten für die Signalentzerrung.
- Als Erstes wählt, wenn das Einlegen des Bands abgeschlossen ist und der Wiedergabebetrieb gestartet wird, der in Fig. 6 dargestellte Umschalter SW1 das Ausgangssignal der Teilwelle-Entnahmeschaltung 61 aus und gibt es an die Signalentzerrerschaltung 63 in der Nachstufe (Schritt S2). Diese Teilwelle-Entnahmeschaltung 61 entnimmt die isolierte Welle auf die unten beschriebene Weise aus dem zweiten Wiedergabesignal. Hierbei ist die isolierte Welle als Signalbereich ohne Signalverzerrung wegen Wechselwirkungen zwischen Signalen definiert.
- D. h., dass das Signalspeicherregister 611, das die Eingangsstufe der Teilwelle-Entnahmeschaltung 61 bildet, die Daten D0, D1, D2, ... der Reihe nach um kontinuierliche vorbestimmte Bitzyklen des zweiten Wiedergabesignals verschiebt, um sie zwischenzuspeichern (Schritt S3), und die Daten Dn, Dn+1, Dn+2, ... der Reihe nach für die kontinuierlichen 3-Bit-Zyklen hinsichtlich der jeweiligen Register RA, RB und RC verschiebt, die in die Spitzenwert-Erfassungsschaltung 612 eingebaut sind, um sie aufzunehmen (Schritt S4).
- Die Spitzenwert-Erfassungsschaltung 612 vergleicht die in jedem Register RA, RB und RC gespeicherten Daten (Schritt SSA, 55B), und wenn der im Register RB gespeicherte Datenwert, der in der Mitte der zeitlichen Reihe liegt, größer als jeder andere Datenwert ist, der in den anderen Registern RA und RC gespeichert ist (Schritt SSA; JA), gibt sie ein Impulssignal Pp (Fig. 7) aus, das anzeigt, dass ein Spitzenwert in positiver Richtung erkannt wurde (Schritt S6A), und wenn der Datenwert kleiner als jeder andere in den anderen Registern RA und RC gespeicherte Datenwert ist, gibt sie ein Impulssignal Pn (Fig. 7) aus, das anzeigt, dass ein Spitzenwert in negativer Richtung erkannt wurde (Schritt S6B). Wenn kein Spitzenwert erkannt wird (Schritt S5A; NEIN und Schritt SSB; NEIN), kehrt die Spitzenwert-Erfassungsschaltung 612 zum Schritt S3 zurück und führt eine ähnliche Erfassung für die nächste Datenkette aus.
- Die Teilwellezustand-Erfassungsschaltung 613 verfügt über einen Zähler, der bis zum Bitzyklus T synchron hochzählt, wenn das Signalverlauf-Speicherregister 611 das zweite Wiedargabesignal aufnimmt, und dieser Zähler misst das Zeitintervall des von der Spitzenwert-Erfassungsschaltung 612 ausgegebenen Impulssignals, um zu erkennen, ob die Bedingung für die isolierte Welle erfüllt ist oder nicht. Hierbei kann die Bedingung für die isolierte Welle als solches Signal neu definiert werden, das kein Signal enthält, das zu einer Wechselwirkung zwischen den Signalen vor und nach ihm führt, da ein Signal ohne Wechselwirkung zwischen den Signalverläufen als isolierte Welle bezeichnet wird, wie oben beschrieben. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird, wie in Fig. 7 dargestellt, ein Zeitintervall als isolierte Welle angesehen, wenn es zwischen den Impulssignalen an der Vorder- und der Rückseite sechs Bitzyklen oder mehr beträgt.
- Wenn z. B. ein Impulssignal Pn(N) in Bezug auf den in Fig. 7 dargestellten negativen Spitzenwert erfasst wird, übernimmt die Teilwellezustand-Erfassungsschaltung 613 den die Zeitposition dieses negativen Spitzenwerts anzeigenden Zählwert in ein Register C1 (nicht dargestellt) (Schritt S7). Wenn ein Impulssignal Pp(N) erfasst wird, das um ein Zeitintervall von sechs Bitzyklen oder mehr vom Impulssignal Pn(N) getrennt ist (Schritt S8; JA), wird der die Zeitposition des diesem Impulssignal Pp(N) entsprechenden positiven Spitzenwerts in das Register C2 (nicht dargestellt) übernommen (Schritt S9) und es wird das Zeitintervall bis zum folgenden Spitzenwert Pn(N+1) gemessen.
