DE69712647T2 - Mehrschichtiges formiergewebe mit in papierseite integrierten nähfadenpaaren - Google Patents
Mehrschichtiges formiergewebe mit in papierseite integrierten nähfadenpaarenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen die Papierherstellung und im Spezielleren Gewebe, die bei der Papierherstellung Verwendung finden.
- Bei dem herkömmlichen Verfahren der Langsiebmaschinen- Papierherstellung wird ein wässriger Brei bzw. eine Suspension von Zellulosefasern (bekannt als Papier-"Brei") auf die obere Länge eines Endlosbandes aus Drahtgewebe und/oder synthetischem Material aufgebracht, das zwischen zwei oder mehr Walzen läuft. Das Band, das oft als "Siebgewebe" bezeichnet wird, stellt eine Papierherstellungsoberfläche auf der oberen Oberfläche seiner oberen Länge bereit, die als Filter wirkt, um die Zellulosefasern des Papierbreis von dem wässrigen Medium zu trennen und dabei eine nasse Papierbahn auszubilden. Das wässrige Medium läuft durch die Schwerkraft oder ein Vakuum an der unteren Oberfläche der oberen Länge (d. h., der "Maschinenseite") des Gewebes durch Maschenöffnungen des Siebgewebes ab, die als Entwässerungslöcher bekannt sind.
- Nach Verlassen des Ausbildungsabschnitts wird die Papierbahn zu einem Pressenabschnitt der Papiermaschine überführt, wo es die Quetschwalzen einer oder mehrerer Paare von Presswalzen durchlaufen muss, die mit einem anderen Gewebe bedeckt sind, das üblicherweise als "Pressfilz" bezeichnet wird. Der Druck von den Walzen entfernt zusätzliche Feuchtigkeit aus der Bahn; die Feuchtigkeitsentfernung wird oftmals durch das Vorhandensein einer "Watte"-Schicht des Pressfilzes verbessert. Das Papier wird dann zur weiteren Entfernung von Feuchtigkeit in einen Trocknerabschnitt überführt. Nach dem Trocknen ist das Papier bereit für die Weiterverarbeitung und Verpackung.
- Typischerweise werden Papiermaschinengewebe durch eine von zwei grundsätzlichen Webtechniken als Endlosbänder hergestellt. Bei der ersten dieser Techniken werden Gewebe durch einen Flachwebprozess flachgewebt, wobei deren Enden zusammengefügt werden, um durch irgendeine einer Anzahl an hinlänglich bekannten Verbindungsmethoden zu einem Endlosband zusammengefügt zu werden, wie beispielsweise die Enden aufzutrennen und erneut miteinander zu verweben (allgemein als Spleißen bekannt) oder indem an jedem Ende eine vernähbare Klappe oder ein spezieller Umschlag angenäht wird und diese dann zu vernähbaren Schlingen verwoben werden. Bei einem flachgewobenen Papiermaschinengewebe erstrecken sich die Kettgarne in Maschinenrichtung und die Füllgarne erstrecken sich quer zur Maschinenrichtung. Bei der zweiten Technik werden die Gewebe mit einem Endloswebverfahren direkt in die Form eines durchgehenden Bandes verwoben. Beim Endloswebverfahren erstrecken sich die Kettgarne quer zur Maschinenrichtung, und die Füllgarne erstrecken sich in Maschinenrichtung. So wie sie hier verwendet werden, beziehen sich die Begriffe "Maschinenrichtung " (MD) und "quer zur Maschinenrichtung" (CMD) jeweils auf eine Richtung, die mit der Laufrichtung des Papiermaschinengewebes auf der Papiermaschine ausgerichtet ist, und auf eine Richtung, die parallel zur Gewebeoberfläche und quer zur Laufrichtung ist. Beide oben beschriebenen Webmethoden sind im Stand der Technik wohlbekannt und der Begriff "Endlosband", so wie er hier verwendet wird, bezieht sich auf Bänder, die nach einem dieser Verfahren hergestellt werden.
- Ein effektiver Papierbahn- und Faserhalt und ein Nichtvorhandensein von Siebmarkierung sind wichtige Überlegungen bei der Papierherstellung, insbesondere für den Ausbildungsabschnitt der Papiermaschine, wo die nasse Bahn erstmals ausgebildet wird. Siebmarkierung ist besonders problematisch bei der Ausbildung feiner Papierqualitäten, da sie eine Masse an Papiereigenschaften wie Blattmarkierungen, Porosität, Durchsichtigkeit und Nadelstichporen beeinträchtigt. Siebmarkierung ist das Ergebnis davon, dass einzelne Zellulosefasern in der Papierbahn so ausgerichtet sind, dass ihre Enden in Spalten zwischen den einzelnen Fäden oder Garnen des Siebgewebes sitzen. Diesem Problem wird im allgemeinen dadurch entgegengetreten, dass eine durchlässige Gewebestruktur mit einer koplanaren Oberfläche vorgesehen wird, die Papierfasern benachbarte Garne des Gewebes überbrücken lässt, anstatt die Spalten zwischen Garnen zu durchdringen. Wie es hier verwendet wird, bedeutet "koplanar", dass die oberen Enden der Garne, die die Papierherstellungsoberfläche darstellen, im wesentlichen dieselbe Erhebung haben, derart, dass auf dieser Höhe eine im wesentlichen "plane" Oberfläche vorhanden ist. So wurden dementsprechend feinere Papierqualitäten, die zum Gebrauch bei Qualitätsdruck, Karbondruck, Zigaretten, elektrische Kondensatoren und ähnliche Qualitäten feinen Papiers gedacht sind, bisher üblicherweise auf sehr fein gewobenen oder feines Papiermaschinengewebe ausbildenden Geweben hergestellt.
- Bedauerlicherweise sind solche fein gewobenen Siebgewebe oftmals empfindlich und mangeln an Formstabilität entweder in Maschinenrichtung oder quer zur Maschinenrichtung oder auch in beiden Richtungen (insbesondere während des Betriebs), was für das Gewebe zu einer kurzen Lebensdauer führt. Dazu kommt, dass eine feine Bindung die Entwässerungseigenschaften des Gewebes nachteilig beeinflussen kann und es dadurch als Siebgewebe ungeeigneter macht.
- Um diese mit feinen Bindungen zusammenhängenden Probleme zu bekämpfen wurden zur Erleichterung der Papierbildung Mehrschicht-Siebgewebe mit feinmaschigen Garnen auf der Papierherstellungsoberfläche und zur Bereitstellung von Stärke und Haltbarkeit mit grobmaschigeren Garnen auf der Maschinenkontaktseite entwickelt. Beispielsweise wurden Gewebe mit einer feinmaschigen Gewebeschicht, einer anderen, grobmaschigeren Gewebeschicht und Bindegarnen entworfen, die die Schichten miteinander verbinden. Diese als "Dreifachschicht"-Gewebe bekannten Gewebe sind in dem an Osterberg erteilten U.S. Patent Nr. 4,501,303, dem an Vohringer erteilten U.S. Patent Nr. 5,152,326 und dem an Ward erteilten U.S. Patent Nr. 5,437,315 dargestellt.
- Obwohl diese Gewebe ihre Aufgaben erfolgreich erfüllt haben, sind sie mit Nachteilen behaftet, die mit der Einbeziehung der Bindegarne zusammenhängen. Bei einem typischen Dreischicht-Siebgewebe werden ein oder mehr Bindegarne zwischen einigen der Maschinengarne quer zur Maschinenrichtung der oberen und unteren Schichten positioniert und mit den oberen und unteren in Maschinenrichtung verlaufenden Garnen verwoben. Bei einer solchen Auslegung bilden Abschnitte der Bindegarne einen Teil der Papierherstellungsoberfläche des Gewebes. Als Ergebnis kann das Erscheinungsbild von Papier, das mit dem Gewebe gebildet wird, durch das Vorhandensein der Bindegarne beeinträchtigt sein (manchmal auf nachteilige Weise).
