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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf ein Verfahren und ein System zum Durchführen von Übertragungsdrucken auf gewölbte bzw.
gekrümmte bzw.
gebogene Oberflächen,
das für
ein Herstellen von Außenseitenmaterialien
und Innen- bzw. Fertigerzeugnisse für Haushalt und dekorative Laminate für Möbel, Geräte und dgl.
verwendbar ist, insbesondere jene dekorativen Laminate, welche Muster
auf ihren unregelmäßigen Oberflächen aufweisen.
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Dekorative Laminate, deren Basisoberflächen mit
Mustern oder dgl. durch ein direktes Bedrucken, Laminieren oder
Transferdruckverfahren oder dgl. dekoriert sind, wurden in konventioneller
Weise für
verschiedene Zwecke verwendet. In derartigen dekorativen Laminaten
können
die Oberflächen
der Basen einfach mit Mustern dekoriert werden, wenn sie flach sind;
jedoch wurden Muster durch spezielle Mittel ausgebildet, wenn die
Oberflächen
Unregelmäßigkeiten
aufweisen.
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Beispielsweise ist eine der Dekorationstechniken
für gekrümmte Oberflächen, welche
auf einen Fall angewandt werden kann, wo die zu dekorierenden Basisoberflächen säulenartig
sind und zweidimensionale Unregelmäßigkeiten aufweisen deine Form,
die eine Krümmung
in nur einer Richtung aufveist (in der Richtung senkrecht zur Richtung
einer Erzeugenden oder Höhe) ähnlich einer
Säule]
wie Fensterrahmen, gekrümmte
Materialen für
Kanten usw., in der Japanischen Patentpublikation Nr. 61-5895 vorgeschlagen.
Die in der obigen Patentpublikation beschriebene Technik ist insbesondere
eine Oberflächendekorationstechnik,
die ein Laminierverfahren verwendet, welches ein Zuführen eines
dekorativen Blatts, dessen eine Oberfläche mit einem Kleber beschichtet
wurde; ein horizontales Führen
bzw. Tragen einer Basis mit der Geschwindigkeit, welche mit der
Geschwindigkeit synchronisiert ist, mit welcher das dekorative Blatt
zugeführt
wird; ein stufenweises Pressen von jedem kleinen Bereich des dekorativen
Blatts gegen die Basis mit der mit Kleber beschichteten Oberfläche des
dekorativen Blatts zu der Basis schauend, während eine große Anzahl
von Preßwerkzeugen
in einem derartigen Zustand angeordnet sind, daß das Ende des dekorativen
Blatts nicht angehaftet ist; und ein thermisches Anhaften bzw. Kleben
des dekorativen Blatts an der Oberfläche der Basis umfaßt. Dieses
Verfahren wird ein Lappverfahren gekannt.
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Eine Dekorationstechnik für eine gekrümmte Oberfläche, die
auf einen Fall anwendbar ist, wo Oberflächenunregelmäßigkeiten
dreidimensional sind, wie jene auf geprägten Oberflächen (d. h. eine Form, die
eine Krümmung
in zwei Richtungen, wie einer halbkugelförmigen Oberfläche aufweisen)
ist beispielsweise in der Japanischen, offengelegten Publikation
Nr. 5-139097 geoffenbart. Die in dieser Patentpublikation beschriebene
Technik ist nämlich
ein eine Oberfläche
dekorierendes Verfahren, das ein Transferdruckverfahren anwendet,
in welchem ein thermoplastischer Harzfilm als das Substrat eines
Transferdruckblatts verwendet wird und welches ein Anordnen auf
einer Basis, die eine konvex gekrümmte Oberfläche aufweist, eines Transferdruckblatts,
das durch aufeinanderfolgendes Ausbilden einer Löseschicht, einer Musterschicht
und einer Kleberschicht auf dem Substrat ausgebildet ist, und ein
Drücken des
Transferdruckblatts durch eine erhitzte Walze, die aus Gummi gefertigt
ist, die eine Gummihärte
von 60° oder
weniger aufweist, von der Rückoberfläche des
Substrats umfaßt,
um das Muster auf die Basis zu übertragen,
wodurch ein dekoratives Laminat erhalten wird. Weiters ist eine
expandierbare Schicht, welche durch Wärme expandiert, die darauf
aufgebracht ist, wenn das Transferdrucken durchgeführt wird,
zwischen dem Substrat und der Ablöseschicht vorgesehen. In diesem
Verfahren wird die Expansion dieser Schicht auch verwendet, um das
Transferdruckblatt eng an die unregelmäßige Oberfläche der Basis anzupassen.
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Jedoch kann unter den oben beschriebenen, konventionellen
Verfahren das Verfahren, das in der Japanischen Patentpublikation
Nr. 61-5895 geoffenbart ist, mit höchstens zweidimensional gekrümmten Oberflächen fertig
werden; und das Verfahren, das in der Japanischen Patentoffenlegung
Nr. 5-139097 geoffenbart
ist, kann mit dreidimensional gekrümmten Oberflächen arbeiten
und ist auf geprägte
Oberflächen
mit kleinen Tiefen anwendbar, jedoch ist es nicht auf große Oberflächenunregelmäßigkeiten
anwendbar, da die elastische Deformation des Gummis der sich drehenden,
erhitzten Rolle bzw. Heißrolle grundsätzlich verwendet
wird, um das Transferdruckblatt eng an die Oberflächenunregelmäßigkeiten
anzupassen. Zusätzlich
tendiert die Rolle, die aus Weichgummi gefertigt ist, dazu, durch
die Ecken der Unregelmäßigkeiten
abgetragen bzw. zerstört
zu werden, die auf der Aufnahmebasis des Transferdruckmuster vorhanden
sind. Darüber
hinaus wird in dem Fall der Konfiguration, in welcher eine expandierbare
Schicht auf einem Transferdruckblatt vorgesehen ist, ein derartiges
Transferdruckblatt kompliziert und übermäßig teuer. Weiters kann ein
Transferdrucken nur auf flachen, plattenartigen Basen bzw. Basiselementen
durchgeführt
werden. Weiters wird in den oben beschriebenen konventionellen Techniken
eine erwärmte
bzw. Heißwalze
verwendet, und wenn die erhitzte Walze von der Basis gelöst wird, ist der
Druck momentan entfernt; jedoch kann die Hitze aufgrund der Wärmekapazität und der
thermischen Leitfähigkeit
nicht unmittelbar entfernt bzw. beseitigt werden. Daher wird das
Transferdruckblatt unvermeidbar von dem Druck der erhitzten Walze
befreit, bevor der hitzeempfindliche Kleber vollständig abgekühlt ist,
so daß sich
das Transferdruckblatt von der Basis entfernt und vertiefte bzw.
eingeschnittene Abschnitte ein defektes Transferdrucken verursachen.
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung
ist es, ein Transferdruckverfahren bzw. Übertragungsdruckverfahren für gekrümmte Oberflächen und
ein Transferdrucksystem für
gekrümmte
Oberflächen
zur Verfügung
zu stellen, das fähig
ist, ein Übertragungsdruckblatt
auf irgendeiner dreidimensional gekrümmten Oberfläche zur
Verfügung
zu stellen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird ein Übertragungsdruckverfahren
bzw. Transferdruckverfahren für
gewölbte
bzw. gekrümmte
Oberflächen
zur Verfügung
gestellt, das zum Übertragen
eines Übertragungsdruckblatts
auf eine unregelmäßige Oberfläche einer
ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis geeignet bzw. verwendbar ist, wobei das Verfahren
umfaßt
ein Herstellen bzw. Vorbereiten eines Übertragungsdruckblatts, umfassend
ein Substratblatt und eine Transfer- bzw. Übertragungsdruckschicht, die
auf der Oberfläche
des Substratblatts ausgebildet wird, wobei die Seite der Übertragungsdruckschicht
dieses Übertragungsdruckblatts
veranlaßt
wird, zu der unregelmäßigen Oberfläche der
Basis zu schauen, Veranlassen von festen Teilchen, mit dem Substratblatt
des Übertragungsdruckblatts
zu kollidieren, und Bringen des Übertragungsdruckblatts in
Druckkontakt mit der unregelmäßigen Oberfläche der
Basis, indem der durch diese Kollision entwickelte Druck verwendet
wird, wodurch das Übertragungsdruckblatt
auf die Basis übertragen
wird.
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Weiters wird gemäß der vorliegenden Erfindung
ein Übertragungsdrucksystem
für gewölbte bzw.
gekrümmte
bzw. gebogene Oberflächen
zur Verfügung
gestellt, das für
ein Übertragen
eines Übertragungsdruckblatts
auf die unregelmäßige Oberfläche einer
ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis verwendbar ist, wobei das System umfaßt eine
Druckaufbringungsvorrichtung, die Mittel zum Einspritzen von festen
Teilchen aufweist, eine Basisführung-
bzw. -tragevorrichtung, durch welche die Basis zu einer Position
vor der Druckaufbringungsvorrichtung geführt ist, wobei die unregelmäßige Oberfläche der
Basis zu der Druckaufbringungsvorrichtung schaut, und eine Übertragungsdruckblatt-Zufuhrvorrichtung,
mit welcher das Übertragungsdruckblatt
zwischen die Druckaufbringungsvorrichtung und die unregelmäßige Oberfläche der
Basis zugeführt
ist, welche zu der Position vor der Druckaufbringungsvorrichtung
geführt
bzw. getragen wurde.
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1A ist
eine schematische Vorderansicht, teilweise im Schnitt, einer ersten
Ausbildung des Übertragungsdrucksystems
für gekrümmte Oberflächen gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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1B ist
eine vertikale Schnittansicht der Druckaufbringungsvorrichtung,
die in 1A gezeigt ist;
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2A und 2B sind Drauf sichten, die
unterschiedliche Anordnungen von Einspritzdüsen zeigen;
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3 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel der Verteilung in der Breitenrichtung
eines Kollisionsdrucks von festen Teilchen zeigt;
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4 ist
eine Illustration, die eine Art von Richtungen zeigt, in welchen
Teilchen eingespritzt werden;
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5A ist
eine Draufsicht, die ein Beispiel von Oberflächenunregelmäßigkeiten
auf einer Basis zeigt;
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5B ist
eine perspektivische Seitenansicht, die ein anderes Beispiel von
Oberflächenunregelmäßigkeiten
auf einer Basis zeigt;
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6A ist
eine schematische Vorderansicht, teilweise im Schnitt, einer zweiten
Ausbildung des Übertragungsdrucksystems
für gekrümmte Oberflächen gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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6B ist
eine vertikale Schnittansicht der Druckaufbringungsvorrichtung,
die in 6A gezeigt ist;
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7A ist
eine Seitenansicht eines Flügelrads
bzw. Impellers zur Verwendung in dem Druckaufbringungssystem;
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7B ist
eine erläuternde
Darstellung einer Ausbildung, in welcher ein Druck durch das Flügelrad,
das in 7A gezeigt ist,
aufgebracht wird;
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8 ist
eine exemplarische Darstellung einer anderen Ausbildung, in welcher
ein Druck durch ein anderes Flügelrad
aufgebracht wird;
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9 ist
eine perspektivische Seitenansicht mit einem weggebrochenen Teil
des Flügelrads,
das in 8 gezeigt ist;
und
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10A und 10B sind Darstellungen, die Ausbildungen
zeigen, bei welchen die Klingen bzw. Schaufeln des Flügelrads,
das in 9 gezeigt ist, unterschiedlich
angeordnet sind.
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Ausbildungen des Übertragungsdruckverfahrens
und -systems für
gekrümmte
Oberflächen gemäß der vorliegenden
Erfindung werden nachfolgend beschrieben. 1A und 1B zeigen
eine erste Ausbildung des Übertragungsdrucksystems
für gekrümmte Oberflächen, welches
für ein
Ausführen
des Übertragungs druckverfahrens
für gekrümmte Oberflächen gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird.
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Das Transferdrucksystem für gekrümmte Oberfläche, das
in 1A gezeigt ist, ist
ein System zum sukzessiven Transfer- bzw. Übertragungsdrucken eines Musters
oder dgl. durch die Verwendung eines kontinuierlichen Transfer-
bzw. Übertragungsdruckblatts
auf eine Basis, welche eine unregelmäßige Oberfläche aufweist und deren einhüllende Oberfläche ähnlich einer
ebenen Platte ist. Das in dieser Figur gezeigte System besteht aus
einer Basiszufuhrvorrichtung bzw. Basistragevorrichtung 2 für eine Basis
B, einer Blattzufuhrvorrichtung 4 für ein Übertragungsdruckblatt S und
einer Druckaufbringvorrichtung 6 zum Aufbringen eines Kollisionsdrucks,
indem feste Teilchen P veranlaßt
werden, mit der rückwärtigen Oberfläche der Übertragungsdruckblätter zu
kollidieren. Das Transferdruckblatt bzw. Übertragungsdruckblatt S umfaßt ein Substratblatt
und eine Transferdruckschicht, die auf der Oberfläche des
Substratblatts ausgebildet ist.
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Die Basistragevorrichtung 2,
ist aus einem raupenartigen Förderband,
einer Reihe von antreibenden, sich drehenden Trägerwalzen und dgl. ausgebildet.
Die Basis B, die horizontal auf der Basistragevorrichtung 2 angeordnet
ist, wird sukzessive nach links in 1 gefördert bzw.
getragen; die Oberfläche
der Basis wird sukzessive dem Kollisionsdruck von festen Teilchen
durch die Druckaufbringvorrichtung 6 ausgesetzt; und die
Basis wird am Ende ausgeworfen.
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Die Blattzufuhrvorrichtung 4 besteht
aus einer Blattzufuhreinrichtung 7, einer Führungswalze 8, Blatthalteinrichtungen 9,
wie dies in 1B gezeigt ist,
einer Freigebewalze
10, einer Blattauswurfvorrichtung 11 und
dgl. Die ein Blatt zuführende
bzw. Blattzufuhrvorrichtung 4 fördert das Transfer- bzw. Übertragungsdruckblatt
S von einer Zufuhrwalze, die in der Blattzufuhrvorrichtung 7 festgelegt
ist, zu der Druckaufbringvorrichtung 6 über die Führungswalze 8, und
in die Druckaufbringvorrichtung 6 fördert sie das Übertragungsdruckblatt
S mit derselben Geschwindigkeit wie die Geschwindigkeit, mit welcher die
Basis B gefördert
ist, während
ein geringer Spalt bzw. Abstand zwischen dem Übertragungsdruckblatt S und
der Basis B aufrecht erhalten wird, so daß das Transferdruckblatt über der
Basis unter einer solchen Bedingung schwimmen kann, daß ein Kollisionsdruck
nicht aufgebracht ist. Das Übertragungsdruckblatt
S wird mit der Transferdruckschicht auf einer Oberfläche davon,
die zu der Basis B schaut, zugeführt.
Der Spalt zwischen dem Übertragungsdruckblatt
S und der Basis B wird durch die Blatthalter 9 aufrecht
erhalten, bestehend aus einem Band bzw. Gurt oder dgl., welches(r)
sich dreht, wenn das Übertragungsdruckblatt
S getragen wird, während
das Übertragungsdruckblatt 3 sandwichartig
an beiden Enden desselben gehalten ist. Weiters verhindern die Blatthalter 9,
daß die
festen Teilchen P oder ein Luftstrom zum Fördern der festen Teilchen P
zwischen das Transferdruckblatt S und die Basis B gelangen. Das
Substratblatt des Transferdruckblatts S, welches eng an die Basis
B durch die Druckaufbringvorrichtung 6 aufgebracht ist,
wird von der Basis B durch die Lösewalze
bzw. Freigebewalze 10 getrennt und durch die Blattauswurfvorrichtung 11 aufgenommen. Die
Transferdruckschicht des Übertragungsdruckblatts
bleibt so auf der Basis 1.
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Durch die Druckaufbringvorrichtung 6 werden
die festen Teilchen S veranlaßt,
mit der Rückoberfläche (die
Substratblattseite) des Übertragungsdruckblatts
S zu kollidieren und auch für
eine neuerliche Verwendung rückgewonnen.
Die Druckaufbringvorrichtung 6 besteht aus einem Trichter
bzw. eine Schurre 12, einem Ventilator 13, wie einem Gebläse (oder
Kompressor), einem Verteiler 14, einer Mehrzahl von Düsen 15,
einer Kammer 16, einem Teilchenaustragsrohr 17, einer Vakuumpumpe 18 und
dgl. Diese festen Teilchen P, welche in dem Trichter gespeichert
sind, werden in dem Verteiler 14 mit Luft vermischt, welche
von dem Gebläse 13 durch Druck
zugeführt
wird, und auf eine Mehrzahl der Düsen 15 verteilt. Die
festen Teilchen P werden aus den Düsen 15 gemeinsam mit einem
Luftstrom ausgeworfen bzw. ausgestoßen. Nachdem sie aus den Düsen 15 ausgeworfen
wurden und mit dem Übertragungsdruckblatt
S kollidierten, sammeln sich die festen Teilchen P an dem Boden
der Kammer 16; sie werden dann durch die Vakuumpumpe 18 abgesaugt und
zu dem ursprünglichen
Trichter 12 durch das Austragsrohr 17 transferiert.
Die so gesammelten, festen Teilchen werden in dem Trichter 12 für eine neuerliche
Verwendung gespeichert. Die Kammer 16 überdeckt die Umgebungen der
Basis B und des Übertragungsdruckblatts
S, welche dem Transferdruck unterworfen sind, die Düsen 15 und
dgl. mit der Ausnahme der Einlaßund
Auslaßöffnung für das Übertragungsdruckblatt
S und die Basis B, so daß die festen
Teilchen P, die von den Düsen 15 eingespritzt sind,
nicht nach außen
gelangen. Weiters ist die Druckaufbringvorrichtung 6, die
in dieser Figur gezeigt ist, auch mit einer Heizeinrichtung 19 zum
Vorheizen des Übertragungsdruckblatts
S und der Basis B vor einem Aussetzen derselben an die Kollision
mit den festen Teilchen P versehen.
