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DE69702000T2 - Prozess und system für die formung von mehrfachen permanenten preemptiven dialogfenstern - Google Patents

Prozess und system für die formung von mehrfachen permanenten preemptiven dialogfenstern

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Publication number
DE69702000T2
DE69702000T2 DE69702000T DE69702000T DE69702000T2 DE 69702000 T2 DE69702000 T2 DE 69702000T2 DE 69702000 T DE69702000 T DE 69702000T DE 69702000 T DE69702000 T DE 69702000T DE 69702000 T2 DE69702000 T2 DE 69702000T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dialog box
preemptive
workflow
independent
active
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69702000T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69702000D1 (de
Inventor
T. Godziela
W. Golec
M. Silvent
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Inc
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of DE69702000D1 publication Critical patent/DE69702000D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69702000T2 publication Critical patent/DE69702000T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
    • G06F9/44Arrangements for executing specific programs
    • G06F9/451Execution arrangements for user interfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Software Systems (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • User Interface Of Digital Computer (AREA)
  • Digital Computer Display Output (AREA)
  • Information Retrieval, Db Structures And Fs Structures Therefor (AREA)
  • Control By Computers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Systeme mit fenstergestützten Benutzeroberflächen für den reibungslosen Dialog mit ihren jeweiligen Bedienungspersonen. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere einen Prozeß zum Ausführen einer fenstergestützten Anwendung, die benutzerinteraktive preemptive modusunabhängige Dialogfelder zur Durchführung spezieller Funktionen für eine Anwendung enthält.
  • Allgemeiner Stand der Technik
  • Ein System, das auf Windows® (eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation) basiert, wie zum Beispiel ein Computersystem, auf dem Microsoft Windows NT® (eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation) läuft, liefert eine zweckmäßige Benutzeroberfläche für den reibungslosen Dialog zwischen einer Computerbedienungsperson und dem Computersystem. Eine solche Benutzeroberfläche liefert in der Regel eine Anwendung mit einem kleinen Fenster, nämlich einem Dialogfeld, das in den Vordergrund der Anwendung gebracht wird, um eine Antwort der Bedienungsperson anzufordern. Wenn die Antwort empfangen wurde, wird das Dialogfeld aus dem Sichtfeld entfernt, und der Betrieb der Anwendung fährt fort.
  • Standardmäßige Software-Bibliotheken, wie z. B. die Bibliothek Microsoft Foundation Class ("MFC"), liefern standardmäßige Routinen zur Implementierung und Entwicklung von Dialogfeldern für jede beliebige spezifische Anwendung und sind ohne weiteres zur Verwendung durch Anwendungstechniker verfügbar. Insbesondere enthält die MFC-Bibliothek Softwareroutinen zur Entwicklung modusabhängiger Dialogfelder und modusunabhängiger Dialogfelder in Computeranwendungen. Das modusabhängige Dialogfeld läuft auf dem Hauptablauf der Programmausführung ab und erfordert Benutzereingaben, bevor die Verarbeitung fortgeführt werden kann. Im Gegensatz dazu läuft jedes modusunabhängige Dialogfeld auf einem separatem Ablauf der Ausführung ab und kann somit parallel zu anderen Prozessen existieren.
  • Standardmäßige Software-Bibliotheken liefern eine einfache Möglichkeit zur Implementierung und Entwicklung von Dialogfeldern für Softwareanwendungen, die Benutzung bestehender Implementierungen von Dialogfeldern kann jedoch umständlich sein. Die Verwendung solcher umständlicher Dialogfelder kann für viele Computerbedienungspersonen, insbesondere für solche, die ihre Computer schnell und effizient benutzen müssen, mit Schwierigkeiten verbunden sein. Zum Beispiel benutzen Bedienungspersonen von Anlagen oder Raffinerien komplizierte Anwendungen, die auf Computernetzen ablaufen, um den tagtäglichen Betrieb solcher Einrichtungen zu überwachen und zu warten. Da das Computernetz als eine Echtzeit-Datenbank wirkt, muß der Dialog der Bedienungsperson mit einem bestimmten Computer schnell und ansprechend sein und sollte nicht durch eine umständliche und verworrene Benutzeroberfläche behindert werden. Außerdem könnte eine Bedienungsperson versehentlich eine unerwünschte Funktion wählen oder ihre Entscheidung über die Auswahl einer bestimmten Funktion ändern und deren entsprechendes Dialogfeld hervorbringen.
  • Bestehende Implementierungen von Dialogfeldern erfordern leider zusätzliche Eingaben, d. h. Tastenbetätigungen oder Mausklicke, zur Auswahl einer anderen Funktion und eines entsprechenden neuen Dialogfelds. Zum Beispiel erfordert das durch die MFC- Bibliothek implementierte modusabhängige Dialogfeld, das die Bedienungsperson die vorherige Auswahl löscht, bevor sie eine neue Funktion auswählt. Bei dem modusunabhängigen Dialogfeld muß die Bedienungsperson den Bereich außerhalb der äußeren Grenze des Dialogfelds wählen, bevor eine andere Auswahl durchgeführt werden kann. Außerdem wird für jede solche Auswahl ein modusunabhängiges Dialogfeld erzeugt, so daß die Anzeige überfüllt wird und die Sicht der Bedienungsperson auf wesentliche Informationen blockiert wird.
