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Diese Erfindung betrifft eine Gasfeder,
die zum Öffnen
und Schließen
einer Heckklappe eines Vierradantriebs oder Fahrzeugs verwendet
werden soll, das Lieferwagen, Kombilimousinen und andere Arten von
Fahrzeugen umfaßt.
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In dem Fahrzeug ist im allgemeinen
eine Heckklappe (ein öffnendes
und schließendes
Glied) vorgesehen, das um eine horizontale Achse oder eine senkrechte
Achse nahe der Fahrzeugkarosserie (Hauptkörper) geschwenkt wird, wobei
eine Gasfeder zwischen der Heckklappe und der Karosserie vorgesehen
ist, so daß die
Kraft, die zum Öffnen
der Heckklappe erforderlich ist, durch eine Rückstoßkraft (Unterstützungskraft)
der Gasfeder reduziert wird.
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Unter solchen Arten von Gasfedern
gibt es eine, wie durch die japanische Gebrauchsmusteranmeldungs-Offenlegungsveröffentlichung
Nr. 63-80346 offenbart „wo
die Heckklappe schwenkbar um eine horizontale Achse mit der Karosserie
verbunden ist, und ein Führungsstift
in einem Zylinder der Gasfeder vorgesehen ist, und sich ein Führungszylinder
so erstreckt, daß er
den Zylinder von beiden Seiten abdeckt und in einem Stab angeordnet
ist, sich eine Führungsnut
in eine Richtung des Ausfahr- und Einschiebeshubs der Gasfeder erstreckt
und im Führungszylinder
ausgebildet ist, und der Führungsstift
mit einer Eingriffsstufe der Führungsnut
in Eingriff steht, um dadurch den Ausfahrshub der Gasfeder zu beschränken, um
das Ausmaß der Öffnung der
Heckklappe in zwei Stufen einzustellen.
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Gemäß der in der obigen Veröffentlichung beschriebenen
Gasfeder ist es jedoch notwendig, den Führungsstift und den Führungszylinder
vorzusehen, was zu einer Zunahme der Anzahl der Teile und einer
Zunahme der Zusammenbauvorgänge
als auch der Herstellungskosten führt.
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FR-2 305 645, die den nächstgelegenen Stand
der Technik repräsentiert,
offenbart ebenfalls eine Gasfeder, die zum Öffnen und Schließen einer Heckklappe
eines Vierrad-Fahrzeugs
verwendet werden soll.
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Die vorliegende Erfindung wird bereitgestellt, um
die Nachteile der obigen Struktur zu überwinden, und es ist eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Gasfeder bereitzustellen,
die eine Einstellung des Ausmaßes
der Öffnung
des öffnenden
und schließenden
Glieds in mehrere Stufen ermöglicht, ohne
eine Zunahme der Zusammenbauschritte und eine Herstellungskostenerhöhung mit
sich zu bringen.
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Die vorliegende Erfindung wird im
Anspruch 1 definiert.
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Die vorliegende Erfindung wird aus
der detaillierten Beschreibung, die im folgenden gegeben wird, und
aus den beigefügten
Zeichnungen der bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung vollständiger
verstanden werden, die nur beispielhaft gegeben werden, und nicht
dazu bestimmt sind, die vorliegende Erfindung zu begrenzen.
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Die Zeichnungen zeigen:
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1 eine
seitliche Querschnittansicht, die eine erste Ausführungsform
einer Gasfeder zeigt, die sich auf die vorliegende Erfindung bezieht;
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2 eine
Halbquerschnittansicht längs
einer Linie II– II
in 1;
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3 eine
Querschnittansicht längs
einer Linie III–III
in 1;
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4 eine
Seitenansicht, die die Umgebung einer Heckklappe eines Fahrzeugs
mit der in 1 gezeigten
Gasfeder zeigt;
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5 eine
seitliche Querschnittansicht, die eine zweite Ausführungsform
der Gasfeder zeigt, die sich auf die vorliegende Erfindung bezieht;
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6 eine
Querschnittansicht längs
einer Linie VI–VI
in 5;
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7 eine
Querschnittansicht längs
einer Linie VII–VII
in 5; und
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8 eine
Querschnittansicht längs
einer Linie VIII– VIII
in 5.