- Zusätzlich stellte sich heraus, dass Dreischicht-Gewebe Probleme mit dem Verschleiß der Zwischenschicht haben. Da das Gewebe auf einer Papiermaschine eingesetzt wird, neigen die unteren und oberen Lagen dazu, sich aufgrund des Drucks, mit dem das Gewebe durch die Walzen beaufschlagt wird, in Bezug aufeinander zu verschieben, sowohl in als auch quer zur Maschinenrichtung. Dieser Effekt ist auf Papiermaschinen wie den sogenannten "High-Wrap"-Maschinen noch verstärkt, die viele Walzen umfassen, wovon einige die obere Gewebeschicht berühren. Diese Verschiebung kann dazu führen, dass das Gewebe verschleißt und in der Dicke abnimmt, was die Entwässerung des Gewebes und dementsprechend seine Eignung bei der Papierherstellung nachteilig beeinflussen kann. In vielen Fällen ist es dieser Zwischenschichtverschleiß und nicht der Verschleiß der maschinenseitigen Oberfläche des Gewebes an der Papiermaschine, der die Langlebigkeit des Gewebes bestimmt.
- Da darüber hinaus die Bindegarne eines Dreischicht- Gewebes ein anderes Webmuster als die oberen Maschinengarne quer zur Maschinenrichtung haben (d. h., sie sind auch mit den unteren Garnen quer zur Maschinenrichtung verwoben, wohingegen es die oberen Garne quer zur Maschinenrichtung nicht sind), können Spannungsunterschiede zwischen den Bindegarnen und den oberen Garnen quer zur Maschinenrichtung bestehen. Diese Unterschiede können dazu führen, dass sich das Gewebe verzieht, was wiederum die Qualität des mit dem Gewebe hergestellten Papiers reduzieren kann.
- Auch sollten die Bindegarne eines Dreischicht-Gewebes stark und haltbar genug sein, um die oberen und unteren Schichten zu verbinden und Verschleiß- und Abnutzungsbedingungen zu widerstehen, denen die untere Schicht unterliegt, wenn sie in Kontakt mit der Papiermaschine ist, und sollten doch fein genug sein, um Hochqualitätspapier herzustellen. Dieses Gleichgewicht zu treffen kann ziemlich schwierig sein.
- In Anbetracht des Vorstehenden ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Mehrschicht-Siebgewebeaufbau mit geringem Verziehen in der oberen Gewebeschicht bereitzustellen.
- Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Mehrschicht-Siebgewebeaufbau bereitzustellen, der ein Hochqualitätspapier hervorbringt.
- Es ist noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Mehrschicht-Siebgewebeaufbau bereitzustellen, der die oberen und unteren Schichten in einem fest verbundenen Zustand aufrechterhält.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Mehrschicht-Siebgewebeaufbau bereitzustellen, der das Problem des Zwischenschichtverschleißes behandelt.
- Diese und andere Aufgaben der Erfindung werden durch die vorliegende Erfindung erfüllt, die sich auf Mehrschicht- PapiermaschinenSiebgewebe bezieht, das Bindegarne in der Papierherstellungsoberfläche verwendet. Das Gewebe der vorliegenden Erfindung wird durch sich wiederholende Einheiten gebildet, von denen jede umfasst: einen Satz von oberen Garnen in Maschinenrichtung; einen Satz von unteren Garnen in Maschinenrichtung; einen Satz von unteren Garnen quer zur Maschinenrichtung, die mit dem Satz der unteren Garne in Maschinenrichtung verwoben sind; und Paare eines ersten und eines zweiten Bindegarnes, die quer zur Maschinenrichtung verlaufen. Die ersten und zweiten Bindegarne jeden Paars sind mit dem oberen und dem unteren Garn in Maschinenrichtung in der Weise verwoben, dass dann, wenn ein Fasertragabschnitt des ersten Bindegarnes mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung verwoben ist, ein bindender Abschnitt des zweiten Bindegarnes unter den oberen Garnen in Maschinenrichtung positioniert ist. Das erste und zweite Bindegarn kreuzen einander, wenn sie unter einem oberen Übergangsgarn in Maschinenrichtung verlaufen. Jeder der bindenden Abschnitte des ersten und des zweiten Bindegarnes verläuft unter mindestens einem der unteren Garne in Maschinenrichtung. Die Fasertragabschnitte der Bindegarne und die oberen Garne in Maschinenrichtung bilden eine Papierherstellungsoberfläche, welche nicht mehr als 33%, und vorzugsweise keine Garne quer zur Maschinenrichtung enthält, die nicht unter mindestens einem unteren Garn in Maschinenrichtung verlaufen. In dieser Konfiguration binden die Bindegarne nicht mir die untere Schicht an die oberen Garne in Maschinenrichtung, sondern bilden auch einen großen Anteil an der Papierherstellungsoberfläche.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform bilden die Fasertragabschnitte der Bindegarne mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung eine Papierherstellungsoberfläche in Leinwandbindung. Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform bilden sie eine 1 · 2 Twill- Papierherstellungsoberfläche. In jedem Fall bindet die Dichte der Bindegarne die Schichten des Gewebes fest und zuverlässig.
- Fig. 1A ist eine Draufsicht einer Ausführungsform eines 20-Harnisch-Mehrschicht-Siebgewebes der vorliegenden Erfindung mit einer oberen Oberfläche in Leinwandbindung.
- Fig. 1B ist eine Ansicht des oberen Abschnitts der unteren Oberfläche des Gewebes von Fig. 1.
- Die Fig. 2A bis 2J sind Schnittansichten der Bindegarne des Gewebes der Fig. 1A und 1B.
- Fig. 3A ist eine Draufsicht eines 24-Harnisch- Mehrschicht-Siebgewebes der vorliegenden Erfindung mit einer oberen Oberfläche im 1 · 2 Twillmuster.
- Fig. 3B ist eine Ansicht des oberen Abschnitts der unteren Oberfläche von Fig. 3A.
- Die Fig. 4A bis 4F sind Schnittansichten des Gewebes der Fig. 3A und 3B.
- Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genauer beschrieben. Die Erfindung soll nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt sein; vielmehr sollen diese Ausführungsformen dem Fachmann die Erfindung ganz und vollständig offenbaren.
- Ein 20-Harnisch-Mehrschicht-Siebgewebe, das allgemein bei 10 angegeben ist, ist in den Fig. 1A und 1B dargestellt, in denen eine einzelne Rapporteinheit gezeigt ist. Die Rapporteinheit des Gewebes 10 umfasst zehn obere Garne 11-20 in Maschinenrichtung, zehn untere Garne 21-30 in Maschinenrichtung, zehn untere Garne 31-40 quer zur Maschinenrichtung, und Paare von Bindegarnen 41a, 41b bis 50a, 50b.
