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DE69721863T2 - Fahrradnabe - Google Patents

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DE69721863T2
DE69721863T2 DE69721863T DE69721863T DE69721863T2 DE 69721863 T2 DE69721863 T2 DE 69721863T2 DE 69721863 T DE69721863 T DE 69721863T DE 69721863 T DE69721863 T DE 69721863T DE 69721863 T2 DE69721863 T2 DE 69721863T2
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DE
Germany
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hub
spacer
axle
shell
hub shell
Prior art date
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DE69721863T
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DE69721863D1 (de
Inventor
Koshi Tabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shimano Inc
Original Assignee
Shimano Inc
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Publication date
Application filed by Shimano Inc filed Critical Shimano Inc
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Publication of DE69721863T2 publication Critical patent/DE69721863T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B27/00Hubs
    • B60B27/0073Hubs characterised by sealing means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B27/00Hubs
    • B60B27/02Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
    • B60B27/023Hubs adapted to be rotatably arranged on axle specially adapted for bicycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Sealing Of Bearings (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fahrradnabe und insbesondere auf eine Fahrradnabe, die speziell für die Verwendung in rauhen Umgebungen unter schwierigen Bedingungen geeignet ist.
  • Eine Fahrradnabe, wie etwa eine Vorderradnabe, muss in der Lage sein, statischen und dynamischen Belastungen Stand zu halten und den Rädern gleichzeitig eine reibungslose und leichte Drehung zu ermöglichen. Einige Fahrräder, die grobem und schnellem Manövrieren ausgesetzt sind, wie etwa Mountainbikes, sind in der Vordergabel mit Stoßdämpfern ausgestattet. Stoßdämpfer dienen dazu, den Aufschlag, der über die Räder von der Streckenoberfläche auf den Fahrradkörper übertragen wird, wenn das Fahrrad fährt, zu dämpfen sowie den Streckenkontakt mit den Rädern zu erhöhen, die Lenkbetätigung zu verbessern und dergleichen. Naben benötigen im Allgemeinen eine hohe Steifheit, doch mit Stoßdämpfern versehene Vordergabelnaben benötigen sogar noch mehr Steifheit, da mangelnde Steifheit zu Kontrollverlust beim Lenken führt.
  • Vorderradnaben, die vor allem beim Oft-Road-Fahren verwendet werden, unterliegen aufgrund des Eindringens von Schmutz, Sand und anderen Fremdkörpern in die Gleitteile starker Abnutzung. Aus diesem Grund sind Vorderradnaben, die abgedichtete, mit Außenringen, Innenringen und rollenden Teilen ausgestattete Lager einschließen, weit verbreitet. Bei herkömmlichen Naben bleiben jedoch Schmutz, Sand und andere Fremdkörper zwischen dem Innenring und der Nabenachse hängen, wenn die Naben im Freien gewechselt werden, da die Nabenachse direkt in den Innenring des Lagers eingeführt wird. Die Gegenwart von Fremdkörpern führt im Innenring des Lagers und in der Nabenachse zu Abnutzung und beeinträchtigt so die in der Nabe erforderliche präzise Ausrichtung. Infolgedessen verliert die Nabe ihre gewünschte Steifheit und die Lebensdauer der Nabe verkürzt sich.