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Als nächstes wird eine Ausbildung
des Übertragungsdruckverfahrens
für gekrümmte Oberflächen gemäß der vorliegenden Erfindung
unten unter Bezugnahme auf das oben beschriebene System, das in 1A und 1B gezeigt ist, beschrieben.
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Zuerst wird eine plattenartige Basis
B, die eine unregelmäßige, eine Übertragungsdruckmuster empfangende
Oberfläche
aufweist, einzeln in die Kammer 16 der Druck aufbringenden
Vorrichtung 6 durch die Basis tragende Vorrichtung 2 geführt. Andererseits
wird ein Blatt, das durch ein Ausbilden einer Übertragungsdruckschicht, bestehend
aus einer dekorativen Schicht und einer hitzeempfindlichen Kleberschicht
auf einem Substratblatt besteht, das aus einem thermoplastischen
Harz gefertigt ist, als das Übertragungsdruckblatt
S verwendet. Während eine
Spannung durch die Blattzufuhrvorrichtung 4 aufgebracht
bzw. angelegt wird, wird das Übertragungsdruckblatt
S von dem Zufuhrwalzenset in der Blattzufuhrvorrichtung 7 abgewickelt
und in die Kammer 16 der Druckaufbringvorrichtung 6 über die
Führungswalze 8 eingebracht.
In der Kammer 16 wird das Übertragungsdruckblatt S, während es
durch die Blatthalter 9 an beiden Enden in bezug auf die
Breitenrichtung gehalten ist, parallel mit der Basis B mit derselben
Geschwindigkeit wie die Geschwindigkeit, mit welcher die Basis B
zugeführt
wird, mit der Klebeschichtoberfläche
des Übertragungsdruckblatts
zur Basis B schauend zugeführt,
während
ein geringer Spalt bzw. Abstand zwischen der Basis B und dem Übertragungsdruckblatt
S durch die Blatthalter 9 beibehalten wird. In dem in 1A gezeigten System werden
durch ein Vorerhitzen des Übertragungsdruckblatts
S vor dem Aufbringen eines Kollisionsdrucks durch die Verwendung
der Heizeinrichtung 9, die in der Kammer 16 der
Druckaufbringvorrichtung 6 angeordnet ist, die Dehn- bzw.
Streckbarkeit des Blatts und die hitzeempfindliche Klebeschicht
des Blatts aktiviert. Zur selben Zeit wird auch die eine Übertragungsdruckmuster
empfangende Oberfläche der
Basis B, die unter dem Übertragungsdruckblatt
S liegt, auch erhitzt, so daß eine
Anhaftung schnell durch die Klebeschicht erreicht wird. Dadurch
wird die thermische Anhaftung des Übertragungsdruckblatts an der
Basis durch die Klebeschicht glatt erreicht.
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Als nächstes wird das Übertragungsdruckblatt
S der Kollision der festen Teilchen P, welche von den Düsen 15 gemeinsam
mit einem Luftstrom eingespritzt werden, unterworfen. Eine große Anzahl von
Düsen 15 ist
linear in der Richtung, die die Richtung schneidet, in welcher das Übertragungsdruckblatt
S und die Basis B zugeführt
werden (in der Breitenrichtung), und in der Richtung vertikal zu
der Rückoberfläche des Übertragungsdruckblatts
angeordnet. Daher üben
die festen Teilchen P, die aus den Düsen 15 eingespritzt
sind, einen Kollisionsdruck auf einen linearen bandartigen Bereich
auf dem Übertragungsdruckblatt
S aus, welches nahezu die gesamte Breite des Übertragungsdruckblatts 5 überdeckt
. Die festen Teilchen P, die aus den Düsen 15 eingespritzt sind,
gehen in der Richtung des Übertragungsdruckblatts
S weiter, während
sie geringfügig
aufgeweitet bzw. versprüht
werden. Als ein Ergebnis können
die festen Teilchen auch mit jenen Bereichen kollidieren, welche
zwischen den in einer großen
Anzahl vorgesehenen Düsen 15 vorhanden
sind. Das Übertragungsdruckblatt
S, welches zugeführt
wird, während ein
Raum zwischen dem Übertragungsdruckblatt
S und der Basis B aufrecht erhalten wird, so daß das Übertragungsdruckblatt auf der
Basis B schwimmen kann, wird in Druckkontakt mit der Basis B durch
den Kollisionsdruck der festen Teilchen gebracht und dadurch, daß es in
vertiefte Abschnitte auf der unregelmäßigen Oberfläche der
Basis B ausgedehnt wird, deformiert. Das Übertragungsdruckblatt wird
so fest an die Form der unregelmäßigen Oberfläche der
Basis B angelegt bzw. angepaßt.
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Die in der obigen Beschreibung verwendete Basis
B ist ein plattenartiges Material, dessen einhüllende Oberfläche eine
Ebene als ein Gesamtes ist, obwohl sie eine unregelmäßige Oberfläche aufweist. Darüber hinaus
sind beide Enden in bezug auf die Breitenrichtung des Übertragungsdruckblatts
S mit den Blatthaltern 9 überdeckt und das Übertragungsdruckblatt
S wird unter einer derartigen Bedingung geführt, daß das Übertragungsdruckblatt von der Oberfläche der
Basis 1 getrennt ist, so lange ein Kollisionsdruck oder
dgl. nicht auf die Basis B aufgebracht wird. Daher ist es so ausgebildet,
daß die
Anhaftung des Übertragungsdruckblatts
S an der Basis B an dem Zentralteil in bezug auf die Breitenrichtung früher als
die Anhaftung dieser zwei an den Bereichen der Nachbarschaft von
ihren beiden Enden in bezug auf die Breitenrichtung erreicht wird.
Aus diesem Grund, werden insgesamt das Übertragungsblatt S und die
Basis B mit derselben Geschwindigkeit zugeführt und sukzessive dem Kollisionsdruck
in der Flußrichtung
ausgesetzt. Dies ist ein Mittel, um das Übertragungsdruckblatt S an
die unregelmäßige Oberfläche der
Basis B, ohne Luft zwischen diesen zurückzulassen, anzuhaften.
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Andererseits werden die festen Teilchen
P, nachdem sie für
die Kollision mit dem Übertragungsdruckblatt
S verwendet wurden, über
die Seiten der Blatthalter 9 zu dem Boden der Kammer 16 geführt, an
welchem das Austragsrohr 17 angeschlossen bzw. festgelegt
ist. Sie werden dann von dem Boden der Kammer 16 abgesaugt
und in dem ursprünglichen
Trichter 12 über
das Austragsrohr 17 gesammelt. Weiters wird die Luft, die
aus den Düsen
15 zum Einspritzen der fe sten Teilchen ausgetragen ist, auch durch
die Vakuumpumpe 18 abgesaugt, und an die Außenseite
des Systems durch das Austragsrohr 17 ausgetragen. So ist
die Kammer 16 so ausgebildet, daß die festen Teilchen nicht
aus den Grenzen gemeinsam mit der Luft von den Einlaß- und den
Auslaßöffnungen
für das Übertragungsdruckblatt
und die Basis austreten. Es ist geeignet, den Innendruck der Kammer 16 niedriger
als. den Außendruck
zu machen, um zu verhindern, daß feste
Teilchen P aus der Kammer 16 ausfließen bzw. austreten.
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Das Übertragungsdruckblatt S, das
eng an die Basis B angehaftet ist, wird, wie es ist, zur Außenseite
der Kammer 16 ausgeworfen und das Substratblatt des Übertragungsdruckblatts
S wird von der Basis B durch die Lösewalze 10 getrennt.
Als ein Ergebnis wird ein dekoratives Laminat 20 erhalten,
in welchem die dekorative Schicht des Übertragungsdruckblatts S auf
die unregelmäßige Oberfläche der
Basis B durch die Klebeschicht des Übertragungsdruckblatts transferiert
wird. Auf der anderen Seite wird das Substratblatt des Übertragungsdruckblatts
S, nachdem es die Freigabewalze 10 passiert hat, schräg nach oben
geführt
und durch die Blattauswurfvorrichtung 11 als eine Austrags-
bzw. Auswurfwalze aufgenommen. Die Basis 1 wird, nachdem
sie die Ablösewalze 10 passiert
hat, horizontal zu der linken Seite in 1A durch die Basiszufuhrvorrichtung 2 geführt.
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Eine Ausbildung des Übertragungsdruckverfahrens
für gekrümmte Oberflächen gemäß der vorliegenden
Erfindung ist wie zuvor beschrieben. Das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung wird in weiterem Detail beschrieben.
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Als die hier verwendete Basis B kann
selbstverständlich
ein Material, dessen Übertragungsdruckmuster
empfangende Ober fläche
glatt ist, verwendet werden. Jedoch zeigt die vorliegende Erfindung
vollständig
ihre vorteilhaften Effekte, wenn eine Basis eine unregelmäßige, ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Oberfläche
aufweist, insbesondere wenn die Unregelmäßigkeiten dreidimensionale sind.
Die konventionellen Rotationsdruckwerkzeuge (vorher erwähnte Japanische
Patentpublikation Nr. 61-5895) und aus Gummi gefertigte Drehwalze
(vorher erwähnte
Japanische Patentoffenlegung Nr. 5-139097) haben intrinsisch eine
Richtungseigenschaft aufgrund ihrer drehenden Wellen, so daß Oberflächenunregelmäßigkeiten,
auf welche diese Walzen angewandt werden können, nur auf zweidimensionale
beschränkt
sind, die eine Krümmung
in lediglich einer Achsrichtung aufweisen. Weiters ist es, obwohl
die letztere Walze auf dreidimensionale Unregelmäßigkeiten angewandt werden
können,
die eine Krümmung
in zwei Achsrichtungen aufweisen, unmöglich, gleichmäßig die
Walze auf alle Richtungen von dreidimensionalen Unregelmäßigkeiten
aufzubringen. Beispielsweise kann ein Muster von Holzmaserungsgefäßen nicht
gut auf vertiefte Abschnitte, welche den Behältern bzw. Gefäßen entsprechen, transfergedruckt
werden, außer
die längere
Richtung des Muster ist parallel zu der Richtung gemacht, in welcher
das Übertragungsdruckblatt
geführt
ist. Darüber
hinaus ist die Verwendung der letzteren Walze praktisch nur auf
flache plattenartige Basen beschränkt. Wenn die Basen nicht flachen
Platten sind, kann ein Übertragungsdrucken
nicht erreicht werden, außer
die Walze ist als eine rotierende Walze ausgebildet, die eine spezielle
Form in Abhängigkeit
von der Form von jeder Basis aufweist.
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Jedoch wird, wie vorher erwähnt, der
Kollisionsdruck von festen Teilchen, welche als ein Fluid wirken
können,
in der vorliegenden Erfindung verwendet, so daß es intrinsisch keine Richtungseigenschaften
in bezug auf die Anwendung von Druck auf dreidimensionale Oberflächenunregelmäßigkeiten gibt
(die Richtungseigenschaft, die hier verwendet wird, bedeutet die
Richtung, in welcher der Punkt auf der Basis, auf welchen ein Druck
aufgebracht ist, sich mit der Zeit verändert). Daher kann selbst eine
Basis, welche Unregelmäßigkeiten
in der Richtung aufweist, in welcher das Transferdruckblatt und
die Basis geführt
werden, in dem Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden. Das bedeutet nämlich, daß das Übertragungsdrucken auf einer Oberfläche ausgeführt werden
kann, die zweidimensionale Unregelmäßigkeiten aufweist, d. h. einer Oberfläche, die
Unregelmäßigkeiten
nur in der Zufuhrrichtung oder in der Breitenrichtung aufweist,
und auch auf einer Oberfläche,
die dreidimensionale Unregelmäßigkeiten
aufweist, d. h. einer Oberfläche, die
Unregelmäßigkeiten
sowohl in der Zufuhrrichtung als auch in der Breitenrichtung aufweist.
Es kann leicht verstanden werden, daß die vorliegende Erfindung
nicht die oben erwähnte
Richtungseigenschaft aufweist, wenn ein Verfahren und ein System,
in welchem ein Übertragungsdruckblatt
in Blattform auf einer Basis angeordnet wird und in Druckkontakt
mit der Basis eines nach dem anderen (wie in einer Ausbildung, die
auch in der vorliegenden Erfindung mitumfaßt ist) gebracht ist, berücksichtigt
wird.
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Die Basis, welche in der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann, ist nicht nur ein Material, welches
insgesamt eine flache Platte ist, sondern auch eine Basis, die zweidimensionale
Unregelmäßigkeiten
aufweist, in welchen jede Konvexität oder Konkavität in die
Form eines Bogens entweder in der Zufuhrrichtung oder in der Breitenrichtung
gekrümmt ist,
und eine Basis, die weiters mehrere kleine dreidimensionale Unregelmäßigkeiten
auf den oben erwähnten, gekrümmten Oberflächen aufweist.
In der vorliegenden Erfindung kann die Richtung, in welcher ein Übertragungsdrucken
auf einer Basis durchgeführt
wird, die zweidimensionale Unregelmäßigkeiten in der Form eines
Bogens oder dgl. aufweist, frei unter Berücksichtigung der Arbeitseigenschaften
usw. gewählt
werden.
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Es ist auch möglich, eine Basis zu verwenden,
die eine unregelmäßige Oberfläche aufweist, auf
welcher feine Unregelmäßigkeiten
auf großen Unregelmäßigkeiten überlagert
sind, oder eine Basis, die eine unregelmäßige Oberfläche aufweist, deren vertiefte
Abschnitte Bodenoberflächen
oder Seitenwandoberflächen
aufweisen, auf welche eine Mustertransfer gedruckt werden sollte.
Die oben beschriebenen, großen
Unregelmäßigen und
feinen Unregelmäßigkeiten
sind derart, daß die
feinen Unregelmäßigkeiten 70b auf
den erhöhten
Oberflächen 70a der größeren Unregelmäßigkeiten,
wie dies beispielsweise in 5B gezeigt
ist, vorhanden sind. Mit Bezug auf die großen Unregelmäßigkeiten
liegt der Unterschied im Niveau von 1 bis 10 mm, die Breite des
vertieften Abschnitts 70c ist von 1 bis 10 mm und die Breite
des erhöhten
Abschnitts 70a ist größer als
5 mm. In bezug auf die feinen Unregelmäßigkeiten sind sowohl der Unterschied
im Niveau als auch in der Breite kleiner als jene bei den großen Unregelmäßigkeiten;
spezifisch ist der Unterschied im Niveau etwa 0,1 bis 5 mm; die
Breite des vertieften Abschnitts und jene des erhöhten Abschnitts
sind 0, 1 mm oder mehr, und ungefähr weniger als die Hälfte der
Breite des angehobenen Abschnitts der großen Unregelmäßigkeiten.
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Seiten, die die unregelmäßige Oberfläche ausbilden,
sind entweder aus planaren bzw. ebenen Seiten bzw. Flächen oder gekrümmten Seiten
oder jeder Kombination von planaren und gekrümmten Seiten zusammengesetzt.
Daher umfaßt
die gekrümmte
Oberfläche
der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis der vorliegenden Erfindung auch eine unregelmäßige Oberfläche, die
keine gekrümmten
Seiten aufweist, die aus einer Mehrzahl von ebenen Seiten in einem
stufenweisen Querschnitt zusammengesetzt sind. Weiters umfaßt die, Krümmung, wie
sie hier verwendet wird, auch infinite Krümmungen (Krümmungsradius = 0) in dem Fall von
winkeligen Formen, wie in der Nachbarschaft von Seiten oder Scheiteln
eines Würfels.
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Irgendein Material kann als die Basis
B verwendet werden. Beispielsweise können die folgenden Plattenmaterialen
verwendet werden: nicht keramische Platten, wie Kalziumsilikatplatten,
zementextrudierte Platten, ALC (leichtgewichtig geschäumter Beton)
Platten und GRC (glasfaserverstärkte
Betonplatten); Holztafeln, wie Furniere, Sperrholz, Teilchenplatten
und mitteldichte Holzfaserplatten (MDF); Metallplatten, wie Eisen-,
Aluminium- und Kupferplatten; Keramik, wie Porzellan und Gläser; und
Harzformlinge, die aus Polypropylen, ABS-Harz, Phenolharz und dgl.
gefertigt sind. Auf den Oberflächen
dieser Basen kann ein eine Anhaftung fördernder Primer zum Unterstützen einer
Anhaftung mit einem Kleber, oder ein Versieglungsmittel zum Füllen und
Versiegeln von feinen Unregelmäßigkeiten
oder Poren, die auf den Oberflächen
vorhanden sind, im voraus beschichtet werden. Als der eine Anhaftung
bzw. ein Kleben fördernde
Primer oder als das Versiegelungsmittel zum Füllen und Versiegeln von feinen
Unregelmäßigkeiten
oder Poren, die auf der Oberfläche
vorhanden sind, wird ein Harz, wie Isocyanat härtbares Zwei-Komponenten Urethanharz,
Acrylharz oder Vinylacetatharz beschichtet.
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Gewünschte Unregelmäßigkeiten
können auf
der Oberfläche
der Basis mittels Pressen, Prägen,
Extrusion, Schneiden, Formen und dgl. ausgebildet werden. Weiters
können
die Unregelmäßigkeiten
aus jeder Form, bestehen, beinhaltend Verbindungen von Fliesen,
Steinen usw., Unregelmäßigkeiten
auf Steinoberflächen,
wie die Spaltungsseiten von Granit, Unregelmäßigkeiten auf den Oberflächen von
Holztafeln, wie Holzverkleidungstafeln und aufstehende Holzmasern,
und Unregelmäßigkeiten
auf sprühbeschichteten
Oberflächen,
wie Kratzendbearbeitungen auf Stuck oder Stuckendbearbeitung.
