DE69710605T2 - Hockeyhelm mit selbstanpassbarer polsterung - Google Patents
Hockeyhelm mit selbstanpassbarer polsterungInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen für sportliche Tätigkeiten, wie beispielsweise Hockey, geeigneten Schutzhelm und insbesondere eine neuartige, für die Verwendung in Hockeyhelmen gedachte Polsterungskonstruktion.
- Es ist allgemein bekannt, dass bei verschiedenen Sportarten oder gefährlichen Tätigkeiten ein Kopfschutz getragen wird. Herkömmliche Schutzhelme haben eine oder mehrere Innenpolsterungen, die mit Hilfe von Befestigungselementen an den Innenflächen einer starren Helmschale befestigt sind und im Allgemeinen dafür eingerichtet sind, sich an die Kopfform eines Trägers anzupassen. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist die Fähigkeit eines Schutzhelms, bestimmte Kräfte zu absorbieren. Im Falle der Hockeyhelme sind diese Anforderungen in den Standards für Hockeyhelme, publiziert unter der Nummer Z262.1- 1975, von der Canadian Standards Association festgelegt worden. Diese Standards werden im Allgemeinen weltweit anerkannt. So sind zum Beispiel entsprechende HECC-, CEN- und ISO-Standards festgelegt worden.
- Eines der Probleme, die mit der Nutzung solcher Helme zusammenhängen, ergibt sich, wenn die Innenpolsterungen des Helmes nicht richtig am Kopf des Nutzers anliegen. Da sich die Köpfe der Menschen bezüglich der Größe und Gestalt stark voneinander unterscheiden, machen es diese Abweichungen äußerst schwierig, Hockeyhelme zu konstruieren, die fest auf dem Kopf des Trägers sitzen müssen, um den gewünschten Schutz zu gewähren. Dieses Problem wird noch gravierender, wenn Schaumstoffe mit hoher Dichte als Polsterung verwendet werden, da diese Materialien naturgemäß nicht anschmiegsam sind. Andererseits bietet die Verwendung von Schaumpolstermaterialien hoher Dichte aber Vorteile, da sie in der Lage sind, hohe Energien zu absorbieren.
- In dem Dokument JP-A-07 109 609 wird eine Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer Schutzhelmschale gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 beschrieben. Eine derartige Polsterungsanordnung bietet keinerlei Möglichkeiten für eine Anpassung.
- Es besteht demzufolge ein Bedarf an verbesserten Hockeyheimen, die zwar Polsterungen mit hoher Dichte verwenden, aber dennoch den Tragekomfort für den Träger gewährleisten.
- Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Schutzhelm zur Verfügung zu stellen, der besser auf den Kopf des Trägers eines Helms passt.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Schutzhelm mit verbessertem Tragekomfort zur Verfügung zu stellen.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Schutzhelm zur Verfügung zu stellen, bei dem die Auskleidung eine unterschiedliche Dichte aufweisen kann.
- Ein weiteres Ziel besteht darin, einen Hockeyhelm zur Verfügung zu stellen, der zweckmäßige Belüftungsmerkmale aufweist.
- Die vorliegende Erfindung umfasst eine Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer Schutzhelmschale, wobei die Polsterungsanordnung aus einem stoßabsorbierenden Material geformt ist und eine Vorderseitenpolsterungsanordnung, eine Rückseitenpolsterungsanordnung und eine Zwischenpolsterungsanordnung, die mittig zwischen der Vorderseitenpolsteranordnung und der Rückseitenpolsteranordnung positionierbar ist, aufweist, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenpolsterungsanordnung verschiebbar mit der Vorderseitenpolsterungsanordnung und der Rückseitenpolsterungsanordnung verbindbar ist.
- Des Weiteren wird durch diese Erfindung ein Schutzhelm zur Verfügung gestellt, der aus einer äußeren starren Helmschale, die so geformt ist, dass sie die oberen, hinteren, vorderen und seitlichen Bereiche des Kopfes des Trägers schützt, und einer Polsterungsanordnung besteht, wobei die Polsterungsanordnung aus einem stoßabsorbierenden Material geformt ist und eine Vorderseitenpolsterungsanordnung, eine Rückseitenpolsterungsanordnung und eine Zwischenpolsterungsanordnung aufweist, welche mittig zwischen der Vorderseitenpolsterungsanordnung und der Rückseitenpolsterungsanordnung positionierbar ist, und wobei die Zwischenpolsterungsanordnung verschiebbar mit der Vorderseitenpolsterungsanordnung und der Rückseitenpolsterungsanordnung verbindbar ist.