  • Beispiele von Nabenanordnungen sind in FR2340830, was die im Oberbegriff von Anspruch 1 erwähnten Merkmale beinhaltet, und in der Offenlegungsschrift der Japanischen Patentanmeldung 2-155803, gezeigt. Die Offenlegungsschrift der Japanischen Patentanmeldung 2-155803 offenbart eine Motorradhinterradvorrichtung, die auf dem Außenumfang einer Achsenwelle mit einem mittleren Abstandshalter versehen ist, um eine Lageveränderung der Nabenteile zu verhindern. Der Innenring der Lager dieser Motorradhinterradvorrichtung wird durch die Achsenwelle nicht beschädigt, da die Achsenwelle von dem Innenring der Lager über den mittleren Abstandshalter gestützt wird. Dieses Design ermöglicht jedoch Fremdkörpern, direkt von außen leicht in die Lager einzudringen. Falls dieses Design unter harten Bedingungen verwendet wird, so wie die, denen Moutainbikes ausgesetzt sind, dringen Fremdkörper in die Lager ein. Eine Lösung für das Problem von in die Lager eindringenden Fremdkörpern wird in DE 9207715.30 vorgeschlagen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fahrradnabe gemäß Anspruch 1, die Abnutzung auf den Innenlagerringen und auch das Eindringen von Schmutz, Sand und anderen Fremdkörpern in die Lager verhindert. Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst eine Fahrradnabe eine Nabenachse, einen Abstandshalter, der über einem Außenumfang der Nabenachse angeordnet ist, ein Nabengehäuse und ein Lager, das zwischen dem Abstandshalter und dem Nabengehäuse angeordnet ist, um das Nabengehäuse auf der Nabenachse drehbar zu stützen. Das Lager ist derart, dass es einen Innenring, einen Außenring und eine Vielzahl von rollenden Teilen, die zwischen dem Innenring und dem Außenring angeordnet sind, umfasst. Durch Stützen des Lagers mit einem Abstandshalter anstelle des Stützens direkt auf der Achse wird Abnutzung auf dem Innenlagerring beseitigt.
  • Um das Eindringen von Schmutz, Sand und anderen Fremdkörpern in die Lager zu verhindern, ist zwischen dem Abstandshalter und dem Nabengehäuse seitlich auswärts des Lagers eine Dichtung angeordnet. Bei einer spezifischeren Ausführungsform ist ein Sperrabstandshalter über einem Außenumfang der Nabenachse angeordnet und zwischen der Nabenachse und dem Nabengehäuse positioniert. In diesem Fall ist zwischen dem Sperrabstandshalter und dem Nabengehäuse seitlich auswärts des Lagers eine Dichtung angeordnet. Falls erwünscht kann der Sperrabstandshalter einen Flansch umfassen, der innerhalb des Nabengehäuses angeordnet ist, so dass die Dichtung zwischen dem Flansch und dem Lager angeordnet ist. Die Dichtung kann eine erste Zunge zum Berühren eines Nabengehäuseteils und eine zweite Zunge zum Berühren des Sperrabstandshalters umfassen. Umfasst der Sperrabstandshalter eine an den Flansch anliegende Außenumfangsfläche, dann kann die zweite Zunge radial auswärts der Außenumfangsfläche angeordnet werden. Die sich daraus ergebende Struktur bildet eine Labyrinthdichtung, die wirksam verhindert, dass Fremdstoffe in die Lager gelangen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Querschnittsansicht von oben eines erfindungsgemäßen Fahrradnabensystems;
  • 2 ist eine vordere Querschnittsansicht des in 1 gezeigten Fahrradnabensystems;
  • 3 ist eine seitliche Querschnittsansicht des in 1 gezeigten Nabenachsenstützträgers;
  • 4 ist eine detaillierte Querschnittsansicht der in 1 gezeigten Abdichtungsvorrichtung; und
  • 5 ist eine detaillierte Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform der in 1 gezeigten Abdichtungsvorrichtung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Wie in 13 gezeigt, weist eine Nabenachse 1 ein hohles Inneres und eine zylindrische Form auf. Ein Kopfteil 2 ist auf der Fläche eines Endes der Nabenachse 1 gebildet und eine Seitenfläche 3, die einen Nabenachsenstützträger 10 berührt, ist auf dem Außenumfang des Kopfteils 2 gebildet. Die Seitenfläche 3 stoppt den Druck in Schubrichtung über den Nabenachsenstützträger 10. Ein Schraubenschlüsselloch 4, das sich in Richtung der mittleren Linie der Nabenachse 1 erstreckt, ist in der Mitte des Kopfteils 2 gebildet. Bei dieser Ausführungsform ist die Querschnittsform des Schraubenschlüssellochs 4 ein Sechseck, um einen sechseckigen Schraubenschlüssel, der die Nabenachse 1 dreht, aufzunehmen. Ein Außengewinde 5 ist auf dem Außenumfang am anderen Ende der Nabenachse 1 gebildet.
