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Hintergrund
der Erfindung
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Fachgebiet
der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich generell auf einen medizinischen Katheter
und Kathetersatz zum Plazieren von Kathetern bei einem Patienten.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Katheter
sind im Fachgebiet der Medizin üblich,
wobei sie in den unterschiedlichsten Anwendungen von Bedeutung sind.
Der Begriff „Katheter" wird üblicherweise
verwendet, um ein röhrenförmiges Instrument
zu bezeichnen, das in eine Körperhöhle oder
in eine Körperöffnung eingeführt wird,
die auf natürliche
oder chirurgische Weise geöffnet
wird. Gefäßkatheter
zum Beispiel kommen in vielen verschiedenen Formen vor und dienen
für viele
verschiedene Anwendungen. Ein Gefäßkatheter besteht typischerweise
aus einem Anschlußstück und einer
Röhre oder
Kanüle,
durch welche das Fluid fließt.
Das Anschlußstück kann
eine Anzeigekammer enthalten, die es ermöglicht, den Katheter individuell
so zu setzen, daß man
das Blut in der Anzeigekammer sieht, wodurch angezeigt wird, daß der Katheter
in die Vene eingetreten ist. Es gibt verschiedene Typen von Gefäßkathetern.
Die Haupttypen umfassen den kurzen peripheren Katheter, der typischerweise
nur ein kurzes Stück
(zum Beispiel 51 mm bis 76 mm (2 Zoll bis 3 Zoll)) in eine Vene
in der Hand oder im Arm des Patienten gesetzt wird. Es gibt auch
Venenkatheter, die länger
sind und einen Katheter mittlerer Länge einschließen, der
ungefähr
152 mm bis 203 mm (6 Zoll bis 8 Zoll) in die Vene eines Patienten
gesetzt wird, und einen peripher inserierten Zentralkatheter („PICC"), der peripher gesetzt,
zum Beispiel in den Arm eines Patienten, und ein beträchtliches
Stück, zum
Beispiel in die obere Hohlvene, eingeführt wird. Ein weiterer Typ
eines Gefäßkatheters
ist der zentral-venöse
Katheter, der typischerweise in der inneren Drosselvene oder der
Schlüsselbeinvene
gesetzt wird, wobei dieser unter der Haut implantiert, unter der
Haut getunnelt, etc. wird.
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Ein übliches
Verfahren, einen Katheter bei einem Patienten zu setzen, geschieht
durch eine Einführungshilfe.
In diesem Verfahren wird eine Einführungshilfe, welche eine Nadel
enthält,
in einem Patienten und in einer Vene gesetzt. Die Nadel wird dann entfernt,
und der Katheter wird durch die Einführungshilfe in die Vene eingeführt.
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Ein
zweites Verfahren zum Setzen eines Katheters in einem Patienten,
das häufig
als Über-der-Nadel-Einführung („OTN") bezeichnet wird, setzt
die Katheterkanüle
direkt über
der Nadel, die verwendet wird, um den Katheter in die Vene einzuführen. Die
Nadel ist typischerweise mit einem Draht oder einem Stillet verbunden,
was ermöglicht,
die Nadel aus dem distalen Ende oder dem Ende des Anschlußstückes der
Katheterkanüle
zu entfernen, nachdem das proximale Ende der Katheterkanüle in der
Vene gesetzt ist. Nachdem die Nadel entfernt wurde, wird der Katheter
vorwärts
in die Vene geschoben und an der gewünschten Stelle plaziert. Der OTN-Katheter
erlaubt die Verwendung einer Nadel mit kleinerem Außendurchmesser
bei einer gegebenen Größe des Außendurchmessers
der Katheterkanüle.
Der klinische Nutzen der OTN-Herangehensweise liegt in der Maximierung
der Größe des gesetzten
Katheters im Vergleich zu der Größe der verwendeten
Nadel. Eine kleinere Nadel bedeutet, daß man leichter Zugang zur Vene
findet und dem Patienten weniger Schmerzen zufügt.
