DE69712444T2 - Brennstoffpumpenmodul für Brennstofftank eines Fahrzeugs - Google Patents
Brennstoffpumpenmodul für Brennstofftank eines FahrzeugsInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kraftstoffpumpenmodul zwecks Anordnung innerhalb des Kraftstofftanks eines Kraftfahrzeuges und insbesondere ein Kraftstoffpumpenmodul, das weniger Einzelteile als bekannte Kraftstoffpumpenmodule hat und daher weniger kostspielig in Fertigung und Montage ist.
- Bei Kraftfahrzeugen ist eine Kraftstoffpumpe typischerweise innerhalb des Kraftstofftanks untergebracht. Der Einlass der Kraftstoffpumpe ist typischerweise unter Bezugnahme auf den Boden des Kraftstofftanks angeordnet, um eine Unterbrechung des Kraftstoffstroms zur Brennkraftmaschine zu verhindern, wenn das Kraftstoffniveau im Kraftstofftank niedrig bzw. der Kraftstofftank nahezu leer ist. Bei bestimmten Kraftstoffpumpen sind die Pumpen innerhalb des Tanks in einer aufrechten Position angeordnet, wobei ein Einlass durch Federkraft in Richtung auf den Boden des Tanks vorgespannt ist und ein zugehöriges Filter hat, beispielsweise wie in dem US Patent Nr. 5,195,494 beschrieben und dargestellt. Bei einer zweiten Bauart kann der Einlass des Kraftstofftanks flexible Leitungen aufweisen, die am Boden des Kraftstofftanks festgelegt sind, während die Kraftstoffpumpe außerhalb des Kraftstofftanks angeordnet ist. Bei einer weiteren Ausführungsform ist ein Kraftstoffpumpenmodul innerhalb eines Kraftstofftanks angeordnet, und es enthält die Kraftstoffpumpe. Das Kraftstoffpumpenmodul ist mit einem Flansch schwenkbar verbunden, der an einer Wand des Kraftstofftanks befestigt ist, so dass die Pumpe eine Bezugnahme auf den Boden des Kraftstofftanks hat. Bei einer derartigen Konstruktion dieser letztgenannten Bauart erfordert das Kraftstoffpumpenmodul zwei außerhalb des Moduls angeordnete Bauteile, und zwar einen Schwenkarm sowie einen Führungsarm, die außerdem als Kraftstoffzuführ- bzw. Kraftstoffrückführleitung dienen. Außerdem wird eine Druckfeder dazu benutzt, das Modul in Richtung auf den Boden des Kraftstofftanks zu belasten bzw. vorzuspannen. Die Fertigung und Montage dieser Konstruktionen sind ziemlich kostspielig, und die Konstruktionen sind nicht sonderlich robust, was Dauerfestigkeitsprobleme aufwirft. Kraftstoffverschmutzung ist ebenfalls ein Problem, da diese Konstruktionen eine Öffnung haben, durch die Kraftstoff in den und aus dem Speicher strömen kann.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Kraftstoffpumpenmodul für ein Kraftfahrzeug vorgesehen, das eine verringerte Anzahl von Einzelteilen hat, das relativ einfach zu fertigen und zu montieren ist, eine Torsionsfeder zwecks Benzugnahme auf den Boden des Kraftstofftanks verwendet, einen Druckregler innerhalb des Moduls umfasst und eine Reglerbefestigung mit Schwingungsisolierung und Drehsicherung einschließt. Durch Anbringen des Kraftstoffdruckreglers innerhalb des Modulgehäuses ist eine getrennte Kraftstoffrückführleitung nicht erforderlich. Die Kraftstoffrückführleitung befindet sich innerhalb des Modulgehäuses zum Zurückführen von Kraftstoff entweder zu einem Kraftstoffspeicher innerhalb des Gehäuses oder außerhalb des Moduls zu dem Kraftstofftank des Fahrzeugs. Das Modul hat ferner einen einzelnen äußeren mechanischen Arm, der als Kraftstoffzuführleitung dient. Eine Torsionsfeder ist zwischen dem Arm und dem Gehäuse angeordnet, um das Gehäuse gegen die Bodenwand des Kraftstofftanks vorzuspannen, wobei der Arm mit einem Flansch verbunden ist, der mit einer Wand des Kraftstofftanks verbunden ist.
