[go: up one dir, main page]

DE69711744T2 - Vorrichtung zum Anbringen eines Wulstfüllers auf einen Wulstringkern - Google Patents

Vorrichtung zum Anbringen eines Wulstfüllers auf einen Wulstringkern

Info

Publication number
DE69711744T2
DE69711744T2 DE69711744T DE69711744T DE69711744T2 DE 69711744 T2 DE69711744 T2 DE 69711744T2 DE 69711744 T DE69711744 T DE 69711744T DE 69711744 T DE69711744 T DE 69711744T DE 69711744 T2 DE69711744 T2 DE 69711744T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bead ring
bead
bead filler
annular bead
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69711744T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69711744D1 (de
Inventor
Jeffrey F. Bull
Thomas D. Cartwright
Mark Marabito
Thomas D. Miller
Rager
Evan J. Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steelastic Co LLC
Original Assignee
Steelastic Co LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steelastic Co LLC filed Critical Steelastic Co LLC
Publication of DE69711744D1 publication Critical patent/DE69711744D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69711744T2 publication Critical patent/DE69711744T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/48Bead-rings or bead-cores; Treatment thereof prior to building the tyre
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/0016Handling tyres or parts thereof, e.g. supplying, storing, conveying
    • B29D2030/0044Handling tyre beads, e.g., storing, transporting, transferring and supplying to the toroidal support or to the drum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/48Bead-rings or bead-cores; Treatment thereof prior to building the tyre
    • B29D2030/481Fillers or apexes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/48Bead-rings or bead-cores; Treatment thereof prior to building the tyre
    • B29D2030/482Applying fillers or apexes to bead cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs mit einem relativ hohen Seitenverhältnis auf einen ringförmigen Wulstring, um eine fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe bereitzustellen, die in einen Fahrzeugreifen eingelagert werden säll. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs mit einem relativ hohen Seitenverhältnis, der in geradliniger Form an einen ringförmigen Wulstring übergeben wird, wobei die Vorrichturig eine minimale Auszackung, Kräuselung oder Tiefung des Wulstfüllstoffs in der fertiggestellten Reifenwulst-Unterbäugruppe bereitstellt.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die einzigartige Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs, auf die die vorliegende Erfindung gerichtet ist, ist eine Verbesserung gegenüber der Vorrichtung, die im früheren US-Pat. Nr. 5 100 497 offenbart ist, welches laut, Akte dem Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung gehört. Die in dem Patent des Standes der Technik offenbarte und beanspruchte Vorrichtung arbeitet ziemlich wirksam, um Wulstfüllstoffe mit begrenzten Seitenverhältnissen aufzubringen - d. h.: zum Aufbringen von Wulstfüllstoffen mit einer radialen Abmessung von bis zu ungefähr 19 mm (drei Viertel eines Inch) mit einer Basisbreite in der Größenordnung von etwa 6,4 mm (ein Viertel eines Inch), um ein Seitenverhältnis in der Größenordnung von ungefähr 3 : 1 zu bilden. Die Vorrichtung des Standes der Technik ist jedoch außerstande, Wulstfüllstoffe mit irgendeinem bedeutend größeren Seitenverhältnis als dem vorstehend erwähnten Verhältnis von 3 : 1 aufzubringen, ohne die unerwünschte Auszackung, Kräuselung oder Tiefung des Wulstfüllstoffs in der fertiggestellten Reifenwulst-Unterbaugruppe zu verursachen.
  • Wie ersichtlich wird, fällt das Seitenverhältnis, das für derzeitige Wulstfullstoffe erwünscht ist, die zur Verwendung in Niederquerschnittsreifen ausgelegt sind, wahrscheinlich in den Bereich von etwa acht zu eins (8 : 1) bis nicht weniger als sechzehn zu eins (16 : 1). Die Mechanismen des Standes der Technik zum Erzeugen von kombinierten Wuistring- und Wulstfüllstoff-Anordnungen - wie durch die im US-Pat. Nr. 5 100 497 offenbarte Vorrichtung veranschaulicht - können einfach nicht solche Anordnungen mit einem Wulstfüllstoff mit Seitenverhältnissen eines derart erhöhten Betrages erzeugen. Zum besseren Verständnis der Anordnung von Wulstfillstoffen mit Seitenverhältnissen mit relativ höherem Betrag bildet ein typischer Wulstfüllstoff mit einer radialen Abmessung von etwa 85 mm (drei und ein Drittel Inch) und einer Basisbreite in der Größenordnung von 6,4 mm (ein Viertel Inch) ein Seitenverhältnis in der Größenordnung von ungefähr dreizehn zu eins (13 : 1). Wenn die Breite des Wulstfühlstoffs in den Bereich von ein wenig geringer als bis ein wenig mehr als ungefähr 6,4 mm (ein Viertel Inch) fällt und wenn die radialen Abmessungen des Wulstfüllstoffs in den Bereich von etwa 76 mm (drei Inch) bis nicht weniger als etwa 127 mm (fünf Inch) fallen, sind die Seitenverhältnisse erheblich signifikanter als sie bei Anordnungen des Standes der Technik angetroffen werden.
  • Um die historische und aktuelle Funktion von Wulstfüllstoffen deutlicher zu verstehen, sollte verstanden werden, daß ein Reifen zwei seitlich beabstandete Wulstteile aufweist, die dessen innersten Durchmesser festlegen. Jeder Wulstteil beinhaltet eine ringförmige, metallische Wulstringanordnung, die eine Umfangsfestigkeit und strukturelle Unversehrtheit für den Wulst - d. h. die Felgeneingriffsstruktur des Reifens - bereitstellt. Normalerweise umfaßt jede Reifenwulst- Unterbaugruppe auch einen Wulstfüllstoff zusätzlich zum metallischen Wuistring, da die Kombination eine glatte Übergangsverbindungsstelle zwischen jedem Wulstteil und dem benachbarten Seitenwandteil des Reifens sicherstellt.
  • Obwohl man der Meinung ist, daß Niederquerschnittsreifen das ästhetische Aussehen des Fahrzeugs, an dem sie montiert sind, verbessern, kann der Betrieb eines Fahrzeugs mit Niederquerschnittsreifen bei hohen Geschwindigkeiten die Seitenstabilität des Fahrzeugs verringern. Insbesondere wenn die Konstruktion des Niederquerschnittsreifens eine Verringerung des Gummimaterials, das die Seitenwand des Reifens bildet, beinhaltet, wird die Kurvenfahrt des Fahrzeugs bei hohen Geschwindigkeiten durch die Minimierung des Gummimaterials in der Seitenwand nachteilig beeinflußt. Das Aufbringen von zusätzlichen Lagen innerhalb zumindest der Seitenwand verbessert die Seitenstabilität des Reifens, nicht nur mit übermäßigen Kosten, sondern auch durch Vorsehen eines unnötigen Zuschlags zur Dicke des Reifens unterhalb des Laufflächenteils.
  • Es wurde festgestellt, daß die Seitenstabilität der Reifenseitenwand zufriedenstellend gesteigert wurde, um einen Betrieb bei hohen Geschwindigkeiten zu ermöglichen, und zwar lediglich durch weiteres Ausdehnen des Wulstfülllstoffs in und in einigen Situationen um die Schulter der Reifenseitenwand. Die derzeitige Fahrzeugreifenkonstruktion verwendet jedoch den Wulstfüllstoff, um mehr zu tun als eine glatte Übergangsverbindungsstelle zwischen jedem Wulstteil und der benachbarten Seitenwand des Reifens vorzusehen. Außerdem werden Wulstifillstoffe derzeit als Leistungsabstimmelemente verwendet. Das heißt, sie dienen zum Erhöhen der Kurvenstabilität und zum Dämpfen von Oberwellen, die dem Fahrzeugunterbau, an dem die Reifen montiert sind, eigen sind. Obwohl dies für den Reifenkonstrukteur ein relativ leichter Bezugspunkt ist, erzeugt eine derzeitige Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs der gewünschten Größe auf den Wulstring einfach keine annehmbare Kombination von Wuistring und Wulstflullstoff - d. h. eine Reifenwulst-Unterbaugruppe.
  • Um die Herstellung des Reifens zu erleichtern, werden der ringförmige Wulstring und der Wulstfüllstoff im allgemeinen als zusammengesetzte Reifenwulst-Unterbaugruppe bereitgestellt, um die die Lagen des Reifens umgelegt werden können. Das vorstehend genannte US-Pat. Nr. 5 100 497 brachte die Technologie zum Aufbringen eines Wulstflillstoffs auf einen ringförmigen Wulstring bedeutend weiter.
  • Der vom US-Pat. Nr. 5 100 497 erreichte Fortschritt wird am besten durch Kenntnisnahme der zwei Hauptherstellungsverfahren, die diesem Patent vorausgingen, verstanden. Ein solches historisches Verfahren des Standes der Technik zur Herstellung der Reifenwulst-Unterbaugruppe brachte einen flachen Streifen aus elastomerem Material entlang des inneren Umfangs eines mit Gummi beschichteten, ringförmigen Wulstrings auf und kapselte dann den Wuistring durch Wickeln des Streifens radial nach außen um den Wuistring ein. Derjenige Teil des Streifens, der sich radial von dem Wulstring nach außen erstreckte, bildete den Wulstfüllstoff. Dieses Verfahren war mit Schwierigkeiten behaftet, insbesondere beim Verspleißen der Stoßflächen des gewickelten Streifens. Wenn der elastomere Streifen so gewickelt wurde, um den Wuistring einzukapseln, mußte der äußere Umfang des Materials gestreckt werden, um der Differenz zwischen der Umfangsabmessung des Wulstrings und der Umfangsabmessung am radial äußeren Umfang des elastomeren Streifens gerecht zu werden. Dieses Strecken rief Spannungen hervor, die eine Verziehung in Form von Abrundung, Tiefung oder Auszackung entlang des radial äußeren Teils des resultierenden Wulstflillstoffs erzeugten. Diese Verziehung war von Füllstoff zu Füllstoff nicht konstant, und sie erhöhte daher die Schwierigkeit, die Qualitätskontrolle zwischen aufeinanderfolgenden Reifen, die durch dieses Verfahren hergestellte Wulstanordnungen verwendeten, aufrechtzuerhalten.
  • Ein weiteres historisches Verfahren zur Herstellung einer Reifenwulst- Unterbaugruppe brachte einen Wulstfüllstoffstreifen auf einen rotierenden Wuistring auf, bis der Anfangspunkt des Wulstfüllstoffstreifens benachbart zu dem Punkt lag, an dem der Wulstfüllstoffstreifen zuerst auf den Wulstring aufgebracht wurde - ungefähr eine Umdrehung - zu welchem Zeitpunkt der Wulstfillstoffstreifen zertrennt wurde. Die teilweise kombinierte Wuistring- und Wulstfüllstoff-Anordnung wurde dann zu einer zweiten Bearbeitungsstation bewegt, wo eine Greif und Streckvorrichtung am Wulstfüllstoff angriff, um die Enden zu schließen und die Reifenwulst-Unterbaugruppe fertigzustellen. Dies führte auch zum Strecken des radial äußeren Umfangs des Wulstfüllstoffstreifens um mehr als jenen Teil des Füllstoffstreifens, der mit dem Wulstring verbunden worden war. Dieses Strecken verursacht dieselben Verzerrungsprobleme, die den vorher erörterten Verfahren des Standes der Technik eigen sind und in Verbindung mit diesen beschrieben wurden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue Vorrichtung zum Aufbringen eines elastomeren Wulstfüllstoffstreifens auf einen Wulstring mit im wesentlichen ringförmiger Gestalt bereitzustellen, selbst wenn das Seitenverhältnis - d. h. das Verhältnis der radialen Höhe zur Querbreite - des Wulstfüllstoffs, der auf den Wuistring aufgebracht wird, bedeutend größer ist als es mit Mechanismen des Standes der Technik möglich ist.
  • Es ist eine bevorzugte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung bereitzustellen, die eine Einrichtung zum Ausbilden eines Wulstfüllstoffs wie vorstehend beinhaltet, wobei das Seitenverhältnis auf einer radialen Abmessung für den Wulstfüllstoff basiert, die signifikant größer ist als sie mit Mechanismen des Standes der Technik erreicht werden kann.
  • Es ist eine bevorzugte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs wie vorstehend bereitzustellen, durch Befördern eines Streifens aus elastomerem Material zu einem Walzenspalt, der von gegenüberliegenden Aufbringungswalzen mit speziell behandelten Eingriffsflächen dargeboten wird, um einen im wesentlichen ringförmigen Wulstfüllstoff mit erhöhtem Seitenverhältnis zu erzeugen.
  • Es ist eine bevorzugte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs wie vorstehend bereitzustellen, wobei der Streifen aus elastomerem Material zu dem Walzenspalt, der von den gegenüberliegenden Aufbringungswalzen dargeboten wird, mit einer Lineargeschwindigkeit befördert wird, die gleich der oder geringer als die Oberflächendrehgeschwindigkeit der Aufbringungswalzen ist.
  • Es ist eine weitere bevorzugte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Herstellen und Aufbringen eines Wulstfüllstoffs auf einen ringförmigen Wuistring wie vorstehend bereitzustellen, wobei der Umfang des elastomeren Streifens, der zu dem Wulstfüllstoff ausgebildet wird, aufgrund der Wechselwirkung zwischen dem elastomeren Streifen und den speziell behandelten Eingriffsflächen auf einem Paar von in einem Winkel gegenüberliegenden Aufbringungswalzen relativ zu dessen zunehmendem Radius fortschreitend verlängert wird, während der Wulstfüllstoff gleichzeitig auf den äußeren Umfang des ringförmigen Wulstrings aufgebracht wird, der ebenfalls durch den Eingriff mit den Aufbringungswalzen gedreht wird.
  • Es ist noch eine weitere bevorzugte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfflllstoffs auf einen ringförmigen Wulstring bereitzustellen, wobei der Wulstring drehbar an einer Spannvorrichtung mit Rollen, die sich praktisch gleichzeitig einstellen, um Wulstringe mit verschiedenen Durchmessern zu tragen, gehalten wird.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung, wie vorstehend beschrieben, mit einer Vielzahl von verbesserten Diensteinrichtungen in der Art einer Wulstring-Fördereinrichtung bereitzustellen, die in Verbindung mit einer Positionierungseinrichtung arbeitet, die den Wulstring präzise auf dem Positionierungsteil der Fördereinrichtung positioniert. Die präzise Weiterschaltung der Fördereinrichtung verschiebt den präzise positionierten Wulstring zum Aufnahme-/Abgabeteil, wo eine weitere Diensteinrichtung in der Art eines Transportmechanismus den Wulstring von der Fördereinrichtung abnimmt und ihn an noch einer weiteren Diensteinrichtung in der Art eines Spannkopfs, der von einer Spannrevolvervorrichtung dargeboten wird, befestigt. Die Spannrevolvervorrichtung positioniert dann den Wulstring zur Aufhahme des Wulstfüllstoffs. Der Transportmechanismus wird auch verwendet, um den kombinierten Wulstring und Wulstfüllstoff = d. h. die Reifenwulst-Unterbaugruppe- abzunehmen und sie zum Aufnahme-/Abgabeteil der Fördereinrichtung zurückzubringen.
  • Diese und weitere Aufgaben der Erfindung sowie deren Vorteile gegenüber bestehenden Formen und Formen aus dem Stand der Technik, die angesichts der folgenden ausführlichen Beschreibung ersichtlich werden, werden durch nachstehend beschriebene und beanspruchte Einrichtungen erreicht.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs auf einen ringförmigen Wulstring bereit, mit:
  • einer Spanneinrichtung zum selektiven Aufnehmen eines ringfdrmigen Wulstrings mit einer äußeren Umfangsfläche;
  • einem Paar von gegenüberliegenden, kegelstumpfförmigen Aufbringungswalzen mit jeweils einer Drehachse und Außenflächen, von welchen Teile gegenseitig beabstandet sind, um zwischen diesen einen Walzenspalt mit einer Querschnittsgestalt in der Form des gewünschten Wulstfüllstoffs festzulegen;
  • einer Einrichtung zum Befördern der Spanneinrichtung, zumindest wenn sie einen ringförmigen Wulstring trägt, in den Walzenspalt;
  • einer Einrichtung zum Übergeben eines geradlinigen Streifens aus unvulkanisiertem elastomeren Material in der allgemeinen Querschnittsgestalt des gewünschten Wulstfüllstoffs an die äußere Umfangsfläche des ringförmigen Wulstrings;
  • wobei der elastomere Streifen mit einer Lineargeschwindigkeit in den Walzenspalt befördert wird, die geringer ist als die tangentiale Oberflächengeschwindigkeit der Aufbringungswalzen, wenn die Walzen um ihre jeweiligen Drehachsen gedreht werden;
  • wobei der Walzenspalt dazu ausgelegt ist, mit dem geradlinigen Streifen aus unvulkanisiertem elastomeren Material in Eingriff zu stehen und den geradlinigen Streifen auf die äußere Umfangsfläche des ringförmigen Wulstrings aufzubringen; und
  • einer Einrichtung zum Schneiden des elastomeren Streifens auf die zum Bedecken der äußeren Umfangsfläche des ringförmigen Wulstrings erforderliche Länge;
  • dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Übergeben eines geradlinigen Streifens aus unvulkanisiertem elastomeren Material an die äußere Umfangsfläche des Wulstrings ferner einen Einführungsmechanismus umfaßt; und die Einrichtung zum Schneiden des elastomeren Streifens einen Planschneider mit einem Vorderende-Schneidmesser und einem Hinterende-Schneidmesser umfaßt, wobei das Vorder- und das Hinterende-Schneidmesser in einem Winkel (θ) relativ zueinander angeordnet sind und bezüglich eines vertikalen Bezugsrahmens angeordnet sind, um den elastomeren Streifen mit Vorder- und Hinterenden zu trennen, um der Bearbeitung des unvulkanisierten elastomeren Materials durch die Aufbringungswalzen entgegenzukommen und dadurch einen gegenseitig passenden Eingriff zwischen dem Vorder- und dem Hinterende des unvulkanisierten elastomeren Materials zu bewirken, wenn es auf den Wuistring aufgebracht wird.
  • Um Personen, die auf den Fachgebieten ausgebildet sind, die am engsten mit der vorliegenden Erfindung verbunden sind, vertraut zu machen, wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs, die eine beste Art darstellt, die nun zum Umsetzen der Erfindung in die Praxis in Erwägung gezogen wird, hierin durch und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die einen Teil der Beschreibung bilden. Die beispielhafte Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs wird im einzelnen beschrieben, ohne zu versuchen, alle der verschiedenen Formen und Modifikationen zu zeigen, in denen die Erfindung ausgeführt werden könnte. Als solches ist das hierin gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispiel erläuternd und kann - wie für Fachleute ersichtlich werden wird - in zahlreichen Arten und Weisen innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung modifiziert werden; wobei die Erfindung durch die beigefügten Ansprüche und nicht durch die Einzelheiten der Beschreibung beurteilt wird.
  • Die DE-A-31 08 142 offenbart eine Vorrichtung mit den im Oberbegriff des beigefügten Anspruchs 1 beschriebenen Merkmalen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine teilweise Seitenansicht einer Reifenwulst-Unterbaugruppe, die einen ringförmigen Wuistring umfaßt, auf den ein Wulstfüllstoff durch die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung aufgebracht wurde;
  • Fig. 2 ist ein vergrößerter Schnitt im wesentlichen entlang der Linie 2-2 von Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 2, die jedoch eine alternative Anordnung darstellt, in der der Wulstfüllstoff gemäß den Konzepten der vorliegenden Erfindung auf den ringförmigen Wulstring aufgebracht werden kann;
  • Fig. 4 ist ein weiterer vergrößerter Schnitt im wesentlichen entlang der Linie 4-4 von Fig. 1;
  • Fig. 5 ist eine schematische Draufsichtdarstellung einer gesamten Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs, die die Konzepte der vorliegenden Erfindung verkörpert;
  • Fig. 6 ist ein Ablaufplan, der die Grundschritte darstellt, die bei der Durchführung eines Verfahrens zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs mit hohem Seitenverhältnis auf einen ringförmigen Wulstring verwendet werden;
  • Fig. 7 ist eine Draufsicht, ähnlich Fig. 5, der gesamten Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs, jedoch strukturell ausführlicher als in Figur S dargestellt;
  • Fig. 8 ist eine Seitenansicht im wesentlichen entlang der Linie 8-8 von Fig. 7;
  • Fig. 9 ist eine Stirnseitenansicht im wesentlichen entlang der Linie 9-9 von Fig. 7;
  • Fig. 10 ist ein vergrößerter Bereich von Fig. 8, der den Mechanismus ausführlich darstellt, durch den eine der Aufbringungswalzen nicht nur vertikal und horizontal, sondern auch drehbar um eine horizontale Achse, die zur Längsachse parallel ist, entlang welcher der Wulstring für das Aufbringen eines Wulstfüllstoffs auf diesen ausgerichtet wird, individuell eingestellt werden kann;
  • Fig. 10A ist ein vergrößerter Bereich von Fig. 10, der den Verriegelungsteil des Einstellungsmechanismus in Seitenansicht darstellt, wobei der Bereich durch den Strichlinienkreis in Fig. 10 gekennzeichnet ist, wobei der Strichlinienkreis speziell als "Fig. 10A" bezeichnet ist;
  • Fig. 11 ist eine Draufsicht im wesentlichen entlang der Linie 11-11 von Fig. 10;
  • Fig. 11A ist ein vergrößerter Bereich von Fig. 11, der den Verriegelungsteil des Einstellmechanismus in Stirnseitenansicht darstellt, wobei der Bereich durch den Strichlinienkreis in Fig. 11 gekennzeichnet ist, wobei der Strichlinienkreis speziell als "Fig. 11A" bezeichnet ist;
  • Fig. 12 ist eine Vorderseitenansicht von einem Spannkopf in der Spannrevolvervorrichtung;
  • Fig. 13A und 13B sind im allgemeinen vertikale Schnitte im wesentlichen entlang der Linie 13-13 von Fig. 12, um die Strukturkomponenten des Spannkopfs - von denen einige zumindest teilweise aufgebrochen sind, um ihre gegenseitige Verbindung zu offenbaren- sowie die Verwendung des Spannkopfs, um einen ringförmigen Wulstring innerhalb des Walzenspalts der gegenüberliegenden Aufbringungswalzen zu positionieren, welche in einer Strichlinie dargestellt sind, darzustellen, wobei die Fig. 13A und 13B zerteilte Teile des gesamten Spannkopfs bilden und so dargestellt sind, wie in dem Kästchendiagramm mit dem Titel Fig. 13 dargestellt, welches auf demselben Blatt der Zeichnungen wie Fig. 13A erscheint;
  • Fig. 14A ist eine Seitenansicht, die teilweise aufgebrochen ist, welche einen Teil des Revolverarms, die Kraftquelle, die den Revolverarm dreht, und den Mechanismus, durch den der Spannkopf, der in einer Strichlinie dargestellt ist, selektiv aufgeweitet und zusammengezogen wird, darstellt - wobei der Mechanismus dargestellt ist, um die Aufweitung des Spannkopfs zu bewirken;
  • Fig. 14B ist eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht, die zu Fig. 14A ähnlich ist, aber den Mechanismus, durch den der Spannkopf selektiv aufgeweitet und zusammengezogen wird, so darstellt, daß er betätigt wurde, um das Zusammenziehen des Spannkopfs zu bewirken;
  • Fig. 15 ist eine Vorderseitenansicht im wesentlichen entlang der Linie 15-15 von Fig. 14A;
  • Fig. 16 ist eine Hinterseitenansicht im wesentlichen entlang der Linie 16-16 von Fig. 14A;
  • Fig. 17 ist ein vergrößerter Querschnitt im wesentlichen entlang der Linie 17- 17 von Fig. 16;
  • Fig. 18 ist eine perspektivische Ansicht eines beispielhaften Positionierungsmechanismus im wesentlichen entlang der Linie 18-18 von Fig. 8;
  • Fig. 19 ist eine perspektivische Ansicht des bevorzugten Transportmechanismus, der in der Vorrichtung, die die Konzepte der vorliegenden Erfindung darstellt, verwendet wird;
  • Fig. 20 ist ein vergrößerter Bereich von Fig. 19;
  • Fig. 21 ist ein Schnitt im wesentlichen entlang der Linie 21-21 von Fig. 20;
  • Fig. 22 ist eine Seitenansicht, die die allgemeine Beziehung der Strangpresse zum Orientierungszufuhrmechanismus, zum Einführungsmechanismus und zur Spannrevolvervorrichtung darstellt;
  • Fig. 23 ist eine Draufsicht im wesentlichen entlang der Linie 23-23 von Fig. 22;
  • Fig. 24 ist eine vergrößerte Seitenansicht eines Teils von Fig. 22, die sich spezieller auf den Orientierungszufuhrmechanismus und den Einführungsmechanismus konzentriert, durch die ein durchgehender elastomerer Streifen zum Walzenspalt des Aufbringungsmechanismus befördert wird;
  • Fig. 25 ist ein vergrößerter Bereich von Fig. 24, wobei der Bereich durch die Strichlinienelüpse in Fig. 24 gekennzeichnet ist, wobei die Ellipse speziell als "Fig. 25" bezeichnet ist;
  • Fig. 26A bis 26D sind in Längsrichtung beabstandete Querschnitte im wesentlichen entlang den in Längsrichtung beabstandeten Linien 26A-26A bis 26D- 26D in Fig. 25;
