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DE69716675T2 - Querverbindung für Stützstäbe für Wirbelsäulenimplantate - Google Patents

Querverbindung für Stützstäbe für Wirbelsäulenimplantate

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DE69716675T2
DE69716675T2 DE1997616675 DE69716675T DE69716675T2 DE 69716675 T2 DE69716675 T2 DE 69716675T2 DE 1997616675 DE1997616675 DE 1997616675 DE 69716675 T DE69716675 T DE 69716675T DE 69716675 T2 DE69716675 T2 DE 69716675T2
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DE
Germany
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clamping element
locking
cross
clamping
rod
Prior art date
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DE1997616675
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Pierre Mercier
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Euros SAS
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Euros SAS
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/56Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor
    • A61B17/58Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements
    • A61B17/68Internal fixation devices, including fasteners and spinal fixators, even if a part thereof projects from the skin
    • A61B17/70Spinal positioners or stabilisers, e.g. stabilisers comprising fluid filler in an implant
    • A61B17/7049Connectors, not bearing on the vertebrae, for linking longitudinal elements together

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Querverbindung von zwei Stützstäben für Wirbelsäulenimplantate.
  • Sie betrifft insbesondere eine Vorrichtung, die mindestens ein Klemmelement, das einen Stützstab einklemmen kann, ein Querverbindungselement, das sich zwischen den beiden Stützstäben erstreckt, sowie ein Verriegelungssystem umfaßt, das diesen Stützstab, dieses Klemmelement und dieses Querverbindungselement zusammengebaut halten kann.
  • Eine derartige Vorrichtung gestattet die Verbindung der gerieften Stäbe einer Vorrichtung, die dazu bestimmt ist, den Halt der Wirbelsäule in einer geeigneten Krümmung zu gewährleisten. Diese Haltevorrichtung wird insbesondere zur Behandlung von Arthrosen, Wirbelsäulenfrakturen oder zur Korrektur von Abweichungen der Wirbelsäule, wie Skoliose oder Kyphose, verwendet.
  • Man kennt bereits eine Querverbindungsvorrichtung, bei der das Klemmelement ein nach unten offenes Backensystem besitzt, das einen ersten Stützstab einklemmen kann, wobei diese Backen mit einer durchgehenden Querbohrung für die Anbringung des Querverbindungselement in einer Richtung quer zur Richtung des ersten Stützstabs in einer zu dieser parallelen Ebene versehen ist, sowie ein System zur Verriegelung eines Stützstabs und des Querverbindungselements in diesen Backen. Das Verriegelungssystem dieser bekannten Vorrichtung besteht aus zwei Schrauben, die zu beiden Seiten dieser Backen auf das Querverbindungselement aufgeschraubt werden, das aus einer in Querrichtung in die Bakken eingeführten Stange besteht. Um den Abstand der beiden Klemmelemente Klemmelemente voneinander auf der Querverbindungsstange regeln zu können, besitzt diese an einem Ende ein Rädchen, das die Einschraubung der Querverbindungsstange in Muttern gestattet, die zu beiden Seiten der Backen eines Klemmelements angeordnet sind, wobei diese blockiert gehalten wird. Wenn der Abstand dieser Klemmelemente voneinander bestimmt ist, schneidet der Chirurg die Querverbindungsstange auf Höhe der auf der Seite des Rädchens gelegenen Mutter ab, um das Rädchen von der Querverbindungsstange zu trennen.
  • Das Einsetzen und das Festklemmen der Klemmelemente auf den gerieften Stäben, die zu beiden Seiten eines Wirbels angeordnet sind und mit an den Wirbeln befestigten Wirbelsäulenimplantaten verbunden sind, bilden für den Chirurgen im allgemeinen einen langwierigen und schwierigen Arbeitsgang, der im allgemeinen am Ende des Eingriffs am Patienten stattfindet. Das Festklemmen der Klemmelemente an den gerieften Stäben erfordert nämlich das Aufschrauben der Muttern auf die Querverbindungsstange, um die Backen jedes Klemmelements auf dem entsprechenden gerieften Stab zu schließen. Bei jedem Backenpaar muß der Chirurg einen ersten Schlüssel ansetzen, der auf einer Mutter positioniert wird, um sie bezüglich der Querverbindungsstange festzuhalten, und dann einen zweiten Schlüssel, um die entsprechende Mutter auf die Verbindungsstange aufzuschrauben und umgekehrt und so die Backen einander zu nähern, die nun die .gerieften Stäbe festklemmen. Diese Muttern sind an den Seitenflächen der Backe zu beiden Seiten von ihr angeordnet und sind schwer zugänglich, da die Backen ja von Fleisch umgeben sind.