  • Die zwei Enden der Nabenachse 1 werden durch die Nabenachsenstützträger 10 und 10' festgehalten. Der Nabenachsenstützträger 10 ist mit dem unteren Ende einer Vordergabel 11 verbunden und an dieser befestigt, und kann deshalb als Kopplung zum Befestigen der Nabenachse 1 an einem Fahrradrahmen bezeichnet werden. Wie in 3 gezeigt, beinhaltet der Nabenachsenstützträger 10 eine Nabenbefestigung 12 und eine Gabelbefestigung 13. In der Nabenachsenbefestigung 12 ist ein Schlitz 14 gebildet, so dass der Schlitz der Nabenachsenbefestigung 12 die Form eines geteilten Ringes verleiht. Ein Innengewinde 16 ist auf einem Innenloch in der Nabenbefestigung 12 gebildet, aber auf dem anderen Nabenachsenstützträger 10' befindet sich kein Innengewinde 16.
  • Ein Bolzeneinführungsloch 18 ist auf dem freien Ende 17 der Nabenachsenbefestigung 12 gebildet und ein Schraubenloch 19, das koaxial zu dem Bolzeneinführungsloch 18 liegt, ist so gebildet, dass der Schlitz 14 dazwischenliegt. Die Nabenachsenbefestigung 12 wird durch das Einschrauben eines Fixierbolzens 20 in das Schraubenloch 19 verformt, so dass das freie Ende 17 die Breite des Schlitzes 14 verringert und die Nabenachse 1 fest an der Nabenachsenbefestigung 12 befestigt.
  • In der Vordergabelbefestigung 13 ist ein Vordergabelbefestigungsloch 21 zum Einführen des unteren Endes der Vordergabel 11 gebildet. Der Zweck des Vordergabelbefestigungslochs 21 ist es, als ein Einführungsteil zu dienen und das untere Ende der Vordergabel 11 zu fixieren. Dieser Befestigungsvorgang wird durch das Auftragen eines Klebstoffs und darauffolgendes Presspassen erreicht. An den oberen Enden der Vordergabel 11 sind Stoßdämpfer (nicht dargestellt) bereitgestellt. Die Stoßdämpfer werden nicht im Detail beschrieben, da sie nicht Hauptpunkt der vorliegenden Erfindung sind. Der andere Nabenachsenstützträger 10' ist symmetrisch zum Nabenachsenstützträger 10 angelegt, und seine Konfiguration ist, mit Ausnahme des Innengewindes 16, identisch. Deshalb wird eine Beschreibung des Trägers 10' unterlassen.
  • Die Konfiguration einer Dichtung, die das Eindringen von Fremdkörpern in das Lager 30 verhindert und die das Nabengehäuse 60 auf der Nabenachse 1 drehbar stützt, wird unten mit Bezug auf 4 beschrieben. Ferner wird sich die Beschreibung auf nur eines der Lager beschränken, da die Konfiguration der Vorderradnabe symmetrisch ist. Wie in 4 gezeigt, ist ein zylindrischer Abstandshalter 25 auf dem Außenumfang der Nabenachse 1 angeordnet. Flansche 26 sind auf beiden Enden des Außenumfangs des Abstandshalters 25 gebildet, um einen Innenring 31 des Lagers 30 zu halten. Der Innenring 31 des Lagers 30 ist um den Außenumfang 27 außerhalb des Flansches 26 pressgepasst. Eine O-Ringrille 28, die, im Querschnitt betrachet, eine halbkreisförmige Bogenform aufweist, ist auf beiden Enden des Abstandshalters 25 gebildet.
