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Die vorliegende Endung betrifft ein
Nahrungsmittel mit einer Beschichtung und insbesondere eines, bei
dem die Beschichtung eine die Ölabsorption
und die Feuchtigkeitsübertragung
verzögernde Beschichtung
darstellt und wobei die Beschichtung relativ klar sein kann, wenn
das beschichtete Nahrungsmittel entweder vorgekocht oder gar gekocht ist.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Nahrungsmittel werden mit einer Beschichtung
hergestellt nicht nur um die Textur, das Gefühl im Mund und den Geschmack
des Nahrungsmittel während
des Kochens zu erhalten, sondern auch, um dem beschichteten Nahrungsmittel
Knusprigkeit und zusätzliche
Aromen zu verleihen. Typische Beispiele für solche beschichteten Nahrungsmittel
sind Hähnchen,
Fisch, Fleisch, Shrimps und Gemüse.
Diese Beschichtungen variieren von sehr dicken und undurchsichtigen
Beschichtungen wie z. B. Brotbeschichtungen auf gebratenen, panierten
Shrimps bis hin zu leichten und relativ klaren Beschichtungen wie z.
B. Ei- und Milchbeschichtungen auf Gemüsen. Obwohl solche Beschichtungen
durch Grillen, Backen und Braten gekocht werden können, sind
die meisten solcher beschichteten Nahrungsmittel zum Kochen durch
Braten und insbesondere zum Braten mit Öl oder Frittieren vorgesehen,
wie z. B. bei gebratenen Hähnchen,
Tempura (z. B. Gemüse
und Meeresfrüchte),
Shrimps und Pommes frites. Beim Braten in Öl leiden im Wesentlichen alle
diese Beschichtungen unter den üblichen
Nachteilen insbesondere im Hinblick auf die Menge an Öl, die durch
die Beschichtung während
des Bratens absorbiert wird, und dem Verlust von Feuchtigkeit aus
dem Nahrungsmittel. In einigen Fällen
ist der Verlust an Feuchtigkeit gewünscht, da der Feuchtigkeitsverlust
dem gebratenen Nahrungsmittel Knusprigkeit verleiht z. B. bei bestimmten
gebratenen Gemüsen
wie z. B. bei Okra und bei Pommes frites. Andererseits kann dieser
Verlust an Feuchtigkeit einen deutlichen Nachteil darstellen, zum
Beispiel im Falle gebratener Hähnchen. Die Ölabsorption
durch die Beschichtung ist jedoch ein seit langem bestehendes Problem
im Fachgebiet. Absorbiertes Öl
tendiert dazu, das gebratene Nahrungsmittel etwas schmierig zu machen
und fügt
beträchtliche
Mengen an Fett hinzu, was bei einigen Menschen gesundheitliche Bedenken
erzeugen kann. Darüber
hinaus kann nach dem Braten und während der Aufbewahrung bei
einer warmen Temperatur, die Übertragung
von Feuchtigkeit in oder aus dem Nahrungsmittel sehr unerwünscht sein.
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Daher wurde im Fachgebiet lange nach
der Bereitstellung von Beschichtungen gesucht, die diese Schwierigkeiten
deutlich vermindern, und die Herstellung des beschichteten Nahrungsmittels
mit einer attraktiveren Beschichtung erlaubt wobei die Beschichtung
eine verbesserte Textur, Geschmack und Gefühl im Mund aufweist und insbesondere
weniger absorbiertes Öl
enthält.
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Darüber hinaus tendieren einige
der herkömmlichen
Beschichtungen beim Kochen wie z. B. beim Braten zur Veränderung
von einer relativ klaren Beschichtung hin zu einer mit erhöhter Braunfärbung, und
es kann mit den gebratenen Beschichtungen sogar zum Auftreten von
dunkelbraunen Farben kommen, so dass die Farbe des speziellen gekochten
Nahrungsmittels ästhetisch
wenig Appetit anregend werden kann. Beim Braten der derart beschichteten
Nahrungsmittel, insbesondere beim Braten in Fett eingetaucht, werden
auch Aromastoffe, die dem Nahrungsmittel oder der Beschichtung zugefügt wurden,
leicht verdampft oder gehen im Bratöl verloren.
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Beim Vorgang der fachlichen Entwicklung von
Beschichtungen der vorstehend beschriebenen Art wurden zahlreiche
Ansätze
angepasst, um die Schwierigkeiten, die vorstehend angeführt wurden, zu
mildern. Es folgen einige Beiträge
zu diesem Vorgang in zeitlicher Reihenfolge. Das U.S.-Patent 3,395,024
schlägt
eine Beschichtung für
Nahrungsmittel vor, welche die Verdunklung oder die Braunfärbung beim
Braten abschwächen
kann, wobei das Nahrungsmittelprodukt mit einer wässrigen
Dispersion, die wasserlösliche
Alginate und ein Kohlenhydrat, das Mono- und/oder Disaccharid-Zucker
(bevorzugt Dextrose) umfasst, enthält, beschichtet wird. Das derart
behandelte Produkt wird dann in eine wasserlöslichen Quelle eines die Calciumionen
gelierenden Mittels zur Bindung der Alginat-Zucker-Beschichtung
an das Nahrungsmittelprodukt eingetaucht. Die Braunfärbung kann
durch die Zugabe von unlöslichem
oder pastenförmigem,
eßbarem
Stärkematerial
zu der Alginat-Kohlenhydrat-Beschichtungs-Zusammensetzung gemildert
werden. Die Alginat-Kohlenhydrat-Beschichtungs-Zusammensetzung produziert
in dieser Hinsicht so etwas wie einen Sperrfilm, und in der Verwendung
unterschiedlicher Typen von Sperrfilmen oder Beschichtungen dieser Art
bestand die allgemeine Ausrichtung des Fachgebiets bei der Lösung der
vorstehenden Probleme.
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Das U.S.-Patent 3,514,294 beschäftigt sich mit
dem Problem der Fettabsorption während
des Bratens von beschichteten Nahrungsmitteln und schlägt die Beschichtung
des Nahrungsmittels mit einer ersten Pulverbeschichtung vor, welche
Stärke, eine
kleine Menge Zucker, Salz und ein Gärmittel enthält. Danach
wird das pulverbeschichtete Nahrungsmittel mit einer Zusammensetzung
gerührt,
die Wasser, Stärke,
kleine Mengen Zucker und Gärmittel
umfaßt.
Es kann auch eine zweite Pulverbeschichtung nach Art der ersten
Pulverbeschichtung und ein zweiter Rührteig nach Art des ersten
Rührteigs
aufgetragen werden. Es wird eine kleine Menge an Stärke geliert,
um eine Sperre zu bilden, damit die Absorption von Fett durch die
Beschichtung behindert wird.
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Das U.S.-Patent 3,865,962 stellt
eine Sperre auf Zwiebelringen her, durch Bestäuben der Zwiebelringe mit einem
in kaltem Wasser unlöslichen
Stärkematerial,
wie z. B. Weizenmehl, Maisstärke
und ähnlichem,
und dem anschließenden
Eintauchen der derart bestäubten
Zwiebelringe in eine wässrige
Dispersion von Alginat, die durch Untertauchen der derart beschichteten
Zwiebelringe in eine Lösung
eines Geliermittels, wie zum Beispiel einen Calciumsalz, abgelagert
wird. Dies produziert einen Film aus Alginat. Anschließend können die
Zwiebelringe in einen herkömmlichen
Rührteig
und/oder Brotteig untergetaucht werden.
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Das U.S.-Patent 4,511,583 diskutiert
die Probleme des Fachgebiets insbesondere die übermäßige Ölabsorption während des
Bratens von Nahrungsmitteln, die beschichtet sind, und weist darauf
hin, dass eine Anzahl der vorherigen Ansätze des Fachgebiets um die
Menge an absorbierten Fett zu vermindern, nicht erfolgreich waren.
Das Patent schlägt das
Einsprühen
der derart beschichteten Nahrungsmittelprodukte mit einer wässrigen
Lösung
von Gelatine oder mit Film-bildenden Stärken vor, um eine Sperre bereitzustellen.
