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Die Erfindung bezieht sich auf ein schwebendes Gerät zum Einsatz bei
Bohrlochzementierarbeiten und auf eine Vorgehensweise für die Herstellung eines
solchen Geräts.
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Typischerweise wird, nachdem ein Bohrloch für die Erzeugung von Öl bzw.
Gas gebohrt worden ist, eine Verrohrung in dieses abgesenkt und darin
einzementiert. Das Gewicht der Verrohrung führt insbesondere in tiefen Bohrlöchern
zu äußerst starker Beanspruchung und Belastung der für das Absenken der
Verrohrung in das Bohrloch verwendeten Vorrichtung. Um die Belastung auf ein
Minimum zu reduzieren wird ein schwebendes Gerät, wie beispielsweise
schwimmende Bohrlochöffnungen oder Schwimmschuhe, in der Verrohrungskette
verwendet.
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Typischerweise besteht das schwebende Gerät aus einem am äußeren
Gehäuse befestigten Ventil, das Flüssigkeit durch die Verrohrung hinunter strömen
lässt, jedoch die Strömung in die entgegengesetzte Richtung verhindert. Da die
Aufwärtsströmung blockiert ist, wird ein Teil des Gewichts der Verrohrung auf der
Bohrlochflüssigkeit schweben oder reiten, wodurch das Gewicht, das von dem die
Verrohrung in das Bohrloch absenkenden Gerät getragen wird, reduziert wird.
Sobald die Verrohrung sich an Ort und Stelle befindet, wird Zement durch den
Innendurchmesser der Verrohrung, durch das Ventil und in den Ringraum zwischen
dem Außendurchmesser der Verrohrung und dem Bohrloch hinuntergeführt. Nach
Fertigstellung der Zementierarbeit hält das Ventil den Zement unter und hinter der
Verrohrungskette zurück.
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In US-A 5.379.835 wird ein schwebendes Gerät vom Insertionstyp
beschrieben, das in der Verrohrung durch Verwendung von Schiebern oder
eingesetzten Schrauben zurückgehalten werden kann. Schwebende Geräte für
Unterbohrlöcher werden gewöhnlich jedoch durch Befestigen eines Absperrventils in
einem äußeren Gehäuse hergestellt, das geeignet ist, direkt in eine Verrohrungskette
eingeschraubt zu werden. Im US-A 5.472.053 wird ein schwebendes Gerät mit einer
äußeren Hülse beschrieben, die geeignet ist, an eine Verrohrungskette angeschlossen
zu werden. Das Ventil wird durch Füllen des Ringraums zwischen dem
Ventilgehäuse und dem äußeren Gehäuse mit Zement hoher Druckfestigkeit unter
Bildung eines Zementkörperteils befestigt. Der Zementkörperteil überträgt die
Ventilbelastung an das äußere Gehäuse derart, dass das Ventil beim Aufbringen von
Druck auf das äußere Gehäuse fest darin befestigt bleibt. Die vorliegende Erfindung
bietet jedoch eine verbesserte Einrichtung für das Befestigen des Ventils in dem
schwebenden Gerät und dadurch ein wirksames und noch wirtschaftlicher
herzustellendes schwebendes Gerät.
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Der vorliegenden Erfindung gemäß wird ein schwebendes Gerät zur Verfügung
gestellt zum Einsatz in einer Bohrlochverrohrung, bestehend aus einer Hülse mit
einer externen Fläche und einer internen Fläche, einem im Inneren der Hülse
ausgeführten Ventil, das ein Ventilgehäuse mit zentraler Öffnung aufweist; und
einem ersten Körperteil, das fest mit dem Ventilgehäuse und der internen Fläche
verbunden ist, wobei das erste Körperteil einen zwischen der internen Fläche der
Hülse und dem Ventilgehäuse gebildeten Ringraum ausfüllt, dadurch
gekennzeichnet, dass die Hülse aus einer Bohrlochverrohrung geborgen werden
kann, die obere und untere Verrohrungskettensegmente aufweist, die mit einer
Verrohrungskopplung verbunden sind sowie dadurch, dass sie einen Flansch zum
Halten der Hülse an der Bohrlochverrohrung aufweist, wobei sich der Flansch von
der Hülse aus nach außen erstreckt, so dass der Flansch zwischen den
Verrohrungskettensegmenten eingeschoben werden kann, wenn diese Segmente miteinander
verbunden sind.