  • Fig. 26E1 und 26E2 sind beide ein vergrößerter Querschnitt im wesentlichen entlang der Linie 26E-26E in Fig. 25 - wobei Fig. 26E1 den Greifermechanismus darstellt, der von dem Wulstfüllstoffstreifen, der durch diesen hindurchtritt, gelöst ist, und Fig. 26E2 den Greifermechanismus darstellt, der den Wulstfüllstoffstreifen, der durch diesen hindurchtritt, ergreift;
  • Fig. 27 ist eine Draufsicht im wesentlichen entlang der Linie 27-27 von Fig. 24;
  • Fig. 28 ist eine vergrößerte Seitenansicht des Einführungsmechanismus im wesentlichen entlang der Linie 28-28 von Fig. 27;
  • Fig. 29 ist eine Draufsicht im wesentlichen entlang der Linie 29-29 von Fig. 28;
  • Fig. 30 ist ein vergrößerter Bereich von Fig. 27, der den Planschneider darstellt, wobei der Bereich durch die Strichlinienellipse in Fig. 27 gekennzeichnet ist, wobei die Ellipse speziell als "Fig. 30" bezeichnet ist;
  • Fig. 31 ist eine Stirnseitenansicht im wesentlichen entlang der Linie 31-31 von Fig. 30, um die relative Anordnung der Schneidmesser darzustellen;
  • Fig. 32 ist eine Seitenansicht der Halteeinrichtungen und ihrer Beziehung zu den Spannköpfen in der Spannrevolvervorrichtung, die in einem vergrößerten Teil von Fig. 8 dargestellt ist;
  • Fig. 33 ist eine Querschnittsansicht im wesentlichen entlang der Linie 33-33 von Fig. 32; und
  • Fig. 34 ist eine Querschnittsansicht im wesentlichen entlang der Linie 34-34 von Fig. 32.
  • BESCHREIBUNG EINES BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS Überblick über die Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs und ihren Betrieb
  • Eine repräsentative Form einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs, die die Konzepte der vorliegenden Erfindung darstellt, ist im allgemeinen mit der Ziffer 10 in den zugehörigen Zeichnungen bezeichnet. Die repräsentative Vorrichtung 10 zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs, wie in Fig. 5 schematisch dargestellt, beinhaltet eine Wulstfüllstoff-Autbringungseinrichtung, die im allgemeinen mit 50 bezeichnet ist, welche vorzugsweise in Verbindung mit einer Vielzahl von Dienstmechanismen betriebsfähig ist, wie z. B. der Spannrevolvervorrichtung 250, einem Wulstfüllstoff-Einführungsmechanismus 642, einem Planschneider 640, einem Transportmechanismus 550 und einem Fördersystem 450. Ein Aufnahmeteil 452 (Indexstation Nr. 1) auf dem Band 454 des Fördersystems 450 nimmt einen Wulstring 12 auf, auf den ein Wulstfüllstoff 14 (Fig. 1 und 2) aufgebracht werden soll.
  • Wie in dem Grundschritt-Ablaufplan (Fig. 6) dargelegt, wird während der anfänglichen - und jeder anschließenden - Schaltbewegung des Förderbandes 454 der Wulstring 12, der vorher auf dem Aufnahmeteil 452 des Förderbandes 454 positioniert wurde, zu einem Positionierungsteil 456 (Indexstation Nr. 2) verschoben, wo der Wuistring 12 mit einem Positionierungsmechanismus 500 in Eingriff kommt, der zum präzisen Positionieren des Wulstrings 12 bezüglich des Förderbandes 454 wirkt.
  • Vor der zweiten Schaltbewegung des Förderbandes 454 wird ein zweiter Wuistring 12 auf dem Aufnahmeteil 452 des Förderbandes 454 (Indexstation Nr. 1) abgelegt, so daß die zweite Schaltbewegung des Förderbandes 454 den zweiten Wuistring 12 zum Positionierungsteil 456 (Indexstation Nr. 2) bewegt. Die zweite Schaltbewegung des Förderbandes 454 verschiebt auch den anfänglich abgelegten Wulstring 12 vom Positionierungsteil 456 zu einem Aufnahme-/Abgabeteil 458 (Indexstation Nr. 3), wo der Wulstring 12 von dem Transportmechanismus 550 ergriffen wird.
  • Der Transportmechanismus S50 nimmt den Wuistring 12 - der sich am Aufnahme-/Abgabeteil 458 befindet - vom Förderband 454 ab und befestigt ihn an einem Spannkopf 252 der Spannrevolvervorrichtung 250. Dieser Spannkopf 252, der einen Wulstring 12 vom Transportmechanismus S50 empfängt, ist an einer Stelle positioniert, die nachstehend als Spannkopf-Belade-/Entladeposition identifiziert wird - die als 264A (Fig. 9) bezeichnet ist. Wenn ein Wulstring 12 am Spannkopf 252 in der Belade-/Entladeposition 264A aufgenommen wurde, wird die Spannrevolvervorrichtung 250 weitergeschaltet, so daß der Spannkopf 252, an dem der Wulstring 12 befestigt ist, an eine Stelle geschwenkt wird, die nachstehend als Aufbringungsposition identifiziert wird - die als 264B (ebenfalls Fig. 9) bezeichnet ist - an dieser Stelle wird der Wulstfülllstoff auf den Wulstring 12 aufgebracht. Die zwei Spannköpfe 252 an der Spannrevolvervorrichtung 250 können identisch sein, aber ihre relativen Positionen werden damit durch die tiefgestellten Buchstabenzusätze "A" oder "B" unterschieden.
  • Es sollte erkannt werden, daß während der Inbetriebnahme an keinem Spannkopf 252 ein Wulstring 12 befestigt ist. Sobald der erste Wulstring 12 durch den Transportmechanismus 550 vom Förderband 454 zum Spannkopf 252 in der Belade-/Entladeposition 264A transportiert wurde, schaltet die Spannrevolvervorrichtung 250 an sich weiter, um den Spannkopf 252, der den Wulstring 12 trägt, von der Belade-/Entladeposition 264A in die Aufbringungsposition 264B zu schwenken. Eben dieses anfängliche Weiterschalten der Spannrevolvervorrichtung 250 schwenkt den leeren Spannkopf 252, der sich in der Aufbringungsposition 264B befunden hat, in die Belade-/Entladeposition 264A, um einen Wulstring 12 aufzunehmen. Somit schaltet das Förderband 454 weiter, um zwei aufeinanderfolgende Wulstringe 12 am Aufnahme-/Abgabeteil 458 (Indexstation Nr. 3) des Förderbandes 454 anzuordnen, bevor eine fertiggestellte Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 zum Aufnahme-/Abgabeteil 458 des Förderbandes 454 zurückgebracht wird.
  • Um mit dem Überblick fortzufahren, wird der Wulstring 12, der am Spannkopf 252 befestigt ist, welcher sich in der Spannkopf-Aufbringungsposition 264B befindet, relativ zu einem Walzenspalt 52 (Fig. 5, 8, 10 und 13A), der zwischen Aufbringungswalzen 54 und 56 in der Wulstflillstoff-Aufbringungseinrichtung 50 festgelegt ist, genau positioniert, wenn die Spannrevolvervorrichtung 250 die Spannköpfe 252, die den Wulstring 12 tragen, von der Spannkopf- Belade-/Entladeposition 264A zur Spannkopf-Aufbringungsposition 2648 weiterschaltet. Wenn ein Wulstring 12 so innerhalb des Walzenspalts 52 positioniert ist, wird ein Wulstfüllstoff 14 (der durch eine Strangpresse 630 von einem unvulkanisierten elastomeren Material 20 in einen durchgehenden Streifen dessen, was als Wulstfüllstoff 14 aufgebracht wird, umgewandelt wurde) zweckmäßig angeordnet durch den Orientierungszufuhrmechanismus 638 (nachstehend genauer in Verbindung mit Fig. 24-27 beschrieben) - zum Aufbringen auf den Wulstring 12 und wird = durch den Einführungsmechanismus 642 (ebenfalls nachstehend genauer in Verbindung mit Fig. 24 und 27-29 beschrieben) - zweckmäßig in den Walzenspalt 52 eingeführt. Wenn die Streifenform des Wulstfüllstoffs 14 innerhalb des Walzenspalts 52 aufgenommen wird, bringt die Wulstfüllstoff- Aufbringungseinrichtung 50 den Wulstfüllstoff 14 auf den ringförmigen Wulstring 12 auf, um eine fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 zu vollenden.
  • Während der anfänglichen Inbetriebnahme und während jeder anschließenden Aufbringung eines Wulstfüllstoffs 14 auf den Wulstring 12, der am Spannkopf 252 getragen wird, der sich in der Spannkopf-Aufbringungsposition 264B befindet, schaltet das Förderband 454 weiter, um den nächsten folgenden Wulstring 12 an der Aufnahme-/Abgabestation 458 zu positionieren, und der Transportmechanismus 550 positioniert diesen Wulstring 12 an welchem Spannkopf 252 auch immer, der sich dann in der Spannkopf-Belade-/Entladeposition 264A befindet.
  • Nachdem der Wulstfüllstoff 14 durch die Aufbringungseinrichtung S0 auf denjenigen Wuistring 12, der am Spannkopf 252 in der Spannkopf- Aufbringungsposition 2648 gehalten wird, aufgebracht wurde, schaltet die Spannrevolvervorrichtung 250 weiter, um die fertiggestellte Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 aus dem Walzenspalt 52 zu entfernen und die fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 - die noch am Spannkopf 252 getragen wird - in der Spannkopf-Belade/Entladeposition 264A darzubieten, wo der Transportmechanismus 550 die fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 von ihrem Trägerspannkopf 252 abnimmt und sie auf dem Aufnahme-/Abgabeteil 458 des Förderbandes 454 ablegt. Eben diese Schaltbewegung der Spannrevolvervorrichtung 250 positioniert den Spannkopf 252, der den nächsten folgenden Wuistring 12 trägt, innerhalb des Walzenspalts 52 der Aufbringungseinrichtung 50 in der Spannkopf-Aufbringungsposition 2648.
  • Die vorstehend genannten Transporte der Wulstringe 12 und der Reifenwulst- Unterbaugruppen 16 zwischen den Spannköpfen 252 und dem Förderband 454 werden nachstehend genauer erläutert, aber um das anfängliche Verständnis der Erfindung zu verbessern, sollte erkannt werden, daß das C-förmige Rahmenelement 552 (Fig. 9) des Transportmechanismus 550 selektiv zwischen drei Positionen beweglich ist, wie am besten in Fig. 8 zu sehen ist. In der ersten Transportmechanismusposition 550A ist das C-förmige Rahmenelement 552 in paralleler Beziehung zum Förderband 454 angeordnet, so daß ein Wulstring 12, der auf dem Aufnahme-/Abgabeteil 458 des Bandes 454 liegt, wirksam vom Rahmenelement 552 ergriffen und vom Band 454 abgehoben werden kann.
  • In der zweiten Position 55% ist das C-förmige Rahmenelement 552 in senkrechter Beziehung zum Förderband 454 angeordnet. Das heißt, der auf dem Transportmechanismus 550 getragene Wulstring 12 ist in koplanarer Beziehung zum Spannkopf 252, der sich in der Spannkopf-Belade-/Entladeposition 264A befindet, angeordnet. In der Transportmechanismusposition 550B kann daher die Abstützung des Wulstrings 12 vom Rahmenelement 552 zum Spannkopf 252, der sich in der Spannkopf-Belade-/Entladeposition 264A befindet, gewechselt werden. Umgekehrt kann in der Transportmechanismusposition 55% die Abstützung einer fertiggestellten Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 vom Spannkopf 252 zum Rahmenelement 552 gewechselt werden.
  • In der dritten Position 550 des Transportmechanismus 550 bleibt das C- förmige Rahmenelement 552 untätig. Es hat in der dritten Position 55% keine Funktion, außer den Eingriff mit den anderen Elementen der Wulstfüllstoff- Autbringungsvorrichtung 10 zu vermeiden. Das Rahmenelement 552 bewegt sich von der zweiten Transportmechanismusposition SSOB zur dritten Position 550c, nachdem der Wulstring 12 vom Rahmenelement 552 zu jenem Spannkopf 252 in der Spannkopf-Belade-/Entladeposition 264A transportiert wurde. Umgekehrt dazu bewegt sich das Rahmenelement 552 von der dritten Position 550 zur zweiten Position 555%, wenn eine fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 vom Spannkopf 252 in der Spannkopf-Belade-/Entladeposition 264A getragen wird. Diese Bewegung bewirkt, daß das Rahmenelement 552 an der Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 angreift und die Abstützung der Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 vom Spannkopf 252 zum Rahmenelement 552 wechselt.
  • Die Bewegung des Rahmenelements 552 von der zweiten Position SSOB zur ersten Position 550A zurück befördert die fertiggestellte Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 vom Rahmenelement 552 zum Aufnahme-/Abgabeteil 458 des Förderbandes 454.
  • Wenn das Förderband 454 weitergeschaltet wird, nachdem die Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 zum Förderband 4S4 transportiert wurde, wird der nächste folgende Wulstring 12 zum Aufnahme-/Abgabeteil 458 des Förderbandes 454 bewegt, während die fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 zu einer Formhaltestation 616 (Indexstation Nr. 4) verschoben wird, die die gewünschte Form der Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 aufrechterhält, wenn sie zumindest teilweise abkühlt. Die nächste Schaltbewegung des Förderbandes 454 verschiebt die Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 zum Entnahmeteil 618 (Indexstation Nr. 5), während aufeinanderfolgende Wulstringe 12 wiederum zu fertiggestellten Reifenwulst-Unterbaugruppen 16 umgewandelt werden. Wie gezeigt, können zwei Entnahmeteile 618A und 618B (Indexstationen Nr. 5 und 6) vorhanden sein.
  • Überblick über die Wulstfüllstoff-Aufbringungseinrichtung
  • Insofern als ein Wulstfihillstoff 14 mit einem ringförmigen Wulstring 12 durch das Verfahren oder die Vorrichtung, die die Konzepte der vorliegenden Erfindung darstellen, kombiniert wird, wollen wir zuerst unsere Aufmerksamkeit auf den kombinierten Wulstring und Wulstfüflstoff - oder die Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 - richten. Wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt ist und wie auf dem Fachgebiet gut bekannt ist, kann ein Wulstring 12 mehrere Gestalten aufweisen. Fig. 1 und 2 stellen jedoch eine typische Konstruktion dar, bei der jeder Wulstring 12 ein spiralförmig gewickeltes Metallband 18 umfaßt (es könnte ebenso eine Vielzahl von Drähten in einer ringförmigen Gestalt angeordnet sein), das von einer Beschichtung aus unvulkanisiertem elastomeren Material 20 eingekapselt ist, um nicht nur zwischen den aufeinanderfolgend gewundenen Schichten des Bandes 18 (oder Drähten), die den ringförmigen Wulstring 12 bilden, sondern auch zwischen dem ringförmigen Wulstring 12 und dem Wulstfüllstoff 14 eine Verbindung zu bewirken, ohne den Bedarf, spezielle Klebstoffe zu verwenden. Um die Offenbarung zu vereinfachen, ist der ringförmige Wulstring 12 mit einem geradlinigen Querschnitt dargestellt und der Wulstfüllstoff 14 ist mit einer Querschnittsgestalt eines gleichschenkligen Dreiecks dargestellt, dessen Basis 22 mit der äußeren Umfangsfläche 24 des Wulstrings 12 derart in Eingriff steht, daß sich der Wulstfüllstoff 14 in Form eines gleichschenkligen Dreieckes zu dessen Außenkante 26 nach außen erstreckt. Es muß jedoch verstanden werden, daß die vorliegende Erfindung nicht auf diese speziellen Gestaltungen begrenzt ist. Eine Reifenwulst-Unterbaugruppe 16A - die in Fig. 3 dargestellt ist - verwendet beispielsweise eine alternative Anordnung für den Wulstfüllstoff 14A. In Fig. 3 ist der Wuistring 12 mit einem Wulstfüllstoff 14A mit der Querschnittsgestalt eines ungleichseitigen Dreiecks verbunden dargestellt. Die Basis 22A des Wulstfüllstoffs 14A steht ebenfalls mit der äußeren Umfangsfläche 24 des Wulstrings 12 in Eingriff, aber die radial äußere Kante 26A des Wulstfüllstoffs 14A ist gegenüber der Position, die die Außenkante 26 im Wulstfüllstoff 14 in der fertiggestellten Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 belegt, die in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, seitlich versetzt. Diese alternative Form der kombinierten Wulstring- und Wulstfüllstoff- Unterbaugruppe 16a und ihre Komponenten können mit derselben Vorrichtung und denselben Prozessen hergestellt werden, die zur Herstellung der Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 und ihrer Komponenten verwendet werden.
  • Wie bis zu diesem Punkt in der Beschreibung vorher aufgeführt wurde, gibt es Situationen, in denen ziemlich ähnliche, aber dennoch bedeutend unterschiedliche Strukturelemente, Komponenten oder Anordnungen an verschiedenen Stellen verwendet werden können. Wenn allgemein auf diese Arten von Strukturelementen, Komponenten oder Anordnungen Bezug genommen wird, soll eine gemeinsame Zahlenbezeichnung verwendet werden. Wenn jedoch reines bzw. eine der so gekennzeichneten Strukturelemente, Komponenten oder Anordnungen individuell gekennzeichnet werden soll, soll auf dieses bzw. diese durch einen tiefgestellten Buchstaben Bezug genommen werden, der in Kombination mit der für die allgemeine Kennzeichnung solcher Strukturelemente, Komponenten oder Anordnungen verwendeten Zahlenbezeichnung verwendet wird. Es wurde beispielsweise auf zwei im allgemeinen ähnliche, aber dennoch bedeutend unterschiedliche Wulstfüllstoffe Bezug genommen. Wulstfüllstoffe werden im allgemeinen mit der Ziffer 14 gekennzeichnet, aber der speziell unterschiedliche Wulstfüllstoff wird durch die alphanumerische Bezeichnung 14A in der Beschreibung und in den Zeichnungen gekennzeichnet. Ebenso können verschiedene Strukturelernerite, Komponenten oder Anordnungen nacheinander in deutlich unterschiedlichen Anordnungen angeordnet sein. Auch hier sollen die Elemente im allgemeinen durch ihre Zahlenbezeichnung gekennzeichnet werden; aber die unterschiedlichen Anordnungen werden durch die Verwendung von tiefgestellten Buchstabenzusätzen unterschieden. Diese Konvention würde durch die Verwendung der Bezeichnungen 264A und 264, um die zwei Positionen der Spannköpfe 252 zu kennzeichnen, sowie die Verwendung der Bezeichnungen 550A, 550B und 550, um die drei Positionen des C-förmigen Rahmenelements 552 in dem Transportmechanismus 550 zu kennzeichnen, veranschaulicht werden. Diese Indizierungskonvention soll auch in der gesamten Beschreibung verwendet werden.
  • Die Form des Wulstfüllstoffs 14 oder 14A wird durch die Gestalt der Öffnung durch den Düsenkopf 652 der Strangpresse 630 festgelegt, aber die Aufbringung entweder des Füllstoffs 14 oder 14A auf den Wulstring 12 wird durch den komplementär geformten Walzenspalt 52, der durch die gegenüberliegenden, kegelstumpfförmigen Oberflächen 58 und 60 auf den Aufbringungswalzen 54 und 56 festgelegt ist, welche in der Wulstfüllstoff-Aufbringungseinrichtung 50 verwendet werden, durchgeführt. Wulstfüllstoffe 14 können in einem breiten Bereich von Formen durch Vorrichtungen, die die Konzepte der vorliegenden Erfindung verkörpern, hergestellt werden. Die Fähigkeit, die Düsenköpfe 652 in der Strangpresse 630 auszutauschen, sowie die Fähigkeit, eine selektive, unabhängige Winkeleinstellung jeder Aufbringungswalze 54 und 56 zu bewirken, zusammen mit der Fähigkeit, die gewünschte Querschnittsgestalt der Aufbringungswalzen 54 oder 56 auszuwählen, ermöglicht die Aufbringung von Wulstfüllstoffen 14 mit einem breiten Bereich von Querschnittsgestalten, die von der Strangpresse 630 vorgesehen werden.
  • Wulstfüllstoff-Aufbringungseinrichtun2
  • Mit speziellerem Bezug auf Fig. 7-9 wird die Wulstfüllstoff- Aufbringungseinrichtung 50 von einem Hauptrahmen 62 getragen, der wie gezeigt vier vertikale Stützpfosten 64A bis 64D verwenden kann, die sich vorzugsweise von ortsfesten Positionen auf einem Boden 66 nach oben erstrecken. Die Oberseiten der Stützpfosten 64 sind vorzugsweise durch Strukturquerbalken 68A bis 68D miteinander verbunden, die sich jeweils zwischen den Pfosten 64A-64B, 64B-64C, 64C-64D und 64D-64A erstrecken.
  • Wie im vorherigen Abschnitt vorher aufgeführt, kann ein spezielles Strukturelement, eine Komponente oder eine strukturelle Anordnung an mehr als einer Stelle verwendet werden. Wenn auf diese Art Strukturelement, Komponente oder Anordnung allgemein Bezug genommen wird, soll eine gemeinsame Zahlenbezeichnung verwendet werden. Wenn jedoch eines bzw. eine der so gekennzeichneten Strukturelemente, Komponenten oder Anordnungen individuell gekennzeichnet werden soll, soll auf dieses bzw. diese durch einen Buchstabenzusatz Bezug genommen werden, der in Kombination mit der Zahlenbezeichnung verwendet wird, die für die allgemeine Kennzeichnung dieses Strukturelements, dieser Komponente oder dieser Anordnung verwendet wird. Somit wurde auf mehr als einen identischen Stützpfosten Bezug genommen. Die Stützpfosten werden im allgemeinen durch die Ziffer 64 gekennzeichnet, aber die speziellen, einzelnen Stützpfosten werden in der Beschreibung und in den Zeichnungen als Stützpfosten 64A, 64B usw. gekennzeichnet. Diese Zusatzkonvention soll auch in der gesamten Beschreibung verwendet werden.
  • Eine Anzahl von zusätzlichen Strukturelementen kann wünschenswerterweise in den Hauptrahmen 62 integriert sein, aber um das Durcheinander zu minimieren und die Zeichnungen zu vereinfachen, wird nicht jede geometrische Beziehung zwischen jedem Strukturelement, das zum Abstützen eines Betriebselements verwendet wird, und dem Hauptrahmen 62 in den Zeichnungen dargestellt. Wenn es erforderlich ist, ein Betriebselement an einem unbeweglichen Element zu befestigen, das ein Teil des Rahmens 62 sein kann, wenn jedoch die spezielle geometrische Beziehung zwischen diesem Strukturelement und dem Rahmen 62 für den Gesamtbetrieb der Erfindung unwesentlich ist, wird daher in diesen Fällen einfach vermerkt, daß das Betriebselement an einem Strukturelement "fixiert" ist, das einfach als Rahmen 62 gekennzeichnet ist.
  • Ein erster Hauptträgerbalken 70A erstreckt sich zwischen den vertikalen Pfosten 64A und 64B und ein zweiter Hauptträgerbalken 70B erstreckt sich zwischen den vertikalen Pfosten 64C und 64D in paralleler, seitlich beabstandeter Beziehung zum ersten Hauptträgerbalken 70A.
  • Wie am besten in Fig. 10 und 11 zu sehen ist, sind ein Paär von parallelen, seitlich beabstandeten Schienenelementen 72A und 72B in einer im wesentlichen vertikalen Orientierung am Hauptträgerbalken 70A montiert. Identische, seitlich beabstandete Schienenelemente (nicht dargestellt) können auch am Hauptträgerbalken 70B montiert sein. Ein Wagen 74 ist beweglich an jedem Schienenelement 72 montiert, wie entlang der Doppel-V-Führung 76. Eine Verbindungsplatte 78 ist zwischen den seitlich beabstandeten Wagen 74A und 74B befestigt und verbindet diese, und ein Einstellmechanismus 80 (wie am besten in Fig. 10A und 11A dargestellt) ist vorgesehen, um die vertikale Anordnung der Wagen 74 bezüglich der Hauptträgerbalken 70 auszuwählen. Ein solcher Einstellmechanismus 80 kann in der Art einer Gewindewelle 82 vorliegen, die sich durch ein Axiallager 84 erstreckt, das ortsfest am Hauptrahmen 62 der Wulstfüllstoffvorrichtung 10 befestigt ist - wie z. B. am Hauptträgerbalken 70, wie dargestellt. Zusätzlich zum Axiallager steht die Welle 82 auch schraubbar mit einer Stufensicherungsmutter 86 in Eingriff, die an der Querverbindungsplatte 78 montiert ist.
  • Die Sicherungsmutter 86 weist einen Befestigungsteil 88 mit einem größeren Außendurchmesser als der Verriegelungsteil 90 auf, aber die Bohrung 92, die sich durch die Stufensicherungsmutter 86 erstreckt, weist einen einzigen Durchmesser auf und ist mit einem Gewinde versehen, um mit der Welle, 82 in kammartigem Eingriff zu stehen. Der Befestigungsteil 88 ist innerhalb einer Bohrung 94 befestigt, die sich durch einen Flansch 96 erstreckt, der an der Querverbindungsplatte 78 befestigt ist und sich von dieser nach außen erstreckt. Eine Stellschraube 98 kann sich quer durch den Flansch 96 erstrecken, um mit dem Befestigungsteil 88 der Stufensicherungsmutter 86, der innerhalb der Bohrung 94 aufgenommen ist, in Eingriff zu stehen und dadurch die Stufensicherungsmutter 86 in einer ortsfesten Position bezüglich der Querverbindungsplatte 84 zu befestigen.
  • Der Verriegelungsteil 90 der Stufensicherungsmuttet 86 weist nicht nur einen geringeren Durchmesser auf als der Befestigungsteil 88, sondern der Verriegelungsteil kann auch mit entgegengesetzten, in Längsrichtung orientierten Schlitzen wie bei 100A und 100B versehen sein, um zu ermöglichen, daß sich der Verriegelungsteil 90 auf der Welle 82, die schraubbar mit der Bohrung 92 in Eingriff steht, welche sich durch die Stufensicherungsmutter 86 erstreckt, als Reaktion auf das Festziehen einer einstellbaren Spannhülse 101, die das äußere Ende des Verriegelungsteils 90 umgibt, verschließt. Die Spannhülse 101 kann selbst geschlitzt sein, um zu ermöglichen, daß die Einstellmutter 102 auf dem Verriegelungsbolzen 103 festgezogen oder gelöst wird, um den Verriegelungsteil 90 in einen verriegelnden oder drehbaren Eingriff mit der Welle 82 zu bringen. Die Drehung der Gewindewelle 82 wie durch den Sperrklinkenarm 104, wenn die Einstellmutter 102 gelöst ist, wird verwendet, um eine gleichzeitige vertikale Einstellung der Wagen 74A und 74B entlang der Schienen 72A und 72B zu bewirken.