- Zunächst mit Bezug auf Fig. 1B ist eine Rapporteinheit der unteren Schicht des Gewebes 10 gezeigt. Die unteren Garne 21-30 in Maschinenrichtung sind mit den unteren Garnen 31-40 quer zur Maschinenrichtung in einem Muster der Art des Harnischkettsatins verwoben, wobei jedes untere Garn quer zur Maschinenrichtung über einem unteren Garn in Maschinenrichtung, unter vier unteren Garnen in Maschinenrichtung verläuft, und dann dieses "über 1/unter 4"-Muster wiederholt wird. Beispielsweise verläuft das untere Garn 31 quer zur Maschinenrichtung über dem unteren Garn 21 in Maschinenrichtung, unter den unteren Garnen 22-25 in Maschinenrichtung, über dem unteren Garn 26 in Maschinenrichtung, und unter den unteren Garnen 27 bis 30 in Maschinenrichtung. Die anderen unteren Garne quer zur Maschinenrichtung folgen dem "über 1/unter 4"-Webmuster, aber jedes ist von seinen nächsten unteren Nachbargarnen quer zur Maschinenrichtung durch zwei untere Garne in Maschinenrichtung versetzt. Folglich verläuft das untere Garn 32 quer zur Maschinenrichtung unter den unteren Garnen 21 und 22 in Maschinenrichtung, über dem unteren Garn 23 in Maschinenrichtung, unter den unteren Garnen 24 bis 27 in Maschinenrichtung, über dem unteren Garn 28 in Maschinenrichtung, und unter den unteren Garnen 29 und 30 in Maschinenrichtung. Auf diese Weise wird der durch das untere Garn 23 in Maschinenrichtung beim Verlauf unter dem unteren Garn 32 quer zur Maschinenrichtung gebildete "Knoten" von dem "Knoten" versetzt, der sich bildet, wenn das untere Garn 21 in Maschinenrichtung um zwei untere Garne in Maschinenrichtung entfernt über das untere Garn 31 quer zur Maschinenrichtung verläuft.
- Nun ist mit Bezug auf Fig. 1A die obere Schicht des Gewebes 10 durch die oberen Garne in Maschinenrichtung und durch Abschnitte der Bindegarnpaare gebildet. Wie in Fig. 1 zu sehen ist, vereinigen sich die Bindegarne und die oberen Garne in Maschinenrichtung, um eine obere Oberfläche in Leinwandbindung auszubilden. Das Verweben der Bindegarne mit den oberen und unteren Garnen in Maschinenrichtung wird durch Betrachten der Fig. 1A und 2A bis 2J verständlich.
- Jedes der Bindegarne der Rapporteinheit kann in zwei Abschnitte unterteilt werden: einen Fasertragabschnitt, der mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung verwoben ist, und einen bindenden Abschnitt, der mit einem unteren Garn in Maschinenrichtung verwoben ist. Diese werden an oberen "Übergangs"-Garnen in Maschinenrichtung getrennt, unter denen ein Bindegarn eines Paares das andere Bindegarn des Paares kreuzt. Die Bindegarne jeden Paars werden in Bezug aufeinander derart verwoben, dass der Fasertragabschnitt eines Garnes des Paars über dem bindenden Abschnitt des anderen Garnes des Paars positioniert ist. Der Fasertragabschnitt der mit einem "a" bezeichneten Bindegarne (z. B. 41a, 42a, 43a) jeden Paars wird auf abwechselnde Weise mit fünf oberen Garnen in Maschinenrichtung verwoben (indem er abwechselnd über drei oberen Garnen in Maschinenrichtung und unter zwei oberen Garnen in Maschinenrichtung verläuft), und das andere (mit einem "b" bezeichnete) Bindegarn des Paars verläuft über zwei oberen Garnen in Maschinenrichtung, während es unter einem oberen Garn in Maschinenrichtung verläuft, das zwischen diesen beiden Garnen in Maschinenrichtung positioniert ist. In seinem Fasertragabschnitt verläuft jedes Bindegarn über oberen Garnen in Maschinenrichtung, unterhalb derer Fasertragabschnitte von Bindegarnen benachbarter Paare verlaufen, und verläuft unter oberen Garnen in Maschinenrichtung, über denen Fasertragabschnitte von Bindegarnen benachbarter Paare verlaufen. Auf diese Weise bilden die Bindegarne mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung ein Leinwandbindungsmuster (siehe Fig. 1A).
- In seinem bindenden Abschnitt verläuft jedes Bindegarn in der Rapporteinheit unter einem unteren Garn in Maschinenrichtung. Jedes Bindegarn verläuft unter dem unteren Garn in Maschinenrichtung, das zwischen zwei Knoten angeordnet ist, die durch benachbarte untere Garne in Maschinenrichtung über den unteren Garnen quer zur Maschinenrichtung gebildet sind, die das Bindegarn sandwichartig überlagern. Die kombinierten bindenden Abschnitte der Bindegarnpaare stellen ein "über 4/ unter 1"-Muster an der unteren Oberfläche des Gewebes 10 her (siehe Fig. 1B).
- Das Webmuster der Bindegarne ist in der Fig. 21 beispielhaft dargestellt, die Bindegarne 49a, 49b zeigt, die mit oberen und unteren Garnen in Maschinenrichtung verwoben sind. In seinem Fasertragabschnitt verläuft das Bindegarn 49a über die oberen Garne 11, 13 und 15 in Maschinenrichtung und unter den oberen Garnen 12 und 14 in Maschinenrichtung. Dann verläuft es unter dem oberen Übergangsgarn 16 in Maschinenrichtung und über dem unteren Garn 26 in Maschinenrichtung. In seinem bindenden Abschnitt verläuft das Bindegarn 49a unter den oberen Garnen 17 bis 19 in Maschinenrichtung, während es über den unteren Garnen 27 und 29 in Maschinenrichtung und unter dem unteren Garn 28 in Maschinenrichtung verläuft, um die Unterschicht des Gewebes 10 zu binden. Das Bindegarn 49a verläuft dann zwischen dem oberen Übergangsgarn 20 in Maschinenrichtung und dem unteren Garn 30 in Maschinenrichtung. Fig. 21 zeigt auch, dass das Bindegarn 49b derart verwoben ist, dass sich sein bindender Abschnitt unter demjenigen des Bindegarns 49a befindet; das Bindegarn 49b verläuft unter den oberen Garnen 11 bis 15 in Maschinenrichtung, während es über den unteren Garnen 21, 22, 24, 25 in Maschinenrichtung und unter dem unteren Garn 23 in Maschinenrichtung verläuft. In seinem Fasertragabschnitt verläuft das Bindegarn 49b über dem oberen Garn 17 in Maschinenrichtung, unter dem oberen Garn 18 in Maschinenrichtung und über dem oberen Garn 19 in Maschinenrichtung, und unter dem oberen Übergangsgarn 20 in Maschinenrichtung, um das abwechselnde Weben fortzusetzen, das durch das Bindegarn 49a hergestellt wurde.
- Wie in den Fig. 2A bis 2H und 2J zu sehen ist (die die Verwebungsmuster der anderen Bindegarnpaare mit den oberen und unteren Garnen in Maschinenrichtung zeigen), wird dasselbe Muster, das vorstehend für die Bindegarne 49a, 49b bezüglich zueinander beschrieben wurde, auch von den anderen Bindegarnpaaren fortgeführt.
- Mit Bezug zurück zu den Fig. 1A und 1B sind benachbarte Paare von Bindegarnen mit den oberen und unteren Garnen in Maschinenrichtung derart verwoben, dass sich ein Versatz von drei Garnen in Maschinenrichtung zwischen solchen Bindegarnpaaren befindet. Beispielsweise verläuft das Bindegarn 41a über den oberen Garnen 15, 17 und 19 in Maschinenrichtung und unter dem unteren Garn 32 in Maschinenrichtung. Das Bindegarn 42a verläuft über den oberen Garnen 12, 14 und 16 in Maschinenrichtung und unter dem unteren Garn 39 in Maschinenrichtung. Auf diese Weise ist das Bindegarn 42a um drei obere und untere Garne in Maschinenrichtung vom Bindegarn 43a abgesetzt. Derselbe Versatz um drei Garne in Maschinenrichtung wird beim Verweben der anderen Bindegarne fortgeführt.
