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DE696575C - Schwimmhilfsvorrichtung - Google Patents

Schwimmhilfsvorrichtung

Info

Publication number
DE696575C
DE696575C DE1935L0089292 DEL0089292D DE696575C DE 696575 C DE696575 C DE 696575C DE 1935L0089292 DE1935L0089292 DE 1935L0089292 DE L0089292 D DEL0089292 D DE L0089292D DE 696575 C DE696575 C DE 696575C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foot
fin
pockets
attached
footshell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1935L0089292
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEFANO LEVA
Original Assignee
STEFANO LEVA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STEFANO LEVA filed Critical STEFANO LEVA
Priority to DE1935L0089292 priority Critical patent/DE696575C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE696575C publication Critical patent/DE696575C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B31/00Swimming aids
    • A63B31/08Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs
    • A63B31/10Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet
    • A63B31/11Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet attachable only to the feet

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schwimmhilfsvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Schwixn_mhilfsvorrichtung mit taschenartig aufblähbaren Flossentaschen, welche an der Ristseite einer schuhartigen, den vorderen Fußteil einschließenden Hülle angebracht sind.
  • Sie bezweckt, durch Anordnung eines nahe dem Zehenansatz an der Fußhülle angebrachten Stützblockes, an welchem die in bekannter Weise mach hinten offenen Flossentaschen befestigt sind, dem Träger einer solchen Vorrichtung eine erhöhte und verbesserte Ausnutzung des Rückstoßes beim Schwimmen zu verleihen und andererseits jegliche Behinderung beim Gehen auf Land zu vermeiden.. Dies wird dadurch erreicht, daß während der treibenden Bewegung des Fußes der von dem Fuß ausgeübte Stoß durch die erfindungsgemäße Anordnung der Taschen gleichmäßig-in seiner Rückwirkung auf die Fußfläche verteilt wird und andererseits beim Gehen auf festem Boden außerhalb des Wassers die Taschen infolge :der neuartigen Anordnung an einem Stützblock,oberhalb der Fußhülle sich eng über dem Oberfuß ,anlegen.
  • Eine möglichst geringe Behinderung bei: der Anwendung der Vorrichtung wird zudem dadurch erzielt, daß der zwischen dem Zehenansatz und dem Knöchel befindliche Teil des Fußes sowie das Gelenk vollkommen frei bleibt.
  • Eine beispielsweise Ausführung ist in den Abb. i und 2 der Zeichnung wiedergegeben. Abb. i zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht mit gesenkten Schwingen.
  • Abb..2 zeigt einen zuggehörigen Grundriß, welclfer vom Boden her in der Richtung des Pfeiles 2 gesehen ist, wenn die Schwingen offen und in wirksamem Eingriff mit dem Wasser sind.
  • Der Einfachheit halber sind einige Einzelheiten nur in Abb. i, andere nur in. Abh. 2 dargestellt.
  • Bei der dargestellten Einrichtung 'bezeichnet i den nach Art einer Schuhspitze ausgebildeten Teil der Fußhülle, an welchen sich weiter hinten der schaftartig gestaltete Teil 2 dieser Hülle anschließt, welcher beiderseits um die Gelenkgegend des Fußes herumgreift und von welchem nach rückwärts zwei Fortsätze 3 ausgehen, die das Gelenk des Fußes beiderseits umgeben. Zwei riemenartige Zungen q. und 5 dienen. dazu, das Fußgelenk an der Rückseite @einzuschließen, wobei sie mit Schnallen 6 zusammenwirken, die an dem Rand des einen dieser Vorsprünge 3 befestigt sind. Die Riemenzunge q. ist etwas länger als die Zunge 5, damit sie durch ein Loch 7 hindurchgezogen - werden kann, das in dem mit Schnallen versehenen Vorsprung 3 vorgesehen ist, um die Vorrichtung am Fuß mit größerer Sicherheit befestigen zu können.