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(A) Erste Ausführungsform
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Es wird im folgenden eine Ausführungsform einer
Implementierung der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen erläutert.
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1 ist
eine seitliche Querschnittansicht, die eine erste Ausführungsform
einer Gasfeder zeigt, die sich auf die vorliegende Erfindung bezieht. 2 ist eine Querschnittansicht
längs einer
Linie II–II
in 1. 3 ist eine Querschnittansicht längs einer Linie
III–III
in 1. 4 ist eine Seitenansicht, die die Umgebung
einer Heckklappe eines Fahrzeugs mit der in 1 gezeigten Gasfeder zeigt.
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Eine in 1 gezeigte Gasfeder 20 wird
an einem Fahrzeug verwendet, und wird insbesondere als eine Gasfeder
eines Typ mit sich seitlich öffnender
Tür verwendet.
Diese Gasfeder 20 weist einen Kolben 23 auf, der
an einem Ende eines Stabs 22 befestigt ist und verschiebbar
innerhalb eines Zylinders 21 angeordnet ist, wobei ein
Ende des Zylinders 21 verschlossen ist. Ein Halter 24 des
Zylinders 21 ist an einer Fahrzeugkarosserie 2 als
ein Hauptkörper
befestigt und das andere Ende des Stabs 22 ist an einer Heckklappe 4 des
Fahrzeugs als ein öffnendes
und schließendes
Glied befestigt, wie in 4 gezeigt. Die
Heckklappe 4 ist an der Karosserie 2 schwenkbar um
eine vertikale Achse 6 angebracht.
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Wie in 1 gezeigt,
ist Luft 25 (oder Stickstoffgas oder dergleichen) als Gas
im Zylinder 21 eigeschlossen, und eine Stabführung 26 und
eine Gasdichtung 27 sind am offenen Ende des Zylinders 21 angeordnet.
Eine Bewegung des Stabs 22 zusammen mit der oben beschriebenen
Verschiebung des Kolbens 23 wird durch die Stabführung 26 geführt, und
das Entweichen der Luft 25 wird durch die Gasdichtung 27 verhindert.
Ein dünnes Ölvolumen,
das ausreicht, um eine zufriedenstellende Dichtung und Schmierung
der Gasdichtung 27 aufrechtzuerhalten, ist im Zylinder 21 eingeschlossen.
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Das Innere des Zylinders 21 wird
durch den Kolben 23 in eine stabseitige Kammer 28B,
in der der Stab 22 untergebracht ist und eine kolbenseitige Kammer 28A geteilt,
in die der Stab 22 nicht untergebracht ist. Luft 25 ist
in beiden Kammern 28A und 28B eingeschlossen.
Der Druck der Luft 25 (Luft-Rückstoßkraft) ist sowohl in der kolbenseitigen Kammer 28A als
auch der stabseitigen Kammer 28B derselbe. Da jedoch die
Fläche,
die den Druck des Kolbens 27 in der kolbenseitigen Kammer 28A aufnimmt,
um den Betrag der Querschnittsfläche
des Stabs 22 größer als
die Fläche
ist, die den Druck des Kolbens in der stabseitigen Kammer 28B aufnimmt, wirkt
die Luft-Rückstoßkraft innerhalb
der kolbenseitigen Kammer 28A als eine Vorspannungskraft
(Unterstützungskraft)
zur Vorspannung des Stab 22 und des Kolbens 23 in
die Ausfahrrichtung der Gasfeder 20 in einem Ausfahrprozeß der Gasfeder 20,
so die Luft 25 als eine Rückstoßkrafteinrichtung wirkt.
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Am Innenumfang des Zylinders 21 sind
Zylindernuten 29 ausgebildet, wie in den 1 und 2 gezeigt.
