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DE69711465T2 - Spielgerät mit symbolwalze - Google Patents

Spielgerät mit symbolwalze

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DE69711465T2
DE69711465T2 DE69711465T DE69711465T DE69711465T2 DE 69711465 T2 DE69711465 T2 DE 69711465T2 DE 69711465 T DE69711465 T DE 69711465T DE 69711465 T DE69711465 T DE 69711465T DE 69711465 T2 DE69711465 T2 DE 69711465T2
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DE
Germany
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stop
wheel
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DE69711465T
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Laurentius De Leijer
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Orion Casino Technology BV
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Orion Casino Technology BV
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3244Payment aspects of a gaming system, e.g. payment schemes, setting payout ratio, bonus or consolation prizes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Slot Machines And Peripheral Devices (AREA)
  • Display Devices Of Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Spielvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die Druckschrift US-A-4,711,451 offenbart drei Arten bekannter Spielvorrichtungen, d. h. eine Standardspielvorrichtung, eine Mehrfachstop-Spielvorrichtung und eine virtuelle Rollen- Spielvorrichtung.
  • Die Standardspielvorrichtung verwendet typischer Weise Rollen bzw. Räder, welche für jedes Symbol (oder Freizeichen) auf dem Rad eine Stoppstellung aufweisen, wobei jede Stoppstellung mit einer Zufallszahl in Verbindung steht. Um ein Rad in der Standardspielvorrichtung zu stoppen, wird eine Zufallszahl erzeugt, und das Rad stoppt bei der mit der Zufallszahl in Verbindung stehenden Stoppstellung.
  • Eine Mehrfachstopp-Spielvorrichtung verwendet Räder mit Mehrfachstopp-Stellungen für viele der Symbole auf dem Rad und weniger für ein Stopp-Stellungen für höher zahlende Symbole. Zu jeder Stopposition gehört nur eine Zufallszahl. Zum Stoppen des Rads wird eine Zufallszahl erzeugt, und das Rad wird bei der Stopposition gestoppt, zu der die Zufallszahl gehört. Aufgrund der verschiedenen Anzahlen von Stoppstellungen für die Symbole können die Gewinnenden unterschieden werden.
  • Eine virtuelle Radspielvorrichtung verwendet Räder, bei der typischer Weise zu jedem Symbol eine Stoppstellung gehört, wobei eine Anzahl von Stoppstellungen mit Mehrfachzufallszahlen in Verbindung steht. Eine Spielvorrichtung dieser Art ist in der Druckschrift US-A- 4,448,419 beschrieben.
  • Bei allen beschriebenen bekannten Vorrichtungen wird eine Zufallszahl erzeugt, und das zugehörige Rad wird bei der Stoppstellung gestoppt, die mit der erzeugten Zufallszahl in Verbindung steht.
  • Die in der Druckschrift US-A-4,711,451 vorgeschlagene Spielvorrichtung umfaßt eine Anzahl von drehenden Symbol-Lagerrädern, wobei zu jedem Symbol auf dem Rad mehrere Stoppstellungen gehören. Ein speziell konstruiertes Radabbilddungsschema erlaubt es einer Standardradstopp-Steuersoftwareroutine das Stoppen der Räder zu kontrollieren, wenn die Maschine als Standardspielvorrichtung, als Mehrfachstopp-Spielvorrichtung oder als eine virtuelle Radspielvorrichtung betrieben wird. Gemäß dem Dokument müssen Spielvorrichtungshersteller verschiedene Radstopp-Steuerungen, einschließlich verschiedener Softwareroutinen für jeden Spieltyp entwickeln, um die Spielvorrichtungen so zu betreiben, daß ein Standardspiel, ein Mehrfachstopp-Spiel oder ein virtuelles Radspiel ausgespielt werden können, wobei die Softwareentwicklung für verschiedene Spielarten sehr kostenaufwendig ist. Um die Kosten zu reduzieren, wurde deshalb die Maschine mit auswählbaren Spieltypen vorgeschlagen, die eine standardmäßige Radstopp-Steuersoftwareroutine nutzt.
