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DE69706725T2 - Vorrichtung zur Dichtigkeitsprüfung der Rohrwandungen eines Wärmetauschers - Google Patents

Vorrichtung zur Dichtigkeitsprüfung der Rohrwandungen eines Wärmetauschers

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Publication number
DE69706725T2
DE69706725T2 DE1997606725 DE69706725T DE69706725T2 DE 69706725 T2 DE69706725 T2 DE 69706725T2 DE 1997606725 DE1997606725 DE 1997606725 DE 69706725 T DE69706725 T DE 69706725T DE 69706725 T2 DE69706725 T2 DE 69706725T2
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DE
Germany
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tube
injection head
water
pipe
plug
Prior art date
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DE1997606725
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Inventor
Bernard Michaut
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Areva NP SAS
Original Assignee
Framatome SA
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Publication date
Application filed by Framatome SA filed Critical Framatome SA
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Publication of DE69706725D1 publication Critical patent/DE69706725D1/de
Publication of DE69706725T2 publication Critical patent/DE69706725T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
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    • G01M3/3227Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for containers, e.g. radiators for radiators

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Dichtheitsprüfung der Wand von Rohren eines Wärmetauschers, und insbesondere von Rohren eines Dampfgenerators eines Druckwasser-Kernreaktors.
  • Die Dampfgeneratoren von Druckwasser-Kernreaktoren weisen ein Bündel von Rohren auf, die U-förmig gekrümmt und deren Enden in einer Rohrplatte befestigt sind.
  • Wenn der Dampfgenerator in Betrieb ist, fließt das eine sehr hohe Temperatur aufweisende und unter sehr hohem Druck stehende Kühlwasser des Reaktors innerhalb der Rohre des Bündels. Die Wand der Rohre des Bündels des Dampfgenerators bildet eine Austauschwand, durch die hindurch das unter Druck stehende Kühlwasser des Kernreaktors Wärme an Speisewasser abgibt, dessen Erwärmung und dann Verdampfung innerhalb des Dampfgenerators gewährleistet wird. Die Wand der Rohre des Bündels des Dampfgenerators bildet also eine Barriere zwischen dem Primärbereich und dem Sekundärbereich des Dampfgenerators.
  • Es ist also äußerst wichtig, daß die Wand der Rohre des Dampfgenerators eine sehr gute Dichtheit aufweist, um ein Einführen von unter Druck stehendem und angeregte Arten einschließendem Primärfluid ins Innere des Sekundärkreislaufs des Dampfgenerators zu vermeiden. Die Rohre des Dampfgenerators können im Betrieb innerhalb des Kernreaktors eine gewisse Abnutzung erfahren, zum Beispiel aufgrund der Korrosion des Metalls der Wand der Rohre durch das Druckwasser, das das Primärfluid des Kernreaktors bildet, oder durch das Speisewasser, das das Sekundärfluid bildet. Die Abnutzung der Rohre des Dampfgenerators kann sich im Auftreten von Rissen und somit von Primärfluidlecks in den Sekundärbereich des Dampfgenerators äußern.
  • Die Bestimmungen bezüglich des Betriebs von Druckwasser-Kernreaktoren schreiben bestimmte Dichtheitsprüfungen der Rohre von Dampfgeneratoren in bestimmten periodischen Zeitabständen vor, um insbesondere zu überprüfen, ob die Leckrate zwischen dem Primärkreis und dem Sekundärkreis unterhalb eines vorgegebenen Grenzwerts liegt.
  • Durch alle diese Überprüfungen muß es auch möglich sein, diejenigen Rohre des Bündels des Dampfgenerators zu lokalisieren, die Lecks aufweisen.
  • Die Kontrolle der Rohre des Bündels des Dampfgenerators erfolgt im allgemeinen durch Wirbelströme.
  • Wenn die Überprüfung durch Wirbelströme einen Fehler in der Wand eines Rohrs nachweist, wird eine zusätzliche Überprüfung durchgeführt, bei der Helium verwendet wird, um festzustellen, ob das Rohr ein Leck aufweist, das seine Reparatur, sein Abdichten oder seinen Ersatz notwendig macht.
  • Es hat sich aber herausgestellt, daß die mit Helium durchgeführten Versuche nicht sehr repräsentativ waren und es nicht ermöglichten, in zufriedenstellender Weise die Leckrate des Rohrs abzuschätzen, um insbesondere zu entscheiden, ob es notwendig ist, das Loch abzudichten. Um jede Gefahr beim Betrieb des Dampfgenerators zu vermeiden, ist man also gezwungen, Rohre abzudichten, die keine Lecks mit kritischem Charakter aufweisen. Die Vorgänge des Abdichtens der Rohre von Dampfgeneratoren sind schwierig in der Durchführung und teuer, und je mehr verschlossene Löcher die Dampfgeneratoren aufweisen, desto geringer sind ihre Leistung und Wirksamkeit.
  • Es ist also wünschenswert, über ein Prüfverfahren für die Rohre eines Dampfgenerators, und allgemeiner für Wärmetauscherrohre, zu verfügen, das es ermöglicht, die Leckrate des Rohrs im Betrieb so genau wie möglich zu messen.
  • In der Druckschrift US-A-4,602,500 wurde eine Vorrichtung vorgeschlagen, um Lecks in Rohren und in Verbindungszonen von Rohren zu erfassen, die einen Kopf zum Einspritzen von Druckfluid über eines der Enden der Rohre, eine Einrichtung zum Verschließen des Rohrs, Einrichtungen zur Druckfluidspeisung des Einspritzkopfs, Einrichtungen zum Einführen und schnellen Befestigen des Einspritzkopfs in einem Ende des Rohrs und eine Einrichtung zur Messung des Drucks im Rohr aufweist. Die im Rohr enthaltene Luft kann durch eine Öffnung evakuiert werden, die die Einrichtung zum Verschließen des Rohres durchquert.
