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DE69700558T2 - Pufferbehälter für Flüssigkeitsschreibgerät und Schreibgerät mit einem solchen Behälter - Google Patents

Pufferbehälter für Flüssigkeitsschreibgerät und Schreibgerät mit einem solchen Behälter

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Publication number
DE69700558T2
DE69700558T2 DE69700558T DE69700558T DE69700558T2 DE 69700558 T2 DE69700558 T2 DE 69700558T2 DE 69700558 T DE69700558 T DE 69700558T DE 69700558 T DE69700558 T DE 69700558T DE 69700558 T2 DE69700558 T2 DE 69700558T2
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DE
Germany
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microspheres
ink
container
buffer container
hydrophilic
Prior art date
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DE69700558T
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Vincent Bedhome
Jose Duez
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Conte SA
Original Assignee
Conte SA
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Publication date
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Publication of DE69700558T2 publication Critical patent/DE69700558T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K8/00Pens with writing-points other than nibs or balls
    • B43K8/02Pens with writing-points other than nibs or balls with writing-points comprising fibres, felt, or similar porous or capillary material
    • B43K8/04Arrangements for feeding ink to writing-points
    • B43K8/06Wick feed from within reservoir to writing-points
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
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    • B43K8/02Pens with writing-points other than nibs or balls with writing-points comprising fibres, felt, or similar porous or capillary material
    • B43K8/04Arrangements for feeding ink to writing-points

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  • Pens And Brushes (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Schreibgeräte mit Flüssigtinte, d. h. bei denen die Tinte sich im freien Zustand befindet, da sie nicht in einem Behälter aus Fasermaterial eingeschlossen ist. Ein solches Schreibgerät besitzt einen Behälter für die Tinte und eine Spitze, die durch Kapillarwirkung die Übertragung der Tinte von diesem Behälter bis zum eigentlichen Schreibkopf gewährleistet, der aus dem Ende der Spitze, bestehen kann. Wenn der die Tinte enthaltende Behälter nicht gegen Luft isoliert ist, äußert sich eine Veränderung der Benutzungsbedingungen, und insbesondere die Erhöhung des Drucks der im Behälter enthaltenen Luft aufgrund einer Lufterwärmung, in einem anormalen Zufluß von Tinte in die Übertragungsspitze und kann Flecken oder Tropfnasen erzeugen, wenn das Gerät aufgeschraubt wird. Um dieses Phänomen zu verhindern, wurde vorgesehen, derartige Geräte mit einem Pufferbehälter zu versehen, dessen Aufgabe es ist, den vom Behälter kommenden Überschuß an Tinte zu absorbieren, ehe er den Schreibkopf, d. h. das vordere Ende der zum Schreiben dienenden Spitze, erreicht, und dann, sobald die normalen Bedingungen wiederhergestellt sind, die in ihm enthaltene Tinte wieder an die Spitze abzugeben.
  • Die Anmelderin hat bereits in der Druckschrift EP 0 516 538 ein derartiges Schreibgerät vorgeschlagen, dessen Pufferbehälter aus einem hydrophoben Material mit offenen Poren in Form mindestens eines kompakten Blocks ausgebildet ist, der ohne Klemmwirkung um die Übertragungsspitze herum und koaxial zu dieser angepaßt ist. Vorzugsweise wird das poröse, hydrophobe Material auf der Basis von Mikrokugeln oder Mikrosphären, zum Beispiel aus Polypropylen, hergestellt.
  • Der in der Druckschrift EP 0 516 538 vorgesehene Pufferbehälter ist auf der funktionellen Ebene zufriedenstellend, d. h. daß er technisch die Funktion der Absorption und der Wiedergabe des Tintenüberschusses erfüllt, der bei einer Verände rung des im Tintenbehälters herrschenden Drucks in die Spitze gelangt. Die Anmelderin hat aber festgestellt, daß die Wirksamkeit des Pufferbehälters sich radial verringert, je weiter man sich vom Kontaktbereich mit der Übertragungsspitze entfernt. In anderen Worten diffundiert die Tinte ohne Schwierigkeiten von der Übertragungsspitze in den Pufferbehälter in einem relativ nahe an der Übertragungsspitze liegenden Bereich, der je nach Art zwischen 2 und 4 mm liegen kann. Je weiter man sich von der Übertragungsspitze entfernt, desto schwieriger wird die Diffusion der Tinte, um in einem Abstand zu Null zu werden, der etwa 6 bis 7 mm betragen kann.