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Das U.S.-Patent 4,710,391 erkennt
die Schwierigkeit des Verlusts von Aromastoffen beim Braten von
beschichteten Nahrungsmittel in Öl
und schlägt
die Einkapselung von Aroma-verleihenden Mitteln zur Milderung dieses
Problems vor.
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Das U.S.-Patent 5,431,944 zielt auf
beschichtete Nahrungsmittel, die eingefroren und durch Erhitzen
in der Mikrowelle wieder zubereitet werden. Die Beschichtung besteht
aus einem Gärmittel,
einer Stärkemischung
mit einem hohen Gehalt an Amylose-Stärke und einer weiteren Stärke, Dextrin,
und einem Nahrungsmittelgummi. Um die Nahrungsmittel zu beschichten,
wird ein Wasserrührteig
der Zutaten verwendet, und die Nahrungsmittel werden dann vorgebraten
und zur Auslieferung eingefroren. Es können vorgelatinisierte Stärken und
modifizierte oder nicht modifizierte Stärken verwendet werden, insbesondere
Mais- und Kartoffelstärke.
Es wird auch erwähnt,
dass Dextrin die Wirkung des Gärmittels
abschwächt
und eine höhere
Knusprigkeit hervorbringt. Ein Nahrungsmittelgummi wird verwendet,
um die Viskosität
des Rührteigs
zu erhöhen
und es wird festgestellt, dass er zur Zellstruktur des Rührteigs
mit beiträgt.
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Diese Ansätze des Fachgebiets waren,
wie vorstehend beschrieben, alles Anstrengungen, um die Probleme
bei den Beschichtungen des Fachgebiets zu mildern, aber diese Ansätze waren,
obwohl sie in erster Linie auf eine oder mehrere Schwierigkeiten
des Fachgebiets ausgerichtet waren, nicht in der Lage, eine Beschichtung
herzustellen, die eine wesentliche Sperre gegenüber der Ölabsorption und der Feuchtigkeitsübertragung
darstellt, während
sie gleichzeitig statt einer schlaffen oder durchweichten Beschichtung
eine knusprige Beschichtung produziert, die zumindest ein etwas
klares Aussehen aufweist.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung basiert
auf mehreren Erstentdeckungen und einigen Nebenentdeckungen. Als
erste Erstentdeckung wurde gefunden, dass eine Beschichtung durch
ein zweiteiliges System hergestellt werden kann, das, wenn es kombiniert
wird und sich stabilisiert hat, sowohl während als auch nach dem Kochen
des Nahrungsmittels, eine Sperre gegen Ölabsorption und eine Sperre
gegen Feuchtigkeitsübertragung
bildet. Weiterhin führt
die Beschichtung zu einem knusprigen Gefühl im Mund und kann im wesentlichen
klar sein und braucht nicht braun zu werden. Der erste Teil der
Beschichtung ist ein Predust, das eine Stärke enthält, die zur Bildung eines Films
geeignet ist, sowie ein wasserlösliches,
eßbares,
Ablagerungsmittel. Der zweite Teil der Beschichtung ist ein wasserenthaltender
Rührteig,
der Dextrin und eine Zusammensetzung enthält, die durch das Ablagerungsmittel
im ersten Teil der Beschichtung abgelagert werden kann. Durch diese
Anordnung wird die Beschichtung so lange nicht abgelagert, bis beide
Teile des Beschichtungssystems auf das Nahrungsmittel aufgetragen
worden sind, aber, wenn beide Teile des Beschichtungssystems auf
das Nahrungsmittel aufgetragen und erhitzt oder gekühlt worden
sind, lagert sich das zweiteilige Beschichtungssystem rasch ab und
stabilisiert sich in eine Öl-
und Feuchtigkeitssperre.
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Obwohl verschiedene Systeme bekannt sind,
die eine zur Ablagerung fähige
Zusammensetzung und ein Ablagerungsmittel zur Bildung eines Films
oder einer Sperre auf Nahrungsmittelprodukten enthalten, wie durch
das vorstehend beschriebene Fachgebiet erläutert wurde, wurde als zweite
Erstentdeckung der Erfindung herausgefunden, dass es sich bei der
zur Ablagerung fähigen
Zusammensetzung um ein Pektat handeln muß, da herausgefunden wurde,
dass Pektate zu einer raschen Ablagerung in der Lage sind, wenn
die beiden Teile des Beschichtungssystems auf das Nahrungsmittel
aufgetragen werden, und dass die Sperre, die durch die Ablagerung dieses
Pektat gebildet wird, gegenüber Ölabsorption sehr
widerstandsfähig
ist und eine Sperre gegenüber der
Feuchtigkeitsübertragung
darstellt sowie sogar nach dem Braten des Nahrungsmittels klar bleiben kann.
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Als dritte Entdeckung wurde gefunden,
dass das Pektat mit einer wasserlöslichen Calciumverbindung,
die in den ersten Teil der Beschichtung, d. h. in den Predust plaziert
wird, abgelagert werden sollte. Diese Calciumverbindung wird, sofern
sie nicht in Kontakt mit dem zweiten Teil der Beschichtung kommt,
d. h. dem Rührteig,
die Ablagerung des Rührteigs
nicht beeinflussen. Dies liefert eine außergewöhnliche Kontrolle über die
Beschichtung und die Eigenschaften des beschichteten Nahrungsmittels.
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Als vierte Entdeckung wurde gefunden,
dass die Kombination von Stärke
und Dextrin eine stark verbesserte Sperre hinsichtlich beider vorstehend
erwähnter
Punkte ergibt.
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Als untergeordnetes Charakteristikum
wurde gefunden, dass, um eine solche Sperre zu bewirken, der erste
Teil des Systems, d. h. das Predust, mindestens 50% Stärke enthalten
muß, und
es wurde herausgefunden, dass in dem zweiten Teil des Systems, d.
h. dem Rührteig,
auf Feststoffbasis mindestens 20% Dextrin, aber üblicherweise mindestens 30% oder
35% enthalten sein muß,
um eine Sperre der vorstehend beschriebenen Art bereitzustellen.
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Als weitere untergeordnete Entdeckung
wurde herausgefunden, dass bei der Verwendung dieses zweiteiligen
Systems die Menge an Pektat im zweiten Teil des Systems, d. h. dem
Rührteig,
relativ gering sein kann, d. h. von 0,1% bis 8% Pektat betragen kann.
Bei solchen geringen Mengen Pektat kann, entsprechend, die Menge
der wasserlöslichen,
eßbaren
Calciumverbindung im ersten Teil des Systems, d. h. im Predust,
ebenfalls relativ gering sein, d. h. 0,1% bis 5% betragen, wodurch
jeglicher Mißgeschmack
vermieden wird, der andernfalls bei höheren Prozentanteilen der Calciumverbindung
und des Pektats auftreten könnte.
Aber auch sogar mit solchen geringen Mengen der Calciumverbindung
und des Pektats wird, wie vorstehend erwähnt, eine sehr undurchlässige Sperre
auf dem Nahrungsmittel gebildet.
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Als weitere untergeordnete Entdeckung
wurde herausgefunden, dass der Rührteig,
der das Dextrin und das Pektat enthält, in einer gleichförmigen Verteilung
gehalten werden muß,
wenn er auf das Nahrungsmittel, das den mit Predust behandelten Teil
des Systems darauf enthält,
aufgetragen wird. Um diese Gleichförmigkeit des Rührteigs
sicherzustellen, wurde ebenfalls herausgefunden, dass der Rührteig ein
wasserlösliches
Verdickungsmittel enthalten sollte, das als Suspendierungsmittel
wirkt, dass aber die Menge dieses wasserlöslichen Verdickungsmittels
sehr gering sein kann, d. h. von 0,05% bis 5% betragen kann.
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Somit stellt allgemein ausgedrückt die
vorliegende Erfindung ein Nahrungsmittel bereit, das eine die Ölabsorption
und die Feuchtigkeitsübertagung verzögernde,
knusprige Beschichtung besitzt, wobei die Beschichtung (als erstem
Teil) einen Predust enthält,
der dem Nahrungsmittel anhaftet und der mindestens 50% Stärke und
0,1% bis 5% einer zumindest teilweise wasserlöslichen, eßbaren Calciumverbindung enthält. Ein
Wasser enthaltender Rührteig (als
zweiter Teil) wird geliert und dem Predust angeheftet, wobei der
Rührteig
auf Feststoffbasis mindestens 20% Dextrin, 0,1 bis 8% eines Pektats
und 0,05% bis 5% eines wasserlöslichen
Verdickungsmittels enthält.
