DE69708083T2 - Digitales informationssystem - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Koordination und Steuerung von Projektoren oder elektronischen Anzeigen in einem Digitalinformationssystem zur Darstellung von Informationen auf wenigstens einer Anzeigevorrichtung über das Medium wenigstens eines Projektors oder einer elektronischen Anzeige für jede der Anzeigeeinrichtungen, wobei die Information an öffentlich zugänglichen und/oder frequentierten Plätzen anzeigbar ist. In einer speziellen Hinsicht eignet sich die Erfindung zum Steuern von Projektoren zum Anzeigen von Informationen, die sich an das Publikum an Orten wie (Haupt-)Bahnhöfen, U-Bahnstationen, Warteräumen von Flughäfen, Kinos, Privathäusern usw. richten.
- Systeme, die zur Darstellung von Informationen in Form von Werbung, Fahrplanhinweisen oder Abfahrt- und Ankunftzeiten in der heutigen Infrastruktur öffentlicher Dienstleistungen in Bezug auf Busse, Bahnen, U-Bahnen usw. verwendet werden, sind von ihrer Art her statisch. Derartige Informationen werden auf Hinweistafeln, Plakaten, Schaubildern, Listen, verbal über Lautsprecher, auf digitalen Anzeigen usw. mitgeteilt. Ein wesentliches Merkmal dieser Informationsmedien besteht darin, daß die Informationsmedien nicht koordiniert sind, sondern in Form einzelner Elemente vorliegen, die getrennt und häufig von Hand gesteuert und aktualisiert werden.
- Moderne digitale Anzeigen, die beispielsweise im Zusammenhang mit U-Bahn- Verkehrssystemen verwendet werden, geben manche der vorgenannten Informationen wieder, sind aber nicht zusammen mit Werbeanzeigen, Warnhinweisen usw. gesteuert. Weiterhin wird die Information häufig durch verbale Mitteilungen ergänzt, die von Verkehrssteuerungszentren übermittelt werden. Ein unmittelbarer Anschluß an den Informationskanal zur Anzeige von externen Informationslieferanten wie beispielsweise Werbebüros, Behörden, Zeitungen usw. ist nicht möglich, sondern diese werden über eine Verwaltung verarbeitet und von Hand in die Informationsanzeigesysteme eingespeist.
- Obwohl die Verwaltung der Information häufig von Hand mit Hilfe moderner Computertechnologie erfolgt, ist die verfügbare Anzeigezeit dennoch mit "Totzeit" behaftet, neben anderen Dingen, die mit dem Rückstand aufgrund des manuellen Einspeisungsvorgangs zusammenhängen.
- Aus der FR-A-2 634 295 ist ein Informationssystem mit einem zentralisierten Management betreffend unterschiedliche Monitoren bekannt. Die Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, eine Anordnung zum Anzeigen von Informationen zu schaffen, die mehrere Anzeigemonitore aufweist, wobei die Monitore dazu bestimmt sind, unterschiedliche Informationen zur gleichen Zeit ohne wechselseitige Bezugnahme anzuzeigen. Die FR-A-2 634 295 schlägt keinerlei dynamische Aktualisierung in Realzeit einer rund um die Uhr auszustrahlenden Ausstrahlungsliste vor.
- Daher ermöglichen es gegenwärtig verfügbare Systeme nicht, Informationen dynamisch zur Anzeige in Realzeit zu aktualisieren. Auch ermöglichen es gegenwärtig verfügbare Systeme externen Vermittlern nicht, Informationen zur Anzeige in einem zentralen Kontrollsystem zu aktualisieren, und auch dem Verwalter nicht, der die Anzeige von verfügbarer Information durchführt, sondern es ist der Verwalter, der bestimmt, wann, wo und wie die Information angezeigt werden soll.
- Die gegenwärtig vorhandenen, statischen Informationsanzeigesysteme sind daher mit einer Reihe von Problemen behaftet.
- Aus dem Stand der Technik sind ferner Systeme zum Anzeigen oder Vorführen von Bildserien in lokalen öffentlichen Plätzen bekannt, beispielsweise in Versammlungsräumen Vortragssälen und Konferenzräumen in der Industrie. Die Systeme beinhalten Diaprojektoren, die so gesteuert sind, daß sie Abbildungen, Bilder und Ton in einer reizvollen Art und Weise zeigen, häufig mit schnellen Bildwechseln und Überlappungen, um die Gefahr zu vermeiden, Zuschauer zu langweilen, wie dies bei herkömmlichen Anzeigen von Diaprojektoren der Fall sein kann. Die Computersteuerung derartiger Systeme kann hierbei sowohl komplex als auch fortschrittlich sein. Ungünstigerweise sind diese Systeme allerdings dennoch statisch, insoweit sie an ein und demselben Ort verwendet werden und am Anzeigeort gesteuert und verwaltet werden. Die Anzeige muß sorgfältig im voraus geplant werden, wobei diese Planung häufig durch Experten auf dem fraglichen technischen Gebiet ausgeführt wird, damit ein vollendetes Anzeigeprodukt erhalten wird. Wenn ein Unternehmen beispielsweise seine Anzeige verändern und neue Bildreihen in Verbindung mit Ton einführen möchte, wird der Vorgang aufgrund der Notwendigkeit, Experten zum Programmieren und Anordnen der neuen Anzeige anzustellen, wiederum statisch.
- Dieses gleiche Problem tritt auch dann auf, wenn Bilder über Diaprojektoren an ein und demselben Ort gezeigt werden, da der Bildanschlußteilnehmer nur sehr wenig Möglichkeiten hat, die Anzeige zu beeinflussen, insbesondere in Realzeit. Die Bildanzeige richtet sich an ein begrenztes Publikum und auf eine planmäßig festgelegte Anzeige ein und desselben Informationsmaterials an das betroffene Publikum. Die Bildanzeige wird nicht an eine große Anzahl Menschen gerichtet, wie dies bei einem Bahnsteig, einem U-Bahnsteig oder in Flughäfen der Fall ist. Bei Orten dieser Art sollte es möglich sein, die Information zu verteilen und unterschiedliche Informationen an unterschiedlichen Stellen innerhalb der genannten Orte anzuzeigen, und es sollte möglich sein, die Information schnell zu verändern und zu aktualisieren. Wenn die an den genannten Orten angezeigte Information nicht wirksam koordiniert ist, werden die Anzeigen, auf denen die Information dargeboten wird, häufig statisch, d. h. zeigen beispielsweise die Zeit der nächsten Anzeige oder eine Pausendarstellung an, also Totzeit. Dies ist nervtötend für Reisende, die häufig längere Zeiten in Wartesälen verbringen oder auf Bahnsteigen stehen. Außerdem ist die Unmöglichkeit, kostspielige Informationsanzeigeeinrichtungen in höchstmöglichem Maße nutzen zu können, mit einer wirtschaftlichen Denkweise nicht vereinbar.
- Weiter besteht ein bekanntes Problem darin, daß wenn neue Filme an unterschiedlichen Orten wie beispielsweise Kinos freigegeben werden sollen, Raubkopien angefertigt werden, wenn diese Filme an diejenigen Orte weitergegeben werden, an denen sie öffentlich vorgeführt werden sollen.
- Weiterhin ist die Werbung, die in Kinos während der Vorführung eines Films gezeigt wird, statisch, d. h. nicht momentan veränderbar.
- Für die Werbung im Fernsehen bestehen die gleichen Nachteile wie für andere Systeme, beispielsweise in Bezug auf die Veränderung von Werbespots.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein flexibles System bereitzustellen, bei dem externe Informationsvermittler in der Lage sind, dynamisch und in Realzeit die Übertragung von anzuzeigenden Informationen an ein größeres Publikum an unterschiedlichen Orten, die sich in beliebigen Entfernungen voneinander befinden, über Projektoren oder elektronischen Anzeigen zu steuern, die die Information auf hierfür vorgesehene Anzeigen projizieren.
- Eine weitete Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Anordnung von Bildern und bildlichen Darstellungen, Mitteilungen und Ansagen entsprechend moderner Digitaltechnologie zu konfigurieren, um dadurch eine schnelle Kommunikation bzw. Übermittlung zu gewährleisten.
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Veränderung von Bildern, bildlichen Darstellungen oder sonstiger Information in der Praxis und sooft wie gewünscht in Realzeit zu ermöglichen, um dadurch eine direkte und unmittelbare Kommunikation zu schaffen, und um zu ermöglichen, daß ähnliche oder spezielle Informationen an Orten angezeigt werden, die sich weit voneinander entfernt befinden, und um eine abwechselnde Darstellung von Nachrichteninformationen beispielsweise mit Werbespots zu ermöglichen.
- Gemäß einem ersten Aspekt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zur Koordination und Steuerung von Projektoren oder elektronischen Anzeigen in einem Digitalinformationssystem zur Darstellung von Informationen auf wenigstens einer Anzeigeeinrichtung über das Medium wenigstens eines Projektors oder elektronischen Anzeige für jede derartige Anzeigeeinrichtung, wobei die Information an öffentlich zugänglichen und frequentierten Plätzen anzeigbar ist.
- Anschlußteilnehmer für Bildinformationen sind an ein computerisiertes Steuerzentrum über Computer- und Telekommunikationsschnittstellen für eine rund-umdie-Uhr-Übertragung von Informationen angeschlossen, wobei das Steuerzentrum Kommunikationsschnittstellen gegenüber Computereinrichtungen aufweist, die in Verbindung mit den Orten zur Koordination und Steuerung der Projektoren oder elektronischen Anzeigen angeordnet sind.
- Das Steuerzentrum erzeugt und aktualisiert eine Ausstrahlungsliste in Realzeit mit Steuerbefehlsfeldern über Buchung von Information zur Anzeige, dynamisch und rechtzeitig von Vermittlern, die Ansteuerroutineneinrichtungen haben, die mit dem Anschluß verbunden sind und die zur Übertragung von Information an die Ansteuerroutineneinrichtung des Steuerzentrums zur Übertragung von Information in dem System transparent sind.
- Die Ausstrahlungsliste, die Steuerbefehle enthält, koordiniert und steuert die Projektoren oder elektronischen Anzeigen bezüglich dessen, was ausgestrahlt werden soll, wann es ausgestrahlt werden soll, wo es ausgestrahlt werden soll und wie lang es ausgestrahlt werden soll, wodurch jeder Projektor oder elektronische Anzeige, unabhängig von anderen Projektoren oder elektronischen Anzeigen, die gleiche oder unterschiedliche Information zur Anzeige auf den jeweiligen Projektoren oder elektronischen Anzeigen und über die Computereinrichtungen, in Übereinstimmung mit der Ausstrahlungsliste, erhält.