  • Da es die Aufgabe des Pufferbehälters ist, einen durch eine Veränderung des im Tintenbehälter herrschenden Drucks verursachten Tintenüberschuß absorbieren zu können, ist es klar, daß das Nutzvolumen des Pufferbehälters vom maximalen Volumen des Tintenüberschusses abhängt, der durch eine solche Veränderung erzeugt werden kann. Dieser Tintenüberschuß hängt insbesondere vom im Flüssigtintebehälter enthaltenen Luftvolumen ab, da im allgemeinen eine Erhöhung der Temperatur der in diesem Behälter enthaltenen Luft die Druckveränderung bewirkt, die diesen Tintenüberschuß in der Spitze nach sich zieht. Je weniger Tinte im Behälter verbleibt, desto mehr Luft enthält dieser und desto größer ist der Tintenüberschuß bei gleicher Temperaturerhöhung.
  • Die von der Anmelderin festgestellte Schwierigkeit führt derzeit dazu, entweder einen sehr hohen Pufferbehälter zu bilden, d. h. mit einer großen Kontaktfläche mit der Übertragungsspitze, oder die Kapazität des Flüssigtintebehälters zu begrenzen.
  • Die Anmelderin hat sich die Aufgabe gestellt, einen Pufferbehälter vorzuschlagen, der den oben erwähnten Nachteil beseitigt.
  • Diese Aufgabe wird vom erfindungsgemäßen Pufferbehälter bestens gelöst, der in aus der Druckschrift EP 0 516 538 bekannter Weise ein Pufferbehälter für ein eine Flüssigtinte enthaltendes Schreibgerät ist, wobei dieses Schreibgerät einen Behälter und eine in den Behälter mündende Übertragungsspitze aufweist, wobei der Pufferbehälter bei einer Veränderung des im Behälter herrschenden Drucks den Tintenüberschuß absorbieren und wieder abgeben kann und in Form eines kompakten Blocks aus einem Material mit offenen Poren auf der Basis von Mikrokugeln hergestellt ist.
  • In charakteristischer Weise besteht der Pufferbehälter erfindungsgemäß aus Mikrokugeln mit gegenüber der Tinte hydrophoben Eigenschaften und, in einem geringeren Anteil, aus Mikrokugeln mit gegenüber der Tinte hydrophilen Eigenschaften.
  • Im vorliegenden Text sind die Begriffe der Hydrophilie und der Hydrophobie relative Begriffe, die mit der Art der Tinte in Verbindung stehen, insbesondere mit ihrer Viskosität und ihrer Oberflächenspannung. Ein poröses Material, in das eine bestimmte Tinte unter normalen Nutzungsbedingungen natürlich diffundiert, wird als hydrophil in Bezug auf diese Tinte angesehen - selbst wenn diese Tinte nicht Wasser als Lösungsmittel enthält -; in Bezug auf die gleiche Tinte wird ein poröses Material als hydrophob angesehen, in das die Tinte unter normalen Nutzungsbedingungen nicht diffundiert. Ein gegebenes Material kann für eine gegebene Tinte hydrophob und für eine andere Tinte hydrophil sein. Zum Beispiel ist das Polypropylen hydrophob für eine wässrige Tinte ohne einen Zusatz, der ihre Oberflächenspannung verändern könnte, und hydrophil für eine Tinte der sich in Alkohol lösenden Art. Jedoch, und dies ist das Prinzip des Pufferbehälters, kann ein Tintenüberschuß in das hydrophobe Material diffundieren, wenn die Benutzungsbedingungen sich ändern, insbesondere durch anormale Druckerhöhung.