- Hierbei sieht die Teilwellezustand-Erfassungsschaltung 613, wenn das Zeitintervall bis zum folgenden Spitzenwert Pn(N+1) sechs Bitzyklen oder mehr beträgt (Schritt S10; JA) den Signalbereich des zweiten Wiedergabesignals, der dem im Register C2 gespeicherten Zählwert entspricht, als isolierte Welle an, und sie informiert das Teilwelle-Speicherregister 614 darüber (Schritt S11). Wie oben beschrieben, wird das Zeitintervall des von der Spitzenwert-Erfassungsschaltung 612 ausgegebenen Impulssignals wiederholt gemessen, und der Signalbereich des zweiten Wiedergabesignals, in dem die Bedingung erfüllt ist, die von einer isolierten Welle zu erfüllen ist, wird spezifiziert und mitgeteilt.
- Das Teilwelle-Speicherregister 614 empfängt die Information von der Teilwellezustand-Erfassungsschaltung 613, wie in Fig. 7 dargestellt (Signalverlauf der untersten Linie), und es empfängt den dem im Register 2 gespeicherten Zählwert entsprechenden Datenwert dm sowie die Daten d&sub1; - d&sub4; für die vorderen und hinteren 2 Bits dieses Datenwerts dm vom Signalverlauf- Speicherregister 611 (Schritt S12), und es speichert den Datenwert als Datenwert der isolierten Welle. Die isolierte Welle wird auf die oben beschriebene Weise aus dem zweiten Wiedergabesignal entnommen.
- Anschließend wird der Betrieb der Bezugssignal-Erzeugungsschaltung 62, der Signalentzerrerschaltung 63 und der Koeffizientensteuerschaltung 64, die in Fig. 6 dargestellt sind, gemäß dem in Fig. 9 dargestellten Flussdiagramm beschrieben. Wenn eine isolierte Welle auf die oben beschriebene Weise entnommen ist, erzeugt die Bezugssignal-Erzeugungsschaltung 62 unter Verwendung der entnommenen isolierten Welle ein Bezugssignal S. Dieses Bezugssignal 5 ist ein hypothetischer Signalverlauf, der erhalten würde, wenn der Signalverlauf der isolierten Welle ideal (optimal) entzerrt würde, und es wird experimentell ermittelt.
- D. h., dass, wie es später beschrieben wird, dieses Bezugssignal 5 die Entzerrungscharakteristik (Entzerrungskoeffizient) der Signalentzerrerschaltung 63 festlegt, und es ist dann ideal, wenn die Fehlerrate im Wiedergabesignal durch die Entzerrungscharakteristik minimal ist. Daher wird, unter Berücksichtigung, dass die Entzerrungscharakteristik mit dem Signalverlauf des Bezugssignals in Beziehung steht, der Signalverlauf des Bezugssignals S experimentell so festgelegt, dass die Fehlerrate dann minimal wird, wenn der Signalverlauf der isolierten Welle entzerrt ist, d. h. der Signalverlauf der isolierten Welle ideal entzerrt ist (vorausgesetzt, dass, wie später beschrieben, als Spitzenwert ein Spitzenwert dm der entnommenen isolierten Welle verwendet wird).
- So wird das Bezugssignal S experimentell festgelegt. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Bezugssignal so festgelegt, wie es unten beschrieben ist. D. h., dass die Bezugssignal-Erzeugungsschaltung 62 den Spitzenwert als Spitzenwert dm (unterste Linie in Fig. 7) der im Teilwelle-Speicherregister 614 gespeicherten Daten der isolierten Welle spezifiziert (Schritt S100), und dass sie den Wert beim Bitzyklus davor und dahinter als "dm/2" und den Wert des Bitzyklus davor und dahinter, getrennt um 1 Bit, als "0" spezifiziert, um das Bezugssignal S zu erzeugen. D. h., dass das so festgelegte Bezugssignal S die Entnahmeeigenschaften der isolierten Welle als Spitzenwert wiederspiegelt.
- Dann entzerrt die in Fig. 6 dargestellte Signalentzerrerschaltung 63 den Signalverlauf der von der Teilwelle-Entnahmeschaltung 61 entnommenen isolierten Welle unter Verwendung der durch die später beschriebene Koeffizientensteuerschaltung 64 festgelegten Entzerrungskoeffizienten KIN - K4 N. Diese Signalentzerrerschaltung 63 besteht aus z. B. einem digitalen Transversalfilter oder dergleichen.
- Dann steuert die Koeffizientensteuerschaltung 64 die Entzerrungskoeffizienten KIN - K4 N (N; positive ganze Zahl) in solcher Weise, dass der Entzerrungsfehler am kleinsten wird. D. h., dass die Koeffizientensteuerschaltung 64 KIN - K4 N als Anfangswert der Entzerrungskoeffizienten einstellt (- Schritt S101) und den Entzerrungskoeffizient der Signalentzerrerschaltung 63 initialisiert. Dann stellt das Entzerrungsfehler/Koeffizienten-Speicherregister 643 den Anfangswert des in es eingebauten Speicherregisters D für den kleinsten Entzerrungsfehler auf den größten Wert, den dieses Register aufnehmen kann (Schritt S102).