  • Eine Flankenhalterung 106 (Fig. 11) ist an jedem Wagen 74 befestigt und ist von diesem nach außen freischwebend, so daß sich die Halterungen 106A und 106B von den seitlich beabstandeten Wagen 74A bzw. 74 W nach außen erstrecken und in paralleler Beziehung zueinander und entgegengesetzt zu einem entsprechenden Paar von Halterungen 106C und 106D angeordnet sind, die sich von den im wesentlichen identischen, seitlich beabstandeten Wagen, die vom Hauptträgerbalken 70B getragen werden, nach außen erstrecken.
  • Die Aufbringungswalzen 54 und 56 und die Einrichtung, durch die sie angetrieben werden, sind für die gewünschte Gelenkverbindung an den Endteilen der parallelen Halterungen 106 in der Nähe von deren Scheitelpunkten110 montiert. Das heißt, die erste Aufbringungswalze 54, der Motor 112 und das Reduktionsgetriebe 113, durch die die Walze 54 selektiv um ihre Drehachse 114 angetrieben wird, werden an den Scheitelpunkten 110A und 110B der parallelen Flankenhalterungen 106A und 106B getragen. Ebenso werden die zweite Autbringungswalze 56, der Motor 116 und das Reduktionsgetriebe 117, durch die die Walze 56 selektiv um ihre Drehachse 118 angetrieben wird, an den Scheitelpunkten 110C und 110D der parallelen Flankenhalterungen 106C und 106D getragen.
  • Führungsplatten 120 sind entgegengesetzt an den einander zugewandten Oberflächen 122 der Flankenhalterungen 106 montiert. Das heißt, eine Führungsplatte 120A kann wie durch Maschinenschrauben 124 an der Oberfläche 122A der Halterung 106A befestigt sein. Die Führungsplatte 120B kann ebenso an der Oberfläche 122B der Halterung 106B durch Schrauben 124 befestigt sein. Ähnliche Führungsplatten 120 können in Verbindung mit den Flankenhalterungen 106C und 106D verwendet werden. Jede Führungsplatte 120 kann mit einer erhabenen Doppel-V-Führung 126 versehen sein, die dazu ausgelegt ist, mit der sich in Längsrichtung erstreckenden Doppel-V-Aussparung 128 innerhalb einer Keilplatte 130 in Eingriff zu stehen, die entlang jeder Führung 126 verschiebbar aufgenommen ist.
  • Die Seitenplatten 132 einer im allgemeinen U-förmigen Montagestütze 134 sind wiederum an den Keilplatten 130 befestigt. Wie dargestellt, sind die Seitenplatten 132A und 132B der Montagestütze 134A an den Keilplatten 130A und 130B wie durch Maschinenschrauben 136 befestigt. Ebenso kann eine U-förmige Montagestütze (nicht ausführlich dargestellt) ebenso von den Flankenhalterungen 106C und 106D abgestützt werden.
  • Die Grundplatte 138 der U-förmigen Montagestütze 134A ist wie durch Maschinenschrauben 140 mit den jeweiligen Innenendteilen 142A und 142B jeder Seitenplatte 132A und 132B verbunden und erstreckt sich quer zwischen diesen. Ein Einstellmechanismus 144 wirkt mit der Grundplatte 138 zusammen, um die gewünschte horizontale Anordnung der U-förmigen Montagestütze 134 zu bewirken. Der Einstellmechanismus 144 kann in der Art einer Gewindewelle 146 vorliegen, die sich durch ein Axiallager 148 erstreckt, das ortsfest an der Verbindungsplatte 78 positioniert ist. Zusätzlich zum Eingriff mit dem Axiallager steht die Welle 146 auch schraubbar mit einer Stufensicherungsmutter 150 in Eingriff, die sowohl hinsichtlich des Aufbaus als auch der Funktionsweise praktisch mit der Stufensicherungsmutter 86 identisch ist. An sich muß weder die Beschreibung noch die Funktionsweise des Einstellmechanismus 144 wiederholt werden.
  • Die Drehung der Gewindewelle 146, wie durch den Sperrklinkenarm 164, wird verwendet, um eine horizontale Einstellung der U-förmigen Montagestütze 134 zu bewirken, aber nur wenn die Stufensicherungsmutter 150 gelöst ist. Ansonsten ist die horizontale Position der U-förmigen Montagestütze 134 ortsfest.
  • Die Aufbringungswalzen 54 und 56 können direkt mit den Antriebswellen 166 und 168 verbunden sein, die von den jeweiligen Reduktionsgetrieben 113 und 117 ausgehen, und die Gehäuse 170 und 172 der jeweiligen Motoren 112 und 116 sind drehbar von den Außenendteilen 174 der Seitenplatten 132 in der U-förmigen Stütze 134 abgestützt. Insbesondere sind die Gehäuse 170 und 172 jeweils an einem Joch 176 befestigt, das ein Zapfenlager 178 aufweist. Jedes Zapfenlager 178 nimmt drehbar einen Zapfenstift 180 auf, der sich durch den Endteil 174 jeder Seitenplatte 132 erstreckt.
  • Einstellmechanismen 186 (ebenfalls am besten in Fig. 10 zu sehen) sind vorgesehen, um die geneigte Anordnung der einzelnen Joche 176 und somit die individuelle geneigte Anordnung der Aufbringungswalzen 54 und 56 auszuwählen. Jeder Einstellmechanismus 186 kann in der Art einer Gewindewelle 188 vorliegen, die sich durch ein Axiallager 190 erstreckt, das von der U-förmigen Stütze 134 gehalten wird. Insbesondere ist ein Bügel 192 an der Seitenplatte 132A wie durch Maschinenschrauben 194 befestigt, um von der U-förmigen Stütze 134 nach unten herabzuhängen und einen Gabelkopf 196 darzubieten, der die Kolbenbolzen 198, die sich vom Axiallager 190 diametral nach außen erstrecken, drehbar aufnimmt. Zusätzlich zum Axiallager 190 steht die Welle 188 auch schraubbar mit einer Stufengegenwirkungsmutter 200 in Eingriff, die an einem Gabelkopf 202 montiert ist, der von einem Ständer 204 dargeboten wird, welcher am Joch 176 befestigt ist und sich von diesem nach oben erstreckt. Wie dargestellt, ist die Gegenwirkungsmutter 200 vorzugsweise an einer Schwingplatte 206 montiert, die selbst Kolbenbolzen 208 aufweist, die drehbar innerhalb des Gabelkopfs 202 aufgenommen sind. Die Stufengegenwirkungsmutter 200 kann einen Befestigungsteil 210 mit einem geringeren Außendurchmesser als der Rest der Gegenwirkungsmutter 200 aufweisen, aber die Bohrung 214, die sich durch die Stufengegenwirkungsmutter 200 erstreckt, weist einen einzigen Durchmesser auf und ist mit einem Gewinde versehen, um mit der Welle 188 in kammartigem Eingriff zu stehen. Der Befestigungsteil 210 ist innerhalb einer Bohrung 216 befestigt, die sich durch die Schwingplatte 206 erstreckt, welche am Gabelkopf 202 des Ständers 204 befestigt ist. Um den Befestigungsteil 210 innerhalb der Bohrung 216 zu befestigen, können die Eingriffsflächen entweder mit einem Gewinde versehen sein oder eine Steilschraube (nicht dargestellt) kann sich quer durch die Schwingplatte 206 erstrecken, um mit dem Befestigungsteil 210 der Stufengegenwirkungsmutter 200 in Eingriff zu stehen. Beide Methoden befestigen die Stufengegenwirkungsmutter 200 in einer ortsfesten Position bezüglich des Jochs 176.
  • Eine Gewindespannhülse 220, die entlang ihres Umfangs axial gespalten ist, ist ebenfalls auf der Welle 188 in benachbarter Anlagerung zum Axiallager 190 aufgenommen, um zu ermöglichen, daß sich die Hülse 220 auf der Welle 188 verschließt und diese gegen eine Drehung verriegelt. Wenn die Hülse 220 gelöst wird, wird die Drehung der Gewindewelle 188 wie durch den Sperrklinkenarm 222 verwendet, um eine Neigungseinstellung des Jochs 176 und somit geneigte Anordnung der Aufbringungswalzen 54 und 56 zu bewirken.
  • Wie ersichtlich werden wird, ist die Querschnittsgestalt des zwischen den benachbarten und zusammengesetzten kegelstumpfförmigen Oberflächen 58A und 58B der Aufbringungswalzen 54 und 56 festgelegten Walzenspalts 52 praktisch identisch zur Querschnittsform des Wulstflillstoffs 14, der auf den Wulstring 12 aufgebracht werden soll, welcher innerhalb des Walzenspalts 52 aufgenommen wird. Wie gezeigt, können die ersten Teile 58A1 und 58,A2 der kegelstumpffdrmigen Außenfläche 58 auf jeder jeweiligen Walze 54 und 56 dazu dienen, an den radial äußeren Ecken 224A und 224B (Fig. 2 oder 3) des ringförmigen Wulstrings 12 anzugreifen, und die zweiten Teile 5881 und 58B2 der kegelstumpfförmigen Außenfläche 58 auf jeder jeweiligen Walze 54 und 56 können nicht nur zum Greifen, sondern auch zum bearbeitenden Formen und Aufbringen des Wulstfüllstoffs 14 dienen, wie nachstehend genauer beschrieben wird.
  • Bezüglich zuerst des Oberflächenteils 58A auf jeder der Walzen 54 und 56 sollte erkannt werden, daß, obwohl der repräsentative Wulstring 12 als geradlinig dargestellt ist, er ebenso einen anderen geometrischen Querschnitt aufweisen könnte - d. h.: sechseckig, achteckig oder sogar kreisförmig, um nur einige zu nennen. Der Punkt ist, daß die Oberflächenteile 58A1 und 58A2 der gegenüberliegenden Walzen 54 und 56 diejenige Gestalt, die auch immer erforderlich ist, um den notwendigen Antriebseingriff mit den Flanken des Wulstrings 12 zu bewirken, aufweisen sollten - wobei diese Flanken die Ecken 224A und 224B in der dargestellten geradlinigen Gestalt sind.
  • In jedem Fall stellt die Verwendung der kegelstumpfförmigen Verbundteile 58A und 58~ auf den gegenüberliegenden Walzen 54 und 56 leicht solche Querschnittsgestalten für die Reifenwulst-Unterbaugruppen 16 und 16Ä, die in Fig. 1 bzw. 2 dargestellt sind, bereit. Es sollte jedoch erkannt werden, daß die vorliegende Erfindung vollständig in der Lage ist, Wulstfüllstoffe 14 mit einer breiten Vielfalt von Querschnittsgestalten zu erzeugen. Zu diesem Zweck muß verstanden werden, daß die gegenüberliegenden Aufbringungswalzen 54 und 56 den Walzenspalt 52 nicht mit nur konischen Oberflächen bilden müssen. Der Walzenspalt 52 kann beispielsweise durch gegenüberliegend angeordnete, sich krümmende Oberflächen gebildet werden, von denen eine konvex und die andere konkav sein kann. Ungeachtet der zum Festlegen des Walzenspalts verwendeten Form müssen die gegenüberliegenden Oberflächen so gestaltet sein, daß sie entsprechende Punkte auf jeder vorsehen, die in demselben Abstand von den jeweiligen Achsen 114 und 118 liegen, um die sich die Aufbringungskvalzen, die diese gegenüberliegenden Punkte aufweisen, drehen. Folglich ist der Kontakt der Walzen mit dem Wulstfüllstoff, der ausgebildet wird, linear. Das heißt, die Geschwindigkeit der Walzenspaltoberfläche an irgendeinem Punkt auf einer Förmgebungswalze ist exakt gleich der Geschwindigkeit des entsprechenden Punkts auf der gegenüberliegenden Walze, so daß das Material zwischen diesen Punkten keiner Bearbeitung quer zum Walzenspalt 52 unterzogen wird, und dennoch jeder nachfolgende Punkt entlang des Radius jeder Walze 54 und 56 sich radial von den Formgebungswalzen nach außen mit einer fortschreitend zunehmenden Geschwindigkeit bewegt. Auf diese Weise wird eine im wesentlichen spannungsfreie Differentialverlängerung aufrechterhalten, wenn das elastomere Material zu einem Wulstfüllstoff mit der gewünschten Querschnittsgestalt ausgebildet wird. Die Aufbringungswalzen 54 und 56 sind vörzugsweise, mit einem Trennmittelmaterial behandelt oder beschichtet, um das Kleben des unvulkanisierten elastomeren Streifens 20, aus dem der Wulstfüllstoff 14 hergestellt wird, an den Aufbringungswalzen 54 und 56 in Verbindung mit der Aufbringung des Wulstflullstoffs 14 auf den Wulstring 12 zu beseitigen. Obwohl eine Vielzahl solcher Materialien bekannt ist, einschließlich Fluorkohlenstoffbeschichtungen, Silikonbeschichtungen und -bändern, Teflon®-Bändern und -Hülsen, und einer Verchromung, umfaßt eine besonders nützliche Beschichtung eine Nickel-Chrom- Matrix innerhalb einer Polymergrundlage, die über Plasmabeschichtung aufgebracht wird. Geeignete Beschichtungsmaterialien dieser Art sind von Plasma Coatings, Inc., in Waterbury, CT, als ihre 700-Serie Release/Traction Coatings, erhältlich. Obwohl die exakte Zusammensetzung gesetzlich geschützt ist, umfassen die Eigenschaften der Beschichtungen thermische und elektrische Leitfähigkeit, einen niedrigen Reibungskoeffizienten und eine ausgezeichnete Abriebbeständigkeit und eine mäßige Korrosionsbeständigkeit. Die Beschichtungen können auch konstanten Betriebstemperaturen von 400ºF standhalten.
  • Eine angemessene Beschichtungsdicke liegt in der Größenordnung von etwa 0,006 bis 0,008 Inch, obwohl die Dicke keine Begrenzung der vorliegenden Erfindung darstellt. Wie in den Zeichnungen dargestellt, bedeckt die Beschichtung 226 (am besten in Fig. 13A zu sehen) die gesamte kegelstumpfförmige Oberfläche 58 oder 60 der zwei Formgebungswalzen 54 und 56 nicht vollständig, insofern als es nicht erwünscht ist, die Beschichtung über demjenigen Teil der kegelstumpfförmigen Oberflächen, der mit dem Wulstring 12 in Eingriff steht, oder demjenigen Teil einer Walze, der die gegenüberliegende Walze berührt, zu verwenden. Typischerweise sind keine Trenneigenschaften in der Kontaktfläche mit dem Wulstring 12 erforderlich und die meisten Beschichtungen würden aufgrund des nahezu kontinuierlichen Eingriffs der Wulstringe 12 zwischen den gegenüberliegenden Formgebungswalzen abgenutzt werden. Es sollte selbstverständlich sein, daß die vorangehende Beschreibung eine befähigende, aber keine begrenzende Offenbarung von geeigneten Beschichtungen vorsehen soll. Wie für den Fachmann ersichtlich ist, kann im wesentlichen ein beliebiges Trennbeschichtungsmaterial ausgewählt werden, wobei erkannt wird, daß die Beschichtung nicht selbst irgendein Fremdmaterial an den Wulst freigeben oder übermitteln sollte, das den Reifen schädlich beeinträchtigen könnte. Außerdem sollte man kein Beschichtungsmaterial auswählen, das durch den Gummistreifen, mit dem es in Kontakt steht, löslich gemacht werden kann.
  • Spannvorrichtung
  • Mit Bezug auf Fig. 9 und 12-17 werden die Spannköpfe 252 der Spannrevolvervorrichtung 250 diametral entgegengesetzt von der Drehachse 254 der Spannrevolvervorrichtung 250 radial nach außen am Revolverarm 256 getragen. Der Revolverarm 256 ist an einer Antriebswelle 258 befestigt, die durch eine Kraftversorgung um die Achse 254 drehbar ist, welche vorzugsweise · in Form einer Nockenschalteinheit 260 vorliegt, die an einer Strukturplanke 262 abgestützt ist, welche von den Stützpfosten 64A und 64B dargeboten werden kann, oder anderweitig am Rahmen 62 fixiert ist. Eine Nockenschalteinheit 260 erteilt dem Revolverarm 256 eine profilierte Schaltbewegung. Insbesondere würde die profilierte Schaltbewegung, die von der Nockenschalteinheit 260 bereitgestellt wird, aus folgendem bestehen: einem Beschleunigungsteil; einem Teil mit konstanter Geschwindigkeit; und einem Verzögerungsteil.
  • Die halbkreisförmige Drehschaltbewegung des Revolverarms 256 durch die Antriebswelle 258 bewirkt eine gesamte sequentielle Schaltung der Spannköpfe 252 zwischen zwei diametralen Positionen - d. h.: einer Spannkopf Belade-/Entladeposition 264 (Fig. 14-17) und einer Spannkopf- Autbringungsposition 264B (Fig. 12 und 13). Wenn ein Spannkopf 252 angeordnet ist, um einen ringförmigen Wulstring 12 von der nachstehend definierten Transportvorrichtung 550 aufzunehmen, befindet sich dieser Spannkopf 252, wie am besten in Fig. 9 dargestellt, in der Belade-/Entladeposition 26³/&sub4;. Wenn im Gegensatz dazu ein Spannkopf 252 geschwenkt wurde, um einen Wulstring im Walzenspalt 52 der Wulstfüllstoff-Aufbringungseinrichtung 50 zu positionieren, befindet sich dieser Spannkopf 252 in der Aufhringungsposition 26%. Um die Offenbarung der Wulstfüllstoff-Aufhringungsvorrichtung 10 in einer geordneten Weise zu präsentieren, wird nun die Spannrevolvervorrichtung 250 im einzelnen beschrieben.
  • Der Revolverarm 256 erstreckt sich von der Antriebswelle 258 quer nach außen und der zentrale Nabenteil 266 des Revolverarms 256 ist an der Welle 258 wie durch Mutter- und Schraubenkombinationen 268 befestigt. Ein Satz paralleler Führungswellen 270 ist in jedem entgegengesetzt gerichteten Ende des sich radial nach außen erstreckenden Revolverarms 256 montiert. Das heißt, ein Paar von parallelen Führungswellen 270A und 270B erstreckt sich von einem Ende des Revolverarms 256 nach außen und ein entgegengesetztes Paar von parallelen Führungswellen 270 (nicht ausführlich dargestellt) erstreckt sich vom entgegengesetzten Ende des Revolverarms 256 nach außen. Die entgegengesetzten Enden des Revolverarms 256 können wie bei 272 geschlitzt sein, um die Einführung der Führungswellen 270 zu erleichtern, und eine Vielzahl von Quermutter- und - schraubenkombinationen 274 können verwendet werden, um den Revolverarm 256 auf die Führungswellen 270 zu spannen.
  • Eine Endarmatur 276A ist am äußeren Endteil der parallelen Führungswellen 270A und 270B, die sich von einem Ende des Revolverarms 256 nach außen erstrecken, montiert und erstreckt sich zwischen diesen, und eine ähnliche Endarmatur 276B ist am äußeren Endteil der sich entgegengesetzt erstreckenden, parallelen Führungswellen 270 (nicht ausführlich dargestellt), die sich vom entgegengesetzten Ende des Revolverarms 256 nach außen erstrecken, montiert und erstreckt sich zwischen diesen. Ein versetzter Arm 278 ist am mittleren Teil jeder Endarmatur 276 montiert und jeder versetzte Arm 278 positioniert eine Rolle 280, die dazu ausgelegt ist, an einem Wulstring 12 anzugreifen und zur Abstützung desselben beizutragen. Wie nachstehend genauer erläutert wird, kann sich die durch den versetzten Arm 278 positionierte Rolle 280 frei um ihre eigene Achse 282 drehen, aber sie wird von einer Verschiebung innerhalb der Ebene 284 der Rolle 280 und der nachstehend beschriebenen Riemenscheiben 380 abgehalten.
  • Jeder Spannkopf 252 beinhaltet ein Paar von relativ drehbaren Scheibenelementen 286 und 288 (Fig. 12); die an einer Kopfschraube 290 montiert sind, die sich axial durch die Scheibenelemente 286 und 288 erstreckt, so daß sie schraubbar innerhalb einer Bohrung 292 in einem Antriebsblock 294 befestigt ist, der wiederum an einem Satz der parallelen Führungswellen 270 für eine Längsverschiebung entlang dieser montiert ist. Eine reibungsarme Lagerplatte 295 ist vorzugsweise zwischen den Antriebsblock 294 und das mit Rand versehene Scheibenelement 288 eingefügt. An sich sind zwei Antriebsblöcke 294A und 294B in der Spannrevolvervorrichtung 250 dargestellt. Ein Antriebsblock 294A ist an den Führungswellen 270A und 270B montiert und der andere Antriebsblock 294B ist an den sich entgegengesetzt erstreckenden Führungswellen 270 (nicht ausführlich dargestellt) montiert.
  • Das zentrale Scheibenelement 286 in jedem Spannkopf 252 ist innerhalb eines zylindrischen Hohlraums 296 aufgenommen, der in der Außenfläche 298 des mit Rand versehenen Scheibenelements 288 ausgespart ist. Bei der dargestellten repräsentativen Spannrevolvervorrichtung 250 (und wie am besten in Fig. 13A und 13B) zu sehen, kann das zentrale Scheibenelement 286 einen Durchmesser von durchaus in der Größenordnung von etwa sechs (6) Iilch aufweisen. Eine reibungsarme Lagerplatte 300 ist zwischen den Hohlraum 296 in dem mit Rand versehenen Scheibenelement 288 und das zentrale Scheibenelement 286 eingefügt. Ein Paar von ringförmigen Lagerelementen 302A und 302B umgeben die Kopfschraube 290 und sind durch einen ringförmigen Abstandsring 304 getrennt, der die Lagerelemente 302A und 302B in den Ebenen der jeweiligen Scheibenelemente 286 und 288 anordnet, um deren relative Drehung zu verbessern.
  • Wie am besten in Fig. 12 zu sehen, verwendet jeder Spannkopf 252 eine Vielzahl von Antriebsarmen 306 - wobei jeder Antriebsarm 306 einen radial inneren Knickschenkelteil 308 und einen radial äußeren Knickschenkelteil 309 aufweist. Die Knickschenkelteile 308 und 309 weichen vorzugsweise in einem Winkel α auseinander, der für den dargestellten repräsentativen Spannkopf 252 durchaus in den Bereich von etwa einhundertdreißig bis etwa einhundertfünfunddreißig Grad (130-135º) fallen kann. Der radial innere Knickschenlcelteil 308 jedes, Antriebsarms 292 ist drehbar mit der zentralen Scheibe 286, wie durch eine Kopfschraube 310 verbunden. Die Kopfschraube 310 erstreckt sich durch eine übergroße Bohrung 312 (Fig. 13B), die sich am radial inneren Ende, des inneren Knickschenkelteils 308 des Antriebsarms 306 befindet, um schraubbar innerhalb einer Gewindebohrung 314 aufgenommen zu werden, die radial nach innen von der radial äußeren Kante 316 der zentralen Scheibe 286 beabstandet ist. Bei der dargestellten repräsentativen Spannrevolvervorrichtung 250 können die Gewindebohrungen 314 in einem Schraubenlochkreis 315 (Fig. 12) mit einem Durchmesser von ungefähr fünf (5) Inch angeordnet sein. Eine Abstandsscheibe 318 ist innerhalb der übergroßen Bohrung 312 aufgenommen und das axial äußere Ende der Bohrung 312 ist von einer Senkaussparung 320 umgeben, die ein Lager 322 aufnimmt. Wenn jede einzelne Kopfschraube 310 angezogen ist, positioniert sie somit das Lager 322 in der Nähe des Simses 324, der am Schnittpunkt der Bohrung 312 und der Senkaussparung 320 ausgebildet ist. Die Abstandsscheibe 318 steht mit der Außenfläche 326 der zentralen Scheibe 286 sowie der entgegengesetzten Unterseite 328 des Lagers 322 in Eingriff und sichert den Ort des Lagers 322. An sich sieht das Lager 322 an jeder Kopfschraube 3.10 einen Drehpunkt vor, um den sich der Antriebsarm 306 als Reaktion auf die relative Drehung zwischen der zentralen Scheibe 286 und der mit Rand versehenen Scheibe 288 dreht, wie ebenfalls nachstehend genauer erläutert wird.
  • Der innere Knickschenkelteil 308 jedes Antriebsarms 306 weist einen sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz 330 auf, der in dem dargestellten repräsentativen Spannkopf 252 durchaus eine Länge von in der Größenordnung von etwa drei (3) Inch aufweisen kann. Eine Stufenkopfschraube 332 weist einen vorzugsweise glatten, zylindrischen Schaftteil 334 auf, der sich zwischen dem Kopfteil 336 und dem Gewindeschaftteil 338 erstreckt. Der Gewindeschaftteil 338 weist einen relativ geringeren Durchmesser auf als der glatte Schaftteil 334 und die relativen Durchmesser grenzen einen Ansatz 340 ab, der dazu ausgelegt ist, mit der Außenfläche 298 an dem mit Rand versehenen Scheibenelement 288 in Eingriff zu stehen, wenn der Schaftteil 338 der Stufenkopfschraube 332 innerhalb einer Bohrung 342 schraubbar befestigt ist, welche radial nach innen von der radial äußeren Kante 344 am Randteil 346 des mit Rand versehenen Scheibenelements 288 beabstandet ist. Bei dem repräsentativen Ausführungsbeispiel der dargestellten Spannrevolvervorrichtung 250 sind die Bohrungen 342 entlang eines Schraubenlochkreises 345 mit einem Durchmesser von ungefähr siebeneinhalb (7¹/&sub2;) Inch angeordnet. Ein ringförmiges Hülsenlager 348 umgibt den glatten Schafiteil 334 der Stufenkopfschraube 332, um eine relative Translationsbewegung zwischen dem Schlitz 330 und dem Schaftteil 334 der Stufenkopfschraube 332 zu erleichtern.
  • Der äußere Knickschenkelteil 309A des Antriebsarms 306A wirkt gemeinsam mit dem versetzten Arm 278 aufgrund der Einrichtung (in Fig. 13A dargestellt), die zum Befestigen der Rolle 280 an sowohl dem Antriebsarm 306A als auch dem versetzten Arm 278 verwendet wird, zusammen. Das heißt, die Rolle 280 ist drehbar an einer Stufenkopfschraube 350 montiert, die sich durch eine Bohrung 352 im radial äußeren Endteil des äußeren Knickschenkelteils 309A des Antriebsarms 306A erstreckt, um in der Gewindebohrung 354 im versetzten Arm 278, der sich sowohl radial als auch axial von der Endarmatur 276 nach außen erstreckt, aufgenommen und an dieser befestigt zu werden. Ein mit einem Flansch versehenes Hülsenlager 356 ist zwischen den glatten, zylindrischen Schaftteil 358 der Stufenkopfschraube 350 und die Bohrung 352 des Antriebsarms 306A eingefügt. Der sich radial erstreckende Flanschteil 360 des Hülsenlagers 356 steht mit der Außenfläche 362 des Antriebsarms 306A sowie dem radial inneren Kantenteil 364 auf der Unterseite 366 der Rolle 280 in Eingriff, um die Rolle 280 präzise in der gewünschten Ebene 284 zu positionieren. Eine Lagerhalterung 368 mit einem Z- förmigen euerschnitt weist einen ersten Flansch 370, der sich unter dem Kopf 372 der Stufenkopfschraube 350 erstreckt, einen zylindrischen Teil 374, der den Kopfteil 372 umgibt, und einen zweiten Flansch 376, der sich radial nach außen erstreckt, um mit der Oberseite 378 der Rolle 280 in Eingriff zu stehen und dadurch die Rolle 280 festzuhalten, wenn die Stufenkopfschraube 350 in die beschriebene Position festgezogen ist, auf.