  • Auf der Oberseite der Fußhülle ist nahe ihrem Spitzenteil i ein Block 8 mit Hilfe einer Zwischenlage befestigt, die zwischen dieseln. Block und'der Fußhülle i angeordnet ist und aus einer nicht dargestellten Platte besteht, welche geeignet ist, den Druck, den der Block 8 auf den Fuß .ausübt, ,auf eine große Tragfläche zu übertragen und ,auf diese WeW-zu vermeiden, daß sich ein lästiger Druck fühlbar maclhen kann.. Der obere Rand 34 3;A:' des Blockes 8 liegt um ein gewisses Male höher als die Ebene 47-q.7, die der Sohle der Fußhülle i entspricht. Die Kante 34-34' ist gegen die Ebene 47-47 so geneigt, daß die Gesamtheit der Schwingen beim Spreizen die Form einer Glocke annimmt und so die übertragung einer,größeren Stoßwirkung auf das Wasser ermöglicht.
  • Die verschiedenen Schwingen sind symmetrisch zu der mittleren Ebene des Fußes angeordnet. Auf jeder Fußseite liegen folgende Schwingen: Zuerst eine Schwinge io, welche sich von zu beiden Seiten der Ebene 9-9 durch die Spitze i i gehenden Ebenen erstreckt und hauptsächlich nach vorn vorspringt. Diese Schwinge hat im Grundriß die Form eines unregelmäßigen Sechseckes; die mit der Sohle der Fußhülle i verbunden ist. Die Spitze i i dieser Schwinge ist durch ein Zugband 12 mit dem vordersten Punkt 13 der Fußhüllenspitze i verbunden- zu dein. Zweck, die Ausschwingungsbewegung dieser Schwinge io in der Richtung des Pfeiles i i zu begrenzen. Weiter ist die Schwinge io nahe den Ecken 15 durch Zugschnüre 16 mit zwei seitlichen Putil-ten 17 der Sohle der Fußhülle i verbunden zu dein Zweck, die Führungsbewegung der Schwinge io nach außen zu begrenzen.
  • Außerdem sind an. jeder Seite der Ebene 9-9 schmiegsame Wände vorgesehen, welche längs der Linie i 8- i 9 mit dem Körper der äußeren. Schwinge io und längs der Linie 2o-21 mit der Oberfläche des Spitzenteils i der Fußhülle verbunden sind. Diese Wand 19, 18, 20,21 bildet zwischen den Punkten i9 und 21 einen Winkel, welcher über die ganze Höhe des Blockes 9 von diesem getrennt ist. In dieser Weise ist zwischen der Spitze i i, den Enden 18 und diesen Wändexi 19, 18, 20; 21 sowie der Spitze des Schuhes eine Tasche oder eine Art hack gebildet, welcher beiderseits der Linie I g, z i zwei offene Bodenflächen hat.
  • Diesen vorderen Schwingen ähnlich sind die beiden seitlichen. Schwingen 22 und 23 der Vorrichtung ausgebildet. Diese SchwinZen haben im wesentlichen die Form eines Trapezes, dessen kleinere Grundlinie mit der oberen geneigten Kante des Blockes 8 verbunden ist. In der Nähe des vorderen Endes 24 sind sie durch Bänder 25 mit den Punkten 2o der Fußhülle verbunden. Außerdem ist jedes dieser Bänder 25 zwischen den: Punkten 26 und 20 verbunden und folgt dem Rand 18,2o der Wand i9, 18, 26, 20, 21, welche mit der Schwinge io so zusammenwirkt, daß -ein am Boden offener Sack entsteht, wie vorher beschrieben.
  • dieser Weise dient die öfffnungsbe-*e$ung, welche durch die Flügel z2, 23 voll-:' n wind, und die dadurch hervorgerufene Anspannung des Bandes 25 dazu; der Wand 19, 18, 26, 20, 21 eine zweckentsprechende Gestaltung- zu geben. Ein anderes Zugband 27 ist vorgesehen zwischen dem inneren Punkt 28 der Schwingen 22 und 23 und einem Umfangspunkt 29 der Fußhülle; ein zusätzliches Zugband 3o verbindet den hinteren Punkt 3 i am Ende der Schwingen 22, 23 mit einem anderen Zwischenpunkt 32 des Randes der Sohle dieser Fußhülle.