  • Bei der kombinierten Spielvorrichtung, die in der Druckschrift US-A-4,711,451 offenbart ist, wird für jedes von mehreren Rädern der Vorrichtung eine einzelne Softwareroutine benutzt. Um es zu ermöglichen, die kombinierte Vorrichtung in Übereinstimmung mit einer der genannten bekannten individuellen Vorrichtungen zu betreiben, umfaßt die kombinierte Vorrichtung drei Speicheranordnungen, d. h. eine Abbildungsindexanordnung, eine Radstoppabbildung und eine Einzelradabbildung. Um die kombinierte Vorrichtung gemäß einer Mehrfachstopp-Spielvorrichtung zu betreiben, enthalten Plätze der Abbildungsindexanordnung eine Sequenz von Offset-Werten oder Indizes, die sich auf physikalische Radstoppstellungen beziehen, in denen das Rad anhalten bzw stoppen kann. Die Speicherplätze, welche Indizes für erlaubte Radstoppstellungen enthalten, bilden eine Sequenz von Speicherplätzen ohne Zwischenspeicherplätze von nicht erlauben Stoppstellungen. Bei einer Sequenz von k erlaubten Stoppstellungen hat ein Zufallsgenerator einen Zufallszahlenbereich von 0-(k-1), wobei sich jede auf einen entsprechenden Speicherplatz der Abbildungsindexanordnung bezieht, der die Indizes enthält. Nach dem Erzeulen einer Zufallszahl wird der Index des Speicherplatzes gelesen, welcher mit der Zufallszahl adressiert wird. Von dem Ausleseergebnis werden Indexadressen für einen Speicherplatz jeder Radstopp-Abbildung und jeder Symbolradabbildung berechnet. Ein adressierter Speicherplatz der Radstopp-Abbildung enthält Stoppstellungsdaten zum Antreiben von Mitteln, wo das Rad stoppen bzw. anhalten muß. Ein adressierter Platz der Symbolradabbildung enthält Symboldaten eines spezifischen Symbols von P+1 verschiedenen Symbolen.
  • Um die kombinierte Spielvorrichtung als eine Standardspielvorrichtung oder als eine virtuelle Spielvorrichtung zu betreiben, müssen die Inhalte der Abbildungsindexanordnung geändert werden. Wenn dies geschieht, werden die Adressierungsschemata für die Radstoppabbildung und die Symbolradabbildung verändert. In jedem Fall muß die Radstoppabbildung eine Anzahl von Speicherplätzen umfassen, die gleich der Anzahl P+1 an Symbolen mal der Anzahl n möglicher Stoppstellungen pro Symbol ist. Die Symbolradabbildung muß immer P+1 Plätze für P Symbole aufweisen. Die Abbildungsindexanordnung muß maximal die selbe Anzahl von Speicherplätzen wie die Radstoppabbildung aufweisen, was der Fall ist, wenn die Maschine als eine Mehrfachstopp-Spielvorrichtung betrieben wird.
  • Um die kombinierte Spielvorrichtung gemäß irgendeiner der individuellen Spielvorrichtungen zu betreiben, muß die Radstoppabbildung für alle möglichen physikalischen Stoppstellungen Speicherplätze aufweisen, die Anzahl von Symbolen muß in jedem Fall aufrechterhalten werden und alle Symbole müssen in jedem Fall-identische Umfangsabmessungen aufweisen. Weil die selbe Softwareroutine für mehrere Räder genutzt wird, muß die Anzahl von Symbolen für alle Räder identisch sein. Darüber hinaus muß ein Zufallszahlengenerator so konstruiert werden, daß er einen Zahlenbereich aufweist, welcher gleich der Anzahl erlaubter Stoppstellungen ist. Deshalb muß der Zufallszahlengenerator bei irgendeiner Änderung der Anzahl erlaubter Stoppstellungen auch geändert und erneut kalibriert werden, was sehr zeitaufwendig und teuer ist.
  • Bei der kombinierten Spielvorrichtung, die die genannte eine Standardsoftwareroutine nutzt, ist in der Praxis die Anzahl in Anbetracht der in den Dokumenten genannten Anforderungen zur Kostenreduzierung eher klein, obwohl die Anzahl der Stoppstellungen, die mit jedem Symbol auf dem Rad in Verbindung steht, eine beliebige Zahl sein kann, wobei eine größere Anzahl von Stoppstellungen die Hardware und die Komplexität der Abbildungsschemata für die eine Standardsoftwareroutine vergrößern würde. Im Ergebnis ist die kombinierte Spielvorrichtung nicht dafür geeignet, ein Rad mit einem sehr hochzahlenden Symbol gegenüber einer Gewinnlinie mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit aufzuweisen.