  • In der Druckschrift US-A-3,919,880 wurde eine Vorrichtung zur Prüfung der Dichtheit eines Verschlußstopfens eines Rohrs durch Einspritzen von Druckfluid in einen vom Stopfen verschlossenen Teil des Rohrs vorgeschlagen.
  • Es wurde ebenfalls vorgeschlagen, die Überprüfung der Rohre von Dampfgeneratoren durchzuführen, indem jedes der Rohre, das überprüft wird, mit Wasser gefüllt wird, und dann zusätzliche Wassermengen in das Rohr eingeführt werden, und indem der Wasserdruck im Rohr zwischen zwei zusätzlichen Zuführungen von Wasser gemessen wird.
  • Ein solches Verfahren ermöglicht es nur dann, auf sichere Weise Lecks aufweisende Rohre aufzuspüren, wenn die Luft, die das Rohr bei seinem ursprünglichen Füllen enthielt, sorgfältig abgeführt wurde. Außerdem muß das Verfahren nacheinander bei allen Rohren des Bündels durchgeführt werden, die möglicherweise Lecks aufweisen. Aufgrund der sehr großen Anzahl von Rohren in einem Bündel (mehrere tausend) ist es also allgemein notwendig, sehr viele aufeinanderfolgende Arbeitsgänge durchzuführen.
  • Bisher verfügte man nicht über Druckwasser-Testvorrichtungen, die es ermöglichen, nacheinander und schnell die Dichtheitsprüfung vieler Rohre mit einer sehr wirksamen vorhergehenden Evakuierung der ursprünglich in den Rohren enthaltenen Luft durchzuführen.
  • Ziel der Erfindung ist es also, eine Vorrichtung zur Dichtheitsprüfung mindestens eines Teils der Wand eines Rohrs eines Wärmetauschers vorzuschlagen, das an jedem seiner Enden in einer Rohrplatte befestigt ist, wobei diese Vorrichtung es ermöglicht, das Verhalten der Rohre im Betrieb in bezug auf die Wärmetauscherfluid-Lecks durch die Wand so genau wie möglich abzuschätzen, und nacheinander in schneller und wirksamer Weise an jedes der Rohre des Wärmetauschers angepaßt werden kann, um das Rohr mit Wasser zu füllen und die im Rohr enthaltene Luft vollkommen zu evakuieren, wobei die Vorrichtung aufweist:
  • - mindestens einen Kopf zum Einspritzen von Druckfluid in eines der Enden des Rohrs,
  • - eine Einrichtung zum Verschließen des Rohrs,
  • - Einrichtungen zum Speisen des Einspritzkopfes mit Druckfluid,
  • - Einrichtungen zur Einführung und zur schnellen Befestigung des Einspritzkopfes im Ende des Rohres, und
  • - eine Einrichtung zum Messen des Drucks des Druckfluids im Rohr.
  • Zu diesem Zweck weist die Vorrichtung außerdem eine Einrichtung zur Evakuierung der ursprünglich im Rohr vorhandenen Luft auf, um das Füllen des Rohrs ohne Vorhandensein von Luft zu gewährleisten, die aus einem freien Abstreifkolben besteht, der innerhalb des Rohrs beweglich ist.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung werden nachfolgend als nicht einschränkend zu verstehende Beispiele und in bezug auf die beiliegenden Figuren zwei Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben, die zur Prüfung der Rohre des Bündels eines Dampfgenerators eines Druckwasser-Kernreaktors verwendet wird.
  • Fig. 1 zeigt von vorne und im Teilschnitt einen Dampfgenerator eines Druckwasser-Kernreaktors.
  • Die Fig. 2 und 3 sind schematische Ansichten von vorne und im Schnitt einer erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform während zwei aufeinanderfolgenden Phasen eines Prüfvorgangs.
  • Fig. 4A ist eine Ansicht von vorne und im Teilschnitt eines Teils der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Vorrichtung.
  • Fig. 4B ist eine Seitenansicht des freien Kolbens, der während der Phase des Füllens des Dampfgeneratorrohrs verwendet wird.
  • Fig. 4C ist eine vergrößerte Ansicht des Details C der Fig. 4A.
  • Die Fig. 5 und 6 sind Diagramme, die während einer Dichtheitsprüfung des Rohrs die zeitabhängige Veränderung der zugefügten Wassermenge und des Drucks im Rohr zeigen.
  • Fig. 7 ist eine Ansicht von vorne und im Schnitt einer erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform.
  • In Fig. 1 ist ein Dampfgenerator eines Druckwasser-Kernreaktors mit dem allgemeinen Bezugszeichen 1 dargestellt, der eine Außenhülle 2 aufweist, in deren Inneren das Bündel 4 von Rohren 5 des Dampfgenerators angeordnet ist.
  • Jedes der Rohre 5 des Bündels des Dampfgenerators hat die Form eines U mit zwei geraden Schenkeln, die an ihren Enden in einer Rohrplatte 3 befestigt sind, welche fest mit der Hülle 1 des Dampfgenerators verbunden ist.
