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DE69717701T2 - Eintreibgerät für Befestigungsmittel mit einem automatisch zur Initialposition zurückkehrenden Kolben - Google Patents

Eintreibgerät für Befestigungsmittel mit einem automatisch zur Initialposition zurückkehrenden Kolben

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DE69717701T2
DE69717701T2 DE69717701T DE69717701T DE69717701T2 DE 69717701 T2 DE69717701 T2 DE 69717701T2 DE 69717701 T DE69717701 T DE 69717701T DE 69717701 T DE69717701 T DE 69717701T DE 69717701 T2 DE69717701 T2 DE 69717701T2
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DE
Germany
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piston
tube
space
displacement
communication
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DE69717701T
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Roland Almeras
Patrick Herelier
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Societe de Prospection et dInventions Techniques SPIT SAS
Original Assignee
Societe de Prospection et dInventions Techniques SPIT SAS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Eintreibgerät für Befestigungsmittel zur Befestigung eines Gegenstandes an einem Trägermaterial, mittels eines Vortreibkolbens, der ausgestaltet ist, um in einem Rohr durch die Wirkung von Verbrennungsgas einer Patrone, die in einer Verbrennungskammer des Rohres untergebracht ist, nach vorne getrieben zu werden, und das entlang des Vortreibkolbens eine Rückholkammer umfasst mit einem vorderen Raum, abgeschlossen von einer stirnseitigen Oberfläche des Vortreibkolbens, und einem hinteren Raum, der so ausgestaltet ist, daß er nach einer ersten Verschiebung des Vortreibkolbens nach vorne mit der Verbrennungskammer in Verbindung steht, um sodann und nach in Verbindung setzen der beiden Räume, von dem vorderen Raum getrennt zu werden, und daß der Vortreibkolben in dem Rohr nach hinten zurückgeholt wird.
  • Ein solches Gerät kennt man schon durch das europäische Patent EP-A-0 223 740. Aber in dem Gerät dieses Schriftstückes kann die Trennung der beiden hinteren und vorderen Räume erst nach der Verschiebung gegeneinander einer Führungsbuchse für das Befestigungsmittel und einem Auflagerohr erfolgen, das heißt, entweder während eines Zurückstoßens des Gerätes oder wenn das Gerät mit einem Verschluß ausgerüstet ist, der durch die Wirkung der Verbrennungsgase zurückgestellt wird. Wenn die. Bedienungsperson das Gerät während des Abschießens kräftig hält, wird das Gerät nicht zurückstoßen, und ein Gerät mit einem beweglichen Verschluß zu versehen, ist nicht sehr einfach. Außerdem setzen sich ohne Zurücksetzen des Gerätes oder des Verschlusses die Gasdrucke in den beiden vorderen und hinteren Räumen ins Gleichgewicht, ohne daß irgendwelche Gase aus dem Gerät hinaus entweichen, bei jeder Stellung die der Vortreibkolben auch einnimmt.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, ein derartiges Gerät zu vereinfachen, um dessen vorerwähnten Nachteile zu beseitigen.
  • Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung ein Gerät der nachstehend definierten Art, gekennzeichnet durch den einen oder den anderen der unabhängigen Ansprüche 1 und 4.
  • Beidem Gerät der Erfindung dient daher der Vortreibkolben, und ausschließlich der Vortreibkolben, als Verschlußklappe, mit dem Ergebnis einer gesicherten Rückkehr des Vortreibkolbens in die Initialposition.
  • Andere kennzeichnende Merkmale werden in den Unteransprüchen 2, 3 beziehungsweise 5, 6 beschrieben.
  • In einem Fall kann die innere Verbindungs-Auskehlung des Rohres sich axial in einer Länge gleich dem Unterschied zwischen der zweiten Verschiebung und der zwischenzeitlichen Verschiebung des Vortreibkolbens, vermehrt um die axiale Dicke des Vortreibkolbenkopfes, erstrecken.
  • Noch bevorzugter verlängert sich die Verbrennungskammer des Rohres in eine Düse, die nach vorne hervorsteht und so ausgestaltet ist, daß sie sich in die hintere Schürze des Vortreibkolbenkopfes einführt.
  • In dem anderen Fall kann der Vortreibkolben einen Kopf umfassen, der durch einen nach hinten hervorstehenden Fortsatz verlängert ist, der so ausgestaltet ist, sich in die Verbrennungskammer einzuführen.