  • Die restlichen Antriebsarme 306B bis 306F weisen drehbar montierte Stütriemenscheiben 380 auf, die in derselben Ebene 284 wie die Rolle 280 angeordnet sind. Jede Riemenscheibe 380 ist an einer Kopfschraube 382 montiert, die mit einer Gewindebohrung 384 im radial äußeren Ende des äußeren Knickschenkelteils 309 der Antriebsarme 306B bis 306F in kammartigem Eingriff steht. Jede Riemenscheibe 380 dreht sich an einem Lager 386, das axial entlang der Kopfschraube 382 durch ringförmige Abstandhalter 388A und 388B, einer auf jeder Seite des Lagers 386, positioniert ist. Die Riemenscheibe 380 selbst weist einen radial nach innen gerichteten Flansch 390 auf, der mit der Unterseite 392 des Lagers 386 in Eingriff steht, um jede Riemenscheibe 380 innerhalb der Ebene 284 der Rolle 280 zu befestigen.
  • Um das leichte Laden eines Wulstrings 12 auf die Spannköpfe 252 und das jeweilige Abladen einer fertiggestellten Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 von den Spannköpfen 252 zu erleichtern, sind die Stützriemenscheiben 380, die von den radial äußeren Enden der Antriebsarme 306B bis 306F an jedem einzelnen Spannkopf 252 dargeboten werden, in der Lage, gleichzeitig in einer radialen Ebene relativ zu den einzelnen Spannköpfen 252 positioniert zu werden. Diese Positionierung der Stützriemenscheiben 380 in einer gemeinsamen Ebene wird als Reaktion auf die axiale Verschiebung des Antriebsblocks 294, der zu dem speziellen Spannkopf 252 gehört, an dem die Stützriemenscheiben 380 getragen werden, erreicht. An sich wird der Abstand von der Mitte jeder Stützriemenscheibe 380 zur Mitte des Spannkopfs 252, an dem diese Stützriemenscheiben getragen werden, gleichzeitig als Reaktion auf die axiale Verschiebung des Antriebsblocks 294, der zu dem Spannkopf 252 gehört, der eingestellt wird, eingestellt.
  • Die Antriebsblöcke 294A und 294B (Fig. 8), die entgegengesetzt an den Führungswellen 270 montiert sind, können jeweils eine einteilige Einheit sein, die mit zwei sich in Längsrichtung erstreckenden Bohrungen 394A und 394B (Fig. 17) versehen sind, von denen jede ein entsprechendes Hülselager 396A und 396B aufnimmt, um die Reibung zwischen dem Antriebsblock 294 und den Führungswellen 270 zu verringern, um die reibungsarme Verschiebung der Blöcke 294 entlang ihrer jeweiligen Führungswellen 270 zu erleichtern.
  • Die entgegengesetzten Enden 398 an den axial beabstandeten Antriebsblöcken 294A bzw. 294B sind durchbohrt und mit einem Innengewinde versehen, um einen Gabelkopf 400 (Fig. 14 und 17) schraubbar aufzunehmen, welcher dazu ausgelegt ist, mit den Endverbindungssteckern 402 einer Spannfeder 404, die sich zwischen den beabstandeten Antriebsblöcken 294 erstreckt, in Eingriff zu stehen, um sie gegeneinander vorzuspannen. Um die Feder 404 unterzubringen, ist der Revolverarm 256 vorzugsweise hohl. Eine Fläche 406 jedes Antriebsblocks 294 ist durchbohrt, wie bei 408, um einen Befestigungsstift 410 aufzunehmen, an dem ein einstellbarer Rückführungsblock 412 für eine selektive Drehbewegung getragen werden kann. Wie gezeigt, kann der Befestigungsstift 410 eine Kopfschraube sein. Der Rückführungsblock 412 kann eine Vielzahl von Eingriffsflächen aufweisen, wie z. B. die Eingriffsflächen 414A bis 414E (Fig. 16), die selektiv am Antriebsblock 294 positioniert werden können, so daß jede selektiv gegenüber einem Kolbenkopf 416 angeordnet werden kann, der selektiv aus einem Zylinder 418 ausgefahren wird, welcher an der Unterseite der Strukturplanke 262, die die Kraftversorgung 260 trägt, montiert sein kann.
  • Obwohl der Rückführungsblock 412 am Befestigungsstift 410 in die ausgewählte Position geschwenkt werden kann, kann die ausgewählte Anordnung des Rückführungsblocks 412 durch einen Verriegelungsstift 420 befestigt werden, der sich durch eine Positionierungsbohrung 422 im Rückführungsblock 412 erstreckt, um in einer der verschiedenen Verriegelungsbohrungen 424 (mit einer Anzahl gleich der Anzahl von Eingriffsflächen 414) am Antriebsblock 294 aufgenommen zu werden, welche an geeigneten auf dem Umfang beabstandeten Stellen um einen Bolzenring 426, der die Bohrung 408 umgibt, in der der Befestigungsstift 410 aufgenommen ist, gebohrt sind. Eine Lagerplatte 428 kann an der Fläche 406 des Antriebsblocks 294 wie durch Schrauben 430 befestigt sein. Die Lagerplatte 428 beabstandet den Rückführungsblock 412 in einem geeigneten Abstand von der Fläche 406 des Antriebsblocks 294 nach außen, und die Lagerplatte 428 sieht auch eine stabile Grundlage vor, an der der Rückführungsblock 412 befestigt werden kann, wenn er in seine ausgewählte Position gedreht ist.
  • Um eine Einrichtung vorzusehen, durch die das Ausmaß begrenzt wird, in dem sich der Rückführungsblock 412 zum Kolben 416 hin bewegen kann, kann ein Anschlagflansch 432 (Fig. 14A und 14B) am Endteil des Revolverarms 256 montiert sein. Der Anschlagflansch 432 ist zum Rückführungsblock 412 hin gerichtet, damit der Anschlagflansch 432 die ausgewählte Eingriffsfläche 414 berührt, wenn der Antriebsblock 294 durch die Vorspannwirkung der Spannfeder 404 in dem gewünschten Ausmaß verschoben wird.
  • Wie aus der Betriebsbeschreibung der Spannrevolvervorrichtung 250, die folgt, ersichtlich wird, bewirkt die Vorspannwirkung der Spannfeder 404 eine Aufweitung des radialen Orts der Riemenscheiben 380, die an den Spannköpfen 252 getragen werden. Im Gegensatz dazu bewirkt die durch den Kolbenkopf 416 aufgebrachte Antriebskraft, daß sich die Stützriemenscheiben 380, die am Spannkopf 252 getragen werden, der zum Antriebsblock 294 gehört, welcher durch den Kolben 416 verschoben wird, zusammenziehen. Wie nun erkannt werden sollte, kann nur der Spannkopf 252, der in der Belade-/Entladeposition 264ä aufgenommen ist, zusammengezogen werden, und selbst wenn der Schraubenlochkreis 405 der Riemenscheiben 380 an diesem Spannkopf 252 zusammengezogen wird, hält die Feder 404 den Schraubenlochkreis 405 der; Riemenscheiben 380 am Spannkopf 252 in der Aufbringungsposition 264n weiterhin gegen den Wuistring 12, der teilweise innerhalb des Walzenspalts 52 aufgenommen ist, vollständig aufgeweitet.
  • Insbesondere wenn der Kolbenkopf 416 eingezogen wird, bewirkt die Spannfeder 404, daß sich dieser Antriebsblock 294, der vom Kolbenkopf 416 gelöst wird, bezüglich des Revolverarms 256 radial nach innen und entlang der Führungswellen 270, an denen dieser Antriebsblock 294A und/oder 294B getragen wird, bewegt. Wenn, mit Bezug auf Fig. 14A im Vergleich zu Fig. 14B, die Spannfeder 404 den Antriebsblock 294 beispielsweise radial nach innen bewegt (wobei die Bewegung durch die Differenz zwischen der Abmessung h2 und der Abmessung h1 widergespiegelt wird), wird das zentrale Scheibenelement 286 gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Diese Drehung des zentralen Scheibenelements 286 wird bewirkt, da die Stufenkopfschraube 350, durch die die Rolle 280 am äußeren Endteil des Antriebsarms 306A befestigt ist, auch am ortsfesten versetzten Arm 278 befestigt ist, der von der Endarmatur 276 dargeboten wird, die an den Führungswellen 270 befestigt ist. An sich dreht sich der Antriebsarm 306A um die feste Achse 282 der Rolle 280, wenn der Antriebsblock 294 von der Endarmatur 276 weggeschoben wird. Diese Drehbewegung des unausziehbaren Antriebsarms 306A als Reaktion auf die Verschiebung des zentralen Scheibenelements 286 zwingt das zentrale Scheibenelement 286 zu einer Rotation in einer Richtung gegen den Uhrzeigersinn, um der Verschiebung des Antriebsblocks 294 und des daran getragenen zentralen Scheibenelements 286 entgegenzukommen. Da die Stufenkopfschraube 332 das mit Rand versehene Scheibenelement 288 mit dem Antriebsarm 306A über die Wechselwirkung der Stufenkopfschraube 332 mit dem Schlitz 330 im Antriebsarm 306A verbindet, dreht sich das mit Rand versehene Scheibenelement 288 auch in einer Richtung gegen den Uhrzeigersinn, aber in einem geringeren Grad einer Winkelverschiebung als jenem, dem das zentrale Scheibenelement 286 durch die Kurbelarmwirkung des Antriebsarms 306A unterzogen wird.
  • Die resultierende relative Drehbewegung, die dem zentralen Scheibenelement 286 bezüglich des mit Rand' versehenen Scheibenelements 288 auferlegt wird, zwingt jeden Antriebsarm 306B bis 306F - als Reaktion auf die Gegenwirkung der Schlitze 330B bis 330F gegen die Bewegung der Stufenkopfschrauben 332B bis 332F - zu einer Drehung um die Kopfschraube 310B bis 3 IOF, durch die dieser Antriebsarm an dem zentralen Scheibenelement 286 befestigt ist. Dieselbe relative Bewegung gegen den Uhrzeigersinn des mit Rand versehenen Scheibenelements 288 bezüglich des zentralen Scheibenelements 286 bewirkt eine Verschiebung der Riemenscheiben 380, die an den Antriebsarmen 306B bis 306F getragen werden, so daß sie radial nach außen zu Schraubenlochkreisen 405 mit einem ständig zunehmenden Durchmesser verschoben werden, bis der Anschlagflansch 432 mit der ausgewählten Eingriffsfläche 414 am Rückführungsblock 412 in Eingriff kommt.
  • Um den Schraubenlochkreis 405, entlang dessen die Riemenscheiben 380 für entweder den Spannkopf 252A oder 252B angeordnet sind, zusammenzuziehen, wird der Kolbenkopf 416 ausgefahren, um die ausgewählte Eingriffsfläche 414 zu berühren und den Antriebsblock 294A oder 294B radial nach außen bezüglich des Revolverarms 256 und entlang der Führungswellen 270, an denen der Antriebsblock 294A und/oder 294B getragen wird, zu verschieben. Wenn mit Bezug auf Fig. 14B der Kolben 416 den Antriebsblock 294 beispielsweise radial nach außen bewegt, wird das zentrale Scheibenelement 286 im Uhrzeigersinn gedreht.
  • Diese Drehung des zentralen Scheibenelements 286 wird bewirkt, da die Stufenkopfschraube 350, durch die die Rolle 280 am äußeren Endteil des Antriebsarms 306A befestigt ist, auch am ortsfesten versetzten Arm 278 befestigt ist, der von der Endarmatur 276 dargeboten wird, welche an den Führungswellen 270 befestigt ist. An sich dreht sich der Antriebsarm 306A um die feste Achse 282 der Rolle 280, wenn der Antriebsblock 294 in Richtung der Endarmatur 276 verschoben wird. Diese Drehbewegung des unausziehbaren Knickschenkel-Antriebsarms 306A als Reaktion auf die Verschiebung des Antriebsblocks 294 zwingt das zentrale Scheibenelement 286 zu einer Drehung in einer Richtung im Uhrzeigersinn, um der Verschiebung des Antriebsblocks 294 und des daran getragenen zentralen Scheibenelements 286 entgegenzukommen.
  • Da die Stufenkopfschraube 332 das mit Rand versehene Scheibenelement 288 mit dem Antriebsarm 306A über die Wechselwirkung der Stufenkopfschraube 332 mit dem Schlitz 330 im Antriebsarm 306A verbindet, dreht sich das mit Rand versehene Scheibenelement 288 ebenfalls in einer Richtung im Uhrzeigersinn, aber in einem geringeren Grad einer Winkelverschiebung als jenem, dem das zentrale Scheibenelement 286 durch die Kurbelarmwirkung des Antriebsarms 306A unterzogen wird.
  • Die resultierende relative Drehbewegung, die dem zentralen Scheibenelement 286 bezüglich des mit Rand versehenen Scheibenelements 288 auferlegt wird, zwingt jeden Knickschenkel-Antriebsarm 306B bis 306F - als Reaktion auf die Gegenwirkung der Schlitze 330B bis 330F gegen die Bewegung der Stufenkopfschrauben 332B bis 332F - zu einer Drehung um die Kopfschraube 310B bis 310F, durch die dieser Antriebsarm am zentralen Scheibenelement 286 befestigt ist. Dieselbe relative Drehung im Uhrzeigersinn des mit Rand versehenen Schei benelements 288 bezüglich des zentralen Scheibenelements 286 bewirkt eine Verschiebung der Riemenscheiben 380, die an den Antriebsarmen 306B bis 306F getragen werden, so daß sie radial nach innen zu Schraubenlochkreisen 405 mit einem ständig abnehmenden Durchmesser verschoben werden, bis der Kolben 416 vollständig ausgefahren wurde.
  • Bei dem repräsentativen Ausführungsbeispiel der dargestellten Spannrevolvervorrichtung 250 ermöglicht eine axiale Verschiebung des Antriebsblocks 294, die sich auf ungefähr zweieinhalb (2¹/&sub2;) Inch beläuft, daß die Spannköpfe 252 Wulstringe 12 mit Innendurchmessern aufnehmen, die innerhalb den Bereich von etwa zwölf (12) Inch bis etwa siebzehn (17) Inch fallen. Das heißt, jeder Schaubenlochkreis 405 ist in der Lage, sich zu Durchmessern aufzuweiten und von diesen zusammenzuziehen, die die vorangehenden Abmessungen für die Eingriffsteile der Riemenscheiben 380 vorsehen.
  • Fördereinrichtung
  • Mit allgemeinem Bezug auf Fig. 5 ist ein Fördersystem 450 vorgesehen, um einen ringförmigen Wulstring 12 an einem Aufnahmeteil 452 (nachstehend manchmal als "Indexstation Nr. 1" bezeichnet) auf dem Band 454 aufzunehmen, so daß, wenn das Band 454 weitergeschaltet wird, der vorstehend genannte ringförmige Wulstring 12 von der Indexstation Nr. 1 (Aufnahmeteil 452) verschoben wird, um mit einem Positionierungsmechanismus 500 in Eingriff zu kommen, der mit einem Positionierungsteil 456 (nachstehend manchmal als "Indexstation Nr. 2" bezeichnet) zusammenwirkt und diesem zugeordnet ist. Wenn der ringförmige Wulstring 12 von der Indexstation Nr. 1 zur Indexstation Nr. 2 transportiert wurde, wird ein nachfolgender Wulstring 12 auf dem Band 454 an der Indexstation Nr. 1 abgelegt. Während des nächsten folgenden Weiterschaltens des Bandes 454 wird der ringförmige Wulstring 12, der sich an der Indexstation Nr. 2 befunden hatte, zum Aufnahme-/Abgabeteil 458 (nachstehend manchmal als "Indexstation Nr. 3" bezeichnet) befördert. Mit dieser Schaltbewegung des Bandes 454 wird der ringförmige Wulstring 12, der sich an der Indexstation Nr. 1 befunden hatte, zur Indexstation Nr. 2 bewegt und der nächste folgende ringförmige Wulstring 12 wird an der Indexstation Nr. 1 abgelegt. Obwohl es mindestens zwei zusätzliche Schaltpositionen gibt, die entlang der Längsausdehnung der obersten oder Arbeitsbahn des Bandes 454 festgelegt sind, werden diese kurz erörtert, nachdem die Grundstruktur des Fördersystems 450 beschrieben wurde sowie nachdem die Struktur des Positionierungsrnechanismus 500 und zumindest des Transportmechanismus 550 beschrieben wurde.
  • Mit speziellerem Bezug auf Fig. 7-9 wird das Fördersystem 450 auf einem horizontalen Rahmen 460 getragen, der seitlich beabstandete, sich in Längsrichtung erstreckende Seitenelemente in der Art von U-Eisen 462A und 462B verwenden kann. Die Seitenelemente 462 können von einer Vielzahl von sich nach unten erstreckenden Stegen wie z. B. den dargestellten Kastenelementen 464 abgestützt werden. Das untere Ende jedes Kastenelements kann eine Fußplatte 466 aufweisen, die an diesem befestigt ist und von der sich ein vertikaler Einstellstift 468 nach unten erstrecken kann, um mit dem Boden 66 in Eingriff zu stehen.
  • Eine Strukturplatte 470 kann sich zwischen 'den Stegen 464A und 464B auf einer Seite des Rahmens 460 erstrecken, um eine Nockenschalteiriheit 472 zu tragen. Die Nockenschalteinheit 472 kann von einem Motor 474 angetrieben werden, der als sich von dieser nach oben erstreckend dargestellt ist. Ein Abtriebsrad 476 wird durch die Nockenschalteinheit 472 gedreht, um ein Antriebsrad 478 anzutreiben, wie durch ein Kraftübertragungselement 480. In einigen Anlagen können die Räder 476 und 478 Riemenscheiben sein, in welcher Situation das Kraftübertragungselement ein Riemenantrieb sein könnte. In einigen Anlagen können die Räder jedoch Kettenzahnräder sein; in welcher Situation das Kraftübertragungselement wahrscheinlich ein Kettenantrieb wäre In beiden Situationen würde die Nockenschalteinheit 472 dem Abtriebsrad 476 eine profilierte Schaltbewegung erteilen. Wie vorher in Verbindung mit dem Betrieb der Nockenschalteinheit 260 erläutert, würde die profilierte Schaltbewegung aus folgendem bestehen: einem Beschleunigungsteil; einem Teil mit konstanter Geschwindigkeit; und einem Verzögerungsteil.
  • In jedem Fall würde das Antriebsrad selektiv eine Bandantriebswalze 482, um die das Band 454 aufgenommen ist, drehen. Die Bandantriebswalze 482 kann sich an einem Ende des Endlosförderbandes 454 befinden, und eine Rückführungswalze 484 kann sich am anderen Ende des Endlosförderbandes 454 befinden. Für die vorliegende Anordnung ist das Band 454 vorzugsweise auf einem planaren Stützelement 486 aufgenommen, das einen minimalen Gleitwiderstand für das Band 454 vorsieht, wenn es in Längsrichtung entlang des Stützelements 486 gleitet. An sich besteht das Stützelement 486 vorzugsweise aus einem reibungsarmen Material wie z. B. Teflon oder ist mit diesem beschichtet.
  • Jener Teil auf der nach oben gerichteten Oberfläche des Bandes 454, der sich von der Rückführungswalze 484 in Richtung der Wulstfüllstoff- Aufbringungseinrichtung 50 bewegt, umfaßt den vorher beschriebenen Aufnahmeteil 452 (Indexstation Nr. 1), der dazu ausgelegt ist, einen ringförmigen Wulstring 12 aufzunehmen.
  • Die Fördereinrichtung 450 kann auch mit einem Hubverschiebungsmechanismus 488 in der Art eines Tisches 490 versehen sein, der sich zwischen dem Band 454 und dem planaren Stützelement 486 befindet. Der Tisch 490 wird auf einem Paar von Kraftübertragungsplatten 492A und 492B getragen, von denen jede am äußeren Ende einer entsprechenden Kolbenstange 494A und 494B befestigt ist, die durch Betätigungszylinder 496A bzw. 496B gleichzeitig ausgezogen oder eingezogen werden. Der Hubverschiebungsmechanismus 488 wird in Verbindung mit dem nachstehend beschriebenen Transportmechanismus 550 verwendet und ist daher jenem Teil auf der nach oben gerichteten Oberfläche des Bandes 454 zugeordnet, der den Aufnahme-/Abgabeteil 458 (Indexstation Nr. 3) umfaßt, der nachstehend genauer in Verbindung mit der Beschreibung des Transportmechanismus 550 beschrieben wird.
  • Zwischen dem Aufnahmeteil 452 (Indexstation Nr. 1) und dem Aufnahme-/Abgabeteil 458 (Indexstation Nr. 3) befindet sich der Positionierungsteil 456 der Fördereinrichtung (Indexstation Nr. 2), der in Verbindung mit dem Positionierungsmechanismus 500 genauer beschrieben wird.
  • Positionierungseinrichtung
  • Der Positionierungsmechanismus 500 (Fig. 7-9 und 18), der in Verbindung mit dem Band 454 des Fördersystems 450 an dessen Positionierungsteil 456 (Indexstation Nr. 2) wirksam ist, verwendet vorzugsweise ein Paar von Führungsstangen SOZA und 502B, die sich in entgegengesetzten Richtungen in etwa fünf- undvierzig Grad (45º) von der sich in Längsrichtung erstreckenden Mittellinie 504 des Förderbandes 454 nach außen erstrecken, so daß sie über der vollen Breite des Bandes 454 liegen. Es wurde festgestellt, daß, obwohl der Innenwinkel, der durch den Schnittpunkt der Führungsstangen 502 an der Mittellinie 504 des Bandes 454 definiert werden würde - welcher in der Größenordnung von etwa neunzig Grad (90º) liegen würde - geeignet mit ringförmigen Wulstringen 12 mit verschiedenen Innendurchmessern zusammenwirken kann, um deren gewünschte genaue Positionierung bezüglich des Bandes 454 zu bewirken; wenn die Wulstfüllstoff- Aufbringungsvorrichtung 10 mit einer Vielfalt von unterschiedlich großen Wulstringen - und insbesondere ringföriiiigen Wülstringen mit verschiedenen Innendurchmessern - verwendet werden soll, die Führungsstangen 502 jeweils vorzugsweise eine Anschlagstange 506 schneiden, die sich in entgegengesetzten Richtungen in etwa sechzig Grad (60º) von der sich in Längsrichtung erstreckenden Mittellinie 504 des Förderbandes 454 nach außen erstreckt. Der Innenwinkel, der durch den Schnittpunkt der Anschlagstangen 506 an der Mittellinie 504 des Bandes 454 definiert werden würde, läge mehr in der Größenordnung von etwa einhundertzwanzig Grad (120º). Es wurde festgestellt, daß der vergrößerte Innenwinkel, der sich aus der Verwendung der Anschlagstangen 506 ergibt, ringförmige Wülstringe 12 mit verschiedenen Innendurchmessern in etwa demselben Vorwärtsausmaß bezüglich des Bandes 454 vorteilhafter: positioniert: Diese Konsistenz im Ort der ringförmigen Wulstringe 12 verbessert den Betrieb des nachstehend beschriebenen Transportmechanismus 550.
  • Ungeachtet dessen, ob die Führungsstangen 502 einander schneiden oder ob die Führungsstangen 502 die Anschlagstangen 506 schneiden und die Anschlagstangen 506 einander schneiden, schneidet der Schnittpunkt der Führungsstangen 502 oder der Schnittpunkt der Anschlagstangen 506 wiederum ein Querelement 508 in der Nähe der Stelle, an der das Querelement 508 über der Mittellinie 504 liegt. Ein Paar von seitlichen Elementen 510A und 510B sind an den Enden des Querelements 508 befestigt und erstrecken sich von diesem in vorzugsweise paralleler Beziehung nach außen, um das äußere Ende einer entsprechenden Führungsstange 502 zu schneiden und an diesem befestigt zu sein.
  • Jedes seitliche Element 510 weist eine schräge Verbindungsplatte 512 auf, die an diesem befestigt ist. Wie gezeigt, kann ein Ende jeder Verbindungsplatte 512 direkt mit dem seitlichen Element 510, dem sie zugeordnet ist, verbunden sein, und das andere Ende jeder Verbindungsplatte 512 kann an einem Hubsteigstück 514 befestigt sein, das sich für das seitliche Element 510, dem es zugeordnet ist, nach oben erstreckt, um sicherzustellen, daß die Verbindungsplatte 512 nach unten und hinten (bezüglich der Richtung, in der sich das Band 454 bewegt) geneigt ist.
  • Ein Einstellelement 516 überquert das Band 454 und wird von einem Hängebalken 518 abgestützt, der ebenfalls das Band 454 überquert und an seitlich beabstandeten, vertikalen Pfosten 64C und 64D befestigt ist oder anderweitig ahi Rahmen 62 fxiert ist. Die Halsabschlußkappe 528 - durch die sich eine Kolbenstange 530 axial erstreckt - von jedem eines Paars von Betätigungszylindern 524A und 524B ist an einer jeweiligen L-förmigen Halterung 532A und 532B befestigt, die selbst von den Enden des Einstellelements 516 abgestützt werden. Die Kolbenstangen 530A und 530B gehen durch die Halsabschlußkappen 528 hindurch von den jeweiligen Zylindern 524A und 524B aus, um ohne Einschränkung durch die L-förmigen Halterungen 532A und 532B zu verlaufen, um mit der schrägen Verbindungsplatte 512 der jeweiligen seitlichen Elemente 510A und 510B verbunden zu sein. Außerdem durchdringen ein Paar von Einstellschraubenelementen 534A und 534B Gewindehülsen 536A und 536B, die an Bohrungen 538 im Einstellelement 516 befestigt sind, um drehbar in einem Paar von Axiallagern 540 aufgenommen zu werden, die in Bohrungen 542 montiert sind, welche den Hängebalken 518 durchdringen. An sich können die Schraubenelemente durch ihre jeweiligen Griffe 544A und 544B manuell gedreht werden, um die exakte Längsposition der Führungsstangen 502 und/oder der Anschlagstangen 506 des Positionierungsmechanismus 500 relativ zum Band 454 auszuwählen. Die Betätigung der Zylinder 524, um die jeweiligen Kolbenstangen 530 einzuziehen, bewirkt, daß die schräge Verbindungsplatte 512 nach hinten und oben verschoben wird, wodurch die Führungsstangen 502, die Anschlagstangen 506 und die Seitenstangen 510 entsprechend nach oben und hinten und aus dem Eingriff mit dem Band 454 bewegt werden. Das Ausziehen der Kolbenstangen 530 andererseits drückt die schräge Verbindungsplatte 512 nach unten und vorn, wodurch die Führungsstangen 502, die Anschlagstangen 506 und die Seitenstangen 510 nach unten und vorn in Eingriff mit oder zumindest in unmittelbare Nähe der Oberfläche des Bandes 454 bewegt werden.
  • Wenn das Förderband 454 weitergeschaltet wird, um einen Wulstring 12 von dem Aufnahmeteil 452 (Indexstation Nr. 1) zum Positionierungsteil 456 (Indexstation Nr. 2) zu transportieren - und wobei die Anschlagstangen 506 und/oder die Führungsstangen 502 in enger Nebeneinanderstellung, unmittelbar über, dem Band 454 angeordnet sind - bringt die Bewegung des Bandes, 454 den Wulstring 12 mit dem Positionierungsmechanismus 500 in Kontakt, so daß, wenn die Schaltbewegung des Bandes 454 stoppt; der Wuistring 12 nach Wunsch präzise auf dem Band 454 an der Indexstation Nr. 2 angeordnet ist. Eine Abtastvorrichtung 546 kann direkt vor dem Scheitelpunkt 548 montiert sein, an dem sich die Anschlagstangen 506 (oder die Führungsstangen 502) verbinden, um den Ort des Wulstrings 12 auf dem Band 454 zu überprüfen.