Diese Zylindernuten 29 werden durch eine Erweiterung des Innenumfangs
des Zylinders 21 nach außen in einer plastischen Bearbeitung,
wie Walzformen oder dergleichen gebildet. Ein Ansatz 30 ist nahe
der Position angeordnet, wo die Stabführung 26 und die Gasdichtung 27 im
Zylinder 21 angeordnet sind. Der Kolben 23 wird
in Kontakt mit dem Ansatz 30 gebracht und eine weitere
Bewegung des Kolbens 23 in die Ausfahrrichtung wird beschränkt, so
daß die Position,
an der der Kolben 23 in Kontakt mit dem Ansatz 30 gebracht
ist, das maximale Ausfahrende des Kolbens 23 ist.
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Im oben beschrieben Kolben 23 ist
eine ringförmige
Nut 31 am Außenumfang
ausgebildet, und der O-Ring 34 steht in dieser ringförmigen Nut 31 als ein
elastisches Dichtungsglied in Eingriff. Der O-Ring 34 ist
eng an die innere Umfangsfläche
des Zylinders 21 geheftet. Der Kolben 23 ist eine
Struktur ohne einen Durchgang, wie eine Öffnung zur Verbindung zwischen
der kolbenseitigen Kammer 28A und der stabseitigen Kammer 28B.
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Die Heckklappe 4 wird im
Bereich von einer vollständig
geschlossenen Position zu einer vollständig geöffneten Position geöffnet und
geschlossen, wie durch eine durchgezogene Linie angezeigt, wie in 4 gezeigt. In diesem Fall
bewegt sich der Kolben 23 der Gasfeder 20 im Bereich
eines fast vollständigen
Hubbereichs des Zylinders 21. Der Öffnungsvorgang der Heckklappe 4 wird
durch ein Ausfahren der Gasfeder 20 ausgeführt, die
durch eine Rückstoßkraft der
Luft 25 innerhalb der kolbenseitigen Kammer 28A bewirkt
wird. In diesem Fall fließt
Luft 25 durch die Zylindernut 29 in der in 1 gezeigten stabseitigen
Kammer 28B zur kolbenseitigen Kammer 28A, so daß eine ausfahrseitige
Dämpfungskraft durch
einen Widerstand der Strömung
erzeugt wird.
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Die Zylindernuten 29 sind
so ausgebildet, daß sie
sich in eine axiale Richtung des Zylinders 21 am Innenumfang
des Zylinders 21 in beidseitige Bewegungsbereiche X und Z erstrecken,
wobei sie einen Haltebereich Y des Hubbereichs des Kolbens 23 ausnehmen,
wie in den 1 bis 3 gezeigt. Mit anderen Worten
ist die Zylindernut 29 im Haltebereich Y des Zylinders 21 nicht
ausgebildet, wie in 3 gezeigt.
In den Bereichen X und Z weist die Zylindernut 29 eine
quadratische Querschnittsform mit einem fast konstanten Querschnitt
auf.
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Wenn sich der Kolben 23 in
den Bewegungsbereichen X und Z befindet, fließt Luft 25 durch
die Zylindernuten 29. Im Ausfahrprozeß der Gasfeder 20 wird
eine ausfahrseitige Dämpfungskraft
durch den Strömungswiderstand
erzeugt, der durch den Strom der Luft 25 in der stabseitigen
Kammer 28B durch die Zylindernut 29 bewirkt wird,
und die Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens 23 und des
Stabs 22 in die Ausfahrrichtung wird durch diese ausfahrseitige Dämpfungskraft
kontrolliert, mit dem Ergebnis, daß die Öffnungsgeschwindigkeit der
Heckklappe 4 passend ist.
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Wenn der Kolben 23 beim
Ausfahrprozeß oder
beim Einschiebeprozeß der
Gasfeder 20 den Haltebereich Y erreicht hat, fließt zwischen
dem O-Ring 34, der am Kolben 23 befestigt ist,
und dem Zylinder 21 keine Luft 25 von der stabseitigen
Kammer 28B in die kolbenseitige Kammer 28A, da
die Zylindernut 29 an dieser Stelle im Zylinder 21 nicht vorhanden
ist. Daher halten der Kolben 23 und der Stab 22 in
diesem Haltebereich Y an, so daß die Heckklappe 4 an
einer Position anhält,
die durch eine strichpunktierte Linie angezeigt wird, wie in 6 gezeigt.