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Die 1 und 2 zeigen
die verschiedenen Typen von Einführverfahren
der Gefäßkatheter. 1 zeigt
ein Durch-die-Einführungshilfe-Einführverfahren
(„TTI") und 2 ein
OTN-Einführverfahren.
Bei dem Typ der TTI-Einführung
werden eine Einführungshülse 20 und
eine Nadel 30 in die Vene eines Patienten eingeführt. Nachdem
die Nadel 30 eingeführt
wurde, wird diese entfernt und die Katheterkanüle 10 wird durch die
Einführungshülse 20 vorwärts geschoben.
Wenn die Katheterkanüle
durch die Einführungshilfe
gesetzt wird, ist der maximale Außendurchmesser der Katheterkanüle, die
gesetzt ist, geringfügig
kleiner als der Innendurchmesser der Einführungshilfe oder geringfügig kleiner
als der Außendurchmesser
der Nadel. In 1 wird zum Beispiel mindestens
eine 19-Gauge Nadel 30 benötigt, um eine 20-Gauge Katheterkanüle 10 zu
plazieren.
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In
dem OTN-Einführverfahren
wird eine Nadel 40 in einen Patienten eingeführt, wobei
sich die Nadel 40 in einer Katheterkanüle 10 befindet und
wobei die Nadel einen Draht oder ein Stillet 50 aufweist, der/das
an einem Anschlußstück 60 am
distalen Ende der Katheterkanüle 10 angebracht
ist. Nachdem die Nadel 40 und ein Teil der Katheterkanüle 10 in
den Patienten eingeführt
sind, wird die Nadel 40 aus dem Patienten entfernt, indem
das Anschlußstück 60 vom
Patienten weggezogen wird. Nachdem die Nadel 40 entfernt
ist, wird die Katheterkanüle 10 vorwärts zur
gewünschten
Plazierung in dem Patienten ge schoben. 2 zeigt,
daß eine
Nadel mit einem kleineren Außendurchmesser,
zum Beispiel 22-Gauge, verwendet werden kann, um eine Katheterkanüle mit einem
größeren Außendurchmesser, zum
Beispiel 20-Gauge, zu plazieren.
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Weitere
Kathetervorrichtungen werden in DE-A-31 07 983 und in WO-A-86/01414
offenbart. DE-A-31 07 983 bildet die Grundlage für den Oberbegriff von Anspruch
1.
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Kurze Beschreibung
der Erfindung
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Es
werden ein Katheter, ein Kathetersatz und ein Verfahren zum Setzen
eines Katheters offenbart. Der erfindungsgemäße Katheter wird in Anspruch
1 definiert, und der erfindungsgemäße Kathetersatz wird in Anspruch
8 definiert. Es wird in Betracht gezogen, daß das Übergangselement an das Ende
des röhrenförmigen Körpers gekoppelt
ist oder als integraler Bestandteil des Körpers ausgebildet wird. Ein Vorteil
des Katheters mit einem Übergangselement-Teil,
das einen Außendurchmesser
aufweist, der kleiner ist als der Innendurchmesser der Öffnung in
der Katheter-Einführurgshilfe,
liegt darin, daß er ein
Verfahren zum Setzen eines TTI-Katheters zuläßt, der größer ist als der Innendurchmesser
der Einführungshilfe,
indem zuerst das Übergangselement durch
die Einführungshilfe
gesetzt wird. Das schafft den Vorteil der OTN-Einführung hinsichtlich
der Nadelgröße, aber
ermöglicht,
daß ein
größerer Katheter in
der Vene plaziert werden kann wegen des nachfolgende Entfernens
der Einführungshilfe,
nachdem das Übergangselement
in der Vene plaziert ist.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der ausführlichen
Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen, wie sie im folgenden
dargelegt werden, verständlich.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine seitliche Draufsicht einer Anordnung einer Katheter-Einführung-durch-die-Einführungshilfe.