  • Wenn der Wuistring 12 präzise positioniert ist, und vor der nächsten folgenden Schaltbewegung des Bandes 454 werden die Zylinder 524 betätigt, um die, Anschlagstangen 506 und die Führungsstangen 502 anzuheben, um einen ungehinderten Durchgang des Wulstrings 12 unterhalb des Positionierungsmechanismus 500 zu ermöglichen. Durch so zweckmäßiges Verwenden des Positionierungsmechanismus 500, bewegt sich, wenn das Förderband 454 zum nächsten Mal weitergeschaltet wird, der Wuistring präzise zur Indexstation Nr. 3, an welcher Stelle der Wulstring 12 wirksam vom Transportmechanismus 550 ergriffen werden kann.
  • Es ist zu beobachten, daß die Verschiebung der Führungsstangen 502 - einschließlich der Anschlagstangen 506, falls verwendet - in einem Winkel vom Band 454 weg sicherstellt, daß, wenn der ringförmige Wulstring 12 einmal genau auf dem Band 454 durch den Positionierungsmechanismus 500 positioniert wurde, die anschließende Bewegung des Positionierungsmechanismus 500 den Wuistring 12 nicht versehentlich auf dem Band 454 verschiebt.
  • Transportmechanismus
  • Der Transportmechanismus 550 - der am besten in Fig. 19-21 zu sehen ist - arbeitet in Verbindung mit dem Band 454 des Fördersystems 450 an dessen Aufnahme-/Abgabeteil 458 (Indexstation Nr. 3), um einen Wulstring 12 von dem Aufnahme-/Abgabeteil 458 zu erlangen, und transportiert ihn zu einem Spannkopf 252 der Spannrevolvervorrichtung 250, wenn der Spannkopf 252 in der Belade-/Entladeposition 264A angeordnet ist. Werin dei- Spannkopf 252 beispielsweise in der Belade-/Entladepositson 26³/&sub4; angeordnet ist, wie in Fig. 8 dargestellt, karin der Wulstring 12 an dem Spannkopf 252 durch den einzigartigen Transportmechanismus 550 befestigt werden, so daß die Spanilrevolvervörrichtung 250 dann drehbar weitergeschaltet werden kann, um den ringförmigen Wuistring 12, der an diesem Spannkopf 252 befestigt ist, in dem Walzenspalt 52 der Wulstfüllstoff- Aufbringungseinrichtung 50 anzuordnen, so daß ein Wulstfüllstoff 14 auf den ringförmigen Wulstring 12 am Spannkopf 252 in der Aufbringungsposition 264B aufgebracht werden kann.
  • Mit speziellem Bezug auf Fig. 19 ist zu beobachten, daß der Transportmechanismus 550 ein im allgemeinen C-förmiges Rahmenelement 552 verwendet, das drehbar an einer Querachse 554 montiert ist, um zwischen einer im allgemeinen horizontal angeordneten "Aufnahme- und Abgabe-"Position, die in Fig. 8 mit 550A bezeichnet ist, einer im allgemeinen vertikal angeordneten "Spannkopf- Belade- und Spannkopf-Entlade"-Position, die mit, 550B bezeichnet ist, und einer nach hinten geneigten "Bereit"-Position, die mit 55% bezeichnet ist, bewegt zu werden. Die Querachse 554, um die das Rahmenelement 552 gedreht wird, kann durch die Lagerblöcke 556A und 556B abgegrenzt sein, die ortsfest an den jeweiligen horizontal angeordneten Elementen 558A und 558B des Hauptrahmens 62 oder auch auf den horizontal angeordneten Seitenschienen 462 des Förderrahmens 460 montiert sind. Stummelwellen 560A und 560B sind an Verbindungsplatten 561A und 561B befestigt und erstrecken sich von diesen seitlich nach außen, welche wiederum an dem C-förmigen Rahmenelement 552 befestigt sind. Die Stummelwellen 560 sind drehbar in den jeweiligen Lagerblöcken 556A und 556B aufgenommen.
  • Der mittlere Teil eines ersten Kurbelarms 562 ist an der Stummelwelle 560A befestigt und jeder der entgegengesetzten Endteile 564 und 566 ist an Betätigungselementen befestigt. Das heißt, eine erste Kolbenstange 568 wird durch einen im allgemeinen horizontal angeordneten Kolbenzylinder 570 wirksam ausgezogen und eingezogen. Die erste Kolbenstange 568 ist wie durch einen Gabelkopf 572 drehbar mit einem Endteil 564 des Kurbelarms 562 verbunden. Eine zweite Kolbenstange 574 wird durch einen im allgemeinen vertikal angeordneten Kolbenzylinder 576 wirksam ausgezogen und eingezogen, und die zweite Kolbenstange 574 ist wie durch einen Gabelkopf 578 mit dem anderen Endteil 566 des ersten Kurbelarms 562 drehbar verbunden. Die Grundplatte 580 des horizontalen Kolbenzylinders 570 ist wie durch eine Gabelkopfanordnung 582, an einer Verankerungsplatte 584 montiert, die an einem der vertikalen Stützpfosten 64 befestigt sein kann oder anderweitig am Hauptrahmen 62 der Wulstfüllstoff- Aufbringungsvorrichtung 10 oder an einem der vertikalen Stege 464 des Förderrahmens 460 fixiert sein kann. In jedem Fall ist der horizontale Kolbenzylinder 570 so montiert, daß er in einer im allgemeinen vertikalen Ebene drehbar ist.
  • Die Grundplatte 586 des vertikalen Kolbenzylinders 576 ist wie durch eine Gabelkopfanordnung 588 an einem Ende 590 eines zweiten Kurbelarms 592 befestigt, der sich von der Verbindungsplatte 561A, die an dem C-förmigen Rahmenelement 552 befestigt ist, nach außen erstreckt. An sich ist der vertikale Kolbenzylinder 576 auch so montiert, daß er in einer im allgemeinen vertikalen Ebene drehbar ist.
  • Wenn die Kolbenstange 574 in den Kolbenzylinder 576 eingezogen ist und wenn die Kolbenstange 568 in den Kolbenzylinder 570 eingezogen ist, ist das Rahmenelement in seiner im allgemeinen horizontalen Aufnahme- und Abgabeanordnung 550A (Fig. 8) angeordnet. Werin sich die Kolbenstange 574 noch in ihrer eingezogenen Position bezüglich des Klebenzylinders 576 befindet, aber wenn die Kolbenstange 568 bezüglich des Kolbenzylinders 570 ausgezogen ist, ist das Rahmenelement in seiner im allgemeinen vertikalen Spannkopf-Belade- und Spannkopf-Entladeanordnung 550ß (Fig. 8 und 19) angeordnet. Wenn sich die Kolbenstange 574 in ihrer ausgezogenen Position bezüglich des Kolbenzylinders 576 befindet und wenn die Kolbenstange 568 bezüglich des Kolbenzylinders 570 ausgezogen ist, ist das Rahmenelement in einer im allgemeinen nach hinten geneigten Bereitposition 550 (Fig. 8) angeordnet.
  • Die Innenkantengestalt des im allgemeinen C-förmigen Rahmenelements 552 weist vorzugsweise ein Paar von entgegengesetzten Endnocken 606A und 606B und ein Paar von mittleren Nocken 608A und 608B auf Die mittleren Nocken 608 sind durch eine mittlere Höhlung oder Vertiefung 610 getrennt. Eine eitliche Höhlung oder Vertiefung 612A ist zwischen der Endnocke 606A und der mittleren Nocke 608A angeordnet. Eine zweite seitliche Höhlung oder Vertiefung 612B ist zwischen der Endnocke 606B und der mittleren Nocke 608B angeordnet. Ein Elektromagnet 614 ist an jeder Nocke 606 und 608 befestigt Durch präzises Positionieren eines Wulstrings 12 mit dem Positionierungsmechanismus 500, wenn sich das C-förmige Rahmenelement 552 des Transportmechanismus 550 in der im allgemeinen horizontalen Aufnahme- und Abgabeanordnung 550A befindet, ergreifen die Elektromagnete 614 das Metallband 18 im ringförmigen Wulstring 12 und befestigen dadurch den ringförmigen Wulstring 12 lösbar am Transportmechanismus 550.
  • Um den Transport von fertiggestellten Reifenwulst-Unterbaugruppen 16 mit verschiedenen Abmessungen ohne Verzerrung, die verursacht werden könnte, indem ein unzureichender Abstand zwischen dem Transportmechanismus 550 und dem Förderband 454 vorhanden ist, zu ermöglichen, ist der Abstand zwischen dem C-förmigen Rahmenelement 552 und dem Förderband 454 vorzugsweise größer als die entsprechende Abmessung irgendeiner Reifenwulst- Unterbaugruppe 16, von der gedacht wird, daß sie dazwischen positioniert wird. Um den Abstand zwischen dem Rahmenelement 552 und dem Förderband 454 für die entsprechende Abmessung des Wulstrings 12 und/oder der Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 unterzubringen, kann das planare Stützelement 486 verwendet werden, um den Wulstring 12 in ziemlich unmittelbare Nähe des Rahmenelements 552 anzuheben.
  • Die Höhlungen oder Vertiefungen 610 und 612 stellen sicher, daß die Riemenscheiben 380, die an den radial äußeren Knickschenkelteilen 309 der Antriebsarme 306 an den Spannköpfen 252 der Spannrevolvervorrichtung 250 montiert sind, nicht mit dem C-förmigen Rahmenelement 552 des Transportmechanismus 550 in Eingriff kommen, wenn das Rahmenelement 552 von der im allgemeinen horizontalen Aufnahme- und Abgabeanordnung 550 in die im allgemeinen vertikale Spannkopf-Belade- und Spannkopf-Entladeanordnung 550B oder von der im allgemeinen vertikalen Spannkopf-Belade- und Spannkopf-Entladeanordnung 550B in die nach hinten geneigte Bereitanordnung 550c geschwenkt wird.
  • Wenn das C-förmige Rahmenelement 552 in der im allgemeinen vertikalen Spannkopf-Belade- und Spannkopf-Entladeanordnung 550B angeordnet ist, kann die Spannrevolvervorrichtung 250 betätigt werden, um die Antriebsarme 306 aufzuweiten, um die Abstützung des Wulstrings 12 vom Transportmechanismus 550 auf die Spannrevolvervorrichtung 250 zu übertragen. Anschließend können die Elektromagnete 614 deaktiviert werden. Wenn der Transport einmal durchgeführt wurde, wird das C-förmige Rahmenelement 552 des Transportmechanismus 550 in die nach hinten geneigte Bereitanordnung 550c bewegt, um auf das Aufbringen des elastomeren Streifens 16 auf den Wulstring 12 zu warten, wie nachstehend genauer beschrieben wird. Anschließend wird das C-förmige Rahmenelement 552 des Transportmechanismus 550 von der nach hinten geneigten Bereitposition 550 in die im allgemeinen vertikale Spannkopf-Belade- und Spannkopf- Entladeanordnung 5508 geschwenkt. Zu diesem Zeitpunkt wird die fertiggestellte Wulst-Unterbaugruppe 16 durch die Betätigung der Elektromagnete 614 ergriffen und der Spannkopf 252 wird wieder eingezogen, um zu ermöglichen, daß die fertiggestellte Wulstring-Unterbaugruppe 16 ndr vom Transportmechanismus 550 getragen wird. Sequentiell danach wird das C-förmige Rahmenelement 552 von der im allgemeinen vertikalen Spannkopf-Belade- und Spannkopf- Entladeanordnung 550B in die im allgemeinen horizontale Aufnahme- und Abgabeanordnung 550 geschwenkt.
  • Wenn das C-förmige Rahmenelement 552 in der horizontalen Aufnahme- und Abgabeanordnung 550 angeordnet ist, werden die Elektromagnete 614 erneut deaktiviert, um die fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 auf dem Aufnahme-/Abgabeteil 458 der Fördereinrichtung 450 abzulegen. Das planare Stützelement 486 kann dann abgesenkt werden, so daß die fertiggestellte Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 nicht versehentlich vom Transportmechanismus 550 ergriffen wird, wenn die Fördereinrichtung weiterschaltet, um die fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 zum Formhalteteil 616 (Indexstation Nr. 4) zu verschieben. Eben diese Schaltbewegung des Förderbandes 454; verschiebt den nächsten folgenden Wulstring 12 zum Aufnahme-/Abgabeteil 458 der Fördereinrichtung 450.
  • Die anschließende und letzte Schaltbewegung der Fördereinrichtung verschiebt die fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 zum Entnahmeteil 618A der Fördereinrichtung 450 (Indexstation Nr. 5). Es gibt keine spezielle Gestaltung oder keinen speziellen Mechanismus, der notwendigerweise dem Entnahmeteil 618 der Fördereinrichtung 450 zugeordnet ist. Der Entnahmeteil 618 bietet lediglich eine Auflagefläche, von der die fertiggestellte Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 zur anschließenden Verwendung in einem Reifen, der nicht dargestellt ist, abgenommen werden kann. Wie gezeigt, kann man auch einen zweiten Entnahmeteil 618B (Indexstation Nr. 6) bereitstellen, um reichlich Zeit zu gewähren, in der die Abnahme der fertiggestellten Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 zu bewirken ist. Die zusätzliche Zeit kann auch vorteilhaft sicherstellen, daß die fertiggestellte Reifenwulst-Unterbaugruppe vor der Abnahme angemessen abkühlt.
  • Formhalteeinrichtung (falls erwünscht oder erforderlich)
  • Mit speziellem Bezug auf Fig. 5, 7 und 8 kann eine Formhalteeinrichtung 620 über dem Formhalteteil 616 des Förderbandes 454 liegen. Die Formhalteeinrichtung 620 kann eine Vielzahl von in Längsrichtung beabstandeten Walzen 622 umfassen, die um ihre eigenen Achsen drehbar zwischen einem Paar von seitlich beabstandeten, sich in Längsrichtung erstreckenden Stützstangen 626A und 626B montiert sind. Die Walzen 622 sind in Längsrichtung und vertikal beabstandet, um gerade genügend Druck auf die unter diesen angeordnete Reifenwulst- Unterbaugruppe 16 aufzubringen, so daß, wenn der Wulstfülllstoff 14 der Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 abkühlt, die Haltewalzen 622 sicherstellen, daß der Wulstfüllstoff 14 seine gewünschte Form nicht verliert.
  • Wulstfüllstoff-Liefereinrichtung
  • Mit allgemeinem Bezug auf Fig. 22-27 wird das unvulkanisierte elastomere Material 20 in eine herkömmliche Strangpresse 630 eingespeist, die im allgemeinen einen durchgehenden Streifen eines Wulstfüllstoffs 14 ausbildet, der wiederum über eine frei drehbare Abführungswalze 632 zum Bilden einer Rückstauschleife 634 und über eine hochliegende und angetriebene Schleifen- Gewichtsverringerungswalze 636 auf einen Orientierungszufuhrmechanismus 638, durch einen Einführungsmechanismus 642 (der den Wulstfüllstoff 14 in den Walzenspalt 52 lenkt) und an einem Planschneider 640 (Fig. 27) vorbei geleitet werden kann.
  • Die relativ herkömmliche Strangpresse 630 verwendet ein Schneckengehäuse 644, das eine Öffnung 646 aufweist, in die das unvulkanisierte elastomere Material 20 eingespeist wird. Die Strangpresse 630 mastiziert das unvulkanisierte elastomere Material 20 in einer herkömmlichen Weise, aber da das Material 20 (Fig. 5) unvulkanisiert ist, muß die Temperatur der Strangpresse 630 geregelt werden, um zu verhindern, daß die Temperatur des Materials 20 ihren Vulkanisationsauslösungspegel übersteigt, und gleichzeitig eine ausreichend erhöhte Temperatur für zweckmäßiges Mastizieren und Strangpressen zu ermöglichen.
  • Die Temperaturregelung der Strangpresse 630 kann durch ein Wärmeaustauschsystem durchgeführt werden, wie z. B. das Gehäuse 650, das das Schnekkengehäuse 644 einkapselt, welches ebenfalls herkömmlich sein kann. Das Wärmeaustauschsystem 650 sieht das Heizen oder Kühlen von Fluid für das Schneckengehäuse 644 gemäß einer thermostatischen Regelung, die nicht dargestellt ist und die innerhalb des Wärmeaustauschsystems 650 integriert sein kann, vor. Däs Wärmeaustauschsystem 650 hält die Temperatur des unvulkanisierten elastomeren Materials 20 aufrecht - sowohl innerhalb des Schneckengehäuses 644 als auch, wenn das Material 20 durch den Durchgang durch den Düsenkopf 652 zwangsweise zu einem Wulstfhllstoff 14 ausgebildet wird. Der Wulstfüllstoff 14 verläßt den Düsenkopf 652 unterhalb des Temperaturpegels, der die Vulkanisationsmittel in dem unvulkanisierten elastomeren Material 20 aktivieren oder "auslösen" würde. Insbesondere wird die Temperatur des unvulkanisierten elastomeren Materials, insbesondere wenn das Material 20 ein Gummikautschuk der Art ist, die typischerweise als Wulstthllstoff 14 verwendet wird, innerhalb des Bereichs von etwa 180º bis etwa 205ºF (ungefähr 82ºbis 9690) gehalten, der unterhalb der typischen Auslösetemperatur zum Auslösen der Vulkanisation des Wulstfüllstoffs 14 liegt, jedoch ausreicht, um eine wirksame Mastizierung des unvulkanisierten elastomeren Materials 20 innerhalb der Strangpresse 630 zu ermöglichen, bevor die Reifenwulst-Unterbaugruppe 16 in einen Reifen integriert wird und der Reifen selbst vulkanisiert wird.
  • Der Durchlauf des stranggepreßten Wulstfüllstoffs 14 über die Abführungswalze 632 und in eine Rückstauschleife 634 sieht eine Versorgung für die Aufbringung des Wulstfüllstoffs 14 auf einen Wulstring 12 mit einer schnelleren Geschwindigkeit vor, als der durchgehende Wulstfüllstoff 14 durch den Düsenkopf 652 ausgegeben werden kann, und ermöglicht eine Einrichtung, durch die die Verfügbarkeit des Wulstfüllstoffs 14 während der zyklischen Intervalle zwischen aufeinanderfolgenden Aufbringungen eines Wulstfüllstoffs 14 auf aufeinanderfolgende Wulstringe 12 ergänzt werden kann.
  • Wenn eine durchgehende Länge des Wulstfühlstoffs 14 innerhalb der Rückstauschleife 634 zunimmt, könnte das Gewicht des Wulstfüllstoffs 14 innerhalb der Rückstauschleife 634 der gewünschten freien Bewegung des Wulstfülllstoffs 14 in den Orientierungszufuhrmechanismus 638 und den Einführungsmechanismus 642 nachteilig entgegenwirken. Durch Leiten des Wulstfüllstoffs 14 über die Walze 636 - die so angetrieben wird, daß sie sich mit einer Geschwindigkeit dreht, die mit der Geschwindigkeit übereinstimmt, mit der der Wulstfüllstoff 14 in den Orientierungszufuhrmechanismus 638 und den Eintlihrungsmechanismus 642 eintreten soll - wird die unerwünschte Wirkung des Rückstauschleifengewichts aufgehoben.
  • Der Orientierungszufuhrmechanismus 638, wie am besten in Fig. 24-27 dargestellt, wird auf einer horizontal orientierten Abstützungstragplatte 654 getragen, die wiederum vom Hauptrahmen 62 der Wulstfüllstoff-Aufbringungseinrichtung 50 abgestützt wird. Ein Zufuhrauslaufstutzen 656 ist am Außenendteil 658 der Abstützungstragplatte 654 befestigt. Der Zufuhrauslaufstutzen 656 nimmt den Wulstfüllstoff 14 von der angetriebenen Schleifen-Gewichtsverringerungswalze 636 auf und lenkt den Abwärtslauf des Wulstfüllstoffs 14, wenn er die Schleifen- Gewichtsverringerungswalze 636 verläßt, in der horizontalen Anordnung, die für den Eintritt in das Feld 660 von Übergangswalzen erwünscht ist, welche verwendet werden, um den Wulstfüllstoff 14 um eine Längsreferenz von seiner horizontal ebenen Anordnung, wenn er den Zufuhrauslaufstutzen 656 verläßt, in die vertikal aufrechte Anordnung, die für den Betrieb des Einflhrmechanismus 642 und des Planschneiders 640 erforderlich ist, zu drehen.
  • Mit speziellem Bezug auf Fig. 25-27 beginnt das Feld 660 mit einer Eintrittswalze 662, die horizontal in seitlich beabstandeten Lagerblöcken 664A und 664B angeordnet ist, die am Außenendteil 658 der Tragplatte 654 montiert sind. Eine Haltewalze 666 erstreckt sich von jedem Lagerblock 664 im wesentlichen vertikal nach oben, um den Wulstfüllstoff 14 seitlich bezüglich der Eintrittswalze 662 einzuschränken. An sich sind die Haltewalzen 666A und 666B mäßig oberhalb der Hauptabmessung des Wulstfüllstoffs 14 seitlich beabstandet.
  • Eine Folge von Übergangswalzen sind in Paaren angeordnet, die im allgemeinen entgegengesetzt liegen. Das erste Paar von Übergangswalzen 668A und 668B ist drehbar an Lagerstummelwellen 670A bzw. 670B montiert, die sich von einem Positionierungsblock 672A nach außen erstrecken, welcher an einem Längsstab 674 befestigt ist, entlang dessen der Positionierungsblock 672A einstellbar positioniert werden kann. Der Positionierungsblock 672A weist eine gekippte erste Befestigungsfläche 676A und eine gekippte zweite Befestigungsfläche 678A auf, die senkrecht zueinander angeordnet sind, aber die Befestigungsflächen 676A und 678A sind am Positionierungsblock 672A derart angeordnet, daß die Übergangswalze 668A in ungefähr 22,5º- was in Fig. 2613 als Winkel ß1 dargestellt ist - von einer horizontalen Bezugsebene 680 nach oben geneigt ist.
  • Die Neigung der ersten gekippten Walze 668A beginnt, die Außenkante 26 des Wulstfüllstoffs 14 zu heben und die Neigung der zweiten gekippten Walze 668B dient zum Festhalten der Basis 22 des Wulstfüllstoffs in der gewünschten Ausrichtung auf die Längsachse 682 des Orientierungszufuhrmechanismus 638 gegen die seitliche Verschiebungskraft, die sich aus dem Heben der Außenkante 26 des Wulstfüllstoffs 14 ergibt.
  • Die zweiten Übergangswalzen 668C und 668D sind drehbar an Lagerstummelwellen 670C bzw. 670D befestigt, die sich von einem Positionierungsblock 672B nach außen erstrecken, der ebenfalls an dem Längsstab 674 montiert sein kann, entlang dessen der Positionierungsblock 672w einstellbar positioniert werden kann. Der Positionierungsblock 6728 weist eine erste gekippte Befestigungsfläche 676 auf, die angeordnet ist, um zu ermöglichen, daß die Übergangswalze 668C, die durch die Lagerstummelwelle 670C daran befestigt ist, in etwa 45º von der horizontalen Bezugsebene 680 nach oben geneigt ist - dieser Winkel ist in Fig. 26C als Winkel ß2 bezeichnet.
  • Die zweite gekippte Befestigungsfläche 678ß, die die Walze 668D abstützt, die an der Lagerstummelwelle 670D befestigt ist, ist jedoch auch bezüglich der ersten Befestigungsfläche 676c senkrecht gekippt. Der Positionierungsblock 672B kann in Längsrichtung des Orientierungszufuhrmechanismus 638 derart angeordnet werden, daß die nachstehend genauer beschriebene Flügelplattenverlängerung 688 des Einführungsmechanismus 642 gegenüber der Walze 668C vertikal angeordnet ist. Die rechtwinklige Beziehung, zwischen der Anordnung der Stützwalzen 668C und 668D soll ermöglichen, daß die Stützwalze 668D mit der Basis 22 des Wulstfüllstoffs 14 in Eingriff steht, um zu verhindern, daß er von der Übergangswalze 668C seitlich wegrutscht, und die Anwesenheit der Flügelplattenverlängerung 688 stellt sicher, daß der Wulstfüllstoff 14 nicht überdreht wird.
  • Das dritte Paar von Übergangswalzen umfaßt eine Übergangs walze 668E, die drehbar an einer Lagerstummelwelle 670E montiert ist, die sich von der ersten gekippten Oberfläche 676E am Positionierungsblock 672 nach außen erstreckt. Die erste gekippte Befestigungsfläche 676r ist angeordnet, um zu ermöglichen, daß die Übergangswalze 668E in ungefähr 66,5º von der horizontalen Bezugsebene 680 - wie durch den Winkel ß3 in Fig. 26 W dargestellt - nach oben geneigt ist. Der Positionierungsblock 672 kann ebenfalls an, dem Längsstab 674 montiert. sein, entlang dessen der Positionierungsblock 672 einstellbar positioniert werden kann.
  • Das dritte Paar von Übergangswalzen umfaßt auch eine Walze 668F, die an einer Lagerstummelwelle 670F montiert ist, die sich von der zweiten gekippten Befestigungsfläche 676F nach außen erstreckt. Auch hier ist die Befestigungsfläche 676F, die die Walze 668F abstützt, bezüglich der Befestigungsfläche 676E senkrecht angeordnet. In dieser Station ist ebenso die nachstehend genauer beschriebene Flügelplattenverlängerung 688 der Aufspannplatte 700 des Einführungsmechanismus 642 gegenüber der Walze 668E vertikal angeordnet. Daher soll die Walze 668F ebenfalls die Basis 22 des Wulstfüllstoffs 14 abstützen, um zu verhindern, daß er von der Übergangswalze 668E seitlich wegrutscht, wohin- gegen die Flügelplattenverlängerung 688 weiterhin sicherstellt, daß der Wulstfüllstoff 14 nicht überdreht wird.
  • Ein oder mehrere zusätzliche Paare von Übergangswalzen 668 können auch verwendet werden, falls erwünscht oder erforderlich aufgrund des besonderen Seitenverhältnisses des durch die Wulstfüllstoff-Aufbringungsvorrichtung 10 aufzubringenden Wulstfihllstoffs 14. Solche zusätzlichen Übergangswalzen 668 können auch von Positionierungsblöcken 672 dargeboten werden, die an dem Längsstab 674 befestigt sind, entlang dessen die anderen Positionierungsblöcke 672 einstellbar positioniert werden können.
  • Beginnend bei etwa den Übergangswalzen 668C und/oder 668D und sich zum Übergang zwischen dem Orientierungszuführmechanismus 638 und dem Einführungsmechanismus 642 nach vorn erstreckend wird eine nach hinten gerichtete, im wesentlichen vertikal orientierte Flügelplattenverlängerung 688 von der Aufspannplatte 700 des Einführungsmechanismus 642 dargeboten. Die Flügelplattenverlängerung 688 kann den Übergangswalzen 668C, 668E und irgendwelchen zusätzlichen Übergangswalzen, die als notwendig oder erwünscht betrachtet werden, gegenüberliegen, um den Übergang des Wulstfülllstoffs 14 von seiner horizontalen in seine vertikale Anordnung abzuschließen.