- Des Weiteren wird durch diese Erfindung eine neuartige Polsterungsanordnung zur Verfügung gestellt, die als Innenfläche einer Helmschale verwendet werden kann, wobei die Polsterungsanordnung eine Vorderseitenpolsterungsanordnung, eine Rückseitenpolsterungsanordnung und eine Zwischenpolsterungsanordnung umfasst und die Vorderseitenpolsterungsanordnung und Rückseitenpolsterungsanordnung jeweils darin eingebettete Befestigungselemente haben und die Zwischenpolsterungsanordnung im Wesentlichen frei von Befestigungsmitteln ist und in der Helmschale durch eine verschiebbare Befestigungseinrichtung gehalten wird, um die Zwischenpolsterungsanordnung sowohl an der Vorderseitenpolsterungsanordnung als auch an der Rückseitenpolsterungsanordnung zu befestigen und dadurch die Zwischenpolsterungsanordnung verschiebbar innerhalb der Helmschale festzuhalten.
- In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Schutzhelms, in der die Helmschale und die Polsterungsanordnungen dargestellt sind.
- Fig. 2 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Schutzhelms, in der die Helmschale und die Polsterungsanordnungen dargestellt sind.
- Fig. 3 eine auseinandergezogene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Polsterungsanordnungen.
- Fig. 4 eine Unteransicht des erfindungsgemäßen Hockeyhelms, in der gezeigt wird, wie die Polsterungsanordnungen in der Helmschale miteinander verbunden sind.
- Fig. 5 eine fragmentarische Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Hauptpolsterungsanordnungen.
- Fig. 6 eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Helms entlang der Linie 6-6 von Fig. 4, in der gezeigt wird, wie die Zwischenpolsterung sowohl mit der Vorderseitenpolsterung als auch mit der Rückseitenpolsterung verbunden ist.
- Fig. 7 eine auseinandergezogene Unteransicht der erfindungsgemäßen Polsterungsanordnungen.
- Fig. 8 eine Querschnittsdarstellung der inneren Polsterungsanordnung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- In den Fig. 1 und 2 wird ein Schutzhelm gezeigt, der eine äußere Helmschale 10 aufweist, die vorzugsweise aus einem relativ starren Material wie zum Beispiel einer Polycarbonatlegierung, einem starren Thermoplast oder einem Duroplast hergestellt ist. Die Helmschale 10 hat eine Vielzahl von Befestigungslöchern 50a, 50b und 50c, die alle eine Form besitzen, die im Wesentlichen einem Befestigungselement, wie es nachstehend beschrieben wird, entspricht, das in das Befestigungsloch eingeführt und darin durch nicht gezeigte Befestigungseinrichtungen lösbar festgehalten wird. Die Helmschale 10 kann auch eine Vielzahl von Belüftungsöffnungen 18 aufweisen, die entlang eines Vorderseitenabschnittes und eines Rückseitenabschnittes der Helmschale 10 angeordnet sind.
- Der Schutzhelm weist darüber hinaus eine innere Polsterungsanordnung auf, die eine Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a, eine Zwischenpolsterungsanordnung 20b und eine Rückseitenpolsterungsanordnung 20c umfasst. Die innere Polsterungsanordnung befindet sich innerhalb der Helmschale 10, um auf die Helmschale 10 einwirkende Kräfte zu zerstreuen, so dass der Kopf des Trägers vor den einwirkenden Kräften geschützt wird. Vorzugsweise bedecken die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a, die Zwischenpolsterungsanordnung 20b und die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c im Wesentlichen die gesamte Innenfläche der Helmschale 10.
- In den Fig. 1-7 ist zu sehen, dass die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a, die Zwischenpolsterungsanordnung 20b und die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c die folgenden allgemeinen Eigenschaften aufweisen. Jede Polsterungsanordnung 20a, 20b und 20c hat eine hintere Fläche 21, die eine Helmschalenkontaktfläche bildet, eine vordere Fläche 22, die eine Trägerkontaktfläche bildet und seitliche Flächen 23, die die vordere und hintere Fläche verbinden und für eine Dicke 24 jeder Polsterungsanordnung bestimmend sind. Die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a ist im Allgemeinen nach hinten zu gekrümmt, so dass sie dafür angepasst ist, im Allgemeinen mindestens den Stirnabschnitt des Trägers aufzunehmen. Die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a umfasst auch ein Paar sich nach unten erstreckende Schenkel 75, die dazu dienen, den Schläfenbereich zu schützen. Die Zwischenpolsterungsanordnung 20b ist im Allgemeinen dafür angepasst, den oberen Abschnitt des Kopfes eines Menschen sowie die linke und die rechte Seite des Kopfes aufzunehmen. Die Zwischenpolsterungsanordnung hat einen oberen Abschnitt 40, der im Allgemeinen nach unten zu konkav ist, und einen unteren Abschnitt 41, der vorzugsweise dafür angepasst ist, auf jeder Seite ein Ohr des Trägers aufzunehmen. Die Zwischenpolsterungsanordnung 20b kann sich wahlweise leicht hin zu einem Vorderseitenabschnitt 42 verjüngen, um einen vorderen vertieften Bereich 44 zu bilden, und hin zu einem Rückseitenabschnitt 43, um einen nicht gezeigten hinteren vertieften Bereich zu bilden. Der Vorderseitenabschnitt 42 und der Rückseitenabschnitt 43 der Zwischenpolsterungsanordnung 20b sind dafür angepasst, im Wesentlichen mit dem Rückseitenabschnitt 73 der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20c beziehungsweise dem Vorderseitenabschnitt 82 der Rückseitenpolsterungsanordnung 20a übereinzustimmen. Die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c hat einen oberen Abschnitt 80 und an dessen beiden Seiten einen vorderen Abschnitt 83, und an dessen Rückseite 85 ist eine weitere Belüftungsöffnung 88 ausgebildet. Der Zweck und die Lage der Belüftungsöffnungen werden nachstehend ausführlicher erörtert.