  • Das Vorhandensein der hydrophilen Mikrokugeln in geringerem Anteil unter den hydrophoben Mikrokugeln begünstigt in unerwarteter Weise die Diffusion der Tinte in das gesamte Volumen des Pufferbehälters, weit über den peripheren Bereich hinaus, der mit der Tinte in direktem Kontakt steht, insbesondere an der Oberfläche der Übertragungsspitze.
  • Die Anmelderin nimmt an, daß die Schwierigkeit der Tinte, durch das von den hydrophoben Mikrokugeln des Pufferbehälters gebildete Gitter hindurch zu diffundieren, von den Druckverlusten verursacht wird, die größer werden, je weiter man sich radial von der Peripherie der Übertragungsspitze entfernt. Die Tatsache, daß örtlich hydrophile Mikrokugeln auf der Strecke der Tinte im Gitter von hydrophoben Mikrokugeln angeordnet sind, ermöglicht es der Tinte, hydrophobe Stellen zu erreichen, die bei einem Pufferbehälter, der ausschließlich aus hydrophoben Mikrokugeln bestand, unerreichbar waren.
  • Das Vorhandensein von hydrophoben und hydrophilen Mikrokugeln kann aus einer homogenen Mischung im ganzen Volumen des Pufferbehälters entstehen.
  • Es kann auch aus einer differenzierten Mischung bestehen, wobei der Anteil an hydrophilen Mikrokugeln in dem direkt mit dem Tintenüberschluß in Kontakt stehenden Bereich geringer und im am weitesten entfernten Bereich größer ist.
  • Im Mittel liegt der Anteil von hydrophilen Mikrokugeln zwischen 2 und 10% in Bezug auf das Gesamtgewicht des Pufferbehälters.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel handelte es sich um eine homogene Mischung, die aus 95% hydrophoben Mikrokugeln und 5% hydrophilen Mikrokugeln bestand.
  • Es ist ein zweites Ziel der Erfindung, ein Schreibgerät vorzuschlagen, das einen solchen Pufferbehälter aufweist, wobei der Pufferbehälter ohne Klemmwirkung um die Übertragungsspit ze herum und koaxial zu dieser angepaßt ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird besser verstanden werden anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels eines Flüssigtinte-Schreibgeräts, das einen aus hydrophoben und in einem geringeren Anteil aus hydrophilen Mikrokugeln bestehenden Pufferbehälter aufweist und in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, in der
  • Fig. 1 schematisch im Längsschnitt das Schreibgerät und
  • Fig. 2 eine schematische Querschnittsansicht gemäß der Linie II-II der Fig. 1 zeigt.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Schreibgerät 1 entspricht der Lehre der Druckschrift EP 0 516 538 der Anmelderin. Es besteht aus einem Körper 2, einer Übertragungsspitze 3 und einem Pufferbehälter 4. Der rückwärtige Teil des Körpers 2 bildet einen Behälter 5 für die Flüssigtinte, Behälter, der von einer Innentrennwand 6 verschlossen wird. Das rückwärtige Ende 3a der Übertragungsspitze 3 mündet in den Behälter 5 durch die Innentrennwand 6; ihr vorderes Ende 3b bildet die Schreibspitze und mündet durch eine zentrale Öffnung 7 außerhalb des Körpers 2. Der Pufferbehälter 4, der den von der Spitze 3 bei einer Veränderung des im Tintenbehälter 5 herrschenden Drucks kommenden Tintenüberschuß durch Kapillarwirkung absorbieren und wieder abgeben kann, besteht aus einem Material mit offenen Poren auf der Basis von Mikrokugeln und hat die Form eines kompakten Blocks, der ohne Klemmwirkung um die Spitze 3 herum und koaxial zu dieser angepaßt ist.