  • DE-A-44 47 002 beschreibt eine Querverbindungsvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Ferner kennt man eine Querverbindungsvorrichtung vom Typ der Erfindung, die Gegenstand des französischen Patents FR-A-2 732 887 der Anmelderin ist.
  • Diese Querverbindungsvorrichtung weist insbesondere ein Klemmelement auf, das mit einem Körper versehen ist, der ein nach unten offenes Backensystem aufweist, das einen Stützstab einklemmen kann, wobei dieser Körper mit einer durchgehenden Bohrung für die Anbringung einer Querverbindungsstange in einer Querrichtung in einer bezüglich des Stützstabs parallelen Ebene versehen ist, und ein System zur Verriegelung des Stützstabs und der Querverbindungsstange im Körper. Das Backensystem des Klemmelements ist von einem feststehenden Teil des Körpers und einem Teil gebildet, der zwischen einer Stellung der Einführung des Stützstabs in das Backensystem und einer Stellung der Festklemmung des Stützstabs zwischen dem feststehenden und dem beweglichen Teil des Backensystems beweglich ist. Das Verriegelungssystem dieser Vorrichtung weist ein mit Gewinde versehenes Klemmorgan auf, das den Körper durchquert, wobei dieses mit Gewinde versehene Klemmorgan, das mit dem beweglichen Teil des Backensystems verbunden ist, in eine Mutter eingeschraubt ist, die auf der Unterseite des Körpers positioniert ist, und zwar dadurch, daß die Verschraubung der Mutter auf dem Körper die Bewegung des beweglichen Teils zwischen der Einführungsstellung und der Klemmstellung mit sich bringt.
  • Eine solche Vorrichtung kann schnell auf den zu beiden Seiten eines Wirbels angeordneten gerieften Stäben angebracht werden und hat den Vorteil, daß die Mutter bei jedem Klemmelement auf der Unterseite des Körpers dieses Elements positioniert ist und dem Chirurgen zugewandt ist, der sie deshalb leicht erreichen kann. So kann er in einem einzigen Arbeitsgang der Verschraubung der Mutter auf dem Körper das Klemmelement auf dem gerieften Stab und auf der Querverbindungsstänge verriegeln.
  • Der Hauptnachteil dieser Vorrichtung besteht jedoch darin, daß das Klemmelement eine komplexe Form mit einem mit dem Verriegelungssystem verbundenen, beweglichen Teil hat.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine neue Querverbindungsvorrichtung zu schaffen, bei der das Klemmelement einfach konzipiert ist und dadurch schnell auf einem Stützstab für Wirbelsäulenimplantate angebracht werden kann und bei dem das Klemmelement und das Verriegelungssystem so ausgebildet sind, daß sie eine schnelle Verriegelung des Klemmelements auf dem Stützstab gestatten.
  • Insbesondere ist erfindungsgemäß jedes Klemmelement aus einem elastisch verformbaren Werkstoff hergestellt und weist eine untere Wand auf, die mit einer nach unten offenen U-förmigen Aussparung versehen ist, die dazu bestimmt ist, auf den Stützstab aufgesteckt zu werden, sowie eine obere Wand von im wesentlichen konkaver Form, wobei das Querverbindungselement mindestens einen flachen Endbereich aufweist, der sich an die im wesentlichen konkave obere Wand jedes Klemmelements anlegen kann, wobei das Verriegelungssystem einerseits einen Verriegelungsschaft aufweist, der von der oberen Wand dieses Klemmelements nach oben vorstehend so positioniert werden kann, daß er das Querverbindungselement durchquert, und andererseits ein Verriegelungsorgan, das mit dem Verriegelungsschaft zusammenwirken kann, um an das Querverbindungselement angepresst zu werden und die Anpressung des flachen Endbereichs des Querverbindungselements an die im wesentlichen konkave obere Wand des Klemmelements und dadurch die gegenseitige Annäherung der Seitenwände der U-förmigen Aussparung des Klemmelements gegen den Stützstab durch elastische Verformung des Klemmelements zu bewirken.
