DE69706243T2 - Persönliche Schutzauskleidung für die Infanterie - Google Patents
Persönliche Schutzauskleidung für die InfanterieInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Kleidung zum Personenschutz eines Infanteristen, das gegen Splitter schützt und eine Erfassung des Infanteristen durch Radar- und Infrarotstrahlen erschwert.
- Die Erfindung ist auf Kleidungsstücke zum persönlichen Schutz eines Infanteristen in einem Kampfgebiet anwendbar.
- Die Druckschrift DE-A-3 507 889 beschreibt den Schutz von Gegenständen wie Geräten und Fahrzeugen durch eine Panzerung, wobei eine Verkleidung die Radarstrahlung absorbiert und eine Farbschicht gegen Infraroterfassung tarnt. Dieser Schutz kann auch durch ein Tarnmittel gegen die Erfassung von Gegenständen mittels Radar- und Infrarotstrahlung erreicht werden, wie dies in der Druckschrift FR-A-2 543 286 beschrieben ist. Der Oberbegriff des Anspruchs 1 beruht auf der Druckschrift DE-A-3 507 889.
- Der Personenschutz beruht derzeit alleine entweder auf dem Schutz gegen Geschoßsplitter (siehe Druckschrift US- A-5 472 769 und US-A-4 442 162) oder auf der Tarnung im sichtbaren Frequenzbereich oder auf dem BNC-Schutz (biologisch-nuklear-chemisch) oder auf der Tarnung im Bereich der Radarfrequenzen (siehe Druckschrift US-A-3 349 396).
- Zum Schutz gegen Geschoßsplitter ist es bekannt, metallische Strukturen zu verwenden, wobei diese Lösung zunehmend durch Sandwich-Strukturen auf der Basis von Aramid- oder Polyamidfasern ersetzt wird.
- Die beiden Zonen des menschlichen Körpers, die geschützt werden sollen, sind der Kopf, der durch einen Helm geschützt wird, und der Rumpf, der durch eine Weste geschützt wird. Die Verringerung der Erkennbarkeit im Bereich des sichtbaren Lichts beruht im wesentlichen auf einer üblichen Tarnkleidung. Diese Tarnkleidung kann einen zweidimensionalen Aspekt auf einem Stoff oder einen dreidimensionalen Aspekt auf einem Tarnnetz haben.
- Beim Eindringen in die feindlichen Linien kann ein Infanterist mit der Gefahr der Entdeckung mittels Radarstrahlen und/oder Infrarotstrahlen konfrontiert werden. Die in der vorliegenden Erfindung in Betracht gezogene Entdeckunggefahr mittels Radar ist eine doppelte: Die erste geht von einem Überwachungsradar für ein Kampfgebiet aus, das typisch bei etwa 10 GHz arbeitet, während die zweite Gefahr von einem Zielmarkierungsradar ausgeht, das üblicherweise im Frequenzbereich zwischen 36 und 37 GHz arbeitet. Die beiden Radarsysteme besitzen eine Reichweite von etwa 10 bis 20 km. Die Reichweite des erstgenannten Systems liegt für eine Person bei etwa 7 km und für ein Ffahrzeug bei etwa 15 km. Die zweite Art wird insbesondere für die Markierung eines Fahrzeugs verwendet, stellt aber auch eine reale Gefahr für einen Infanteristen dar.
- Der derzeit bekannte Personenschutz der Infanteristen bietet keinen Schutz gegen derartige Gefahren.
- Die Erfindung hat zum Ziel, diesen Nachteil zu beheben.
- Hierzu ist Gegenstand der Erfindung eine Kleidung zum Schutz eines Infanteristen, wie es in Anspruch 1 definiert ist.
- Das erfindungsgemäße Kleidungsstück ist insbesondere für die Radarfrequenzbänder X und Ka sowie für die Bänder II und III der Infrarotstrahlung optimiert.