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Als nächstes ist es in bezug auf
das Übertragungsdruckblatt
s zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung möglich, wenn die Basis B eine
zweidimensionale, unregelmäßige Oberfläche hat,
ein Übertragungsdruckblatt
zu verwenden, welches ein Substratblatt aufweist, das keine Dehnbarkeit,
wie beispielsweise Papier aufweist. Jedoch wird, um auf dreidimensionale
Unregelmäßigkeiten
anwendbar zu sein, für
welche die vorliegende Erfindung vollständig ihre vorteilhaften Effekte
ausübt,
ein Übertragungsdruckblatt
verwendet, welches zumindest zu der Zeit, wenn das Übertragungsdrucken
durchgeführt
wird, eine Dehnbarkeit aufweist. Aufgrund der Dehnbarkeit bzw. Streckbarkeit
kann, wenn der Kollisionsdruck der festen Teilchen ausgeübt wird,
das Übertragungsdruckblatt
eng selbst an die Innenseite von vertieften Abschnitten auf der
Oberfläche
der Basis aufgebracht bzw. angepaßt werden und eng an diese angehaftet
werden, und ein Übertragungsdrucken kann
somit erfolgreich erreicht werden.
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Wie zuvor erwähnt, umfaßt das Übertragungsdruckblatt ein Substratblatt
und eine Transferdruckschicht, welche auf die Basis übertragen
wird. Die Übertragungsdruckschicht
umfaßt wenigstens eine
dekorative Schicht; und, wenn weiters eine Klebeschicht darauf laminiert
ist, ist es möglich,
die Anwendung bzw. Aufbringung eines Klebers auf eines oder beide
von dem Übertragungsdruckblatt
und der Basis zu vermeiden, wenn ein Übertragungsdrucken durchgeführt wird.
Die Dehnbarkeit des Übertragungsdruckblatts
wird durch jene des Substratblatts verwaltet bzw. beherrscht. Daher
kann, wenn ein Gummifilm als das Übertragungsdruckblatt verwendet
wird, aufgrund der Eigenschaft von Gummi, daß er selbst bei normalen Temperaturen
dehnbar ist, das Übertragungsdruckblatt
eng an die unregelmäßige Oberfläche der
Basis angepaßt
und angehaftet werden, und erfolgreich auf die Basis ohne Erhitzen
des Übertragungsdruckblatts
und dgl. übertragen
werden, wenn ein Übertragungsdrucken
durchgeführt wird.
Weiters kann, wenn ein thermoplastischer Harzfilm als das Substrat
verwendet wird, das Übertragungsdruckblatt
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung leicht als ein Übertragungsdruckblatt
vorbereitet werden, welches im wesentlichen keine Dehnbarkeit aufweist,
wenn die dekorative Schicht ausgebildet wird, welches jedoch eine
ausreichende Dehnbarkeit aufweist, wenn es zum Zeitpunkt eines Übertragungsdruckens
erhitzt wird. Als das Substratblatt ist es möglich, auch einen biaxial ausgerichteten Polyethylenterephthalatfilm
zu verwenden, welcher üblicherweise
oft in Abhängigkeit
von der Form der Oberflächenunregelmäßigkeiten
verwendet wurde, und ein Übertragungsdrucken
kann auf gekrümmten Oberflächen erreicht
werden. Dies deshalb, da ein derartiger Film eine erforderliche
Dehnbarkeit entwickeln bzw. zeigen kann, wenn die Bedingungen eines Erhitzens
und eines Kollisionsdrucks die geeignet gesteuert bzw. geregelt
sind. Bevorzugte Materialien für
das Substratblatt sind jene, welche zuverlässiger eine Dehnbarkeit bei
niedrigen Temperaturen unter niedrigen Drücken zeigen können, bei spielsweise
Filme aus copolymeren Polyestern, wie Polybutylenterephthalat und
Terephthalat-Isophthaethylenelat-Copolymere, Polyolefinfilme, wie
Polyethylenfilme, Polypropylenfilme und Polymethylpentenfilme, wenig oder
nicht dehnbare Filme, wie Vinylchloridharzfilme und Nylonfilme;
und Filme aus Gummi (Elastomeren), wie natürlicher Kautschuk, synthetischer
Kautschuk, Urethanelastomeren und Olefinelastomeren.
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Weiters kann eine Ablöseschicht
auch auf dem Substratblatt auf seiner Übertragungsdruckschichtseite,
falls erforderlich, ausgebildet werden, um die Ablöseeigenschaften
der Übertragungsdruckschicht
zu verbessern. Die Ablöseschicht
wird abgetrennt und von der Übertragungsdruckschicht
gemeinsam mit dem Substrat entfernt, wenn das Substrat abgetrennt
wird. Um die Ablöseschicht
auszubilden, werden Silikonharze, Melaminharze, Polyamidharze, Urethanharze,
Polyolefinharze, Wachse usw. entweder allein oder als eine Mischung
von zwei oder mehreren Mitgliedern verwendet.
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Die dekorative Schicht ist eine Musterschicht,
auf welche ein Muster oder dgl. durch die Verwendung eines konventionellen
Materials mittels eines konventionellen Mittels, wie Tiefdrucken,
Siebdrucken oder Offsetdrucken und dgl. gedruckt wurde; eine metallische
Dünnfilmschicht,
auf welcher ein Metall wie Aluminium, Chrom, Gold oder Silber teilweise
oder vollständig
durch ein konventionelles Verfahren einer Abscheidung oder dgl.
aufgebracht ist; oder dgl. und eine Schicht, die zur Verwendung
geeignet ist, wird verwendet. Als das Muster wird ein Holzmuster,
Marmormuster, Fliesenmuster, Steinmuster oder Feststoffmuster oder
dgl. verwendet. Eine Farbe bzw. Tinte zum Ausbilden der Musterschicht
umfaßt
einen Träger,
bestehend aus einem Bindemittel und dgl., ein Färbemittel, wie ein Pigment oder
einen Farbstoff, und verschiedene Additive, welche geeignet dem
Bindemittel und dem Färbemittel zugesetzt
sind. Das Bindemittel ist eines aus Acrylharzen, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymeren,
Polyesterharzen, Zelluloseharzen, Polyurethanharzen, Fluorharzen
und dgl., oder eine Mischung enthaltend irgendeines dieser Harze
oder Copolymere. Als das Pigment, das als das Färbemittel dient, wird ein anorganisches
Pigment, wie Titanweiß,
Kohlenstoffschwarz, rotes Oxid, Chromgelb oder Ultramarinblau, oder
ein organisches Pigment, wie Anilinschwarz, Chinacridon, Isoindolinon
oder Phthalocyaninblau verwendet. Weiters ist es dasselbe wie bei
konventionell bekannten Übertragungsdruckblättern, daß eine Ablöse- bzw.
Freisetzungsschicht oder dgl. zwischen der Substratschicht und der
dekorativen Schicht vorgesehen sein kann, um die Freisetzbarkeit
zwischen diesen Schichten zu steuern bzw. zu regeln. Weiters ist
auch die Klebeschicht eine konventionell bekannte, welche durch
ein Verwenden eines wärmeempfindlichen,
thermoplastischen Harzes oder dgl., wie Polyvinylacetat, Acrylpolyamid
oder mit geblocktem Isocyanat härtbarem
Polyurethanharz gebildet sein kann. Die Klebeschicht des Übertragungsdruckblatts
kann weggelassen werden, wenn die dekorative Schicht selbst Klebrigkeit
besitzt oder wenn eine Klebeschicht auf der ein Übertragungsdruckmuster empfangenden
Basis vorgesehen ist.
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Obwohl die Klebeschicht auf dem Übertragungsdruckblatt
vorgesehen sein kann, ist es auch möglich, irgendeine von verschiedenen
Arten anzuwenden, wie eine Art, in welcher die Klebeschicht nicht
auf dem Übertragungsdruckblatt
im voraus vorgesehen ist, jedoch darauf mittels einem Beschichten oder
dgl. direkt vor einem Durchführen
des Übertragungsdruckens
vorgesehen ist; eine Art, in welcher die Klebe schicht auf der Basis
mittels Beschichten entweder im voraus oder direkt vor dem Durchführen eines Übertragungsdruckens
vorgesehen ist; oder eine Art, in welcher die Klebeschicht sowohl
auf dem Übertragungsdruckblatt
als auch der Basis entweder im voraus oder direkt vor einem Durchführen des Übertragungsdruckens
aufgebracht wird. Die Art, in welcher die Klebeschicht nur auf dem Übertragungsdruckblatt
im voraus aufgebracht ist, ist vorteilhaft dahingehend, daß sie mittels
Drucken oder dgl. gleichzeitig mit der Ausbildung der dekorativen
Schicht ausgebildet werden kann, und dahingehend, daß der Schritt
und eine Vorrichtung zum Bereitstellen der Klebeschicht, wenn ein
Transferdrucken durchgeführt
wird, weggelassen werden kann. Weiters kann in dem Fall, wo die
Klebeschicht auf einer oder beiden von dem Übertragungsdruckblatt und der
Basis direkt vor einem Durchführen
des Übertragungsdruckens
vorgesehen ist, auch ein derartiger Kleber als ein druckempfindlicher
Kleber oder ein wäßriger Kleber
verwendet werden. Weiters ist eine poröse Basis für ein Trocknen eines Lösungsmittels
geeignet, welches in einem Kleber enthalten ist, welcher unmittelbar
vor dem Durchführen
eines Übertragungsdruckens
aufgebracht ist. In diesem Fall ist es auch möglich, eine Führungswalze,
die eine große
Anzahl von Nadeln aufweist, als die Führungsrolle 8 der Übertragungsdruckblatt-Zufuhrvorrichtung 4 zu
verwenden, um das Übertragungsdruckblatt
zu perforieren, wenn es über
die Walze läuft,
wodurch das Trocknen des Lösungsmittels
mit Hilfe dieser perforierten Löcher gefördert wird.
Die Durchmesser der Löcher
sind allgemein etwa 0,1 bis 1,0 mm und der Abstand zwischen zwei
benachbarten Belüftungslöchern ist
allgemein etwa 5 bis 50 mm.
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Als der Kleber kann ein wärmeempfindlicher, druckempfindlicher
oder ein durch ionisierende Strahlung härtbarer Kleber oder dgl. verwendet
werden. Als der wärmeempfindliche
Kleber kann entweder ein thermisch schmelzbarer Kleber, der durch Verwendung
eines thermoplastischen Harzes vorbereitet ist, oder ein thermisch
härtbarer
Kleber, der unter Verwendung eines thermohärtbaren Harzes hergestellt
ist, angewandt bzw. verwendet werden. Jedoch ist ein thermisch schmelzbarer
Kleber bevorzugt, da eine Anhaftung in einer kürzeren Zeit vervollständigt ist,
wenn eine derartige Anhaftung verwendet wird.
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Als der thermisch schmelzbare Kleber
ist es möglich,
nicht nur konventionell bekannte Heißschmelzkleber zu verwenden,
wie Polyvinylacetat, Acrylharze, thermoplastische Polyesterharze,
thermoplastische Urethanharze und Polyamidharze, die durch Kondensationspolymerisation
zwischen dimeren Säuren
und Hexamethylendiamin hergestellt sind, sondern auch durch Feuchtigkeit
härtende
Arten von Heißschmelzklebern
und dgl. Feuchtigkeitshärtende
Arten von Heißschmelzklebern
werden unmittelbar vor einem Durchführen eines Übertragungsdruckens aufgebracht,
indem eine während der
Operation gewonnene Stabilität
in Betracht gezogen wird. Dies deshalb, da die Härtungsreaktion von derartigen
Klebern aufgrund der in der Luft vorhandenen Feuchtigkeit fortschreitet,
wenn sie bei Umgebungsbedingungen stehen gelassen werden.
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Die thermisch härtbaren Kleber sind jene Kleber,
deren Adhäsion
bzw. Haftfähigkeit
aktiviert wird, wenn die Härtungsreaktion
durch die Anwendung von Wärme
fortschreitet. wenn die Härtungsreaktion
durch die Anwendung von Hitze bis zu einem gewissen Ausmaß fortschreiten
gelassen wird, kann eine Haftleistung bzw. -stärke erreicht werden, so daß das Substrat
abgetrennt werden kann und entfernt werden kann, selbst nachdem
der Kleber abgekühlt
ist. Wärmehärtende Harze,
welche flüssig
oder fest bei normalen Temperaturen sind, können wie diese thermisch härtbaren
Kleber verwendet werden. Spezifische Beispiele von derartigen Harzen
beinhalten Phenolharze, Harnstoffharze, Diallylphthalatharze, thermohärtende Urethanharze
und Epoxyharze. Thermisch härtbare
Kleber sind ein wenig nachteilig dahingehend, daß sie spät ihre Klebeleistung entwickeln,
jedoch vorteilhaft dahingehend, daß sie eine exzellente Anhaftungsleistung
zeigen können,
wenn sie praktisch verwendet werden.
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Feuchtigkeitshärtende Arten von Heißschmelzklebern
zeigen eine analoge Änderung
in der Klebekraft bzw. -leistung zu jener, die durch übliche Heißschmelzkleber
gezeigt sind, wenn ein Druckkontakt oder eine Trennung durchgeführt wird.
Jedoch werden diese Kleber mit dem stufenweisen bzw. graduellen
Fortschritt einer Vernetzungsreaktion nach einer Trennung gehärtet, so
daß sie
frei von Kriechdeformation und Wärmeverschmelzen
sind. Sie sind somit exzellent in der thermischen Beständigkeit
und können
eine große
Klebekraft zeigen. Darüber
hinaus zeigen sie eine ausreichend hohe, anfängliche Klebekraft ähnlich Heißschmelzklebern,
so daß sie derartig
vorteilhafte Eigenschaften aufweisen, daß Löcher nicht in dem Übertragungsdruckmuster
ausgebildet werden und daß eine
hohe Produktivität
erreicht werden kann. Nachdem das Übertragungsdrucken vervollständigt ist,
wird jedoch das Vernetzen/Härten
der Kleber durch Feuchtigkeit fortschreiten gelassen, so daß dem dekorativen
Laminat nachdem ein Transferdrucken vervollständigt ist, erlaubt wird, in
der Luft enthaltenen Feuchtigkeit zum Altern zu stehen.
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Feuchtigkeitshärtende Arten von Heißschmelzklebern
sind eine Art von Heißschmelzklebern.
Da die Härtungsreaktion
von Feuchtigkeits-härtenden
Heißschmelzklebern
aufgrund von Feuchtigkeit fortschreitet, die in der Luft vorhanden
ist, wenn sie in Umgebungsbedingungen stehen gelassen werden. Daher
werden sie direkt vor einem Durchführen eines Übertragungsdruckens aufgebracht,
indem die Stabilität
während
der Operation in Betracht gezogen wird. Weiters zeigen die Heißschmelzkleber
der feuchtigkeitshärtenden
Art die ähnliche
Klebeleistung wie jene, die durch übliche Heißschmelzkleber ausgeübt wird,
nachdem ein Übertragungsdrucken
vervollständigt
ist. Jedoch schreitet die Vernetzungs-/Härtungsreaktion dieser Kleber
stufenweise bzw. graduell aufgrund der Feuchtigkeit fort, die in der
Luft vorhanden ist, wenn sie in Umgebungsbedingungen stehen gelassen
werden. Daher zeigen sie am Schluß weder eine Kriechdeformation
noch ein Heißverschmelzen;
sie sind somit exzellent in der thermischen Beständigkeit und zeigen eine große Klebeleistung.
Jedoch wird das Vernetzen/Härten
der Kleber durch Feuchtigkeit, nachdem das Übertragungsdrucken vervollständigt ist,
fortschreiten gelassen, so daß das
dekorative Laminat, nachdem ein Übertragungsdrucken
vervollständigt
ist, in der Luft enthaltend Feuchtigkeit zum Altern stehen gelassen wird.
Bevorzugte atmosphärische
Bedingungen für ein
Altern sind grob so, daß die
relative Feuchtigkeit 50% RH oder höher ist und daß die Temperatur
nicht niedriger als 10 °C
ist. Wenn sowohl die Temperatur als auch die relative Feuchtigkeit
höher sind,
wird das Härten
des Klebers in kürzerer
Zeit vervollständigt. Die
Zeit, die normalerweise für
ein Vervollständigen des
Härtens
gebraucht wird, ist allgemein etwa 10 Stunden in einer Atmosphäre von 20°C und 60%
RH.
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Feuchtigkeits-härtende Arten von Heißschmelzklebern
sind Zusammensetzungen, die als eine wesentliche Komponente ein
Präpolymer
aufweisen, das eine Isocyanatgruppe an dem Ende von einem Molekül desselben
aufweist. Das oben beschriebene Präpolymer ist ein Polyisocyanatpräpolymer,
welches allgemein eine oder mehrere Isocyanatgruppen an jedem Ende
eines Moleküls
desselben aufweisen, und in der Form eines thermoplastischen Harzes,
welches bei Raumtemperatur fest ist. Die Isocyanatgruppen reagieren
miteinander in der Anwesenheit von Feuchtigkeit, die in der Luft
enthalten ist, um eine Kettenausdehnungs- bzw. Kettenverlängerungsreaktion
durchzuführen.
Als ein Ergebnis wird ein Reaktionsprodukt enthaltend Harnstoff,
der in seine molekulare Kette eingebunden ist, ausgebildet und eine
Isocyanatgruppe am Ende. des Moleküls reagiert weiter mit diesem
Harnstoff, der gebunden ist, um eine Biuretbindung zum Verzweigen
auszubilden. Es wird so eine Vernetzungsreaktion bewirkt.
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Das Präpolymer, das Isocyanatgruppen
an den Enden von einem Molekül
desselben aufweist, kann irgendeine molekulare Kettenstruktur aufweisen.
Spezifische Beispiele dieser molekularen Kettenstruktur umfassen
eine Polyurethanstruktur, die eine Urethanstoffbindung aufweist,
Polyesterstruktur, die eine Esterverbindung hat, und Polybutadienstruktur.
Die physikalischen Eigenschaften des Klebers können durch geeignetes Auswählen von
einer oder mehrerer dieser Strukturen gesteuert bzw. geregelt werden.