- Die Signalentzerrerschaltung 63 entzerrt den Signalverlauf der isolierten Welle unter Verwendung des Anfangswerts KIN -K4 N des Entzerrungskoeffizienten, und sie gibt ein Signal W1 aus. Die Koeffizientensteuerschaltung 64 speichert das Ausgangssignal W1 im Ausgangsregister 641. Dann vergleicht der Komparator 642 die Spitzenwertphase des im Ausgangsregister 641 gespeicherten Signals W1 mit der Spitzenwertphase des Bezugssignals S (Schritt S103), und er berechnet die Differenz zwischen dem Signal W1 und dem Bezugssignal 5, um den Entzerrungsfehler ER1 zu berechnen (Schritt S104). Dieser Entzerrungsfehler ER1 wird in das Entzerrungsfehler-Speicherregister E im Entzerrungsfehler/Koeffizienten-Speicherregister 643 eingespeichert, und dabei wird der Entzerrungskoeffizient gespeichert, der dem Koeffizienten-Speicherregister F entspricht (Schritt S105).
- Hierbei wird, wenn der Wert des Entzerrungsfehler-Speicherregisters E im Entzerrungsfehler/Koeffizienten-Speicherregister 643 kleiner als der kleinste Wert des Entzerrungsfehler-Speicherregisters D ist (Schritt S106; JA), der kleinste Inhalt des Entzerrungsfehler-Speicherregisters D durch den Inhalt des Entzerrungsfehler-Speicherregisters E ersetzt, und gleichzeitig wird der Inhalt des Koeffizienten-Speicherregisters F in das Kleinstkoeffizient-Speicherregister G eingeschrieben (Schritt S107). D. h., dass der Inhalt des Kleinstentzerrungsfehler-Speicherregisters D und des Kleinstkoeffizient-Speicherregisters G zu diesem Zeitpunkt mit dem kleinsten Entzerrungsfehler bzw. dem zu diesem Entzerrungsfehler führenden Entzerrungskoeffizient aktualisiert werden.
- Dann ändert die Koeffizientensteuerschaltung 64 die Entzerrungskoeffizienten KIN - K4N schrittweise innerhalb eines vorbestimmten Bereichs, und sie schreibt sie der Reihe nach in das Koeffizienten-Speicherregister F ein, und sie führt wiederholt über den vorbestimmten Bereich eine Operation in ähnlicher Weise für den Entzerrungsfehler ERN aus (Schritt S108; NEIN - S103 - S107 - S108; JA). Im Ergebnis verbleiben der kleinste Entzerrungsfehler und die zu diesem führenden Entzerrungskoeffizienten Klmin - K4 min im Kleinstentzerrungsfehler-Speicherregister D und im Kleinstkoeffizient- Speicherregister G.
- Dann fixiert die Koeffizientensteuerschaltung 64 die schließlich im Kleinstkoeffizient-Speicherregister G verbliebenen Entzerrungskoeffizienten Klmin - K4 min als Entzerrungskoeffizient der Signalentzerrerschaltung (- Schritt S109). So werden fixierte Entzerrungskoeffizienten aufrechterhalten, bis der nächste Startimpuls eingegeben wird (Schritt S110). Als Nächstes wird der in Fig. 6 dargestellte Umschalter SW1 auf die normale Seite umgeschaltet (Schritt S111), und dann entzerrt die Signalentzerrerschaltung 63, die den seriellen Betrieb zum Steuern des Entzerrungskoeffizienten abgeschlossen hat, den Signalverlauf des zweiten Wiedergabesignals unter Verwendung der so bestimmten Entzerrungskoeffizienten als normales Signal.
- Hierbei wird, wie oben beschrieben, wenn eine Steuerung verwendet wird, bei der nach dem Einstellen der Entzerrungskoeffizienten durch schrittweises Ändern derselben innerhalb eines vorbestimmten Bereichs, und nach dem Bestimmen aller Entzerrungsfehler in Bezug auf jeden Entzerrungskoeffizienten der kleinste Entzerrungsfehler eingestellt ist, der Betrieb durch Störsignale, Signalausfall oder dergleichen nicht abgeschlossen, bevor nicht der kleinste Entzerrungsfehler spezifiziert ist, wodurch derjenige Entzerrungskoeffizient stabil bestimmt werden kann, der einen kleinen Entzerrungsfehler ergibt.
- Andererseits kann bei Regelung, die die Richtung der Änderung der Entzerrungskoeffizienten in Reaktion auf eine Zunahme/Abnahme des Ausgangswerts einstellt, der Fall auftreten, dass ein Entzerrungsfehler, der ursprünglich nicht der Kleinste ist, wegen Störsignalen oder dergleichen als der Kleinste angesehen wird und der Entzerrungskoeffizient, der zu diesem Entzerrungsfehler führt, eingestellt wird, so dass es sich nicht immer um den optimalen Entzerrungskoeffizient handelt.
