DE696824C - Sicherheitseinrichtung fuer OElfeuerungsanlagen - Google Patents
Sicherheitseinrichtung fuer OElfeuerungsanlagenInfo
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- DE696824C DE696824C DE1937P0076101 DEP0076101D DE696824C DE 696824 C DE696824 C DE 696824C DE 1937P0076101 DE1937P0076101 DE 1937P0076101 DE P0076101 D DEP0076101 D DE P0076101D DE 696824 C DE696824 C DE 696824C
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Description
- Sicherheitseinrichtung für ölfeuerungsanlagen Bei. Ölfeuerungsanlagen besteht bei Verwendung von Teerölen die Gefahr, daß sich nach längerem Betriebe die Brennerdüse zusetzt. Bei einem Zusetzen der Düse steigt der Druck in der Leitung an.
- Daher hat man bereits vorgeschlagen, bei Anlagen mit einer Mehrzahl von Düsen an die Speiseleitung für die Düsen ein druckempfindliches Gerät anzuschließen, durch das bei zu hohem Druckanstieg über einen durch einen Stromstoß mit Selbsthaltekontakt gesteuerten Elektromotor eine Schaltwalze in Bewegung gesetzt wird, die mit anderen Düsen zusammenhängende Stromkreise öffnet oder schließt, so daß an Stelle der ausfallenden, verstopften Düse selbsttätig eine andere tritt.
- Der Erfindungsgegenstand, der insbesondere bei Ölfeuerungsanlagen für den Bahnbetrieb Anwendung finden soll, betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für Anlagen mit einer einzigen Düse. Nach der Erfindung ist an die das Speisegemisch für ,die Düse führende Leitung ein den Druckschwankungen in der Speiseleitung entsprechende Bewegungen ausführendes Druckrelais angeschlossen, das' bei anfänglichem Zusetzen der Düse und infolgedessen beginnendem Druckanstieg in der Speiseleitung, wobei der elektrische Betriebsstrom für die Betätigungseinrichtungen der Anlage geschlossen bleibt, zunächst einen Kontakt schließt, der einen Stromkreis für eine als Vorsignal dienende Warnungslampe, die vorzugsweise aus einer Glühlampe mit gefärbtem Glas besteht, herstellt. Dieses Vorsignal soll anzeigen, daß,diie Brennerdüse sich zuzusetzen beginnt, damit die Düse rechtzeitig gesäubert und die Anlage wieder in den normalen Betriebszustand gebracht werden kann. Wird diese Warnung übersehen oder die Anlage absichtlich in dem fehlerhaften Zustand gelassen, so unterbricht bei weiterem Druckanstieg das Druckrelais,den Stromkreis" der die Anlage betätigenden Einrichtunget.;, so daß die Anlage stillgesetzt wird; dabei°:x:st. am Druckrelais zwecks Aufrechterhaltüng, der der Betriebsstörung entsprechenden Schaltstellung, in der es d .ex. Betriebsstromkreis unterbrochen hält, eine nur durch den Willen des Bedienenden lösbare Verklinkung angebracht. Die beiden fraglichen Kontakte werden vorzugsweise federnd ausgebildet, wobei zwischen ihnen eine von dem Druckrelaisbewegliche Kontaktscheibe beweglich ist, einmal, um einen guten Kontaktschluß herbeizuführen, und schließlich, um die soeben beschriebene Aufrechterhaltung des einen Kontaktschlusses für den Betriebsstrom innerhalb .eines bestimmten Druckbereiches zu ermöglichen.
- Falls die durch die Düse hindurchtretende Menge des Brennstoffgemisches durch einen Handgriff regelbar gemacht ist, muß für eine gleichzeitige und gleichsinnige Einregelung der Druckempfindlichkeit des Druckrelais Sorge getragen werden. Nach der Erfindung kann dies entweder dadurch geschehen, daß man die federnden Kontakte an einer im Sinne der Bewegung des Ausdehnungskörpers des Druckrelais verschiebbaren Leiste anbringt und nun diese Leiste gleichzeitig bei der Einregelung der Höhe der Brennerflamme entsprechend verschiebt. Man kann auch in bei Druckreglern üblicher Weise eine entweder innerhalb oder außerhalb des Druckrelais angeordnete Feder, beispielsweise Spiralfeder, be- oder entlasten. Einer Anbrin.gung einer Feder im Innern des Druckrelais ist dabei der Vorzug zu geben, weil dadurch das ganze Gerät kleine Abmessungen erhält, was für Schaltungen, die für den Bahnbetrieb bestimmt sind, stets anzustreben ist.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. An die das Gemisch für die Düse führende Speiseleitung.i ist ein aus einem Ausdehnungskörper 2 und einer darauf gesetzten Stange 3, die die Bewegungen des Ausdehnungskörpers mitmacht, bestehendes Druckrelais angeschlossen. Der bewegliche Teil 3 des Druckrelais trägt eine Kontaktscheibe 4. An einer verschiebbaren Leiste g sind zwei Kontakte 5 und 7 befestigt, welche beide durch Federn 6 und 8 gegen die Kontaktscheibe federnd ausgebildet sind.