  • Die Endbereiche der Rohre 5 des Bündels, die die Rohrplatte 3 durchqueren, münden in einem halbkugelförmigen Wasserkasten 7, der durch eine Trennwand 8 in zwei Teile geteilt ist. Der Wasserkasten 7, von dem jeder der beiden Teile über einen Rohrstutzen 6a oder 6b mit dem Primärkreislauf des Dampfgenerators verbunden ist, ermöglicht den Kreislauf von Primärwasser innerhalb jedes der Rohre 5 des Bündels 4 des Dampfgenerators.
  • Die halbkugelförmige Wand des Wasserkastens 7 wird auch von Einstiegöffnungen durchquert, die den Zugang ins Innere des Wasserkastens 7 während der Abschaltperioden des Kernreaktors ermöglichen, wenn die Hülle des Dampfgenerators und die Rohre kein Wasser enthalten und mit Luft gefüllt sind.
  • In den Fig. 2 und 3 ist ein Rohr 5 des Bündels des Dampfgenerators während zweier Phasen einer Dichtheitsprüfung der Wand des Rohrs dargestellt, bei der die erfindungsgemäße Vorrichtung verwendet wird.
  • Die Endbereiche der geraden Schenkel des Rohrs 5, die die Rohrplatte 3 durchqueren, münden im Wasserkasten 7 zu beiden Seiten der Trennwand 8 im Einlaßabteil bzw. im Auslaßabteil des Wasserkastens 7.
  • Das erfindungsgemäße Dichtheitsprüfverfahren wird während einer Abschaltperiode des Kernreaktors nach der vollständigen Entleerung des Dampfgenerators durchgeführt. Die Hülle des Dampfgenerators und die Rohre sind dann mit Luft gefüllt.
  • Die Prüfung erfordert die Verwendung einer Vorrichtung, von der ein Teil ins Innere des Wasserkastens des Dampfgenerators durch die Einstiegöffnungen eingeführt wird, die in jedes der Abteile münden, und von der ein anderer Teil sich außerhalb des Wasserkastens des Dampfgenerators in Höhe einer von Operatoren bedienten Prüfstation befindet.
  • Die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung, die allgemein das Bezugszeichen 10 trägt, besitzt zwei Teile 9a und 9b, die in den Wasserkasten 7 des Dampfgenerators in das eine bzw. das andere Abteil des Wasserkastens eingeführt werden. Die beiden Teile 9a und 9b der Vorrichtung 10 sind gleich, so daß nur der Teil 9a der Vorrichtung beschrieben wird, wobei die ihn bildenden Elemente je mit einem Bezugszeichen mit dem Index a bezeichnet sind. Die entsprechenden, den Teil 9b bildenden Teile der Vorrichtung 10 sind mit den gleichen Bezugszeichen mit dem Index b bezeichnet.
  • Der Teil 9a der Vorrichtung 10 weist einen Träger 11a auf, der am Ende eines Handhabungsarms befestigt werden kann, der ins Innere des Abteils des Wasserkastens eingeführt ist, oder von einem Teil eines Handhabungsarms gebildet wird.
  • Solche Handhabungsarme sind allgemein bekannt und werden verwendet, um Prüf- und Reparaturvorgänge bei Dampfgeneratoren ausgehend vom Wasserkasten dieser Dampfgeneratoren durchzuführen. Diese bekannten Handhabungsarme ermöglichen es, ein am Ende des Arms befestigtes Werkzeug axial mit dem Ende eines beliebigen Rohrs des Bündels des Dampfgenerators auszurichten, das in das Abteil des Wasserkastens mündet, in dem sich der Handhabungsarm befindet. Diese Handhabungsarme ermöglichen es auch, durch Verschiebung in senkrechter Richtung das Werkzeug über dasjenige Ende des Rohrs in dieses Rohr einzuführen, das in dem Abteil des Wasserkastens mündet.
  • In den Fig. 2 und 3 sowie in Fig. 4A sieht man, daß der Träger 1 1a einerseits eine Videokamera 13a und andererseits an seinem Ende eine Hydraulikeinheit 12a trägt, die Mittel zur Befestigung eines Wasser-Einspritzkopfes 16a im Inneren des Rohrendes aufweist.
  • Die Hydraulikeinheit 12a weist einen Körper 14a auf, in dem eine Kammer 15a ausgebildet ist, wie in Fig. 4A dargestellt ist.
  • Der Wasser-Einspritzkopf 16a weist ein Rohr 17a auf, das innerhalb des Trägers 14a so befestigt ist, daß es die Kammer 15a in axialer Richtung durchquert. Das Ende des Rohrs 17a ist fest mit einem rohrförmigen Endstück oder Stopfen 18a verbunden, der einen sich nach oben erweiternden, kegelstumpfförmigen Bereich, dessen kleine Basis mit dem Ende des Rohrs 17a verbunden ist, und einen zylindrischen Bereich aufweist, dessen Durchmesser sehr geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohrs 5 des Dampfgenerators. Auf der Außenfläche des zylindrischen Bereichs des Stopfens 18a sind vier Nuten ausgebildet, in deren Inneren jeweils eine Dichtung 20a angeordnet ist.
  • Der hohle Stopfen 18a steht an einem seiner Enden mit dem Ende des Speiserohrs 17a und an seinem anderen Ende mit einer Wassersorgungsmanschette 21a im Rohr 5 des Dampfgenerators in Verbindung. Die Wand der Manschette 21a wird von Wasserversorgungsöffnungen 22a kleiner Abmessungen durchquert. Das Speiserohr 17a ist dicht in eine Bohrung eingesetzt, die einen Teil des Körpers 14a der Hydraulikeinheit durchquert, um in die Kammer 15a zu münden. Das Rohr 17a gewährleistet den dichten Verschluß des Bodens der Kammer 15a.