In dem Fall, wo die Urethanbindung in der molekularen Kette vorhanden
ist, reagiert die Isocyanatgruppe auch mit dieser Urethanbindung,
um eine Allophanatbindung auszubilden, und eine Vernetzungsreaktion
wird auch durch diese Allophanatbindung gebildet.
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Spezifische Beispiele von Polyisocyanatpräpolymeren
umfassen Urethanpräpolymere,
welche beispielsweise erhalten werden durch Umsetzen von Polyolen
mit Überschuß an Polyisocyanat,
und welche eine derartige Polyurethanstruktur aufweisen, daß Isocyanatgruppen
an den Enden von einem Molekül
vorhanden sind und daß eine
Urethanbindung in ihren molekularen Ketten enthalten ist; kristalline Urethanpräpolymere,
wie sie in der Japanischen Patentoffenlegungspublikation Nr. 64-14287
geoffenbart sind, welche durch Hinzufügen in beliebiger Reihenfolge
von Polyesterpolyolen und Polyolen, die eine Polybutadienstruktur
aufweisen, zu Polyisocyanaten und Durchführen der Additionsreaktion
erhalten werden, welche eine derartige Struktur aufweisen, daß eine Polyesterstruktur
und eine Polybutadienstruktur miteinander durch die Urethanbindung kombiniert
werden, und welche Isocyanatgruppen an den Enden von einem Molekül aufweisen;
Polycarbonaturethanpräpolymere,
wie sie in der Japanischen Patentoffenlegungspublikation Nr. 2-305882
geoffenbart sind, welche durch Umsetzen von Polycarbonatpolyolen
mit Polyisocyanaten erhalten werden und welche zwei oder mehr Isocyanatgruppen
in einem Molekül
aufweisen; und Polyesterurethanpräpolymere, welche durch Umsetzen
von Polyesterpolyolen mit Polyisocyanaten erhalten werden und welche zwei
oder mehr Isocyanatgruppen in einem Molekül aufweisen.
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Weiters kann zusätzlich zu den oben beschriebenen,
verschiedenen Polyisocyanatpräpolymeren
eine Vielzahl von Submaterialien, wie thermoplastischen Harzen,
klebrigmachenden Substanzen, Plastifizierungsmittel und Füllstoffen,
auch zu der feuchtigkeitshärtenden
Art von Heißschmelzklebern zugesetzt
werden, um verschiedene physikalische Eigenschaften derselben zu
steuern bzw. zu regeln. Beispiele von Submate rialien umfassen thermoplastische
Harze, wie Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, Polyethylen mit niedrigem
Molekulargewicht, modifizierte Polyolefine, ataktisches Polypropylen,
lineare Polyester und Ethylenethylacrylat (EAA); klebrigmachende
Substanzen wie Terpenphenolharze und Kolophoniumabietat; Füllstoffe
(Extenderpigmente), wie feine Pulver von Calciumcarbonat, Bariumsulfat,
Siliciumdioxid oder Aluminiumdioxid; Färbepigmente; katalytische Härtungsmittel,
Feuchtigkeits-entfernende Mittel; Stabilisierungsmittel zum Speichern;
und Antioxidantien.
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Durch ionisierende Strahlung härtbare Harze,
welche als durch ionisierende Strahlung härtbare Klebstoffe verwendet
werden können,
sind jene Zusammensetzungen, welche durch die Bestrahlung mit ionisierender
Strahlung gehärtet
werden können, spezifisch
jene durch ionisierende Strahlung härtbare Zusammensetzungen, welche
durch geeignetes Mischen von Präpolymeren
(umfassend sogenannte Oligomere) und/oder Monomeren erhalten werden, die
radikalisch ungesättigte
Bindungen oder kationisch polymerisierbare, funktionelle Gruppen
in einem Molekül
desselben aufweisen. Diese Präpolymere
oder Monomere werden entweder alleine oder in Kombination von zwei
oder mehreren Gliedern verwendet. Es ist festzuhalten, daß ultraviolette
Strahlen (UV) oder Elektronenstrahlen (EB) als die ionisierende
Strahlung verwenden werden können.
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Die oben beschriebenen Präpolymere
oder Monomere umfassen spezifisch Verbindungen, die in einem Molekül desselben
radikalisch polymerisierbare, ungesättigte Gruppen, wie (Meth)acryloylgruppe und
(Meth)acryloyloxygruppe, oder kationisch polymerisierbare, funktionelle
Gruppen, wie eine Epoxygruppe enthalten. Weiters können Polyen/Thiolpräpoly mere,
umfassend Polyene und Polythiole in Kombination auch bevorzugt verwendet
werden. Es ist festzuhalten, daß sich
beispielsweise (Meth)acryloylgruppe auf Acryloyl- oder Methacryloylgruppe
bezieht.
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Beispiele von Präpolymeren, die radikalisch polymerisierbare,
ungesättigte
Gruppen umfassen, enthalten Polyester, (Meth)acrylat, Urethan(meth)acrylat,
Epoxy(meth)acrylat, Melamin(meth)acrylat und Triazin(meth)acrylat;
und jene, die Molekulargewichte von etwa 250 bis 100.000 aufweisen,
sind allgemein verwendet.
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Beispiele von Monomeren, die radikalisch polymerisierbare,
ungesättigte
Gruppen aufweisen, umfassen als monofunktionelle Monomere Methyl(meth)acrylat,
2-Ethylhexyl(meth)acrylat und Phenoxyethyl(meth)acrylat; und als
polyfunktionelles Monomer Diethylenglycoldi(meth)acrylat, Propylenglycoldi(meth)acrylat,
Trimethylolpropantri(meth)acrylat, Trimethylolpropanethylenoxidtri(meth)acrylat,
Dipentaerythritolpenta(meth)acrylat und Dipentaerythritolhexa(meth)acrylat.
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Beispiele von Präpolymeren, die kationisch polymerisierbare,
funktionelle Gruppen aufweisen, beinhalten Präpolymere von Expoxyharzen,
wie bisphenolartige Expoxyharze und Novolak-artige Epoxyverbindungen
und Präpolymere
aus Vinyletherharzen, wie aliphatische Vinylether und aromatische
Vinylether.
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Beispiele von Thiolen umfassen Polythiole, wie
Trimethylolpropan, Trithioglycolat und Pentaerythritoltetrathioglycolat.
Beispiel von Polyenen umfassen jenes, das durch Addieren von Allylalkohol
an beide Enden von Polyurethan, das aus einem Diol und Diisocyanat
erhalten wird, erhalten wird.
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Um die oben beschriebenen, durch
ionisierende Bestrahlung härtbaren
Harze durch Bestrahlung mit ultraviolettem oder sichtbarem Licht
zu härten,
wird weiters ein Photopolymerisationsinitiator dazu zugesetzt. Für diese
Harzsysteme, enthaltend radikalisch polymerisierbare ungesättigte Gruppen, können Acetophenon,
Benzophenon, Thioxanthon, Benzoin und Benzoinmethylether als der
Photopolymerisationsinitiator entweder alleine oder in Kombination
verwendet werden. Für
diese Harzsysteme, enthaltend kationisch polymerisierbare, funktionelle Gruppen,
können
aromatische Diazoniumsalze, aromatische Sulfoniumsalze, aromatische
Iodoniumsalze, Methallocenverbindungen und Benzoinsulfonester als
der Photopolymerisationsinitiator entweder alleine oder in Kombination
verwendet werden. Die Menge eines derartigen Photopolymerisationsinitiators,
der zuzusetzen ist, ist etwa 0,1 bis 10 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile
des durch ionisierende Bestrahlung härtbaren Harzes.
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Magnetwellen oder geladene Teilchen,
die ein Lichtquant aufweisen, das fähig ist, die Moleküle in dem
Kleber zu vernetzen, werden als die ionisierende Bestrahlung verwendet.
Allgemein werden Ultraviolettstrahlen oder Elektronenstrahlen verwendet; jedoch
auch sichtbares Licht, Röntgenstrahlen,
ionisierende Strahlen und dgl. können
verwendet werden. Als die Quelle von Ultraviolettstrahlen wird eine Lichtquelle,
wie eine Ultrahochdruck-Quecksilberdampflampe, eine Hochdruck-Quecksilberdampflampe,
eine Niederdruck-Quecksilberdampflampe,
eine Kohlenstoffbogenlampe, ein schwarzer Strahler oder eine Metallhalogenidlampe
verwendet. Im allgemeinen wird hauptsächlich Ultraviolettlicht mit
einer Wellenlänge
von 190 bis 380 nm verwendet. Als die Quelle von Elektronenstrahlen
ist es möglich,
irgendeinen der verschiedenen Elektronenstrahlenbeschleuniger der
Cockcroft-Walton-Art oder van de Graaff-Art, Resonanumwandler-Art, Isolationskernumwandler-Art,
linearen Art, Dynamitron-Art
und Hochfrequenz-Art zu verwenden, die fähig sind, Elektronen mit Energien
von 100 bis 1000 keV, vorzugsweise 100 bis 300 keV aufzubringen.
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Es ist auch möglich, zu den oben beschriebenen,
durch ionisierende Strahlung härtbaren
Harzen, thermoplastische Harze, wie Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere,
Polyvinylacetat, Acrylharze und Zelluloseharze, sofern erforderlich,
zuzusetzen. Wenn kein Verdünnungslösungsmittel
zu diesen Mischungen zugesetzt ist, werden sie Heißschmelzkleber.
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In dem Fall, wo das durch ionisierende
Strahlung härtbare
Harz verwendet wird, ist es möglich,
in das Übertragungsdrucksystem
für gekrümmte Oberflächen eine
Bestrahlungseinrichtung für
ionisierende Strahlung für
ein Bestrahlen von Ultraviolettstrahlen oder Elektronenstrahlen
zu inkorporieren. Eine Bestrahlung kann entweder während oder
nach dem Aufbringen des Kollisionsdrucks durchgeführt werden,
oder sowohl während
als auch nach dem Aufbringen desselben.
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Weiters kann eine Vielzahl von Additiven weiters
zu den oben beschriebenen, verschiedenen Harzen, sofern erforderlich,
zugesetzt werden. Beispiele dieser Additive umfassen Erstreckungspigmente
(Füllstoffe),
wie feine Pulver aus Calciumcarbonat, Bariumsulfat, Siliciumdioxid
und Aluminiumoxid, und thixotrope Eigenschaften verleihende Mittel, wie
organisches Bentonit (welches zum Hindern eines Klebers am Fließen von
erhöhten
Abschnitten in vertiefte Abschnitte nützlich ist, insbesondere wenn die
ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis Oberflächenunregelmäßigkeiten
aufweist, welche groß im
Niveauunterschied sind).
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Das Ziel der Anwendung des Klebers
ist das Übertragungsdruckblatt
oder die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis oder beide. Um den Kleber auf ein Blatt, wie das Übertragungsdruckblatt
oder die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis aufzubringen, wird eine Lösung oder Dispersion, die durch
Auflösen
oder Dispergieren des Klebers in einem Lösungsmittel hergestellt ist, angewandt
oder der Kleber selbst wird ohne irgendein Lösungsmittel angewandt. Die
Anwendung bzw. Aufbringung kann mittels einer Lösungsbeschichtung unter Verwendung
einer konventionell bekannten Tiefdruckwalzenbeschichtungseinrichtung oder
dgl. oder als Heißschmelzbeschichtung
unter Verwendung eines Applikators oder dgl. durchgeführt werden.
Wenn der Kleber ohne Zusetzen von irgendeinem Verdünnungsmittel
dazu verwendet wird, ist ein Entfernen von Lösungsmittel mittels Trocknen nicht
erforderlich. Beispielsweise können
die Heißschmelzkleber
als Lösungsmittel-freie
Heißschmelzkleber
verwendet werden. Weiters können
die durch ionisierende Strahlung härtbaren Kleber usw. auch ohne
Verwendung von irgendeinem Lösungsmittel angewandt
werden. In dem Fall, wo der Kleber als ein Heißschmelzkleber verwendet wird,
wird kein Lösungsmittel
verwendet, so daß eine
Lösungsmittelentfernung
mittels Trocknen nicht erforderlich ist, selbst wenn der Kleber
direkt vor dem Ausführen
eines Übertragungsdruckens
aufgebracht wird. Eine Hochgeschwindigkeitsproduktion kann so erreicht werden.
Die Menge an Kleber, die aufzubringen ist, hängt von der Zusammensetzung
des Klebers oder der Art oder den Oberflächenbedingungen der ein Übertragungsdruckmuster empfangenden
Basis ab und ist allgemein etwa 10 bis 200 g/m2 (Festmaterial).
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In dem Fall, wo der Kleber auf die
ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis zu dem Zeitpunkt aufgebracht wird, wenn ein Übertragungsdrucken
durchgeführt
wird, kann eine Basisbeschichtungseinrichtung 60 verwendet
werden. Auch in dem Fall, wo der Kleber auf das Übertragungsdruckblatt aufgebracht
wird, kann dieselbe Beschichtungseinrichtung verwendet werden, wie
sie für
ein Beschichten des Klebers auf die Basis verwendet wird.
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Weiters ist es in dem Fall, wo der
Kleber als ein Heißschmelzkleber
verwendet wird, um das Übertragungsdruckblatt
so zu übertragen,
daß es
enger an die Unregelmäßigkeiten
der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis festgelegt wird, unvermeidbar erforderlich, als
das Substrat für das Übertragungsdruckblatt
ein Material auszuwählen,
welches bei Raumtemperatur, oder wenn es erhitzt wird, Thermoplastizität oder Gummielastizität wie ein
thermoplastisches Harzblatt, wie ein Polypropylenharzblatt, aufweist.
Aus einem anderen Gesichtspunkt bedeutet diese Tatsache, daß es nicht helfen
kann, ein Material als das Substrat auszuwählen, das eine niedrige thermische
Beständigkeit
besitzt. Daher wird, wenn der Kleber mittels Heißschmelzbeschichten aufgebracht
wird und die Kleberschicht dick gemacht wird, um ein Übertragungsdruckblatt
zu erhalten, das Substrat durch Hitze erweicht, welche aufgebracht
wird, wenn ein Heißschmelzbeschichten
durchgeführt
wird. Zusätzlich klebt
das Blatt an einer erhitzten Aufbringwalze in der Kleberaufbringvorrichtung
und wird mitgerissen. Als ein Ergebnis kann das Blatt gedehnt, verwunden oder
verwickelt werden.
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Aus diesem Grund ist es in einem
derartigen Fall besser, das Übertragungsdruckblatt
nicht durch Aufbringen des Klebers direkt auf das Blatt mittels Heißschmelzbeschichten
herzustellen, sondern durch Aufbringen des Klebers auf das Blatt
durch eine Ablöseschicht
(Separator). Es wird nämlich
der Kleber auf ein Ablöseblatt,
das eine thermische Beständigkeit
und Ablöseeigenschaften
aufweist, mittels einer Heißschmelzbeschichtung
aufgebracht; indem dieser aufgebrachte Kleber verwendet wird, werden
das Ablöseblatt
und ein Blatt, welches ein Übertragungsdruckblatt
sein wird, einmal thermisch durch eine Quetschwalze oder dgl. laminiert;
nachfolgend wird nur die Ablöseschicht
von dem Blatt durch eine Ablösewalze
oder dgl. abgetrennt, um ein Übertragungsdruckblatt
zu erhalten, das darauf die Klebeschicht aufweist, während das Übertragungsdruckblatt
weniger beschädigt
wird.
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Das Ablöseblatt muß keine Dehnbarkeit oder dgl.
aufweisen; es kann ein konventionell bekanntes Ablöseblatt
sein, das durch Beschichten von Silikonharz, Polymethylpenten oder
dgl. auf die Oberfläche eines
derartigen Substrats als ein biaxial ausgerichtetes Polyethylenterephthalatblatt,
ein hitzebeständiges
Harzblatt, das aus Polyethylennaphthalat, Polyallylat oder Polyimid
oder Papier hergestellt ist, erhalten wird. Die Dicke der Ablöseschicht
ist allgemein etwa 50 bis 200 um.
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Wenn ein Heißschmelzkleber als der Kleber verwendet
wird, ist der Zeitpunkt eines Erhitzens, um den Kleber für ein thermisches
Schmelzen zu aktivieren, entweder vor oder während dem Aufbringen des Kollisionsdrucks
oder sowohl vor als auch während dem
Aufbringen von Kollisionsdruck. Das Erhitzen des Klebers wird durch
Erwärmen
des Übertragungs druckblatts
oder der ein Übertragungsdruckmuster empfangenden
Basis durchgeführt.
Es ist möglich, entweder
das Material, auf welches der Kleber aufgebracht wurde (das Übertragungsdruckblatt
oder die ein Übertragungsmuster
empfangende Basis), oder das Material, auf welches kein Kleber aufgebracht wurde,
oder beide dieser Materialien zu erhitzen. Weiters können, um
ein Erhitzen während
dem Aufbringen von Kollisionsdruck durchzuführen, auch erhitzte, feste
Teilchen verwendet werden.
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Dekorative Laminate, die durch das Übertragungsdruckverfahren
und das System für
gekrümmte Oberflächen gemäß der vorliegenden
Erfindung erhältlich
sind, die zuvor beschrieben wurden, können in zahlreichen Gebieten
verwendet werden, beispielsweise Außenmaterialien, wie Außenwände, Zäune, Dächer, Türblätter, Giebelbretter,
innere Endbearbeitungsmaterialien für Gebäude, wie Wände und Decken, Festlegungen,
wie Fensterrahmen, Türen,
Handläufe,
Schwellen und Oberschwellen, Außenseiten
von Möbeln,
wie Kästen,
Kästen
von lichtelektrischen Anlagen oder OA-Anlagen, und Innenauskleidungen
für Fahrzeuge,
wie Automobile.