- Die Erfindung betrifft auch einen Kampfanzug für einen Infanteristen auf der Basis eines Kleidungsmaterials, bestehend aus
- - einem ersten Bereich, der den Kopf und den Rumpf des Infanteristen schützt und in dem die dielektrische Schicht des Materials im wesentlichen steif ist, um einen Schutz gegen Splitter zu gewährleisten,
- - einem zweiten Bereich, der die unteren und oberen Gliedmaßen des Infanteristen bedeckt und in dem die dielektrische Schicht weich ist und dielektrische Eigenschaften ähnlich denen des steifen dielektrischen Materials besitzt, sodaß die Beweglichkeit der Gliedmaßen des Infanteristen gesichert ist.
- Der Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß eine Struktur für die Kleidung eines Infanteristen vorgeschlagen wird, die mit dem Kampfeinsatz kompatibel ist, d.h. undurchlässig, nachgiebig und widerstandsfähig ist sowie die Reflexion von Radar- und Infrarotstrahlen reduziert und auch einen Schutz gegen Splitter von Geschoßen, Minen etc. bietet.
- Diese Struktur kann sowohl als Verkleidung eines Helms als auch als Anzug dienen, wobei der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Anwendungen in der globalen Nachgiebigkeit der beiden Strukturen liegt, also eine nachgiebige Struktur für den Anzug und eine starre Struktur für den Helm.
- Andere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden nun anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Kleidungsmaterial.
- Die Fig. 2 und 3 zeigen in Form von Kurven den Verlauf des Reflexionsleistungskoeffizienten für drei Einfallswinkel von 0º, 30º und 60º für Polarisationen HH und VV der ankommenden elektromagnetischen Wellen.
- Fig. 4 zeigt einen Kampfanzug für einen Infanteristen mit dem erfindungsgemäßen Kleidungsmaterial.
- Die in Betracht gezogene Gefahr geht von einem Radargerät für die Überwachung eines Kampfgebiets aus, das mit einem Zielmarkierungsradar gekoppelt ist. Die in Betracht gezogene Gefahr im Infrarotbereich liegt in den Infrarot- Frequenzbändern II und III entsprechend den Wellenlängen 3 bis 5 um beziehungsweise 8 bis 12 um.
- Die Infrarot-Tarnung beruht aufgrund des passiven Charakters der Kleidung im wesentlichen auf einer sehr wirksamen Wärmeabschirmung, die die Wärmeübertragung in der einen und der anderen Richtung minimiert, und auf einer Anpassung der Abstrahlung der Kleidung an die der Umgebung.
- Der so gebildete thermische Schirm ermöglicht es, die Wärmeübertragung nach außen zu vermeiden, die den entscheidenden Faktor bei der Infraroterfassung darstellt, erlaubt aber auch, einen Wärmetransfer nach innen zu vermeiden, was im Fall eines Infanteristen die innere Erwärmung verringert und einen wesentlichen Komfort-Faktor für einen Infanteristen bildet.
- Die Tarnung im sichtbaren Licht beruht auf der Tarnbemalung der äußeren Oberfläche des Anzugs oder auf der Verwendung eines Tarnnetzes, die einen dreidimensionalen Tarneffekt ergibt. Diese bekannten Lösungen sind absolut üblich.
- Der Schutz gegen Radarerfassung ergibt sich im wesentlichen durch Absorption der Energie der elektromagnetischen Wellen, die auf die Kleidung auftreffen. Die Diffusionswirkung am für die Tarnung im sichtbaren Licht verwendeten Tarnnetz kann gegebenenfalls auch zur Verbesserung der Radartarnung verwendet werden.
- Fig. 1 zeigt schematisch im Querschnitt ein Material für einen Anzug gemäß der Erfindung.
- Die erfindungsgemäße Kleidung besteht aus einer Folge von vier Schichten 1 bis 4. Die Definition jeder dieser Schichten, wie sie nachstehend als nicht beschränkendes Beispiel gegeben wird, bildet eine optimale Lösung für die Verringerung der Erfassung durch Radarsysteme in den betrachteten Frequenzbändern.