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Vorteilhafterweise umfasst das Ventil ein Absperrventil, das einen am
Ventilgehäuse gebildeten Ventilsitz, eine sich in der zentralen Öffnung des
Ventilgehäuses befindende Ventilführung, ein Ventilelement mit einer Dichtfläche,
die dichtend in den Ventilsitz passt und einen Ventilschaft, der sich vom
Ventilelement aufwärts erstreckt und gleitend durch die Ventilführung geht, umfasst.
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Bevorzugt besteht das Gerät aus einer Einrichtung zum lösbaren Ausrasten des
Ventilelements aus dem Ventilsitz, so dass Flüssigkeit durch die zentrale Öffnung
strömen kann, während die Verrohrung in ein Bohrloch abgesenkt wird und so dass,
nachdem die Verrohrung in das Bohrloch abgesenkt wurde, das Ventilelement und
der Ventilsitz abdichtend ineinander greifen können.
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Einer weiteren Variante der vorliegenden Erfindung entsprechend wird eine
Vorgehensweise der Herstellung eines schwebenden Geräts zum Einsatz in einer
Bohrlochverrohrung geboten, bestehend aus den folgenden Schritten: Positionieren
eines Ventils in einer Hülse, die sich dadurch kennzeichnet, dass sie in der
Bohrlochverrohrung aufgenommen werden kann, wobei das Ventil ein Ventilgehäuse
umfasst, in dem sich ein Ringraum zwischen einer internen Fläche der Hülse und
dem Ventilgehäuse bildet; Füllen des Ringraumes zwischen der Hülse und dem
Ventilgehäuse mit Zement zum Bilden eines ersten Zementkörperteils zum
Befestigen des Ventilgehäuses an der Hülse und durch den weiteren Schritt des
Positionierens der Hülse in der Bohrlochverrohrung.
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Vorteilhafterweise umfasst diese Vorgehensweise des Weiteren den Schritt
des Vorsehens eines zweiten Zementkörperteils zum Befestigen der Hülse an dem
äußeren Gehäuse, wobei sich der zweite Zementkörperteil in einem Ringraum
befindet, der sich zwischen der Hülse und dem äußeren Gehäuse bildet.
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Das erfindungsgemäße schwebende Gerät ist so konstruiert, dass es eine
verbesserte Einrichtung für das Übertragen der Ventilbelastung an ein äußeres
Gehäuse bietet. Das schwebende Gerät, auf das hier Bezug genommen wird, kann
irgend eine Vorrichtung umfassen, die in der Industrie als schwebend bezeichnet
wird, wie beispielsweise - jedoch nicht darauf beschränkt - schwebende
Bohrlochöffnungen und Schwimmschuhe. Im Allgemeinen weist das schwebende
Gerät ein äußeres Gehäuse mit einer externen Fläche und einer internen Fläche auf.
Die interne Fläche des äußeren Gehäuses bildet einen zentralen
Strömungsdurchgang. Im Falle einer schwebenden Bohrlochöffnung umfasst das
äußere Gehäuse gekoppelte obere und untere Verrohrungskettensegmente, während
im Falle eines Schwimmschuhs das äußere Gehäuse einzeln an ein unteres
Verrohrungskettensegment gekoppelt ist.