  • Bei einem solchen Schreibgerät 1 wird die vom Behälter 5 kommende Tinte 8 während ihrer Verwendung nach und nach von der Schreibspitze 3b verbraucht und durch Luft ersetzt, die aufgrund der natürlichen Porosität der Übertragungsspitze 3, aber auch aufgrund einer in der zentralen Öffnung 7, durch die die Übertragungsspitze 3b dringt, ausgearbeiteten Verbin dungsöffnung 9, und eines den Pufferbehälter 4 umgebenden Freiraums 10 frei zwischen dem umgebenden Raum und dem Behälter 5 zirkulieren kann. Der Pufferbehälter 4 ist ein kompakter, poröser Block auf der Basis von Mikrokugeln, deren Qualität, Körnchengröße sowie die Verteilung, das Molekulargewicht und die Morphologie bekannt sind. Gemäß der Lehre der Druckschrift EP 0 516 538 kann dieser kompakte Block durch Wärmeschmelzen einer Mischung von Mikrokugeln aus mindestens zwei thermoplastischen Werkstoffen unterschiedlicher Qualität hergestellt werden, d. h. zwei Werkstoffen mit unterschiedlichen Schmelztemperaturen. Nach einer homogenen Mischung der Mikrokugeln in einer geeigneten Form werden diese auf eine gegebene Temperatur gebracht, die höher ist als die Schmelztemperatur des Materials der ersten Art und niedriger als die Schmelztemperatur des Materials der zweiten Art. Auf diese Weise schmilzt das die Mikrokugeln der ersten Art bildende Material, wodurch einerseits die den offenen Poren entsprechenden Mikroaushöhlungen entstehen und andererseits die Kohäsion der Gesamtheit der Mikrokugeln der Materialien der zweiten Art gewährleistet wird.
  • Diese Ausführungsform ist nicht einschränkend zu verstehen. Insbesondere kann der kompakte Block ausgehend von Mikrokugeln eines einzigen thermoplastischen Materials durch einfaches Sintern erhalten werden, wobei das kapillare Gitter aus den Lücken zwischen den Mikrokugeln nach deren örtlichem Schmelzen und Verkleben besteht.
  • Bei normalem Betrieb wird die Tinte 8, die im Behälter 5 enthalten ist und mit dem rückwärtigen Ende 3a der Übertragungsspitze 3 in Verbindung steht, absorbiert, und wandert durch Kapillarwirkung in die Spitze 3 bis zu ihrem vorderen Ende 3b. Die von diesem vorderen Ende 3b, das als Schreibkopf wirkt, verbrauchte Tinte wird nach und nach durch die vom Behälter 5 kommende Tinte 8 ersetzt. In diesem Behälter 5 wird die Tinte, die in die Übertragungsspitze 3 diffundiert, selbst von aus dem Inneren des Körpers 2 kommender Luft er setzt. So entsteht ein Druckgleichgewicht zwischen der im Behälter 5 enthaltenen Luft und der Luft, die im Rest des Körpers 2 herrscht.
  • Bei einem anormalen Betrieb, insbesondere aufgrund einer Druckerhöhung im Behälter 5, zum Beispiel bei einer Erwärmung des Geräts 1, fließt ein Überschuß an Tinte 8 vom Behälter 5 in die Spitze 3. Aufgrund des Vorhandenseins des Pufferbehälters 4 kommt dieser Tintenüberschuß nicht bis zur Schreibspitze 3b; durch Kapillarwirkung diffundiert der Tintenüberschuß in den mit den Kapillaren der Spitze 3 in Kontakt stehenden Pufferbehälter 4, bis das Druckgleichgewicht wieder hergestellt ist. Bei der erneuten Benutzung des Geräts 1 kommt dann die vom Schreibkopf 3b verbrauchte Tinte vorzugsweise vom Pufferbehälter 4.
  • Es ist wichtig, daß der Pufferbehälter 4 den ganzen Tintenüberschuß aufnehmen kann, der im Fall einer anormalen Erhöhung des Drucks innerhalb des Behälters 5 von der Übertragungsspitze 3 aus fließen kann. Dieses Fassungsvermögen hängt von der Kapazität des Behälters 5 für Flüssigtinte 8 ab, wobei dieser Überschuß maximal ist, wenn der Tintenbehälter einen großen Anteil an Luft enthält, die die Tendenz hat, sich bei einer Erhöhung der Temperatur des Geräts 1 stark auszudehnen.