- Nun folgt die Definition dieser vier Schichten nun beginnend mit der äußersten Schicht 1.
- Die erste Schicht 1 hat mehrere Funktionen: Sie bietet einen Schutz gegen Niederschläge und wird beispielsweise von einer wasserundurchlässigen und widerstandsfähigen Folie geringer Dicke von etwa 150 um gebildet. Diese Schicht 1 kann beispielsweise eine PVC-Folie (Polyvinylchlorid) sein. Die Schicht ergibt auch eine Verringerung der Erfaßbarkeit im infraroten und im sichtbaren Frequenzbereich, da diese erste Schicht, die die äußerste ist, mit einem zwei- oder dreidimensionalen Tarnmuster versehen ist, dessen Emissionswert nahe beim Einheitswert für die betrachteten Infrarotfrequenzen ist.
- In Hinblick auf die Wärme gewährleistet die erhebliche Dicke des erfindungsgemäßen Kleidungsmaterials von etwa 4 mm hervorragende Wärmeeigenschaften, die eine Wärmeisolation zwischen dem Körper und der Umgebung gewährleistet. Diese Bedingung ist für eine Struktur unerläßlich, mit der die passive Infraroterfassung erschwert werden soll.
- Die Schicht 2 ist eine Widerstandsschicht. Ihre Aufgabe ist es, einen optimalen Kompromiß zwischen Mehrfachreflexionen und -transmissionen an den Übergängen zwischen den verschiedenen Schichten 1 bis 4 zu erzeugen, um eine möglichst gute destruktive Wechselwirkung beim Einfall einer elektromagnetischen Welle auf die Kleidung zu gewährleisten.
- Die Dicke und der Widerstand dieser Schicht 2 sind so gewählt, daß die Wechselwirkungen der Schichten so optimiert werden, daß die erfindungsgemäße Kleidung sich insgesamt so verhält, daß eine Strahlung in den betrachteten Frequenzbändern absorbiert wird.
- Die Dicke der Schicht 2 beträgt etwa 200 um. Ihre elektrische Leitfähigkeit und ihre Dicke sind so gewählt, daß der Kehrwert ihres Produkts, der einen Flächenwiderstand darstellt, nahe bei 330 Ω liegt.
- Typisch besteht diese Widerstandsschicht aus mit Karbonfasern verstärktem Textilgewebe.
- Die Schicht 3 ist aus einem im wesentlichen steifen dielektrischen Material mit einer Dicke und mit mechanischen Eigenschaften, die auch den Infanteristen gegen Splitter und Geschoße schützen können, beispielsweise aus Aramid, Polykarbonat etc.
- Diese Schicht kann auch die durch destruktive Interferenzen absorbierten Radarfrequenzbänder festlegen. Die in diesem Fall auftretende Energie ist gering, sodaß keine Erhöhung der Temperatur auftritt, die die Infrarottarnung in Frage stellen könnte.
- Die Schicht 4 ist eine Reflektorschicht, deren elektrischer Leitwert sehr hoch ist, im allgemeinen mindestens 10&sup4; Ω&supmin;¹m&supmin;¹. Dies entspricht einem Flächenwiderstand zwischen einigen Ohm und einigen zehn Ohm je nach der Dicke der Schicht 4. Sie definiert die Bezugsreflexionsebene der erfindungsgemäßen Kleidung und wird beispielsweise von einer Aluminiumfolie einer Dicke von 50 um gebildet.
- Der Abstand zwischen dieser Bezugsebene und dem übrigen Schichten, d.h. der Stapelung der oben beschriebenen verschiedenen Schichten 1 bis 4, ist genau definiert und festgelegt, um die gewünschte Optimierung zu erzielen.