  • Eine ,weitere schmiegsame Wand ist vorgesehen zwischen der , hinteren Kante 33, 34 der Schwingen 22 und 23 und einer Linie 35-37 des weiter rückwärts gelegenen Teils der Schutzhülle i. Diese Wand ist längs der Kante 33-34 mit den: Schwingen 22, 23 und längs der Linien 35, 36 mit der Fußhülle verbunden, während der Bodenteil zwischen 34 und 36 des Sackes, welcher durch diese Wand, durch die Schwingen 22 und 23, durch die äußere Seitenfläche der Fußhülle i und durch die äußere Seitenoberfläche des Blockes 6 gebildet wird, längs der Linien 36, 34 offen bleibt. So wirkt diese Wand 33, 34, 35, 36 mit zur Vergrößerung der Wirkung der Vorrichtung auf das Wasser.
  • Ferner sind noch zwei weitere symmetrische Seitenflügel 37 und 38 vorgesehen. Diese haben Dreieckform und sind an einem mittleren Punkt 4o ihres hinteren Randes 39-31 mit -der Schutzhülle i verbunden, während sie mit ihrem Scheitelpunkt 31 zu einem Zwischenpunkt der Kanten 33, 34 der Schwingen 22, 23 verbunden sind.
  • Endlich ist ein Zugband 42 vorgesehen, welches im Punkt 43 der Schwingen 37 und 38, die dem Scheitelpunkt 44 der letzteren benachbart sind, mit einem Punkt 45 der Schwingen z2, 23 verbunden ist in Nähe des Scheitelpunktes 33. Auch diese Schwingen 37, 38 bilden zusammen mit der Wand36, 35, 33, 34 und der äußeren Oberfläche der Fußhülle i einen Sack, welcher längs der Linie 4o-41 der Flügel37, 38 offen ist. Wegen der Neigung der Kante 34-34' in der Ebene 47-47 bildet die Gesamtheit der Schwingen, wenn sie offen und .einem Druck unterworfen sind; ein glockenförmiges Dach, welches unten offen ist, und ermöglicht so eine erhebliche Wirkung auf das Wasser.
  • Sämtliche Schwingen sind mit Versteifungsrippen 46 versehen, die nur in Abb.2 in dünnen, gestrichelten Linien dargestellt sind und jeder unerwünschten Formänderung der Schwingen. selbst entgegenwirken. Eine besondere Rippe q:6' (Abb. i) gibt den Schwingen io einen größeren Widerstand gegen seitliche Deformation. Die Vorderkanten der Schwingen 22, 23 liegen immer über den Schwingen io.
  • Die Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt: Nachdem die Schwimmvorrichtung am Fuß .einer Person angebracht ist, ist ein Gehen auf dem Boden außerhalb .des Wassers ohne jegliche Beeinträchtigung möglich, da die Schwingen diese Bewegung nicht stören. Wie aus Abb. i ersichtlich, reichen die Schwingen hierbei nicht über die für die Stützung des Fußes in Betracht kommende Ebene 47-47 hinaus.
  • Dies ist dadurch erreicht, daß die Schwingen an dem über dem Fußfirst sich erhebenden Block B befestigt sind, wodurch es möglich ist, für die Flügel die nötige Flächengröße zu entwickeln, ohne die Ebene 9-9 nach untern. zu: überschreiten.
  • Wenn die die Vorrichtung tragende Person sich schwimmend im Wasser befindet und das Bein anzieht (passive Bewegung, welche nicht zum Vorwärtsstoßen benutzt wird); so legen sich die verschiedenen Schwingen gegen .die Fußhülle an, wie in Abb. i dargestellt ist. Wenn, dagegen das Bein gestreckt wird (aktive; für das Vorwärtsstoßen nutzbare Bewegung), so werden die verschiedenen Schwingen von der Fußhülle i in dem Maß abgedrängt, wie dies durch die zu diesem Zweck vorgesehenen Zugbänder erlaubt wird, wobei diese Schwingen durch die an ihnen vorgesehenen Versteifungsmittel in flacher Form erhalten werden. Die Flügel bilden daher zusammen mit den schmiegsamen Zwischenwänden und der Fußhülle sackartige Hohlräume, welche sich gegen die Befestigungsstelle der Schwingen bin verengen. und welche gegen die Rückseite des Fußes offen sind. Die Vorrichtung übt daher auf das Wasser eine festhaltende Wirkung aus, die bedeutend größer als diejenige ist, welche durch den nackten Fuß hervorgebracht werden kann. Das Wasser wird gezwungen, in diese Säcke .oder Kammern einzutreten und teilweise '-durch die Bodenöffnungen abzuströmen, wodurch sich kleine seitliche Triebkräfte längs der beiden Seiten des Fußes hergeben, welche den Fuß selbst in der regelmäßigen Stoßrichtung erhalten.