- Der Systemadministrator ist in der Lage, die Ausstrahlungsliste mit wählbarer Information zu jeder möglichen Zeit zu aktualisieren, wobei die dynamische Buchung geändert oder verzögert werden kann.
- Der Projektor oder die elektronische Anzeige kann die Ausstrahlung von Information unterbrechen, wenn die zugeordnete Anzeigeeinrichtung oder der Projektor oder die elektronische Anzeige an dem öffentlichen Ort visuell nicht zugänglich ist. Die Projektorlinse kann dann mit einer Schutzeinrichtung abgedeckt werden, wenn eine verschmutzte Atmosphäre befürchtet oder erfaßt wird, die die Linse verschmutzen könnte.
- In einer Ausführungsform sind die Projektoren oder elektronischen Anzeigen mit einem Projektor- oder elektronischen Anzeigecomputer versehen, der die Ausstrahlungen zu den Projektoren oder elektronischen Anzeigen steuert und liefert, die durch einen Server gesteuert sind, der in den Computereinrichtungen enthalten ist, wobei der Projektor- oder elektronische Anzeigecomputer einen Pufferspeicher aufweist, der mit den nachfolgend ankommenden Ausstrahlungen gefüllt wird, während die durch den Projektor oder elektronische Anzeige zu dem Zeitpunkt präsentierte Ausstrahlung aus dem Pufferspeicher geleert wird.
- Alternativ ist ein in der Computereinrichtung enthaltener Server mit einem Projektor oder elektronischen Anzeigecomputer versehen, der die Ausstrahlungen zu den Projektoren oder elektronischen Anzeigen steuert und liefert, wobei der Projektorcomputer mit einem Pufferspeicher verbunden ist, der mit nachfolgend ankommenden Ausstrahlungen gefüllt wird, während die in diesem Moment durch den Projektor oder die elektronische Anzeige präsentierte Ausstrahlung aus dem Pufferspeicher geleert wird.
- Ein an einem bestimmten Platz angeordneter und in einer Computereinrichtung enthaltener Server enthält Datenbanken, und Informationen in den Datenbanken, die sich auf Ausstrahlungen der Ausstrahlungsliste beziehen, werden auf Datenbanken von Servern in einer ausgewählten Anzahl von Computereinrichtungen kopiert, die an anderen Orten angeordnet sind.
- In einer Ausführungsform kann die Ausstrahlungsliste reservierte Befehlsfelder zur Aktualisierung mit Steuerbefehlen über die Vermittlerschnittstellen aufweisen, wobei die Sterbefehle in einer Wartelinie oder Schlange angeordnet sein können, wenn die Ausstrahlungsliste vorübergehend in diesem Zeitpunkt keine Befehlsaktualisierungsfelder aufweist.
- In einer anderen Ausführungsform der Erfindung erfaßt ein Schalter, wenn ein Stationscomputer nicht in Betrieb ist, wobei die durch den Stationscomputer gesteuerten Projektoren oder elektronischen Anzeigen durch einen anderen Stationscomputer, der an einem anderen Ort angeordnet ist, gesteuert werden.
- Eine andere Ausführungsform kann auch als Rückkopplung und zur Überwachung in einer statistischen Analyse durch einen Systemadministrator genutzt werden, um sicherzustellen, ob die Geräte gemäß Zeitplan arbeiten oder nicht, wenn die Ausstrahlung von Information unterbrochen ist, weil die Anzeigevorrichtung verdeckt ist oder der Projektor verdeckt ist.
- In einer Ausführungsform weisen die Computereinrichtungen eine elektronische Anzeige mit einem Steuercomputer auf, wobei die Projektoren aus elektronischen Anzeigen bestehen.
- Jedem Projektor oder jeder elektronischen Anzeige ist in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine spezifische Adresse zugeordnet. Es kann vorgesehen sein, daß die Adressen vom Typ TCP/IP sind.
- In einer Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Adressen der jeweiligen Projektoren oder elektronischen Anzeige auf einer intelligenten Karte gespeichert werden, die durch die Computereinrichtungen wie Projektorcomputer oder Steuercomputer mittels in diesen enthaltenen Kartenleseeinrichtungen gelesen werden können.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf eine Anordnung einer Vorrichtung zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei die Vorrichtung die vorgenannten Einrichtungen bzw. Geräte umfaßt sowie eine Ausstrahlungsverarbeitungseinrichtung, die die Ausstrahlungsliste erzeugt.
- Die folgende Beschreibung bezieht sich auf den Text in den beigefügten Zeichnungen, um ein besseres Verständnis der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung herbeizuführen, wobei die Zeichnungen schematisch ein System zum Koordinieren und Steuern von Projektoren in einem digitalen Informationssystem zum Darstellen von Informationen gemäß der Erfindung erläutert.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für die dynamische Steuerung und Koordination von Projektoren oder elektronischen Anzeigen in einem Digitalinformationssystem zum Darstellen von Information auf wenigstens einer Anzeigeeinrichtung über wenigstens einen Projektor für jede Anzeigeeinrichtung, wobei die Information an öffentlich zugänglichen und frequentierten Plätzen anzeigbar ist. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Anordnung von Vorrichtungen zum Ausführen des Verfahrens.
- Der Projektor selbst kann hierbei eine digitale Anzeigeeinrichtung sein oder in eine digitale Anzeigeeinrichtung wie beispielsweise eine LCD-Anzeige, ein digitales Fernsehgerät usw. eingebaut sein.
- Obwohl spezielle Ausführungsformen in der folgenden Beschreibung auf U-Bahnhöfe beschränkt sind, ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt. Wie vorstehend ausgeführt, kann das erfindungsgemäße System an Orten eingesetzt werden, an denen bekanntermaßen große Teile der Öffentlichkeit vorbeikommen oder Werbungen betrachten, wie beispielsweise an Bahnhöfen, Flughäfen, Orten im Freien, Kinos, in Haushalten, in denen ferngesehen wird, usw., zusätzlich zu U-Bahnhöfen.
- Nachfolgend sei zum Zwecke der Erläuterung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im einzelnen auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen, in der schematisch ein System 10 zur Koordination und Steuerung von Projektoren oder elektronischen Anzeigen in einem Digitalinformationssystem zur Darstellung von Information auf Anzeigeeinrichtungen erläutert ist, wie beispielsweise auf freistehenden Bildwänden, an einer Wand gehaltenen Leinwänden, Wänden und Overhead-Darstellungsflächen oder sonstigen geeigneten Mitteln zum Wiedergeben oder Anzeigen von bildlichen Informationen in Form von Text, stillstehenden oder beweglichen Bildern, Abbildungen usw., wobei diese Anzeigeflächen in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
- Im wesentlichen besteht das System aus einem Steuerzentrum 12 mit einer Kommunikationsschnittstelle 14, an das eine unbegrenzte Anzahl von Computereinrichtungen 16, 18, 20 angeschlossen ist, die in gewünschten Entfernungen voneinander zur Steuerung von Projektoren 22 angeordnet sind, oder wie erwähnt von anderen Projektoren wie etwa einer LCD-Anzeige, eines Fernsehgeräts 40 usw., deren projizierte Bilder oder Darstellungen an den genannten öffentlichen Plätzen angezeigt werden.
- Das dargestellte System beinhaltet ferner eine Werbeagentur, die mit dem Steuerzentrum 12 über das Medium eines Computers 24 und eines Modems 26 angeschlossen ist. Obwohl nur ein Modem an den zentralen Computer 28 des Steuerzentrums angeschlossen dargestellt ist, versteht es sich, daß entsprechend der heutigen Technik Modemeinheiten, Telefonschaltzentralen und andere ähnliche Einrichtungen für diesen Zweck verwendet werden können.
- Der zentrale Computer 28 im Steuerzentrum 12 beinhaltet ferner Datenbanken 30, im dargestellten Fall zwei Datenbanken. Die Datenbanken 30 können extern mit dem zentralen Computer verbunden sein. Das Steuerzentrum weist ferner Arbeitsstationen 32 auf, die vorzugsweise mit dem zentralen Computer 28 über ein lokales Netz (LAN) entsprechend bekannten Techniken verbunden sind. Die Arbeitsstationen 32 werden von dem Personal, das das Steuerzentrum 12 bedient, zum Überwachen, Prüfen, Aufrechterhalten und Aktualisieren der Funktionen in dem zentralen Computer mit seinen Datenbanken verwendet. Der Administrator des Steuerzentrums ist in der Lage, Steueranweisungen für die Projektren über die Arbeitsstationen einzuschieben; beispielsweise dann, wenn Informationen speziell an Reisende und Passagiere gerichtet wird, die mit Schiff, Bahn, U-Bahn, Flugzeug oder einem sonstigen Verkehrsmittel reisen und spezielle Informationen benötigen. Die Information kann sich auf Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Verkehrsmittel, die die Passagiere transportieren, beziehen. Der Administrator steuert intern, wie, welche, wann oder wo die Information durch die Projektoren 22 angezeigt werden soll. Ein wesentliches Merkmal in diesem Zusammenhang besteht darin, daß externe Informationsvermittler 24 in der tage sind, Steueranweisungen an die Projektoren 22 im Hinblick auf die Information zu geben, von der die externen Vermittler 24 wünschen, daß sie das System 10 über die Projektoren 22 darstellt, jeder aufgrund seiner eigenen Initiative und hinsichtlich der Kommunikation in transparenter Weise über Modems 26. Dies kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ohne Einschaltung der Arbeitsstationen 32 in den Vorgang der Übermittlung der Steueranweisungen an den zentralen Computer 28 erfolgen.
- Die Bezeichnung "Informationsvermittler" 24, wie sie nachfolgend verwendet wird, ist in ihrer breitesten Bedeutung zu verstehen, d. h. nicht nur als Bezugnahme auf Werbeagenturen, sondern auf alle Unternehmen und Privatpersonen, die das System 10 für kommerzielle Zwecke oder für die Anzeige von Informationen, die eine breite Öffentlichkeit betreffen, verwenden wollen. Gegenwärtig ist ein Vermittler, der Informationen an öffentlichen Plätzen darstellen möchte, normalerweise gezwungen, etwa zwei Wochen zu warten, wenn nicht länger, bevor sein Auftrag ausgeführt und die Information öffentlich dargestellt werden kann.