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Ein Absperrventil ist in einer Hülse angebracht, die im äußeren Gehäuse
geborgen werden kann. Das Ventil umfasst ein Ventilgehäuse mit einer externen
Fläche und einer interne Fläche, wobei die interne Fläche als zentrale Öffnung
bezeichnet werden kann, die mit dem zentralen Strömungsdurchgang kommuniziert.
Ein erster Körperteil ist fest an dem Ventilgehäuse und der Hülse befestigt, wobei
das Ventil innerhalb der Hülse gehalten wird. Der erste Körperteil füllt den
Ringraum zwischen der Hülse und dem Ventilgehäuse und kann aus Zement hoher
Druckfestigkeit bestehen.
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Wenn die erfindungsgemäße Ausführungsform als schwebende
Bohrlochöffnung konstruiert wird, umfasst die Hülse einen ringförmigen Flansch,
der sich von der Hülse nach außen erstreckt. Der Außendurchmesser des Flansches
ist größer als der Innendurchmesser des äußeren Gehäuses, wobei der Flansch sich
zwischen den Enden der oberen und unteren Verrohrungskettensegmenten erstreckt,
die einschraubbar in einer Verrohrungskupplung aufgenommen werden.
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Der dazwischenliegende Flansch wird gegen das Ende des unteren
Verrohrungskettensegments anstoßend aufgenommen, wobei die Hülse und das
befestigte Ventil innerhalb des äußeren Gehäuses fest befestigt werden. Außerdem
wird in einer in der Hülse gebildeten Rille eine Dichtung aufgenommen, die
zwischen dem Flansch und dem oberen Verrohrungskettensegment positioniert ist,
um eine für Flüssigkeiten dichte Dichtung zwischen diesen zu bilden. Da die
Verrohrungskette als äußeres Gehäuse der schwebenden Bohrlochöffnung dient, ist
die vorliegende erfindungsgemäße Ausführungsform wirtschaftlicher herzustellen als
eine herkömmliche schwebende Bohrlochöffnung.
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Als Alternative wird, wenn die erfindungsgemäße Ausführungsform als
Schwimmschuh konstruiert ist, ein zweiter Körperteil fest an der Hülse und dem
äußeren Gehäuse befestigt, wobei die Hülse daran festgehalten und das Ventil darin
befestigt wird. Der zweite Körperteil füllt den Ringraum zwischen der Hülse und
dem äußeren Gehäuse teilweise und kann aus Zement hoher Druckfestigkeit
bestehen.
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Des Weiteren kann, da der Ringraum zwischen der Hülse und dem äußeren
Gehäuse nur teilweise mit Zement gefüllt wird, das untere
Verrohrungskettensegment in dem Ringraum aufgenommen werden, um
verschraubbar mit dem unteren Gehäuse gekoppelt zu werden. Aus diesem Grund ist
das äußere Gehäuse des erfindungsgemäßen Schwimmschuhs kürzer und daher
wirtschaftlicher herzustellen als derjenige, der gegenwärtig bei herkömmlichen
Schwimmschuhen verwendet wird.
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Die Erfindung umfasst auch eine Vorgehensweise der Herstellung eines
schwebenden Geräts mit einer verbesserten Einrichtung für das Übertragen der
Ventilbelastung an ein äußeres Gehäuse. Die Vorgehensweise umfasst die
Bereitstellung eines äußeren Gehäuses mit einer internen Fläche und einer externen
Fläche, wobei die interne Fläche einen zentralen Strömungsdurchgang bildet. Die
Vorgehensweise umfasst des Weiteren das radial zentrische Positionieren eines
Ventils in einer Hülse, wobei das Ventil ein Ventilgehäuse aufweist und ein
Ringraum zwischen einer internen Fläche der Hülse und dem Gehäuse gebildet wird.
Die Vorgehensweise umfasst des Weiteren das Füllen des Ringraums zwischen der
Hülse und dem Ventilgehäuse mit Zement unter Bildung eines ersten
Zementkörperteils, wobei das Ventilgehäuse an der Hülse befestigt wird. Die Hülse
wird daraufhin in dem äußeren Gehäuse positioniert.