  • Dialogfelder des Stands der Technik sind in Fig. 1 und 2 gezeigt. Insbesondere zeigt Fig. 1 ein modusabhängiges Dialogfeld 10, das durch die MFC- Bibliothek des Stands der Technik implementiert wird. Das modusabhängige Dialogfeld 10 läuft auf einem Hauptablauf 12 der aktuellen Anwendung ab. Wenn das modusabhängige Dialogfeld 10 in den Vordergrund der Anwendung gerufen wird, muß eine Bedienungsperson eine Eingabe für das System liefern, bevor die Verarbeitung fortgeführt werden kann. Zum Beispiel ist das in Fig. 1 gezeigte modusabhängige Dialogfeld 10 ein Dialogfeld für ein typisches Textverarbeitungsprogramm zum Speichern einer aktuellen Datei unter einem bestimmten Dateinamen. Dementsprechend muß die Bedienungsperson entweder eine Taste "Löschen" 14 wählen oder in dem Feld "Dateiname" 16 einen Dateinamen angeben und die Taste "OK" 18 wählen, bevor der Betrieb der Anwendung fortgesetzt werden kann.
  • Fig. 2 zeigt modusunabhängige Dialogfelder (20, 22), die wie das in Fig. 1 gezeigte modusabhängige Dialogfeld 10 durch die MFC-Bibliothek des Stands der Technik implementiert werden. Jedes modusunabhängige Dialogfeld (20, 22) läuft auf einem separaten Ablauf (24, 26) der Ausführung ab, so daß eine anderweitige Verarbeitung parallel zu dem Bestehen eines oder mehrerer modusunabhängiger Dialogfelder fortgeführt werden kann. Die Verwendung separater Abläufe (24, 26) erfordert jedoch, daß das System für die aktuelle Anwendung zusätzliche Betriebsmittel bereitstellt, und da Betriebsmittel begrenzt sind, kann diese Anforderung für separate Abläufe die Leistung des Systems behindern.
  • Zusätzlich erfordert die Auswahl einer neuen Funktion, bevor auf eine zuvor gewählte Funktion geantwortet wird, daß die Bedienungsperson auf das Hauptfenster der Anwendung zugreift. Zum Beispiel werden mit Bezug auf Fig. 2 modusunabhängige Dialogfelder (20, 22) für ein typisches Textverarbeitungsprogramm verwendet und erscheinen, wenn die Bedienungsperson eine Suchfunktion bzw. eine Ersetzungsfunktion anfordert. Wenn eine Bedienungsperson die Suchfunktion anfordert, erscheint das modusunabhängige Dialogfeld 20 im Vordergrund des Systems und weist die Ansicht auf (d. h. seine Grenze erscheint fett gefärbt). An diesem Punkt ist das Feld bereit zur Annahme von Eingaben, und die Bedienungsperson kann entweder die Taste "Abbrechen" 28 wählen oder in dem Feld "Wonach Suchen" 30 eine Phrase oder Phrasen angeben, die gesucht werden sollen, und die Taste "OK" 32 wählen. Alle anderen Eingaben, die geliefert werden, wenn das modusunabhängige Dialogfeld 20 die Ansicht besitzt, werden ignoriert. Wenn die Bedienungsperson eine Ersetzungsfunktion anfordern möchte, ohne auf die Suchfunktion zu antworten, muß die Bedienungsperson dementsprechend auf das Hauptfenster der Anwendung zugreifen. Dies erfolgt in der Regel durch Klicken in einen bestimmten Bereich des Hauptfensters, um es wieder in die Ansicht zu bringen. Nach dem Zugriff auf das Hauptfenster kann die Bedienungsperson dann die Ersetzungsfunktion aus dem Menü des Hauptfensters anfordern, so daß das modusunabhängige Dialogfeld 22 im Vordergrund des Systems erscheint und die Ansicht besitzt. Es versteht sich, daß beide Felder SUCHEN und ERSETZEN zusammen existieren, aber das Feld SUCHEN nur dann Eingaben annimmt, wenn ihm durch das Mausklicken die Ansicht gegeben wird, und nur das Feld ERSETZEN Eingaben annimmt, wenn es die Ansicht besitzt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Prozeß zur Erzeugung preemptiver modusunabhängiger Dialogfelder, die die Eingaben, d. h. Tastenbetätigungen oder Mausklicke, die zur Steuerung einer bestimmten Anwendungsfunktion erforderlich sind, reduzieren und einem Benutzer ermöglicht, eine neue Funktion zu wählen, ohne auf das Hauptfenster zugreifen zu müssen. Insbesondere empfängt das preemptive modusunabhängige Dialogfeld alle Ereignisse so, als ob es das Hauptfenster der Anwendung wäre. Somit ist es nicht notwendig, zum Hauptfenster zurückzukehren, um eine neue Funktion aufzurufen. Ein preemptives modusabhängiges Dialogfeld ist in der Lage, seine eigenen Eingaben zu verarbeiten und Anforderungen neuer Funktionen zu interpretieren. Durch die letztere Eigenschaft wird es preemptiv. Einer zuvor gewählten Funktion kann zuvorgekommen werden, wenn eine Anforderung einer neuen Funktion durch das preemptive modusunabhängige Dialogfeld geleitet wird. Als Reaktion auf die neue Anforderung wird das aktuelle preemptive modusunabhängige Dialogfeld gelöscht, und es wird an seiner Stelle die Art von preemptivem modusunabhängigem Dialogfeld erzeugt, die der neuen Funktion entspricht. Das preemptive modusunabhängige Dialogfeld (PMDB) der vorliegenden Erfindung hat zwei Hauptvorteile gegenüber herkömmlichen modusabhängigen oder modusunabhängigen Dialogfeldern: (1) es minimiert Benutzereingaben; und (2) es vereinfacht die Anzeige (d. h. vermeidet ein Durcheinander). Dementsprechend liefert die vorliegende Erfindung eine einfachere und schnellere Benutzeroberfläche zum Dialog mit einem Dialogfeld.