- Es ist bekanntlich wichtig, dass im Inneren eines Schutzhelms ein freier Raum gelassen wird, um das Verdunsten des Schweißes zu gestatten. Wie in den Fig. 1-4 und 6 gezeigt wird, hat jede Polsterungsanordnung eine oder mehrere Belüftungsöffnungen 78 und 88 oder Belüftungskanäle 48, die im Allgemeinen mit den Belüftungsöffnungen 18 in der Helmschale 10 zur Deckung kommen, damit Luft in den Schutzhelm und aus dem Schutzhelm strömen kann, um die Kühlwirkung zu verstärken und die warme, feuchte Luft aus dem Schutzhelminneren nach außen abzuleiten. Dementsprechend hat die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a Belüftungsöffnungen 78, die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c Belüftungsöffnungen 88 und die Zwischenpolsterungsanordnung 20b Belüftungskanäle 48. Die Belüftungsöffnungen 78 in der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a, die Belüftungskanäle 48 in der Zwischenpolsterungsanordnung 20b und die Belüftungsöffnungen 88 in der Rückseitenpolsterungsanordnung 20c liegen vorzugsweise im Wesentlichen in Längsrichtung in einer Linie, das heißt, von einem Vorderseitenabschnitt des Schutzhelms aus, beginnend bei den Belüftungsöffnungen 18 neben einem Vorderseitenabschnitt der Helmschale 10 über die jeweilige Polsterungsanordnung bis zu den Belüftungsöffnungen 18 neben einem Rückseitenabschnitt der Helmschale 10, so dass die Luft leichter durch den Helm strömen kann, wenn sich der Träger bewegt.
- Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, sind nur zwei der Polsterungsanordnungen 20a und 20c an der Helmschale 10 befestigt.
- In den Fig. 2-5 ist zu sehen, dass die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c außerdem Befestigungselemente 30b und 30c haben, die in die Vorderseitenpolsterungsanordnung eingebettet sind, und ein Befestigungselement 30a, das in die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c eingebettet ist. Die Befestigungselemente erstrecken sich vorzugsweise nach außen und ragen aus der Oberfläche der jeweiligen Polsterungsanordnung hervor und sind dafür eingerichtet, sich an die Befestigungslöcher 50a, 50b und 50c in der Helmschale 10 anzupassen. Die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c ist auf die gleiche Weise an einer gegenüberliegenden Seite der Helmschale 10, die nicht in den Figuren gezeigt wird, angebracht oder befestigt.
- Die Befestigungseinrichtungen sind vorzugsweise lösbar, damit die inneren Polsterungsanordnungen demontiert werden können.
- Die Befestigungseinrichtungen (nicht gezeigt) können benutzt werden, um die Befestigungselemente 30a, 30b und 30c an der Helmschale 10 festzuhalten und können mit beliebigen herkömmlichen, lösbaren Befestigungselementen versehen sein, wie zum Beispiel Schrauben, Rippenbefestigungsmittel, Federklammern und dergleichen. Die Befestigungseinrichtung ist vorzugsweise mit einer Schraube versehen. Die Befestigungselemente und Befestigungseinrichtungen können zwar aus geeigneten Materialien bestehen, wie zum Beispiel Metall, nylonartigem Material, Kunststoff und dergleichen, vorzugsweise sollten die Befestigungselemente und Befestigungseinrichtungen aber aus Kunststoff oder nylonartigem Material bestehen, um dem Träger des Helms einen zusätzlichen Schutz zu bieten.
- Wie aus den Fig. 5 und 6 zu ersehen ist, wird das Befestigungselement 30b in ein in der Helmschale 10 ausgebildetes, dazugehöriges Befestigungsloch 50b eingeführt und mit einer Befestigungseinrichtung (nicht gezeigt) arretiert. Auf diese Weise wird die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a, wenn die Befestigungseinrichtung in dem Befestigungselement arretiert wird, sicher an der Helmschale 10 befestigt.