  • Man wird bemerken, daß das amerikanische Patent US-A-2 877 750 ein Gerät lehrt, das gewisse Ähnlichkeiten mit demjenigen der vorliegenden Anmeldung aufweist, dessen Zielrichtung jedoch seinen Mechanismus zur Stoßdämpfung des Vortreibkolbens betrifft, der verschieden von einem Mechanismus zur Zurückholung des Vortreibkolbens ist.
  • Die Erfindung wird mit Hilfe der folgenden Beschreibung von zwei Ausführungsformen des Gerätes besser verständen werden, mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung, in der
  • die Fig. 1 eine Ansicht im Längsschnitt der ersten Ausführungsform des Gerätes ist, unmittelbar vor dem Initialisieren;
  • die Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht ist, mit dem Vortreibkolben in einer zwischenzeitlichen Stellung;
  • die Fig. 3 eine den vorhergehenden entsprechende ist, nach unvollständiger Zurückkehr des Vortreibkolbens und vor dem Absetzen des Gerätes;
  • die Fig. 4 eine Ansicht im Längsschnitt der zweiten Ausführungsform des Gerätes ist, unmittelbar vor dem Initialisieren;
  • die Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht ist, mit dem Vortreibkolben in einer zwischenzeitlichen Stellung;
  • die Fig. 6 eine den vorhergehenden entsprechende ist, gerade vor dem Zurückkehren des Vortreibkolbens.
  • Das Gerät der Fig. 1 bis 3 umfasst, zusammenhängend mit einem Griff 1, eine Vorrichtung zum Initialisieren 2, eine Vorrichtung zum Durchstoßen 3, nicht abgebildete Mittel zum Aufnehmen und zum Vorwärtsbewegen einer runden Scheibe 4 zum Laden von Patronen 11 und eine Einheit 5 zum Eintreiben eines Befestigungsmittels 6 in einem Trägermaterial 7.
  • Die Einheit zum Eintreiben 5 umfasst ein Rohr 9 mit einer Achse 20 in einer an dem Griff angebrachten zylindrischen Röhre 8, in dem Rohr 9 einen Vortreibkolben 10, einen auf die Vorderseite des Rohres aufgeschraubten Führungsträger 12 und in dem Träger 12 eine Führung des Befestigungsmittels 13.
  • Vorne an dem Rohr und hinter dem Führungsträger 12 ist ein Element 29 zur Stoßdämpfung des Vortreibkolbens angebracht.
  • Hinter dem Rohr 9 befindet sich eine Verbrennungskammer 15, die sich in eine innere Buchse 16 in Form einer nach vorne in den Hauptteil des Rohrs vorspringenden Düse verlängert.
  • Der Vortreibkolben 10 umfasst einen Kopf 17, einen vorderen Stift 18 und, eine hintere Schürze 19, in deren Inneres sich die innere Buchse 16 des Rohrs einführen kann.
  • Eine Vielzahl von axialen Auskehlungen 21 sind in dem inneren Rand des Rohrs 9 ausgespart, an einer Stelle und mit einer Länge, die später erörtert werden wird. Die hintere Schürze 19 des Vortreibkolbens umfasst eine seitliche äußere ringförmige Aussparung 22 derart, daß der äußere Durchmesser der Schürze kleiner ist als der Durchmesser des Kopfes 17 und diese Schürze in ihrem hinteren Teil von einem Durchlaß 23 durchbohrt ist. Es könnten im Übrigen mehrere Durchlässe vorhanden sein.
  • Das Rohr umfasst auch eine seitliche ringförmige äußere längliche Aussparung 24, die einesteils über einen in den hinteren Teil des Rohres 9 gebohrten Durchlaß 25 in die Bohrung des Rohrs mündet, hier in der axialen Länge der Düse 16, und andererseits in das Äußere des Gerätes, wenn es in der Öffnungsstellung ist, mittels eines Durchlasses 26, der in die zylindrische Rohrhalterungsröhre 8 gebohrt ist, und einer seitlichen ringförmigen äußeren länglichen Aussparung 27, die in der Föhre 8 ausgespart ist.
  • So wie sie hier ausgespart sind, definieren das Rohr und der Vortreibkolben eine Rückholkammer für den Vortreibkolben entlang des Vortreibkolbens um diesen herum, mit einem vorderen und einem hinteren Raum.
  • Der vordere Raum 30 ist zwischen dem Stift 18 des Vortreibkolbens und dem Teil des Rohres vor den Auskehlungen 21 ausgespart; er wird von der vorderen stirnseitigen Oberfläche 28 des Vortreibkolbenkopfes 17 abgeschlossen.