  • Kurze Darstellung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung liefert einen Prozeß nach dem folgenden Anspruch 1. Der Prozeß kann beliebig ein oder mehrere Merkmale enthalten, die in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 7 definiert werden.
  • Außerdem liefert die vorliegende Erfindung ein System, das in dem folgenden Anspruch 8 definiert wird. Das System kann beliebig ein oder mehrere Merkmale enthalten, die in den abhängigen Ansprüchen 9 bis 15 definiert werden.
  • Die vorliegende Erfindung liefert außerdem ein Speichermedium, das in dem folgenden Anspruch 16 definiert wird. Das Speichermedium kann beliebig ein oder mehrere Merkmale enthalten, die in den abhängigen Ansprüchen 17 bis 23 definiert werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist ein Prozeß zur Minimierung des Dialogs der Bedienungsperson zur Auswahl verschiedener Funktionen einer Anwendung, die auf einem System abläuft. Insbesondere betrifft sie einen Prozeß und ein System zur Verwaltung mehrerer preemptiver modusunabhängiger Dialogfelder mittels eines neuartigen intelligenten Arbeitsablaufs (IWT - intelligent worker thread), der zwischen einem Hauptfensterablauf (MWT - main window thread) und mindestens einem Dialogfeldablauf (DBT - dialog box thread) angeordnet ist. Dadurch kann wiederum eine Bedienungsperson verschiedene Funktionen einer Anwendung wählen, ohne zu dem Hauptfenster der Anwendung zurückkehren zu müssen. Dies wird durch Verwendung des intelligenten Arbeitsablaufs erzielt, der im Namen des preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds wirkt, um dessen Eingaben sowie fremde Tastenbetätigungen abzusenden. Dies führt zu einer leichten Benutzung für die Bedienungsperson und zu einer übersichtlichen Anzeige. Der intelligente Arbeitsablauf stellt sicher, daß nur ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld, d. h. das preemptive modusunabhängige Dialogfeld (PMDB), an dem der Benutzer gerade interessiert ist, zu einem gegebenen Zeitpunkt auf der Anzeige sichtbar ist.
  • Der Hauptfensterablauf umfaßt die folgenden Schritte: Erzeugen des intelligenten Arbeitsablaufs; Prüfen der Nachrichtenwarteschlange des Hauptfensterablaufs auf etwaige Nachrichten; Beenden des Hauptfensterablaufs, wenn die Nachricht "SCHLUSS" ist; und Senden von Nachrichten zu einer gekennzeichneten und/oder Fensterfunktion (die auch als eine Fensterprozedur bezeichnet wird) zur Verarbeitung. Der Hauptfensterablauf umfaßt weiterhin die folgenden Schritte: Aktivieren der gekennzeichneten Fensterfunktion und dann über die Fensterfunktion; Bestimmen, ob ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld benötigt wird; und Senden einer Nachricht zu der Nachrichtenwarteschlange des intelligenten Arbeitsablaufs zur Erzeugung eines preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds für eine gekennzeichnete Funktion.
  • Bestimmte Software für Windows® liefert Funktionen, die der Benutzer so anpassen kann, daß seine Anwendung eine Windows-Nachricht bearbeiten kann. Zum Beispiel wird eine Windows-Nachricht, die als Reaktion auf die Betätigung einer Taste der Tastatur erzeugt wird, durch den Hauptfensterablauf zu einer spezifischen Fensterfunktion abgesandt, die dieses Ereignis bearbeitet. Der Benutzer kann die Implementierung dieser Funktionen entsprechend seinen Erfordernissen anpassen. Im Verlauf des Rests der vorliegenden Anmeldung werden diese Funktionen von Microsoft® (eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation), die vom Benutzer zurechtgeschnitten werden können, als Fensterfunktionen bezeichnet.
  • Wenn der Benutzer ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld benötigt, um eines seiner ankommenden Ereignisse zu bearbeiten, würde der Benutzer die Implementierung der entsprechenden Fensterfunktion so anpassen, daß eine Nachricht WM PMDB zu dem intelligenten Arbeitsablauf gesendet wird, die die gewünschte Art des preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds angibt.