- Die oben erwähnten Schichten müssen bei den betrachteten Frequenzen isotrop und homogen sein. Diese Bedingungen sind wegen der für die Optimierung verwendeten Theorien erforderlich. Merkmale, die nicht im Einzelnen angegeben sind, können beliebig sein.
- Die erfindungsgemäße Kleidung ist mit dem Schutz gegen Splitter kompatibel. Die den Schutz gegen Splitter gewährleistende Struktur fällt entweder unter die Definition des eine Radarstrahlung in Höhe der Schicht 3 aus dielektrischem Material absorbierenden Schirms oder nicht. Im letztgenannten Fall liegt sie hinter der Reflexionsebene, die von der Schicht 4, also der innersten Schicht der Kleidung, gebildet wird.
- Die verschiedenen Schichten 1 bis 4 und ihre oben definierten Merkmale sind nachfolgend in einer Übersichtstabelle 1 zusammengefaßt.
- 1 undurchlässiges, dielektrisches Material, reeller Teil der Dielektrizitätskonstante 2,85, Dicke 150 um (z.B. PVC-Folie)
- 2 Flächenwiderstand etwa 3300 gleich dem Kehrwert des elektrischen Leitwerts (z.B. 15 Ω&supmin;¹m&supmin;¹) bei einer Dicke von z.B. 200 um, (z.B. Polyamidgewebe mit Karbonfasern)
- 3 Dielektrizitätskonstante 3,2 und Dicke 3,4 mm, (z.B. Aramidgewebe)
- 4 elektrischer Leitwert praktisch unendlich, also etwa 10&sup4; Ω&supmin;¹m&supmin;¹, Dicke mindestens einige um, (z.B. Aluminiumfolie)
- Die Fig. 2 und 3 zeigen den Verlauf des Reflexionsleistungskoeffizienten in dB für die erfindungsgemäße und oben definierte Kleidung, und zwar Material für drei Einfallswinkel 0º, 30º und 60º bezüglich der beiden Polarisationen HH und VV. HH und W bedeuten eine horizontale-horizontale Polarisation beziehungsweise eine vertikale-vertikale Polarisation der elektromagnetischen Welle. Der erste Begriff entspricht jeweils der Polarisation der ankommenden Welle und der zweite der der reflektierten Welle. Die Berechnung beruht auf den Bedingungen beim Durchlauf durch einen Diopter.
- Die Werte der Reflexionskoeffizienten in dB für die drei Einfallswinkel 0º, 30º und 60º und für die beiden Polarisationen HH und VV sowie für die Frequenzen 10 GHz und 36,5 GHz entsprechend dem Mittelwert des Durchlaßbands des Zielmarkierungsradars sind in der nachfolgenden Tabelle 2 wiedergegeben. Tabelle 2
- Die Werte der Einfallswinkel sind nur Anhaltspunkte, da in einer solchen Anwendung, bei der die Form des Ziels einfach ist, nur der senkrechte Einfallswinkel für die Verringerung der Erfaßbarkeit des Ziels durch die Radarstrahlen wirklich repräsentativ ist.
- Fig. 3 zeigt den Bereich der Werte, in dem die angegebenen Merkmale variieren können und doch einen Wert für den Reflexionskoeffizienten von -10 dB für die beiden betrachteten Frequenzbänder, nämlich 10 und 36 bis 37 GHz, und für einen Flächenwiderstand der Schicht 2 von etwa 330 Ω ergeben. Tabelle 3
- Eine typische mittlere Dicke des Materials einer erfindungsgemäßen Kleidung liegt unter oder bei etwa 4 mm. Die Vergrößerung der Masse des Kleidungsstücks aufgrund der SER-Reduktion (SER = Surface Equivalent Radar) ist vernachlässigbar gegenüber der Basismasse des Kleidungsstücks, da eine Mindestmasse für den Schutz gegen Geschoßsplitter ohnehin erforderlich ist.