  • Der hintere Raum wird im Wesentlichen von der ringförmigen Aussparung 22 um die Schürze 19 des Vortreibkolbens herum gebildet.
  • Der hintere Raum 22 der Rückholkammer kann mit der Verbrennungskammer 15 über den Durchlaß 23 in Verbindung stehen, und die beiden Räume vorne 30 und hinten 22 können untereinander über die Auskehlungen 21 des Rohres in Verbindung stehen.
  • Arbeitsweise des Gerätes
  • Das Rohr 9 kann sich in der Rohrhalterungsröhre 8 zwischen einer vorderen Stellung, im Anschlag auf eine Scheibe 31 am Grund eines auf die Röhre 8 geschraubten Rings 32, und einer hinteren Stellung im Andruck gegen ein vorderes Widerlager 33 des Gehäuses des Laders 4 hin und her bewegen.
  • Der Vortreibkolben 10 kann sich mit einem vorderen verjüngten Teil seines Stiftes 18 in der Bohrung der Befestigungsmittelführung 13 hin und her bewegen.
  • Mit seinem Kopf 17 kann er sich in dem Rohr 9 und mit der Schürze 19 auf der inneren Buchse 16 des Rohres hin und her bewegen. Die Befestigungsmittelführung 13 kann sich unter oder gegen die Wirkung einer Feder 14 in ihrer Halterung 12 zwischen dem Stoßdämpfungselement 29 und dem vorderen Ende 35 der Halterung 12 hin und her bewegen.
  • Nachdem man ein Befestigungsmittel 6 in die Befestigungsmittelführung 13 eingeführt und Patronen 11 in dem Lademittel 4 untergebracht hat, drückt man das Gerät gegen die Unterlage 7. Die Befestigungsmittelführung 13 bewegt sich nach hinten, drückt die Feder 14 zusammen, kommt zum Anschlag gegen das Stoßdämpfungselement 29 und drückt so das Rohr 9 nach hinten, was das System zum Initialisieren 2 betätigt und eine Patrone 11 in die Verbrennungskammer 15 bringt.
  • Nach dem Initialisieren steigt der Druck der Gase in der Düse 16 und der Vortreibkolben 10 wird so nach vorne getrieben. Wenn die hintere Oberfläche 36 des Vortreibkolbenkopfes 17 eine erste Entfernung I zurückgelegt hat und daher der Durchlaß 23 seiner hinteren Schürze 19 am Ort des vorderen Endes der Düse 16 anlangt, beginnen die Gase unter hohem Druck durch den Durchlaß 23 aus der Verbrennungskammer in den hinteren Raum 22 der Rückholkammer zu entweichen. Bei fortgesetzter Bewegung des Vortreibkolbens werden die beiden Räume vorne 30 und hinten 22 in Verbindung gesetzt, wenn die hintere Oberfläche 36 des Vortreibkolbenkopfes 17 an dem Ort der hinteren Enden der Auskehlungen 21 ankommt.
  • Alle zur Verfügung stehenden, stark komprimierten Gase werden in den Raum 30 gelenkt. In diesem Augenblick hat der Vortreibkolben seit dem Beginn seiner Verschiebung eine zwischenzeitliche Entfernung zurückgelegt. Mit Bezug vor allem auf die Fig. 2 wird man bemerken, daß diese zwischenzeitliche Entfernung nur sehr wenig größer ist als die erste Entfernung I. Man könnte im Übrigen schließen, diese beiden Entfernungen seien gleich. Die Verbrennungsgase entweichen also in den vorderen Raum 30, und dies bis der Vortreibkolben seit dem Beginn seiner Vorwärtsbewegung eine zweite Entfernung zurückgelegt hat und die stirnseitige vordere Oberfläche 28 an dem Ort der vorderen Enden der Auskehlungen 21 anlangt und der Vortreibkolben auf diese Weise, wie eine Verschlußklappe, den hinteren Raum 22 von dem vorderen Raum 30 trennt.
  • Man wird hier bemerken, daß sich die Auskehlungen 21 axial über eine Länge gleich dem Unterschied zwischen der zweiten Verschiebung und der zwischenzeitlichen Verschiebung des Vortreibkolbens erstrecken, vermehrt um die axiale Dicke des Vortreibkolbenkopfes 17.