  • Der intelligente Arbeitsablauf umfaßt die folgenden Schritte: Prüfen der Nachrichtenwarteschlange des intelligenten Arbeitsablaufs nach etwaigen Nachrichten; Verwalten der Erzeugung und Löschung preemptiver modusunabhängiger Dialogfelder für WM PMDB- Nachrichten (d. h. Nachrichten, die von Benutzern in der Windows-Anwendung eingeleitet werden); Absenden fremder Tastenbetätigungen zurück zu dem übergeordneten Ablauf (z. B. wird in der vorliegenden Erfindung dieser übergeordnete Ablauf als der Hauptfensterablauf bezeichnet); und Weiterleiten von Dialogfeldeingaben an den Dialogfeldablauf. Er umfaßt weiterhin den Schritt des Beendens des intelligenten Arbeitsablaufs, wenn die Nachricht "SCHLUSS" ist.
  • Die Eingaben des preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds werden durch einen separaten Ablauf der Steuerung (der im folgenden als Dialogfeldablauf bezeichnet wird) verarbeitet. Dieser eigene Dialogfeldablauf wird ausschließlich durch die Software des Fensters verwaltet.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Speichermedium, das zur Steuerung eines Prozessors verwendet wird, der in der Lage ist, mehrere preemptive modusunabhängige Dialogfelder zu verwalten. Dadurch kann wiederum eine Bedienungsperson verschiedene Funktionen einer Anwendung wählen, ohne zu dem Hauptfenster der Anwendung zurückkehren zu müssen. Das Speichermedium umfaßt: ein Mittel zum Erzeugen eines Hauptfensterablaufs, der die Funktionen steuert; ein Mittel zum Erzeugen eines preemptiven modusunabhängigen Dialogfeldobjekts, das einen intelligenten Arbeitsablauf umfaßt, der sowohl mit dem Hauptfensterablauf als auch mit dem Dialogfeldablauf kommuniziert; ein Mittel zum Erzeugen eines aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds, das einer ersten Funktion der Anwendung entspricht; und ein Mittel zum Erzeugen mindestens eines nachfolgenden preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds, das einer zweiten Funktion der Anwendung entspricht; wobei das aktive preemptive modusunabhängige Dialogfeld immer dann durch den intelligenten Arbeitsablauf beendet wird, wenn ein nachfolgendes preemptives modusunabhängiges Dialogfeld so erzeugt wird, daß das nachfolgende preemptive modusunabhängige Dialogfeld dann zu dem aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfeld wird.
  • Die obigen und noch weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Erläuterung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine Darstellungsansicht eines modulabhängigen Dialogfelds des Stands der Technik;
  • Fig. 2 ist eine Darstellungsansicht eines Paars modusunabhängiger Dialogfelder des Stands der Technik;
  • Fig. 3 ist eine Darstellungsansicht der bevorzugten preemptiven modusunabhängigen Dialogfelder gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 4 ist ein Flußdiagramm des Hauptfensterablaufs gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 5 ist ein Flußdiagramm der generischen Fensterfunktion von Fig. 4.
  • Fig. 6 ist ein Flußdiagramm des ersten intelligenten Arbeitsablaufs von Fig. 4; und
  • Fig. 7 ist eine Fortführung von Fig. 6.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Die vorliegende Erfindung ist ein Prozeß und ein System, der bzw. das preemptive modusunabhängige Dialogfelder zur Verringerung der Anzahl von Eingaben, wie zum Beispiel Tastenbetätigungen oder Mausklicke, verwendet, die erforderlich sind, um eine bestimmte Funktion oder einen bestimmten Prozeß zu steuern und die Anzeige zu vereinfachen. Es verbleibt nur das preemptive modusunabhängige Dialogfeld, an dem der Benutzer gerade interessiert ist, auf der Anzeige. Der Prozeß kann auf jeder beliebigen Art von Computersystem oder Computernetz mit ausreichend Verarbeitungsleistung und Speicher zum Ausführen eines fenstergestützten Betriebssystems, wie zum Beispiel Microsoft Windows NT®, verwendet werden. Beispiele solcher Systeme sind u. a. PCs oder Workstations mit Mikroprozessoren des Typs CISC oder RISC. Wenn eine Bedienungsperson die falsche Funktion wählt oder sich ansonsten entscheidet, eine andere Funktion zu wählen, kann eine neue Auswahl getroffen werden, ohne auf das Hauptfenster Zugriff zu haben. Das preemptive modusunabhängige Dialogfeld empfängt alle Ereignisse auf die gleiche Weise wie das Hauptfenster der aktuellen Anwendung. Indem ermöglicht wird, daß alle Ereignisse das preemptive modusunabhängige Dialogfeld durchlaufen, können die Momente zur Außerkraftsetzung der vorherigen Funktionsauswahl bestimmt werden.
  • Mit Bezug auf Fig. 3 werden preemptive modusunabhängige Dialogfelder der bevorzugten Ausführungsform bereitgestellt, die allgemein durch Bezugszahlen (40, 42) dargestellt werden. Preemptive modusunabhängige Dialogfelder (40, 42) enthalten alle Funktionen von modusunabhängigen Dialogfeldern (20, 22), die in Fig. 2 gezeigt sind. Im Gegensatz zu modusunabhängigen Dialogfeldern (20, 22) verwenden preemptive modusunabhängige Dialogfelder (40, 42) jedoch nur ein einziges Feld zur Bearbeitung von Benutzereingaben für mehrere Funktionen und sparen somit Betriebsmittel des Systems ein. Insbesondere erkennen und verarbeiten preemptive modusunabhängige Dialogfelder (40, 42) fremde Eingaben sowie Eingaben, die ihre eigene Funktion betreffen. Solche fremde Eingaben können zum Beispiel alle Eingaben sein, die durch das Hauptfenster der Anwendung erkennbar sind, wie zum Beispiel Anforderungen verschiedener Funktionen, die ebenfalls ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld erfordern können.