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2 ist
eine seitliche Draufsicht einer Anordnung einer OTN-Katheter-Einführung.
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3 ist
eine seitliche Draufsicht eines Katheters der Erfindung mit einer
TTI-Anordnung.
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Die 4 bis 9 zeigen
das Verfahren des Setzens eines Katheters bei einem Patienten, wobei
das Übergangselement
an das Ende des röhrenförmigen Körpers des
Katheters gekoppelt oder als integraler Bestandteil ausgebildet
ist.
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10 zeigt
eine Draufsicht des Übergangselementes
des Katheters der Erfindung im Schnitt entlang der Schnittlinie
A-A in 9, wobei das Übergangselement
sich ausdehnt, um sich im wesentlichen der Querschnittsfläche des
röhrenförmigen Körpers des
Katheters anzupassen.
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11 zeigt
eine seitliche perspektivische Darstellung des Katheters der Erfindung
einschließlich
des Übergangselementes,
wobei sich das Übergangselement
ausdehnt, um sich im wesentlichen dem Durchmesser des röhrenförmigen Körpers des Katheters
anzupassen.
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12 zeigt
eine Draufsicht des Übergangselementes
des Katheters der Erfindung im Schnitt entlang der Schnittlinie
A-A in 9, wobei das Übergangselement
sich entfaltet, um sich im wesentlichen der Querschnittsfläche des
röhrenförmigen Körpers des
Katheters anzupassen.
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13 ist
eine perspektivische Seitendarstellung des Katheters der Erfindung,
wobei das Übergangselement
gefaltet ist, um die Querschnittsfläche von diesem Bereich des
Katheters zu reduzieren.
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14 ist
eine perspektivische Seitendarstellung des Katheters der Erfindung,
wobei das Übergangselement
sich im entfalteten Zustand befindet, um sich im wesentlichen der
Querschnittsfläche des
röhrenförmigen Körpers des
Katheters anzupassen.
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15 ist
eine seitliche Draufsicht eines erfindungsgemäßen Katheters, wobei der Bereich
des Übergangselementes
sich im Übergang
mit schrittweise abnehmendem Durchmesser oder abnehmender Querschnittsfläche befindet.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Katheter und einen Kathetersatz,
wobei der Katheter ein im wesentlichen rohrförmigen Körper und ein Übergangselement
umfaßt.
Der im wesentlichen rohrförmige Körper weist
einen Außendurchmesser
auf, der nicht kleiner als der Innendurchmesser einer Öffnung in
einer Katheter-Einführungshilfe
ist, welche so ausge bildet ist, daß ein Teil des Katheters in
den Körper
eines Patienten eingeführt
werden kann. Das Übergangselement
wird angrenzend an ein erstes Ende des röhrenförmigen Körpers positioniert. Das Übergangselement
hat einen Außendurchmesser,
der kleiner als der Außendurchmesser
des röhrenförmigen Körpers ist
und kleiner als der Innendurchmesser der Öffnung in der Katheter-Einführungshilfe.
Der Katheter wird verwendet, indem man eine Einführungshilfe bei einem Patienten
setzt, die einen Katheter mit einem im wesentlichen rohrförmigen Körper und
ein Übergangselement
vorsieht, das Übergangselement durch
die Öffnung
im Körper
der Einführungshilfe
einführt,
die Einführungshilfe
aus dem Patienten entfernt und einen Teil des röhrenförmigen Körpers des Katheters im Patienten
plaziert. In der folgenden ausführlichen
Beschreibung werden spezifische Ausführungsformen der Erfindung
beschrieben unter Bezugnahme auf besondere Stoffe. Zahlreiche spezifische
Details werden dargelegt, wie zum Beispiel spezifische Stoffe, Anordnungen
und Verfahren zum Setzen eines Katheters. Es ist jedoch für den Fachmann einleuchtend,
daß diese
spezifischen Details nicht verwendet werden müssen, um die Erfindung auszuführen. Andererseits
sind bekannte Stoffe und Verfahren nicht im Detail beschrieben worden,
um zu vermeiden, daß die
Erfindung unnötigerweise
unverständlich
wird.
