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DE69716004T2 - Schaltungsanordnung - Google Patents

Schaltungsanordnung

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DE69716004T2
DE69716004T2 DE69716004T DE69716004T DE69716004T2 DE 69716004 T2 DE69716004 T2 DE 69716004T2 DE 69716004 T DE69716004 T DE 69716004T DE 69716004 T DE69716004 T DE 69716004T DE 69716004 T2 DE69716004 T2 DE 69716004T2
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DE
Germany
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circuit arrangement
mode
power supply
voltage line
output terminals
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DE69716004T
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Jan Deurloo
Erwin Roijers
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Koninklijke Philips NV
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Koninklijke Philips Electronics NV
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/26Circuit arrangements in which the lamp is fed by power derived from DC by means of a converter, e.g. by high-voltage DC
    • H05B41/28Circuit arrangements in which the lamp is fed by power derived from DC by means of a converter, e.g. by high-voltage DC using static converters
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B41/292Arrangements for protecting lamps or circuits against abnormal operating conditions

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Zünden und Betreiben einer Entladungslampe, versehen mit
  • - ersten und zweiten Eingangsklemmen zum Anschließen einer Speisequelle sowie einer Erdklemme,
  • - Gegentakt- und Gleichtaktfiltermitteln, in denen induktive Mittel und kapazitive Filtermittel aufgenommen sind,
  • - einem Schaltnetzteil, das mit der ersten und der zweiten Eingangsklemme mit Hilfe eines ersten bzw. eines zweiten Spannungsleitungszweiges verbunden ist, und
  • - ersten und zweiten Ausgangsklemmen zum Anschließen der Entladungslampe, wobei die Ausgangsklemmen mit dem Schaltnetzteil mit Hilfe eines dritten bzw. vierten Spannungsleitungszweiges verbunden sind.
  • Eine derartige Schaltungsanordnung ist von elektronischen Vorschaltgeräten der Typen HF-B TLD und HF-P TLD, Hersteller Philips, bekannt, die zum Zünden und Betreiben von Leuchtstofflampen entworfen sind, und dem Vorschaltgerät EMC 035-S01, Hersteller Philips, das zum Zünden und Betreiben einer Hochdruck-Entladungslampe geeignet ist, insbesondere einer Halogenmetalldampflampe.
  • Die Filtermittel dienen dazu, dafür zu sorgen, dass das Vorschaltgerät Anforderungen erfüllt, die unter anderem unter der Bezeichnung ENSS015 bekannt sind. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Menge an auftretenden Störsignalen, besonders im Frequenzbereich von 9 kHz bis 30 MHz, unter definierten Bedingungen unter einem zulässigen maximalen Niveau bleibt.
  • Die induktiven Mittel in dem bekannten Vorschaltgerät umfassen miteinander gekoppelte erste und zweite Wicklungen in dem ersten bzw. zweiten Spannungsleitungszweig, die eine Gleichtaktspule und eine separate Induktivität als Gegentaktspule bilden. Die separate Induktivität kann in einem der Spannungsleitungszweige als separate Selbstinduktivität vorgesehen sein. Ein technisches Äquivalent ist eine Ausführungsform in Form zweier miteinander gekoppelter Wicklungen, die über die beiden Spannungsleitungszweige verteilt sind. Die kapazitiven Filtermittel umfassen einen Gegentaktkondensator, der den ersten und zweiten Spannungsleitungszweig verbindet und zwischen der Gleichtaktspule und der Gegentaktspule platziert ist, und der gleichzeitig eine Reihenschaltung mit einem Gleichtaktkondensator bildet, der auch Teil der kapazitiven Filtermittel ist. Der Gleichtaktkondensator bildet eine Verbindung zwischen zumindest einem Teil der induktiven Mittel und der Erdklemme. Der Gegentaktkondensator mit der Gegentaktinduktivität bildet ein Gegentaktfilter, und der Gleichtaktkondensator mit der Gleichtaktspule bildet ein Gleichtaktfilter. Der Gleichtaktkondensator in der bekannten Schaltungsanordnung wird von einem einzelnen Kondensator gebildet. Es ist auch möglich, dass die kapazitiven Futermittel von zwei Kondensatoren gebildet werden, die jeweils mit der Erdklemme verbunden sind, während der erste und der zweite Spannungsleitungszweig jeweils mit einem der beiden Kondensatoren verbunden sind.