  • Fig. 3 zeigt außerdem den Übergang von dem preemptiven modusunabhängigen Dialogfeld 40 zu dem preemptiven modusunabhängigen Dialogfeld 42. Der intelligente Arbeitsablauf ("IWT") 44 für die preemptiven modusunabhängigen Dialogfelder (40,42), bei dem es sich um einen durch den Hauptfensterablauf ("MWT") 12 der Anwendung erzeugten Ablauf handelt, erkennt Benutzereingaben, verwaltet die Erzeugung neuer Dialogfelder und das Löschen alter Dialogfelder über den Dialogfeldablauf 45. Der MWT wird durch Windows erzeugt und transparent verwaltet, wenn das Hauptanwendungsfenster erzeugt wird. Als Teil der Anwendungsinitialisierung erzeugt der MWT ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeldobjekt. Eine Nebenwirkung bei der Erzeugung dieses preemptiven modusunabhängigen Dialogfeldobjekts ist die Erzeugung des intelligenten Arbeitsablaufs. Deshalb erfordert die Auswahl einer neuen Funktion vor der Antwort auf eine zuvor gewählte Funktion keinen Zugriff auf das Hauptfenster der Anwendung. Zum Beispiel werden mit Bezug auf Fig. 3 preemptive modusunabhängige Dialogfelder (40, 42) für ein typisches Textverarbeitungsprogramm verwendet und erscheinen, wenn die Bedienungsperson entweder die Funktion SUCHEN bzw. ERSETZEN anfordert. Wenn eine Bedienungsperson die Funktion SUCHEN anfordert, erscheint das preemptive modusunabhängige Dialogfeld 40 im Vordergrund des Systems. Die Bedienungsperson kann dann die Taste "Abbrechen" 46 wählen oder in dem Feld "Wonach suchen" 48 eine Phrase oder Phrasen angeben, die gesucht werden sollen, und die Taste "OK" 50 wählen. Im Gegensatz zu dem in Fig. 2 gezeigten modusunabhängigen Dialogfeld 20 kann das preemptive modusunabhängige Dialogfeld 40 außerdem auf fremde Eingaben reagieren, die andere Funktionen betreffen. Wenn die Bedienungsperson eine Ersetzungsfunktion anfordern möchte, ohne auf die Suchfunktion zu antworten, kann die Bedienungsperson deshalb einfach die Ersetzungsfunktion anfordern, so daß das preemptive modusunabhängige Dialogfeld 42 für die Ersetzungsfunktion im Vordergrund des Systems erscheint. Dabei verschwindet das vorherige preemptive modusunabhängige Dialogfeld 40 für die Suchfunktion zusammen mit seinem entsprechenden Dialogfeldablauf 45, und das neue preemptive modusunabhängige Dialogfeld 42 für die Ersetzungsfunktion erscheint automatisch zusammen mit seinem entsprechenden Dialogfeldablauf 45. Somit ist zur Anforderung einer neuen Funktion keine Abwahl des Dialogfelds erforderlich.
  • Mit Bezug auf Fig. 4 ist der Hauptfensterablauf ("MWT") 12 der vorliegenden Erfindung gezeigt. Als Teil der im Schritt 64 gezeigten Anwendungsinitialisierung erzeugt die Anwendung ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeldobjekt ("PMDB-Objekt) und einen
  • intelligenten Arbeitsablauf ("IWT") 44 (d. h., der IWT 44 wird erzeugt und tritt bei "B", wie in der nachfolgenden Fig. 6 beschrieben in die Ablaufschleife ein), und das PMDB-Objekt beginnt mit der Ausführung der Ablaufschleifenprozedur seines Fensterablaufs, d. h. des intelligenten Arbeitsablaufs, wie nachfolgend für Fig. 6 beschrieben. Das System prüft weiter die Nachrichtenwarteschlange des MWT, bis eine neue Nachricht empfangen wird (Schritte 66 und 68). Wenn eine neue Nachricht empfangen wird, wird der Nachrichtentyp decodiert (Schritt 70). Das System liest die Nachricht, um zu bestimmen, ob der MWT beendet werden sollte (Schritt 72). Wenn dies der Fall ist, wird der Betrieb des MWT beendet (Schritte 74 und 76). Wenn die Nachricht nicht angibt, daß der MWT beendet werden sollte, sendet das System die Nachricht zu einer gekennzeichneten Fensterfunktion zur Verarbeitung aus (Schritt 78), was nachfolgend in Fig. 5 weiter besprochen wird.