  • Die Druckschrift EP-A-0338743 offenbart in dem Abschnitt zum Stand der Technik eine Mehrfachstopp-Spielvorrichtung mit zwei Radstopps, die für bestimmte Symbole auf den Rädern sehr eng beieinander angeordnet sind, und einem Stopp für andere Symbole. Die Symbole mit den zwei Radstopps haben die doppelte Wahrscheinlichkeit, in einer Gewinnstellung angehalten zu werden, so daß die Ereignisse wirksam vermindert werden, daß ein Symbol mit nur einem Radstopp in der Gewinnstellung erscheint. Es wird nicht ausgeführt, was mit dem Begriff "sehr eng beieinander" gemeint ist, wieviele Radstopps mit jedem Symbolfeld in Verbindung stehen, wo das Rad anhalten kann oder nicht und wie eine Verteilung erlaubter Stoppstellungen unter nichterlaubten Stoppstellung sein muß.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Mehrfachstopp-Spielvorrichtung zu schaffen, die die erwähnten Nachteile nicht aufweist.
  • Die Erfindung gibt eine Spielvorrichtung nach Anspruch 1 an.
  • Der Schrittmotor kann eine sehr große Anzahl von Drehstoppstellungen des Rads liefern, welche größer als 10.000 sein kann. Da das Rad tatsächlich nur in solchen Stoppstellungen gestoppt werden kann, welche bezüglich der Gewinnlinie mit bloßem Auge gegenüber dem zugehörigen Feld beim Stillstand des Rads zu unterscheiden sind, erscheint die Spielvorrichtung dem Spieler wie eine Standardspielvorrichtung oder eine virtuelle Radspielvorrichtung, jedoch mit der Vorkehrung, daß wenige Symbole mit einer viel kleineren Chance für höhere Preise gezeigt werden.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Erläuterung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf eine Zeichnung. Hierbei zeigen:
  • Fig. 1 ein Diagramm einer erfindungsgemäßen Spielvorrichtung; und
  • Fig. 2 ein Diagramm zum Erklären des Betriebs der Spielvorrichtung nach Fig. 1.
  • Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Spielvorrichtung umfaßt ein Rad 10 mit einer umlaufenden Oberfläche 11, welche in eine Anzahl von Feldern 12 unterteilt ist. In jedem Feld 12 kann ein Symbol angeordnet sein, beispielsweise eine Birne 15, eine Kirsche 16, eine Glocke 17 und eine Stange 18. In dieser Beschreibung wird ein leeres Feld 12 (Leerzeichen) auch als ein Symbol betrachtet, nämlich als etwas von Bedeutung.
  • Das Rad 10 ist mit einem Schaft eines Schrittmotors 20 verbunden. Der Schrittmotor 20 wird mit Hilfe einer Treiberschaltung 21 gesteuert. Die Treiberschaltung 21 und der Schrittmotor 20 sind zum Antreiben des Rads 10 geeignet, um dieses in mehr Winkelstellungen (Mikroschritte) als die Anzahl von Polen zu treiben und dort zu halten, oder die Anzahl von Polen des Schrittmotors zu verdoppeln. Zu diesem Zweck kann eine Getriebeübertragung (nicht dargestellt) zwischen dem Motor 20 und dem Rad 10 genutzt werden, derart, daß der Motor 20 für eine Umdrehung des Rads 10 mehrere Umdrehungen ausführt. Der Schrittmotor 20 und die Treiberschaltung 21 bilden vorzugsweise einen Mikroschrittantrieb, bei dem bei einer geeigneten elektrischen Steuerung mittels der Treiberschaltung 21 der Rotor des Schrittmotors 20 eine relativ große Anzahl stabiler Winkelstellungen zwischen benachbarten Polen einnehmen kann. Eine solche Mikroschritt-Antriebsbetriebsart ist in SGS-Thomson Mikroelektronik, "data on disc", Kompaktdisk CDDATASH197, erste Ausgabe 1997 beschrieben. Mittels der Nutzung eines Mikroschritt-Antriebs existiert kein Problem beim mechanischen Spielen, und die maximal erreichbare Drehgeschwindigkeit des Rads 10 kann höher sein.