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Es ist auch möglich, eine transparente Schutzschicht
auf die Oberfläche
des dekorativen Laminats, nachdem ein Übertragungsdrucken vervollständigt ist,
aufzubringen. Eine derartige transparente Schutzschicht wird durch
die Verwendung einer Beschichtung ausgebildet, die unter Verwendung
als ein Bindemittel von einem oder mehreren Harzen, die aus Fluorharzen,
wie Polyethylentetrafluorid und Polyvinylidenfluorid, Acrylharzen,
wie Polymethylmethacrylat, Silikonharzen und Urethanharzen gewählt sind,
an welche Ultraviolettlicht-Absoptionsmittel, wie Benzotriazol und
ultrafeine Ceroxidteilchen, Photostabilisierungsmittel, wie gehinderte Aminradikalfänger, Färbepigmente,
Erstreckungspigmente, Gleitmittel und dgl., sofern erforderlich,
zugesetzt sind, hergestellt werden. Die Beschichtung wird mittels
Sprühbeschickten,
Flußbeschichten
oder dgl. aufgebracht. Die Dicke der transparenten Schutzschicht
ist etwa 1 bis 100 um.
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Vor einem Durchführen eines Übertragungsdruckens wird ein
Heizen, wenn notwendig, durchgeführt,
um die Dehnbarkeit des Übertragungsdruckblatts
zu aktivieren, um die Klebeschicht zu aktivieren oder um die Klebeoberfläche der
Basis aufzuheizen. Jegliche Heizmittel können für diesen Zweck verwendet werden.
Als ein Mittel zum Heizen, welches vor der Aufbringung von Kollisionsdruck
durchgeführt wird,
können
der Erhitzer 19 in dem Übertragungsdrucksystem
für gekrümmte Oberflächen, die
in 1A gezeigt ist, ein
Heizerhitzen, Infraroterhitzen, dielektrisches Erhitzen, Induktionserhitzen,
Heißlufterhitzen
oder dgl. verwendet werden. Weiters werden in der vorliegenden Erfindung
feste Teilchen für ein
Aufbringen von Druck verwendet, so daß es auch möglich ist, erhitzte, feste
Teilchen als die Wärmequelle
für ein
Erhitzen des Übertragungsdruckblatts und
dgl. zu verwenden, wodurch das Übertragungsdruckblatt
gleichzeitig mit der Anhaftung desselben erhitzt wird. Feste Teilchen
zu erhitzen, bedeutet, daß ein
Gas, das von den Düsen
gemeinsam mit den festen Teilchen auszustoßen ist, auch erhitzt und ausgestoßen wird.
Da dieses Gas in Kontakt mit der rückseitigen Oberfläche des Übertragungsdruckblatts
gebracht wird, kann es auch als die Wärmequelle verwendet werden.
Daher kann, selbst wenn das Übertragungsdruckblatt
oder dgl. erhitzt werden muß, wenn
es genug ist, das Übertragungsdruckblatt
und dgl. durch die festen Teilchen und das ausgestoßene Gas
zu erhitzen, eine Heizrichtung zum Vorheizen weggelassen werden.
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Für
die festen Teilchen P ist es möglich,
anorganische Teilchen zu verwenden, welche anorganische Pulver,
wie Glaskugeln, keramische Kugeln, Calciumcarbonatkugeln, Aluminiumkugeln
oder Zirkonoxidkugeln sind; metallische Teilchen, wie Kügelchen
aus Eisen, Eisenlegierungen, wie Kohlenstoffstahl und rostfreier
Stahl, Aluminium, Aluminiumlegierungen, wie Duralumin, Zink und
Titan; und organische Teilchen sind, wie Harzkügelchen, beispielsweise Fluorharzkügelchen,
Nylonkügelchen,
Silikonharzkügelchen,
Urethanharzkügelchen,
Harnstoffharzkügelchen,
Phenolharzkügelchen
und quervernetzte Gummikügelchen.
Die bevorzugte Form der festen Teilchen ist kugelförmig, jedoch
ist jede andere Form akzeptabel. Die Größe der festen Teilchen ist allgemein
etwa 10 bis 1000 um.
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Durch die Verwendung der erhitzten,
festen Teilchen als die festen Teilchen ist es auch möglich, die
Dehnbarkeit des Übertragungsdruckblatts
durch Erhitzen desselben zu verbessern, um die Anhaftungsleistung
des Heißschmelzklebers
zu verbessern, indem er erhitzt wird, oder um das thermische Härten des
thermisch härtbaren
Klebers durch Erhitzen desselben gleichzeitig mit dem Pressen des Übertragungsdruckblatts
zu fördern.
In diesem Fall können
das Übertragungsdruckblatt
und die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis auch zuvor in einem gewissen Ausmaß durch
andere Heizmittel, bevor ein Kollisionsdruck darauf aufgebracht ist,
erhitzt werden. Weiters können,
in dem Fall, wo die Aktivierung eines derartigen Klebers, wie eines Heißschmelzklebers,
durch Erhitzen durchgeführt wird,
auch feste Teilchen bei einer Temperatur niedriger als die Temperatur
des Klebers zum Zeitpunkt des Anhaftens als gekühlte, feste Teilchen verwendet werden,
um ein Kühlen, nachdem
das Anhaften vervollständigt
ist, zu fördern.
Es ist auch möglich,
die festen Teilchen als teilweise oder vollständig erhitzte oder gekühlte, feste
Teilchen oder als erhitzte oder gekühlte feste Teilchen zu verwenden.
Weiters kann das Formen, Anhaften und Kühlen des Übertragungsdruckblatts im wesentlichen
zur selben Zeit durch die Verwendung von gekühlten festen Teilchen und durch
ein ausreichendes Heizen im voraus durch die Verwendung eines anderen
Heizmittels des Übertragungsdruckblatts,
der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis, des Klebers usw. durchgeführt werden, welche ein Heizen
erfordern. Das Kühlen
oder Erhitzen der festen Teilchen wird durchgeführt, während die festen Teilchen in
dem Trichter zum Speichern der festen Teilchen gespeichert sind. In
dem Trichter werden die festen Teilchen durch dielektrische Hitze
(wenn die festen Teilchen dielektrisch sind) oder Induktionshitze
(wenn die festen Teilchen leitfähig
oder magnetisch sind) erhitzt.
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Indem eine Mehrzahl von Düsen 15 verwendet
wird, kann der Bereich, in welchem die festen Teilchen mit dem Übertragungsdruckblatt
kollidieren, ausgebildet werden, daß er die gewünschte Form aufweist.
In dem Übertragungsdrucksystem
für gekrümmte Oberflächen, wie
dies in 1A gezeigt ist, sind
die Düsen
linear in einer Reihe vertikal zu der Richtung, in welcher das Übertragungsdruckblatt
und die Basis zugeführt
werden, angeordnet, um dadurch linear einen bandartigen Kollisionsbereich
in der Breitenrichtung auszubilden. Beispielsweise zeigt 2A eine Konstitution, in
welcher die Düsen
in zwei Reihen in der Richtung der Zuführung angeordnet sind, um den
Kollisionsbereich in der Richtung der Zuführung auszuweiten. 2B zeigt eine Anordnung,
in welcher die Düsen
in einer Reihe angeordnet sind, jedoch so angeordnet sind, daß die Kollision
an dem zentralen Bereich in Bezug auf die Breitenrichtung stromaufwärts in der
Richtung der Zuführung
bewirkt werden kann. In dieser Anordnung beginnt der Druckkontakt
des Übertragungsdruckblatts mit
der Basis an dem zentralen Teil in Bezug auf die Breitenrichtung
und verschiebt sich stufenweise zu beiden Enden in Bezug auf die
Breitenrichtung. Dadurch ist es möglich, das Übertragungsdruckblatt daran
zu hindern, daß es
an der Basis anhaftet, während
Luft zwischen diesen an dem zentralen Bereich bzw. Teil in Bezug
auf die Breitenrichtung gehalten wird.
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Es ist nicht notwendig, den Kollisionsdruck der
festen Teilchen gleichmäßig innerhalb
des Kollisionsbereichs zu machen. 3 zeigt
ein Beispiel einer bergartigen Druckverteilung, in welcher der Kollisionsdruck
im zentralen Teil in Bezug auf die Breitenrichtung maximal ist und
zu beiden Enden in Bezug auf die Breitenrichtung absinkt. Der Kollisionsdruck wird
durch Steuern bzw. Regeln des Öffnungs-
oder Schließgrads
eines Ventils, der Größe des Innendurchmessers
eines Rohrs, an welches das Ventil angeschlossen ist und durch welches
die festen Teilchen geführt
werden, oder der Geschwindigkeit der festen Teilchen und des Gasstroms,
der aus den Düsen
ausgestoßen
ist, durch den Gasdruck unmittelbar vor den Düsen kontrollierbar ist, indem
ein Druckregulator oder dgl. verwendet wird, eingestellt. Wenn der
Druck so gesteuert bzw. geregelt wird, daß die Verteilung desselben
sein wird, wie dies in 3 gezeigt
ist, können
die analogen Effekte zu jenen erhalten werden, die in dem Fall erhalten
werden, der in 2B gezeigt
ist. In dem konventionellen Übertragungsdruckverfahren
für gekrümmte Oberflächen kann
unter Verwendung einer aus Gummi gefertigten Übertragungswalze, wenn der
Durchmes ser der Übertragungswalze
an dem zentralen Teil derselben größer als in dem anderen Teil
gemacht wird, ein höherer
Druck auf den zentralen Teil aufgebracht werden. Jedoch wird die
Länge des
Umfangs an dem zentralen Teil unterschiedlich von dem Umfang an beiden
Enden, so daß das Übertragungsdruckblatt, auf
welches der Druck aufgebracht ist, durch den Kontakt der Walze nicht
gleichmäßig getragen
werden kann.
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Weiters sind in dem Übertragungsdruckmystem
für gekrümmte Oberflächen, wie
dies in 1A gezeigt ist,
die Düsen
horizontal in einer Reihe ausgebildet bzw. angeordnet, da die Basis
eine ebene Platte ist. Dies ist eine Anordnung, in welcher die festen
Teilchen veranlaßt
werden, vertikal mit der eine Übertragungsdruckmuster
empfangenden Oberfläche
der Basis zu kollidieren. Der Grund, warum die festen Teilchen zum
vertikalen Kollidieren veranlaßt werden,
ist grundsätzlich
jener, daß der
Kollisionsdruck am effizientesten verwendet
werden kann. Daher ist es beispielsweise, wenn
die eine Übertragungsdruckmuster
empfangende Oberfläche
der Basis 1 (die Form des Querschnitts in der Richtung
vertikal zu der Richtung der Zufuhr) konvex ähnlich einem Dom ist, wie dies
in 4 gezeigt ist, besser, eine
Mehrzahl von Düsen
vorzubereiten, und diese vertikal zu der benachbarten, eine Übertragungsdruckmuster
empfangenden Oberfläche
so anzuordnen, daß die
festen Teilchen nahezu vertikal mit einer individuellen Kollisionsoberfläche, welche
jeder Düse zugewiesen
ist, kollidieren können.
So ist es in Abhängigkeit
von der Form der Unregelmäßigkeiten
auf einer Basis eines Gegenstands besser, die Düsen in einer derartigen Richtung
anzuordnen, daß die
festen Teilchen nahezu vertikal kollidieren können.
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Die Düsen müssen die festen Teilchen gemeinsam
mit einem Gasstrom ausstoßen.
Die Düse kann
beispielsweise ein Hohlzylinder, eine multilaterale, quadratische
Säule oder
eine Fischflossenform sein. Weiters kann die Düse entweder eine sein, die nur
eine Öffnung
aufweist, oder eine, deren Innenseite im Schnitt ähnlich einer
Honigwabe ist. Der Sprühdruck
ist allgemein etwa 0,1 bis 1,0 kg/cm2. Weiters können die
festen Teilchen, das Übertragungsdruckblatt
oder die Basis elektrostatisch geladen werden, während die festen Teilchen gefördert und
veranlaßt werden,
mit dem Transferdruckblatt zu kollidieren. Um diese statische Aufladung
zu verhindern, ist es bevorzugt, die Düsen 15, das Austragsrohr 17 und dgl.
zu erden oder die statische Elektrizität zu eliminieren, indem ein
die statische Elektrizität
eliminierender Stab auf das Übertragungsdruckblatt
aufgebracht wird oder indem in den Gasstrom Ionen inkorporiert werden,
die eine elektrische Ladung aufweisen, welche die statische Ladung
neutralisieren können.
Die statische Eliminierung kann, wenn notwendig, vor, während oder
nach dem Durchführen
des Übertragungsdruckens
durchgeführt
werden.
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Weiters umfassen spezifische Beispiele
von dekorativen Mustern, welche auf Basen ausgeführt werden können, die
dreidimensionale Oberflächenunregelmäßigkeiten
aufweisen, um die dekorativen Laminate herzustellen, fliesenartige
Muster, steinartige Muster, stuckartige Muster, Muster, wie einer
Kratzendbearbeitung von Stuck, kornartige Muster mit gespalteten
Flächen
bzw. Seiten von Granit oder dgl., Holzbzw. Wandverkleidungsartige
Muster und erhabene holzmaserungsartige Muster.
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Beispiel 1
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Die vorliegende Erfindung wird nun
im größeren Detail
mittels Beispielen beschrieben. Zuerst wurde eine Calciumsilikatplatte,
die dreidimensionale Oberflächenunregelmäßigkeiten 21 aufweist,
die ein ziegelartiges Muster ausbilden, in welchem die Verbindung,
wie in 5 dargestellt
ist, eine Vertiefung mit einer Breite von 7 mm und einer Tiefe von
0,5 mm aufweist, als die Basis hergestellt, die dreidimensionale
Oberflächenunregelmäßigkeiten
aufweist. Auf die Oberfläche
dieser Platte wurden 30 g/m2 von Acrylemulsion,
die sowohl als Dichtmittel als auch als Primer dient, beschichtet.
Weiters wurde als das Übertragungsdruckblatt
ein Blatt durch Beschichten einer Tinte, umfassend ein Pigment,
bestehend aus Ruß,
rotem Oxid, Titanweiß und
Chromgelb, und ein Bindemittel, welches eine Mischung aus Acrylharz und
Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharz in dem Gewichtsverhältnis von
1 : 1 war, auf einen Polyproplyenfilm, der eine Dicke von 50 um
aufwies, der als das Substrat zum Ausbilden einer dekorativen Schicht
diente, die ein ziegelartiges Muster aufweist, und dann Tiefdrucken
auf der dekorativen Schicht von einer Klebeschicht, die eine Dicke
von 10 um aufweist durch die Verwendung eines hitzeempfindlichen
Klebers, der aus Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharz gefertigt
ist, vorbereitet.
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Als nächstes wurde in dem System,
das 1A und 1B gezeigt ist, die zuvor
beschriebene Basis horizontal mit der unregelmäßigen Oberfläche nach
oben schauend angeordnet, und auf dieser Basis wurde das oben beschriebene Übertragungsdruckblatt
angeordnet, wobei die Klebeschichtoberfläche desselben nach unten schaut.
Nachfolgend wurden das Übertragungsdruckblatt
und die Basis von der Übertragungsdruckblattseite
durch Bestrahlen von Hitze vorerhitzt, die durch einen Heizdrahterhitzer
generiert wurde. Sphärische
Nylonkügelchen, die
eine Teilchendurchmesserverteilung im Bereich von 0,2 bis 0,8 mm
aufwiesen, wurden als die festen Teilchen aus den Düsen gemeinsam
mit Luft bei Raumtemperatur ausgestoßen und mit der Rückoberfläche des Übertragungsdruckblatts
kollidieren gelassen, um dadurch das Übertragungsdruckblatt in Druckkontakt
mit der Basis zu bringen. Der Sprühdruck wurde auf 0,4 kg/cm2 eingestellt und die Druckverteilung des
Luftstroms war so gesteuert bzw. geregelt, daß sie im zentralen Teil in
bezug auf die Breitenrichtung, wie dies in 3 gezeigt ist, maximal ist. Nachdem das Übertragungsdruckblatt
in die Vertiefung entsprechend der Verbindung ausgedehnt wurde und
eng daran angehaftet wurde, wurde das Substrat des Übertragungsdruckblatts
getrennt, wodurch ein dekoratives Laminat erhalten wurde. Eine Polyvinylidenfluorid-Emulsionsbeschichtung
wurde weiters auf die Oberfläche
der transfergedruckten Schicht mit einer Dicke von 10 um aufgebracht,
um eine transparente Schutzschicht auszubilden. So wurde ein dekoratives
Laminat mit einer transparenten Schutzschicht erhalten.
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6A bis 8 zeigen eine zweite Ausbildung des Übertragungsdrucksystems
für gekrümmte Oberflächen gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die fundamentale Konstitution dieser Ausbildung ist dieselbe
wie jene der Ausbildung, die in 1A und 1B gezeigt ist; jene Komponenten,
welche diesen zwei Ausbildungen gemeinsam sind, sind durch dieselben Bezugszeichen
angezeigt, wie sie in 1A und 1B verwendet sind, und werden
nicht weiter beschrieben.
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Der Unterschied zwischen dieser zweiten Ausbildung
und der ersten Ausbildung wird nun beschrieben. Diese zweite Aus bildung
wendet einen Injektor 33 an, welcher von einer Injektionsführung 32 feste
Teilchen P einspritzt, die durch einen Teilchenbeschleuniger 31 unter
Verwendung eines rotierenden Impellers bzw. Flügelrads beschleunigt sind.
Die festen Teilchen P, die von dem Injektor 33 eingespritzt
sind, wurden mit der Substratblattseite des Übertragungsdruckblatts S für die Anwendung
des Kollisionsdrucks kollidieren gelassen, wodurch sich das Übertragungsdruckblatt
S gegen die ein Übertragungsmuster
empfangende Basis B drückt.