- Die Zwischenpolsterung 20b ist mittig zwischen der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und der Rückseitenpolsterungsanordnung 20c angeordnet und verschiebbar mit der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und der Rückseitenpolsterungsanordnung 20c verbunden. In dem hier verwendeten Sinn bezieht sich die Wendung "verschiebbar verbunden" auf eine Verbindungseinrichtung, die es ermöglicht, dass sich die Zwischenpolsterungsanordnung 20b von einer ersten Position, bei der die Zwischenpolsterungsanordnung mehr mit der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a verbunden ist, hin zu einer zweiten Position verschiebt, bei der die Zwischenpolsterungsanordnung 20b mehr mit der Rückseitenpolsterungsanordnung 20c verbunden ist. Gemäß diesem Aspekt der Erfindung befinden sich die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c im Allgemeinen in einem Abstand voneinander, der größer ist als eine Längsabmessung der Zwischenpolsterungsanordnung 20b, so dass sich die Zwischenpolsterungsanordnung 20b von der ersten Position zu der zweiten Position bewegen kann. Wie in Fig. 6 gezeigt wird, existiert, wenn die Zwischenpolsterungsanordnung 20b zwischen die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und Rückseitenpolsterungsanordnung 20c geschoben wird, ein Spalt 90, der hier der Darstellung wegen zwischen der Zwischenpolsterungsanordnung 20b und der Rückseitenpolsterungsanordnung 20c liegt. Es liegt natürlich auf der Hand, dass, wenn sich die Zwischenpolsterungsanordnung von einer vorderen Position, wie in Fig. 6 gezeigt, zu einer hinteren Position (nicht gezeigt) verschiebt, der Spalt 90 sich auf die gleiche Weise zwischen der Zwischenpolsterungsanordnung 20b und der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a herausbildet.
- Als Alternative dazu kann sich, wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt wird, die Zwischenpolsterungsanordnung 20b wahlweise entlang des Vorderseitenabschnitts 42 und/oder Rückseitenabschnitts 43 verjüngen, um vertiefte Bereiche 44 zu bilden. Die vertieften Bereiche 44 sind ausreichend konisch, um ein Überlappen zwischen der Zwischenpolsterungsanordnung 20b und entweder der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a oder Rückseitenpolsterungsanordnung 20c oder beiden zu ermöglichen.
- Dementsprechend kann, statt dass sich ein Spalt zwischen den jeweiligen Polsterungsanordnungen bildet, die Zwischenpolsterungsanordnung von einer vorderen Position längs der sich verjüngenden vertieften Bereiche 44 hin zu einer hinteren Position verschoben werden.
- Bei der vorliegenden Erfindung ist die mittig gelegene Zwischenpolsterung 20b über eine Verriegelungszungeneinrichtung verschiebbar mit den Polsterungen 20a und 20c verbunden, und die Zwischenpolsterungsanordnung 20b ist vorzugsweise nicht an der Helmschale befestigt. Die Zungeneinrichtung 60 ragt sowohl aus dem Vorderseitenabschnitt 42 als auch aus dem Rückseitenabschnitt 43 der Zwischenpolsterungsanordnung 20b hervor und weist eine Länge auf, die ausreicht, um einen Abschnitt der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und der Rückseitenpolsterung 20c an einer Stelle zu überlappen, die zwischen mindestens einem Abschnitt der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und der Helmschale 10 und zwischen mindestens einem Abschnitt der Rückseitenpolsterungsanordnung 20c und der Helmschale 10 liegt. Die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c halten dadurch die Zwischenpolsterungsanordnung 20b innerhalb der Helmschale 10. Die Zungeneinrichtung 60 ist vorzugsweise eben, wie in den Fig. 1, 3 und 7 gezeigt wird, und weist eine größere Fläche auf, die im Wesentlichen parallel zur Helmschalenkontaktfläche 21 der Zwischenpolsterungsanordnung 20b verläuft. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel bildet die Zungeneinrichtung 60 die oberste Fläche der Zwischenpolsterungsanordnung 20b. Als Alternative dazu kann die Zungeneinrichtung eine im Wesentlichen zylindrische Form und eine Vielzahl von Vorsprüngen haben, die aus dem Vorderseitenabschnitt 40 und dem Rückseitenabschnitt 43 der Zwischenpolsterungsanordnung herausragen.
- Die Zungeneinrichtung 60 kann aus einem elastischen Material bestehen, das eine ausreichende Steifigkeit aufweist, so dass, wenn die Zungeneinrichtung 60 verschiebbar mit der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und der Rückseitenpolsterungsanordnung 20c verbunden ist, die Zungeneinrichtung 60 die Zwischenpolsterungsanordnung 20b sicher in der Helmschale 10 hält. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht die Zungeneinrichtung 60 aus einem starren Kunststoff, wie zum Beispiel Polystyrol, Polypropylen, Nylon, Polycarbonat und dergleichen sowie aus Kombinationen dieser Materialien. Die Zungeneinrichtung 60 kann durch herkömmliche Spritzgießverfahren als Bestandteil der Zwischenpolsterungsanordnung 20b geformt werden, indem die Zungeneinrichtung 60 in eine entsprechend geformte Form eingebracht und ein geschäumtes Polymer in diese hinein gespritzt wird. Dann lässt man das Polymer zu einer starren Konstruktion aushärten, und anschließend wird die Polsterungsanordnung aus der Polsterungsform entfernt. Als Alternative dazu kann die Zungeneinrichtung 60 durch beliebige herkömmliche Befestigungssysteme wie zum Beispiel Schrauben, Klebstoffe und dergleichen sowie Kombinationen dieser Systeme an der Zwischenpolsterungsanordnung 20b befestigt werden.