  • Die Aufspannplatte 700 des Einführungsmechanismus 642 sowie die Flügelplattenverlängerung 688 können vorzugsweise mit einer reibungsarmen Beschichtung 702 wie z. B. Teflon® - oder auch mit demselben Beschichtungsmaterial 226, das auf den Autbringungswalzen 54 und 56 verwendet wird - beschichtet sein, um den Widerstand gegen eine Längsbewegung des durchgehenden Streifens des Wulstfüllstoffs 14 vor der Aufbringung durch den Einführungsmechanismus 642 zu minimieren.
  • Eine Führungsplatte 704, die ebenfalls auf der Tragplatte 654 abgestützt sein kann, ist seitlich beabstandet gegenüber der Aufspannplatte 700 des Einführungsmechanismus 642 wie durch eine Vielzahl von Mutter- und Schraubenkombinationen 706 befestigt, die die Führungsplatte 704 und die Aufspannplatte 700 durchdringen. Ein Abstandsring 708 (Fig. 29) umgibt einen Teil des Schraubenschafts in der Kombination 706, um den seitlichen Abstand zwischen der Führungsplatte 704 und der Aufspannplatte 700 festzulegen. Eine Hülsenrolle 710 ist drehbar am Abstandsring 708 montiert, um den Wulstfüllstoff 14 abzustützen, wenn er sich zwischen der Führungsplatte 704 und der Aufspannplatte 700 innerhalb des Einführungsmechanismus 642 bewegt.
  • Der Körperteil 712 der Führungsplatte 704 ist mit mindestens einer Längsöffnung 714 versehen, innerhalb der eine Vielzahl von vertikal orientierten Hülsenwalzen 716 an vertikalen Stiften 718 montiert sind. Die Hülsenwalzen 716 liegen der Aufspannplatte 700 gegenüber und sehen eine verbesserte Einrichtung vor, durch die der durchgehende Streifen des Wulstfülllstoffs 14 beim Durchqueren des Einführungsmechanismus 642 mit minimalem Widerstand unterstützt wird.
  • Am Vorderende des Körperteils 712 erstreckt sich eine Verlängerungskante 720 weiter vorwärts, um an der unteren Seitenkante 722 des Wulstfüllstoffs 14 anzugreifen und dadurch zu verhindern, daß der Wulstfüllstoff 14 von der Aufspannplatte 700 wegfällt, selbst wenn sich der Wulstfüllstoff 14 über den Körperteil 712 der Führungsplatte 704 hinaus bewegt. Eine Kupplungswalze 726 befindet sich innerhalb des Ausschnitts 724, der durch die Verbindungsstelle der Führungsplatte 704 und der Verlängerungskante 720 ausgebildet ist. Die Kupplungswalze 726 ist an einem einwegigen Kupplungsmechanismus 728 montiert, der von einer Achse 730 abgestützt wird, die von einem Endteil 732 eines Kurbelarms 734 herabhängt, der drehbar an einem Lager 736 montiert ist, welches von einer Winkelstütze 738 abgestützt wird, die an einer Ausstülpung 740 befestigt ist, welche sich vom Körperteil 712 der Aufspannplatte 700 nach oben erstreckt.
  • Ein Betätigungszylinder 742 kann auch ortsfest an der Winkelstütze 738 wie durch Maschinenschrauben 744 montiert sein, so daß sich die durch diesen betätigte Kolbenstange 746 durch die Winkelstütze 738 erstreckt, um drehbar mit einem Ende eines Bindegliedes 748 verbunden zu sein. Das andere Ende des Bindegliedes 748 ist am zweiten Endteil 750 des Kurbelarms 734 befestigt. Wenn die Kolbenstange 746 durch die Betätigung des Betätigungszylinders 742 selektiv ausgefahren wird, drückt durch diese mechanische Anordnung die nach innen drückende Verschiebung der Kupplungswalze 726 den Wulstfüllstoff 14 gegen die reibungsarme Beschichtung 702 auf der Oberfläche der Aufspannplatte 700, wodurch die Bewegung des Wulstfüllstoffs 14 relativ zum Einführungsmechanismus 642 - jedoch nur in der Richtung, die von dem einwegigen Kupplungsmechanismus 728 gestattet wird - ermöglicht wird.
  • Dem Einführungsmechanismus 642 wird eine selektive Hin- und Herbewegung durch einen Hubzylinder 752 erteilt. Obwohl eine beliebige Anzahl von strukturellen Anordnungen verwendet werden kann, besteht eine bevorzugte Anordnung darin, ein Paar von in Längsrichtung beabstandeten Stützpfeilern 753A und 753B am Trägerrahmen 62 zu "fixieren". Ein Paar von Schienen 754A und 754B sind an den fixierten Stützpfeilern 753A und 753B befestigt und erstrecken sich in Längsrichtung zwischen diesen. Eine Gleitbacke 755 ist verschiebbar auf den Schienen 754 montiert und, um die Bewegung der Gleitbacke 755 entlang der Schienen 754 zu verbessern, können Paare von Hülsenlagern 756A1 und 756A2 sowie 756B1 und 756B2 zwischen die Gleitbacke 755 und die jeweiligen Trägerschienen 754A und 754B eingefügt sein. Die Gleitbacke 755 ist ortsfest an der Aufspannplatte 700 befestigt und stellt somit die einzige Abstützung fürden Einführungsmechanismus 642 - d. h.: die Aufspannplatte 700 und den mit dieser verbundenen Mechanismus - bereit. Eine Kolbenstange 757 geht vom Hubzylinder 752 aus, deren Vorderendteil 758 auch am Stützpfeiler 753Ä befestigt ist. An sich bewirkt das Ausfahren und Einziehen der Kolbenstange 757 die Hin- und Herbewegung des Einführungsmechanismus 642.
  • Eine Rückzugsvorrichtung 840 umfaßt einen Greifmechanismus 842 und einen Verschiebungsmechanismus 844. Der Verschiebungsmechanismus 844 ist an der Abstützungstragplatte 654 montiert, die sich in Längsrichtung unter sowohl dem Orientierungszufuhrmechanismus 638 als auch dem Einführungsmechanismus 642 erstreckt. Wie nachstehend genauer beschrieben wird, ist der Greifmechanismus 842 - der im allgemeinen entgegengesetzte Schaufeln 846A und 846B verwendet, dazu ausgelegt, selektiv an dem durchgehenden Streifen des Wulstfüllstoffs 14 anzugreifen und diesen loszulassen, wenn er in den Einführungsmechanismus 642 entritt. Die Schaufeln 846 sind somit für eine Längsverschiebung mit dem Einführungsmechanismus 642 und bezüglich dessen montiert.
  • Wie am besten in Fig. 26E1 und 26E2 zu sehen ist, kann eine Einrichtung, durch die der Eingriff und das Loslassen der entgegengesetzten Schaufeln 846 bewirkt wird, durch drehbares Montieren der Schaufeln an einer gemeinsamen Welle 848, die im wesentlichen parallel zur Längsachse 682 (Fig. 27) des in einer Linie liegenden Orientierungszufuhr- und Einführungsmechanismus 638 bzw. 642 und somit auch im wesentlichen parallel zum sich in Längsrichtung erstreckenden Streifen des Wulstfüllstoffs 14, der innerhalb des Einführungsmechanismus 642 aufgenommen wird, orientiert ist; bewerkstelligt werden. Betätigungsarme 852A und 852B erstrecken sich in einem Winkel von den Naben 854A bzw. 854B nach außen, durch welche jede Schaufel 846A und 846B an einer gemeinsamen Trägerwelle 848 montiert ist. Das Ausziehen eines keilförmigen Kolbenkopfs 858 - der an einer Kolbenstange 860 für eine selektive Hin- und Herbewegung durch den Zylinder 862 montiert ist - um gleichzeitig an den auseinanderweichenden Betätigungsarmen 852A und 852B anzugreifen, drückt die entgegengesetzten Schaufeln 846A und 846B in einen Greifeingriff mit dem durchgehenden Streifen des Wulstfüllstoffs 14, der zwischen den Schaufeln 846 angeordnet ist, wie in Fig. 26E2 dargestellt. Eine Spannfeder 864 kann mit den entgegengesetzten Betätigungsarmen 852A und 852B verbunden sein und sich zwischen diesen erstrecken, so daß als Reaktion auf das Zurückziehen des keilförmigen Kolbenkopfs 858 sich die Schaufeln 846A und 846B auseinander bewegen, um den Streifen des Wulstflillstoffs 14, der zwischen den Schaufeln 846 angeordnet ist, loszulassen, wie in Fig. 26E2 dargestellt.
  • Der Greifmechanismus 842 der Rückzugsvorrichtung 840 wird selbst durch die Wirkung eines doppeltwirkenden Zylinders 866, der an der Abstützungstragplatte 654 befestigt ist, wie am besten in Fig. 28 zu sehen, in Längsrichtung hin- und herbewegt. Der Außenendteil 868 von jeder eines Paars von Kolbenstangen 870A und 870B (Fig. 29), der von dem doppeltwirkenden Zylinder 866 selektiv ausgezogen und eingezogen wird, trägt den Zylinder 862 und den Greifmecha-. nismus 842 derart, da 3 sich der Greifmechanismus 842 mit dem Einführungsmechanismus 642 verschiebt, ohne den doppeltwirkenden Zylinder 866 zu betätigen, aber der Greifmechanismus 842 verschiebt sich bezüglich des Einführungsmechanismus aufgrund der Kolbenstangen 870, die von dem doppeltwirkenden Zylinder 866 ausgehen. Ein Paar von Kolbenstangen 870 wurde verwendet, um eine Orientierungsstabilität des Greifmechanismus 842 sicherzustellen, gerade wenn er durch den doppeltwirkenden Zylinder 866 verschoben wird.
  • Bevor der Grund für die Hin- und Herbewegung des Einführungsmechanismus 642, die Funktion der Kupplungswalze 726 und des Rückzugsmechanismus 840 erläutert wird, ist es bevorzugt, daß man die Funktion des Planschneiders 640 versteht.
  • Planschneider
  • Der Planschneider 640 (Fig. 30 und 31) verwendet ein Vorderkanten- Schneidmesser 760 und ein Hinterkanten-Schneidmesser 762, die gleichzeitig zu einem Hub veranlaßt werden, um auf eine Gegenwirkungsfläche aufzutreffen, die von einem Amboß 764 (Fig. 28 und 29) dargeboten wird. Der Amboß 764 ist an der Aufspannplatte 700 des Einführungsmechanismus 642 montiert. Um eine StÖr rung des Durchgangs des Wulstfüllstoffs 14 zu verhindern, kann der Amboß 764 in die Aufspannplatte 700 versenkt sein. Die Schneidmesser 760 und 762 sind relativ zueinander in einem Winkel angeordnet wie durch den Winkel θ in Fig. 31 dargestellt - um der Bearbeitung des unvulkanisierten Elastomers des Wulstfüllstoffs 14 entgegenzukommen, die stattfindet, wenn sich die Aufbringungswalzen 54 und 56 gegen den Wulstfüllstoff 14 drehen, um dessen Aufbringung auf den äußeren Umfang des Wulstrings 12 zu bewirken. Somit stellt die jeweilige Winkelanordnung der Messer 760 und 762 sicher, daß, wenn das Hinterende 766 mit dessen Vorderende 768 verbunden wird, die zwei Enden 766 und 768 sich mit beträchtlicher Genauigkeit vereinigen.
  • Die zwei Schneidmesser 760 und 762 sind an einem Befestigungskopf 770 befestigt, der wiederum am Ende einer Kolbenstange 772 befestigt ist, die durch die Wirkung des Messerbetätigungszylinders 774, welcher ebenfalls vorzugsweise am Rahmen 62 des Wulst-Aufbringungsmechanismus 50 montiert ist, hin- und herbewegt wird. Die Winkelorientierung der Schneidmesser 760 und 762 relativ zueinander - wie durch den Winkel θ dargestellt - und relativ zu einem vertikalen Bezugsrahmen 776 - Winkel Δ bzw. Winkel Δ plus θ - legt die Winkellage des Vorder- und des Hinterendes 768 und 766 (Fig. 1 und 4) fest, wie durch die Linien 778 und 780 in Fig. 28 dargestellt, welche in einer Durchsichtlinie die Anordnung des Ambosses 764 zeigt, wenn die Aufspannplatte 700 des Einführungsmechanismus 642 durch den Hubzylinder 752 ausgezogen wurde. Andererseits legt die horizontale Winkelorientierung der Schneidmesser, die durch die allgemeine horizontale Winkellage des Planschneiders 640 bewirkt wird, bezüglich des Querbezugsrahmens 782 - durch den Winkel Φ in Fig. 27 dargestellt, die Winkellage des Spaltschnitts fest (durch die Winkellage ddF entgegeügesetztäü FlächLn 784A und 784B am jeweiligen Hinter- und Vorderende 766 und 768 des Wulstfülllstoffs 14 dargestellt, wie in Fig. 4 dargestellt), welcher ermöglicht, daß das Hinter- und das Vorderende 766 und 768 überlappen, wenn sie beim Abschluß der Aufbringung des Wulstfüllstoffs 14 auf den Wulstring 12 miteinander verbunden werden.
  • Infolge der in einem Winkel angeordneten Schneidmesser 760 und 762 gibt es ein im allgemeinen dreieckförmiges Abfallstück 786 (Fig. 31), das entfernt werden sollte, um zu verhindern, daß es sich mit dem Vorderende 768 des nächsten folgenden Wulstfüllstoffs 14, der in den Walzenspalt 52 der Wulstfüllstoff- Aufbringungseinrichtung 50 gespeist wird; verhakt. Ein, wirksamer Abfallstück- Entfernungsmechanismus 790 verwendet eine Kolbenstange 792 mit langem Hub, die von einem Zylinder 794 hin- und herbewegt wird. Das äußere Ende der Kolbenstange 792 endet in einem im allgemeinen zylindrischen, Kronenblock 796. Eine auf einem Umfang beabstandete Vielzahl von Widerhaken oder Zinken 798 erstrecken sich von der Umfangskante der axial vorderen Fläche 800 axial nach außen, um an dem Abfallstück 786 anzugreifen und dieses abzugreifen, wenn die Kolbenstange 792 ausgezogen wird. Wenn die Kolbenstange 792 zurückgezogen wird, ziehen die Widerhaken 798 das Abfallstück 786 zurück und schieben es an einer Abstreifkante 802 vorbei, die das Abfallstück 786 von den Widerhaken 798 ablöst und ermöglicht, daß das Abfallstück 786 in eine Aufnahmebüchse 804 fällt. Ein weiteres wirksames Abfallentfernungssystem, das nicht dargestellt ist, könnte durchaus eine Fördereinrichtung (nicht dargestellt) verwenden, die den Abfall zur, Speiseöffnung 646 der Strangpresse 630 zum Recycling zurückbringen würde.
  • Der Betrieb des Einführungsmechanismus 642 wird am besten in Verbindung mit dem Planschneider 640; der Kupplungswalze 726 und dem Rückzugsmechanismus 840 verstanden. Man muß verstehen, daß, wenn ein Sensor (wie z. B. ein Laserphotosensor, nicht dargestellt) den Durchgang eines Vorderendes 768 eines noch durchgehenden Streifens des Wulstfüllstoffs 14 an einer speziellen Position vorbei um den Umfang des Spannkopfs 252 in der Autbringungsposition 26% signalisiert, die Länge des durch den Einführungsmechanismus 642 durchlaufenden Streifens durch die Winkeldrehung des Antriebsmotors 112 oder 116 gemessen wird. Die Antriebsmotoren 112 und 116 drehen die jeweilige Autbringungswalze 54 oder 56, und wenn die ausgewählte Länge des Wulstfüllstoffs 14 durch diese hindurchgelaufen ist, trennt der Doppelmesser-Planschneider 640 den Streifen des Wulstfüllstoffs 14 durch Treiben der Messer 760 und 762 gegen den Amboß 764, der an der Aufspannplatte 700 des Einführungsmechanismus 642 montiert ist.
  • Die exakte Positionierung des Sensors kann für jede Größe der Reifenwulst- Unterbaugruppe 16, die in der Wulstfüllstoff-Aufbringungsvorrichtung 10 hergestellt wird, festgelegt werden, und diese Information kann in der Zentralverarbeitungseinheit 837 gespeichert werden. Der verwendete Sensor kann ein herkömmliches Bauelement sein, wie z. B. ein optischer, elektrischer oder fluidischer Abstandssensor, von denen jeder mit herkömmlichen Zentralverarbeitungseinheiten kompatibel ist. Diese Bauelemente sind gut bekannt"so 50 daß eine kompliziertere Erörterung von diesen nicht als notwendig angenommen wird
  • Betrieb des Rückzugs- und des Einführungsmechanismus hinsichtlich des Planschneiders
  • Nachdem die Messer 760 und 762 auf den Amboß 764 auftreffen, um den Wulstfülllstoff 14 zu trennen, wird der Greifmechanismus 842 des Rückzugsmechanismus 840 betätigt, was bewirkt, daß die Schaufeln 864 den Wulstfüllstoff 14 ergreifen, wenn er in den Einführungsmechanismus 642 eintritt. Sequentiell im Anschluß an die Betätigung des Greifmechanismus 842 wird der Verschiebungsmechanismus 844 auch betätigt, um das neu gebildete Vorderende 768 des Wulstfüllstoffstreifens vom Schneidmesser 760 zurückzuziehen - in der Größenordnung von etwa einem halben (1/2) Inch. Nachdem das Vorderende 768 so zurückgezogen wurde, wird zumindest das Schneidmesser 760 selbst zurückgezogen (in dem dargestellten beispielhaften Ausführungsbeispiel werden beide Messer 760 und 762 gleichzeitig zurückgezogen). Diese Reihenfolge stellt sicher, daß das Vorderende 768 durch das Zurückziehen des Schneidmessers 760 nicht verformt wird. Während des vorstehend genannten Schneidablaufs bleibt die einwegige Kupplungswalze 726 in ihrer Halteposition, wobei sie den Wulstfüllstoff 14 gegen die Aufspannplatte 700 drückt. Der einwegige Kupplungsmechanismus 728 ermöglicht jedoch die fortgesetzte Bewegung des Hinterendes 766, das vom Schneidmesser 762 abgetrennt wird.
  • Zur Vorbereitung auf die Zufuhr des neu geschnittenen Vorderendes 768 des Wulstfüllstoffs 14 in den Walzenspalt 52 wird die Kupplungswalze 726 dann in ihre offene Position in beabstandeter Beziehung zur Aufspannplatte 700 bewegt. Der Greifmechanismus 842 wird ebenfalls betätigt, um den Wulstfüllstoff 14 vom Eingriff der entgegengesetzten Schaufeln 846A und 846B zu befreien. Wenn der Wulstfüllstoffstreifen nur im Einführungsmechanismus 642 liegt, wird der Einführungsmechanismus 642 durch den Hubzylinder 752 nach hinten bewegt, wobei die Bewegung auch relativ zum Wulstfüllstoff 14 durchgeführt wird.
  • Die Kupplungswalze 726 wird dann durch die Wirkung des Betätigungszylinders 742 gegen die Aufspannplatte 700 gedrückt, so daß, wenn der nächste Wuistring 12 durch die Spannrevolvervorrichtung 250 in den Walzenspalt 52 bewegt wird, der Einführungsmechanismus 642 nach vorn bewegt wird, um das Vorderende 768 in den Walzenspalt 52 einzuführen. Es sollte beachtet werden, daß das Vorderende 768 absichtlich mit einer Lineargeschwindigkeit in den Walzenspalt 52 geführt wird, die gleich der oder geringer als die Tangentialgeschwindigkeit der kegelstumpfförmigen Oberflächen 58 und 60 auf den Aufbringungswalzen 54 und 56 ist. Es wurde festgestellt, daß das vorstehend genannte Geschwindigkeitsdifferential das Drücken der Basis 22 des Wulstfüllstoffs 14 in festen Eingriffskontakt mit der äußeren Umfangsfläche 24 des Wulstrings 14 unterstützt. Wenn das Vorderende 768 mit einer Lineargeschwindigkeit in den Walzenspalt 52 gedrückt wird, die größer ist als die Tangentialgeschwindigkeit der Oberflächen der kegelstumpfförmigen Oberflächen 58 und 60, neigt das Vorderende 768 des Wulstfülllstoffs 14 dazu, vom Wulstring 12 abzuspringen. Daher sind die zweckmäßigen relativen Geschwindigkeiten wichtig.
  • Wenn der Walzenspalt 52 mit dem Vorderende 768 in Eingriff kommt, ermöglicht der einwegige Kupplungsmechanismus 728, daß der Wulstflillstoff 14 durch den Einführungsmechanismus 642 zwischen der Kupplungswalze 726 und der Aufspannplatte 700 gezogen wird.
  • Zubehör
  • Ein Paar von auseinanderweichend angeordneten Niederhaltewalzen 806A und 806B (Fig. 13A) sind zur Drehung an dem gabelartigen Befestigungsarm 808 montiert, welcher durch den Hauptrahmen 62 mit dem Boden befestigt ist und an der Eingangsseite des Walzenspalts 52 zwischen den gegenüberliegenden Aufbringurigswalzen 54 und 56 der Wulstfüllstoff-Aufbringungseinrichtung 50 dargeboten wird. Die Niederhaltewalzen 806 sind vorgesehen, um das Hinterende 766 des Wulstfüllstoffs 14 in einer Position zu halten, in der es mit der äußeren Umfangsfläche 24 des ringförmigen Wulstrings 12 in Eingriff kommt, nachdem der Planschneider 640 den Wulstfüllstoff 14 getrennt hat und das Hinterende 766 in den Walzenspalt 52 eintritt.
  • Mit Bezug auf Fig. 32-34 ist zu beobachten, daß ein Haltesystem 810 vorzugsweise mit den Wulstfühlstoffen 14 mit hohen Seitenverhältnissen verwendet wird, um sicherzustellen, daß der Wulstfülllstoff 14 nicht beginnt, auszutiefen, sich zu kräuseln oder sich zu verbiegen - selbst während der kurzen Zwischenzeit, die es dauert, bis die Aufbringungseinrichtung 50 den Wulstfüllstoff 14 auf den Wulstring 12 aufgebracht hat.
  • Typischerweise verwendet das Haltesystem 810 eine Vielzahl von auf dem Umfang in Abschnitte geteilten bogenförmigen Plattenelementen 812. Die Plattenelemente 81 2A und 812B können ortsfest am Revolverarm 256 befestigt sein und von diesem getragen werden. An sich schalten die Plattenelemente 812A und 812B mit dem Revolverarm 256 zwischen den diametralen Stationen 264A und 264B der Spannköpfe 252 weiter. Die Plattenelemente 812C und 812D befinden sich auf derselben Seite des Spannkopfs 252 wie die Plattenelemente 812A und 812B, aber sie werden von einem Querhaupt 814 getragen, das am Außenendteil 816 einer Kolbenstange 818 befestigt ist, die durch einen Positionierungszylinder 820, der an der Flankenhalterung 106A montiert sein kann, selektiv ausgezogen und eingezogen wird. Ein Paar von Führungsstangen 822 sind an dem Querhaupt 814 befestigt und erstrecken sich durch Ausrichtungsöffnungen 824, die in der Kopfplatte 826 des Positionierungszylinders 820 vorgesehen sind. Das Ausziehen der Kolbenstange 818 bewegt die Plattenelemente 812C und 812D in Nebeneinanderstellung mit dem Wulstfüllstoff 14, der auf den Ring in der Spannkopf- Aufbringungsposition 264B aufgebracht wird, und das Einziehen der Kolbenstange 818 zieht die Plattenelemente 812C und 812D zurück.
  • Ein entgegengesetztes Plattenelement 828 liegt vorzugsweise in Form einer abgeschnittenen kreisförmigen Scheibe vor. Das heißt, ein Segment der kreisförmigen Scheibe, die das Plattenelement 828 bildet, wurde entlang der Sehne 830 entfernt. Das Plattenelement 828 ist auch in enge Nebeneinanderstellung mit dem Spannkopf 252, der sich in der Aufbringungsposition 264B befindet, und aus dieser beweglich, indem es am Außenendteil 831 einer Kolbenstange 832 befestigt ist, die durch einen Zylinder 833 ausgezogen und eingezogen wird, welcher an einer Planke 834 montiert sein kann, die am oberen Endteil einer festen Säule 835 abgestützt ist. Durch Montieren der Mehrheit der Plattenelemente 812 sowie des Plattenelements 828 in einer Weise, in der diese Plattenelemente in die und aus der Nebeneinanderstellung mit dem Spannkopf 252, der sich an der Spannkopfstation 634B befindet, verschoben werden können, wird der Zugang zu dem Bereich, in dem der Spannkopf 252 angeordnet ist, wenn der Wulstfüllstoff 14 auf den Wulstring 12 aufgebracht wird, erleichtert.
  • Jedes in Abschnitte geteilte Plattenelement 812 ist zumindest mit einer reibungsarmen Oberfläche versehen, wenn das Plattenelement nicht selbst aus einem reibungsarmen Material hergestellt ist.
  • Weitere Einzelheiten beim Betrieb der Wulstfüllstoff- Aufbringungsvorrichtung
  • Wenn ein Wulstring 12 innerhalb des Walzenspalts 52 positioniert ist, tritt der durchgehende Wulstflillstoff 14 in den Orientierungszufuhrmechanismus 638 ein - was durch die angetriebene Schleifen-Gewichtsverringerungswalze 636 unterstützt wird. Der Vorwärtsantrieb, der dem Wulstfüllstoff 14 durch die Walze 636 erteilt wird, dreht den Wulstfüllstoff 14 um die Längsachse 682 des Orientierungszufuhrmechanismus 638, so daß der Wulstfüllstoff 14 in den Einfllhrungsmechanismus 642 in der gewünschten vertikalen Anordnung eintritt. Beim anfänglichen Eintritt des Wulstfüllstoffs 14 vergewissert sich eine Bedienperson, daß sich das Vorderende 768 des Wulstfüllstoffs 14 zu dem Punkt vorwärtsbewegt hat, an dem der Wulstfüllstoff 14 über der Vorderende-Schneidlinie 778 liegt, und falls erforderlich, schiebt die Bedienperson den Wulstfüllstoff 14 manuell vorwärts. Bei derartiger Positionierung wird der Planschneider 640 betätigt, um das Vorderende 768 des Wulstfüllstoffs 14 vorzubereiten.
  • Es wird daran erinnert, daß die Oberflächenteile 58A1 und 58M der gegenüberliegenden Aufbringungswalzen 54 und 56 diejenige Gestalt aufweisen, die auch immer erforderlich ist, um den erforderlichen Antriebseingriff mit den Flanken des Wulstrings 12 zu bewirken - wobei diese Flanken die Ecken 224A und 224B in der in Fig. 2 dargestellten geradlinigen Gestalt sind. Daher dreht die Drehung der Aufbringungswalzen 54 und 56 nicht nur den Wulstring 12 am Spannkopf 252, sondern zieht auch den Wulstfüllstoff 14 weiterhin in den Walzenspalt 52 und auf den Wuistring 12. Als Reaktion auf die Auslösewirkung, die vom Durchgang des Vorderendes 768 des Wulstfüllstoffs 14 eingeleitet wird, wird der Planschneider 640 betätigt, um gleichzeitig den durchgehenden Wulstfülllstoff 14 entlang der vorbestimmten Schneidlinien 778 und 780 zu trennen und den Einführungsmechanismus 642 gegenwirkend zurückzuziehen. Wenn sich das Hinterende 766 des Wulstfüllstoffs 14 dem Walzenspalt 52 nähert, verhindern die Niederhaltewalzen 806, daß das Hinterende 766 sich in einem zu großen Grad nach oben hebt, was somit dabei unterstützt, das Hinterende 766 mit dem Vorderende 768, das vorher am Wuistring 12 befestigt wurde, in einen gegenseitig passenden Eingriff zu bringen.
  • Mit der vorstehend angeführten Zusatzbeschreibung hinsichtlich des Betriebs einer Wulstfüllstoff-Aufbringungsvorrichtung 10, die die Konzepte der vorliegenden Erfindung darstellt, kann ein Fachmann leicht eine Zentralverarbeitungseinheit 837 programmieren, um zumindest einen halbautomatischen Betrieb der Vorrichtung 10 zu bewirken.