  • Obwohl die Filtermittel des bekannten Vorschaltgerätes eine befriedigende Maßnahme darstellen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, hat es sich als unmöglich erwiesen, um mit diesen Mitteln die Schaltungsanordnung auch die Anforderungen nach EN55022 hinsichtlich der zulässigen Menge an Störungen im Frequenzbereich von 30 MHz bis 1 GHz erfüllen zu lassen. Dies ist ein Problem. Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, eine Maßnahme zum Beseitigen dieses Problems zu verschaffen.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art hierzu dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsklemmen sowie die Ausgangsklemmen mit Hilfe der kapazitiven Filtermittel sowohl miteinander als auch mit der Erdklemme verbunden sind, dass eine Stützscheibe in sowohl dem dritten als auch dem vierten Spannungsleitungszweig enthalten ist und dass weitere kapazitive Gleichtaktmittel zwischen den induktiven Mitteln und dem Schaltnetzteil vorhanden sind.
  • Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass die Kombination der Stützscheibe mit den kapazitiven Verbindungen zwischen den Eingangs- und Ausgangsklemmen und der Erdklemme es ermöglicht, die in EN55022 formulierten Anforderungen zu erfüllen, während die weiteren kapazitiven Gleichtaktmittel auch dafür sorgen, dass die Norm EN55015 weiterhin erfüllt bleibt. Vorzugsweise sind die induktiven Mittel als mit Streuung gekoppelte erste und zweite Wicklungen in dem ersten bzw. zweiten Spannungsleitungszweig ausgeführt. Die gekoppelte Induktivität zusammen mit den weiteren kapazitiven Gleichtaktmitteln ist somit Teil des Gleichtaktfilters für den Frequenzbereich von 9 kHz bis 30 MHz, während die Streuinduktivität Teil des Gegentaktfilters ist.
  • Eine Stützscheibe hat sich infolge nahezu nicht vorhandener parasitärer Kapazität als besonders geeignet erwiesen, um Störsignalen bei höheren Frequenzen entgegenzuwirken. Besonders für ein Hochfrequenzfilter geeignete Stützscheiben sind Ferritstützscheiben mit einem verhältnismäßig hohen ohmschen Widerstand für den Frequenzbereich von 30 MHz bis 1 GHz. Der Betrieb des Gegentaktfilters für den Hochfrequenzbereich wird weiterhin günstig beeinflusst, wenn zwei Stützscheiben platziert werden, wobei die Stützscheiben in verschiedenen Spannungsleitungszweigen mit zueinander unterschiedlichen Polaritäten angeordnet werden.
  • Die Schaltungsanordnung ist mit einer Zündschaltung zum Generieren von Zündspannungsimpulsen zum Zünden einer Hochdruck-Entladungslampe versehen. Eine derartige Schaltung ist häufig mit einer Primärwicklung eines Impulstransformators versehen, von dem eine Sekundärwicklung in Reihe zu einer Ausgangsklemme geschaltet ist. Der Impulstransformator sorgt für die Aufwärtstransformation in der Sekundärwicklung eines in der Zündschaltung gebildeten Impulses auf einen zum Zünden der Lampe geeigneten und ausreichend hohen Pegel. Vorzugsweise wird die Sekundärwicklung zwischen einer Stützscheibe und der betreffenden Ausgangsklemme platziert. Dies verhindert vorteilhafterweise so weit wie möglich, dass durch die Zündimpulse bewirkte Hochfrequenzsignale das Schaltnetzteil belasten. Dies wird in sehr vorteilhafter Weise dadurch realisiert, dass sowohl der dritte als auch der vierte Spannungsleitungszweig mit einer Stützscheibe versehen sind.
  • Üblicherweise und vorzugsweise werden Hochdruck-Entladungslampen bei einer Spannung mit periodisch wechselnder Polarität betrieben. Eine mit einem Schaltnetzteil versehene Schaltungsanordnung zum Zünden und Betreiben einer solchen Lampe umfasst hierzu einen Kommutator, der mit dem dritten und vierten Spannungsleitungszweig verbunden ist. Der Kommutator wird zumindest zwei, häufig sogar vier Schaltelemente umfassen, die abwechselnd leitend und nichtleitend gemacht werden. Vorzugsweise werden hier die Stützscheiben zwischen die Schaltelemente und die Ausgangsklemmen platziert.