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Dieses Übertragungsdrucksystem für gekrümmte Oberflächen enthält nicht
nur die Heizeinrichtung 19 für das Übertragungsdruckblatt S, sondern
auch eine Heizeinrichtung 41 für die Basis B. Diese Heizeinrichtungen 19, 41 werden
Heizeinrichtungen zum Aktivieren einer Anhaftungsleistung, wenn
die Klebeschicht in der Übertragungsdruckschicht
durch die Verwendung eines wärmeempfindlichen
Klebers ausgebildet ist. Weiters werden als Saug-Evakuierungsmittel 50 eine
Saug-Evakuierungsdüse 51 und
eine Vakuumpumpe 52 an dem unteren Teil des Durchgangs,
entlang welchem die Basis B getragen ist, zur Verfügung gestellt,
so daß ein
Luftdurchtritt zwischen dem Übertragungsdruckblatt
S und der Basis B auch erhalten werden kann. Weiters ist eine Basisbeschichtungseinrichtung 60, welche
für ein
Beschichten eines wärmeempfindlichen
Klebers auf die Basis B verwendet wird, an dem Querschnitt, von
welchem die Basis eintreten kann, zur Verfügung gestellt. Die Heizeinrichtung 41 dient auch
als ein Trockner zum Trocknen eines Lösungsmittels, wenn der Kleber
irgendein Lösungsmittel
enthält.
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Die Basiszufuhrvorrichtung 40 als
ein Mittel zum Zuführen
der Basis ist aus einer Reihe von angetriebenen, rotieren den Trägerwalzen
zusammengesetzt und trägt
sukzessive die Basis B, die horizontal darauf angeordnet ist, zu
der Position, an welcher die festen Teilchen, die von einem Injektor 33 eingespritzt
sind, mit der Basis kollidieren.
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In dem Fall, wo das Übertragungsdruckblatt S
von der Basis B durch eine unterschiedliche Vorrichtung in einem
gesonderten Verfahren getrennt wird, oder in dem Fall, wo die Trennung
durch händische
Operation ausgeführt
wird, kann die Lösewalze 10 weggelassen
werden.
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Durch die Druckaufbringvorrichtung 6 werden
die festen Teilchen P veranlaßt,
sukzessive mit dem Substratblatt des Übertragungsdruckblatts S zu kollidieren,
und das Übertragungsdruckblatt
S wird so gegen die unregelmäßige Oberfläche der
Basis B gedrückt,
wodurch es veranlaßt
wird, sich eng an die Unregelmäßigkeiten
anzupassen, und es wird in Druckkontakt mit der unregelmäßigen Oberfläche gebracht.
Nachdem die Kollision vervollständigt
ist, werden die festen Teilchen P für eine neuerliche Verwendung
zurückgewonnen.
Diese Druckaufbringvorrichtung 6 besteht aus dem oben beschriebenen
Injektor 33, welcher von der Injektionsführung 32 die festen
Teilchen P einspritzt, die durch den Teilchenbeschleuniger 31 beschleunigt
werden, einem Trichter 12, einer Kammer 16, einem
Austragsrohr 17, einem Separator 37 zum Abtrennen
eines Gases und der festen Teilchen, einer Vakuumpumpe 18 und
dgl.
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Zumindest der Teilchenbeschleuniger 31, der
einen Impeller verwendet, wird für
den Injektor 33 zur Verfügung gestellt. Zusätzlich dazu
ist es möglich,
falls erforderlich, die Injektionsführung 32 zur Verfügung zu
stellen, welche lediglich eine Öffnung an
der Position aufweist, an welcher die festen Teilchen injiziert
werden, und welche den anderen Teil des Teilchenbeschleunigers abdeckt,
wie dies in 6A und 6B gezeigt ist, wodurch die
festen Teilchen veranlaßt
werden, durch den Teilchenbeschleuniger 21 beschleunigt
zu werden, um von dem Injektor in derselben Richtung injiziert bzw.
eingebracht zu werden.
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Die Form der Öffnung der Injektionsführung 32 ist
beispielsweise hohl, säulenförmig, prismatisch, konisch,
pyramidal oder fischflossenartig. Die Injektionsführung kann
entweder eine sein, die nur eine Öffnung aufweist, oder eine,
deren Innenseite wie eine Honigwabe unterteilt ist. Weiters ist
es in dem Fall, wo die festen Teilchen, das Übertragungsdruckblatt und die
ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis elektrostatisch geladen sind, während die
festen Teilchen getragen sind und zum Kollidieren mit dem Übertragungsdruckblatt
veranlaßt
werden, bevorzugt, um diese statische Aufladung zu verhindern, das
Austragsrohr 17 usw. zu erden, oder die statische Elektrizität zu eliminieren,
indem ein statische Elektrizität
eliminierender Stab in Kontakt mit dem Übertragungsdruckblatt gebracht
wird, oder indem in den Gasstrom Ionen aufgenommen werden, die eine
elektrische Ladung aufweisen, welche die statische Ladung neutralisieren
kann. Die statische Eliminierung kann vor, während oder nach dem Durchführen des Übertragungsdruckens
durchgeführt
werden.
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Das Material des Impellers bzw. Flügelrads des
Teilchenbeschleunigers 31 kann geeignet aus Keramiken,
Metallen, wie Stahl und Titan, und dgl. in Abhängigkeit von der Art der festen
Teilchen, die zu verwenden sind, gewählt werden. Die festen Teilchen werden
beschleunigt, wenn sie in Kontakt mit dem Flügelrad gebracht werden, so
daß es
besser, ist, einen aus Keramik gefertigten Impeller zu verwenden, welcher
exzellent in der Abriebbeständigkeit
ist, wenn metallische Kügelchen
oder anorganische Teilchen, welche von Natur aus hart sind, als
die festen Teilchen verwendet werden. In dem Fall, wo Harzkügelchen
als die festen Teilchen verwendet werden, kann ein aus Stahl gefertigtes
Flügelrad
verwendet werden, da solche Kügelchen
weicher als metallische Teilchen sind. Obwohl die typische Form
der Klinge bzw. Schaufel 31a des Flügelrads bzw. Impellers 31 eine
rechteckige, flache Platte ist (rechteckiges Parallelepiped), wie
dies in 7A und 7B gezeigt ist, kann eine
gekrümmte
Platte oder eine propellerförmige
Platte, wie ein Schraubenpropeller, auch verwendet werden; die Form
der Schaufel ist in Abhängigkeit
von der Anwendung oder dem Zweck gewählt. Weiters ist die Zahl der
Schaufeln 31a zwei oder mehr und ist allgemein aus der
Anzahl von 10 oder weniger gewählt.
Durch die Kombination der Form und Rotationsgeschwindigkeit bzw.
Drehzahl des Flügelrads
und der Zufuhrgeschwindigkeit und Richtung der festen Teilchen werden
die Richtung, in welcher die beschleunigten festen Teilchen injiziert werden,
die Injektionsgeschwindigkeit, der Diffusionswinkel der festen Teilchen,
die injiziert werden, usw. gesteuert bzw. geregelt. Im allgemeinen
werden die festen Teilchen von dem oberen Teil des (rechts über oder
halb über
dem) Teilchenbeschleunigers zugeführt. Weiters können die
festen Teilchen vertikal nach unten, wie dies in 6A und 6B gezeigt
ist, horizontal, wie dies in 7A und 7B gezeigt ist, oder geneigt
nach unten (nicht dargestellt) eingespritzt werden.
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Nur ein Injektor 33 kann
ausreichend sein in Abhängigkeit von der Fläche des Bereichs, in welchem
der Kollisionsdruck anzuwenden ist. Jedoch ist es in dem Fall, wo
die Fläche groß ist, besser,
eine Mehrzahl von Injektoren zu verwenden, um den Bereich auf dem Übertragungsdruckblatt,
mit welchem die festen Teilchen kollidieren, in die gewünschte Form
zu bringen. Beispielsweise durch lineares Anordnen der Injektoren
in einer Mehrzahl von Reihen vertikal zu der Richtung, in welcher
das Transferdruckblatt und die ein Übertragungsdruckmuster empfangende
Basis gefördert
werden, kann die Form des Kollisionsbereichs in eine breite, bandartige Form
linear in der Breitenrichtung gemacht werden. Alternativ können die
Injektoren in einer abgestuften Weise angeordnet werden; oder sie
können
auch so angeordnet werden, daß der
zentrale Teil der Anordnung stromaufwärts von beiden Enden in bezug
auf die Breitenrichtung liegen wird und daß der Druckkontakt des Übertragungsdruckblatts
mit der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis an dem zentralen Teil in bezug auf die Breitenrichtung beginnen
kann und sich stufenweise zu beiden Enden in bezug auf die Breitenrichtung
verschiebt. Indem dies so ausgeführt
wird, ist es möglich,
das Übertragungsdruckblatt
daran zu hindern, daß es eng
an die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis angehaftet wird, wobei Luft zwischen diesen an
dem zentralen Teil in bezug auf die Breitenrichtung eingeschlossen
ist. Weiters ist es bevorzugt, damit die Zeit für ein Aufbringen des Kollisionsdrucks länger wird,
die Injektoren in mehreren Reihen von zwei oder mehreren anzuordnen,
wie dies in 2A gezeigt
ist, in der Richtung, in welcher das Übertragungsdruckblatt und die
ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis getragen werden.
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Weiters ist es auch in dieser Anordnung
nicht notwendig, den Kollisionsdruck der festen Teilchen gleichmäßig innerhalb
des Kollisionsbereichs wie in der ersten Ausbildung auszubilden.
Beispielsweise ist eine bergartige Druckver teilung akzeptabel, in welcher
der Kollisionsdruck an dem zentralen Teil in Bezug auf die Breitenrichtung
des Übertragungsdruckblatts
maximal wird und der Kollisionsdruck zu beiden Enden in Bezug auf
die Breitenrichtung des Übertragungsdruckblatts
absinkt. In diesem Fall ist der Druckkontakt unterstützt, um
sukzessive durch Stufen von dem Bereich höheren Drucks (dem zentralen
Teil in Bezug auf die Breitenrichtung) zu dem Bereich niedrigeren
Drucks (beide Enden des Blatts) fortzuschreiten. Der Kollisionsdruck
wird durch Kontrollieren der Geschwindigkeit der festen Teilchen eingestellt,
welche mit dem Übertragungsdruckblatt kollidieren,
indem die Anzahl von Umdrehungen des Flügelrads usw. verändert wird
oder indem die Anzahl der festen Teilchen, die pro Zeiteinheit zuzuführen sind,
oder die Masse von einem Teilchen geregelt bzw. gesteuert wird.
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Es ist bevorzugt, die festen Teilchen
P, die von den Injektoren 33 injiziert werden, vertikal
mit der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Oberfläche
der Basis B kollidieren zu lassen. Dies deshalb, da, indem dies
so ausgeführt
wird, der Kollisionsdruck grundsätzlich
besonders effizient verwendet wird. Daher ist es, wenn die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Oberfläche
der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis eine konvex gekrümmte Oberfläche einer Domart wie in dem Fall
ist, der in 4 gezeigt
ist, möglich,
eine Mehrzahl von Injektionsführungen 32 für die konvex
gekrümmte
Oberfläche
vorzubreiten und die Injektoren so anzuordnen, damit die festen
Teilchen, die von den Injektionsführungen injiziert werden, mit
der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Oberfläche
im wesentlichen vertikal kollidieren können.
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Weiters ist es, obwohl die Beschleunigung und
die Einspritzung der festen Teilchen durch den Teilchenbeschleuniger 31 auch
im Vakuum durchgeführt
werden kann, indem die Kammer 35 der Teilchenbeschleuniger 31 und
ihre Umgebungen evakuiert werden, bevorzugt, die festen Teilchen
gemeinsam mit einem Luftstrom einzuspritzen, indem die festen Teilchen
P gemeinsam mit Luft durch ein Drehen des Impellers in der Luft
zugeführt
werden.
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Im allgemeinen ist der Durchmesser
des Flügelrads
etwa 5 bis 50 cm; die Breite der Schaufel ist etwa 5 bis 20 cm;
die Länge
der Schaufel ist im wesentlichen dieselbe wie der Durchmessers des
Flügelrads
und die Anzahl der Umdrehungen des Flügelrads ist etwa 50 bis 5000
U/min. Die Geschwindigkeit, mit welcher die festen Teilchen injiziert
werden, ist von 10 bis 50 m/s; und die Einspritzdichte ist etwa 10
bis 150 kg/m2.
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Nach einem Kollidieren mit dem Übertragungsdruckblatt
S sammeln sich die festen Teilchen P an dem Boden der Kammer 16;
sie werden durch die Vakuumpumpe 18 abgesaugt und zu der
Trenneinrichtung 37 durch das Austragsrohr 17 geführt. In dem
Separator bzw. der Trenneinrichtung 37 werden sie von der
Luft getrennt. Danach werden die festen Teilchen in dem ursprünglichen
Trichter 12 gesammelt und in demselben zur neuerlichen
Verwendung gespeichert. Mit der Ausnahme der Einlaß- und Auslaßöffnungen
für das Übertragungsdruckblatt
S und die Basis B überdeckt
die Kammer 16 die Basis B und das Übertragungsdruckblatt S, die
dem Übertragungsdrucken
zu unterwerfen sind, und die Injektoren 33, so daß die festen
Teilchen P, die von den Injektoren 33 eingespritzt werden,
nicht hinausfallen bzw. austreten werden.
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In der zweiten Ausbildung werden
eine Basisbeschichtungseinheit 60 und eine Basisheizeinrichtung 41 (die
auch als ein Trockner dient) stromaufwärts von dem Druckaufbringabschnitt 6 in
einer derartigen Weise zur Verfügung
gestellt, daß die
Basisbeschichtungseinheit stromaufwärts von der Basisheizeinrichtung
positioniert ist. Die Heizeinrichtung 41 kann dieselbe
wie die Heizeinrichtung 19 sein. Die Basisbeschichtungseinheit 60 wird
zum Beschichten eines hitzeempfindlichen Klebers oder eines Primers
auf die Basis B verwendet. In dem Fall, wo ein hitzeempfindlicher
Kleber auf die Basis B aufgebracht wird, dient die Basisheizeinrichtung 41 als ein
Mittel zum Erhitzen des hitzeempfindlichen Klebers. Die Heizeinrichtung 41 erhitzt
die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis B. In dem Fall, wo es notwendig ist, irgendeine
flüchtige
Komponente, wie ein Lösungsmittel
zu trocknen, wenn der Kleber mittels Lösungsbeschichtung aufgebracht ist,
oder in dem Fall, wo es notwendig ist, irgendeine flüchtige Komponente
eines Primers zu trocknen, kann die Heizeinrichtung 41 auch
als eine Trockeneinrichtung dienen. In dem Fall, wo weder ein hitzeempfindlicher
Kleber noch ein Primer auf die ein Übertragungsdruckmuster empfangende
Basis aufgebracht ist, wenn ein Übertragungsdrucken
durchgeführt
ist, ist es möglich,
die Basisbeschichtungseinheit 60 wegzulassen. Die Basisheizeinrichtung 41 kann
ebenfalls weggelassen werden, wenn es nicht erforderlich ist, die
ein Übertragungsdruckmuster empfangende
Basis zu erhitzen oder ein Trocknen durchzuführen. Wenn sowohl das Beschichten
eines hitzeempfindlichen Klebers und jenes eines Primers durchgeführt werden,
kann das System als ein kontinuierlich betreibbares System ausgebildet
sein, indem eine oder mehrere Substratbeschichtungseinheiten und,
falls notwendig, eine geeignete Trocknungseinrichtung (nicht dargestellt)
stromfaufwärts von
der Basisbeschichtungseinheit 60 zur Verfügung gestellt
sind. Die Primerbeschichtung wird vor einem Durchführen eines Übertragungsdruckens
für die Zwecke
eines Färbens
der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis durchgeführt,
indem eine Primerbehandlung für
ein Fördern
einer Anhaftung durchgeführt
wird und eine Füllbehandlung durchgeführt wird.
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Als nächstes wird das Übertragungsdruckverfahren
für gekrümmte Oberflächen beschrieben, welches
das System gemäß der zweiten
Ausbildung verwendet, wie es oben beschrieben wurde.
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Die plattenartige, ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis B, deren ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Oberfläche
Unregelmäßigkeiten
aufweist, wird durch die Basisfördervorrichtung 40 eine
nach der anderen zu der Basisbeschichtungseinheit 60 getragen,
durch welche ein hitzeempfindlicher Kleber auf die Basis aufgebracht wird.
Wenn der Kleber ein Lösungsmittel
enthält,
wird die flüchtige
Komponente mittels Verdampfung durch die Basisheizeinrichtung 41 gleichzeitig
mit der thermischen Aktivierung der Basis und jener des hitzeempfindlichen
Klebers durchgeführt.
Es ist auch möglich,
kontinuierlich vor einem Aufbringen des Klebers eine Primerbeschichtung
oder eine Dichtmittelbeschichtung, welche vor einer Primerbeschichtung durchgeführt wird,
durch Verbinden einer Mehrzahl von Basisbeschichtungseinheiten 60 und
Basisheizeinrichtungen 41 durchzuführen. Die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis B wird getragen bzw. unterstützt und zu der Kammer 16 des Druckaufbringabschnitts 6 zugeführt.
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Indem eine Spannung durch die Blattführungsvorrichtung 4 aufgebracht
wird, wird das Übertragungsdruckblatt
S von der Zufuhrwalze, die in dem Blattzufuhrabschnitt 7 angeordnet
ist, abgewickelt und zu der Kammer 16 des Druckaufbringabschnitts 6 über die
Führungswalze 8 zugeführt. In
dem Fall, wo ein hitzeempfindlicher Kleber auf das Übertragungsdruckblatt
aufgebracht wird, wird, wenn ein Übertragungsdrucken durchgeführt wird,
der Kleber auf das Übertragungsdruckblatt
durch einen Kleberapplikator aufgebracht, während das Übertragungsdruckblatt zu dem
Druckaufbringabschnitt 6 von der Blattzuführung 7 zugeführt wird;
und wenn es notwendig ist, den Kleber zu trocknen, wird das Übertragungsdruckblatt
zu dem Druckaufbringabschnitt zugeführt, nachdem der Kleber durch
den Trockner getrocknet wurde.