  • Mit Bezug auf Fig. 5 ist eine generische Fensterfunktion "A" der vorliegenden Erfindung gezeigt, die auf das Aussenden der in Fig. 4 und 7 angegebenen Nachrichten folgt. Der Eintritt in die Fensterfunktion erfolgt wie in Schritt 136 gezeigt, und das System bestimmt dann, ob der Benutzer ein PMDB als Teil der Implementierung der Fensterfunktion benötigt (Schritt 138). Wenn dies der Fall ist, wird eine PMDB-Nachricht erzeugt und zu der Nachrichtenwarteschlange des IWT abgesendet (Schritt 140), und die Verarbeitung der Fensterfunktion wird abgeschlossen (Schritt 142). Wenn der Benutzer kein PMDB als Teil der Implementierung der Fensterfunktion benötigt, dann schließt das System einfach die Verarbeitung der Fensterfunktion ab. Jedes modusunabhägige Dialogfeld besitzt einen separaten Dialogfeldablauf. Dementsprechend besitzt ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld einen Dialogfeldablauf. Dieser Dialogfeldablauf wird innerlich durch die Software der Fenster erzeugt, wenn das modusunabhängige Dialogfeld erzeugt wird. Das Bestehen dieses separaten oder eigenen Dialogfeldablaufs unterscheidet ein modusunabhängiges Dialogfeld von einem modusabhängigen Dialogfeld. Dieser Dialogfeldablauf empfängt und verarbeitet die Eingaben für ein spezifisches modusunabhängiges Dialogfeld (z. B. OK, ABBRECHEN, ASCII-Zeichenfolgen für die Editierungssteuerung) und kann mit dem intelligenten Arbeitsablauf verglichen werden, dessen Hauptzweck die Verwaltung preemptiver modusunabhängiger Dialogfelder ist (d. h. Erzeugung, Löschung, Nachrichtenaussendung usw.).
  • Fig. 6 zeigt die Schleifenprozedur B aus dem intelligenten Arbeitsablauf ("IWT") 44 des PMDB- Objekts. Das System prüft fortwährend die Nachrichtenwarteschlange des IWT, bis eine neue Nachricht empfangen wird (Schritte 86 und 88), die aus einer Windows-Funktion (die auch als Windows-Prozedur bezeichnet wird) abgesandt wurde (z. B. 140). Der Nachrichtentyp wird decodiert (Schritt 90), und das System bestimmt, ob der IWT beendet werde sollte (Schritt 92). Wenn dies der Fall ist, wird der Betrieb des IWT beendet (Schritt 94). Andernfalls bestimmt das System dann, ob die Nachricht vom Typ neue PMDB- Nachricht ist (Schritt 96). Wenn eine Nachricht des PMDB-Typs erkannt wird, löscht das System etwaige aktive PMDB (d. h. den aktiven Dialogfeldablauf (DBT)), wie in Schritt 98 und 100 gezeigt, und erzeugt den neu angeforderten Typ von PMDB. Wenn das neue PMDB erzeugt wird, wird ein neuer Dialogfeldablauf 45 erzeugt, der in seine Ablaufschleife eintritt (Schritt 102). Man beachte, daß die Schleife des Dialogfeldablaufs hier nicht besprochen wird, da sie vollständig auf Fachleuten bekannte Weise und für den Benutzer transparent durch die Windows-Software verwaltet wird. Wenn kein aktives PMDB erkannt wird, dann decodiert das System einfach den angeforderten Typ von PMDB (Schritt 104) und erzeugt dann den angeforderten Typ von PMDB und tritt in dessen Ablaufschleife 45 ein.
  • Wieder mit Bezug auf Schritt 96 von Fig. 6 bestimmt das System, wenn keine Nachricht des PMDB-Typs erkannt wird, ob die Nachricht eine Tasteneingabe oder ihr Äquivalent ist (Schritt 106). Wenn dies der Fall ist, decodiert das System den Tastencode (Schritt 110) und bestimmt, ob der Tastencode eine fremde Eingabe ist (Schritt 112). Wenn die Nachricht keine Tasteneingabe (oder ein Äquivalent) ist oder keine fremde Eingabe ist, dann wird die Nachricht übersetzt und zu dem Dialogfeldablauf 45 des PMDB abgesandt, um potentiell durch die Prozedur "C" (siehe die nachfolgende Fig. 7) bearbeitet zu werden. Zu Beispielen typischer Tastencodes, die für den Dialogfeldablauf 45 zur Verarbeitung bestimmt sind, gehören ASCII-Zeichen für einen Editierungssteuerbefehl, der dem PMDB zugeordnet ist, eine Eingabe "OK", eine Eingabe "ABBRECHEN" oder ein Eingabezeichen. Wenn die Nachricht eine fremde Eingabe ist, z. B. eine Anforderung einer neuen Funktion, die durch diese bestimmte Art von preemptivem modusunabhängigem Dialogfeld nicht versorgt wird, dann schickt das System die Nachricht zu der Nachrichtenwarteschlange des übergeordneten Fensters (Schritt 116). Man beachte, daß das übergeordnete Element die Nachricht zu der gekennzeichneten Windows- Funktion aussendet, die dann wiederum für ihre Implementierung ein neues und anderes preemptives modusunabhängiges Dialogfeld erfordern kann. Diese Anforderung würde dann zu dem intelligenten Arbeitsablauf geleitet, und der Zyklus wird somit fortgesetzt.