  • Die Kammer 15a weist an ihrem dem Boden entgegengesetzten Ende eine Öffnung auf, in der ein ringförmiges Bauteil 23a dicht befestigt ist, das die Kammer 15a teilweise verschließt und ein Futterrohr aufweist, das die Kammer 15a in axialer Richtung verlängert. Ein Kolben 24a ist in axialer Richtung beweglich im Inneren der Kammer 15a und im Inneren des Futterrohrs des ringförmigen Bauteils 23a angeordnet. Der Kolben 24a besitzt einen Endbereich großen Durchmessers, der ein Umfangssegment 25 aufweist, das beweglich und dicht in der Kammer 15a angebracht ist, und einen Bereich geringeren Durchmessers, der beweglich und mit Hilfe einer Dichtung 26 dicht im Inneren der Bohrung des ringförmigen Bauteils 23a angeordnet ist.
  • Der Bereich des Kolbens 24a mit verringertem Durchmesser verlängert sich im Inneren der Bohrung der Manschette des ringförmigen Bauteils 23a in Form einer Muffe mit Längsschlitzen, die zwischen sich mindestens zwei flexible Finger 27 begrenzen. Wie in Fig. 4C zu sehen ist, weist jeder dieser flexiblen Finger 27 an seinem Ende auf seiner Außenfläche in Form eines Zylinderabschnitts eine gezackte Zone 2T auf. Außerdem weisen die flexiblen Finger 27 an ihrem Ende eine innere Oberfläche in Form eines Kegelstumpfabschnitts auf, dessen Spitzenwinkel im wesentlichen gleich dem Spitzenwinkel des kegelstumpfförmigen Bereichs des Stopfens 18a ist.
  • Die Kammer 15a kann von der einen oder der anderen Seite des Bereichs mit großem Durchmesser des Kolbens 24a über eine Rohrleitung 28a, die am Körper 14a der Hydraulikeinheit befestigt ist, und über Kanäle (nicht dargestellt) mit Hydraulikfluid gespeist werden, die im Inneren des Körpers 14a der Hydraulikeinheit ausgearbeitet sind und in die Kammer 15a münden.
  • Der rohrförmig ausgebildete Kolben 24a ist gleitend und mittels einer Dichtung 29 dicht auf dem Rohr 17a angeordnet.
  • Das Rohr 17a wird über eine Leitung 30a mit Wasser gespeist.
  • Wie in den Fig. 2 und 3 zu sehen ist, sind die Leitungen 28a und 28b zur Speisung der Hydraulikeinheiten 12a bzw. 12b mit Hydraulikfluid mit einer Pumpe 31 zur Versorgung mit unter Druck stehendem Hydraulikfluid verbunden, die sich außerhalb des Wasserkastens 7 des Dampfgenerators befindet.
  • Die Leitungen 30a und 30b zur Speisung der Köpfe 16a und 16b mit Druckwasser sind außerhalb des Wasserkastens mit einer Pumpe 32 verbunden, die von einem Wasserreservoir 33 gespeist wird.
  • Die die Speisung der Hydraulikeinheit 12a und/oder der Hydraulikeinheit 12b mit Hydraulikfluid gewährleistende Pumpe 31 ermöglicht die Verschiebung des Kolbens 24a oder 24b, um die dem Kolben zugeordneten flexiblen Finger 27 zu verschieben, die die Verriegelung des Einspritzkopfes 16a oder 16b innerhalb des Rohrs 5 gewährleisten, wie weiter unten erklärt wird.
  • Die Pumpe 32 ermöglicht die Versorgung des Einspritzkopfes 16a und/ oder 16b mit Druckwasser.
  • In Fig. 4B ist ein Element 34 dargestellt, das einen freien Abstreifkolben bildet, der innerhalb des Rohrs 5 durch einen Wasserfluß verschoben werden kann, der durch ein Ende des Rohrs über einen Stopfen wie zum Beispiel 16a oder 16b eingeführt wird.
  • Der Abstreilkolben 34 weist einen zylindrischen Körper 34a, dessen Enden einen verringerten Durchmesser besitzen, und drei Abstreifscheiben 34b auf, deren Durchmesser im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Rohrs 5 des Dampfgenerators ist.
  • Die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Vorrichtung 10 zur Dichtheitsprüfung weist außerdem einen Druckmesser 35 auf, der es ermöglicht, den Druck innerhalb des Rohrs 5 während der Dichtheitsprüfung des Rohrs zu messen.
  • Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Gesamtheit der Fig. 1, 2, 3, 4A und 4B ein Vorgang der Dichtheitsprüfung eines Dampfgeneratorrohrs unter Verwendung der Prüfvorrichtung 10 beschrieben, die soeben erklärt wurde.
  • Die die Träger 11a und 11b enthaltenden Bereiche 9a und 9b der Vorrichtung 10 werden in die entsprechenden Abteile des Wasserkastens des Dampfgenerators eingeführt, der kein Wasser aufweist und mit Luft gefüllt ist.
  • Die Enden des Rohrs 5, die unter der Rohrplatte 3 münden, sind in jedem der Abteile des Wasserkastens lokalisiert, und die Träger 1 1a und 1 1b werden so angeordnet, daß die Köpfe 16a und 16b sich in der genauen axialen Verlängerung der Enden des Rohrs 5 befinden.
  • Der Träger 1 1a wird nach oben verschoben, um den Kopf 16a in ein erstes Ende des Rohrs 5 einzuführen. Die Dichtungen 20a gewährleisten die Dichtheit zwischen der Innenwand des Rohrs und dem Stopfen des Kopfs 16a.