  • Der Vortreibkolben setzt seine Bewegung nach vorne fort und komprimiert dabei die in dem vorderen Raum 30 eingefangenen Gase, bis zuerst die hintere Schürze 19 des Vortreibkolbens den in das Rohr gebohrten Durchlaß 25 freilegt und die Gase des hinteren Raumes 22 in die Atmosphäre entweichen lässt, und bis dann durch die eigene Energie des Vortreibkolbens das Befestigungsmittel 6 in der Unterlage 7 befestigt wird (Fig. 3).
  • Unter dem Druck der Gase in dem vorderen Raum 30 wird sodann der Vortreibkolben nach hinten in die Initialposition zurückgeholt, wobei die Rückkehr durch die Verbindung des hinteren Raums 22 mit dem Äußeren des Gerätes erleichtert wird.
  • Nachdem der Vortreibkolben 10 in eine Stellung zurückgekehrt ist, in der der Durchlaß 23 in der hinteren Schürze 19 des Vortreibkolbens erneut von der Düse 16 abgedichtet ist, setzt ein Teil der Gase des vorderen Raumes 22 sein Entweichen durch den Durchlaß 25 in dem Rohr fort, es bildet sich aber ein Luftkissen hinter dem Vortreibkolben, das empfindlich seine Rückkehr abbremsen kann.
  • Wenn man mit dem Andrücken des Gerätes aufhört, holt die Feder 14 die Befestigungsmittelführung 13 und das Rohr 9 nach vorne, der Lader 4 geht einen Schritt weiter vor und die Befestigungsmittelführung nimmt eine Stellung vor dem nicht verjüngten Teil des Stiftes 18 des Vortreibkolbens ein.
  • Dank Rückholkugeln 37 in der Befestigungsmittelführung 13 und einem Ring 38 in der Führungshalterung 12 wird bei einem erneuten Andrücken des Gerätes bei leichter Verschiebung des Rings 38 nach hinten, um die Kugeln 37 gegen den verjüngten Teil 34 des Stiftes des Vortreibkolbens und dann gegen die ringförmige Schulter 39 zwischen den beiden Teilen des Stiftes zu drücken, der Vortreibkolben 10 ganz nach hinten getrieben, bis er in Berührung mit dem Laderevolver 4 kommt. Nachdem das hintere Ende des Rings in Anschlag gegen das Stoßdämpfungselement 29 gelangt ist, wird er wieder nach vorne gedrückt, was bewirkt, daß der Druck der Kugeln 37 auf den Stift des Vortreibkolbens gelockert wird.
  • Die andere Ausführungsform des Gerätes der Fig. 4 bis 6 unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 nur durch seine Einheit zum Eintreiben 5. Der Vortreibkolben 50 umfasst einen Kopf 51, der nach vorne mit einem Stift 52 mit einem verjüngten vorderen Teil 53 und nach hinten mit einem Fortsatz 54, mit gegenüber dem des Kopfes 51 verengtem Querschnitt, verlängert ist.
  • Hinter dem Rohr 9 ist eine Patronenhalterung 55 angebracht, mit einem inneren Querschnitt vor dem Patronengehäuse 56 im Wesentlichen gleich demjenigen des Fortsatzes 54 des Vortreibkolbens. Aber diese Patronenhalterung und das Rohr könnten auch aus einem einzigen Block bestehen.
  • Vor der Patronenhalterung 55 weist die Wandung des Rohres 57 eine Verstärkung auf, auf deren Ebene der innere Querschnitt des Rohres gleich demjenigen der Patronenhalterung 55 ist und die mit dem vorderen Teil des Rohres 58 eine ringförmige Schulter 59 als Widerlager des Vortreibkolbenkopfes 51 bildet.
  • In der Rohrwandung, sich teilweise in dem Teil mit geringer Dicke 58 und teilweise in dem verstärkten Teil 57 erstreckend, ist ein Durchlaß 62 ausgespart, der in die Bohrung des Rohres mündet, vorne mit einer vorderen Öffnung 60 und hinten mit einer hinteren Öffnung 61. Wie bei der anderen Ausführungsform umfasst das Rohr eine seitliche äußere ringförmige längsgerichtete Aussparung 63, die über einen Durchlaß 64 in dem Rohr sowohl in die Bohrung des Rohrs, und über einen Durchlaß 65 in der Rohrhalterung 8 ebenso in das Äußere des Gerätes mündet.