  • Mit Bezug auf Fig. 7 wird die Prozedur "C" zum Übersetzen und Absenden der Nachricht zu dem Ablauf 45 des PMDB zur potentiellen Verarbeitung bereitgestellt. Insbesondere versucht das System, die Nachricht zu dem PMDB zur Verarbeitung abzusenden (Schritt 122). Danach bestimmt das System, ob die Nachricht für den PMDB- Ablauf 45 bestimmt und durch diesen verarbeitet wurde (Schritt 124). Wenn dies der Fall ist, hat die Verarbeitung der Nachricht durch den Dialogfeldablauf 45 in einem vorherigen Schritt bereits stattgefunden, und die Verarbeitung wird zu der Prozedur "B" zurückgegeben. Andernfalls wird die virtuelle Tastennachricht in eine Zeichennachricht übersetzt (Schritt 128) und die Nachricht wird zur Verarbeitung zu der gekennzeichneten Fensterfunktion "A" abgesendet (Schritt 130).

Claims (23)

1. Prozeß zur Verwaltung mehrerer preemptiver modusunabhängiger Dialogfelder (40, 42), durch den eine Bedienungsperson verschiedene Funktionen einer Anwendung wählen kann, ohne die Auswahl einer vorherigen Funktion der Anwendung aufheben zu müssen, wobei die Anwendung einen Hauptfensterablauf aufweist, der die Funktionen steuert, und der Prozeß die folgenden Schritte umfaßt:
Erzeugen eines preemptiven modusunabhängigen Dialogfeldobjekts, das einen intelligenten Arbeitsablauf (44) umfaßt, der sowohl mit dem Hauptfensterablauf (12) als auch mit einem Dialogfeldablauf (45) kommuniziert;
Erzeugen eines aktiven preemptiven modulunabhängigen Dialogfelds, das einer ersten Funktion der Anwendung entspricht; und
Erzeugen mindestens eines nachfolgenden preemptiven modulunabhängigen Dialogfelds, das einer zweiten Funktion der Anwendung entspricht;
wobei das aktive preemptive modusunabhängige Dialogfeld immer dann durch den intelligenten Arbeitsablauf beendet wird, wenn ein nachfolgendes preemptives modusunabhängiges Dialogfeld erzeugt wird, so daß dieses nachfolgende preemptive modulunabhängige Dialogfeld dann zu dem aktiven preemptiven modulunabhängigen Dialogfeld wird.
2. Prozeß nach Anspruch 1, wobei jedes aktive und/oder nachfolgende preemptive modusunabhängige Dialogfeld (40, 42) durch den intelligenten Arbeitsablauf (44) verwaltet wird und seine Eingaben durch seinen entsprechenden Dialogfeldablauf verarbeitet werden.
3. Prozeß nach Anspruch 1 oder 2, wobei der intelligente Arbeitsablauf (44) im Namen des aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds (40, 42) wirkt, um dessen Eingaben sowie fremde Tastenbetätigungen auszusenden.
4. Prozeß nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der intelligente Arbeitsablauf (44) die folgenden Schritte umfaßt:
Prüfen der Nachrichtenwarteschlange des intelligenten Arbeitsablaufs auf etwaige Nachrichten;
Bestimmen, ob das aktive preemptive modusunabhängige Dialogfeld aus den Nachrichten angefordert wird;
Löschen des aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds, falls es existiert; und
Erzeugen des nachfolgenden preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds.
5. Prozeß nach Anspruch 4, mit Absendenachrichten aus dem intelligenten Arbeitsablauf (44) zu dem Hauptfensterablauf.
6. Prozeß nach Anspruch 4 oder 5, bei dem der intelligente Arbeitsablauf (44) beendet wird, wenn die Nachricht "SCHLUSS" ist.
7. Prozeß nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Hauptfensterablauf (44) gemäß Eingaben der Bedienungsperson über eine Fensterfunktion bestimmt, ob ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld (40, 42) benötigt wird; und eine Nachricht zu dem intelligenten Arbeitsablauf sendet, um ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld für eine gekennzeichnete Funktion zu erzeugen.
8. System, das mehrere preemptive modusunabhängige Dialogfelder (40, 42) verwalten kann, wodurch eine Bedienungsperson verschiedene Funktionen einer Anwendung wählen kann, ohne die Auswahl einer vorherigen Funktion der Anwendung aufheben zu müssen, wobei das System folgendes umfaßt:
einen Hauptfensterablauf (12), der die Funktionen der Anwendung steuern kann;
ein Mittel zum Erzeugen eines preemptiven modusunabhängigen Dialogfeldobjekts, das einen intelligenten Arbeitsablauf (44) umfaßt, der sowohl mit dem Hauptfensterablauf als auch mit einem Dialogfeldablauf kommuniziert;
ein Mittel zum Erzeugen eines aktiven preemptiven modulunabhängigen Dialogfelds, das einer ersten Funktion der Anwendung entspricht; und
ein Mittel zum Erzeugen mindestens eines nachfolgenden preemptiven modulunabhängigen Dialogfelds, das einer zweiten Funktion der Anwendung entspricht;
wobei das aktive preemptive modusunabhängige Dialogfeld immer dann durch den intelligenten Arbeitsablauf beendet wird, wenn ein nachfolgendes preemptives modusunabhängiges Dialogfeld so erzeugt wird, daß das nachfolgende preemptive modusunabhängige Dialogfeld dann zu dem aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfeld wird.
9. System nach Anspruch 8, wobei jedes aktive und/oder nachfolgende preemptive modusunabhängige Dialogfeld (40, 42) durch den intelligenten Arbeitsablauf verwaltet wird und seine Eingaben durch seinen entsprechenden Dialogfeldablauf verarbeitet werden.