- Es wird erneut auf Fig. 5 Bezug genommen, gemäß der es erforderlich ist, die gesamte Übertragungsfunktion vom Aufzeichnungssystem bis zum Wiedergabesystem auf "1" einzustellen, um das Signal wiederzugeben, bevor es auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet wird, ohne dass Beeinflussung durch die Übertragungsfunktion besteht. Wenn jedoch angenommen wird, dass die Übertragungsfunktion des Aufzeichnungssystems (1+D²)&supmin;¹ ist und die Übertragungsfunktion vom rotierenden Magnetkopf 1 bis zum automatischen Signalentzerrer 6, die das in Fig. 5 dargestellte Wiedergabesystem bilden, 1-D ist, wird die Übertragungsfunktion bis zum Ausgang des automatischen Signalentzerrers 6 (1+D2)&supmin;¹X(1-D), also nicht "1". Daher ist für diesen Fall eine Übertragungsfunktion-Einstellschaltung 7a mit der Übertragungsfunktion 1+D mit der Nachstufe der automatischen Signalentzerrerschaltung 6 verbunden, um die Übertragungsfunktion des Gesamtsystems zu "1" zu machen. Danach arbeitet die in Fig. 5 dargestellte Binärwert-Erfassungsschaltung 7b als in Fig. 1 dargestellte Erfassungsschaltung, um das digitale Signal zu erfassen.
- Wenn beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel die Koeffizientensteuerschaltung 64 die Entzerrungskoeffizienten der Signalentzerrerschaltung 63 steuert, werden die Entzerrungskoeffizienten KIN - K4 N schrittweise ausgehend vom Anfangswert innerhalb eines vorbestimmten Bereichs geändert. Jedoch nimmt bei diesem Verfahren, da die Entzerrungskoeffizienten schrittweise über dem gesamten Bereich innerhalb eines vorbestimmten Bereichs geändert werden, die Anzahl von Operationen betreffend den Entzerrungsfehler in Bezug auf jeden Entzerrungskoeffizient zu.
- Daher kann die Anzahl von Operationen betreffend den Entzerrungsfehler durch das folgende Verfahren gesenkt werden.
- Erstens werden, als erstes Verfahren, die Entzerrungskoeffizienten KIS - K4S bestimmt, wenn ein die isolierte Welle annähernder Standardsignalverlauf vorab eingegeben wird, und diese Entzerrungskoeffizienten werden als Anfangswert eingestellt. Wenn in diesem Fall die eingegebene isolierte Welle nicht sehr verschieden vom Standardsignalverlauf ist, entspricht der Entzerrungskoeffizient, der zum kleinsten Entzerrungsfehler führt, näherungsweise dem Entzerrungskoeffizient KS. Daher müssen die Entzerrungskoeffizienten nur in einem bestimmten beschränkten Bereich um den Anfangswert herum geändert werden, weswegen die Anzahl von Operationen betreffend den Entzerrungsfehler gesenkt werden kann und die Verarbeitungszeit verkürzt werden kann.
- Als zweites Verfahren wird, beim oben genannten ersten Verfahren, wenn der Entzerrungskoeffizient ausgehend vom Anfangswert verschoben wird und wenn der Änderungsanteil des Entzerrungsfehlers einen bestimmten Bereich überschreitet, der Entzerrungskoeffizient auf den Anfangswert zurückgesetzt und es wird eine Operation betreffend den Entzerrungsfehler dadurch ausgeführt, dass der Entzerrungskoeffizient in der entgegengesetzten Richtung geändert wird. Gemäß dem obigen ersten Verfahren wird der Bereich der zu ändernden Entzerrungskoeffizienten eingestellt und es wird der Entzerrungsfehler bestimmt. Gemäß dem zweiten Verfahren wird jedoch der Bereich des zu ändernden Entzerrungsfehlers weiter eingestellt und es kann die Anzahl von Operationen weiter gesenkt werden, um die Verarbeitungszeit zu verkürzen.
- Als Nächstes wird beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel, wenn der Zustand der isolierten Welle erfüllt ist, dies gleichmäßig als isolierte Welle angesehen, und die Bestimmung des Entzerrungskoeffizienten wird unter Verwendung des auf Grundlage der isolierten Welle erzeugten Bezugssignals gesteuert. Jedoch kann der Signalverlauf der isolierten Welle aufgrund einer Änderung des Abstands zwischen dem Kopf und dem Band sowie Störsignalen variieren. In diesem Fall wird der Signalverlauf der isolierten Welle im Ergebnis homogen bezüglich eines solchen mit Wechselwirkung zwischen Codes, und er genügt nicht der Bedingung einer isolierten Welle. Der aus derartigen isolierten Wellen ermittelte Entzerrungskoeffizient kann die Signalverzerrung nicht korrekt entzerren. Daher kann, gemäß einem unten beschriebenen Verfahren, der sich aus einem derartigen Störsignal ergebende Signalverlauf aus der isolierten Welle entfernt werden.