- Beim normalen Betriebe liegt der Kontakt 5 gegen die Kontaktscheibe 4 an, so daß der durch diesen Kontakt abschaltbare Stromkreis für die Betriebseinrichtungen der Anlage geschlossen ist. Der Kontakt 7 befindet sich in dem Stromkreis für die Warnlampe; im normalen Betriebe ist der Druck in der :Speiseleitung für =die Düse so gering, daß die Mit dem Ausdehnungskörper sich bewegende --äntaktscheibe diesen Kontakt 7 nicht be-`@ihrt. Setzt sich nun die Düse zu und steigt =daher der Druck in der Speiseleitung an, so führt das Druckrelais 2 eine entsprechende Ausdehnungsbewegung aus, so daß die Kontaktscheine 4 aufwärts bewegt wird und dadurch .der Stromkreis für die Warnlampe geschlossen wird. Der Stromkreis für den Betriebsstrom der Anlage bleibt jedoch zunächst noch geschlossen, da der zugehörige Kontakt 5 infolge seiner Nachfederwirkung so lange .an der Kontaktscheibe 4 anliegt, bis er durch den festen Anschlag io abgehoben wird. Erst dann ist die Anlage stillgesetzt.
- Mit dem Stillsetzen der Anlage (also auch des Fördermotors) und dem Umschalten des Magnetwechselventiles geht zwangsläufig der Überdruck, der die Betätigungsbewegung des Druckrelais und damit die Schaltvorgänge hervorgerufen hat, wieder zurück. Um jedoch dem Bedienungspersonal zur Kenntnis zu bringen, weswegen ein Stillsetzen der Anlage erfolgt ist, ist es notwendig, daß die gefärbte Lampe .auch nach der Abschaltung der Anlage noch weiterbrennt. Auch soll sich die Anlage in unerwünschter Weise nicht wieder einschalten, bevor der Schaden behoben ist. Es wird daher die Abschaltstellung für die Anlage und die Einschaltstellung für die Signallampe durch eine Verklinkung 12 aufrechterhalten, die nur durch den Willen, des Bedienenden, also von Hand oder durch elektromagnetische Fernauslösung, gelöst werden kann.
- Die Leiste g ist in der -durch den Doppelpfeil angezeigten Richtung verschiebbar ausgebildet, um die Druckempfindlichkeit des Druckrelais gleichzeitig und im gleichen Sinne mit der Regelung der Vlammenhöhe an der Düse einstellen zu können. Dies kann auch durch Veränderung der Spannkraft einer im Innern des Druckrelais oder außen an demselben angebrachten Feder i i erreicht werden. Selbstverständlich ist die Kontaktscheibe gegenüber den anderen Teilen- des druckempfindlichen Gerätes bzw. der Speiseleitung isoliert, um nicht Teile des Gerätes in unerwünschter Weise unter Spannung zu halten.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitseinrichtung für Ölfeuerungsanlagen, insbesondere für Bahnbetrieb, bei welcher an. die Ölspeiseleitung eine druckempfindliche Steuereinrichtung angeschlossen ist, welche auf einen elektrischen Stromkreis einwirkt, wenn infolge Zusetzens der Brennerdüse der Druck in der Speiseleitung zu hoch ansteigt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anlagen mit einer einzigen Ölbrennerdüse an die zu ihr führende Speiseleitung (i) ein den Druckschwankungen in der Speiseleitung entsprechende Bewegungen ausführendes Druckrelais (2) angeschlossen ist, das bei beginnendem Zusetzen der Düse und daher anfänglichen. Druckanstieg in der Leitung mit Hilfe von Kontakten zunächst nach Art eines Vorsignales den Stromkreis einer vorzugsweise gefärbten Glühlampe - schließt und dann bei weiterem Druckanstieg die Zuführungsleitung elektrischer Energie zu den Betriebseinrichtungen der Anlage unterbricht, wobei am Druckrelais zwecks Aufrechterhaltung der der Betriebsstörung entsprechenden Schaltstellung eine nur durch den Willen des Bedienenden lösbare Verklinkung (i2) angebracht ist.
- 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine von dem die Ausdehnungsbewegungen ausführenden Teildes Druckrelais bewegte Kontaktscheibe (q.) zwischen zwei federnd angeordneten Kontakten (5, 7) beweglich ist, von denen im normalen Betriebe der eine (5) für den Betriebsstrom der Anlage gegen die Kontaktscheibe (q.) anliegt und somit den Stromkreis geschlossen hält, während im normalen Betriebe der andere (7) für den Stromkreis der Warnsignallampe geöffnet und derart angeordnet ist, daß bei Druckanstieg zunächst ,der Lampenstrom geschlossen wird, wobei der Kontakt für den Betriebsstrom anfänglich infolge der Nachfederwirkung noch geschlossen bleibt und dann bei weiterem Druckanstieg aber durch einen Anschlag abgehoben wird.
- 3. Sicherheitseinrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß die Kontakte (5, 7) an einer gegenüber dem Druckrelais und im Sinne der Betätigungsbewegungen des Druckrelais verschiebbaren Leiste (9) angebracht sind, so daß dm Falle einer Regelbarkeit der Menge des der Düse zuströmenden Gemisches gleichzeitig eine Regelung der Druckempfindlichkeit des Druckrelais durch Verschieben der Kontaktleiste im entsprechenden Sinne ermöglicht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937P0076101 DE696824C (de) | 1937-10-20 | 1937-10-20 | Sicherheitseinrichtung fuer OElfeuerungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1937P0076101 DE696824C (de) | 1937-10-20 | 1937-10-20 | Sicherheitseinrichtung fuer OElfeuerungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696824C true DE696824C (de) | 1940-09-30 |
Family
ID=7392882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937P0076101 Expired DE696824C (de) | 1937-10-20 | 1937-10-20 | Sicherheitseinrichtung fuer OElfeuerungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696824C (de) |
-
1937
- 1937-10-20 DE DE1937P0076101 patent/DE696824C/de not_active Expired
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