- Das vorliegende Kraftstoffpumpenmodul ist weniger kostspielig und einfacher zu montieren als herkömmliche Schwenkpumpenmodule, hat weniger Teile und ermöglicht eine Abdichtung des Gehäuses gegenüber dem Kraftstoff im Kraftstofftank mit Ausnahme des Kraftstoffeinlasses zu einem Speicher innerhalb des Modul-Gehäusekörpers, wobei das Modul außerdem die Kraftstoffpumpe beherbergt. Eine Abdichtung des Speichers gegenüber der Umgebung (dem Kraftstofftank) ist wünschenswert, damit Verschmutzungen nicht zu der Kraftstoffpumpe gelangen und Schaden anrichten können. Falls der zu dem Speicher im Modulgehäusekörper zurückgeführte Kraftstoff den dem Kraftstoffverteiler zugeführten Kraftstoff übersteigt und der Speicher voll wird, ermöglicht ein dem Gehäuse zugeordnetes Rückschlagventil, dass überschüssiger Kraftstoff in den Kraftstofftank zurückströmt.
- Es ist ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass der innerhalb des Modulgehäuses gelagerte Regler einen Regler-Befestigungstopf hat, der als Teil eines Schwingungsisoliersystems für die Kraftstoffpumpe sowie als Drehsicherungsmechanismus dient. Der Regler-Befestigungstopf wird von der Kraftstoffpumpe getragen und ist innerhalb des Modulgehäuses angeordnet. Der Befestigungstopf hat eine Tasche zur Aufnahme einer Dichtung, die an der Unterseite eines Deckels gebildet ist, welcher am Modulgehäusekörper abgedichtet ist. Die Dichtung und die Tasche sind gegeneinander schwingungsisoliert, beispielsweise durch elastisches Material, das zwischen ihnen angeordnet ist Außerdem sind die Tasche und die Dichtung gegenüber der Achse der Pumpe versetzt, wodurch die Tasche und die Dichtung zusammenwirken, um die Pumpe gegen eine Drehung relativ zu dem Modulgehäuse zu sichern Es versteht sich, dass das entgegengesetzte Ende der Kraftstoffpumpe ebenfalls gegenüber dem Modulgehäusekörper schwingungsmäßig isoliert ist.
- In einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen: ein Kraftstoffpumpenmodul zwecks Anordnung im Kraftstofftank eines Kraftfahrzeuges zum Zuführen von Kraftstoff zu der Brennkraftmaschine des Fahrzeuges, mit: einem Gehäuse zwecks Anordnung im Kraftstofftank einschließlich eines Kraftstoffspeichers; einer Kraftstoffpumpe innerhalb des Gehäuses zum Fördern von Kraftstoff aus dem Speicher und versehen mit einem Kraftstoffauslass; einem Flansch zur Befestigung an dem Kraftstofftank; einem Bauteil, das das Gehäuse und den Flansch verbindet und einen Strömungskanal zur Aufnahme von Kraftstoff aus der Kraftstoffpumpe hat, wobei das Bauteil aufweist: einen ersten Arm, der von dem Gehäuse getragen wird und außerhalb desselben angeordnet ist, und einen zweiten Arm, der von dem Flansch getragen wird und mit dem ersten Arm schwenkbar verbunden ist, wobei der zweite Arm einen Strömungskanal hat, der mit dem Strömungskanal des ersten Arms in Verbindung steht, um Kraftstoff aus dem Speicher zu der Brennkraftmaschine des Fahrzeugs zu führen; und einer Torsionsfeder, die zwischen den Armen und dem Gehäuse eingesetzt ist, um das Gehäuse so vorzuspannen, dass es relativ zu dem Flansch zwecks Bezugnahme auf einen Boden des Kraftstofftanks bewegbar ist.