  • Auf diese Weise ist es durch eine einzige Einwirkung des Verriegelungsorgans auf den Verriegelungsschaft gegen das Querverbindungselement möglich, das Klemmelement durch dessen elastische Verformung auf dem Stützstab zu blockieren. Man erhält auf diese Weise eine schnelle Festklemmung der Querverbindungsvorrichtung auf den Stützstäben für Wirbelsäulenimplantate, was eine beträchtliche Verkürzung der Zeit des chirurgischen Eingriffs gestattet.
  • Das erfindungsgemäße Klemmelement besitzt natürlich eine speziell konzipierte Form, so daß seine Verformung während der Festklemmung elastisch bleibt. Dies gestattet einen möglicherweise vorzunehmenden Abbau der Vorrichtung.
  • Eine derartige Vorrichtung ist gegenüber der Vorrichtung des Patents FR-A-2 732 887 der Anmelderin vereinfacht, und aus diesem Grund ist ihre Anbringung noch schneller.
  • Die als Beispiel folgende Beschreibung, in der auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird, macht verständlich, worin die Erfindung besteht und wie sie ausgeführt sein kann.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Querverbindungsvorrichtung in montiertem Zustand auf zwei Stützstäben für Wirbelsäulenimplantate,
  • Fig. 2 eine schematische auseinandergezogene Ansicht der. Querverbindungsvorrichtung von Fig. 1,
  • Fig. 3 eine schematische perspektivische Ansicht eines Klemmelements einer abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Querverbindungsvorrichtung.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung zur Querverbindung von zwei Stützstäben 10, 11 für Wirbelsäulenimplantate (hier nicht dargestellt), die Teil einer Vorrichtung zum Halten der Wirbelsäule sind. Diese beiden Stützstäbe 10, 11 sind geriefte Stäbe, die zu beiden Seiten der Wirbel im vorliegenden Fall im wesentlichen parallel gemäß der Achse X positioniert sind.
  • Je nach dem chirurgischen Eingriff kann es möglich sein, daß diese Stützstäbe 10,11 leicht gekrümmt und so positioniert sind, daß sie einen Winkel bilden.
  • Die in diesen Figuren dargestellte Querverbindungsvorrichtung weist zwei Klemmelemente 20 auf. Jedes Klemmelement 20 kann einen Stützstab 10, 11 einklemmen. Die Vorrichtung besitzt ferner ein Querverbindungselement 30, das sich in der Querachse Y zwischen den Stützstäben 10, 11 erstreckt und dazu bestimmt ist, mit jedem Klemmelement 20 verbunden zu werden, sowie bei jedem Klemmelement 20 ein Verriegelungssystem 40, das einen Stützstab 10, 11, das entsprechende Klemmelement 20 und dieses Querverbindungselement 30 zusammengebaut halten kann.
  • Jedes Klemmelement 20 ist von einem einzigen Teil gebildet, das aus einem elastisch verformbaren Werkstoff vom Typ Titan oder Inox besteht. Es besitzt eine unter Wand 21, die mit einer nach unten offenen U-förmigen Aussparung 21a versehen ist, die dazu bestimmt ist, auf einen Stützstab 10, 11 aufgesteckt zu werden, und eine obere Wand 22 von im wesentlichen konkaver Form, d. h. vertieft.
  • Unter "nach unten" wird hier in Richtung auf das Fleisch des Patienten verstanden.
  • Wie in den Figuren zu sehen ist, grenzen die obere Wand 22 und die untere Wand 21 des Klemmelements 20 miteinander zwei Backen 20a, 20b ab, die zu beiden Seiten des entsprechenden Stützstabs 10, 11 angeordnet werden können.
  • Ferner hat das Querverbindungselement der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung die Form einer Leiste 30, die sich in der Achse Y zwischen den Stützstäben 10, 11 erstreckt. Diese Leiste 30 besitzt zwei verbreiterte flache Endbereiche, die sich an die im wesentlichen konkaven oberen Wände 22 der Klemmelemente 20 anlegen können. Jeder flache Endbereich dieser Leiste 30 weist eine langgestreckte Aussparung 31 länglicher Form auf, die sich gemäß der Achse Y erstreckt.