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Für die Herstellung einer schwebenden Bohrlochöffnung umfasst die
Vorgehensweise, dass die Hülse einen ringförmigen Flansch aufweist, der zwischen
den Enden der oberen und unteren Verrohrungskettensegmente aufgenommen wird,
um die Hülse und das innerhalb der Verrohrung befestigte Ventil festzuhalten. Eine
Dichtung befindet sich zwischen dem Flansch und dem oberen
Verrohrungskettensegment, um einen dichtenden Eingriff zwischen diesen zu bieten.
Als Alternative umfasst die Vorgehensweise für die Herstellung eines
Schwimmschuhs das radial zentrische Positionieren der Hülse in einem äußeren
Gehäuse, das so verschraubt ist, dass es das untere Verrohrungskettensegment
aufnimmt. Ein Ringraum wird zwischen einer internen Fläche des äußeren Gehäuses
und der Hülse gebildet. Der sich zwischen der Hülse und dem äußeren Gehäuse
befindende Ringraum wird teilweise mit Zement gefüllt unter Bildung eines zweiten
Zementkörperteils, wobei die Hülse an dem äußeren Gehäuse befestigt wird. Des
Weiteren wird die Verrohrung dann im Ringraum aufgenommen, wenn die
Verrohrung verschraubbar mit dem äußeren Gehäuse gekoppelt ist.
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Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung wird es möglich, ein verbessertes
schwebendes Gerät für das Zementieren einer Verrohrungskette in einem Bohrloch
zu bieten.
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Eine Absicht der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verbesserte
Vorgehensweise zur Herstellung eines schwebendes Geräts für das Zementieren
einer Verrohrungskette in einem Bohrloch zu bieten.
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Die vorliegende Erfindung kann ein schwebendes Gerät zur Verfügung
stellen, der eine verbesserte Einrichtung für das Übertragen der Ventilbelastung
zwischen einem Ventil und einem äußeren Gehäuse bietet.
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Zum besseren Verständnis der Erfindung werden nun Ausführungsformen derselben
ausschließlich durch ein Beispiel unter Bezugnahme auf die beiliegenden
graphischen Darstellungen beschrieben, in denen
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Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform des
erfindungsgemäßen schwebenden Geräts darstellt und
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Fig. 2 eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform des
erfindungsgemäßen schwebenden Geräts zeigt.
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Mit Bezug auf Fig. 1 und Fig. 2 werden die Ausführungsformen des
erfindungsgemäßen schwebenden Geräts aufgezeigt und im Allgemeinen durch die
Zahl 10 bezeichnet. Insbesondere ist die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform eine
schwebende Bohrlochöffnung, die im Allgemeinen durch die Zahl 12 bezeichnet
wird. Die schwebende Bohrlochöffnung 12 umfasst eine Verrohrungskette, die im
Falle der Ausführungsform der schwebenden Bohrlochöffnung als äußeres Gehäuse
14 bezeichnet wird. Das äußere Gehäuse 14 umfasst ein oberes und ein unteres
Verrohrungskettensegment 16, 18. Jedes Segment 16, 18 weist jeweils ein Ende 20,
22 auf, das verschraubbar innerhalb einer Verrohrungskupplung 24 aufgenommen
wird. Das äußere Gehäuse 14 weist eine externe Fläche 26 und eine interne Fläche 28
auf, wobei die interne Fläche 28 auch als zentraler Strömungsdurchgang 28
bezeichnet werden kann.