Die übrigen
Zutaten, sowohl im Predust als auch im Rührteig, sind fakultative Zutaten,
wie hierin nachstehend definiert wird.
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Ebenfalls bereitgestellt und in allgemeiner Form
angegeben, wird ein Verfahren zur Herstellung eines die Ölabsorption
und die Feuchtigkeitsübertragung verzögernden,
knusprigen, beschichteten Nahrungsmittelprodukts. Das Verfahren
umfaßt
das Aufbringen und das Anheften eines Predusts (als ersten Teil)
auf das Nahrungsmittel, wobei das Predust mindestens 50% Stärke und
0,1% bis 5% einer zumindest teilweise wasserlöslichen Calciumverbindung enthält. Ein
Wasser enthaltender Rührteig
(als zweiter Teil) wird geliert und dem Predust angeheftet, wobei
der Rührteig
auf Feststoffbasis mindestens 20% Dextrin, 0,1% bis 8% eines Pektats
und 0,05% bis 5% eines wasserlöslichen
Verdickungsmittels enthält.
Das derart beschichtete Nahrungsmittel wird für einen ausreichenden Zeitraum
ruhen lassen, so dass das Calcium mit dem Pektat reagieren kann,
um ausreichend Calciumpektat zu bilden und die Beschichtung zu gelieren.
Die gelierte Beschichtung wird entweder durch Erhitzen oder durch
Kühlen
des derart beschichteten Nahrungsmittelprodukts stabilisiert.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Wie vorstehend kurz beschrieben wurde,
ist die vorliegende Beschichtung für Nahrungsmittel ein zweiteiliges
System mit einem Predust, der als erster Teil auf das Nahrungsmittel
aufgetragen wird, und einem Rührteig,
der als zweitem Teil später
auf das Nahrungsmittel aufgetragen wird. Der Rührteig enthält ein Pektat und das Predust
enthält
ein Ablagerungsmittel für
das Pektat, d h. eine zumindest teilweise wasserlösliche,
eßbare
Calciumverbindung. Das Predust enthält auch mindestens 50% Stärke, und
der Rührteig
enthält
mindestens 20% Dextrin. Durch die Reaktion der Calciumverbindung
mit dem Pektat gelieren das Predust und der Rührteig und heften sich an das
Nahrungsmittel an, was die Kombination aus Predust und Rührteigs
nicht nur sicher auf dem Nahrungsmittel festhält, sondern wie vorstehend
erwähnt
auch den Beginn der Bildung einer Öl- und Feuchtigkeitssperre
verursacht. Des weiteren ist die Kombination aus Stärke und
Dextrin letztendlich in der Lage, wesentlich bei der Bildung einer
sehr undurchlässigen
Sperre zu helfen, aber um dieser Sperre ihre abschließenden Eigenschaften
zu verleihen, ist es erforderlich, dass das derart beschichtete
Nahrungsmittel gekühlt
oder erhitzt wird, d. h. nach dem Auftragen der Beschichtung eingefroren
wird oder beim Braten des Nahrungsmittels erhitzt wird, entweder
bei Vorbraten (Parfry, Vorbrät)
oder beim abschießenden
Braten des Vorbräts
oder beim vollständigen
Braten in einem Schritt.
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Das Nahrungsmittel selbst kann, wie
vorstehend erwähnt,
aus einer Vielzahl von Nahrungsmitteln ausgewählt werden, einschließlich Gemüse, Fleisch,
Meeresfrüchte
und Geflügel.
Verschiedene frische Gemüse
wie z. B. Broccoli, Kürbis,
Aubergine und Okra können
mit der vorliegenden Beschichtung verwendet werden. In ähnlicher
Weise können
verschiedene Fleischarten, wie Rindfleisch, Schweinefleisch und
Lammfleisch mit der vorliegenden Beschichtung verwendet werden.
Meeresfrüchte,
die üblicherweise
gebraten werden, wie z. B. Shrimps, Fisch und Austern können ebenfalls
als Nahrungsmittel verwendet werden. Geflügel, wie z. B. Hähnchen,
Ente und Truthahn können
mit der vorliegenden Beschichtung entweder in Teilen oder als vollständiges Geflügel verwendet
werden.
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Wie vorstehend erwähnt, wird
das Predust zuerst an das Nahrungsmittel angeheftet und enthält 50% Stärke und
0,01% bis 5% einer zumindest teilweise wasserlöslichen, eßbaren Calciumverbindung. Es
können
alle der zumindest teilweise wasserlöslichen Calciumverbindungen
verwendet werden, aber die bevorzugten Gruppen der Verbindungen
sind die Hydroxide, Phosphate, Lactate und Halide wie z. B. Calciumhydroxid,
Calciumphosphat, Calciumlactat und Calciumchlorid. Egal welche Calciumverbindung verwendet
wird, sie muß zumindest
teilweise wasserlöslich
sein, damit sie mit dem Pektat reagieren kann und in der Lage ist,
bevorzugt mindestens 50 Teile pro Million (ppm) gelösten Calciums
in dem angehefteten Rührteig
pro 1% Pektat im Rührteig
(dem zweiten Teil der vorliegenden Beschichtung) bereitzustellen.
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Die Stärke kann aus einer Vielzahl
von Stärken
ausgewählt
werden und kann selber eine reine Stärke sein, oder es kann sich
um die Stärke
handeln, die in einem stärkehaltigen
Material, z. B. einem Weizenmehl, natürlich enthalten ist. Somit
kann die Stärke
in Form der reinen Stärke
selbst oder in Form einer Stärke,
die aus Getreidemehlen stammt, oder in Form einer Stärke, die
aus modifizierten Getreidemehlen stammt, vorliegen, oder es kann
sich um die Getreidemehle selbst oder um die modifizierten Getreidemehle
selbst handeln. Obwohl jede Stärke
zufriedenstellend sein kann, befindet sich die Stärke bevorzugt
in Form von Getreidemehlen und modifizierten Getreidemehlen oder
ist eine Stärke,
die aus diesen Getreidemehlen oder aus modifizierten Getreidemehlen,
z. B. von Mais, Reis oder Weizen, oder aus modifizierten Derivaten
davon, stammt.
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Obwohl das Predust mindestens 50%
Stärke enthalten
muß, wird
bevorzugt, dass die Stärke
in einer viel größeren Menge,
insbesondere zwischen 60% und 95% Stärke, im Predust vorliegt.
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Der Wasser enthaltende Rührteig,
der geliert wird, und dem Predust wie vorstehend erwähnt angeheftet
wird, enthält
auf Feststoffbasis mindestens 20% Dextrin, 0,1 % bis 8% eines Pektats
und 0,05% bis 5% eines wasserlöslichen
Verdickungsmittels. Das Verdickungsmittel wirkt als Suspensionsmittel für das Dextrin,
das Pektat und wahlweise zugesetzte Zutaten im Rührteig, wie hierin nachstehend
beschrieben wird und vermeidet die Ablagerung oder die Aggregatbildung
dieser Bestandteile im Rührteig während der
Verwendung. Daher ist das Verdickungsmittel nicht kritisch und kann
aus einer Vielzahl von Verdickungsmitteln ausgewählt werden, von den viele im
Fachgebiet bekannt sind. Es wird jedoch bevorzugt, dass es sich
bei dem Verdickungsmittel um einem Gummi handelt, wie z. B. Xanthangummi, da
Gummis im Allgemeinen und Xanthangummi im Besonderen in der Lage
sind, die Feststoffe im Rührteig über längere Zeiträume ohne
deutliche Ablagerung zu suspendieren und nicht in die Reaktion des Pektats
mit der Calciumverbindung eingreifen als auch der Beschichtung im
Wesentlichen keinen zusätzlichen
Geschmack verleihen.
