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DE6973A - Neuerungen an Zwirnmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Zwirnmaschinen

Info

Publication number
DE6973A
DE6973A DE6973A DE 6973 A DE6973 A DE 6973A DE 6973 A DE6973 A DE 6973A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
lever
innovations
twisting machines
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. MARTIN in Verviers

Links

Description

1878.
Klasse 76.
CELESTIN MARTIN in VERVIERS. Neuerungen an Zwirnmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1878 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Zwirnmaschinen zum Zwirnen von Fäden aller Art und besteht aus einer Vorrichtung, mit Hülfe deren die Maschine selbstthätig angehalten wird, sobald einer der Fäden reifst.
In beiliegender Zeichnung bedeutet A das Maschinengestell, B die Trommel, welche die Spindeln C bewegt, Eund E' sind die Einziehwalzen, von welchen die obere auf die untere drückt; diese führen die Fäden von den Spulen F der Spindel C zu. Von den Walzen E E1 gehen die ■Fäden durch die am Rande des Trichters H befindliche Oese G. Der Trichter üTist auf einer Platte /befestigt, die in bekannter Weise eine Bewegung erhält, welche die Gestalt des auf die Spindel C sich aufwindenden Fadens bedingt. Diese Theile sind bekannt; dagegen bilden die unten beschriebenen Neuerungen den Gegenstand der Erfindung.
Fig. ι zeigt ein Doubliren von vier Fäden. Die vier Spulen F sitzen senkrecht auf Spindeln, welche auf dem Tisch der Maschine befestigt sind. Von diesen gehen die Fäden einzeln' über die Stäbe KK1 K1 K3 und K\ von dort jeder einzeln durch Haken α 1 und über die Stange K5, um sich dann in der Oese L zu vereinigen. Die vereinigten Fäden passiren die Walzen EE1 und werden durch die Spindel C gezwirnt und aufgewunden.
Die zwischen den Stäben KA und Kb in ihre bezüglichen Haken eingehängten Fäden bilden eine krumme Linie; sie sind infolge der auf sie ausgeübten Spannung stets bestrebt, in eine gerade Linie überzugehen und heben hierbei die Haken a ', die sich um den Stift 0' drehen können, bis zu der Stange b', durch welche die Haken an einem weiteren Aufsteigen gehindert werden.
Wenn nun ein Faden reifst, so fällt der Haken a' nieder und stöfst gegen den Hebel C1 , welcher ebenfalls frei um den Stift ο' schwingt. Der Hebel i1 dreht sich und hebt den Hebel d' aus, welcher um den Zapfen nl des Trägers m' drehbar ist. Der Hebel d1 fallt infolge seines Eigengewichts und durch den auf ihn ausgeübten Zug der Feder ll der Stange/1 nieder. Letztere trägt an ihrem oberen Ende ein Kettenglied /', welches sich auf den mit dem Hebel d1 verbundenen Zapfen gl stützt. Erwähnter Hebel trägt an seinem einen kurzen Arm (bei der Walze E) einen Zapfen r, an welchem der Arm ei befestigt ist. Löst sich nun der Hebel d' bei eintretendem Fadenbruch aus, so geht der Arm e' in die Höhe und hebt die Druckwalze E empor, indem er die Fäden, die über ihn hinweggehen, ergreift und festzwängt, Fig. i, wodurch der Einzug dieser Fäden aufgehoben ist. Zu gleicher Zeit, wo sich Hebel d1 auslöst, geht mit diesem die Stange/1 nieder, indem sie von der Feder /' nach unten gedrückt wird. Bei ihrem Niedergange hält der an der Stange befindliche Frictionskegel h', dadurch dafs er sich in die konisch ausgedrehte Scheibe i der Spindel C einlegt, die letztere in ihrem Gange auf. Die Stange/1 wird oben von dem Träger m' und unten von dem Träger K1 getragen und kann in denselben auf- und niedergleiten.
Wenn also ein Faden reifst, so fällt der entsprechende Haken a1 nieder und hält den Gang des Fadens und der Spindel an. ',Sobald der gerissene Faden angeknüpft und in seinen Haken eingehängt ist, bringt man den Hebel d1 wieder mit dem Hebel c1 in Verbindung, worauf die Spindel C sich in Gang setzt und die Walzen E E' ihre Thätigkeit wieder beginnen.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Die oben beschriebene und durch Zeichnung dargestellte Vorrichtung an Zwirnmaschinen zum selbstthätigen Anhalten der Maschine, wenn einer der zu zwirnenden Fäden vor deren Vereinigung reifst. .

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245729B (de) * 1959-05-19 1967-07-27 Gevaert Photo Prod Nv Verfahren zum optischen Aufhellen von beschichtetem Papier

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245729B (de) * 1959-05-19 1967-07-27 Gevaert Photo Prod Nv Verfahren zum optischen Aufhellen von beschichtetem Papier
DE1245729C2 (de) * 1959-05-19 1974-06-20 Gevaert Photo Prod Nv Verfahren zum optischen Aufhellen von beschichtetem Papier

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