- Unter Beibehaltung der Absorptionseigenschaften der erfindungsgemäßen Kleidung kann die Masse beispielsweise durch Ersatz des die Schicht 3 bildenden Aramids durch ein weniger dichtes Gewebe, beispielsweise PVC, verringert werden. In diesem Fall ist jedoch der Schutz gegen Splitter nicht mehr gewährleistet.
- Die Leistungsmerkmale einer erfindungsgemäßen Kleidung werden nachfolgend im Rahmen eines nicht beschränkenden Ausführungsbeispiels angegeben. Unter Berücksichtigung der einfachen Form eines menschlichen Körpers kann man davon ausgehen, daß er sich wie eine ebene oder sogar konvexe Struktur gegenüber den elektromagnetischen Wellen verhält (kein Zweiflächler- oder Dreiflächler-Effekt).
- Ausgehend von dieser Annäherung kann man allein aus dem Wert des Reflexionskoeffizienten bei senkrechtem Einfall einer 10 GHz-Strahlung die Verringerung der Reichweite eines Radargeräts zur Überwachung des Kampfgebiets ableiten. Die Reichweite eines Radars verringert sich dann für einen menschlichen Körper von 7 km auf 3,3 km.
- Ausgehend von dem Prinzip, daß nur der Rumpf und der Kopf des Infanteristen oder allgemein die vitalen Bereiche eines Infanteristen gegen Splitter geschützt werden sollen, kann eine erfindungsgemäße Kleidung als Kampfanzug ausgebildet werden, der den Infanteristen gegen Splitter und andere Geschoße schützt.
- Fig. 4 zeigt einen Infanteristen 5 mit einem Kampfanzug, der aus dem erfindungsgemäßen Kleidungsmaterial hergestellt ist.
- Nach diesem Prinzip besteht die dritte Schicht 3 des Schutzmaterials, das den Helm 6 bedeckt und die Weste 7 des Kampfanzugs bildet, aus einem Material vom Typ Aramid, Polykarbonat u.s.w. Diese dielektrische Schicht kann auf den Helm aufgebracht oder Teil des Helms sein.
- Die von der Weste geschützten Zonen können sich bis auf die Gliedmaßen erstrecken, ohne jedoch die Bewegung des Infanteristen im Einsatz zu behindern.
- Die dritte Schicht, die dielektrische Schicht 3 des die unteren Gliedmaßen 8 und die oberen Gliedmaßen 9 bedeckenden Kampfanzugs besteht aus einem weicheren dielektrischen Material, beispielsweise aus einem Gewebe, dessen dielektrische Eigenschaften denen von Aramid nahekommen.
- Ein Kampfanzug gemäß obiger Beschreibung muß so konzipiert werden, daß er die Beweglichkeit des Infanteristen 5 im Kampfeinsatz nicht einschränkt.
- Der Kampfanzug kann außerdem ein Ventilationssystem mittels natürlicher oder erzwungener Wärmeabfuhr aufweisen.
- Der mit einem Schutzmaterial gemäß der Erfindung geschützte Helm b kann außerdem ein für die Frequenzen des sichtbaren Lichts transparentes Visier besitzen, das mit Antilaser-Schichten belegt ist und die Infrarot-Wellenlängen reflektiert, wobei dieses Visier so bearbeitet ist, daß es die äquivalente Radarfläche verringert. Der Helm 6 ist außerdem so gestaltet, daß er Facetten aufweist, die Reflexionen in der Einfallsrichtung der Radarstrahlung unterbinden.
- Schließlich kann der gesamte Kampfanzug auch für giftige Produkte undurchlässig gemacht werden, wie sie im Kampfgebiet vorkommen. Diese Rolle hat die erste, äußerste Schicht 1 zu übernehmen.