  • Die Rückholkammer des Vortreibkolbens umfasst auch hier einen vorderen Raum 66, vor dem Vortreibkolbenkopf 51 und seiner stirnseitigen Oberfläche 68, und einen hinteren Raum 67, der hier von dem Durchlaß zur Verbindung 60-62 entlang des Vortreibkolbens 50 gebildet wird. Man wird bemerken, daß die axiale Länge des Durchlasses 62, beinahe gleich dem Abstand der Öffnungen 60,61, hier im Wesentlichen genau gleich der Summe aus den axialen Längen des Vortreibkolbenkopfes 51 und der Bohrung der Patronenhalterung 55 und dem Doppelten der axialen Länge der Verstärkung 57 des Rohres ist.
  • Nach der Initialisierung - vom Andrücken bis zur Initialisierung ist die Arbeitsweise mit der vorhergehenden identisch - steigt der Druck der Gase in dem Patronengehäuse 56 und der Vortreibkolben 50 wird nach vorne getrieben.
  • Wenn das hintere Ende des Fortsatzes 54 des Vortreibkolbens eine erste Entfernung, gleich der axialen Länge der inneren Bohrung der Patronenhalterung 55, durchlaufen hat, deckt er die hintere Öffnung 61 des Durchlasses 62 auf, was den vorderen Raum 66 und den hinteren Raum 67 der Rückholkammer mit der Verbrennungskammer 56 in Verbindung setzt.
  • Der Vortreibkolben 50 setzt seine Bewegung nach vorne fort, und wenn der Vortreibkolbenkopf 51 an der Stelle der vorderen Öffnung 60 des Durchlasses 62 anlangt, nachdem der Vortreibkolben seit Beginn seiner Vorwärtsbewegung eine zweite Entfernung durchlaufen hat, verschließt der Vortreibkolbenkopf 51 die vordere Öffnung 60, was den hinteren Raum 67 von dem vorderen Raum 66 trennt.
  • Wie vorhergehend setzt der Vortreibkolben seine Bewegung nach vorne fort und komprimiert so die in dem vorderen Raum 66 eingefangenen Gase bis zur Befestigung des Befestigungsmittels. Dann wird unter dem Druck der Gase in dem vorderen Raum 66, und dank des Entweichens der Gase des hinteren Raumes 67 nach Außen, der Vortreibkolben nach hinten zurückgeholt. Seine vollständige Rückkehr in die Initialposition wird wieder wie vorher von dem Ring 38 und den Kugeln 37 sichergestellt.
  • In der ersten Ausführungsform der Fig. 1 bis 3, wird das hinter dem Vortreibkolben nach seiner Rückholung nach hinten durch die Wirkung der Kugeln 37 und des Ringes 38 gebildete Luftkissen auf ein Volumen komprimiert, das im Wesentlichen genau demjenigen der inneren Bohrung der Düse 16 entspricht. Bei der zweiten Ausführungsform der Fig. 4 bis 6 wird das Kissen hinter dem Vortreibkolben auf ein Volumen komprimiert, das im Wesentlichen genau demjenigen des Patronengehäuses 56 entspricht, viel kleiner als dasjenige der inneren Bohrung der Düse 16 der ersten Ausführungsform. Um den Vortreibkolben vollständig nach hinten zurück zu setzen, muß man also bei der zweiten Ausführungsform eine bedeutendere Kraft aufwenden, als bei der ersten Ausführungsform. Daher wird der Vortreibkolben der zweiten Ausführungsform mehr Neigung haben, nach vorne zurückzukehren.