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Obwohl das Dextrin auf Feststoffbasis
mindestens 20% des Wasser enthaltenden Rührteigs ausmachen muß, wird
bevorzugt, dass das Dextrin in einer größeren Menge vorliegt, z. B.
mindestens zu 30% oder zu 40% und es wird am stärksten bevorzugt, dass das
Dextrin sogar noch einen größeren Anteil
wie z. B. 65% oder 80% oder sogar schließlich 95% des Rührteigs
ausmacht. Eine sehr bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist
eine, in welcher der Rührteig
15% bis 35% Feststoffe enthält,
und auf Feststoffbasis 1% bis 2% des Pektats, 97% bis 98% des Dextrins
und 0,1% bis 1% des Verdickungsmittels enthält.
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Entweder das Predust oder der Rührteig oder
auch beide können
einen Aromastoff wie z. B. Salz, Käsearoma, Pfefferaroma, Salat-Dressing-Aroma,
wie z. B. das Ranch-Aroma, oder jeglichen anderen gewünschten
Aromastoff enthalten. Da jedoch das Predust trocken ist, bevor es
mit dem Wasser enthaltenden Rührteig
beschichtet wird, kann das trockene Predust den möglichen
Abbau der Aromastoffe verhindern, der andernfalls auftreten würde, wenn
es mit dem Wasser enthaltenden Rührteig
gemischt wird. Viele Aromastoffe können jedoch sogar über längere Zeiträume in einem
wässrigen
System ohne einen wesentlichen Abbau des Aromastoffes verteilt werden.
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Die Menge des Aromastoffes kann stark
varrieren, insbesondere in Abhängigkeit
davon, ob der Aromastoff im Predust oder im Rührteig verteilt wird oder nicht,
und er kann in dem einen oder dem anderen oder in beiden in Mengen
von 1% bis 20% vorhanden sein. Aromastoffe, die in niedrigen Konzentrationen
wirken, wie z. B. Salz, werden am unteren Ende dieses Bereichs eingesetzt,
und Aromastoffe, die erst bei höheren
Konzentrationen stärker
wirken, wie z. B. Käsearomen,
werden am oberen Ende dieses Bereichs verwendet. Üblicherweise
werden die Aromen jedoch im Bereich von 3% bis 15% verwendet und
noch gebräuchlicher
im Bereich von 4% bis 10%.
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Es kann irgendeines der gebräuchlichen Pektate
verwendet werden, aber es werden Alkalipektate bevorzugt, insbesondere
Natriumpektat. Die Alkalipektate reagieren bevorzugt mit der Calciumverbindung
und Natriumpektat reagiert besonders wirksam mit der Calciumverbindung,
insbesondere wenn es sich bei der Calciumverbindung um Calciumchlorid
handelt. Somit enthält
in einer stärker
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung das Predust 70% bis 95% Stärke, 1% bis 10% Aromastoffe und
0,5% bis 1,5% Calciumchlorid, und das Pektat im Rührteig ist
Natriumpektat.
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Wie vorstehend erwähnt findet
nachdem das Predust auf das Nahrungsmittel und der Rührteig auf das
Predust aufgebracht ist, eine Reaktion zwischen der Calciumverbindung
und dem Pektat statt, um beide Teile in eine zumindest teilweise
stabilisierte Beschichtung zu gelieren. Zu diesem Zeitpunkt könnte das
Nahrungsmittel einfach eingefroren werden, da die Beschichtung jetzt
dem Nahrungsmittel fest anhaftet und das Einfrieren die Beschichtung
zumindest teilweise stabilisiert. Die Beschichtung enthält jedoch zu
diesem Zeitpunkt noch deutliche Mengen an Wasser aus dem Rührteig,
und ein solches Einfrieren kann zur Bildung von Eiskristallen führen, die
bei einigen Nahrungsmitten unerwünscht
sind. Es wird daher bevorzugt, dass anschließend an das Beschichten des
Nahrungsmittels, das beschichtete Nahrungsmittel ausreichend erhitzt
wird, um den Feuchtigkeitsgehalt der Beschichtung auf relativ geringe Werte
zu vermindern, z. B. unter 10 %, und weiterhin wird das anschließende Erhitzen
bevorzugt, da das Erhitzen eine weitere Reaktion zwischen der Calciumverbindung
und dem Pektat bewirkt und die Bildung eines Films aus Stärke und
Dextrin verursacht und somit eine stärker undurchlässige Sperre
zur Verhinderung der Übertragung
von Feuchtigkeit in und aus dem Nahrungsmittel während der Lagerung errichtet
wird, z. B. während
es eingefroren ist. Dieses Erhitzen stabilisiert die gelierte Beschichtung weitaus
besserer als die Kühlung
des derart beschichteten Nahrungsmittels z B. durch Einfrieren.
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In letzterer Hinsicht und in Verbindung
mit dem Verfahren der Erfindung, besteht das Verfahren in der Herstellung
eines die Ölabsorption
und die Feuchtigkeitsübertragung
verzögernden,
knusprigen, beschichteten Nahrungsmittels. Die Schritte des Verfahrens
umfassen das Auftragen und das Anheften eines Predusts auf dem Nahrungsmittel,
wobei das Predust mindestens 50% Stärke und 0,1% bis 5% einer zumindest
teilweise wasserlöslichen
Calciumverbindung enthält.
Ein Wasser enthaltender Rührteig
wird aufgetragen und geliert und an das Produkt angeheftet. Dieser
Rührteig
enthält
auf Feststoffbasis mindestens 20% Dextrin, 0,1% bis 8% eines Pektats
und 0,05% bis 5% eines wasserlöslichen Verdickungsmittels
zusammen mit anderen wahlweise zugesetzten Zutaten.
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Sowohl die Stärke als auch die Calciumverbindung,
das Dextrin, das Pektat und das Verdickungsmittel wurden vorstehend
in Zusammenhang mit dem Produkt beschrieben, und diese Beschreibung
wird in Zusammenhang mit dem Verfahren nicht mehr wiederholt.
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Nachdem das Nahrungsmittel mit dem
Predust und dem Rührteig
beschichtet worden ist, wird das derart beschichtete Nahrungsmittel über einen ausreichenden
Zeitraum ruhen lassen, so dass das Calcium mit dem Pektat reagiert,
um ausreichend Calciumpektat zu bilden und um zumindest die Beschichtung
teilweise zu gelieren. Diese Ruhezeit kann je nach dem speziellen
Pektat und der speziellen Calciumverbindung beträchtlich variieren, aber im Allgemeinen
sollte diese Ruhezeit mindestens 2 bis 3 Sekunden und bis zu 30
bis 40 Sekunden betragen, wobei 4 bis 15 Sekunden üblich sind,
und noch üblicher
sind 7 bis 12 Sekunden.
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Nach der Ruhezeit wird die gelierte
Beschichtung durch Erhitzen oder Kühlen des derart beschichteten
Nahrungsmittelprodukts wie vorstehend beschrieben stabilisiert.
Die Beschichtung wird jedoch aus den vorstehend erwähnten Gründen bevorzugt
durch Braten des beschichteten Nahrungsmittels bei einer Temperatur
zwischen 93,3°C
(200°F) bis
232,2 (450°F)
für eine
ausreichende Zeit stabilisiert um das Nahrungsmittel zumindest vorzubraten, z.
B. zwischen 30 Sekunden und 4 Minuten. Dies sterilisiert das Nahrungsmittel
nicht nur, sondern stabilisiert die gelierte Beschichtung so, dass
eine sehr undurchlässige
Sperre gebildet wird. Zu diesem Zeitpunkt kann das Nahrungsmittel
jedoch auch vollständig
gebraten werden, um es vor der Servieren lediglich wieder Erwärmen zu
müssen,
aber es wird bevorzugt, dass das Nahrungsmittel vorgebraten wird,
so dass das letzte Erwärmen
zum Servieren das Braten vervollständigt und die äußeren Teile
des Nahrungsmittels sterilisiert sowie das ästhetische Erscheinungsbild
und die Knusprigkeit des beschichteten Nahrungsmittels verbessert.