  • Üblicherweise umfasst ein Schaltnetzteil eine Gleichrichteranordnung zum Bilden einer Gleichspannung aus der von der angeschlossenen Speisequelle gelieferten Wechselspannung. Überraschenderweise wird durch die Platzierung der weiteren kapazitiven Gleichtaktmittel zwischen der Erdklemme und einem Gleichspannungspol erreicht, dass ein eventueller Erdleckstrom durch die weiteren kapazitiven Gleichtaktmittel erheblich kleiner ist, als wenn die weiteren kapazitiven Gleichtaktmittel an einen Wechselspannungspol angeschlossen wären. Dies ermöglicht es, den weiteren kapazitiven Gleichtaktmitteln eine höhere Kapazität zu geben, was zu einer verbesserten Gleichtaktfilterwirkung führt.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein Schaltbild einer Schaltungsanordnung nach dem Stand der Technik,
  • Fig. 2 ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
  • Fig. 3 einen Teil der Schaltungsanordnung von Fig. 2 im Detail und
  • Fig. 4 eine Frequenzdarstellung eines von der Schaltungsanordnung von Fig. 2 generierten Störsignals.
  • Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung zum Zünden und Betreiben einer Entladungslampe 9. Die dargestellte Schaltungsanordnung bezieht sich auf ein zum Betreiben einer Hochdruck-Entladungslampe, insbesondere einer Halogenmetalldampflampe geeignetes Vorschaltgerät, das versehen ist mit
  • ersten und zweiten Eingangsklemmen 1, 2 zum Anschließen einer Speisequelle sowie einer Erdklemme 3,
  • - Gegentakt- und Gleichtaktfiltermitteln 4, in denen induktive Mittel 400, 403 und kapazitive Filtermittel 41, 42, 44 aufgenommen sind,
  • - einem Schaltnetzteil I, das mit der ersten und der zweiten Eingangsklemme mit Hilfe eines ersten bzw. eines zweiten Spannungsleitungszweiges 5, 6 verbunden ist, und
  • - ersten und zweiten Ausgangsklemmen 7, 8 zum Anschließen der Entladungslampe, wobei die Ausgangsklemmen mit dem Schaltnetzteil mit Hilfe eines dritten bzw. vierten Spannungsleitungszweiges 10, 11 verbunden sind.
  • Die Filtermittel 4 dienen dazu, dass das Vorschaltgerät Anforderungen erfüllt, die unter anderem unter der Bezeichnung EN55015 bekannt sind. Dadurch wird dafür gesorgt, dass die Menge an auftretenden Störsignalen, insbesondere im Frequenzbereich von 9 kHz bis 30 MHz, unter bestimmten definierten Bedingungen unterhalb eines zulässigen Maximums bleibt.
  • Bei dem bekannten Vorschaltgerät umfassen die induktiven Mittel miteinander gekoppelte erste und zweite Wicklungen 401, 402 in dem ersten bzw. zweiten Spannungsleitungszweig, die eine Gleichtaktspule bilden, und eine separate Induktivität 403, in Form zweier Wicklungen, die über die beiden Spannungsleitungszweige verteilt und miteinander gekoppelt sind, die als Gegentaktspule wirkt. Die kapazitiven Filtermittel umfassen einen Gegentaktkondensator 41, der den ersten und zweiten Spannungsleitungszweig miteinander verbindet und zwischen die Gleichtaktspule 400 und die Gegentaktspule 403 platziert ist und der gleichzeitig eine Reihenschaltung mit einem Gleichtaktkondensator 42 bildet, der auch Teil der kapazitiven Filtermittel ist. Der Gleichtaktkondensator stellt eine Verbindung zwischen zumindest einem Teil der induktiven Mittel und der Erdklemme 3 dar. Der Gegentaktkondensator 41 bildet zusammen mit einem weiteren Gegentaktkondensator 44 und der Induktivität 403 ein Gegentaktfilter, während der Gleichtaktkondensator 42 und die Gleichtaktspule 400 ein Gleichtaktfilter bilden. Der Gleichtaktkondensator in der bekannten Schaltungsanordnung wird von einem einzelnen Kondensator gebildet.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnung ist eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung. Teile, die denen von Fig. 1 entsprechen, haben gleiche Bezugszeichen. Die induktiven Mittel sind hier als mit Streuung gekoppelte erste und zweite Wicklung 40A, 40B ausgeführt, die in dem ersten bzw. zweiten Spannungsleitungszweig angeordnet sind. Die gekoppelte Induktivität zusammen mit den weiteren kapazitiven Gleichtaktmitteln 42 ist somit Teil des Gleichtaktfilters für den Frequenzbereich von 9 kHz bis 30 MHz, während die Streuinduktivität Teil des Gegentaktfilters ist. Die Eingangsklemmen 1, 2 und die Ausgangsklemmen 7, 8 sind sowohl miteinander als auch mit der Erdklemme 3 über kapazitive Filtermittel 41, 42 bzw. 45, 46 verbunden. Außerdem ist eine Stützscheibe 47, 48 (vorzugsweise eine Ferritstützscheibe) in jedem der Spannungsleitungszweige 10, 11 enthalten, während sich weitere kapazitive Gleichtaktmittel 43 zwischen den induktiven Mitteln 400 und dem Schaltnetzteil 1 befinden.