  • Eine Fensterplatte 23 einer ansonsten geschlossenen Konsole (nicht dargestellt) ist gegenüber einem Teil der umlaufenden Oberfläche 11 des Rads 10 angeordnet. Wenigstens ein Feld 12 des Rads 10 ist durch die Fensterplatte 23 sichtbar. Die Fensterplatte 23 weist eine Markierung auf, beispielsweise eine "Auszahllinie" 24 parallel zu der Drehachse 25 des Rads 10 und des Motors 20.
  • Auf dem Rad 10, beispielsweise auf einer "Speiche" 27 hiervon, ist eine Markierung angeordnet, beispielsweise in Form einer Verlängerung oder eines Kennzeichens 28, welche(s) durch einen Schlitz beispielsweise eines optischen Brückendetektors 29 während der Drehung des Rads 10 gelangen kann.
  • Die Treiberschaltung 21 wird von einem Prozessor 30 angesteuert, welcher mit einem Speicher 31, einer Dateneingabevorrichtung 32, einem Drehbefehlsschalter 33, einem Stoppbefehlschalter 34 und einem Schrittbefehlsschalter 35 verbunden ist.
  • Wenn der Drehbefehlsschalter 33 oder der Stoppbefehlsschalter 34 von einem Spieler der Vorrichtung oder mit Hilfe anderer Mittel in der Maschine betätigt werden, steuert der Prozessor 30 die Mikroschritt-Treibereinheit 20, 21 zum Drehen bzw. zum Anhalten des Rads 10.
  • Der Prozessor 30 arbeitet mit einem Programm, dessen Instruktionen und entsprechende Daten in dem Speicher 31 oder einem getrennten Speicher gespeichert sind. Eine Unterroutine des Programms arbeitet, um ein oder mehrere Zufallszahlen zu erzeugen, wie dies als solches bekannt ist. Selbstverständlich kann anstelle der auf diese Weise programmierten Zufallsgeneratormittel ein getrennter Zufallsgenerator (Mittel) angeschlossen sein, der mit dem Prozessor 30 in Verbindung steht.
  • Obwohl in Fig. 1 nur ein Rad 10 gezeigt ist, wird eine Spielvorrichtung allgemein mehrere solche Räder aufweisen, wobei jedes der Räder seine eigene Mikroschritt-Antriebseinheit 20, 21 und einen Schrittbefehlsschalter 35 aufweist. In Abhängigkeit von dem Symbol oder der Kombination von Symbolen, die unterhalb der Auszahllinien 24 der Räder 10 sichtbar sind, wird eine Auszahlung oder keine Auszahlung an den Spieler der Vorrichtung gemacht.
  • Der Betrieb der Spielvorrichtung nach Fig. 1 wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläutert.
  • Es wird beispielsweise angenommen, daß die umlaufende Oberfläche 11 des Rads 10 in 20 Felder unterteilt ist und daß die Mikroschritt-Antriebseinheit 20, 21 das Rad in 10.000 unterschiedliche Winkelstellungen bringen und dort halten kann. Jede Winkelstellung oder jeder Schritt des Rads 10 entspricht dann einem Winkel oder einem Bogen von 360º/10.000 = 0,036º. In diesem Beispiel weist darüber hinaus jedes Feld einen Bereich von 10.000/20 = 500 Winkelstellungen oder Schritten oder möglichen Stoppstellungen des Rads 10 auf.
  • In dem Beispiel nach Fig. 2 sind drei Winkelstellungen aus den verfügbaren 500 Winkelstellungen des Felds 1, in denen das Rad 10 zum Stillstand kommen kann, dem ersten Feld zugeordnet. Diese drei freigegebenen Stoppstellungen könnten zufällig innerhalb des Bereichs von 500 Stellungen positioniert sein. Diese Stellungen werden jedoch eng nebeneinander ausgewählt, so daß eine Differenz des Abstands, beispielsweise von der Mitte des entsprechenden feststehenden Symbols relativ zu der Auszahllinie 24, mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar ist. Obwohl aufeinanderfolgende Zahlen freigegebene Stoppstellungen zugeordnet werden können, wird zur Klarheit der Darstellung zwischen jedem Paar benachbarter möglicher Stoppstellungen in Fig. 2 eine übersprungen.