  • Ein Sperrabstandshalter 37 ist an einer Position auf einem Außenumfang 29 an jedem Ende des Abstandshalters 25 bereitgestellt. Eine Endfläche 38 des Sperrabstandshalters 37 berührt die Seitenfläche des Innenrings 31. Eine konkave Rille 40 ist auf einer Innenumfangsfläche 39 des Sperrrabstandshalters 37 gebildet. Beim Zusammenbau wird zuerst ein O-Ring 36 in die konkave Rille 40 eingeführt und darin positioniert, und dann wird die Innenfläche 39 des Sperrabstandshalters 37 um den Außenumfang 29 des Abstandshalters 25 geschoben, bis der O-Ring 36 in die O-Ringrille 28 einrastet.
  • Ein Flansch 41 ist auf dem Außenumfang an einem Ende des Sperrabstandshalters 37 gebildet. Ein schmaler Spalt 62 ist zwischen dem Flansch 41 und einer Innenumfangsfläche eines Nabengehäuses 60 gebildet, wodurch die Luftdurchgänge verengt werden und eine Art Labyrinth gebildet wird. Eine konkave Dichtungsrille 42 ist auf dem Außenumfang nahe einer Endfläche 38 des Sperrabstandshalters 37 gebildet. Ein rechteckiger Abschnitt 46 einer Öldichtung 43 wird so in die konkave Dichtungsrille 42 eingeführt, dass ein kleiner Zwischenraum zwischen ihnen bestehen bleibt. Der rechteckige Abschnitt 46 der Öldichtung 43 und die konkave Dichtungsrille 42 bilden eine zusätzliche Labyrinthdichtung.
  • Ein Ring 64 wird fest in eine Innenumfangsfläche 63 des Nabengehäuses 60 eingeführt und die Außenumfangsfläche eines ersten Zungenteils 44 der Öldichtung 43 wird mit der Innenumfangsfläche des Rings 64 in enger Berührung gehalten. Der Ring 64 ist nicht immer notwendig und ist ein Teil, das zum Einstellen von Abmessungen bereitgestellt wird. Daher ist es erlaubt, die Außenumfangsfläche des ersten Zungenteils 44 mit dem Innenloch 63 des Nabengehäuses 60 direkt in Berührung zu bringen. Wenn das Fahrrad fährt und das Nabengehäuse 60 sich zu drehen beginnt, steht das erste Zungenteil 44 der Öldichtung 43 mit der Innenumfangsfläche des Rings 64 in Berührung, so dass sich die Öldichtung 43 ebenfalls dreht.
  • Ein zweites Zungenteil 45 der Öldichtung 43 berührt leicht eine Außenumfangsfläche 47 des Sperrabstandshalters 37. Deshalb wird die Außenumfangsfläche 47 des Sperrabstandshalters 37 der Abnutzung durch das zweite Zungenteil 45, das die Umfangsfläche 47 des Sperrabstandshalters 37 berührt, ausgesetzt. Bei diesem Beispiel ist nur der Sperrabstandshalter 37 aus einer Titanlegierung, einem relativ harten Material, hergestellt, während die anderen Teile aus Aluminiumlegierungen hergestellt sind.
  • Ein Außenring 33 des Lagers 30 ist in ein Innenloch 65 des Nabengehäuses 60 pressgepasst und darin befestigt. Stahlkugeln 32, die rollende Teile sind, sind zwischen dem Innenring 31 und einem Außenring 33 positioniert, und die Stahlkugeln 32 rollen auf der Fläche mit Laufring-Rille. Die Stahlkugeln 32 sind so positioniert, dass die Abstände zwischen den Kugeln gleich sind und sie durch einen Halter 34 festgehalten werden.
  • Beide Endflächen des Halters 34 sind mit Lagerabdeckungen 35 abgedeckt, so dass keine Fremdkörper eindringen können. Das Design und die Funktion des Lagers 30 sind gut bekannt.