Claims (18)
- Schutzkleidung für einen Infanteristen, die mit dem Schutz gegen Splitter vereinbar ist und die Reflexion einer den Infanteristen treffenden Radar- und Infrarotstrahlung verringert, bestehend aus mehreren übereinanderliegenden Schichten (1 bis 4) aus für die betrachteten Frequenzen isotropen und homogenen Materialien, die die elektromagnetischen Radarwellen, die auf die Kleidung treffen, absorbieren, um zugleich die Reflexion von den Infanteristen treffenden Radarstrahlen in bestimmten Frequenzbändern zu verringern, wobei die Schichten von außen beginnend- eine für die Infrarotfrequenzen nicht erkennbare Schicht (1), deren Emissivität für die betrachteten Infrarotfrequenzbänder nahe bei Eins liegt,- eine Schicht (3),- und eine leitende Schicht (4) enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß- die Schicht (1) durch die Frequenzen des sichtbaren Lichts erkannt wird sowie eine bestimmte Dicke und eine bestimmte Dielektrizitätskonstante besitzt,- eine Schicht (2) mit einem bestimmten dielektrischen Widerstand und einer bestimmten Dicke vorgesehen ist, derart, daß der Kehrwert des Produkts dieser Größen einen bestimmten Flächenwiderstand darstellt,- die Schicht (3) von einem dielektrischen Material einer bestimmten Dicke und einer bestimmten Dielektrizitätskonstante gebildet wird,- und die Schicht (4) eine solche bestimmte Leitfähigkeit besitzt, daß sie für die betrachteten Radarfrequenzen als reflektierende Ebene wirkt,wobei die Dicke und der Widerstandswert der Widerstandsschicht (2) sowie die Dicke und die elektromagnetischen Eigenschaften der dielektrischen Schicht (3) so angepaßt sind, daß sich eine optimale destruktive Wechselwirkung zwischen den zahlreichen Reflexionen und Transmissionen an den Übergängen der Schichten (1 bis 4) ergibt, sodaß sich das Material global nach außen hin wie ein Material darstellt, das die betrachteten Frequenzen absorbiert.
- 2. Kleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Frequenzen des sichtbaren und des Infrarotlichts nicht erkennbare Schicht (1) ein zwei- oder dreidimensionales Muster mit einer Emissivität nahe dem Einheitswert für die Infrarot-Frequenzbänder enthält.
- 3. Kleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radarabsorption zugleich in den Radarfrequenzbändern X und Ka optimiert ist.
- 4. Kleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Frequenzen des sichtbaren und des Infrarotlichts nicht erkennbare Schicht (1) eine Dicke zwischen einem Wert nahe null und etwa 650 um und eine komplexe Dielektrizitätskonstante in den beiden Frequenzbändern besitzt, deren reeller Teil einen Wert zwischen 1 und 8 besitzt.
- 5. Kleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsschicht (2) eine solche Dicke und eine solche elektrische Leitfähigkeit besitzt, daß der Flächenwiderstand der Schicht (2) etwa den Wert von 3300 aufweist.
- 6. Kleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (3) aus dielektrischem Material eine Dicke zwischen etwa 3,1 und 3,6 mm, eine elektrische Leitfähigkeit zwischen etwa null und 1 Ω&supmin;¹m&supmin;¹ sowie eine komplexe Dielektrizitätskonstante besitzt, deren reeller Teil einen Wert zwischen etwa 2,4 und 3,6 aufweist.
- 7. Kleidung nach einem beliebigen der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Frequenzen des sichtbaren und des Infrarotlichts nicht erkennbare Schicht (1) eine zwei- oder dreidimensionale Tarnstruktur mit einer Emissivität nahe dem Einheitswert für die Bänder II und III des Infrarotlichts besitzt.