- Vorzugsweise enthält das Modul ferner einen Kraftstoffregler, der innerhalb des Speichers in Verbindung mit dem Auslass der Pumpe angeordnet ist und eine Anschlussöffnung zum Zurückführen von Kraftstoff zu dem Speicher oder den Tank hat, wobei der Regler eine Befestigung zum Abstützen des Reglers an der Kraftstoffpumpe umfasst und die Befestigung eine Verbindung mit dem Gehäuse hat, die gegenüber der Drehachse der Kraftstoffpumpe versetzt ist.
- Demgemäß ist ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, ein neuartiges und verbessertes Schwenkpumpenmodul für den Kraftstofftank eines Kraftfahrzeuges zu schaffen, das weniger Einzelteile und geringere Fertigungs- und Montagekosten, einen inneren Regler und ein Isolier- und Drehsicherungssystem für die Kraftstoffpumpe hat.
- Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines Kraftstoffpumpenmoduls gemäß der vorliegenden Erfindung, das innerhalb des Kraftstofftanks eines Kraftfahrzeuges dargestellt ist.
- Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Kraftstoffpumpenmoduls hiervon.
- Fig. 3 ist eine perspektivische Teilansicht, bei der Teile des Kraftstoffpumpenmoduls weggebrochen sind.
- Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Kraftstoffpumpenmoduls.
- Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines Befestigungstopfes für den Regler innerhalb des Kraftstoffpumpenmodulgehäuses.
- Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie 6-6 in Fig. 5.
- Es wird nun auf die Zeichnungsfiguren, insbesondere Fig. 1 Bezug genommen. Dort ist ein Kraftstofftank 10 für ein Kraftfahrzeug zum Zuführen von Kraftstoff zu einem Kraftstoffverteiler dargestellt, der seinerseits eine Brennkraftmaschine durch mehrere Kraftstoffeinspritzdüsen mit Kraftstoff versorgt. Der Kraftstoffverteiler, die Einspritzdüsen und die Brennkraftmaschine sind herkömmlicher Bauart und werden daher nicht dargestellt Die dargestellte Kraftstoffanlage ist eine rückführfreie Anlage, bei der eine einzige Kraftstoffleitung 12 zwischen dem Kraftstoffpumpenmodul, allgemein mit 20 bezeichnet, innerhalb des Kraftstofftanks 10, und dem Kraftstoffverteiler vorgesehen ist, ohne dass eine Rückführleitung vom Kraftstoffverteiler zu dem Kraftstoffpumpenmodul oder dem Kraftstofftank erforderlich ist. Bei dieser Ausführungsform kann ein Druckregler im Kraftstoffpumpenmodul vorgesehen werden, wie weiter unten beschrieben wird. Stattdessen kann das Kraftstoffpumpenmodul der vorliegenden Erfindung in einer Kraftstoffanlage mit einer integrierten rückführfreien Druckregler/Filter am Einlass des Kraftstoffverteilers vorgesehen sein, wie beispielsweise in dem US Patent 5,413,077 des Patentinhabers beschrieben und dargestellt ist.
- Das Pumpenmodul dieser Figur hat ein Gehäuse 22 vorzugsweise allgemein zylindrischer Form, ggfs. jedoch auch anderer Form, das einen zylindrischen Körper 24 und eine Oberseite bzw. einen Deckel 26 hat und einen Kraftstoffspeicher innerhalb des Körpers 24 bildet. Der Deckel 26 ist vorzugsweise lösbar abgedichtet am Körper 24, z. B. durch einen Schnappsitz und O-Ringe, angeordnet. Stattdessen kann der Deckel auch am Körper 24 dauerhaft befestigt werden, beispielsweise durch Verschweißen des Kunststoffdeckels mit dem Kunststoffkörper 24. Angrenzend an einem Ende des Speicherkörpers 24 befindet sich ein Kraftstoffeinlass 28 (Fig. 1) mit einem Kraftstofffilter 31, wodurch Kraftstoff aus dem Kraftstofftank in den Speicher eingelassen wird. In einer rückführfreien Kraffstoffanlage wie hier dargestellt wird Kraftstoff aus dem Kraftstofftank in den Speicher innerhalb des Körpers 24 durch eine Venturidüse (nicht gezeigt) einer Kraftstoffrückführleitung innerhalb des Kraftstoffpumpenmoduls angesaugt.