  • Das Schaltnetzteil wird in Fig. 3 detaillierter dargestellt. Das Schaltnetzteil umfasst eine Gleichrichteranordnung 15 zum Bilden einer Gleichspannung aus der von der angeschlossenen Speisequelle gelieferten Wechselspannung, gefolgt von einem ersten Gleichstromumrichter 16 und einem zweiten Gleichstromumrichter 17. Der Umrichter 17 ist danach mit einem Kommutator 20 verbunden. Die Gleichrichteranordnung 15, die Gleichstromumrichter 16, 17 und der Kommutator 20 sind durch Gleichspannungsleiter 151 und 152 miteinander gekoppelt. Die Gleichstromumrichter sind je mit gesteuerten Schaltmitteln versehen, die periodisch mit Hilfe von in einer Steuerschaltung 18 generierten Steuersignalen leitend und nichtleitend gemacht werden. Zum Bilden der Steuersignale ist in dem Gleichspannungsleiter 152 zwischen den beiden Gleichstromumrichtern ein Meßwiderstand 19 enthalten. Indem die weiteren kapazitiven Gleichtaktmittel 43 zwischen den Meßwiderstand und den Gleichstromumrichter 17 geschaltet werden, wird vorteilhafterweise erreicht, dass der Meßwiderstand nur in einem vernachlässigbaren Maß zum Generieren eines Störsignals beiträgt. Der Kommutator 20, der mit dem dritten und vierten Spannungsleitungszweig verbunden ist, umfasst vier Schaltelemente 21, 22, 23, 24, die abwechselnd leitend und nichtleitend gemacht werden. Der Kommutator ist weiterhin mit einer Zündschaltung 25 zum Generieren von Zündspannungsimpulsen versehen. Die Schaltung umfasst eine Primärwicklung 261 eines Impulstransformators 26, von dem eine Sekundärwicklung 262 zwischen Ausgangsklemme 8 und Filterkondensator 45 in Reihe zur Ausgangsklemme 8 geschaltet ist. Die Stützscheibe 47 ist hier zwischen den Schaltelementen 21, 22 und der Ausgangsklemme 7 platziert. Die Stützscheibe 48 ist zwischen den Schaltelementen 23, 24 und der Sekundärwicklung 262 platziert.
  • Bei einer praktischen Realisierung der beschriebenen Ausführungsform der Schaltungsanordnung ist die Schaltungsanordnung geeignet zum Zünden und Betreiben einer Halogenmetalldampflampe, beispielsweise vom Typ CDM 35W, Hersteller Philips, mit einer Nennleistung von 39 W, die zum Anschluss an eine Speisequelle für 220 V, 50 Hz bestimmt ist. Die Filtermittel sind aus den folgenden Komponenten aufgebaut:
  • Der erste Gleichstromumrichter 16 ist ein Hochsetzsteller, der aus der zweiweggleichgerichteten Speisespannung eine Gleichspannung von 400 V zum Speisen des zweiten Gleichstromumrichters 17 bildet. Der Umrichter 17 ist als Buck-Umrichter oder Tiefsetzsteller ausgeführt und stellt im stabilen Lampenbetrieb einen gesteuerten Stromgenerator dar. Im stabilen Lampenbetrieb beträgt die Lampenspannung ungefähr 90 V. Die gesteuerten Schaltmittel der beiden Gleichstromumrichter werden im stabilen Lampenbetrieb mit hoher Frequenz, im Bereich von 17 kHz bis 0,2 MHz, abwechselnd leitend und nichtleitend gemacht. Die Schaltelemente des Kommutators schalten abwechselnd mit nahezu konstanter Frequenz von 150 Hz abwechselnd leitend und nichtleitend. Die Sekundärwicklung 262 des Impulstransformators 26 hat 76 Windungen und daher eine so große parasitäre Kapazität, dass sie bei der Unterdrückung von Störsignalen keine wichtige Rolle spielt.