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Obwohl das Braten auf jede gewünschte Weise
erfolgen kann, erfolgt das Braten bevorzugt durch Braten mit Öl und noch
stärker
bevorzugt durch Frittieren, da dies das schnelle Erhitzen des Nahrungsmittels
sicherstellt und die Beschichtung stabilisiert sowie der Beschichtung
auf dem Nahrungsmittel Knusprigkeit verleiht. Es können kalorienfreie
Fettersatzstoffe wie z. B. OLESTRA verwendet werden.
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Der Rührteig kann auf das mit Predust
behandelte Nahrungsmittel auf verschiedene Weisen aufgetragen werden,
wie z. B. durch Passage des Nahrungsmittels durch einen herkömmlichen
Vorhang-Beschichter zum Aufbringen des Rührteigs auf das mit Predust
behandelte Nahrungsmittel oder durch Aufsprühen des Rührteigs auf das Nahrungsmittel
sowie durch Eintauchen des Nahrungsmittel in den Rührteig.
Es wird bevorzugt, dass das mit Predust behandelte Nahrungsmittel
in den Rührteig
untergetaucht wird, da dies die vollständige Beschichtung des Rührteigs
auf dem mit Predust behandelten Nahrungsmittel sicherstellt. Durch
die Verwendung eines herkömmlichen
Eintauchapparates, der üblicherweise
das Nahrungsmittel zwischen einem unteren, Poren enthaltenden Transportband
und einem oberen, Poren enthaltenden Transportband einklemmt, kann
das Nahrungsmittel beim Eintauchen in den Rührteig ebenfalls vollständig und
ohne wesentliche Verlagerung des Predusts von dem Nahrungsmittel
beschichtet werden. Darüber
hinaus kann durch die kontrollierte Bewegung dieser Bänder die Ruhezeit
wie vorstehend diskutiert leicht und genau eingehalten werden. Die
Ruhezeit beträgt
insbesondere gewöhnlich
zwischen 5 Sekunden und 20 Sekunden, wenn das beschichtete Nahrungsmittel
in dieser herkömmlichen
Weise untergetaucht wird.
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Wenn das Nahrungsmittel in den Rührteig untergetaucht
wird, ist es wie vorstehend beschrieben insbesondere auch möglich, entweder
dicke oder dünne
Rührteige
auf das Nahrungsmittel adäquat
aufzutragen. Somit kann, obwohl während wie vorstehend beschrieben
der Rührteig
bevorzugt 15% bis 30% Feststoffe enthält wenn das Untertauchverfahren
angewendet wird, der Rührteig
ein Verhältnis von
Feststoffen zu Wasser von zwischen 1 : 1 und 1 : 5 besitzen. Dieser
breite Bereich wird bei den meisten Nahrungsmitteln jedoch normalerweise
nicht verwendet.
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Wie vorstehend beschrieben enthält das Predust
etwa 50% Stärke,
entweder in Form von Stärke
oder von Getreidemehlen oder modifizierten Getreidemehlen. Natürlich liegen
die Stärke
oder die Getreidemehle in sehr kleinen Partikelgrößen vor,
z. B. irgendwo im Bereich von 50 bis 100 Mikrometer. Obwohl eine
solche Partikelgröße eine
sehr gleichmäßige Beschichtung
des Predusts auf dem Nahrungsmittel ergibt, wurde entdeckt, dass
Partikelgrößen dieses
Bereichs im Predust auch einige entschiedene Nachteile haben. Bei
herkömmlichen
Bestäubungsapparaten
wird das Nahrungsmittel entweder im Predust gerollt, oder das Predust
wird durch Rühren
verflüssigt,
und das Nahrungsmittel wird hindurch gezogen. Alternativ wird das
Predust mit einem herkömmlichen
Schüttler
auf das Nahrungsmittel geschüttelt,
wenn das Nahrungsmittel unter dem Schüttler durchgeführt wird
und dabei das Nahrungsmittel üblicherweise
rotiert. Diese Verfahren können bei
dem vorliegenden Vorgang angewendet werden. Bei solchen Arbeiten
können
jedoch deutliche Mengen des Predust in die Umgebungsluft gelangen
und können
mit den natürlichen
Luftströmen
in einer Fabrik von Produktionslinie zu Produktionslinie wandern. Dies
kann andere Produktionslinien zur Nahrungsmittelherstellung in der
gleichen Fabrik verunreinigen und kann darüber hinaus ein ziemliches Problem
bei der Reinigung verursachen.
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Weiterhin kann diese geringe Partikelgröße des Predust
leichter von dem mit Predust beschichteten Nahrungsmittel verlagert
werden, wenn es mit dem Rührteig
in Verbindung kommt, insbesondere, wenn das Nahrungsmittelprodukt
in den Rührteig
untergetaucht wird. Dies kann Ungleichmäßigkeiten in der Verteilung
der Calciumverbindung auf dem Nahrungsmittel verursachen und als
Folge zu einer ungleichmäßigen Verteilung
der gelierten oder stabilisierten Beschichtung führen, wenn sie mit der ungleichmäßig verteilten
Calciumverbindung reagiert.
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Beide dieser Probleme können Schwierigkeiten
bei der kommerziellen Produktion des beschichten Nahrungsmittel
hervorrufen. Es wurde jedoch entdeckt, dass diese Probleme überwunden
werden können,
wenn das Predust zumindest teilweise in Form von Cracker-Krümeln vorliegt.
Um diese Cracker-Krümel
bereitzustellen, werden die Zutaten des Predust, d. h. die Stärke und
die Calciumverbindung sowie weitere optionale Zutaten in einem Teig
mit einer geeigneten Menge an Wasser hergestellt. Der Teig wird
dann durch einen herkömmlichen
Ausrollapparat zu sehr dünnen
Lagen ausgerollt, um sehr dünne
Lagen des Teigs zu bilden, z. B. mit einer Dicke von 0,08 bis 0,64
cm (1/32 bis 1/4 Inch) und noch üblicher
mit 0,16 cm (1/16 eines Inch). Dann wird der Teig in einem herkömmlichen
Ofen bei den üblichen Temperaturen
gebacken wie z. B. bei 148,9 °C (300°F) bis 232,2°C (450°F), um einen
relativ harten Cracker aus dem Teig zu bilden. Dieser harte Cracker wird
dann in einem herkömmlichen
Zerkrümelungsgerät zerkrümelt, um
Krümel
des Crackers herzustellen. Der Cracker wird zerkrümelt bis
die Krümel
mindestens durch ein # 12-, üblicherweise
durch ein # 40-, bis durch ein # 80-U.S.-Standardsieb passen. Dann
werden diese Krümel
zumindest als Teil des Predust bei dem Produkt und dem Vorgang wie
vorstehend beschrieben verwendet. Die stellt die am stärksten bevorzugte
Ausführungsform
der Erfindung dar, und diese Ausführungsform der Endung liefert deutlich
bessere Produkte.
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Wenn Krümel als Predust verwendet werden,
können
die Krümel
einen Aromastoff enthalten, aber es wird bevorzugt, dass der Aromastoff
nicht mit dem Teig vermischt wird, aus dem die Krümel hergestellt
werden, da sich die größte Menge
des Aromastoffes in den Zwischenräumen der Krümel befindet und bei der Konsumierung
weniger spürbar
ist. Es wird bevorzugt, das der Aromastoff mit den bereits hergestellten
Krümeln
gemischt wird.
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Darüber hinaus erhöht die Herstellung
der Cracker-Krümel
als Predust die Kosten der Beschichtung nicht wesentlich, da die
Cracker-Krümel einfach
durch Ausrollen eines Teigs, Backen des Teigs zu einem Cracker und
Zerkrümeln
des gebackenen Teigs zu Partikelgrößen, die durch die vorstehend
beschriebenen U.S.-Standardsiebe passen, hergestellt werden. Dies
stellt eine eher kostengünstige
Verbesserung des Vorgangs dar, die jedoch sehr deutliche und beträchtliche
Vorteile liefert.
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Auch hier kann in Verbindung mit
den Krümeln
anstelle der Stärke,
die Stärke
in Form von Getreidemehl oder modifiziertem Getreidemehl vorliegen
oder als Stärke,
die aus solchen Getreidemehlen, wie z. B. aus Mais, Reis oder Weizen,
oder modifizierten Derivaten davon stammt. Im Falle von Krümeln wird
jedoch bevorzugt, dass die Stärke
in Form von Getreidemehl vorliegt, da dies härtere Cracker liefert, die
leichter zu zerkrümeln
sind. Daher werden als am stärksten
bevorzugte Ausführungsform
die Krümel
aus Getreidemehl, Wasser und der Calciumverbindung hergestellt.