- Die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a wird vorzugsweise mit einem an einer Oberseite der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a gelegenen Kanal 79 versehen, der eine Form aufweist, die im Allgemeinen der Zungeneinrichtung 60 entspricht. Als Alternative dazu kann der Kanal 60 als Schlitz (nicht gezeigt) innerhalb der Dicke der Vorderseitenpolsterungsanordnung ausgebildet sein, wodurch die Zungeneinrichtung 60 in die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a eingeführt wird. Die Rückseitenpolsterungsanordnung ist auf die gleiche Weise, wie vorstehend beschrieben, mit einem Kanal 79 oder Schlitz versehen, um mit der Zungeneinrichtung 60 entlang einem Rückseitenabschnitt 43 der Zwischenpolsterungsanordnung verschiebbar in Eingriff zu kommen. Auf diese Weise ist die Zungeneinrichtung 60 verschiebbar sowohl an der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a als auch an der Rückseitenpolsterungsanordnung 20c befestigt.
- Die erfindungsgemäßen Polsterungsanordnungen 20a, 20b und 20c können aus beliebigem elastischem, formbarem, stoßabsorbierendem Material, wie zum Beispiel Schaumstyrolpolymer, Schaumurethanpolymer oder einem anderen starren, schaumartigen Material bestehen, das leicht ist und stoßabsorbierende Eigenschaften aufweist. Die Außenflächen jeder Polsterungsanordnung können behandelt werden, um die Polsterungsoberflächen abwaschbar zu machen, zum Beispiel indem die Polsterungen in ein geeignetes Material getaucht werden, wie zum Beispiel flüssiges Vinyl, Urethan oder Latex. Außerdem kann jede Polsterungsanordnung eine Außenschicht höherer Dichte haben, die entweder die vordere Fläche 22 oder die hintere Fläche 21 oder sowohl die vordere als auch die hintere Fläche bildet. Das Verfahren zum Verdichten einer Polsterungsanordnung wird ausführlicher im US-Patent Nr. 4.282.610 beschrieben.
- In Fig. 5 wird gezeigt, dass, wenn der erfindungsgemäße Schutzhelm zusammengebaut wird, eine Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a in eine vordere Position in der Helmschale 10 gebracht wird, in der das Befestigungselement 30b mit einem Befestigungsloch (nicht gezeigt) in der Helmschale 10 in Deckung gebracht und mit Hilfe von Befestigungseinrichtungen (nicht gezeigt) festgehalten wird. Auf die gleiche Weise wird die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c in eine hintere Position in der Helmschale 10 gebracht, in der das Befestigungselement 30a mit einem Befestigungsloch (nicht gezeigt) in der Helmschale 10 in Deckung gebracht und mit Hilfe von Befestigungseinrichtungen (nicht gezeigt) festgehalten wird. Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, wird die Zwischenpolsterungsanordnung zwischen die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a und die Rückseitenanordnung 20c positioniert und verschiebbar durch die Zungeneinrichtung 60 innerhalb der Helmschale festgehalten.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfasst jede Innenpolsterungsanordnung 20a, 20b und 20c eine erste geformte Innenauskleidung 140a, 140b und 140c, die aus einem im Allgemeinen starren, leichten, schaumartigen Material besteht, und außerdem zweite, im Allgemeinen weiche Auskleidungen 138a bis 138e, die an der Innenseite der ersten Auskleidungen 140a, 140b und 140c befestigt sind. Wie insbesondere aus Fig. 4 zu ersehen ist, befinden sich weiche Auskleidungen vorzugsweise am Vorderseitenabschnitt 138a, am Rückseitenabschnitt 138b, am oberen Abschnitt 128c und an den Seiten 138d.
- Die ersten geformten Innenauskleidungen 140a, 140b oder 140c können aus beliebigem elastischem, vorzugsweise formbarem, stoßabsorbierendem Material, wie zum Beispiel Schaumstyrolpolymer, Schaumurethanpolymer oder einem anderen starren schaumartigen Material bestehen, das leicht ist und stoßabsorbierende Eigenschaften aufweist. Die Außenflächen jeder Polsterungsanordnung können behandelt werden, um die Polsterungsoberflächen abwaschbar zu machen, zum Beispiel indem die Polsterungen in ein geeignetes Material getaucht werden, wie zum Beispiel flüssiges Vinyl, Urethan oder Latex.
- Ein bevorzugtes Material für die erste geformte Innenauskleidung 140a, 140b oder 140c besteht aus einem Schaumpolypropylen (EPP) mit einer Dichte, die vorzugsweise etwa zwischen 44 und 84 kg/m³ liegt, und am allerbesten etwa zwischen 56 und 72 kg/m³. Die Dicke der ersten Innenauskleidung beträgt im Allgemeinen etwa 12,5 mm, obgleich sie je nach Bedarf auch von diesem Wert abweichen kann.