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3 zeigt
eine seitliche Draufsicht einer Katheter-Anordnung der Erfindung. 3 zeigt
einen Katheter 100, der aus einem im wesentlichen röhrenförmigen Körperbereich 110 und
einem Übergangselement-Bereich 130 (im
folgenden als Übergangselement 130 bezeichnet)
besteht. Der im wesentlichen röhrenförmige Körper der
Kanüle 110 ist
mit einem Anschlußstück 120 am
distalen Ende der Katheterkanüle 100 verbunden.
Der Katheter 100 ist so ausgeführt, daß er in einem Patienten durch
eine Einführungshilfe 160 gesetzt
werden kann. Die Einführungshilfe
besteht aus Griffen 140 und einer Hülse 150. Die Einführungshilfe 160 umfaßt weiterhin
eine entfernbare Nadel 170. Um den Katheter 100 in
einem Patienten zu setzen, werden die Einführungshilfe 160 und
die Nadel 170 zuerst an der gewünschten Stelle, beispielsweise
in der Vene eines Patienten, in herkömmlicher Art und Weise plaziert.
Als nächstes wird
die Nadel 170 von dem distalen Ende der Einführungshilfe 160 entfernt,
so daß lediglich
die Einführungshülse 150 im
Patienten verbleibt. Danach wird der Katheter der Erfindung durch
die Einführungshülse 150 in
die Vene eingeführt.
Wie bereits ausgeführt
wurde, umfaßt
der Katheter 100 ein Übergangselement 130,
das einen Außendurchmesser, der
kleiner als der Innendurchmesser der Öffnung in der Einführungshülse 150 ist,
aufweist. Das Übergangselement 130 des
Katheters 100 wird durch die Einführungshilfe 160 in
die Vene geschoben. Nachdem das Übergangselement 130 sicher
durch die Einführungshilfe 160 hindurch
und in die Vene plaziert wurde, wird die Einführungshilfe 160 aus
dem Patienten entfernt und zerlegt oder geteilt und von der Stelle
am Patienten getrennt, wie es im Stand der Technik üblich ist.
Es sollte klar sein, daß die
Teilung der Einführungshilfe 160 bewerkstelligt
werden kann, während
die Einführungshilfe 160 entfernt
wird, zum Beispiel um Platz für
ein kürzeres Übergangselement 130 zu
haben. Der röhrenförmige Körper 110 des
Katheters kann dann in den Patienten vorwärts bewegt werden, indem dieser
dem Übergangselement 130 durch
die Öffnung
folgt, die durch die Nadel 170 und die Einführungshülse 150 erzeugt
wurde. Um die Einführung
des röhrenförmigen Körpers 110 zu
unterstützen,
enthält
der röhrenförmige Körper 110 wahlweise
eine konische vordere Kante 115, die allmählich den
bestehenden Einschnitt, der durch die Nadel 170 in der
Haut des Patienten erzeugt wurde, öffnet.
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Der
Einschnitt, der durch die Nadel 170 in einem Patienten
erzeugt wurde, ist groß genug,
um die Einführungshülse 150 einführen zu
können.
So ist vorgesehen, daß der
Einschnitt auch groß genug sein
sollte, daß er
für den
röhrenförmigen Körper 110 des
erfindungsgemäßen Katheters
ausreicht. Der röhrenförmige Körper 110 des
erfindungsgemäßen Katheters
weist einen Außendurchmesser
auf, der nicht kleiner ist, als der Innendurchmesser der Öffnung in
der Katheter-Einführungshilfe 160,
oder nicht kleiner als der Außendurchmesser
der Nadel 170. In einer Ausführungsform ist der Außendurchmesser bzw.
das Lehrenmaß des
röhrenförmigen Körpers 110 der
Katheter-Kanüle 100 ungefähr gleich
dem Außendurchmesser
der Einführungshülse 150 oder der
Nadel 170. In einer weiteren Ausführungsform nutzt die Erfindung
die elastische Eigenschaft der Haut aus. Die Elastizität der Haut
läßt eine Öffnung in der
Haut zu, das heißt,
einen Nadeleinschnitt, wodurch diese um 2 Gauge-Größen gedehnt
werden kann, um einen Gegenstand mit einem größeren Durchmesser als der Öffnung aufzunehmen.