- 8. Kleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehreren Schichten (1 bis 4) übereinander besteht, die ausgehend von der äußersten Schicht die folgenden sind:- eine Schicht (1) aus einem undurchlässigen, dielektrischen Material mit einer komplexen Dielektrizitätskonstante, deren reeller Teil den Wert von etwa 2,85 besitzt, wobei die Dicke etwa 150 um beträgt,- eine Widerstandsschicht (2) mit einem Widerstandswert von etwa 3300 entsprechend dem Kehrwert des Produkts aus der elektrischen Leitfähigkeit von etwa 15 Ω&supmin;¹m&supmin;¹ und der Dicke von etwa 200 um,- eine Schicht (3) aus dielektrischem Material mit einer komplexen Dielektrizitätskonstante, deren reeller Teil etwa den Wert 3,2 hat, wobei die Dicke etwa 3,4 mm beträgt,- und eine leitende Schicht (4) einer Dicke von mindestens einigen Mikrometern, wobei die elektrische Leitfähigkeit als unendlich betrachtet werden kann.
- 9. Kleidung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß- die für die Frequenzen des sichtbaren und des Infrarotlichts nicht erkennbare Schicht (1) eine PVC-Folie ist,- die Widerstandsschicht (2) ein Gewebe aus mit Karbonfasern verstärken Polyamidfasern ist,- die Schicht (3) aus dielektrischem Material von einem Aramidgewebe gebildet wird,- und die leitende Schicht (4) eine Aluminiumfolie ist.
- 10. Kleidung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die PVC-Schicht (1) eine zwei- oder dreidimensionale Tarnstruktur mit einem Emissivitätswert nahe 1 für die Infrarot-Frequenzbänder enthält.
- 11. Kleidung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die PVC-Schicht (1) mit einem Netz aus PVC bedeckt ist, das einen Tarnanstrich aus Polyurethan besitzt.
- 12. Kampfanzug für einen Infanteristen (5) ausgehend von einer Kleidung gemäß einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß er aufweist:- einen ersten Bereich, der den Kopf (6) und den Rumpf (7) des Infanteristen (5) schützt und einen Schutz gegen Splitter aufweist,- und einen zweiten Bereich, der die unteren und oberen Gliedmaßen (8, 9) des Infanteristen (5) bedeckt, wobei die dielektrische Schicht (3) der Kleidung ein weiches dielektrisches Material ist, dessen dielektrischen Eigenschaften denen des dielektrischen Materials der Schicht (3) der den Kopf (6) und den Rumpf (7) bedeckenden Schicht (3) ähnelt, sodaß die Beweglichkeit der oberen und unteren Gliedmaßen (8, 9) des Infanteristen (5) gewährleistet ist.
- 13. Kampfanzug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutz gegen Splitter im ersten Bereich der den Kopf (6) und den Rumpf (7) des Infanteristen (5) schützenden Kleidung hinter der innersten Schicht (4) liegt.
- 14. Kampfanzug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die dielektrische Schicht (3) der Kleidung im ersten Bereich, der den Kopf (6) und den Rumpf (7) des Infanteristen (5) schützt, aus einem im wesentlichen steifen Material besteht, das eine solche Dicke und solche mechanischen Eigenschaften besitzt, daß dadurch ein Schutz gegen Splitter gewährleistet ist.
- 15. Kampfanzug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das im wesentlichen steife dielektrische Material Aramid ist und daß das weiche dielektrische Material PVC ist.
- 16. Kampfanzug nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Belüftungssystem durch natürliche oder erzwungene Konvektion versehen ist.
- 17. Kampfanzug nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Helm (6) Facetten aufweist, die spiegelnde Reflexionen in die Einfallsrichtungen der Radarstrahlung verhindern, und daß der Helm ein für die Frequenzen des sichtbaren Lichts transparentes Visier (10) mit Antilaserfiltern besitzt, das die Infrarotfrequenzen reflektiert und so behandelt ist, daß die äquivalente Laserfläche möglichst klein wird.
- 18. Kampfanzug nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Oberfläche des Anzugs entsprechend der ersten Schicht (1) der Kleidung für die üblicherweise in einem Kampfgebiet vorkommenden giftigen Stoffe undurchlässig gemacht ist.
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