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Als nächstes wird die Arbeitsweise
erläutert.
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Im Ausfahrprozeß der Gasfeder 20 wirkt
die Rückstoßkraft der
Luft 25 innerhalb der in 1 gezeigten
kolbenseitigen Kammer 28A auf den Kolben 23 und
den Stab 22, so daß sich
der Kolben 23 und der Stab 22 in die Ausfahrrichtung
bewegen.
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Wenn sich der Kolben 23 beim
Ausfahrprozeß der
Gasfeder 20 im Bewegungsbereich X befindet, fließt Luft 25 innerhalb
der stabseitigen Kammer 28B durch die Zylindernut 29 in
die kolbenseitige Kammer 28A, und es wird eine ausfahrseitige
Dämpfungskraft
durch den Strömungswiderstand
durch den Strom der Luft 25 durch die Zylindernut 29 bewirkt.
Durch diese ausfahrseitige Dämpfungskraft wird
die Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens 23 und des Stab 22 zur
Bewegung in die Ausfahrrichtung durch die Rückstoßkraft der Luft 25 innerhalb der
kolbenseitigen Kammer 28A auf ein geeignetes Niveau kontrolliert.
Folglich wird die Heckklappe 4 mit einer geeigneten Geschwindigkeit
von der vollständig
geschlossenen Position geöffnet,
wie in 4 gezeigt.
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Wenn der Kolben 23 beim
Ausfahrprozeß der
in 1 gezeigten Gasfeder 20 den
Haltebereich Y erreicht hat, fließt keine Luft 25 zwischen
dem O-Ring 34, der am Kolben
23 befestigt ist,
und der inneren Umfangsfläche
des Zylinders 21 von der stabseitigen Kammer 28B in
die kolbenseitige Kammer 28A, da die Zylindernut 29 im
Haltebereich Y fehlt. Daher halten der Kolben 23 und
der Stab 22 in diesem Haltebereich Y an, so daß die Heckklappe 4 beim Öffnungsprozeß in einer
halbgeöffneten
Position anhält
(durch die unterbrochene Linie angezeigt) wie in 4 gezeigt. Als Ergebnis ist es möglich, eine
unbeabsichtigte. Öffnung
der Heckklappe 4 um einen Winkel zu verhindern, der größer als
ein erforderlicher Winkel von 90 Grad ist.
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Wenn die Heckklappe 4 zum
Beispiel manuell von der halbgeöffneten
Position gedrückt
wird, um den Kolben 23 zu veranlassen, die Bewegungsposition Z des
in 1 gezeigten Zylinders 21 zu
erreichen, fließt
Luft 25 innerhalb der stabseitigen Kammer 28B durch
die Zylindernut 29 in die kolbenseitige Kammer 28A,
da die Zylindernut 29 im Bewegungsbereich Z ausgebildet
ist. Durch den Strömungswiderstand
der Luft 25, die durch die Zylindernut 29 fließt, bewegen
sich der Kolben 23 und der Stab 22 durch die Rückstoßkraft der
Luft 25 innerhalb der kolbenseitigen Kammer 28A erneut
mit einer geeigneten Geschwindigkeit, die zur Geschwindigkeit im
Bewegungsbereich X ähnlich
ist, in die Ausfahrrichtung. Dann wird der Kolben 23 mit
dem Ansatz 30 in Kontakt gebracht und stoppt hier. Folglich
wird die Heckklappe 4 von der (durch die unterbrochene
Linie angezeigten) halbgeöffneten
Position zur (durch die durchgezogene Linie angezeigten) vollständig geöffneten
Position mit einer geeigneten Öffnungsgeschwindigkeit
geöffnet,
wie in 4 gezeigt.
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Wenn beim Einschiebeprozeß der Gasfeder 20 die
Heckklappe 4 von der (durch die durchgezogene Linie angezeigten)
vollständig
geöffneten
Position in 4 mit der
Hand oder durch das Eigengewicht der Heckklappe 4 zu der
Zeit, in der das Fahrzeug auf einer geneigten Fläche geparkt ist, geschlossen
wird, fließt
Luft 25 innerhalb der kolbenseitigen Kammer 28A durch
die Zylindernut 29 und erreicht die stabseitige Kammer 28B,
da die Zylindernut 29 im Bewegungsbereich Z des
Zylinders 21 ausgebildet ist, wie in 1 gezeigt, so daß sich der Kolben 23 und
der Stab 22 gegen die Rückstoßkraft der
Luft 25 innerhalb der kolbenseitigen Kammer 28A in
die Einschieberichtung bewegen.