  • Bei Kenntnis des Luftanteils im porösen, kompakten Block, der den Pufferbehälter 4 bildet, ist es möglich, theoretische Rechnungen durchzuführen, die es ermöglichen, das Volumen zu bestimmen, das für den Pufferbehälter eines gegebenen Schreibgeräts notwendig ist.
  • Die Anmelderin hat jedoch festgestellt, daß je nach der Ausbildung des Pufferbehälters 4 dieses theoretische Volumen nicht immer ausreichte, um die Gesamtheit des Tintenüberschusses zu absorbieren, da es aufgrund der Tatsache, daß die Tinte nicht fähig war, ausgehend von der Seite, die mit der Übertragungsspitze 3 in Verbindung steht, über eine bestimmte Entfernung hinaus radial zu diffundieren, keine vollständige Sättigung des Pufferbehälters gab. Diese Entfernung hängt von der Art, insbesondere der Oberflächenspannung und der Viskosität der Tinte 8, und auch von der Ausbildung des Pufferbehälters 4 ab. In manchen Fällen kann die tatsächlich wirksame Entfernung, d. h. in der der Pufferbehälter gesättigt wird, auf 2 bis 3 mm begrenzt sein.
  • Zur Beseitigung dieser Schwierigkeit wäre es möglich, die in direktem Hontakt mit der Tinte stehende Oberfläche des Pufferbehälters 4 zu vergrößern. Dies würde jedoch die Veränderung der Struktur dieses Behälters 4 erfordern, zum Beispiel durch Vergrößerung seiner Höhe für ein bestimmtes theoretisches Volumen. Diese Strukturveränderung würde die entsprechende Veränderung der Ausbildung des Geräts erfordern.
  • Erfindungsgemäß wurde die erwähnte Schwierigkeit beseitigt, indem bei der Herstellung des Pufferbehälters 4 aus Mikrokugeln Mikrokugeln mit hydrophoben Eigenschaften und, in geringerem Anteil, Mikrokugeln mit hydrophilen Eigenschaften gemäß der besonderen Definition verwendet wurden, die weiter oben den Begriffen Hydrophilie und Hydrophobie verliehen wurde.
  • Das Vorhandensein dieses geringen Anteils an hydrophilen Mikrokugeln hat zur Wirkung, die Diffusion der Tinte im ganzen Volumen des Pufferbehälters zu erleichtern.
  • Bei Mikrokugeln aus Polyethylen mit einem mittleren Durchmesser zwischen 25 und 250 um lag der geeignete Anteil, um die oben erwähnte technische Wirkung zu erzielen, zwischen 2 und 10% an hydrophilem Polyethylen im Verhältnis zur Gesamtheit der den Pufferbehälter bildenden Mikrokugeln.
  • Bei der Herstellung des Pufferbehälters 4 werden Mikrokugeln verwendet, die zum größten Teil hydrophobe Eigenschaften und in einem geringeren Anteil hydrophile Eigenschaften aufwei sen. Die hydrophobe oder hydrophile Eigenschaft der Mikrokugeln wird in Abhängigkeit von der Art der verwendeten Tinte entweder durch die Wahl des die Mikrokugeln bildenden Werkstoffs oder durch eine vorherige geeignete Behandlung erhalten, zum Beispiel durch fluoriertes Plasma, um die hydrophobe Eigenschaft zu verleihen, oder auch durch eine Oxidationsbehandlung, um die hydrophile Eigenschaft zu verleihen, oder auch durch Aufbringen eines Tensids, um in Abhängigkeit von der gewünschten Eigenschaft die Oberflächenenergie des Werkstoffs auf einen bestimmten Wert zu bringen.