  • Das insbesondere in den Fig. 1 und 2 dargestellte Verriegelungssystem 40 der Querverbindungsvorrichtung weist für jedes Klemmelement 20 einen Verriegelungsschaft 41 auf, im vorliegenden Fall einen getrennten Gewindeschaft, der dazu bestimmt ist, vertikal gemäß der Achse Z in eine durchgehende vertikale Bohrung 23 eingeführt zu werden, die in jedem Klemmelement 20 vorgesehen ist.
  • Diese durchgehende vertikale Bohrung 23 mündet einerseits an der oberen Wand 22 des Klemmelements und andererseits im Boden der U-förmigen Aussparung 21a aus, die in dessen unteren Wand 21 vorgesehen ist. Ihre Achse ist die vertikale Achse Z.
  • Der Verriegelungs-Gewindeschaft 41 des Verriegelungssystems 40 wird auf der Seite der unteren Aussparung 21a des Klemmelements 20 in die Bohrung 23 eingeführt, so daß der Kopf des Gewindeschafts 41 im Boden der Aussparung 21a angeordnet ist und der Körper des Schafts an der oberen Wand 22 des Klemmelements 20 nach oben vorsteht. Wie man in Fig. 1 sehen kann, durchquert jeder in einem Klemmelement 20 angeordnete Verriegelungs-Gewindeschaft 41 die langgestreckte Aussparung länglicher Form. 31, die in einem flachen Endbereich der auf die obere Wand 22 des Klemmelements 20 aufgelegten Leiste 30 vorgesehen ist.
  • Außerdem besitzt das Verriegelungssystem 40 für jeden Verriegelungs-Gewindeschaft 41 ein Mutter 42, die ein Verriegelungsorgan bildet, das dazu bestimmt ist, auf den Gewindeschaft 41 aufgeschraubt zu werden, um an einen flachen Endbereich der Leiste 30 angepresst zu werden.
  • Die Verriegelung eines Klemmelements auf einem gerieften Stützstab für Wirbelsäulenimplantate geht folgendermaßen vor sich:
  • Wenn die Schraube 42 auf den Gewindeschaft 41 aufgeschraubt wird, der an dem Klemmelement 20 positioniert ist und die Leiste 30 durchquert, kommt diese Mutter 42 auf der Leiste zum Aufliegen und übt dadurch auf den flachen Endbereich der Leiste 30, die auf der im wesentlichen konkaven oberen Fläche 22 des Klemmelements 20 aufliegt, einen Druck aus. Auf diese Weise übt der flache Endbereich der Leiste 30 auf die im wesentlichen konkave obere Fläche 22 des Klemmelements 20 eine Druck aus, indem er diese elastisch verformt, um sie abzuflachen. Diese Verformung bewirkt die gegenseitige Annäherung der Seitenwände 21'a, 21"a der unteren Aussparung 21a des Klemmelements 20 gegen den entsprechenden Stützstab 10, 11.
  • Nun findet eine elastische Verformung des Klemmelements 20 statt, das sich nun wie eine Zange auf dem Stützstab 10, 11 schließt.
  • Die Konkavität der oberen Fläche 22 des Klemmelements 20, die Tiefe der U-förmigen Aussparung 21a des Klemmelements 20 und der Abstand d zwischen dem Boden der oberen Fläche 22 und dem Boden der Aussparung 21a sind so berechnet, daß, wenn die Verriegelungsmutter auf den Verriegelungsschaft vollständig aufgeschraubt ist, die elastische Verformung der oberen Wand des Klemmelements eine optimale Festklemmung des Stützstabs mit sich bringt.
  • Es ist zu bemerken, daß das Klemmelement 20 so bemessen ist, daß seine Verformung bei seiner Festklemmung auf dem Stützstab 10 elastisch bleibt. Dies gestattet einen eventuellen Abbau durch Ausschrauben der Mutter 42 auf dem Schaft 41.
  • Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform, die in Fig. 3 dargestellt ist, bilden das Klemmelement 20 und der Verriegelungsschaft 41 ein einziges einstückiges Teil.