  • Während der Einführung des Kopfes 16a in das Rohr 5 werden der Kopf und das Ende des Rohrs mit Hilfe der Kamera 13a sichtbar gemacht. Man kann so die Operation von außerhalb des Wasserkastens genau überprüfen.
  • Die Kammer 15a der Hydraulikeinheit 12a wird über die Pumpe 31 und die Leitung 28a gespeist. Der Kolben 24a verschiebt sich nach oben, so daß die innere kegelstumpfförmige Oberfläche des Endbereichs der flexiblen Finger 27 mit der Außenfläche des kegelstumpfförmigen Bereichs des Stopfens 18a in Kontakt gelangt.
  • Der Stopfen 18a ist weit genug ins Innere des Endes des Rohrs 5 eingeführt, damit sein kegelstumpfförmiger Bereich sich auch im Inneren des Rohrs befindet. Wenn die flexiblen Finger 27 mit dem kegelstumpfförmigen Bereich des Stopfens 18a in Kontakt gelangen, bewirkt dieser kegelstumpfförmige Bereich ein Abspreizen dieser Finger, deren äußere gezackte Fläche 27' mit dem Metall des Rohrs derart in Kontakt gelangt, daß eine wirksame Verankerung des Stopfens 18a und des Kopfes 16a im Inneren des Rohrs gewährleistet wird.
  • Der freie Kolben 34 ist ins Innere des Rohrs eingeführt und liegt über eine erste Dichtscheibe 34b auf der Oberseite der Wassereinspritzmanschette 21a auf.
  • Der Einspritzkopf 16b ist leicht unterhalb des zweiten Endes des Rohrs 5 angeordnet, damit ein Zwischenraum zwischen dem Einlaß des Rohrs und dem oberen Bereich des Einspritzkopfes 16b verbleibt (Fig. 2).
  • Unter Verwendung des im Inneren des Rohrs 5 verankerten Einspritzkopfes 16a wird durch das erste Ende des Rohrs 5 Wasser in dieses Rohr eingespritzt. Das eingespritzte Wasser verschiebt den freien Abstreifkolben 34 im Inneren des Rohrs, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, in der der freie Kolben in verschiedenen aufeinanderfolgenden Stellungen innerhalb des Rohrs gezeigt ist. Bei seiner Verschiebung drückt der freie Abstreifkolben 34, der vom ins Innere des Rohrs einspritzten Wasser geschoben wird, die im Rohr enthaltene Luft in Richtung des zweiten Endes des Rohrs. Da dieses zweite Ende des Rohrs nicht vom zweiten Einspritzkopf 16b verschlossen wird, wird die im Rohr 5 enthaltene Luft während der Verschiebung des Abstreifkolbens 34 durch dieses zweite Ende evakuiert. Das eingespritzte Wasser führt das Füllen des Rohrs hinter dem Kolben 34 durch, bis der Kolben 34 am zweiten Ende des Rohrs ankommt und gegen das obere Ende der Einspritzmanschette 22b des zweiten Einspritzkopfes 16b in Anlage kommt.
  • Sobald der freie Kolben 34 am zweiten Ende des Rohrs angekommen ist, verschiebt man den zweiten Träger 11b nach oben, um den zweiten Einspritzkopf 16b ins Innere des zweiten Endes des Rohrs 5 einzuschieben. Während dieses Vorgangs gewährleistet der freie Kolben 34 einen gewissen Rückhalt des das Rohr 5 füllenden Wassers. Der Vorgang geschieht unter Kontrolle der Kamera 13b.
  • Der Einspritzkopf 16b wird in das zweite Ende des Rohrs so eingeführt, daß der zweite Stopfen 18b sich vollständig im Inneren des Rohrs 5 befindet. Dann betätigt man den Kolben 24b der Hydraulikeinheit 12b, um die Verankerung des Stopfens des Einspritzkopfes 16b im zweiten Ende des Rohrs 5 zu gewährleisten.
  • Unter Verwendung der Pumpe 32 spritzt man dann in das Rohr 5 über seine Enden zusätzliche Wassermengen ein, um den Druck im Rohr ansteigen zu lassen.
  • Der Druckanstieg des Wassers im Inneren des Rohrs wird in aufeinanderfolgenden Stufen erhalten, wobei die Pumpe 32 nach einer bestimmten, vorher festgelegten Anzahl von Betriebszyklen angehalten wird. Hierzu wird die Anzahl von Verschiebungen des Kolbens der Pumpe gezählt.
  • Der Wasserdruck im Rohr wird unter Verwendung des Druckmessers 35 kontinuierlich gemessen.
  • Das Einspritzen von zusätzlichen Wassermengen in das Rohr bewirkt einen Druckanstieg des Wassers im Rohr bis zu einem bestimmten Pegel, der von der Menge des zusätzlich eingespritzten Wassers abhängt.
  • Bei einem kein Leck aufweisenden Rohr bleibt nach dem Abschalten der Pumpe der Druck im Inneren des Rohrs konstant. Beim erneuten Starten der Pumpe zum Einspritzen einer neuen zusätzlichen Wassermenge in das Rohr steigt der Druck von neuem bis auf einen zweiten Pegel an, der erreicht ist, wenn man die Pumpe nach Einspritzen einer bestimmten Wassermenge wieder abschaltet.
  • Man kann so aufeinanderfolgende Druckpegel erhalten. Man mißt die zusätzlichen in das Rohr eingeführten Wassermengen und den Druck in Abhängigkeit von der Zeit.
