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DE696833C - Verbindung zwischen Wagenkasten und Wagenunterteil, insbesondere an kippbaren Ackerwagen - Google Patents

Verbindung zwischen Wagenkasten und Wagenunterteil, insbesondere an kippbaren Ackerwagen

Info

Publication number
DE696833C
DE696833C DE1939S0137566 DES0137566D DE696833C DE 696833 C DE696833 C DE 696833C DE 1939S0137566 DE1939S0137566 DE 1939S0137566 DE S0137566 D DES0137566 D DE S0137566D DE 696833 C DE696833 C DE 696833C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
car body
car
fork
connection
wagon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1939S0137566
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Toepfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siegener Eisenbahnbedarf AG
Original Assignee
Siegener Eisenbahnbedarf AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siegener Eisenbahnbedarf AG filed Critical Siegener Eisenbahnbedarf AG
Priority to DE1939S0137566 priority Critical patent/DE696833C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE696833C publication Critical patent/DE696833C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/28Tipping body constructions
    • B60P1/283Elements of tipping devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Bei Ackerwagen und Schlepperanhängern ist es für das Durchfahren von Gräben und Mulden erforderlich, daß der Wagenkasten gegenüber dem Untergestell verwindbar ist, er darf also nicht starr mit dem Unterteil verbunden sein. Hierbei ist es zweckmäßig, die Verbindung derart herzustellen, daß sie ohne besondere Mühe und ohne Entfernen irgend welcher Verbindungsteile ein Abheben des Wagenkastens von dem Untergestell und ein Kippen des Wagenkastens um die beiden an einer Wagenseite liegenden Lagerpunkte zuläßt.
Es ist nun bereits bekannt, den Wagenkasten in Lagerböckchen, die an den Achslagerböcken des Unterteiles angeschweißt oder angeschraubt sind, gelenkig zu lagern, wobei die Verbindung der Lagerstelle des Wagenkastens mit der des Untergestelles
ao durch durch Muttern gesicherte Verbindungsbolzen hergestellt wird. Derartige Gelenkverbindungen lassen zwar eine Verwindung " des Wagenkastens gegenüber dem Untergestell zu, sie sind jedoch für die Abhebung des Wagenkastens vom Untergestell und für das Kippen des Wagenkastens nicht sehr geeignet, da zu diesem Zwecke stets Schraubverbindungen gelöst werden müssen, was naturgemäß sehr umständlich und zeitraubend ist, insbesondere dann, wenn sich die Mutter durch Rostbildung auf dem Gelenkbolzen festgefressen hat oder durch Eindringen von Schmutz in den Gewindegang ein Abdrehen der Mutter erschwert ist, ganz abgesehen davon, daß beim Lösen der Verbindung sehr leicht ihre Teile verlorengehen. Auch sind Hebevorrichtungen bekannt, mittels deren der Wagenkasten windenartig gehoben wird. Bei diesen Hebevorrichtungen wird aber der Wagenkasten nicht seitlich geschwenkt oder ganz vom Unterteil abgehoben, sondern es erfolgt ein Heben und Senken des zwischen den beiden Radachsen liegenden Wagenteiles mittels einer Winde,
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die sehr umständlich ist und nur auf feinmechanischem Wege hergestellt werden kann, also sehr teuer ist. Derartige Hebevorrichtungen können an Ackerwagen infolge der leichten Verschmutzung, deren sie ausgesetzt sind, keine Verwendung finden.
. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Verbindung zwischen Wagenkasten und Wagenunterteil, insbesondere an kippbaren ίο Ackerwagen, die ein Abheben des Wagenkastens vom Wagenunterteil und sein Kippen zum Zwecke seiner Entleerung ermöglicht. Das Neue besteht darin, daß von den am Wagenkasten und Wagenunterteil angebrachten iU-förmigen Lagerstücken das obere gabelförmig in dast untere, den Verbindungsbolzen tragende Lagerstück hineinfaßt und einseitig mit einem Ansatz über den Verbindungsbolzen hinausragt, wobei der Verbin- -dungsbolzen im Innern der Gabel des oberen Lagerstückes eine auf ihm durch Splint gesicherte Feder trägt, die mit ihrem Ende über einen in der Gabel angeordneten Stift faßt, so daß das Abheben des Wagenkastens ohne Lösen von Schraubverbindungen, Lagerbolzen usw. erfolgen kann. Hierbei ist es zweckmäßig, daß das eine Lagerstück des Wagenunterteiles in seinem Innern zwei angeschweißte Büchsen aufweist, über die -die Gabel des oberen Lagerstückes faßt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb, ι eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Stirnansicht gegen die Verbindung,