10. System nach Anspruch 8 oder 9, wobei der intelligente Arbeitsablauf (44) im Namen des aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds (40, 42) wirkt, um dessen Eingaben sowie fremde Tastenbetätigungen auszusenden.
11. System nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei der intelligente Arbeitsablauf (44) folgendes umfaßt:
ein Mittel zum Prüfen der Nachrichtenwarteschlange des intelligenten Arbeitsablaufs auf etwaige Nachrichten;
ein Mittel zum Bestimmen, ob das aktive preemptive modusunabhängige Dialogfeld (40, 42) aus den Nachrichten angefordert wird;
ein Mittel zum Löschen des aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds, falls es existiert; und
ein Mittel zum Erzeugen des nachfolgenden preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds.
12. System nach Anspruch 11, mit einem Mittel zum Abschicken von Nachrichten aus dem intelligenten Arbeitsablauf (44) zu dem Hauptfensterablauf (12).
13. System nach Anspruch 11 oder 12, mit einem Mittel zum Beenden des intelligenten Arbeitsablaufs (44), wenn die Nachricht "SCHLUSS" ist.
14. System nach einem der Ansprüche 11 bis 13, mit einem Mittel zum Beenden des Hauptfensterablaufs (12), wenn die Nachricht "SCHLUSS" ist.
15. System nach einem der Ansprüche 8 bis 14, wobei der Hauptfensterablauf (12) über eine Fensterfunktion gemäß Eingaben der Bedienungsperson bestimmt, ob ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld (40, 42) benötigt wird; und eine Nachricht zu dem intelligenten Arbeitsablauf (44) sendet, um ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld für eine gekennzeichnete Funktion zu erzeugen.
16. Speichermedium zur Steuerung eines Prozessors eines Computers, wenn dieser in den Computer geladen wird, zur Verwaltung mehrerer preemptiver modusunabhängiger Dialogfelder (40, 42), wodurch eine Bedienungsperson verschiedene Funktionen einer Anwendung wählen kann, ohne die Auswahl einer vorherigen Funktion der Anwendung aufheben zu müssen, wobei das Speichermedium folgendes umfaßt:
einen Hauptfensterablauf (12), der die Funktionen der Anwendung steuern kann;
ein Mittel zum Erzeugen eines Objekts eines preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds (40, 42), das einen intelligenten Arbeitsablauf (44) umfaßt, der sowohl mit dem Hauptfensterablauf als auch dem Dialogfeldablauf kommuniziert;
ein Mittel zum Erzeugen eines aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds, das einer ersten Funktion der Anwendung entspricht; und
ein Mittel zum Erzeugen mindestens eines nachfolgenden preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds, das einer zweiten Funktion der Anwendung entspricht;
wobei das aktive preemptive modusunabhängige Dialogfeld immer dann durch den intelligenten Arbeitsablauf beendet wird, wenn ein nachfolgendes preemptives modusunabhängiges Dialogfeld so erzeugt wird, daß das nachfolgende preemptive modusunabhängige Dialogfeld dann zu dem aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfeld wird.
17. Speichermedium nach Anspruch 16, wobei jedes aktive und/oder nachfolgende preemptive modusunabhängige Dialogfeld (40, 42) durch den intelligenten Arbeitsablauf (44) verwaltet wird und seine Eingaben durch seinen entsprechenden Dialogfeldablauf verarbeitet werden.
18. Speichermedium nach Anspruch 16 oder 17, wobei der intelligente Arbeitsablauf (44) im Namen des aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds wirkt, um dessen Eingaben sowie fremde Tastenbetätigungen auszusenden.
19. Speichermedium nach Anspruch 16 bis 18, wobei der intelligente Arbeitsablauf (44) folgendes umfaßt:
ein Mittel zum Prüfen der Warteschlange des intelligenten Arbeitsablaufs auf etwaige Nachrichten;
ein Mittel zum Bestimmen, ob das aktive preemptive modusunabhängige Dialogfeld (40, 42) aus den Nachrichten angefordert wird;
ein Mittel zum Löschen des aktiven preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds, wenn es existiert; und
ein Mittel zum Erzeugen des nachfolgenden preemptiven modusunabhängigen Dialogfelds.
20. Speichermedium nach einem der Ansprüche 16 bis 19, mit einem Mittel zum Abschicken von Nachrichten aus dem intelligenten Arbeitsablauf (44) zu dem Hauptfensterablauf (12).
21. Speichermedium nach Anspruch 19 oder 20, mit einem Mittel zum Beenden des intelligenten Arbeitsablaufs (12), wenn die Nachricht "SCHLUSS" ist.
22. Speichermedium nach einem der Ansprüche 19 bis 21, mit einem Mittel zum Beenden des Hauptfensterablaufs (12), wenn die Nachricht "SCHLUSS" ist.
23. Speichermedium nach einem der Ansprüche 16 bis 22, wobei der Hauptfensterablauf (12) über eine Fensterfunktion bestimmt, ob gemäß Eingaben der Bedienungsperson ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld (40, 42) benötigt wird; und eine Nachricht zu dem intelligenten Arbeitsablauf sendet, um ein preemptives modusunabhängiges Dialogfeld für eine gekennzeichnete Funktion zu erzeugen.
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