Claims (22)

1. Vorrichtung (10 ) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) mit:
einer Spanneinrichtung (252) zum selektiven Aufnehmen eines ringförmigen Wulstrings (12) mit einer äußeren Umfangsfläche (24);
einem Paar von gegenüberliegenden, kegelstumpfförmigen Aufbringungswalzen (54, 56) mit jeweils einer Drehachse (114, 118) und Außenflächen (58), von welchen Teile gegenseitig beabstandet sind; um zwischen diesen einen Walzenspalt (52) mit einer Querschnittsgestalt in der Form des gewünschten Vulstfüllstoffs (14) festzulegen;
einer Einrichtung (250) zum Befördern der Spanneinrichtung (252); zumindest wenn sie einen ringförmigen Wuistring (12) trägt, in den Walzenspalt (52);
einer Einrichtung (638) zum Übergeben eines geradlinigeil Streifens aus unvulkanisiertem elastomeren Material (200) in der allgemeinerl Querschnittsgestalt des gewünschten Wulstfüllstoffs (14) an die äußere Umfangsfläche (24) des ringförmigen Wulstrings (12);
wobei der elastomere Streifen (2U) mit einer Lineargeschwindigkeit in den Walzenspalt (52) befördert wird, die geringer ist als die tangentiale Oberflächengeschwindigkeit der Aufbringungswalzen (54, 56), wenn die Walzen (54, 56) um ihre jeweiligen Drehachsen (114, 118) gedreht werden;
wobei der Walzenspalt (52) dazu ausgelegt ist; mit dem geradlinigen Streifen aus unvulkanisiertem elastomeren Material (20) in Eingriff zu stehen und den geradlinigen Streifen (20) auf die äußere Umfangsfläche (24) des ringförmigen Wulstrings (12) aufzubringen; und
einer Einrichtung (640) zum Schneiden des elastomeren Streifens (20) auf die zum Bedecken der äußeren Umfangsfläche (24) des ringförmigen Wulstrings (12) erforderliche Länge;
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (633) zum Übergeben eines geradlinigen Streifens (20) aus unvulkanisiertem elastomeren Material an die äußere Umfangsfläche (24) des Wulstrings (12) ferner einen Einführungsmechanismus (642) umfaßt; und die Einrichtung zum Schneiden des elastomeren Streifens einen Planschneider (640) mit einem Vorderende-Schneidmesser (760) und einem Hinterende-Schneidmesser (762) umfaßt, wobei das Vorder- und das Hinterende-Schneidmesser (760, 762) in einem Winkel (θ) relativ zueinander angeordnet sind und bezüglich eines vertikalen Bezugsrahmens (776) angeordnet sind, um den elastomeren Streifen (20) mit Vorderende (768) und Hinterende (766) zu trennen, um der Bearbeitung des unvulkanisierten elastomeren Materials (20) durch die Autbringungswalzen (54, i56) entgegenzukommen und dadurch einen gegenseitig passenden Eingriff zwischen dem Vorderende (768) und dem Hinterende (766) des unvulkanisierten elastomeren Materials (20) zu bewirken, wenn es auf den Wulstring (12) aufgebracht wird.
2. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 1, wobei, die Vorrichtung (10) ferner folgendes umfaßt:
eine Einrichtung (226) auf den Außenflächen (58) der Aufbringungswalzen (54, 56), um eine Haftung zwischen den Außenflächen (58) und dem elastomeren Streifen (20) zu verhindern.
3. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung (10) ferner folgendes umfaßt:
Halteeinrichtungen (810), um an dem Wulstfüllstoff (14) anzugreifen, wenn er auf die äußere Umfangsfläche (24) des Wulstrings (12) aufgebracht wird, um die radiale Anordnung, in der der Wulstfüllstoff (14) auf den Wuistring (12) durch den Walzenspalt (52) aufgebracht wird, im wesentlichen aufrechtzuerhalten, während eine Haftung zwischen den Halteeinrichtungen (810) und dem elastomeren Streifen (20) verhindert wird.
4. Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfülllstoffs auf einen ringförmigen Wuistring nach Anspruch 3, wobei die Halteeinrichtungen (810) im wesentlichen an beiden Seiten des Wulstfülllstoffs (14) angreifen.
5. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wuistring (12) nach Anspruch 1, wobei:
die Schneidmesser (760, 762) ebenfalls in einem Winkel (Φ) bezüglich eines Querbezugsrahmens (782) angeordnet sind; um die Winkellage eines Spalts (784) festzulegen, der in das Vorderende (768) und das Hinterende (766) des elastomeren Streifens (20) geschnitten wird, um einen gegenseitig passenden Eingriff des Vorderendes (768) und des Hinterendes (766) bei der Fertigstellung der Aufbringung des elastomeren Streifens (20) auf den Wuistring (12) zu bewirken.
6. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 1, wobei der Einführungsmechanismus (642) ferner folgendes umfaßt:
eine Aufspannplatteneinrichtung (700);
eine Führungseinrichtung (704), die bezüglich der Aufspannplatteneinrichtung (700) seitlich beabstandet ist, um den unvulkanisierten elastomeren Streifen (20) dazwischen aufzunehmen;
mindestens ein Schneidmesser (760 oder 762) in der Einrichtung (640) zum Schneiden des elastomeren Streifens (20);
einen Amboß (764), der an der Aufspannplatteneinrichtung (700) montiert ist;
eine Einrichtung (774), um das mindestens eine Schneidmesser (760, 762) mit dem Amboß (764) in Eingriff zu treiben, um eine vorbestimmte Länge des unvulkanisierten elastomeren Streifens (20) abzutrennen, und um das mindestens eine Schneidmesser (760 oder 762) zurückzuziehen, um einen unbeeinträchtigten Durchgang des elastomeren Streifens (20) durch den Einführungsmechanismus (642) zu ermöglichen;
eine Einrichtung (842, 846), um den elastomeren Streifen (20) innerhalb des Einführungsmechanismus (642) selektiv festzuhalten, um einen Durchgang des elastomeren Streifens (20) durch den Einführungsmechanismus (642) zu verhindern, nachdem das mindestens eine Schneidmesser (760 oder 762) den elastomeren Streifen (20) trennt.
7. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 6, wobei die Einrichtung (842, 846) zum selektiven Festhalten des unvulkanisierteil Streifens aus elastomerem Material (20) ferner folgendes umfaßt:
eine Kupplungswalze (726), die von der Aufspannplatteneinrichtung (700) in paralleler Beziehung bezüglich dieser gelagert ist;
eine Einrichtung (728) zum Begrenzen der Kupplungswalze auf eine Drehung in einer Richtung;
eine Einrichtung (742) zum Verlagern der Kupplungswalze in paralleler Beziehung zu dem unvulkanisierten elastomeren Material (20) hin und von diesem weg und dadurch zum selektiven Festhalten oder Loslassen des elastomeren Materials (20) für eine axiale Bewegung bezüglich der Aufspannplatteneinrichtung (700) in einer Richtung entgegengesetzt zu jener Richtung, die von der Drehung der Kupplungswalze in einer Richtung ermöglicht wird.
8. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wuistring (12) nach Anspruch 6 oder 7, wobei:
der Einführungsmechanismus (642) ferner eine Einrichtung (752 bis 758) zum selektiven Hin- und Herbewegen der Aufspannplatteneinrichtung (700) und eine Rückzugseinrichtung (840) umfaßt, um an dem Streifen aus unvulkanisiertem elastomeren Material (20) innerhalb des Einführungsmechanismus (642) selektiv anzugreifen und den Streifen (20) um einen inkrementalen Weg zurückzuverschieben, nachdem das mindestens eine Schneidmesser (760 oder 762) auf den Amboß (764) auftrifft, aber bevor das mindestens eine Schneidmesser (760 oder 762) von dem Amboß (764) zurückgezogen wird.
9. Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs auf einen ringförmigen Wuistring nach Anspruch 8, wobei:
die Einrichtung (752-758) zum selektiven, Hin- und Herbewegen der Aufspannplatteneinrichtung (700) den Amboß in Längsrichtung über die Kupplungswalze (726) hinaus verschiebt, damit das mindestens eine Schneidmesser auf diesen auftrifft.
10. Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffraufj einen ringförmigen Wuistring nach Anspruch 8, wobei die Rückzugseinrichtung folgendes umfaßt:
eine Greifeinrichtung (842) und eine Verschiebungseinrichtung (844);
wobei die Verschiebungseinrichtung an dem Einführungsmechanismus (642) montiert ist;
wobei die Greifeinrichtung (842) in der Verschiebungseinrichtung (844) montiert ist.
11. Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfülstoffs auf einen ringförmigen Wuistring nach Anspruch 10, wobei die Greifeinrichtung (842) folgendes umfaßt:
entgegengesetzte Schaufeln (846), die selektiv zueinander hin und voneinander weg bewegbar sind, um den elastomeren Streifen dazwischen zu ergreifen;
einen Betätigungsarm (852A, 852%, der an jeder Schaufel befestigt ist;
eine Kolbeneinrichtung (860), die wirksam mit den Betätigungsarmen in Eingriff steht, um die entgegengesetzten Schaufeln zueinander hin zu bewegen;
eine Federeinrichtung (864), um die Schaufeln voneinander weg vorzuspannen.
12. Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfülllstoffs auf einen ringförmigen Wuistring nach Anspruch 11, wobei die Verschiebungseinrichtung folgendes umfaßt:
eine doppeltwirkende Zylindereinrichtung (866), die an dem Einführungsmechanismus (642) montiert ist;
eine Kolbenstange (870A, 870B), die selektiv aus der doppeltwirkenden Zylindereinrichtung ausgezogen und in diese eingezogen wird;
wobei die Schaufelbetätigungskolbeneinrichtung an der Kolbenstange (870) montiert ist, die selektiv aus dem doppeltwirkenden Zylinder (866) ausgezogen und in diesen eingezogen wird.
13. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wuistring (12) nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung (638) zum Übergeben eines geradlinigen Streifens aus unvulkanisiertem elastomeren Material (20) an die äußere Umfangsfläche (24) des Wulstrings (12) ferner folgendes umfaßt:
eine Strangpresse (630) zum Umwandeln eines unvulkanisierten elastomeren Materials (20) in den Streifen mit der Querschnittsgestalt eines gewünschten Wulstfüllstoffs (14);
einen Einführungsmechanismus (642) zum Befördern des unvulkanisierten elastomeren Streifens (20) in den Walzenspalt (52) unter Verwendung einer Rückstauschleife (634);
eine angetriebene Schleifen-Gewichtsverringerungswalze (636);
einen Orientierungszufuhrmechanismus (638);
einen Zufuhrauslaufstutzen (656) zum Aufnehmen eines unvulkanisierten elastomeren Streifens (20) von der angetriebenen Schleifen- Gewichtsverringerungswalze (636) und zum Befördern des Streifens (20) in einer horizontalen Anordnung zu dem Orientierungszufuhrmechanismus (642);
wobei der Orientierungszufuhrmechanismus (638) ein Feld (660) von aufeinanderfolgenden, in Längsrichtung beabstandeten Übergangswalzen (668) verwendet;
wobei die aufeinanderfolgenden Übergangswalzen (668) eine Drehung des Streifens (14) von der horizontalen Anordnung in eine vertikale Anordnung zum Eintritt in den Einführungsmechanismus (642) bewirken.
14. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 1, wobei die Spanneinrichtung (252) ferner folgendes umfaßt:
eine Spannrevolvervorrichtung (250);
mindestens einen Spannkopf (252), der an der Spannrevolvervorrichtung (250) montiert ist;
wobei der Spannkopf (252) dazu ausgelegt ist, selektiv an einem Wuistring (12) mit einer äußeren Umfangsfläche (24) anzugreifen und diesen in dem Walzenspalt (52) zu positionieren;
einen Antriebsblock (294), der in die Spannrevolvervorrichtung (250) integriert ist, zur Hin- und Herbewegung zu dem mindestens einen Spannkopf (252) hin und von diesem weg;
eine Einrichtung (404) zum Verschieben des Antriebsblocks (294) in einer Richtung, um den Spannkopf (252) radial aufzuweiten, um an dem ringförmigen Wuistring (12) anzugreifen und diesen am Spannkopf zu befestigen; und
eine Einrichtung (418) zum Verschieben des Antriebsblocks (294) in der entgegengesetzten Richtung, um den Spannkopf (252) radial zusammenzuziehen, um einen ringförmigen Wulstring (12), der an, dem, Spannkopf (252) getragen wird, loszulassen.
15. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfülllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 1, wobei die Spanneinrichtung (252) ferner folgendes umfaßt:
eine Spannrevolvervorrichtung (250);
mindestens einen Spannkopf (252), der an der Spannrevolvervorrichtung (250) montiert ist;
wobei der mindestens eine Spannkopf (252) dazu ausgelegt ist, an einem Wulstring (12) mit einer äußeren Umfangsfläche (24) anzugreifen und diesen loszulassen;
wobei die Spanneinrichtung (252) einen Antriebsblock (294) aufweist;
wobei die Spanneinrichtung (252) eine mit erhöhtem Rand versehene äußere Scheibeneinrichtung (288), die an dem Antriebsblock (294) gelagert ist, für eine Drehbewegung relativ zu dem Antriebsblock (294) sowie eine Translationsbewegung mit dem Antriebsblock (294) aufweist;
wobei die Spanneinrichtung (252) auch eine zentrale Scheibeneinrichtung (286), die an dem Antriebsblock (294) gelagert ist, für eine Drehbewegung relativ zu sowohl dem Antriebsblock (294) als auch der äußeren Scheibeneinrichtung (288) sowie für eine Translationsbewegung mit der mit dem Rand versehenen äußeren Scheibeneinrichtung (288) und dem Antriebsblock (294) aufweist;
mindestens drei Antriebsarme (306) mit einem radial inneren Ende (308), das drehbar an der zentralen Scheibeneinrichtung (286) montiert ist, einer mittleren Einrichtung (330), die geradlinig an der mit dem Rand versehenen äußeren Scheibeneinrichtung (288) geführt wird, und einem radial äußeren Ende (309);
wobei das radial äußere Ende (309) von einem der mindestens drei Antriebsarme (306) bezüglich der zentralen Scheibeneinrichtung (286) ortsfest positioniert ist;
eine Einrichtung (404 und 418) zum Bewirken einer Hin- und Herverschiebung des Antriebsblocks (294) bezüglich des ortsfest positionierten äußeren Endes (309) von einem Antriebsarm (306);
wobei die Hin- und Herverschiebung des Antriebsblocks (294) in einer Richtung eine relative Drehung der zentralen Scheibeneinrichtung (286) bezüglich der mit dem Rand versehenen äußeren Scheibeneinrichtung (288) bewirkt, um die radial äußeren Enden (309) der Antriebsarme (306) radial nach außen zu bewegen, um an einem ringförmigen Wulstring (12) anzugreifen und an der Spanneinrichtung (252) zu befestigen; und
die Hin- und Herverschiebung des Antriebsblocks (294) in der entgegengesetzten Richtung eine relative Rückdrehung der zentralen Scheibeneinrichtung (286) und der mit dem Rand versehenen äußeren Scheibeneinrichtung (288) bewirkt, um die radial äußeren Enden (309) der Antriebsarme (306) radial nach innen zu bewegen, um den ringförmigen Wulstring (12), der an der Spanneinrichtung (252) getragen wird, loszulassen.
16. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfülllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 15, wobei die Vorrichtung (10) ferner folgendes umfaßt:
einen Revolverarm (256) mit einem mittleren Teil und entgegengesetzten Endteilen;
eine Drehachse (254), die sich quer durch den mittleren Teil des Revolverarms (256) erstreckt;
einen Spannkopf (252), der an jedem entgegengesetzten· Endteil des Revolverarms (256) montiert ist;
eine Krafteinrichtung (260) zum wirksamen Drehen des Revolverarms (256) um die sich quer erstreckende Drehachse (254), um die, Spannköpfe (252) zwischen zwei diametralen Positionen (264A und 264B) relativ zur Querachse (254) zu bewegen;
wobei eine diametrale Position (264A) als Belade-IEnfladeposition zum Aufnehmen eines Wulstrings (12) und zum Abladen einer fertiggestellten Reifenwulst-Unterbaugruppe (16) dient; und
die andere diametrale Position (2641B) den Wulstring (12), der an einem der Spannköpfe (252) gehalten wird, zumindest teilweise innerhalb des Walzenspalts (52) anordnet und somit als Aufbringungsposition, dient.
17. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung (10) ferner folgendes umfaßt:
eine Fördereinrichtung (450);
eine Aufnahmeindexstation (452), die zu der Fördereinrichtung (450) gehört;
wobei die Aufnahmeindexstation (452) dazu ausgelegt ist, einen ringförmigen Wulstring (12), der auf diese abgelegt ist, aufzunehmen;
eine Positionierungsindexstation (456);
einen Positionierungsmechanismus (500), der der Positionierungsindexstation (456) zugeordnet ist und mit dieser zusammenwirkt, um den ringförmigen Wulstring (12), der an der Aufnahmeindexstation (452) abgelegt wird, präzise anzuordnen, wenn die Fördereinrichtung (450) zum Transportieren des Wulstrings (12) von der Aufnahmeindexstation (452) zur Positionierungsindexstation (456) weiterschaltet.
18. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfühlstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 17, wobei der Positionierungsmechanismus (500) ferner folgendes umfaßt:
in einem Winkel auseinanderweichende Anschlagstangen (506), die sich in Richtung der Aufnahmeindexstation(452) öffnen, um mit einem ringförmigen Wulstring (12) auf der Fördereinrichtung (450) in Eingriff zu kommen und den ringförmigen Wulstring (12) bezüglich der Fördereinrichtung (450) präzise zu positionieren;
ein inneres und ein äußeres Ende an jeder Anschlagstange (506);
wobei die Anschlagstangen (506) an ihren jeweiligen inneren Enden verbunden sind;
eine Führungsstange (520), die sich von dem äußeren Ende jeder
Anschlagstange (506) nach außen erstreckt;
wobei die Anschlagstangen (506) von ihren jeweiligen inneren Enden in ungefähr 135º nach außen auseinanderweichen;
wobei sich die Führungsstangen (SO&sub2;) von dem äußeren Ende jeder Anschlagstange (S06) in einem eingeschlossenen Winkel, der im wesentlichen innerhalb den Bereich von etwa 150º bis etwa 1SSº fällt, an der Verbindungsstelle der Führungsstange (SO&sub2;) und der mit dieser verbundenen Anschlagstange (S06) schräg nach außen erstrecken;
eine Einrichtung (S24), um die Anschlagstangen (S06) selektiv schräg nach oben und von der Positionierungsindexstation (456) weg zu bewegen, um eine relative Trennung zwischen den Anschlagstangen (S06) und der Fördereinrichtung (4S0) zu bewirken, um zu ermöglichen, daß der präzise positionierte ringförmige Wulstring (12) durch die Fördereinrichtung (4S0) ohne Störung zwischen der Fördereinrichtung (4S0) und dem Positionierungsmechanismus (500) weitergeschaltet wird; und
eine Einrichtung (S34), um die Längsposition der Anschlagstangen (506) relativ zur Fördereinrichtung (4S0) selektiv einzustellen.
19. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 17, wobei die Vorrichtung (10) ferner folgendes umfaßt:
eine Aufnahme-/Abgabeindexstation (4S8);
eine Transporteinrichtung (SSO), die der Aufnahme-/Abgabeindexstation (4S 8) zugeordnet ist und mit dieser zusammenwirkt, um einen Wulstring (12) von der Aufnahme-/Abgabeindexstation (4S8) aufzunehmen und den Wulstring (12) zu positionieren, damit dieser durch die Spanneinrichtung (2S2) ergriffen werden kann;
wobei die Transporteinrichtung ein drehbar montiertes Rahmenelement (SS2) verwendet;
eine Einrichtung (614), die an dem Rahmenelement (SS2) montiert ist, um einen Wulstring (12) zu ergreifen und loszulassen;
eine erste Einrichtung (570, 576), um das Rahmenelement (552) zwischen einer Aufnahme- und Abgabeposition (550A), die zu dem Belade-/Entladeteil (458) der Fördereinrichtung (450) im wesentlichen parallel angeordnet ist, und einer Spanneinrichtungs-Belade- und Spanneinrichtungs- Entladeposition (550B), die bezüglich des Belade-/Entladeteils (458) der Fördereinrichtung (450) im wesentlichen senkrecht angeordnet ist, selektiv zu drehen; und
eine zweite Einrichtung (576), um das Rahmenelement (552) zwischen der Spanneinrichtungs-Belade- und Spanneinrichtungs-Entladeposition (SSOB) und einer Bereitposition (550C), die in einem Winkel angeordnet ist, der bezüglich des Belade-/Entladeteils (458) der Fördereinrichtung (450) größer ist als senkrecht, selektiv zu drehen.
20. Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs auf einen ringförmigen Wulstring nach Anspruch 19, wobei die Transporteinrichtung ferner folgendes umfaßt:
eine erste Zylindereinrichtung (570), um das Rahmenelement zwischen der Aufnahme- und Abgabeposition und der Spanneinrichtungs-Belade- und Spanneinrichtungs-Entladeposition zu drehen; und
eine zweite Zylindereinrichtung (576), um das Rahmenelement zwischen der Spanneinrichtungs-Belade- und Spanneinrichtungs-Entladeposition und der Bereitposition zu drehen.
21. Vorrichtung zum Aufbringen eines Wulstfüllstoffs auf einen ringförmigen Wulstring nach Anspruch 20, wobei die Transporteinrichtung ferner folgendes umfaßt:
eine strukturelle Verankerung, die mit dem Boden verbunden ist;
eine Stummelwelleneinrichtung (560A, 560B), die mit dem Boden verbunden ist, zum drehbaren Lagern des Rahmenelements (552); eine Seitenplatteneinrichtung (561A, 561B), die an dem Rahmenelement (552) in der Nähe der Stummelwellen befestigt ist;
einen Kurbelarm (562) mit entgegengesetzten ersten und zweiten Endteilen und einem mittleren Teil;
wobei der mittlere Teil des Kurbelarms drehbar an mindestens einer Stummelwelle montiert ist;
wobei der erste Zylinder mit dem Boden und dem ersten Endteil des Kurbelarms verbunden ist; und
wobei der Zylinder zwischen dem zweiten Endteil des Kurbelarms und mindestens einer der Seitenplatten angeschlossen ist.
22. Vorrichtung (10) zum Aufbringen eines Wulstfülllstoffs (14) auf einen ringförmigen Wulstring (12) nach Anspruch 19, 20 oder 21, wobei die Transporteinrichtung (550) ferner folgendes umfaßt einen Tisch (490);
wobei der Tisch (490) gemeinsam mit der Aufnahme-/Abgabeindexstation (458) an der Fördereinrichtung (450) zusammenwirkt, um die Aufnahme-/Abgabeindexstation (458) vertikal zu verschieben;
eine Einrichtung (496), um den Tisch (490) selektiv zu der Transporteinrichtung (550) hin und von dieser weg zu verschieben, wenn die Transporteinrichtung (550) in der Aufnahme- und Abgabeposition (550A) angeordnet ist.
DE69711744T 1996-02-13 1997-01-29 Vorrichtung zum Anbringen eines Wulstfüllers auf einen Wulstringkern Expired - Lifetime DE69711744T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/600,896 US5735995A (en) 1996-02-13 1996-02-13 Apparatus for applying an apex filler to a bead ring