- Mit dem erfindungsgemäßen Digitalinformationssystem 10 kann die Information grundsätzlich in Realzeit angezeigt werden, d. h. zu dem Zeitpunkt, in dem der Auftrag erfolgt, möglicherweise mit einer kurzen Verzögerung aufgrund der Bearbeitung, wegen ausgebuchter Ausstrahlungslisten oder sonstigen kurzfristigen Hinderungsgründen. Darüber hinaus ist ein externer Informationsvermittler 24 in der Lage, 24 Stunden am Tag Informationen durch das System 12 zu schicken, worauf die Information momentan in eine Ausstrahlungsliste eingeschlossen werden kann, wie nachfolgend noch im einzelnen beschrieben wird.
- Diejenigen externen Informationsvermittler, die an das Steuerzentrum 12 über Modems angeschlossen sind, sind in einer Ausführungsform der Erfindung an das Steuerzentrum über speziell ausgelegte Schnittstellen (Treiberprogrammeinrichtungen) für Daten und Telekommunikation angeschlossen. Auf diese Weise sind lediglich solche externen Übermittler 24, die das richtige Interface besitzen, in der Lage, sich in transparenter Weise an das Steuerzentrum 12 zum Abgeben von Steueranweisungen an die Projektoren 22 anzuschließen, wodurch ein nicht autorisierter Zugang zur Anzeige solcher Informationen und ein Mißbrauch des Systems verhindert wird. In dieser Hinsicht beinhaltet das spezielle Interface, das in den Computern von externen Vermittlern enthalten sein kann, kommerziell verfügbare Schlüsselcodes oder sonstige Codes, die zwischen dem Steuerzentrum 12 und dem Computer 24 des externen Vermittlers verschickt werden, um die Berechtigung zum Eingeben von Steueranweisungen in den zentralen Computer 28 zu verifizieren, ohne daß der Administrator über die Arbeitsstationen 32 weitere Informationen oder Berechtigungen zum Ermöglichen eines Zugangs der externen Informationsvermittler 24 zum zentralen Computer für die Übermittlung von systemtransparenten Steueranweisungen für die Projektoren 22 zur Verfügung stellen muß.
- Gemäß der Erfindung hat das Steuerzentrum 12 eine Kommunikationsschnittstelle 14 gegenüber den Computereinrichtungen 16, 18 und 20, die sich an verändernden Positionen oder Orten zur Koordination und Steuerung der Projektoren befinden.
- Die Zeichnung zeigt speziell eine Funkverbindung, die eine Schnittstelle zwischen dem Steuerzentrum 12 und den Computereinrichtunge 16, 18 und 20 bildet, wobei diese Interface ein bevorzugtes Interface darstellt, obwohl es nicht notwendigerweise das einzig mögliche Interface ist. Andere Schnittstellen zum Übertragen von Informationen zwischen dem Steuerzentrum 12 und den Computereinrichtungen 16, 18 und 20 können aus einer kabelgestützten ISDN-Lösung (Integrated Services Digital Network, Digitales Netz mit integrierten Dienstleistungen) oder sonstigen Standleitungen bestehen, die die gleiche Kapazität aufweisen.
- In einer Ausführungsform der Erfindung, die sich auf die U-Bahnstation 1 bezieht, besteht die Computereinrichtung 16 aus einem Stationscomputer bzw. Server, der eine Festplatte 36 beinhaltet oder extern damit verbunden ist wobei der Stationscomputer 34 an eine Anzahl von Projektorcomputern 38 angeschlossen ist, wobei im dargestellten Fall drei solcher Projektorcomputer vorhanden sind, die die Steuerinformation an angeschlossene Projektoren 22 übermitteln, von denen nur einer dargestellt ist. Die Projektorcomputer 38 haben im dargestellten Fall die Form von PC-Einheiten mit Bildschirmen. Die an die Projektoren 22 geschickte Information kann auf den Bildschirmen der PC-Einheiten 38 überwacht werden und von Personal editiert werden, welches sich an unterschiedliche Orten innerhalb U-Bahnstation 16 befindet, oder von einer zentralen Stelle aus. In der dargestellten Ausführungsform beinhaltet die mit 18 bezeichnete Station 2 und die mit 20 bezeichnete Station 3 weitere U-Bahnstationen, die mit Einrichtungen ausgestattet sind, die ähnlich sind wie die Einrichtungen der U- Bahnstation 16, allerdings ohne daß die Projektorcomputer 38 und der Projektor 22 dargestellt sind. Es wird allerdings selbstverständlich unterstellt, daß diese Stationen ebenfalls Projektorcomputer 38 und zumindest einen Projektor 22 aufweisen.
- In einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung bzw. der Vorrichtungen 38, d. h. der Projektorcomputer 38, der in dem Stationscomputer 34 enthalten ist, ist bzw. sind der oder die Projektor(en) 22 unmittelbar von dem Stationscomputer 34 aus gesteuert.
- In einer weiteren Ausführungsform der in den Computereinrichtungen 16, 18 und 20 enthaltenen Geräte ist der Projektor 22 durch eine nicht dargestellte, elektronische Anzeige ersetzt, wie beispielsweise ein großer Bildschirm in LCD-Technologie, mit lichtaussendenden Dioden (LED-Technologie) oder ähnlichem. Der Stationscomputer 34 ist dann in dem großen Bildschirm enthalten oder extern an diesen angeschlossen. Vorzugsweise sind die Projektorcomputer 38 in dem Stationscomputer 34 und die Datenbank 36 ebenfalls enthalten. Die Informationen werden vom Steuerzentrum 12 im wesentlichen in der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben übertragen, allerdings kann jeder getrennte große Bildschirm direkt über ein Funknetz 14 adressiert werden, wobei die Bildschirme von dem Steuerzentrum 12 aus gesteuert werden, welches eine Redundanz beinhaltet. Daher bilden in dem dargestellten Fall die Computereinrichtungen 16, 18 und 20 eine elektronische Anzeige mit dem Steuercomputer 34, wobei der Projektor 22 die Anzeige bewirkt.
- Gemäß einer Ausführungsform können die Computereinrichtungen 16, 18 und 20 aufgrund aller Datenbanken 36 oder Festplatten an den Stationen 16, 18 und 20, die die gleichen Projektorsteuerinformationen oder Anweisungen zum Überwachen des Systems in einer U- Bahnstation 16, 18 oder 20 aufweisen, eine Redundanz beinhalten. Auf diese Weise wird alle Information zwischen den Stationscomputern 34 und ihren Datenbanken 36 über die Kommunikationsschnittstelle 14 von dem zentralen Computer 28 kopiert. Das bedeutet, daß eine Computereinrichtung zum Anzeigen von Informationen in einer U-Bahnstation über Projektoren 22 nicht ausfällt, wenn in einer oder zwei der in der Zeichnung dargestellten Stationen ein Computer- oder Festplattenausfall in einem Stationscomputer 34 auftrete sollte. Im Falle eines Stromausfalls in einem Stationscomputer 34 kann die Kommunikationsschnittstelle 14 mit einem Schalter gekoppelt werden, der den Stationscomputer automatisch umgeht und die Projektoren 22, die an den von dem Stromausfall betroffenen Computer 34 angeschlossen sind, an einen der Stationscomputer 34 anschließt, der noch in Funktion ist (der Schalter ist in der Zeichnung nicht dargestellt).
- Das digitale Informationssystem ist vorstehend im Hinblick auf die jeweilige Hardware und Schnittstellen beschrieben worden. Nachfolgend wird die Ausführung der vorliegenden Erfindung zum Erreichen der Ziele und Aufgaben detailliert beschrieben.
- Der dargestellte zentrale Computer 28 ist in drei leistungsstarke Server 1, 2 und 3 aufgeteilt, von denen der Server 1 von externen Informationsvermittlern 24 über Modems 26 Material erhält. Der Server 2 sendet Informationsmaterial an die Stationscomputer 34. Das gleiche Material kann an alle Stationscomputer 34 geschickt werden, obwohl die Information lediglich auf einer bestimmten Anzeige oder auf bestimmten Anzeigen dargestellt werden soll. Was dargestellt bzw. ausgestrahlt werden soll und wo es dargestellt bzw. ausgestrahlt werden soll, wird nachfolgend im einzelnen erläutert.
- Der Server 3 arbeitet so, daß er in Informationen und Steueranweisungen, die er vom Informationsvermittler 34 erhält, verarbeitet, wie noch im einzelnen beschrieben wird.
- Der Server 3 des zentralen Computers 28 arbeitet teilweise als Gerät zum Handhaben der Ausstrahlung. Das Gerät 3 zum Handhaben der Ausstrahlung führt die wichtige Aufgabe der Erfindung aus, im Hinblick auf die Möglichkeit eines externen Vermittlers 24, die an die Station 16, 18 und 20 abgegebene Information über eine Ausstrahlungsliste zu organisieren, wobei diese Organisierung de Information in Realzeit über das Modem 26 und den Server 1 ausgeführt ist, der die Projektorsteuerinformationen von dem externen Vermittler erhält.
- In einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Schlange oder Zeile aus dem von dem Server 1 erhaltenen Informationsmaterial gebildet, gemäß einem bekannten Zeilen- oder Schlangenbildungsverfahren wie beispielsweise FIFO (First In First Out) LIFO (Last In First Out) oder Umlauf, wobei der Server 3 oder das Gerät 3 zum Handhaben der Ausstrahlung eine Ausstrahlungsliste aufgesetzt oder erzeugt hat, die eine Zeitspanne von 24 Stunden zur Ausstrahlung oder Anzeige von Informationen über die Projektoren 22 abdeckt. Das Gerät zum Handhaben der Ausstrahlung 3 sammelt und verarbeitet, d. h. teilt zu, Informationen mit Bezug auf Projektorsteueranweisungen, wobei die Vermittlerinformationen gemäß den Wünschen des Vermittlers 24 oder seinen Anweisungen in die Ausstrahlungsliste einsortiert wird, wenn ein verfügbarer Platz in der Ausstrahlungsliste oder an alternativen Stellen in der vom Vermittler übergebenen Ausstrahlungsliste gefunden wird. Wenn die Ausstrahlungsliste vollständig mit Anweisungen gefüllt ist, verbleiben die Vermittleranweisungen an das Steuerzentrum in der Warteschlangenliste in dem Server 1 in Bereitschaft zur späteren Aufnahme in die Ausstrahlungsliste, in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform.