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Wenn der Kolben 23 und der
Stab 22 den Haltebereich Y des Zylinders 21 erreichen,
hört die Luft 25 auf,
zwischen dem O-Ring 34 des Kolbens 23 und dem
Zylinder 21 von der stabseitigen Kammer 28B zur
kolbenseitigen Kammer 28A zu fließen, da die Zylindernut 29 in
diesem Haltebereich Y nicht ausgebildet ist. Folglich halten der
Kolben 23 und der Stab 22 im Haltebereich Y an.
Folglich hält
die Heckklappe 4 an der halbgeöffneten Position an (die durch die
unterbrochene Linie in 4 angezeigt
wird), die dem Haltebereich Y des Zylinders 21 entspricht, selbst
wenn die Heckklappe 4 durch das Gewicht der Klappe geschlossen
wird, wenn das Fahrzeug zum Beispiel auf einer geneigten Fläche parkt.
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Wenn die Heckklappe 4 zum
Beispiel mit der Hand von der oben beschriebenen halbgeöffneten Position
geöffnet
wird, erreichen der Kolben 23 und der Stab 22 der
Gasfeder 20 den Bewegungsbereich X des Zylinders 21,
und Luft 25 innerhalb der kolbenseitigen Kammer 28A fließt durch
die Zylindernut 29 und erreicht die stabseitige Kammer 28B.
Daher bewegt sich die Heckklappe 4 in die Einschieberichtung mit
der Hand oder durch das Eigengewicht gegen die Rückstoßkraft der Luft 25 innerhalb
der kolbenseitigen Kammer 28A, und dann wird die Heckklappe 4 vollständig geschlossen.
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Gemäß der Gasfeder 20 der
oben beschriebenen Ausführungsform
werden die folgenden Vorteile (1) und (2) erhalten.
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- (1) Da die Zylindernuten 29 in den beidseitigen
Bewegungsbereichen X und Z ausgebildet sind, wobei der
Haltebereich Y im Hubbereich des Kolbens 23 des
Zylinders 21 ausgenommen wird, hört die Luft 25 (beim
Ausfahrprozeß)
auf, zwischen dem O-Ring 34 des Kolbens 23 und
dem Zylinder 21 von der stabseitigen Kammer 28B zur
kolbenseitigen Kammer 28A zu fließen, und die Luft 25 hört (beim
Einschiebeprozeß)
auf, von der kolbenseitigen Kammer 28A zur stabseitigen
Kammer 28B zu fließen,
wenn der Kolben 23 den Haltebereich Y erreicht
hat, sowohl im Ausfahrprozeß,
in dem sich der Kolben 23 und der Stab 22 durch
die Wirkung der Rückstoßkraft der
Luft 25 innerhalb der kolbenseitigen Kammer 28A in
die Rusfahrrichtung der Gasfeder 20 bewegen, als auch im
Einschiebeprozeß,
in dem sich der Kolben 23 und der Stab 22 gegen
die Rückstoßkraft in
die Einschieberichtung der Gasfeder 20 bewegen. Folglich
hält die
Bewegung des Kolbens 23 und des Stabs 22 in die
Ausfahrrichtung oder in die Einschieberichtung an. Da die Heckklappe 4 angehalten
werden kann, wie oben erläutert, sobald
sie sich in der Mitte des Öffnungs-
oder Schließvorgangs
befindet, indem die Bewegung des Kolbens 23 und des Stabs 22 in
die Ausfahrrichtung oder Einschieberichtung im Hubbereich des Kolbens 23 angehalten
wird, kann das Ausmaß der Öffnung der
Heckklappe 4, die im Kolbenhubbereich der Gasfeder 20 geöffnet oder
geschlossen werden soll, in zwei Stufen eingestellt werden. Als
Ergebnis ist es insbesondere dann möglich, wenn das öffnende
und schließende
Glied die sich seitliche öffnende
Heckklappe 4 des Fahrzeugs ist, Probleme im Verkehr infolge
einer unvorbereiteten Öffnung
der Heckklappe 4 um einen Winkel zu vermeiden, der größer als
ein erforderlicher Winkel von 90 Grad ist, und es ist auch möglich, ein
unvorbereitetes Schließen
der Heckklappe 4 zu vermeiden, wenn das Fahrzeug an einer
geneigten Fläche
geparkt ist.