  • Fig. 2 zeigt weiterhin, daß sechs Stoppstellungen für das zweite Feld, zwei Stoppstellungen für das dritte Feld, eine Stoppstellung für das neunzehnte Feld und sieben Stoppstellungen für das zwanzigste Feld möglich sind.
  • Wenn für alle zwanzig Felder zusammen 200 der 10.000 möglichen Stellungen als Stoppstellungen für das Rad 10 ermöglicht sind, enthält der Speicher 31 eine Tabelle mit 200 Speicherorten, wobei jeder eine der möglichen Stoppstellungen enthält. In diesem Beispiel sind die Zufallsgeneratormittel dann geeignet, eine Zufallszahl aus 200 möglichen Zahlen auszuwählen und diese Zahl an den Speicher 31 als die Adresse zum Lesen einer Stoppstellung aus dem entsprechenden Ort der oben erwähnten Tabelle zu liefern.
  • Alternativ können die Zufallsgeneratormittel einen Bereich aufweisen, welcher größer als die Anzahl möglicher Stoppstellungen (200 im Beispiel) ist, und die hiervon erzeugte Zufallszahl repräsentiert eine Anzahl von Schritten, um die eine Adresse für die Tabelle vergrößert wird, modulo die Anzahl von möglichen Stoppstellungen von der Adresse, die zu dem letzten Stillstand vorwärts schreitend gehört. Im Ergebnis müssen die Zufallsgeneratormittel nicht verändert werden, wenn die Anzahl von Orten bzw. Plätzen in der Tabelle verändert wird, und/oder die selben Zufallsgeneratormittel können für mehrere Räder mit identischen oder unterschiedlichen Anzahlen von möglichen Stoppstellungen genutzt werden, was einen Unterschied zu bekannten Vorrichtungen darstellt.
  • Wenn während des Drehens des Rads 10 der Prozessor 30, welcher eine erzeugte Zufallszahl nutzt, eine mögliche Stoppstellung aus der Tabelle liest, steuert der Prozessor 30 die Mikroschritt-Treiberschaltung 21, um den Schrittmotor 20 im dieser Stoppstellung anzuhalten. Um sicherzustellen, daß keine physikalischen Winkelerfassungsmittel notwendig sind, erinnert sich der Prozessor vorzugsweise, welches die letzte Stoppstellung war, berechnet die Differenz zwischen dieser Stellung und der neuen Auslesestellung und steuert die Treiberschaltung 21, um den Motor 20 zu einer Anzahl von Mikroschritten zu bewegen, die der berechneten Differenz zwischen den zwei Stoppstellungen entspricht.
  • Die Zufallsgeneratormittel können konstruiert sein, um eine weitere Zufallszahl zu erzeugen, welche eine Anzahl von Umdrehungen des Rads 10 anzeigen, die das Rad 10 nach einer Betätigung des Stoppbefehlsschalters 34 zunächst ausführen muß, bevor der Motor 20 sich in die Stoppstellung bewegt, welche von der Tabelle gelesen wurde und dort zu einem Stillstand gebracht wird. Die oben genannte Anzahl von Umdrehungen kann mit Hilfe des Kennzeichens 28 des Rads 10 und des optischen Brückendetektors 29 erfaßt werden, welcher mit dem Prozessor 30 in Verbindung steht.
  • Nachdem das Rad 10 in der Spielvorrichtung installiert ist, kann leicht ein Markierungspunkt auf dem Rad oder die Mitte eines in einem Feld 12 angeordnetem Symbols mit einer festen Markierung, beispielsweise der Auszahllinie 24, ausgerichtet werden. Zu diesem Zweck kann der Schrittbefehlsschalter 35 so oft betätigt werden, daß die oben erwähnten Markierungen vom Auge als übereinstimmend wahrgenommen werden. Die Anzahl von Schritten oder Winkelstellungen, die zu diesem Zeitpunkt vorgenommen werden müssen, weil das Kennzeichen 28 durch die Brücke 29 gelangt, wird nachfolgend immer als Offset addiert, um die Auslese-Winkelstellung zu erreichen, so daß eine kalibrierte Auslese-Winkelstellung zur Verfügung gestellt wird. Dieses bedeutet, daß im Gegensatz zum Stand der Technik eine mechanische Laboreinstellung zum Ausrichten nicht ausgeführt werden muß und daß darüber hinaus mechanische Mittel zu diesem Zweck eingespart werden können. Weil der Offset jeden beliebigen Wert der Anzahl von Schritten oder möglichen Winkelpositionen annehmen kann, besteht eine große Freiheit bezüglich des Aufbringens eines neuen Bands mit Symbolen auf das Rad 10, und das Band kann sehr schnell aufgebracht werden.