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Wiederum mit Bezug auf Fig. 1 befindet sich ein Absperrventil 30 zentral in
einer Hülse 32, wobei die Hülse 32 innerhalb des äußeren Gehäuses 14
aufgenommen werden kann. Die Hülse 32 weist eine interne Fläche 34 und eine
externe Fläche 36 auf. Ein ringförmiger Flansch 38 erstreckt sich von der externen
Fläche 36 der Hülse 32 nach außen. Der Außendurchmesser des Flansches 38 ist
größer als der Innendurchmesser der Verrohrungskettensegmente 16, 18, wodurch
der Flansch 38 dann zwischen den Enden 20, 22 eingeschoben ist, wenn die Hülse 32
in dem äußeren Gehäuse 14 aufgenommen ist und wenn die
Verrohrungskettensegmente 16, 18 verschraubbar in der Verrohrungskupplung 24
aufgenommen sind.
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Eine Dichtung 40 wird in einer in der Hülse 32 gebildeten Rille 42
aufgenommen und ist zwischen dem Flansch 38 und dem Ende 20 des oberen
Verrohrungskettensegments 16 so positioniert, dass sie eine flüssigkeitsdichte
Dichtung dazwischen bildet. Die Rille 42 befindet sich neben dem Flansch 38. Auf
diese Weise sind die Hülse 32 und das Ventil 30 dichtend innerhalb des äußeren
Gehäuses 14 befestigt. Bevorzugt besteht die Hülse 32 aus einem bohrfähigen
Material wie Aluminium oder aus Nichtmetallmaterialien, einschließlich
Kunststoffen, Harzen, Verbundmaterialien oder anderen geeigneten bekannten
Materialien technischer Qualität.
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Insbesondere umfasst das Ventil 30 ein Ventilgehäuse 44 mit einem oberen
Ende 46, einem unteren Ende 48, einer externen Fläche 50 und einer internen Fläche
52. Die interne Fläche 52 kann auch als zentrale Öffnung 52 bezeichnet werden. Ein
Ringraum 54 wird zwischen dem Ventilgehäuse 44 und der internen Fläche 34 der
Hülse 32 gebildet.
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Ein Ventilsitz 56 wird an der internen Fläche 52 des Gehäuses 44 gebildet.
Das Absperrventil 30 umfasst des Weiteren ein Ventilelement 58 mit einer
Dichtfläche 60, die dichtend in den Ventilsitz 56 passt. An der Dichtfläche 60 kann
eine Lippendichtung 62 ausgebildet sein. Eine Ventilführung 64, die sich am
Ventilgehäuse 44 befindet, nimmt gleitend einen Ventilschaft 66 auf, der sich vom
Ventilelement 58 aufwärts erstreckt. An einem oberen Ende 70 des Ventilschafts 66
ist eine Ventilkappe 68 befestigt. Eine Ventilfeder 72 ist um den Ventilschaft 66
zwischen der Ventilkappe 68 und der Ventilführung 64 angebracht. Die Ventilfeder
72 richtet die Ventilkappe 68 aufwärts, wobei sie dichtend in den Ventilsitz 56 und
die Dichtfläche 60 des Ventilelements 58 eingreift.
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Das Ventil 30 kann des Weiteren einen selbstfüllenden Riemen 74 umfassen,
der an das Ventilelement 58 befestigt ist. Der selbstfüllende Riemen 74 weist an
jedem Ende ein rundes Ende oder einen Bördelrand 76 auf. Die Bördelränder 76
können sich zwischen dem Ventilsitz 56 und einer Dichtfläche 60 befinden, bevor
die Verrohrungskette in eine Bohrung gesenkt wird, wodurch Flüssigkeit durch die
Verrohrung und durch das Gerät 10 fließen kann, während es in die Bohrung
abgesenkt wird.
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Sobald sich die Verrohrung an Ort und Stelle befindet, wird Flüssigkeit in das
Gerät 10 gepumpt, wodurch das Ventilelement 58 hinuntergedrückt und die
Bördelränder 76 freigesetzt werden. Nachdem die Flüssigkeitsströmung zu Ende
geht, wird die Feder 72 den Ventilschaft 66 nach oben drücken, so dass das
Ventilelement 58 dichtend an die Dichtfläche 60 passt. Deshalb kann der
selbstfüllende Riemen 74 als Einrichtung bezeichnet werden für das freisetzende
Loslassen des Ventilelements 58 aus dem Ventilsitz 56.