- (2) Ferner ist es gemäß des beschriebenen
Gasfederaufbaus möglich,
da das Ausmaß der Öffnung der Heckklappe 4 eingestellt
werden kann, wie in oben (1) erläutert,
indem der Haltebereich Y vorgesehen wird, der keinen im
Zylinder 21 ausgebildeten Zylindernut 29 aufweist,
die Anzahl der Teile des Aufbaus zu minimieren und es ist auch möglich, die
Anzahl der Bestandteile der Gasfeder 20 zu reduzieren und die
Herstellungskosten zu reduzieren.
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(B) Zweite Ausführungsform
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5 ist
eine seitliche Querschnittansicht, die eine zweite Ausführungsform
der Gasfeder der vorliegenden Erfindung zeigt. 6 ist eine Querschnittansicht längs einer
Linie VI–VI
in 5. 7 ist ein Querschnittsdiagramm, das längs einer
Linie VII–VII
in
5 geschnitten ist. 8 ist eine Querschnittansicht längs einer
Linie VII–VII
in 5. In dieser zweiten
Ausführungsform
werden Abschnitte, die ähnlich
zu jenen in der ersten Ausführungsform sind,
durch dieselben Bezugsziffern bezeichnet und ihre Erläuterung
wird weggelassen.
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Wie in 5 gezeigt,
weisen in einer Gasfeder 40 Zylindernuten 41,
die in den Bewegungsbereichen X und Z des Zylinders 21 ausgebildet
sind, dieselbe Form auf. Jede der Zylindernuten 41 ist
durch einen geraden Abschnitt 41A mit einer konstanten Nutquerschnittsfläche und
einem sich verjüngenden Abschnitt 41B aufgebaut,
der mit dem geraden Abschnitt 41A verbunden ist und eine
sich allmählich ändernde
Nutquerschnittsfläche
aufweist.
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Diese geraden Abschnitte 41A und
sich verjüngenden
Abschnitte 41B sind in einer quadratischen Querschnittsform
aufgebaut, wie in den 6 und 7 gezeigt. Die sich verjüngenden
Abschnitte 41B sind in seitlichen Endabschnitten in die
Ausfahrrichtung der Gasfeder 40 in den Zylindernuten 41 augebildet,
und sind in einer sich verjüngenden
Form ausgebildet, so daß ihre
Querschnittsflächen
allmählich in
die Ausfahrrichtung der Gasfeder 40 reduziert werden. Jeder
sich verjüngende
Abschnitt 41B weist an einem Abschnitt dieselbe Querschnittsfläche wie
der gerade Abschnitt 41A auf, der diesen geraden Abschnitt 41A verbindet.
Ferner wird es bevorzugt, daß ein
Verjüngungswinkel θ jedes
sich verjüngenden
Abschnitts 41B zum axialen Kern des Zylinders 21 etwa ein
Grad beträgt.
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Obwohl jeder sich verjüngende Abschnitt 41B der
Zylindernut sich im Beispiel der 7 in
a Nuttiefenrichtung verjüngt,
ist es auch möglich,
daß sich
dieser sich verjüngende
Abschnitt 41B in eine Nutbreitenrichtung verjüngt, oder
sich sowohl in eine Nuttiefenrichtung als auch in eine Nutbreitenrichtung verjüngt.