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Die Beschichtung auf dem Nahrungsmittel kann,
zumindest wenn es vorgebraten oder auch wenn es vollständig gebraten
ist, von einer sehr klaren Beschichtung bis hin zu einer etwa halb
durchsichtigen oder fast undurchsichtigen Beschichtung reichen,
je nach den Zutaten der Beschichtung und der Mengen dieser Zutaten.
Bei einigen Nahrungsmitteln ist eine klare Beschichtung vorteilhaft,
während
bei anderen Nahrungsmitteln eine etwas weniger durchsichtige oder
eine fast undurchsichtige Beschichtung gewünscht wird. In allen Fällen ist
die Beschichtung jedoch sehr knusprig und bildet eine wesentliche
Sperre (nach der Stabilisierung durch Erhitzen, wie z. B. durch
Braten) gegen die Übertragung von Öl in das
Nahrungsmittel während
oder nach dem Braten, oder die Übertragung
von Feuchtigkeit in oder aus dem Nahrungsmittel während des
Bratens oder der Lagerung.
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Zum Beispiel ist, wenn die klarste
Beschichtung gewünscht
wird, die Stärke
bevorzugt eine modifizierte Maisstärke, da diese eine sehr klare
Beschichtung ergibt und dem Nahrungsmittel sehr wenig Geschmack
verleiht, sofern der Beschichtung nicht absichtlich Aromastoffe
zugesetzt werden. Es können
andere modifizierte Stärken
verwendet werden wie z. B. Weizenstärke, Maisstärke und ähnliche, die zu einigen leichten
Veränderungen
in der Durchsichtigkeit der gebratenen Beschichtung führen. Andererseits
können,
wenn eine solche klare Beschichtung nicht erforderlich ist, sowie
bei einigen Nahrungsmitteln, bei denen eine klare Beschichtung nicht
gewünscht
wird, andere Stärken
oder Getreidemehle dem Predust und/oder dem Rührteig zugegeben werden, um
eine weniger klare aber immer noch etwas durchsichtige Beschichtung
oder sogar eine fast undurchsichtige Beschichtung herzustellen.
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Ähnliche
Variationen werden in der Beschichtung durch die spezielle Auswahl
des Dextrins erreicht. Bei den Dextrinen handelt es sich natürlich um
Polysaccharide, die aus Stärken
durch die Einwirkung von Hitze, Säuren oder Enzymen erhalten
werden, aber in Abhängigkeit
von dem speziellen Vorgang zur Herstellung der Dextrine und der
speziellen Stärke,
aus der die Dextrine hergestellt werden, ergeben sich einige Veränderungen
in der Beschichtung wie z. B. bei der Klarheit und der Knusprigkeit.
Obwohl jedes Stärke-Dextrin
verwendet werden kann, wurde herausgefunden, dass Tapiok-Dextrin
besonders vorteilhaft ist. Dieses liefert die klarste Beschichtung
und stellt eine außerordentlich
starke Spene gegen die Übertragung
von Ölen
und Feuchtigkeit bereit und besitzt ein sauberes Geschmacksprofil.
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In etwa ähnlicher Weise wird das Pektat
eine Wirkung auf die Beschichtung haben. Natürlich handelt es sich bei Pektinen
um eine Vielzahl von wasserlöslichen
Stoffen in Pflanzengeweben, die ein Gel ergeben, und Pektinsäure stellt
eine Vielzahl von wasserlöslichen
Stoffen dar, die durch die Hydrolyse der Methylestergruppen der
Pektine gebildet werden. Die vorliegenden Pektate sind die Alkaliderivate
davon, und somit können
sowohl die ursprüngliche Quelle
des Pektins als auch der spezielle Vorgang zur abschließenden Herstellung
des Pektats die Eigenschaften der Pektate beeinflussen, wenn sie
bei der vorliegenden Beschichtung verwendet werden. Daher sind alle
Alkalipektate nutzbar, aber das bevorzugte Natriumpektat kann leicht
in den Rührteig
gegeben werden und reagiert rasch mit der Calciumverbindung, insbesondere
dem Calciumchlorid, um das zweiteilige Beschichtungssystem zu gelieren
und, um wie vorstehend diskutiert, die erforderliche Ruhezeit zu
minimieren. Das Natriumpektat liefert ebenfalls eine sehr wesentliche
Spene gegen die Übertragung
von Öl
und Feuchtigkeit und produziert eine relativ klare und knusprige
Beschichtung.
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Durch Auswahl der speziellen Stärken, Dextrinen
und Pektaten kann eine Beschichtung hergestellt werden, die so klar
ist, dass das fertiggestellte Nahrungsmittel (nach dem Braten) das
Aussehen eines Nahrungsmittels haben kann, welches überhaupt nicht
beschichtet ist, obwohl das Nahrungsmittel knusprig und geschmackvoll
ist. Diese sehr klare und knusprige Beschichtung mit der wesentlichen
Spene ist besonders wichtig bei bestimmten Arten an Nahrungsmitteln,
wie zum Beispiel bei Pommes frites. Wie das Fachgebiet offenbart,
wurden beträchtliche Anstrengungen
hinsichtlich Beschichtungen für
Pommes frites und gebratenen Zwiebelringen unternommen, bei denen
es sehr erwünscht
ist, dass im Wesentlichen keine Beschichtung auf dem Nahrungsmittel
sichtbar ist, wobei aber die Beschichtung dem Nahrungsmittel nach
dem Braten eine längere
Lagerzeit verleiht. Diese Lagerzeit ist zum Beispiel abhängig von
der Übertragung
und der Neuverteilung der Feuchtigkeit in der Kartoffel sowohl während des
Bratens als auch so lange sich die Kartoffel in einer Aufbewahrungsstation
vor dem Servieren befindet, wie es zum Beispiel bei Fast-Food-Einrichtungen
der Fall ist. Während
dem Braten einer unbeschichteten Kartoffel dringen beträchtliche
Mengen an Öl
in die Kartoffel ein, und deutliche Mengen an Feuchtigkeit werden
aus der Kartoffel entfernt. Nach dem Braten und beim Aufenthalt
in einer Aufbewahrungsstation, kann weiteres Öl von der Oberfläche in die
Kartoffel eindringen, und die Feuchtigkeitsübertragung ist ebenfalls relativ
hoch. Als Ergebnis kann die Kartoffel statt eines frischen und knusprigen
Geschmacks, einen schlaffen und durchweichten Geschmack aufweisen. Tatsächlich sind
in manchen Einrichtungen die allgemeinen Richtlinien so festgesetzt,
dass Pommes frites einem Kunden nicht mehr serviert werden dürfen, nachdem
die Kartoffeln 5 Minuten in der Aufbewahrungsstation waren (eine
Aufbewahrungsstation schließt
normalerweise die Verwendung von Wärmelampen mit ein, um die Kartoffeln
warm zu halten).
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Die vorliegende sehr klare Beschichtung
ist auf Pommes frites im Wesentlichen nicht nachweisbar während die
Beschichtung gleichzeitig das starke Eindringen von Öl während des
Bratvorganges und die Übertragung
von auf der Oberfläche
befindlichem Öl
und von Feuchtigkeit nach dem Bratvorgang verhindert. Als Ergebnis
können
Pommes frites mit der vorliegenden Beschichtung in einer Servierstation über viel
längere
Zeiträume
aufbewahrt werden wie z. B. bis zu 10 Minuten oder wie vorstehend
diskutiert sogar bis zu 20 Minuten im Hinblick auf die stärker bevorzugten
Formen der Beschichtung. Somit ist die, vorliegende Erfindung insbesondere
auf Pommes frites anwendbar und besitzt im Zusammenhang mit ihnen
sehr deutliche Vorteile.
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Das vorstehend Gesagte gilt auch
im Zusammenhang mit spezifisch gewürzten Pommes frites wie z.