  • Gemäß einer Ausführungsform wurde eine homogene Mischung aus hydrophoben und hydrophilen Mikrokugeln im gesamten Volumen des Pufferbehälters hergestellt. In einem genauen Ausführungsbeispiel, bei dem es sich um eine wässrige Tinte und um Mikrokugeln aus Polyethylen handelt, die einen mittleren Durchmesser von etwa 140 um aufweisen, enthielt die Mischung 95% Mikrokugeln mit hydrophoben Eigenschaften und 5% Mikrokugeln mit hydrophilen Eigenschaften. Der Pufferbehälter hatte eine zylindrische Form mit einem Durchmesser von etwa 12,5 mm, die axial im Pufferbehälter angeordnete Übertragungsspitze hatte einen Durchmesser von etwa 5 mm. Indem die Temperatur des Geräts in zyklischer Weise während der Benutzung auf Temperaturen von bis zu 50 bis 55ºC gebracht wurde, erhielt man eine vollständige Sättigung des Gesamtvolumens des Pufferbehälters am Ende des Zyklus, wenn der Tintenbehälter 5 fast leer war.
  • Es ist zu unterstreichen, daß, wenn der Anteil an hydrophilen Mikrokugeln erhöht wird, der Pufferbehälter sich verhält, als ob es sich um ein vollständig hydrophiles Material handelte. In anderen Worten diffundiert die Tinte in das betreffende Material, selbst wenn die Benutzungsbedingungen normale Bedingungen sind. Dies ist selbstverständlich nicht die für einen Pufferbehälter erwünschte technische Funktion. Der Pufferbehälter soll den von einer anormalen Benutzung stammenden Tintenüberschuß absorbieren und wieder abgeben und nicht aus einem Lagermittel bestehen, in dem die Tinte zusätzlich zum Behälter für Flüssigtinte gelagert wird.
  • Bei den von der Anmelderin untersuchten Fällen betrug der maximale Prozentsatz der Mikrokugeln, der die gesuchte Wirkung der besseren Wanderung der Tinte ermöglichte, etwa 10%. Dieser Anteil kann in Abhängigkeit von der Art der Tinte und der Art und der Größe der Mikrokugeln variieren. Es obliegt folglich dem Fachmann, in Abhängigkeit von diesen Parametern genau zu bestimmen, welches der optimale Anteil an hydrophilen Mikrokugeln in Bezug auf die Gesamtheit der zur Bildung des Pufferbehälters verwendeten Mikrokugeln ist.
  • Wie weiter oben bereits betont wurde, wird die Tinte 8 in ihrer Diffusion ausgehend von der mit der Übertragungsspitze 3 in Kontakt stehenden Seite aufgrund des Vorhandenseins der Druckverluste im Kapillargitter des Pufferbehälters 4 gebremst. Diese Diffusion ist jedoch in dem direkt mit der Tinte in Kontakt stehenden Bereich sehr gut. Daher wäre es in diesem Bereich möglich, Mikrokugeln mit rein hydrophoben Eigenschaften zu verwenden, oder ggf. einen noch geringeren Anteil an Mikrokugeln mit hydrophilen Eigenschaften. In anderen Worten wäre es möglich, den Anteil an hydrophilen Mikrokugeln von dem direkt mit der Tinte in Kontakt stehenden Bereich bis zum am weitesten entfernten Bereich des Pufferbehälters kontinuierlich oder diskontinuierlich zu verändern. Bei einer diskontinuierlichen Variante kann der Pufferbehälter dann in Form ringförmiger Elemente vorliegen, die sich ineinander schieben, wobei das äußerste ringförmige Element den höchsten Anteil an Mikrokugeln mit hydrophilen Eigenschaften aufweisen würde.