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Folglich nimmt in dieser Gasfeder 40 beim Ausfahrprozeß, wenn
der Kolben 23 den sich verjüngenden Abschnitt 41B vom
geraden Abschnitt 41A der Zylindernut 41 des Bewegungsbereichs X oder Z erreicht
hat und dieser sich verjüngende
Abschnitt 41B in die Ausfahrrichtung bewegt wird, die ausfahrseitige
Dämpfungskraft,
die durch die Luft 25 erzeugt wird, die durch den sich
verjüngenden
Abschnitt 41B von der stabseitigen Kammer 28B zur
kolbenseitigen Kammer 28A fließt, allmählich zu, so daß die Bewegungsgeschwindigkeit
des Kolbens 23 und des Stabs 22 sich in die Ausfahrrichtung
allmählich
reduzieren wird. Dann halten der Kolben 23 und der Stab 22 langsam
an, wenn der Kolben 23 eine Position des Haltebereichs
Y oder den Ansatz 30 erreicht, mit dem der Kolben 23 in
Kontakt gebracht wird.
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Gemäß der Gasfeder 40 der
oben beschriebenen Ausführungsform
können
zusätzlich
zu den Effekten (1) und (2) der Gasfeder 10 der oben beschriebenen
Ausführungsform
die folgenden Vorteile (3) und (4) erhalten werden.
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- (3) Da der seitliche Endabschnitt jeder Zylindernut 41 in
den Bewegungsbereichen X und Z in die Ausfahrrichtung
der Gasfeder 40 als der sich verjüngende Abschnitt 41B aufgebaut
ist, dessen Nutquerschnittsfläche
in die Ausfahrrichtung allmählich
reduziert wird, nimmt die ausfahrseitige Dämpfungskraft, die in dem sich
verjüngenden
Abschnitt 41B erzeugt wird, allmählich zu, wenn der Kolben 23 den
sich verjüngenden
Abschnitt 41B der Zylindernut 41 im Ausfahrprozeß der Gasfeder 40 erreicht
hat, so daß die
Geschwindigkeit des Kolbens 23 und des Stabs 22 in
die Ausfahrrichtung allmählich
reduziert werden kann. Der Kolben 23 und der Stab 22 halten
an, wenn der Kolben das längste
Ausfahrende erreicht hat, an dem der Kolben mit dem Haltebereich Y oder
dem Ansatz 30 in Kontakt gebracht wird. Als Ergebnis können im Ausfahrprozeß der Gasfeder 40 der
Kolben 23 und der Stab langsam und nicht plötzlich angehalten
werden. Daher ist es möglich,
eine unerwünschte Schwingung
der Heckklappe infolge eines abrupten Stopps zu verhindern, wenn
die Heckklappe 4 während
des Öffnungsprozesses
angehalten wird.
- (4) Da ferner jede Zylindernut 41 des Zylinders 21 durch
den geraden Abschnitt 41A und den sich verjüngenden
Abschnitt 41B aufgebaut ist, beide in einer quadratischen
Querschnittsform, kann die Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens 23 und
des Stabs 22 allmählich
reduziert werden, wenn der Kolben 23 den sich verjüngenden
Abschnitt 41B im Ausfahrprozeß der Gasfeder 40 erreicht
hat, verglichen mit dem Fall, wo der gerade Abschnitt 41A und
der sich verjüngende
Abschnitt 41B zum Beispiel in einer dreieckigen Querschnittsform
vorligen. Während
sich mit anderen Worten die Nutquerschnittsfläche in dem sich verjüngenden
Abschnitt 41B plötzlich ändert, wenn
der gerade Abschnitt 41A und der sich verjüngende Abschnitt 41B der
Zylindernut 41 in einer dreieckigen Querschnittsform vorliegen, ändert sich
verglichen mit der dreieckigen Querschnittsform die Nutquerschnittsfläche in dem
sich verjüngenden
Abschnitt 41B allmählich,
wenn der gerade Abschnitt 41A und der sich verjüngende Abschnitt 41B der
Zylindernut 41 in einer quadratischen Querschnittsform vorliegen.