B. für
Pommes frites mit Nacho-Aroma. Mit der vorliegenden Beschichtung
wird im Gegensatz zu herkömmlichen
Beschichtungen dieses Aroma bei dem Vorgang größtenteils konserviert. Wenn
jedoch das Nacho-Aroma und ähnliche
Aromastoffe wie vorstehend beschrieben in den Rührteig gegeben werden, können einige
dieser Aromastoffe verloren gehen, insbesondere beim Bratvorgang,
aber wenn solche Aromastoffe dem Predust zugegeben werden, tendiert
der Rührteig
dazu, das Aroma während
dem Braten zu schützen,
und es findet nur ein geringer Verlust solcher Aromastoffe besonders
aufgrund ihrer Flüchtigkeit
statt. Somit können
mit der vorliegenden Beschichtung solche speziellen Aromastoffe wirksam
verwendet werden, um die Nahrungsmittel wie z. B. Pommes frites
zu würzen,
und es brauchen nur relativ geringe Mengen an Aromastoffen verwendet
werden, im Vergleich zu den Mengen, die bei herkömmlichen Beschichtungen erforderlich
sind.
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Bei solchen speziellen Aromen wie
z. B. dem Nacho-Käse-Aroma
ist die am stärksten
bevorzugte Ausführungsform
eine, bei der das Predust 88% modifizierte Stärke, 11 % Aromastoff und 1%
Calciumchlorid enthält.
Der Rührteig,
der mit solchen Aromastoffen verwendet wird, ist üblicherweise
ein dünner Rührteig,
und der bevorzugte Rührteig
enthält
98% Tapiok-Dextrin, 1,5% Natriumpektat, 0,5% Xanthangummi und ausreichend
Wasser, um einen dünnen Rührteig herzustellen.
Das Verhältnis
von Feststoffen zu Wasser beträgt
bevorzugt 1 : 4 bis 1 : 3.
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Beschichtungen der vorstehend beschriebenen
Art sind jedoch nicht auf Beschichtungen mit großen Mengen an Aromastoffen
beschränkt.
Solche bevorzugten Beschichtungen können auch verwendet werden,
wenn überhaupt
kein Aromastoff in die Beschichtung gegeben wird, zum Beispiel bei
der Beschichtung von Fischfilets. Bei solchen Nahrungsmitteln wird
weit mehr bevorzugt, dass die Nahrungsmittel so aussehen, als ob überhaupt
keine Beschichtung darauf vorhanden wäre. So kann ein Fischfilet mit
Predust und Rührteig
wie vorstehend beschrieben behandelt werden und dann bei einer Temperatur
von 176,7°C
(350°F)
bis 198,9°C
(390°F)
gebraten werden, um ein fertiges Produkt bereitzustellen, das in
einer Aufbewahrungsstation ohne Feuchtigkeitsübertragung oder Ölübertragung
durch die Sperre der Beschichtung eine ganze Zeit lang aufbewahrt werden
kann. Andererseits kann das derart beschichtete Nahrungsmittel bei
einer leicht höheren Temperatur
vorgebraten werden wie z. B. zwischen 193,3°C (380°F) bis 204,4°C (400°F) und dann eingefroren werden.
Das Filet kann dann in einem Restaurant durch Braten bei einer niedrigeren
Temperatur wie z. B. bei 176,7°C
(350°F)
fertig gebraten werden, bis das Filet vollständig gar gekocht und heiß ist. Da
die Beschichtung auf dem fertig gebratenen Fisch fast nicht erkennbar
ist (außer
durch das knusprige Gefühl
im Mund), ist hinsichtlich der Klarheit der Beschichtung, die Beschichtung
mit diesem Nahrungsmittel insbesondere im Hinblick auf das Fehlen
einer Öl-
und Feuchtigkeitsübertragung
durch die Beschichtung vor dem Essen und im Hinblick auf die Knusprigkeit
dieser Beschichtung anwendbar.
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Die Vorbratzeit kann natürlich je
nach bestimmtem Nahrungsmittel variieren, aber allgemein gesagt
liegt die Vorbratzeit im Bereich von 10 bis 120 Sekunden und noch üblicher
zwischen 20 bis 50 Sekunden, wie z. B. bei 30 Sekunden bei Temperaturen zwischen
193,3°C
(380°F)
bis 204,4°C
(400°F).
Das abschließende
Braten findet bei leicht niedrigeren Temperaturen statt, da die
Sperre bereits schon während
dem Vorbraten in Wesentlichen vollständig errichtet ist, z. B. kann
bei 176,7°C
(350°F)
fertig gebraten werden. Die abschließende Bratzeit variiert je nach
dem bestimmten Nahrungsmittelprodukt und seiner Dicke, aber gewöhnlich sind
eine Minute bis vier Minuten zum anschließenden Braten ausreichend.
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Zusätzlich zu den Aromastoffen
können
das Predust und der Rührteig
andere fakultative Zutaten enthalten. Es kann eine kleine Menge
eines solchen Öls
dem Rührteig
und dem Predust zugefügt
werden. Die kleine Menge an zugefügtem Öl vermindert auch wie vorstehend
diskutiert den umgebenden Staub in einer kommerziellen Fabrik. Das
zugefügte Öl macht im
Allgemeinen weniger als 4% aus. In ähnlicher Weise können sowohl
das Predust als auch der Rührteig
die üblichen
Mengen an herkömmlichen Stabilisatoren,
Gärmitteln,
antioxidierenden Mittel, antimikrobiellen Mitteln und Farbstoffen
enthalten.
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Wenn gewünscht wird, die Klarheit der
Beschichtung zu vermindern, können
zusätzliche
Getreidemehle oder Stärken
entweder dem Predust als auch dem Rührteig zugefügt werden.
Die herkömmlichen
sogenannten Adhäsionsstärken wie
z. B. Maisstärke,
Tapiokstärke
und Weizenstärke
sind zu diesem Zweck besonders gut geeignet. Gemische aus Getreidemehlen
und Stärken
können
für diesen Zweck
ebenfalls verwendet werden, wie z. B. Gemische aus Maisstärke (und
adhäsiver
Stärke)
und Weizenmehl. Die Mengen solcher wahlweise zugesetzten Getreidemehle
und/oder Stärken
können
in Abhängigkeit
von dem gewünschten
Grad an Durchsichtigkeit stark variieren, aber als Beispiel können das
Predust und/oder der Rührteig
0–70%
davon enthalten. Zum Beispiel vermindert die Zugabe von 40 % Getreidemehls
und/oder Stärke
sowohl zum Predust als auch zum Rührteig die Klarheit deutlich,
liefert aber eine sehr starke Sperre.
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Bei einigen Beschichtungen ist ein
gebräuntes
Aussehen erwünscht.
Dies kann durch Zugabe von Dextrose zu dem Predust und/oder dem
Rührteig erreicht
werden, bevorzugt aber zu dem Rührteig. Der
Bräunungsgrad
wird sich mit der Menge an zugefügter
Dextrose erhöhen,
aber üblicherweise
beträgt sie
1% bis 20% z. B. 3% bis 10% und insbesondere 8% sind ausreichend.
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Bei einigen Beschichtungen ist erwünscht, dass
die Beschichtung etwas weicher ist. Um eine weichere Beschichtung
bereitzustellen, können
relativ geringe Mengen an weichen Mehlen wie z. B. Reismehl dem
Predust und/oder dem Rührteig
zugefügt
werden, bevorzugt aber zu dem Rührteig.
Normalerweise werden Mengen zwischen 5% und 20% verwendet wie z.
B. zwischen 8% und 15% und insbesondere 10%.
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Ein wichtiges Merkmal der vorliegenden
Endung besteht darin, dass das zweiteilige Beschichtungssystem leicht
durch einen Nahrungsmittel-Prozessor aufgetragen werden kann. Der
Prozessor muß nur
mit zwei "Beuteln" ausgestattet sein,
von denen einer das Predust und der andere die Feststoffe des Rührteigs
enthält.
Um die Nahrungsmittelprodukte zu beschichten, braucht der Prozessor
das Predust nur in einen Bestäubungsapparat
zu geben und die trockenen Zutaten des Rührteigs mit der richtigen Menge
an Wasser zur Überführung in
eine herkömmliche
Rührteigmaschine
zu mischen. Dies macht die Verwendung der Beschichtung sehr leicht.