  • Flansche 66 sind auf beiden Enden des Nabengehäuses 60 gebildet und Speichenlöcher 67 sind in gleichen Winkeln entlang dem Außenumfang der Flansche 66 gebildet. Ein Ende einer Fahrradspeiche wird in jedes Speichenloch 67 eingeführt und darin befestigt. Eine ringförmige Kappe 50 wird in eine Innenfläche des Nabengehäuses 60 eingeführt und darin befestigt, um den Zwischenraum zwischen dem Nabengehäuse 60 und dem Sperrabstandshalter 37 auszufüllen und so das Eindringen von Fremdkörpern in das Lager 30 zu verhindern.
  • Eine konkave Rille 51 ist in dem Außenumfang der Kappe 50 zum Einführen eines O-Rings 52 gebildet, und eine V-Rille 68 ist auf der Innenumfangsfläche 61 des Nabengehäuses 60 gebildet. Wird die Kappe 50 entlang der Innenumfangsfläche 61 des Nabengehäuses 60 eingeführt, nachdem der O-Ring 52 um die Kappe 50 geglitten worden ist, verformt sich der O-Ring 52 und schnappt dann in die V-Rille 68 ein, wodurch die Kappe 50 an dem Nabengehäuse 60 befestigt wird. Ein Spalt 54 bildet sich zwischen einer Innenfläche 53 der Kappe 50 und der Außenumfangsfläche des Sperrabstandshalters 37, wenn sich die Kappe 50 in einer befestigten Position befindet. Der Spalt 54 ist sehr schmal, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass Fremdkörper eindringen, sehr gering ist.
  • Die folgenden Schritte werden unternommen, um die Vorderradnabe von der Vordergabel 11 zu entfernen. Zuerst wird der Fixierbolzen 20 gelockert. Ein Schraubenschlüssel wird in das Schraubenschlüsselloch 4 der Nabenachse 1 eingeführt und gedreht, was dazu führt, dass das Außengewinde 5 der Nabenachse 1 den Eingriff mit dem Innengewinde 16 des Nabenachsenstützträgers 10 löst. Die Nabenachse 1 wird dann vom Abstandshalter 25 entfernt. Das Rad, das als integrale Einheit mit der Vorderradnabe gebildet ist, kann auch von den Nabenachsenstützträgern 10 und 10' entfernt werden, da das Nabengehäuse 60, der Abstandshalter 25, das Lager 30, der Sperrabstandshalter 37 und die Kappe 50 als integrale Einheit hergestellt sind.
  • Um die Vorderradnabe an den Nabenachsenstützträgern 10 und 10' anzubringen, sollten die oben beschriebenen Schritte rückwärts durchgeführt werden. Falls ein Schraubenschlüssel in das Schraubenschlüsselloch 4 der Nabenachse 1 eingeführt und gedreht wird, lässt sich das Außengewinde 5 der Nabenachse 1 in das Innengewinde 16 des Nabenachsenstützträgers 10 einschrauben. Die Seitenfläche 3 des Kopfteils 2 der Nabenachse 1 schiebt die Nabenachsenbefestigung 12 und die Nabenachsenbefestigung 12 schiebt den Sperrabstandshalter 37. Wenn so geschoben, schiebt der Sperrabstandshalter 37 den Innenring 31 des Lagers 30 gegen den Flansch 26 des Abstandshalters 25. Gleichermaßen schiebt der Nabenachsenstützträger 10' auf der gegenüberliegenden Seite den Sperrabstandshalter 37', den Innenring 31' des Lagers 30' und den Flansch 26' des Abstandshalters 25 zusammen, die sich alle auf der gegenüberliegenden Seite befinden, so dass die Vorderradnabe an den Nabenachsenstützträgern 10 und 10' befestigt wird.