Wenn sich folglich der Kolben 23 im Ausfahrprozeß der Gasfeder 40 zu
dem sich verjüngenden
Abschnitt 41B der Zylindernut 41 bewegt, kann die
ausfahrseitige Dämpfungskraft,
die durch den Strom der Luft 25 in dem sich verjüngenden
Abschnitt 41B erzeugt wird, allmählich erhöht werden. Daher kann die Bewegungsgeschwindigkeit
des Kolbens 23 und des Stabs 22 in die Ausfahrrichtung
in diesem Fall allmählich
reduziert werden. Als Ergebnis ist es möglich, die unerwünschte Schwingung
der Heckklappe 4 sicher zu verhindern, die beim Anhalten
der Heckklappe 4 auftritt, während sie geöffnet wird.
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Bei den Gasfedern 20 und 40 der
oben beschriebenen Ausführungsform,
ist eine Beschreibung des Falls vorgenommen worden, wo die Querschnittsfläche für die Zylinder 29 an 41 zwischen
den Bewegungsbereichen X und Z des Zylinders 21 fast dieselbe
ist. Erfindungsgemäß unterscheiden
sich die Querschnittsflächen
der Zylindernuten 29 und 41 zwischen dem Bewegungsbereich X und
dem Bewegungsbereich Z. Zum Beispiel sind die Querschnittsflächen der
Zylindernuten 29 und 41 im Bewegungsbereich X größer als
die Querschnittsflächen
der Zylindernuten 29 und 41 im Bewegungsbereich Z,
so daß die Öffnungsgeschwindigkeit
der Heckklappe 4 am Beginn der Öffnung größer ist oder die Öffnungsgeschwindigkeit
der Heckklappe 4 genau vor dem Schließen größer ist.
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Ferner ist bei den oben beschriebenen
Ausführungsformen
eine Beschreibung des Falls vorgenommen worden, wo der Haltebereich Y,
der keine Zylindernuten 29 und 41 aufweist, im
Kolbenhubbereich des Zylinders 21 aufgebildet ist. Jedoch
kann er auch so angeordnet werden, daß zwei oder mehr Haltebereiche Y ausgebildet
sind und das Ausmaß der Öffnung der
Heckklappe 4 für
drei oder mehr Stufen eingestellt wird.
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Ferner ist bei den oben beschriebenen
Ausführungsformen
eine Beschreibung des Falls vorgenommen worden, wo die Rückstoßkraft der
Luft 25 innerhalb der kolbenseitigen Kammer 28A beim
Ausfahrprozeß der
Gasfedern 20 und 40 auf den Kolben 23 und
den Stab 22 wirkt. Es ist ebenfalls vorteilhaft, wenn eine
Schraubenfeder als eine Rückstoßkrafteinrichtung
zwischen dem geschlossenen Endabschnitt des Zylinders 21 und
dem Kolben 23 angeordnet ist und die Vorspannungskraft
der Schraubenfeder als Rückstoßkraft auf
den Kolben 23 und den Stab 22 ausgeübt wird.
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Ferner ist in den oben beschriebenen
Ausführungsformen
eine Beschreibung des Falls vorgenommen worden, wo der Gaszylinder 21 der
Gasfedern 20 und 40 in der Fahrzeugkarosserie 2 angeordnet
ist und der Stab 22 in der Heckklappe 4 angeordnet
ist. Es ist auch vorteilhaft, wenn der Zylinder 21 in der
Heckklappe 4 angeordnet ist und der Stab 22 in der
Fahrzeugkarosserie 2 angeordnet ist.
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Obwohl in den oben beschriebenen
Ausführungsformen
eine Beschreibung des Falls vorgenommen worden ist, wo die Gasfedern 20 und 40 als
Gasfedern eines Typ mit sich seitlich öffnender Tür verwendet werden, kann die
Gasfeder auch als eine Gasfeder eines umgedrehten Typs oder eines
umgedrehten Hochschiebetyps verwendet werden, der sich auf einer
horizontalen Achse dreht.
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Wie oben erläutert, ist es gemäß der Gasfeder,
die sich auf die vorliegende Erfindung bezieht, möglich, das
Ausmaß der Öffnung des
sich öffnenden
und schließenden
Glieds in mehrere Stufen einzustellen, ohne die Anzahl der Montageschritte
zu erhöhen
oder eine Herstellungskostenzunahme zu verursachen.