- In den Fig. 1A, 1B und 2A bis 2J kann auch gesehen werden, dass die Bindegarnpaare mit den oberen und unteren Garnen in Maschinenrichtung derart verwoben sind, dass jedes "a"-Garn (das Bindegarn, das über drei oberen Garnen in Maschinenrichtung verläuft) zwischen zwei "b"-Garnen (Bindegarne, die über zwei oberen Garnen in Maschinenrichtung verlaufen) positioniert ist, und jedes "b"-Garn zwischen zwei "a"-Garnen positioniert ist. Diese Anordnung ist aus der näheren Betrachtung der Bindegarnpaare 41a, 41b, 42a, 42b ersichtlich. Wie in den Fig. 1A und 1B gezeigt ist, ist das Bindegarn 41b zwischen den Bindegarnen 41a und 42a positioniert. Wie in den Fig. 1A, 1B und 2B zu sehen ist, ist das Bindegarn 42a zwischen den Bindegarnen 41b und 42b positioniert.
- Man hat herausgefunden, dass diese Konfiguration bei der Verbesserung der Papierherstellungseigenschaften der oberen Oberfläche des Gewebes wirkungsvoll ist, insbesondere im Hinblick auf die oberen Übergangsgarne in Maschinenrichtung. Wenn ein Übergangsgarn über den Bindegarnen eines Paars verläuft, um einen Knoten an der oberen Oberfläche zu bilden, erfährt der Knoten an diesen Stellen tendenziell weniger aufwärtsgerichtete Unterstützung von den Bindegarnen, als an anderen Stellen am oberen Garn in Maschinenrichtung, wo es über einem Bindegarn oder einem oberen Garn quer zur Maschinenrichtung verläuft. Im Ergebnis wird dieser Knoten tendenziell etwas unter den anderen oberen Knoten in Maschinenrichtung positioniert sein. Wie in Fig. 1A zu sehen ist, beschreiben die durch die oberen Übergangsgarne in Maschinenrichtung gebildeten Knoten eine Reihe unterbrochener diagonaler Linien; ein Beispiel dieser Diagonalen wird durch die Knoten gebildet, die durch das obere Garn 14 in Maschinenrichtung über den Bindegarnen 41a, 41b und 43a, 43b, das obere Garn 15 in Maschinenrichtung über den Bindegarnen 44a, 44b und 46a, 46b, das obere Garn 16 in Maschinenrichtung über den Bindegarnen 47a, 47b und 49a, 49b und das obere Garn 17 in Maschinenrichtung über den Bindegarnen 50a, 50b gebildet werden. Die von diesen oberen Garnknoten in Maschinenrichtung beschriebene unterbrochene diagonale Linie kann aufgrund der oben beschriebenen geringeren Unterstützung nach oben eine leichte Vertiefung aufweisen. Da die Knoten dieser Diagonale alle etwas tiefer als die übrigen oberen Knoten in Maschinenrichtung positioniert sein können, kann Papier, das auf einem solchen Gewebe ausgebildet wird, dieses Muster aufweisen, was wiederum darauf aufgedruckte Bilder beeinträchtigen kann. Indem die Bindegarne jedoch abwechselnd aufgenommen werden, die aus einem "a"-Bindegarn (das über drei oberen Garnen in Maschinenrichtung verläuft), gefolgt von einem "b"-Bindegarn (das über zwei oberen Garnen in Maschinenrichtung verläuft) bestehen, und dadurch, dass die "a"- und "b"-Garne wie angegeben voneinander abgesetzt sind, liegen die Fasertragabschnitte von benachbarten Paaren von Bindegarnen, die auf einer Seite von nahe beieinander positionierten oberen Knoten in Maschinenrichtung positioniert sind (z. B. die Fasertragabschnitte der Bindegarne 46b, 47a, die unter den darauf durch die oberen Garne 15, 16 in Maschinenrichtung ausgebildeten Knoten verlaufen) nebeneinander, während die Fasertragabschnitte der paarigen Garne (d. h., der Bindegarne 46a, 47b), die auf der anderen Seite dieser Knoten positioniert sind, durch die anderen Bindegarne des Paars voneinander getrennt sind. Als Ergebnis ist die durch die oberen Übergangsknoten in Maschinenrichtung gebildete Diagonale etwas gestört und weniger klar definiert. Als solches hat ein Papier, das auf dem Gewebe 10 ausgebildet wird, aufgrund dieser Knoten ein weniger deutliches diagonales Muster, und das Drucken auf dem Papier ist verbessert.
- Dem Fachmann wird klar sein, dass die vorstehend beschriebene Konfiguration in dem Gewebe geschaffen wird, indem die Bindegarne so in die oberen und unteren Garne in Maschinenrichtung gewebt werden, dass das Verweben eines "a"-Bindegarns eines Paars dem Verweben des "b"-Bindegarns des Paars vorausgeht und diese Abfolge dann in der ganzen Rapporteinheit beibehalten wird. Obwohl alle Bindegarnpaare vorzugsweise dieses Muster fortführen sollen, kann durch Verändern der Sequenz ein gewisser Vorteil dadurch erreicht werden, dass nur ein kleinerer Prozentsatz (z. B. 25, 33, 40 oder 50 Prozent) der Bindegarnpaare diese abwechselnde Sequenz fortführen.
- Dem Fachmann wird auch klar sein, dass andere Leinwandbindungsmuster, bei denen die Bindegarne unterschiedlich in Fasertragabschnitte und bindende Abschnitte aufgeteilt werden, entworfen werden können.
- Beispielsweise kann das Gewebe eine obere Schicht umfassen, in der jedes Bindegarn eines Paars in seinem Fasertragabschnitt über zwei, drei, vier oder sogar mehr oberen Garnen in Maschinenrichtung verläuft. Die Bindegarne können über unterschiedlich vielen oberen Garnen in Maschinenrichtung verlaufen oder über gleich viele. Selbstverständlich sollte die geeignete Einstellung der Positionierung der unteren Knoten in den bindenden Abschnitten solcher Bindegarne mit Änderungen am Bindegarnmuster auf der oberen Oberfläche erfolgen.
- Eine andere Ausführungsform eines Mehrschicht- Siebgewebes der vorliegenden Erfindung ist in den Fig. 3A, 3B und 4A bis 4F gezeigt, in denen eine Rapporteinheit eines allgemein mit 100 bezeichneten Mehrschicht-Siebgewebes dargestellt ist. Die Rapporteinheit umfasst zwölf obere Garne 101 bis 112 in Maschinenrichtung, zwölf untere Garne 141 bis 1S5 in Maschinenrichtung, sechs untere Garne 161 bis 166 quer zur Maschinenrichtung, und zwölf Bindegarne 181a, 181b bis 186a, 186b.
- Zunächst mit Bezug auf Fig. 3B nimmt die maschinenseitige Oberfläche des Gewebes 100, das durch die unteren Garne in und quer zur Maschinenrichtung gebildet ist, das Muster eines "durchbrochenen Twill" an. Jedes unter Garn quer zur Maschinenrichtung besitzt ein "über 1/unter 5"-Rapportmuster mit den unteren Garnen in Maschinenrichtung. Beispielsweise verläuft das untere Garn 161 quer zur Maschinenrichtung über dem unteren Garn 141 in Maschinenrichtung, unter den unteren Garnen 142 bis 146 in Maschinenrichtung, über dem unteren Garn 147 in Maschinenrichtung, und unter den unteren Garnen 148 bis 152 in Maschinenrichtung. Dieses "über 1/unter 5"-Muster wird durch die übrigen Garne quer zur Maschinenrichtung wiederholt. Die unteren Seitenknoten jedoch, die durch die unteren Garne in Maschinenrichtung gebildet werden, wenn sie unter den unteren Garnen quer zur Maschinenrichtung verlaufen, sind in einem durchbrochenen Twillmuster angeordnet, wobei die unteren Seitenknoten durch die unteren Garne 141, 143, 145, 142, 146, 144 in Maschinenrichtung jeweils auf den unteren Garnen 161 bis 166 quer zur Maschinenrichtung, und durch die unteren Garne 147, 149,151,148, 152, 150 in Maschinenrichtung jeweils auf den unteren Garnen 161 bis 166 quer zur Maschinenrichtung gebildet werden. Wie aus der Fig. 3B ersichtlich ist, bilden diese Knoten keine klare Diagonale, wie es für Twillgewebe typisch ist, sondern bilden statt dessen ein "unterbrochenes Twill"-Muster.