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69711744D1 DE69711744D1 (de) 2002-05-16
DE69711744T2 true DE69711744T2 (de) 2002-08-08

Family

ID=24405499

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69711744T Expired - Lifetime DE69711744T2 (de) 1996-02-13 1997-01-29 Vorrichtung zum Anbringen eines Wulstfüllers auf einen Wulstringkern

Country Status (13)

Country Link
US (2) US5735995A (de)
EP (1) EP0790121B1 (de)
JP (1) JP4338230B2 (de)
KR (1) KR100495714B1 (de)
CN (1) CN1124932C (de)
AU (1) AU708449B2 (de)
BR (1) BR9700945A (de)
CA (1) CA2195381C (de)
CZ (1) CZ296385B6 (de)
DE (1) DE69711744T2 (de)
ES (1) ES2175271T3 (de)
MX (1) MX9701099A (de)
RU (1) RU2177879C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007018971B4 (de) * 2007-04-21 2018-09-13 Continental Reifen Deutschland Gmbh Vorrichtung zum automatischen Herstellen von Wulstkernpaketen

Families Citing this family (59)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1000733B1 (de) * 1998-11-16 2003-09-10 N.T.M. S.r.l. Anlage zum Herstellen und Abgeben von gummibeschichteten, metallischen, mit Wulstfüller versehenen Wulstkernringen zur Reifenaufbaueinrichtung
AU6946900A (en) * 1999-09-03 2001-04-10 Bartell Machinery Systems, Llc Apparatus for stitching and seaming elastomeric fillers to tire beads
KR100493659B1 (ko) * 2000-11-23 2005-06-03 한국타이어 주식회사 비드필러의 휨 현상 억제장치
KR100413564B1 (ko) * 2001-05-04 2003-12-31 금호타이어 주식회사 트리밍 기계의 타이어 공급 이송장치 및 이송방법
US20040089400A1 (en) * 2002-11-08 2004-05-13 Vargo Richard David Method and apparatus for forming an annular elastomeric tire component
US7045740B2 (en) * 2003-10-01 2006-05-16 Trumpf, Inc. Laser processing installation with integrated loading/unloading of workpieces
US7141758B2 (en) 2003-10-01 2006-11-28 Trumpf, Inc. Laser processing installation with readily accessible cutting unit
US7161114B2 (en) * 2003-10-01 2007-01-09 Trumpf Inc. Laser cutting installation with parts unloading unit
JP4632650B2 (ja) * 2003-10-07 2011-02-16 株式会社ブリヂストン タイヤの製造方法およびプリセットビード成型装置ならびにプリセットビード成型システム
KR100593020B1 (ko) 2004-08-24 2006-06-26 금호타이어 주식회사 타이어 비드 어셈블리 제조용 로터리 사출성형장치
NL1027846C2 (nl) * 2004-12-22 2006-06-23 Vmi Epe Holland Inrichting voor het opnemen, verplaatsen en plaatsen van strips of stroken flexibel materiaal.
GB0506363D0 (en) 2005-03-30 2005-05-04 Wyko Equip Tyre building drum
US7780809B2 (en) * 2005-08-04 2010-08-24 The Goodyear Tire & Rubber Company Method for forming elastomeric tire component and a tire
US20070031529A1 (en) * 2005-08-04 2007-02-08 Koch Brian R Apparatus for forming elastomeric tire component and a tire
JP4746100B2 (ja) 2006-07-21 2011-08-10 東洋ゴム工業株式会社 タイヤ用ビードの製造方法及び装置
CA2678205A1 (en) * 2007-02-13 2008-08-21 Paul H. Nye A personal affector machine
EP2151314B1 (de) * 2007-06-11 2016-01-27 Sumitomo Rubber Industries, Ltd. Verfahren zur herstellung eines gummielements für reifen und verfahren zur herstellung eines luftreifens
US8091602B2 (en) * 2008-07-02 2012-01-10 Davian Enterprises, LLC Transfer ring having advantaged cam follower-camming groove aspect and method
CN101342790B (zh) * 2008-08-21 2010-08-11 山东银宝轮胎集团有限公司 钢丝圈胶芯贴合机
US20120318440A1 (en) * 2011-06-14 2012-12-20 Richard David Vargo Method and apparatus for forming an annular elastomeric tire component
ITMI20112039A1 (it) * 2011-11-10 2013-05-11 Pirelli Processo ed impianto per realizzare pneumatici differenti tra loro
US10189221B2 (en) 2012-08-10 2019-01-29 Davian Enterprises, LLC Transfer ring shoe and transfer ring having varied shoe profile
DE112013006444B4 (de) 2013-01-17 2022-02-17 The Yokohama Rubber Co., Ltd. Wulstbildungsvorrichtung und -Bildungsverfahren
JP6152286B2 (ja) * 2013-03-18 2017-06-21 東洋ゴム工業株式会社 搬送装置
KR101413174B1 (ko) 2013-04-18 2014-06-27 금호타이어 주식회사 타이어용 에이펙스 반제품 재단 이송 공급 장치
EP3003698B1 (de) 2013-06-07 2025-01-29 Davian Enterprises, LLC Reifenbautrommel mit erhöhtem bewegungsbereich
KR102059600B1 (ko) 2013-10-03 2019-12-26 후지 세이코 가부시키가이샤 비드 코어에 대한 필러의 장착 방법 및 장착 장치
CN103803236B (zh) * 2013-12-18 2015-12-02 浙江吉利控股集团有限公司 流水线汽车轮胎辅助安装装置
EP3102400A4 (de) 2014-02-07 2017-10-18 Davian Enterprises, LLC Erweiterbare trommel mit ungleichmässigen segmentprofilen
JP6226189B2 (ja) * 2014-02-17 2017-11-08 株式会社ブリヂストン スティフナ付きビード搬送装置
US10556395B2 (en) * 2014-07-11 2020-02-11 Fuji Seiko Co., Ltd. Steel wire deforming apparatus for bead cores
CN105881949A (zh) * 2014-08-26 2016-08-24 鼎汉科技(厦门)有限公司 一种钢丝圈表面包胶生产线
WO2016042616A1 (ja) * 2014-09-17 2016-03-24 不二精工 株式会社 ビードコアの成形装置
ITUB20159528A1 (it) * 2015-12-23 2017-06-23 Pirelli Metodo per gestire un impianto per la cappiatura di strutture anulari di ancoraggio e impianto per la cappiatura di strutture anulari di ancoraggio
CN105522736B (zh) * 2016-01-18 2017-12-01 南京龙贞自动化装备技术有限公司 三角胶贴合机上的蓄料机构
WO2017172938A1 (en) * 2016-03-29 2017-10-05 Veniti, Inc. Mechanically assisted stent delivery system
JP6663785B2 (ja) 2016-04-27 2020-03-13 Toyo Tire株式会社 トッピングシートの形成方法及び装置
JP6663786B2 (ja) * 2016-04-27 2020-03-13 Toyo Tire株式会社 トッピングシートの形成方法及び装置
JP6654093B2 (ja) 2016-04-27 2020-02-26 Toyo Tire株式会社 トッピングシートの形成方法及び装置
CN106273593B (zh) * 2016-08-17 2018-08-28 南京龙贞自动化装备技术有限公司 三角胶自动贴合机
NL2018974B1 (en) * 2017-05-24 2018-12-07 Vmi Holland Bv Assembly and method for processing bead-apexes
WO2019074723A1 (en) * 2017-10-09 2019-04-18 Bartell Machinery Systems, L.L.C. AUTOMATIC ADJUSTABLE HEEL TOP HEAD ELEMENT
US20190184665A1 (en) * 2017-12-14 2019-06-20 Bartell Machinery Systems, L.L.C. Self adjusting stitching wheel
US11104389B2 (en) 2018-03-31 2021-08-31 Jeffrey William Ash Clamping system
JP7332702B2 (ja) 2018-09-27 2023-08-23 ダビアン エンタープライズィズ、エルエルシー ブロック・アンド・レール・システムを備えたトランスファー・リング
KR101958994B1 (ko) * 2019-01-10 2019-03-15 김소영 비드포밍롤
EP3917765B1 (de) 2019-01-28 2024-03-27 Davian Enterprises, LLC Ausdehnbares band und laufflächentrommel mit umgekehrten versetzten fingern
CN112209062B (zh) * 2019-07-11 2025-03-14 河南红桥锚机有限公司 弹性圈上料装置及弹性圈套装系统
CN110435199B (zh) * 2019-09-12 2021-04-27 双钱集团(安徽)回力轮胎有限公司 一种橡胶轮胎生产制造胎圈成型装置及成型方法
NL2024349B1 (en) * 2019-12-02 2021-08-31 Vmi Holland Bv Bead retaining member, bead retaining device and bead handling assembly
WO2021158406A1 (en) 2020-02-06 2021-08-12 The Steelastic Company, Llc Systems and methods for three-hundred sixty degree inspection of an object
EP4139120B1 (de) 2020-04-22 2025-08-06 William A. Jones Schulteranordnung für reifenaufbaumaschine
CN116261514A (zh) 2020-05-29 2023-06-13 达维阶企业有限责任公司 具有减少的空气滞留特征的传递环柱脚和传递环
US11981101B2 (en) * 2020-08-31 2024-05-14 The Goodyear Tire & Rubber Company Method and apparatus for forming an apex
US11993043B2 (en) 2020-12-03 2024-05-28 Davian Enterprises, LLC Expandable belt and tread drum with magnetic deck fixing
CN113015425A (zh) * 2021-01-27 2021-06-22 商泽阳 一种引线型电子元器件反贴机专用定位盘
CN113183501B (zh) * 2021-04-30 2022-05-20 联亚智能科技(苏州)有限公司 用于钢丝圈包胶系统的卸圈装置及卸圈方法
CN113430685A (zh) * 2021-07-26 2021-09-24 新疆大学 一种环锭纺纱机的钢丝圈安装器
CN115431580B (zh) * 2022-08-05 2025-07-01 泰凯英(青岛)专用轮胎技术研究开发有限公司 保证轮胎胎体反包质量的工艺

Family Cites Families (29)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1956982A (en) * 1931-02-06 1934-05-01 Gen Tire & Rubber Co Method of forming bead flippers
US2654124A (en) * 1948-03-25 1953-10-06 Purolator Products Inc Method and apparatus for manufacture of plastic edge type filters
US2655977A (en) * 1951-09-21 1953-10-20 Us Rubber Co Collapsible building drum
US3051221A (en) * 1958-11-24 1962-08-28 Nat Standard Co Former for bead building machines or the like
US3019475A (en) * 1960-03-08 1962-02-06 Pittsburgh Plate Glass Co Stretching apparatus
US3647126A (en) * 1970-03-30 1972-03-07 Eagle Picher Ind Inc Tire-fabric-handling apparatus
JPS5034073A (de) * 1973-06-11 1975-04-02
US3944458A (en) * 1974-05-20 1976-03-16 Branick Charles E Tire stitching apparatus
JPS5119076A (en) * 1974-08-08 1976-02-16 Bridgestone Tire Co Ltd Taiyayobiidowaiyano hansotoriatsukaihooyobisonosochi
US3912440A (en) * 1974-11-12 1975-10-14 Ford Motor Co Apparatus to expand a laminating interlayer
JPS5488979A (en) * 1977-12-15 1979-07-14 Pirelli Apparatus for automatically feeding elastomer filler to tire bead core
IT1115688B (it) * 1977-12-15 1986-02-03 Pirelli Dispositivo per l'applicazione di un riempitivo elastomerico ad un cerchietto di pneumatico
IT1094441B (it) * 1978-04-19 1985-08-02 Pirelli Miglioramenti ad applicatrice di riempitivo elastomerico a cerchietto di pneumatico
DE2905874A1 (de) * 1979-02-16 1980-08-28 Hans Dr Klaey Kunststoffisolator, verfahren und vorrichtung zu dessen herstellung
IT1124588B (it) * 1979-10-09 1986-05-07 Pirelli Perfezionamenti nelle apparecchiatura per l'applicazione di riempitivi elastomerici a cerchietti di pneumatici
DE3108142A1 (de) * 1981-03-04 1982-09-16 Continental Gummi-Werke Ag, 3000 Hannover "vorrichtung zum auflegen von profilstreifen auf drahtkerne"
US4554713A (en) * 1982-09-07 1985-11-26 Ppg Industries, Inc. Apparatus for differentially stretching, aligning and cutting sheet material
US4882006A (en) * 1986-12-23 1989-11-21 Nippon Sheet Glass Co., Ltd. System for stretching and severing strip-like resin sheet
JPS63180661A (ja) * 1987-01-19 1988-07-25 Bridgestone Corp 帯状材料の搬送装置
JPS6490736A (en) * 1987-09-30 1989-04-07 Sumitomo Rubber Ind Apex mounting and its device
US4808357A (en) * 1987-11-17 1989-02-28 Monsanto Company Process for forming shaped interlayer blanks
IT1217805B (it) * 1988-06-08 1990-03-30 Pirelli Dispositivo per applicare un riempitivo elastomerico su un cerchietto di pneumatico
SU1597295A1 (ru) * 1988-11-09 1990-10-07 Всесоюзный Научно-Исследовательский И Конструкторский Институт По Оборудованию Для Шинной Промышленности Агрегат дл изготовлени бортовых крыльев покрышек пневматических шин
DE69024646T2 (de) * 1990-02-15 1996-05-15 Sumitomo Rubber Ind Verfahren und vorrichtung zum anheften von wulststreifen
JP2905568B2 (ja) * 1990-06-13 1999-06-14 中田造機株式会社 ビードコア形成用の帯体の巻付装置
NL9002848A (nl) * 1990-12-21 1992-07-16 A R T Inrichting voor het maken van een samenstel dat bestaat uit een van een vulstrook voorziene bandhiel.
US5203938A (en) * 1991-01-31 1993-04-20 Heico Aluminum Products, Inc. Method and apparatus for forming an apex filler and/or applying an apex filler to a bead ring sub-assembly
US5100497A (en) * 1991-01-31 1992-03-31 Steelastic West, Inc. Method and apparatus for forming an apex filler and/or applying an apex filler to a bead ring sub-assembly
US5441587A (en) * 1994-08-12 1995-08-15 Wyko, Inc. Transfer ring having selective adjustability of shoe movement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007018971B4 (de) * 2007-04-21 2018-09-13 Continental Reifen Deutschland Gmbh Vorrichtung zum automatischen Herstellen von Wulstkernpaketen

Also Published As

Publication number Publication date
US5735995A (en) 1998-04-07
CZ41497A3 (en) 1997-09-17
US5989374A (en) 1999-11-23
EP0790121B1 (de) 2002-04-10
MX9701099A (es) 1997-08-30
DE69711744D1 (de) 2002-05-16
RU2177879C2 (ru) 2002-01-10
CA2195381A1 (en) 1997-08-14
CZ296385B6 (cs) 2006-03-15
CN1160631A (zh) 1997-10-01
AU708449B2 (en) 1999-08-05
KR970061494A (ko) 1997-09-12
BR9700945A (pt) 1998-12-08
AU1228797A (en) 1997-08-21
CN1124932C (zh) 2003-10-22
EP0790121A3 (de) 1998-02-11
EP0790121A2 (de) 1997-08-20
JP4338230B2 (ja) 2009-10-07
CA2195381C (en) 2006-01-03
ES2175271T3 (es) 2002-11-16
KR100495714B1 (ko) 2005-12-02
JPH09216298A (ja) 1997-08-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69711744T2 (de) Vorrichtung zum Anbringen eines Wulstfüllers auf einen Wulstringkern
DE60315335T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufbauen von fahrzeugreifen
DE3874177T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum querschneiden von streifen aus deformierbarem material.
DE112006003959B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Reifenwulstes
DE60026543T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines guertelmaterials fuer einen reifen
EP2046566B1 (de) Zubringereinrichtung
DE69413453T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines radialen Rohreifens und Übertragungseinheit geeignet zum Gebrauch in einer derartigen Vorrichtung
EP4054791B1 (de) Fertigungszelle mit werkzeugträger
DE3224334A1 (de) Reifenkonfektioniermaschine
DE2243752A1 (de) Anordnung zum bedienen einer reifenaufbautrommel mit den verschiedenen reifen-bauelementen
DE69305219T2 (de) Dichtungssystem zum Abschliessen geschnittener Teile eines Materialstapels und Verfahren zum Abschliessen dieser Teile
DE60224589T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufbauen eines fahrzeugreifens
DE112006000711T5 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Reifengürtels
DE3876930T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum anbringen von wulstkernen auf reifen.
DE4010717C2 (de) Verfahren zum Zentrieren eines Laufprofilteils auf dem Mantel eines Luftreifens und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2553637B2 (de) Verfahren und Bombiertrommel zum Herstellen eines Luftreifens
EP1010651A2 (de) Vorrichtung zum Transportieren und Auflegen von Materialstreifen
DE2854063C2 (de)
DE69030713T2 (de) Vorrichtung zum Formen von mit Kernen versehenen Wülsten
DE2357331A1 (de) Vorrichtung zum aufbringen eines klebrigen, aus elastomeren material bestehenden streifens auf dem aeusseren umfang eines wulstringes fuer fahrzeugluftreifen
DE69117979T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum herstellen eines reifenwulstkernaufbaus
DE2209343A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung ringförmiger Teile aus verstärktem Kautschuk
DE19901959A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Gürtelbandage eines Fahrzeugluftreifens und Vorrichtung zur Herstellung
EP0335301B1 (de) Verfahren zum Herstellen von Dosenzargen und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE4232276C2 (de) Vorrichtung zum Abgeben und Zuführen von Stahl-Gummi-Halbfabrikaten zu einer Reifenaufbautrommel

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition