Hintergrund der Erfindung
Gebiet der Erfindung
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In den letzten Jahren sind in Personenkraftwagen Navigationssystems installiert
worden. Diese Systeme sind so konstruiert, dass eine Autokarte als elektronische Daten in
einem Speichermedium wie beispielsweise einer CD-ROM gehalten werden, während die
Position des Fahrzeugs vom GPS (Global Positioning System; Satellitenortungssystem) mit
Hilfe eines> künstlichen Satelliten oder der unabhängigen Navigation (oder Koppelnavigation)
bestimmt wird. Diese Daten werden kombiniert, um die aktuelle Position oder den Fahrort
des Fahrzeugs oder eine abzufahrende Strecke auf einem Anzeigegerät wie etwa einer CRT
visuell auszugeben und die Fahrtrichtung mit Stimmen zu weisen.
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Die in dem Navigationssystem zu verwendende elektronische Autokarte kann nicht
nur die Daten wie etwa die Anordnung von Straßen, die öffentlichen Einrichtungen oder die
Flüsse speichern, sondern auch die Neigung von Straßen oder die gesetzlichen
Bestimmungen zum Straßenverkehr sowie vielfältige Straßendaten wie die
Reibungskoeffizienten von Straßenbelägen, die bei tatsächlichen Fahrten erreicht werden.
Die von dem Navigationssystem erhaltenen Daten können somit nicht nur dazu verwendet
werden, dem Fahrzeug den Weg zu einem Zielort zu weisen, sondern können auch zum
Steuern des Motors, des Getriebes, des Bremssystems und des Karosserie-
Aufhängungssystems, während das Fahrzeug fährt, verwendet werden.
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Ein Beispiel ist in JP-B-6-581414 beschrieben. Das beschriebene System ist so
konstruiert, dass es das Schaltmuster des automatischen Getriebes aufgrund der
Straßendaten einer abzufahrenden Strecke, die vom Navigationssystem ermittelt wird,
ändert. So wird beispielsweise das Schalten unterbunden, wenn eine Kurve vor dem
Fahrzeug festgestellt wird; der Schnellgang wird unterbunden, wenn eine bergige Gegend
festgestellt wird; und ein bestimmtes Herabschalten wird unterbunden, wenn festgestellt
wird, dass die Straße einen Belag mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten u hat.
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In JP-A-5-322591 ist ein System beschrieben, das so konstruiert ist, dass es das
Schaltmuster eines automatischen Getriebes entsprechend einer vom Navigationssystem
ermittelten Straßenneigung ändert. Insbesondere weist das Steuerungssystem für ein
automatisches Getriebe, das in der Auslegeschrift beschrieben ist, Fahrzustand-
Bestimmungsmittel zum Bestimmen des Fahrzustands eines Fahrzeugs, ein
Navigationssystem zum Erkennen der Daten einer vor dem Fahrzeug liegenden Straße, des
Fahr-Azimuts des Fahrzeugs und der aktuellen Position des Fahrzeugs sowie
Steuerungsmittel zum Umwandeln des Schaltmusters (oder des Schaltdiagramms) des
automatischen Getriebes in ein Schaltmuster für eine Neigung, die der der Straße angepasst
ist, auf.
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Bei dem dort beschriebenen System wird also, wenn das Fahrzeug zu einer Straße
fahren soll, die von einer normalen nichtgeneigten Straße abweicht, wie z. B. eine Steigung,
ein Gefälle, eine krummlinige Straße oder eine Straße mit einem niedrigen
Reibungskoeffizienten, vorher eine für die Straße geeignete Übersetzungsstufe gewählt.
Dadurch kann die Häufigkeit des manuellen Schaltens durch den Fahrer verringert werden
und die Verzögerung der Steuerung kann vermieden und so die Lenkbarkeit verbessert
werden.
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Wie vorstehend beschrieben, sind herkömmliche Systeme jedoch so konstruiert, dass
das Fahrzeug entsprechend den einzelnen Straßendaten auf der vom Navigationssystem
ermittelten abzufahrenden Strecke gesteuert wird. Wenn nun häufig Straßendaten ermittelt
werden, die eine so genannte "spezielle Steuerung" zum Ändern des Schaltmusters für eine
Steigung I ein Gefälle oder eine krummlinige Straße erfordern, kann es zum "Jagen"
kommen, und das Schalten muss wiederholt werden, und, was noch schlimmer ist, die
Lenkbarkeit kann verschlechtert werden. Beim Stand der Technik kann das Schaltmuster
entsprechend dem tatsächlichen Fahrzustand geändert werden oder die
Fahrsteuerungseigenschaften können durch manuelle Operationen entsprechend den Vorgaben festgelegt
werden. Der Stand der Technik berücksichtigt jedoch nicht den Fall, dass die Steuerung die
Steuerung, die auf den mit dem Navigationssystem erhaltenen Daten basiert, beeinträchtigt.
Daher kann das Verhalten des Fahrzeugs von der Absicht des Fahrers abweichen, was
Unbehagen auslöst.
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JP-A-62-292947 beschreibt ein Steuerungssystem für ein Getriebe, das
Schaltsteuerungsmittel zum Ausgeben eines Schaltbefehlssignals aufgrund eines
vorgegebenen Schaltmusters und Straßenbestimmungsmittel zum Bestimmen der
Straßendaten einer von einem Fahrzeug abzufahrenden Strecke hat. Bei diesem System
wird ein normales Schaltmuster von einem speziellen Schaltmuster unwirksam gemacht,
wenn die Bedingung "krummlinige Straße" festgestellt wird. Dieses System kann also nicht
zwischen einem ersten und einem zweiten Muster für die Bedingung "krummlinige Straße",
die davon abhängen, ob das Auto gerade gestartet wird oder normal fährt, unterscheiden.
Kurze Darstellung der Erfindung
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Ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Lenkbarkeit durch Steuern eines
Getriebes mit verschiedenen kombinierten Straßendaten zu verbessern.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es ein Steuerungssystem
Verfügung zu stellen, das die Lenkbarkeit durch Steuern des Getriebes in Verbindung mit
den verschiedenen Bedienelementen des Fahrzeugs verbessern kann.
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Wenn bei dem erfindungsgemäßen Steuerungssystem, das in Anspruch 1 definiert
ist, eine krummlinige Straße anhand der Straßendaten ermittelt wird, wird leicht ein
Schaltmuster zum Einstellen eines höheren Übersetzungsverhältnisses für die
Schaltsteuerung gewählt, wenn das Fahrzeug auf der krummlinigen Straße zu fahren
beginnt. Dieses Schaltmuster ist beispielsweise ein Schaltmuster, bei dem der
Übersetzungsstufenbereich mit einem hohen Übersetzungsverhältnis groß ist. Wenn also
das Fahrzeug auf der krummlinigen Straße gestartet wird, wird leicht ein höheres
Übersetzungsverhältnis gewählt und dadurch nur schwer auf ein niedrigeres
Übersetzungsverhältnis geschaltet, auch wenn die Leistung nach dem Starten durch
Zurückkehren des Gaspedals verringert wird. Mit anderen Worten, die Fahrt wird mit einem
relativ hohen Übersetzungsverhältnis fortgesetzt, sodass eine ausreichende Antriebskraft für
die krummlinige Straße, die einen hohen Fahrwiderstand hat, aufrechterhalten werden kann.
Dadurch kann das häufige Herunter- und Heraufschalten vermieden werden, das sonst
durch das Treten oder Loslassen des Gaspedals bewirkt werden könnte. Somit werden der
Fahrkomfort und die Lenkbarkeit verbessert.
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Wenn bei dem in Anspruch 2 definierten bevorzugten Steuerungssystem eine
Autobahn in der abzufahrenden Strecke festgestellt wird, wird ein Weiterschaltmuster mit
einem Steuerungsinhalt, bei dem leicht ein höheres Übersetzungsverhältnis als Schaftmuster
festgelegt wird, für die Schaltsteuerung gewählt. Wenn nun das Fahrzeug auf die Autobahn
auffahren soll, wird leicht das höhere Übersetzungsverhältnis gewählt und so das
Beschleunigungsvermögen verbessert. Dadurch sind das Auffahren auf die Autobahn und
das Eingliedern in den Verkehrsfluss zügiger möglich.
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Wenn bei einem weiteren bevorzugten Steuerungssystem, das in Anspruch 3 definiert ist,
festgestellt wird, dass die abzufahrende Strecke einen Straßenbelag mit einem niedrigen
Reibungskoeffizienten hat, wird ein Schaltmuster für die Straße mit dem niedrigen
Reibungskoeffizienten, die einen Steuerungsinhalt hat, bei dem leicht ein niedrigeres als das
größte Übersetzungsverhältnis eingestellt wird, für die Schaltsteuerung gewählt. Auch wenn
die Leistung durch Treten des Gaspedals steigt, wenn das Fahrzeug auf der Straße mit
niedrigem Reibungskoeffizienten fahren soll, lässt sich das Übersetzungsverhältnis nur
schwer auf den Höchstwert bringen, sodass durch Unterdrücken der von den Rädern zu
erzeugenden Antriebskraft der Radschlupf vermieden werden kann. Dadurch kann die
Fahrstabilität des Fahrzeugs auch dann aufrechterhalten werden, wenn der
Reibungskoeffizient des Straßenbelags niedrig ist.
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Wenn bei einem weiteren bevorzugten Steuerungssystem, das in Anspruch 4
definiert ist, festgestellt wird, dass die abzufahrende Strecke zu einem Stadtgebiet gehört,
wird das Schaltmuster, das einen Steuerungsinhalt hat, bei dem leicht ein kleineres
Übersetzungsverhältnis eingestellt wird, für die Schaltsteuerung gewählt. Wenn das
Fahrzeug im Stadtgebiet fahren soll, wird das Übersetzungsverhältnis also auf einen relativ
niedrigen Wert eingestellt. Dadurch kann die Anzahl der Umdrehungen einer Energiequelle,
wie beispielsweise eines Motors, niedrig gehalten werden, sodass er geräuscharm läuft und
die Kraftstoff-Einsparung verbessert wird.
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Bei einem weiteren bevorzugten Steuerungssystem, das in Anspruch 5 definiert ist,
werden die auf den Straßendaten beruhende Schaltsteuerung und die Schaltsteuerung, die
auf den Daten basiert, die aufgrund der tatsächlichen Fahrt erhalten werden, entsprechend
dem Ergebnis des Vergleichs der von den einzelnen Schaltsteuerungen erhaltenen
Übersetzungsverhältnisse gewählt. Insbesondere wird das Übersetzungsverhältnis, das dem
Entscheidungsschwellwert entspricht, aus dem Übersetzungsverhältnis, das aufgrund der
Straßendaten der abzufahrenden Strecke bestimmt wird, und dem Übersetzungsverhältnis,
das aufgrund des tatsächlichen Fahrzustands oder der Straßengegebenheiten bestimmt
wird, gewählt und als Schaltbefehlssignal ausgegeben. Durch Wahl des
Entscheidungsschwellwerts zur Bevorzugung eines höheren Übersetzungsverhältnisses wird somit das
Beschleunigungsvermögen durch Erhöhung der Antriebskraft verbessert. Durch Wahl des
Entscheidungsschwellwerts zur Bevorzugung eines niedrigeren Übersetzungsverhältnisses
hingegen kann das Fahrzeug geräuschärmer und mit geringerem Kraftstoffverbrauch fahren.
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Bei einem weiteren bevorzugten Steuerungssystem, das in Anspruch 6 definiert ist,
wird der Steuerungsinhalt des Übersetzungsverhältnisses aufgrund des Fahrstils des
Fahrers korrigiert. Der Fahrstil und der Geschmack des Fahrers werden in der
Schaltsteuerung widergespiegelt, sodass die Eigenschaften des gesamten Fahrzeugs, wie
beispielsweise die Schaltsteuerung, die Antriebskraft und die Bremseigenschaften, mit den
vom Fahrer erwarteten übereinstimmen oder ihnen ähnlich sind, sodass der Fahrkomfort und
die Lenkbarkeit verbessert werden.
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Die vorgenannten und weiteren Ziele und neuen Merkmale der vorliegenden
Erfindung dürften aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung hervorgehen, wenn
diese unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen gelesen wird. Es ist jedoch klar,
dass die Zeichnungen nur der Erläuterung dienen und nicht als Definition der Grenzen der
Erfindung gedacht sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das ein Fahrzeug-Steuerungssystem zeigt, auf das die
vorliegende Erfindung angewendet wird.
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Fig. 2 ist Blockdiagramm, das ein Beispiel für den Aufbau eines Navigationssystems
zeigt.
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Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 4 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 5 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 8 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 9 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 10 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 11 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 12 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 13 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 14 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 15 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 16 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 17 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 18 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 19 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 20 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 21 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 22 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem
erfindungsgemäßen Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 23 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 24 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 25 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 26 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 27 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 28 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 29 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 30 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 31 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 32 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 33 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 34 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 35 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 36 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 37 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 38 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 39 ist ein Diagramm, das einen Plan zum Einstellen einer Übersetzungsstufe bei
der Kurvenfahrt zeigt.
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Fig. 40 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem erfindungsgemäßen
Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 41 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel für die von dem
erfindungsgemäßen Steuerungssystem auszuführende Steuerung zeigt.
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Fig. 42 ist ein Zeitplan, der die Änderung der Motor-Drehzahl, des Motor-
Drehmoments und des aufgebrachten Öldrucks zeigt, wenn der aufgebrachte Öldruck und
eine Drosselöffnung aufgrund einer lernenden Steuerung zum Fahren geändert werden.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Die vorliegende Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen näher beschrieben.
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Zunächst wird hier das Fahrzeug, auf das die vorliegende Ausführungsform gerichtet
ist, zusammenfassend beschrieben. In Fig. 1 ist mit der Leistungsseite eines als
Energiequelle wirkenden Motors 1 ein automatisches Getriebe 2 verbunden, das
beispielsweise ein Getriebe mit Übersetzungsstufen ist. Die Abtriebswelle 3 des
automatischen Getriebes 2 ist über eine Kardanwelle 4 und ein Differenzialgetriebe 5 mit
Rädern 6 verbunden.
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Der Motor 1 ist mit einer elektronischen Drosselklappe 7, einem Kraftstoffeinspritzer 8
und einem aus einem Zündverteiler und einem Anlasser bestehenden Zündmomenteinsteller
9 sowie einem elektronischen Motor-Steuergerät (E-ECU) 10 zum Steuern dieser
Vorrichtungen versehen. Am Motor 1 sind Sensoren angebracht, und zwar ein Motor-
DrehzahlSensor, ein Drosselöffnungssensor, ein Luftdurchsatzmesser zum Bestimmen des
Ansaugluft-Durchsatzes und ein Ansaugluft-Temperatursensor, die jedoch nicht dargestellt
sind.
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Das vorgenannte elektronische Steuergerät 10 ist im wesentlichen aus einem
Mikrocomputer aufgebaut, der hauptsächlich aus einem Prozessor (z. B. MPU oder CPU),
einem Speicher (z. B. RAM und ROM) und einer Eingabe-Ausgabe-Schnittstelle besteht, und
wird mit verschiedenen Daten wie beispielsweise das Treten des Gaspedals 11 gespeist. Die
Leistung wird durch Ändern der Öffnung der elektronischen Drosselklappe 7 beispielsweise
entsprechend dem Treten des Gaspedals 11 eingestellt, und die Steuerkennlinie der Öffnung
der elektronischen Drosselklappe 7 entsprechend dem Treten des Gaspedals 11 wird
aufgrund des Fahrzustands des Fahrzeugs und des Fahrstils des Fahrers geändert. Um die
Kraftstoffeinsparung zu verbessern, wird die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen, wenn die
Motor-Drehzahl beim Fahren im Leerlauf einen vorgegebenen Sollwert überschreitet. Um
darüber hinaus den Schaltstoß zu verbessern, wird die Winkelverzögerungssteuerung der
Zündmomenteinstellung ausgeführt, wenn das automatische Getriebe 2 geschaltet wird, um
vorübergehend das Motor-Drehmoment zu verringern.
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Das automatische Getriebe 2 ist ein Getriebe mit einem bekannten Aufbau, das
im wesentlichen aus einem Drehmoment-Umwandler mit einer Verschlusskupplung, einem
Getriebedrehzahl-Änderungsmechanismus, der hauptsächlich aus mehreren Gruppen von
Planetengetriebemechanismen besteht, und einem Reibungseingriff aufgebaut ist, der aus
mehreren Kupplungen und Bremsen zum Ausführen einer Drehzahl-Änderung durch Ändern
der Drehmoment-Übertragungswege im Getriebedrehzahl-Änderungsmechanismus besteht.
Die Verschlusskupplung und der Reibungseingriff werden durch den Öldruck betätigt, der
von einer hydraulischen Steuerung 12 gesteuert wird.
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Die hydraulische Steuerung 12 besteht aus einem Regelventil zum Regeln des
Drucks, einem Schaltventil zum Ausrücken/Einrücken der Verschlusskupplung oder zum
Ausführen der Drehzahl-Änderung und aus mehreren Magnetventilen (nicht dargestellt) zum
Ausgeben von Drucksignalen an diese Ventile. Außerdem ist ein elektronisches Steuergerät
für das automatische Getriebe (T-ECU) 13 zum indirekten Steuern des automatischen
Getriebes 2 durch Ausgeben elektrischer Signale an die Magnetventile vorgesehen. Am
automatischen Getriebe 2 sind außerdem Sensoren angebracht, und zwar ein Sensor zum
Feststellen der Drehzahl der Antriebswelle des Getriebes, ein Sensor zum Feststellen der
Abtriebswellen-Drehzahl und ein Sensor zum Feststellen der Öltemperatur, die jedoch nicht
besonders dargestellt sind.
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Das vorgenannte elektronische Steuergerät 13 besteht wie das vorgenannte
elektronische Motor-Steuergerät hauptsächlich aus einem Mikrocomputer zum Festlegen der
Übersetzungsstufe aufgrund nicht nur der Eingangssignale Drosselöffnungs-,
Fahrzeuggeschwindigkeits-, Öltemperatur-, Schaltstellungs-, Schaltmuster-, Fahrstil-,
Straßenneigungs- und Bremssignal, sondern auch eines zuvor gespeicherten Schaltmusters
oder Schaftdiagramms. Außerdem steuert das elektronische Steuergerät 13 die
Verschlusskupplung entsprechend dem Fahrzustand, der anhand der eingegebenen Daten
beurteilt wird, und den Leitungsdruck entsprechend der Drosselöffnung. Die elektronischen
Steuergeräte 10 und 13 sind so miteinander verbunden, dass sie während des
Datenaustauschs miteinander in Verbindung stehen. Dadurch werden die für die
Steuergeräte benötigten Daten von einem vorher festgelegten Sensor in die elektronischen
Steuergeräte 10 und 13 eingegeben und von einem elektronischen Steuergerät 10 (oder 13)
an das andere Gerät 13 (oder 10) gesendet.
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Das elektronische Steuergerät für das automatische Getriebe 13 ist außerdem mit
einer Funktion zum Bestimmen des Fahrstils des Fahrers über ein neurales Netzwerk
versehen, um das Schaltmuster aufgrund des Ergebnisses der Bestimmung zu wählen.
Insbesondere das Treten (oder Loslassen) des Gaspedals 11, die Motor-Drehzahl, die
Fahrzeuggeschwindigkeit, die Übersetzungsstufe und die Geschwindigkeitsverminderung
durch Bremsen werden als Daten erfasst, um festzustellen, ob die Fahrt zu den so
genannten "sportlichen Fahrten", wo es auf das Beschleunigungsvermögen ankommt, oder
zu den sparsamen Fahrten zur Verbesserung der Fahrleistung gehört.
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Nachstehend werden die vom automatischen Getriebe 2 auszuführenden
Schaltmuster beschrieben. Das automatische Getriebe 2 steuert die Drehzahl-Änderung
aufgrund des Schaltdiagramms (oder des Schaltplans), in dem die einzelnen
Übersetzungsstufenbereiche der Vorwärtsgänge durch Annahme beispielsweise der
Fahrzeuggeschwindigkeit und der Drosselöffnung als Parameter festgelegt werden. Dieses
Schaltdiagramm umfasst ein Schaltdiagramm für ein Grund-Schaltmuster (oder normales
Schaltmuster), das für eine normale Fahrt verwendet wird; ein Schaltdiagramm für
Hochleistungsmuster, das verwendet wird, wenn eine große Antriebskraft gefordert wird; ein
Schaltdiagramm für ein Sparsamkeitsmuster, das verwendet wird, wenn ein Schaltvorgang
ausgeführt wird, bei dem es auf Kraftstoff-Einsparung ankommt; ein Schaltdiagramm für
einen Schnee-Modus, das verwendet wird, wenn der Reibungskoeffizient eines
Straßenbelags mit glattgefahrenem Schnee niedrig ist; ein Schaltdiagramm für einen
Verkehrsstau-Modus, das verwendet wird, wenn eine Vorwärtsfahrt mit niedriger
Geschwindigkeit und ein Stopp wiederholt werden; und ein Schaltdiagramm für einen
Bereich niedriger Drehzahlen, das in einem Motorbremsbereich verwendet wird, wenn die
Abbremsung des Motors mit einer niedrigen Übersetzungsstufe unter Unterbindung einer
höheren Übersetzungsstufe erfolgt.
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Bei dem Schaltdiagramm für das Hochleistungsmuster wird die Schaltlinie in Richtung
höherer Drehzahlen als die des Schaltdiagramms für das Grund-Schaltmuster verschoben,
sodass die niedrigere Übersetzungsstufe leicht verwendet werden kann, indem der untere
Übersetzungsstufenbereich in Richtung der höheren Drehzahlen erweitert wird. Daher wird
beim Hochleistungsmuster das Beschleunigungsvermögen verbessert. Dagegen wird im
Schaltdiagramm für das Einsparungsmuster die Schaltlinie in Richtung der niedrigeren
Drehzahlen als die des Schaltdiagramms für das Grund-Schaltmuster verschoben, sodass
der obere Drehzahlbereich in Richtung der niedrigeren Drehzahlen erweitert wird, um eine
Fahrt mit einer niedrigeren Motor-Drehzahl zu bewirken und dadurch die Kraftstoff-
Einsparung zu verbessern.
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In dem Schaltdiagramm für den Schnee-Modus wird der Übersetzungsstufenbereich
so festgelegt, dass die niedrigste Übersetzungsstufe ein niedrigeres Übersetzungsverhältnis
als das der höchsten Übersetzungsstufe, beispielsweise des zweiten Gangs, annehmen
kann. Dadurch kann die Antriebskraft für den Start verringert werden, um auf einer Straße
mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten einen zügigen Start zu erreichen. In dem
Schaltdiagramm für den Verkehrsstau-Modus wird der zweite Gang mit einer wirksamen
Motor-Abbremsung auf die unterste Übersetzungsstufe eingestellt, sodass eine
Vorwärtsfahrt mit einer sehr niedrigen oder niedrigen Drehzahl und ein Stopp ohne starke
Stöße möglich sind. In dem Schaltdiagramm für den Bereich niedriger Drehzahlen werden
die Abschnitte mit den höheren Übersetzungsstufen entsprechend den einzelnen Bereichen
eingeschränkt.
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Das folgende System dient der Verbesserung der Stabilität, Lenkbarkeit und
Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs durch Eingeben der Daten und Befehlssignale in die
vorgenannten elektronischen Steuergeräte 10 und 13. Insbesondere ist ein
Navigationssystem 20 vorgesehen, dessen Hauptfunktion darin besteht, das Fahrzeug, in
dem sich das Navigationssystem befindet, zu einem vorgegebenen Ziel zu feiten. Das
Navigationssystem 20 ist, wie in Fig. 2 gezeigt, mit einem elektronischen Steuergerät 21,
einem ersten Datenerkennungsgerät 22, einem zweiten Datenerkennungsgerät 23, einem
Wiedergabegerät 24, einer Anzeige 25 und einem Lautsprecher 26 ausgestattet.
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Das elektronische Steuergerät 21 ist ein Mikrocomputer, der im wesentlichen aus
einem Prozessor (MPU oder CPU), einem Speicher (RAM und ROM) und einer Eingabe-
Ausgabe-Schnittstelle besteht. Das Wiedergabegerät 24 dient zum Lesen von Daten, die in
einem Datenaufzeichnungsmedium 27, beispielsweise einer optischen Platte oder einer
Magnetplatte, gespeichert sind.
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Das Datenaufzeichnungsmedium 27 speichert nicht nur die Daten, die zum Fahren
des Fahrzeugs notwendig sind, wie beispielsweise Autokarten, Ortsnamen, Straßen und
wichtige Gebäude an den Straßen, sondern auch bestimmte Straßengegebenheiten wie
gerade Straßen, Kurven, Steigungen, Gefälle, Schotterstraßen, Sandstrände, Flussbetten,
Stadtgebiete, Bergregionen, normale Straßen, Schnellstraßen und Straßenverkehrszeichen.
Diese Straßendaten werden digitalisiert und im Datenaufzeichnungsmedium 27
gespeichert. Insbesondere ist die Autokarte in Maschen unterteilt, und jede Masche besteht
aus einer Einheit von Knoten und Verbindungen, die die Knoten verbinden. Die
gespeicherten Inhalte sind die Attribute der Verbindungen, die die Knoten verbinden, wie
beispielsweise geografische Breiten und Längen von Straßen, Straßennummern,
Straßenbreiten, Länge von geraden Straßen, Straßenneigungen und Kurvenradien.
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Das vorgenannte erste Datenerkennungsgerät 22 dient zum Feststellen der aktuellen
Position des Fahrzeugs, in dem sich das Gerät befindet, der Straßengegebenheiten und der
Abstände von anderen Fahrzeugen durch unabhängige Navigation und besteht aus einem
erdmagnetischen Sensor 30 zum Bestimmen des Azimuts zum Fahren das Fahrzeugs,
einem Kreiselkompass 31 und einem Lenkungssensor 32 zum Bestimmen des
Einschlagwinkels des Lenkrads.
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Das erste Datenerkennungsgerät 22 ist außerdem mit einem Neigungssensor 33 zum
Bestimmen der Neigung von Straßen, einer Videokamera 34 zum Erkennen eines vorderen
Fahrzeugs und zum Bestimmen des Abstands von diesem Fahrzeug, einem Laser-Dauer-
Gerät 35, einem Abstandssensor 36, einem Rad-Drehzahl-Sensor 37 zum getrennten
Bestimmen der Drehzahlen der einzelnen Räder und einem Beschleunigungssensor 38 zum
Bestimmen der Beschleunigung des Fahrzeugs ausgestattet. Hierbei regelt das Laser-
Dauer-Gerät 35 die Drosselöffnung so, dass eine festgelegte Fahrzeuggeschwindigkeit
beibehalten wird, wenn der Laserradar kein vorderes Fahrzeug erkennt oder wenn der
Abstand vom vorderen Fahrzeug groß genug ist.
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Außerdem sind das erste Datenerkennungsgerät 22 und das elektronische
Steuergerät 21 miteinander verbunden, um die Daten so zu übertragen, dass sie, wenn sie
vom ersten Datenerkennungsgerät 22 erkannt werden, zum elektronischen Steuergerät 21
übertragen werden.
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Das zweite Datenerkennungsgerät 23 erkennt die aktuelle Position des Fahrzeugs,
indem sich das Gerät befindet, die Straßengegebenheiten, andere Fahrzeuge, Hindernisse
und das Wetter und besteht aus einer GPS-Antenne 40 zum Empfangen von Radiowellen
von einem künstlichen Satelliten 39, einem mit der GPS-Antenne 40 verbundenen Verstärker
41 und einem mit dem Verstärker 41 verbundenen GPS-Empfänger 42.
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Das zweite Datenerkennungsgerät 23 ist außerdem mit einer Antenne 44 zum
Empfangen von Radiowellen von einem Bodendaten-Übertragungssystem 43, wie etwa
einem auf einem anderen Fahrzeug befindlichen Sender, von einer am Straßenrand
befindlichen Funkbake oder Zeichensäule, von einem VICS (Vehicle Information &
Communication System; Fahrzeuginformations- und -übertragungssystem) oder von einem
SSVS (Super Smart Vehicle System; Superintelligentes Fahrzeugsystem), mit einem mit der
Antenne 44 verbundenen Verstärker 45 und einem mit dem Verstärker 45 verbundenen
Bodendaten-Empfänger 46 ausgestattet.
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Außerdem sind der GPS-Empfänger 42 und der Bodendaten-Empfänger 46 so mit
dem elektronischen Steuergerät 21 verbunden, dass eine Datenübertragung erfolgt, sodass
die Daten, die vom zweiten Datenerkennungsgerät erkannt werden, zum elektronischen
Steuergerät 21 gesendet werden.
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Die Anzeige 25 ist eine Flüssigkristallanzeige oder eine Katodenstrahlröhre (CRT)
und hat die Funktion, Daten wie beispielsweise die bis zum Zielort abzufahrenden Straßen,
die Gegebenheiten der abzufahrenden Straßen, die aktuelle Position des Fahrzeugs, in dem
sich die Anzeige befindet, das Vorhandensein und die Positionen von anderen Fahrzeugen
und das Vorhandensein und die Positionen von Hindernissen grafisch anzuzeigen sowie die
Fahrmodi, die den Straßengegebenheiten in den vorher bestimmten Abschnitten
entsprechen, und die Schaltdiagramme anzuzeigen, die zum Steuern des automatischen
Getriebes 2 aufgrund der im Datenaufzeichnungsmedium 27 oder dem ersten und
zweiten Datenerkennungsgerät 22 und 23 gespeicherten Daten verwendet werden sollen.
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Die verschiedenen Daten werden auf der Anzeige 25 angezeigt und als Sprache vom
Lautsprecher 26 ausgegeben.
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Mit der Anzeige 25 sind mehrere Schalter 28 und ein externer Eingabestift 29
verbunden, die betätigt werden können, um das erste Datenerkennungsgerät 22 oder das
zweite Datenerkennungsgerät 23 zu steuern, das Ziel und die abzufahrenden Straßen
festzulegen, die abzufahrenden Straßenabschnitte festzulegen, die
Fahrmodi, die für die Gegebenheiten in den vorher festgelegten Abschnitten geeignet sind,
anzuzeigen und zu wählen und das für die Steuerung des automatischen Getriebes 2 zu
verwendende Schaltdiagramm anzuzeigen und zu ändern.
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Bei dem vorstehend beschriebenen Navigationssystem 20 werden die vom ersten
Datenerkennungsgerät 22 erkannten Daten der abzufahrenden Straßen, die vom zweiten
Datenerkennungsgerät 23 erkannten Daten der abzufahrenden Straßen und die im
Datenaufzeichnungsmedium 27 gespeicherten Kartendaten verglichen oder ausgewertet, um
die Straßengegebenheiten an der oder in der Nähe der aktuellen Position des Fahrzeugs auf
der abzufahrenden Strecke zu bestimmen.
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Hierbei können Erkennungsfehler in den einzelnen Sensoren verursacht werden,
wenn die aktuelle Position anhand der vom ersten Datenerkennungsgerät 22 zu
erkennenden Daten bestimmt werden soll. Daher werden Kontrollen durchgeführt, um die
Fehler durch Kartenabgleich zu beheben. Dieser Kartenabgleich ist ein Hilfsmittel zum
Korrigieren der aktuellen Position des Fahrzeugs durch Vergleichen des Fahrorts des
Fahrzeugs, der aus den Signalen der verschiedenen Sensoren bestimmt wird, mit den im
Datenaufzeichnungsmedium 27 gespeicherten Kartendaten.
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Außerdem ist ein Antiblockiersystem (ABS) 50 vorgesehen. Bei diesem System
erfolgt die Regelung mit dem Ziel, die Greifkräfte der Räder auf einer Straße mit einem
niedrigen Reibungskoeffizienten aufrechtzuerhalten, indem der Schlupf der Räder beim
Bremsen ermittelt wird, um die Bremskraft zu vergrößern/verringern. Insbesondere wird die
Geschwindigkeit der Fahrzeugkarosserie anhand eines Eingangssignals ermittelt, das von
einem Sensor 51 zum Bestimmen der Drehzahl der Räder 6 kommt. Wenn festgestellt wird,
dass die Geschwindigkeit des Rades niedriger als die Geschwindigkeit der
Fahrzeugkarosserie ist, wird der Öldruck einer Bremse 52 für das Rad mit der niedrigeren
Geschwindigkeit vorübergehend gesenkt, um die Greifkraft des Rads 6 wiederherzustellen.
Mit dem Antiblockiersystem 50 können die Räder 6 einzeln abgebremst werden, und diese
Abbremsung wird zur Geschwindigkeitsverminderung verwendet, wenn die
Fahrzeuggeschwindigkeit von dem vorgenannten Laser-Dauer-Gerät 35 geregelt wird.
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Das Antiblockiersystem 50 kann die Antriebskräfte der einzelnen Räder 6 regeln.
Daher sind für die Datenübertragung ein Zugkraft-Steuerungssystem (TRC) 60 und ein
Fahrzeugstabilitäts-Kontrollsystem (VSC) 70 mit dem System 50 verbunden. Das Zugkraft-
Steuerungssystem 60 dient der Vermeidung des Durchdrehens der Antriebsräder beim
Starten beispielsweise auf einer Straße mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten. Wenn
beim Starten ein Durchdrehen der Antriebsräder durch Vergleichen der Drehzahlen der
Antriebsräder und der übrigen Räder festgestellt wird, gibt das Zugkraft-Steuerungssystem
60 ein Signal an das elektronische Motor-Steuergerät 10 aus, um die Drosselöffnung und
den Öldruck für die Bremse 52 der Antriebsräder zu verringern, um deren Durchdrehen zu
vermeiden.
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Das Fahrzeugstabilitäts- Kontrollsystem 70 dient den
Aufrechterhaltung der Stabilität des Fahrzeugs bei Kurvenfahrten. Das System 70 erzeugt
ein Moment für ein stabiles Lenkverhalten durch Abbremsen bestimmter Räder, und zwar
des Vorderrads an der Kurven-Außenseite oder des rechten und linken Hinterrads, um deren
Drehmomente zu verringern. In das Fahrzeugstabilitäts-Kontrollsystem 70 werden Signale,
wie etwa die Drehzahlen der einzelnen Räder, die Drosselöffnung und die Gierrate,
eingegeben.
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Das Steuerungssystem mit dem bisher beschriebenen Aufbau steuert das
automatische Getriebe 2 aufgrund der vom vorgenannten Navigationssystem 20 erhaltenen
Straßendaten oder durch Bestimmen des aktuellen Fahrzustands. Nachstehend werden
Beispiele der Steuerung beschrieben.
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Fig. 3 zeigt ein Beispiel der Steuerung beim Starten auf einer krummlinigen Straße.
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Im Schritt 1 wird die aktuelle Position des Fahrzeugs vom Navigationssystem 20 ermittelt, die
aktuelle Position und die kommenden Straßengegebenheiten werden bestimmt und die
Steuerung des automatischen Getriebes 2 wird nach dem Grundmuster ausgeführt. Hierbei
kann die aktuelle Position des Fahrzeugs wie üblich mit der vorgenannten Koppelnavigation
oder GPS bestimmt werden. Außerdem können die Straßengegebenheiten aufgrund der im
Navigationssystem 20 gespeicherten Daten und der vom vorgenannten Bodendaten-
Übertragungssystem 43 erhaltenen Daten bestimmt werden. Die Straße vor der aktuellen
Position kann durch Eingeben des Ziels bestimmt werden, um die abzufahrende Strecke
festzulegen. Die kommende Straße kann aber auch aus der soeben abgefahrenen Strecke
oder den Kartendaten ermittelt werden. Außerdem kann das Grund-Schaltmuster
beispielsweise durch Lesen des als Schaltdiagramm gespeicherten Musters ausgeführt
werden.
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Während der Fahrt des Fahrzeugs wird im Schritt 2 entschieden, ob auf der
abzufahrenden Strecke die Straße vor dem Fahrzeug krummlinig ist. Nach der Definition in
der vorliegenden Erfindung umfasst Krummlinigkeit den Fall, dass die Straße selbst
krummlinig ist, und die Situation, dass die Straße zwar nicht krummlinig ist, aber aufgrund
der abzufahrenden Strecke krummlinig sein muss, sowie den Fall, dass die Straße
krummlinig ist, obwohl sie sich nicht von einem anderen Abschnitt als die Straße,
beispielsweise einem Flussbett, unterscheidet.
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Im Allgemeinen ist bei Krummlinigkeit die Straße selbst krummlinig oder biegt an
einer Kreuzung rechts oder links ab. In dem Steuerungsbeispiel von Fig. 3 wird die Situation
erkannt, dass das Fahrzeug an der Kreuzung nach rechts oder links abbiegt. Hierbei wird
auch bestimmt, ob die Kreuzung geneigt ist. Wenn die Antwort im Schritt 2 "JA" ist, wird im
Schritt 3 entschieden, ob das Fahrzeug auf das Lesesignal auf dieser Seite der Kreuzung hin
angehalten worden ist. Diese Entscheidung kann mit einem geeigneten Steuergerät wie etwa
dem elektronischen Steuergerät für das automatische Getriebe 13 aufgrund der
Fahrzeuggeschwindigkeit getroffen werden.
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Wenn die Antwort im Schritt 3 "JA" ist, wird der Fahrzeugstart von
elektronischen Steuergerät für das automatische Getriebe 13 erkannt und das Grund-
Schaltmuster wird im Schritt 4 in ein Schaftmuster für Kurven oder Neigungen/Kurven
umgewandelt. Mit anderen Worten, das Schaltmuster wird in ein Schaltmuster für Kurven
umgewandelt, wenn erkannt wird, dass die Kreuzung nicht geneigt ist, und wird in ein
Schaltmuster für Neigungen/Kurven umgewandelt, wenn erkannt wird, dass die Kreuzung
geneigt ist.
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Bei dem Schaltmuster für Kurven wird leicht eine niedrigere Übersetzungsstufe als
die für das Grund-Schaltmuster verwendet. Insbesondere wird der Heraufschaltpunkt in
Richtung der höheren Drehzahlen gelegt. Diese Schaltmuster-Änderung kann vorgenommen
werden, wenn der Fahrstil sportlich ist, oder nur dann, wenn ein bestimmter Fahrmodus wie
beispielsweise der Sportmodus gewählt wird. Wenn das Fahrzeug an einer Kreuzung rechts
oder links abbiegen soll, wird das automatische Getriebe 2 aufgrund des Kurven-
Schaltmusters oder des Neigungs-/Kurven-Schaltmusters gesteuert und die
Steuerungsroutine springt zurück. Der Sportmodus ist ein Schaltmodus, bei dem eine
Übersetzungsstufe in Reaktion auf ein auf der manuellen Betätigung beruhendes
Schaltsignal festgelegt wird, und er wird mit dem nicht dargestellten Wahlschalter gewählt.
Bei diesem Sportmodus werden außerdem alle Vorwärtsgänge in den Zustand zum
Bewirken der Motorbremsung gesetzt.
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Wenn hingegen die Antwort im Schritt 3 "NEIN" ist, wird im Schritt S entschieden, ob
unmittelbar vor der Kreuzung eine Bremsung erfolgt ist. Wenn die Antwort im Schritt S "JA"
ist, wird das Grund-Schaltmuster im Schritt 6 in ein Schaltmuster für Kurven umgewandelt,
falls der Fahrstil sportlich ist oder der Fahrmodus des Fahrzeugs der Sportmodus ist. Bei
diesem Kurven-Schaltmuster wird leicht eine Übersetzungsstufe mit niedrigeren Drehzahlen
als beim Grund-Schaltmuster entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit und der
Krümmung der Kreuzung verwendet und der Leerlaufpunkt wird in Richtung höherer
Drehzahlen als die des Grund-Schaltmusters verschoben. Im Schritt 6 kann das Grund-
Schaltmuster auch in ein Schaltmuster für Neigungen/Kurven umgewandelt werden. Wenn
danach das Fahrzeug an der Kreuzung abbiegt, wird das automatische Getriebe 2 aufgrund
des Kurven-Schaltmusters oder des Neigungs-/Kurven-Schaltmusters gesteuert und die
Steuerroutine springt zurück.
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Die Steuerroutine springt zurück, wenn die Antwort im Schritt S "NEIN" ist, und das
Grund-Schaltmuster wird, bevor es geändert wird, im Schritt 7 wiederhergestellt, wenn die
Antwort im Schritt 2 "NEIN" ist. Der vorgenannte Schritt 1 entspricht dem
Schaltsteuerungsmittel und Straßendaten-Erkennungsmittel von Anspruch 1 der Erfindung,
und Schritt 4 entspricht dem Schaltsteuerungsmittel, dem Starterkennungsmittel und dem
Schaltmuster-Steuerungsmittel.
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Wenn bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 3 festgestellt wird, dass das Fahrzeug an
einer nichtgeneigten Kreuzung nach rechts oder links abbiegen soll, wird das automatische
Getriebe 2 vom Kurven-Schaltmuster gesteuert, das leicht die Übersetzungsstute
mit niedrigeren Drehzahlen als die des Grund-Schaltmusters verwendet. Dadurch kann eine
ausreichende Antriebskraft entsprechend dem Fahrwiderstand erreicht werden, wenn das
Fahrzeug an der Kreuzung nach rechts oder links abbiegen soll, und die
Beschleunigungsleistung nach dem Ende der Rechts- oder Linkskurve an der Kreuzung
kann erhöht werden, sodass der Fahrkomfort und die Lenkbarkeit verbessert werden.
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Wenn bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 3 festgestellt wird, dass das Fahrzeug
kurz vor einer Kreuzung einmal angehalten hat und dann gestartet ist, wird das Grund-
Schaltmuster in ein Schaltmuster für Kurven umgewandelt. Auch wenn das Gaspedal nach
dem Abbiegen an der Kreuzung zurückkehrt, kann das Heraufschalten unterdrückt werden,
und die Beschleunigung nach der Rechts- oder Linkskurve erfolgt bei der Übersetzungsstufe,
die in der Kurve verwendet wurde. So wird das lästige Wiederholen (oder das Jagen oder
hektische Schalten) der Gänge vermieden und der Fahrkomfort und die Lenkbarkeit werden
verbessert.
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Wenn bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 3 die Kreuzung geneigt ist, wird das
Grund-Schaltmuster in ein Schaltmuster für Neigungen/Kurven umgewandelt, sodass eine
ausreichende Antriebskraft für den Steigungswiderstand erreicht werden kann. Wenn das
Fahrzeug dagegen ein Gefälle hinunterfährt, kann eine genau ausreichende Motorbremsung
erreicht werden und der Fahrkomfort und die Lenkbarkeit können verbessert werden.
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Nachstehend wird ein Beispiel für die Steuerung beschrieben, bei dem das Fahrzeug
auf einer krummlinigen Straße abgebremst wird. Dieses Steuerungsbeispiel ist in Fig. 4
gezeigt. Zunächst werden im Schritt 11 wie im Schritt 1 der in Fig. 3 beschriebenen
Steuerung die Bestimmung der aktuellen Position und der kommenden
Straßengegebenheiten und die Steuerung mit dem Grund-Schaltmuster durchgeführt. Im
Schritt 12 wird dann anhand der Straßendaten des Navigationssystems 20 entschieden, ob
eine Kurve vor dem Fahrzeug liegt oder ob das Fahrzeug gerade eine Kurve fährt.
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Gleichzeitig wird der Radius der Kurve bestimmt. Wenn die Antwort im Schritt 12 "JA" ist,
wird im Schritt 13 entschieden, ob genau vor der Kurve eine Bremsung durchgeführt worden
ist oder ob das Gaspedal während der Kurvenfahrt zurückkehrt. Diese Entscheidungen
können von einem bestimmten Steuergerät wie etwa dem elektronischen Steuergerät für das
automatische Getriebe 13 getroffen werden. Im Schritt 13 wird auch die Größe der
Bremskraft beim Bremsen bestimmt. Diese Bestimmung kann aufgrund der Änderungsrate
der Fahrzeuggeschwindigkeit, also der Geschwindigkeitsverminderung, erfolgen.
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Wenn die Antwort im Schritt 13 "JA" ist, das heißt, wenn die Kurve so scharf ist, dass
das Fahrzeug sie nicht zügig durchfahren kann, wird im Schritt 14 das Grund-Schaltmuster in
ein Schaltmuster für Kurven umgewandelt. Bei diesem Kurven-Schaltmuster wird leicht eine
niedrigere Übersetzungsstufe als die des Grund-Schaltmusters verwendet. Wenn der
Leerlaufpunkt in Richtung der höheren Drehzahlen verschoben wird und die Kurve einen
kleineren Radius hat oder die Bremskraft größer ist, das heißt, wenn die
Fahrzeuggeschwindigkeit nach dem Bremsen niedriger ist, wird leicht die
niedrigere Übersetzungsstufe verwendet.
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Diese Steuerung der Änderung des Schaltmusters kann nur ausgeführt werden, wenn
der Fahrstil sportlich ist oder wenn ein bestimmter Fahrmodus wie etwa der Sportmodus
gewählt wird. Die Kurvenfahrt wird mit dem Kurven-Schaltmuster ausgeführt, und die
Steuerroutine springt zurück.
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Wenn dagegen die Antwort im Schritt 13 "NEIN" ist, wird im Schritt 15 entschieden,
ob das Fahrzeug gerade eine Kurve fährt. Diese Entscheidung kann aufgrund des vom
Lenkungssensor eingegebenen Signals oder des vom Gierratensensor eingegebenen
Signals getroffen werden. Wenn die Antwort im Schritt 15 "JA" ist, wird im Schritt 16 das
Grund-Schaltmuster in ein Schaltmuster für Kurven umgewandelt. Dieses Kurven-
Schaltmuster hat einen Steuerungsinhalt, bei dem leicht eine niedrigere Übersetzungsstufe
als die des Grund-Schaltmusters verwendet wird. So wird beispielsweise der
Heraufschaltpunkt von der aktuellen Übersetzungsstufe in Richtung der höheren Drehzahlen
verschoben oder der Herunterschaltpunkt wird in Richtung einer größeren Drosselöffnung
verschoben. Diese Änderungssteuerung des Schaltmusters kann auch durchgeführt werden,
wenn der Fahrstil sportlich ist oder wenn ein bestimmter Fahrmodus wie etwa der
Sportmodus gewählt wird.
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Das Kurven-Schaftmuster, das im Schritt 16 festgelegt wird, hat einen
Steuerungsinhalt, bei dem leicht eine Übersetzungsstufe mit höheren Drehzahlen als die des
im Schritt 14 festgelegten Kurven-Schaltmusters verwendet wird. Der Grund hierfür liegt
darin, dass das im Schritt 14 festgelegte Kurven-Schaltmuster den Straßengegebenheiten
entspricht, bei denen das Brems- oder Gaspedal genau vor einer Kurve zurückkehrt und die
eine niedrigere Geschwindigkeit und eine höhere Bremskraft erfordern.
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Danach wird die Kurvenfahrt mit dem Kurven-Schaltmuster ausgeführt und die
Steuerroutine springt zurück. Wenn die Antwort im Schritt 15 "NEIN" ist, springt die
Steuerroutine zurück. Wenn die Antwort im Schritt 12 "NEIN" ist, wird im Schritt 17 das
Grund-Schaltmuster gewählt und die Steuerroutine springt zurück. Der vorgenannte Schritt
11 entspricht dem Schaltsteuerungsmittel und dem Straßendaten-Erkennungsmittel von
Anspruch 2, Schritt 12 entspricht dem Straßendaten-Erkennungsmittel, Schritt 13 entspricht
dem Brems-Erkennungsmittel und Schritt 14 entspricht dem Schaltsteuerungsmittel und dem
Schaltmuster-Steuerungsmittel.
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Somit können bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 4 Wirkungen erreicht werden, die
denen des Steuerungsbeispiels von Fig. 3 ähnlich sind. Wenn die Kurve so scharf ist, dass
das Fahrzeug sie nicht zügig durchfahren kann, ohne dass seine Geschwindigkeit mit der
Bremse 14 vermindert wird, wird das Grund-Schaltmuster in ein Schaltmuster für Kurven so
umgewandelt, dass das Fahrzeug fahren kann, während es vom Motor abgebremst wird, und
dass das Beschleunigungsvermögen beim Verlassen der Kurve verbessert werden kann.
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Wenn das Fahrzeug hingegen auf eine so sanfte Kurve zufährt, dass es diese unter
Beibehaltung der Geschwindigkeit ohne Betätigung der Bremse zügig durchfahren kann, das
heißt, wenn die Routine auf Schritt 16 zugeht, kann die Motor-Drehzahl niedriger als die von
Schritt 14 gewählt werden, sodass die Geräuscharmut und die Kraftstoff-Einsparung und
somit der Fahrkomfort und die Lenkbarkeit verbessert werden.
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Wenn bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 4 die Kurve einen kleineren Radius hat
oder die Bremskraft höher ist, wird das Schaltmuster in ein Schaltmuster für Kurven
umgewandelt, bei dem leicht die Übersetzungsstufe mit niedrigeren Drehzahlen verwendet
wird. Wenn die Kurve so scharf ist, dass das Fahrzeug sie nicht zügig durchfahren kann,
ohne dass seine Geschwindigkeit mit einer größeren Bremskraft verringert wird, wird leicht
die niedrigere Übersetzungsstufe verwendet, sodass die Antriebskraft für den erhöhten
Fahrwiderstand vergrößert wird, sodass der Fahrkomfort und die Lenkbarkeit verbessert
werden.
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Nachstehend wird die Steuerung für eine nur für Kraftfahrzeuge bestimmte Straße
beschrieben. Fig. 5 zeigt ein Steuerungsbeispiel, bei dem im Schritt 21 eine Steuerung
ausgeführt wird, die der von Schritt 1 in Fig. 3 ähnlich ist. Dann wird im Schritt 22
entschieden, ob das Fahrzeug auf eine Schnellstraße auffährt. Wenn die Antwort im Schritt
22 "JA" ist, wird im Schritt 23 entschieden, ob das Fahrzeug von der Auffahrtrampe der
Schnellstraße, wie beispielsweise einer Mautstelle, einer Kartenkontrollstelle oder einer
Tankstelle mit Raststätte, starten soll. Diese Entscheidungen können vom
Navigationssystem 20 getroffen werden.
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Wenn die Antwort im Schritt 23 "NEIN" ist, wird in Schritt 24 entschieden, ob das
Fahrzeug gerade auf einer Einmündungsspur der Schnellstraße fährt. Wenn die Antwort im
Schritt 24 "NEIN" ist, wird im Schritt 25 entschieden, ob die Einmündung in die Hauptspur der
Schnellstraße zu Ende ist. Wenn die Antwort im Schritt 25 "NEIN" ist, wird im Schritt 26
entschieden, ob das Fahrzeug gerade einen bestimmten Abschnitt wie etwa eine Kurve oder
einen geneigten Abschnitt befährt. Wenn die Antwort im Schritt 26 "NEIN" ist, wird im Schritt
27 entschieden, ob das Fahrzeug mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Wenn die Antwort im
Schritt 27 "JA" ist, wird das Schaltmuster, bevor es geändert wird, im Schritt 28
wiederhergestellt und die Steuerroutine springt zurück.
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Wenn hingegen die Antwort im Schritt 23 "JA" ist, ist ein hohes
Beschleunigungsvermögen erforderlich, sodass im Schritt 29 das Grund-Schaltmuster in ein
Schaltmuster für einen bestimmten Abschnitt geändert wird. Dieses Schaltmuster für einen
bestimmten Abschnitt hat einen Steuerungsinhalt, bei dem leicht eine Übersetzungsstufe mit
niedrigeren Drehzahlen als die des Grund-Schaltmusters verwendet wird. So wird
beispielsweise der Schaltpunkt in Richtung höherer Drehzahlen verschoben oder der
Heraufschaltpunkt nach dem Herunterschalten des automatischen Getriebes 2 durch
Einschalten des Motors 1 wird in Richtung höherer Drehzahlen verschoben. Diese
Änderungssteuerung des Schaltmusters kann bewirkt werden, wenn der Fahrstil sportlich ist
oder wenn ein bestimmter Fahrmodus wie etwa der Sportmodus gewählt wird. Nach der
Ausführung von Schritt 29 springt die Steuerroutine zurück.
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Wenn die Antwort im Schritt 24 "JA" ist, ist ein Beschleunigungsvermögen für ein
zügiges Verschmelzen mit dem Verkehrsfluss erforderlich, sodass im Schritt 30 das Grund-
Schaltmuster in ein Schaltmuster für einen bestimmten Abschnitt umgewandelt wird. Dieses
Schaltmuster für einen bestimmten Abschnitt hat einen Steuerungsinhalt, bei dem leicht eine
Übersetzungsstufe mit niedrigeren Drehzahlen als die des Grund-Schaltmusters verwendet
wird, um das Heraufschalten nach dem Nerunterschalten des automatischen Getriebes 2
durch Einschalten des Motors 1 zu regeln. Diese Änderungssteuerung des Schaltmusters
kann nur ausgeführt werden, wenn der Fahrstil sportlich ist oder wenn ein bestimmter
Fahrmodus wie etwa der Sportmodus gewählt wird. Nach Durchführung von Schritt 30 oder
wenn die Antwort im Schritt 22 "NEIN" ist, springt die Steuerroutine zurück.
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Wenn die Antwort im Schritt 25 "JA" ist, reicht es aus, eine konstante Geschwindigkeit
zu halten. Daher wird im Schritt 31 eine Steuerung zur Wiederherstellung des Grund-
Schaltmusters ausgeführt und die Steuerroutine springt zurück. Wenn dagegen die Antwort
im Schritt 26 "JA" ist, müssen das Beschleunigungsvermögen und die Antriebskraft erhöht
werden und das Grund-Schaltmuster wird im Schritt 32 in ein Schaltmuster für einen
bestimmten Abschnitt umgewandelt.
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Bei diesem Schaltmuster für einen bestimmten Abschnitt wird leicht eine
Übersetzungsstufe mit einer niedrigeren Drehzahl als die des Grund-Schaltmusters
verwendet und der Hochschaltpunkt vom 3. auf den 4. Gang oder vom 4. auf den 5. Gang
wird in Richtung der höheren Drehzahlen verschoben. Diese Änderungssteuerung des
Schaltmusters kann nur ausgeführt werden, wenn der Fahrstil sportlich ist oder wenn ein
sportlicher Fahrmodus wie etwa der Sportmodus gewählt wird. Die Steuerroutine springt
nach der Ausführung von Schritt 32 zurück.
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Wenn im Schritt 27 die Antwort "NEIN" ist, ist es erforderlich, die
Straßengegebenheiten neu zu ermitteln und das Schaltmuster entsprechend den
Straßengegebenheiten neu festzulegen, und die Steuerroutine springt zurück. Der
vorgenannte Schritt 21 entspricht dem Schaltsteuerungsmittel und dem Straßendaten-
Erkennungsmittel von Anspruch 3, Schritt 22 entspricht dem Straßendaten-
Erkennungsmittel und Schritt 29 entspricht dem Schaltmuster-Steuerungsmittel.
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Wenn also beim Steuerungsbeispiel von Fig. 5 eine nur für Fahrzeuge bestimmte
Schnellstraße, eine Auffahrtrampe der Schnellstraße, eine Einmündungsspur, eine Kurve
oder eine Neigung festgestellt wird, wird das Schaftmuster in ein Schaltmuster für einen
bestimmten Abschnitt umgewandelt, bei dem leicht eine Übersetzungsstufe mit einer
niedrigeren Drehzahl, d. h. mit einem höheren Übersetzungsverhältnis als das des Grund-
Schaltmusters, verwendet wird. Dadurch werden die Antriebskraft, das
Beschleunigungsvermögen und die Motorbremskraft, die ausreichend sind, damit das
Fahrzeug in dem bestimmten Abschnitt fahren kann, erhöht, um einen zügigen Start, ein
zügiges Einmünden in die Hauptspur, ein zügiges "Überholen" und ein zügiges
Abbiegen zu realisieren, sodass der Fahrkomfort und die Lenkbarkeit verbessert werden.
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Nachstehend wird unter Bezugnahme auf Fig. 6 ein Steuerungsbeispiel beschrieben,
bei dem der Reibungskoeffizient des Straßenbelags niedrig ist. In Fig. 6 wird im Schritt 41
eine Steuerung ausgeführt, die der von Schritt 1 von Fig. 3 ähnlich ist. Vom
Navigationssystem 20 wird im Schritt 42 aus dem Inhalt des gewählten Ziels ermittelt, ob das
Fahrzeug in einer kalten Zone fährt. Wenn die Antwort im Schritt 42 "JA" ist, wird im Schritt
43 entschieden, ob die Umgebungstemperatur einen vorher gespeicherten vorgegeben Wert
nicht überschreitet, und anhand eines als elektronische Daten gespeicherten Kalenders wird
entschieden, ob Winter ist.
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Wenn im Schritt 43 entschieden wird, dass die Umgebungstemperatur den
vorgegebenen Wert nicht überschreitet und dass Winter ist, wird das Grund-Schaltmuster im
Schritt 44 in ein Schaltmuster für kalte Zonen umgewandelt. Bei diesem Schaltmuster für
kalte Zonen wird der Herunterschaltpunkt mit einer niedrigeren Drehzahl als die des Grund-
Schaltmusters festgelegt. Dadurch wird leicht eine Übersetzungsstufe mit höheren
Drehzahlen, d. h. mit einem niedrigeren Übersetzungsverhältnis als das des Grund-
Schaltmusters, verwendet, sodass die Antriebskraft niedrig gehalten werden kann, um den
Schlupf der Räder zu vermeiden.
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Im Schritt 44 wird dagegen der Schnee-Modus beim früheren Fahrzeitpunkt gewählt.
Selbst wenn danach der Zündschlüssel einmal auf AUS und dann wieder auf EIN für die
aktuelle Fahrt gedreht wird, wird das automatische Getriebe 2 automatisch im Schnee-
Modus gesteuert. Dadurch wird die Situation verbessert, wenn der Fahrer die Wahl des
Schnee-Modus zum zweiten Fahrzeitpunkt vergessen hat. Außerdem kann der
Geschwindigkeitsverminderungs-Schlupfbereich der Verschlusskupplung des automatischen
Getriebes 2 vor der Änderung auf die Fahrzeuggeschwindigkeit zurückgestellt werden.
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Dann wird im Schritt 45 entschieden, ob die Straße einen niedrigen
Reibungskoeffizienten hat, das heißt, ob sie vereist ist. Diese Entscheidung kann aufgrund
der vorher im Navigationssystem 20 gespeicherten Daten oder der erneuerbaren Daten oder
vom Antiblockiersystem 50 oder vom Fahrzeugstabilitäts-Kontrollsystem 70 getroffen
werden. Wenn die Antwort im Schritt 45 "JA" ist, wird im Schritt 46 das Schaltmuster für kalte
Zonen in das Schaltmuster für den Schnee-Modus (oder das Schaltmuster für Straßen mit
einem niedrigen Reibungskoeffizienten) umgewandelt. Wenn im Schritt 45 entschieden wird,
dass die Straße keine Straße mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten ist, wird die
Steuerung wie beim Schaftmuster für kalte Zonen ausgeführt und die Steuerroutine springt
zurück.
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Wenn die Antwort im Schritt 42 oder im Schritt 43 "NEIN" ist, wird mit Stimmen oder
einer Lampe gewarnt, dass der Schnee-Modus für die aktuellen Straßengegebenheiten nicht
geeignet ist. Wenn der Schnee-Modus gewählt wird, wird das Muster zwingend in
das Grund-Schaltmuster umgewandelt. Außerdem wird im Schritt 47 der
Geschwindigkeitsverminderungs-Schlupfbereich der Verschlusskupplung in Richtung niedrigerer Drehzahlen
erweitert. Da der Geschwindigkeitsverminderungs-Schlupfbereich in Richtung niedrigerer
Drehzahlen erweitert wird, wird die Motor-Drehzahl bis zur niedrigen
Fahrzeuggeschwindigkeit auf einem relativ hohen Wert gehalten, sodass der Zeitraum zur
Verringerung der Kraftstoffzufuhr verlängert wird, um die Kraftstoff-Einsparung zu
verbessern.
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Der vorgenannte Schritt 41 entspricht dem Schaltsteuerungsmittel und dem
Straßendaten-Erkennungsmittel von Anspruch 4, Schritt 42 entspricht dem Straßendaten-
Erkennungsmittel und die Schritte 44 und 46 entsprechen dem Schaltmuster-
Steuerungsmittel. Wenn also bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 6 eine Straße mit einem
niedrigen Reibungskoeffizienten erkannt wird, wird das Grund-Schaltmuster in das
Schaltmuster für den Schnee-Modus umgewandelt, bei dem leicht eine Übersetzungsstufe
mit einem niedrigeren Übersetzungsverhältnis als das der niedrigsten Übersetzungsstufe
verwendet wird. Dadurch wird die Antriebskraft beim Starten oder während des Fahrens des
Fahrzeugs niedrig gehalten, um den Schlupf der Räder zu vermeiden und so den
Fahrkomfort, die Lenkbarkeit und die Fahrstabilität des Fahrzeugs zu verbessern.
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Ein Steuerungsbeispiel zum Fahren im Stadtgebiet wird nachstehend unter Bezugnahme auf
Fig. 7 beschrieben. In Fig. 7 wird zunächst im Schritt 51 eine ähnliche Steuerung wie die von
Schritt 1 von Fig. 3 ausgeführt. Dann wird im Schritt 52 entschieden, ob das Fahrzeug in
einem Stadtgebiet fährt oder ob das Fahrzeug gerade im Stadtgebiet (oder Wohngebiet)
gefahren ist. Die Entscheidung kann aufgrund des Ergebnisses der Bestimmung der
aktuellen Position durch das Navigationssystem 20 oder aufgrund der Straßendaten
getroffen werden. Wenn die Antwort im Schritt 52 "JA" ist, wird im Schritt 53 das Grund-
Schaltmuster in ein Schaltmuster für Stadtgebiete umgewandelt, mit dem das
automatische Getriebe 2 gesteuert wird, und dann springt die Steuerroutine zurück. Hierbei
ist das Schaltmuster für Stadtgebiete ein Schaltmuster, bei dem Bereich der
Übersetzungsstufen mit höheren Drehzahlen, die ein niedriges Übersetzungsverhältnis
haben, in Richtung niedrigerer Drehzahlen für eine größere Drosselöffnung A erweitert wird.
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Wenn die Antwort im Schritt 52 "NEIN" ist, wird im Schritt 54 das Schaltmuster vor der
Änderung wiederhergestellt und die Steuerroutine springt zurück. Schritt 51 entspricht dem
Schaltsteuerungsmittel und dem Straßendaten-Erkennungsmittel von Anspruch 5, Schritt 52
entspricht dem Straßendaten-Erkennungsmittel und Schritt 53 entspricht dem Schaltmuster-
Steuerungsmittel.
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Somit hat bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 7 das Schaltmuster für Stadtgebiete
einen Steuerungsinhalt, bei dem leicht eine Übersetzungsstufe mit höheren Drehzahlen, d. h.
bei einem niedrigeren Übersetzungsverhältnis als das des Grund-Schaltmusters, verwendet
wird. Wenn das Fahrzeug in einem dichtbesiedelten Stadtgebiet fährt, kann die Motor-
Drehzahl niedrig gehalten werden, um einen ruhigen Gang zu erreichen und die Kraftstoff-
Einsparung zu verbessern.
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Wenn das Fahrzeug auf einer krummlinigen Straße fahren soll, wird vorzugsweise
eine Übersetzungsstufe zum Bewirken der Motorbremsung verwendet, um zu vermeiden,
dass die Querbeschleunigung (oder Quer-G) zu hoch wird, und um das
Beschleunigungsvermögen beim Durchfahren der krummlinigen Straße zu verbessern. Diese
Steuerung kann beispielsweise durch Steuern des Schaltens unter Verwendung eines
Schaltdiagramms mit einem großen Bereich niedriger Drehzahlen zum Bewirken der
Motorbremsung ausgeführt werden. Das ist eine Steuerung zum Unterbinden oder
Unterdrücken des Heraufschaltens auf eine Übersetzungsstufe mit höheren Drehzahlen, wie
etwa eine Schnellgang-Stufe, und sie ähnelt der für die Steigung/das Gefälle. Wenn nun
eine krummlinige Straße und eine Steigung/ein Gefälle gemischt werden, führt das
erfindungsgemäße Steuerungssystem die Steuerung wie folgt aus.
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In Fig. 8 bestimmt das Navigationssystem 20 im Schritt 61 die aktuelle Position und
ermittelt die Gegebenheiten der aktuellen Position und die kommenden
Straßengegebenheiten. Diese Steuerung ist der von Schritt 1 in Fig. 3 ähnlich. Hierbei ist die
kommende Straße entweder eine bis zum Ziel abzufahrende Strecke, die in das
Navigationssystem 20 eingegeben wurde, oder eine vor dem Fahrzeug liegende Straße, die
aufgrund der Fahrgeschichte bis zu diesem Punkt abzuschätzen ist.
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Nachdem die kommenden Straßengegebenheiten ermittelt worden sind, wird im
Schritt 62 entschieden, ob sich eine Kurve (oder eine krummlinige Straße) auf einem Gefälle
vor dem Fahrzeug befindet. Hierbei bedeutet "vor dem Fahrzeug" der Bereich, der sich von
der aktuellen Position auf der vom Navigationssystem 20 ermittelten noch abzufahrenden
Strecke erstreckt. Außerdem umfasst "Krummlinigkeit" in der vorliegenden Erfindung sowohl
den Fall, dass die Straße selbst krummlinig ist (wie an einer Kreuzung oder einer normalen
Kurve) als auch die Krummlinigkeit aufgrund der abzufahrenden Strecke.
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Wenn die Antwort im Schritt 62 "JA" ist, wird im Schritt 63 beim sportlichen Fahrstil
der Schwellwert für die Ausführung oder Wiederherstellung der Gefälle-Steuerung in ein
geringeres Gefälle umgewandelt. Mit anderen Worten, die Gefälle-Steuerung wird auch dann
ausgeführt, wenn das Straßengefälle gering ist. Hierbei kann der sportliche Fahrstil vom
neuralen Netzwerk im elektronischen Steuergerät für das automatische Getriebe 13 ermittelt
werden. Bei der Gefälle-Steuerung wird leicht eine Übersetzungsstufe mit einem hohen
Übersetzungsverhältnis verwendet, indem das Wählen der höchsten Übersetzungsstufe
unterbunden wird, um die Motorbremsung zu bewirken, wenn eine abschüssige Straße
befahren werden soll. Diese Schaltsteuerung wird aufgrund eines Schaltdiagramms
durchgeführt, das einen großen Gangschaltungsbereich mit niedrigen Drehzahlen für eine
wirksame Motorbremsung hat.
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Die Änderung des Schwellwerts im Schritt 63 kann auch in einem normalen Fall,
wenn der Fahrstil nicht sportlich ist, vorgenommen werden. In diesem Fall kann der
Änderungsbereich des Schwellwerts beim sportlichen Fahrstil von dem beim normalen
Fahrstil abweichen.
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Wenn das Fahrzeug auf ein Gefälle zufährt, wird die Gefälle-Steuerung ausgeführt.
Wenn eine Kurve durchfahren wird oder wenn das Gefälle endet, wird im Schritt 64 die
Gefälle-Steuerung beendet und das Grund-Schaltmuster wiederhergestellt. Die
Entscheidung zur Ausführung dieser Steuerungen im Schritt 64 kann entweder mit den vom
Navigationssystem 20 erhaltenen Straßendaten oder mit der aufgrund der
Fahrzeuggeschwindigkeit ermittelten Beschleunigung/Geschwindigkeitsverminderung
getroffen werden.
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Wenn dagegen vor dem Fahrzeug keine Kurve festgestellt wird, sodass die Antwort
im Schritt 62 "NEIN" ist, kehrt im Schritt 65 der Schwellwert zu einem Normalwert zurück und
die Steuerroutine geht zum Schritt 64. Dadurch wird bei einem Gefälle und einer
krummlinigen Straße leicht die Gefälle-Steuerung ausgeführt.
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Der vorgenannte Schritt 61 entspricht dem Schaltsteuerungsmittel und dem
Straßendaten-Erkennungsmittel von Anspruch 6, Schritt 62 entspricht dem Straßendaten-
Erkennungsmittel, Schritt 64 entspricht dem Schaltmuster-Steuerungsmittel und die Schritte
63 und 65 entsprechen dem Gefällebestimmungsmittel. Dieses Steuerungsbeispiel kann für
den Fall verwendet werden, dass das Fahrzeug eine ansteigende oder abschüssige Straße
befährt.
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Somit kann bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 8 das Fahrzeug auch eine schwach
abschüssige Straße befahren, während eine Motorbremsung erst erfolgt, wenn das Gefälle
eine Kurve hat. Bei einer Steigung hingegen kann eine ausreichende Steigkraft erzeugt
werden, während das Heraufschalten vermieden oder -unterdrückt wird. In beiden Fällen wird
eine ausreichende Motorbremskraft oder Antriebskraft erzeugt, sodass der Fahrkomfort und
die Lenkbarkeit verbessert werden. Wenn das Ende des Gefälle erkannt wird, wird die
Gefälle-Steuerung beendet, um ein Heraufschalten zuzulassen. Dadurch kann die Motor-
Drehzahl an der Einmündung in eine geradlinige Straße nach dem Ende des krummlinigen
Gefälles verringert werden, um die Geräuscharmut und die Kraftstoff-Einsparung zu
verbessern.
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In der vorliegenden Erfindung kann der Steuerungsinhalt auch in Abhängigkeit vom
Wert des Kurvenradius geändert werden. Dieses Beispiel wird in Fig. 9 gezeigt. In dem
Beispiel von Fig. 9 wird zum vorgenannten Steuerungsbeispiel von Fig. 8 ein Schritt der
Bestimmung des Kurvenradius hinzugefügt. Insbesondere werden die Operationen von
Schritt 61 und Schritt 62 wie beim Steuerungsbeispiel von Fig. 8 ausgeführt, und wenn im
Schritt 62 festgestellt wird, dass in einem kommenden Gefälle eine Kurve ist, wird im Schritt
62A bestimmt, ob der Radius R der Kurve größer als ein vorgegebener Sollwert ist.
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Wenn die Antwort im Schritt 62A "JA" ist, wird im Schritt 66 für einen sportlichen
Fahrstil die Gefälle-Steuerung unterbunden oder der Schwellwert für die Entscheidung zur
Ausführung der Gefälle-Steuerung wird in ein stärkeres Gefälle geändert. Wenn
insbesondere die Kurve einen großen Radius R hat, ist die Querbeschleunigung beim
Fahren nicht so hoch, sodass das Fahrzeug die Kurve mit einer relativ hohen
Geschwindigkeit durchfahren kann. Daher wird die Gefälle-Steuerung zum Festlegen eines
hohen Übersetzungsverhältnisses nicht ausgeführt. Alternativ wird die Gefälle-Steuerung an
der Kurve nicht ausgeführt, wenn das Gefälle nur einen kleinen Gradienten hat. Das
Schaltmuster für den Fall, dass die Gefälle-Steuerung auf einem Gefälle mit einer Kurve
ausgeführt werden soll, kann beispielsweise ein Schaltmuster, das leicht ein höheres
Übersetzungsverhältnis als das des Schaltmusters verwendet, das für die normale Gefälle-
Steuerung gewählt wird, oder ein Schaltmuster sein, bei dem das Wählen einer
Übersetzungsstufe mit höheren Drehzahlen weiter unterdrückt wird.
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Aufgrund der im Schritt 62A getroffenen Entscheidung wird im Schritt 64 die
Ausführung oder Wiederherstellung der Gefälle-Steuerung entschieden.
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Wenn die Antwort im Schritt 62 "NEIN" ist, da keine Kurve vor dem Fahrzeug liegt,
geht die Routine zum Schritt 67, wo die Unterbindung der Ausführung der Gefälle-Steuerung
aufgehoben wird. Alternativ wird der vorgenannte Schwellwert auf den Normalwert
zurückgestellt. Das Schaltmuster bei der in diesem Fall auszuführenden Gefälle-Steuerung
kann beispielsweise ein Schaltmuster mit einem niedrigeren Übersetzungsverhältnis als das
des Schaltmusters für eine Kurve oder ein Muster sein, das leicht eine Übersetzungsstufe
mit höheren Drehzahlen verwendet. Dann geht die Routine zum Schritt 64, wo die
Ausführung oder Wiederherstellung der Gefälle-Steuerung entschieden wird.
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Wenn der Radius R der Kurve kleiner als der Schwellwert ist, sodass die
Querbeschleunigung zunimmt, geht die Routine zum Schritt 67, wo die Unterbindung der
Ausführung der Gefälle-Steuerung aufgehoben oder der vorgenannte Schwellwert auf den
Normalwert zurückgestellt wird. Mit anderen Worten, die Schaltsteuerung kann mühelos mit
dem Schaltmuster zum leichten Einstellen eines hohen Übersetzungsverhältnisses
ausgeführt werden. Die in Fig. 9 gezeigte Steuerung kann nicht nur bei einem Gefälle,
sondern auch bei einer Steigung ausgeführt werden.
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Somit entsprechen die Schritte 62 und 62A dem Straßendaten-Erkennungsmittel von
Anspruch 6 und die Schritte 66 und 67 entsprechen dem Gefällekorrekturmittel.
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Bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 9 sind die Wirkungen denen des
Steuerungsbeispiels von Fig. 8 für einen kleinen Kurvenradius ähnlich, und die Gefälle-
Steuerung wird ausgeführt oder die Steuerung wird mit einem Schaltmuster zum leichten
Einstellen eines höheren Übersetzungsverhältnisses ausgeführt, sodass die Antriebskraft
entsprechend dem Fahrwiderstand erhöht werden kann. In dem Fall, dass eine Kurve einen
relativ niedrigen Fahrwiderstand hat, kann dagegen die Motor-Drehzahl nahe der auf einer
geradlinigen Straße gebracht werden, um die Geräuscharmut und die Kraftstoff-Einsparung
zu verbessern. Somit kann die Lenkbarkeit durch die in Fig. 9 gezeigte Steuerung noch
mehr verbessert werden.
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Nachstehend wird ein weiteres Beispiel der Schaltsteuerung an einer Kurve in einer
ansteigenden/abschüssigen Straße beschrieben. Fig. 10 zeigt ein Beispiel für eine
vorhandene oder fehlende Abbremsung an der Kurve und die Steuerung am
Kurvenausgang. Im ersten Schritt 71 wird die aktuelle Position bestimmt und die vor der
aktuellen Position liegenden Straßengegebenheiten werden ermittelt. Diese Operationen
können wie bei der vorgenannten Steuerung im Schritt 61 von Fig. 8 oder 9 ausgeführt
werden.
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Dann wird im Schritt 72 entschieden, ob eine Kurve vor dem Fahrzeug liegt oder ob
das Fahrzeug gerade eine Kurve fährt. Diese Entscheidung kann vom Navigationssystem 20
getroffen werden, und die aktuelle Kurvenfahrt kann aufgrund des vom Gierraten- oder
Lenkungssensor kommenden Eingangssignals bestimmt werden. Wenn die Antwort im
Schritt 72 "JA" ist, wird im Schritt 73 entschieden, ob der Bremsschalter von AUS auf EIN
gestellt worden ist, das heißt, ob eine Bremsung ausgeführt worden ist. Diese Entscheidung
kann beispielsweise aufgrund des vom Bremsschalter kommenden Signals getroffen
werden, das in das elektronische Steuergerät für das automatische Getriebe 13 eingegeben
wird.
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Wenn die Antwort im Schritt 73 "JA" ist, erfordert der Radius der kommenden Kurve
eine Geschwindigkeitsverminderung. Wenn in diesem Fall der Fahrstil sportlich ist, wird im
Schritt 74 das Schalten unterbunden. Insbesondere werden sowohl das Herunterschalten als
auch das Heraufschalten unterbunden. Das Schaltmuster kann ein Schaltmuster zum
leichteren Wählen eines höheren Übersetzungsverhältnisses als das für die normale Gefälle-
Steuerung sein.
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Wenn hingegen die Antwort im Schritt 72 "NEIN" ist, wird im Schritt 75 entschieden,
ob das Fahrzeug am Kurvenausgang ist. Diese Entscheidung kann vom Navigationssystem
20 getroffen werden. Wenn die Antwort im Schritt 75 "JA" ist, wird im Schritt 76 der
Fahrwiderstand verringert, um ein Heraufschalten zu ermöglichen. Diese Steuerung kann
entweder durch Ändern des Schaftdiagramms oder durch Neusetzen des Steuerungs-Flags
zum Unterbinden des Schaltens ausgeführt werden. Dann springt die Steuerroutine zurück.
Wenn die Antwort im Schritt 73 oder 75 "NEIN" ist, wird die Steuerung nach dem
ungeänderten Schaltmuster (d. h. das Schaltmuster für die Gefälle-Steuerung) ausgeführt
und die Steuerroutine springt zurück. Die in Fig. 10 gezeigte Steuerung kann nicht nur an
einem Gefälle, sondern auch an einer Steigung ausgeführt werden.
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Die vorgenannten Schritte 71, 72 und 75 entsprechen dem Straßendaten-
Erkennungsmittel in Anspruch 7, Schritt 73 entspricht dem Brems-Erkennungsmittel, Schritt
74 entspricht dem Schalt-Unterbindungsmittel und Schritt 76 entspricht dem
Schaltunterbindungs-Aufhebungsmittel.
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Wenn somit bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 10 eine
Bremsung an einer Kurve eines Gefälles / einer Steigung erfolgt, wird das Schalten
unterbunden, um die aktuelle Übersetzungsstufe aufrechtzuerhalten, sodass eine zügige
oder stabile Fahrt beibehalten wird, während eine Änderung der Antriebskraft an der Kurve
vermieden wird. Mit der Gefälle-Steuerung wird die Übersetzungsstufe aber auch auf
niedrigeren Drehzahlen gehalten, sodass die Motorbremsung bewirkt werden kann. Am
Kurvenausgang kann durch die Steigung die Motor-Drehzahl verringert werden, um die
Geräuscharmut zu verbessern. Wenn das Schaltmuster beim Feststellen des Bremsens in
ein Schaltmuster zum leichten Wählen einer Übersetzungsstufe mit einem größeren
Übersetzungsverhältnis umgewandelt wird, kann das Fahrzeug die Kurve an der Steigung /
dem Gefälle zügiger durchfahren.
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In dem erfindungsgemäßen Steuerungssystem, das bisher beschrieben worden ist,
wird an einer Steigung 1 einem Gefälle mit einer Kurve eine Steuerung ausgeführt, die
zwangsweise eine Übersetzungsstufe mit einem höheren Übersetzungsverhältnis verwendet.
Andererseits hat eine reale Straße eine komplizierte Struktur, bei der krummlinige Straßen
auf eine geradlinige Straße folgen oder Steigungen/Gefälle auf eine nichtgeneigte Straße
folgen. Wenn nun an jedem Ende einer krummlinigen Straße das Schaltmuster geändert wird
oder wenn die Steigungs-/Gefälle-Steuerung an jedem Ende einer Steigung/eines Gefälles
beendet wird, kann es zum häufigen Schalten immer dann kommen, wenn das Schaltmuster
geändert wird. Um diesen Nachteil zu vermeiden, führt das erfindungsgemäße
Steuerungssystem die Steuerungen wie nachstehend beschrieben aus.
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Fig. 11 zeigt ein Steuerungsbeispiel zum Ändern einer Gefälle-Steuerung für eine
geradlinige Straße zwischen Kurven oder Gefällen. Im ersten Schritt 81 wird die aktuelle
Position bestimmt und die vor der aktuellen Position liegenden Straßengegebenheiten
werden ermittelt. Diese Operationen können wie im Schritt 61 von Fig. 8 ausgeführt werden.
Dann wird aufgrund der im Schritt 81 ermittelten Straßengegebenheiten im Schritt 82
entschieden, ob vor dem Fahrzeug ein Kurvenausgang liegt. Wenn die Antwort im Schritt 82
"JA" ist, wird im Schritt 83 die Entfernung einer geradlinigen Straße bis zur nächsten Kurve
oder zum nächsten Gefälle berechnet und aufgrund der Streckenlänge der geradlinigen
Straße wird der Schwellwert für die Entscheidung der Ausführung der Gefälle-Steuerung
berechnet. Die Streckenlänge der geradlinigen Straße kann aus den im Navigationssystem
20 gespeicherten Straßendaten berechnet werden. Außerdem kann die Berechnung des
Schwellwerts, die auf der früheren Berechnung basiert, durch Speichern der Beziehung
zwischen beiden im Voraus als Karte und durch Lesen des Schwellwerts, der der
berechneten Streckenlänge der geradlinigen Straße entspricht, erfolgen. Der Schwellwert
wird beispielsweise für die größere Streckenlänge der geradlinigen Straße auf den höheren
Wert (oder den Gradienten) eingestellt. Kurz gesagt, der Gradient für die auszuführende
Gefälle-Steuerung wird für die längere geradlinige Straße größer.
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Nachdem wie vorstehend beschrieben der Entscheidungsschwellwert
zur Ausführung der Gefälle-Steuerung festgelegt worden ist, erfolgt im Schritt 84 die
Operation (Ausführung) oder Rückstellung (oder Verlassen) der Gefälle-Steuerung aufgrund
des Entscheidungsschwellwerts.
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Wenn jedoch keine Kurve vor dem Fahrzeug liegt, sodass die Antwort im Schritt 82
"NEIN" ist, wird im Schritt 85 der Schwellwert für die Entscheidung der Ausführung der
Gefälle-Steuerung auf den Normalwert gesetzt. Danach geht die Steuerroutine zum Schritt
84.
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Der vorgenannte Schritt 81 entspricht dem Straßendaten-Erkennungsmittel in
Anspruch 8, Schritt 83 entspricht dem Erkennungsmittel für einen geradlinige Straßenverlauf
und dem Schaltmuster-Steuerungsmittel und Schritt 84 entspricht dem Mittel zum Festlegen
des Schaltmusters für geradlinige Straßenabschnitte in Anspruch 8.
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Wenn bei der in Fig. 11 gezeigten Steuerung die geradlinige Straße kurz ist, wird die
Gefälle-Steuerung auch bei einem kleinen Gradienten ausgeführt, sodass die vorangehende
Gefälle-Steuerung fortgesetzt wird. Dadurch kann die unangenehme Änderung des
Schaltmusters und das entsprechende lästige Schalten (oder Jagen oder hektische
Schalten) vermieden werden.
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Nachstehend wird ein Steuerungsbeispiel beschrieben, bei dem die Fortsetzung oder
Rückstellung (oder Verlassen) der Steigungs-/Gefälle-Steuerung aufgrund der Zeit oder der
Entfernung von der aktuellen Position entschieden wird, anstatt wie vorstehend beschrieben
die Ausführung/Nichtausführung der Gefälle-Steuerung anhand der Entfernung vom
Kurvenausgang bis zur nächsten Kurve oder bis zum nächsten Gefälle zu entscheiden. Fig.
12 zeigt ein Steuerungsbeispiel an einem Gefälle. Zunächst wird im Schritt 91 das Fahrzeug
abgebremst und entschieden, ob die Entfernung oder Zeit bis zum Gefälle kürzer als der
Schwellwert ist. Diese Entscheidung kann aufgrund des vom Bremsschalter kommenden
Signals, das vom elektronischen Steuergerät für das automatische Getriebe 13 eingegeben
wird, und der vom Navigationssystem 20 erhaltenen Straßendaten getroffen werden.
Wenn die Antwort im Schritt 91 "JA" ist, erfolgt im Schritt 92 ein Herunterschalten vom
höchsten 4. Gang auf den 3. Gang, während das Heraufschalten auf den 4. Gang
unterbunden wird. Diese Steuerung kann beispielsweise durch Umwandeln des
Schaltmusters vom Grund-Schaltmuster in ein Schaltmuster für die Gefälle-Steuerung
erfolgen. Die Steuerung im Schritt 92 bewirkt aber auch die Motorbremsung. Daher wird
vorzugsweise die Verschlusskupplung ausgerückt oder schlüpfend gesteuert. Das
Herunterschalten sollte jedoch nicht auf den 3. Gang begrenzt werden, sondern kann auf
den 2. Gang erweitert werden.
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Wenn die Antwort im Schritt 91 "NEIN" ist, wird im Schritt 93 entschieden, ob ein
Gefälle-Flag FdS auf EIN steht und ob die Bremse eingeschaltet ist. Dieses Gefälle-Flag Fds
wird eingeschaltet, wenn die Entscheidung für das Gefälle gilt, wie nachstehend näher
beschrieben wird. Wenn die Antwort im Schritt 93 "JA" ist, geht die Steuerroutine zum Schritt
92, wo die Steuerung für starke Gefälle ausgeführt wird. Wenn die Antwort "NEIN"
ist, springt die Routine zurück.
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Daher kann im Steuerungsbeispiel von Fig. 12 die Gefälle-Steuerung nicht nur durch
Bremsen an einem Gefälle, sondern auch durch Ändern des Schaltmusters vor dem
tatsächlichen Befahren des Gefälles begonnen werden, sodass sie ohne Verzögerung
ausgeführt werden kann. Wenn die Antwort im Schritt 91 auf einer nichtgeneigten Straße
zwischen zwei Gefällen "JA" ist, kann die Gefälle-Steuerung fortgesetzt werden, um
hektisches Schalten oder Jagen zu vermeiden.
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Die vorgenannte Steuerung von Fig. 12 kann auch auf eine Steuerung an einer
Steigung angewendet werden, wie in Fig. 13 dargestellt. Zunächst wird im Schritt 101
entschieden, ob das Fahrzeug nach dem Herunterschalten nach dem Anlassen im 1. bis 3.
Gang fährt und ob die Zeit oder die Entfernung bis zur Steigung kürzer als der vorgegebene
Wert ist. Diese Entscheidungen können wie im Schritt 91 von Fig. 12 vom Navigationssystem
20 und elektronischen Steuergerät für das automatische Getriebe 13 getroffen werden.
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Wenn die Antwort im Schritt 101 "JA" ist, wird im Schritt 102 das Heraufschalten in
den 4. Gang unterbunden. Diese Unterbindung kann entweder durch Setzen eines
Unterbindungs-Flags für den 4. Gang oder durch Umwandeln des Schaltmusters in ein
Schaltmuster für Steigungen/Gefälle erfolgen.
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Wenn jedoch die Antwort im Schritt 101 "NEIN" ist, wird im Schritt 103 entschieden,
ob ein Steigungssteuerungs-Flag FUS eingeschaltet ist und ob das Fahrzeug nach dem
Herunterschalten nach dem Anlassen im 1. bis 3. Gang fährt. Dieses Steigungs-Flag FUS wird
eingeschaltet, wenn die Entscheidung für die Steigung gilt, wie nachstehend näher
beschrieben wird. Wenn die Antwort im Schritt 103 "JA" ist, geht die Steuerroutine zum
Schritt 102, wo die Steuerung für eine starke Steigung ausgeführt wird. Wenn die Antwort
hingegen "NEIN" ist, springt die Routine zurück.
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Solange bei dem in Fig. 13 gezeigten Steuerungsbeispiel das Fahrzeug mit dem
heruntergeschalteten Gang nach dem Anlassen auf einer nichtgeneigten Straße zwischen
Steigungen fährt, wird das Heraufschalten unterbunden, wenn sich das Fahrzeug kurz vor
einer Steigung befindet. Dadurch kann die Steigungssteuerung ohne Verzögerung
ausgeführt werden und hektisches Schalten und Jagen können vermieden werden.
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Nachstehend wird unter Bezugnahme auf Fig. 14 eine Steuerung zum Setzen des
Gefälle-Flags FdS und des Steigungs-Flags FUS beschrieben. Fig. 14 zeigt eine Steuerroutine
zum Entscheiden der Steigungs-/Gefälle-Steuerung aufgrund der Beschleunigung. Zunächst
wird im Schritt 111 eine Bezugsbeschleunigung aufgrund einer Karte berechnet, in der die
Abtriebswellen-Drehzahl No und die Drosselöffnung - als Parameter für jede
Übersetzungsstufe und jedes Ausrücken/Einrücken der Verschlusskupplung verwendet
werden. Diese Karte kann aufgrund von Versuchen erstellt und als elektronische Daten
gespeichert werden.
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Dann wird im Schritt 112 die tatsächliche Beschleunigung aufgrund der
Änderungsrate der Abtriebswellen-Drehzahl No berechnet. Insbesondere kann die
Abtriebswelien-Drehzahl No in regelmäßigen Abständen abgefragt werden, um die
tatsächliche Beschleunigung anhand der Differenz der abgefragten Werte zu berechnen. Die
vorgenannte Bezugsbeschleunigung und die tatsächlichen Beschleunigungen werden im
Schritt 113 gefiltert, um kurzzeitig instabile Daten oder durch Störungen entstandene Daten
zu entfernen.
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Im Schritt 114 wird entschieden, ob die so erhaltene Differenz Δα zwischen der
Bezugs- und der tatsächlichen Beschleunigung kleiner als ein Steigungs-Entscheidungswert
ist. Da die Beschleunigung an einer Steigung durch die Schwerkraft verringert wird, ist die
Bezugsbeschleunigung größer als die tatsächliche Beschleunigung. Daher kann aufgrund
der Größe der Differenz Δα entschieden werden, ob es sich um eine Steigung handelt. Wenn
die Antwort im Schritt 114 "NEIN" ist, geht die Routine zum Schritt 115, wo entschieden wird,
ob die Differenz Δα größer als der Gefälle-Entscheidungswert ist. Solange das Fahrzeug auf
einem Gefälle fährt, wird die Fahrzeuggeschwindigkeit durch die Schwerkraft erhöht, sodass
die Beschleunigung steigt. Somit kann die Entscheidung, ob es sich um ein Gefälle handelt,
anhand der Differenz Δα getroffen werden.
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Wenn die Antwort im Schritt 115 "NEIN" ist, wird im Schritt 116 entschieden, ob die
vorgenannte Beschleunigungsdifferenz Δα innerhalb des oberen Grenzwerts und des
unteren Grenzwerts für die Entscheidung liegt, ob es sich um eine nichtgeneigte Straße
handelt. Wenn die Antwort im Schritt 116 "JA" ist, wird im Schritt 117 ein Flag für
nichtgeneigte Straßen FUS auf EIN gesetzt. Wenn die Antwort im Schritt 116 "NEIN" ist, kann
nicht entschieden werden, ob es sich um eine ansteigende/abschüssige Straße oder eine
nichtgeneigte Straße handelt, und die Routine springt sofort zurück.
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Wenn jedoch die Antwort im Schritt 115 "JA" ist, ist die tatsächliche Beschleunigung
weit höher als die Bezugsbeschleunigung und im Schritt 118 wird das Gefälle-Flag FdS auf
EIN gesetzt. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 114 "JA" ist, ist die tatsächliche
Beschleunigung weit geringer als die Bezugsbeschleunigung und im Schritt 119 wird das
Steigungs-Flag FUS auf EIN gesetzt.
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Wie vorstehend beschrieben, werden das Gefälle-Flag Fd8 und das Steigungs-Flag
FUS verwendet, um die Ausführung der Gefälle-Steuerung oder der Steigungssteuerung zu
entscheiden. Außerdem dient das Flag für nichtgeneigte Straßen Ffl zum Steuern des
Rücksprungs aus der Steigungs-/Gefälle-Steuerung. Ein Beispiel ist in Fig. 15 gezeigt.
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In Fig. 15 wird im Schritt 121 entschieden, ob eine bestimmte Zeit vergangen ist,
nachdem das Flag für nichtgeneigte Straßen auf EIN gesetzt worden ist. Wenn die Antwort
im Schritt 121 "NEIN" ist, springt die Routine sofort zurück. Wenn jedoch die Antwort "JA" ist,
geht die Routine zum Schritt 122.
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Im Schritt 122 wird entschieden, ob der 3. Gang auch dann beibehalten wird, wenn
das Schaltmuster zum Grund-Schaltmuster zurückkehrt, ob das Gaspedal zurückkehrt oder
ob das Fahrzeug beschleunigt worden ist. Wenn eine dieser Entscheidungen bestätigt
wird, das heißt, wenn die Antwort im Schritt 122 "JA" ist, wird im Schritt 123 ein
Heraufschalten vom 3. in den 4. Gang zugelassen, da auch dann kein Unbehagen entsteht,
wenn die Steigungs-/Gefälle-Steuerung unterbrochen wird, um das Grund-Schaltmuster
wiederherzustellen. Wenn die Antwort im Schritt 122 "NEIN" ist, springt die Routine zurück.
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Die Steuerungen, die bisher unter Bezugnahme auf die Fig. 11 bis 13
beschrieben worden sind, sind Steuerungsbeispiele für einzelne kommende
Steigungen/Gefälle. Bei dem erfindungsgemäßen Steuerungssystem wird die Fortdauer oder
Wiederholung von krummlinigen Straßen über einen bestimmten Abschnitt festgestellt, um
aufgrund dieser Feststellung zu entscheiden, ob es sich um eine kurvenreiche Straße
handelt, sodass aufgrund der Antwort die Wahl einer höheren Übersetzungsstufe für die
Steigung / das Gefälle eingeschränkt oder zugelassen wird, wie nachstehend näher
beschrieben wird.
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Zunächst wird die Entscheidungssteuerung für eine kurvenreiche Straße unter
Bezugnahme auf Fig. 16 beschrieben. Wenn die abgefahrene Straße keine kurvenreiche
Straße ist, wird der Endpunkt eines geradlinigen Abschnitts, ab dem die kurvenreiche Straße
möglicherweise beginnt, das heißt der Anfangspunkt eines krummlinigen Abschnitts, als
Anfangspunkt zum Suchen der kurvenreichen Straße festgelegt. Insbesondere wird für einen
Punkt P(n) (n = 1, 2, ...), der anhand der Straßendaten im Navigationssystem 20 als vor der
aktuellen Position liegend ermittelt wird, der Endpunkt P(iws) als iws bestimmt, wenn das
Fahrzeug geradeaus fährt Wenn das Fahrzeug auf einer Kurve fährt, wird im Schritt 131 der
Endpunkt eines nächsten geradlinigen Abschnitts P(iws) als iws bestimmt.
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Dann wird im Schritt 132 entschieden, ob die Entfernung zwischen der aktuellen
Position und dem gesuchten Anfangspunkt P(iws) der kurvenreichen Straße größer als ein
vorgegebener Wert L ist. Wenn die Antwort im Schritt 132 "JA" ist, liegt keine kurvenreiche
Straße auf der Strecke L. Daher wird im Schritt 143 das Flag F auf AUS gesetzt und die
Steuerroutine springt zurück. Wenn hingegen die Antwort im Schritt 132 "NEIN" ist, kommt
der gesuchte Anfangspunkt der kurvenreichen Straße näher, sodass im Schritt 133 die
Schleifenvariablen i und j initialisiert werden.
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Dann wird im Schritt 134 entschieden, ob die drei Punkte P(i+j) bis P(i+j+2) eine
Gerade bilden. Diese Entscheidung kann in Abhängigkeit davon getroffen werden, ob der
Radius der Straße, die diese drei Punkte verbindet, größer als ein vorgegebener Wert ist, ob
der Winkel, der von den Geraden gebildet wird, die die drei Punkte verbinden, kleiner als ein
vorgegebener Wert ist, oder ob der Abstand zwischen der Geraden, die den ersten und
letzten der drei Punkte verbindet, und dem mittleren Punkt kleiner als ein vorgegebener Wert
ist.
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Wenn die Antwort im Schritt 134 "JA" ist, wird im Schritt 135 die eine
Schleifenvariable j inkrementiert, um die Anzahl der Punkte auf der Geraden zu bestimmen.
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Wenn jedoch die Antwort im Schritt 134 "NEIN" ist, wird im Schritt 136 entscheiden
ob die eine Schleifenvariable j größer als 1 ist.
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Wenn die Antwort im Schritt 136 "NEIN" ist, das heißt, wenn j = 0 ist, gibt es keinen
geradlinigen Abschnitt. Die eine Schleifenvariable j wird im Schritt 137 inkrementiert,
während die andere Schleifenfunktion i im Schritt 141 auf (i + j) aktualisiert wird, und die
Routine springt zum Schritt 132 zurück. Kurz gesagt, es wird ein weiterer vor dem
Fahrzeug liegender geradliniger Abschnitt gesucht.
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Wenn jedoch die Antwort im Schritt 136 "JA" ist, wird im Schritt 138 eine Anzahl j von
Punkten geradlinig angeordnet und die Länge dieser Geraden bestimmt. Mit anderen
Worten, es wird entschieden, ob die Länge der Punktreihe P(i) bis P(i+j) größer als ein
vorgegebener Wert L2 ist.
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Wenn die Antwort im Schritt 138 "NEIN" ist, kann die Punktreihe als kurze geradlinige
Straße, die zu einer kurvenreichen Straße gehört, angesehen werden, und die Routine geht
zum Schritt 135. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 138 "JA" ist, ist die geradlinige Straße
so lang, dass sie nicht als kurvenreiche Straße angesehen werden kann. Daher geht die
Routine zum Schritt 139, wo entschieden wird, ob die Entfernung zwischen dem
vorgenannten gesuchten Anfangspunkt P(iws) und dem Punkt P(i+j) größer als ein vorgegebener
Bezugswert L1 ist. Dieser Bezugswert L1 ist eine Strecke (oder Fahrstrecke), die als
kurvenreiche Straße angesehen werden kann. Wenn daher die Antwort im Schritt 139 "JA"
ist, wird das Flag F auf EIN gesetzt. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 139 "NEIN" ist, ist
die Strecke (oder Fahrstrecke) des eventuellen krummlinigen Abschnitts so kurz, dass er
nicht als kurvenreiche Straße angesehen wird. Daher wird in diesem Fall der gesuchte
Anfangspunkt im Schritt 140 aktualisiert und die Routine geht zum Schritt 141.
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Die kurvenreiche Straße wird entweder als Abschnitt, der ein größeres Verhältnis der
geradlinigen Strecke zwischen zwei Punkten auf einer Karte zur Strecke (oder Fahrstrecke)
zwischen den beiden Punkten auf der Karte als eine vorgegebene Vergrößerung hat, oder
als Abschnitt ermittelt, der eine größere Abweichung der Entfernung zwischen der Geraden
zwischen den beiden Punkten und der Punktreihe zwischen den beiden Punkten als eine
vorgegebene Vergrößerung hinsichtlich der geradlinigen Strecke zwischen den beiden
Punkten hat.
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Fig. 17 zeigt ein Beispiel für die Schaltsteuerung auf einer so ermittelten
kurvenreichen Straße. Zunächst wird im Schritt 151 entschieden, ob das Fahrzeug auf einer
kurvenreichen Straße fährt. Hierfür kann vom Navigationssystem 20 entschieden werden, ob
sich das Fahrzeug in dem kurvenreichen Abschnitt auf der Karte befindet, wie vorstehend
beschrieben. Wenn die Antwort im Schritt 151 "JA" ist, springt die Routine zurück. Wenn
jedoch die Antwort "NEIN" ist, wird im Schritt 152 eine kommende kurvenreiche Straße
gesucht. Das geschieht mit der in Fig. 16 gezeigten Routine.
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Dann wird im Schritt 153 entschieden, ob die gesuchte kurvenreiche Straße innerhalb
eines vorgegebenen Abschnitts beginnt. Wenn die Antwort "JA" ist, wird im Schritt 154 die
Wiederherstellung der Steuerung zur eingeschränkten Wahl einer höheren
Übersetzungsstufe durch die Steigungs-/Gefälle-Steuerung unterbunden. Insbesondere wird
das Wählen einer höheren Übersetzungsstufe eingeschränkt und die Schaltsteuerung nach
einem Schaltmuster zum leichten Wählen einer Übersetzungsstufe mit einem höheren
Übersetzungsverhältnis bleibt bestehen. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 153 "NEIN" ist,
wird im Schritt 155 die Wiederherstellung der Steuerung zur eingeschränkten Wahl der
höheren Übersetzungsstufe durch die Steigungs-/Gefälle-Steuerung zugelassen.
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Wenn daher das Fahrzeug auf einer kurvenreichen Straße, auf der eine Kurve mit
einem hohen Fahrwiderstand einer solchen nächsten folgt, fahren soll, wird die Wahl einer
höheren Übersetzungsstufe kurz vor der kurvenreichen Straße eingeschränkt, sodass das
Fahrzeug mit einer Übersetzungsstufe mit einem hohen Übersetzungsverhältnis fährt.
Dadurch kann das Fahrzeug zügig auf der kurvenreichen Straße ohne Minderung der
Antriebskraft fahren. Wenn die Steigung/das Gefälle in eine kurvenreiche Straße mündet,
erfolgt weder ein Heraufschalten in eine höhere Übersetzungsstufe sofort nach dem Ende
der Steigung/des Gefälles noch ein Herunterschalten an einer Kurve, sodass die
Lenkbarkeit verbessert wird.
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Anstelle der vorgenannten Schaltsteuerung, die durch Erfassen eines bestimmten
Abschnitts als kurvenreiche Straße ausgeführt wird, kann das Schaltmuster in Abhängigkeit
von den Straßengegebenheiten vor und nach einer Steigung/einem Gefälle oder einer
nichtgeneigten Straße gewechselt werden, wie nachstehend beschrieben wird.
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Fig. 18 zeigt ein Steuerungsbeispiel, bei dem im Schritt 161 die aktuelle Position
bestimmt wird und die kommenden Straßengegebenheiten ermittelt werden. Diese
Operationen können wie im Schritt 61 von Fig. 8 ausgeführt werden. Dann wird im Schritt
162 entschieden, ob der 4. Gang (d. h. die höchste Übersetzungsstufe oder der
Schnellgang) von der Gefälle-Steuerung unterbunden wird. Wenn bei dieser Gefälle-
Steuerung ein Gefälle vom Navigationssystem 20 erkannt wird, wird das Schaltmuster in ein
Schaltmuster für Gefälle umgewandelt, sodass das Schalten nach dem Gefälle-Schaltmuster
erfolgt. Alternativ wird ein Gefälle aufgrund der Beschleunigung festgestellt, um das
Schaltmuster in ein Schaltmuster für Gefälle umzuwandeln, sodass das Schalten nach dem
Gefälle-Schaltmuster erfolgt. Der Inhalt des Gefälle-Schaltmusters ist, dass die höchste
Übersetzungsstufe unterbunden wird, sodass leicht eine Übersetzungsstufe mit niedrigeren
Drehzahlen zum Bewirken der Motorbremsung gewählt werden kann.
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Wenn die Antwort im Schritt 162 "JA" ist, wird im Schritt 163 entschieden, ob vor dem
Fahrzeug eine nichtgeneigte Straße liegt. Diese Entscheidung kann aufgrund der
Straßendaten des Navigationssystems 20 getroffen werden. Wenn die Antwort im Schritt 163
"JA" ist, wird im Schritt 164 die Fahrstrecke oder Zeit vom aktuellen Gefälle bis zum
nächsten Gefälle berechnet und im Schritt 165 wird entschieden, ob das
Berechnungsergebnis kleiner als ein zuvor gespeicherter Wert ist.
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Wenn die Antwort im Schritt 165 "JA" ist, ist die nichtgeneigte Straße so kurz, dass
das Fahrzeug wieder auf ein Gefälle zufährt. Daher wird im Schritt 166 die Gefälle-Steuerung
fortgesetzt und die Routine springt zurück. Diese Steuerung kann nur dann ausgeführt
werden, wenn der Fahrstil sportlich ist oder wenn der sportliche Modus gewählt wird. Wenn
jedoch die Antwort im Schritt 162, 163 und 165 "NEIN" ist, wird im Schritt 167 die
Unterbindung des 4. Gangs aufgehoben und die Routine springt zurück. Mit anderen Worten,
die Gefälle-Steuerung wird freigegeben und die Schaltsteuerung wird nach dem Grund-
Schaltmuster ausgeführt. Dieses Steuerungsbeispiel kann auch auf die Steuerung an einer
Steigung angewendet werden.
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Der vorgenannte Schritt 161 entspricht dem Straßendaten-Erkennungsmittel in
Anspruch 9, Schritt 165 entspricht dem Erkennungsmittel für Steigungs-/Gefällefahrten und
die Schritte 166 und 167 entsprechen dem Schaltmuster-Steuerungsmittel und dem
Entscheidungsmittel für die Steigungs-/Gefälle-Steuerung.
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Wenn also bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 18 das Fahrzeug auf einer Straße
fährt, die einen kurzen nichtgeneigten Abschnitt zwischen Steigungen hat, wird es vom
Gefälle-Schaltmuster oder vom Steigungs-Schaltmuster so gesteuert, dass eine
Wiederholung von Geschwindigkeitsänderungen bei jedem Durchfahren der nichtgeneigten
Straße vermieden wird. Außerdem können eine Motorbremskraft, die an einem nächsten
Gefälle benötigt wird, das zu einer nichtgeneigten Straße führt, und eine ausreichende
Antriebskraft an einer Steigung erzeugt werden, sodass die Lenkbarkeit verbessert wird.
Wenn das Fahrzeug jedoch auf einer Straße fährt, die einen langen nichtgeneigten
Abschnitt zwischen Steigungen hat, wird es auf der nichtgeneigten Straße mit dem Grund-
Schaltmuster gesteuert, sodass während der Fahrt auf der nichtgeneigten Straße die Motor-
Drehzahl verringert werden kann und so die Geräuscharmut und die Kraftstoff-Einsparung
verbessert werden können.
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Fig. 19 zeigt ein Steuerungsbeispiel für den Fall, dass sich zwischen nichtgeneigten
Straßen ein Gefälle befindet. Im Schritt 171 wird eine Steuerung ausgeführt, die der von
Schritt 161 von Fig. 18 ähnlich ist. Dann wird im Schritt 172 entschieden, ob die Bedingung
für den Beginn der Gefälle-Steuerung erfüllt ist. Diese Bedingung kann beispielsweise die
Umstände umfassen, dass ein absteigender Gradient, der größer als ein vorgegebener
Bezugswert ist, festgestellt wird, dass die Drosselöffnung Null ist und dass der
Bremsschalter auf EIN steht.
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Wenn die Antwort im Schritt 172 "JA" ist, wird im Schritt 173 die Fahrstrecke
oder -zeit berechnet und im Schritt 174 wird entschieden, ob das Berechnungsergebnis
kleiner als ein vorher gespeicherter vorgegebener Wert ist. Wenn die Antwort im Schritt 174
"JA" ist, ist das Gefälle so kurz, dass es nur kurz durchfahren wird und das Fahrzeug auf
eine nächste nichtgeneigte Straße zufährt. Auch wenn die Bedingung für den Beginn
der Gefälle-Steuerung erfüllt ist, wird im Schritt 175 die Gefälle-Steuerung unterbunden.
Danach springt die Steuerroutine zurück. Diese Unterbindung der Gefälle-Steuerung kann
nur ausgeführt werden, wenn der Fahrstil sportlich ist. Wenn jedoch die Antwort in den
Schritten 172 und 174 "NEIN" ist, wird die Unterbindung der Gefälle-Steuerung aufgehoben,
sodass die Gefälle-Steuerung ausgeführt wird.
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Der vorgenannte Schritt 171 entspricht dem Straßendaten-Erkennungsmittel von
Anspruch 9, Schritt 174 entspricht dem Erkennungsmittel für die Steigungs-/Gefälle-Fahrt
und die Schritte 175 und 176 entsprechen dem Schaltmuster-Steuerungsmittel und dem
Entscheidungsmittel für die Steigungs-/Gefälle-Steuerung. Wenn somit bei dem
Steuerungsbeispiel von Fig. 19 ein langes Gefälle zwischen nichtgeneigten Straßen liegt,
wird die Gefälle-Steuerung ausgeführt, sodass leicht eine Übersetzungsstufe mit niedrigeren
Drehzahlen zum Bewirken der Motorbremsung gewählt wird. Dadurch reicht die zu
erzeugende Motorbremskraft genau aus, um die Lenkbarkeit zu verbessern. Wenn jedoch
zwischen nichtgeneigten Straßen ein kurzes Gefälle liegt, wird die Gefälle-Steuerung
unterbunden, sodass das Fahrzeug mit dem Grund-Schaltmuster gesteuert wird, sodass die
Motor-Drehzahl verringert werden kann, um die Geräuscharmut und die Kraftstoff-
Einsparung zu verbessern. Außerdem kann ein durch eine kurzzeitige Änderung der
Straßengegebenheiten bedingtes Schalten unterdrückt werden, um ein Jagen und
hektisches Schalten zu vermeiden.
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Nachstehend wird ein Beispiel für eine Steigungssteuerung beschrieben. In Fig. 20
wird, wie im Schritt 161 von Fig. 18, im Schritt 181 die aktuelle Position bestimmt und die vor
der aktuellen Position liegenden Straßengegebenheiten werden ermittelt. Dann wird im
Schritt 182 entschieden, ob die Bedingung für den Beginn der Steigungssteuerung erfüllt ist.
Diese Bedingung kann beispielsweise den Umstand umfassen, dass ein ansteigender
Gradient, der größer als ein vorgegebener Bezugswert ist, festgestellt wird. Die
Steigungssteuerung unterbindet ein Heraufschalten in eine Übersetzungsstufe mit höheren
Drehzahlen, wie etwa der 4. Gang, um eine hohe Antriebskraft aufrechtzuerhalten. Dieses
Schaltmuster steuert das Schalten entweder nach einem Schaltdiagramm, das keinen
Übersetzungsstufenbereich des 4. Gangs hat, oder nach einem Schaltdiagramm, bei dem
die Übersetzungsstufe mit niedrigeren Drehzahlen in Richtung höherer Drehzahlen erweitert
wird.
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Wenn die Antwort im Schritt 182 "JA" ist, wird im Schritt 183 die Fahrstrecke
oder -zeit bis zur nächsten nichtgeneigten Straße berechnet und im Schritt 184 wird
entschieden, ob das Berechnungsergebnis kleiner als ein zuvor gespeicherter Wert ist.
Wenn die Antwort im Schritt 184 "JA" ist, ist die Steigung so kurz, dass das Fahrzeug sie nur
kurz durchfährt, um auf eine nächste nichtgeneigte Straße aufzufahren. Daher wird im Schritt
185 die Steigungssteuerung auch dann unterbunden, wenn die Bedingung für den Beginn
der Steigungssteuerung erfüllt ist. Danach springt die Steuerroutine zurück. Diese
Unterbindung der Steigungssteuerung kann nur ausgeführt werden, wenn der Fahrstil
sportlich ist. Wenn jedoch die Antwort in den Schritten 182 und 184 "NEIN" ist, wird im Schritt
186 die Unterbindung der Steigungssteuerung aufgehoben, sodass die Steigungssteuerung
ausgeführt werden kann.
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Der vorgenannte Schritt 181 entspricht dem Straßendaten-Erkennungsmittel von
Anspruch 9, Schritt 184 entspricht dem Erkennungsmittel für Steigungsfahrten und die
Schritte 185 und 186 entsprechen dem Schaltmuster-Steuerungsmittel und dem
Entscheidungsmittel für die Steigungs-/Gefälle-Steuerung. Wenn also im Steuerungsbeispiel
von Fig. 20 eine lange Steigung zwischen nichtgeneigten Straßen liegt, wird die
Steigungssteuerung ausgeführt, sodass leicht eine Übersetzungsstufe mit niedrigeren
Drehzahlen, die ein großes Übersetzungsverhältnis hat, gewählt wird. Dadurch wird eine
ausreichende Antriebskraft erzeugt, um die Lenkbarkeit zu verbessern. Wenn sich jedoch
zwischen nichtgeneigten Straßen eine kurze Steigung befindet, wird die Steigungssteuerung
unterbunden und die Steuerung wird mit dem Grund-Schaltmuster ausgeführt, sodass die
Motor-Drehzahl verringert werden kann, um die Geräuscharmut und die Kraftstoff-
Einsparung zu verbessern. Außerdem wird das Schalten infolge einer kurzzeitigen Änderung
der Straßengegebenheiten unterdrückt, sodass das Jagen und hektische Schalten
vermieden werden kann.
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Fig. 21 zeigt ein Steuerungsbeispiel für den Fall, dass bei den
Straßengegebenheiten, die für eine spezielle Steuerung erforderlich sind, die den 4. Gang
unterbindet, ein Kurve anstelle der/des vorgenannten Steigung/Gefälles vorhanden ist. Wie
im Schritt 61 von Fig. 8 wird in Fig. 21 im Schritt 191 die aktuelle Position bestimmt und die
Straßengegebenheiten vor der aktuellen Position werden ermittelt. Wenn hierbei ein Gefälle
erkannt wird, wird die Steuerung nach einem Schaltmuster zum leichten Wählen eines
größeren Übersetzungsverhältnisses, d. h. nach einem Schaltmuster zum leichten Wählen
einer niedrigeren Übersetzungsstufe, ausgeführt. Wenn jedoch außerdem eine Kurve
erkannt wird, wird das Schalten nach einem Schaltmuster zum leichteren Wählen einer
Übersetzungsstufe mit niedrigeren Drehzahlen gesteuert.
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Dann wird im Schritt 192 entschieden, ob der 4. Gang von der Gefälle-Steuerung
unterbunden wird. Wenn die Antwort im Schritt 192 "JA" ist, wird im Schritt 193 entschieden,
ob sich ein Kurvenausgang nähert. Diese Entscheidung kann vom Navigationssystem 20
getroffen werden.
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Wenn die Antwort im Schritt 193 "JA" ist, wird im Schritt 194 die Fahrstrecke bis zur
nächsten Kurve oder die ungefähre Ankunftszeit an der nächsten Kurve berechnet und im
Schritt 195 wird entschieden, ob das Berechnungsergebnis kleiner als ein zuvor
gespeicherter vorgegebener Wert ist. Wenn die Antwort im Schritt 195 "JA" ist, ist die Kurve
so kurz, dass das Fahrzeug sie nur kurz durchfährt und auf die nächste Kurve zufährt. Auch
wenn die Kurve durchfahren wird, wird im Schritt 196 eine eventuelle
Unterbindungssteuerung für den 4. Gang fortgesetzt. Diese Fortsetzung der
Unterbindungssteuerung für den 4. Gang kann nur ausgeführt werden, wenn der
Fahrstil sportlich ist.
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Wenn jedoch die Antwort im Schritt 192, 193 oder 195 "NEIN" ist, wird die
Unterbindung des 4. Gangs aufgehoben, um eine Steigungssteuerung aufgrund des
Fahrzustands auszuführen.
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Somit entspricht der vorgenannte Schritt 191 dem Straßendaten-Erkennungsmittel in
Anspruch 8, Schritt 195 entspricht dem Erkennungsmittel für geradlinige Straßen, die
Schritte 196 und 197 entsprechen dem Schaltmuster-Steuerungsmittel und Schritt 196
entspricht dem Mittel zum Einstellen eines Schaltmusters für eine geradlinige
Zwischenstraße.
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Wenn also in dem Steuerungsbeispiel von Fig. 21 die Entfernung zwischen Kurven
groß ist, wird die Unterbindung des 4. Gangs aufgehoben, um ein Heraufschalten zu
ermöglichen. Dadurch kann die Motor-Drehzahl verringert werden, um die Geräuscharmut
und die Kraftstoff-Einsparung zu verbessern. Wenn jedoch die Kurven nahe beieinander
liegen, wird die Unterbindung des 4. Gangs bei der Gefälle-Steuerung fortgesetzt, um ein
sequentielles Schalten, also ein Jagen und hektisches Schalten, am Ende der Kurven zu
vermeiden. Außerdem kann die Antriebskraft, die an der nächsten Kurve benötigt wird,
beibehalten werden, sodass die Lenkbarkeit verbessert wird.
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Die Straßendaten können entweder vom Navigationssystem 20, wie vorstehend
beschrieben, oder aus dem aktuellen Fahrzustand, wie unter Bezugnahme auf Fig. 14
beschrieben, erhalten werden. Während beide Schaltsteuerungen, nämlich die aufgrund der
vom Navigationssystem 20 erhaltenen Daten und die aufgrund der tatsächlichen Fahrt,
ausgeführt werden, wird eine von ihnen entsprechend der Differenz zwischen den
Übersetzungsstufen gewählt, die von den einzelnen Steuerungen festgelegt werden.
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Fig. 22 zeigt ein Beispiel für die Steuerung. Im Schritt 201 wird die Steigungs-
/Gefälle-Steuerung aufgrund des Fahrzustands, wie etwa der tatsächlichen Beschleunigung,
ausgeführt, und die Schaftsteuerung des automatischen Getriebes 2 wird aufgrund der vom
Navigationssystem 20 erhaltenen Straßendaten ausgeführt. Die letztgenannte Steuerung ist
eine kooperative Steuerung zwischen dem Navigationssystem 20 und dem automatischen
Getriebe 2.
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Im Schritt 202 wird entschieden, ob die Steuerungen gerade ausgeführt werden.
Wenn die Antwort im Schritt 202 "JA" ist, wird im Schritt 203 entschieden, ob eine
Übersetzungsstufe Ssl durch die Steigungs-/Gefälle-Steuerung eine niedrigere Drehzahl als
die Übersetzungsstufe Snv hat, die von der kooperativen Steuerung zwischen dem
Navigationssystem 20 und dem automatischen Getriebe 2 festgelegt wird.
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Wenn die Antwort im Schritt 203 "JA" ist, wird die Schaltsteuerung nach dem
Steigungs-/Gefälle-Schaltmuster ausgeführt. Insbesondere wird die Steigung 1 das Gefälle im
tatsächlichen Fahrzustand erkannt, sodass im Schritt 204 ein Schalten nach einem
Schaltmuster für ein entsprechend leichtes Einstellen einer Übersetzungsstufe mit
niedrigeren Drehzahlen ausgeführt wird. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 203 "NEIN" ist,
das heißt, wenn die Übersetzungsstufen durch die beiden Steuerungen identisch sind oder
wenn die Übersetzungsstufe durch die Schaltsteuerung mit dem Navigationssystem 20
niedrigere Drehzahlen hat, wird im Schritt 205 die Schaltsteuerung von der kooperativen
Steuerung zwischen dem Navigationssystem 20 und dem automatischen Getriebe 2
ausgeführt. Wenn die Antwort im Schritt 202 "NEIN" ist, wird im Schritt 206 die in diesem
Moment ausgeführte Schaltsteuerung unverändert ausgeführt. Bei dieser Steuerung wird
vorzugsweise die Übersetzungsstufe mit niedrigeren Drehzahlen gewählt, sodass ein Fähren
mit einer ausgezeichneten Leistung möglich ist. Somit entspricht der vorgenannte Schritt 203
dem Vergleichsmittel in Anspruch 10 und die Schritte 204 und 205 entsprechen dem
Schaltbefehlsmittel.
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Während sowohl die Schaltsteuerung zur Bestimmung der Übersetzungsstufe nach
dem tatsächlichen Fahrzustand und den durch das Fahren erhaltenen Straßendaten als
auch die kooperative Steuerung zwischen dem Navigationssystem 20 und dem
automatischen Getriebe 2 ausgeführt werden, kann zusätzlich einfach eine der
Schaltsteuerungen beliebig gewählt werden. Fig. 23 zeigt dieses Beispiel, bei dem die
Routine sofort zum Schritt 205 geht, um die Schaltsteuerung mit der kooperativen Steuerung
des Navigationssystems 20 und des automatischen Getriebes 2 auszuführen, wenn die
Antwort im Schritt 202 von Fig. 22 "JA" ist. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 202 "NEIN"
ist, geht die Routine zum Schritt 206, wo die in diesem Moment ausgeführte Schaltsteuerung
fortgesetzt wird.
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Bei der Steuerung von Fig. 23 wird somit die Übersetzungsstufe aufgrund der vom
Navigationssystem 20 erhaltenen Straßendaten bestimmt. Insbesondere wird die
Übersetzungsstufe entsprechend den Straßengegebenheiten festgelegt, die vor der
abzufahrenden Strecke liegen, sodass eine Verzögerung in der Schaltsteuerung vermieden
wird und so die Lenkbarkeit verbessert wird.
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Nachstehend wird ein weiteres Beispiel für die Schaltsteuerung beschrieben, die von
dem erfindungsgemäßen Steuerungssystem ausgeführt werden kann. In dem vorgenannten
Navigationssystem 20 können auch andere Daten als solche wie Neigung und
Krummlinigkeit einer Straße oder Unterscheidung zwischen Schnellstraße und normaler
Straße gespeichert werden, und es können auch Daten von außen von einem
Datenübertragungssystem eingegeben werden. Ein Beispiel für eine Schaltsteuerung, die
auf solchen verschiedenen Straßendaten beruht, ist die in Fig. 24 gezeigte Steuerung.
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In Fig. 24 werden im Schritt 211 Steueroperationen ausgeführt die denen
von Schritt 61 in Fig. 8 ähnlich sind. Aufgrund der vom Navigationssystem 20 ermittelten
Straßendaten wird außerdem im Schritt 212 entschieden, ob die von dem Fahrzeug
abzufahrende Strecke einen bestimmten Bereich wie etwa eine Auffahrt/Ausfahrt einer
Schnellstraße, eine Kreuzung mit einer Schnellstraße, eine bergige Region, eine
ungepflasterte Straße, eine landwirtschaftliche Straße, eine forstwirtschaftliche Straße, eine
Flussbett-Straße oder eine Schotterstraße enthält. Wenn die Antwort im Schritt 212 "JA" ist,
wird im Schritt 213 das Schaltmuster in ein Schaltmuster für Neigungen/Kurven
umgewandelt, das leicht eine Übersetzungsstufe mit niedrigeren Drehzahlen als die des
Neigungs-Schaltmusters verwendet.
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Dann wird im Schritt 214 entschieden, ob ein bestimmter Abschnitt endet. Wenn die
Antwort im Schritt 214 "JA" ist, wird im Schritt 215 das Schaltmuster für Neigungen/Kurven in
ein Schaltmuster für Neigungen umgewandelt und die Steuerroutine springt dann zurück.
Wenn jedoch die Antwort im Schritt 212 oder 214 "NEIN" ist, springt die Routine sofort
zurück. Dieses Steuerungsbeispiel kann auf Steigungen oder Gefälle angewendet werden.
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Somit kann bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 24 die erforderliche Motorbremskraft
oder Steigungskraft wie bei der normalen Steigungs-/Gefälle-Steuerung erreicht werden. Da
außerdem die Schaltmuster, die in verschiedenen bestimmten Abschnitten festzulegen sind,
unterschiedlich sind, kann eine ausreichende Antriebskraft oder eine gerade ausreichende
Motorbremskraft erreicht werden, wenn das Fahrzeug in dem bestimmten Abschnitt fährt,
während die Motor-Drehzahl verringert werden kann, um die Geräuscharmut und die
Kraftstoff-Einsparung zu verbessern, wenn das Fahrzeug in einem anderen Bereich als dem
bestimmten Abschnitt fährt.
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Fig. 25 zeigt ein Steuerungsbeispiel zum Festlegen des Zeitpunkts für die Änderung
des Schaltmusters. Insbesondere werden im Schritt 221 Steueroperationen ausgeführt, die
denen von Schritt 61 in Fig. 8 ähnlich sind, und das automatische Getriebe 2 wird nach dem
Grund-Schaltmuster gesteuert. Dann wird im Schritt 222 entschieden, ob die abzufahrende
Strecke eine Neigung hat. Wenn die Antwort im Schritt 222 "JA" ist, werden die Zeitpunkte
für die Umwandlung des Grund-Schaltmusters in das Neigungs-Schaltmuster und umgekehrt
aufgrund der vom Navigationssystem 20 festgestellten Neigungsgegebenheiten, d. h. der
Gradient der Neigung, festgelegt. Auch bei einer Neigungsserie wird der Abschnitt, in dem
der Neigungsgradient größer als ein vorher im Navigationssystem 20 gespeicherter Wert ist,
mit dem Neigungs-Schaltmuster gesteuert, und der Abschnitt, dessen Gradient kleiner als
ein vorgegebener Wert ist, wird mit dem Grund-Schaltmuster gesteuert.
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Wenn das Fahrzeug den Anfang einer Neigung befährt, wird danach im Schritt 224
aufgrund des im Schritt 223 festgelegten Zeitpunkts das Grund-Schaltmuster in das
Neigungs-Schaltmuster umgewandelt, während beim Befahren des Endes einer Neigung das
Neigungs-Schaltmuster aufgrund des im Schritt 223 festgelegten Zeitpunkts in das Grund-
Schaltmuster umgewandelt wird. Danach springt die Steuerroutine zurück. Wenn
jedoch die Antwort im Schritt 222 "NEIN" ist, springt die Routine sofort zurück. Dieses
Steuerungsbeispiel kann für eine Steigung oder ein Gefälle verwendet werden.
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Somit erfolgt bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 25 eine Unterteilung entsprechend
dem Gradienten der Neigung in einen mit dem Neigungs-Schaltmuster zu steuernden
Fahrabschnitt und in einen mit dem Grund-Schaltmuster zu steuernden Fahrabschnitt. Wenn
das Fahrzeug eine Neigung mit einem relativ kleinen Gradienten hinauf oder hinunterfährt,
wird dadurch die Motor-Drehzahl verringert, um die Geräuscharmut und die Kraftstoff-
Einsparung zu verbessern. Wenn jedoch das Fahrzeug eine Neigung mit einem relativ
großen Gradienten hinauf- oder hinunterfährt, kann leicht eine ausreichende Antriebskraft
oder Motorbremskraft erzeugt werden, um die Lenkbarkeit unabhängig von der Größe des
Gradienten zu verbessern.
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Fig. 26 zeigt ein Steuerungsbeispiel für den Fall, dass eine Änderung der Neigung
einer kommenden Straße festgestellt wird. In Fig. 26 werden im Schritt 231
Steueroperationen ausgeführt, die denen von Schritt 61 in Fig. 8 ähnlich sind. Wenn im
Schritt 231 eine Neigung festgestellt wird, wird das Grund-Schaltmuster in das Neigungs-
Schaltmuster umgewandelt. Dieses Neigungs-Schaltmuster hat einen Steuerungsinhalt, bei
dem leicht eine Übersetzungsstufe mit niedrigeren Drehzahlen als beim Grund-Schaltmuster
verwendet wird, wie etwa der Steuerungsinhalt, bei dem der 4. Gang unterbunden wird.
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Dann wird im Schritt 232 die aktuelle Position mit dem Navigationssystem 20
bestimmt und es wird entschieden, ob das Fahrzeug eine Neigung mit dem zu
unterbindenden 4. Gang hinauf- oder hinunterfährt. Wenn die Antwort im Schritt 232 "JA" ist,
wird im Schritt 233 entschieden, ob sich die Neigungsrichtung der vor dem Fahrzeug
liegenden Neigung ändert, also von einer Steigung in ein Gefälle oder umgekehrt. Wenn die
Antwort im Schritt 233 "JA" ist, wird im Schritt 234 das Neigungs-Schaltmuster unverändert
beibehalten und die Steuerung zur Unterbindung des 4. Gangs fortgesetzt. Danach springt
die Steuerroutine zurück.
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Wenn jedoch die Antwort im Schritt 232 oder 233 "NEIN" ist, wird im Schritt 235 die
Freigabe der Unterbindung des 4. Gangs zugelassen und die Steuerroutine springt zurück.
Mit anderen Worten, der 4. Gang kann gewählt werden.
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Wenn somit bei dem Steuerungsbeispiel von Fig. 26 eine Änderung der Neigungsrichtung
der Neigung vorliegt, wird die Steuerung mit dem Neigungs-Schaltmuster
ausgeführt, sodass die zum Hinauf- und Hinunterfahren der Neigung benötigte Antriebskraft
und Motorbremskraft beibehalten werden, um die Lenkbarkeit zu verbessern. Wenn sich
jedoch bei einer Neigung die Richtung des Gradienten nicht ändert, wird die Steuerung mit
dem Grund-Schaltmuster ausgeführt, sodass die Motor-Drehzahl verringert werden kann, um
die Geräuscharmut und Kraftstoff-Einsparung zu verbessern.
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Das erfindungsgemäße Steuerungssystem kann Steuerungen gemeinsam mit einem
Dauer-Steuerungssystem zur Aufrechterhaltung einer vorgegebenen
Fahrzeuggeschwindigkeit ausführen. Dieses Dauer-Steuerungssystem legt die
Fahrzeuggeschwindigkeit fest, wenn der Schalter betätigt wird, während das Fahrzeug fährt, sodass
das elektronische Motor-Steuergerät 10 die Öffnung der elektronischen Drosselklappe 7
steuert, um die Fahrzeuggeschwindigkeit beizubehalten. Diese Steuerung wird durch
Feststellen der tatsächlichen Fahrzeuggeschwindigkeit und durch Regeln der Drosselöffnung
bewirkt, um die Abweichung von der festgelegten Fahrzeuggeschwindigkeit zu beheben, und
sie kann verzögert sein. Wenn beispielsweise an einer Kurve der Fahrwiderstand hoch ist,
wird die Öffnung der elektronischen Drosselklappe 7 vergrößert, nachdem die
Fahrzeuggeschwindigkeit gesunken ist, oder es wird das Herunterschalten des
automatischen Getriebes 2 angewiesen. Alternativ überschreitet bei einer Kurve an einem
Gefälle die Fahrzeuggeschwindigkeit den vorgegebenen Wert, sodass die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs vermindert wird, nachdem die Querbeschleunigung (oder Quer-G) erheblich
angestiegen ist. Mit dem Navigationssystem 20 können jedoch die kommenden
Straßengegebenheiten ermittelt werden, sodass die von der Dauer-Steuerung festgelegte
Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechend den vom Navigationssystem 20 ermittelten
Straßengegebenheiten geändert werden kann, um die Lenkbarkeit zu verbessern. Ein
Beispiel ist in Fig. 27 gezeigt, wo zunächst im Schritt 241 entschieden wird, ob das Fahrzeug
mit einer Dauer-Steuerung (C/C-Steuerung) gesteuert wird. Wenn die Antwort im Schritt 241
"NEIN" ist, springt die Steuerung aus dieser Routine. Wenn jedoch das Fahrzeug mit der
Dauer-Steuerung gesteuert wird, geht die Routine zum Schritt 242, wo entschieden wird, ob
die Querbeschleunigung (oder Quer-G) kleiner als ein Sollwert ist, oder die Routine geht zum
Schritt 242, wenn das Fahrzeug eine kommende Kurve mit einer vorgegebenen
Geschwindigkeit durchfährt.
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Wenn festgestellt wird, dass beim Durchfahren der kommenden Kurve mit einer
festgelegten Fahrzeuggeschwindigkeit die Quer-G über dem Sollwert liegt, sodass die
Antwort im Schritt 242 "NEIN" ist, wird im Schritt 243 die Fahrzeug-Sollgeschwindigkeit für
die Kurvenfahrt mit einem niedrigeren Wert als der Soll-Quer-G berechnet und die ungefähre
Fahrzeuggeschwindigkeit bei der Ankunft an der kommenden Kurve bei vollständig
geschlossener Drosselöffnung wird berechnet.
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Außerdem wird im Schritt 244 die Drosselöffnung zum Befahren der kommenden
Straße mit der Soll-Fahrzeuggeschwindigkeit berechnet. Dabei werden auch die Neigung der
kommenden Straße und der Fahrwiderstand an der Kurve bei der Berechnung der
Drosselöffnung berücksichtigt. Wenn eine Dauerfahrt mit einer vorgegebenen oder kleineren
Drosselöffnung unter Beibehaltung der aktuellen Übersetzungsstufe ausgeführt wird, wird im
Schritt 245 entschieden, ob die Soll-Fahrzeuggeschwindigkeit auf die von Schritt 243
abgesenkt werden kann und ob die Fahrzeuggeschwindigkeit durch Fahren bei vollständig
geschlossener Drosselöffnung auf den vorgenannten Sollwert abgesenkt werden kann.
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Wenn die Antwort im Schritt 245 "JA'" ist, springt die Steuerung aus dieser Routine. Danach
wird die Dauer-Steuerung unverändert fortgesetzt. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 245
"NEIN" ist, erfolgt auf einer nichtgeneigten geradlinigen Straße kurz vor der Kurve ein
Herunterschalten vom 4. in den 3. Gang. Wenn die Antwort im Schrift 242 "JA" ist, geht die
Routine sofort zum Schritt 244.
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Somit erfolgt bei dem vorstehend beschriebenen Steuerungsbeispiel von Fig. 27 ein
Schalten vor dem Eintritt in eine Kurve, sodass vermieden werden kann, dass sich die
Antriebskraft während der Kurvenfahrt ändert, um die Fahrstabilität des Fahrzeugs und
dadurch die Lenkbarkeit zu verbessern. Wenn die in Fig. 27 gezeigte Steuerung beim
Hinauffahren in eingeschaltetem Zustand ausgeführt wird, kann das Herunterschalten
während des Hinauffahrens vermieden werden, um einen kurzzeitigen Abfall des
Drehmoments, der sonst mit dem Schalten einhergehen könnte, und das Gefühl einer
unzureichenden Antriebskraft, das sonst durch den Abfall hervorgerufen werden kann,
auszuschließen. Wenn die in Fig. 27 gezeigte Steuerung beim Hinunterfahren ausgeführt
wird, während der Motor abgebremst wird, können der kurzzeitige Abfall der
Motorbremskraft, der sonst mit dem Schalten einhergehen könnte, und die so genannte
"leistungslose Fahrt" vermieden werden, sodass die Lenkbarkeit verbessert wird.
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Nachstehend wird ein Steuerungsbeispiel zum Vermeiden des hektischen Schaltens
beim Zufahren auf eine Kurve beschrieben. In Fig. 28 wird zunächst im Schritt 251
entschieden, ob die Bedingung für die Unterbindung des Heraufschaltens erfüllt ist. Bei
diesem Schritt wird entschieden, ob eine Bedingung, die der für die Ausführung der
Steigungs-/Gefälle-Steuerung ähnlich ist, erfüllt ist, und diese Entscheidung wird in
Abhängigkeit davon, ob beispielsweise die Bedingung für die Unterbindung des 4. Gangs
erfüllt ist, aufgrund des aktuellen Fahrzustands oder der von Navigationssystem 20
erhaltenen Straßendaten getroffen. Wenn die Antwort im Schritt 251 "NEIN" ist, springt die
Steuerung aus dieser Routine. Wenn jedoch die Antwort "JA" ist, wird im Schritt 252
entschieden, ob die Bedingung für die Ausführung des Herunterschaltens erfüllt ist.
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Diese Bedingung für die Ausführung des Herunterschaltens umfasst beispielsweise
die Umstände, dass weder ein Überdrehen noch ein Überlaufen des Motors 1 auftritt und
dass eine zusätzliche Motorbremskraft oder Steigkraft notwendig ist. Wenn die Antwort im
Schritt 252 "JA" ist, wird im Schritt 253 ein Herunterschalten vor dem Eintritt in eine Kurve
ausgeführt. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 252 "NEIN" ist und nur die Bedingung für die
Unterbindung des Heraufschaltens erfüllt ist, was im Schritt 251 festgestellt wurde, erfolgt im
Schritt 254 die Unterbindung des Heraufschaltens vor dem Eintritt in die Kurve.
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Somit erfolgt bei der in Fig. 28 gezeigten Steuerung kein Heraufschalten vor dem
Eintritt in die Kurve, sodass ein Herunterschalten von allein geschieht, selbst wenn es zum
Durchfahren der Kurve ausgeführt werden soll. Mit anderen Worten, es erfolgt kein
Heraufschalten vor dem Herunterschalten, sodass das hektische Schalten oder Jagen
vermieden und die Lenkbarkeit verbessert wird.
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Bei der in Fig. 29 gezeigten Steuerung wird die Entfernung bis zu einer Kurve als
Parameter verwendet. Insbesondere wird im Schritt 261 entschieden, ob sich innerhalb einer
vorgegebenen Strecke L1 vor dem Fahrzeug eine Kurve befindet. Wenn die Antwort im
Schritt 261 "NEIN" ist, springt die Steuerung aus dieser Routine. Wenn jedoch die Antwort
"JA" ist, wird im Schritt 262 entschieden, ob sich innerhalb einer vorgegebenen Strecke L2,
die kürzer als die vorgenannte Strecke L1 ist, eine Kurve befindet.
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Wenn die Antwort im Schritt 262 "JA" ist, erfolgt im Schritt 263 vor der Kurve ein
Herunterschalten. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 262 "NEIN" ist, wird im Schritt 264 das
Heraufschalten vor der Kurve unterbunden.
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Fig. 30 zeigt ein Steuerungsbeispiel, bei dem eine Zeitspanne nach dem Schalten als
Parameter verwendet wird. Zunächst wird im Schritt 271 entschieden, ob sich innerhalb der
vor dem Fahrzeug liegenden festgelegten Strecke L2 eine Kurve befindet. Wenn die Antwort
im Schritt 271 "NEIN" ist, springt die Steuerung aus dieser Routine. Wenn jedoch die Antwort
"JA" ist, wird im Schritt 272 entschieden, ob die Zeitspanne nach dem Heraufschalten größer
als eine vorgegebene Zeit ist.
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Wenn die Antwort im Schritt 272 "JA" ist, erfolgt im Schritt 273 das Herunterschalten
kurz vor einer Kurve. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 272 "NEIN" ist, wird im Schritt 274
das Heraufschalten kurz vor der Kurve unterbunden.
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Wenn somit die Steuerung im Schritt 273 oder 274 ausgeführt wird, wird das
Heraufschalten kurz vor der Kurve unterbunden, wenn für das Durchfahren der Kurve ein
Herunterschalten erfolgen soll, sodass das Herunterschalten kurz nach dem Heraufschalten
vermieden wird. Insbesondere wird mit diesen Steuerungen das hektische Schalten oder das
Jagen vermieden, sodass die Lenkbarkeit verbessert wird.
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Nachstehend wird ein Steuerungsbeispiel für eine Kurve beschrieben, deren
Straßenbelag einen niedrigen Reibungskoeffizienten (u) hat. Zunächst wird in Fig. 31 im
Schritt 281 entschieden, ob das Fahrzeug in einem kalten Gebiet fährt. Hierbei ist das kalte
Gebiet eine Region, in der der Reibungskoeffizient des Straßenbelags durch Schneefall
herabgesetzt ist, wie beispielsweise eine Straße in der Nähe eines bestimmten Bergs oder in
einem bestimmten Gebiet, deren Daten vorher als Straßendaten im Navigationssystem 20
gespeichert wurden. Wenn die Antwort im Schritt 281 "JA" ist, wird im Schritt 282
entschieden, ob es sich um eine bestimmte Jahreszeit, beispielsweise Winter, handelt. Im
Schritt 282 wird aufgrund der im Navigationssystem 20 gespeicherten Kalenderdaten
entschieden, ob es sich um eine Jahreszeit mit Schneefall oder eine Jahreszeit, in der
Schnee liegt, in dem vorgenannten kalten Gebiet handelt.
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Wenn die Antwort im Schritt 282 "JA" ist, wird im Schritt 283 entschieden, ob die
Entscheidung, dass es sich um eine Straße mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten in
dem kalten Gebiet handelt, in der Jahreszeit getroffen worden ist, zu der die aktuelle Zeit
gehört. Diese Entscheidung kann anhand der Daten, die erhalten wurden, kurz bevor das
Fahrzeug in das kalte Gebiet hineinfuhr, und durch Erfassen der Daten von einer externen
Straßendatenquelle wie etwa VICS getroffen werden. Außerdem kann die Entscheidung
anhand des tatsächlichen Fahrzustands getroffen werden. In diesem Fall kann die
Entscheidung durch Bestimmung des Reibungskoeffizienten des Straßenbelags nicht nur mit
dem VCS-System, sondern auch mit einem System wie dem ABS 50, TRC 60 oder T-ECU
13 aufgrund der Radgeschwindigkeit, des G-Sensors oder der Drehzahl oder der
Antriebskraft eines bestimmten umlaufenden Teils getroffen werden.
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Wenn die Antwort im Schritt 283 "JA" ist, wird im Schritt 284 die Herunterschalt-
Steuerung kurz vor einer Kurve auf einer Straße mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten
ausgeführt. An der Kurve ist ein höheres Übersetzungsverhältnis zur Aufrechterhaltung einer
ausreichenden Antriebskraft gegen den Fahrwiderstand erforderlich. Andererseits ist auf
einer Straße mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten zur Schlupfvermeidung eine
geringere Antriebskraft erforderlich. Daher wird im Schritt 284 das Herunterschalten vom 4.
in den 2. Gang in das Herunterschalten vom 4. in den 3. Gang umgewandelt. Alternativ wird
dieses Herunterschalten unterbunden, wenn die Straße ein steiles Gefälle hat oder ihr Belag
einen ungewöhnlich niedrigen Reibungskoeffizienten hat. Wenn die Antwort in einem der
Schritte 281 bis 283 "NEIN" ist, erfolgt im Schritt 285 ein normales Herunterschalten vor
einer Kurve. Insbesondere werden ein Herunterschalten zur Aufrechterhaltung einer
ausreichenden Antriebskraft gegen den Fahrwiderstand an einer Kurve, ein Herunterschalten
zur Erzeugung einer Motorbremskraft und ein Herunterschalten zur Aufrechterhaltung eines
Beschleunigungsvermögens beim Durchfahren der Kurve ausgeführt.
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Wenn also bei der in Fig. 31 gezeigten Steuerung das Fahrzeug eine Kurve auf einer
Straße durchfahren soll, deren Belag einen niedrigen Reibungskoeffizienten hat, wird die
Antriebskraft unterdrückt, um den Reifenschlupf zu vermeiden, sodass eine stabile
Kurvenfahrt möglich ist. Im Sommer jedoch, wo der Straßenbelag einen hohen
Reibungskoeffizienten hat, kann das normale Herunterschalten an einer Kurve ausgeführt werden, um
eine ausreichende Antriebskraft oder Motorbremskraft zu bewirken, um die Lenkbarkeit zu
verbessern.
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Wie vorstehend dargelegt worden ist, führt das Dauer-Steuerungssystem die
Steuerung so aus, dass die vorgegebene Fahrzeuggeschwindigkeit beibehalten wird. Wenn
eine Vorrichtung zum Erkennen eines vorderen Fahrzeugs, wie etwa ein Laserradar, mit dem
Dauer-Steuerungssystem verbunden ist, kann das Fahrzeug ein vorderes Fahrzeug
begleiten, wobei der Abstand zwischen den Fahrzeugen auf einem vorgegebenen Wert
gehalten wird. Ein Steuerungsbeispiel zur gemeinsamen Ausführung der so genannten
"Steuerung des Abstands zwischen Fahrzeugen" oder "Begleitsteuerung" mit der
Schaltsteuerung, die auf den vom Navigationssystem 20 erhaltenen Straßendaten basiert,
wird unter Bezugnahme auf Fig. 32 beschrieben.
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Zunächst wird im Schritt 291 entschieden, ob das Fahrzeug mit der Dauer-Steuerung
(oder C/C) zur Beibehaltung des Abstands zwischen Fahrzeugen gesteuert wird. Diese
Entscheidung kann aufgrund eines Betriebssignals des Dauer-Steuerungssystems getroffen
werden. Wenn die Antwort "JA" ist, werden im Schritt 292 der Abstand zu einer kommenden
Kurve, ein Kurvenradius R und eine Soll-Kurvenfahrgeschwindigkeit anhand der vom
Navigationssystem 20 erhaltenen Straßendaten berechnet. Dann wird im Schritt 293 eine
Soll-Geschwindigkeitsverminderung aus der aktuellen Fahrzeuggeschwindigkeit und der
Soll-Kurvenfahrgeschwindigkeit (oder dem Kurvenradius R) an der Kurve berechnet. Hierbei
kann die Soll-Geschwindigkeitsverminderung unter Verwendung der bei der Dauer-
Steuerung festgelegten Fahrzeuggeschwindigkeit anstelle der aktuellen
Fahrzeuggeschwindigkeit berechnet werden.
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Im Schritt 294 wird entschieden, ob die berechnete Soll-
Geschwindigkeitsverminderung größer als ein vorgegebener Wert ist. Wenn die Antwort im
Schritt 294 "NEIN" ist, ist die berechnete Soll-Geschwindigkeitsverminderung kleiner als der
vorgegebene Wert. In diesem Fall wird im Schritt 295 aus der Neigung bis zur Kurve und der
Antriebskraft des Fahrzeugs bei vollständig geschlossener Drosselöffnung eine
Übersetzungsstufe berechnet, mit der die Soll-Geschwindigkeitsverminderung erreicht
werden kann. Kurz gesagt, es wird das Übersetzungsverhältnis zum Erzielen der
erforderlichen Motorbremskraft bestimmt. Dann wird im Schritt 296 entschieden, ob der
Geschwindigkeitsverminderungs-Anfangspunkt erreicht worden ist. Wenn das Erreichen des
Schalt-Anfangspunkts festgestellt wird, erfolgt im Schritt 297 ein Herunterschalten auf die
erforderliche Übersetzungsstufe entsprechend der vorgenannten
Soll-Geschwindigkeitsverminderung, die Öffnung der elektronischen Drosselklappe 7 wird verkleinert und durch
Steuern der Bremse wird die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vermindert. Hierbei wird die
Schaltsteuerung mit dem elektronischen Steuergerät für das automatische Getriebe 13
ausgeführt, die elektronische Drosselklappe 7 wird vom elektronischen Motor-Steuergerät 10
gesteuert und die Bremse kann mit den Steuerungssystemen 50, 60 und 70, wie etwa ABS,
TRC oder VSC, gesteuert werden.
-
Wenn die Antwort im Schritt 291 "NEIN" ist, geht die Routine zum Schritt 298, wo die
normale Steuerung ausgeführt wird. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 294 "JA" ist, ist die
berechnete Soll-Geschwindigkeitsverminderung zu hoch und die Routine geht zum Schritt
298, wo die normale Steuerung ausgeführt wird. Alternativ wird die Steuerung des Abstands
zwischen Fahrzeugen mit dem Dauer- Steuerungssystem unterbrochen und der ·
Fahrer wird von der Unterbrechung informiert. Wenn die Antwort im Schritt 296 "NEIN" ist,
geht die Routine zum Schritt 298, wo die normale Steuerung ausgeführt wird.
-
Während bei dem in Fig. 32 gezeigten Steuerungsbeispiel die Steuerung zur
Konstanthaltung des Abstands vom voranfahrenden Fahrzeug ausgeführt wird, wird
gleichzeitig die auf den Straßendaten beruhende Steuerung des Fahrzeugs unabhängig von
der Dauer-Steuerung ausgeführt, wenn vor dem Fahrzeug eine Kurve liegt, sodass die
Kurvenfahrt zügig ausgeführt werden kann. In dem in Fig. 32 gezeigten Steuerungsbeispiel
wird die Geschwindigkeitsverminderung so festgelegt, dass das Fahrzeug auf diese
Geschwindigkeitsverminderung heruntergesteuert wird. Zu dem Zeitpunkt, zu dem das
Fahrzeug die Kurve verlässt, muss es beschleunigt werden, und diese Notwendigkeit kann
anhand der Straßendaten der Kurve und der nachfolgenden Straße entschieden werden.
Dadurch kann vor der Wiederaufnahme der Steuerung zur Konstanthaltung des Abstands
zwischen Fahrzeugen mit der Dauer-Steuerung eine Übergangsbeschleunigung berechnet
werden, um das Fahrzeug auf diese Beschleunigung zu bringen. Somit kann das
Herausfahren aus der Kurve zügiger erfolgen, um die Steuerung in eine Steuerung für den
Abstand zwischen Fahrzeugen zu überführen.
-
Nachstehend wird die Berechnung der Höhe entsprechend der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Fig. 33 zeigt eine Routine zur Berechnung der Höhe. Im Schritt 301
wird die Bezugsbeschleunigung anhand einer Karte berechnet, in der die Abtriebswellen-
Drehzahl No und die Drosselöffnung für jede Übersetzungsstufe und jedes Aus-/Einrücken
der Verschlusskupplung als Parameter verwendet werden. Diese Steuerung von Schritt 301
ist der vorstehend im Schritt 111 von Fig. 14 beschriebenen Steuerung ähnlich. Kurz gesagt,
es wird die Bezugsbeschleunigung durch die Steigungs-/Gefälle-Steuerung berechnet.
-
Dann wird im Schritt 302 entschieden, ob ein Bezugspunkt zur Berechnung der Höhe
passiert worden ist. Dieser Bezugspunkt ist ein Punkt innerhalb einer vorgegebenen Strecke
vor einem Hochstraßen-Abzweig, wenn das Niveau einer Hochstraße, wie etwa einer
Stadtautobahn, bestimmt werden soll, und ist ein Punkt auf einem bestimmten Niveau, wenn
nur die Höhe berechnet werden soll. Hierbei ist der Punkt, der ein bestimmtes Niveau hat,
beispielsweise ein sehr grober Höhenpunkt im Navigationssystem 20 oder ein AUS-Punkt
des Zündschalters, der sich in einer Höhe befindet, die aufgrund der von Autohändler
angegebenen Daten berechnet wird.
-
Wenn die Antwort im Schritt 302 "JA" ist, wird im Schritt 303 die ungefähre
Geschwindigkeitsänderung (Δv) vom Bezugspunkt bis zum aktuellen Punkt berechnet. Diese
Berechnung kann durch Integrieren der Bezugsbeschleunigung erfolgen. Dann wird der
Höhenunterschied nach folgender Formel berechnet:
-
Δh = [(v&sub0; + Δv)² - v²]/2/g,
-
wobei Δh der Höhenunterschied, v&sub0; die Fahrzeuggeschwindigkeit am Bezugspunkt,
v die aktuelle Fahrzeuggeschwindigkeit, Δv die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen der
Fahrzeuggeschwindigkeit, die erreicht werden würde, wenn die Straße vom Bezugspunkt
zum aktuellen Punkt nicht geneigt wäre, und dem Wert v&sub0; und g die Erdbeschleunigung ist.
Kurz gesagt, der Höhenunterschied wird aufgrund der Änderung der kinetischen Energie
berechnet. Wenn die Antwort im Schritt 302 "NEIN" ist, springt die Routine zurück.
-
Somit kann bei der in Fig. 33 gezeigten Steuerung der Höhenunterschied aus der
vorher gespeicherten Karte und der Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt werden, sodass kein
spezieller Sensor erforderlich ist.
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Nachstehend wird ein Steuerungsbeispiel zur Bestimmung einer Hochstraße, wie
etwa einer Stadtautobahn, unter Verwendung des ermittelten Höhenunterschieds Δh
beschrieben. Zunächst wird in Fig. 34 im Schritt 311 entschieden, ob das Fahrzeug an der
Steigung an der Auffahrt oder am Gefälle an der Abfahrt einer Autobahn angelangt ist. Diese
Entscheidung kann anhand der Straßendaten des Navigationssystems 20 getroffen werden.
Die Steuerung springt aus dieser Routine, wenn die Antwort im Schritt 311 "NEIN" ist. Wenn
jedoch die Antwort "JA" ist, wird im Schritt 312 der Höhenunterschied Δh berechnet. Die
Routine zur Berechnung des Höhenunterschieds Δh ist bereits unter Bezugnahme auf Fig.
33 beschrieben worden.
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Im Schritt 313 wird entschieden, ob der im Schritt 312 berechnete Höhenunterschied
Δh größer als ein vorgegebener Wert ist. Diese Entscheidung kann durch eine Entscheidung
ersetzt werden, ob das Verhältnis des Höhenunterschieds Δh zu dem hohen Niveau größer
als ein vorgegebener Wert ist. Die Routine springt zurück, wenn die Antwort im Schritt 313
"NEIN" ist. Wenn jedoch die Antwort "JA" ist, wird im Schritt 314 entschieden, ob das
Fahrzeug eine Neigung an der Auffahrt oder Abfahrt der Autobahn befährt. Mit anderen
Worten, es kann entschieden werden, dass ein ausreichender Höhenunterschied ab einem
Punkt in der Nähe der Auffahrt/Abfahrt der Autobahn vorherrscht, und diese Entscheidung
wird wie im Schritt 314 getroffen.
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Bei der in Fig. 34 gezeigten Steuerung können nicht nur die Straßendaten mit dem
Navigationssystem 20, sondern auch die Straßendaten infolge der tatsächlichen Fahrt
erhalten werden, sodass die auf den Straßendaten beruhende Schaltsteuerung des
automatischen Getriebes 2 genauer ausgeführt werden kann. Mit anderen Worten, die
Steigungs-/Gefälle-Steuerung an der Auf-/Abfahrt der Hochstraße kann verzögerungsfrei
ausgeführt werden, um die Beschleunigung beim Auffahren auf die Autobahn oder
Hochstraße und die Geschwindigkeitsverminderung beim Verlassen der Autobahn zu
verbessern.
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Fig. 35 zeigt eine Steuerroutine zur Berechnung der Höhe der aktuellen Position. In
Fig. 35 wird zunächst im Schritt 321 entschieden, ob ein Empfang vom GPS
(Satellitenortungssystem) vorliegt. Wenn die Antwort im Schritt 321 "NEIN" ist, springt die
Steuerung aus dieser Routine. Wenn jedoch die Antwort im Schritt 321 "JA" ist, wird im
Schritt 322 die Höhe berechnet. Insbesondere wird die Höhe durch Addieren
des in der Steuerung von Fig. 33 berechneten Höhenunterschieds Δh zur Höhe h des
Bezugspunkts berechnet. Dann wird im Schritt 323 die aktuelle Position aus den Daten des
GPS und den im Schritt 322 ermittelten Höhendaten berechnet.
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Bei der Steuerung von Fig. 35 erhöht sich somit der Informationsinhalt zur
Berechnung der aktuellen Position, sodass die Berechnungsgenauigkeit für die aktuelle
Position verbessert wird. Mit den so erhaltenen Höhendaten kann außerdem der Fehler der
vom Navigationssystem 20 ermittelten aktuellen Position korrigiert werden. Hierbei kann die
Fehlerkorrektur dadurch vorgenommen werden, dass der Punkt, an dem sich die Höhe oder
Neigung stark ändert, bestimmt wird und der bestimmte Punkt mit der aktuellen Position
verglichen wird. Insbesondere beim Kartenabgleich kann der Änderungspunkt auch auf einer
geradlinigen Straße bestimmt werden, sodass der Kartenabgleich einfach und genau sein
kann. Auch wenn bei der Steuerung von Fig. 35 der Empfang vom GPS schlecht ist oder die
Anzahl der Empfangssatelliten niedrig ist, wird die aktuelle Position aus den auf der aktuellen
Fahrt basierenden Daten berechnet, sodass die Zuverlässigkeit der auf dem
Navigationssystem 20 und den Straßendaten basierenden Schaltsteuerung verbessert wird.
Nachstehend wird ein Beispiel beschrieben, bei dem die vom Navigationssystem 20
erhaltenen Straßendaten zur Steuerung der Öltemperatur des automatischen Getriebes 2
verwendet werden. Fig. 36 zeigt ein Beispiel, bei dem im Schritt 331 aufgrund der
Straßendaten des Navigationssystems 20 entschieden wird, ob sich eine vor dem Fahrzeug
liegende Steigung über eine vorgegebene Strecke hinaus fortsetzt. Wenn die Antwort im
Schritt 331 "NEIN" ist, springt die Steuerung aus dieser Routine. Wenn jedoch die Antwort
"JA" ist, wird im Schritt 332 entschieden, ob die Öltemperatur Tat des automatischen
Getriebes 2 höher als ein vorgegebener Wert ist und eine steigende Tendenz hat (ΔTat > 0):
Die Steuerung springt aus dieser Routine, wenn die Antwort im Schritt 332 "NEIN" ist. Wenn
jedoch die Antwort "JA" ist, wird im Schritt 333 die Steuerung zur Niedrighaltung der
Öltemperatur des automatischen Getriebes 2 ausgeführt.
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Diese Steuerung zur Niedrighaltung der Öltemperatur von Schritt 333 umfasst
insbesondere die Steuerung zur Verringerung der Motor-Drehzahl durch Änderung des
Schaltpunkts in Richtung niedrigerer Drehzahlen, sodass leicht ein niedrigeres
Übersetzungsverhältnis verwendet wird, die Steuerung zur Erhöhung des Durchsatzes des
umlaufenden Öls durch Erhöhung des Leitungsdrucks des automatischen Getriebes 2, um
den Öleinspeisungsdruck in den Drehmomentumwandler zu erhöhen, und die Steuerung zur
Verringerung der Abweichung der Öltemperaturverteilung, um den Einfluss einer zu hohen
Öltemperatur durch Erhöhung des Schmieröldrucks zu dämpfen und so den
Schmieröldurchsatz zu erhöhen. Unabhängig von oder zusammen mit diesen Steuerungen
kann aber auch eine Steuerung zur Verringerung der Motor-Drehzahl und zur Reduzierung
des Eingangs-Drehmoments in das automatische Getriebe 2 durch Verkleinerung der
Öffnung der elektronischen Drosselklappe 7 ausgeführt werden. Diese Steuerung der
Öffnung der elektronischen Drosselklappe 7 wird dann wirksam, wenn die Öltemperatur
so weitersteigt, dass das Risiko einer Wärme-Einwirkung auf die Harzteile besteht.
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Wenn also bei der in Fig. 36 gezeigten Steuerung das Risiko eines Anstiegs der
Öltemperatur besteht, kann die Steuerung zur Niedrighaltung der Öltemperatur ausgeführt
werden, bevor die Öltemperatur tatsächlich steigt, sodass die Steuerung der Öltemperatur
des automatischen Getriebes 2 zuverlässiger und genauer sein kann und ihre
Zuverlässigkeit verbessert wird.
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Für ein komfortableres Fahren werden vorzugsweise die Beschleunigungs- und
Bremskennlinien an den Fahrstil des Fahrers angepasst. Bei dieser Anpassung sollte der
Fahrstil des Fahrers in der Steuerung für Steigungen/Gefälle, in der Schaltsteuerung an
einer Kurve und in der Steuerung für Straßen mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten
widergespiegelt werden, wie vorstehend beschrieben. Für diese Steuerungen wird, wie in
Fig. 37 gezeigt, im Schritt 341 der Fahrstil des Fahrers aus den von den verschiedenen
Sensoren erhaltenen Datensignalen ermittelt und gespeichert. Außerdem wird der
gespeicherte Fahrstil beurteilt und ausgewertet, sodass er im Schritt 342 in den
verschiedenen Schaltmustern widergespiegelt werden kann. Somit entspricht der Schritt 341
dem Mittel zur Beurteilung des Fahrstils in Anspruch 11. Außerdem entspricht Schritt 342
dem Schaltkorrektur-Steuerungsmittel. Die in Fig. 37 gezeigte Steuerung wird in geeigneter
Kombination mit den einzelnen vorstehenden Steuerungsbeispielen ausgeführt.
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Somit wird bei den verschiedenen Straßengegebenheiten wie Neigung, krummlinige
Neigung, Schnellstraße, bergige Region oder Stadtgebiet, der Fahrstil des Fahrers, wie
beispielsweise der Fahrstil, bei dem Wert auf die Antriebskraft oder die Verbesserung der
Kraftstoff-Einsparung gelegt wird, das heißt, der frühere Fahrstil, im Steuerungsinhalt des bei
künftigen Fahrten zu verwendenden Schaftmusters widergespiegelt, sodass ein
komfortableres Fahren möglich ist und ein Beitrag zum sicheren Fahren geleistet wird.
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Nachstehend wird ein spezielles Beispiel zum Widerspiegeln des Fahrstils im
Steuerungsinhalt beschrieben. In Fig. 38 werden zunächst im Schritt 351 die Fahr-
Operationen und die Fahrzeugdaten eingegeben. Dann wird im Schritt 352 entschieden, ob
eine Kurvenfahrt beendet ist. Die Steuerroutine springt zurück, wenn die Antwort im Schritt
352 "NEIN" ist. Wenn jedoch die Antwort "JA" ist, wird im Schritt 353 die Übersetzungsstufe
während der Kurvenfahrt in Abhängigkeit davon, ob das Gaspedal oder die Bremse betätigt
worden ist, gelernt/aktualisiert.
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Insbesondere wird der Schaltpunkt aufgrund der Zunahme der
Fahrzeuggeschwindigkeit (ΔVa) bei getretenem Gaspedal von der Fahrzeuggeschwindigkeit
beim Einfahren in eine Kurve und der aufgrund Abnahme der Geschwindigkeit (ΔVb) beim
Bremsen geändert. Der Kurvenradius oder seine Änderung ΔR&sub5;&sub4;, wird beispielsweise nach
der folgenden Formel korrigiert:
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ΔR&sub5;&sub4; =
ΔR&sub5;&sub4; + γ·(ΔVa - Vb),
-
wobei γ eine Konstante ist. Anhand des in Fig. 39 gezeigten Diagramms wird außerdem
der Schaltpunkt in Richtung höherer oder niedrigerer Drehzahlen geändert. Die Strichlinien in
Fig. 39 stellen die oberen und unteren Grenzwerte dar.
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Wenn also das Gaspedal oder das Bremspedal nach dem Einfahren in eine Kurve
getreten wird, spürt der Fahrer einen Antriebskraft- oder Bremskraftmangel während der
Kurvenfahrt. Durch Widerspiegeln dieses Mangels in der Korrektur des Schaltpunkts in
einem vorgegebenen Schaftmuster wird die Übersetzungsstufe während der Kurvenfahrt an
die Absicht des Fahrers angepasst, sodass die Lenkbarkeit verbessert wird.
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Fig. 40 zeigt ein Beispiel für die lernende Steuerung kurz vor einer Kurve. Wie bei der
in Fig. 38 gezeigten Steuerung werden zunächst im Schritt 361 die Fahr-Operationen und die
Fahrzeugdaten eingegeben. Dann wird im Schritt 362 entschieden, ob die
Geschwindigkeitsverminderung in einem geradlinigen Abschnitt beendet ist. Die
Steuerroutine springt zurück, wenn die Antwort im Schritt 362 "NEIN" ist. Wenn jedoch die Antwort
"JA" ist, wird im Schritt 363 das Heruntehschalten kurz vor der Kurve anhand des Loslassens
des Gas- oder Bremspedals gelernt/aktualisiert.
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Insbesondere wird der Schaltpunkt aufgrund der Geschwindigkeitszunahme (ΔVa) bei
getretenem Gaspedal und der Geschwindigkeitsabnahme (ΔVb) beim Bremsen geändert,
nachdem die Geschwindigkeitsverminderung im geradlinigen Abschnitt beendet ist und das
Herunterschalten vor der Kurve ausgeführt ist. Diese Korrektur kann wie bei der unter
Bezugnahme auf die Fig. 38 und 39 beschriebenen Steuerung ausgeführt werden.
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Somit wird mit der in Fig. 40 gezeigten Steuerung die Übersetzungsstufe, die für die
Geschwindigkeitsverminderung vor dem Einfahren in eine Kurve zu wählen ist, an die
Absicht des Fahrers angepasst, sodass die Lenkbarkeit verbessert wird.
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Nachstehend wird eine lernende Steuerung für den aufgebrachten Druck und die
Öffnung der elektronischen Drosselklappe 7 beschrieben. In Fig. 41 wird zunächst im Schritt
371 entschieden, ob das Fahrzeug ein vor ihm fahrendes Fahrzeug begleitet. Das ist eine
Entscheidung darüber, ob gerade die so genannte "Laser-Dauer-Steuerung" ausgeführt wird.
Wenn die Antwort im Schritt 371 "NEIN" ist, werden im Schritt 372 die Fahr-Operationen, wie
etwa die Betätigung des Gaspedals oder der Bremse, eingegeben. Dann erfolgt im Schritt
373 das manuelle Herunterschalten und es wird entschieden, ob das Herunterschalten
gesteuert wird. Im Schritt 372 wird insbesondere die Fahr-Operation vor dem manuellen
Herunterschalten gespeichert.
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Wenn die Antwort im Schritt 373 "JA" ist, werden im Schritt 374 die Fahrzeugdaten
und die Straßendaten eingegeben und gespeichert. Diese Daten werden vom aktuellen
Gradienten, von der aktuellen Fahrzeuggeschwindigkeit und Beschleunigung, vom Radius
einer kommenden Kurve, von der Entfernung bis zur kommenden Kurve und dem
Reibungskoeffizienten des Straßenbelags bestimmt. Dann werden im Schritt 375 die
Fahrzeugdaten, die Straßendaten und die Fahrerdaten für jede Übersetzungsstufe vor und
nach dem Schalten in der Übergangs-Schaltsteuerung (z. B. die Steuerung des
aufgebrachten Drucks und der elektronischen Drosselklappe) widergespiegelt.
Beispielsweise wird der aufgebrachte Druck P nach folgender Formel eingestellt:
-
P = P(v) + k1·(-δ) + k&sub2; (R&sub0; - R) + k&sub3;·(L&sub0; - L) + Pd,
-
wobei k der Korrekturkoeffizient für die einzelnen Übersetzungsstufen vor und nach dem
Schalten, P(v) der aufgebrachte Druck (oder Basisdruck) entsprechend der
Fahrzeuggeschwindigkeit V, 6 der Gradient, R der Radius der Kurve, R&sub0; der Radius der
Basiskurve, L die Entfernung bis zur nächsten Kurve, L0 die Länge der Basisgeraden und Pd
der den Fahrstil widerspiegelnde Öldruck-Korrekturwert für die einzelnen
Übersetzungsstufen vor und nach dem Schalten ist. Insbesondere wird der aufgebrachte
Druck für eine höhere Fahrzeuggeschwindigkeit, einen größeren Gefällegradienten, einen
kleineren Kurvenradius und eine kürzere geradlinige Strecke erhöht. Die Öffnung der
elektronischen Drosselklappe wird ebenso korrigiert, sodass die Motorbremsung wirksam
werden kann.
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Nachdem die vorgegebene Zeit nach dem Schalt-Ende vergangen ist, wird der
vorgenannte Korrektur-Öldruck Pd aufgrund der Fahr-Operation nach dem Schalten für jede
Übersetzungsstufe vor und nach dem Schalten gelernt. Insbesondere kann beim Treten des
Gaspedals entschieden werden, dass die Motorbremsung zu stark ist. Folglich wird der
aufgebrachte Druck gesenkt und die Öffnung der elektronischen Drosselklappe wird
vergrößert. Beim Bremsen hingegen kann entschieden werden, dass die Motorbremsung zu
schwach ist. Folglich wird der aufgebrachte Druck erhöht und die Öffnung der elektronischen
Drosselklappe wird verkleinert.
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Bei dem erstgenannten Beispiel wird der Korrektur-Öldruck nach der Gleichung Pd =
Pd - ΔPd1 eingestellt. In letztgenanntem Fall wird jedoch der Korrektur-Öldruck nach der
Gleichung Pd = Pd + ΔPd2 erhöht. Gleichzeitig wird die Öffnung der elektronischen
Drosselklappe eingestellt.
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Die Routine geht zum Schritt 376, wenn die Antwort im Schritt 371 "JA" und im Schritt
373 "NEIN" ist.
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Für die in Fig. 41 gezeigte lernende Steuerung sind die Änderungen der Motor-
Drehzahl Ne, des Motor-Drehmoments und des aufgebrachten Drucks in Fig. 42 dargestellt.
In Fig. 42 stellen die Volllinien den Fall dar, dass die Motorbremsung verstärkt wird, und die
Strichlinien stellen den Fall dar, dass die Motorbremsung abgeschwächt wird.
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Somit werden bei der in Fig. 41 gezeigten Steuerung der aufgebrachte Druck und die
Öffnung der elektronischen Drosselklappe beim Schalten aufgrund der
Straßengegebenheiten und der Operationen des Fahrers korrigiert, sodass sich der Fahrstil stärker
in den Übergangs-Schaltkennlinien widerspiegelt. Dadurch können sehr genaue Korrekturen
erreicht werden und das Schalten kann entsprechend dem Fahrstil erfolgen, sodass die
Lenkbarkeit verbessert wird.
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Nachstehend wird eine weitere Ausführungsform oder ein weiterer Aufbau
beschrieben, die/der die Merkmale der vorliegenden Erfindung aufweist. Das
Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem ersten und zweiten Merkmal der Erfindung hat,
kann ein Mittel zum Umwandeln eines Schaltmusters für Steigungen/Gefälle in ein
Schaltmuster für Kurven aufweisen, das leicht eine niedrigere Übersetzungsstufe als das
erstgenannte wählt. Dieses Steuerungssystem kann außerdem ein Mittel aufweisen, das das
Schaltmuster für Kurven festgelegt, wenn entschieden wird, dass der Fahrstil sportlich ist.
Das Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem ersten und zweiten Merkmal aufweist, kann
so ausgelegt sein, dass es eine Kreuzung als krummlinige Straße erkennt, wenn die
abzufahrende Strecke an der Kreuzung abbiegt. Das Steuerungssystem, das den Aufbau mit
dem ersten und zweiten Merkmal aufweist, kann die Änderung des Schaltmusters nicht nur
mit dem Mittel zur Ausführung der Änderung durch Ändern des Schaltdiagramms, sondern
auch durch wesentliches Verschieben des Schaltpunkts durch Addieren/Subtrahieren eines
Korrekturwerts zu oder von den erkannten Daten, wie etwa Fahrzeuggeschwindigkeit und
Drosselöffnung, ausführen.
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Bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem zweiten Merkmal aufweist,
kann das Schaltmuster-Steuerungsmittel entweder das Mittel zur Bestimmung der
Übersetzungsstufe anhand der Fahrzeuggeschwindigkeit und des Kurvenradius oder das
Mittel zur Einschränkung des Herunter- oder Heraufschaltens aufweisen.
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Das Schaltmuster-Steuerungsmittel des Steuerungssystems, das den Aufbau mit
dem dritten Merkmal der vorliegenden Erfindung aufweist, kann außerdem das Mittel zum
Umwandeln des Schaltmusters in ein Schaltmuster zum Auffahren nach dem
Herunterschalten aufweisen. Das Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem dritten
Merkmal aufweist, kann so ausgelegt sein, dass das Schaltmuster in das Schaltmuster zum
Auffahren umgewandelt wird, wenn der Fahrstil sportlich ist. Das Steuerungssystem, das den
Aufbau mit dem dritten Merkmal aufweist, kann so ausgelegt sein, dass das Schaltmuster-
Steuerungsmittel das Schaltmuster ändert, wenn das Abfahren von den zu einer
Schnellstraße gehörenden Einrichtungen vom Straßendaten-Erkennungsmittel erkannt wird.
Das Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem dritten Merkmal aufweist, kann außerdem
das Mittel zum Zurückkehren des Auffahr-Schaltmusters zu dem Schaltmuster vor der
Umwandlung in das Auffahr-Schaltmuster, wenn eine Einmündung in die Hauptspur der
Schnellstraße festgestellt wird, aufweisen. Das Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem
dritten Merkmal aufweist, kann außerdem das Mittel zum Zurückkehren des Auffahr-
Schaltmusters zu dem Schaltmuster vor der Umwandlung in das Auffahr-Schaltmuster, wenn
eine Fahrt mit Dauer-Geschwindigkeit festgestellt wird, bei der sich die
Fahrzeuggeschwindigkeit kaum ändert, aufweisen.
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Das Schaltmuster-Steuerungsmittel des Steuerungssystems, das den Aufbau mit
dem vierten Merkmal der vorliegenden Erfindung aufweist, kann das Mittel zum Umwandeln
des Schaltmusters, das das Einstellen einer niedrigeren Übersetzungsstufe unterbindet, in
das Schaltmuster für Straßen mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten sein. Das
Schaltmuster-Steuerungsmittel des Steuerungssystems, das den Aufbau mit dem vierten
Merkmal aufweist, kann das Mittel zum Übernehmen des Schaltmusters, bei dem der
Herunterschalt-Punkt in Richtung niedrigerer Drehzahlen verschoben wird, als Schaltmuster
für Straßen mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten sein. Das Schaltmuster-
Steuerungsmittel des Steuerungssystems, das den Aufbau mit dem vierten Merkmal
aufweist, kann das Mittel zum Beibehalten des Schaltmusters für Straßen mit einem
niedrigen Reibungskoeffizienten auch dann, wenn der Haupt- oder Zündschalter des
Fahrzeugs ausgeschaltet wird, aufweisen. Das Straßendaten-Erkennungsmittel in dem
Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem vierten Merkmal aufweist, kann das Mittel zum
Entscheiden anhand der vorher gespeicherten Daten für ein kaltes Gebiet, der
Umgebungstemperatur und der Kalenderdaten, dass der Reibungskoeffizient des
Straßenbelags niedrig ist, aufweisen. Das Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem
vierten Merkmal aufweist, kann außerdem das Mittel zum Verschieben des Schlupfbereichs,
in dem die Verschlusskupplung so gesteuert wird, dass sie bei einer
Geschwindigkeitsverminderung schlüpft, in Richtung höherer Drehzahlen, wenn das
Schaltmuster in das Schaltmuster für Straßen mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten
umgewandelt wird, aufweisen.
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Zusätzlich zu dem Mittel zum Umwandeln des Schaltmusters durch Ändern des
Schaltdiagramms kann das Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem fünften Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, das Schalten durch Addieren/Subtrahieren eines
Korrekturwerts zu oder von den erkannten Daten, wie etwa Fahrzeuggeschwindigkeit und
Drosselöffnung, wesentlich verschieben.
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Das Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem sechsten Merkmal der vorliegenden
Erfindung aufweist, kann so ausgelegt sein, dass das Mittel zur Änderung der
Gefälleentscheidung den Bezugswert zum Festlegen der Gefälle-Steuerung ändert, wenn
der Fahrstil sportlich ist. Das Schaltmuster-Steuerungsmittel des Steuerungssystems, das
den Aufbau mit dem sechsten Merkmal aufweist, kann das Mittel zum Umwandeln des
Schaltmusters für Gefälle in das Schaltmuster für Kurven/Gefälle, das leicht ein höheres
Übersetzungsverhältnis verwendet, aufweisen. Das Mittel zur Änderung der
Gefälleentscheidung indem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem sechsten Merkmal
aufweist, kann das Mittel zum Ändern des Bezugswerts zum Entscheiden der Gefälle-
Steuerung unter Berücksichtigung des Kurvenradius aufweisen.
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Das Schalt-Unterbindungsmittel in dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem
siebenten Merkmal der vorliegenden Erfindung aufweist, kann das Mittel zur Unterbindung
des Schaltens auf einer krummlinigen Straße bei sportlichem Fahrstil aufweisen.
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Das Mittel zum Festlegen eines Schaltmusters für eine geradlinige
Zwischenstraße in dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem achten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, kann das Mittel zur kurzzeitigen Freigabe der Gefälle-
Steuerung sein. Außerdem kann das Mittel zum Festlegen des Schaltmusters für eine
geradlinige Zwischenstraße in dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem achtern
Merkmal aufweist, das Mittel zum Ändern des Schwellwerts zum Festlegen der Gefälle-
Steuerung sein.
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Das Schaltmuster-Steuerungsmittel des Steuerungssystems, das den Aufbau mit
dem neunten Merkmal der vorliegenden Erfindung aufweist, kann das Mittel zum Umwandeln
des Schaltmusters zur Unterbindung der höchsten Übersetzungsstufe, wie etwa des 4.
Gangs, in das Schaltmuster für Steigungen/Gefälle aufweisen. Das Entscheidungsmittel für
die Steigungs-/Gefälle-Steuerung in dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem
neunten Merkmal aufweist, kann das Mittel zum Ausführen des Schaltbefehls mit dem
Steigungs-/Gefälle-Schaltmuster, wenn entschieden wird, dass der Fahrstil sportlich ist,
aufweisen. Das Entscheidungsmittel für die Steigungs-/Gefälle-Steuerung in dem
Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem neunten Merkmal aufweist, kann das Mittel zum
Fortsetzen der Steuerung, die die höchste Übersetzungsstufe, wie etwa den 4. Gang,
unterbindet, aufweisen.
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Das Schaltbefehlsmittel in dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem zehnten
Merkmal der vorliegenden Erfindung aufweist, kann das Mittel zum Schalten der Leistung mit
dem höheren Übersetzungsverhältnis, das mit dem Vergleichsmittel verglichen worden ist,
aufweisen. Das Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem zehnten Merkmal aufweist,
kann das Mittel zum bevorzugten Ausführen der Schaltsteuerung, die auf den vom
Straßendaten-Erkennungsmittel erhaltenen Daten basiert, gegenüber der Schaltsteuerung,
die auf den bei der tatsächlichen Fahrt erhaltenen Daten basiert, aufweisen. In diesem Fall
braucht das Steuerungssystem das Vergleichsmittel nicht aufzuweisen.
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Das Fahrstil-Entscheidungsmittel in dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem
elften Merkmal der vorliegenden Erfindung aufweist, kann das Mittel zum Bestimmen des
Fahrstils anhand des Beschleunigens oder Bremsens während der Kurvenfahrt oder kurz vor
dem Einfahren in eine Kurve aufweisen. Das Schaltkorrekturmittel in dem
Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem elften Merkmal aufweist, kann das Mittel zum Ändern des
Schaltpunkts anhand des ermittelten Fahrstils aufweisen. Das Schaltkorrekturmittel in dem
Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem elften Merkmal aufweist, kann das Mittel zum
Ändern des aufgebrachten Öldrucks und/oder der Drosselöffnung bei einer kurzzeitigen
Änderung anhand des ermittelten Fahrstils aufweisen.
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Außerdem kann die vorliegende Erfindung zum Steuern nicht nur eines
automatischen Getriebes mit Übersetzungsstufen, sondern auch anderer Getriebe, wie etwa eines
stufenlos regelbaren Getriebes, verwendet werden.
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Nachstehend werden die Vorteile zusammengefasst, die mit dem Steuerungssystem
erhalten werden, das den Aufbau mit den einzelnen Merkmalen der vorliegenden Erfindung
aufweist. Wenn bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem ersten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, das Fahrzeug auf einer krummlinigen Straße gestartet
werden soll, wird leicht ein hohes Übersetzungsverhältnis gewählt, sodass das Getriebe nur
schwer auf ein niedrigeres Übersetzungsverhältnis geschaltet wird, auch wenn die Leistung
durch Loslassen des Gaspedals nach dem Start gesenkt wird. Mit anderen Worten, die Fahrt
wird mit einem relativ hohen Übersetzungsverhältnis fortgesetzt, sodass eine ausreichende
Antriebskraft auf der krummlinigen Straße, die einen hohen Fahrwiderstand hat,
aufrechterhalten werden kann und das häufige Herunter- oder Heraufschalten, das sonst durch
Treten oder Loslassen des Gaspedals bewirkt wird, vermieden werden kann, sodass der
Fahrkomfort und die Lenkbarkeit verbessert werden.
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Bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem zweiten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, wird bei einer krummlinigen Straße, die eine so starke
Krümmung hat, dass sie durch Abbremsen be- oder durchfahren werden muss, leicht ein
höheres Übersetzungsverhältnis gewählt, sodass die Motorbremsung für die
Geschwindigkeitsverminderung leicht wirksam wird, und es kann eine ausreichende
Antriebskraft für eine Beschleunigung gegen den Fahrwiderstand erzeugt werden.
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Bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem dritten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, wird leicht ein höheres Übersetzungsverhältnis gewählt,
wenn das Fahrzeug zur Autobahn fährt, sodass das Beschleunigungsvermögen verbessert
wird. Dadurch kann das Fahrzeug zügig auf die Autobahn auffahren und in den
Verkehrsfluss eintauchen.
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Wenn bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem vierten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, das Fahrzeug auf einer Straße mit einem niedrigen
Reibungskoeffizienten fahren soll, wird das Übersetzungsverhältnis nur schwer auf den
Maximalwert erhöht, auch wenn die Leistung durch Treten des Gaspedals steigt. Folglich
kann der Schlupf der Räder durch Unterdrückung der in den Rädern zu erzeugenden
Antriebskraft vermieden werden, sodass die Fahrstabilität des Fahrzeugs auch dann
aufrechterhalten werden kann, wenn der Reibungskoeffizient des Straßenbelags niedrig ist.
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Wenn bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem fünften Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, das Fahrzeug in einem Stadtgebiet fahren soll, wird das
Übersetzungsverhältnis auf einen relativ niedrigen Wert eingestellt, sodass die Drehzahl der
Energiequelle, wie etwa des Motors, niedrig gehalten werden kann, um die Geräuscharmut
aufrechtzuerhalten und die Kraftstoff-Einsparung zu verbessern.
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Wenn bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem sechsten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, das Fahrzeug auf einem Gefälle fahren soll, wird das
Schaltmuster kurz vor dem Gefälle geändert, sodass leicht ein höheres
Übersetzungsverhältnis gewählt wird. Mit anderen Worten, es kann leicht eine Fahrt
mit einer wirksamen Motorbremsung ohne manuelle Betätigung bewirkt werden. Bei einem
Gefälle und einer krummlinigen Straße wird außerdem der Bezugspunkt zum Entscheiden
der Gefälle-Steuerung geändert, sodass die Gefälle-Steuerung auch für einen kleinen
Gradienten entschieden wird, sodass leicht ein höheres Übersetzungsverhältnis gewählt
wird. Dadurch fährt das Fahrzeug auf dem Gefälle mit wirksamer Motorbremsung, sodass
die Häufigkeit des manuellen Schaltens und des Bremsens verringert wird und so die
Lenkbarkeit verbessert wird.
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Bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem siebenten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, wird bei einer krummlinigen Straße, auf der das Fahrzeug
abgebremst werden muss, die Änderung der Antriebskraft nach dem Schalten vermieden
und die Verringerung der Motorbremskraft durch Heraufschalten kann vermieden werden,
sodass die Stabilität beim Fahren auf einer krummlinigen Straße aufrechterhalten wird.
Wenn jedoch das Ende der krummlinigen Straße festgestellt wird, kann das Schalten bewirkt
werden, sodass das Herunterschalten durch Treten des Gaspedals erfolgt, um ein
ausreichendes Beschleunigungsvermögen zu erhalten. Dagegen wird das Heraufschalten
ausgeführt, um die Drehzahl der Energiequelle, beispielsweise des Motors, zu verringern
und dadurch die Geräuscharmut und die Kraftstoff-Einsparung zu verbessern.
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Wenn bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem achten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, das Fahrzeug auf einer krummlinigen Straße fährt und
dabei das Schalten anhand des Schaltmusters, das leicht ein höheres
Übersetzungsverhältnis gewählt, gesteuert wird, wird leicht das höhere Übersetzungsverhältnis aufgrund
des Schaltmusters für die geradlinige Zwischenstraße gewählt, wenn die Strecke der
geradlinigen Straße zwischen krummlinigen Straßen kurz ist oder wenn die geradlinige
Straße nur kurz durchfahren wird. Dadurch wird es schwer, das Schaltmuster zwischen den
krummlinigen Straßen zu ändern, sodass das so genannte "Jagen" oder "hektische Schalten"
mit häufigen Schaltvorgängen vermieden wird. Wenn das Fahrzeug die geradlinige
Zwischenstraße durchfährt und wieder in die krummlinige Straße einfährt, fährt es mit einem
relativ hohen Übersetzungsverhältnis, sodass eine ausreichende Antriebskraft für die
krummlinige Straße, die einen hohen Fahrwiderstand hat, erreicht werden kann und dadurch
der Fahrkomfort und die Lenkbarkeit verbessert werden.
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Wenn bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem neunten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, das Fahrzeug auf einer Steigung oder einem Gefälle fährt,
kann das Getriebe anhand des Schaltmusters gesteuert werden, das leicht ein höheres
Übersetzungsverhältnis wählt. Wenn die nichtgeneigte Straße, die auf einem Abschnitt
zwischen der Steigung/dem Gefälle liegt, kurz ist, oder wenn die Zeit, die zum Durchfahren
der nichtgeneigten Straße benötigt wird, kurz ist, wird die auf dem Schaltmuster für
Steigungen/Gefälle basierende Schaltsteuerung nicht unterbrochen, sondern fortgesetzt.
Wenn jedoch die Strecke oder Zeit lang ist, wird die Schaltsteuerung nach dem Schaltmuster
für Steigungen/Gefälle während der Fahrt auf der nichtgeneigten Straße einmal
unterbrochen. Wenn zwischen nichtgeneigten Straßen eine Steigung/ein Gefälle festgestellt
wird und wenn die Strecke oder die Zeit, die zum Durchfahren der Steigung / des Gefälles
benötigt wird, kurz ist, wird die Schaltsteuerung nicht nach dem Schaltmuster für
Steigungen/Gefälle ausgeführt. Wenn sie jedoch lang ist, wird die Schaltsteuerung nach dem
Steigungs-/Gefälle-Schaltmuster ausgeführt. Wenn also das Schaltmuster geändert wird und
wenn entschieden wird, dass die Fahrstrecke oder -zeit mit dem geänderten Schaltmuster
kurz ist, wird das Schaltmuster nicht geändert. Dadurch wird die mit der Änderung des
Schaltmusters verbundene Schalthäufigkeit verringert, sodass die Lenkbarkeit verbessert
wird.
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Bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem zehnten Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, werden das Übersetzungsverhältnis, das anhand der
Straßendaten der abzufahrenden Strecke bestimmt wird, und das Übersetzungsverhältnis,
das anhand des Fahrzustands oder der Straßengegebenheiten der tatsächlichen Fahrt
bestimmt wird, die mit dem Entscheidungsschwellwert übereinstimmen, als
Schaltbefehlssignal ausgegeben. Durch Übernahme des Entscheidungsschwellwerts, der
beispielsweise ein höheres Übersetzungsverhältnis bevorzugt, wird die Antriebskraft erhöht,
sodass das Beschleunigungsvermögen verbessert wird. Durch Übernahme des
Entscheidungsschwellwerts, der ein niedrigeres Übersetzungsverhältnis bevorzugt, kann
hingegen eine Fahrt mit einer ausgezeichneten Geräuscharmut und Kraftstoff-Einsparung
bewirkt werden.
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Bei dem Steuerungssystem, das den Aufbau mit dem elften Merkmal der
vorliegenden Erfindung aufweist, werden der Fahrstil und Geschmack des Fahrers in der
Schaltsteuerung widergespiegelt, sodass die Gesamteigenschaften des Fahrzeugs, wie etwa
Schaltzeitpunkt, Antriebskraft und Bremseigenschaften, mit den vom Fahrer erwarteten
übereinstimmen oder ihnen nahe kommen können. Dadurch werden Fahrkomfort und
Lenkbarkeit verbessert.