  • In Fig. 2 ist ein Pufferbehälter 4 dargestellt, der aus drei aufeinanderfolgenden Elementen 4', 4", 4''' besteht, die ineinander geschoben sind, bei denen der Anteil an Mikrokugeln mit hydrophilen Eigenschaften 2% für das innerste Element 4', 6% für das Zwischenelement 4" und 10% für das äußerste Ele ment 4''' beträgt.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die soeben beschriebene Ausführungsform beschränkt, die als nicht erschöpfend zu verstehendes Beispiel beschrieben wurde. Insbesondere wird die Wahl der zur Zusammensetzung des Pufferbehälters verwendeten Mikrokugeln in Abhängigkeit von den gesuchten Eigenschaften bestimmt. Es kann sich um Polyethylen wie im erwähnten Beispiel, oder um andere Stoffe handeln, wie insbesondere Polypropylen. Die Mikrokugeln mit hydrophilen Eigenschaften können aus einem anderen Stoff bestehen als die Mikrokugeln mit hydrophoben Eigenschaften.
  • Außerdem kann es vorteilhaft sein, für die Herstellung der Mikrokugeln mit hydrophoben Eigenschaften und/oder der Mikrokugeln mit hydrophilen Eigenschaften Mikrokugeln zu wählen, die unterschiedliche Abmessungen und sogar unterschiedliche Qualitäten aufweisen.
  • Diese Abmessungsunterschiede und auch die unterschiedlichen Schmelztemperaturen bei unterschiedlicher Qualität beeinflussen die Kapillareigenschaften des so erhaltenen Pufferbehälters. Diese Vielzahl von Parametern, die bei der Herstellung des Pufferbehälters eine Rolle spielen können, erweitert die dem Fachmann zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Claims (8)

1. Pufferbehälter (4) für ein Schreibgerät (1), das eine Flüssigtinte (8) enthält, wobei das Schreibgerät (1) einen Behälter (5) für die Flüssigtinte (8) und eine Übertragungsspitze (3) aufweist, die im Behälter (5) mündet, wobei der Pufferbehälter (4) bei einer Veränderung des im Behälter (5) herrschenden Drucks den Überschuß an Tinte (8) absorbieren und wieder abgeben kann und in Form eines kompakten Blocks aus einem Material mit offenen Poren auf der Basis von Mikrokugeln hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Mikrokugeln mit gegenüber der Tinte hydrophoben Eigenschaften und, in einem geringeren Anteil, aus Mikrokugeln mit gegenüber der Tinte hydrophilen Eigenschaften besteht.
2. Pufferbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von hydrophoben und hydrophilen Mikrokugeln im ganzen Volumen des Pufferbehälters (4) eine homogene Mischung ist.
3. Pufferbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von hydrophoben und hydrophilen Mikrokugeln eine differenzierte Mischung ist, wobei der Anteil an hydrophilen Mikrokugeln in dem direkt mit dem Überschuß an Tinte in Kontakt stehenden Bereich geringer und in dem am weitesten entfernten Bereich höher ist.
4. Pufferbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß er aus ringförmigen Elementen (4', 4", 4''') besteht, die sich ineinander schieben, wobei der Anteil an hydrophilen Mikrokugeln im Element (4'), das mit dem Überschuß an Tinte am nächsten in Kontakt steht, geringer, und im am weitesten entfernten Element (4''') höher ist.
5. Pufferbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an hydrophilen Mikrokugeln bezogen auf das Gesamtgewicht des Pufferbehälters (4) zwischen 2 und 10% liegt.
6. Pufferbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die homogene Mischung aus etwa 95% hydrophoben Mikrokugeln und aus etwa 5% hydrophilen Kugeln besteht.
7. Pufferbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrophilen Mikrokugeln aus einem anderen Stoff bestehen und/oder andere Abmessungen und/oder eine andere Qualität aufweisen als die hydrophoben Mikrokugeln.
8. Schreibgerät (1), das einen Behälter (5) für die Flüssigtinte (8), eine Übertragungsspitze (3), die im Behälter (5) mündet, und einen Pufferbehälter (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 aufweist, wobei der Pufferbehälter um die Übertragungsspitze (3) herum und koaxial zu ihr ohne Klemmwirkung angepaßt wird.
DE69700558T 1996-04-23 1997-04-10 Pufferbehälter für Flüssigkeitsschreibgerät und Schreibgerät mit einem solchen Behälter Expired - Lifetime DE69700558T2 (de)

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