- Abgesehen von seiner Fähigkeit, hohe Energiemengen zu absorbieren und zu zerstreuen, hat EEP auch den Vorteil, dass es im Vergleich zu den dem Stand der Technik entsprechenden geschäumten oder schaumartigen Auskleidungen, die eine Dichte im Bereich von 112 kg/m³ aufweisen, leicht ist.
- Ein bevorzugtes Material für die zweiten, im Allgemeinen weichen Innenauskleidungen 138a bis 138e besteht aus einem synthetischen Thermoplastpolymer, wie zum Beispiel Polyvinylchlorid (PVC). Ein am meisten bevorzugtes Material ist eine Schaumpolsterung mit einer Dicke von etwa 7.5 mm +/- 0.5 mm und einer Dichte, die vorzugsweise etwa zwischen 192 und 288 kg/m³ liegt, und am besten etwa zwischen 224 und 256 kg/m³. Ein solches Produkt wird unter der Bezeichnung CRESPADORO 143/96 vertrieben. Die PVC-Auskleidung hat den Vorteil, dass sie abwaschbar und nichtabsorbierend ist. Die zweiten Auskleidungen 138a bis 138e sind auf geeignete Weise an der Innenseite der ersten Auskleidung befestigt. Sie werden vorzugsweise angeleimt, aber sie könnten ebenso mit Hilfe von Klettbandbefestigungselementen mechanisch befestigt werden.
- Während der Verwendung lässt sich die zweite weiche Auskleidung leicht zusammendrücken und gewährleistet, dass der Helm richtig auf dem Kopf des Spielers sitzt. Während sie kleinere Energiemengen absorbiert, werden die größeren Energiemengen durch die erste Auskleidung 140a, 140b oder 140c absorbiert.
- Die Auskleidung des Helms dieses Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung umfasst somit eine Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a, eine Zwischenpolsterungsanordnung 20b und eine Rückseitenpolsterungsanordnung 20c, die jeweils aus einer ersten geformten Auskleidung 140a, 140b und 140c und einer zweiten weichen Auskleidung 138a bis 138e bestehen. Diese Kombination bietet bezüglich der Gebrauchseigenschaften und Zertifizierung wesentliche Vorteile gegenüber den dem Stand der Technik entsprechenden Auskleidungen und Helmen.
- Wie bereits weiter oben ausgeführt, sind die Anforderungen, die Hockeyhelme erfüllen müssen, von der kanadischen Standards Association in deren Standards für Hockeyhelme in den Publikationen mit der Nr. Z262.1-1975 und Nr. CAN/CSA-Z262.2-M.90 festgelegt worden. Laut dem in diesem Standard festgelegten Verfahren wird die konstruktive Integrität des Helms ermittelt, indem er an verschiedenen Stellen, wie zum Beispiel am Rückseiten-, Seiten-, Scheitel-, Rückseitenwulst-, Vorderseitenwulst- und Vorderseitenabschnitt unterschiedlichen Stößen ausgesetzt wird. Die Geometrie eines Hockeyhelms bringt es mit sich, dass er im Allgemeinen an der Seite relativ flach ist, so dass dementsprechend bei einem Stoß in diesem Bereich eine größere Kraft auf den Kopf übertragen wird. Da die Seitenfläche des Helms den schwächsten Punkt darstellt, werden die Helmhersteller die Dicke und Dichte ihrer Auskleidung gewöhnlich so wählen, dass er die Anforderungen des Standards in diesem Stoßbereich erfüllt. Die Festlegung dieser Parameter hat demzufolge Auswirkungen auf die gesamte Auskleidung und den gesamten Helm. Dadurch erhält man einen Helm, der immer schwerer ist als dies von der Sache her notwendig wäre, da zu viel Auskleidung in Bereichen verwendet wird, in denen dies nicht notwendig ist.
- Im Gegensatz dazu kann die erfindungsgemäße Auskleidung unter Berücksichtigung der schwächsten Punkte und der Geometrie des Helms maßgeschneidert ausgeführt werden. Die Erfinder sind daher, da sie eine Auskleidung haben, die in verschiedene Teile, die verschiedene Bereiche des Kopfes bedecken, unterteilt ist, in der Lage, einen sehr leichten Helm herzustellen. Die Dichte der Auskleidung, die dazu gedacht ist, den Seitenbereich des Kopfes (den schwächsten Punkt des Helms) zu bedecken, kann zum Beispiel höher gewählt werden und damit mehr Kräfte absorbieren, während die Dichte der Auskleidung in anderen Bereichen niedriger gehalten werden kann, so dass sich ein leichterer Helm ergibt. Die Erfinder haben zum Beispiel im Fall des hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiels sehr gute Gebrauchseigenschaften erzielt, indem sie eine Auskleidung zur Verfügung gestellt haben, beider die erste geformte Auskleidung 140b eine Dichte von etwa 68 bis 72 kg/m³ aufweist, während die ersten geformten Auskleidungen 140a und 140c eine Dichte von etwa 56 kg/m³ aufweisen, wobei die Dichte der weichen Auskleidungen 138a bis 138e mit etwa 240 bis 256 kg/m³ konstant bleibt.