  • Bei einem ein Leck aufweisenden Rohr Fallt beim Beenden des Pumpens einer zusätzlichen Wassermenge in das Rohr der Wasserdruck im Rohr aufgrund des Ausfließens von Wasser durch das Leck.
  • Die Lokalisierung eines Druckabfalls im Rohr nach dem Abschalten der Pumpe ermöglicht den Nachweis eines ein Leck aufweisenden Rohrs. Bei einem Rohr mit einem Leck kann man die Leckrate dieses Lecks messen, indem man das Rohr mit zusätzlichem Wasser speist, um den Druck auf den Ausgangspegel der Stufe zu bringen, und dann das Pumpen von zusätzlichem Wasser wieder beendet. Nach einem bestimmten Druckabfall speist man das Rohr wieder mit zusätzlichem Wasser, bis der Ausgangsdruck der Stufe erreicht ist. Indem man diesen Vorgang während einer bestimmten Zeit wiederholt, und indem man die Gesamtmenge des in das Rohrs eingeführten Wassers berechnet, kann man die Leckrate des Rohrs bei einem gegebenen Druck bestimmen.
  • In Fig. 5 sind die Veränderungen der Gesamtmenge von zusätzlich in ein Rohr eingeführtem Wasser (Kurve 40) und der Druck im Inneren des Rohrs (Kurve 41) in Abhängigkeit von der Zeit für ein Rohr ohne Leck dargestellt.
  • Jede der einer Abschaltperiode der Pumpe entsprechenden Druckstufen ist vollständig flach bis zu dem Zeitpunkt, in dem die letzte Stufe erreicht ist, die dem maximalen Versuchsdruck entspricht, wobei dieser Druck etwa 27 MPa beträgt. Wenn der Druck der letzten Stufe konstant bleibt, beendet man den Versuch und stellt fest, daß das Rohr keinen Riss aufweist.
  • In Fig. 6 ist ein Diagramm dargestellt, das die zusätzlich in das Rohr eingeführte Wassermenge (Kurve 40') und den Druck im Rohr (Kurve 41') in Abhängigkeit von der Zeit für ein Rohr angibt, das ein Leck aufweist.
  • Die erste Druckstufe mit einem Druck der Größenordnung von 7 MPa ist vollständig flach, und der Versuch wird fortgesetzt, indem eine zusätzliche Wassermenge eingeführt wird, um den Druck bis auf einen Wert von 14 MPa ansteigen zu lassen. Wenn die Pumpe abgeschaltet wird, sinkt der Druck im Rohr in Abhängigkeit von der Zeit, was für ein Vorhandensein eines Risses im Rohr spricht. Nach einer bestimmten Zeitdauer der Größenordnung von 200 Sekunden spritzt man eine weitere zusätzliche Wassermenge in das Rohr ein, um den Wasserdruck wieder auf den Wert von 14 MPa ansteigen zu lassen. Die Pumpe wird abgeschaltet, und der Druck sinkt von neuem aufgrund des Vorhandenseins des Lecks.
  • Die Wassereinspritzungen werden periodisch wiederholt, um den Druck nach jeder zusätzlichen Wassereinspritzung auf den Wert von 14 MPa ansteigen zu lassen. Man mißt die Gesamtmenge des in das Rohr eingeführten Wassers während eines Zeitraums und leitet davon die Leckrate bei einem Druck von 14 MPa ab.
  • In Fig. 7 ist eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung dargestellt, die verwendet werden kann, um die Überprüfung der Wand eines Rohrabschnitts eines Dampfgenerators durchzuführen, bei dem das Rohr 36 möglicherweise Risse aufweist.
  • Diese zweite Ausführungsform kann vorteilhaft angewandt werden, wenn eine erste Erfassung es ermöglicht hat, schadhafte Zonen des Rohrs festzustellen, oder auch wenn es notwendig ist, die Überprüfung des Rohrs nur in einer Zone durchzuführen, zum Beispiel in der Übergangszone, die sich in der Nähe der Auslaßseite der Rohrplatte befindet. In diesem Fall kann man das Anbringen einer wie in den Fig. 2 und 3 dargestellten Vorrichtung vermeiden, die Elemente aufweist, welche in die beiden Teile des Wasserkastens eingeführt werden müssen, und man vermeidet außerdem eine vollständige Füllung des Rohrs mit Wasser mit einer Evakuierung der im Rohr enthaltenen Luft.
  • Die in Fig. 7 dargestellte Vorrichtung, die allgemein das Bezugszeichen 39 trägt, weist einen Wasser-Einspritzkopf 37 im Inneren des Rohrs auf, der eine axiale Verlängerung 37a besitzt, die in Höhe eines Endanschlags 38 endet.
  • Die Länge der axialen Verlängerung 37a des Einspritzkopfes 37 wird durch die Länge des Rohrabschnitts bestimmt, entlang dem man die Dichtheitsprüfung der Wand durchführen möchte.
  • Ein freier, ringförmiger Kolben 42 ist beweglich auf die axiale Verlängerung 37a des Einspritzkopfes 37 montiert, deren Querschnitt kreisförmig und gleichmäßig ist.
  • Eine Dichtung 43 ist zwischen die Innenfläche des Kolbens 42 und die Außenfläche der Verlängerung 37a des Einspritzkopfes 37 geschoben.
  • Der Kolben 42 weist außerdem eine ringförmige Umfangsdichtung 44 auf, die eine biegsame Lippendichtung oder eine Ringdichtung sein kann, die während der Verschiebung des Kolbens mit dem Inneren des Rohrs 36 in dichten Kontakt gelangt.