  • Fig. 4A,B ist eine Frequenzdarstellung der Störsignalmenge, die von der beschriebenen Ausführungsform beim Betrieb einer CDM-35W-Lampe (Hersteller Philips mit einer Nennleistung von 39 W) generiert wird, gemessen mit Hilfe einer Spitzenwertmessung. Die Signalstärke ist in üblicher Einheit auf der vertikalen Achse aufgetragen und die Frequenz auf der horizontalen Achse. Fig. 4A zeigt den von der Norm EN55015 abgedeckten Frequenzbereich. Fig. 4B bezieht sich auf den von der Norm EN55022 abgedeckten Frequenzbereich. Die für jeden Frequenzbereich geeignete und tatsächlich geforderte spezielle Messtechnik kann bei der gleichen Frequenz zu Unterschieden beim Wert des gemessenen Störsignals führen, wenn gemäß EN55015 oder EN55022 gemessen wird. Kurve 100 stellt die Stärke des gemessenen Signals dar und Kurve 200 ist die maximal zulässige Stärke nach EN55015 und EN55022. Da die Kurve 100 über den gesamten Frequenzbereich unter der Kurve 200 bleibt, wird deutlich sein, dass die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung beide Normen EN55015 und EN55022 erfüllt. Zum Vergleich wird Kurve 300 gezeigt, die die Signalstärke bei Verwendung der bekannten Schaltungsanordnung darstellt.

Claims (6)

1. Schaltungsanordnung zum Zünden und Betreiben einer Entladungslampe (9), versehen mit
- ersten (1) und zweiten (2) Eingangsklemmen zum Anschließen einer Speisequelle sowie einer Erdklemme,
- Gegentakt- und Gleichtaktfiltermitteln (4), in denen induktive Mittel (400, 403) und kapazitive Filtermittel (41, 42, 44) aufgenommen sind,
- einem Schaltnetzteil (I), das mit der ersten (1) und der zweiten (2) Eingangsklemme mit Hilfe eines ersten (5) bzw. eines zweiten (6) Spannungsleitungszweiges verbunden ist, und
- ersten (7) und zweiten (8) Ausgangsklemmen zum Anschließen der Entladungslampe (9), wobei die Ausgangsklemmen mit dem Schaltnetzteil (I) mit Hilfe eines dritten (10) bzw. vierten (11) Spannungsleitungszweiges verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsklemmen (1, 2) sowie die Ausgangsklemmen (7, 8) mit Hilfe der kapazitiven Filtermittel sowohl miteinander als auch mit der Erdklemme verbunden sind, dass eine Stützscheibe (47, 48) in sowohl dem dritten (10) als auch dem vierten (11) Spannungsleitungszweig enthalten ist und dass weitere kapazitive Gleichtaktmittel zwischen den induktiven Mitteln und dem Schaltnetzteil (2) vorhanden sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stützscheiben (47, 48) in verschiedenen Spannungsleitungszweigen (10, 11) mit zueinander unterschiedlichen Polaritäten angeordnet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltnetzteil (I) mit einem Kommutator (20) versehen ist, der Schaltelemente (21, 22, 23, 24) umfasst, die abwechselnd leitend und nichtleitend gemacht werden, und dass die Stützscheiben (47, 48) zwischen den Schaltelementen und den Ausgangsklemmen (7, 8) platziert sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung mit einer Zündschaltung (25) zum Generieren von Zündspannungsimpulsen versehen ist, die eine Primärwicklung (261) eines Impulstransformators (26) umfasst, von dem eine Sekundärwicklung (262) mit einer Ausgangsklemme (8) in Reihe geschaltet ist, und dass die Sekundärwicklung (262) zwischen einer Stützscheibe (48) und die betreffende Ausgangsklemme platziert ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung mit einer Zündschaltung (25) zum Generieren von Zündspannungsimpulsen versehen ist, die eine Primärwicklung (261) eines Impulstransformators (26) umfasst, von dem eine Sekundärwicklung (262) mit einer Ausgangsklemme (8) in Reihe geschaltet ist, und dass die Sekundärwicklung (262) zwischen eine der Ausgangsklemmen und die jeweiligen kapazitiven Filtermittel platziert ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltnetzteil (I) eine Gleichrichteranordnung (15) und einen Gleichspannungsleiter umfasst, und dass die weiteren kapazitiven Gleichtaktmittel (43) zwischen die Erdklemme (3) und den Gleichspannungsleiter geschaltet sind.
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