- Wie in Fig. 3A gezeigt, hat die obere Oberfläche des Gewebes 100 ein 1 · 2 Twillmuster, das durch die oberen Garne in Maschinenrichtung und Abschnitte der Bindegarne gebildet wird. Wie bei dem vorher beschriebenen Gewebe 10 besitzt jedes Bindegarn einen Fasertragabschnitt und einen bindenden Abschnitt; diese sind durch obere Übergangsgarne in Maschinenrichtung unterteilt, unter denen Bindegarne eines Paars einander kreuzen. Der Fasertragabschnitt jedes Bindegarns verfolgt beim Verweben mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung ein "über 2/unter 1/über 2"-Muster. In seinem bindenden Abschnitt verläuft jedes Bindegarn zwischen oberen und unteren Garnen in Maschinenrichtung, mit der Ausnahme, dass es unter einem unteren Garn in Maschinenrichtung verläuft. Das untere Garn in Maschinenrichtung, das gebunden wird, befindet sich entweder 1 oder 2 Garne in Maschinenrichtung entfernt von den Übergangsgarnen in Maschinenrichtung, die die Fasertrag- und die bindenden Abschnitte jedes Bindegarns voneinander trennen.
- Dieses Muster ist durch das Bindegarn 185a beispielhaft dargestellt, dessen Bindungsmuster in der Fig. 4E gezeigt ist. Das Bindegarn 185a verläuft über den oberen Garnen 101 und 102 in Maschinenrichtung, unter dem oberen Garn 103 in Maschinenrichtung, und über den oberen Garnen 104, 105 in Maschinenrichtung, bevor es unter dem oberen Übergangsgarn 106 in Maschinenrichtung verläuft. In seinem bindenden Abschnitt verläuft das Bindegarn 18% über den unteren Garnen 147 und 148 in Maschinenrichtung, unter dem unteren Garn 149 in Maschinenrichtung, und über den unteren Garnen 148, 149 in Maschinenrichtung, bevor es unter dem oberen Übergangsgarn 112 verläuft.
- Paare von Bindegarnen werden mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung derart in Bezug aufeinander verwoben, dass ihre Fasertragabschnitte und die oberen Garne in Maschinenrichtung ein 1 · 2 Twillmuster bilden. Mit erneutem Bezug auf Fig. 4E und wie oben beschrieben, verläuft das Bindegarn 185a über den oberen Garnen 101, 102 in Maschinenrichtung, unter dem oberen Garn 103 in Maschinenrichtung, und über den oberen Garnen 104, 105 in Maschinenrichtung. Beide Bindegarne 185a, 185b verlaufen unter dem oberen Übergangsgarn 106 in Maschinenrichtung, wonach der Fasertragabschnitt des Bindegarns 185b das zuerst durch das Bindegarn 185a festgelegte über 2/unter 1- Twillmuster fortführt. Dabei verläuft das Bindegarn 185b über den oberen Garnen 107, 108 in Maschinenrichtung, unter dem oberen Garn 109 in Maschinenrichtung, und unter den oberen Garnen 110, 111 in Maschinenrichtung, bevor es unter dem oberen Übergangsgarn 112 in Maschinenrichtung verläuft.
- Fig. 5A macht deutlich, dass die Bindegarne mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung derart verwoben sind, dass ein "über 2"-Segment jeden Fasertragabschnitts um ein oberes Garn in Maschinenrichtung von den "über 2"-Segmenten benachbarter Bindegarnpaare, die dieses Bindegarn flankieren, versetzt ist. Beispielsweise verläuft das Bindegarn 181a über den oberen Garnen 102 und 103 in Maschinenrichtung. Die am nächsten liegenden oberen Garne quer zur Maschinenrichtung, nämlich 121 und 122, verlaufen über den oberen Garnen 101, 102 bzw. 103, 104 in Maschinenrichtung. Auf diese Weise wird die charakteristische Diagonale eines 1 · 2 Twills durch die Fasertragabschnitte der Bindegarne ausgebildet.
- Fig. 3B stellt auch dar, wie die Bindegarne in den unteren Garnen in Maschinenrichtung gebunden sind. Aus Fig. 3B ist ersichtlich, dass der Knoten, der durch jedes Bindegarn gebildet wird, wenn es unter einem unteren Garn in Maschinenrichtung verläuft, derart positioniert ist, dass zwei untere Garne quer zur Maschinenrichtung in einer Richtung zwischen dem Bindegarnknoten und dem Knoten liegen, der durch dieses untere Garn in Maschinenrichtung über einem unteren Garn quer zur Maschinenrichtung gebildet wird, und in der entgegengesetzten Richtung drei untere Garne quer zur Maschinenrichtung zwischen dem Bindegarnknoten und dem nächsten Knoten liegen, der durch dieses untere Garn in Maschinenrichtung über einem Garn quer zur Maschinenrichtung gebildet wird. Beispielsweise bildet das Bindegarn 184a einen Knoten, wenn es unter dem unteren Garn 141 in Maschinenrichtung verläuft. Das untere Garn 141 in Maschinenrichtung bildet einen Knoten, wenn es unter dem unteren Garn 161 quer zur Maschinenrichtung verläuft, das von dem durch das Bindegarn 184a gebildeten Knoten um drei untere Garne quer zur Maschinenrichtung (162, 163, 164) getrennt ist. Das Muster in der anderen Richtung fortsetzend, sind die unteren Garne 165 und 166 quer zur Maschinenrichtung zwischen dem durch das Bindegarn 184a gebildeten Knoten und dem Knoten positioniert, der durch das untere Garn 141 in Maschinenrichtung unter dem nächsten unteren Garn quer zur Maschinenrichtung nach dem unteren Garn 166 quer zur Maschinenrichtung gebildet würde (das dasselbe Webmuster wie das untere Garn 161 quer zur Maschinenrichtung hätte). Auf diese Weise ist der Bindegarnknoten des Bindegarns 184a um drei untere Garne quer zur Maschinenrichtung in einer Richtung, und um zwei Garne quer zur Maschinenrichtung in der anderen Richtung, von den Knoten des unteren Garns in Maschinenrichtung getrennt.
- Dem Fachmann wird darüber hinaus klar sein, dass Gewebe der vorliegenden Erfindung auch mit anderen Twillmustern in der oberen Schicht ausgebildet werden kann. Beispielsweise kann ein Gewebe eine obere Schicht mit einem 1 · 3 oder 1 · 4 Twillmuster haben. Jedes dieser Twillmuster kann ein herkömmliches sein, wie das des Gewebes 100, kann aber auch ein durchbrochenes Twillmuster annehmen, wie das der Oberfläche eines herkömmlichen Einfachschicht-Gewebes aus 4- oder 5-Harnischkettsatin. Es können auch Gewebe entworfen werden, bei denen Fasertragabschnitte von Bindegarnpaaren über unterschiedlich vielen oberen Garnen in Maschinenrichtung verlaufen. Auf jeden Fall sollte der Fachmann die geeigneten Abänderungen an den bindenden Abschnitten der Bindegarne so verstehen, dass sie die Unterschiede in den Fasertragabschnitten ausgleichen.