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Das Gerät 10 umfasst des Weiteren einen ersten Körperteil 78, der sich im
Ringraum 54 befindet, der zwischen dem Ventilgehäuse 44 und der internen Fläche
34 der Hülse 32 gebildet wird. Der Körperteil 78 besteht typischerweise aus Zement
hoher Druckfestigkeit, der das Ventilgehäuse 44 fest an der internen Fläche 34 der
Hülse 32 befestigt.
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Nachdem das Ventil 30 und die befestigte Hülse 32 innerhalb des äußeren
Gehäuses 14 gekoppelt sind, wird die Verrohrungskette, einschließlich der
vorliegenden Erfindung, in ein Bohrloch abgesenkt. Sobald die Verrohrungskette
sich an Ort und Stelle befindet, strömt Zement hinunter und aus dem unteren Ende
der Verrohrungskette hinaus. Der Zement füllt einen Ringraum zwischen der
externen Fläche der Verrohrungskette und dem Bohrloch und zementiert dadurch die
Verrohrung ein.
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Eine alternative Ausführungsform der Erfindung wird in Fig. 2 gezeigt. Die
in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform umfasst Merkmale, die ähnlich derjenigen sind,
die in Fig. 1 aufgezeigt sind, die jedoch modifiziert worden sind und im allgemeinen
durch die Nachsilbe A bezeichnet werden. Die übrigen Merkmale sind im
wesentlichen den Merkmalen der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform identisch.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform handelt es sich um einen
Schwimmschuh, der im Allgemeinen durch die Zahl 12A bezeichnet wird. Der
Schwimmschuh 12A weist ein äußeres Gehäuse 80 auf, mit einem unteren Ende 82
und einem unteren Ende 84. Das obere Ende 82 ist mit einem Gewinde 86 so
ausgestattet, dass es in eine sich darüber befindende Verrohrungskette 88
eingeschraubt werden kann. Das untere Ende 84 weist jedoch kein Gewinde auf. Der
Schwimmschuh 12A umfasst ein Endteil 90, das sich bis unterhalb des unteren Endes
84 des äußeren Gehäuses 80 erstreckt und eine Führungsfläche 92 bildet.
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Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform umfasst ebenfalls ein Absperrventil
30A, das sich in einer Hülse 32A befindet, wobei die Hülse 32A sich in dem äußeren
Gehäuse 80 befindet und ein Ringraum 94 dazwischen gebildet wird. Die
Verrohrungskette 88 kann zwischen dem äußeren Gehäuse 80 und einer Hülse 32A
zum Einschrauben in das äußere Gehäuse 80 aufgenommen werden.
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Das Ventil 30A umfasst ein Ventilgehäuse 44A mit einem oberen Ende 46A,
einem unteren Ende 48A, einer externen Fläche 50A und einer internen Fläche 52A.
Die interne Fläche 52A kann auch als zentrale Öffnung 52A bezeichnet werden. Ein
Ringraum 54A wird zwischen dem Ventilgehäuse 44A und einer internen Fläche
34A der Hülse 32A gebildet. Der Schwimmschuh 12A umfasst des Weiteren einen
ersten Körperteil 78A, der sich in dem Ringraum 54A zwischen dem Ventilgehäuse
44A und der internen Fläche 34A der Hülse 32A befindet. Der Körperteil 78A
besteht typischerweise aus Zement hoher Druckfestigkeit, der das Ventilgehäuse 44A
an die interne Fläche 34A der Hülse 32A fest befestigt.