  • Wie oben angeführt, ist der Spalt 54 zwischen der Innenfläche 53 der Kappe 50 und der Außenumfangsfläche des Sperrabstandshalters 37 sehr schmal, so dass die Wahrscheinlichkeit des Eindringens von Fremdkörpern gering ist. Sollten jedoch Fremdkörper eindringen, werden sie am Eindringen in den schmalen Spalt 62 zwischen dem Innenloch 61 und dem Nabengehäuse 60 gehindert. Wenn das Fahrrad fährt und das Nabengehäuse 60 sich zu drehen beginnt, berührt das erste Zungenteil 44 der Öldichtung 43 die Innenumfangsfläche des Rings 64, wodurch auch die Öldichtung 43 gedreht wird. Das erste Zungenteil 44 dehnt sich, aufgrund der Zentrifugalkraft, die durch die Drehung der Öldichtung 43 erzeugt wird, radial nach außen, wodurch der Dichtungseffekt zwischen dem Zungenteil und der Innenumfangsfläche des Rings 64 weiter verstärkt wird. Das zweite Zungenteil 45 dehnt sich, aufgrund der Zentrifugalkraft, radial auswärts, und trennt sich von der Außenumfangsfläche 47 des Sperrabstandshalters 37 oder das Berührungsgebiet wird geschwächt. Dies beeinträchtigt etwas den Dichtungseffekt, aber der rechteckige Abschnitt 46 der Öldichtung 43 ist in die konkave Rille 42 eingeführt worden, wodurch aufgrund des Labyrinths ein Dichtungseffekt gewährt wird, der das Eindringen von Fremdkörpern wirksam verhindert.
  • 5 ist eine detaillierte Gluerschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform der in 1 gezeigten Abdichtungsvorrichtung. Bei dieser Ausführungsform ist der Innenring 31 des Lagers 30 um den Außenumfang 71 eines Sperrabstandshalters 70 gepasst. Ein O-Ring 72 ist zwischen dem Sperrabstandshalter 70 und der Außenumfangsfläche der Nabenachse 1 positioniert. Wie aus dieser Ausführungsform ersichtlich ist, können die Vorteile der vorliegenden Erfindung sogar ohne Einführen des Innenrings 31 des Lagers 30 in den Abstandshalter 25 erzielt werden.
  • Die Nabenachse 1 der oben beschriebenen Ausführungsformen wird mittels Gewinden an dem Nabenachsenstützträger 10 befestigt. Die Art und Weise der Befestigung der Nabenachse 1 ist jedoch nicht auf eine solche Struktur beschränkt und im Allgemeinen bekannte Befestigungsmechanismen, wie etwa Muttern und Schnellauslösungsmechanismen, können ebenfalls verwendet werden. Außerdem können, obwohl das Schraubenschlüsselloch 4 bei den oben beschriebenen Ausführungsformen von sechseckiger Form war, auch ein quadratisches Loch, ein sechseckiger Bolzenkopf und andere solche Formen verwendet werden.
  • Daher sollte der Bereich der Erfindung nicht durch die offenbarten spezifischen Strukturen begrenzt werden. Der wahre Bereich der Erfindung sollte vielmehr durch die nachfolgenden Ansprüche bestimmt werden. Obwohl in den Ansprüchen Kennzeichnungssymbole verwendet werden, um die Bezugnahme auf die Figuren zu erleichtern, liegt es selbstverständlich nicht in der Absicht, die vorliegende Erfindung auf die in den beiliegenden Figuren dargestellten Ausführungen durch ein solches Kennzeichnen zu begrenzen.

Claims (13)

  1. Eine Fahrradnabe, die Folgendes beinhaltet: eine Nabenachse (1); einen Abstandshalter (25), der über einem Außenumfang der Nabenachse (1) angeordnet ist; ein Nabengehäuse (60); ein Lager (30), wobei das Lager (30) einen Innenring (31), einen Außenring (33) und eine Vielzahl von rollenden Teilen (32), die zwischen dem Innenring (31) und dem Außenring (33) angeordnet sind, umfasst, und wobei das Lager (30) zwischen dem Abstandshalter und dem Nabengehäuse (60) angeordnet ist, um das Nabengehäuse (60) auf der Nabenachse (1) drehbar zu stützen; eine Dichtung (43), die zwischen dem Abstandshalter und dem Nabengehäuse (60) seitlich auswärts des Lagers (30) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (43) aus einen ersten Zunge (44) zum Berühren des Nabengehäuses (60) und einer zweiten Zunge (45) zum Berühren des Abstandshalters (25) oder eines Sperrabstandshalters (37) besteht.