  • Der Einspritzkopf 37 begrenzt eine Kammer 45, die von einem rohrförmigen Ansatzstück 46 verschlossen wird. Ein Kanal 45a verbindet die Kammer 45 des Wasser-Einspritzkopfes 37 mit dem inneren Volumen des Rohrs 36 oberhalb des Kopfes 37. Das Ansatzstück 46, dessen Bohrung innerhalb der Kammer 45 mündet, ist über ein biegsames Rohr 47 mit einer Pumpe und mit einem Wasserreservoir gleich der Pumpe 32 und dem Wasserreservoir 33 der in bezug auf die Fig. 2 und 3 beschriebenen Ausführungsform verbunden.
  • Der Einspritzkopf 37 weist eine Umfangsdichtung 48 auf, die eine Lippendichtung oder eine Ringdichtung sein kann. Die Dichtung 48 gewährleistet die Dichtheit zwischen dem Einspritzkopf 37 und der Innenfläche des Rohrs 36.
  • Der Einspritzkopf 37 kann am Ende eines Handhabungsarms befestigt sein, der innerhalb des Wasserkastens des Dampfgenerators angeordnet ist, wobei dieser Handhabungsarm es ermöglicht, die Prüfvorrichtung 39 axial zu einem zu prüfenden Rohr auszurichten und den Einspritzkopf 37 und seine axiale Verlängerung 37a, auf die der freie Kolben 42 aufgeschoben ist, ins Innere des Rohrs 36 einzuführen. Dann speist man den Teil des Rohrs, der sich oberhalb des Kopfes 37 befindet, über die biegsame Leitung 47, das Ansatzstück 46, die Kammer 45 und den Kanal 45a mit Wasser. Das in das Rohr eingeführte Wasser drückt den freien Kolben 42 nach oben. Während der Verschiebung des Kolbens 42 in senkrechter Richtung nach oben reibt die Dichtung 44 dicht gegen die Innenfläche des Rohrs 36, so daß der Kolben 42 vor dem Füllen dieses Abschnitts mit Wasser eine vollständige Evakuierung der im Bereich des Rohrs zwischen dem Einspritzkopf 37 und dem Kolben 42 enthaltenen Luft gewährleistet.
  • Außerdem wird das Wasser durch die Dichtung 48 des Kopfes 37 im Rohrabschnitt zurückgehalten.
  • Es ist anzumerken, daß es in diesem Fall nicht notwendig ist, eine Verankerung des Einspritzkopfes 37 im Rohr durchzuführen, da ein einfacher Halt des Einspritzkopfes durch den Handhabungsarm ausreicht, um den Einspritzkopf 37 in der dichten ortsfesten Stellung zu halten.
  • Der Kolben 42 verschiebt sich entlang der axialen Verlängerung 37a des Einspritzkopfes 37 bis zu dem Zeitpunkt, wo die Oberseite des Kolbens 42 mit der Unterseite des Anschlags 38 in Kontakt gelangt, auf die vorzugsweise eine Dichtung 49 aufgesetzt ist. Der freie Kolben 42 und der Anschlag 38 bilden dann einen Verschlußstopfen des Rohrabschnitts, in dem die Wandprüfung durchgeführt wird.
  • Die Überprüfung der Wand des Rohrs wird durch Arbeitsgänge gleich denen des Prüfungsverfahrens der Wand der Einheit des Rohrs durchgeführt, wie es in bezug auf die Fig. 2 bis 6 durchgeführt wird.
  • Nach dem vollständigen Füllen des Rohrs mit Wasser werden zusätzliche Wassermengen in den vom mit dem Anschlag 38 zusammenwirkenden Kolben 42 verschlossenen Rohrabschnitt eingeführt, um den Druck im Inneren des Rohrs 36 stufenweise ansteigen zu lassen. Es ist anzumerken daß, wenn der Druck im Rohrabschnitt 36 steigt, die Dichtungen 44 des freien Kolbens 42 und 48 des Einspritzkopfes 37 die Tendenz haben, sich so zu verformen, daß sie einen dichten Verschluß zwischen dem freien Kolben oder dem Einspritzkopf und der Innenwand des Rohrabschnitts 36 gewährleisten.
  • Ein Druckmesser ermöglicht die Messung des Drucks innerhalb des Rohrabschnitts, insbesondere zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hinzufügungen von Wasser ins Innere des Rohrabschnitts.
  • Die Dichtheit wird geprüft, und ggf. wird die Leckrate des Rohrabschnitts in gleicher Weise wie in bezug auf die Fig. 2 bis 6 für den Fall der Überprüfung der Wand eines vollständigen Rohrs beschrieben durchgeführt.
  • Unabhängig davon, ob die erfindungsgemäße Vorrichtung wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ausgeführt ist und zur Überprüfung eines vollständigen Rohrs verwendet wird, oder ob sie zur Überprüfung eines Rohrabschnitts verwendet und wie in Fig. 7 dargestellt ausgeführt ist, kann sie verwendet werden, um auf schnelle Weise eine sehr genaue Information über das Vorhandensein eines Lecks in der Wand eines Rohrs eines Dampfgenerators und ggf. die Leckrate zu erhalten. Die durchgeführte Prüfung ermöglicht es, Risse und Lecks in äußerst genauer Weise zu erfassen, da die Prüfvorrichtung es erlaubt, aus dem Rohr oder dem Rohrabschnitt erst die ursprünglich enthaltene Luft zu entfernen, ehe das Rohr oder der Rohrabschnitt mit Wasser gefüllt wird.