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Außerdem umfasst der Schwimmschuh 12A einen zweiten Körperteil 96, der
sich in dem zwischen dem Ventilgehäuse 44A und dem äußeren Gehäuse 80
gebildeten Ringraum 94 befindet. Der zweite Körperteil 96 besteht typischerweise
aus Zement hoher Druckfestigkeit, der eine externe Fläche 36A der Hülse 32A fest
an eine interne Fläche 98 des äußeren Gehäuses 80 befestigt. Aus diesem Grund
sollte nach Abschluss der Zementierarbeit das Ventil 30A so funktionieren, dass es
den Zement vom erneuten Eindringen in die Verrohrung 88 abhält.
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Der bevorzugte zweite Körperteil 96 füllt den Ringraum 94 zwischen der
Hülse 32A und dem äußeren Gehäuse 80 nur teilweise. Da der Ringraum 94
zwischen der Hülse 32A und dem äußeren Gehäuse 80 außerdem nur teilweise mit
Zement gefüllt ist, kann die Verrohrungskette 88 zwischen der Hülse 32A und dem
äußeren Gehäuse 80 aufgenommen werden für die verschraubbare Verkupplung mit
dem äußeren Gehäuse 80.
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Die Erfindung umfasst des Weiteren eine Vorgehensweise für die Herstellung
eines schwebenden Geräts, wie beispielsweise der schwebenden Bohrlochöffnung
und des Schwimmschuhs, mit einer verbesserten Einrichtung für das Übertragen der
Ventilbelastung auf das äußere Gehäuse desselben. Die Vorgehensweise umfasst das
radial zentrische Positionieren eines ein Ventilgehäuse aufweisenden Ventils in einer
Hülse derart, dass ein Ringraum zwischen einer externen Fläche des Ventilgehäuses
und einer internen Fläche der Hülse gebildet wird. Die Hülse wird dann innerhalb
des äußeren Gehäuses positioniert.
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Die Vorgehensweise umfasst des Weiteren das Füllen des Ringraums
zwischen der Hülse und dem Ventilgehäuse mit Zement unter Bildung eines ersten
Zementkörperteils, wobei die externe Fläche des Ventilgehäuses an der internen
Fläche der Hülse befestigt wird. Beim Herstellen der schwebenden Bohrlochöffnung
umfasst die Hülse einen Flansch, der zwischen den Enden von
Verrohrungskettensegmenten aufgenommen wird, um die Hülse und das darin
befestigte Ventil festzuhalten. Des Weiteren wird eine Dichtung in einer Rille
aufgenommen, die in der Hülse gebildet, wobei die Dichtung zwischen dem Flansch
und einem Ende eines oberen Verrohrungskettensegments positioniert ist.
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Als Alternative ist beim Herstellen des Schwimmschuhs die Hülse radial
zentrisch im äußeren Gehäuse positioniert, in dem ein Ringraum zwischen einer
internen Fläche des äußeren Gehäuses und der Hülse gebildet wird. Der zwischen der
Hülse und dem äußeren Gehäuse gebildete Ringraum wird mit Zement gefüllt unter
Bildung eines zweiten Zementkörperteils, wobei die Hülse an das äußere Gehäuse
befestigt wird.
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Das Gerät und die Vorgehensweise gemäß der vorliegenden Erfindung stellen
schwebende Geräte 10 zur Verfügung, die wirksam und wirtschaftlicher herzustellen
sind als herkömmliche schwebende Geräte. Des Weiteren ist zu sehen, dass das
erfindungsgemäße schwebende Gerät 10 und die Vorgehensweisen für die
Herstellung derartiger Geräte für die erwähnten sowie die darin inhärenten Zwecke
und Vorteile gut geeignet sind.
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Die obige Beschreibungen der spezifischen Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung sind ausschließlich zum Zweck der Veranschaulichung und
Beschreibung aufgeführt. Sie sollen nicht umfassend sein und es sind viele
Modifikationen und Variationen im Licht der obigen Lehre möglich, ohne über die
Reichweite der beiliegenden Ansprüche hinauszugehen.