Abb. 3 eine Gesamtansicht an einem Wagenkasten. . ■ .
Die Lagerstelle des Wagenkastens besteht aus dem U~förmigen Gabelstück 1, der Versteifung 2 und dem Anschweißblech 3, während der Lagerbock für das Untergestell aus dem U-förmigen, mit Öffnung für den Verbindungsbolzen versehenen Lagerstück 4, der * Versteifung 5 und dem Befestigungsblech 6 besteht, wobei das U-förmige Lagerstück 4 innen zwei hieran angeschweißte Büchsen 7 aufweist, über die sich die Gabel t des oberen Lagerbockes mit einer halbkreisförmigen Ausnehmung legt. Zur Verbindung der beiden Lagerböcke dient ein Bolzen 8, der durch Handhebel 9 drehbar ist. Innerhalb der Gabel 1 des oberen Lagerbockes trägt der Bolzen 8 eine auf ihm durch Splint be-5S, festigte Feder 10, die mit ihrem Ende 11 über einen in der Gabel 1 des oberen Lagerbockes befestigten Stift 12 greift, wodurch beide Böcke zusammengehalten werden. Eine Verlängerung 13 der Gabel 1 des oberen Lagerbockes, die über den Verbindungsbolzen 8 hinausragt, verhindert eine Seitenverschiebung der beiden Lagerstellen zueinander.
Soll der Wagenkasten abgehoben werden, so wird durch Drehen des Hebels 9 die Feder 11 vom Stift 12 der Gabel 1 zum Abgleiten gebracht, und der Wagenkasten kann alsdann nach oben abgehoben werden, wobei umgekehrt durch entgegengesetztes Drehen des Bolzens 10 mittels des Hebels 9 die Verbindung wiederhergestellt wird, indem das Ende der Feder π an dem Stift 12 so lange hochgleitet, bis die Feder eingeschnappt ist.
Soll der Wagenkasten auf dem Wagengestell gekippt werden, so werden nur an einer Wagenseite die Federn 11 von dem Stift 12 gelöst, während an der anderen Wagenseite die Federn geschlossen bleiben, da der Wagenkasten zum Zwecke des Kippens nur an einer Seite hochgehoben zu werden braucht, die andere Seite dagegen durch die Federn in den Lagerstellen festgehalten werden muß.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verbindung zwischen Wagenkasten und Wagenunterteil, insbesondere an kippbaren Ackerwagen, die ein Abheben des Wagenkastens vom Wagenunterteil und sein Kippen zum Zwecke seiner Entleerung ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß von den am Wagenkasten und am Wagenunterteil angebrachten U-förmigen Lagerstücken (1,4) das obere (1) gabelförmig in das untere, den Verbindungsbolzen (8) tragende Lagerstück (4) hineinfaßt und einseitig mit einem Ansatz (13) über den Verbindungsbolzen (8) hinausragt sowie daß der Verbindungsbolzen (8) im Innern der Gabel des oberen Lagerstückes (1) eine auf ihm durch Splint gesicherte Feder (10) trägt, die mit ihrem Ende (11) über einen in der Gabel (1) angeordneten Stift (12) faßt, so daß das Abheben des Wagenkastens ohne Lösen von Schraubverbindungen, Lagerbolzen o. dgl. erfolgen kann.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager-StUCk1 (4) des Wagenunterteiles in seinem Innern zwei angeschweißte Büchsen (7) aufweist, über die die Gabel des oberen Lagerstückes (1) faßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1939S0137566 1939-06-23 1939-06-23 Verbindung zwischen Wagenkasten und Wagenunterteil, insbesondere an kippbaren Ackerwagen Expired DE696833C (de)

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DE696833C true DE696833C (de) 1940-09-30

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ID=7540631

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DE1939S0137566 Expired DE696833C (de) 1939-06-23 1939-06-23 Verbindung zwischen Wagenkasten und Wagenunterteil, insbesondere an kippbaren Ackerwagen

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DE (1) DE696833C (de)

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