  • Außerdem können, wenn Prüfungen einer großen Anzahl von Rohren oder einer großen Anzahl von Rohrabschnitten durchgeführt werden müssen, der Wasser-Einspritzkopf oder die Wasser-Einspritzköpfe der Vorrichtung sehr schnell in dem Rohrende oder den Rohrenden angeordnet werden, um die Prüfung durchzuführen. Der Verschluß des Rohrs wird ebenfalls schnell oder automatisch durchgeführt.
  • Durch systematische Wiederholung des Prüfvorgangs für jedes der Rohre oder der Rohrabschnitte, bei denen Fehler vermutet werden, oder ggf. für die Gesamtheit der Rohre des Rohrbündels, kann man in sehr genauer Weise feststellen, welches die Rohre sind, die verschlossen, repariert oder ersetzt werden müssen.
  • Man kann so insbesondere vermeiden, daß mehr Rohre als nötig im Rohrbündel des Dampfgenerators verschlossen werden.
  • Auch können der Einspritzkopf oder die Einspritzköpfe der Vorrichtung andere Formen oder Strukturen aufweisen als die beschriebenen. Die Einrichtungen zum Halt oder zur Verankerung der Einspritzköpfe in den Rohrenden können auch anders sein als diejenigen, die beschrieben wurden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung können auch verwendet werden, um die Überprüfung von anderen Wärmetauscherrohren von Dampfgeneratoren eines Druckwasser-Kernreaktors durchzuführen, und in beliebigen Industriezweigen genutzt werden, wie zum Beispiel der chemischen Industrie oder den Energieerzeugungsindustrien.

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Dichtheitsprüfung mindestens eines Teils der Wand eines Rohrs (5, 36) eines Wärmetauschers, das an jedem seiner Enden in einer Rohrplatte (3) befestigt ist, mit mindestens einem Kopf (16a, 16b, 37) zum Einspritzen von Druckfluid in eines der Enden des Rohrs (5, 36), einer Einrichtung (16b, 42, 38) zum Verschließen des Rohrs (5, 36), Einrichtungen (32, 33, 47) zum Speisen des Einspritzkopfes (16a, 16b, 37) mit Druckfluid, Einrichtungen (11a, 11b, 24a, 27) zur Einführung und schnellen Befestigung des Einspritzkopfes (16a, 16b, 37) im Ende des Rohres (5, 36), und einer Einrichtung (35) zum Messen des Drucks des Druckfluids im Rohr (5, 36),
dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem eine Einrichtung zur Evakuierung der ursprünglich im Rohr (5, 36) vorhandenen Luft aufweist, um das Füllen des Rohrs (5, 36) mit Wasser ohne Vorhandensein von Luft zu gewährleisten, die aus einem freien Abstreifkolben (34, 42) besteht, der innerhalb des Rohrs (5, 36) beweglich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen ersten und einen zweiten Wasser-Einspritzkopf (16a, 16b) in einem ersten bzw. zweiten Ende des Rohrs (5) aufweist, die das Verschließen der Enden des Rohrs (5) gewährleisten.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritzkopf (16a, 16b) einen Stopfen (18a, 18b) aufweist, der rohrförmig hergestellt ist und einen mit Umfangsdichtungen (20a) versehenen, zylindrischen Bereich aufweist, die die Dichtheit zwischen der Außenfläche des Stopfens (18a, 18b) und der Innenfläche des Rohrs (5, 36) gewährleisten, wobei der rohrförmige Stopfen (18a, 18b) eine innere Bohrung aufweist, die mit einem Rohr zur Speisung mit Druckwasser in Verbindung steht, das selbst mit den Wasserzufuhreinrichtungen (32, 33) in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (18a, 18b) Einrichtungen zur Verankerung innerhalb des Rohrs (5, 36) aufweist, die aus mindestens zwei flexiblen Fingern (27) axialer Ausrichtung bestehen, die eine gezahnte Außenfläche (27') und eine Innenfläche aufweisen, die dazu bestimmt ist, mit einer Fläche des Stopfens (18a, 18b) zusammenzuwirken, die in bezug auf die Achse des Rohrs (5, 36) geneigt ist, für die Verschiebung der Finger nach außen, und Einrichtungen (24a) zur Verschiebung der Finger (27) in axialer Richtung zwischen einer inaktiven Stellung und einer aktiven Stellung der Verankerung der Finger (27) durch ihre gezahnte Fläche (27') auf der Innenfläche des Rohrs (5, 36).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritzkopf (37) eine axiale Verlängerung (37a) aufweist, die einen Anschlag (38) an einem vom Einspritzkopfe (37) entfernten Ende bildet, und daß der freie Kolben (42) beweglich in axialer Richtung und dicht auf der Verlängerung (37a) des Einspritzkopfes (37) montiert ist, um mit dem Anschlag (38) die Einrichtung zum Verschließen des Rohrs zu bilden, wenn der freie Kolben (42) bei der Verschiebung in axialer Richtung im Rohr (36) mit dem Anschlag (38) in Kontakt gelangt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Einführung und schnellen Befestigung des Einspritzkopfes (16a, 16b, 37) im Ende des Rohrs (5, 36) einen Handhabungsarm (11a, 11b) aufweisen, der den Einspritzkopf (16a, 16b, 37) axial zu einem beliebigen Rohr (5, 36) des Wärmetauschers ausrichten und den Einspritzkopf (16a, 16b, 37) in den Endbereich des Rohrs (5, 36) einführen kann.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Videokamera (13a, 13b) auf dem Handhabungsarm (1 1a, 1 1b) befestigt ist, um aus der Entfernung die Einführung des Einspritzkopfes (16a, 16b, 37) in das Ende des Rohrs (5, 36) zu kontrollieren.
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