- In einer Ausführungsform der Erfindung erzeugt das Gerät zum Handhaben der Ausstrahlung 3 eine Datennachricht (Datenfeld) oder teilt diese zu, bestehend aus einem Kopfabschnitt, einem Steuerzeichenfeld, einem Adressfeld, wahlweise zumindest einem CRC-Feld (Cyclic Redundancy Code, zyklischer Redundanzcode), und wahlweise Statusmarkierungen, die die Information von einem Informationsvermittler 24 identifizieren und damit verbunden sind, welche in dem Zeitintervall, in dem die Information ausgestrahlt oder über einen Projektor 22 angezeigt werden soll, in die Ausstrahlungsliste eingereiht werden. Dies stellt eine Alternative zur Einfügung der gesamten Informationsmenge von einem externen Vermittler 24 in einem speziellen Zeitintervall in die Ausstrahlungsliste dar und ermöglicht die Schaffung einer Ausstrahlungsliste, die wesentlich weniger Informationen enthält und die daher in der Handhabung einfacher ist, wodurch auch die Übertragung der Liste zwischen Computern und Datenbanken, die in dem System enthalten sind, beschleunigt wird.
- Eine Datenmitteilung in der Ausstrahlungsliste kann in diesem Zusammenhang als ein Steuerbefehl in einem Befehlsfeld zum Aktivieren der Projektoren 22 zum Projizieren einer Information verstanden werden.
- Eine Datenmitteilung dieser Art, die mit jeder einzelnen Ausstrahlung von Information verbunden ist, versetzt bekannte HASH- oder Schaltungsverfahren in die Lage, Informationen, die in den Ausstrahlungszeitintervallen in der Ausstrahlungsliste enthalten sind, effektiv und schnell aufzufinden. Ein First Class ®-Server kann zweckmäßigerweise zur Kommunikationsübertragung zwischen externen Informationsvermittlern 24 und dem Steuerzentrum 12 verwendet werden. Jeder externe Informationsvermittler ist dann in der Lage, eine e-mail mit eingeschlossenem Informationsmaterial in einem beliebig gewählten Format zu verschicken, was die Vorteile hat, daß keinerlei neue Software ihr die Funktion der Kommunikationsübertragung geschrieben werden muß. Wie vorstehend erläutert, beinhaltet das System auch einen Sicherheitsaspekt dahingehend, daß jeder externe Informationsvermittler, der ein Büro hat oder der an das System angeschlossen ist, im Besitz einer kodierten Treibereinrichtung oder einer kodierten Treiberroutine sein muß, um mit dem Steuerzentrum 12 verbunden zu werden.
- Damit externe Informationsvermittler 24 in der Lage sind, vollständige Bilder bzw. Filme abzuliefern, hat der Vermittler vorzugsweise seine eigenen Versionen der Software, die das Gerät zum Handhaben der Ausstrahlung 3 verwendet, damit Bilder bzw. Filme in transparenter Weise in die Ausstrahlungsliste eingefügt werden können, ohne daß eine Bearbeitung über die Arbeitsstationen 32 im Steuerzentrum 12 erfolgen muß.
- In einer Ausführungsform der Erfindung ist somit eine zusätzliche Alternative zu der dynamischen Aktualisierung der Ausstrahlungsliste, ohne die dynamische Aktualisierung auszuschließen, wie sie vorstehend beschrieben ist, enthalten, d. h. die externen Informationsvermittler 24, die zur Software in dem Gerät zur Handhabung der Ausstrahlung keinen Zutritt haben, erhalten die Möglichkeit, daß ihr Bildmaterial bzw. ihr Ausstrahlungsmaterial durch das Personal, das die Arbeitsstationen 32 dient, verarbeitet wird, wobei das genannte Personal über die Arbeitsstationen 32 die Informationen, die der externe Vermittler ausgestrahlt oder dargestellt haben möchte, über Projektorsteueranweisungen in das Gerät zum Handhaben der Ausstrahlung und über die durch das Gerät erzeugte Ausstrahlungsliste eingeben. Das Personal an den Arbeitsstationen 32 ist auf diese Weise in der Lage, jegliche Warteschlangenliste in dem Server 1 zu unterbrechen, um die Ausstrahlungsliste über das Gerät zur Handhabung der Ausstrahlung mit Informationen zu aktualisieren, die zentral vom Steuerzentrum 12 erzeugt werden, oder mit Informationen, die ungenügend bearbeitet sind, wenn sie vom Server 1 von dem externen Informationsvermittler 24 erhalten werden.
- In Übereinstimmung mit den vorstehenden Ausführungen sind externe Informationsvermittler 24, die Zugang zum Ausstrahlungsprogramm haben, in der Lage, vollständige Bildreihen bzw. Filme abzuliefern, die automatisch verarbeitet und in die Ausstrahlungsliste eingefügt werden können, oder wahlweise ist Personal, das die Bearbeitungsstationen 32 verwaltet, in der Lage, Informationen von externen Vermittlern aus den Warteschlangen bzw. -zeilen herauszunehmen und diese Information zu verarbeiten, damit sie über das Gerät zur Handhabung der Ausstrahlung 3 in die Ausstrahlungsliste eingefügt werden kann. Damit man in der Lage ist, Informationen, die über die Arbeitsstationen verarbeitet werden müssen, zu unterscheiden, können die externen Vermittler 24 solches übertragenes Material mit einem geeigneten Code markieren bzw. kennzeichnen, so daß der zentrale Computer 28 in der Lage ist, dieses Material zu identifizieren und es zur Verarbeitung an die Arbeitsstationen 32 zu schicken. Alternativ werden e-mails verarbeitet und als Information registriert, die verarbeitet werden muß.
- Gemäß der Erfindung können Sensoren in unmittelbarer Nähe der Projektoren 22 angeordnet werden, um ein etwaiges Hindernis zu erfassen, das die Projektoren 22 daran hindern könnte, die Informationen auf Bildschirmen darzustellen (nicht dargestellt). Diese Sensoren sind mit den Projektorcomputern 38 verbunden, um zu ermöglichen, daß die Signale an den Stationscomputer 34 übermittelt werden. Alternativ können die Sensoren unmittelbar mit den Stationscomputern 34 verbunden sein. Die Sensoren sind von einer typischen Bauart, die die Anwesenheit von Hindernissen erfassen kann, beispielsweise optische Sensoren, die die Brechnng eines Lichtstrahls erfassen, Mikrophone, elektromagnetische Übertrager oder Ultraschallübertrager mit einem oder mehreren Empfängern usw.
- Wenn einer der nicht dargestellten Sensoren die Anwesenheit eines Hindernisses zwischen einem Projektor 22 und einer Leinwand oder einer sonstigen Anzeigefläche feststellt, hört der Projektor während der Zeit, in der das Hindernis vorhanden ist, auf, Bilder zu projizieren.
- Der Sensor kann auch so arbeiten, daß eine Abdeckung vor die Projektorlinse gebracht wird, so daß Schmutz, Staub oder ähnliches nicht in Kontakt mit der Linse kommen kann, bzw. mit der Anzeigefläche, wenn der Projektor 22 keine Kamera ist.
- Im vorliegenden Fall hat die Anzeige, auf der die Information dargestellt wird, z. B. eine Leinwand aus Stoff, eine Größe von 4.200 · 3.000 mm, welches der Größe der Oberfläche eines heutigen Großbildschirms entspricht. Am Stoff der Leinwand kann eine reflektierende Folie befestigt sein, oder er kann mit einer anderen Form eines reflektierenden Materials beschichtet sein, um die Rückstrahlintensität zu vergrößern. Die Leinwand wird beispielsweise mit einem OH-Projektor 22 angestrahlt, der vorzugsweise an der Decke einer U-Bahnstation mit Hilfe einer speziellen Befestigungseinrichtung angebracht ist, wobei die Optik speziell geschliffen und/oder mit einem Filter zum Korrigieren von optischen Effekten versehen ist, wie beispielsweise Reflexionen von der Umgebung und sonstiges störendes Licht. Die Projektoren 22 projizieren das Informationsmaterial auf die Leinwand, wobei eine Abdeckung vor die optische Linse bewegt wird, um diese vor Schmutz und Staub zu schützen, beispielsweise wenn ein Zug entlang des Bahnsteigs einfährt.
- Bilder werden digital über ein speziell ausgelegtes Computerprogramm an die Anzeige- oder Ausstrahlungseinrichtungen übertragen.
- Alle Projektoren 22 sind in der Lage, einzelne Bilddarstellungen oder ein Gesamtbild über alle Projektoren 22 gleichzeitig darzustellen.
- Wenn der Informationsvermittler 24 eine Werbeagentur ist und die Werbung in bildlicher Form darzustellen ist, ist der Werbeteilnehmer in der Lage, eine Anzahl von Spots zu erwerben, die in der Ausstrahlungsliste dargestellt sind. Die Spots werden beispielsweise während einer Zeitspanne von 10 Sekunden gezeigt, wobei beispielsweise jeder sechste Spot ein Spot ist, der von der Verkehrsgesellschaft verwendet wird, die die U-Bahn betreibt, wobei dieser Spot teilweise für Werbezwecke und teilweise für Informationszwecke verwendet werden kann. Der Werbeteilnehmer kann Spots entweder einzeln oder in einem besonderen Paket erwerben, und das Digitalinformationssystem ist in der Lage, eine Veränderung kurzfristig vorzunehmen, oder auch einen vollständig neuen Spot einzusetzen. Das System ist somit in hohem Maße flexibel und ermöglicht die Durchführung von schnellen Veränderungen im Hinblick darauf, was auf der Ausstrahlungseinrichtung ausgestrahlt werden soll, wo es ausgestrahlt werden soll und wann.