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Nachdem es in die Kammer 16 eingetreten ist,
wird das Übertragungsdruckblatt
S parallel mit der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis B mit derselben Geschwindigkeit wie die Geschwindigkeit,
mit welcher die Basis B zugeführt
wird, getragen, während
das Übertragungsblatt
S durch die Verwendung des Blatthalters 9 abgestützt wird,
das sandwichartig beide Enden in bezug auf eine Breitenrichtung
des Übertragungsdruckblatts
klemmt und so einen geringe Abstand zwischen dem Übertragungsdruckblatt
S und der Basis B aufrecht erhält,
indem das Übertragungsdruckblatt
S über
der Basis B schwimmen gelassen wird, wobei die Klebeschichtseitenoberfläche des Übertragungsdruckblatts
S zu der Basis B schaut. Bevor der Kollisionsdruck empfangen wird,
wird das Übertragungsdruckblatt
S durch die Blatterhitzungseinrichtung 19 erhitzt, nachdem
es gefördert
wurde, während
es durch die Blatthalter 9 unterstützt ist. Weiters hat die Blatterhitzungseinrichtung 19,
die in dieser Figur gezeigt ist, eine derartige Struktur, daß sie das Übertra gungsdruckblatt
erhitzt, während
die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis B und das Übertragungsdruckblatt
S, welche nahe zueinander sind, gefördert werden, so daß der hitzeempfindliche
Kleber auf der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis ebenfalls erhitzt wird. Daher dient das Erhitzen zum
Beschleunigen der Dehnbarkeit des Blatts und zum Aktivieren des
hitzeempfindlichen Klebers. Das Übertragungsdruckblatt
wird auch indirekt durch die ein Übertragungsdruckmuster empfangende
Basis erhitzt, welche auch durch die Basisheizeinrichtung 41 erhitzt
wird und dem Druckaufbringabschnitt 6 zugeführt wird.
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Wenn das Übertragungsdruckblatt in der Nachbarschaft
der ein Übertragungsdruckmuster empfangenden
Basis mit derselben Geschwindigkeit getragen wird, wird, ob ein
geringer Spalt zwischen diesen vorgesehen ist oder nicht, unter
Berücksichtigung
der Form der Oberflächenunregelmäßigkeiten die
Vorheiztemperatur der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis, der thermischen Deformationseigenschaften des Übertragungsdruckblatts, des
Kollisionsdrucks der festen Teilchen, der Aktivierungstemperatur
des wärmeempfindlichen
Klebers und dgl. ausgewählt.
Weiters ist, um die oben beschriebene Auswahl tätigen zu können, das System so ausgeführt, daß der Abstand
zwischen der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis und dem Übertragungsdruckblatt,
welche getragen sind, einstellbar ist.
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Als nächstes wird das Übertragungsdruckblatt
S der Kollision mit den festen Teilchen P, die von dem Injektor 33 eingespritzt
sind, unterworfen. Die Rate bzw. Geschwindigkeit einer Änderung
eines Moments dieser festen Teilchen, wenn sie kollidieren, wird
der Kollisionsdruck, durch welchen das Übertragungsdruckblatt S gegen
die Basis B gepreßt bzw. gedrückt wird.
Das Übertragungsdruckblatt
wird so gegen die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis durch den Kollisionsdruck der festen Teilchen
gepreßt
und deformiert bzw. verformt, indem es in die Innenseite von vertieften.
Abschnitten auf der unregelmäßigen Oberfläche der
ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis ausgedehnt wird. Das Übertragungsdruckblatt wird
so geformt, daß es eng
mit der Form der unregelmäßigen Oberfläche zusammenpaßt und eng
an die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis durch den hitzeempfindlichen Kleber anhaftet,
welcher aktiviert wurde, um eine Klebrigkeit bzw. Haftfestigkeit
aufzuweisen, während
das Übertragungsdruckblatt
in Druckkontakt mit der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis gebracht wird.
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Es ist selbstverständlich,
daß, wenn
ein Übertragungsdrucken
nur an den erhöhten
Abschnitten der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis erforderlich ist und nicht
in den vertieften Abschnitt erforderlich ist, es nicht notwendig
ist, das Übertragungsdruckblatt
so zu formen, daß es sich eng an die unregelmäßige Oberfläche vollständig anpassen
kann, und vollständig
an der gesamten Oberfläche
der Basis anzuhaften.
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Nachdem sie für die Kollision mit dem Übertragungsdruckblatt
S verwendet wurden, sammeln sich die festen Teilchen P am Boden
der Kammer 16 über
die Seiten der Blatthalter 9 und werden in den ursprünglichen
Trichter 12 durch das Austragsrohr 17 gesaugt.
Die in der Kammer 16 vorhandene Luft wird auch als ein
Gas zum Fördern
der festen Teilchen P gemeinsam mit den festen Teilchen P aufgesaugt und
durch das Austragsrohr 17 zu der Trenneinrichtung 37 zum
Trennen des Luftstroms und der festen Teilchen voneinander gefördert, die
an dem oberen Teil des Trichters 12 angeordnet ist. Die
festen Teilchen P, die durch den Luftstrom gefördert werden, werden horizontal
von dieser Trenneinrichtung 37 in einen Hohlraum in dem
System ausgetragen, und jene festen Teilchen, welche hohe Dichten
(oder spezifische Gewichte) relativ zu dem Gas besitzen, fallen aufgrund
ihres eigenen Gewichts, während
das Gas horizontal, wie es ist, fließt, und nach außen aus
dem System durch die Vakuumpumpe 18 ausgetragen wird, nachdem
die verbleibenden festen Teilchen P, welche sich gemeinsam mit dem
Luftstrom bewegen, durch ein Filter ausgefiltert wurden. Die festen
Teilchen werden so daran gehindert, gemeinsam mit der Luft aus der Öffnung der
Kammer 16 auszutreten, welche als die Einlaß- und Auslaßöffnung für das Übertragungsdruckblatt
und die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis dient.
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Nachdem die Basis B, auf welcher
das Übertragungsdruckblatt
S fest angehaftet ist, aus der Kammer 16 austritt, wird
das Substratblatt des Übertragungsdruckblatts
S von der Basis B durch die Verwendung der Ablösewalze 10 getrennt.
So kann ein dekoratives Laminat 20 erhalten werden, in
welchem die Übertragungsdruckschicht
des Übertragungsdruckblatts
auf die ein Übertragungsdruckmuster empfangende
Basis durch den wärmeempfindlichen Kleber
angehaftet wurde.
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Jede Heizeinrichtung kann als die
Blattheizeinrichtung 19 und die Basisheizeinrichtung 41 verwendet
werden, welche Heizmittel sind, die vor der Aufbringung eines Kollisionsdrucks
zu verwenden sind. Weiters können
diese Heizmittel an irgendeiner Position, wie der Oberflächenseite,
der Rückseite oder
der Oberfläche
und Rückseiten
des Übertragungsdruckblatts
oder der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis vorgesehen werden. Weiters können, selbst wenn der Kollisionsdruck durch
die erhitzten festen Teilchen aufgebracht wird, Wärmequellen
für die
Heizeinrichtungen verteilt zwischen den Injektoren zur Verfügung gestellt
sein. In dem Fall, wo ein Heißluftheizen
in der Kammer durchgeführt
wird, ist es besser, den Sprühluftfluß bzw. -strom
klein zu machen. Dies deshalb, da, wenn nicht nur die Luft, die
zum Sprühen
der festen Teilchen verwendet wird, sondern auch extra Luft in die Kammer
eintreten gelassen wird, die Last, die auf die Vakuumpumpe angelegt
wird, die für
ein Rückgewinnen
der festen Teilchen verwendet wird, erhöht wird.
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Die Heizeinrichtung zum Vorerhitzen
des Übertragungsdruckblatts
oder der Basis kann an der Außenseite
bzw. außerhalb,
jedoch vor der Kammer oder innerhalb der Kammer oder sowohl außerhalb und
als auch innerhalb der Kammer angeordnet sein. Wenn die Heizeinrichtung
sowohl außerhalb
als auch innerhalb der Kammer vorgesehen ist, ist es möglich, die
ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis zu erhitzen, während
sie über
einen langen Weg getragen wird, insbesondere wenn ein ausreichendes
Vorerhitzen in einem derartigen Fall erforderlich ist, wo die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis eine große
Wärmekapazität besitzt.
Wenn es notwendig ist, das gesamte Innenvolumen der Kammer selbst
groß zu
machen, um eine lange Heizeinrichtung in der Kammer zur Verfügung zu
stellen, ist es günstig,
einen Teil oder die gesamte Heizeinrichtung an der Außenseite
der Kammer anzuordnen, um das Innenvolumen der Kammer klein zu machen, aus
dem Gesichtspunkt einer Betätigung
bzw. eines Betriebs, wenn das Verteilen bzw. Verstreuen, die Rückgewinnung
usw. der festen Teilchen in Betracht gezogen werden. Weiters ist
der Vorteil eines Vorsehens der Heizeinrichtung in der Kammer jener,
daß es
möglich
ist, das Übertragungsdruckblatt
und die Basis bis direkt vor das Aufbringen eines Kollisionsdrucks
oder selbst während
dem Aufbringen desselben zu erhitzen, insbesondere wenn versucht
wird, effizient nur die Nachbarschaft der ein Übertragungsdruckmuster empfangenden
Oberfläche
der Basis, die eine große
Wärmekapazität aufweist,
zu erhitzen.
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In dem Fall, wo der Kleber, der zum
Ausbilden der Klebeschicht der Übertragungsdruckschicht verwendet
wird, nicht flüssig
ist, oder in dem Fall, wo ein Heißschmelzkleber in einem derartigen
Ausmaß vorerhitzt
wird, daß er
nicht aktiviert wird, ist es besser, "Luft zu entfernen" zum Entfernen der Luft, die in denjenigen
Leerräumen
vorhanden ist, welche zwischen dem Übertragungsdruckblatt und der
Basis ausgebildet sind, wenn das Übertragungsdruckblatt in Kontakt
mit der unregelmäßigen Oberfläche der Basis
gebracht wird. Indem die Luft entfernt wird, ist es möglich, einen "Einschluß von Luft" zu verhindern, welcher
verursacht wird, wenn Luft zwischen dem Übertragungsdruckblatt S und
der Basis B verbleibt, nachdem ein Übertragungsdrucken vervollständigt ist,
und um weiter die Ausbildung von Löchern bzw. Vertiefungen in
dem transfergedruckten Muster zu verhindern, welche durch den Einschluß von Luft
verursacht werden. Die Entfernung von Luft wird durch Saugaustragsmittel 50 durchgeführt, die
aus einer Saugaustragsdüse 51,
einer Vakuumpumpe 52 und dgl ., wie dies in 6A und 6B gezeigt ist, zusammengesetzt sind.
Die Saugaustragsdüse 51 ist
an der Übertragungsdruckschichtseite
des Übertragungsdruckblatts
in der Nachbarschaft von beiden Seiten der ein Übertragungsdruckmuster empfangenden Basis
in der Richtung vorgesehen, in welcher die ein Übertragungsdruckmuster empfangende
Basis geführt
wird. Die Luft, die zwischen dem Übertragungsdruckblatt und der
ein Übertragungsdruckmuster empfangenden
Basis vorhanden ist, wird durch die Vakuumpumpe 52 abgesaugt
und ausgetragen. Wenn der Außenumfang
der Öffnung
der Saugaustragsdüse 51 beispielsweise
durch eine Bürste
umgeben ist und wenn die Spitze der Bürste in Kontakt mit der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis und dem Übertragungsdruckblatt
gebracht wird, kann die Luft ohne nachteiliges Beeinflussen der
Förderung
derselben ausgetragen bzw. entfernt werden. Weiters ist es besser,
die Entfernung von Luft selbst während
dem Aufbringen des Kollisionsdrucks durchzuführen. Die Entfernung von Luft
und das Vorerhitzen des Übertragungsdruckblatts
können
in jeder Reihenfolge in Abhängigkeit
von der Geschwindigkeit, mit welcher das Übertragungsdruckblatt durch
Vorerhitzen erweicht wird, oder dem Ausmaß eines Erweichens begonnen
werden und diese zwei können
auch zur selben Zeit begonnen werden. Das Entfernen von Luft ist
effizient, wenn die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Oberfläche der
ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis eine unregelmäßige Oberfläche einer
Steinoberflächenart,
einer Stuckart oder dgl. aufweist.
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Weiters ist in dem Fall, wo ein Kleber,
wie ein Heißschmelzkleber,
dessen Adhäsion
durch Kühlen fixiert
wird, zum Ausbilden der Klebeschicht auf der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis oder auf der Übertragungsdruckschicht
verwendet wird, wird nachdem das Übertragungsdruckblatt an die
gewünschte,
ein Übertragungsmuster
empfangende Oberfläche
der ein Übertragungsdruckmuster empfangenden
Basis eng angehaftet bzw. festgelegt ist, es selbst eng an die Innenseite
der vertieften Abschnitte angepaßt und durch Kühlen festgelegt,
und das Substratblatt des Übertragungsdruckblatts
kann abgetrennt und in einer kürzeren
Zeit entfernt werden. Es ist somit möglich, die Ausbil dung von Löchern zu
vermeiden, während
das Übertragungsdrucken
durchgeführt
wird, und die Produktionsgeschwindigkeit zu erhöhen.
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Um das Obige zu erreichen, ist es
besser, während
der Aufbringung eines Kollisionsdrucks gekühlte, feste Teilchen zu verwenden,
ohne den Kollisionsdruck zu senken, oder die Klebeschicht durch Verwendung
eines anderen Kühlmittels
nach der Aufbringung des Kollisionsdrucks zu kühlen. In dem Fall, wo die Wärmekapazität der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis groß ist,
ist es möglich, sie
von der Rückseite
derselben nicht nur durch die Verwendung von gekühlten festen Teilchen sondern auch
durch Sprühen
von Gas niedriger Temperatur oder durch Kühlen der Walzen oder des Bandförderers
zum Fördern
der Basis zu kühlen.
Alternativ ist es möglich,
die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis durch Sprühen
von kalter Luft von der Oberfläche
oder der Rückseite
derselben an der Außenseite
der Kammer, nachdem sie dem oben beschriebenen Kühlen in der Kammer unterworfen
wurde, oder ohne Kühlen
derselben in der Kammer zu kühlen.
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Das oben beschriebene Übertragungsdruckverfahren
und System für
gekrümmte
Oberflächen gemäß der vorliegenden
Erfindung ist nicht auf die in den beiliegenden Figuren beschriebenen
Beispiele beschränkt.
Beispielsweise wurden in der Beschreibung des Übertragungsdruckverfahrens
für gekrümmte bzw.
gewölbte
Oberflächen,
das das Übertragungsdrucksystem
für gekrümmte Oberflächen, wie
dies in 6A gezeigt ist,
verwendet, ein System und ein Verfahren beschrieben, in welchem
der Druckkontakt des Übertragungsdruckblatts
mit der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis durchgeführt
wird, während
sie gefördert
werden. Jedoch ist es in dem Verfahren und dem System gemäß der vorliegenden
Erfindung auch möglich,
den Druckkontakt des Übertragungsdruckblatts
mit der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis intermittierend durch Suspendieren bzw. Aussetzen des
Förderns
des Übertragungsdruckblatts
und der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis durchzuführen
(beispielsweise wird die Position des Injektors verschoben). Weiters
ist die Positionsbeziehung zwischen dem Übertragungsdruckblatt und der Richtung,
in welcher die festen Teilchen von dem Injektor eingespritzt werden,
nicht auf eine beschränkt, in
welcher das Übertragungsdruckblatt
horizontal angeordnet ist und die festen Teilchen vertikal dazu
direkt unterhalb von dem oberen Teil des Übertragungsdruckblatts injiziert
werden. Selbst wenn die Richtung, in welcher die festen Teilchen
injiziert werden, vertikal zur Rückoberfläche des Übertragungsdruckblatts
beibehalten wird, kann das Übertragungsdruckblatt
nicht nur in einer horizontalen Richtung, sondern auch in einer
geneigten Richtung oder einer Richtung von oben nach unten angeordnet
oder gefördert
werden. Darüber
hinaus kann das Übertragungsdruckblatt
horizontal angeordnet und gefördert, wobei
seine Rückoberfläche nach
unten schaut, d. h. die festen Teilchen können von unten nach oben injiziert
werden. Es ist selbstverständlich
möglich,
die festen Teilchen unter irgendeinem Winkel zu der Rückoberfläche des Übertragungsdruckblatts
aufzubringen.
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Weiters kann durch die Verwendung
der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis, auf welcher die Klebeschicht teilweise ausgebildet
ist oder eines Übertragungsdruckblatts,
auf welchem die Übertragungsdruckschicht
oder die Klebeschicht der Übertragungsdruckschicht
teilweise ausgebildet ist, ein dekoratives Laminat, auf welches
die Übertragungsdruckschicht
teilweise transferiert ist, erhalten werden. Für die teilweise Ausbildung
wird nicht nur ein Beschichtungsverfahren sondern auch ein Druckverfahren
verwendet. Weiters kann, um die teilweise Übertragung der Übertragungsdruckschicht
zu erreichen, eine Übertragungsdruckschicht
verwendet werden, das durch teilweises Bereitstellen einer Ablöseschicht,
die aus Fluorharz, Silikonharz oder dgl. ausgebildet ist, auf der Übertragungsdruckschicht hergestellt
wird.
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Beispiel 2
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Als die ein Übertragungsdruckmuster empfangende
Basis B, die dreidimensionale Oberflächenunregelmäßigkeiten
aufweist, wurde eine Calciumsilikatplatte hergestellt bzw. vorbereitet,
die dreidimensionale Oberflächenunregelmäßigkeiten
aufweist, welche ein Stein- bzw. Ziegelmuster ausbilden, wobei die
Verbindung derselben eine kanalartige Vertiefung ist, wie dies in 5 beispielhaft dargestellt
ist, wobei die unregelmäßige Oberfläche derselben
unterbeschichtet und mit einem Acrylurethanharz primerbeschichtet
ist. Diese Beschichtungsvorgänge
wurden durch eine gesonderte Off-Line-Vorrichtung durchgeführt.