- Als Erstes werden, gemäß dem ersten Verfahren, mehrere Teilwelle-Speicherregister 614, wie in Fig. 6 dargestellt, bereitgestellt, und Signale, die die Bedingung einer isolierten Welle unter den Wiedergabesignalen in bestimmtem Ausmaß erfüllen, werden jeweils in die mehreren Teilwelle-Speicherregister 614 eingespeichert. Außerdem wird der Mittelwert derselben gebildet und als Ausgangssignal der Teilwelle-Speicherregister 614 spezifiziert. Außerdem erzeugt die Bezugssignal-Erzeugungsschaltung 62 ein Bezugssignal durch Eingeben des durch Bilden des Mittelwerts erhaltenen Signals. Gemäß diesem Verfahren wird selbst dann, wenn sich ein Teil des Signalverlaufs der isolierten Wellen ändert, das Änderungsausmaß als Ergebnis der Mittelwertbildung verwässert.
- Außerdem werden, als zweites Verfahren, Signale, die die Bedingung einer isolierten Welle unter den Wiedergabesignalen in bestimmtem Ausmaß erfüllen, jeweils in eine Anzahl von Teilwelle-Speicherregistern 614 eingespeichert. Außerdem wird das Signal mit dem größten Spitzenwert unter ihnen als isolierte Welle spezifiziert und vom Teilwelle-Speicherregister 614 ausgegeben. D. h., dass der Spitzenwert im Allgemeinen klein wird, wenn eine Schwankung im Abstand zwischen dem Kopf und dem Band besteht. Daher kann gemäß diesem Verfahren eine isolierte Welle, die sich von der charakteristischen isolierten Welle des Aufzeichnungs/Wiedergabe-Systems unterscheidet, bei dem der Spitzenwert abgenommen hat, ausgeschlossen werden.
- Darüber hinaus werden, als drittes Verfahren, Signale mit einem Spitzenwert nicht unter einem vorbestimmten Wert (z. B. 50% Signalpegel des Ausgangswerts des A/D-Wandlers 5) als isolierte Wellen angesehen und in das Teilwelle-Speicherregister 614 aufgenommen. Gemäß diesem Verfahren können Signale ausgeschlossen werden, die über einen Signalverlauf verfügen, dessen Spitzenwert drastisch abgenommen hat, und es können auch zufällige Signale ausgeschlossen werden, wie Störsignale oder dergleichen, die im Bereich entstanden, in denen ursprünglich kein Signal vorhanden ist.
- Als Nächstes kann, wenn das erste Wiedergabesignal durch den A/D-Wandler 5 abgetastet wird, ein Spitzenwert abhängig von der Phase des Abtastteils (Systemtaktsignal) versetzt sein. In diesem Fall unterscheidet sich der Spitzenwert der isolierten Welle vom ursprünglichen Wert, was die Steuerung des Entzerrungskoeffizienten beeinflusst, wie oben beschrieben.
- Demgemäß ist parallel zum A/D-Wandler 5 ein anderer A/D-Wandler vorhanden, und das erste Wiedergabesignal wird parallel von jedem A/D-wandler unter Verwendung eines Abtasttakts mit entgegengesetzter Phase abgetastet. In diesem Fall führt einer der A/D-Wandler 50 oder 51 dan Abtastvorgang aus, wobei das Abtasttaktsignal um einen halben Zyklus in Bezug auf den anderen A/D-Wandler verschoben wird. Der A/D-Wandler mit derjenigen isolierten Welle, die hinsichtlich der zwei A/D-Wandler 50 und 51 den größeren Spitzenwert aufweist, wird zum Abtasten verwendet, und im Ergebnis ist der Spitzenwert des ersten Wiedergabesignals nicht stark versetzt, weswegen der Spitzenwert der isolierten Welle des ersten Wiedergabesignals durch das zweite Wiedergabesignal getreu wiedergespiegelt wird. Demgemäß kann die Entnahmegenauigkeit für die isolierte Welle verbessert werden und es kann der Betrieb der automatischen Signalentzerrerschaltung 6 weiter stabilisiert werden.
- Als Nächstes kann die in Fig. 6 dargestellte Spitzenwert-Erfassungsschaltung 612 wegen des Einflusses eines Störsignals oder dergleichen einen Spitzenwert in einem Bereich erfassen, in dem ursprünglich kein Signal vorhanden ist, und sie kann verstopft werden. Ein solches Verstopfen kann gemäß dem folgenden Verfahren vermieden werden. Beim ersten Verfahren wird, wenn in der Binärwert-Erfassungsschaltung 7b Bitabi-Decodierung ausgeführt wird, die Position, an der sich ein Durchgangszustand ändert, als Spitzenwert angesehen, und an anderen Positionen wird Nichts als Spitzenwert angesehen.