- Computererzeugte Bilder oder Ausstrahlungen werden von externen Werbeagenturen, Zeitungsagenturen, Zeitungs- und Redaktionsagenturen usw. zur Ausstrahlung bzw. Darstellung beispielsweise in U-Bahnen geliefert. Die Bilder werden von einem Steuerzentrum 12 erhalten, welches mit Speichereinrichtungen für Informationsmaterial versehen ist. Das Steuerzentrum entscheidet auch, was ausgestrahlt werden soll und in welcher Reihenfolge, und verteilt das Informationsmaterial an die U-Bahnstationen 16, 18 und 20. Das Steuerzentrum 12 ist auch in der Lage, die Darstellung von Information zu verhindern, die mit der öffentlichen Ordnung, akzeptierten Moralvorstellungen o. ä. kollidiert oder für die überwiegende Mehrheit des Publikums störend wäre, möglicherweise durch das Medium der Arbeitsstationen 32 und über Steuerprogramme. Die Anzeige solcher Informationen kann auch mittels Verträgen verhindert werden, die von den externen Informationsvermittlern 34 zu unterschreiben sind, wenn sie ein Konto bzw. eine Teilnahmeberechtigung erhalten.
- Die Ausstrahlungen werden an den jeweiligen Stationen von einem Stationscomputer 34 bzw. (Stations-)Server empfangen, wobei jeder Projektor 22 einen einzelnen Projektorcomputer 38 aufweist, der die Bilder steuert und dem Projektor oder den Projektoren 22 zuführt. Die Projectorcomputer 38 werden durch den Stationscomputer 34 gesteuert. Die Kommunikationsschnittstelle 26 zwischen den Werbeagenturen und dem Steuerzentrum 12 besteht aus einem Kommunikationsmodem 26, Gruppen oder Zentren von Modems, Schaltzentren usw. Gemäß der Erfindung besteht die Schnittstelle zwischen dem Steuerzentrum 12 und der Station 16, 18 oder 20 aus einem Radiosender mit Empfänger.
- Jede Einrichtung zum Ausstrahlen oder Anzeigen von Information, die von den Projektoren 22 geschickt wird, kann individuell gesteuert werden. Das Steuerzentrum 12 schickt Bildpakete bzw. Informationen zusammen mit einer Ausstrahlungsliste an den Stationscomputer 34. Die Ausstrahlungsliste beinhaltet eine Reihe von Anweisungen in Bezug darauf, was gezeigt werden soll, wo es gezeigt werden soll, wann es gezeigt werden soll und wie lange usw. Der Stationscomputer 34 stellt dann an jeden Projektorcomputer 38 das auszustrahlende Material bereit. Auf diese Weise kann ein und dasselbe Informationsmaterial auf allen Bildschirmen dargestellt werden, oder es können bestimmte Bildschirme für eine Anzeige bestimmter Informationen ausgewählt werden. Diese Möglichkeit wird über die Ausstrahlungsliste gesteuert, oder, wenn eine dringende Notwendigkeit besteht, unmittelbar durch das Steuerzentrum 12.
- Solche Leinwände bzw. Bildschirme, die beispielsweise durch einfahrende Züge verdeckt werden, sollten während der Zeit, in der sich der Zug in der Station befindet, "gelöscht" werden. Eine Synchronisierung in dieser Hinsicht wird durch den Stationscomputer 34 gesteuert. Dies ermöglicht, daß Bildschirme, die nicht verdeckt sind, weiterhin von den Projektoren 22 auszustrahlende Informationen erhalten.
- Zusätzlich zur Ausstrahlung von Bildern in unterschiedlichen Standardformaten, beispielsweise in PICT (Picture Format), EPS (Encapsulated Post Script), TIFF (Tagged Image File Format) usw. ist das digitiale Informationssystem auch in der Lage, Quick Time®-Filme und Videofilme auszustrahlen sowie Klang zu übertragen.
- In einer Ausführungsform der Erfindung beträgt die Auflösung 1048 · 680 dpi, welches einen Standard bei Werbeagenturen für stillstehende Bilder und Bildfolgen darstellt. Das System ist auch in der Lage, Videofilme anzuzeigen, die heutzutage direkt auf einem Macintosh® mit einer PCMCIA-Karte (Personal Computer Memory Card International Association card) aufgezeichnet werden können. Im Hinblick auf Klang über eine CD oder eine andere Quelle ist die CD-Stereoqualität anwendbar, d. h. 44 kHz.
- Der Projektorcomputer 38 informiert den Stationscomputer 34 über die Projektoradresse, die Nummer bzw. Bezeichnung des Bildes, die Ausstrahlungsdauer sowie die Zeit der Ausstrahlung, über das Medium einer Funktionssteuereinrichtung in dem genannten Stationscomputer. Im Falle einer Fehlfunktion, eines Fehlers in der Stromversorgung oder eines Stromausfalls meldet der Stationscomputer 34 dieses Ereignis an das Steuerzentrum 12. Der zentrale Computer 28 überwacht seinerseits die Stationscomputer 34 in regelmäßigen Intervallen.
- Das auszustrahlende oder zu zeigende Informationsmaterial wird vom Steuerrechner 12 an die Stationscomputer 34 heruntergeladen. Da jeder Projektor 22 seinen eigenen Projektorcomputer 34 hat, kann Informationsmaterial zu jeder beliebigen Zeit irgendeines Kalendertages ohne Störung der Ausstrahlung an den Stationen 16, 18 und 20 zum Stationscomputer 34 geschickt werden. Wenn nötig, kann die Ausstrahlungsliste in Bezug auf alle Projektoren 22 oder in Bezug auf bestimmte Projektoren zum Anzeigen speziell ausgewählter Information geändert oder gestoppt werden.
- Die Computer 34 beinhalten Zähler, die so arbeiten, daß sie in Tabellen oder anderen Registern die Länge der Zeit registrieren, während der die Information, die einen jeden externen Informationsvermittler 24 betrifft, ausgestrahlt bzw. gezeigt worden ist. Daher muß nach entsprechender Prüfung durch einen Verwalter der Vermittler 24 nur für die tatsächliche Zeit bezahlen, während der die Information angezeigt worden ist, im Gegensatz zu einer einzelnen Zahlung für beispielsweise eine Ausstrahlung rund um die Uhr während einer Zeit %n sieben Tagen, wie es gegenwärtig üblich ist.
- Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung besteht die Hardware aus einer Anzahl von leistungsfähigen Servern, die einen zentralen Computer 28 bilden, wobei die Computer 28 und Server 1, 2 und 3 im wesentlichen die nachstehend erläuterten Verfahrensweisen durchführen.
- Der Server 1 erhält Material von den Werbeagenturen, beispielsweise über Modems.
- Der Server 1 schickt Informationsmaterial an die Stationscomputer 34, wobei das gleiche Informationsmaterial an alle Stationen geschickt werden kann, auch wenn die Information lediglich auf einem oder mehreren bestimmten Bildschirmen gezeigt werden soll. Die darzustellende Information wird durch die Ausstrahlungsliste festgelegt, welche zusammen mit dem Ausstrahlungs- bzw. Bildmaterial an die Stationen 16, 18 und 20 geschickt wird, was über den Server 2 erfolgt.
- Das Ausstrahlungsmaterial bzw. Bildmaterial (und weitere Informationen), die Ausstrahlungsliste usw. werden in dem Gerät zur Handhabung der Ausstrahlung vorbereitet, welches entsprechend den vorstehenden Erläuterungen im Server 3 enthalten ist.
- Jeder Server 1, 2 und 3 weist vorzugsweise seinen eigenen Satz von Datenbanken 30 auf, beispielsweise externe Festplatten mit einer ausreichenden Speicherkapazität. Sämtliches Material wird zwischen diesen kopiert. Dies führt zu einer Redundanz, da alles auszustrahlende Material bzw. Bildmaterial in Form von mindestens drei Kopien vorhanden ist. Die Kopiervorgänge zwischen den Datenbanken 30 und 36 können automatisch erfolgen, wobei jede neu eintreffende oder veränderte Datei, die Informationen enthält, in die übrigen Datenbanken kopiert wird.
- Das Informationsmaterial wird von den jeweiligen Stationen 16, 18 und 20 in einem Stationscomputer 34 (Server) erhalten. Der Stationscomputer 34 leitet Ausstrahlungen bzw. Bilder zu den Projektorcomputern 38 gemäß der Ausstrahlungsliste weiter. Wie weiter oben erläutert, aktiviert dieser Server auch das Löschen einer Anzeige, während sich ein U-Bahnzug in der Station befindet, und meldet Unterbrechungen oder Fehlfunktionen an das Steuerzentrum 12.
- Zusammenfassend festgestellt wird die folgende Hardware in der dargestellten Ausführungsform benötigt: drei zentrale Server 1, 2 und 3 sowie große Datenbanken 30, beispielsweise drei Festplatten von jeweils 27 GB. Der Server 1 ist mit den Informationsvermittlern über Modems verbunden, wobei ein First Class®-Server im Hinblick auf bestmögliche Benutzerfreundlichkeit empfohlen wird.
- Eine Anzahl von Arbeitsgeräten oder Arbeitsstationen 32 sind mit dem zentralen Computer 28 zum Steuern, Kommunizieren und Verarbeiten von Ausstrahlungs- oder Bildmaterial, zum Erzeugen von Ausstrahlungslisten über das Gerät zum Handhaben der Ausstrahlung, wenn erforderlich, usw. verbunden. Alternativ können die Informationsvermittler 24 ihre eigenen Versionen des verwendeten Ausstrahlungsprogramms besitzen, wodurch die Vermittler in der Lage sind, in transparenter Weise fertige Bildfolgen bzw. Filme abzuliefern. Diese Bildfolgen oder Filme brauchen dann nicht im Steuerzentrum 12 bearbeitet werden, sondern können dynamisch durch das Gerät zur Handhabung der Ausstrahlung in die Ausstrahlungsliste eingereiht werden.
- Die dargestellte Ausführungsform beinhaltet auch ein Funk- bzw. Radiosystem, welches einen Sender und einen Empfänger für jede Station 16, 18 und 20 enthält, in dem vorzugsweise zumindest zwei Kanäle zur Verfügung gestellt werden, ein Kanal zum Transportieren von Ausstrahlungs- oder Bildmaterial und ein Kanal zur Kommunikation mit dem Steuerzentrum 12. Dadurch erübrigt sich die Notwendigkeit, die Bildübertragung vom Steuerzentrum 12 beispielsweise dafür zu unterbrechen, um dringende Meldungen einzugeben oder um Ausfallmeldungen von den Stationsrechnern 34 einzugeben.