  • Man bemerkt, daß die Verriegelungsschäfte in den langgestreckten Aussparungen länglicher Form der Leiste 30 gleiten oder sich auch leicht verschwenken können.
  • Man kann nun durch Verschieben und/oder Verschwenken dieser mit den Klemmelementen 20 fest verbundenen Verriegelungsschäfte 41 diese Klemmelemente 20 einander nähern und sie in Abhängigkeit von der Relativstellung der Stützstäbe 10, 11 zueinander ausrichten.
  • Das Verschwenken und die Translation, die von diesem Klemmelement 20, dem Verriegelungsschaft 42 und der Mutter 41 .zugelassen werden, gestatten die Verbindung von zwei Stützstäben für Wirbelsäulenimplantate, die nicht genau parallel zueinander angeordnet sind, sondern sich ändernde gegenseitige Abstände besitzen können.

Claims (8)

1. Vorrichtung zur Querverbindung von zwei Stützstäben (10,11) für Wirbelsäulenimplantate, umfassend mindestens ein Klemmelement (20), das einen Stützstab (10) einklemmen kann, ein sich zwischen den beiden Stützstäben (10,11) erstreckendes Querverbindungselement (30) sowie ein Verriegelungssystem (40), das den Stützstab (10), das Klemmelement (20) und das Querverbindungselement (20) zusammengebaut halten kann, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Klemmelement (20) aus einem elastisch verformbaren Werkstoff hergestellt ist und eine untere Wand (21) aufweist, die mit einer nach unten offenen U-förmigen Aussparung (21a) versehen ist, die dazu bestimmt ist, auf den Stützstab (10) aufgesteckt zu werden, sowie eine obere Wand (22) von im wesentlichen konkaver Form, daß das Querverbindungselement (30) mindestens einen flachen Endbereich aufweist, der sich an die im wesentlichen konkave obere Wand (22) jedes Klemmelements (20) anlegen kann, und daß das Verriegelungssystem (40) einerseits einen Verriegelungsschaft (41) aufweist, der von der oberen Wand (22) dieses Klemmelements (20) nach oben vorstehend so positioniert werden kann, daß er das Querverbindungselement (30) durchquert, und andererseits ein Verriegelungsorgan (42), das mit dem Verriegelungsschaft (41) zusammenwirken kann, um an das Querverbindungselement (30) angepresst zu werden und die Anpressung des flachen Endbereichs des Querverbindungselements (30) an die im wesentlichen konkave obere Wand (22) des Klemmelements (20) und dadurch die gegenseitige Annäherung der Seitenwände (21a) der U-förmigen Aussparung (21a) des Klemmelements (20) gegen den Stützstab (10) durch elastische Verformung des Klemmelements (20) zu bewirken.
2. Querverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder flache Endbereich des Querverbindungselements (30) eine langgestreckte Aussparung (31) aufweist, die sich in einer Achse Y erstreckt, die zu der Achse X der Stützstäbe (10,11) quer verläuft, und die dazu bestimmt ist, von dem mit dem Klemmelement (20) fest verbundenen Verriegelungsschaft (41) des Verriegelungssystems (40) durchquert zu werden, wobei der Verriegelungsschaft (41) in der langgestreckten Aussparung (31) gleiten und/oder sich verschwenken kann.
3. Querverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsschaft (41) des Verriegelungssystems (40) und das Klemmelement (20) ein einziges einstückiges Teil bilden.
4. Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Klemmelement (20) eine durchgehende vertikale Bohrung (23) aufweist, die dazu bestimmt ist, von dem von dem Verriegelungselement (20) getrennten Verriegelungsschaft (41) durchquert zu werden.
5. Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Klemmelement (20) aus Titan hergestellt ist.
6. Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Klemmelement aus Inox hergestellt ist.
7. Querverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungssystem (40) einen Gewindeschaft (41) aufweist, auf den eine Mütter (42) aufgeschraubt wird.
8. Querverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Querverbindungselement (30) in Form einer flachen Leiste mit verbreiterten Endbereichen vorliegt.
DE1997616675 1996-06-20 1997-06-20 Querverbindung für Stützstäbe für Wirbelsäulenimplantate Expired - Lifetime DE69716675T2 (de)

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