Claims (6)

1. Eintreibgerät für Befestigungsmittel (6) zur Befestigung eines Gegenstandes an einem Trägermaterial, mittels eines Vortreibkolbens (10), der ausgestaltet ist, um in einem Rohr (9) durch die Wirkung von Verbrennungsgas einer Patrone (11), die in einer Verbrennungskammer (15) des Rohres untergebracht ist, nach vorne getrieben zu werden, und das entlang des Vortreibkolbens eine Rückholkammer umfasst mit einem vorderen Raum (30), abgeschlossen von einer stirnseitigen Oberfläche (28) des Vortreibkolbens (10), und einem hinteren Raum (22), der so ausgestaltetet ist, daß er nach einer ersten Verschiebung des Vortreibkolbens (10) nach vorne mit der Verbrennungskammer (15) in Verbindung steht, um sodann und nach in Verbindung setzen der beiden Räume (30, 22) von dem vorderen Raum (30) getrennt zu werden, und daß der Vortreibkolben (10) in dem Rohr (9) nach hinten zurückgeholt wird, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die beiden vorderen (30) und hinteren (22) Räume während der Verschiebung des Vortreibkolbens (10) miteinander in Verbindung stehen, und daß der hintere Raum (22) von dem vorderen Raum (30) nach einer zweiten Verschiebung des Vortreibkolbens (10) nach vorne getrennt wird, wonach, während der hintere Raum (22) mit dem Äußeren des Gerätes in Verbindung steht, die Entspannung der in dem vorderen Raum (30) eingeschlossenen Verbrennungsgase den Vortreibkolben (10) in die Initialposition zurücktreibt, wobei die Rückholkammer (30, 22) unmittelbar zwischen dem Vortreibkolben (10) und dem Rohr (9) ausgespart ist, wobei der Vortreibkolben (10) einen Kopf (17) umfasst, der mit einer hinteren Schürze (19) versehen ist, an derem äußeren Rand der hintere Raum (22) ausgespart ist und die von mindestens einem Durchlaß (23) zur Verbindung zwischen diesem hinteren Raum (22) und der Verbrennungskammer (15) durchbohrt ist, und wobei das Rohr (9) mit mindestens einer inneren Auskehlung (21) zur Verbindung, nach einer zwischenzeitlichen Verschiebung, der beiden vorderen (30) und hinteren (22) Räume versehen ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, bei dem die innere Verbindungsauskehlung (21) des Rohres (9) sich axial auf einer Länge erstreckt gleich dem Unterschied zwischen der zweiten Verschiebung und der zwischenzeitlichen Verschiebung des Vortreibkolbens (10), vermehrt um die axiale Dicke des Vortreibkolbenkopfes (17).
3. Gerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, bei dem die Verbrennungskammer (15) des Rohres (9) sich in eine nach vorne hervorstehende Düse (16) verlängert, die so ausgestaltet ist, daß sie sich in die hintere Schürze (19) des Vortreibkolbenkopfes (17) einführt.
4. Eintreibgerät für Befestigungsmittel (6) zur Befestigung eines Gegenstandes an einem Trägermaterial, mittels eines Vortreibkolbens (50), der ausgestaltet ist, um in einem Rohr (58) durch die Wirkung von Verbrennungsgas einer Patrone (11), die in einer Verbrennungskammer (55, 56) des Rohres untergebracht ist, nach vorne getrieben zu werden, und das entlang des Vortreibkolbens eine Rückholkammer umfasst mit einem vorderen Raum (66), abgeschlossen von einer stirnseitigen Oberfläche (68) des Vortreibkolbens (50), und einem hinteren Raum (61), der so ausgestaltet ist, daß er nach einer ersten Verschiebung des Vortreibkolbens (50) nach vorne mit der Verbrennungskammer (55, 56) in Verbindung steht, um sodann und nach in Verbindung setzen der beiden Räume (66, 61) von dem vorderen Raum (66) getrennt zu werden, und daß der Vortreibkolben (50) in dem Rohr (58) nach hinten zurückgeholt wird, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die beiden vorderen (66) und hinteren (61) Räume während der Verschiebung des Vortreibkolbens (50) miteinander in Verbindung stehen, und daß der hintere Raum (61) Von dem vorderen Raum (66) nach einer zweiten Verschiebung des Vortreibkolbens (50) nach vorne getrennt wird, wonach, während der hintere Raum (61) mit dem Äußeren des Gerätes in Verbindung steht, die Entspannung der in dem vorderen Raum (66) eingeschlossenen Verbrennungsgase den Vortreibkolben (50) in die Initialposition zurücktreibt, wobei der hintere Raum der Rückholkammer einen in dem Rohr (58) ausgesparten Durchlaß (62) zur Verbindung zwischen der Verbrennungskammer (55, 56) und dem vorderen Raum (66) umfasst, und der Vortreibkolbenkopf (51) so ausgestaltet ist, daß er nach der ersten Verschiebung eine hintere Öffnung (61) des Durchlasses (62) des Rohres (58) freilegt, und nach der zweiten Verschiebung eine vordere Öffnung (60) des Durchlasses (62) abdeckt.
5. Gerät nach Anspruch 4, bei dem die axiale Länge des Verbindungsdurchlasses (62) im Wesentlichen genau gleich der Summe aus der axialen Länge des Vortreibkolbenkopfes (51), der Bohrung der Patronenfassung (55) und aus dem doppelten der axialen Länge einer Rohrverstärkung (57) ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 4 und 5, bei dem der Vortreibkolben (50) einen Kopf (51) umfasst, der durch einen nach hinten hervorstehenden Fortsatz (54) verlängert ist, der so angeordnet ist, daß er sich in die Verbrennungskammer (55, 56) einführt.
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