- Die Stationsrechner 34 sind für die Kommunikation mit dem Steuerzentrum 12 zuständig und versorgen die Projektionscomputer 38 mit Informationsmaterial oder Ausstrahlungsmaterial - und bewerkstelligen die Handhabung der Steuerprogramme in den Stationen 16, 18 und 20. Die Projektorcomputer 38 liefern Bilder an die Projektoren 22 und überwachen die Funktion der Projektoren. In diesem Fall kann die Ausstrahlungsinformation für die Bilder von dem Stationsrechner 34 in Paketen eingespeist werden. Wenn ein Paket ausgestrahlt worden ist, wird es gelöscht, um Platz zu schaffen für das nächste Paket. Alternativ kann ein Computer 34 eingesetzt werden, der eine ausreichende Kapazität besitzt, um alle Bilder zu speichern, die ausgestrahlt werden sollen. Dies setzt allerdings voraus, daß der gesamte Bildervorrat aufeinanderfolgend ausgegeben werden soll, was allzu zeitaufwendig ist, um im Zusammenhang mit heutigen Kommunikationssystemen realistisch zu sein, obwohl es in naher Zukunft Realität werden könnte.
- Ausgehend von der Annahme, daß ein Bild bzw. eine Ausstrahlung nicht größer als 10 MB ist, und daß 10% des Materials täglich aktualisiert wird, wäre ein Kommunikationssystem erforderlich, mit dem Übertragungsgeschwindigkeiten von zumindest 1,75 MB/Minute möglich sind. Obwohl eine kabelgebundene Lösung wie etwa ISDN, die in einer vierkanaligen Version zwei MB/Minute bewältigt, oder feste Leitungen mit der gleichen Kapazität als Alternative zu Radio- bzw. Funkübertragungen möglich sind, sind solche Systeme zur Zeit sehr kostspielig im Betrieb, da die Kanäle den ganzen Tag offen sein müssen, was bedeutet, daß zur Zeit eine Funkübertragung ein kostengünstiges Verfahren im Hinblick auf das Kommunikationsinterface 14 darstellt.
- Die Übertragungsrate von heutigen Digitalinformationssystemen entspricht 100 Mbits/Sekunde, was in Übereinstimmung mit neuzeitlichen Ethernet®-Lösungen steht. Dies wird für die erfindungsgemäße Lösung bevorzugt, und eine fertigentwickelte Ethernet®- Lösung kann auf den Stationen 16, 18 und 20 zwischen dem Stationscomputer 34 und den Projektorcomputern 38 verwendet werden.
- Eine Voraussetzung in dieser Hinsicht besteht darin, daß alle Computer 32, 38 iri der Lage sind, mit PCI-Ethernet®-Karten (Personal Computer Interface) zu arbeiten, was für alle-neuen. Power Macintosh® der Fall ist.
- 100 Mbits Ethernet® setzt ideale Bedingungen voraus, mit minimalen störenden Magnetfeldern, optimalen Kabeln, keine abrupten Pendelbewegungen der Kabel usw. Derartige Faktoren stören und reduzieren die Übertragungsrate erheblich. Trotz dieser Hindernisse besteht das eigentliche Hemmnis im eigenen zentralen SCSI-Bus (Small Computer System Interface) des Projektorcomputers 38, an den der Projektor 22 angeschlossen werden sollte. Die maximale Übertragungsrate eines heutigen SCSI-Bus beträgt etwa 5 bis 7 MB/s. Das bedeutet, daß zwei Sekunden benötigt werden, um ein Bild bzw. einen Austrahlungsinhalt von 10 MB vom Stationscomputer 34 zu dem Projektorcomputer 22 zu übertragen.
- Die schnellsten Macintosh®-Server bewältigen zur Zeit mit Beschleunigungskarten Taktfrequenzen von etwa 160 MHz. Dies reicht aus, um beispielsweise einen Quick Time® Film oder einen Videofilm in Realzeit aufzuteilen. Die Computer besitzen ferner ein eingebautes Stereosystem mit 44 KHz, welches Ton in CD-Qualität erzeugt. Selbstverständlich können auch CD-ROM, Audio-CD und beispielsweise Kodak®-Photo-CD in dem System verwendet werden. Unter der Voraussetzung, daß Bilder bzw. Ausstrahlungen im Durchschnitt eine Größe von 10 MB haben, erfordern 2.500 Ausstrahlungen einen Speicherplatz von 25 GB. Zu diesem Zweck können beispielsweise externe Festplatten verwendet werden. Diese große Speicherkapazität wird hauptsächlich nur für das Steuerzentrum 12 benötigt. Der Stationscomputer 34 kann eine kleinere Speicherkapazität aufweisen und wird im Verlaufe des Tages mit neuem Material versorgt. Das Letztgenannte erfolgt dadurch, daß die Funktionssteuerung dem Steuerzentrum 12 meldet, wenn ein Bild gezeigt worden ist, die Art des Bildes, wo das Bild gezeigt worden ist und wie lange. Anschließend wird das Bild gelöscht. Wenn nur noch weniger Bilder vorhanden sind, schickt das Steuerzentrum 12 automatisch das nächste Bild- oder Ausstrahlungspaket. Dieses Verfahren ermöglicht, daß der Projektorcomputer 22 in zweckmäßiger Weise mit einer noch kleineren Speicherkapazität arbeitet. Andererseits ist der Projektor 22 mit einem Pufferspeicher für wenigstens zwei Bilder oder Ausstrahlungen ausgestattet. Wenn ein Bild bzw. eine Ausstrahlung gezeigt worden ist, wird das Bild bzw. die Ausstrahlung gelöscht und macht Platz für das nächste Bild, wobei dieses Bild von Stationscomputer 24 während der Zeit übergeben wird, in der das zweite Bild gezeigt wird. Dadurch wird eine Verzögerung von zwei Sekunden vermieden, die normalerweise in der Übertragung auftreten würde, wobei dann der Bildschirm während dieser Zeitspanne leer oder ausgeschaltet wäre.
- Heutige Power Macintosh®-Server können diese Anforderungen bewältigen. Allerdings geht die Entwicklung der Leistungsfähigkeit von Servern mit großen Schritten voran, und es ist daher zu erwarten, daß innerhalb eines Jahres Server mit noch besseren Leistungen verfügbar sein werden.
- Alternativ einzusetzende Server 1, 2; 3 sind SUN®-Server oder ein Alpha® von Digital®. Obwohl diese Server unter UNIX® bzw. Windows® arbeiten, beeinträchtigt dies einen Anwender nicht, der in der Lage ist, unter MAC OS® zu arbeiten. Eine weitere wichtige Möglichkeit für die Zukunft liegt im Apple®-System Copland , das wahrscheinlich in diesem Jahr kommerziell verfügbar sein wird. Die wichtigsten Vorteile bestehen im Multitasking und im offenen Transport. Beispielsweise ist es durch Multitasking möglich, etwas gleichzeitig an mehrere unterschiedliche Server in der gleichen Zeit zu kopieren, in der ein anderes Programm verarbeitet wird. Folglich ist bzw. sind dann, wenn der Server genügend leistungsfähig ist, nur ein oder zwei Server im Steuerzentrum 12 erforderlich, anstelle von drei Servern 1, 2; 3, wie es gegenwärtig der Fall ist. Weiterhin ist ein Server in der Lage; die Austrahlungseinrichtungen, Bildschirme, Leinwände, Wandflächen usw. einer gesamten Station zu bedienen, so daß damit die Projektorcomputer 38 weggelassen werden können, was in einer alternativen Ausführungsform der Erfindung, wie vorstehend erläutert, enthalten ist. Offener Transport ermöglicht eine Kommunikation über Modems, wobei mehrere Benutzer an den gleichen Computer angeschlossen sind.
- Zur Zusammenstellung eines zweckdienlichen Digitalinformationssystems nach der vorliegenden Erfindung wird zu diesem Zweck speziell entwickelte Software verwendet, die an dieser Stelle nicht im einzelnen beschrieben sind.
- Gegenwärtig sind Programme wie Powerpoint® und ähnliche Programme verfügbar, die aus drei Gründen nicht in zweckmäßiger Weise funktionieren. Die Programme sind sehr groß und belasten die Computer in unnötiger Weise. Die genannten Programme bieten ferner erhebliche Kapazitäten, die zum Darstellen von Bildern oder Ausstrahlungsinhalten nicht erforderlich sind. Beispielsweise unterscheiden sich Ausstrahlungsinhalte zu Werbezwecken erheblich von Bildern oder Ausstrahlungsdarbietungen des Typs Powerpoint®. Powerpoint® bietet daher manche Kapazitäten nicht, die Werbeagenturen möglicherweise anwenden möchten. Dies trifft insbesondere für "Morphing" zu, d. h. für morphologisches Anpassen, das immer häufiger in Werbeprogrammen verwendet wird, beispielsweise in Fernsehsendungen. "Morphing" ist eine Vorgehensweise, bei der das Bild eines Gegenstands allmählich in das eines anderen Gegenstand geändert wird, beispielsweise menschliche Wesen zu Tieren und/oder umgekehrt. Es muß möglich sein, die darzustellenden Bildfolgen in einer interessanteren Art und Weise darzustellen, als dies lediglich bei einer Diavorführung der Fall ist, wobei dies eines der Ziele ist, die mit der Erfindung gelöst werden. Dies berührt den Grenzbereich zwischen stehenden Bildern, sich bewegenden Bildern und Film, wobei sich die Verfahren gegenseitig überlappen. Es ist ferner wahrscheinlich, daß die externen Vermittler 24 von Bild- oder Ausstrahlungsdarstellungen Ton einsetzen werden. Es ist daher günstiger, spezielle Software zu schreiben, die diejenigen Kapazitäten beinhaltet, die von externen Vermittlern 24 nachgefragt wird, d. h. speziell weiterentwickelte Software. Es kommt hinzu, daß es leichter ist, ein selbstentwickeltes Programm mit den eigenen Möglichkeiten zu einem zukünftigen Zeitpunkt zu aktualisieren.
- Daher brauchen sich die externen Vermittler 24 nicht an die Verwendung des Powerpoint®- Formats zu binden, und sie liefern lediglich Bilder in gewünschten Formaten ab. Allerdings kann es notwendig sein, die Größe eines Bildes oder einer Ausstrahlung zu begrenzen.