Die Erfindung zieht zum Beispiel in Betracht, daß ein durch eine 22-Gauge-Nadel
ausgeführter
Schnitt, um einen Katheter einzuführen, einen 20-Gauge Katheter
aufnehmen kann, wenn man die durch die Erfindung beschriebene Technik
verwendet.
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Die 4 bis 9 zeigen
ein Verfahren zum Einführen
des Katheters der Erfindung, wobei das Übergangselement 130 des
Katheters an das Ende des röhrenförmigen Körpers 110 des
Katheters 100 gekoppelt oder als integraler Bestandteil
desselben ausgebildet ist. Zuerst werden, wie in 4 gezeigt
wird, eine Nadel 170 und eine Einführungshilfe 160, die
eine Einführungshülse 150 enthält, durch
die Haut 200 eines Patienten und in eine Vene 210 plaziert.
Wenn sich dann die Nadel 170 an dem richtigen Ort in der
Vene 210 befindet, wird die Nadel aus der Einführungshilfe 160 durch
den Einführungshilfen-Körper 140 entfernt.
Als nächstes
wird, wie in 5 gezeigt wird, der Katheter 100 in
der Vene 210 plaziert. Der Katheter 100 der Erfindung
enthält
ein Übergangselement 130 mit
einem Außendurchmesser,
der kleiner als der Außendurchmesser
des röhrenförmigen Körpers 110 des
Katheters und kleiner als der Innendurchmesser der Einführungshülse 150 ist.
So zielt die Erfindung zum Beispiel darauf ab, daß für eine 22-Gauge
Einführungshülse das Übergangselement 130 des
Katheters 100 einen Außendurchmesser
kleiner als der Innendurchmesser der Hülse 150 hat. Nachdem
die Plazierung des Übergangselementes 130 des
Katheters 100 in der Vene 210 gesichert ist, wird
die Einführungshilfe 160 einschließlich der
Einführungshülse 150 aus
der Vene 210 und der Haut 200 des Patienten, wie
in 6 gezeigt wird, entfernt.
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Nachdem
die Einführungshilfe 160 von
der Haut entfernt ist, zeigt 7, daß die Einführungshilfe
von dem Katheter weggezogen wird. Hier muß bemerkt werden, daß die Einführungshilfe 160 von
dem Katheter weggezogen werden kann, während die Einführungshilfe 160 gerade
entfernt wird, zum Beispiel um Platz für einen Katheter 100 mit
einem kürzeren Übergangselement 130 zu
haben. Um das Wegziehen und das Entfernen der Einführungshilfe 160 zu
erleichtern, können
die Einführungshilfen-Griffe 140 und
die Hülse 150 aus
einem dauerfesten Material von veränderlicher Dicke und einem Paar
von gegenüberliegenden
Wänden,
dünner
als der Rest der Einführungshilfe 160,
ausgeführt
sein. Auf diese Weise wird die Einführungshilfe 160 an
den gegenüberliegenden
dünneren
Seitenwänden
geteilt, wie in 7 gezeigt wird. Alternativ können die
Einführungshilfen-Griffe 140 und
die Hülse 150 entlang der
gegenüberliegenden
Seiten eingekerbt oder geschlitzt sein und entlang der eingekerbten
oder geschlitzten Abschnitte geteilt werden. In ähnlicher Weise ist die Hülse 150 aus
ausreichend dünnem
Material gefertigt, so daß die
Hülse 150 leicht
getrennt werden kann, wenn die Einführungshilfe 160 geteilt wird.