- Wie in Fig. 3 dargestellt, befindet sich innerhalb des Speicherkörpers 24 eine Kraftstoffpumpe 30, die herkömmlicher Bauart sein kann. Beispielsweise kann die Pumpe 30 ein Laufrad innerhalb eines Gehäuseabschnittes 33 um eine Drehachse A-A parallel zur Achse des zylindrischen Körpers 24 angetrieben werden, um Kraftstoff zu einem Kraftstoff zu einem Kraftstoffpumpenauslass 32 zu fördern. Es genügt, darauf hinzuweisen, dass die Kraftstoffpumpe Kraftstoff aus dem inneren Speicher des Moduls zu dem Kraftstoffpumpenauslass 32 fördert, um Kraftstoff außerhalb des Kraftstofftanks durch noch zu beschreibende Strukturen und Strömungskanäle dem Kraftstoffverteiler (nicht gezeigt) zuzuführen. Der Kraffstoffauslass 32 der Kraftstoffpumpe 30 steht mit einem Anschluss, d. h. einem rohrförmigen ersten Arm 34, in Verbindung, der an der Oberseite des Deckels 26 angebracht ist, wobei sich der Arm 34 außerhalb des Körpers 22 befindet. Der Arm 34 hat eine rechtwinklige Abbiegung 35 und einen Strömungskanal 37 in Verbindung mit dem Kraftstoffpumpenauslass 32. Ein zweiter Arm 36 ist am einen Ende innerhalb der Biegung 35 schwenkbar gelagert und an seinem entgegengesetzten Ende mit einem Flansch 40 verbunden. Der Flansch 40 ist an der Wand des Kraftstofftanks 10 in geeigneter Weise befestigt und lagert das Kraffstoffpumpenmodul 20 innerhalb des Kraftstofftanks 10, wie in Fig. 1 dargestellt. Der Arm 38 enthält ferner einen Kraftstoffkanal 39 in Verbindung mit dem Strömungskanal 37. Die Kraftstoffkanäle 37 und 39 durch die Arme 34 und 38 enden in einem Nippel 42 an der Außenseite des Flansches 40 und außerhalb des Kraftstofftanks zwecks Verbindung mit einer Kraftstoffversorgungsleitung 12 zum Zuführen von Kraftstoff aus dem Kraftstoffpumpenmodul 20 zu dem Kraftstoffverteiler.
- Der Körper 22, der die Kraftstoffpumpe und den Speicher enthält, ist an dem Arm 38 schwenkbar gelagert und wird von dem Flansch 40 mechanisch so abgestützt, dass der Körper 22 immer eine Bezugnahme auf den Boden des Kraftstofftanks haben kann. Um dies zu erreichen, ist eine Torsionsfeder 44 um den Arm 34 gewunden, und die entgegengesetzten Enden der Torsionsfeder greifen an dem Bauteil 38 bzw. dem Deckel 26 an. Die Torsionsfeder 44 ist so angebracht, dass eine konstante Vorspannung zwischen der von dem Flansch 40 und Arm 38 gebildeten festen Abstützung und dem Körper 22 vorhanden ist, so dass der Körper 22 zur Bezugnahme auf den Boden des Kraftstofftanks vorgespannt wird. Wichtig ist, dass die einzige mechanische Abstützung zwischen dem Flansch 40 und dem Modulgehäusekörper 22 das Bauteil 34 und der Arm 34 ist, die schwenkbar miteinander verbunden sind und durch die die Kraftstoffzuführleitung verläuft.