- Um das erfindungsgemäße Digitalinformationssystem zu realisieren, ist es erforderlich, eine Anzahl von Treiberprogrammeinrichtungen bereitzustellen, wie eine Kommunikationstreiberprogrammeinrichtung zum Übertragen von Informationen zwischen externen Vermittlern 24 und dem Steuerzentrum 12, Kopiereinrichtungen zum Kopieren der unterschiedlichen Datenbanken 30, 36, Treiberprogrammeinrichtungen zum Zusammensetzen des darzustellenden Bild- oder Ausstrahlungsmaterials, Einrichtungen zum Handhaben der Ausstrahlung, Treiberprogrammeinrichtungen für ein Radio- bzw. Funknetz, Steuereinrichtungen im Stationscomputer 34, die Bilder oder Ausstrahlungen gemäß der Ausstrahlungsliste an die Projektorcomputer 38 weiterleiten, Funktionssteuereinrichtungen in den Projektorcomputern 38 und in den Stationscomputern 34, Treiberprogrammeinrichtungen, die eine Anzeige unterbrechen, wenn der Anzeigeschirm relativ zu den Projektoren 22 verdeckt ist, und Treiberprogrammeinrichtungen für die Projektoren 22. Entsprechend einsetzbare Programme existieren zum Kopieren zwischen den unterschiedlichen Datenbanken, beispielsweise Retrospect®.
- Die Treiberprogrammeinrichtung, die die Darstellung von Ausstrahlungen unterbricht, wenn die Ausstrahlungseinrichtung gegenüber dem Projektor 22 abgedeckt ist oder umgekehrt, kann auch zur Rückmeldung und Überwachung in statistischen Analysen des Verwalters der U-Bahn gemäß der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden, dahingehend, ob die Züge fahrplanmäßig fahren oder nicht, was zum Aufstellen der Ausstrahlungsliste und für die zukünftige Aktualisierung dieser Liste von Bedeutung ist, neben anderem. Dies erfolgt durch Registrierung in dem Stationscomputer 34, wenn ein Bild oder eine laufende Ausstrahlung unterbrochen wird. Eine derartige Registrierung kann beispielsweise über Pausen- bzw. Unterbrechungsprogramme für den Computer 34 erfolgen. Die Registrierung kann ferner eine Zeitmessung auslösen, beispielsweise einen Zähler oder eine Uhr, um die Zeit zu erfassen, während der ein Fahrzeug den Bildschirm bzw. den Projektor 22 verdeckt.
- In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält der zentrale Computer 28 eine Verknüpfungsdatenbank und/oder beispielsweise einen Videoserver des Typs Oracle®; der auch in der Lage ist, in optimaler Weise Bilder und Filme zu verwalten. Der zentrale Computer 28 ist mit Netzcomputern 34, 38 verbunden 14, die jeden einzelnen Projektor 22 steuern. Jeder Projektor 22 oder Netzcomputer 34, 38 hat eine TCP/IP-Adresse (Transmission Control Protocol/Internet Protocol, Übertragungssteuerungsprotokoll/Internetprotokoll), und ist in der Lage, vom zentralen Computer 28 angesprochen zu werden, und umgekehrt.
- TCP/IP ist ein Übertragungs- und Internet-Protokoll, welches de facto ein Netzstandard ist. Es wird im allgemeinen in Zusammenhang mit X.25 und Ethernet®-Verbindungen eingesetzt und als eines der wenigen Protokolle angesehen, welche eine echte Verbindung zu OSI (Open Systems Interconnection) herstellen.
- Die TCP/IP-Adresse ermöglicht die Adressierung einzelner Ausgangsdaten wie beispielsweise von Bildern an jeden einzelnen Projektor 22.
- Mit der vorhandenen Oracle®-Verknüpfungsdatenbank kann die enthaltene Buchführungs- oder statistische Software dafür verwendet werden, gekaufte Werbezeit in Rechnung zu stellen. Eine Verknüpfungsdatenbank ist eine Art eines Datenbanksystems, bei dem sämtliche Daten zusammen mit Angaben betreffend spezielle Verbindungen bzw. Verknüpfungen zwischen den gespeicherten Informationen gespeichert sind, wodurch ein Suchen, Ausdrucken, Sortieren usw. in der Datenbank 30 oder Ausgabevorgänge daraus erleichtert werden.
- Die Grundlage des Systems besteht aus der Verknüpfungsdatenbank 30. In der Datenbank 30 sind Bilder gespeichert, die angezeigt oder in sonstiger Weise genutzt werden sollen. Ein Steuerungssystem bildet eine Haupteinheit für die Datenbank 30, die die Anzeige von Bildern durch die betroffenen Projektoren 30 im Netz 10 steuert.
- Damit man in der Lage ist, zu gewährleisten, daß jedes Objekt, das verwendet wird, wie beispielsweise durch die Projektoren 22 angezeigte Information, auch adressiert werden kann, benötigt jeder Projektor eine eindeutige Adresse, wie beispielsweise eine TCP/IP-Nummer. Dadurch ist es möglich, daß jedes Objekt einzeln adressiert werden kann. Zusätzlich sind die Projektoren 22 mit einem Steuercomputer 34, 38 verbunden. In diesem Fall ist es möglich, beispielsweise einen Netzcomputer (NC) als Steuercomputer 34 zu verwenden.
- Jeder Netzcomputer (NC) kann ein Lesegerät für sogenannte intelligente Karten beinhalten. Auf intelligenten Karten sind beispielsweise Adressen für die Projektoren 22 gespeichert. Es ist selbstverständlich möglich, die Adressen so anzuordnen, daß Reihen von Objekten als Information mit oder ohne Bilder erzeugt werden, d. h. die gleiche Information für eine größere Anzahl von Adressen.
- Weiterhin kann bei der vorliegenden Erfindung ein Interface zum Internet vorhanden sein, um Informationen aus dem Internet aufzugreifen oder im Internet zu speichern und anzuzeigen.
- Ein bekanntes Problem besteht darin, daß wenn neue Filme an unterschiedlichen Orten wie beispielsweise Kinos freigegeben werden, Raubkopien angefertigt werden, wenn die Filme an die Orte verteilt werden, an denen sie der Öffentlichkeit gezeigt werden sollen. Die vorliegende Erfindung kann zur Verteilung von neu freigegebenen Filmen vom Steuerzentrum 12 beispielsweise an Kinos 16, 18, 20 verwendet werden, wodurch die Gefahr der Entstehung von Raubkopien vermindert wird.
- Filme können in einem dichtgepackten bzw. komprimierten Format vom Steuerzentrum 12 geschickt werden und in den Kinos 16, 18 und 20 dekomprimiert werden, wodurch die Gefahr des Entstehens von Raubkopien weiter vermindert wird.
- Bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß Werbung, die in Kinos während der Vorführung eines Films gesendet wird, mit dem Verfahren und der Anordnung nach der vorstehenden Beschreibung momentan veränderbar ist.
- Weiterhin bestehen für Werbung im Fernsehen die gleichen Probleme und Nachteile wie für andere Systeme, beispielsweise in bezug auf die Veränderung von Werbespots. Die vorliegende Erfindung löst die Probleme, die das Verändern von Werbespots in Realzeit betreffen, beispielsweise dadurch, daß sich die Orte 16, 18 und 20 in Rundfunk- bzw. Fernsehgesellschaften befinden. Wenn es sich um eine größere Rundfunkgesellschaft handelt, kann das Steuerzentrum 12 in den Produzentenräumen angeordnet sein und die Stationen 16, 18 und 20 für unterschiedliche Fernsehkanäle benutzt werden.
- Alternativ könnte ein Fernsehgerät eine eindeutige Netzadresse in dem System nach der vorliegenden Erfindung erhalten, wodurch das Fernsehgerät den Projektor 22 bildet. Dadurch wird es möglich, daß jedes Fernsehgerät einzeln angesprochen werden kann.
- Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Ansprüchen sowie in den beiliegenden Zeichnungen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
Claims (32)
1. Verfahren zur Koordination und Steuerung von Projektoren oder elektronischen Anzeigen
in einem digitalen Informationssystem (10) zur Darstellung von Information auf
wenigstens einer Anzeigeeinrichtung über das Medium wenigstens eines Projektors oder einer
elektronischen Anzeige (22), wobei die Information an öffentlich zugänglichen und
frequentierten Plätzen (16, 18, 20) anzeigbar ist, wobei angeschlossene
Informationsvermittler (24) über Schnittstellen für Daten und Telekommunikation (26) für die rund-um-
die-Uhr-Übertragung von Information mit einem computerisierten Steuerzentrum (12)
verbunden sind, wobei das Steuerzentrum (12) Kommunikationsschnittstellen (14)
gegenüber Computereinrichtungen (34, 38) aufweist, die in Verbindung mit den Orten (16, 18,
20) zur Koordination und Steuerung der Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22)
angeordnet sind, wobei das Steuerzentrum (12) eine Ausstrahlungsliste in Realzeit mit
Steuerbefehlsfeldern über eine dynamische Buchung von Information rechtzeitig zur
Ausstrahlung von den Vermittlern (24) erzeugt und aktualisiert, mit einer mit dem Anschluß
verbundenen Ansteuerroutineneinrichtung, zur Übertragung von Information in dem
System (10) über Schnittstellen (26), wobei die Ausstrahlungsliste mit Steuerbefehlen die
Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) bezüglich dessen, was ausgestrahlt werden
soll, wann es ausgestrahlt werden soll, wo es ausgestrahlt werden soll und wie lang es
ausgestrahlt werden soll, koordiniert und steuert, wodurch jeder Projektor oder
elektronische Anzeige (22) steuerbar ist, unabhängig von anderen Projektoren oder elektronischen
Anzeigen, Information in Übereinstimmung mit der Ausstrahlungsliste zur Ausstrahlung
auf den jeweiligen Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) über die
Computereinrichtungen (34, 38) zu empfangen.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Systemadministrator in
der Lage ist, die Ausstrahlungsliste mit wählbarer Information zu jeder möglichen Zeit zu
aktualisieren, wobei die dynamische Buchung geändert oder verzögert werden kann.
3. Verfahren nach Anspruche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß externe
Informationsvermittler (24), die keinen Zugang zu Software in der
Ausstrahlungsverarbeitungseinrichtung haben, in die Lage versetzt werden, ihr Bildmaterial oder Ausstrahlungsmaterial
durch Personal, das die Arbeitsstationen (32) bedient, verarbeiten zu lassen.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Treiber-
bzw. Ansteuerroutinen transparent für die Übertragung von Information mit der
Ansteuerroutineneinrichtung des Steuerzentrums (12) sein können.