  • Die Dateneingabevorrichtung 32, welche dauerhaft oder in anderer Art und Weise in der Spielvorrichtung vorhanden ist, kann zum Erzeugen und zum Verändern der oben genannten Tabelle in dem Speicher 31 mit den möglichen Stoppstellungen genutzt werden.
  • Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, daß die erfindungsgemäße Spielvorrichtung im wesentlichen einen universellen physikalischen Design entspricht und doch leicht für spezielle Kundenwünsche angepaßt werden kann, beispielsweise mit einer unterschiedlichen Chancenverteilung für Preise, indem mehr oder weniger Stoppstellungen für verschiedene Felder ermöglicht werden, und/oder zum Verändern der Anzahl von Feldern, indem ein anderes Band mit Symbolen verwendet wird, ohne daß dies relativ zu einem spezifischen Referenzpunkt auf dem Rad 10 ausgeführt wird. Darüber hinaus ist die erfindungsgemäße Spielvorrichtung einfach und wartungsfreundlich, insbesondere bezüglich der mechanischen Konstruktion.

Claims (4)

1. Spielvorrichtung mit:
einer Rolle (10), bei der eine umlaufende Oberfläche (11) in eine Anzahl von Feldern (12) unterteilt ist, in welchen jeweils eines von mehreren Symbolen, die leer sein ' können, angeordnet ist;
Antriebsmittel zum Drehen der Rolle (10);
Speichermittel (31) zum Speichern von Daten, die erlaubte Dreh-Stopp- Stellungen der Rolle (10) repräsentieren, in welchen die Rolle stoppen darf, wobei die Anzahl der erlaubten Stoppstellungen größer als die Anzahl der Felder (12) ist;
Zufallszahlengeneratormittel (30) zum zufälligen Erzeugen einer Adresse eines Platzes der Speichermittel (31), welcher Daten enthält, die eine erlaubte Stoppstellung repräsentieren; und
Stoppmittel zum Steuern der Antriebmittel zum Stoppen der Drehung der Rolle (10) entgegengesetzt zu einer Gewinnlinie (24) in einer Dreh-Stopp-Stellung, welche der zufällig erzeugten Speichermitteladresse entspricht;
dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Dreh-Stopp-Stellungen weniger als 0,1º voneinander entfernt sind und daß für jedes Feld (12) alle erlaubten Stoppstellungen innerhalb eines Bogens von 2º angeordnet sind.
2. Spielvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Feld (12) alle erlaubten Stoppstellungen innerhalb einer Umfangslänge der Rolle (10) angeordnet sind, welche gleich der Breite der Gewinnlinie (24) ist.
3. Spielvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufallszahlengeneratormittel einen Zahlenbereich aufweisen, welcher größer als die Anzahl der erlaubten Stoppstellungen ist, und daß die mit Hilfe der Generatormittel erzeugte Adresse mittels einer Addition einer Zufallszahl zu einer vorher gelieferten Adresse und des Verwendens des Summenmodulos der Anzahl der erlaubten Stoppstellungen erhalten wird.
4. Spielvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel einen Schrittmotor (20) umfassen, und daß Bedienmittel (35) zum Steuern der Antriebsmittel (20, 21) so vorgesehen sind, daß während eines Kalibrierungsschritts die Rolle (10) schrittweise durch einen Winkel zwischen einem fixierten Referenzpunkt (28), welcher auf der Rolle (10) vorgesehen ist, und einem vorrichtungsspezifischen Markierungspunkt bewegt wird, der auf der Rolle (10) vorgesehen ist, um die Anzahl von Stoppstellungen zu bestimmen, die entlang eines feststehenden Markierungspunktes (24) passiert werden, wobei nach dem Kalibrierungsschritt die Anzahl als ein Offset-Wert zu einer gegebenen Größe addiert wird, die eine erlaubte Stoppstellung repräsentiert, welche von einer mittels der Zufallsgeneratormittel gelieferten Adresse gelesen wird.
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