- Der Flansch 40 kann eine Kraftstofffiltertasche 46 haben, die längs seiner Unterseite zur Aufnahme eines Kraftstofffilters (nicht gezeigt) angeordnet ist. Stattdessen kann die Kraftstofffiltertasche an der Außenseite des Flansches mit einem abnehmbaren Deckel angeordnet werden, wodurch ein Zugang zu dem Kraftstofffilter von außerhalb des Kraftstofftanks geschaffen werden kann. Unter Bezugnahme auf Fig. 3 kann ein Druckregler 50 innerhalb des Körpers 22, d. h. innerhalb des Kraftstoffmoduls, vorgesehen werden. Wenn daher beispielsweise eine rückführfreie Kraffstoffanlage verwendet wird, erfolgt die erforderliche Kraftstoffrückführung durch den Druckregler zwecks Rückführung von Kraftstoff zu dem Speicher. Somit wird der Kraftstoff von der Kraftstoffpumpe zu dem Kraftstoffverteiler gefördert, und der Druckregler zweigt überschüssigen Kraftstoff aus der Kraftstoffzuführleitung zu dem Speicher durch einen Auslass des Druckreglers ab. Bei einer rückführfreien Kraftstoffanlage, die keinen Regler benötigt, kann der Regler weggelassen und durch ein einfaches Druckentlastungsventil ersetzt werden, oder wenn die Anlage sackartig ausgebildet ist, ist überhaupt keine Kraftstoffrückführung erforderlich.
- Es wird nun auf die Fig. 5 und 6 Bezug genommen. Der Druckregler, der für sich genommen ein herkömmlicher integraler Regler sein kann, ist innerhalb eines Regler-Befestigungstopfes 52 angebracht, der an einer Auslassöffnung der Pumpe 30 befestigt ist. Der Befestigungstopf 52 umfasst eine Reihe kreisförmiger Stufen 54, die den Regler aufnehmen, wobei der Regler 50 nicht in den Fig. 5 und 6, sondern in Fig. 3 dargestellt ist. Kraftstoff aus der Pumpe 30 gelangt durch eine Einlassöffnung 56 seitlich nach außen durch eine Anschlussöffnung 58 in den Regler, wobei der Kraftstoff von dem Regler durch die Auslassöffnung 58 strömt, die mit dem Auslass 32 in Verbindung steht. Der rückgeführte Kraftstoff aus dem Regler gelangt in den Speicher über eine Auslassöffnung 60.
- Ein wichtiger Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Vorhandensein einer Reglertasche 62, die längs einer Seite des Regler-Befestigungstopfes 52 vorgesehen und vorzugsweise einteilig mit dem Topf 52 ausgebildet ist. Die Tasche 62 hat einen allgemein zylindrischen Nippel, der an einem Ende offen ist, um eine Dichtung bzw. einen Stift 64 aufzunehmen, der von der Unterseite des Deckels 26 des Körpers 22 vorsteht. Der Stift oder die inneren Abschnitte der Tasche 62 oder beide können mit schwingungsisolierendem Material, d. h. irgendeinem bekannten elastischen Material, versehen werden, um die Pumpe 30 gegenüber dem Körper 22 zu isolieren. Das Schwingungsisoliermaterial 63 kann somit um den Stift 64 herum angeordnet werden. Das entgegengesetzte Ende der Pumpe 30 ist in der gleichen Weise in einer elastischen Dichtung (nicht gezeigt) angebracht, so dass die Pumpe schwingungsmäßig gegenüber dem Körper 22 isoliert ist. Die Tasche 62 und die Dichtung 64 sind relativ zu dem zylindrischen Körper 22 achsversetzt angeordnet, so dass die Tasche und er Stift die Pumpe 30 gegen eine Drehung relativ zu dem Gehäuse 22 sichern.
- Ein weiterer wichtiger Aspekt der Erfindung besteht darin, dass der Speicher abgedichtet ist. Um dies zu erreichen, kann der Deckel 26 mit dem Körper 22 über einen Schweißvorgang abgedichtet verbunden werden, oder es kann ein O-Ring in einem Schnappsitz verwendet werden. Stattdessen kann ein einfacher Presssitz verwendet werden. Eine Abdichtung des Speichers gegenüber dem Kraftstofftank ist erwünscht, damit keine Verschmutzungen zu der Kraftstoffpumpe gelangen und Schaden anrichten. Falls der rückgeführte Kraftstoff den zugeführten Kraftstoff übersteigt und der Speicher voll wird, kann ein Rückschlagventil 66 an dem Körper 22 zusätzlich vorgesehen werden, um Überdruck zu entlasten und Kraftstoff zum Kraftstofftank 10 zurückzuführen.
- Es dürfte ersichtlich sein, dass die Ziele der vorliegenden Erfindung in der oben beschriebenen Kraftstoffpumpe vollständig verwirklicht sind, insbesondere insofern, als die Anzahl der Teile für das Kraftstoffpumpenmodul im Vergleich zu vorbekannten Kraftstoffpumpenmodulen erheblich verringert wurde. Beispielsweise ist nur eine einzige mechanische Verbindung in Form zweier schwenkbar miteinander verbundener Arme zwischen der mechanischen Abstützung, d. h. dem Flansch, und dem Modulgehäuse erforderlich. Die Konstruktion ermöglicht ferner die Montage eines Druckreglers innerhalb des Körpers 22 sowie eines Filters, falls erforderlich. Außerdem sorgt die Taschen-Dichtungs-Anordnung des Befestigungstopfes 52 und des Deckels 26 für eine schwingungsmäßige Isolierung der Kraftstoffpumpe 30 gegenüber dem Gehäusekörper 22, während gleichzeitig die Kraftstoffpumpe 30 gegen eine Drehung relativ zu dem Gehäusekörper 22 gesichert wird. Die Torsionsfeder ermöglicht ferner eine ständige Bezugnahme des Speichers auf den Boden des Kraftstofftanks für Zustände niedrigen Kraftstoffniveaus und ohne das Erfordernis weiterer mechanischer Verbindungen zwischen dem Flansch 40 und dem Körper 22.
- Wenngleich die Erfindung in Verbindung mit dem, was z. Z. als die beste praktische und bevorzugte Ausführungsform angesehen wird, beschrieben wurde, versteht es sich jedoch, dass die Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern vielmehr zahlreiche Abwandlungen und äquivalente Anordnungen umfassen soll, wie sie durch die beigefügten Ansprüche definiert werden.
Claims (14)
1. Kraftstoffpumpenmodul (20) zwecks Anordnung im Kraftstofftank (10) eines
Kraftfahrzeuges zum Zuführen von Kraftstoff zu der Brennkraftmaschine des
Fahrzeuges, mit:
einem Gehäuse (22) zwecks Anordnung im Kraftstofftank einschließlich eines
Kraftstoffspeichers;
einer Kraftstoffpumpe (30) innerhalb des Gehäuses zum Fördern von Kraftstoff
aus dem Speicher und versehen mit einem Kraffstoffauslass (32);
einem Flansch (40) zur Befestigung an dem Kraftstofftank;
einem Bauteil, das das Gehäuse und den Flansch verbindet und einen
Strömungskanal (37) zur Aufnahme von Kraftstoff aus der Kraftstoffpumpe hat, wobei das
Bauteil aufweist: einen ersten Arm (34), der von dem Gehäuse getragen wird und
außerhalb desselben angeordnet ist, und einen zweiten Arm (36, 38), der von dem
Flansch (40) getragen wird und mit dem ersten Arm schwenkbar verbunden ist, wobei
der zweite Arm einen Strömungskanal (39) hat, der mit dem Strömungskanal (37) des
ersten Arms (34) in Verbindung steht, um Kraftstoff aus dem Speicher zu der
Brennkraftmaschine des Fahrzeugs zu führen; und
einer Torsionsfeder (44), die den ersten Arm (34) umgibt und deren
entgegengesetzte Enden an dem zweiten Arm und dem Gehäuse (22) angreifen, um das
Gehäuse so vorzuspannen, dass es relativ zu dem Flansch (40) zwecks Bezugnahme an einem
Boden des Kraftstofftanks bewegbar ist.