  2. Nabe gemäß Anspruch 1, wobei sich die erste Zunge (44) der Dichtung (43) seitlich erstreckt, so dass sich ein Ende der ersten Zunge (44) radial auswärts bewegt, wenn sich das Nabengehäuse (60) dreht.
  3. Nabe gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der Innenring (31) auf einen Außenumfang (27, 71) des Abstandshalters gepasst ist und der Außenring (33) auf einen Innenumfang (65) des Nabengehäuses (60) gepasst ist.
  4. Nabe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Ende der Nabenachse (1) eine erste Gewindefläche (5) bildet, und welche ferner aus einem Stützmittel (13) zum Stützen der Nabenachse auf einer Fahrradgabel (11) besteht, wobei das Stützmittel eine zweite Gewindefläche (16) zum Ineinandergreifen mit der ersten Gewindefläche (5) umfasst.
  5. Nabe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abstandshalter einen Achsenabstandshalter (25) und einen Sperrabstandshalter (37) beinhaltet, wobei der Innenring (31) über einem Außenumfang (27) des Achsenabstandshalters (25) angeordnet ist und der Sperrabstandshalter (37) über einem Außenumfang der Nabenachse (1) seitlich auswärts des Achsenabstandshalters (25) angeordnet ist und zwischen der Nabenachse (1) und dem Nabengehäuse (60) positioniert ist.
  6. Nabe gemäß Anspruch 5, wobei der Achsenabstandshalter (25) eine Abstandshalterfläche (26) umfasst, die seitlich einwärts des Lagers (30) angeordnet ist, wobei der Innenring (31) an die Abstandshalterfläche (26) anstößt, und wobei eine Fläche (38) des Sperrabstandshalters (37) an den Innenring (31) anstößt.
  7. Nabe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Abstandshalter einen Sperrabstandshalter (70) und einen Achsenabstandshalter (25) beinhaltet, wobei der Innenring (31) über einem Außenumfang (71) des Sperrabstandshalters (70) angeordnet ist und der Achsenabstandshalter (25) über einem Außenumfang der Nabenachse (1) seitlich einwärts des Sperrabstandshalters (70) angeordnet ist und zwischen der Nabenachse (1) und dem Nabengehäuse (60) positioniert ist.
  8. Nabe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Nabengehäuse (60) ein Nabengehäuseteil (64) umfasst, wobei die erste Zunge (44) der Dichtung (43) das Nabengehäuseteil (64) berührt.
  9. Nabe gemäß Anspruch 8, wobei das Nabengehäuseteil (64) ein separates Ringteil beinhaltet, das an eine Innenumfangsfläche (63) des Nabengehäuses (60) gepasst ist.
  10. Nabe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abstandshalter eine Außenumfangsfläche (47) umfasst, und wobei die zweite Zunge (45) radial auswärts der Außenumfangsfläche (47) angeordnet ist.
  11. Nabe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner eine Staubkappe (50), die zwischen dem Abstandshalter und dem Nabengehäuse (60) seitlich auswärts der Dichtung (43) angeordnet ist, beinhaltet.
  12. Nabe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abstandshalter eine Dichtungsrille (42) umfasst, und wobei die Dichtung (43) einen Abschnitt (46) umfasst, der in die Dichtungsrille (42) gepasst ist.
  13. Nabe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abstandshalter einen Flansch (41) umfasst, der innerhalb des Nabengehäuses (60) angeordnet ist, und wobei die Dichtung (43) zwischen dem Flansch (41) und dem Lager (30) angeordnet ist.
DE69721863T 1996-02-20 1997-01-07 Fahrradnabe Expired - Lifetime DE69721863T2 (de)

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