5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Projektor oder die elektronische Anzeige (22) die Ausstrahlung von Information unterbricht,
wenn der Projektor oder die elektronische Anzeige (22) beschädigt ist oder wenn dessen
zugehörige Ausstrahlungseinrichtung in dem öffentlichen Ort visuell nicht zugänglich ist.
6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Projektorlinse mit einer Schutzeinrichtung abgedeckt wird, wenn die Anwesenheit von Schmutz,
der die Linse verschmutzen könnte, gefürchtet oder erfaßt wird.
7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) in einem Projektorcomputer (38) angeordnet sind,
der die Ausstrahlungen zu den Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) unter
Steuerung eines Stationscomputers (34) steuert und liefert, der in den
Computereinrichtungen (34, 38) enthalten ist, wobei der Projektorcomputer einen verbundenen
Pufferspeicher aufweist, der mit den nachfolgend ankommenden Ausstrahlungen gefüllt wird,
während die durch den Projektor oder die elektronische Anzeige (22) zu dem Zeitpunkt
präsentierte Ausstrahlung aus dem Pufferspeicher geleert wird.
8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der
Computereinrichtung enthaltener Stationscomputer (34) einen Projektorcomputer (38)
enthält, der die Ausstrahlungen zu den Projektoren (22) steuert und liefert, wobei der
Projektorcomputer einen verbundenen Pufferspeicher aufweist, der mit nachfolgend
ankommenden Ausstrahlungen gefüllt wird, während die durch den Projektor oder die
elektronische Anzeige präsentierte Ausstrahlung aus dem Pufferspeicher gelöscht wird.
9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einem an
einem bestimmten Platz angeordneten und in einer Computereinrichtung enthaltenen
Stationscomputer (34) Datenbanken (36) vorhanden sind, und daß Information in den
Datenbanken (36), die sich auf Ausstrahlungen der Ausstrahlungsliste beziehen, auf
Datenbanken von Servern einer ausgewählten Anzahl von Computereinrichtungen (16, 18, 20)
kopiert wird, die an einem anderen Ort angeordnet sind.
10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausstrahlungsliste reservierte Befehlsfelder zur Aktualisierung von Steuerbefehlen über die
Vermittlerschnittstellen (26) aufweist.
11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerbefehle in einer Schlange oder Zeile angeordnet sind, wenn die Ausstrahlungsliste
vorübergehend keine Befehlsaktualisierungsfelder aufweist.
12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Schalter erfaßt, wenn ein Stationscomputer (34) nicht in Betrieb ist, wobei die durch den
Stationscomputer (34) gesteuerten Projektoren oder elektronische Anzeigen durch einen
anderen Stationscomputer (34), der an einem anderen Ort (16, 18, 20) angeordnet ist, gesteuert
werden.
13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
Unterbrechungen der Informationsausstrahlung, wenn die Anzeigevorrichtung oder
Ausstrahlungsvorrichtung von dem Projektor (22) verdeckt ist oder der Projektor oder die elektronische
Anzeige (22) verdeckt ist, als Rückkopplung und zur Überwachung einer statistischen
Analyse durch einen Systemadministrator genutzt werden, um sicherzustellen, ob die
Geräte gemäß Zeitplan arbeiten oder nicht.
14. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem Projektor (22) eine spezifische Adresse zugeordnet wird.
15. Verfahren gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Adressen vom Typ
TCP/IP sind.
16. Verfahren gemäß Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Adressen der
jeweiligen Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) auf einer intelligenten Karte
gespeichert werden, die durch die Computereinrichtungen (34, 38) mittels in diesen
enthaltenen Kartenleseeinrichtungen gelesen werden können.
17. Anordnung zur Koordinierung und Steuerung von Projektoren oder elektronischen
Anzeigen in einem digitalen Informationssystem (10) zur Anzeige von Information
aufwenigstens einer Anzeigeeinrichtung über das Medium wenigstens eines Projektors oder einer
elektronischen Anzeige (22), wobei die Information an der Öffentlichkeit zugänglichen
Orten (16, 18, 20) angezeigt oder dargestellt wird, wobei die Anordnung ein
computerisiertes Steuerzentrum (12) aufweist, mit dem Vermittler (24) von darzustellender oder
anzuzeigender Information mit einem Anschluß über Schnittstellen für Daten und
Telekommunikation (26) zur Übertragung der Information zu jeder beliebigen gewählten Zeit
verbunden sind, wobei das Steuerzentrum (12) Kommunikationsschnittstellen (14)
gegenüber Computereinrichtungen (34, 38) aufweist, die in Verbindung mit den Plätzen (16, 18,
20) zur Koordinierung und Steuerung der Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22)
angeordnet sind, wobei das Steuerzentrum (12) in Echtzeit und über das Medium einer
Ausstrahlungsverarbeitungseinrichtung (3) arbeitet, um eine Ausstrahlungsliste mit
Steuerbefehlsfeldern über eine dynamische Buchung von Anzeigeinformation durch die
Vermittler (24) zu erzeugen und zu aktualisieren, mit einer mit dem Anschluß verbundenen
Ansteuerroutinenvorrichtung, zur Übertragung von Information in dem System (10) über
die Schnittstellen (26), wobei die Ausstrahlungsliste Steuerbefehle enthält und die
betreffenden Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) bezüglich dessen, was ausgestrahlt
werden soll, wo es ausgestrahlt werden soll, wann es ausgestrahlt werden soll und für wie
lange es ausgestrahlt werden soll, koordiniert und steuert, wobei jeder Projektor oder
elektronische Anzeige (22) unabhängig von anderen Projektoren oder elektronischen
Anzeigen (22) Information entsprechend der Ausstrahlungsliste zur Ausstrahlung oder zur
Anzeige durch die jeweiligen Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) über die
Computereinrichtungen (34, 38) empfängt.
18. Anordnung gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Systemadministrator
(10) in der Lage ist, die Ausstrahlungsliste mit ausgewählter Information zu beliebiger
Zeit zu aktualisieren, wobei die dynamische Buchung geändert oder verzögert werden
kann.
19. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß externe
Informationsvermittler (24), die keinen Zugang zu Soft vare in der
Ausstrahlungsverarbeitungseinrichtung haben, in die Lage versetzt sind, ihr Bildmaterial oder
Ausstrahlungsmaterial durch Personal, das die Arbeitsstationen (32) bedient, verarbeiten zu lassen.
20. Anordnung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ansteuerroutinen transparent für die Übertragung von Information mit der
Ansteuerroutineneinrichtung des Steuerzentrums (12) sein können.
21. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der
Projektor oder die elektronische Anzeige (22) die Ausstrahlung von Information unterbricht,
wenn der Projektor oder die elektronische Anzeige abgedeckt oder beschädigt ist oder
wenn die zugehörige Ausstrahlungseinrichtung an dem öffentlichen Ort visuell nicht
zugänglich ist.
22. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die
Projektorlinse durch eine Schutzeinrichtung abgedeckt ist, wenn die Anwesenheit von
Schmutz, der die Linse erreichen kann, gefürchtet oder erfaßt wird.
23. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die
Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) mit einem Projektorcomputer (38) angeordnet
sind, der die Ausstrahlungen zu den Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) unter
Steuerung eines Stationscomputers (34) steuert und liefert, der in den
Computereinrichtungen (34, 38) enthalten ist, wobei der Projektorcomputer einen verbundenen
Pufferspeicher aufweist, der mit den nachfolgend ankommenden Ausstrahlungen gefüllt ist, während
die durch den Projektor oder elektronische Anzeige (22) zu dem Zeitpunkt präsentierte
Ausstrahlung aus dem Pufferspeicher geleert wird.
24. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein in
der Computereinrichtung enthaltener Stationscomputer (34) einen Projektorcomputer (38)
enthält, der die Ausstrahlungen zu den Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22)
steuert und liefert, wobei der Projektorcomputer einen verbundenen Pufferspeicher
aufweist, der mit nachfolgend ankommenden Ausstrahlungen gefüllt wird, während die durch
den Projektor präsentierte Ausstrahlung aus dem Pufferspeicher gelöscht wird.
25. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
an einem bestimmten Platz angeordneten und in einer Computereinrichtung enthaltenen
Stationscomputer (34) Datenbanken (36) enthalten sind, und daß Information in den
Datenbanken (36), die sich auf Ausstrahlungen der Ausstrahlungsliste bezieht, auf
Datenbanken von Stationscomputern (34) einer ausgewählten Anzahl von
Computereinrichtungen (16, 18, 20) kopiert wird, die an einem anderen Ort angeordnet sind.
26. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausstrahlungsliste reservierte Befehlsfelder zur Aktualisierung von Steuerbefehlen über die
Vermittlerschnittstellen (26) aufweist.
27. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerbefehle in einer Schlange oder Zeile angeordnet sind, wenn die Ausstrahlungsliste
vorübergehend keine Befehlsaktualisierungsfelder aufweist.
28. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 27, gekennzeichnet durch einen Schalter,
der erfaßt, wenn ein Stationscomputer (34) nicht in Betrieb ist, in welchem Fall diejenigen
Projektoren oder elektronischen Anzeigen, die durch den betriebsuntüchtigen
Stationscomputer (34) gesteuert werden, durch einen an einem anderen Ort (16, 18, 20)
angeordneten Stationscomputer (34) gesteuert werden.
29. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 18 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß
Unterbrechungen der Informationsanzeige, wenn die Anzeigeeinrichtung oder der Projektor
oder die elektronische Anzeige (22) verdeckt ist, als Rückkopplung und zur Überwachung
in einer statistischen Analyse durch einen Systemadministrator verwendet werden können,
um sicherzustellen, ob die Geräte gemäß dem Zeitplan arbeiten oder nicht.
30. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Projektor oder elektronischen Anzeige (22) eine spezifische Adresse zugeordnet ist.
31. Anordnung gemäß Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Adressen vom Typ
TCP/IP sind.
32. Anordnung gemäß Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Adressen der
jeweiligen Projektoren oder elektronischen Anzeigen (22) auf einer intelligenten Karte
gespeichert sind, die durch die Computereinrichtungen (34, 38) mittels in diesem
enthaltenen Kartenleseeinrichtungen gelesen werden können.
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