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Die Erfindung wird nun durch die
folgenden Beispiele erläutert.
In den Beispielen sowie in der Beschreibung und den Ansprüchen erfolgen
alle Prozent- und Teilangaben über
das Gewicht sofern nicht anders angegeben.
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Beispiel I
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Durch Vermischung von 88% modifizierter Maisstärke, 11%
kommerziell erhältlichem Nacho-Käse-Aroma
und 1% Calciumchlorid wurde ein Predust hergestellt. Dieser Predust
wurde in ein herkömmliches
Schüttel-Bestäubungsgerät plaziert.
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Durch Vermischung von 98,47% Tapiok-Dextrin,
1,23% Natriumpektat und 0,3% Xanthangummi mit ausreichend Wasser,
um einen dünnen
Rührteig mit
der Viskosität
von Vollmilch zu erhalten, wurde ein dünner Rührteig hergestellt. Der Rührteig wurde in
ein herkömmliches
Untertauch-Beschichtungsgerät
plaziert.
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Kartoffeln wurden gereinigt, geschält und in Pommes
frites-Streifen zerschnitten. Die Streifen wurden auf herkömmliche
Weise blanchiert, mit einer herkömmlichen
Phosphatlösung
behandelt und in das Bestäubungsgerät plaziert,
welches das Produkt schüttelt
während
das Produkt durch das Bestäubungsgerät rollt,
um die Kartoffelstreifen gleichmäßig mit
dem Predust zu beschichten.
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Die mit Predust behandelten Kartoffelstreifen wurden
zwischen zwei begrenzende, bewegliche, poröse Transportbänder plaziert
und dann in den Rührteig
untergetaucht. Das obere Band hinderte die Kartoffelstreifen an
der Bewegung oder am Aufschwimmen, und das untere Band hinderte
die Kartoffelstreifen daran, zwischen den Bändern hindurch zu fallen. Nach
dem vollständigen
Untertauchen der Kartoffelstreifen für etwa 5 Sekunden tauchten
die Bänder
mit den dazwischen eingeklemmten Kartoffelstreifen aus dem Rührteig auf,
und während
sie zwischen den beiden Bändern
festgehalten wurden, wurde ihnen erlaubt, 10 Sekunden zu ruhen,
wobei die zweiteilige Beschichtung geliert und an die Kartoffelstreifen
angeheftet wurde.
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Sofort danach wurden die derart beschichteten
Kartoffelstreifen in Fett (Sojabohnenöl) untergetaucht, das auf 176,7°C (350°F) gehalten
wurde, und in diesem Fett 30 Sekunden vorgebraten. Nach dem Auftauchen
aus dem Fettbräter,
wurden die vorgebratenen Kartoffelstreifen aus den Bändern freigesetzt
und Abkühlen
lassen.
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Sofort danach wurden die so beschichteten und
vorgebratenen Kartoffelstreifen schockgefroren. Nach einem dreiwöchigen Einfrierzeitraum
wurden die beschichteten und vorgebratenen Kartoffelstreifen etwa
auf Zimmertemperatur aufgetaut und etwa 2,5 Minuten bei 176,7°C (350°F) in Sojabohnenöl fertig
gebraten. Danach wurden die fertig gebratenen Pommes frites (Kartoffelstreifen)
abtropfen lassen und in eine Aufbewahrungsstation (erhitzt durch
Wärmelampen)
gegeben. Die derart beschichteten und gebratenen Pommes frites besaßen eine
sehr klare Beschichtung, die im Wesentlichen durch die Konsumenten
nicht erkennbar war, mit Ausnahme des knusprigen Gefühls im Mund.
Die Kartoffelstreifen wurden entsprechend gesalzen und dann durch
eine Test-Kommission sofort nach dem Salzen sowie nach 10 Minuten
in der Aufbewahrungsstation und nach 20 Minuten in der Aufbewahrungsstation
geschmacklich getestet.
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Die Ergebnisse der Tests waren, dass
sofort nach dem Salzen die Pommes frites das Aussehen eines Pommes
frites ohne jegliche Beschichtung aufwiesen, aber außerordentlich
knusprig waren und dies viel mehr als natürliche, unbeschichte Pommes frites.
Der Feuchtigkeitsgehalt war im Wesentlichen der Gleiche wie der,
den man von einer natürlich
gebratenen Pommes frites erwarten würde, und die Oberfläche war
nicht ölig.
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Nach 10 Minuten waren die Pommes
frites immer noch knusprig und besassen den erwarteten Feuchtigkeitsgehalt.
Die Beschichtung blieb klar und war im Wesentlichen nicht erkennbar.
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Nach 20 Minuten verblieb dem Pommes
frites der erwartete Feuchtigkeitsgehalt und sie besaßen kein
nennenswertes Öl
auf der Oberfläche,
aber die Knusprigkeit hatte sich sehr gering verschlechtert. Die
Beschichtung war immer noch klar und im Wesentlichen nicht erkennbar.
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Beispiel 11
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Durch Ausrollen eines Teiges aus
Weizenmehl, etwa 0,5% Calciumchlorid und ausreichend Wasser, um
den Teig herzustellen, wurde ein Cracker hergestellt; der Teig wurde
bei 176,7°C
(350°F)
gebacken bis er leicht braun war, und dann in einem herkömmlichen
Zerkrümlungsgerät zerkrümelt, bis
die Krümel
durch ein #20 U.S.-Standardsieb
passten.
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Ein Predust wurde in einem Mischgerät mit Gummibändern hergestellt.
Das Predust enthielt die folgenden Zutaten:
| Cracker-Krümel | 49,87% |
| Maisstärke (eine
adhäsive
Stärke
um die Klarheit zu vermindern) | 41,92% |
| Aromastoffe | 7,51% |
| Calciumchlorid | 0,50% |
| Sojabohnenöl | 0,20% |
| | 100,00% |
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Ein Rührteig wurde durch Vermischung
der folgenden trockenen Zutaten in Wasser bei 21,1°C (70°F) mit einem
Lighting-Mischgerät
hergestellt. Das Verhältnis
der trockenen Zutaten zu Wasser betrug 1 : 4 und das Mischen erfolgte über etwa
14 Minuten.
| Tapiok-Dextrin | 40,05% |
| Maisstärke (eine
adhäsive
Stärke
um die Klarheit zu vermindern) | 40,20% |
| Reismehl
(um die Weichheit der Beschichtung zu erhöhen) | 10,00% |
| Dextrose
(um der Beschichtung Farbe zu verleihen) | 8,00% |
| Natriumpektat | 1,50% |
| Xanthangummi | 0,15% |
| Sojabohnenöl | 0,10% |
| | 100,00% |
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Hähnchenteile
wurden mit dem Predust in einem herkömmlichen Schüttelapparat
beschichtet, der mit dem Predust gefüllt war, und dann in einem herkömmlichen
Eintauch-Beschichtungsgerät
etwa 4 Sekunden in dem Rührteig
untergetaucht. Nach dem Auftauchen aus dem Eintauch-Beschichtungsgerät wurden
die Teile etwa 10 Sekunden ruhen lassen und dann 30 Sekunden in
Sojabohnenöl
bei 196,1 °C (385 °F) vorgebraten.
Nach dem Abkühlen
wurden die Teile schockgefroren.
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Drei Monate nach dem Einfrieren wurden
die Teile auf etwa Zimmertemperatur aufgetaut und vier Minuten in
Sojabohnenöl
bei 176,7 °C
(350 °F)
fertig gebraten. Die gebratenen Teile besaßen eine knusprige, aber weiche
Beschichtung. Die Beschichtung besaß schwach braune Glanzlichter
und war fast undurchsichtig. Die Hähnchenteile waren innenseitig feucht,
und es gab keine zu beanstande Öligkeit
auf der Oberfläche.
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Daher sieht man, dass die vorliegende
Beschichtung den Nahrungsmitteln eine sehr vorteilhafte Beschichtung
verleiht, und die Beschichtung kann insbesondere anwendet werden,
um die Lagerzeit von Nahrungsmittelprodukten wie z. B. von Pommes frites
in der Servierstation zu verlängern.