  • Die beschriebene Ausführungsform der Erfindung kann in der Ausführung nach verschiedenen Richtungen abgeändert werden, insbesondere auch hinsichtlich der Anzahl, der Form und der Anordriüng der verschiedenen Schwingen - sowie in der Formgebung der verschiedenen Säcke -oder Einzelkammern. Ferner können Abänderungen vorgenommen werden in den Mitteln für die Versteifung der Schwingen und zur Begrenzung ihrer Öffnungs- und Schließbewegungen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE- : i. Schwimmhilfsvorrichtung mit taschenartig @aufblähbaren Flossentaschen, welche an der Ristseiteeiner schuhartigen, den vorderen Fußteil einschließenden Hülle angebracht sind, gekennzeichnet durch einen nahe dem Zehenansatz ;an der Fußhülle (i) angebrachten Stützblock (8), an welchem die in bekannter Weise nach hinten offenen Flossentaschen (1o, 22, 23, 37 und 38) mit ihren Grund- und seitlichen Teilen so befestigt sind, daß während der -treibenden Rückwärtsbewegung die Flossentaschen unter Zulassen eines gewissen Durchflusses durch die Taschen gegen deren hintere Öffnungen beiderseits der Erbreiterung der Längsmittelebene des Fußes sich fächerartig spreizen, während sich bei der druckfreien Vorwärtsbewegung ihre unteren Ränder oberhalb der Fußfläche dachförmig zusammenlegen.
  2. 2. Schwimmhilfsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flossentaschen so an der Fußhülle (i) und am Stützblock (8) angebracht sind, daß die Flossenflächen im gespreizten Zustand erheblich die Fußspitze nach vorn und seitlich überragen; während der zwischen dem Zehenansatz und dem Knöchel befindliche Teil des Fußes und das Gelenk vollkommen frei sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung vom schmiegsamen ZWischenwänden (18, i g, 20,21), die mit einem ihrer Ränder an den Flossenflächen (22,23) und mit der anderen Kante längs der Fußhülle (i) verbunden sind und welche zusammen mit der letzteren und den Flossenflächen im offenen Zustand trichterförmige Säcke bilden, die gegen die' Spitze des Fußes hin geschlossen sind und außer der öffnung an ihrer Unterseite gegen die Ferse hin eine Öffnung für den Austritt des Wassers während des Schwimmstoßes besitzen.
DE1935L0089292 1935-12-01 1935-12-01 Schwimmhilfsvorrichtung Expired DE696575C (de)

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DE1935L0089292 DE696575C (de) 1935-12-01 1935-12-01 Schwimmhilfsvorrichtung

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DE1935L0089292 DE696575C (de) 1935-12-01 1935-12-01 Schwimmhilfsvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE696575C true DE696575C (de) 1940-09-24

Family

ID=7286784

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DE1935L0089292 Expired DE696575C (de) 1935-12-01 1935-12-01 Schwimmhilfsvorrichtung

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DE (1) DE696575C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2920999A1 (fr) * 2007-09-17 2009-03-20 Christophe Rouanet Dispositif de palmage reacto-hydrodynamique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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