- Ferner erfolgt, als zweites Verfahren, bei einem Prozess, bei dem die in Fig. 5 dargestellte PLL 9 aus dem ersten Wiedergabesignal ein Haupttaktsignal erzeugt, z. B. dann, wenn ein Fenstersignal, das das erste Wiedergabesignal kennzeichnet, um die Umgebung des Spitzenwerts zu maskieren, erzeugt wird, um den Spitzenwert des ersten Wiedergabesignals zu erfassen, eine solche Einstellung, dass ein anderer Teil außer dem des Fensters dieses Fenstersignals (ein zu maskierender Teil) nicht als Spitzenwert angesehen wird.
- Unter Verwendung dieser Verfahren kann ein durch Störsignale oder dergleichen beeinflusstes Signal ausgeschlossen werden und es kann ein Spitzenwert der isolierten Welle korrekt erfasst werden.
- Beim oben genannten Ausführungsbeispiel ist, wie es in Fig. 5 dargestellt ist, die Taktsignal-Erzeugungsschaltung 9 in der Nachstufe der festen Signalentzerrerschaltung 4 vorhanden, und das Haupttaktsignal zum Synchronisieren des Gesamtbetriebs der Vorrichtung wird vom ersten Wiedergabesignal erzeugt. Jedoch kann, wie es in Fig. 10 dargestellt ist, eine Taktsignal- Erzeugungsschaltung 10 zum Erzeugen dieses Haupttaktsignals in der Nachstufe der automatischen Signalentzerrerschaltung 6 vorhanden sein. Wenn diese Taktsignal-Erzeugungsschaltung 10 so aufgebaut ist, dass das Ausgangssignal der automatischen Signalentzerrerschaltung 6 mit digitalem Wert vorliegt, erzeugt sie ein Haupttaktsignal synchron zur Spitzenwertposition eines Signals mit diesem digitalen Wert.
- Wenn die Schaltung zum Erzeugen des Haupttaktsignals in der Nachstufe der automatischen Signalentzerrerschaltung 6 vorhanden ist, kann die feste Signalentzerrerschaltung 4 weggelassen werden, da die in Fig. 5 dargestellte feste Signalentzerrerschaltung 4 dazu dient, den Betrieb der PLL 9 zu stabilisieren, wodurch die Schaltungsgröße gesenkt werden kann. Außerdem kann als Taktsignal-Erzeugungsschaltung 10 eine solche von analogem Typ, wie die in Fig. 5 dargestellte Taktsignal-Erzeugungsschaltung 9 verwendet werden, wenn das Ausgangssignal der automatischen Signalentzerrerschaltung 6 durch ein Tiefpassfilter geführt wird.
- Mit dem oben beschriebenen Signalentzerrer und dem Digitalaufzeichnungs-/- Wiedergabegerät können die folgenden Effekte erzielt werden.
- Der Signalentzerrer ist nämlich so ausgebildet, dass die Entzerrungskoeffizienten entsprechend dem Wiedergabesignal gesteuert werden, weswegen der Signalverlauf unter Verwendung eines geeigneten Entzerrungskoeffizienten entsprechend dem eingegebenen Wiedergabesignal entzerrt werden kann.
- Da das Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät einen Signalentzerrer enthält, der den Signalverlauf auf das eingegebene Signal hin korrekt entzerrt, kann der Signalverlauf entsprechend einer Änderung der Charakteristik korrekt entzerrt und wiedergegeben werden, wenn sich die Charakteristik des Wiedergabesystems wie eines Magnetkopfs oder dergleichen im Verlauf der Zeit ändert.
- Auch kann der Signalentzerrer als digitale Schaltung ausgebildet werden, da im Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät der Signalverlauf nach der A/D- Wandlung entzerrt wird, weswegen eine Signalentzerrerschaltung mit hoher Genauigkeit und hoher Zuverlässigkeit realisiert werden kann.
- Auch kann der optimale Entzerrungskoeffizient auf das eingegebene Wiedergabesignal hin eingestellt werden, da im Signalentzerrer der Entzerrungskoeffizient auf das Wiedergabesignal hin so eingestellt wird, dass der Entzerrungsfehler minimal wird.
- Ferner wird der Signalentzerrer, da er so aufgebaut ist, dass der Entzerrungsfehler schrittweise geändert wird, um ihn durch einen Steuerungsvorgang zu bestimmen, nicht durch Störsignale oder dergleichen beeinflusst, und es kann der optimale Entzerrungskoeffizient eingestellt werden.
- Auch kann, wenn als Anfangswert für den Entzerrungskoeffizient ein Wert eingestellt wird, bei dem der Entzerrungsfehler nicht minimal werden kann, derjenige Entzerrungskoeffizient, bei dem der Entzerrungsfehler minimal wird, korrekt bestimmt werden.
- Auch kann, wenn die Richtung einer Änderung des Entzerrungskoeffizienten auf Grundlage des Änderungsanteils des Entzerrungsfehlers eingestellt wird, die Anzahl von Operationen betreffend den Entzerrungsfehler gesenkt werden, und es kann die Betriebszeit verkürzt werden.