- Dem Fachmann wird klar sein, dass das Konzept der vorliegenden Erfindung erweitert werden könnte und dass auch die Dichte der zweiten weichen Auskleidung modifiziert werden könnte, vorausgesetzt, dies geht nicht zu sehr auf Kosten des Tragekomforts und die Anforderungen der Standards werden erfüllt. Die erfindungsgemäße Auskleidung bietet faktisch sehr gute Möglichkeiten, sich eventuellen Änderungen bei den Zertifizierungsanforderungen anzupassen. Es liegt auch auf der Hand, dass bei dem beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel zwar die Polsterungsanordnungen 20a, 20b und 20c benutzt werden, die Erfindung sich aber nicht darauf beschränkt, und die Anzahl der verwendeten Teile davon abweichen kann, wobei aber zu berücksichtigen ist, dass mehr Teile mit hoher Wahrscheinlichkeit zu höheren Fertigungskosten führen.
- Es ist bekanntlich wichtig, dass im Innern eines Schutzhelms freier Raum gelassen wird, damit der Schweiß verdunsten kann. Wie in den Fig. 1 bis 4 gezeigt wird, hat jede Polsterungsanordnung eine oder mehrere Belüftungsöffnungen oder -kanäle 78, 48 und 88, die im Allgemeinen mit den Belüftungsöffnungen 18 in der Helmschale 10 zur Deckung kommen, um es der Luft zu ermöglichen, in den Schutzhelm und aus dem Schutzhelm zu strömen, damit die Kühlung verstärkt und die warme feuchte Luft aus dem Helminnern nach außen abgeleitet wird. Dementsprechend hat die Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a Belüftungsöffnungen 78, die Rückseitenpolsterungsanordnung 20c Belüftungsöffnungen 88 und die Zwischenpolsterungsanordnung 20b Belüftungskanäle 48. Vorzugsweise sollten die Belüftungsöffnungen 78 in der Vorderseitenpolsterungsanordnung 20a, die Belüftungskanäle 48 in der Zwischenpolsterungsanordnung 20b und die Belüftungsöffnungen 88 in der Rückseitenpolsterungsanordnung 20c im Wesentlichen in Längsrichtung in einer Linie liegen, das heißt von einem Vorderseitenabschnitt des Schutzhelms aus, beginnend bei den Belüftungsöffnungen 78 neben einem Vorderseitenabschnitt der Helmschale 10, über die jeweilige Polsterungsanordnung bis hin zu den Belüftungsöffnungen 88 neben einem Rückseitenabschnitt der Helmschale 10, um zu erreichen, dass die Luft sich leichter durch den Helm bewegen kann, wenn sich der Träger des Helms bewegt. Diese Luftbewegung wird auch durch das Vorhandensein vertiefter Bereiche 160, 162 und 164, die einen von vorn bis hinten durchgehenden Kanal bilden, erleichtert. Da der Helm durch die zweiten weichen Auskleidungen 138a bis 138e bequem gehalten wird, versperrt der Kopf des Trägers nicht die durch die vertieften Bereiche 160, 162 und 164 gebildeten durchgehenden Kanäle, im Gegensatz zu den dem Stand der Technik entsprechenden Helmen, die eine geschäumte oder schaumartige Polsterung verwenden, die sich eng an den Kopf anschmiegt. Demzufolge wird eine wesentlich verbesserte Belüftung gewährleistet.
- In bezug auf die obige Beschreibung ist darauf hinzuweisen, dass davon ausgegangen wird, dass für den Fachmann die optimalen Maßverhältnisse für die Teile der Erfindung, einschließlich Abweichungen bei der Größe, den Materialien, der Gestalt, Form, Funktion und Funktionsweise, Montage und Verwendung, auf der Hand liegen, und dass alle Verhältnisse, die den in den Zeichnungen gezeigten und in der Spezifikation beschriebenen äquivalent sind, unter die vorliegende Erfindung fallen.
Claims (18)
1. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale (10), wobei die Polsterungsanordnung aus einem
stoßabsorbierenden Material geformt ist und eine
Vorderseitenpolsterungsanordnung (20a), eine
Rückseitenpolsterungsanordnung (20c) und eine
Zwischenpolsterungsanordnung (20b) aufweist, welche mittig zwischen der
Vorderseitenpolsterungsanordnung (20a) und der
Rückseitenpolsterungsanordnung (20c) positionierbar ist, und dadurch
gekennzeichnet, daß die Zwischenpolsterungsanordnung
(20b) verschiebbar mit der
Vorderseitenpolsterungsanordnung (20a) und der Rückseitenpolsterungsanordnung (20c)
verbindbar ist.
2. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach Anspruch 1, wobei die
Zwischenpolsterungsanordnung (20b) verschiebbar mit der
Vorderseitenpolsterungsanordnung (20a) und mit der
Rückseitenpolsterungsanordnung (20c) über Verriegelungszungeneinrichtungen (60)
verbindbar ist.
253. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach Anspruch 1, wobei die
Vorderseitenpolsterungsanordnung (20a) Befestigungseinrichtungen aufweist,
die dafür angepaßt sind, die
Vorderseitenpolsterungsanordnung an einem Vorderseitenabschnittt der Helmschale zu
befestigen, und eine Rückseitenpolsterungsanordnung (20c)
mit Befestigungseinrichtungen, die dafür angepaßt sind,
die Rückseitenpolsterungsanordnung an einem
Rückseitenabschnitt der Helmschale zu befestigen.
4. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach Anspruch 3, wobei die
Befestigungseinrichtungen in die Polsterungsanordnung eingebettet sind.
5. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
Zwischenpolsterungsanordnung (20b) entlang ihrem vorderen
Abschnitt verjüngt ist, um einen vertieften Bereich zu
erzeugen.
6. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
Zwischenpolsterungsanordnung (20b) entlang ihrem hinteren
Bereich verjüngt ist, um einen vertieften Bereich zu
erzeugen.
7. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei die
Zwischenpolsterungsanordnung (20b) in der Lage ist entweder
die Vorderseitenpolsterungsanordnung (20a), die
Rückseitenpolsterungsanordnung (20c) oder sowohl die
Vorderseitenpolsterungsanordnung als auch die
Rückseitenpolsterungsanordnung in dem vertieften Bereich zu überlappen.
8. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach Anspruch 2, wobei die
Verriegelungszungeneinrichtung (60) eben ist.
9. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach Anspruch 8, wobei die Zungeneinrichtung (60)
sowohl aus einem Vorderseitenabschnitt als auch einem
Rückseitenabschnitt der Zwischenpolsterungsanordnung
(20b) hervorsteht und eine Länge aufweist, die ausreicht,
um einen Abschnitt der Vorderseitenpolsterungsanordnung
(20a) und der Rückseitenpolsterungsanordnung (20c) zu
überlappen.
10. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach Anspruch 2, wobei die
Verriegelungszungeneinrichtungen (60) mehrere ebene oder zylindrische
Vorsprünge aufweisen.
11. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei
mindestens eine von der Vorderseitenpolsterungsanordnung
(20a), der Rückseitenpolsterungsanordnung (20c) und der
Zwischenpolsterungsanordnung (20b) mit einer zweiten im
allgemeinen weichen Auskleidungsanordnung (138a, 138b und
138c) ausgestattet ist, welche in dem inneren Abschnitt
der ersten Auskleidung angeordnet ist.
12. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
Dichte der ersten Auskleidungsanordnung in dem
Zwischenpolsterungsanordnung (20b) höher als in der Vorderseiten-
(20a)- und Hinterseiten-(20c)-Polsterungsanordnung ist.
13. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
starre äußere Schale (10) eine Ventilationsöffnung (18)
aufweist, und wobei eine von der
Vorderseitenpolsterungsanordnung (20a), der Rückseitenpolsterungsanordnung (20c)
und der Zwischenpolsterungsanordnung (20b) einen
Ventilationskanal (48, 78 und 88) aufweist, welcher mit der
Ventilationsöffnung der starren äußeren Schale in Verbindung
steht, um eine Luftzirkulation innerhalb des Helms zu
ermöglichen.
14. Polsterungsanordnung zur Verwendung in einer
Schutzhelmschale nach einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei die
Befestigungseinrichtung Befestigungselemente aufweist.
15. Schutzhelm mit einer äußeren starren Helmschale (10) die
so geformt ist, daß sie die oberen, hinteren, vorderen
und seitlichen Bereiche des Kopf des Trägers schützt und
mit einer Polsterungsanordnung nach einem der
vorstehenden Ansprüche.
16. Schutzhelm nach Anspruch 15, wobei die
Vorderseitenpolsterungsanordnung (20a) an einem Vorderseitenabschnitt
der Helmschale befestigt ist, und die
Rückseitenpolsterungsanordnung (20c) an einem Rückseitenabschnitt der
Helmschale befestigt ist.
17. Schutzhelm nach Anspruch 15, wobei die Vorderseiten-,
Zwischen- und Rückseitenpolsterungsanordnungen (20a, 20b
und 20c) im wesentlichen die gesamte Innenoberfläche der
Helmschale (10) abdecken.
18. Schutzhelm nach Anspruch 15, wobei die Zungeneinrichtung
(60) zwischen mindestens einem Abschnitt der
Vorderseitenpolsterungsanordnung (20a) und der Helmschale und
zwischen mindestens einem Abschnitt der
Rückseitenpolsterungsanordnung (20c) und der Helmschale angeordnet ist.
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