- Der Fachmann wird erkennen, dass, obwohl die hier dargestellten und ausführlich beschriebenen Leinwandbindungs- und Twillgewebe bevorzugt sind, andere Gewebewebarten wie andere Twillwebungen und andere Satinarten, die Paare von in die Papierherstellungsoberfläche eines Gewebes mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung integrierten Bindegarnen verwenden, ebenfalls hergestellt werden können. Obwohl die Gewebe 10 und 100 veranschaulichend und bevorzugt frei von Garnen quer zur Maschinenrichtung sind, die nicht unter mindestens einem unteren Garn in Maschinenrichtung verlaufen, ist auch angedacht, dass Gewebe nach der vorliegenden Erfindung auch einige Garne quer zur Maschinenrichtung umfassen, die nur mit oberen Garnen in Maschinenrichtung verwoben sind. Diese sollten nicht mehr als 33 Prozent der oberen Oberfläche des Gewebes ausmachen (d. h., diese sollten nicht mehr als eines dieser Garne quer zur Maschinenrichtung für jede zweiten Paare an Bindegarnen haben), und sollten vorzugsweise nicht mehr als 25 oder 20 Prozent der oberen Oberfläche ausmachen, wobei eine obere Oberfläche frei von solchen Garnen quer zur Maschinenrichtung am bevorzugtesten ist.
- Beliebig viele Konfigurationen der unteren Schicht, in der Bindegarnpaare die unteren Garne in Maschinenrichtung binden, können verwendet werden. Obwohl die dargestellten Gewebe darüber hinaus gleich viele obere und untere Garne quer zur Maschinenrichtung und Bindegarnpaare aufweisen, muss dies für die vorliegende Erfindung nicht unbedingt der Fall sein; andere Verhältnisse, wie beispielsweise zwei Bindegarnpaare für jedes untere Garn quer zur Maschinenrichtung, können ebenfalls verwendet werden.
- Die Konfigurationen der einzelnen in den Geweben der vorliegenden Erfindung verwendeten Garne, kann je nach den gewünschten Eigenschaften des endgültigen Papiermaschinengewebes variieren. Beispielsweise können die Garne mehrfädige Garne sein, einfädige Garne, einfädige oder mehrfädige Zwirngarne, gesponnene Garne oder irgendeine Kombination davon. Auch können die Materialien, die die im Gewebe der vorliegenden Erfindung verwendeten Garne umfassen, diejenigen sein, die für gewöhnlich beim Papiermaschinengewebe verwendet werden. Beispielsweise können die Garne aus Baumwolle, Wolle, Polypropylen, Polyester, Aramid, Nylon oder dergleichen gebildet sein. Der Fachmann sollte ein Garnmaterial auswählen, das der besonderen Anwendung des endgültigen Gewebes entspricht.
- Was die Garnabmessungen anbelangt, wird die besondere Größe der Garne üblicherweise von der Größe und Ausdehnung der Papierherstellungsoberfläche bestimmt. Im allgemeinen ist der Durchmesser der oberen Garne in Maschinenrichtung ungefähr gleich dem oder kleiner als der Durchmesser der unteren Garne in Maschinenrichtung, und der Durchmesser der unteren Garne quer zur Maschinenrichtung ist etwas größer als derjenige der unteren Garne in Maschinenrichtung. Bei einem typischen Gewebe beträgt der Durchmesser der oberen Garne in Maschinenrichtung zwischen ca. 0,11 und 0,15 mm, der Durchmesser der unteren Garne quer zur Maschinenrichtung beträgt zwischen ca. 0,20 und 0,40 mm, und der Durchmesser der unteren Garne in Maschinenrichtung beträgt zwischen 0,17 und 0,25 mm. Der Durchmesser der Bindegarne beträgt typischerweise zwischen ca. 0,11 und 0,17 mm.
- Die Garne können auch vorteilhafterweise im Elastizitätsmodul variieren. Beispielsweise können Bindegarne, die mit weniger oberen Garnen in Maschinenrichtung verwoben sind als ihr Partnerbindegarn (wie die "b"-Garne des Gewebes 10), einen höheren Elastizitätsmodul als ihr Partnerbindegarn haben (typischerweise zwischen ca. 10 und 50 Prozent höher).
- Wie die vorstehende Diskussion zeigt, sprechen die Gewebe der vorliegenden Erfindung die Probleme an, die mit den Dreischicht-Siebgeweben aus dem Stand der Technik auftreten. Die Gewebe der vorliegenden Erfindung verwenden die Bindegarne als obere Oberfläche des Gewebes, sei es ein Leinwandbindungs-, Twill-, Satin- oder ein anderes Muster, und vermeiden damit die Beeinträchtigung der Papierherstellungsoberfläche, die mit der Einbeziehung von Bindegarnen einhergehen kann, die weniger der Papierherstellungsoberfläche einnehmen. Die den Bindegarnen zuzuschreibende Integration des Gewebes reduziert auch zu einem Großteil den Zwischenschichtverschleiß (wenn sie ihn nicht zur Gänze ausschaltet). Da die Bindegarne zusätzlich die Papierherstellungsoberfläche einnehmen, kommen die Unterschiede in der Spannung zwischen den oberen Garnen quer zur Maschinenrichtung und den Bindegarnen der Gewebe aus dem Stand der Technik, die die Papierherstellungsoberfläche verziehen können, bei den Geweben der vorliegenden Erfindung nicht vor. Die Dichte der Bindegarne stellt auch eine vollständigere Bindung der oberen und unteren Gewebeschichten bereit, welche der Designer mit einer breiteren Palette an Garnauswahlen als Gleichgewicht zwischen Papierausbildungseigenschaften und Lebensdauer und Verschleiß vorsehen kann.
- Die vorstehenden Ausführungsformen sind für die vorliegende Erfindung veranschaulichend und sollten nicht als diese einschränkend aufgefasst werden. Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Ansprüche definiert, wobei Äquivalente der Ansprüche darin eingeschlossen werden sollen.
Claims (23)
1. Papiermaschinengewebe,
aufweisend obere Garne in Maschinenrichtung, untere Garne in
Maschinenrichtung, untere Garne quer zur Maschinenrichtung
und Sätze von ersten und zweiten Bindegarnen quer zur
Maschinenrichtung, welches Gewebe in einer Vielzahl von sich
wiederholenden Einheiten (10) gebildet ist, wobei jede der
sich wiederholenden Einheiten folgendes aufweist:
einen Satz von oberen Garnen (11-20) in Maschinenrichtung;
einen Satz von unteren Garnen (21-30) in
Maschinenrichtung;
einen Satz von unteren Garnen (31-40) quer zur
Maschinenrichtung, die mit dem Satz der unteren Garne (21-
30) in Maschinenrichtung verwoben sind; und
Paare eines ersten und eines zweiten Bindegarnes (41a, b -
50a, b), die quer zur Maschinenrichtung verlaufen, welches
erste und zweite Bindegarn jeden Paares mit dem oberen (11-
20) und dem unteren Garn (21-30) in Maschinenrichtung in
der Weise verwoben sind, dass dann, wenn ein
Fasertragabschnitt des ersten Bindegarnes mit den oberen
Garnen in Maschinenrichtung verwoben ist, ein bindender
Abschnitt des zweiten Bindegarnes unter den oberen Garnen
(11-20)
in Maschinenrichtung positioniert ist, und in der
Weise, dass dann, wenn ein Fasertragabschnitt des zweiten
Bindegarnes mit den oberen Garnen (11-20) in
Maschinenrichtung verwoben ist, ein bindender Abschnitt des
ersten Bindegarnes unter den oberen Garnen (11-20) in
Maschinenrichtung positioniert ist, und in der Weise, dass
das erste und das zweite Garn (41a, b - 50a, b) einander
kreuzen, wenn sie unter einem Übergangsgarn in
Maschinenrichtung verlaufen, und in der Weise, dass jeder
der bindenden Abschnitte des ersten und des zweiten
Bindegarnes (41a, b - 50a, b) unter mindestens einem der
unteren Garne (31-40) in Maschinenrichtung verläuft, wobei
die Fasertragabschnitte der Bindegarne (41a, b - 50a, b) und
die oberen Garne (11-20) in Maschinenrichtung eine
Papierherstellungsoberfläche bilden, welche
Papierherstellungsfläche nicht mehr als 33% Garne quer zur
Maschinenrichtung enthält, die nicht unter mindestens einem
unteren Garn (21-30) in Maschinenrichtung verlaufen,
bei welchem die ersten und zweiten Bindegarne (41a, b - 50a,
b) einen kleineren Durchmesser haben als die oberen Garne
(11-20) in Maschinenrichtung.
2. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 1,
bei welchem die Fasertragabschnitte von ersten abwechselnden
Paaren von Bindegarnen (41a, b - 50a, b) über einer ersten
Gruppe von abwechselnden oberen Garnen (11-20) in
Maschinenrichtung und unter einer zweiten Gruppe von
abwechselnden oberen Garnen (11-20) in Maschinenrichtung
verlaufen und Fasertragabschnitte von zweiten abwechselnden
Paaren von Bindegarnen (41a, b - 50a, b) über der zweiten
Gruppe von oberen Garnen (11-20) in Maschinenrichtung und
unter der ersten Gruppe von abwechselnden oberen Garnen (11
-20) in Maschinenrichtung verlaufen, wobei die
Fasertragabschnitte des ersten und des zweiten abwechselnden
Paares von Bindegarnen, die erste Gruppe von abwechselnden
oberen Garnen in Maschinenrichtung und die zweite Gruppe von
abwechselnden Garnen in Maschinenrichtung eine obere
Oberfläche des Gewebes in Leinwandbindung bilden.
3. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 2,
bei welchem die Fasertragabschnitte der ersten Bindegarne
(41a-50a) über einer ersten Anzahl der Garne (11-20) in
Maschinenrichtung verlaufen, die Fasertragabschnitte der
zweiten Bindegarne (41b-50b) über einer zweiten Anzahl von
Garnen in Maschinenrichtung (11-20) verlaufen, und die
erste Anzahl von der zweiten Anzahl verschieden ist.
4. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 3,
bei welchem die erste Anzahl größer ist als die zweite
Anzahl und bei welchem die zweiten Bindegarne (41b-50b)
einen höheren Elastizitätsmodul als die ersten Bindegarne
(41a-50a) haben.
5. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 3,
bei welchem die ersten Anzahl drei ist und die zweite Anzahl
zwei ist.
6. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 1,
bei welchem jeder der bindenden Abschnitte des ersten und
des zweiten Bindegarnes (41a, b - 50a, b) nur unter einem
der unteren Garne (21-30) in Maschinenrichtung verläuft.
7. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 1,
bei welchem die Wiederholungseinheit zehn obere Garne in
Maschinenrichtung und zehn untere Garne in
Maschinenrichtung enthält.
8. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 1,
bei welchem die oberen Garne (101-112) in
Maschinenrichtung und die Fasertragabschnitte der ersten
und der zweiten Bindegarne (181a, b - 186a, b) in einem
Wiederholungsmuster so miteinander verwoben sind, dass
jeder der Fasertragabschnitte über einem ersten Paar von
benachbarten oberen Garnen (101-112) in
Maschinenrichtung, unter einem dritten oberen Garn in
Maschinenrichtung, das dem ersten Paar benachbart ist, und
über einem zweiten Paar von oberen Garnen in
Maschinenrichtung, das dem dritten oberen Garn in
Maschinenrichtung benachbart ist, verläuft, und bei welchem
die Fasertragabschnitte von benachbarten Bindegarnen (181a,
b - 186a, b) über Paaren von oberen Garnen in
Maschinenrichtung verlaufen, die um ein oberes Garn in
Maschinenrichtung versetzt sind, so dass die oberen Garne
in Maschinenrichtung und die Fasertragabschnitte der ersten
und der zweiten Bindegarne ein 1 · 2 Twillmuster bilden.
9. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 1,
bei welchem die Papiererzeugungsoberfläche frei von Garnen
quer zur Maschinenrichtung ist, die nicht unter mindestens
einem unteren Garn (21-30) in Maschinenrichtung
verlaufen.
10. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 1,
bei welchem die Bindegarne mit den oberen und unteren
Garnen in Maschinenrichtung in der Weise verwoben sind,
dass benachbarte Paare von Bindegarnen unter oberen
Übergangsgarnen in Maschinenrichtung kreuzen, die um drei
obere Garne (11-20) in Maschinenrichtung versetzt sind.
11. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 1,
bei welchem zwischen 25 und 50% der ersten und der zweiten
Bindegarne abwechselnd mit den oberen Garnen in
Maschinenrichtung verwoben sind.
12. Papiermaschinengewebe,
aufweisend obere Garne in Maschinenrichtung, untere Garne in
Maschinenrichtung, untere Garne quer zur Maschinenrichtung
und Sätze von ersten und zweiten Bindegarnen quer zur
Maschinenrichtung, welches Gewebe in einer Vielzahl von sich
wiederholenden Einheiten (10) gebildet ist, wobei jede der
sich wiederholenden Einheiten folgendes aufweist:
einen Satz von oberen Garnen (11-20) in Maschinenrichtung;
einen Satz von unteren Garnen (21-30) in
Maschinenrichtung;
einen Satz von unteren Garnen (31-40) quer zur
Maschinenrichtung, die mit dem Satz der unteren Garne (21-
30) in Maschinenrichtung verwoben sind; und
Paare eines ersten und eines zweiten Bindegarnes (41a, b -
50a, b), die quer zur Maschinenrichtung verlaufen, welches
erste und zweite Bindegarn jeden Paares mit dem oberen (11-
20) und dem unteren Garn (21-30) in Maschinenrichtung in
der Weise verwoben sind, dass dann, wenn ein
Fasertragabschnitt des ersten Bindegarnes mit den oberen
Garnen in Maschinenrichtung verwoben ist, ein bindender
Abschnitt des zweiten Bindegarnes unter den oberen Garnen
(11-20) in Maschinenrichtung positioniert ist, und in der
Weise, dass dann, wenn ein Fasertragabschnitt des zweiten
Bindegarnes mit den oberen Garnen (11-20) in
Maschinenrichtung verwoben ist, ein bindender Abschnitt des
ersten Bindegarnes unter den oberen Garnen (11-20) in
Maschinenrichtung positioniert ist, und in der Weise, dass
das erste und das zweite Garn (41a, b - 50a, b) einander
kreuzen, wenn sie unter einem Übergangsgarn in
Maschinenrichtung verlaufen, und in der Weise, dass jeder
der bindenden Abschnitte des ersten und des zweiten
Bindegarnes (41a, b - 50a, b) unter mindestens einem der
unteren Garne (31-40) in Maschinenrichtung verläuft, und
in der Weise, dass zwischen 25 und 50% der Bindegarne
abwechselnd mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung
verwoben sind;
wobei die Fasertragabschnitte der Bindegarne (41a, b - 50a,
b) und die oberen Garne (11-20) in Maschinenrichtung eine
Papierherstellungsoberfläche bilden, welche
Papierherstellungsfläche nicht mehr als 33% Garne quer zur
Maschinenrichtung enthält, die nicht unter mindestens einem
unteren Garn (21-30) in Maschinenrichtung verlaufen,
bei welchem die ersten und zweiten Bindegarne (41a, b - 50a,
b) einen kleineren Durchmesser haben als die oberen Garne
(11-20) in Maschinenrichtung.
13. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 12,
bei welchem die Fasertragabschnitte von ersten abwechselnden
Paaren von Bindegarnen (41a, b - 50a, b) über einer ersten
Gruppe von abwechselnden oberen Garnen (11-20) in
Maschinenrichtung und unter einer zweiten Gruppe von
abwechselnden oberen Garnen (11-20) in Maschinenrichtung
verlaufen und Fasertragabschnitte von zweiten abwechselnden
Paaren von Bindegarnen (41a, b - 50a, b) über der zweiten
Gruppe von oberen Garnen (11-20) in Maschinenrichtung und
unter der ersten Gruppe von abwechselnden oberen Garnen (11
-20) in Maschinenrichtung verlaufen, wobei die
Fasertragabschnitte des ersten und des zweiten abwechselnden
Paares von Bindegarnen, die erste Gruppe von abwechselnden
oberen Garnen in Maschinenrichtung und die zweite Gruppe von
abwechselnden Garnen in Maschinenrichtung eine obere
Oberfläche des Gewebes in Leinwandbindung bilden.
14. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 13,
bei welchem die Fasertragabschnitte der ersten Bindegarne
(41a-50a) über einer ersten Anzahl der Garne (11-20) in
Maschinenrichtung verlaufen, die Fasertragabschnitte der
zweiten Bindegarne (41b-50b) über einer zweiten Anzahl von
Garnen in Maschinenrichtung (11-20) verlaufen, und die
erste Anzahl von der zweiten Anzahl verschieden ist.
15. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 14,
bei welchem die erste Anzahl größer ist als die zweite
Anzahl und bei welchem die zweiten Bindegarne (41b-50b)
einen höheren Elastizitätsmodul als die ersten Bindegarne
(41a-50a) haben.
16. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 15,
bei welchem die ersten Anzahl drei ist und die zweite Anzahl
zwei ist.
17. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 12,
bei welchem jeder der bindenden Abschnitte des ersten und
des zweiten Bindegarnes (41a, b - 50a, b) nur unter einem
der unteren Garne (21-30) in Maschinenrichtung verläuft.
18. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 12,
bei welchem die Wiederholungseinheit zehn obere Garne in
Maschinenrichtung und zehn untere Garne in
Maschinenrichtung enthält.
19. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 12,
bei welchem die Bindegarne mit den oberen und unteren Garnen
in Maschinenrichtung in der Weise verwoben sind, dass
benachbarte Paare von Bindegarnen unter oberen
Übergangsgarnen in Maschinenrichtung kreuzen, die um drei
obere Garne (11-20) in Maschinenrichtung versetzt sind.
20. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 12,
bei welchem die Papiererzeugungsoberfläche frei von Garnen
quer zur Maschinenrichtung ist, die nicht unter mindestens
einem unteren Garn (21-30) in Maschinenrichtung verlaufen.
21. Verfahren zur Papierherstellung, umfassend die
Schritte:
(a) Vorsehen eines Papiermaschinengewebes, welches Gewebe
obere Garne in Maschinenrichtung, untere Garne in
Maschinenrichtung, unter Garne quer zur Maschinenrichtung
und Sätze von ersten und zweiten Bindegarnen quer zur
Maschinenrichtung aufweist, welches Gewebe in einer Vielzahl
von sich wiederholenden Einheiten gebildet ist, wobei jede
der sich wiederholenden Einheiten folgendes aufweist:
einen Satz von oberen Garnen in Maschinenrichtung;
einen Satz von unteren Garnen in Maschinenrichtung;
einen Satz von unteren Garnen quer zur Maschinenrichtung,
die mit dem Satz der unteren Garne in Maschinenrichtung
verwoben sind; und
Paare eines ersten und eines zweiten Bindegarnes die quer
zur Maschinenrichtung verlaufen, welches erste und zweite
Bindegarn jeden Paares mit dem oberen und dem unteren Garn
in Maschinenrichtung in der Weise verwoben sind, dass dann,
wenn ein Fasertragabschnitt des ersten Bindegarnes mit den
oberen Garnen in Maschinenrichtung verwoben ist, ein
bindender Abschnitt des zweiten Bindegarnes unter den oberen
Garnen in Maschinenrichtung positioniert ist, und in der
Weise, dass dann, wenn ein Fasertragabschnitt des zweiten
Bindegarnes mit den oberen Garnen in Maschinenrichtung
verwoben ist, ein bindender Abschnitt des ersten Bindegarnes
unter den oberen Garnen in Maschinenrichtung positioniert
ist, und in der Weise, dass das erste und das zweite Garn
einander kreuzen, wenn sie unter einem Übergangsgarn in
Maschinenrichtung verlaufen, und in der Weise, dass jeder
der bindenden Abschnitte des ersten und des zweiten
Bindegarnes unter mindestens einem der unteren Garne in
Maschinenrichtung verläuft,
wobei die Fasertragabschnitte der Bindegarne und die oberen
Garne in Maschinenrichtung eine Papierherstellungsoberfläche
bilden, welche Papierherstellungsfläche nicht mehr als 33%
Garne quer zur Maschinenrichtung enthält, die nicht unter
mindestens einem unteren Garn in Maschinenrichtung
verlaufen;
wobei die ersten und zweiten Bindegarne einen kleineren
Durchmesser haben als die oberen Garne in Maschinenrichtung;
(b) Auftragen von Papierzeug auf das Gewebe; und
(c) Entfernen von Feuchtigkeit aus dem Papierzeug.
22. Verfahren nach Anspruch 21,
bei welchem die Fasertragabschnitte von ersten abwechselnden
Paaren von Bindegarnen über einer ersten Gruppe von
abwechselnden oberen Garnen in Maschinenrichtung und unter
einer zweiten Gruppe von abwechselnden oberen Garnen in
Maschinenrichtung verlaufen und Fasertragabschnitte von
zweiten abwechselnden Paaren von Bindegarnen über der
zweiten Gruppe von oberen Garnen in Maschinenrichtung und
unter der ersten Gruppe von abwechselnden oberen Garnen in
Maschinenrichtung verlaufen, wobei die Fasertragabschnitte
des ersten und des zweiten abwechselnden Paares von
Bindegarnen, die erste Gruppe von abwechselnden oberen
Garnen in Maschinenrichtung und die zweite Gruppe von
abwechselnden Garnen in Maschinenrichtung eine obere
Oberfläche des Gewebes in Leinwandbindung bilden.
23. Verfahren nach Anspruch 21,
bei welchem die oberen Garne in Maschinenrichtung und die
Fasertragabschnitte der ersten und der zweiten Bindegarne
in einem Wiederholungsmuster so miteinander verwoben sind,
dass jeder der Fasertragabschnitte über einem ersten Paar
von benachbarten oberen Garnen in Maschinenrichtung, unter
einem dritten oberen Garn in Maschinenrichtung, das dem
ersten Paar benachbart ist, und über einem zweiten Paar von
oberen Garnen in Maschinenrichtung, das dem dritten oberen
Garn in Maschinenrichtung benachbart ist, verläuft, und bei
welchem die Fasertragabschnitte von benachbarten
Bindegarnen über Paaren von oberen Garnen in
Maschinenrichtung verlaufen, die um ein oberes Garn in
Maschinenrichtung versetzt sind, so dass die oberen Garne
in Maschinenrichtung und die Fasertragabschnitte der ersten
und der zweiten Bindegarne ein 1 · 2 Twillmuster bilden.
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| US08/905,489 US5881764A (en) | 1997-08-01 | 1997-08-01 | Multi-layer forming fabric with stitching yarn pairs integrated into papermaking surface |
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