- Auch kann, wenn der Mittelwert mehrerer isolierter Wellen dazu verwendet wird, den Entzerrungskoeffizienten einzustellen, ein Einfluss von Störsignalen oder dergleichen ausgeschlossen werden, und der Entzerrungskoeffizient kann korrekt eingestellt werden.
- Auch kann, wenn die Welle mit dem größten Spitzenwert als isolierte Welle entnommen wird, der Einfluss von Störsignalen oder dergleichen ausgeschlossen werden, und es kann der Entzerrungskoeffizient korrekt eingestellt werden.
- Auch kann, wenn als isolierte Wellle eine Welle mit einem Spitzenwert nicht unter einem vorbestimmten Wert entnommen wird, der Einfluss eines Störsignals oder dergleichen ausgeschlossen werden, und der Entzerrungskoeffizient kann korrekt eingestellt werden.
Claims (15)
1. Signalentzerrer zum Entzerren des Signalverlaufs eines von einem
Aufzeichnungsträger wiedergegebenen Wiedergabesignals, mit:
- einer Teilwelle-Entnahmeeinrichtung (61) zum Entnehmen einer isolierten
Welle aus dem Wiedergabesignal, wobei es sich um eine Welle handelt, die
frei von einer Signalverlaufsverzerrung durch Wechselwirkung zwischen
Signalverläufen ist;
- einer Bezugssignal-Erzeugungseinrichtung (62) zum Erzeugen eines
Bezugssignals auf Grundlage der isolierten Welle, wobei das Bezugssignal einen
Signalverlauf aufweist, der dem optimal entzerrten Signalverlauf der
isolierten Welle entspricht;
- einer Auswähleinrichtung (SW1) zum Auswählen entweder des
Wiedergabesignals oder der isolierten Welle auf Grundlage eines Startimpulses;
- einer Entzerrungseinrichtung (63) zum Entzerren des Signalverlaufs des
Wiedergabesignals oder der isolierten Welle, wie durch die
Auswähleinrichtung ausgewählt, auf Grundlage eines Entzerrungskoeffizienten; und
- einer Entzerrungskoeffizient-Steuereinrichtung (64) zum Steuern des
Entzerrungskoeffizienten auf Grundlage des Entzerrungsfehlers zwischen der
isolierten Welle, deren Signalverlauf durch die Entzerrungseinrichtung
entzerrt wurde, und dem Bezugssignal.
2. Signalentzerrer nach Anspruch 1, bei dem die Entzerrungskoeffizient-
Steuereinrichtung eine solche Steuerung ausführt, dass der
Entzerrungsfehler minimal wird.
3. Signalentzerrer nach Anspruch 1, bei dem die Entzerrungskoeffizient-
Steuereinrichtung (64) mehrere Entzerrungsfehler durch schrittweises Ändern
des Entzerrungskoeffizienten innerhalb eines vorbestimmten Bereichs
bestimmt, wenn sie den Entzerrungskoeffizient der Entzerrungseinrichtung
einstellt, und sie denjenigen Entzerrungskoeffizient als
Entzerrungskoeffizient der Entzerrungseinrichtung spezifiziert, bei dem der
Entzerrungsfehler unter den mehreren Entzerrungsfehlern am kleinsten ist.
4. Signalentzerrer nach Anspruch 1, bei dem ein Wert, bei dem der
Entzerrungsfehler nicht der kleinste werden kann, als Anfangswert für den
Entzerrungskoeffizient eingestellt wird, mehrere Entzerrungsfehler durch
schrittweises Ändern des Entzerrungskoeffizienten innerhalb eines vorbestimmten
Bereichs, der den Anfangswert enthält, bestimmt werden und derjenige
Entzerrungskoeffizient, bei dem der Entzerrungsfehler unter den mehreren Entzerrungsfehlern
am kleinsten ist, als Entzerrungskoeffizient der
Entzerrungseinrichtung spezifiziert wird.
5. Signalentzerrer nach Anspruch 1, bei dem die Entzerrungskoeffizient-
Steuereinrichtung den Entzerrungskoeffizienten schrittweise ausgehend von
einem Anfangswert ändert, wenn sie den Entzerrungskoeffizient der
Entzerrungseinrichtung steuert, und nach einem Entzerrungskoeffizient, für den
der Entzerrungsfehler am kleinsten ist, auf Grundlage des Änderungsanteils
des Entzerrungsfehlers aufgrund der schrittweisen Änderung des
Entzerrungskoeffizienten sucht, um den Entzerrungskoeffizient der
Entzerrungseinrichtung einzustellen.
6. Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät mit: einer
Signalerfassungseinrichtung (1) zum Erfassen eines digitalen Signals von einem
Aufzeichnungsträger zum Ausgeben des Signals als Wiedergabesignal; einem Signalentzerrer
(8) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche zum Entzerren des Signalverlaufs
des Wiedergabesignals; und eine Binärwert-Erzeugungseinrichtung (7) zum
Umsetzen des Ausgangssignals des Signalentzerrers in ein binäres Format zum
Erfassen des digitalen Signals.
7. Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät mit: einer
Signalerfassungseinrichtung (1) zum Erfassen eines auf einem Aufzeichnungsträger
aufgezeichneten digitalen Signals zum Ausgeben des Signals als Wiedergabesignal; einer
Kompensationseinrichtung (4) zum Kompensieren der Phasen- oder
Amplitudencharakteristik des Wiedergabesignals; einer
Taktsignal-Erzeugungseinrichtung (9) zum Erzeugen eines Haupttaktsignals, das zur zeitlichen Bezugnahme
des Gesamtbetriebs wird, auf Grundlage des durch die
Kompensationseinrichtung kompensierten Wiedergabesignals; einem Signalentzerrer (6) nach einem
der Ansprüche 1 bis 5 zum Entzerren des Signalverlaufs des durch die
Kompensationseinrichtung kompensierten Wiedergabesignals; und einer Binärwert-
Erzeugungseinrichtung (7) zum Umsetzen des Ausgangssignals des
Signalentzetrers in ein binäres Format zum Erfassen des digitalen Signals.
8. Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät mit: einer
Signalerfassungseinrichtung (1) zum Erfassen eines auf einem Aufzeichnungsträger
aufgezeichneten digitalen Signals zum Ausgeben des Signals als Wiedergabesignal; einer
Wandlereinrichtung (5) zum Quantisieren des Signalverlaufs des
Wiedergabesignals zum Umsetzen des Signals in ein quantisiertes Wiedergabesignal;
einem Signalentzerrer (6) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 zum Entzerren
des Signalverlaufs des quantisierten Wiedergabesignals; und einer Binär-
Wert-Erzeugungseinrichtung (7) zum Umsetzen des Ausgangssignals des
Signalentzerrers in ein binäres Format zum Erfassen des digitalen Signals.
9. Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät nach Anspruch 7, ferner mit
einer Wandlereinrichtung (5) zum Quantisieren des Signalverlaufs des durch
die Kompensationseinrichtung kompensierten Wiedergabesignals zum Umsetzen
des Signalverlaufs in ein quantisiertes Wiedergabesignal, wobei der
Signalentzerrer so angeordnet ist, dass er den Signalverlauf des quantisierten
Wiedergabesignals entzerrt.
10. Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät nach Anspruch 8 oder Anspruch
9, bei dem die Wandlereinrichtung (5) die Wiedergabesignale unter
Verwendung mehrerer Abtastsignale mit verschiedenen Phasen abtastet, um den
Signalverlauf derselben in mehrere digitale Signale umzusetzen, die
Teilwelle-Entnahmeeinrichtung (61) jeweilige isolierte Wellen aus den mehreren
digitalen Signalen entnimmt und die Bezugssignal-Erzeugungseinrichtung (62)
aus der isolierten Welle mit dem größten Spitzenwert unter den durch die
Teilwelle-Entnahmeeinrichtung entnommenen isolierten Wellen ein
Bezugssignal erzeugt.
11. Signalentzerrer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die
Teilwelle-Entnahmeeinrichtung mehrere Register zum zeitweiligen Speichern mehrerer
aus dem Wiedergabesignal entnommener isolierter Wellen aufweist, wobei sie
den Mittelwert der Pegel der in den mehreren Registern gespeicherten
isolierten Wellen als Pegel der aus dem Wiedergabesignal entnommenen
isolierten Welle ausgibt.
12. Signalentzerrer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die
Teilwelle-Entnahmeeinrichtung mehrere Register zum zeitweiligen Speichern mehrerer
aus dem Wiedergabesignal entnommener isolierter Wellen aufweist, wobei sie
die isolierte Welle mit dem größten Spitzenwert unter den in den mehreren
Registern gespeicherten isolierten Wellen als aus dem Wiedergabesignal
entnommene isolierte Welle ausgibt.
13. Signalentzerrer nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, bei dem die
Teilwelle-Entnahmeeinrichtung diejenigen isolierten Wellen entnimmt, die einen
Spitzenwert nicht unter dem vorbestimmten Wert aufweisen, und sie diese
isolierten Wellen in das Register einspeichert.
14. Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät nach Anspruch 8 oder Anspruch
9, bei dem die Entzerrungseinrichtung aus einem digitalen Transversalfilter
besteht.
15. Digitalaufzeichnungs-/-Wiedergabegerät nach Anspruch 8 oder Anspruch
9, bei dem die Entzerrungskoeffizient-Steuereinrichtung den Maximalwert,
den das den Entzerrungsfehler speichernde Register einnehmen kann, als
Anfangswert für den Entzerrungsfehler, wie er beim Ausführen einer
Operation erhalten wird, verwendet.
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