2. Modul nach Anspruch 1 mit einem Kraftstoffregler (50) im Speicher, der mit
dem Auslass der Pumpe (30) in Verbindung steht und eine Anschlussöffnung (60) zum
Zurückführen von Kraftstoff in den Speicher oder den Kraftstofftank hat.
3. Modul nach Anspruch 1 mit einem Kraftstofffilter, das von dem Flansch (40)
getragen wird.
4. Modul nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse (22) mit Ausnahme eines
Einlasses in das Gehäuse zur Aufnahme von Kraftstoff aus dem Kraftstofftank
abgedichtet ist, wobei das Gehäuse insgesamt innerhalb des Kraftstofftanks liegt.
5. Modul nach Anspruch 1, bei dem die Arme die einzige mechanische
Verbindung zwischen dem Flansch und dem Gehäuse bilden.
6. Modul nach Anspruch 1, bei dem der Speicher (24) einen
Kraftstoffeinlasskanal in Verbindung mit dem Tank und ein Kraftstofffilter in dem
Kraftstoffeinlasskanal hat.
7. Modul nach Anspruch 1, bei dem das Gehäuse (22) einen Körper und einen
Deckel (26) hat, der an dem Gehäusekörper abgedichtet ist, um die Kraftstoffpumpe
und den Speicher einzuschließen, wobei der erste Arm von dem Deckel getragen wird.
8. Modul nach Anspruch 1 mit einem Kraftstoffregler (50) in dem Speicher, der
mit dem Auslass der Pumpe (30) in Verbindung steht und eine Anschlussöffnung (60)
zum Rückführen von Kraftstoff in den Speicher oder den Kraftstofftank hat, wobei der
Regler eine Befestigung zum Abstützen des Reglers an der Kraftstoffpumpe hat und
die Befestigung eine Verbindung mit dem Gehäuse einschließt, um die Pumpe und das
Gehäuse schwingungsmäßig zu isolieren.
9. Modul nach Anspruch 1 mit einem Kraftstoffregler (50) im Speicher, der mit
dem Auslass der Pumpe (30) in Verbindung steht und eine Anschlussöffnung (60) zum
Rückführen von Kraftstoff in den Speicher oder den Kraftstofftank hat, wobei der
Regler eine Befestigung zum Abstützen des Reglers an der Kraftstoffpumpe hat und
die Befestigung eine Verbindung mit dem Gehäuse umfasst, um die Pumpe gegen eine
Drehung relativ zu dem Gehäuse zu sichern.
10. Modul nach Anspruch 2, bei dem der Regler eine Befestigung zum
Abstützen des Reglers an der Kraftstoffpumpe umfasst, wobei die Befestigung eine
Verbindung mit dem Gehäuse hat, die gegenüber der Drehachse der Kraftstoffpumpe versetzt
ist.
11. Modul nach Anspruch 10, bei dem die Befestigungsverbindung eine Tasche
(62) und einen Stift (64) umfasst, wobei die Tasche vom Gehäuse oder der
Befestigungsverbindung getragen wird und der Stift von dem jeweils anderen Bauteil
getragen wird.
12. Modul nach Anspruch 11, bei dem der Stift und die Verbindung ein
elastisches Element zum schwingungsmäßigen Isolieren des Gehäuses und der Befestigung
relativ zueinander umfasst.
13. Modul nach Anspruch 12, bei dem das Gehäuse einen Körper und einen
Deckel (26) hat, der an dem Körper befestigt ist, wobei die Tasche (62) von dem
Körper oder dem Deckel und der Stift (64) von dem jeweils anderen Bauteil getragen
wird.
14. Modul nach Anspruch 13, bei dem die Befestigung einen Befestigungstopf
(52) für den Kraftstoffregler, einen Einlass zur Aufnahme von Kraftstoff aus der
Kraftstoffpumpe, eine Auslassöffnung zum Zuführen von Kraftstoff zu der
Brennkraftmaschine des Fahrzeugs und eine Rückführöffnung zum Zurückführen von
Kraftstoff zu dem Speicher oder Kraftstofftank hat, wobei die Befestigung einteilig aus
Kunststoff hergestellt ist.
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