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Als das Übertragungsdruckblatt wurde
ein Blatt durch sukzessives Tiefdrucken eines ziegelartigen Musters
hergestellt, um eine dekorative Musterschicht auszubilden, welche
die Übertragungsdruckschicht
auf einer Oberfläche
eines thermoplastischen Elastomerfilms aus Polypropylen sein würde, der eine
Dicke von 50 um aufweist, wobei er als das Substrat dient.
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Als nächstes wurde in einem System,
umfassend die Schritte, die in 6A und 6B gezeigt sind, worin die
Aufbringung von Kollisionsdruck unter Verwendung einer Vorrichtung,
wie sie in 7A bis 8 gezeigt ist, durchgeführt wird,
die oben beschriebene Basis B auf der Basisfördervorrichtung 40 angeordnet,
die aus einer Reihe von Träger-
bzw. Förderwalzen
ausgebildet ist, wobei ihre unregelmäßige Oberfläche nach oben schaut, und gefördert. Durch
die Basisbeschichtungseinrichtung 60 wurde ein lösungsmittelfreier,
heißschmelzartiger,
hitzeempfindlicher Kleber, welcher durch Erhitzen geschmolzen wurde,
auf die Basis beschichtet. Danach wurde der hitzempfindliche Kleber
und die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis durch die Basisheizeinrichtung 41 erhitzt
und die Basis wurde dem Druckaufbringabschnitt 6 zugeführt. Andererseits wurde
das Übertragungsdruckblatt
S auch dem Druckaufbringabschnitt 6 mit der Substratseite
desselben nach oben schauend zugeführt. Wenn die Basis B in die
Kammer 16 eintrat, wurde das Übertragungsdruckblatt S nahe
zur Basis B gebracht. Das Übertragungsdruckblatt
S wurde zwischen einem Paar von endlosen Bändern des Blatthalters 9 so
gehalten, daß das Übertragungsdruckblatt
S sandwichartig angeordnet ist. Unter einer derartigen Bedingung
wurde das Vorerhitzen des Übertragungsdruckblatts
S oder die Aktivierung des hitzeempfindlichen Klebers und das Erhitzen
der ein Übertragungsdruckmuster
empfangenden Basis durch Aufbringen von Bestrahlungshitze die durch
die Blattheizvorrichtung 19 generiert wurde, indem eine Heizdrahtheizeinrichtung
verwendet wurde, von der Substratblattseite des Übertragungsdruckblatts S durchgeführt.
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Nachfolgend wurden kugelförmige Eisenkügelchen,
die einen mittleren Teilchendurchmesser von 0,8 mm aufweisen, als
die festen Teilchen P von dem Injektor 33 injiziert, wobei
als der Teilchenbeschleuniger ein aus Titan gefertigter Rota tionsimpeller
verwendet wurde, und mit dem Substratblatt des Übertragungsdruckblatts S kollidieren
gelassen, wodurch das Übertragungsdruckblatt
gegen die Oberflächenunregelmäßigkeiten
der Basis B gedrückt wurden.
Der Teilchenbeschleuniger 31, wie er in 7A und 7B gezeigt
ist, wurde verwendet. Die Kügelchen,
die in dem Trichter bzw. Vorratsbehälter angeordnet waren, wurden
durch freies Fallenlassen von unmittelbar über dem Flügelrad an der Position horizontal
weit entfernt von der drehenden Welle 31 in einem Abstand
von 60% des Radius des Flügelrads
und von 10 cm über
dem obersten Teil des Flügelrads
zugeführt,
wodurch die beschleunigten, festen Teilchen horizontal mit einer
Geschwindigkeit von 40 m/s injiziert wurden. Die Anzahl von Umdrehungen
des Flügelrads
war 3600 U/min; der Durchmesser des Flügelrads war 20 cm und die Breite
der Schaufel 31a war 10 cm. Sowohl das Übertragungsdruckblatt S als
auch die Basis B wurden getragen, während sie mit ihren Oberflächen unterstützt wurden,
die vertikal gehalten bleiben, wie dies in 7A und 7B gezeigt
ist.
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Das Übertragungsdruckblatt wurde
in die Vertiefung entsprechend der Verbindung erstreckt und eng
davon angehaftet. Das Resultat wurde aus der Kammer 16 entnommen
und die Klebeschicht wurde gekühlt
und verfestigt. Danach wurde das Substratblatt des Übertragungsdruckblatts
durch die Ablösewalze 10 abgetrennt,
um ein dekoratives Laminat 20 zu erhalten.
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8 und 9 zeigen eine weiteres Beispiel des
Teilchenbeschleunigers 31. Der Teilchenbeschleuniger 31 besteht
aus einem Flügelrad
bzw. Impeller und einer Rotationsantriebsquelle zum Drehen des Flügelrads,
wie einem Motor. Als der Teilchenbeschleuniger 31 kann
eine bestimmte Art von Zen trifugalblasmaschinen angewandt werden,
die für
ein Sprühen
von Pulvern zum Sandstrahlen nützlich
bzw. verwendbar sind. Ein Flügelrad 82 kann
als der Teilchenbeschleuniger 31 dienen, wie dies in 8 und 9 gezeigt ist.
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Das Flügelrad 82 hat eine
Mehrzahl von Schaufeln 83, welche durch zwei Seitenplatten 84 an ihren
beiden Enden festgelegt sind, und das Rotationszentrum des Flügelrads
bildet einen hohlen Abschnitt 85, in welchem keine Schaufeln 83 vorhanden sind.
Zu diesem hohlen Abschnitt 85 werden die festen Teilchen
P von dem Trichter oder dgl. durch ein Transportrohr 80 zugeführt. An
dem Rotationszentrum der oben beschriebenen Seitenplatten 84 ist
eine Drehwelle 87 festgelegt, welche durch ein Lager 86 in einer
derartigen Weise unterstützt
ist, daß sie
frei rotiert werden kann und welche zur Rotation durch eine Rotationsleistungsquelle,
wie einen Elektromotor (nicht dargestellt), angetrieben ist. Der
Impeller 82 ist somit drehbar. Weiters dringt die Drehwelle 87 nicht in
den Raum zwischen den zwei Seitenplatten 84 ein, in welchem
die Schaufeln 83 vorhanden sind, und bildet einen Nicht-Wellenraum.
Die festen Teilchen P, die zu dem hohlen Abschnitt 85 zugeführt sind,
werden in dem Raum zwischen den Schaufeln 83 eingebracht
und durch die Rotationskraft des Flügelrads 82 bescheunigt,
wenn sie durch die Tätigkeit
des rotierenden Flügelrads
erreicht werden, dessen Schaufeln an der Außenseite des Hohlabschnitts 85 vorhanden
sind. Die festen Teilchen P werden so von dem Flügelrads 82 injiziert.
In 9 ist die Drehwelle 87 nur
mit der Außenseite
der Seitenplatten 84 verbunden und dringt nicht in den
hohlen Abschnitt 85 ein. Es ist jedoch auch möglich, eine
derartige Struktur anzunehmen, daß einer Drehwelle, deren Durchmesser
kleiner als jene des hohlen Abschnitts 85 ist, erlaubt
wird, selbst in den hoh len Abschnitt 85 einzudringen, oder
daß eine
hohle, zylindrische Drehwelle, die an dem Außenumfang derselben eine Öffnung aufweist,
durch welche die festen Teilchen hindurchtreten können, als
der hohle Abschnitt verwendet wird.
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Die Form der Schaufel 83 ist
typischerweise eine rechteckige, ebene Platte (rechteckiges Parallelepiped).
Jedoch kann eine Platte mit gekrümmten Oberflächen, eine
propellerartige Platte wie ein Schraubenpropeller oder dgl. auch
als die Schaufel 83 verwendet werden, die Form der Schaufel 83 ist
in Abhängigkeit
von der Anwendung oder dem Zweck gewählt. Weiters ist die Anzahl
der Schaufeln zwei oder mehr und allgemein aus den Zahlen von etwa 10
oder weniger gewählt.
Durch die Kombination der Form des Flügelrads wird die Anzahl der
Schaufeln, die Rotationsgeschwindigkeit des Flügelrads, die Geschwindigkeit,
mit welcher die festen Teilchen zugeführt werden, und die Richtung,
in welcher die festen Teilchen zugeführt werden, die Richtung, in
welcher die beschleunigten Teilchen injiziert (gesprüht) werden,
die Injektionsgeschwindigkeit, der Winkel, unter welchem die festen
Teilchen injiziert und diffundiert bzw. gestreut werden, und dgl.
gesteuert bzw. geregelt. Im allgemeinen werden feste Teilchen von
dem oberen Teil von dem Teilchenbeschleuniger (rechts über oder
halb darüber)
zugeführt.
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Die Richtung, in welcher die festen
Teilchen injiziert werden, ist nahezu vertikal nach unten in dem Beispiel,
das in 8 bis 10A gezeigt ist. Jedoch kann
diese Richtung horizontal oder geneigt nach unten (nicht dargestellt)
ausgebildet werden. Um die Richtung, in welcher die festen Teilchen
P injiziert werden, zu steuern bzw. zu regeln, kann eine hohlzylindrische
Richtungssteuer- bzw. -regeleinrichtung 89, welche sich unabhängig auf
dem Flügelrad
drehen kann, wobei das Rotationszentrum der Welle der Richtungssteuer-
bzw. -regeleinrichtung dasselbe wie jenes des Flügelrads ist, wobei ein Teil
des Außenumfangs
der Richtungssteuereinrichtung in der Richtung des Umfangs geöffnet ist,
um eine Öffnung 88 auszubilden,
zwischen dem hohlen Abschnitt 85 und den Schaufeln 83 vorgesehen
sein, welche an der Außenseite
des hohlen Abschnitts 85 vorgesehen sind, um dadurch die
Richtung, in welcher die Teilchen P gesprüht werden, durch Einstellen
der Richtung der Öffnung
der Richtungskontrolleinrichtung 89 zu steuern bzw. zu
regeln. 10A und 10B zeigen eine Ausbildung,
in welcher die Richtung, in welcher die festen Teilchen injiziert
werden, durch die Richtungssteuer- bzw. -regeleinrichtung 89 gesteuert bzw.
geregelt wird. In diesen Figuren ist jede. Richtungssteuer- bzw.
-regeleinrichtung 89 an der Position, die in jeder Figur gezeigt
ist, festgelegt. Es ist selbstverständlich möglich, den Außenumfang
des Flügelrads
mit der Injektionsführung 32,
wie dies in 6A gezeigt
ist, in Übereinstimmung
zu bringen mit Ausnahme der Richtung, in welcher die festen Teilchen
injiziert werden. Weiters kann, indem die Größe der Öffnung in den Richtungen des
Umfangs und der Breite der Richtungssteuer- bzw. -regeleinrichtung
89 gesteuert bzw. geregelt wird, die Menge der festen Teilchen,
die zu injizieren sind, gesteuert bzw. geregelt werden.
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Beispiel 3
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Eine Calciumsilikatplatte, die eine
Dicke von 15 mm aufweist, wurde zuerst als
die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis B hergestellt, die dreidimensionale Oberflächenunregelmäßigkeiten
aufweist. Die gesamte Form (die einhüllende Oberfläche) dieser
ebenen Platte war ein rechteckiges bzw. rechtwinkeliges Parallelepiped
und die unre gelmäßige Oberfläche der
Platte hatte große
Unregelmäßigkeiten
und kleine bzw. feine Unregelmäßigkeiten,
welche einander überlappten.
Die Basis war eine ebene Platte, die dreidimensionale Unregelmäßigkeiten
aufwies, die ein ziegelartiges Muster ausbildeten, in welchem große Unregelmäßigkeiten
aus einer kanalartigen Vertiefung entsprechend der Verbindung, wie
dies in 5B gezeigt ist,
zusammengesetzt waren, die eine Breite einer Öffnung von 5 mm und eine Tiefe
von 2 mm aufwiesen und flache angehobene Abschnitte 70a von
50 mm × 150
mm und satinartige feine Unregelmäßigkeiten 70b, wobei die
10 Punkt mittlere Rauheit derselben unter JIS-B-0601 500 um nur
auf den angehobenen Abschnitten 70a betrug. Die Platte
wurde mit einer Unterbeschichtung und einer Primerbeschichtung durch eine
gesonderte Off-Line-Vorrichtung versehen.
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Als das Übertragungsdruckblatt wurde
ein Blatt durch sukzessives Tiefdrucken eines ziegelartigen Musters
hergestellt, um eine dekorative Schicht auszubilden, welche die Übertragungsdruckschicht auf
einer Oberfläche
eines thermoplastischen Elastomerfilms aus Polyproplyen auszubilden,
der eine Dicke von 50 um aufwies, der als das Substrat dient.
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Als nächstes wurde in einem System,
umfassend die Schritte, wie sie in 6A und 6B gezeigt sind, in welchem
die Anwendung eines Kollisionsdrucks unter Verwendung der Vorrichtung,
wie sie in 8 bis 10B gezeigt ist, durchgeführt wird,
die oben beschriebene Basis B auf der Basistragevorrichtung 40 angeordnet,
die aus einer Reihe von Trägerwalzen
gebildet ist, wobei ihre unregelmäßige Oberfläche nach oben schaut, und getragen.
Durch die Basisbeschichtungseinrichtung 60 wurde ein lösungsmittelfreier,
heiß schmelzartiger,
hitzeempfindlicher Kleber, welcher durch Erhitzen geschmolzen wurde, auf
die Basis B mittels einer Heizschmelzbeschichtung durch die Verwendung
eines Applikators ohne Verwendung von irgendeinem Lösungsmittel
aufgebracht, und der wärmeempfindliche
Kleber und die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis wurden durch die Basisheizeinrichtung 41 erhitzt.
Die Basis B wurde dann dem Kollisionsdruckaufbringabschnitt 6 zugeführt. Andererseits
wurde das Übertragungsdruckblatt
S auch dem Kollisionsdruckaufbringabschnitt 6 zugeführt, wobei
die Substratblattseite desselben nach oben schaute. Wenn die ein Übertragungsdruckmuster
empfangende Basis B in die Kammer 16 eintrat, wurde das Übertragungsdruckblatt
S nahe zu der Basis B gebracht. Das Übertragungsdruckblatt S wurde
zwischen einem Paar von Endlosbändern
der Blatthalteeinrichtung 9 so gehalten, daß das Übertragungsdruckblatt
sandwichartig dazwischen aufgenommen wurde. Unter einer derartigen Bedingung
wurden das Vorerhitzen des Übertragungsdruckblatts,
die Aktivierung des wärmeempfindlichen
Klebers und das Erhitzen der ein Übertragungsdruckmuster empfangenden
Basis durch Aufbringen von der Substratblattseite des Übertragungsdruckblatts
S von Bestrahlungswärme
durchgeführt, welche
durch die Blattheizeinrichtung 19 unter Verwendung eines
Heizdrahtheizers generiert bzw. erzeugt wurde.
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Nachfolgend wurden kugelförmige Zinkkügelchen,
die einen mittleren Teilchendurchmesser von 0,4 mm aufwiesen, als
die festen Teilchen P von dem Injektor 33 unter Verwendung
eines aus Titan gefertigten Rotationsimpellers als dem Teilchenbeschleuniger
injiziert und mit dem Substratblatt des Übertragungsdruckblatts S kollidieren
gelassen, wodurch das Übertragungsdruckblatt
S gegen die Oberflächenunregelmäßigkeiten
auf der Basis B gedrückt wurde.
Der Teilchenbe schleuniger, der in 8 bis 10B gezeigt ist, wurde verwendet.
Die Teilchen, die als die festen Teilchen dienen, welche in dem
Trichter angeordnet waren, wurden durch freies Fallenlassen derselben
in den hohlen Abschnitt, der an dem zentralen Teil der Drehwelle
des Ventilators vorhanden ist, zugeführt und die beschleunigten,
festen Teilchen wurden vertikal mit einer Geschwindigkeit von 40
m/s injiziert. Die Anzahl der Umdrehungen des Flügelrads waren 3600 U/min; die
Injektionsdichte war 100 kg/m2; der Durchmesser
des Flügelrads
war 20 cm; und die Breite der Schaufel 83 war 10 cm. Das Übertragungsdruckblatt
S und die Basis B wurden getragen, während sie an ihren Oberflächen unterstützt wurden,
um horizontal, wie dies in 6A gezeigt
ist, gehalten zu werden.
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Das Übertragungsdruckblatt 5 wurde
in die Vertiefung entsprechend der Verbindung ausgedehnt bzw. erstreckt
und daran dicht bzw. unmittelbar angehaftet. Das Resultat wurde
aus der Kammer 16 entnommen und die Kleberschicht wurde
gekühlt
und verfestigt. Danach wurde das Substratblatt des Übertragungsdruckblatts
S durch die Lösewalze 10 abgetrennt,
um ein dekoratives Laminat 20 zu erhalten.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
können dekorative
Laminate, deren Oberflächen
große,
dreidimensionale Unregelmäßigkeiten
aufweisen, leicht erhalten werden. Es ist selbstverständlich möglich, leicht
dekorative Laminate zu erhalten, die zweidimensionale Unregelmäßigkeiten
aufweisen, die für Fensterrahmen,
Schiebefenster usw. verwendbar sind. Zusätzlich zu diesen flachen, dekorativen
Laminaten können
selbst jene, die vollständig
gewellt sind, wie Dachziegel oder welche konvex oder konkav gekrümmt sind,
leicht erhalten werden. Weiters kann eine kontinuierliche Produktion
er reicht werden. Darüber
hinaus werden Teile, wie Walzen durch die Unregelmäßigkeiten
der Basen, anders als bei dem konventionellen Preßverfahren
unter Verwendung einer Gummiwalze, kaum abgeschliffen bzw. abgestützt.