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Nachdem
die Einführungshilfe 160 vom Zielort
entfernt wurde und nicht länger
das Übergangselement 130 des
Katheters umfaßt,
wird der Katheter 100 weiter vorwärts geschoben, so daß der röhrenförmige Körper 110 in
die Haut 200 und die Vene 210 des Patienten eingeführt werden
kann. 8 zeigt das Einführen des röhrenförmigen Körpers 110 in die Haut 200 und
die Vene 210 des Patienten. Der röhrenförmige Körper 110 hat einen
Außendurchmesser
nicht kleiner als der Innendurchmesser der Öffnung in der Einführungshilfe 160.
Indem die Erfindung die elastische Eigenschaft der Haut 200 ausnutzt,
sieht die Erfindung vor, daß der
röhrenförmige Teil 110 ungefähr 2 Gauge
größer als
der Einschnitt, der durch die Nadel 170 (und die Einführungshülse 150)
erzeugt wurde, dimensioniert werden kann. Folglich ist beabsichtigt,
daß, bei
einer durch eine 22-Gauge Nadel ausgeführten Öffnung in der Haut 200,
der röhrenförmige Körper 110 des
Katheters 100 in einer Ausführungsform einen Außendurchmesser hat,
der einer 20-Gauge Größe entspricht.
Der röhrenförmige Körper 110 wird
vorwärts
in die Vene zur richtigen Stelle geschoben.
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9 zeigt
eine Ausführungsform
der Erfindung, in der, nachdem das Übergangselement 130 des
Katheters in das Körper-Fluid
des Patienten, zum Beispiel in das Blut eingeführt ist, das Übergangselement 130 einen
Hohlraum mit einer Querschnittsfläche einnimmt, die der Querschnittsfläche des
Hohlraumes des röhrenförmigen Körpers 110 entspricht. In
diesem Fall, da die ganze Kanüle 100 eine
Querschnittsfläche
aufweist, die dem Hohlraum des röhrenförmigen Körpers 110 entspricht,
wird der Fluid-Fluß durch
den Katheter verbessert. Mit anderen Worten, die Erfindung erwartet
keine Reduzierung der Fließmenge
durch die gesamte Länge
der Katheterkanüle.
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Die 10 bis 11 zeigen
eine Ausführungsform,
in der das Übergangselement 130 sich ausdehnt,
um sich im wesentlichen der Querschnittsfläche des röhrenförmigen Körpers 110 anzupassen. Das Übergangselement 130 ist
aus einem Material gefertigt, das anschwillt oder sich ausdehnt,
wenn es einem Körper-Fluid
ausgesetzt wird. Ein solches Material ist Aquavene®, ein
eingetragenes Warenzeichen der Menlo Care Corporation aus Palo Alto,
Kalifornien. Aquavene® ist eine Zusammensetzung
aus einem Hydrogel und einem Elastomer. Dieses Material wird in
den US-Patenten Nr. 4.883.699 und 4.911.691, übertragen an Menlo Care, beschrieben. Andere
Stoffe enthalten thermisch aktivierte Hydrogele, Hydrogel-Derivate,
hydrophile Polyurethane und bestimmte Gedächtnis-Polymere.
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10 zeigt
ein Übergangselement 130, das
einen Hohlraum mit einer Querschnittsfläche von einem Durchmesser 250 aufweist,
das sich, wenn es einem Körper-Fluid
ausgesetzt wird, auf eine Querschnittsfläche mit einem Durchmesser 260 ausdehnt. Der
Ausdehnungsbereich der Katheterfläche liegt typischerweise bei
mindestens zwei Gauge Größen. 11 zeigt
eine perspektivische Seitenansicht der Katheterkanüle, die
einen Hohlraum des Übergangselementes 130 aufweist,
das sich ausgedehnt hat, um sich im wesentlichen der Querschnittsfläche des Teiles
des röhrenförmigen Körpers 110 anzupassen.
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Eine
weitere Ausführungsform
des Katheters mit einem Übergangselement,
wie in 9 dargestellt, das sich auf einen Hohlraum mit
einer Querschnittsfläche
ausdehnt, die sich im wesentlichen der Querschnittsfläche des
Hohlraumes des röhrenförmige Teiles
anpaßt,
wird in den 12 bis 14 dargestellt.
Die 12 bis 14 zeigen
eine Ausführungsform,
in der das Übergangselement 130 einen zusammengefalteten
Zustand 270 und einen entfalteten Zustand 280 enthält. In dem
zusammengefalteten Zustand 270 weist das Übergangselement 130 eine
Fläche
mit reduziertem Durchmesser auf. In dem entfalteten Zustand 280 hat
das Übergangselement 130 einen
Außendurchmesser,
der im wesentlichen gleich dem des röhrenförmigen Körpers 110 ist. Der
zusammengefaltete Zustand 270 wird dadurch erreicht, indem
man einen Teil des Übergangselementes 130 nach
innen faltet, um den effek tiven Außendurchmesser der Kanüle zu reduzieren. 13 zeigt
eine perspektivische Seitenansicht des Übergangselementes im zusammengefalteten
Zustand. 14 zeigt eine perspektivische
Seitenansicht des Übergangselementes 130 in
dem entfalteten Zustand mit einem Außendurchmesser, der im wesentlichen gleich
dem Außendurchmesser
des röhrenförmigen Körpers 110 ist.
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15 zeigt
eine Ausführungsform,
in welcher der Bereich des Übergangselementes
in abgestuften Übergangsschritten
für eine
gesteigerte Flexibilität
an der Spitze des Katheters erfolgt. In 15 umfaßt der Bereich
des Übergangselementes
die Übergangselement-Bereiche mit abnehmenden Querschnittsflächen 515, 520 und 525,
die sich von einem Ende des röhrenförmigen Körpers 500 her
erstrecken.
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Wiederum
ist beabsichtigt, daß die
abgestuften Übergangselemente-Bereiche 515, 520 und 525 an
das Ende des röhrenförmigen Körpers 500 gekoppelt
oder als integraler Bestandteil desselben ausgebildet sein können. Weiterhin
ist vorgesehen, daß die Übergangselement-Bereiche 515, 520 und 525 hohle Röhren sind,
die aus einem Material gefertigt sind, das anschwillt, wenn es einem
Körper-Fluid
ausgesetzt ist. Schließlich
sollte es selbstverständlich
sein, daß der
abgestufte Übergangsbereich
aus einer variierenden Anzahl von Übergangsstufen bestehen kann. 15 zeigt
aus Gründen
der Anschaulichkeit drei Bereiche mit variierenden Querschnittsflächen, aber
es können
auch mehr oder weniger Bereiche verwendet werden.
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In
der vorgehenden ausführlichen
Beschreibung wurde die Erfindung speziell unter Bezugnahme auf Gefäßkatheter
beschrieben. Es sollte jedoch anerkannt werden, daß die Erfindung
mit anderen Kathetertypen, die in den Körper eingeführt werden, kompatibel ist.
Folglich ist es beabsichtigt, daß der erfindungsgemäße Katheter
und das Verfahren zum Setzen des Katheters anwendbar sein sollen,
um jede Art von Katheteranwendungen, einschließlich, aber nicht beschränkt, auf
Anwendungen von Gefäßkathetern,
neurologischen Kathetern und Harnblasenkatheter, zu ersetzen.
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In
der vorgehenden ausführlichen
Beschreibung wurde die Erfindung unter Bezugnahme auf ihre speziellen
beispielhaften Ausführungsformen
beschrieben. Es ist jedoch klar, daß verschiedene Modifikationen
und Änderungen
davon ausgeführt
werden können,
ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, wie er in den Ansprüchen dargelegt
ist. Die Beschreibung und die Zeichnungen sollten demgemäß in einem
beschreibenden Sinne statt in einem einschränkenden Sinne betrachtet werden.